Ihre Meinung zu: Giftige Nahrungsergänzung: Ohne Kontrolle auf den Markt

9. September 2019 - 10:40 Uhr

Nahrungsergänzungsmittel müssen registriert werden, ehe sie verkauft werden dürfen. Doch Report Mainz zeigt, dass hochgiftige Produkte völlig unkontrolliert auf den Markt gelangen. Von C. Butter und P. Reichert.

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Kommentare

Falle

Da ist die Behörde in eine gut aufgestellte Falle getappt. Es ist gut, dass dieser Test durchgeführt wurde, um die Mängel aufzuzeigen. Dass aber nun in der Regel völlig harmlose Mittel, die mehr dem Umsatz der Erzeuger als irgendjemand sonst helfen, mit behördlichen Gesetzen und Einschränkungen umhüllt werden sollen, ist unverständlich. Diese sogenannten "Nahrungsergänzungsmittel" sind wie Wasser, die falsche Anwendung oder Dosierung könnte schädlich sein, das gilt auch für die übermäßige Einnahme üblicher Nahrungsmittel. Der Verbraucher hat auch eine Verantwortung, die sollte man ihm nicht nehmen, er/sie ist kein unmündiges Kind.

Nahrungsergänzungsprodukte

In der Pharmaindustrie gibt es eine so starke Lobby,
da kommt kein Politiker gegen an.
Ansonsten gilt auch hier, die Dosis macht das Gift.
Auch bei zugelassenen Arzneimitteln gibt es viele die bei zu starker Dosierung und oder auch in Wechselwirkung mit anderen Mitteln tödlich sein können.
Auch sehr gefährlich ist die Medikamentierung in Pflegeheimen, wegen zu wenig Personal und oft bekommen dann die Bewohner eine große Anzahl an Pillen, die eigentlich zu unterschiedlichen Zeiten auch eben wegen Wechselwirkungen eingenommen werden müssen auf einmal.

PharmaLobby

Klingt nach einem Gier-Schrei der Pharma Lobby..
oder kann mir jemand sagen warum in Deutschland z.B. Vitamine und normale Schmerzmittel das zehnfache kosten als in UK, wo diese in jeder Drogerie zu haben sind, und auch reguliert sind?

Ihr Beitrag um Nahrungsergänzungsmittel

Ich bin der Meinung, dass es hier nur um Einschaltquoten geht und der Beitrag unkorrekt ist. Man muss sich vergegenwärtigen dass das Inverkehrbringen eines Lebensmittels mit einer giftigen Substanz einen Straftatbestand darstellt. So sanktionslos wie es dargestellt wird ist der Sachverhalt nicht. Es macht keinen Unterschied ob der Bäcker einem Brötchen Gift beimischt oder es in Tablettenform verkauft wird. Die Behörde kann nicht jedes Lebensmittel vorab prüfen. Der Beitrag ist daher eine Themaverfehlung und soll nur eine Produktgruppe, von der man halten mag was man will, diskreditieren möchte.

Giftige Nahrungsergänzung:Ohne Kontrolle auf den Markt...

Da wirkt auch die Schuldenbremse:Die zuständigen Behörden haben für wirksame Kontrollen kaum Personal.
Und dann gibt es ja da noch den Lobbyismus von Big-Pharma.

Gefahren müssen überwacht

Gefahren müssen überwacht werden. Allerdings birgt der Vorstoß auch die Gefahr von Verboten vieler bewährter Nahrungsergänzungen die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind ohne nennenswerte Probleme zu verursachen.
Es wurde ja bereits verboten einen Apfel aus gesundheitsförderlich zu beschreiben, da es keine offizielle klinische Studie zur Wirksamkeit gibt.

Hier sollte sehr genau auf Formulierungen der Gesetzestexte geachtet werden.

@Klaus Leist

"Diese sogenannten "Nahrungsergänzungsmittel" sind wie Wasser, die falsche Anwendung oder Dosierung könnte schädlich sein, das gilt auch für die übermäßige Einnahme üblicher Nahrungsmittel." Am 09. September 2019 um 10:58 von Klaus Leist

Nein.

Zu hoher Vitaminkonsum ist stärker krebserregend, als Rauchen.
Man hat schon vor Jahrzehnten in einer Studie Raucher mit Vitamin A retten wollen mit dem Ergebnis, dass einer nach dem anderen Krebs bekam. Mit normalen Essen bekommt man das nicht hin.

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Aber auch das lässt sich mit Kontrollen nicht lösen, denn schließlich bestimmt jeder seinen Verbrauch selbst.

Eigentlich merkt jeder selbst, ob ihm das Mittel hilft oder nicht. Und Kindern gibt man sowas sowieso nicht. (Ich meine, das steht sogar auf den Verpackungen.)

diese Produkte sind chemisch hergestellt

.... wie sollen die dann gesund sein ?
Erschließt sich mir nicht wirklich. Hochgiftig ist im Übermass Alles, sogar rohe Quitten. Von daher...

Zulassung für ein unnützes Produkt?

Das Zeug braucht keine Zulassung, ebensowenig wie ein Fleisch oder Brot. Aber giftig darf es eben genau so wenig sein. Wenn die selben Maßstäbe wie bei Lebensmitteln angelegt werden würden (und das bedingt auch Kontrollen), kann nichts passieren. Wirklich nichts? Man erinnere sich an den Gammelfleisch-Skandal - zu wenige UNANGEMELDETE Kontrollen und harte Strafen. Und genau da lassen uns Staat und Kommunen im Stich.
---
Außerdem: wer braucht diese unnützen Pillen? Alles werbe-getriebene Manipulation. Esst vollwertig und es ist viel Geld gespart. Gesünder dürfte es mit Sicherheit sein.

Stechapfel

Das Wort "Stechapfel" hört sich niedlich an. Er ist in sehr niedriger Dosierung ein Rauschmittel, steht aber meies Wissens nicht auf der Rauschmittelliste. Wie soll ein Beamter ohne spezielle Ausbildung diese Falle erkennen? Er sollte aber für diesen speziellen Job eine gute Ausbildung besitzen.

Stechapfel

cool, das hat früher ein Bekannter, der sich sehr gut auskannte mit heimischen Wildkräutern, als halluzinogene Droge benutzt.

Sicher sind Nahrungsergänzungen nicht unbedingt nötig bei den meisten Menschen, aber sie können helfen, das körperliche und auch seelische Wohlbefinden zu verbessern. Es heisst ja "Ergänzung" und nicht "Ersatz". Das fängt beim Sportler an, Magnesiumzufuhr, Eiweisszufuhr usw, und auch der "normale" Mensch kann davon profitieren.

Also nicht per se verteufeln.

@my comment

"diese Produkte sind chemisch hergestellt .... wie sollen die dann gesund sein ?" Am 09. September 2019 um 11:28 von my comment

Jede lebende Zelle ist eine kleine Chemiefabrik.

Es kommt darauf an, ob man das Produkt verträgt oder nicht.
Das völlig natürlich hergestellte Gift des Stechapfel verträgt man nicht.

