Ihre Meinung zu: Analyse: Merkel kann in China deutlichere Worte wählen als andere

6. September 2019 - 20:55 Uhr

Das Thema Hongkong gilt in China als innere Angelegenheit, Einmischung von außen unerwünscht. Kanzlerin Merkel fand trotzdem klare Worte. Das geht, weil sie in China eine Sonderstellung hat, analysiert Axel Dorloff.

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Kommentare

Oh wie toll

Ja die große Merkel ,auf die wir alle so stolz sein können,ja diese Frau hat den Mut den Chinesen mal richtig die Meinung zu sagen.
Und die Chinesen ,ja die machen sofort was Merkel will-sie ist ja so mächtig.

Frau Merkel

Frau Merkel hat auch Ihre Stärken, wie hätten die sich verhalten, welche nur "Merkel muss weg" propagieren? Gar nicht erst nach China gereist, weil sozialistisch? Dann würde die Wirtschaft leiden oder gar nichts gesagt, weil man ja selber die Minderheiten unterdrücken will?

Angela Merkel zeigt nicht zum

Angela Merkel zeigt nicht zum erstenmal, dass sie häufig von ihren Gegnern und Kritikerinnen unterschätzt wird: Sie ist gerade auf internationalem Parkett profiliert und klar, eben auch in Fragen der Menschenrechte. Das ist die gleiche Kanzlerin, die 2015 den Mut hatte, eine humanitäre und politische Zuspitzung am Budapester Bahnhof zu verhindern durch eine im wahrsten Sinne des Wortes beherzte Maßnahme - in Abstimmung mit eigentlich so ganz anders tickenden Männern wie Orban und Kurz. Schade, dass sie wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitisch dieses Format nicht hat(te).

Sauber.

Ein hochinteressanter Kommentar. Klar würde man sich wünschen, dass Frau Merkel mehr tun könnte. Aber ich denke, sie bewegt sich bereits am Rande dessen, was die Chinesen noch tolerieren können. Würde sie den Bogen überspannen (sich mit HongKong Aktivisten treffen zB); würde man sie rauswerfen und gar nicht mehr zuhören.
Man kann Merkel mögen oder nicht, aber ich glaube, in diesem Fall höhlt steter Tropfen den Stein. Nicht heute, nicht morgen, aber auf Dauer wird sich China langsam ändern.

Lobgesang

Merkel hat auch schonmal auf Druck von China Menschenrechtsaktivisten abgewiesen. Es ist zwar schön, dass sie eine Art menschliche Beziehung aufbauen konnte aber wie lange soll die denn halten, wenn sie nicht mehr Kanzlerin ist? Ist ihre Macht weg ist ihr Einfluss in China weg. Und Merkel hat mit ihrer Parteipolitik selber dafür gesorgt, dass ihr Einfluss auf die deutsche Politik verschwindet, wenn sie erstmal aus dem Amt ist. 12 Jahre wegducken um im letzten oder vorletzten Jahr dann ein wenig Einfluss zu haben. Obwohl fraglich ist, ob nicht die Erlaubnis der Unternehmenskäufe mehr Einfluss nimmt als sie als Kanzlerin. China kann es sich nicht leisten Hongkonger zu vergraulen, jetzt wo Amerika First strenge Handelsregularien auffährt. Auch was das Thema Tochterunternehmen betrifft.

Sicher hat Protokoll in China einiges an Wert. Aber wer seine Rolle eines Ausländers überbewertet, der fällt schnell auf die lächelnde Nase.

Die Uiguren hätten die Hilfe Merkels viel dringender gebraucht!

Hat sich eigentlich schon einmal

ein chinesischer Politiker, Regierungsmitglied oder gar das Staatsoberhaupt die deutsche innere Politik kritisiert und Besonnenheit bei "Unruhen" und Demonstrationen angemahnt? Z.B. beim brutalen Vorgehen der Staatsmacht gegen Gegen-Stuttgart21-Aktivisten oder andere Demonstrationen wo es Verletzte gegeben hat. Wäre das Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands?
Und warum immer China und nicht einmal z.B. Westpapua, dessen Urbevölkerung seit Jahrzehnten von der indonesischen Kolonialmacht brutalst unterdrückt wird und Schürfrechte an US-Konzerne vergibt, die die grösste Goldmine der Welt betreiben und alles Zerstören was im Weg ist und kein Einheimischer, keine Presse Zugang hat. Wieso nicht mal über den Tellerrand schauen und sich um die wirklichen Menschenrechts- und UMWELT-probleme kümmern?

Berechenbar

Die Erklärung, wie Chinesen sind, liefert der Artikel schon selbst. Es gibt keine Ausnahmen ohne gute Gründe.

Merkel darf das, weil der chinesische Einkaufsbummel durch die deutsche Industrielandschaft noch lange weitergehen soll.

Also schluckt man die ohnehin harmlosen bis wirkungslosen Mahnungen runter statt die Kanzlerin zu verärgern.

Einsatz für die Freiheit

Angela Merkel sollte sich unbedingt für die Freiheit und Demokratie in Hongkong einsetzen. Und natürlich für ein vernünftiges und gewaltloses Handeln der kommunistischen Machthaber.

Wie schön, dass es das noch gibt!

Ich freue mich, wenn es ein Regierungsvertreter schafft, klare Worte zu finden, und die Gegenseite sich nicht bloßgestellt fühlt. Sie weiß, was Diplomatie bedeutet! Bei Trump und Johnson ist das leider völlig abhanden gekommen. Ich bin daher auch froh, dass wir einen solchen Kanzler haben und unterstütze Merkel und ihre Politik, auch wenn ich teilweise auch mal anderer Meinung bin, als sie. Danke auch für den Artikel an Axel Dorloff! Eine solche Analyse und Botschaft ist gerade heute auch immer wieder wichtig!

Sagt sie auch deutliche Worte in Richtung der Demonstranten?

Oder war das doch so allgemein gehalten (à la "keine Gewalt"), dass sich jeder etwas anderes darunter vorstellen kann?

Was ich dem Beitrag auch entnommen habe: es gibt in China Menschenrechtsorganisationen und Oppositionelle, die man auch treffen kann.

