Ihre Meinung zu: Trump bricht Friedensverhandlungen mit Taliban ab

8. September 2019 - 6:39 Uhr

US-Präsident Trump hat die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Der Grund ist ein tödlicher Anschlag. Auch ein auf amerikanischem Boden geplantes Geheimtreffen findet nicht statt.

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Kommentare

Wenn man die Motivation

und Haltung der Taliban zum Westen betrachtet, ist es nun wahrscheinlich höchst brisant für die Talibanführer wenn rauskommt das sie mit den USA offiziell verhandeln?

Wetter vs Weltfrieden

Mit Filzstiften in Wetterkarten herumzumalen, dafür hat Trump Zeit. Für Frieden in der Welt reicht der Atem offenbar nicht.

Er tut das Richtige aus den

Er tut das Richtige aus den falschen Gründen. Ein Soldat kommt ums leben, rote Linie überschritten. Hunderte Zivilisten kommen zuvor um's Leben, kein Thema...

Meiner Meinung nach hinterlässt Trump bei der Afghanistan-Politik die größten Schäden gleich nach dem Ausstieg aus dem Pariser Abkommen. Dagegen sind die ganzen anderen "Scharmützel" relativ unwichtig.

Und an diejenigen die hier jetzt vermutlich aus falsch verstandenen Prinzipien gegen die Präsenz einer internationalen Koalition in Afghanistan sind, sei die Meinung des afghanischen Volkes angeführt. Die wollen mehrheitlich, dass die ausländische Kräfte bleiben, bis es stabile Verhältnisse gibt.

Nur noch absurd

„Bei den Gesprächen ging es vor allem um Truppenabzüge und Garantien der Taliban, dass Afghanistan kein sicherer Hafen für Terroristen wird“

„Garantien“ von Terroristen, die laufend Anschläge begehen, „um ihre Verhandlungsposition zu stärken", gegen sich selbst?

Also ganz ehrlich, dazu fällt mir nichts mehr ein.

Friedensverhandlungen mit Taliban ...

Man kann mit Leuten reden, aber Verhandlungen führen, mit solchen, die kein klares Mandat haben oder zumindest so tun als ob, man kann dem Herren nachfühlen … zumal sich die Kollegen Talibane auf der Siegerstraße wähnen.

"Dealmaker" Trump scheitert auf ganzer Linie

Nun sind auch noch die Verhandlungen mit den Taliban geplatzt. Einen Versuch war es wert, sicherlich, aber warum wieder so amateurhaft? Vielleicht kommt das auch daher, das Trump ständig Leute in seiner Mannschaft austauscht, seien es Minister oder Berater. Das Chaos nutzen andere wie die Taliban natürlich aus.

Verhandlungen mit China: kein Fortschritt
Verhandlungen mit Nordkorea: kein Fortschritt
Verhandlungen mit Iran nach Vertragskündigung: bisher nur Rückschritte
Verhandlungen mit Russland über INF: gar nicht erst wirklich versucht, direkt Vertrag gekündigt und jetzt rüsten beide Seiten kräftig auf
usw.

Also so habe ich mir das nicht vorgestellt, als der selbsternannte "Dealmaker" Präsident wurde. Klar schien sein Selbstlob über seine Verhandlungskünste immer etwas übertrieben. Aber was er bisher erreicht hat, etwa einen Teilerfolg in Verhandlungen mit Mexiko, ist doch recht mager und eindeutig schlechter als die Bilanzen seiner Vorgänger.

@Michael Maier

"Für Frieden in der Welt reicht der Atem offenbar nicht."

Im Gegensatz zu vielen Vorgängern hat er noch keinen Krieg angefangen. Und das ist für mich das entscheidende.
Die USA versuchen Sachen jetzt mal anders anzupacken die die letzten Jahrzehnte nicht funktioniert haben. Das ist der Unterschied zu Europa, und da speziell Deutschland.

Trump hat es sicher gut gemeint

und er hat Recht, alles abzusagen.
Mit Massenmördern kann man nicht verhandeln.
Dass der Westen aber nach 18 Jahren immer noch nicht weiter gekommen ist, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.

ein sogenannter

ein sogenannter Friedensvertrag bringt in dem Fall sowieso nichts
die Taliban hat keine einheitliche Führungsstruktur um den Vertrag umzusetzen und was Trumps Unterschrift unter Verträgen wert ist , weiß man ja inzwischen auch
so kann man jetzt wenigstens das Papier einsparen, ist vielleicht ganz gut für die Umwelt

Mit Terroristen führt man

Mit Terroristen führt man grundsätzlich keine Verhandlungen, denn als säumiger Vertragspartner sind Terroristen nicht sanktionierbar

Er ist..

halt kein Diplomat,sondern ein alter Geschäftsmann, der nur sein Auskommen im Blick hat..

Er vergisst,dass ein Staat nicht wie eine Firma funktioniert..

Mich würde sehr überraschen

.... wenn ein Frieden überhaupt möglich ist.

Die Taliban brauchen ihre Feindbilder, und ihr ganzes Wesen erzwingt ja die Unterdrückung Andersdenkenden.

Frieden in unserem Sinne wohl kaum.
Eher eine Machtübernahme auf kosten aller nicht Taliban dort.

Und kosten werden in Leben bezahlt.

Eine einfache Lösung? Habe ich leider auch nicht.

Ob das nochmal was gibt, mit einem Frieden?

Ich bin sicher, dass die Taliban von außen massiv unterstützt werden und hier muss ggf. dem Unterstützern den Krieg erklärt werden, sollte dies weiter geschehen. Dies nicht nur von den USA sondern von der gesamten NATO und den Russen! Es sind genügend russische, amerikanische und NATO Soldaten wegen diesen Verbrechern gefallen. Friedensverhandlungen durch Terror zu stören, ist ein Verbrechen, welches mal wieder die Bevölkerung getroffen hat. Die USA hatten zur Soviet Zeit auch den Fehler gemacht diese Terroristen zu unterstützen.

Sehr aktiv,

Herr Trump und sein US-Regime:
Drohen, Erpressen, Sanktionieren, Verträge kündigen, Verhandlungen abbrechen, Personal in Rekordgeschwindigkeit austauschen, sich selbst finanziell “unterstützen“usw.
Ach ja, und twittern, twittern, twittern.

Aktuell hat die US-Regierung (wieder) ein Auge auf Kuba geworfen.
Hauptsache der normalen Bevölkerung die Luft abdrücken und das Geld zum Leben nehmen.
Hat das schon mal irgendwo einen Regierungswechsel gebracht?

Trump wirkt

Irgendwie spricht im deutschen Journalismus nahezu alles gegen Trump. Trotzdem scheint er das gesamte Ausland immer besser in den Griff zu bekommen. Da werden auch weiterhin die Taliban spüren. Wer wollte denn von denen verhandeln, um hinterher von ihren eigenen Leuten gerichtet zu werden.

@Michael Maier, 08.10h

Man kann Trump mögen oder auch nicht.
Bevor Sie über ihn loslegen, nennen sie erst einmal den Staatschef, der mit steinzeitlich denkenden Terroristen und Religionsfanatikern zu einem Frieden kommen könnte, ohne sich deren Vorstellung zu unterwerfen.

Viele vor Trump, sind mit dem Versuch gescheitert,

Frieden in Afghanistan zu schaffen. Nach all den Einsätzen, die die NATO dort geleistet haben, einfach das Land den Taliban zu überlassen, ist ein Verrat an den Menschen im Land, die wenigstens ein bisschen Freiheit wieder erlangt hatten. Insofern muss man diese Terroristen jagen, über alle Ländergrenzen hinweg und sollte dies Pakistan sein, ist auch ein Bündnis mit Indien denkbar. Ich denke eine klare Bodschaft an alle Unterstützer könnte ein Umdenken bewirken. Die Taliban haben sich nach dem Krieg gegen Russland an nichts gehalten, wer ist so naiv zu glauben, dass sie es jetzt tun? Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Taliban von Saudi-Arabien unterstützt werden, aber dies ist reine Spekulation von mir. Woher kam nochmal Osama bin Laden?

Was für ein XXX

Also weiter, wie bisher.
Und das soll weitere Anschläge verhindern und die Situation verbessern. Hat ja in der Zeit vor den Verhandlungen auch jahrelang bombastisch funktioniert.

Jetzt kann jeder kommen, eine Bombe zünden und damit jegliche Verhandlungen abbrechen lassen. Das ist jetzt der eine Knopf, mit dem man Trump steuern kann.

Ps. Und ich dachte, USA lässt sich von Terroristen nichts vorschreiben.

@Bürokratenchinese

"Mit Massenmördern kann man nicht verhandeln." Am 08. September 2019 um 08:57 von

Dass es "die Taliban" nicht gibt, sondern verschiedene Gruppierungen, dass muss bis heute selbst hinterm Mond bekannt sein.

