Ihre Meinung zu: Klausur der Grünen: Drei Verpflichtungen für die Zukunft

6. September 2019 - 17:15 Uhr

Flugkosten, Antriebswende, Kohle, Ölheizungen: Bei der Klausur der Grünen umfasste allein das Papier zum Klimaschutz mehr als 70 Punkte. Auch zwei weiteren großen Themen verpflichtete sich die Partei. Von Nina Barth.

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Kommentare

Was nun nach der Wahl

"Im Kampf gegen Rechts fordern die Grünen unter anderem eine Task Force gegen Rechts und eine Reform des Verfassungsschutzes."

... das allein wird nicht helfen! ... In einem Artikel der Amadeu-Antonio-Stifting zum was nun nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandeburg findet man einen wichtingen Punkt - die Notwendigkeit zur vielfältigen Starkung der zivilgesellschaftlichen Strukturen vor Ort im Kampf gegen Rechtsnationalisten. ...

"Die Menschen müssen lernen, für ihre Kommune, ihren Landkreis, ihre Region Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen erkennen, dass dies nur gelingen kann, wenn Politik und Bürger*innen vor Ort zusammenarbeiten. Dabei müssen sie sich auch mit den Widrigkeiten der Demokratie auseinandersetzen. Dazu gehört es, dass man nicht nur fordern kann und vor allem, dass es keinen reinen Volkswillen gibt, sondern dass es immer verschiedene Interessen und Bedürfnisse zusammen zu bringen gilt."

Klausur der Grünen

Die Grünen sind ein Traum.
Wo waren sie die letzten 30 Jahre, auch mit Regierungsverantwortung.
Sie haben die Zerschlagung der Bahn ebenso zu verantworten, wie die gesamte Klimadebatte der letzten Jahre.
Auch die Grünen kann man mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.

Allein der Ausstieg aus der

Braunkohle würde etwa 22000 WKA zu je 3 MW erfordern (mit 20% der Peakleistung laufend). 10 Millionen Elektroautos geben bei 13000 km/Jahr und 15 kWh pro 100 km einen extra Bedarf von 4300 WKA obiger Art-Verluste beim Laden und Umrichten nicht eingerechnet. Mittlerweile scheint sich das Wasserstoffauto wohl leise vom Acker gemacht zu haben. Es wird munter so getan als ob der gigantische Rohstoff-und Energiebedarf für die favorisierte Mobilitätsform kein Problem ist, jedenfalls scheint in dem Positionspapier nichts davon zu stehen. Warum lässt man die Leute nicht -steuerbegünstigt und rohstoffschonend- ihre alten Hobel bis zur Schrottplatzreife auffahren und nutzt die Zeit um wirklich mal Richtiges auf den Weg zu bringen?

Ich würde zu gerne wissen?

Ich würde zu gerne wissen ob mittlerweile Frau Roth und Herr Hofreiter auf Ihre innerdeutschen Flüge von Berlin ins Bayernländle und zurück verzichten? Aber wenn diese Flüge auch teurer würden, ich denke nicht das die genannten Personen davon betroffen wären?

Völlig andere Typen Mensch

Ich kann mich gut in die Denk- und Fühlweise der 'Grünen hineinversetzen, aber auch in die der Normalbürger damals bei deren Gründung. Ich weiß, dass gerade im Osten noch viele von letzterer Art leben, denken und fühlen wie damals.

Die 68er waren Vergangenheit, in Berlin wurde die AL, die Alternative Liste gegründet, die sich später in die Grünen integrierte. Der Umgang miteinander war ein völlig anderer als heute innerhalb der konservativen Parteien. Die AL/die Grünen wurden vom Normalbürger abgelehnt, ja verachtet. Etwa so, wie heute von vielen die fridays for future-Leute. Sie galten als unerfahren, ja träumerisch, nicht ernst zu nehmen.

Trotz meiner 76 Jahre halte ich die Grünen für die Entscheider der Zukunft, denn sie haben oft das richtige Gespür für kommende Probleme. Gut finde ich auch, dass die Grünen nicht so viel Werbung für ihre Haltung machen. Wer nachdenkt, bevor er seinen Wünschen folgt, wird automatisch zu den Grünen finden. Wenigstens ein Stück weit. So wie ich.