Die Kämpfer für Demokratie brauchen die Unterstützung aller

„Fragt man Chinesen auf der Straße, (...). Auch wenn die Konfliktlinien zunehmen, (...) weil China immer selbstbewusster ein politisch-gesellschaftliches Gegenmodell zum Westen präsentiert. Angela Merkel kommt einfach immer wieder nach China - und meistert die schwierigen Missionen besser als die meisten anderen“/
„Sie ist eine bekannte und geschätzte Größe in China - und ist deshalb in der Lage, ein offenes und ehrliches Gespräch zu führen (...)
Sie trifft sich (...) in der Regel bei jedem Besuch (...) mit Menschenrechtlern (...). Diese Treffen werden vorher nie angekündigt. Aber weil es ihr ein Anliegen ist, macht sie es einfach. Und die Chinesen lassen das irgendwie durchgehen. Andere Länder würden abgestraft“

Sie hat sich eben zäh Respekt erarbeitet: „Sie bohrt lange Zeit dicke Bretter. Auch wenn sie weiß, dass sie dieses System nicht ändern wird“

Um diese Phalanx (die „Mauer“ der KP Chinas) zu durchbrechen, braucht es den Rückenwind der möglichst gesamten (Bürger-)Gesellschaft.

21:03 von skydiver-sr

>>Ja die große Merkel ,auf die wir alle so stolz sein können,ja diese Frau hat den Mut den Chinesen mal richtig die Meinung zu sagen.
Und die Chinesen ,ja die machen sofort was Merkel will-sie ist ja so mächtig.<<
Auf jeden Fall acht sie gute und erfolgreiche Politik. Ziehen Sie mal einen Vergleich zwischen Frau Merkel und Herrn Johnson.

@ Jayray

Die Uiguren hätten die Hilfe Merkels viel dringender gebraucht!

Ich bin sicher, sie werden sie auch bekommen. Merkel ist die Ideologie egal, sie ist Humanistin.

Ja, ja ...

Vielleicht sollte Frau Merkel nach China gehen, wenn sie als Kanzlerin abgewirtschaftet hat.
Oder vielleicht sogar als Regierungschefin nach Hongkong.
Mit ihren guten Beziehungen zu China wäre das bestimmt möglich.
Wenn sie in ihrem eigenen Land dicke Bretter gebohrt hätte, wären wir in der Sozial -, Gesundheits - und Bildungspolitik auch schon weiter. Vom Netzausbau, von einer ausreichenden Grundrente oder einem anständigen Mindestlohn ganz zu schweigen! Und erst das Verhältnis zu Russland!!
Aber gnä Frau treiben sich ja lieber in der Weltgeschichte herum.
Beim Zustand unserer Republik ist jegliche Lobhudelei auf Frau Merkel völlig deplatziert.

@ Illusiontrust

Hat sich eigentlich schon einmal ein chinesischer Politiker, Regierungsmitglied oder gar das Staatsoberhaupt die deutsche innere Politik kritisiert und Besonnenheit bei "Unruhen" und Demonstrationen angemahnt?

Wozu? Deutschland ist ja eine Demokratie.

Schachzug

Das ist der richtige Schachzug im richtigen Moment.
Message @ Mr. President :
Wir haben auch andere Alternativen im Fall... .

Merkel und die Menscherechte

In der EU wird es immer deutlicher, dass dieses m.M.n. auf Deutschland zugeschnittene Wirtschaftsmodell den Bach runter fahren wird, die USA scheinen auch kein großes Interesse mehr zu haben den "Europäern" ihren Wirtschaftsraum für Lau zu überlassen. Aber Frau Merkel ist der Meinung Menschenrechte in Peking ansprechen zu müssen.

Frau Merkel, Tagesschau. Menschenrechte könnt ihr auch in eurem "Europa" schützen. Im Baltikum bekommen die Slawen keine Staatsbürgerschaft obwohl sie dort seit Generationen leben.
In der serbischen Provinz Kosovo und Metochien ist der brutale Organhandel immer noch nicht aufgeklärt und die Unterdrückung allen nichtalbanischen Bevölkerung unter NATO Schutz im vollen Gange.
In der Rest-Ukraine werden russisch sprechende und sich eher selbst russisch sehende Bürger verfolgt und unterdrückt.
In Frankreich werden Demonstrationen seit Monaten blutig niedergeschlagen und es herrscht immer noch ein Ausnahmezustand.

Themen gibt es auch bei uns genügend.

Super

Oh wie klasse. Nur sind die Chinesen höflich und kontern deshalb nicht.

Ich finde es sogar selbstschädigend etwas anzumahnen, indem man sowieso kein Einfluss hat.

Inwiefern hat Merkel eine Sonderstellung in China??

Ähm.. zu dem hier eine Frage:

https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-china-167.html

Das Thema Hongkong gilt in China als innere Angelegenheit, Einmischung von außen unerwünscht. Kanzlerin Merkel fand trotzdem klare Worte. Das geht, weil sie in China eine Sonderstellung hat.

inwiefern hat Merkel in China eine Sonderstellung?? Was ist bei ihr in Bezug auf andere Staatschefs anders?? Und solange China nicht nur in Hongkong sondern auch in Sachen Uiguren und in Sachen Taiwan und Tibet die Menschenrechte missachtet und die Menschen unterdrueckt und auch die eigene Bevölkerung unterdrueckt, ist Klartext angesagt gegenueber Peking. Alle Regierungen haben die Menschenrechte einzuhalten und dieses System in China ist kein System in dem die Menschenrechte voll umgesetzt werden können wie es in der UN-Menschenrechts-Charta gesagt ist.

Klare Worte Sehen Anders Aus

Klare Worte sehen anders aus. Merkel hatte eine einmalige Chance mit Ihrem Hintergrund den Menschen in Hong Kong and anderen in Ihrem Freiheitsstreben zu helfen. Stattdessen waren es genuschelte Worte nach denen Sie gleich wieder in Ihre Schranken gewiesen wurde. Ein Paar Beispiele von klaren Worten:

- das Punktesystem and die Überwachung in China kommt Ihr aus Ihrer Vergangenheit in der DDR bekannt vor
- die Uyghur Lager kommt Ihr aus der Vergangenheit Deutschlands bekannt vor

Leider hat weder Merkel, noch diese Analyse, die richtigen Worte oder Mut zu dieser einmaligen Chance gefunden.