Es gibt sehr viele Substanzen, die für uns Menschen unbekömmlich oder gar giftig sind, selbst wenn man sie Öko-Bio-Naturpur herstellt.
Und andere stellt man chemisch her und sie können sogar gesund sein. (Das viele Vitamin C, das als Konservierungsstoff benutzt wird, wird nicht aus frischen Zitronen gepresst.)

11:28 von my comment

da war einigen Reportern mal wieder langweilig .....
genauso hätte man auch Grüne Bohnen bringen können
die ungekocht ja auch giftig sind

Offensichtlich wurde niemand

bei der lat. Bezeichnung hellhörig geschweige bei "Stechapfel". Man hätte genausogut gefriergetrockneten weißen Knollenblätterpilz auf lateinisch testen können. Aber selbst in diesem Fall käme bestimmt mindestens einer mit diesem Paracelcus Totschlags-Geschwurbel von "Dosis macht Gift" daher. Wie man es macht macht man es verkehrt.

Überall gibt es Missbrauch,

vor allem da, wo mit wenig Aufwand viel Geld verdient werden kann.

Aber ich kann nur Positives vermelden.

Was war ich Anfang des Jahres froh, als mir ein Orthopäde ein Nahrungsergänzungsmittel empfahl. Der abgenutzte Knorpel in den Gelenken erneuert sich und ich kann wieder Sport treiben.

Ich schreibe jetzt nicht, um welches Mittel es sich handelt, weil es bestimmt jemanden gibt, der keine guten Erfahrungen damit gemacht hat. Aber das ist doch überall so.

Da muss man halt ein wenig vorsichtig sein...

Viel hängt an der EU

Gemeinsame Akkreditierung bedeutet auch gemeinsame Aufsicht. Die Bundesämter werden immer schwächer!

Nicht noch mehr verbieten!

"Dabei sind sich Experten einig: Nur die wenigsten Konsumenten brauchen Nahrungsergänzungsmittel. Bei einer ausgewogenen Ernährung sind diese fast immer unnütz."

Nein. Dem möchte ich energisch widersprechen!
Es gibt einige in Europa weitverbreitete Mangelzustände. Ich nenne hier nur Zink, Magnesium, Vitamin D3. Die berühmte "ausgewogene Ernährung" hilft da nicht, soviel kann man gar nicht essen, um tatsächlich von allem reichlich zu bekommen.
Ich sehe kein Problem darin, wenn Menschen, die für ihre eigene Gesundheit und Wohlbefinden Verantwortung übernehmen, sich entsprechend informieren und passende Nahrungsergänzungsmittel auf dem freien Markt besorgen.

Natürlich kann man diese Leute an den Arzt verweisen. Der wird dann untersuchen, keinen eklatanten Mangel feststellen (klar, man hat sich ja darum gekümmert) und eine Verschreibung verweigern.
Alternativ muss jeder dann regelmäßig zum Arzt, nur für NEM. Aber hieß es nicht gerade, die Leute gingen eh zu oft wegen nichts zum Arzt?

> cool, das hat früher ein

> cool, das hat früher ein Bekannter, der sich sehr gut auskannte mit heimischen Wildkräutern, als halluzinogene Droge benutzt.

Bringen Sie mal niemand auf dumme Gedanken. Beim Stechapfel ist das Dosierungsfenster zwischen Wirksamkeit und Tödlichkeit, wie bei manchen zu ähnlichen Zwecken gebrauchten Pilzen, nicht wirklich üppig bemessen.

@gumandio

Selbst Wikipedia wäre in diesem Fall völlig ausreichend gewesen. Alles weitere hätte dann ein hinzugezogener Lebensmittelchemiker veranlasst.

@Tada

Ich meine das bei jeder Honigverpackung drauf steht: Nicht geeignet für Säuglinge/Kleinkinder. Und Honig ist ein Naturprodukt ohne Zweifel.

@Klaus Leist

Und da sollte die Didier Empfehlung eben sehr passend sein und es sollte auf Nebenwirkungen aufmerksam gemacht werden.

Bei sowas muessen beide Seiten wachsam sein

Dann sage ich mal hierzu:

https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/nahrungsergaenzungsm...

Nahrungsergänzungsmittel müssen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit registriert werden. Für die Überwachung sind dann die rund 400 Landkreise und kreisfreien Städte zuständig. Auf Nachfrage, warum die drei im Experiment betroffenen Städte das gefährliche Produkt nicht kontrolliert haben, erklärten sie, Nahrungsergänzungsmittel würden nur stichprobenartig kontrolliert.

Sowohl die Hersteller als auch die Behörden muessen sowas kontrollieren und ueberwachen. Natuerlich duerfen Hersteller sowas nicht in Umlauf bringen. Gar keine Frage. Aber auch die Behörden muessen bei solchen Teilen wachsam sein und solche Ergänzungsmittel genauso streng kontrollieren wie bei Medikamenten.

12:12 von Tada Danke. Ich

12:12 von Tada

Danke. Ich arbeite in der Klinischen Forschung, Schwerpunkt Hämatologische Onkologie. Sie wollen gar nicht wissen, was die Pharmaindustrie per se alles hat. Und kann...

12:17 von Sisyphos3
Ihnen war ziemlich langweilig, wie ich Ihrem Kommentar entnehmen kann.

@ Bernd Kevesligeti (11:18): mehr Personal auf jeden Fall

hi Bernd Kevesligeti

Da wirkt auch die Schuldenbremse:Die zuständigen Behörden haben für wirksame Kontrollen kaum Personal.

Ob das jetzt mit der Schuldenbremse zu tun hat, weiss ich jetzt nicht. Was aber ein klares NO-GO ist, dass die Behörden fuer die Kontrollen viel zu wenig Personal haben. Warum wird das Personal nicht aufgestockt??

Und ja, das mit dem Lobbyismus von den Pharmakonzernen stimmt schon:

Und dann gibt es ja da noch den Lobbyismus von Big-Pharma.

Dieser Lobbyismuss muss offengelegt und unterbunden werden. Denn Nahrungsergänzungsmittel muessen genauso kontrolliert werden wie Medikamente. Aber: ob die Hersteller von solchen Nahrungsergänzungsmitteln Pharmakonzerne sind?? Ich weiss es nicht. Was ich aber auf jeden Fall weiss ist, dass die Kontrollen strenger werden muessen. Solche Teile duerfen nicht unkontrolliert und nicht unueberwacht auf den Markt.

12:12 von Tada

Danke.

:)

@zuckerfrei

Bei einer richtigen Ernährung brauche ich keine Nahrungsergänzungsmittel. Mein Körper wird nicht gesünder. Nein, ich mache die Hersteller reicher.

Zinkhaltige Lebensmittel: Pflanzliche Produkte

Mohn-Samen: 8 mg.
Kürbiskerne: 6 -7 mg.
Sonnenblumenkerne: 5,7 mg.
Leinsamen: 5,5 mg.
Haferflocken: 4 mg.
Paranüsse: 4 mg.
Vollkornprodukte: 3,5 – 4 mg.
Mais: 3,5 mg.

