Kommentare

Stabilität sieht anders aus

"Lange schien ein Bündnis aus Fünf Sternen und Sozialdemokraten in Italien unmöglich. Nun bilden die beiden ehemals zerstrittenen Parteien die Regierung. "

Keine guten Voraussetzungen für eine stabile Regierung. Und ein schlechter Tag für die Demokratie, da die Bevölkerung lt. Trend diese Regierung nicht möchte.

Schon lustig wie schnell sich Begrifflichkeiten wechseln, gestern war die fünf Sterne-Partei noch populistisch heute schon nicht mehr. Das ist alles sehr durchschaubar, neutrale Berichterstattung sieht anders aus.

Neue Regierung in Italien steht....

Und die Akzente werden gesetzt.
Mal hoffnungsvoll als Protestbewegung begonnen,wird es Für die Fünf-Sterne-Bewegung bei den nächsten Wahlen einen Abgang geben.Sie landete als Bettvorleger der neoliberalen,sich aber sozialdemokratisch nennenden PD.Mit ihr wird die vom Norden verordnete Austerität weiter befolgt.Investitionen und Wachstum schwer möglich.Und das Land wird weiter in der Währungszone verbleiben,obwohl vom ökonomischen Interesse her,der Ausstieg aus dem würgenden Euro erforderlich ist(Exportdruck,Verlust durch Bilanzdefizite).

Seltsam, vor nicht langer

Seltsam, vor nicht langer Zeit war stets von der "rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung" die Rede und urplötzlich
von einem "Bündnis aus Fünf Sternen und Sozialdemokraten"....

Ist die Fünf-Sterne-Bewegung aufgrund des neuen Koalitionspartners nicht mehr populistisch?

In Italien braut sich was

In Italien braut sich was zusammen. Der Versuch die Lega klein zu machen wird scheitern, weil sich Salvini nun in der Opposition als einziger, der dem italienischen Volk durch Neuwahlen eine Stimme geben wollte, darstellen kann. Zudem ist absehbar, dass die Koalition der sich noch vor ein paar Monaten Spinne Feind gesinnten Sozialdemokraten und 5*, nicht lange halten wird.
MfG

Super

Ich wünsche der neuen Regierung eine glückliche Hand und viel Erfolg bei der Lösung der Probleme, die die Vorgängerregierung hat liegen lassen.

Eine gute Entwicklung für

Eine gute Entwicklung für Italien und die EU. Ebenso eine gute Entscheidung Herrn Maio einen Posten zu geben, auf dem er sich anstrengen muss und beweisen kann ( /// dem Studienabbrecher fehlt die internationale Erfahrung, er kann kein Englisch ///).

17:28 von Giselbert

Ein guter Tag für die Demokratie. Schließlich wird ein Parlament für eine bestimmte Zeit gewählt. Da ist noch etwas Zeit über. Würde man jedes mal Neuwahlen ausrufen, wenn sich die Meinungsumfragen gegenüber der letzten Wahl änderten, käme man aus dem Wählen nicht mehr raus und eine solide Politik hätte wegen ständigem Wahlkampfmodus keine Chance.
Ob die 5 Stelli populistisch ist, liegt im Auge des Betrachters. Salvini und seine Lega Nord sind es definitiv nicht. Das sind üble Demagogen.

@ Giselbert

... gestern war die fünf Sterne-Partei noch populistisch heute schon nicht mehr.

Und wo ist jetzt das Problem?

/// Am 04. September 2019 um

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Am 04. September 2019 um 17:28 von Giselbert
Stabilität sieht anders aus
...
Keine guten Voraussetzungen für eine stabile Regierung. Und ein schlechter Tag für die Demokratie, da die Bevölkerung lt. Trend diese Regierung nicht möchte.
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.
Die Bevölkerung hat bei der letzten Wahl, und nur Wahlen und nicht " Trends " sind ausschlaggebend, diese Koalition als Option ermöglicht.

@Giselbert: Sehe ich anders - unsere Medien sind nur etwas...

... zu kurzsichtig.

Das, was die 5 Sterne an den Sozialdemokraten (mit sehr harschen Worten) kritisiert haben, ist im Kern wahr - und das wissen auch die Sozialdemokraten.