Macht es.....

überhaupt einen Sinn, mit religiösen und kulturellen Extremisten zu verhandeln?

08:57 von herbert2

“Im Gegensatz zu vielen Vorgängern hat er noch keinen Krieg angefangen. Und das ist für mich das entscheidende.“

Dass das so ist, hat Herr Trump nicht seiner Weisheit zu verdanken.
Hätte ihm sein derzeit favorisierter “Einflüsterer“ Tucker Carlson nicht gesteckt, welche Auswirkungen ein Krieg mit dem Iran hätte, wäre er/wir schon mitten drin.
Ein Zitat dazu “: Es sei doch interessant, sagt Carlson, dass die gleichen Leute – gemeint ist Sicherheitsberater John Bolton –, die uns damals in den desaströsen Irak-Krieg geführt haben, jetzt in einen neuen Krieg mit dem Iran wollen. Der Präsident sei aber lobenswerterweise sehr skeptisch. Kurz danach widerruft Trump tatsächlich seinen bereits genehmigten Befehl zum Militärschlag.“
Herr Tucker scheint dabei zu wissen, wie er Herrn Trump etwas nahe bringt.
Auf die Ausführungen seiner westlichen “Partner“, die (wieder) einen Krieg mit den absehbaren Folgen, vor der Türe hätten, legt Herr Trump dabei keinen Wert.

Ich würde Trump nichtmal ne

Ich würde Trump nichtmal ne Bratwurscht verkaufen. Man kann nicht drauf vertrauen, dass er das Geschäft zu Ende bringt.

Die Taliban / Terroristen

Die Taliban / Terroristen würden im Friedensfall ihre Existenzgrundlage verlieren. Die Taliban / Terroristen brauchen den Krieg, wie die Luft zum Atmen. Die Taliban / Terroristen mögen über vieles verhandeln wollen, aber ganz sicher nicht über den Frieden

Kein Frieden

@von klaus666
Zum Frieden schließen braucht es immer mindestens zwei...sie übersehen, dass die USA es als einzige Nation immerhin versucht hat...wo sind denn da die Friedensversuche von den anderen sog.Grossmächten wie China oder Russland...ganz im Gegenteil, diese versuchen eher die Taliban zu stützen...die Taliban sind eine reine Terrortruppe...sie haben bisher für mich nichts konstruktives für ihr Land getan...ganz im Gegenteil, ihr Weltbild und ihr Wertekanon steht für Rückwärtsgewandtheit...das was wir mit Frieden verbinden, kennen sie nicht...daher scheitern nicht wir im Westen, sondern sie scheitern an sich selbst...

Wahlkampfmodus

Ein Amerikaner wird bei einem Anschlag getötet - böse Taliban - sofort die Verhandlungen abbrechen. Hunderte Afghanen werden getötet - da kann man leider nichts machen - und wie es den Menschen in Afghanistan nach Meinung von Trump positiv verlaufenden Verhandlungen mit den Taliban ginge - Egal. America first wenn die Kosten für einen von den Amerikanern mit verursachten Konflikt die Wirtschaftsinteressen übersteigen oder wenn für den aufkommenden Wahlkampf von Herrn Trump durch den - trotz allem tragischen - Verlust eines amerikanischen Soldaten Nachteile entstehen könnten. Scheinheiliger geht es nicht mehr.

Chaospolitik

Die Außen- und Sicherheitspolitik von Trump folgt keiner klaren Linie. Mit den Taliban, einer Terrorgruppe, führt er Verhandlungen, dagegen überzieht er den Iran mit Sanktionen und Drohungen, zu guter Letzt hievt er Nordkoreas Machthaber auf die internationale Bühne und bezeichnet ihn an Freund, während er über die westlichen Bündnispartner in übelster Weise herzieht. Dilettantismus pur.

09:07 von physics31415

“Die Taliban brauchen ihre Feindbilder, und ihr ganzes Wesen erzwingt ja die Unterdrückung Andersdenkenden.“

Haben westliche Regierungen keine Feindbilder? Alle haben Feindbilder.
Im Prinzip bin ich schon für Verhandlungen. Dieser Jahrzehnte währende Krieg hat hat gezeigt, dass man allein militärisch auch nicht weiter kommt. Das Problem bei Verhandlungen mit den Taliban ist, dass es eben nicht “die“ Taliban gibt. Was mit der einen Gruppe ausgehandelt wurde, ist nicht zwingend für die anderen Gruppen verbindlich.
Ich kann mich aber an die Reaktion der US-Regierung erinnern, als Imran Khan angekündigt hat, dass er mit den Taliban verhandeln will. Die war von belustigt bis ablehnend. Allerdings frage ich mich warum, wenn die US-Regierung das im Hintergrund auch macht.

Trump bricht Verhandlungen mit Taliban ab?

Das ist gut so!
Verhandlungen sollten auch nur dann geführt werden, wenn der andere Partner etwas Brauchbares anbietet oder anbieten kann.
Die Taliban hat offenkundig lediglich Mäßigung zum Terror anzubieten und nicht Verzicht desselben. Das ist aber für eine Friedenssicherung zu wenig. Man hat für Frieden klare Zugeständnisse zu machen.

08:57 von herbert2

Sie scheinen mit Scheuklappen gesegnet zu sein, wenn sie Trump nur darauf reduzieren, dass er noch keinen bewaffneten Krieg angefangen hat. Nebenbei: Auch Obama hat keinen Krieg angefangen, er hat Kriege geerbt.
Trumps " Versuche Sachen anders anzupacken" sind auf der ganzen Linie gescheitert und eher eskaliert.
Er mag keinen bewaffnetenKrieg neu angefangen haben, aber dafür hat er jede Menge Handelskriege und Vertragsbrüche
zustande gebracht.
Wie gesagt, wenn man Trump Fan ist, dann
braucht man Scheuklappen, um ja nicht zu sehen was er alles zerstört hat.

Da bin ich 09:36

"Wenn Sie einen Granit mit Worten nicht klein kriegen, dann benötigen Sie Hammer und Meißel, notfalls einen Preßlufthammer."

Ich verstehe ja Ihre Verbitterung, die sich in Aggression kanalisiert. Dennoch: mit Waffengewalt haben zwei Weltmächte seit 1980 nichts erreicht. Es muss eine andere Lösung geben.

09:30 von Tada

Vollkommen richtig was sie schreiben! Es gibt nicht DIE Taliban, aber es gibt adressierbare Unterstützer und denen muss man die Pistole auf die Brust setzen und zwar so hart, dass sie um ihre Existenz und ihren Einfluß fürchten müssen. Sollten es Saudis sein wird das nicht gerade einfach, aber auch diesen muss klar gemacht werden, dass nun Schluß mit lustig ist! Bei Pakistan wird es auch nicht leicht, aber aufgrund der jahrelangen Unterstützung, kann man davon ausgehen, dass nach der Kontrolle über Afghanistan NICHT Schluß sein wird. Aber noch muss man die tatsächlichen Unterstützer erst zweifelsfrei identifizieren, bisher sind alles nur Vermutungen!

09:49 von Adeo60

Perfekte Zusammenfassung. Meine volle Zustimmung!

@von der _ich

Was „weiß man“? Sie wollen sicherlich sagen, dass die Taliban Friedensverträge nie einhalten werden...richtig...die Taliban als Terrortruppe existiert als Machtgrösse mit ihren Waffen,aber als nicht als gesellschaftlich produktiv.

@Bürokratenchinese um 08:57

"Mit Massenmördern kann man nicht verhandeln."

Wenn die Taliban dieses Prinzip befolgen würden, hätten sie die Verhandlungen mit den USA schon lange abbrechen müssen.

Was mir fehlt ist die Bekenntnis, der Tod jedes afghanischen

Zivilisten, ist wie ein Tod eines NATO-Mitgliedes! Wer also Afghanen Tötet, tötet uns und das ist eine weitere Kriegserklärung gegen die gesamte NATO! Was die Menschen in Afghanistan brauchen ist eine Anerkennung ihres Leids. Nur so entsteht Solidarität. Die Taliban sind Verbrecher und ihre Unterstützer stellen sich gegen alle NATO-Staaten und das muss ihnen, mit allen Mitteln, klar gemacht werden. Die Global Player, in dem Konflikt, sind nicht die Taliban und diese müssen bedroht werden, sollten sie so weiter machen wie bisher. In der Ukraine gibt es gute Fortschritte und vielleicht gibt es einmal ein Bündnis mit Russland, gegen diese Verbrecher und deren Unterstützer!

um 09:30 von Tada

Mit Massenmördern kann man nicht verhandeln." Am 08. September 2019 um 08:57 von

Dass es "die Taliban" nicht gibt, sondern verschiedene Gruppierungen, dass muss bis heute selbst hinterm Mond bekannt sein.