Magnesium ist in:

Kürbiskerne 534 mg
Leinsamen 350 mg
Sonnenblumenkerne 420 mg

Die 8 Vitamin-D-reichsten Lebensmittel

Fettreicher Fisch (z.B.: Kabeljau, Thunfisch, Makrele und Lachs)
Leber
Austern
Butter, Milch, Eier
Sprossen und Löwenzahn. Steinpilze und Shiitake Pilze
Haferflocken.
Süßkartoffeln.

@ zuckerfrei

Wir konnten meine Eltern nur so alt werden, wo sich sich doch nur normal ernährt haben?

Nie war es einfacher, sich ohne weiteres ausgewogen und gesund zu ernähren, alle Arten von Lebensmitteln sind immer verfügbar.

Wer meint dass es ihm gut tut, soll nahrungsergänzungsmittel kaufen. Aber man kann ohne auch auskommen, solange man sonst gesund ist.

Jawoll!

"Nicht noch mehr verbieten!" @zuckerfrei
.
Stimmt! Alles muss FREI bleiben! Es ist doch OK, wenn die bayerische Landesregierung Fahrverbote bei Überschreitung der Schadstoffgrenze NICHT verhängt. Denn was ist das ALLERWICHTIGSTE? Na, die individuelle Freiheit, seine Dreckschuhe in der Bahn auf den gegenüber liegenden Sitz zu stellen, ohne Blinker abzubiegen oder auf Fahrradwegen zu parken.
.
Auch diese ganzen bürokratischen Regeln bezüglich zweifelhafter Stoffe in Lebensmitteln gehören weg! Jeder kann doch selbst im Internet 785 Artikel für und wider Stoff X studieren und dann selbst entscheiden, was er sich einführt!

Nee ne, kann ja wohl net sein, oder doch?

...wie bitte kann ein Produkt sowohl theoretisch wie auch praktisch auf den Markt kommen?

---

Wofür gibt es denn nun diese Kontrollen, wenn sie quasi garnicht stattfinden?

Möchte nicht wissen was in den Schwellenländern, wie z.B. Indien, so alles in den Blechhütten zusammen
gemixt wird und dann im Verkauf landet.

Es scheint ja eben sehr einfach zu sein, irgendwelche Pillen so einfach registriert zu bekommen.

Hier prallen Geldgier und Profit auf ein unzureichendes Kontrollsystem.
Der/ die erste Tote/n wird wohl nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Bitte nicht die Pharmafirmen verteufeln..

..ohne die Neuentwicklungen von Medikamenten in den letzten Jahrzehnten hätten wir immer noch mit Gefahren wie Infektionserkrankungen, nicht steuerbare psychische Erkrankungen, niedrigere Lebenserwartung und andere Dinge zu kämpfen.

Mich wundert aber immer mehr als Fachkrankenpfleger, dass immer noch Menschen auf die Mär von Vitaminzusätzen, etc. hereinfallen.

Schliesslich sollte es doch jedem möglich sein, sich in unserem reichen Land ausgewogen und gesund zu ernähren..

Kampf gegen Windmühlen

"Für den Pharmakologen (...) zeigt das Experiment, dass die Überwachung in Deutschland nicht funktioniere. (...)
Ein Lebensmittelkontrolleur, der aus Angst um seinen Arbeitsplatz anonym bleiben möchte, erklärte im Interview, die Behörden seien überfordert. "Das Problem ist dieser schnelllebige, globale Handel und die lokale Kontrolle." Es fehle an Zeit und an Personal. "Wir rennen dem Markt hinterher. Das ist ein Kampf David gegen Goliath""

Da stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, sich den ganzen Kontrollaufwand gleich ganz zu sparen und die dort eingesparten Personal- und sonstigen Ressourcen stattdessen ins Rechtswesen zu stecken, damit in allen Fällen, in denen jemand durch diese verantwortungslose Geschäftmacherei zu Schaden kommen sollte, die Verursacher wenigstens unverzüglich zur Verantwortung (und aus dem Verkehr) gezogen werden können:
"Für die Sicherheit der Produkte seien die Hersteller selbst verantwortlich".

Gefahr für die Verbraucher besteht ja so oder so.

Cui Bono?

Statt auch noch die letzten Heilmittel, die nicht unter die Kontrolle des Molochs PHARMAINDUSTRIE fallen, zu verbieten bzw. dieser zu unterstellen, wäre es viel wichtiger, viel genauer auf alle schädlichen Nebenwirkungen der allopathischen Medikamente hinzuweisen und dort eine exakte Statistik anzusetzen. Die Schädlichkeit der Nahrungsergänzungsmittel und deren „Opfer“ liegen in einem verschwindend kleinen Bereich im Vergleich zu den teilweise eklatanten Auswirkungen der chemischen Medikamente! Solche Artikel sind für mich reine Meinungsmanipulation!

Merkwürdiger Markt

Viele werfen der Pharmaindustrie gerne alles Mögliche vor - Geldgier, Studienbetrug, krank machende Chemie,.... Und das auch gerne bei richtigen Medikamenten gegen schwere Krankheiten, die jahrelang erforscht werden mussten.

Aber wenn es um dubiose Mittelchen für Haarwuchs, Potenz, Bodybuilding, esoterische Heilmethoden u.ä. geht, dann werfen sich die Leute ungeprüfte Chemie ohne jede Studiendaten ein, die auch gerne zu absurden Preisen verkauft werden. Kann ja jeder mal googeln was Vitamin C, Zink usw. im Chemikalienhandel kosten, wenn man sie in großen Mengen kauft und zu welchen Preisen dieses Zeug dann als Nahrungsergänzung vertickt wird.

Und dafür muss kein Mensch forschen. Einfach im Großhandel kaufen, bunte Pillen pressen und für viel Geld verkaufen mit absurden Heilsversprechen.

Immer wieder schön zu realisieren,

wie der Markt alles regelt und der mündige Verbraucher die Wahl hat.

Nahrungsergänzungsmittel können sogar nützlich sein...

Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich schlecht zu reden ist zu einfach. Es gibt durchaus sinnvolle, wie B-Vitamine für Veganer, Vitamin D3, Magnesium usw. Es mag hier wirksamere und weniger wirksame auf dem Markt geben. Aber sie grundsätzlich als „gefährlich“ einzustufen, erscheint mir eine Laune der Konzerne, die wirklich mit bedenklichen bis schädlichen Medikamenten ihr Geld verdienen. Wie bei allem macht es auch hier die Dosis.

13:33, Steffax

>> Die Schädlichkeit der Nahrungsergänzungsmittel und deren „Opfer“ liegen in einem verschwindend kleinen Bereich im Vergleich zu den teilweise eklatanten Auswirkungen der chemischen Medikamente! Solche Artikel sind für mich reine Meinungsmanipulation!<<

Auch die Nahrungsergänzungsmittel sind chemische Medikamente.

Sie scheinen eine nur schlagwortartige Vorstellung von dem Begriff "Chemie" zu haben.

@13:33 von Steffax

"Die Schädlichkeit der Nahrungsergänzungsmittel und deren „Opfer“ liegen in einem verschwindend kleinen Bereich im Vergleich zu den teilweise eklatanten Auswirkungen der chemischen Medikamente!"