Im Prinzip sind sich die 5 Sterne und die Sozialdemokraten inhaltlich sehr, sehr nahe - der einzige Grund, warum die 5 Sterne leider das Bündnis mit der rechtsextremen Lega eingegangen ist, war eben, weil sie von allen anderen Parteien isoliert wurden.

Die Geschichte von den 5 Sternen und den Sozialdemokraten ist in etwa wie die Geschichte der LINKEN und der SPD in Deutschland - die beiden Parteien können miteinander, auch wenn sie im Wahlkampf (leider) i.d.R. extrem feindselig gegeneinander agieren.

In Italien ist die Situation daher ähnlich wie in Deutschland: 5 Sterne (Linke) und Sozialdemokraten (SPD) müssen sich zusammenraufen, um zu verhindern, dass die Lega (AfD) durch Neuwahlen an Macht gewinnt.

Beiden Parteien ist hoffentlich bewusst, wie wichtig es jetzt ist, zu liefern... der Feind steht rechts!

@ 17:28 von Giselbert & @ 17:35 von Schwarzseher

Man sollte nicht nur die Überschrift und den ersten Satz eines Artikels lesen.

Schon einStückchen weiter heißt es (Zitat):

"Er habe Präsident Sergio Mattarella mitgeteilt, dass er eine Koalition aus der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und den Sozialdemokraten (PD) zustande gebracht habe, teilte das Präsidialbüro mit."

Sie sehen, die 5 Sterne werden auch heute noch als "populistisch" bezeichnet.

Ihre Schelte ist also unbegründet.

Gruß, zopf.

Prognosen

Prognosen darüber, wie lange diese Koalition hält sind sinnlos. Italien hat eine lange Tradition von scheiternden Koalitionen mit jedweder Beteiligung. Übrigens auch schon Koalitionen der Lega mit Berlusconi. Und bei Weitem nicht jedes Mal gab es Neuwahlen.
Die, die sich hier so vehement gegen diesen Versuch aussprechen hätten gerne Neuwahlen und Salvini gehabt. Aber mal ehrlich - war nicht auch die Kombi Lega und 5 Sterne von Anfang an ein wenig merkwürdig? Links und rechts ist egal, Hauptsache populistisch.
Italienische Politik ist (positiv ausgedrückt) kreativer und bunter als die deutsche. Da ist alles möglich und nichts von Dauer.

Salvini und Johnson haben sich eindeutig verzockt

Wer versucht, die aus den Ämtern erwachsenen Möglichkeiten für seine Zwecke zu missbrauchen,hat schon verloren bevor er überhaupt anfängt zu denken.Nun wird ihr Durchmarsch, zu dem sie angeblich im Namen des Volkes angetreten sind, von einem überwältigenden Widerstand der parlamentarischen Mehrheiten unwiderruflich gestoppt.

@ 17:51 von zopf

Vielen Dank für den Hinweis, da haben Sie recht, dass Ministerpräsident Giuseppe Conte das Wort populistisch noch nutzt. Mir ging es aber darum, dass manche deutsche Medien dieses Wort seit gestern in auffälliger Weise nicht mehr nutzen.

Haben sie dafür auch nachprüfbare Fakten

""Und ein schlechter Tag für die Demokratie, da die Bevölkerung lt. Trend diese Regierung nicht möchte.""

Tatsache ist, dieser Salvini hat sich in seiner Popularitätseuphorie mit dem Bruch der Koalition und dann Neuwahlen, gleich doppelt ins Knie geschossen.
Er ist weg vom Fenster und die Popularitätskurve geht steil bergab.
Von den angeblich über 40% für seine Partei Lega bei einer Neuwahl sind jetzt nur noch 11% übrig.
Was bei den nächsten Umfragen nach dieser nun neuen etablierten Koalition von Fünf Sternen und Sozialdemokraten für die Lega rauskommt, könnte Matteo Salvini in seiner Lega etwas Ärger machen.
Seine Kollegen werden ihm den Macht Verlust wohl ankreiden. Und diese Rechnung könnte dann das zweite Knie kosten.

@kleinermuck2012

Erst einmal "braut sich" eine neue Regierung zusammen, und das ist ja wohl ein Fortschritt. Wieviele Monate hat die Regierung von Lega und Cinque Stelle gehalten? Sie hat den widerwärtigen, jawohl, Salvini an die Macht befördert, einen Populisten, dem es um nichts anderes als um sein Ego ging. Menschenrechte, was ist das? Und dies in einem Land, das Gründungsmitglied der EU war.
Was von Salvini darüberhinaus zu halten ist, zeigt die Tatsache, dass er eine Regierungskrise ausgelöst hat, aus der er als Verlierer hervorging, glücklicherweise!
Ich hoffe für die Italiener, dass sich die Lage in ihrem Land nun stabilisiert und es zu seinen Qualitäten zurückfindet. Viva Italia!