@ Michael Maier

Nicht heute, nicht morgen, aber auf Dauer wird sich China langsam ändern.

China muss eine Opposition zulassen und freie Wahlen. Und zwar so, dass die Kommunisten auch abgewählt werden können.

Naja

F. Merkel ist natürlich auch so mächtig und kann den Chinesen unter druck setzten, NICHT.

Die Abhängigkeit Deutschlands vom chinesen Markt ist umkehrbar und fast einseitig. Was bietet Deutschland an, was die anderes nicht anbieten können?

Kanzlerin Merkel hat sich in

Kanzlerin Merkel hat sich in Ihrer langen Regierungszeit eine Aura erarbeitet, mit der sie international Respekt und Gehör findet. Anders als Donald Trump ist sie verlässlich, scharfsinnig und kompetent. Hinzu kommt, dass Deutschland als starke Wirtschaftsmacht
mit stabilen demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen eine hohe Akzeptanz in der Weltgemeinschaft genießt. Wahrlich kein Grund um überheblich, wohl aber ein klein wenig stolz auf das Erreichte zu sein.

Die hat halt Erfahrung

Wenn ist ja schon so lange in Amt, das sie auch schon einige Leute kennen gelernt haben. Hin oder her, China wird sich ändert, aber nicht radikal, es braucht Zeit. Bis die Bevölkerung alle nicht mehr sorgen müssen, wo das nächste Mahlzeit ist. In Wahrheit, hat es sich dort auch seit 40 Jahre vieles verändert. Die Menschen haben Bedürfnissen nach einen bestimmten Lebensqualität. Aber eins müssen wir uns echt mal abgewöhnen, nur weil wir hier in Deutschland die Überwachung Kameras mögen, heisst es doch lange nicht, daß chinesische Volk genau so sieht wie wir. Die Menschen haben keinen Probleme damit, sie hassen es nur, wenn sie bei Straftaten erwischt wird oder gefunden wird. Die breite Bevölkerung ist es recht, da es sich zu einer der sicherste Länder
der welt gehört. Die Briten haben, auch keinen Probleme mit dem ganze Millionen Überwachungs Kameras.

Pekings System entspricht nicht dem hier

Denn in der UN-Menschenrechts-Charta im Artikel 28 steht dass hier:

https://www.un.org/Depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Artikel 28
Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Und das ist bei Pekings System ja wohl eindeutig nicht der Fall. Und aus dem Grund können Themen wie Tibet, Uiguren und Taiwan und auch in Bezug auf die chinesische Fuehrung selbst nicht als innere Angelegenheit betrachtet werden. Von daher bin ich anderer Meinung als Peking:

https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-china-167.html

Für chinesische Politiker bedeutet schon das eigentlich eine glasklare Grenzüberschreitung. Jede Einlassung und erst Recht jede Einmischung aus dem Westen zum Thema Hongkong ist der Führung in Peking zutiefst zuwider. Hongkong gilt als innere Angelegenheit Chinas.

@Peter Goge

"
Am 06. September 2019 um 21:27 von Peter Goge
Einsatz für die Freiheit

Angela Merkel sollte sich unbedingt für die Freiheit und Demokratie in Hongkong einsetzen. Und natürlich für ein vernünftiges und gewaltloses Handeln der kommunistischen Machthaber."

.

Warum setzen Sie sich nicht genauso für die Freiheit und der Arbeiter in den kapitalistischen Ländern ein wie Deutschland, Frankreich und den USA"? Warum ist der Kommunismus Ihr "Hasspartner"?

21:03 von skydiver-sr

«Oh wie toll
Ja die große Merkel ,auf die wir alle so stolz sein können,ja diese Frau hat den Mut den Chinesen mal richtig die Meinung zu sagen.
Und die Chinesen ,ja die machen sofort was Merkel will-sie ist ja so mächtig.»

Nö - machen die Chinesen nicht.
Steht ja so auch ausdrücklich im Artikel geschrieben.

Aber Frau Merkel scheint gut zu wissen, wie man sich in Asien in der Politik- und Geschäftswelt auszudrücken + zu bewegen hat.

CHN sei wichtig in vielen Belangen.
Und werde zunehmend noch wichtiger in der Zukunft.
Dem ist sicherlich so …

Nun hat es mit Frau Merkel eine Kanzlerin.
Die sich in schwierigem Umfeld zu diffizilen Themen auszudrücken weiß.

Ist dann aber auch wieder für gar nix gut.
Im Merkel verdammenden Einheitsgeraune derer, für die Merkel tun kann, was immer sie will. Auch nur annähernd "befriedigend" wird es für die Vertreter dieser Geisteshaltung niemals sein.

Reiste sie gar nie nach CHN.
Wäre auch das mindestens mies.
CHN ist wichtig, aber Merkel kneift …

Liebe Redaktion

Grenzt an Werbung.

Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?

21:17 von Illusiontrust

''''Hat sich eigentlich schon einmal
ein chinesischer Politiker, Regierungsmitglied oder gar das Staatsoberhaupt die deutsche innere Politik kritisiert und Besonnenheit bei "Unruhen" und Demonstrationen angemahnt?''''

Ja immer wieder, unter anderen bei Pro-Tibet-Protesten.

Menschenrechte sind keine innere Angelegenheit.

Diese Worte sollten an beide Seiten gerichtet werden.

Was aber stimmt ist dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-china-167.html

Beim Thema Hongkong hat sich Merkel gestellt. Bestimmt in der Wortwahl, aber diplomatisch und gewohnt sachlich im Ton hat sie eine friedliche Lösung der Krise angemahnt. Recht und Freiheit in Hongkong müssten gewährleistet und die Probleme im Dialog gelöst werden - ohne Gewalt.

nur: diese Worte sollten - wie es einige User hier schreiben - in der Tat an beide Seiten gerichtet werden. Aber China muss einsehen, dass sich in China einiges ändern muss. Denn diese Unterdrueckung der Tibeter und der Uiguren ist eine verbotene Unterdrueckung von Minderheiten:

https://www.zivilpakt.de/minderheitenschutz-3409/

Das muss sich ändern. Diese Umerziehungslager sind zu schließen und die Menschen freizulassen, weiterhin hat Peking seine Milizen aus Hongkong vollständig zurueckzuziehen nach China, dann muss diese militaristische Drohung gegenueber Taiwan ebenfalls aufhören und noch so einiges mehr.