Und das wissen Sie woher? Gibt es da Daten? Wohl kaum. Während die Nebenwirkungen von "chemischen" (und pflanzlichen) Medikamenten so gut es geht verfolgt werden, passiert das bei den Nahrungsergänzungsmitteln gar nicht.

Alles, was als "Medikament" zugelassen ist, unterliegt einer Überwachung. Die mag Lücken haben, aber die ist relativ streng.

Ein Beispiel - ich arbeite bei einer großen Pharmafirma. Wenn hier jemand über eines unserer Medikamente schreiben würde und dass er oder sie davon auch nur leichte Nebenwirkungen hätte, müsste ich diesen Post ans Bundesgesundheitsamt melden oder ich riskiere eine Abmahnung. Genauso wenn ich auf einer Party oder sonstwo etwas höre. Darauf werde ich in einer jährlichen Schulung hingewiesen.

11:52, chris 189

>>Stechapfel
cool, das hat früher ein Bekannter, der sich sehr gut auskannte mit heimischen Wildkräutern, als halluzinogene Droge benutzt.<<

Ich kann wirklich nur jedem heftig davon abraten, Hyoscyamin und Scopolamin, die im Stechapfel enthalten sind, als Rauschdroge zu verwenden. Der durch sie ausgelöste Rausch ist eine so genannte toxische Psychose, Symptom einer schweren Vergiftung.

Das Zeug ist wirklich höllisch giftig, da ist nichts Cooles dran.

Finger weg!

///Für die Sicherheit der

///Für die Sicherheit der Produkte seien die Hersteller selbst verantwortlich.///
.
Und das ist auch gut so, denn im " Schadenfall " sind sie haftbar.

12:17, Sisyphos3

>>11:28 von my comment
da war einigen Reportern mal wieder langweilig .....
genauso hätte man auch Grüne Bohnen bringen können
die ungekocht ja auch giftig sind<<

Sie wollen jetzt aber nicht Phaseolin, also das Bohnengift, mit Hyoscyamin und Scopolamin, den Stechapfelgiften, vergleichen, oder?

Am 09. September 2019 um 14:05 von gleichgewicht

Für Veganer sinnvoll?
Woher haben Sie denn diese Information?
Ich rate Ihnen, sich mal gründlich über Vegane Ernährung zu informieren, bevor Sie so etwas in den Raum stellen.
Dazu sollten Sie sich mal "forks over knives" oder "what the health" ansehen.
Einem Veganer mangelt es an nichts, da er sich gesund ernährt und das volle Spektrum an Mineralien/Vitaminen bekommt.
Dazu kommt, dass der Körper eine hochkomplexe "Chemiefabrik" ist (bis heute noch nicht gänzlich erforscht) und mit der richtigen Ernährung, kann es keinen Mangel geben.

12:30, Keine Politikerin

>> Beim Stechapfel ist das Dosierungsfenster zwischen Wirksamkeit und Tödlichkeit, wie bei manchen zu ähnlichen Zwecken gebrauchten Pilzen, nicht wirklich üppig bemessen.<<

Von welchen Pilzen reden Sie hier?

Die LD50-Dosis für Psilocybin liegt für einen normalgewichtigen Menschen fast im Kilogrammbereich (des Halluzinogens, nicht der Pilze, die es enthalten), und für den Fliegenpilz, der Ibotensäure enthält, sind meines Wissens keine tödlichen Vergiftungen dokumentiert.

14:34 von Werner40

"Und das ist auch gut so, denn im " Schadenfall " sind sie haftbar".

Nein, das ist schlecht so. Denn im Schadensfall versuchen Anwälte erstmal alles abzuwehren und wenn es garnicht mehr zu verhindern ist, zahlen Versicherungen.

Der Betroffene ist aber evtl. tot. Geld hilft dem nicht mehr.

Die FSK hat (nicht nur in diesem Bereich) vollständig versagt und wo die FSK nicht greift, muss der Gesetzgeber wirken.

13:43, dr.bashir

>>Merkwürdiger Markt
Viele werfen der Pharmaindustrie gerne alles Mögliche vor - Geldgier, Studienbetrug, krank machende Chemie,.... Und das auch gerne bei richtigen Medikamenten gegen schwere Krankheiten, die jahrelang erforscht werden mussten.

Aber wenn es um dubiose Mittelchen für Haarwuchs, Potenz, Bodybuilding, esoterische Heilmethoden u.ä. geht, dann werfen sich die Leute ungeprüfte Chemie ohne jede Studiendaten ein, die auch gerne zu absurden Preisen verkauft werden. Kann ja jeder mal googeln was Vitamin C, Zink usw. im Chemikalienhandel kosten, wenn man sie in großen Mengen kauft und zu welchen Preisen dieses Zeug dann als Nahrungsergänzung vertickt wird.

Und dafür muss kein Mensch forschen. Einfach im Großhandel kaufen, bunte Pillen pressen und für viel Geld verkaufen mit absurden Heilsversprechen.<<

Und das Tollste ist:

All dieses Zeug wurde natürlich von der chemischen Industrie hergestellt. Unabhängig davon, was dann auf der Endverkaufspackung draufsteht.

@14:26 von fathaland slim

"Auch die Nahrungsergänzungsmittel sind chemische Medikamente."

Fast richtig - sie sind Chemie aber keine Medikamente. Das wollen die Hersteller gar nicht, denn sonst müssten sie Millionen für Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit ausgeben.

Da müsste man die erhoffte Wirkung ja beweisen. Deswegen "Nahrungsergänzung" - da darf man in der Wirkung keine Wirkung versprechen aber Marketingleute in Zusammenarbeit mit Juristen finden schon Formulierungen, die beim Kunden den gewünschten Eindruck hinterlassen ohne gerichtlich anfechtbar zu sein.

Mehr Einnahmen bei weniger Kosten, zumal sich die Wirkung wahrscheinlich in evidenzbasierten Studien nur schwer nachweisen ließe. Vitamine waren in solchen Studien sogar schon schädlich.

Bei richtiger ernährung

Bei richtiger ernährung braucht man keine ergänzungsmittelchen.

Was giftiges zu verkaufen ist übrigens verboten. Auch ohne gesonderte tests.

14:05, gleichgewicht

>>Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich schlecht zu reden ist zu einfach. Es gibt durchaus sinnvolle, wie B-Vitamine für Veganer, Vitamin D3, Magnesium usw. Es mag hier wirksamere und weniger wirksame auf dem Markt geben. Aber sie grundsätzlich als „gefährlich“ einzustufen, erscheint mir eine Laune der Konzerne, die wirklich mit bedenklichen bis schädlichen Medikamenten ihr Geld verdienen.<<

Wer, meinen Sie, stellt denn die Stoffe, die in diesen Nahrungsergänzungsmitteln zusammengerührt vorliegen, her?

Ein Eremit in seiner Höhle? Mit langem weißem Bart und Kupferkessel?