Und Luigi kann kein Englisch...

Ich frage mich, was kann er denn?
Als Minister für Wirtschaftliche Entwicklung und für Arbeit- und Sozialpolitik hat er nicht sonderlich geglänzt, ebenso wenig durch seine berufliche Entwicklung zuvor.
Dass er dann doch irgendwie im Parlament landete basiert für mich weit eher auf Fortune als auf politisches Können.
Beppe Grillo sei Dank...

@ kleinermuck2012 Die Lega

@ kleinermuck2012 Die Lega wurde nicht "klein gemacht", sie hat gepokert und verloren. Gepokert, nicht, um der Bevölkerung "eine Stimme zu geben", sondern weil die Umfragen gerade für sie gut standen. Das wollten sie für sich ausnutzen, um die Regierung selbst zu bilden. Sie haben aus fadenscheinigem Grund die Regierung platzen lassen, und haben sich verzockt.
Pech gehabt, dumm gelaufen. Und dilletantisch obendrein.
Was 5* und ND angeht: Sie werden sich schon irgendwie zusammen raufen. Die durchschnittliche Haltbarkeit ital. Regierungen liegt eh bei 13 Monaten, da erwarte ich keine Wunder.
Ein User sprach hier auch davon, dass die ital. Bevölkerung die neue Koalition nicht wolle. Die 5*-Bewegung will sie mit deutlicher Mehrheit (sogar die Basis), die ND augenscheinlich auch.
Der Wähler hat keinen Anspruch darauf, zu bestimmen, wer mit wem eine Koalition bildet. Er hat eine Stimme, und die gibt er ab.

Italien ...

... ist hoffnungslos höchstverschuldet. Denen geht es nicht anders als den Griechen nur eben Griechenland ist erheblich kleiner ! Und trotzdem hieß es,dass die EU darüber durchaus stolpern und fallen könnte. Italien ist etwa 6 Mal so groß .... und die wirklichen Staatsschulden in den restlichen EU-Ländern
sind , wie auch Arbeitslosenzahlen, schön gerechnet ! Interessant dazu sind die Aussagen vom Institut für Generationenverträge in Freiburg, was Deutschland angeht !

@ 17:28 Giselbert

Natürlich ist das ein guter Tag für die Demokratie, da sich aus den gültigen letzten Parlamentswahlen eine Regierungsmehrheit geformt hat; es ist ein schlechter Tag für Salvini und seine rechtspopulistische Lega - er hat sich schlicht und ergreifend verzockt; und den Italiener*innen bleibt sein geplantes Bündnis mit den Neofaschisten erspart: welch ein Segen.
Übrigens hatten wir das Wortgeplänkel um "populistisch" gestern schon, das ist abgearbeitet; Sie können die 5-Sterne-Bewegung natürlich weiter (links-)populistisch nennen - es wird sich zeigen, ob sie sich in der neuen Koalition mit den Sozialdemokraten wandeln und Verantwortung übernehmen für eine seriöse Politik. Ich bin zuversichtlich, dass das gerade unter dem parteilosen Regierungschef Conte möglich ist, denn Conte hat sich auch in der letzten Regierung schon wohltuend von populistischen Krakeelern unterschieden. In Italien gibt es jetzt wieder eine Basis für seriöse EU-Kooperation und für eine humane Flüchtlingspolitik.

@ 18:02 von Giselbert

Das ist ein indirektes Zitat, ich denke nicht das Conte seine Koalitionspartner brüskiert, die Bezeichnung "populistisch" stammt wohl eher von der Tagesschau (spon benutzt es übrigens auch).

Soll ich noch weitere Beispiele suchen oder ist es für Sie ausgemacht, daß die alle ganz böse und verlogen sind, die System-Medien.

Gruß, zopf.

Es wächst zusammen was nicht zusammen gehört

Da dürfen wir ja mal gespannt sein, wie lange dieses von der EU zwangsbeatmete Bündnis Bestand haben wird.

Salvini...