Unnötiger Grünen Hype

Ohne weltweite Abstimmung sollte die Projekte der Grünen ins Leere laufen. Fürs Volk oder gar einen wirtschaftlichen Vorteil haben wir nicht. Beispielsweise schlechtes Trinkwasser oder Smog wie in Shanghai haben wir nicht. Deswegen sollte keiner auf seine alte Heizung oder sein altes Auto verzichten oder verbieten lassen.

Lustig, wieviele neue Grünen Wähler gerne Fleisch essen, SUV fahren und viel fliegen. Habeck und andere Grüne fliegen ja im Inland ständig umher. Da gibt es den Spruch Wasser predigen und selber Wein saufen.

Und die soziale Gerechtigkeit?

Was ist mit Reform der ausbeuterischen Leiharbeit oder eine deutliche Erhöhung des Mindestlohnes? Von den Grünen erwarte ich da ehrlich gesagt gar nichts, denn die sind mittlerweile zu einer bürgerlichen Partei mutiert.

Das erkennt man auch daran, dass die Grünen militärische Abenteuer der USA mittlerweile kritiklos unterstützen. Diese unter dem Deckmantel "Demokratisierung" oder "Frauenrechte" durchgeführten Militärschläge sind aber nichts anderes als imperialistische Rohstoffkriege. Wer zu so etwas "Ja" sagt, der kann mit Demos gegen Castor-Transporte bei mir keinerlei Glaubwürdigkeit gewinnen.

verpennt

Leute, auch die Grünen haben alle wichtigen Themen wie Wohnraummangel, Klima, Diesel, Migrationkrise, Digitalisierung usw. VERSCHLAFEN.

Der Klimawandel lässt sich nicht mit paar Punkten stoppen. Das Problem den wir haben ist ein anderer - nämlich: NATURVERNICHTUNG durch Auto, LKW, Windräder, Plastik, Chemikalien...

Man muss die Industrie mal

Man muss die Industrie mal ins Visier nehmen und nicht so ein Plastiktütenalibi, was sicher sinnvoll ist. Aber der wahre "Plastikabrieb" findet bei den Autoreifen statt. Hier wäre ein Autoverbot natürlich nicht umsetzbar, (ich wär dafür aber - da wird man ja allein auf weiter Flur sein, gell?), aber die Forschung sollte erweitert werden, wie der Gummiabrieb minimiert werden kann. Es könnte auch vorstellbar sein, Naturrohstoffe im Autoreifen zu verarbeiten. Naja, da kann man dann vielleicht nicht mehr 180 fahren. Ich denke nur laut. Aber die Industrie muss auch ran, nicht nur der Bürger immer als Alibi. Denn da wird nicht viel bewirkt.

Genau darum geht's: Klima,

Genau darum geht's: Klima, gleichwertige Lebensverhältnisse, Demokratie - und für gut ein Viertel der Wähler*innen ist das schon so überzeugend, dass sie den Grünen ihre Stimme geben. Das werden mehr, denn die drei Stichworte beinhalten eine Menge, und die Grünen scheuen sich eben nicht, das in konrete Programme und Ziele zu übersetzen, die auch anecken können. Ich bin zuversichtlich für den demokratischen Wettstreit der kommenden Zeit.

den Zusammenhalt der Gesellschaft

wird man nicht mit Geld herstellen können, auch nicht mit einer (sowieso eher lächerlichen) Milliarde. Wenn das also alles ist, was den Grünen dazu einfällt, ist das zumindest phantasielos, um kein schlimmeres Wort zu gebrauchen. Und natürlich wirklich keine Alternative zu dem, was von anderen Parteien zu diesem Thema zu hören ist.
Die Grünen müssen deutlich Position zum Wirtschaftssystem beziehen, zum zügellosen Kapitalismus, zu dem Keil schlechthin, der die Gesellschaft spaltet. Dann muss man auch kein drittes Fass mehr aufmachen, um den Rechtspopulismus zu bekämpfen. Diese beiden Themen gehören zusammen. Tatsächliche Verteilungsgerechtigkeit nimmt den Rechten auf einen Schlag den Wind aus den Segeln, und ihre Anhängerschaft schrumpft auf den resistenten Bodensatz von Rassisten zusammen.
Leider gelangen alle neuen Parteien früher oder später auf das schmale Brett, dass man Wohlstand nur "mit Hilfe der Wirtschaft", gemeint sind deren Protagonisten, schaffen und erhalten kann.