Am 09. September 2019 um 13:27 von 91541matthias

Wirklich?
Das kann ich nicht glauben.
Die Pharmaindustrie macht nur etwas, wenn auch richtig Geld gemacht werden kann.
Sonst werden nur Symptome behandelt, aber nicht geheilt.
Wieso sollte ein Pharmakonzern Interesse daran haben, jemanden zu heilen?
Das ist wirtschaftlich betrachtet, eine Katastrophe. Und allein daraus ergibt sich schon der Interessenkonflikt.
Nur mal als Beispiel, Diabetes.
Würde dies plötzlich geheilt werden können, dann wäre das ein Milliardenverlust für die Industrie. Und so geht es mit allen chronischen Krankheiten. Ein leidender Patient ist lukrativer als ein toter bzw gesunder Patient.

14:34 von fathaland slim

Das Zeug ist wirklich höllisch giftig, da ist nichts Cooles dran
.
früher hat man Fliegenpilze genossen
um sich nen Kick zu verpassen
(in Lappland)
sogar Renntiere waren auf das Zeug scharf

Datura

Datura, die wilde Form der Engelstrompete ,wurde von gewissen Kreisen schon immer als K.O. Tropfen verwendet, um ihre dreckigen Ziele zu erreichen.
Ein guter Roman darüber ist L.Blum, "Die Rosen von Johannis" - nicht nur ein Krimi!

das Problem liegt doch bei der Politik ...

das Problem liegt doch bei der Politik, wenn Dinge eine behördliche Erlaubnis brauchen, ehe sie verkauft werden dürfen,

dann will ich als Bürger darauf vertrauen, das die öffentliche Hand ihren Job gemacht hat und ich nicht gefährdet bin.

Es ist die Untätigkeit der Politik, das einfach Gesetze erlassen werden die dem Bürger eine Sicherheit suggerieren, dann aber die im Gesetz festgeschriebenen Kontrollen einfach ausbleiben.

Hier die Kontrollen bei der Chemie in der Nahrung, dort die Abgasbetrügereien der Autos bis hin zu Giften aus der industriellen Landwirtschaft. Der Staat ruft wegen Untätigkeit gerade zu zum Betrug auf.

@15:04 von Oxalis

"Die Pharmaindustrie macht nur etwas, wenn auch richtig Geld gemacht werden kann."

Stimmt fast immer. Es sind eben Privatfirmen, AGs, die den üblichen kapitalistischen Mechanismen unterliegen. Vielleicht wäre Kevin Kühnert für Verstaatlichung? (Ironie)

Es gibt übrigens manchmal Medikamente, mit denen man kein Geld verdient. Dann müssen die anderen entsprechend mehr abwerfen.

"Sonst werden nur Symptome behandelt, aber nicht geheilt."

Stimmt häufig, aber nicht aus Prinzip, sondern weil man, wie in Ihrem Beispiel, keine Idee hat, wie man Diabetes heilen kann. Wenn jemand so eine Idee hätte würde er einfach die Heilung entsprechend teuer verkaufen. Beispiel wäre Hepatitis C. Die kann man seit wenigen Jahren heilen. Aber 12 Wochen Therapie sind so teuer, dass es auch ein gutes Geschäft ist. Keiner ist aus Prinzip gegen Heilung.

In der Pharma arbeiten keine Monster. Ich stelle lieber Medikamente her als Waffen, Süßkram, Zigaretten oder dubiose Geldanlagen.

15:05, da bin ich

>>14:52 von fathaland slim
"Von welchen Pilzen reden Sie hier?"

Vom grünen Knollenblätterpilz, dessen Amanitin schon bei einer Menge von 7 mg tödlich wirkt.<<

Die Foristin, der ich antwortete, schrieb von Pilzen, die man zu Rauschzwecken nimmt.

Zu diesen Pilzen gehört Amanita phalloides, der grüne Knollenblätterpilz, definitiv nicht. Er hat nämlich keinerlei Dröhnwirkung.

15:27, Sisyphos3

>>14:34 von fathaland slim
"Das Zeug ist wirklich höllisch giftig, da ist nichts Cooles dran"
.
früher hat man Fliegenpilze genossen
um sich nen Kick zu verpassen
(in Lappland)
sogar Renntiere waren auf das Zeug scharf.<<

Der Fliegenpilz ist, im Gegensatz zum Stechapfel, sehr wenig giftig. Ich habe ihn mal als Teenager zu "Rauschzwecken" probiert und nichts gemerkt, weswegen ich die Dosis immer mehr erhöht habe, bis zum Pilzomelette. Schmeckte lecker, Wirkung null.

Die Giftigkeit des Fliegenpilzes wird gewaltig überschätzt. Es gibt viel giftigere Pilze, die kaum jemand kennt, und das macht sie gefährlich. Fliegenpilze kennt und erkennt jeder. Wer Stockschwämmchen oder Hallimasch sammelt, sollte den Nadelholzhäubling kennen. Tun aber die Wenigsten.

15:01 von fathaland slim

Ein Eremit in seiner Höhle? Mit langem weißem Bart und Kupferkessel?
.
Druiden Miraculix ist das !

Fuer die Sicherheit von Lebensmitteln

ist der Hersteller verantwortlich. Das aus gutem Grund. Ansonsten muesste man Karotte, Pizza und co zulassen. Dies ist sinnlos, da man ja immer in einen anderen Apfel beisst.

Die Verantwortung des Herstellers ist eine der Saeulen der LM Sicherheit in der EU. Eine Art Verursacherprinzip. Die Behoerde ueberprueft die Konzepte der Hersteller u.a. mit umfangreichen Inspektions und Monitoringprogrammen.

Diese Art der Lebensmittelkontrolle in der EU hat im Vergleich zu anderen Laendern immense Sicherheiten gebracht.

Nahrungsergaenzungsmittel fallen auch darunter. Genausogut wie man einen Apfel vergiften koennte, kann man auch Nahrungsergaenzungsmittel vergiften. Eine Zulassung wuerde daran nichts aendern.

Bei Arzneimitteln verhaelt es sich anders.

Lebensmittel zu vergiften

und dann Schuldige zu suchen ist sehr plumper Journalismus.

Ich rate den Journalisten sich mal ueber die Prinzipien der Lebensmittelueberwachung in der EU zu informieren.

Das Inverkehrbringen von

Lebensmitteln, die die Gesundheit schaedigen koennen ist strafbar, schon im Versuch.

Ich hoffe der Staatsanwalt wird taetig.

Was für eine dumme Aktion.

Was für eine dumme Aktion. Lebensmittel werden auch nicht vor Markteinführung genehmigt. Nahrungsergänzungsmittel sind eben keine Arzneimittel. Ich kann auf dem Wochenmarkt auch vergiftetes Essen verkaufen. Lebensmittelhersteller haben auch Sorgfaltspflichten. Das muss nicht so rigoros angemeldet werden, weil keine Wirkstoffe enthalten sind.

Selbstoptimierungs-Selbstbetrug

- Brüste aus Silikon
- Muskeln dank Anabolika
- ketonische Mangelernährung, statt gesunder Küche
- Power Blade, statt Spazieren an der Luft
- Kügelchen, statt Medizin
- Tröpfchen, statt Impfung

... täglich der neuste Hype-Stuss aus dem Internet ...