Re Richtig aber wenn ein Ungläubiger auftaucht sind sie eins .Machtspiel untereinander und gemeinsamen Terror für ungläubige um ihren Gottesstaat zu erschaffen sind sich da einig .Richtig hat kein Wert mit ihnen zu verhandeln sondern Isolation vom Handel besonders vom Rauschgifthandel wäre angesagt um sie zu schwächen und zerstören .Kann man schon als einen Zusammenschluss und Einheit betrachten aber Verhandeln solange sie Stark sind und Einnahmen haben ist sinnlos.De stärkt sie sogar über ihre Wirtschaftsmigration,einnahmen und Rückzugsgebiet .

Der frühe Islam

Der Islam unter den ersten Kalifen war recht flexibel.
Der Fundamentalismus hat sich erst ab dem 10. oder 11. Jahrhundert entwickelt.

08:57 von herbert2 ...Gegensatz zu vielen ...

"..USA versuchen Sachen.." Es geht nicht nur um "Sachen", es geht auch um Motive und da kann man nicht ständig "dealen", da muss man auch bereit sein mal etwas preis zu geben.
Bisher geht es Rückwärts an allen Fronten, so wie bei seinem gesammelten Epigonen Heer auch. Dumm nur, das das von seinen und der anderen Fans so gerne ausgeblendet wird. Hier gilt ja nicht der Satz, "es muss erst richtig schlecht werden, damit es besser werden kann", sondern hier geht es ja eher in die Richtung "es muss erst richtig schlecht werden, damit es endlich besser ist".
"Noch keinen Krieg angefangen, heißt derzeit nur, die Möglichkeiten kleiner Konflikte ausblenden um die eines wirklich großen Konfliktes voran zu treiben (nicht zuletzt im Weltraum oder von dort aus)
Nicht umsonst haben die auf Verschuldung beruhenden Zivilisationen gern das eine oder andere angefangen.

Aber warum denn Abbruch?

Immer wird alles abgebrochen, bereits mehrere Versuche mit Andersdenkenden sind gescheitert, obwohl Herr Trump voller Mut und Tapferkeit ist, woran kann es nur liegen? Ist es die Schuld der Andersdenkenden, oder was? Natürlich ist ein Taliban-Kämpfer kein USA-Präsident, aber der Kämpfer behauptet dieses für sich und nimmt eine Gleichstellung in Anspruch, und wenn diese Gleichheit nicht erreicht ist, dann scheitert jeder Versuch!

Verhandlungen

Und ich dachte immer, dass Amerika nicht mit Terroristen verhandelt. Dann aber auch noch Garantien von diesen zu wollen und dies auch noch zu glauben ,grenzt an Einfältigkeit, oder ist es gar Demenz?

In so einer rückständigen Gesellschaft bringen

Verhandlungen gar nichts, erst recht mit Personen/Staaten außerhalb dieses Patriarchats.
Warum allerdings unterdrückte, misshandelte und bevormundete Bürger, wie vor allem Frauen, auch gerne in solch einer Gesellschaft leben, ist mit unklar. Ansonsten hätte sie sich nicht bis heute immer wieder fortpflanzen und überleben können.

@herbert2, 08.57 Uhr

Nun, ich für meinen Teil bin froh, dass Deutschland und Europa nicht zum Experimentierfeld Trumpscher Politik wird. Im übrigen hat Trump bereits mehrere Kriege unter dem Überbegriff "Handelskriege" mutwillig angezettelt. Hier wird zwar nicht mit Feuerwaffen geschossen, mit Panzern und Jagdflugzeugen angegriffen, aber die Welt wird gehörig in Unordnung gebracht, Gesellschaften werden gespalten, gegeneinander aufgehetzt, tradierte Werte werden zerstört. Ich frage mich, wie die AFD einem Politiker wie Trump, aber auch Salvini und Johnson als Heilsbringer huldigen kann, nachdem diese in kürzester Zeit die Staatsschulden exorbitant in die Höhe getrieben und die Welt unsicherer gemacht haben - von der drohenden Klimakatastrophe einmal ganz abgesehen. Sie sollten Ihr Weltbild vielleicht noch einmal überdenken...

Den Taliban ist so lange nicht bei zu kommen,

wie sie Waffen und Versorgung von außen bekommen. Schneidet man diese ab, steigt auch die Bereitschaft, den eigenen Hintern zu retten. Also nicht die Symptome bekämpfen sondern die Ursache bei den Hörnern packen. Es ist der Hass, islamistisch geprägter Staatslenker gegen westlich geprägte Nationen und diesen muss man das Fürchten lernen!

Afghanistan

In Afghanistan gab es noch nie Frieden(siehe die Berichte von Churchill) Selbst wenn alle Fremden (Truppen) sich aus dem Land zurückziehen werden die weiter ihre Rechnungen begleichen. So wie sie es seit vermutlich Jahrhunderten machen...Somit ist es ziemlich sinnfrei sich da Einzumischen!

Gesellschaft ohne Leitlinien...

Wegen eines tödlichen Anschlags in der afghanischen Hauptstadt Kabul, bei dem auch ein US-Soldat ums Leben kam, habe er die Treffen aber abgesagt
---------------------------------------------------------
Eigentlich eine ganz normale Reaktion denn Trumps Wählerschaften würden es vielleicht etwas seltsam finden, wenn das Töten der Eigenen Leute einfach so ignoriert würde.

Der Unterschied ist halt, das diese Wählerschaften einen Unterschied empfinden, wenn ein US Soldat getötet wird oder ein Afghane.

Bei uns ist das offiziell anders, wir betrachten alle Menschen gleich und wir sind stets voller Trauer wenn Afghanische Menschen ermordet werden!!!

Aus meiner Sicht werden hier einfach die Kritikweltmeister in Deutschland weiterhin fleißig gefüttert..., und die Fressgier ist schon sehr bedenklich...

ps.: Merkel in Friedensverhandlungen mit Taliban..., bei Anschlag stirbt ein Deutscher Soldat..., Merkel setzt Verhandlungen aus...

Fazit: Breite Zustimmung!!!

Der Islam war lange Zeit, tolerant gegenüber andere

Glaubensrichtungen und erst mit dem Kreuzzug christlicher Fundamentalisten, radikalisierten sich einige Muslime. Heute ist es umgekehrt, wir sind tolerant gegenüber andere Glaubensrichtungen und einige wenige radikalisierten Muslime haben das irgendwie nicht mit bekommen und nutzen dies aus um Macht und Einfluß zu bekommen, zum Schaden aller Muslime die friedlich leben! Natürlich mit Hilfe von Terroristen, denn sie selbst sind zu feige dazu! Alles ist sehr traurig...

Späte Erkenntnis

So wie es aussieht, besteht auch nach 18 Jahren Krieg gegen die Taliban in Afghanistan , keine Hoffnung jemals dort einen Frieden und halbwegs Ordnung zu schaffen. Deshalb ist es wohl besser, dass der Westen sich ganz aus diesem Land zurückzieht. Unklar ist, wie und wo der Taliban immer wieder seine Waffen und Sprengstoff bezieht. Aus Pakistan oder Russland? Die Chinesen bauen doch die Seidenstraße nach Pakistan aus. Wäre es da nicht besser, die Chinesen würden sich um diese Taliban in ihrer Nachbarschaft kümmern. Und diese Chinesen werden nicht so rücksichtsvoll wie der Westen sein. Der Westen hat wirklich wichtigere Probleme und die liegen geographisch näher.

Trump wirkt nicht so sieht es aus 9:21

Die vermeintlichen Erfolge, die sie in der Aussenpolitik sehen gibt es nicht. Iran? Problem ist durch Vertragsbruch durch Trump grösser geworden. Nordkorea? Man hat immerhin gesprochen, konkret gelöst ist kein Problem . Israel/Palästina. Problem ist durch einseitige Parteinahme für Israel größer geworden. Verhältnis zu China? Durch angezettelte Handelskriege schlechter geworden. Immer wenn die Fakten auf den Tisch kommen wird es bei Trump dünn. Allerdings glaube ich nicht, dass Trump alles falsch macht, manche Versuche dind durchaus löblich. Seine Sprunghaftigkeit, schlechte Berater wie Bolton und Vertragsbrüche machen aber vieles wieder kaputt.

Adeo60

Ihr Trumpbashing ist man ja gewöhnt, aber dass sie die iranischen Revolutionsgarden nicht auch wie die Taliban als Terrortruppe kennzeichnen, enttäuscht mich. Überhaupt glorifizieren sie den Iran... obwohl sie wissen, welche Aggressionspolitik er betreibt. Dilettantisch finde ich, wie sie das Verhältnis der USA und Europa beschreiben, auch wenn sie da noch Beifall von einem „Anhänger“ bekommen haben.