Die Gruenen wollen also mal wieder klein anfangen

mit dem Schulden machen, statt die Kosten des Sozialstaats zu druecken . In Zeiten der hoechsten Steuereinnahmen , die je erzielt wurden ...rufen Gruene nach mehr Einnahmen .... um ihre Waehler zu bedienen und die Sozial- und Oekindustrie auszubauen.
Die Klimahysterie ist doch eine gute Hilfe die Leute zu veraengstigen .

Reicht das?

Nichts Konkretes. Keine Daten, (fast) keine Zahlen.

Reicht nicht.

Wir sprechen hier von nicht weniger als einer industriellen Revolution, die nötig ist.

Und zwar inerhalb der nächsten 10 Jahre! Beginn: sofort!

Kosten

"Sie haben viele Pläne, die auch viel kosten werden. Die Grünen wollen deshalb die Schuldenbremse zwar beibehalten, aber lockern. Dahinter steckt die Idee, mehr Schulden machen zu können und das Geld in einen Zukunftsfonds zu stecken."

Irgendwann muss das Geld trotzdem zurückgezahlt werden, wenn jetzt alles auf Pump gehen soll.
Haben die Grünen eine Idee, woher es kommen soll?
Und gibt es nicht EU-Regeln, was Schulden angeht?

Optimismus ist immer gut, wenn er mit Realitätssinn einhergeht

„"Die Herausforderungen sind so groß und so global, dass es gut war, dass wir auch sehr kompetente Gäste da hatten"“

Ohne Fachkompetenz geht gar nichts. Je mehr und je unterschiedlicher, desto besser. Eigentlich zu selbstverständlich, um erwähnt werden zu müssen (gilt für alle Parteien!):
„... man habe sich "wirklich inhaltlich mit den großen Themen" beschäftigt“.

Auf jeden Fall der richtige Ansatz:

„Ihre [Grünen] zentrale Botschaft: endlich aufhören, über Einzelmaßnahmen zu streiten - stattdessen in allen Bereichen handeln“

Was die Auswahl und Vielfalt der „gesetzten“ Themen angeht, heben sich die Grünen auf jeden Fall wohltuend von anderen Parteien ab. Die müssen allerdings - „finanzielle Zwänge“ hin oder her - auch umgesetzt werden. Denn dass es ohne gleichwertige Lebensverhältnisse was Mobilität, Gesundheitsversorgung und Internetzugang angeht - und das in einer Umwelt, in (und von) der jeder auch in Zukunft gut leben kann - nicht geht, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten.

Viel Fragen

"Wir garantieren, mit unseren Gesundheitsregionen auch auf dem Land haben wir die entsprechende Versorgung mit allem, was zur Verfügung gestellt werden muss."

Wollt ihr Menschen zwingen, in diese Regionen zu ziehen bzw. dort zu arbeiten. Mir scheint, der 'Faktor Mensch' ist für die Grünen eine Unbekannte.

"Im Kampf gegen Rechts fordern die Grünen unter anderem eine Task Force gegen Rechts und eine Reform des Verfassungsschutzes."

Gegen Rechts - so ganz allgemein? Das wäre schon starker Tobak. Und die Grünen definieren was Rechts ist? Da wird einem ja angst und bange.
Ich empfehle den Grünen mal eine Lehrstunde bei R.D. Precht. Es gab da eine interessante Podiumsdiskussion mit Herrn Precht und Frau Kipping. Man sollte sich ernsthafter mit den Gründen für ein (zu weit rechts) auseinandersetzen, dann erledigt sich dieses Problem von allein. Mit Ausgrenzung holt man kein verlorenes Schäfchen zurück. Das hat schon Jesus gewusst.

@18:50 von Allrightcom

"Trotz meiner 76 Jahre halte ich die Grünen für die Entscheider der Zukunft, denn sie haben oft das richtige Gespür für kommende Probleme."

Mag sein, dass die oft das richtige Gespür für kommende Probleme haben, aber sie haben sehr wenig Gespür für Menschen - zumindest nicht für solche, die nicht "grün" wählen wollen. Und das ist immerhin noch eine Mehrheit.

