Ihre Meinung zu: Steinmeier bei Weltkriegsgedenken: "Wunder der Versöhnung"

1. September 2019 - 13:34 Uhr

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum Beginn des Zweiten Weltkriegs in Warschau hat Bundespräsident Steinmeier an die Verbechen Deutschlands erinnert. Er bekannte sich zu einer "bleibenden Verantwortung".

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Kommentare

Wunder der Versöhnung

Ganz nüchtern betrachet ,und verglichen mit den letzten Nachrichten in dieser schlimmen Sache aus Polen, geht es leider nur um Geld! Und das ist nicht nur in Polen so und von mir in keinster Weise böse gemeint !

Bei der an sich guten Information

warum wird nicht erwähnt, das zahlreiche Staatschefs der ehemaligen Sowjetstaaten auf eine Teilnahme an den Feierlichkeiten verzichten, da Russlands Staatschef nicht eingeladen wurde?

Die Aussöhnung mit Polen und

Die Aussöhnung mit Polen und Frankreich gehört zu den großen Errungenschaften der letzten 70 Jahre und bildet einen Grundstein der neuen europäischen Friedensordnung, auch wenn nationalistische Rückwärtsbewegungen in Polen, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern das leugnen - und gefährden.

Sorry, aber wohl eher wunderliche...

...Versöhnung, wenn gleichzeitig
das Staatsoberhaupt des Landes
nicht eingeladen wird, dessen
Bevölkerung nachweislich den
höchsten Blutzoll im zweiten
Weltkrieg zahlen mußte!!
Historische Tatsachen sollten gerade
bei solchen Veranstaltungen nicht
leichtfertig einer fragwürdigen
Tagespolitik geopfert werden;
erst Recht bei der derzeit in
Polen agierenden, ultrarechten
Regierung!!

Erinnerung

Es ist wichtig sich an diese Zeit zu Erinnern und an den Krieg,den DE vom Zaune brach.
Dann darf man auch erwähnen,das ca.1.Mio Sowjetsoldaten ihr Leben bei der Befreiung Polens verloren haben.
Ich finde es daher einen weiteren Affront gegen Russland,dessen Staatschef nicht einzulanden.
Wertegemeinschaft halt....

Wann wird der französischen

Wann wird der französischen Kriege gedacht? Ludwig IVX, Napoleon sind durch Deutschland maschiert, nur um etwas zu erobern. Die Schweden marodierten im 30jährigen Krieg durch europa, die Engländer terrorisierten weltweit mit ihren Piraten, die Spanier wüteten in südamerika, die Italiener verwüsteten mit ihren Römern ganz Europa, die Griechen rbrnso, die Türken kamen bis Wien.... aber der deutsche Weltkrieg ist immer der Schlimmste. Es geht hier nur ums Geld. Alle wollen immer noch deutsche Reperetionen.

Schuldkult

Sehr schlimme Zeit. Ein Krieg ist grausam und verbrecherisch. Aber es ist 80 Jahre her. Und die Kriege davor und danach waren wahrscheinlich auch nicht wesentlich menschlicher und freundlicher. Es ist nach wie vor erstaunlich für mich, dass man hierzulande offensichtlich nur Bezug zum eigenen Land und Volk haben darf, wenn es um negative Assoziationen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust geht. Die BRD hat sich zu einem Staat entwickelt, der einen Schuldkult anbetet.

Weltkriegsgedenken...

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnerte in Warschau an die historischen Verbrechen Deutschlands. "Ich bekenne mich zu unserer bleibenden Verantwortung."
###
Den schließe ich mich an ! ...Aber diese Verantwortung darf nicht von Präsident Duda Mißverstanden werden. Noch in der letzten Woche hatte Duda noch unmissverständlich Reparationszahlungen gefordert die sie Deutschland präsentieren werde. Da Frau Merkel als Kanzlerin ja auch anwesend ist, sollte sie diese Forderungen von Herrn Duda gleich zurückweisen.

Einseitigkeit

Es wurden auf beiden Seiten Grausamkeiten begangen. Vor, während und nach dem Krieg. Deutsche Schuldbekenntnisse nach 80 Jahren wirken komisch, wenn die andere Seite keine aufrichtige Aufarbeitung der Geschichte betreibt, sondern nur die Sonnenseiten hervorhebt und sich feiert.

Die Forderung Polens

nach Reparationszahlungen erscheinen mir nicht sehr versöhnlich. Insbesondere wenn sie durch Polens Präsident Duda eingefordert werden...

Fragezeichen

Versöhnt ja, aber freundschaftlich nein. Deutschland und Polen haben nur eines gemeinsam, beide sind in der EU und mehr nicht.