10:24 von rimitino

Warum mit Taliban verhandeln, wenn die Strippenzieher und Unterstützer in Regierungen andere Staaten sitzen? Die Taliban sind die Werkzeuge einer Machtpolitik von außen und diesen gehört gewarnt und gedroht, sollten sie ihr dreckiges Spiel, auf Kosten der Afghanen so weiter treiben. Sind diese erst ernsthaft bedroht, werden sie feige das Spiel beenden. Wie sonst lässt sich erklären, dass die Taliban so viele Jahre Munition für ihren Terror besorgen konnten??

Terror-Garantie

Bei den Gesprächen ging es vor allem um Truppenabzüge und Garantien der Taliban, dass Afghanistan kein sicherer Hafen für Terroristen wird.

Die Taliban-Terroristen sollen garantieren, dass "Afghanistan kein sicherer Hafen für Terroristen wird"? Wer sich solchen Unfug ausdenkt, hat in der Politik nichts verloren, außer vielleicht in der US-amerikanischen ...

Bürojratenchinese, 08:57

Trump hat es sicher gut gemeint
Mit Massenmördern kann man nicht verhandeln.

Ein Widerspruch in sich, da die Taliban ja nicht erst soeben zu Massenmördern wurden.

10:19 von tias

a)“wenn ein Ungläubiger auftaucht sind sie eins“
und
b)“Isolation vom Handel besonders vom Rauschgifthandel wäre angesagt um sie zu schwächen und zerstören“

a) Deshalb sind die meisten Toten unter der afghanischen Zivilbevölkerung zu beklagen?
b) Sie sollte sich informieren, wie es um den Rauschgifthandel zu Zeiten der “Talibanherrschaft“ bestellt war und nach der Invasion der Befreier. Dann die Fragen stellen, wie konnte der Mohnanbau in kurzer Zeit von 0 auf 100 anwachsen und in welchen Gebieten geschah das.

Woher kommt die Unterstützung für diese Mörder? Finanziell, Waffentechnisch usw.
An diese “Unterstützer“ traut man sich nicht heran. Auch nicht beim Krieg im Jemen. Auch nicht bei/gegen die angeblich 'international anerkannte' Regierung.

Taliban

An den (unter sich zerstrittenen) Taliban haben sich schon viele die Zähne ausgebissen und nun meint ein aussenpolitischer Totalversager
er könne diese an die Kandare nehmen.
Ganz schön naiv, nachdem schon seine Nordkorea Verhandlungen mit dem "lieben" Kim nur dazu geführt haben, dass dieser weiterhin mit Raketen um sich schiesst.
Trump hat an allen Ecken und Enden irgendwelche "Projekte" angerissen ohne
jemals eines davon zu Ende zu bringen.
Sprunghaft immer wieder neue Krisenherde
angehen um von den Verpatzten abzulenken ist offenbar das Markenzeichen
dieses "Präsidenten". Selbst der zustande gekommene Vertrag mit Mexiko und Kanada beruht nur auf Erpressung und verhängten Sanktionen. Man kann es drehen wie man will, Trump ist mit Abstand der mieseste Präsident, den die USA jemals hatten.

Für sie "nicht nachvollziehbar"

°°°Dass der Westen aber nach 18 Jahren immer noch nicht weiter gekommen ist, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.°°°

Wo eigentlich ist "der Westen" bisher weiter gekommen.
Dieser "der Westen" hat bisher Weltweit nur Chaos verursacht.
Nett gesagt, alles verschlimmbessert.

10:26 von WM-Kasparov-Fan

“Warum allerdings unterdrückte, misshandelte und bevormundete Bürger, wie vor allem Frauen, auch gerne in solch einer Gesellschaft leben, ist mit unklar. Ansonsten hätte sie sich nicht bis heute immer wieder fortpflanzen und überleben können.“

Woher wissen Sie, dass die afghanische Bevölkerung (vor allem aber Frauen), GERNE so leben? Führten Sie diesbezüglich Gespräche vor Ort?
Wieso haben sich Frauen in der NS-Diktatur fortgepflanzt? Weil sie so gerne zu dieser Zeit gelebt haben?
Entschuldigung, aber von Afghanistan und seinen Menschen haben Sie nicht viel Ahnung.

08:10 von Michael Maier

Wetter vs Weltfrieden

Mit Filzstiften in Wetterkarten herumzumalen, dafür hat Trump Zeit. Für Frieden in der Welt reicht der Atem offenbar nicht.
///
*
*
Bezüglich der Taliban hat er dann ja die Atemprobleme welche auch Obama hatte?

Taliban most wanted

Die Taliban möchte ein Friedensabkommen, davon bin ich überzeugt.
Jedoch gibt es Kräfte innerhalb der Taliban die kein Abkommen mit USA möchten... Letztendlich wird es zu einem Machtkampf innerhalb dieser Leute kommen.

18 Jahre NATO Einsatz, 800.000 Mrd. $ und tausende tote. Es reicht!!!!

Taliban !

Herr Trump hat mal etwas vernünftiges getan mit der Absage, denn mit Terroristen zu verhandeln kann nicht gut gehen.
Wenn die Taliban wirklich Friesen wollten, dann sollten sie dies auch deutlich zeigen, z. B. durch einen Waffenstillstand. Aber während angeblichen Gesprächen für einen Frieden weitere grausame und unmenschliche Anschläge, hauptsächlich auf Zivillisten, zu verüben, um ihre angebliche bessere Position zu demonstrieren, ist einfach nur sadistisch.
Den Taliban geht es nicht um Frieden, sondern nur um Macht und Einfluss und um ihre altertümlichen Vorstellungen vom religiösen Leben eines Muslimen durch zu setzen.
Da sind sie gleich wie die idiotischen Führer im Iran, die sind auch so grandios verbohrt, haben eine Weltanschauung aus dem 17. Jahrhundert und führen einen "Krieg" im heutigen Zeitalter.
Wie im Iran stellen sich die Taliban sicher vor, dass ihr Führer der Allmächtige ist und was nicht seiner Ansicht folgt, wird gejagt und umgebracht.

@landart 10:46

Immer wieder setzen Sie und andere Kritik mit Bashing gleich. Offensichtlich ertragen Sie nicht, dass Menschen Kritik an Trump ausüben.
Daran ist Trump mit seinem Verhalten selbst Schuld.
Trump ist kein Opfer, auch wenn er immer wieder von Foristen dieses Forums zu einem gemacht wird.
Zum Iran, da hat Trump angefangen und sich agressiv gegenüber dem Iran verhalten. Der Iran hat reagiert.
Zu Afghanistan: Es ist eine Schande, dass Trump überhaupt mit den Taliban, den Mit-Drahtziehern des 11 September verhandelt.
Ja die Revolutionsgarden Irans sind genauso extremistisch wie die Taliban.

10:47 von Defender411

10:24 von rimitino

Warum mit Taliban verhandeln, wenn die Strippenzieher und Unterstützer in Regierungen andere Staaten sitzen? Die Taliban sind die Werkzeuge einer Machtpolitik von außen und diesen gehört gewarnt und gedroht, sollten sie ihr dreckiges Spiel, auf Kosten der Afghanen so weiter treiben. Sind diese erst ernsthaft bedroht, werden sie feige das Spiel beenden. Wie sonst lässt sich erklären, dass die Taliban so viele Jahre Munition für ihren Terror besorgen konnten??
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Zum Zeitpunkt der russischen Auseinandersetzung mit den Taliban ist eigentlich nur die Administration Trumps auszuschließen.

10:47 von Defender411

10:24 von rimitino

Warum mit Taliban verhandeln, wenn die Strippenzieher und Unterstützer in Regierungen andere Staaten sitzen? Die Taliban sind die Werkzeuge einer Machtpolitik von außen und diesen gehört gewarnt und gedroht, sollten sie ihr dreckiges Spiel, auf Kosten der Afghanen so weiter treiben. Sind diese erst ernsthaft bedroht, werden sie feige das Spiel beenden. Wie sonst lässt sich erklären, dass die Taliban so viele Jahre Munition für ihren Terror besorgen konnten??
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Zum Zeitpunkt der russischen Auseinandersetzung mit den Taliban ist eigentlich nur die Administration Trumps auszuschließen.

10:46 von Landrat an Adeo60

Adeo60 Trumpbashing vorzuwerfen ist
unverschämt.
Es gibt kein "Trumpbashing" da die bisherige politische Bilanz dieses Präsidenten nur aus Schaumschlägerei, gebrochenen Verträgen,
Drohungen, Erpressung und unermüdlichem Selbstlob besteht.
Das englische Wort "To bash" ist mit "verprügeln oder eindreschen" zu übersetzen
und dies tut Adeo60 nicht, er beschreibt lediglich Fakten.