"Wer nachdenkt, bevor er seinen Wünschen folgt, wird automatisch zu den Grünen finden. Wenigstens ein Stück weit. So wie ich."

Aha, wer nicht zu den Grünen findet, denkt nicht nach? Diese Selbstüberhöhung ist es, die ich so abstoßend finde.

Zielrichtung klar!

Worauf hacken alle einschließlich der Medien rum? Na auf ROT und GRÜN. Dass der Herr Dobrindt eine Subvention für Elektrogeräte (20% Steuernachlass, na wer mag das wohl bezahlen? Richtig, der Steuerzahler!) einführen will, scheint niemanden aufzuregen. Na klar, die Unternehmen müssen ja die Gewinne beiseite schaffen und haben dann kein Geld für zukunftsträchtige Investitionen. Auch dass der Herr Scheuer einige hundert Millionen für nix zum Fenster rauswirft (Maut, kommt von Herrn Dobrindt), macht rein gar nichts.
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Nein, die ROTEN und die GRÜNEN, vor allem die KOSTEN, die ... na ja, das hören wir jeden Tag, damit die Scharz-Gelben IMMER UNGESCHORFEN BLEIBEN MIT IHREM MURX!

Klausur der Grünen...

Zum Abschluss wirkten die Abgeordneten zufrieden mit ihren Ergebnissen...
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Und setzten sich in den nächsten Flieger und fliegen nachhause...Ein 70 Punkte-Papier haben die Grünen die letzten drei Tage allein für den Klimaschutz erarbeitet. Und dieser Klimaschutz wird viel kosten...aber können wir ihn uns auch Wirtschaftlich und ökologisch leisten ? Ich wäre schon zufrieden wenn die Grünen endlich einmal zu der Erkenntnis kommen, das Klimaschutz nur Global funktionieren kann.

@19:09 von OrwellAG

"..., aber die Forschung sollte erweitert werden, wie der Gummiabrieb minimiert werden kann."

Ja, aber nicht nur in diesem Bereich. Batterieantrieb kann auch keine wirklich ressourcenschonende Dauerlösung sein.

Auch ich setze meine Hoffnung auf die Forschung. Ich wiederhole mich, aber man sollte wirklich viel mehr Geld in die Forschung (z.B. Materialforschung etc.) fließen lassen.

"Aber die Industrie muss auch ran, nicht nur der Bürger immer als Alibi."

Richtig. Schön, dass Sie laut denken. Wurde eigentlich auch die Massentierhaltung angesprochen? Da wäre sogar ich für ein Verbot. Aber das wird wohl nichts.

Bis 2040....

sollen nach diesem "grünen" "Programm" bis zu 100% der Gebäude in DE mit Wind- und Solarstrom beheizt und gekühlt werden. (steht auf welt.de) Hurra, ich habe schon einen Notstromer und bin am überlegen, ob ich jetzt nicht noch 100 Stück davon kaufe und einlagere, um sie dann mit 300% Gewinn wieder 2040 zu verkaufen. Tja, den Kapitalismus "halten weder Ochs noch Esel auf".

Schöner Satz

" Bescheiden sind sie nicht gerade, die Grünen. Denn was sie wollen, ist: den Menschen in einer Zeit großer Umbrüche optimistisch und realistisch Orientierung geben. So hat es Fraktionschef Anton Hofreiter ausgedrückt. "

Orientierung muss dann der Bürger bezahlen, nehme ich an, der wird sich aber freuen.

" Die eine fürs Klima, die andere für gleichwertige Lebensverhältnisse und die dritte für Demokratie", sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. "

Gleichwertige Lebensverhältnisse, bedeute auch ausgewogenes Geld in der Tasche für alle, und das soll 1 Milliarde reichen pro Jahr.

In paar Monaten, wenn es ans bezahlen geht, werden wir ja sehen wie Umfragen der Grünen aussehen.
Viel Spaß

grüner Populismus

Ihre Windräder entpuppen sich als Vogelsägen, Insektenvernichter und ungelöster Sondermüll.
Aber ein auf Klimanotstand tun wie gerade in Jena.
Wo gibt's eigentlich noch Vogelschwärme und Nutzinsekten?

Klausur

Es werden Problempunkte angesprochen, aber wie man dagegen angehen will nicht.