Ohne die wirtschaftliche Vorzüge wird auch die Versöhnung verblasen. Meine Meinung.

Putin einladen - warum?

'... warum wird nicht erwähnt, das zahlreiche Staatschefs der ehemaligen Sowjetstaaten auf eine Teilnahme an den Feierlichkeiten verzichten ...'
Vielleicht, weil diese Staaten und ihre Regierungschefs bedeutungslos sind?
Im Übrigen kann wohl kaum jemand erwarten, dass Putin eingeladen wird. Sein Ruf ist in den meisten osteuropäischen westlich orientierten Staaten nicht der Beste, um vorsichtig zu formulieren. Außerdem erinnern sich die Polen sehr wohl noch daran, dass Nazideutschland und die Sowjetunion Polen gemeinsam geteilt haben. Warum also Putin einladen?

Eine ganz große Geste!

Eine wirklich große und historische Geste von Polen, Opfer und Täter diesen Jahrestag gemeinsam Seite an Seite begehen zu lassen.

Historisch ist dies nahezu ein Wunder und in dem aktuellen politischen Umfeld ein wahrer Lichtblick.

Glückwunsch an Polen, dass es zu dieser großen Geste finden konnte und ein dringender Appell an uns, sich immer wieder und wieder und wieder unserer vor 80 Jahren so unfassbar dunklen Vergangenheit zu stellen.

Dann gibt es auch wieder Lichtblicke. Mit Verdrängung bleibt alles grau und braun.

Zu Russland: Niemand hat ein Recht darauf, als Täter zu einer Versöhnungsfeier eingeladen zu werden. Auch die deutsche Einladung hat eine 50 Jahre lange Vorgeschichte. Nur so viel und ohne Besserwisserei: Am Anfang jeder Versöhnung steht immer das Schuldeingeständnis. Und das kann ja kaum von Polen kommen.

@ um 14:43 von Peter Kock

Natürlich geht es ums Geld!
Die Nazis haben sich während des 2. WK doch an jedem Staat bereichert, den sie überfallen haben.
Und nicht nur die Obernazis auch noch persönlich!
Was anderes war von diesen Verbrechern nicht zu erwarten!
Meinen Sie mit dem Lamento von Wundern und Vergebung ist irgendjemandem geholfen, der in Polen unter der Naziherrschaft gelitten und überlebt hat?
Wir sollten uns alle in Grund und Boden schämen. Auch weil Steinmeier das geforderte Geld nicht gleich mitgebracht und an polnische Naziopfer ausgezahlt hat!

Beschämend

Es ist schon beschämend das nicht Russland und weitere Länder eingeladen wurden die so viele Opfer erbracht haben in diesem Krieg.
Hier sollte es nicht um aktuelle Politik gehen sondern um das Gedenken an die Opfer aller Seiten. Die Doppelmoral vieler „demokratischer Staaten“ wird so langsam zum Aushängeschild!

"Sorry, aber wohl eher

"Sorry, aber wohl eher wunderliche...
...Versöhnung, wenn gleichzeitig
das Staatsoberhaupt des Landes
nicht eingeladen wird, dessen
Bevölkerung nachweislich den
höchsten Blutzoll im zweiten
Weltkrieg zahlen mußte!!"
.
Der aktuelle Staatsführer dieses ungenannten Landes steht zur Zeit nicht für eine versöhnliche Politik des Friedens. Gerade Polen ist nicht ohne Grund mißtrauisch. So ist das nunmal.

"Versöhnung"

Zitat: "Zu den Gästen der zweistündigen Zeremonie zählte neben Kanzlerin Angela Merkel auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyij. Russlands Präsident Wladimir Putin hingegen wurde zum Ärger Moskaus nicht eingeladen."

Völlig inakzeptabler Affront gegenüber dem russischen Präsidenten Putin.

Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!

Pfui Deibel!

"Wir sollten uns alle in

"Wir sollten uns alle in Grund und Boden schämen. Auch weil Steinmeier das geforderte Geld nicht gleich mitgebracht und an polnische Naziopfer ausgezahlt hat!"
.
Vielleicht hatte Herr Steinmeier gerade nicht die Kontonummern dieser Menschen im Gepäck. Und in der Sache war bei weitem nicht alles geklärt und verabredet. Und die Menge an nötigem Bargeld paßte nicht in den Fileger ?

Reichlich fragwürdige Veranstaltung

sicher ist die Versöhnung mit Polen wichtig, das hat aber lange vor Steinmeier Willy Brandt auf unnachahmlich Weise klar gemacht. Dass aber Russland als das Land mit der höchsten Opferzahl nicht eingeladen wurde ist ein weiterer Affront und dass sich Steinmeier dafür instrumentalisieren lässt ein Armutszeugnis! Dass jetzt wieder zweierlei Maß für Opfer und verbrecherischen Angriffskrieg angewandt wird ist ein Skandal!

re lesezeichen2705: Schuldkult?