@landart, 11.21 Uhr

Es geht mir nicht um "Trumpbashing, sondern um eine nüchterne, sachliche Bewertung seiner Politik. Für mich zählen ausschließlich Fakten - dies vorneweg. Ich habe meine Kritik auch erst formuliert, nachdem Trump wieder einmal von einem Foristen gehuldigt wurde. Dem vermeintlichen "Trump-Bashing" ging also eine "Trump-Glorifizierung" voraus. Natürlich ist der Iran auch aus meiner Sicht ein Staat, der partiell den Terrorismus unterstützt. Ich habe den Iran mit keiner Silbe glorifiziert. Gerade deshalb war ja auch das Atomabkommen mit der iranischen Führung so wichtig. Im übrigen: Durch die Annäherung an den Westen hatte sich in der iranischen Bevölkerung ein Bewußtseins-wandel vollzogen. Die Kritik an dem Regime wuchs. Trump hat mit seinen Sanktionen, unter denen vor allem das einfache Volk leidet, doch nur erreicht, dass dieses sich nun wieder stärker mit der Regierung solidarisiert. Also genau das Gegenteil dessen, was die Zielsetzung war. Dies ist in der Tat dilettantisch!

Solange der pakistanische

Solange der pakistanische Geheimdienst ISI seine schützende Hand über die Taliban hält, ist ein Frieden in Afghanistan nicht möglich.

Obama hatte die richtige Antwort mit der Kommandoaktion gegen den vom ISI versteckten Bin Laden auf pakistanischem Gebiet. Der Amateur Trump ist eben nur ein Quatschkopf.

@herbert2 08:57

Tut mir Leid aber dass es keinen Krieg mit dem Iran gibt hat man der Geduld und Ruhe der Iraner zu verdanken. Trump ist nicht friedlich, auch wenn man ihn immer wieder so darstellen will. Er führt Handelskriege und die sind mindestens genauso schlimm wie militärische Konflikte.
Deutschland und Europa machen derzeit nichts falsch, auch wenn uns EU Kritiker und Kritiker unserer Regierung dies immer wieder auf propagandistischerweise einreden wollen um das Meinungsbild zu verzerren.

Mit Terroristen verhandelt

Mit Terroristen verhandelt man nicht, aber genau das hat Trump (leider) getan. Auch die Gespräche mit Nordkorea hätten besser ohne pompöse Auftritte in der Öffentlichkeit geführt werden sollen, so wie dies eigentlich diplomatischer Usus ist. Und die matialischen Drohungen gegen den Iran liefern das gleiche Bild. Nein, ich würde mir wirklich wünschen, dass Trump an der Seite der Bündnispartner eine vernünftige Politik für den Frieden in der Welt, für den freien Handel, gegen den Klimawandel und für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit führt. Den Abbruch der Verhandlungen mit den Taliban halte ich immerhin für die richtige - wenn auch späte - Einsicht.

Friedensverhandlungen und Bomben gehen Hand in Hand

Komplizierte Friedensverhandlungen waren in der Geschichte die Regel. Die USA haben sicher aus den Verhandlungen mit Nord-Vietnam in den 1970er Jahren ihre Erfahrungen und Schlüsse gezogen.
Wer das Thema vertiefen möchte, kann sich mal die Mühe machen, sich den komplexen Prozess der Friedensverhandlungen des 30-jähr. Krieges und ihre Ergebnisse (Westfälischer Friede, 1648) anschauen.
Sind viele Parteien und Interessen beteiligt, können solche Verhandlungen lange dauern.
Was der Öffentlichkeit von den Beteiligten erzählt wird, darf nicht immer für bare Münze genommen werden.
So wie die Taliban lieber aus einer starken den aus einer schwachen Position heraus verhandeln, möchten es auch die anderen. Im Zickzack wird man sich annähern.
Was Vietnam betrifft, am Schluß erhielten die Verhandlungsführer den Friedensnobelpreis. Der könnte manchem US-Amerikaner wegen Afghanistan gut stehen; Ob als Ergebnis eines guten oder schlechten deals. Obama bekam für viel weniger so ein Schmuck angedient.

@ Magfrad

„Zu Afghanistan: Es ist eine Schande, dass Trump überhaupt mit den Taliban, den Mit-Drahtziehern des 11 September verhandelt.“

Sie sehen, manchmal ist es für Menschen unmöglich, es allen Recht zu machen. Viele ihrer politischen Freunde hier im Forum sehen es nämlich genau andersherum. Trump sollte die Verhandlungen mit den ehrenwerten Taliban nicht abbrechen und werfen ihm genau das vor. Und wenn man es dem eher linkslastigen Lager nicht komplett Recht machen kann, weil die sich schon uneins sind, wie soll man es der komplexen Welt da draußen Recht machen können.
Ich für meinen Teil bin da bei Ihnen. Keinen Zentimeter Zugeständnisse für Terroristen

11:17 von Traumfahrer

Irgendwie vermisse ich bei Ihrer mittelalterlichen Aufzählung noch unseren Freund, Partner, Stabilitätsanker und Waffenkäufer.
Absicht?
Die mittelalterlichen Vorstellungen der Talibangruppierungen stammen aus dem saudischen Wahabismus. Der ist noch um einige Ecken radikaler im Vergleich zum Shiitentum.

09:45 von jim-rt

"Böse Taliban - sofort Verhandlungen abbrechen".
Kann es sein, dass der Tod eines US Soldaten
von Trump als willkommener Grund vorgeschoben wird um die Verhandlungen abzubrechen, weil er genau weiss, dass
er mit den Taliban niemals eine Einigung erreichen kann? Dass er mit diesem Vorstoss keinen Blumentopf gewinnen kann?

Frauen gingen in die Schule, trugen in Kabul sogar Miniröcke

@10:26 von WM-Kasparov-Fan
Das war vor dem Eingreifen der USA.
Brzezinski rühmte sich, mit Hilfe von in der ganzen Welt (Marokko, Saudiarabien etc.) zusammen geholten Islamisten die Sowjetunion zum Eingreifen in Afghanistan gezwungen zu haben.
Aus seiner Sicht mit Erfolg: Die Sowjets verloren und mussten gehen.

Nur mit dem "Erbe" kommen auch die USA nicht zurecht.
Die Taliban scheinen aber überwiegend aus der afghanischen Bevölkerung zu stammen, haben aber offensichtlich einen Teil der (Ex-) Terroristen integriert.

11:18 von Magfrad

Für 9/11 war alQeida verantwortlich.
Taliban und al Qeida unterscheiden sich schon darin, dass Talibangruppierungen national “tätig“ sind und alQeida international. Talibangrupperungen haben noch NIE Anschläge im Westen verübt.

11:22 von Adeo60 an landart

@Landarts Angriff auf ihre Ausführungen
haben sie souverän ad absurdum geführt.
@landart wird dies leider nicht zu irgend einer Form von Einsicht bewegen.

" Westliche ( Regierungs- )

" Westliche ( Regierungs- ) Strukturen in Afghanisten einführen zu wollen ist gescheitert. Schon die Geomorphologie des Landes erschwert dies deutlich. Ist es nicht nach Jahrzehnten " ausländischen Einflusses " sehr klar sichtbar geworden, dass die Menschen in Afghanistan sich am Besten erstmal selbst " zusammenraufen " sollten ? Sinnvoll könnte lediglich sein, die Ausfuhr von Rauschgift zu unterbinden, um die Geldmittel zur Unterhaltung von Privatarmeen zu beschneiden.

@Pfluger

Vielen Dank! Ich fühle mich als Patriot und Europäer, was nicht heißt, dass ich alles kritiklos aufnehme, was politisch entschieden wird. Trump schadet mit seiner Politik zweifelsfrei deutschen und europäischen Interessen. Deshalb fühle ich mich herausgefordert, wenn der US-Präsident mitunter in diesem Forum glorifiziert wird. Wenn wir es erreichen, dass kritische Kommentare sachlich verfasst und respektiert werden, haben wir doch schon einiges erreicht. Damit genug für heute.

Keine Bashingvorlage...

Jetzt habe ich mir den Artikel noch einmal durchgelesen und konnte feststellen, das in keinem einzigen Satz Trump Hetze vorgegeben wurde...

Dieser Artikel animiert also nicht dazu..., und dennoch gehts zur Sache!!!

Diese Verhandlungen also zu unterbrechen, wird eventuell bei der ARD als so normal empfunden, das man hier großartig nichts beimengen möchte...

Zu erklären, wir würden hier nicht bashen das die Schwarte nur so kracht ist absurd!!!