Man könnte natürlich sagen

Man könnte natürlich sagen warme Worte kosten nichts, in dem Fall unter Umständen aber schon. Und man könnte sagen, warme Worte allein bringen nichts, was stimmt, es aber trotzdem aufwertet wenn man trotzdem negative Folgen in Kauf nimmt.

Ich hoffe das noch mehr getan wird, z.B. indem man eine wirtschaftliche Kooperation einfach mal nicht unterschreibt mit deutlicher Begründung, gerne hinter den Kulissen ohne das wird das mitkriegen

Gute wirtschaftliche

Gute wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und China sind für beide Seiten von Interesse. Nicht umsonst wird Merkel von einer hochrangigen Wirtschftsdelegation begleitet. Wichtig ist bei alldem aber auch, dass die Kanzlerin das Thema Menschenrechte nicht unerwähnt lässt und deutliche Worte findet. Sie hebt sich insoweit deutlich von Trump ab, der nach dem Kashoggi Mord ohne Skrupel seine Geschäfte mit Saudi Arabien fortgesetzt hat und auch bei anderer Gelegenheit moralische Autorität vermissen läßt.

Warum wohl?

"Hat sich eigentlich schon einmal ein chinesischer Politiker, Regierungsmitglied oder gar das Staatsoberhaupt die deutsche innere Politik kritisiert und Besonnenheit bei "Unruhen" und Demonstrationen angemahnt?" Wieso sollte dies ein chinesischer Politiker machen, wenn solche Menschenrechtsverletzungen dort an der Tagesordnung, politisch wie auch gesetzlich genehmigt sind. Die indonesische Goldmine Grasberg rangiert erst an 4.Stelle der größten Goldminen. Es ist zudem logisch, daß an Orten wo Edelmetalle oder Edelsteine gefördert werden keine betriebsfremde Personen Zutritt erhalten. Was nun die weltweiten Menschenrechtsverletzungen betrifft. Weil man etliche nicht in der Öffentlichkeit anklagt sollen nun andere unter den Tisch fallen. Also entweder alles oder nichts. Auch eine Ansicht.

Wozu soll das gut sein ?

China ist ein grosses autonomes Land, dess Regierung Verantwortung fuer ein geordnetes Zusammenleben der Menschen hat. Demonstrationen , Traenengas und Wasserwerfer kann Frau Merkel auch in Deutschland oder Frankreich kommentieren.

Einmischung in innere Angelegenheiten

Zwar haben die Menschenrechte prinzipiell universelle Gültigkeit, aber Deutschland ist nicht deren Vollstrecker und Durchsetzer in der Welt. Wenn wir zu Hause ein gutes Gemeinwesen in Freiheit, Gleichheit, Menschenrechten und Wohlstand hinkriegen, ohne Ausbeutung anderer und der Umwelt, dann kann das vielleicht andere überzeugen, uns nachzueifern. Im Augenblick sind wir nicht überzeugend, wenn z.B. die Polizei in Bayern Razzien ohne Anlass in Übergangswohnheimen veranstaltet usw. Wir können nicht überall in der Welt undemokratische und die Menschenrechte nicht einhaltende Regime dauernd ermahnen. Wir sind nicht die Gouvernante der Welt. Außenpolitik ist notwendig pragmatisch und handelt mit den Machthabern der Welt und seien sie noch so Fieslinge wie z.B. ein Duterte oder andere Machthaber, die z.B. überall in Welt mittels Drohnen Menschen ohne Prozess töten. Unsere Regierung sollten überhaupt keine Vorgänge in der Welt kommentieren, die nicht unsere unmittelbaren Beziehungen berühren.

Auch zukuenftige Kanzler brauchen Einfluss auf Peking

Aber sowas hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-china-167.html

Weil es ihr ein Anliegen ist, macht sie es einfach
Sie ist eine bekannte und geschätzte Größe in China - und ist deshalb in der Lage, ein offenes und ehrliches Gespräch zu führen, ob mit dem Regierungschef oder dem Staats- und Parteichef. Andere würden nach wenigen Sätzen aufstehen und gehen müssen.

Nicht so Merkel, obwohl sie auch Verlässlichkeit in der Kritik zeigt. Sie trifft sich in Peking in der Regel bei jedem Besuch am späten Abend mit Menschenrechtlern und Vertretern der Zivilgesellschaft.

brauchen wir auch in der Zukunft wenn Merkel eines Tages nicht mehr da sein wird. Auch zukuenftige deutsche Kanzler muessen einen stärkeren Einfluss auf Peking haben in der Zukunft. Denn ich sage ehrlich: ich sehe Peking nicht als den großen Bruder sondern eher als den kleineren Bruder der noch eine Menge lernen muss was seine Grenzen angeht.

Genau diese Kritikfähigkeit ist ein Punkt den Peking lernen muss

Damit komme ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/merkel-china-167.html

Aber die Frage bleibt trotzdem: Was bringen Mut und ehrliche Worte im Umgang mit der chinesischen Führung? Die Chinesen sind nicht bekannt dafür, dass sie nicken und sagen: Ach ja, stimmt - dann machen wir es halt anders. Grundsätzlich gesteht die Kommunistische Partei keine Fehler ein.

Genau diese Kritikfähigkeit ist zum Beispiel ein Punkt von vielen, den Peking lernen muss und auch den Willen zu Änderungen zu haben damit China demokratischer wird und sich deutlich mäßigt was die internationale Buehne und auch die Regierung nach Innen in China angeht.

Genau deswegen hat Merkel mit dem hier recht:

Aber Merkel macht auch in China einfach immer weiter. Sie bohrt lange Zeit dicke Bretter.

denn sie weiss auch, dass diese Regime sich ändern muss:

Auch wenn sie weiß, dass sie dieses System nicht ändern wird.

oder aber die Zeit wird das Regime hinwegfegen.