>>Es ist nach wie vor erstaunlich für mich, dass man hierzulande offensichtlich nur Bezug zum eigenen Land und Volk haben darf, wenn es um negative Assoziationen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust geht. Die BRD hat sich zu einem Staat entwickelt, der einen Schuldkult anbetet.<<

Als 58er Jahrgang und im Westen aufgewachsen, kann ich Ihnen versichern, dass es hier nie einen „Schuldkult“ gegeben hat. Die Auseinandersetzung mit der immer auch in der eigenen Familie erlebten Vergangenheit war schmerzhaft, anstrengend und zermürbend. Aber es hatte sich für alle Generationen gelohnt und meine Generation konnte wieder stolz auf sein Land sein. Weil man diese Auseinandersetzung geführt und eine offene und liberale und menschliche Gesellschaft geschaffen hatte.

Leider hatten nicht alle Deutschen die Möglichkeiten, sich in dieser Form mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Und diese Folgen sind heute deutlich spürbar.

Verantwortung ja. Schuld nein.

Wir alle tragen die große Verantwortung, dass das, was vor 80 Jahren passierte, sich nicht wiederholt. Doch leider verblasst die Erinnerung mit dem Sterben der letzten Zeitzeugen und es werden, nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa und in der ganzen Welt, wieder Töne angeschlagen, von denen wir hofften, dass wir sie nie wieder hören müssten.
In Deutschland schreien einige vom "Schuldkult". Darum geht es nicht. Niemand, der nach 1945 geboren ist, kann Schuld sein an dem Elend, das am 31.01.1933 seinen Anfang genommen hat. Aus dem gleichen Grund haben sich auch diverse Rufe nach Reparationsleistungen erledigt. Was wir aber haben, ist die Verantwortung, uns vor Augen zu führen, wie das damals alles passieren konnte und, gerade mit Blick auf die heutigen Wahlen, mit allen Mitteln zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. Falsches Toleranzverständnis für intolerante Meinungsbilder ist hier völlig deplatziert und gefährdet die Freiheit aller, die in diesem Land leben.

pwg51

Genauso ist es! Der böse Russe! RUSSLAND mit Millionen Toten hat die Wende vollzogen - und nicht die Amis oder England!
Einfach nur traurig, daß wohl unter Druck der USA Putin nicht eingeladen wurde.

Was

solle daran ein "Wunder der Versöhnung" sein, wenn Polen Reparationszahlungen in hunderten von Mrd. Euro fordert.
Nebenbei wäre es ja auch ein schöner Zug von Polen gewesen die deutschen Kulturgüter die geraubt wurden zurückzugeben. Hier ist vor allen anderen Ländern Deutschland Vorbild.
Was in einem katholischen Land Luthers Nachlass zu suchen hat ? Ich weiß es auch nicht.

Schade.

Russland war Täter, Opfer, Befreier und Besetzer. Aber ohne Russland wäre der zweite Weltkrieg anders verlaufen. Auch für Polen.
Die Nichteinladung Russlands seitens Polen ist ein Fehler. Schade.

14:56 von andererseits

Die Aussöhnung mit Polen und Frankreich gehört zu den großen Errungenschaften der letzten 70 Jahre und bildet einen Grundstein der neuen europäischen Friedensordnung
----------------------------------
Wäre es ohne die Russen möglich? Warum wurden sie nicht eingeladen?

@skydiver-sr (14:57)

Es ist wichtig sich an diese Zeit zu Erinnern und an den Krieg,den DE vom Zaune brach.
Dann darf man auch erwähnen,das ca.1.Mio Sowjetsoldaten ihr Leben bei der Befreiung Polens verloren haben.
Ich finde es daher einen weiteren Affront gegen Russland,dessen Staatschef nicht einzulanden.
Wertegemeinschaft halt....

____

Sie vergessen das wichtige Detail, dass sich Hitler und Stalin Polen 1939 untereinander aufgeteilt haben und dass die UdSSR als Siegermacht ihren Teil nach 1945 behalten durfte - bis heute. Also von wegen Sowjetsoldaten, die für die Befreiung Polens gekämpft hätten.

@neu

"Neu
Am 01. September 2019 um 15:12 von Milano
Beschämend

Es ist schon beschämend das nicht Russland und weitere Länder eingeladen wurden die so viele Opfer erbracht haben in diesem Krieg.
Hier sollte es nicht um aktuelle Politik gehen sondern um das Gedenken an die Opfer aller Seiten. Die Doppelmoral vieler „demokratischer Staaten“ wird so langsam zum Aushängeschild!"