….ist vermutlich schneller wieder an der Macht als denen lieb sein mag.

Sozialdemokraten mit an der Macht
=> Die Grenzen Italiens gehen wieder weit auf fuer die ca. 200 Mio Afrikaner, die gerne auswandern wuerden.

Ich glaube nicht, das die italienischen Haefen noch lange "Retter" abweisen werden.

Und ich glaube, das sehr viele Italiener das ungerne sehen werden.

Tja Salvini,

Satz mit x:
"WAR WOHL NIX!"

@Werner40

Sie haben mal wieder neoliberale Träume, die mit der volkswirtschaftlichen Realität nichts zu tun haben!
Ohne stark steigende Lohnstückkosten in Deutschland hat Italien weiterhin einen "Partner" in der Währungsunion, der durch sein egoistisches Handeln (vor allem in den ersten 10 Jahren der Währungsunion) den südlichen Ländern Marktanteile gestohlen hat und weiterhin nicht bereit ist, sein unsolidarisches Lohndumping dieser Jahre durch stark steigende Löhne auszugleichen!
Prof. Sinn, Prof. Flassbeck und als neuester auch der Nobelpreisträger Prof. Krugman haben dies erkannt, doch Deutschland stellt sich weiterhin taub!
Und noch einmal:
1. Zur Inflationierung der Preise der deutschen Exportgüter sind die gesamtwirtschaftlichen Lohnstückkosten erheblich zu steigern, nicht nur die Lohnstückkosten in der Industrie!
2. Der Staat kann für eine solche Steigerung sorgen (z. B. starke Erhöhung des Mindestlohnes, gleiches oder höheres Gehalt für Leiharbeiter, usw. usw.).

17:38 von kleinermuck2012

In Italien 2018 fanden am 4. März 2018 Parlamentswahlen statt, die reguläre Wahlperiode ist 5 Jahre. Es gibt keinen Grund, zu jeder sich bietenden Gelegenheit (günstige Umfrageergebnisse für eine Partei) Neuwahlen durchzuführen. Salvini und seiner Lega geschieht es Recht, dass sie nun in der Opposition sind...Der Fluch der bösen Tat! Italien hat ein legal zustande gekommenes Parlament mit einer neuen Koalitions-Regierung. Ich wünsche ihr viel Erfolg!

@Giselbert, 18:02

"@ 17:51 von zopf

Vielen Dank für den Hinweis, da haben Sie recht, dass Ministerpräsident Giuseppe Conte das Wort populistisch noch nutzt. Mir ging es aber darum, dass manche deutsche Medien dieses Wort seit gestern in auffälliger Weise nicht mehr nutzen."

Und woher nehmen Sie jetzt die Erkenntnis, dass der Ministerpräsident diese Bezeichnung benutzt hat, und das nicht doch - entgegen Ihrer anfänglich (und womöglich vorschnell) geäußerten Kritik - eine Bewertung der Redaktion ist?

Schwierigere Zeiten.

Hoffentlich hat der neue und alte Regierungschef Conte die Koalitionspartner in Griff. Es könnte sein, er hat sich erstaunlich gut durchgesetzt bislang. Dazu kommt das er mit Geschick die Staatsausgaben in der vorherigen Regierung geregelt hat. Und das war nicht einfach. Bei einer kommenden Rezession dürfte es allerdings deutlich schwieriger werden. Salvini wird das seine dazu beitragen, aber Italien weiß jetzt wer Salvini ist.

@Schwarzseher (17:35)

Seltsam, vor nicht langer Zeit war stets von der "rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung" die Rede und urplötzlich
von einem "Bündnis aus Fünf Sternen und Sozialdemokraten"....
Ist die Fünf-Sterne-Bewegung aufgrund des neuen Koalitionspartners nicht mehr populistisch?

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Doch, aber die haben mittlerweile Realpolitik geschmeckt und gelernt, dass man mit Leuten wie Salvini nicht regieren kann, wenn man pragmatische Politik machen will.

Naja.......

Ich glaube das Herr Salvini bald schon wieder kommt. Und dann wird es spannend in Italien.

@Giselbert (17:28)

Keine guten Voraussetzungen für eine stabile Regierung. Und ein schlechter Tag für die Demokratie, da die Bevölkerung lt. Trend diese Regierung nicht möchte.
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Wieso nicht? Die entsprechende Mehrheit ist da, also ist auch der Wille des Volkes abgebildet. Stellen Sie sich mal voir, es würde jedes Mal neu gewählt, wenn in Italien eine Regierung zerbricht. Wissen Sie, was das den Steuerzahler kostet?