Die Kernbotschaft ist ein Verhandlungsabbruch mit Nebeninformationen und fehlende Leitlinien von nicht wenigen hier sind doch offenkundig...

Wann wird sich der bornierte

Wann wird sich der bornierte Westen endlich mal eingestehen, daß es Gegenden auf der Welt gibt, die mit Demokratie nichts anfangen können? Selbst bei uns ist die Demokratie nie vollumfänglich durchgesetzt worden.
Also lasst denen die Sharia. Akzeptiert diese Länder, wie sie sind. Dann haben die auch keinen Grund mehr für Autobomben bei Uns.

@Margareta K. um 11:12 Uhr

"Woher wissen Sie, dass die afghanische Bevölkerung (vor allem aber Frauen), GERNE so leben?"

Wenn sie es nicht täten, wo bleibt dann seit Jahrzehnten der Widerstand, Aufbruch, Umbruch, Revolution, innerhalb der Gesellschaft? Man kann keinen Menschen so stark unterdrücken, dass er nicht sein Leben dafür gäbe, nicht mehr unterdrückt zu werden. Demzufolge haben sich die afghanischen Frauen mit ihrer Unterdrückung arrangiert und abgefunden, also mögen sie diese Zustände.

@ Feo (09:53)

"Verhandlungen sollten auch nur dann geführt werden, wenn der andere Partner etwas Brauchbares anbietet oder anbieten kann."

Sie müssen über die Detaills der Verhandlungen sehr gut unterrichtet sein. Wie haben Sie das geschafft? Angeblich sind es Geheimverhandlungen. Ihre Schlußfolgerung (Abbruch, "Das ist gut so!") ziehen Sie doch wohl von wo anders her.

Friedensgespräche?

... war auch nicht das richtige Wort.

Ob es mit solchen Fanatikern (und gemeint sind die Taliban) je Frieden geben kann, ist fraglich.

Natürlich gibt es auch mit

Natürlich gibt es auch mit den Taliban Verhandlungen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt: das ist notwendige, gute (!) und wichtige politisch-diplomatische Gepflogenheit. Was erschreckend dilettantisch ist, dass Trump den Abbruch dieser Gespräche in die Öffentlichkeit zerrt: hat denn tatsächlich niemand einen fachlich und politisch dringend notwendigen Einfluss auf diesen Milliardärssohn, Privat-TV-Showmoderator und Immobilienhändler im Weißen Haus? Er zerschlägt Wege und Optionen für ein paar Twitterzeilen. Fürchterlich.

@12:18 WM-kasp...

Ihre Gleichsetzung von "unterdrückt - damit abgefunden - mögen" ist absurd und opferverachtend, egal ob es um Afghanistan oder andere Länder und Situationen geht.

Warum?

Warum schreibt die Tagesschau - nach achtzehn Jahren - immer noch von einem "Konflikt"?

Nennt man nicht genau das, was dort seitdem stattfindet, Krieg?

um 10:18 von

um 10:18 von Defender411:
"
Was mir fehlt ist die Bekenntnis, der Tod jedes afghanischen
Zivilisten, ist wie ein Tod eines NATO-Mitgliedes! Wer also Afghanen Tötet, tötet uns und das ist eine weitere Kriegserklärung gegen die gesamte NATO!
"

& mit solch einem Bekenntnis guckt man sich nochmal an, für wie viele tote Zivilisten die NATO in Afghanistan verantwortlich ist (entweder direkt oder indirekt) & man gelangt unweigerlich zu dem Schluss,dass eigentlich die NATO gegen die NATO zu kämpfen hat,weil die NATO ja in Afghanistan die NATO angegriffen hat & sich demnach als "Verteidigungsbündnis"gegen die NATO verteidigen muss....

12:18 von WM-Kasparov-Fan

“Demzufolge haben sich die afghanischen Frauen mit ihrer Unterdrückung arrangiert und abgefunden, also mögen sie diese Zustände.“

Nur weil ich mich mit einer Situation arrangiere/n (muss), heisst das noch lange nicht, dass ich den Zustand auch mag.
Frauen, die von ihren Männern geschlagen werden, arrangieren sich aus unterschiedlichen Gründen mit ihrer Situation. Wollen Sie behaupten, dass alle diese Frauen den heimischen Zustand mögen?
Menschen, die am Arbeitsplatz gemobbt werden, arrangieren sich aus unterschiedlichen Gründen mit der Situation. Sie wollen behaupten, dass diese Menschen den Zustand mögen?

Sie wissen nicht, warum sich afghanische Menschen/Frauen mit bestimmten Zuständen arrangieren. Dass sie diese Zustände lieben, das bezweifle ich stark. Ich kenne übrigens Frauen in Afghanistan und Pakistan und habe persönlich mit ihnen gesprochen.

um 11:41 von B.

um 11:41 von B. Pfluger:
"
Kann es sein, dass der Tod eines US Soldaten
von Trump als willkommener Grund vorgeschoben wird um die Verhandlungen abzubrechen, weil er genau weiss, dass
er mit den Taliban niemals eine Einigung erreichen kann?
"

Nein.
Weil die Forderung der Taliban der US-Doktrin zu 100% widersprechen.

Die USA marschieren nicht in ein Land ein um später wieder freiwillig abzuziehen - die kommen um zu bleiben.
Dauerhaft.
Zumindest mit einem kleinen Kontingent (zur Kontrolle),sobald sie ein paar "nützliche Idioten" in dem jeweiligen Land haben,die von den USA in Schlüsselpositionen installiert wurden & die US-Interessen in diesem Land vertreten.
Die Taliban fordern jedoch den VOLLSTÄNDIGEN Abzug der USA & die Entfernung der "nützlichen Idioten" der USA aus diesen Schlüsselpositionen.

Wie das funktioniert:
-> siehe exemplarisch Britisch-Indien.
Ohne ind. "nützliche Idioten" der Briten hätte GB niemals mit ein paar tausend Leuten über hunderte Mio. Menschen herrschen können

12:18 von WM-Kasparov-Fan

“Demzufolge haben sich die afghanischen Frauen mit ihrer Unterdrückung arrangiert und abgefunden, also mögen sie diese Zustände.“
Da fällt mir ein: deutsche Frauen fanden “Vergewaltigung in der Ehe“ so schön und haben deshalb keine Revolution auf die Beine gestellt? Oder haben sie sich einfach arrangiert, obwohl sie nicht glücklich über diese Zustände waren.
Wieso hat es bis 1997 und gegen den Willen männlicher CDU/CSU-Politiker gedauert, bis es dazu ein Gesetz gab?
Das sind ERST 20 Jahre. Traurig, nicht.

@andererseits

"Was erschreckend dilettantisch ist, dass Trump den Abbruch dieser Gespräche in die Öffentlichkeit zerrt"

In den allermeisten Fällen würde ich Ihnen zustimmen, in diesem Fall nicht. Ich denke, dass die öffentliche Bekanntgabe der Unterbrechung (oder des Abbruchs, ist ja nicht so ganz klar) in diesem Fall durchaus gerechtfertigt ist. Ein heimliches Du-du-du bei der nächsten Verhandlungsrunde hätte dort sicher niemanden beeindruckt.

Je nachdem, was im Hintergrund gerade noch läuft, behält er sich ja das Weiterverhandeln vor.

@Adeo60 um 11:35

>>Mit Terroristen verhandelt man nicht, aber genau das hat Trump (leider) getan. Auch die Gespräche mit Nordkorea hätten besser ohne pompöse Auftritte in der Öffentlichkeit geführt werden sollen, so wie dies eigentlich diplomatischer Usus ist.<<

Uneingeschränkte Zustimmung!
... und ja, die geräuschlose Diplomatie ist nicht des aktuellen PotUS Ding. Immer auf maximale Aufmerksamkeit zielend, das ständige Streben nach Anerkennung - die klassischen Merkmale eines Narzisten!

Stilles Lenken im Hintergrund? Nein, damit kann und will sich D. T. nicht zufrieden geben - mit seinem Ego nicht vereinbar.

09:49 von Adeo60

wo du recht hast, soll man es auch anerkennen. die westlichen bündnispartner wie frankreich, deutschland und GB sind an dilettantismus und unfähigkeit wirklich nicht zu überbieten.

@Defender411, 10.29h

Ich teile Ihre Meinung.
Nur wie soll das gehen?
In Deutschland hätten sie die gesamte Linke und die Grünen gegen sich, sobald es gegen den Islam geht, selbst wenn er sich in seiner extremsten Ausrichtung zeigt.
International wird es genau so schwierig, weil jeder seinen Schützling hat und sein Süppchen kocht.
Glauben Sie denn ernsthaft, Russland würde gegen den Iran und die USA gegen Saudi-Arabien vorgehen?
Beide sind als Unterstützer des islamischen Terrorismus bekannt.