Könnte vielleicht auch am Hitler-Stalin-Pakt liegen? Sind Sie schon mal auf diese Idee gekommen? Offensichtlich nicht. Dieses Geheimabkommen mit Stalin ermöglichte Hitler erst den Überfall auf Polen. Die Nazis haben sich Polen mit der Sowjetunion "brüderlich" geteilt. Und auch die "Befreiung" Polens durch die Sowjets haben die Polen wohl eher in schlechter Erinnerung.

15:09 von Thoregon6

Außerdem erinnern sich die Polen sehr wohl noch daran, dass Nazideutschland und die Sowjetunion Polen gemeinsam geteilt haben. Warum also Putin einladen?
----------------------------------
Eigenartige Logik.
Nach dieser sollte man auch Deutschland nicht einladen. Oder?

Auge um Auge

kann man natürlich betreiben, mit durchaus berechtigten Argumenten.

Ob die aus innenpolitischen Gründen regelmäßig (für die nächsten 2000Jahre?) erhobenen Reparationsforderungen im nteresse eines freundlichen nebeneinander nun gut sind, sei dahingestellt.

Ein wirkliches Werk der Versöhnung leisteten einst Gustav Stresemann und Aristide Brian, wenn auch leider durch ein paar Mängel der Weimarer Repubik (beispielsweise das fehlende konstruktive Misstrauensvotum) ohne nachhaltigen Bestand.

Wirklichen Anspruch auf Reparationen hätte übrigens das Vereinigte Königreich, der eigentlichen Verlierer des 2. Weltkrieges.

@lesezeichen2705 (15:01)

Sehr schlimme Zeit. Ein Krieg ist grausam und verbrecherisch. Aber es ist 80 Jahre her. Und die Kriege davor und danach waren wahrscheinlich auch nicht wesentlich menschlicher und freundlicher. Es ist nach wie vor erstaunlich für mich, dass man hierzulande offensichtlich nur Bezug zum eigenen Land und Volk haben darf, wenn es um negative Assoziationen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust geht. Die BRD hat sich zu einem Staat entwickelt, der einen Schuldkult anbetet.
____

Und genau da liegen Sie falsch. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verantwortung. Nicht um "verantwortlich für etwas sein", sondern um "verantwortungsvoll handeln". Fast niemand aus der heutigen deutschen Bevölkerung kann verantwortlich gemacht werden für das, was vor 80 Jahren passierte. Aber jeder ist verantwortlich dafür zu verhindern, dass sich so etwas widerholt. Das Verschwinden aus dem kollektiven Gedächtnis und Wandlung hin zu einem Mythos ist die größte Gefahr, die sich derzeit vollzieht.

14:56 von 1.Senator

Persönlich halte ich es zwar auch für einen Fehler, daß Putin von Polen nicht eingeladen wurde, allerdings gibt es kein Staatsoberhaupt der Sowjetunion mehr. Im Grunde sind ja durchaus einige Nachfolgestaaten der SU mit der Ukraine und den Baltenrepubliken vor Ort.

Am 01. September 2019 um

Am 01. September 2019 um 15:05 von AbseitsDesMains...
Einseitigkeit

Es wurden auf beiden Seiten Grausamkeiten begangen. Vor, während und nach dem Krieg. Deutsche Schuldbekenntnisse nach 80 Jahren wirken komisch, wenn die andere Seite keine aufrichtige Aufarbeitung der Geschichte betreibt, sondern nur die Sonnenseiten hervorhebt und sich feiert.

nnn

Das sitzt !
Und es stimmt ja auch. Eine Billion Euro wurde von Deutschpolen eingezogen, ohne die deutschen Länderen, die man so gar nicht beziffern kann. Hundertausende von Flüchtlingen haben den Leidensweg der Vertreibung nicht überstanden, wohlgemerkt - nach dem Krieg !

Vielleicht...

... sollte man nicht immer wieder an Traumata erinnern.

Für eine Heilung ist dies kontraproduktiv.

@Bote_der_Wahrheit (15:14)

Zitat: "Zu den Gästen der zweistündigen Zeremonie zählte neben Kanzlerin Angela Merkel auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyij. Russlands Präsident Wladimir Putin hingegen wurde zum Ärger Moskaus nicht eingeladen."
Völlig inakzeptabler Affront gegenüber dem russischen Präsidenten Putin.
Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!
Pfui Deibel!

____

Und wo soll der Affront sein? Die UdSSR hat sich an dem Angriff auf Polen beteiligt und nach dem Krieg ihren Teil der Beute behalten - bis heute. Ich würde aus polnischer Sicht Putin auch nicht einladen.

um 15:14 von Bote_der_Wahrheit

>>
Völlig inakzeptabler Affront gegenüber dem russischen Präsidenten Putin.

Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!

Pfui Deibel!
<<

Eine befremdliche Idee, dass Herr Steinmeier den russischen Präsidenten in die polnische Hauptstadt einladen soll.

Wenn ich es richtig sehe, dann hat sich Russland mit seiner Schuld für den Überfall auf Polen bis heute auch nicht ernsthaft auseinander gesetzt.

um 15:01 von lesezeichen2705

"Die BRD hat sich zu einem Staat entwickelt, der einen Schuldkult anbetet."

Sie verwechseln "Schuldkult" welch schlimme Bezeichnung, mit Verantwortung übernehmen für die wohl barbarischste Zeit in Europa seit dem 30 jährigen Krieg.

andererseitz

Ihr Wissen aus der TS in Ehren: aber Sie liegen falsch mit der "Errungenschaft" (welch voluminöses Wort!!!) Polen ist US-hörig und als Vasall der "neuen europäischen Friedensordnung" höchst gefährlich, sh. US-Militärbasen rundum Russland!! - daher ist Ihr "Grundstein" höchst fragwürdig.

Bezeichnende Fokussierng

Der Artikel, um den es hier geht, stellt ausführlich den Beitrag und die Haltung des deutschen Bundespräsidenten bei einer zentralen Gedenkveranstaltung an einem politisch-geschichtlichen Datum höchster Sensibilität in den Mittelpunkt.

Stattdessen direkt zahlreiche Verweise auf bekannter Ecke, dass Herr Putin nicht eingeladen worden sei und dass dessen Satrapen ebenfalls Solidarität mit dem Herrscher im Kreml beweisen. Als ob eine Veranstaltung erst mit dem Segen (und Anwesenheit) von Herrn Putin Legitimität erhält.

Die UdSSR als auch die jetzige RF zeigen erhebliche Schwierigkeiten, die eigenen Verbrechen am polnischen Volk 1939/1940 und ab 1944 aufzubereiten, Versöhnung anzustreben. Katyn und zwei Mal militärisches Eingreifen bei Aufständen der Polen in Warschau, 1944 und 1956, mahnen.

Die Nichtanwesenheit Herrn Putins ist gut, da so die Erinnerung an die Verbrechen der Deutschen an Polen, die millionenfachen polnischen Opfer und der heroischen polnische Widerstand im Fokus ist.

teachers voice

es besteht sehr wohl ein Schuldkult. Immer wieder wird uns eingehämmert, daß wir nie vergessen dürfen, unsere Schuld anerkennen, etc.
Ich bin BJ 70. Ich habe an nichts schuld, muß nichts anerkennen und muß auch niemanden ausbezahlen. Was die Menschen damals gemacht haben, ist mir völlig egal, weil das Menschen von FRÜHER waren. Deshalb macht es keinen Unterschied, ob das deutsche oder franzosen oder sonstwer waren

15:00 von Superschlau

«Wann wird der französischen Kriege gedacht? Ludwig IVX, Napoleon sind durch Deutschland maschiert, nur um etwas zu erobern … die Italiener verwüsteten mit ihren Römern ganz Europa …»

Weder Ludwig IVX, noch Napoleon waren im Namen des Rassenwahns unterwegs. Sie legten keine Konzentrationslager an, töteten nicht willkürlich Millionen von Menschen.

Die Römer marodierten nicht die Lande verwüstend durch EUR.
Viele der heutigen kulturellen Errungenschaften in weiten Teilen von EUR gründen sich auf die Einflüsse der Römer, die kamen.

U.a. meine Heimatstadt Köln hat römische Wurzeln, die ≈ 2.000 J. zurück reichen. Die germanischen Ubier von rechts des Rheins wollten schon wenige Jahre, nachdem die Römer kamen, gar nicht mehr weg von Colonia Claudia Ara Agrippinensis hinein in die Wälder …

«… dt. Weltkrieg ist immer der Schlimmste.»

Very simple. Das ist er, weil er in EUR der schlimmste war.

«Alle wollen immer noch dt. Reperetionen.»

Nicht alle. Und wollen ist ≠ bekommen …

Geschichte

>>>
Am 01. September 2019 um 14:56 von 1.Senator
Sorry, aber wohl eher wunderliche...
<<<

Wir wollen nicht vergessen, das erst der Hitler - Stalin Pakt, den Einmarsch in Polen, durch deutsche Truppen ermöglicht hat.

@ 15:14 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: "Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!

Pfui Deibel!"

War denn der Herr Steinmeier samt seiner "deutsche Entourage" der Gastgeber dieser in Warschau stattfindenden Gedenkveranstaltung und bestimmte er die Gästeliste ?