Di Maio - "Studienabbrecher" - na und?

Geradezu stigmatisierend wird im Bericht Luigi Di Maio als "Studienabbrecher" bezeichnet.
Das erscheint mir mit einem gewissen unangenehmen Geschmäckle geschrieben zu sein und trägt nicht der pragmatisch-politischen Karriere und den Fähigkeiten Di Maios Rechnung.
Er könne "kein Englisch" heißt es weiter.
Nur zu, er darf sich in bester Gesellschaft wissen - mit Hans-Dietrich Genscher, Guido Westerwelle und Joschka Fischer.
Letzerer war nicht einmal zu einem Studium zugelassen - er hatte nichteinmal das Abitur.
Aber klar, Bundesaussenminister Fischer war kein "Studienabbrecher".

@kleinermuck2012 (17:38)

In Italien braut sich was zusammen. Der Versuch die Lega klein zu machen wird scheitern, weil sich Salvini nun in der Opposition als einziger, der dem italienischen Volk durch Neuwahlen eine Stimme geben wollte, darstellen kann. Zudem ist absehbar, dass die Koalition der sich noch vor ein paar Monaten Spinne Feind gesinnten Sozialdemokraten und 5*, nicht lange halten wird.
MfG

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Was soll sich da zusammenbrauen? Die neue Regierung hat eine stabile Mehrheit. Und eine Regierung, die fünf Jahre durchhält, ist in Italien die Ausnahme, nicht die Regel. Das haben bisher nur De Gaspari und Berlusconi geschafft. Und hat es bei den anderen jedes Mal Neuwahlen gegeben? Wissen Sie was Wahlen kosten? Eben. Warum sollte man neu wählen, wenn sich eine neue demokratische Mehrheit ergibt?

Es ist gut, dass die

Es ist gut, dass die desaströse Finanzpolitik unter Salvini ein Ende hat und nun endlich in die Klein- und mittelständischen Betriebe investiert werden soll. Die Finanzmärkte hatten längst das Vertrauen in die italienische Regierung verloren. Die Anleihen dort wurden auf Ramschniveau gehandelt. Nun kann Vertrauen zurückgewonnen werden. Großbritannien, Italien und die USA zeigen - mit Populisten ist kein Staat zu machen.

Werner 40 ... ich muss immer

Werner 40
... ich muss immer wieder staunen , wie manche Diskutanten doch ihre sprachliche Richtung wechseln . Es muss diesen Leuten nur in ihre Meinung passen. Es geht dann nicht um Inhalte und Argumente, nein , es geht nur um das eigene politische Ego in ihrer Weltsicht.
Man lernt als Demokrat immer nur dazu.
Ich mache mir meine Welt für mich richtig wöhlfühlend.

@ 18:28 Gerhard Apfelbach

Sie können sicher erklären, was Sie mit dem blumig-vagen Bild "von der EU zwangsbeatmet" meinen? Oder ist das mal so aus der Hüfte heraus geschossen, um damit eine Regierungsbildung auf Grundlage der letzten demokratischen Wahl in Italien zu disqualifizieren?

Tom Özdemir Diese Regierung ,

Tom Özdemir
Diese Regierung , wo sich die Parteien selber nicht riechen können, die brauchen nicht nur ein glückliches Händchen , sondern viele glückliche Händchen und trotzdem wird diese ungleiche Koalition in Kürze wieder auseinanderbrechen. Salvini kann sich locker zurücklehnen , denn die Zeit arbeitet für ihn und seine Liga und dann braucht Salvini keine andere Partei mehr ,um Italien zu führen. Das Glück wird diese Koalition bald verlassen haben.

Es ist bedauerlich ...

... dass die desolaten Sozialdemokraten an die Regierung kommen.

Eigentlich waren 5* und Lega eine gute Kombination. Lechts und Rinks da hätte was daraus werden können.

Gut, dass 5* schon mal klare Kante in der Migrationsfrage gezeigt hat. Wenn man die Sozialdemokraten da ran ließe bekäme Salvini bei den nächsten Wahlen die absolute Mehrheit.