Man liest es schon nach

Man liest es schon nach wenigen Kommentaren: den einen sind die Grünen nicht sozial genug, dem anderen hauen sie zuviel Geld für den Sozialstaat raus. Everybodys Darling sind die Grünen tatsächlich nicht, aber sie haben klar den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Visier und legen daher bei allen notwendigen klimapolitischen und ökologischen Konzepten und Maßnahmen wert auf die Sozialverträglichkeit. Und neben der Gegensteuerung bei der arm-reich-Schere gibt es genauso ein Gegensteuern beim Stadt-Land-Gefälle und beim Themenfeld integrative Gesellschaft gegen Abschottung und Fremdenfeindlichkeit. Die Grünen sind ökologisch-sozial gut aufgestellt - auch in ihren postkapitalistischen Wirtschaftsentwürfen. Immer mehr Leute begreifen, dass diese Partei gut aufgestellt ist bei den entscheidenden Zukunftsfragen.

@ Allrightcom um 18:50

Danke für Ihren Kommentar.

Sie beschreiben da eine Grüne Partei die es so schon lange nicht mehr gibt. Diese Partei ist durch und durch in der "Realität" angekommen. Das heißt durchsetzt von Lobbyvertretern im Bundestag, denen die Sorgen und Nöte eines gut Teils der Gesellschaft nicht interessieren. Wie bei fast allen Parteien, zumindest m.M.n.

"Trotz meiner 76 Jahre halte ich die Grünen für die Entscheider der Zukunft, denn sie haben oft das richtige Gespür für kommende Probleme."

Erst einmal bezweifle ich, dass diese Grünen die Probleme wirklich erkannt haben. Zweitens kann jeder Trottel Probleme bennenen. Umsetzbare Lösungen habe ich von diesen Grünen keine vernommen.

"Gut finde ich auch, dass die Grünen nicht so viel Werbung für ihre Haltung machen."

Die Medien in BRD sind m.E. voller Pro-Grüner Schreiberlinge. wenn das keine Werbung sein soll!

"Wer nachdenkt, bevor er seinen Wünschen folgt, wird automatisch zu den Grünen finden."

Linke Politik findet sich nicht b.d. Grünen.

Realität

Man sollte sich erst einmal grünes "Wirken" in den betreffenden Länder anschauen um einordnen zu können was diese "Klausur" aussagt.
Wenn man nach Berlin, Bremen oder auch NRW -wo die Grünen ja lange in der Verantwortung waren - schaut muss man sich schon fragen ob grüne Politik immer ein durchdachter Segen für die schon länger hier lebenden Bürger Ist / war .
Aber jetzt ist ja der Anchor "Klima" da und man kann zu neuen Beschlüssen aufbrechen und das Alte hinter sich lassen .
Damit können sich jetzt die befassen die grüne Politik eh nicht verstehen......

um 18:40 von Struwwelpeter

>>"..Auch die Grünen kann man mittlerweile nicht mehr ernst nehmen."<<

Ich konnte das noch nie (Grüne ernst nehmen). Wie auch hier wieder zu sehen ist versprühen die Grünen nur billigen Populismus weil keine deren mehr oder weniger aufgewärmten Ideen nur annähernd monetär hinterlegt sind. Eine pauschale Aussage das die schwarze Null nicht mehr heilig ist reicht da nicht. Das böse Erwachen (solide Gegenfinanzierung) ersparen sich die Grünen weil es sich bei dieser Partei zum einen um eine in Finanzangelegenheiten recht unqualifizierte Partei handelt und zum anderen weil dann schnell eine Katerstimmung aufkäme die die Wähler vergraulen würden (Verbote, höhere Steuern,..).

@ andererseits um 19:12

"Genau darum geht's: Klima, gleichwertige Lebensverhältnisse, Demokratie - und für gut ein Viertel der Wähler*innen ist das schon so überzeugend, dass sie den Grünen ihre Stimme geben."

Dieses gute Viertel wird nach der Wahl schon noch aufwachen. Und da m.E. die kommende Regierung keine volle Legilaturperiode schaffen wird, auch ganz schnell wieder abwählen.