Ansonsten richten Sie Ihre Kritik wissentlich an die falsche Adresse. Pfui Deibel !

Gruß, zopf.

re Bote...: Au Weia

>>Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!<<

Hei jei jei! Hier sieht man mal wieder, wie schwer dieser Prozess Geschichtsaufarbeitung war und ist!

Übrigens IST der Präsident der Bundesrepublik Deutschland eingeladen und hat hier niemanden selbst einzuladen.

Ihrem Schlusswort schließe ich mich an!!!

@deutlich

"
Am 01. September 2019 um 15:17 von deutlich
Reichlich fragwürdige Veranstaltung

sicher ist die Versöhnung mit Polen wichtig, das hat aber lange vor Steinmeier Willy Brandt auf unnachahmlich Weise klar gemacht. Dass aber Russland als das Land mit der höchsten Opferzahl nicht eingeladen wurde ist ein weiterer Affront und dass sich Steinmeier dafür instrumentalisieren lässt ein Armutszeugnis! Dass jetzt wieder zweierlei Maß für Opfer und verbrecherischen Angriffskrieg angewandt wird ist ein Skandal!"

Einfach mal auf Wikipedia "Massaker von Katyn" nachlesen. Dort finden Sie sehr viel über den Umgang Russlands mit sowjetischen Verbrechen in Polen im und nach dem zweiten Weltkrieg. Russland gibt bis heute Ermittlungsakten nicht frei, hat sich für Verbrechen nie entschuldigt und verweigerte polnischen Opfern und deren Angehörige bis heute Entschädigungen. Und Sie wundern sich, daß Russland nicht eingeladen wurde?

Daran wird deutlich, wie wichtig Erinnerung ist.

Zweierlei Maß

Zu: 15:17 Uhr von deutlich

"Reichlich fragwürdige Veranstaltung - sicher ist die Versöhnung mit Polen wichtig, das hat aber lange vor Steinmeier Willy Brandt auf unnachahmlich Weise klar gemacht. Dass aber Russland als das Land mit der höchsten Opferzahl nicht eingeladen wurde ist ein weiterer Affront und dass sich Steinmeier dafür instrumentalisieren lässt ein Armutszeugnis! Dass jetzt wieder zweierlei Maß für Opfer und verbrecherischen Angriffskrieg angewandt wird ist ein Skandal!"

Die höchte Opferquote hatte ganz klar Polen, die höchste Gesamtzahl an Opfern die Sowjetunion (nicht Russland).

Und: wenn die Herrn Dschugaschwili und Molotow nicht Ende August 1939 einen Nichtangriffspakt inklusive "geheimen" Zusatzprotokolls mit den Herren Hitler und Ribbentrop abgeschlossen hätten, ohne Not aber voller Gier nach Landgewinn, einen Angriff der Wehrmacht auf Polen heute vor 80 Jahren hätte es mit Sicherheit nicht gegeben. Das Deutsche Reich und (!) die UdSSR rückten 1939 in Polen ein.

Am 01. September 2019 um

Am 01. September 2019 um 15:13 von Nutzer
"Sorry, aber wohl eher
Der aktuelle Staatsführer dieses ungenannten Landes steht zur Zeit nicht für eine versöhnliche Politik des Friedens. Gerade Polen ist nicht ohne Grund mißtrauisch. So ist das nunmal.

nn

Das Thema ging um Polen und nicht um die USA / Trump.

Übrigens: So friedliebend wie Sie es darstellen war Polen nie. Noch 1928 stellte der Völkerbund das Zeugnis aus "stärkste hegemoniale Kraft" Europas zu sein. Man hat in der Schule nur vergessen uns davon zu erzählen.
Denn bis dahin lagen vor:
Angriff auf die UDSSR bis Kiew, Drangsalierung der Ukrainischen Minderheit, dto. der deutschen Minderheit, Pogrome an Juden, Deutschen Ukrainern (!).

Landforderungen an:
Ungarn,
Rumänien, Tschechoslowakei (1938),
Deutsch.Reich.(1919-1939)
Dies alles wäre leicht nachprüfbar.

um 15:10 von nie wieder spd

"Wir sollten uns alle in Grund und Boden schämen."

Danke, aber ohne mich. Für mich ist das ein historisches Ereignis nicht anders als der 30jährige Krieg oder die Französische Revolution. Ich habe damit absolut nichts zu tun.

Gedenken

>>>
Am 01. September 2019 um 15:14 von Bote_der_Wahrheit
"Versöhnung"<<<

Was hat eine polnische Gedenkveranstltung mit Herr Steinmeier und dem russischen Präsidenten zu tun?