@ 18:28 Autochon

Ich bin immer wieder erschreckt fasziniert (um das wort "angewidert" zu vermeiden), wie Menschen die Seenotrettung einiger hunderter bzw. weniger tausender Menschen im Mittelmeer - der derzeit tödlichsten Grenzregion auf unserem gebeutelten Planeten - zu völlig irrealen Schreckensbildern von "200 Mio Afrikandern, die gerne auswandern" verzerren. Das ist - jetzt kommt das böse Wort - in meinen Augen blanke rechtspopulistische Panikmache, weil man ansonsten zu wichtigen politischen Themen der Wirtschaft, der internationalen Kooperation, der Sozialpolitik, der Klimapolitik (to be continued) nichts aber auch gar nichts auf der Pfanne hat und man eher ablenkt, davon, einerseits mit welchen Geldern - auch aus dem Ausland (Video-Oligarchengattinen lassen grüßen...) man gesponsert wird, um demokratische europäische Gesellschaften zu schwächen, und andererseits, welche Politik eines sozialen Kahlschlags und der Pfründesicherung für wenige man hinter diesem Stammtischbühnenthema versteckt.

@Peter Kock, 18.13 Uhr

Italien war unter der Vorgängerregierung Renzi auf einem guten weg, den Staatshaushalt zu konsolidieren. Salvini hat mit seinen teuren und breitgestreuten Wahlgeschenken die Schulden erneut in die Höhe getrieben. Die Bürokratie führt in Italien leider dazu, dass kleine und mittelständische Unternehmen kaum Kredite bekommen. Der Staat müsste die Wirtschaft ankurbeln, stattdessen wirbt er mit Luxusgeschenken wie der vorgezogenen Rente und Steuererleichterungen. Es war höchste Zeit, Salvini abzulösen. Die Arbeitslosigkeit ist in ganz Europa rückläufig, vor allem in Deutschland. Die Statistiken haben seit vielen Jahren die gleichen Parameter, dieser positive Trend ist also eindeutig verifizierbar..

timemnemic .... warten Sie

timemnemic
.... warten Sie doch mal das Regieren in dieser Koalition ab. Sie glauben doch nicht im Ernst , dass Salvini und seine Liga nicht an die Macht kommt. Diese Koalition wird scheitern und dann gibt es Neuwahlen und wer die Italiener kennt , der kennt dann auch das Ergebnis nach den Neuwahlen. Salvini wird der Mann der Italiener nach Neuwahlen sein und das die kommen, das ist so sicher, wie nach dem Winter der Frühling wieder kommt. Die Neuwahlen sind nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Am Ende

Salvini ist gescheitert. Überreizt wurde man im Skat sagen.

@Schwierige Zeiten 18:58 von friedrich peter

"aber Italien weiß jetzt wer Salvini ist."

Nicht nur Salvini.
Jeder der hier kommentiert, sollte wissen,
wer 'das Auserwählte Trumpelchen, 'König' Johnson oder
die 'türkische beleidigte Leberwurst' ist.

Nur ist leider übersteigerter Narzismus zur Zeit in.
Ich hoffe doch, dass dies sich nun ändert, wenn diese 'Herr'schaften
sich zunehmend als das herausstellen, was sie sind: Blender

nikioko .... es ist schon

nikioko

.... es ist schon verwunderlich, wenn immer die Deutschen sagen , was in anderen Ländern für die dortige Bevölkerung immer am Besten ist. Ja,noch immer soll am deutschen Wesen usw,usw.
Was wissen Sie über des italienischen Volkeswille , wenn das Volk noch nicht zur Wahl aufgerufen wurde ?
Wenn Neuwahlen durchgeführt werden , dann können Sie hinterher vom Volkes Wille sprechen. Natürlich darf da aber Salvini diese Wahlen nicht gewonnen haben , denn dann sprechen all die wieder von Rechtspopulisten und nicht vom Volkes Wille. Es liegt immer im Auge des jeweiligen dt. Betrachters. Es kommt immer auf die ideologische Ausrichtung der Betrachter an.