@krittlritt

Das ist ein Geschäftsbesuch. Da tritt man dem Geschäftspartner nicht auf den Schlipps. Ein paar symbolische Aktionen für die Wähler zuhause gesteht man ihr zu. In China weiß man, dass westliche Politiker da ein bisschen was machen müssen.

21:15 von Jayray

«Sicher hat Protokoll in China einiges an Wert. Aber wer seine Rolle eines Ausländers überbewertet, der fällt schnell auf die lächelnde Nase.
Die Uiguren hätten die Hilfe Merkels viel dringender gebraucht!»

Tja - da hätte Frau Merkel doch mal besser sich nicht über bewertend, nicht auf die lächelnde Nase fallend, bei jedem einzelnen Staatsbesuch mind. 2 Uiguren aus existenter "Umerziehung" eigenfäustig rausboxen, und im Regierungsflieger außer Landes bringen sollen, ja müssen.
Wäre aber das Mindeste gewesen …

"Nicht reinreden" sollen sie, in die Politik anderer Länder, die deutschen Politiker. Viel zu viel "Deutsches Wesen", an dem gar niemand nirgendwo genesen wolle.

Dann gleichzeitig sollen die gleichen Politiker Robin Hood, Indiana Jones, Rambo + Mutter Theresa in einer Person sein. Die als Schamanen, Wunderheiler, Rächer der Enterbten bei Staatsbesuchen überall für Recht & Ordnung, Wohlergehen, richtige Worte sorgen.

"Mehr Tausendsassa" als das Schnabeltier je sein könnte …

@Peter Goge

"Am 06. September 2019 um 21:48 von Peter Goge
@ Jayray
Die Uiguren hätten die Hilfe Merkels viel dringender gebraucht!
Ich bin sicher, sie werden sie auch bekommen. Merkel ist die Ideologie egal, sie ist Humanistin."

.

Welche Uiguren meinen Sie? Meinen Sie das Volk, also die Bevölkerung, oder die Terroristen?

@ Peter Goge (21:27)

"Angela Merkel sollte sich unbedingt für die Freiheit und Demokratie in Hongkong einsetzen."

Warum nur Angela Merkel? Das Kann jeder Deutsche auch tun und nicht nur für Hongkong.

@ Nettie

... weil China immer selbstbewusster ein politisch-gesellschaftliches Gegenmodell zum Westen präsentiert.

Nein, keineswegs. China präsentiert eine totalitäre Diktatur mit Punkten für "Wohlverhalten".

Sehr gute Analyse. Merkel

Sehr gute Analyse. Merkel vertritt Deutschland hervorragend in China und betreibt eine perfekte Gratwanderung. Wer könnte das besser als sie ?

@googol

"Die Abhängigkeit Deutschlands vom chinesen Markt ist umkehrbar und fast einseitig. Was bietet Deutschland an, was die anderes nicht anbieten können?"

Deutschland bietet einen Nietdrieglohnsektor von dem der Betroffene nicht leben kann. Chiena hat in den letzten Jahen 800 Mill Menschen aus der Anders als Deutschland. Hier ist die Armut gewachsen.

@ Pilepale

Aber Frau Merkel ist der Meinung Menschenrechte in Peking ansprechen zu müssen.

Wir sind hoffentlich alle der Meinung. Das ist sicherlich eine ihrer Aufgaben.

Merkel hat vielleicht in gewissen Kreisen...

...in den USA eine Sonderstellung aber sicher nicht in China oder sonst irgendwo in der Welt.
Sie hat Deutschland unwichtig für China gemacht.

@nie wieder spd, 21,48 Uhr

"Beim Zustand unserer Republik ist jegliche Lobhudelei auf Frau Merkel völlig deplatziert".
Ich weiß nicht in welchem Land Sie leben. Ich jedenfalls und die Mehrheit der Deutschen leben gerne in diesem Land, das zwar kein Paradies, aber doch "lebenswert" ist. Die Arbeitslosigkeit auf Rekordtief, die Wirtschaft noch immer stark, kaum Streiks, eine national und international angesehene Kanzlerin, eine vergleichweise gute Bildung- und Gesundheitspolitik, gesellschaftlicher Zusammenhalt, wenig Kriminalität, steigende Löhne und Renten, stabile soziale Netzwerke, ausgeprägte rechtsstaatliche und demokratische Strukturen. Nein, ich will keine Lobhudelei betreiben, auch bei uns gibt es Baustellen. Aber unseren Staat und unsere Kanzlerin permanent schlecht zu reden, ohne substantiierte Kritik, ist widerlich. Seien Sie doch einfach mal Patriot und freuen Sie sich, dass Sie in Deutschland leben und arbeiten können.

@Googol

"Liebe Redaktion

Grenzt an Werbung.

Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?"

Im Vergleich zu so ziemlich jedem anderen westlichen Staatschef.
Steht aber eigentlich auch gut lesbar im Artikel.

Warum greifen Sie die Redaktion an?

@ Googol - Merkel hat keinen einfluß auf China

Sind Sie sich das sicher ?

Im High Tech Land China gibt es genügend Informations Kanäle welche der Staat nicht sperren kann.
Die Leben schon lange nicht mehr wie die einst im Tal der Ahnungslosen der DDR

@ Peter Goge, um 21:59

re Michael Maier

“China muss eine Opposition zulassen und freie Wahlen. Und zwar so, dass die Kommunisten auch abgewählt werden können.“

Sie meinen, China soll politisches Harakiri begehen?

Lächerlich, dieser Kanzlerin....

...hört die Mehrheit in Deutschland schon nicht mehr zu und in China läßt man sich von ihr erst recht nichts von ihr sagen.
Die Wirtschaftsbereiche, die mit China zusammenarbeiten, handeln das selbst mit China aus, die können nicht warten bis die Kanzlerin mal Zeit hat.

Frau Merkel vertritt unsere

Frau Merkel vertritt unsere Lobbyisten, Großunternehmen und Geldinstitute, welche an Geschäften interessiert sind mit den Chinesen. Alles andere ist Schönfärberei und ein bisschen WischiWaschi für das Wahlvolk in D und nicht mehr!