Aber, da Sie ganz offensichtlich eine Grüner Parteibot sind, würde ich gerne etwas genauer erklärt bekommen, wie die Umsetzung des "gleichwertige Lebensverhältnisse" bei den Grünen aussehen soll? Irgendwie schaffe ich es nicht genauere Informationen darüber zu erhalten.
Die Quellen die ich finde, trieft vor was die Probleme sind aber nie eine genaue Umsetzung! Vielleicht haben Sie ja eine Quelle in der das ein wenig genauer hervorgehoben wird?

@20:33 ednew

Ob freiwillig oder nicht... Sie demonstrieren genau eine der großen politischen Herausforderungen: Sie demonstrieren mit Ihrem Kommentar, dass es Leute gibt, denen der eigene Gewinn und die Rendite über alles geht, auch über klimapolitische Notwendigkeiten. Deshalb haben die Grünen recht: auf Freiwilligkeit allein kann man in den umweltpolitischen Themenfeldern nicht setzen. Deshalb braucht es klare Umsteuerung und postkapitalistische Konzepte. Die Grünen arbeiten - im Unterschied zu den meisten anderen Parteien - ernsthaft daran.

19:59 von Anna-Elisabeth @18:50 von Allrightcom

>>Mag sein, dass die oft das richtige Gespür für kommende Probleme haben, aber sie haben sehr wenig Gespür für Menschen - zumindest nicht für solche, die nicht "grün" wählen wollen. Und das ist immerhin noch eine Mehrheit. <<
Meinen Sie die >Menschen die nicht "grün" wählen wollen< bruachen keine einigermaßen intakte Umwelt?

Am 06. September 2019 um 19:12 von andererseits

"...denn die drei Stichworte beinhalten eine Menge, und die Grünen scheuen sich eben nicht, das in konrete Programme und Ziele zu übersetzen..."
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Man kann sich Ziele setzen, aber sind diese auch umsetzbar? Wie viele Windräder sind im ersten Halbjahr 2019 gebaut worden? Es ist doch nicht so einfach Naturschutz und Windparks zu kombinieren.
Aber träumen Sie und Ihre Grünen Freunde weiter, das es für ein Volk erstrebenswert ist statt Wälder und Wildtiere Windräder zu sehen.

@ andererseits um 21:00

"Man liest es schon nach wenigen Kommentaren: den einen sind die Grünen nicht sozial genug, dem anderen hauen sie zuviel Geld für den Sozialstaat raus. Everybodys Darling sind die Grünen tatsächlich nicht, aber sie haben klar den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Visier und legen daher bei allen notwendigen klimapolitischen und ökologischen Konzepten und Maßnahmen wert auf die Sozialverträglichkeit."

Ehrlich geschrieben kann ich das nirgends bei Ihrer favorisierten Partei erkennen!

Wie soll das denn aussehen "klimapolitischen und ökologischen Konzepten und Maßnahmen" mit sozialverträglichen Maßnahmen einzuführen?

Werden Ihre Grünen etwa die Vermögenssteuer + Erbschaftssteuer für die Reichen einführen um diese Maßnahmen sozialverträglich bezahlen zu können? Oder bitten die Grünen den Bodensatz der Gesellschaft und den Mittelstand um deren ökologische Phantastereien umzusetzen?
Sie können ruhig sehr präzise in unserem Forum antworten! Die Moderation wird Sie ganz gewiss nicht stoppen

um 21:00 von andererseits

>>"...Die Grünen sind ökologisch-sozial gut aufgestellt.."<<

Junger Mann, wo bitte sind dann die Grünen (die Partei mit dem höchsten Millionäranteil bei deren Mitgliedern und die Partei der Besserverdienenden) "sozial" gut aufgestellt? Erklären Sie mir das mal bitte?

@ andererseits um 21:00

"Die Grünen sind ökologisch-sozial gut aufgestellt - auch in ihren postkapitalistischen Wirtschaftsentwürfen. Immer mehr Leute begreifen, dass diese Partei gut aufgestellt ist bei den entscheidenden Zukunftsfragen."

Ich persönlich habe eher das Gefühl, das führenden Grünen unsere soziale Marktwirtschaft nicht ganz passt, weil sie das soziale verachten und deshalb dieses Wort streichen wollen um eine öko Marktwirtschaft einzuführen.

Ist mein Eindruck Ihrer Partei!

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