@Peter Goge

Gute Frage, also diese fanatischen Taliban sind echt ein Problem, besonders für den Anbau von Schlafmohn in Afghanistan.
Zum Glück konnte auch mit Hilfe der Bundeswehr der Anbau von Schlafmohn in Afghanistan wieder ein Niveau erreichen wie vor der Herrschaft der Taliban.

Außerdem sollten die Afghanen froh sein, dass sie nicht von Westen gezwungen werden, Opium als Zahlungsmittel zu akzeptieren, diesen Freihandel-Trick hätten "wir" nämlich auch noch im Repertoire.

@Margareta K. 11:47

Naja die Taliban wusste sicher von den Plänen zum 11. September, man hat sehr eng mit Bin Laden zusammengearbeitet

Na wenn ich so nachdenke

hat Trump dann wohl mit den falschen gesprochen. Laufen Friedensgespräche und die Taliban bomben ungehindert weiter, dann sitzen die falschen am Verhandlungstisch.

@berelsbub 11:40

Ich will keine politischen Freunde also verbitte ich mir Ihre Pauschalisierung. Hören Sie auf mich in irgendeinen Topf zu schmeißen!
Ich bin konservativ und nicht linkslastig. Das Festhalten an der Ehe zwischen Mann und Frau und ein klares Abtreibungsverbot wie ich es will ist sicher nicht linkslastig!

Qmargareta K., 10.59h

Wer sich an die Unterstützer im Jemen-Krieg herantraut, hat außer den USA so ziemlich alle gegen sich.
Der Jemen-Krieg wäre vermutlich schon lange beendet, würde der Iran die Huthi-Rebellen nicht fördern, mit Waffen beliefern und sie die iranische Suppe auslöffeln lassen.
Das die Saudis auch keine Engel sind ist für mich selbstverständlich.

Die Unterstützer der Taliban

Woher bekommen die Taliban und angehängt die Warlords in Afghanistan eigentlich ihre Waffen, ihre Rekrutierung und natürlich auch die Mittel für Ihre terroristischen Aktivitäten? Drogenanbau und /Handel, Erpressung der Bevölkerung, Umlenkung von Hilfsgeldern, Unterstützung von China, Russland und Pakistan, sicher auch von ultrakonservativen Golfstaaten. Nachdem Russland sich in den 70er Jahren blutige Nasen am Hindukusch geholt hat, hat der Westen dort seit 2001/2002 die Terroristen von Al-Quaida bekämpft...die Taliban waren da unter Mullah Omar zwar präsent, aber nur ein Nebenproblem...der Vielvölker- und Afghanistan ist wohl auch zukünftig nicht regierungsfähig...Terroristen, die hier verdeckt bzw. hybrid operieren, haben -auch weil sie von den Nachbarländern heraus operieren, immer größere Vorteile. Daher war der Versuch von Trump ein Friedensabkommen zu verhandeln ehrenwert, aber der Abbruch auch genauso. Die Taliban und Frieden sind zwei sich ausschließende Wirklichkeiten.

@Margareta K., 11.12h

Ja, die Frauen waren überwiegend für Hitler.
Von Deutschland und seiner damaligen Bevölkerung haben Sie keine Ahnung.

@andererseits und @Margareta K.

Das sind alles keinen Antworten auf meine Frage, warum dort kein genügend großer Widerstand aus der inneren Gesellschaft heraus erfolgt.

Die Überschrift suggeriert, ...

... dass Verhandlungen mit den Taliban ein Wert an sich oder gar positiv zu bewerten seien... Das Gegenteil ist zweifelsfrei der Fall!

@ Googol

18 Jahre NATO Einsatz, 800.000 Mrd. $ und tausende tote. Es reicht!!!!

Da greifen Sie aber in die Vollen. 800.000 Mrd. $? Das sind so ungefähr die gesamten Militärausgaben aller NATO-Staaten für etwa tausend Jahre.

Re: Wetter vs Weltfrieden

@Boris.1945 11:14
Hat Obama auch in Wetterkarten herumgemalt?

Außerdem gilt: ...

Wer mit den Taliban spricht, ist selber ihresgleichen! Die deutsche Geschichte lehrt: Zur Ausrottung von derlei menschenverachtendem Gedankengut kann es nur eine militärische Lösung geben – und danach noch mehrere Jahrzehnte lang eine internationale Besetzung des Lands...

@ edding (12:45)

"Nennt man nicht genau das, was dort seitdem stattfindet, Krieg?

Seit spätestens 1984 wird in schwachen Demokratien eine besondere Sprachregelungsethik beschworen. Kriege sind Frieden(-seinsätze), Gewalt ist nur Konflikt. Propaganda ist eine Nachricht. Duden könnte hier nachziehen und eine zusätzliche Wörterbuchsparte bringen.
Die Wahrheit ist nicht einklagbar. Niemand hat ein Recht darauf. Sprachverwirrung dient der Konfliktverdeckung.

Re: Schande, Verhandlungen

@11:40 von berelsbub:
Ich für meinen Teil bin da bei Ihnen. Keinen Zentimeter Zugeständnisse für Terroristen

Also auch keine Zugeständnisse gegenüber den USA? Richtig? Ihrer Meinung nach?

12:18 von WM-Kasparov-Fan

"Man kann keinen Menschen so stark unterdrücken, dass er nicht sein Leben dafür gäbe, nicht mehr unterdrückt zu werden."

Klar, deshalb haben sich die Deutschen auch im Alleingang von den Nazis befreit oder die Khmer von Pol Pot. Es gibt genügend Gegenbeispiele wie Diktaturen und andere Terrorherrschaften teils über Jahrhunderte schalten und walten könnten, ohne daß es nennenswerten Widerstand gab. Den Betroffenen allerdings zu unterstellen, sie würden die Zustände mögen ist allerdings schon sehr zynisch. Dann müssten ja auch Sklaven die Sklaverei und Leibeigene die Leibeigenschaft mögen und man hätte sie nicht abschaffen müssen.

Aufzustehen und sein eigenes Leben damit zu gefährden ist ein Schritt, den nur sehr wenige Menschen wagen.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.

Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Re: Leben der afghanische Bevölkerung

@12:18 von WM-Kasparov-Fan
Wenn sie es nicht täten, wo bleibt dann seit Jahrzehnten der Widerstand, Aufbruch, Umbruch, Revolution, innerhalb der Gesellschaft? Man kann keinen Menschen so stark unterdrücken, dass er nicht sein Leben dafür gäbe, nicht mehr unterdrückt zu werden. Demzufolge haben sich die afghanischen Frauen mit ihrer Unterdrückung arrangiert und abgefunden, also mögen sie diese Zustände.

Das erscheint mir doch arg simplifiziert, um nicht zu sagen, etwas naiv...

um 13:35 von landart

"Woher bekommen die Taliban und angehängt die Warlords in Afghanistan eigentlich ihre Waffen, ihre Rekrutierung und natürlich auch die Mittel für Ihre terroristischen Aktivitäten?"

Beschäftigen Sie sich mal mit dem Inter-Service Intelligence, auch ISI genannt. Dann haben Sie Ihre Antwort.
Seltsamerweise gibt es dennoch enge Kontakte zu westlichen Geheimdiensten. Laut BND Chef ist die Zusammenarbeit alternativlos obwohl der ISI Terroranschläge gegen westliche Ziele unterstützt.

@ WM-Kasparov-Fan, um 12:18

re @Margareta K. um 11:12

Gerade erst entdeckte ich Ihre Folgerungskette und habe daraus gelernt, dass jemand, der sich mit seinen jahrelangen vergeblich behandelten Gichtschmerzen abgefunden hat, diese Schmerzen folglich mag.
Man lernt doch immer noch dazu...

@ von Faktenfrei

„Ich für meinen Teil bin da bei Ihnen. Keinen Zentimeter Zugeständnisse für Terroristen

Also auch keine Zugeständnisse gegenüber den USA? Richtig? Ihrer Meinung nach?“

Wenn ich die USA als einen terroristischen Staat ansehen würde, natürlich. Sehe die USA da aber nicht

Warum interessieren wir uns

Warum interessieren wir uns für Afganistan? Deren Leben, Kultur, Verhalten, Traditionen, etc geht uns überhaupt nichts an. Die wollen Islam ? Na bitte. Warum sollten wir das verhindern?
Bei anderen Ländern, wie etwa Katar, Saudi Arabien, Syrien, Libyen sind oder waren wir überhaupt nicht zimperlich, wie die mit ihren Einwohnern umgehen und gingen. Hauptsache war, die Wirtschaft wurde nicht gefährdet und das Öl fließt.
Was würden zB die USA sagen, wenn die Chinesen auf die Idee kämen, die "westlich dekadente Lebensweise" in den USA militärisch zu beenden und eine "menschenfreundliche Diktatur" einzuführen?
Lasst die Afganen einfach in Ruhe.

um 13:32 von

um 13:32 von DerVaihinger:
"
Qmargareta K., 10.59h
Wer sich an die Unterstützer im Jemen-Krieg herantraut, hat außer den USA so ziemlich alle gegen sich.
"
->
Die USA SIND Unterstützer im Jemen-Krieg - soviel dazu...