... Hauptsache, niemand stört die Illusion der eigenen Allmächtigkeit in Sachen Selbstoptimierung ...

... und Hauptsache, man schimpft tüchtig mit auf die Pharma-Lobby!

geprüfte Medizinqualität?

Bitte nicht!

Fakten? Wissenschaftliche Erkenntnisse?

... wozu? Ich habe doch eine Meinung und lasse mich nicht bevormunden!

... so liest es sich vielfach ...

@ Superschlau

"Bei richtiger ernährung braucht man keine ergänzungsmittelchen." Am 09. September 2019 um 15:00 von Superschlau

Na ja, in Natura wahrscheinlich, als wir noch vor uns hinschlenderten und Essen sammelten.

Aber heute bekommen die wenigsten das Obst und Gemüse frisch vom Baum oder Busch.
Sobald es liegt, verliert es an Vitaminen. Und körperlich anstrengende Arbeit und Viren und Bakterien verlangen auch etwas mehr vom Körper ab.
Die Ansteckungsgefahr ist bei dichter Besiedlung auf jeden Fall höher.

Cool

Mein "Cool" war eher ironisch gemeint, insofern dass jemand auf die Idee kam, eine solche Pflanze als Nahrungsergänzung anzubieten und ein Geschäft damit zu machen. Dann aber sicher in der gleichen Dosis wie derzeit die ganzen gehypten Hanfprodukte ohne Wirkung.

Wollte ich nur mal klarstellen, ich wollte niemanden den Gebrauch dieser Pflanze als Droge nahe legen. Die "Jugend von heute", die kauft sich sowieso lieber am Bahnhof um die Ecke ihr synthetisches Zeugs als in den Wald zu gehen und diese oder eine andere Pflanze zu suchen und mühsam aufzubereiten.

15:29, Fenian

>>Datura, die wilde Form der Engelstrompete<<

Es handelt sich um verschiedene Gattungen. Der Stechapfel, wissenschaftlich Datura, hat aufrecht stehende Blüten und kugelförmige, stachlige Früchte. Die Blüten der Engelstrompete, wissenschaftlich Brugmansia, hängen und die Früchte sind langgestreckt, sozusagen schotenförmig, und stachellos.

Wildpflanzen sind an ihren Heimatstandorten beide. Auch der Stechapfel ist hier übrigens nicht ursprünglich. Er stammt aus der neuen Welt, ist hier aber alteingebürgert.

15:34, kurtimwald

>>Es ist die Untätigkeit der Politik, das einfach Gesetze erlassen werden die dem Bürger eine Sicherheit suggerieren, dann aber die im Gesetz festgeschriebenen Kontrollen einfach ausbleiben.<<

Sie verwechseln die Politik mit den Behörden. Die sind nämlich für die Umsetzung eines Gesetzes und die Kontrolle zuständig, nicht die Politik.

@ Oxalis - "bad pharma"

Ich schließe mich im Wesentlichen dr.bashir an. Das Problem ist nicht spezifisch die Pharmaindustrie (die ich in meinem Alltag auch tgl. kritisiere) sondern das kapitalistische, unreguliert marktwirtschaftliche System. Daher sind so pauschale Verurteilungen falsch.

Und damit auch zu Ihrem Beispiel: Diabetes ist (in der allermeisten Fällen des nicht Typ-1) eine Folge von Überernährung und Bewegungsmangel. Mit angemessener Ernährung und Bewegung heilbar. Das sie dafür die heilende Pille erwarten zeigt schon Einiges...

@ dr.bashir (15:41): Preisdeckel fuer Medikamente nötig

hi dr.bashir

Stimmt fast immer. Es sind eben Privatfirmen, AGs, die den üblichen kapitalistischen Mechanismen unterliegen. Vielleicht wäre Kevin Kühnert für Verstaatlichung? (Ironie)

Auch wenn ihr Punkt Ironie ist, so ist eine Verstaatlichung solcher Unternehmen trotzdem Unfug. Unternehmen muessen Geld verdienen können. Aber dass heißt nicht, dass Unternehmen Narrenfreiheit haben und tun und lassen können was sie wollen. Und zu dem hier:

Stimmt häufig, aber nicht aus Prinzip, sondern weil man, wie in Ihrem Beispiel, keine Idee hat, wie man Diabetes heilen kann. Wenn jemand so eine Idee hätte würde er einfach die Heilung entsprechend teuer verkaufen.

sage ich mal:
dagegen kann man mit Preisdeckeln fuer Medikamente angehen und sowas ist legal. Das ist bitter nötig und ueberfällig, Da kenne ich mehr als genug Fälle.

@ dr.bashir (15:41): Das darf nicht ohne Kontrolle bleiben

@ dr.bashir:

Auch mit dem hier:

In der Pharma arbeiten keine Monster. Ich stelle lieber Medikamente her als Waffen, Süßkram, Zigaretten oder dubiose Geldanlagen.

haben Sie recht. Aber: das heißt nicht, dass diese Sachen ohne Kontrolle und ohne Aufsicht bleiben duerfen. Da ist Kontrolle und Aufsicht wichtig und nötig weil Medikamente auch gefährlich sein können und Nahrungsergänzungsmittel sind eine Unterform von Medikamenten. Deswegen braucht es da strikte Kontrolle und Aufsicht von beiden Seiten wie ich geschrieben hatte.

16:13 von Antimodes

ihre Argumente haben was bestechendes !

@ Antimodes (16:13): das hier von Ihnen stimmt so nicht

@ Antimodes

Dass hier von Ihnen stimmt nicht:

Ich kann auf dem Wochenmarkt auch vergiftetes Essen verkaufen.

siehe dazu StGB § 314!! Damit sind sie dran!!

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__314.html

(1) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer
1. Wasser in gefaßten Quellen, in Brunnen, Leitungen oder Trinkwasserspeichern oder
2. Gegenstände, die zum öffentlichen Verkauf oder Verbrauch bestimmt sind,
vergiftet oder ihnen gesundheitsschädliche Stoffe beimischt oder vergiftete oder mit gesundheitsschädlichen Stoffen vermischte Gegenstände im Sinne der Nummer 2 verkauft, feilhält oder sonst in den Verkehr bringt.

(2) § 308 Abs. 2 bis 4 gilt entsprechend.

Und genau dass hier ist zutreffend:

Lebensmittelhersteller haben auch Sorgfaltspflichten.

genau deswegen gibt es die Lebensmittelueberwachung! Und dass ist gut und richtig so!!

@ IBELIN

Lebensmittel müssen in der EU als Lebensmittel zugelassen sein, sonst dürfen sie nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden.

Ich erinnere beispielsweise an die Diskussion um den Zuckerersatzstoff Stevia. Das hat Jahre gedauert. Dabei handelt es sich schlicht um eine Pflanze. Wenn Sie die zum Süßen auf dem Markt verkauft hätten, wären Sie belangt worden.