@ Googol (21:59)

"Was bietet Deutschland an, was die anderes nicht anbieten können?"

Was hat China zu bieten, was Deutschland oder Europa nicht ebenso oder besser kann?
China ist in einer ganz schwachen, fragilen Situation. Die Diktatur der Partei wird zusätzlich noch große Probleme bereiten. Da haben wir es hier in Europa wohl deutlich besser, freier und unabhängiger.

Hongkong

Es ist ja sehr nett und schön, wenn Sie bei den Tagesthemen einen Bürgerrechtler aus Hongkong zu Wort kommen lassen. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn die Moderatorin dem mühsam in gebrochenem Deutsch sprechenden Aktivisten signalisieren würde, dass unser Land auf der Seite der Freiheitskämpfer steht, dass Demokratie, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, freie Presse für uns von fundamentaler Bedeutung sind und wir daher die Bestrebungen derjenigen unterstützen, die den Erhalt des 1997 für eine Dauer von 50 Jahren mit der Volksrepublik vereinbarten Abkommens fordern.
Stattdessen zeigt Ihre Moderatorin nur Skepsis, dass dieser Kampf irgendeinen Sinn macht. Als ob es nicht ausreichte, wenn sich unsere Politik und Wirtschaft von Peking gängeln lässt. Nein, auch die Medien verraten die politischen Ideale der Hongkonger Demokratiebewegung, indem sie deren Visionen kleinreden.
Jene, denen wir Mut machen sollten, bekommen nur unsere Skepsis zu spüren. Poor show.

@ Karsten Laurisch

Warum setzen Sie sich nicht genauso für die Freiheit und der Arbeiter in den kapitalistischen Ländern ein wie Deutschland, Frankreich und den USA"?

Das tut sie doch. Arbeitnehmer können in diesen Ländern frei ihre Interessen vertreten.


Warum ist der Kommunismus Ihr "Hasspartner"?

Wo sehen Sie Hass in den klugen und diplomatischen Äußerungen von Angela Merkel?

22:03 von Googol

«Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?»

Mit wem wird man denn Politiker als Staatschefs auf Auslandsbesuch wohl vergleichen können? Ja wohl zu Staatschefs anderer Ländern zu Besuch in den gleichen Ländern (hier in CHN).

Eher nicht zu Bauarbeitern auf Auslandsurlaub, nicht zu internationalen Fußballstars in Stadien, nicht zu Handelsreisenden im Namen von Nudeln oder Reis …

21:58 von wahrheit12

"Klare Worte sehen anders aus."

Wir befinden uns ja auch nicht in Rüpelsheim, sondern auf dem sensiblen und feingehäkelten Boden des diplomatischen Parketts.

Da wird bereits das Heben einer Braue als klare politische Botschaft verstanden.

"Leider hat weder Merkel, noch diese Analyse, die richtigen Worte oder Mut zu dieser einmaligen Chance gefunden."

Das kann einem so vorkommen, wenn man sich schon allzu sehr an das Keifen ungehobelter Top-Politiker gewöhnt hat.

Zwischen den Zeilen zu lesen wird gerade China nicht verlernt haben.

@Googol, 22.03 Uhr

"Grenzt an Werbung. Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?"
Eigentlich wird der Zusammenhang in dem Artikel deutlich. Üblicherweise lässt die chinesische Führung keine Kritik an ihrer Politik zu. Es ist durchaus erstaunlich, dass Merkel sich derart kritisch über die Situation in Hongkong äußern durfte. Freuen wir uns doch einfach, dass die Kanzlerin eine solch hohe Wertschätzung genießt. Dies hilft unserer Wirtschaft, aber auch den Menschen in Hongkong.

@ Googol

Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?

Wie meinen Sie das? Sie ist doch die frei gewählte Bundeskanzlerin.

21:56 von Googol

"Oh wie klasse. Nur sind die Chinesen höflich und kontern deshalb nicht.

Ich finde es sogar selbstschädigend etwas anzumahnen, indem man sowieso kein Einfluss hat."

Oh je, Sie scheinen lieber gleich zu kapitulieren, wenn Sie nicht die besseren Trümpfe in der Hand haben. Kann im Leben doch auch mal schwierig werden, ohne dass man gleich aufgibt...

Zähigkeit, Unbeirrbarkeit, Durchhaltevermögen, das können Sie bei aller berechtigten Kritik an ihrer Politik von unserer Kanzlerin lernen.

Warum werben Sie indirekt so sehr für vorauseilende Selbstverzwergung? Warum so mutlos?

@ Elefant - wozu das gut ist

Autonom? China ist kein Selbstversorgerbauernhof. Willkommen in der globalisierten Welt. Alle haben mit allen zu tun. Tauschen Waren, Wissen, Krankheiten und Probleme.

@ teenriot (22:11)

"...z.B. indem man eine wirtschaftliche Kooperation einfach mal nicht unterschreibt ..."

Sie haben mitgekriegt, dass es gerade darum dieser Tage in China ging? Viele und große Verträge der deutschen Industrie wurden in China unterzeichnet. Der Rest war natürlich belanglos. Und gerade diese belanglosen "Begründungen" führt man gerne vor die "Kulissen".

@ Karsten Laurisch

Welche Uiguren meinen Sie? Meinen Sie das Volk, also die Bevölkerung, oder die Terroristen?

Ich meinte das von der kommunistischen Zentralmacht unterdrückte uigurische Volk. Schade, dass Sie sich die Diktion der Machthaber zu eigen machen.

@Peter Goge

"
Am 06. September 2019 um 22:51 von Peter Goge
@ Pilepale

Aber Frau Merkel ist der Meinung Menschenrechte in Peking ansprechen zu müssen.

Wir sind hoffentlich alle der Meinung. Das ist sicherlich eine ihrer Aufgaben."

Das sollte sie in meinen Augen über all machen und nicht nur in Peking. Warum macht sie das nicht auch in Paris?

@ Australis

Sie hat Deutschland unwichtig für China gemacht.

Deutschland ist für China sehr wichtig.