"
Das die Saudis auch keine Engel sind ist für mich selbstverständlich.
"
-> genauso wie Saudi-Arabien auch

14.26 von berelsbub

Darf man mal anfragen ob die ständigen Sanktionen von Trump nicht in der Nähe
von Terrorismus einzuordnen sind?

Wozu sind die Amerikaner eigentlich noch dort?

Niemand kann mir eine logische Begründung dafür geben, warum die Amerikaner ihr Militär in Afghanistan oder dem Nahen-Osten stationiert halten.

Für mich gibt es nur einen einzigen Grund und das ist der US-Imperialismus. Das umfasst sowohl die Ausbeutung der dortige Rohstoffe (vor allem Öl, Gas) wie auch die Kontrolle der Handelswege (Seidenstraßenprojekt). Das ist der gleiche Grund, warum sich die Engländer vor über 100 Jahren schon überall eingemischt haben (Kolonialkriege, Opiumkriege).

Es wird höchste Zeit, dass der Rest der Menschheit (vor allem die EU) dieser Art von aggressiver Außenpolitik die rote Karte zeigt. Denn die Konsequenzen dieser Kriegspolitik tragen vor allem die Europäer in Form millionenfacher Flüchtlinge. Die Afghanen, Iraker, Syrer oder Libyer können schlecht den Atlantik überqueren. Und selbst wenn, die Amerikaner würden keine Flüchtlinge aufnehmen, wie das Beispiel der (christlichen) Latinos zeigt, die in Camps gefangen gehalten werden.

US-Imperialismus

Es wäre völlig falsch, nur Präsident Trump für die aggressive amerikanische Außenpolitik (Kriegspolitik) verantwortlich zu machen. Diese Art von Machtpolitik wurde seit dem 2. Weltkrieg ausnahmslos von allen US-Präsidenten betrieben. Man erinnere sich nur an die vielen, von der CIA organisierten Militärputsche, vor allem in Lateinamerika. Oder auch der Korea- u. Vietnamkrieg waren Konsequenzen dieser Politik. Immer ging es nur um die Interessen der USA.

Die sog. "Verbündeten" waren nur nützliche Instrumente, die man zur eigenen Entlastung einsetzen konnte. Auch heute haben viele europäische Länder ihr Militär sowohl in Afghanistan wie auch im Nahen-Osten stationiert.

Unter dem Deckmantel der "Demokratisierung" oder der "Frauenrechte" wird dies dann bei der eigenen Bevölkerung begründet. Allein ein Blick auf den treuen US-Verbündeten Saudi-Arabien oder die Emirate zeigt die Absurdität dieser Erklärung. Gestern hat Dänemark beschlossen die USA militärisch in Syrien zu unterstützen.

11:40 von berelsbub

@ Magfrad

"Sie sehen, manchmal ist es für Menschen unmöglich, es allen Recht zu machen."

Es ist IMMER unmöglich - nicht nur manchmal - , es allen Menschen Recht zu machen.

"Viele ihrer politischen Freunde hier im Forum sehen es nämlich genau andersherum. [...] Und wenn man es dem eher linkslastigen Lager nicht komplett Recht machen kann, weil die sich schon uneins sind, wie soll man es der komplexen Welt da draußen Recht machen können."

Ihrem post entnehme ich die Bestätigung für meine wachsende Überlegung, dass die Etikettierung mit "links und rechts" ein auslaufendes Modell ist.

Damit kann man die Erkenntnisse der einzelnen Menschen nicht mehr prognostizieren und ihnen auch nicht mehr vorwerfen, dass sie als "Linke" gefälligst so und so zu denken hätten (ist nicht auf Sie bezogen).

Es ist besser, man akzeptiert, dass Individuen quer durch den Gemüsegarten zu ihren individuellen Ansichten kommen.

Es sei denn, es handelt sich um Ideologen: diese denken kollektiv.

Afghanistan...

Am 08. September 2019 um 15:08 von pxslo
Wozu sind die Amerikaner eigentlich noch dort? Niemand kann mir eine logische Begründung dafür geben, warum die Amerikaner ihr Militär in Afghanistan stationiert halten.
###
Das Frage ich mich auch schon seit den Ende der Bush Präsidentschaft. Weder die US Truppen noch die Internationalen Truppen in Afghanistan haben es in fast 18 Jahren nicht geschaft dieses Land auch nur Ansatzweise zu befrieden. Eher das Gegenteil ist geschehen ! Dieses Land ist nicht zu befrieden und es kann auch niemals die Aufgabe des Westens sein, diesen Volk unsere Demokratie oder Werte zu vermitteln. Es wäre besser ALLE Truppen von dort abzuziehen, auch wenn dann die Taliban die Herrschaft in Afganistan wieder übernehmen. Afganistan kann sich nur selbst befreien !

12:49 von derkleineBürger

Ich gebe ihnen Recht, viele Afghanen sind durch NATO Angriffe getötet worden. Der Unterschied ist, während die NATO darauf bedacht war, möglichst Zivilisten zu schonen, ist es den Taliban vollkommen egal, wer durch ihre Angriffe getötet wird! Das war im Krieg gegen die Soviet Union so und ist auch jetzt so. Unterhalten sie sich bitte mit Soldaten die dort im Einsatz waren und sie werden es bestätigen. Die Taliban sind so verbohrt, dass sie Landsleute umbringen, wenn sie Hilfen durch den Westen annehmen oder ihre Mädchen in Schulen schicken. Nein, die Taliban gehören verfolgt, gestellt, festgenommen und verurteilt. Wenn das nicht hilft, gehören sie, samt ihrer Unterstützer vernichtet! Ein neuer Staat unter Führung dieser Terroristen darf es nie wieder geben. Es sind viele NATO Soldaten gefallen und das darf nicht umsonst gewesen sein. Auch die Afghanische Bevölkerung hat ein Recht, in Sicherheit zu leben und um das zu erreichen darf man nicht kleckern, sondern kotzen!

@Oberstudienrat

"800.000 Mrd. $? Das sind so ungefähr die gesamten Militärausgaben aller NATO-Staaten für etwa tausend Jahre"

>>Afghanistan Kriegskosten:
756 Milliarden $ haben die USA in den Krieg gesteckt + 100 Milliarden $ für Aufbauhilfe.
(Untersuchung der City University of New York)

Deutschland 24,5 Milliarden $.
(Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung)

BRD & USA in Afghanistan investiert: 880 Mrd. $

Sofort raus!

Abzug, sofort

Donald Trump handelt richtig. Der einzige Ausweg aus diesem nicht endenden Krieg ist sofort raus!

Alexander der Große ist sofort raus
Die Britten sind raus
Die Sowjetunion sind raus

Warum soll die USA weitere 18 Jahre in dem "Land" seine Soldaten opfern? Für was überhaupt?

16:08 von Defender411

Der Unterschied ist, während die NATO darauf bedacht war, möglichst Zivilisten zu schonen, ist es den Taliban vollkommen egal, wer durch ihre Angriffe getötet wird!
.
also in der Art "man war bemüht"

in einer Beurteilung/Zeugnis kommt dieser Satz nicht sehr gut an

Wozu opfern?

Afghanistan existiert nur auf der Weltkarte, es war nie ein richtiger Staat. In dem Land leben mehr als 100 verschiedene, teilweise seit tausenden verfeindete Gruppierungen.

Demokratie, Staatlichkeit etc. sind nur sehr bedingt anwendbar. Wozu also noch Geld und Soldaten opfern?

@ Defender411

"Der Unterschied ist, während die NATO darauf bedacht war, möglichst Zivilisten zu schonen, ist es den Taliban vollkommen egal, wer durch ihre Angriffe getötet wird! " Am 08. September 2019 um 16:08 von Defender411

Was Sie alles zu wissen glauben...

Meinen Sie wirklich, dass die Taliban sich in der Bevölkerung so lange hätten halten können, wenn dieses Produkt Ihrer Phantasie auch nur ansatzweise wahr wäre?

Soweit ich es gelesen habe (und das war bereits am Anfange des -Konflikts-), gab es schon immer große Unterschiede zwischen verschiedenen Taliban-Gruppierungen. Abhängig davon, welcher "Schule" sie anhingen gab es welche, für die Mädchenschulen etwas normales waren und welche, die Frauen am liebsten nur eingesperrt hätten.

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