Adeo60 ... wehe , wenn die

Adeo60
... wehe , wenn die Wirtschaft einbricht, was dann ?
Italien wird auch unter dieser Koalition nicht zur Ruhe kommen und die Italiener haben von der EU und von den Rettungsschiffen, man kann sie auch als Schlepperschiffe bezeichnen ,richtig die Nase voll. Diese Koalition erwartet jetzt von der EU auch ein Entgegenkommen in finanzieller -und politischer Hinsicht, was die Migration anbelangt. Mal sehn , wie sich die EU entscheiden wird .Die Schlepperei hat nichts mit Rettung zu tun und das wissen die Italiener. Salvini wird schneller wieder im Amt sein und dann als Ministerpräsident, wenn die EU keine Kompromisse an die jetzige Koalition macht. Die Karten zum Mischen liegen schon bereit in Rom und Italien.

trampelchen

Ihre Vorhersagen über das baldige Scheitern der Koalition und den strahlenden Sieg Salvinis in den folgenden Neuwahlen haben die gleiche Substanz wie Ihre vorherige Überzeugung, dass Salvini zum richtigen Zeitpunkt die Regierung platzen ließ.

gar keine.

"Neue Regierung in Italien

"Neue Regierung in Italien steht"
-
Ich find das toll, nur man erinnert sich, die Halbwertzeit einer Regierung in Italien ist unter 300 Tage, dann gibt es eine neue Regierung.

karwandler .... kommen Sie

karwandler
.... kommen Sie mir doch mal mit Argumenten und nicht mit Plattitüden. Natürlich hat er den richtigen Zeitpunkt gewählt,weil er genau weiß, wie diese Koalition ganz schnell zerbrechen wird und er ganz locker in eine Neuwahl gehen kann. Wenn Sie sich mal mit italienischen Regierungen und ihre Zusammensetzung beschäftigen würden , dann kämen Sie drauf, dass Wasser und Feuer sich gegenseitig bekämpfen und nur vorübergehend sich nicht bekämpfen , solange noch nicht das Feuer brennt und das Wasser noch nicht angestellt ist. Nun können Sie mich ja mit Ihren Argumenten stellen.
Der Versuch ist es wert.

karwandler .... ich schaue in

karwandler
.... ich schaue in keine Glaskugel , da ich mich mit der italienischen Politik beschäftige.
Sie wissen also jetzt schon, dass diese Koalition sehr gut arbeitet und Bestand hat. Ich bin dann mal auf Ihre Argumente gespannt, wo Sie mir bestimmt erklären werden , warum diese Koalition Bestand hat und Salvini fertig hat.

@Trampelchen

Die Migration ist das geringste Problem, damit lässt sich kaum noch Politik machen. Viel gravierender ist der desaströse Haushalt, den Salvini durch seine unkontrollierte Ausgabenpolitik an die Wand gefahren hat. Die Scherben müssen nun die anderen aufkehren und vor allem Impulse in Richtung Wirtschaft setzen.

@ Tom Özdedir

Das Problem ist der inflationäre Grbrauch des Wortes "populistisch" in den Medien.

@Trampelchen, 19.38 Uhr

Sorry, aber Salvini hat den Staat in eine Regierungskrise gestürzt. Er hat den Staat verkauf, indem er seine Mchtinteressen über das Wohl des Staates gestellt hat. Zudem hat der Italien massiv verschuldet. Staatliche Investitionen in die Wirtschaft wären ja noch sinnvoll gewesen, stattdessen hat er aber das an sich leere Füllhorn über die Bürger ausgeschüttet, um in bewährter populistischer Manier Stimmen zu werben. Nein, mit einer solchen Politik ist kein Staat zu machen. Das sieht wohl mittlerweile auch die Mehrheit der Italiener so. Der Staat braucht keine Zocker, sondern vertrauensvolle Politiker.

/// Am 04. September 2019 um

///
Am 04. September 2019 um 18:39 von smirker
@Werner40

Sie haben mal wieder neoliberale Träume, die mit der volkswirtschaftlichen Realität nichts zu tun haben!///
.
" Volkswirtschaftliche Realität " ist, dass Italien ohne Erlangung internationaler Wettbewerbsfähigkeit sich weiterhin am Rande eines " Absturzes " befindet. Conte versteht das. Die Milliarden, die die Vorgängerregierung zusätzlich für " Konsum " ausgegeben hat wären in Investitionen besser untergebracht gewesen. Deutschland hat damit, ebenso wie mit der Untätigkeit in 20 Jahren Berlusconi Regierung zuvor, nichts zu tun.

@20:27 Einfach Unglaublich

Das Problem ist das inflationäre Auftauchen populistischer Politiker*innen in den Medien und Parlamenten.