@ IBELIN (16:05): Ja das ist strafbar - das sind Medikamente

hi IBELIN

Vollumfänglichste Zustimmung:

Das Inverkehrbringen von
Lebensmitteln, die die Gesundheit schaedigen koennen ist strafbar, schon im Versuch.

korrekt. Siehe StGB § 314.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__314.html

Aber: diese Nahrungsergänzungsmittel sind keine Nahrung bzw. Lebensmittel sondern das sind Medikamente um es genauer zu nehmen. Und die unterliegen normalerweise der Medikamentenkontrolle!! Und da sind sowohl die Hersteller als auch die Behörden beiderseits fuer die Sicherheit zuständig!! Denn mit solchen Nahrungsergänzungsmitteln - um die es hier im Artikel geht - kann man eine Menge Schindluder treiben.

Aber in diesem Fall:

Ich hoffe der Staatsanwalt wird taetig.

muss nicht der Staatsanwalt tätig werden weil es sich hier um einen Test fuer die Ueberwachungsbehörde gehandelt hat sondern die Behörde und der Hersteller selbst muessen besser werden:

1. Personal aufstocken
2. Proben sind anzufordern
3. Proben sind zu untersuchen!

16:05, IBELIN

>>Das Inverkehrbringen von
Lebensmitteln, die die Gesundheit schaedigen koennen ist strafbar, schon im Versuch.

Ich hoffe der Staatsanwalt wird taetig.<<

Sie gehen davon aus, daß da wirklich Daturaauszüge drin waren?

@ IBELIN (16:03): sowas steht auch im DopingGesetz

@ IBELIN

Nicht umsonst gibt es auch dieses AntiDopingGesetz mit dem solche Sachen ebenfalls umfasst sind. Warum werden sonst so viele Sportler wegen Nahrungsergänzungsmitteln gesperrt?? Siehe der Fall Felix Sturm:

https://tinyurl.com/y2r94u9k
Sueddeutsche: Sturm-Doping: Kontaminierte Nahrungsergänzungsmittel möglich (23. November 2018, 2:00 Uhr)

Köln (dpa) - Der positive Dopingbefund von Profi-Box-Weltmeister Felix Sturm könnte durch den Konsum kontaminierter Nahrungsergänzungsmittel ausgelöst worden sein. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf den Kölner Doping-Experten Wilhelm Schänzer.

Vor diesem Hintergrund stellte der Biochemiker fest, dass "die Möglichkeit eines mit Stanozolol kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels nicht ausgeschlossen werden kann".

Das zeigt, dass es bitter nötig ist, solche Nahrungsergänzungsmittel viel schärfer zu kontrollieren und zu ueberwachen.

@ IBELIN (16:03): Diese Kontrollen sind zu lasch

@ IBELIN

Ich rate den Journalisten sich mal ueber die Prinzipien der Lebensmittelueberwachung in der EU zu informieren.

Diese Kontrollen sind zu lasch. Und diese Kontrollen von Lebensmitteln sind was anderes als fuer Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel sind keine Lebensmittel!!

Und es war gut, dass es diesen Test durch diese Reporter gegeben hat.

@ IBELIN (16:03): auch Spinat enthält Dopingsubstanzen

@ IBELIN

Uebrigens lese ich bei meiner Recherche gerade ueber eine Substanz im Spinat, die angeblich Dopingmittel ist:

https://www.br.de/nachrichten/sport/spinat-im-visier-der-dopingfahnder,R...

Kommt die in der Spinatpflanze enthaltene Substanz Ecdysteron bald auf die Dopingliste? Eine Studie der Freien Universität Berlin liefert neue Erkenntnisse und könnte eine Regelreform erforderlich machen.

In Deutschland ist erstmals eine Leistungssteigerung durch Spinat in Verbindung mit Training nachgewiesen worden. Unterstützt von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA wurde an der Freien Universität Berlin eine groß angelegte Humanstudie durchgeführt. Dabei wurden Sportlern während eines zehnwöchigen Krafttrainings die in der Spinatpflanze enthaltene Substanz Ecdysteron verabreicht.

@ dr.bashir, um 14:58

re @14:26 von fathaland slim

Auffällig ist, dass bei den Nahrungsergänzungsmitteln natürlich nie ein klares Wirkungsversprechen abgegeben wird (werden darf); das ganz wichtige Zauberwörtchen heißt schlicht: “...kann...“.

@oxalis..

Dann würden Sie im Notfall auf pharmazeutische Produkte verzichten?

Außerdem sollten Sie bedenken,dass es Krankheiten gibt, für die niemand was kann und die ohne schulmedizinische Mittel schnell zum Tode führen..gerade Diabetes war bis vor einigen Jahrzehnten ein Todesurteil für die Erkrankten..!

Echt jetzt?

"///Für die Sicherheit der Produkte seien die Hersteller selbst verantwortlich.///
.
Und das ist auch gut so, denn im " Schadenfall " sind sie haftbar." @Werner40
.
Jau! Als Geschädigter muss man auf EIGENE KOSTEN den Konzernen ZWEIFELSFREI nachweisen, dass ihr Produkt zu einem Schaden geführt hat. - Wir wissen ja, dass das Millionen von Verbrauchern schon gelungen ist! (Sarkasmus aus)

@ DemokraSte

Das Problem ist nicht spezifisch die Pharmaindustrie (die ich in meinem Alltag auch tgl. kritisiere) sondern das kapitalistische, unreguliert marktwirtschaftliche System.

Die beste Regulation ist ein freier Markt ohne bürokratische Bevormundung.

@ Demokratieschue...

sage ich mal:
dagegen kann man mit Preisdeckeln fuer Medikamente angehen und sowas ist legal. Das ist bitter nötig und ueberfällig, Da kenne ich mehr als genug Fälle.

Ja, wenn man verhindern will, dass neue Medikamente entwickelt werden, dann sicherlich so.

17:13 von harry_up

nie ein klares Wirkungsversprechen abgegeben wird
.
wäre auch vermessen !
vielleicht ein anderes Beispiel
ich hatte mal ne Zeit mit Migräneproblemen zu kämpfen
das übliche Tabletten in abgedunkelten Raum Ruhe ....
dann hörte ich von Akkupunktur wurde sogar von meine Kasse bezahlt
nach der 8. Anwendungen - nie wieder Migräne
bei sämtlichen (!) Bekannten hat Akkupunktur nicht geholfen
und Beispiel 2 Warzenentfernung
Thujatinktur mein Chef nahm das, die Warze war weg
bei mir .... Null Wirkung
mir scheint Menschen reagieren offensichtlich unterschiedlich
oder vertragen Asiaten Milch und Käse wie Mitteleuropäer oder Alkohol ?

17:07 von demokratieschue...

Uebrigens lese ich bei meiner Recherche gerade ueber eine Substanz im Spinat, die angeblich Dopingmittel ist:
---------------------------------------------------------
Popeye wusste das schon vor Ewigkeiten...;-)

ps.: Nein, dieser Begriff hat nichts mit Voyeurismus zu tun...;-()

Tada

Das wage ich zu bezweifeln. Solange man von allem etwas isst, ab und zu mal frisches ibst und gemüse, hin und wieder Junkfood, etc gibt es keinen grund, sich ergänzen zu müssen.
Auch bodybuilder, kraftsportler, sportler allgemein, etc, bekommen mit durchschnittlichem Nahrungsmittelmix genug von allem.
Kritisch wird das nur mit selbstgewählten Diäten oder Nahrungsverweigerung, wie bei Vegetariern oder Veganern. Das kann gehen. Aber die Disziplin dafür, es richtig zu machen, haben die Wenigsten.