Polen hat schon Schlesien und

Polen hat schon Schlesien und Pommern bekommen. Das ist Ausgleichzahlung für noch zwei Kriege ausreichend. Den Weltkrieg, ja, es gab nur einen, hat nicht Deutschland alleine angefangen. Die Stimmung 1914 war in ganz Europa auf Krieg gepolt. Die Fortsetzung war nur aus der unmöglichen Unterdrückung Deutschlands entsprungen. Noch nie wurde ein Kriegsverlierer dermaßen gequält ,erniedrigt und ausgepresst.

Wieso eigentlich...

...wird, bei aller Feier der Versöhnung, nicht auch noch der 2+4-Vertrag als historisches Versöhnungsdokument erwähnt? Denn das war er ja. Die Aussage dieses Vertrages war, unter Anderem: "Polen fordert keine Reparationen trotz der immensen Kriegsschäden, Deutschland fordert die völkerrechtswidrig vereinnahmten Ostgebiete nicht zurück". Beides komplizierte Themen, die sich einfach nicht vernünftig lösen ließen, weswegen man sich auf ein "Schwamm drüber, in die Zukunft blicken" einigte. Jeder musste bereit sein, einen berechtigten Groll aufzugeben.

Wenn Polen jetzt allen Ernstes auf einer Gedenkveranstaltung an diesem Dokument herumknuspern möchte, ist das alles Andere als eine Versöhnungsgeste. Präsident Steinmeier wurde hier ziemlich vorgeführt, meine ich.

Ohne Russland ist die

Ohne Russland ist die Veranstaltung zum Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs nicht von hoher Qualität und erinnert mehr an eine anti-Russland Versammlung

@15:23 alex66

Das müssen Sie die polnischen Gastgeber fragen. Vielleicht haben Sie ja eine Vermutung, warum sie nicht eingeladen wurden?
Allerdings geht es hier für die deutsche Seite darum, ein geschichtlich einschneidendes Ereignis zu würdigen, den Tag, an dem deutsche Reichstruppen das Nachbarland Polen überfallen haben. Steinmeiers Anwesenheit ist unverzichtbar für die heute Gott sei Dank friedlich-kooperative Freundschaft beider Länder.
Oder glauben Sie - wie z.B. der Kaiserslauterner AfD-Direktkandidat Hr. Scheil, dass Polen 1939 eigentlich Deutschland erobern wollte und Hitler dem "Feind" bloß zuvorkam?

Teachers voics

nun, bei allen Fragen zur Teilung Polens sollte man vielleicht nicht vergessen, das stalin und damit die Sowjetunion sich den Teil zurückholten, der im sowjetisch-polnischen krieg 1922 an Polen ging.
Und dann steht natürlich die Frage, wieso Deutschland eingeladen wurde, oder die Ukraine, die ja auch Teile Polens nach 1945 erhielt
Und ob Weißrussland unbedeutend ist, ihre Interpretation
Und bemerkenswert Ihre Meinung, das nur „ bedeutende „ Staaten zu recht eingeladen werden sollten..,

Ist ja erstaunlich, wie viele

Ist ja erstaunlich, wie viele sich hier für den Despoten Putin ins Zeug legen.
Dabei hält dieser mit Königsberg immer noch europäisches Gebiet besetzt.

Unser Ansehen

Ich bin seit 30 Jahren Auslandsdeutscher in Dänemark und kann erzählen, dass sich unser Ansehen im Ausland laufend verbessert hat. Ich weiss nicht warum Herr Putin nicht eingeladen war (habe natürlich einen Verdacht), aber das sollte nicht die schönen Worte des Bundespräsidenten verkleinern. Wir sind nicht mehr nur Stuka und V2, sondern eine anerkannte Stütze Europas.

Entschuldigung

Nicht teachers war in meiner Antwort gemeint, sondern der vorposter thoregon

@15:14 Bot...

Dass Sie einen Kommentar zu Steinmeiers wichtiger und Sensibilität erfordernder Teilnahme an dem Jahrestag des Überfalls durch Hitlers Wehrmacht auf Polen mit "Pfui Deibel" quittieren, weil Polen Putin nicht eingeladen hat, ist beschämend wie empörend, zeigt aber einmal mehr, wes Geistes Kind Sie sind.

15:14 von Bote_der_Wahrheit

«Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!

Pfui Deibel!»

Die Veranstaltung findet in Warschau statt.
Am Gedanktag 01.09. an den Überfall von DEU auf POL.

Einladende sind nicht Hr. Steinmeier und / oder Fr. Merkel. Es ist die Staatsführung in POL. Wer denn auch sonst sollte gegen deren Willen nach Warschau einladen …?