Englischkenntnisse obsolet

Wenn das UK aus der EU Austritt wird Englisch als Amtssprache obsolet. In Irland (und der EU) ist (auch) Gälisch (Irisch) Amtssprache.

Auch Maltesisch, die Landessprache auf Malta, ist eine EU Amtssprache.

Englisch hat dann ausgedient. Man kann dann eher Spanisch zur EU - Lingua Franca machen. Oder von mir aus Französisch oder Italienisch.

re trampelchen

"karwandler
.... ich schaue in keine Glaskugel , da ich mich mit der italienischen Politik beschäftige."

Sie geben mit solcher Gewißheit Prognosen über die Zukunft der Koalition und über die Zukunft Salvinis ab, dass Sie wohl eine sehr potente Glaskugel befragen.

Mit solcher Gewißheit, dass der Verdacht naheliegt, dass die Glaskugel in einen dicken Nebel eigenen Wunschdenkens eingehüllt ist.

um 17:31 von Bernd Kevesligeti

Zugegeben, die von Ihnen beschriebene Gefahr besteht - aber auch die Möglichkeit, dass es ganz anders kommt. Das ist nicht mehr der Renzi-PD.

Übrigens ist die Lega ultra-neoliberal. Genau wie die Hauptströmung der AFD. Neoliberalismus und Nationalismus schliessen sich nicht aus.

@ 20:39 von Einfach Unglaublich

Oder El Silbo !

Als Zeichen dafür, das die EU ihre Minderheiten respektiert und schützt und die Traditionen wahrt.

Ob das aber eine gute Idee ist, wenn im Rest der Welt sowohl von Politik als auch Wirtschaft, Englisch bevorzugt wird ?

Gruß, zopf.

Adeo60

Die Migration ist das geringste Problem, damit lässt sich kaum noch Politik machen. Viel gravierender ist der desaströse Haushalt, den Salvini durch seine unkontrollierte Ausgabenpolitik an die Wand gefahren hat."
Ihre Meinung,aber offensichtlich sehen das sehr viele Italienerinnen und Italiener völlig anders. Und in Italien geht um die und deren Meinung.

von pnyx 21:03

Also,die PD,sie wird in hiesigen Medien durch die Bank gelobt.Ein Indiz,daß sie sich nicht geändert hat.
Zum zweiten Teil haben Sie recht.

Aber jetzt droht dort im Rahmen der Auflagen aus Brüssel in Italien eine höhere Umsatzsteuer oder die verlangten Ausgabenkürzungen.Die Kaufkraft der Ärmeren wird beschnitten.

karwandler ... wo bleiben

karwandler
... wo bleiben Ihre Argumente? Die Glaskugel und Ihre Aussage darüber , haben aber keine Substanz , um sie als Argumente zu werten. Sie waren schon mal besser gewesen und nicht so bescheiden.

19:26adeo

tschuldigung, aber unsinn wird nicht besser, wenn er wg. der gesinnung gepostet wird. italienische anleihen sind auch letztens schon so gering verzinst gewesen, wie noch nir. dank draghi halt, der uns mit der zipfelmütze halt, ganz elegant ausraubt

Adeo60 ..... von welcher

Adeo60
..... von welcher italienischer Mehrheit sprechen Sie ? Schauen Sie sich mal an, wer bei einer Neuwahl die Mehrheit hat, wenn Sie all die Wähler auf die verschiedenen Parteien aufschlüsseln. Dann werden Sie feststellen, dass die Ära Salvini erst richtig beginnt.

Watt´n Appel!

Da hat sich doch bei den Politikern von FünfSterne und Sozialdemokraten hat der gesunde Menschenverstand gesiegt. Was für eine Schlappe für all die Propagandisten gegen "soziale" und "internationale" Politik!

@Werner40

Das größte Problem der Eurozone ist die Lohndumpingpolitik Deutschlands!
Das wird in der Zwischenzeit von immer mehr Ökonomen so gesehen, auch der IWF hat Deutschland schon mehrfach aufgefordert, die Löhne stârker zu erhöhen!
Die meisten Deutschen verstehen aber leider nicht, wie eine Währungsunion zu funktionieren hat (Stichwort "goldene Lohnregel" als Anstoß für ihre Weiterbildung auf den neuesten Stand in der Volkswirtschaftslehre)!

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