15:54, Sisyphos3

>>15:01 von fathaland slim
Ein Eremit in seiner Höhle? Mit langem weißem Bart und Kupferkessel?
.
Druiden Miraculix ist das !<<

Ja, den meinte ich.

Der stellte die tollsten Sachen im Einmannbetrieb her, ganz ohne Pharmakonzerne.

Nahrungsergänzungsmittel find ich gut

Hi, ich kaufe mir auch weiterhin Nahrungsergänzungsmittel. Mir tun die gut und das ist für mich schon der Beweis einer positiven Wirkung.

Mit Schlaftabletten kann man sich letztendlich auch umbringen oder vergiften.

Deshalb wirds trotzdem nicht verboten.

Absichtlich ein Mittel auf den Markt bringen, um die Nahrungsergänzungsmittel und deren Hersteller zu bekämpfen und in eine falsche Schublade zu stecken, finde ich eine üble Strategie, um Schaden gegen die Naturprodukte und deren Hersteller zu erzeugen.

Und wieder liest man , dass eine ausgewogene Ernährung keine Nahrungsergänzungsmittel nötig macht.

Ja was ist eine ausgewogene Ernährung?

Eine ausgewogene Ernährung besteht in erster Linie aus Frischobst und frischem Gemüse. Keine gelagerten Produkte wie Äpfel, Salat und anderes. Durch die Lagerung geht z.b eine Menge Vitamine verloren. Was man in vielen Discounter,s kauft wurde zuvor gelagert. Man müssste also direkt beim Bauern kaufen, sonst keine ausgewogene Ernährung.

@ Peter Goge

Für einen Bereich der Daseinsvorsorge soll der freie Markt der richtige Regulator sein? Angebot und Nachfrage? Obwohl die Nachfrage sich nicht nach dem Angebot richten kann und die Allgemeinheit bezahlt? Ziemlich kurzsichtig...

@ Peter Goge

Oder mal in Beispielform erklärt: die Herstellung von Antbiotika lohnen aufgrund ihres nur kurzen Einsatzes wenig. Zudem braucht es regelmäßig neue Substanzen wegen Resistenzbildungen. Lohnt nicht. Finden Sie es dann gut auf ausreichende neue Antibiotika zu verzichten? Ist ja das Gesetz des Marktes! Unsinn.

@16:54 von fathaland slim

"Lebensmittel müssen in der EU als Lebensmittel zugelassen sein, sonst dürfen sie nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden."

Nein. Nur sog Novel Foods ( neu entwickelte, innovative Lebensmittel, die vor 1977 noch nicht auf dem Markt waren) muessen zugelassen warden. Das im Detail zu erklaeren wuerde den Rahmen sprengen.

Macht aber Sinn, das sage ich Ihnen ueber alle Grenzen hinweg. Die EU ist weltweit Marktfuehrer fuer Lebensmittelsicherheit. Natuerlich gibt es immer ein Rennen zwischen den Boesen und den Guten.

@16:54 von fathaland slim

zu meinem vormaligen Kommentar ueber Novel Foods: es war 1997 nicht 1977. Neu entwickelte, innovative LM ( darunter faellt nicht aged beef oder neue Aprikosensorten), die vor 1997 nicht auf dem Markt waren beduerfen einer Zulassung.

@ DemkkratSe

Lohnt nicht. Finden Sie es dann gut auf ausreichende neue Antibiotika zu verzichten?

Das tut nichts zur Sache, was ich gut fände. Aber viele innovative Pharmaunternehmen sind in den vergangenen Jahren aus der Entwicklung neuer Antibiotika ausgestiegen. Die Reglementierung ist hoch und die Gewinnerwartung gering.

@ DemokratSe

Für einen Bereich der Daseinsvorsorge soll der freie Markt der richtige Regulator sein?

Fände ich besser als inkompetente Büroheinis.

16:54 von fathaland slim

Stevia rebaudiana wirde als Novel Food im Jahr 2008 zugelassen.

Novel Foods ( innovative, neuartige LM, die vor 1997 nicht auf dem Markt waren) beduerfen der Zulassung, andere LM nicht.

@14:05 von gleichgewicht - Sie haben den Artikel wohl falsch...

...gelesen, verstanden oder was auch immer.

---

Im Artikel ging es darum, daß man in einem Experiment ein Nahrungsergänzungsmittel
mit einem Giftstoff versehen hat und dieses Produkt dann ohne Prüfung regestriert bekommen hat und somit Verbraucher wenn sie denn dieses Produkt hätten erwerben können entweder schwere gesundheitliche Einschränkungen wenn nicht gar den Tod erlitten hätten.

Das ist schon ein großer Unterschied, wie ich finde!
Oder sehen Sie das etwa anders?/em>

@17:07 von Demokratieschue...

Natuerliche Steroide wird man kaum von der Menschheit fernhalten koennen, da sie eben natuerlich vorkommen.

Das Problem ist eher, wenn solche Steroide, die in der Natur in kleinen Mengen vorkommen, im Labor nachgemacht werden, um sie dann einzusetzen.

Nahrungsergaenzungsmittel koennen mit diesen Steroiden gedopt werden und das ist bedenklich. Da muss der Gesetzgeber sicher nachbessern.

Ich kenne die Studie nicht, bezweifle aber, dass man so viel Spinat fuettern kann, dass man eine anabole Wirkung erreicht (vielleicht doch, siehe POP EYE). Ich gehe eher davon aus, dass man das im Spinat natuerlich vorkommende Steroid in angereicherter Weise Sportlern verabreicht hat. Das Problem des Nachweises ( natuerlich oder kuenstlich zugesetzt) wuerde bleiben.

20:49, IBELIN

>>16:54 von fathaland slim
Stevia rebaudiana wirde als Novel Food im Jahr 2008 zugelassen.<<

Das Jahr war mir nicht geläufig, aber daß die Pflanze mittlerweile zugelassen ist, weiß ich. Es gibt ja sogar Cola damit.

das Problem sind ja nicht die Nahrungsergänzungsmittel

sondern die gewöhnliche Ernährung selbst: die Leute fressen sich schlicht tot. Diabetes, Herz-Kreislauf, Fettleber etc.. Der Staat spart Rentenzahlungen und greift deshalb nicht ein. Auch ist die Lebensmittel- und Bauernlobby in Deutschland zu stark.

Reaktionäre Politiker stellen

sachliche Informationen von Ärzten, die in dem engen gesetzlichen Rahmen Abtreibungen vornehmen, unter Strafe. Scharlatane und Betrüger auf allen Gebieten können ungestraft in der Werbung Unsinn und Lügen verbreiten. Da verhalten sich Politiker und Behörden verantwortungslos und passiv. Niemand fühlt sich für den Schutz der Bürger verantwortlich.

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