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Toll, was sich hier einige

Toll, was sich hier einige herausnehmen dürfen und was da so alles läuft, weil die Verantwortlichen wegschauen oder das gar nicht interessiert. Aber warum auch die Aufregung, es geht doch nur um die brisanten Daten der kleinen Leute, solange nichts schlimmeres passiert und etwa die entsprechenden Daten von Politikern, Managern und sonstigem Promivolk auffliegen is ja alles ok.

Und ?

Ermitteln denn nun die Datenschutzbehörden ob die Anbieter der untersuchten Seiten gegen die DSGVO verstoßen?

Sensible Daten

Gesundheitsdaten und Diagnosen sind besonders sensible und schützenswerte Daten. Diese Art Tracking gehört verboten und mit hohen Strafen belegt. Ich arbeite im Gesundheitswesen und weiß, wovon ich rede. Warum gelten hier andere Maßstäbe als im direkten Patientenkontakt, wo Schweigepflicht herrscht und Verstöße hart bestraft werden?

@17:50 von Hepheistos

"Toll, was sich hier einige herausnehmen dürfen und was da so alles läuft, weil die Verantwortlichen wegschauen oder das gar nicht interessiert."

Dass unsere Daten im Netz Spuren hinterlassen, könnte eigentlich jeder wissen. Viel schlimmer ist, dass gerade dort, wo Herr Spahn uns weismachen will, unserer Daten seien sicher, dies nicht der Fall ist. Ahnungslosig, Gleichgültigkeit und/oder Schlamperei führen zu unfassbarem Datenmissbrauch. Genauer: Daten landen im Netz, obwohl sie dort nicht auftauchen dürften. Noch ärgerlicher ist, dass Hinweise darauf hier einen roten Balken bekommen. Mit diesem Schmuckstück darf ich wohl auch heute wieder rechnen. Warum, werde ich wohl nie erfahren.

Ich kann Ihnen aber versichern, dass die Daten eines Politikers, Managers oder Journalisten nicht sicherer sind als die der vermeintlich 'kleineren' Leute.

@Toll, was sich hier einige 17:50 von Hepheistos

" herausnehmen dürfen und was da so alles läuft, "

Rate mal warum die Verantwortlichen wegschauen.
Das ist doch alles lange bekannt.
Viele der sog. 'Selbsthilfegruppen' sind doch durch die Pharmakonzerne 'unterwandert'.

Das läuft dann über sog. gemeinnützige Vereine, wo dann einer der Vorstände
- oh Wunder -
beste Kontakte zu den Sponsorenfirmen hält.

Die wenigsten durchschauen das.

Gesundheitsportale geben Userdaten preis

Also auch der Netdoktor.Und andere auch.Das macht also nicht nur Zuckerberg.
Daten werden kommerziell verkauft oder vermietet.

Für jemand wie mich..

der seit Jahrzehnten in der geschlossenen Psychiatrie arbeitet ist dies eine Katastrophe..es werden wieder mehr Betroffene verunsichert und daran gehindert sich über diese Krankheiten zu informieren und Hilfe anzunehmen..

Userdaten sind nicht schützenswert?

Wer Beschwerden hat, rennt mangels Zeit oft nicht zum Arzt, sondern googelt sich was im Netz. Datensicherheit ist das ein Grundrecht? Privatsphäre, warum auch? Da reichen netzfähige Endgeräte und bestimmte Dienstleister verscherbeln die Daten an Interessenten.
Politik schützt den kleinen Durchschnittsuser nicht.

Was für eine Überraschung!

Wenn schon Ortsämter Adressen an Werbefirmen verkaufen dürfen, dann ist doch die Weitergabe von Krankendaten um ein Vielfaches lukrativer. Bei genügend "Schmiermittel" flutschen die Daten einfach so durch.
.
Und nun Bürgers Lieblingsspruch:
"Ich hab nix zu verbergen!". Vermute mal, dass Bots diesen "tollen" Spruch salonfähig gemacht haben.

17:50 von Hepheistos ... weil die Verantwortlichen..

wer ist den Verantwortlich, wenn User leichtsinnig mit ihren Daten umgehen??
Viel wichtiger, als eine Obrigkeit, die wie der große Bruder überall ihre Augen hat, ist doch das der gemeine und ewig uninformierte Kleinbürger, sein bisschen Recht einklagen kann. Wenn schon einer professionell leichtfertig mit den Daten seiner User umgeht, dann sollten ihn die auch anständig verklagen können, auf Schadensersatz, aus Schmerzensgeld etc. und wichtig ist dann nur, das da auch mal ein 8-12 Stelliges Sümmchen bei heraus kommt, damit dergleichen auch mal vermerkt wird. Dann hält sich der Schabernack von allein in Grenzen, wenn es zugegebenermaßen auch schwer sein wird Geld aus einem chinesischen, mosambikanischen, Caymanischen wie auch immer Unternehmen heraus zu locken.

Das Internet ist verkommerzialisiert

Jeder will irgendwo was verdienen. Für mich ist das ein Symptom unserer kranken auf Geld basierenden Leistungsgesellschaft. (In aller Kürze).

Juristisch einen Riegel vorschieben

Eigentlich sollte genau dies die DSGVO unterbinden. Privacy by Default, also der Schutz sensibler, privater Daten als rechtlich verbindliche Grundeinstellung. Einige Webseiten und Apps kriegen das vorbildlich hin, die meisten aber, und da scheinen sich die Gesundheitsseiten nahtlos einzufügen, haben entweder Datenschutzerklärungen, die in feinstem Juristenenglisch abgehalten sind oder aber sie verweisen auf die Seiten der jeweiligen Unternehmen, die Tracker implementiert haben mit der freundlichen Aufforderung, doch bitte jede der 87 Trackerseiten zu besuchen und sich dort einzeln abzumelden. Ein Unding, dem man nur juristisch einen Riegel vorschieben kann.

Regierung und Parteien sind überfordert

Anarchie im Netz. Keine politische Partei will helfen. Sie sind beschäftigt.

Wer seine Daten nicht

Wer seine Daten nicht hergeben will, muß den Stecker ziehen. So einfach ist das.
Es ist allgemein bekannt, daß Daten nicht sicher sind und daß mit diesen gehandelt wird.

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