22:15 von Elefant

"Wozu soll das gut sein ?

China ist ein grosses autonomes Land, dess Regierung Verantwortung fuer ein geordnetes Zusammenleben der Menschen hat. Demonstrationen , Traenengas und Wasserwerfer kann Frau Merkel auch in Deutschland oder Frankreich kommentieren."

Sie kann aber auch in China für Menschenrechte eintreten - muss sie auch, wenn sie ihr Amt richtig versteht.

Warum wollen Sie, dass man nicht weltweit für Menschenrechte eintritt?

@laurisch-karsten

"Deutschland bietet einen Nietdrieglohnsektor von dem der Betroffene nicht leben kann. Chiena hat in den letzten Jahen 800 Mill Menschen aus der Anders als Deutschland. Hier ist die Armut gewachsen".
Sie wollen doch nicht wirklich die sozialen Lebensverhältnisse der Deutschen und der Chinesen miteinander vergleichen? Soziale Netzwerke, wie sie Deutschland entwickelt hat, finden Sie kaum in einem anderen Land.
Vielleicht sollten Sie sich einmal als chinesischer Wanderarbeiter verdingen, um die Lebensverhältnisse in Deutschland richtig bewerten zu können.

@ Peter Goge um 22:51

Danke für Ihren Kommentar.

>>@ Pilepale
Aber Frau Merkel ist der Meinung Menschenrechte in Peking ansprechen zu müssen.

"Wir sind hoffentlich alle der Meinung. Das ist sicherlich eine ihrer Aufgaben."<<

Wie ich schon schrieb. Wenn Frau Merkel sich um Menschenrechte kümmern möchte, hat sie in Europa genügend zu tun. Tut sich nur leider nichts!

@ Werner40 (22:47)

"Wer könnte das besser als sie (A. Merkel)?"

Eben! Und deshalb sollten wir Angela Merkel für weitere Legislaturperioden als Bundeskanzlerin in Deutschland ermuntern und belohnen.

@ harry_up

Sie meinen, China soll politisches Harakiri begehen?

Wie bitte? Es ist doch kein "Harakiri", wenn man in einer fairen und demokratischen Wahl unterlegen ist. Und nicht China, sondern natürlich die chinesische Regierung.

Australitis

"...in den USA eine Sonderstellung aber sicher nicht in China oder sonst irgendwo in der Welt.Sie hat Deutschland unwichtig für China gemacht".
Nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis, dass Deutschland der wichtigste Handelspartner für China ist. Ich freue mich, dass unsere Wirtschaft floriert, internationale Reputation besitzt und damit Arbeitsplätze schafft. Sie etwa nicht...?

22:56 von Citboin

«Frau Merkel vertritt unsere Lobbyisten, Großunternehmen und Geldinstitute, welche an Geschäften interessiert sind mit den Chinesen. Alles andere ist Schönfärberei und ein bisschen WischiWaschi für das Wahlvolk in D und nicht mehr!»

Sollte Frau Merkel nach CHN reisen, um dort gegen deutsche Großunternehmen zu zetern + zu polemisieren, was das denn für miese Gesellen seien?

Statt dessen besser für Kioskbetreiber, Gemüsehändler, Eisdielen, und Kleingewerbe im allgemeinen in deutschen Landen werben …?

Heikles Thema, Uiguren.

@21:48 von Peter Gage,@ Jayray
Ein sehr guter Bekannter, der mehr als das halbe Leben in China arbeitend und studierend verbracht hat, berichtete auch von Besuchen bei den Uiguren.
Diese islamische Volksgruppe hatte damals eine Menge Sonderrechte. So sind die auch bewaffnet ausgegangen.

China versuchte dann, diese sich der staatlichen und gesetzlichen Autorität entziehende Region dem Zentralstaat zu unterstellen.
Die Methoden, von denen heute berichtet wird, sind sicher nicht akzeptabel.

Dass China den ungesetzlichen Zustand beenden will, ist andererseits auch nicht gänzlich unverständlich.

@ Karsten Laurisch

Deutschland bietet einen Nietdrieglohnsektor von dem der Betroffene nicht leben kann.

China interessiert sich unter anderem für die innovativen Produkte des deutschen Maschinenbaus. Die Löhne sind dort entgegen anders lautender Vorurteile weltspitze.

Ich denke wir werden Unsere BK

noch vermissen wenn sie in den Ruhestand geht.
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"" Angela Merkel kommt einfach immer wieder nach China - und meistert die schwierigen Missionen besser als die meisten anderen.""
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Ob,sollte es AKK einmal BK werden auch so ein Gespür für die Dinge hat,zweifel sind angebracht.

22:16 von bremer-verhaeltnisse

"Zwar haben die Menschenrechte prinzipiell universelle Gültigkeit, aber Deutschland ist nicht deren Vollstrecker und Durchsetzer in der Welt."

Das weiß, denke ich, jeder.
Darum geht es Frau Merkel mit Sicherheit auch nicht.

"Wir können nicht überall in der Welt undemokratische und die Menschenrechte nicht einhaltende Regime dauernd ermahnen."

Erstens: Warum nicht?
Zweitens: In Hongkong hat man Merkel um Hilfe gebeten. Da sind also Menschen in Not.
Das erleben wir ja täglich durch die Medien, in welcher Not sie sind.

Die Werbung, Menschen in Not zu lassen, fände ich nicht sehr prickelnd und wäre eine Schande für eine Demokratie.

"Wir sind nicht die Gouvernante der Welt."
Das wird ja auch nirgendwo sichtbar.

Aber wir helfen in der ganzen Welt, wo Not ist.

Joe Kaeser

Joe Kaeser Vorstandsvorsitzender Siemens:

"Man muss abwägen zwischen Interessen und Werten"

So, so ... was interessieren mich die Werte.
Werte interessieren nicht.

Das ist die Verantwortung, der Wirtschaft.

Ist das Politik?

Das ist bitter.

Warum tut sie sich das alles

Warum tut sie sich das alles an?

@ harry_up (22:55)

"Sie (@ Peter Goge) meinen, China soll politisches Harakiri begehen?"

Glauben Sie, dass die chinesischen Machthaber eine andere Option haben? Die würde wie aussehen? Russisch-Roulette? Glauben Sie, die KP China wird ihren Sozialismus (nur die weißt, was damit gemeint ist) erflogreich in den Kommunismus überführen, und wir im Kapitalismus werden über die voll entfaltete, chinesische, kommunistische Persönlichkeit staunen?
Der voll entfaltete chinesische Konsument wird ihnen zuvorkommen, ganz schlicht, ganz einfach - auch eine Form von Dialektischen Materialismus.

22:45 von Ist Wahr

>> @ Peter Goge (21:27)
"Angela Merkel sollte sich unbedingt für die Freiheit und Demokratie in Hongkong einsetzen."

Warum nur Angela Merkel? Das Kann jeder Deutsche auch tun und nicht nur für Hongkong. >>

Aber nicht Sie und ich sind gerade in China bei der Regierung vorstellig, sondern Frau Merkel.

@ schabernack um 23:05

"22:03 von Googol

«Im Vergleich zu wem hat Frau Merkel eine Sonderstellung?»

Mit wem wird man denn Politiker als Staatschefs auf Auslandsbesuch wohl vergleichen können? Ja wohl zu Staatschefs anderer Ländern zu Besuch in den gleichen Ländern (hier in CHN).

Eher nicht zu Bauarbeitern auf Auslandsurlaub, nicht zu internationalen Fußballstars in Stadien, nicht zu Handelsreisenden im Namen von Nudeln oder Reis …"

Als Frau Merkel in Japan war, konnte ich solch eine "Analyse" von der Tagesschau über die Menschenrechte im Gastgeberland und die mehr als problematische Geschichtsaufarbeitung dort nicht erkennen. Seltsam!

Die Kommentatoren sehen wieder nur das negative...

Ja, natürlich ist Merkel vor allem im China, um die Wirtschaftsbeziehungen auszubauen - das ist auch durchaus ihr Job als Kanzlerin und grundsätzlich erstmal nicht verwerflich.

Die Frage, die ich mir beim Lesen vieler Kommentare hier stelle, ist, was die Kommentatoren erwarten. Soll Deutschland auf harten Konfrontationskurs mit China gehen? Das nützt gar nichts - es wird die chinesische Position nicht ändern, es würde lediglich beiden Ländern (und damit die Menschen in beiden Ländern) schaden.

Wir sind zum Glück nicht die USA, die als Weltpolizei auftritt und versucht, anderen Ländern zu befehlen, wie sie zu leben haben. Wir stehen klar für Demokratie und Menschenrechte, aber im Gegensatz zu den USA setzen wir diese nicht mit Waffengewalt durch.

Es liegt an den Chinesen, für ihre Demokratie zu kämpfen - mehr als symbolische Unterstützung und eine Vorbildfunktion können und sollten wir dabei nicht liefern.

@um 22:53 von DrBeyer

Im Vergleich zu so ziemlich jedem anderen westlichen Staatschef.
Steht aber eigentlich auch gut lesbar im Artikel.
Warum greifen Sie die Redaktion an?

Wohl weil dieser Artikel der Gipfel der Heuchelei ist.

Wann hat denn Frau Merkel zuletzt den Dalai Lama empfangen? Wann die taiwanische Präsidentin Tsai Ing-wen? Welchen Austausch pflegt sie mit den Uiguren?

Anfangs ihrer ewigen Amtszeit 2007 hat Frau Merkel den Dalai Lama noch empfangen - hat sich gegen den lauten Protest des damaligen Aussenministers Steinmeier durchgesetzt. Damals hatte die Frau noch Prinzipien. Heute macht sie das nicht mehr, besucht stattdessen zum drölfzigsten Mal China.

Andere (auch westliche) Staaten pflegen diesen Austausch, empfangen den Dalai Lama oder die taiwanische Präsidentin. Das wird zwar im Text nicht gesagt, ist aber so.

Darum kann, ja muss man die Redaktion kritisieren. Da wird wieder mal ein Bild vermittelt das nicht ist.

23:17 von Pilepale

"Wie ich schon schrieb. Wenn Frau Merkel sich um Menschenrechte kümmern möchte, hat sie in Europa genügend zu tun. Tut sich nur leider nichts!"

Ich nehme an, dass Sie das einfach übersehen haben.
Zum Beispiel 2015 bei der Flüchtlingspolitik.

@Peter Goge

"
Am 06. September 2019 um 23:28 von Peter Goge
@ Karsten Laurisch

Deutschland bietet einen Nietdrieglohnsektor von dem der Betroffene nicht leben kann.

China interessiert sich unter anderem für die innovativen Produkte des deutschen Maschinenbaus. Die Löhne sind dort entgegen anders lautender Vorurteile weltspitze"

.

Trotzdem hat China in den letzten 30 Jahren mehr Menschen aus der Armut gebracht als Deutschland, Frankreich und die USA. In den von mir angesprochenen Ländern war das Gegenteil der Fall.

23:05 von Sausevind

@wahrhei12: «Klare Worte sehen anders aus.»

«Wir befinden uns ja auch nicht in Rüpelsheim, sondern auf dem sensiblen und feingehäkelten Boden des diplomatischen Parketts.»

Sehr humorvoll treffend das ganz Innere des Pudels Kerns getroffen …

«Zwischen den Zeilen zu lesen wird gerade China nicht verlernt haben.»

"Zwischen Zeilen lesen" + mit bedächtig der Situation angemessenen Worten zu sprechen, ist nicht nur in CHN, aber in ganz Asien das A & O jeder Art der Kommunikation.

In der Politik, im Wirtschaftsleben, im Bekannten- und Freundeskreis, in der Familie. Das, was man in DEU an gewissen Stellen / in gewissen Kreisen "deutliche Worte" nennt.

Sind in CHN + JAP "das Maschinengewehr" der kontra-produktiven Rede.
So manche, nicht wenige, fordern in DEU stets sehr vehement, Nicht-Deutsche haben sich den hiesigen Gepflogenheiten anzupassen. Nicht nur zu unrecht.

Aber "der Deutsche" im Ausland poltere + tappere mit deutlicher germanischer Sprechweise durch jede Lande …

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