Die angespannte Situation zw. POL + RUS hat mit DEU gar nix zu tun.
Ganz andere Aspekte spielen da eine sehr viel wichtigere Rolle.

Solange J. Kaczyński in der Politik in POL eine Rolle (im Hintergrund) spielt. Wird sich das Verhältnis POL / RUS nicht verbessern. Denkt JK doch, es sei Putin gewesen, der für den Absturz des Flugzeugs verantwortlich sei, bei dem sein Zwillingsbruder ums Leben kam.

Nix "Pfui Deibel" Steinmeier …

@Bote_der_Wahrheit

"Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!

Pfui Deibel!"

Was schreiben Sie denn da für einen Unsinn? Ist Deutschland Gastgeber und stellt die Einladungsliste auf?

@Nutzer 15.13

Der aktuelle Staatsführer dieses ungenannten Landes steht zur Zeit nicht für eine versöhnliche Politik des Friedens. Gerade Polen ist nicht ohne Grund mißtrauisch."
Putin hat in einer sehr versöhnlichen Rede im Bundestag die Hand zu Zusammenarbeit ausgestreckt. Und nicht Russland ist immer näher an die NATO-Truppen gerückt, es war andersrum. Was Polen angeht: reichlich geschichtsvergessen. Die Sowjetarmee hat unter großen Verlusten Polen und die KZ befreit. Dass Polen mit seiner russophoben Haltung den kalten Krieg nach Kräften befeuert ist alles andere als Beitrag zu Frieden und Versöhnung. Und eine Reparaturforderung von 800 Mrd. an D auch nicht! Wäre mal gespannt, wenn Russland seine Rechnung präsentiert. Ob da Steinmeier auch so demütig daher käme

@ Bote_der_Wahrheit

Sagen Sie mal: gehts noch? Herr Steinmeier war Gast in Polen, seit wann läd ein Gast einen anderen Gast ein? Ist das bei Ihnen so üblich?
Das Polen Herrn Putin nicht eingeladen hat, sollten Sie aus dem Geschichtsunterricht wissen. Haben Sie schon einmal etwas vom " Hitler-Stalin Pakt " gehört? Wenn Sie an dem Tag in der Schule gefehlt haben, empfehle ich Ihnen das einmal zu googeln.

@alex66

"Am 01. September 2019 um 15:29 von alex66
15:09 von Thoregon6

Außerdem erinnern sich die Polen sehr wohl noch daran, dass Nazideutschland und die Sowjetunion Polen gemeinsam geteilt haben. Warum also Putin einladen?
----------------------------------
Eigenartige Logik.
Nach dieser sollte man auch Deutschland nicht einladen. Oder?"

Was soll an dieser Logik eigenartig sein? Russland verweigert bis heute eine Entschuldigung für die sowjetischen Verbrechen in Polen während des zweiten Weltkrieges und auch danach. Ermittlungsakten werden nicht freigegeben, Entschädigungen verweigert. Was also sollte Putin denn dort? Eine Einladung wäre nur sinnvoll gewesen, wenn Russland endlich mal um Entschuldigung bitten würde für das Massaker von Katyn und anderer Verbrechen, die den Greueltaten der Nazis in nichts nachstanden.

Es ist irgendwie komisch mit diesen Gedenkfeiern

Unsere polnischen Nachbarn scheinen noch immer etwas ganz anderes zu wollen, als eine Aussöhnung. 80 Jahre nach der schlimmen Zeit verlangen sie in ihrer äußerst einseitigen Betrachtungsweise (die zu gern von den "Historikern" im deutschen Fernsehen kommentarlos übernommen wird) Milliardenzahlungen an "Reparationen", das ist das einzige, was für sie wirklich zählt. Von wegen Aussöhnung - das sieht anders aus, siehe Deutschland-Frankreich. Sie haben ganz vergessen, dass sie sich nach dem Krieg eine gehörige Scheibe von Deutschland abgeschnitten und einverleibt haben und die deutsche Bevölkerung völkerrechtswidrig aus diesen Gebieten vertrieben haben. War unser Land nichts wert, Herr Duda? Über die Millionen Vertreibungstoten wird ebenfalls geschwiegen. Nein, von Freundschaft, wie sie uns immer wieder vorgegaukelt wird, kann hier nicht die Rede sein, hier will sich nur ein maroder Staat finanzieren, da machen sich "Reparationen" ganz gut.

Bitte um Vergebung?

Es ist richtig, an die schrecklichen Verbrechen zu erinnern, die das Deutsche Reich während des Nationalsozialismus begangen hat.
80 Jahre nach Kriegsbeginn sind Bitten um Vergebung aber nichts weiter als schöne Worte. In welchem Namen bittet denn der Bundespräsident die Polen um Vergebung? Die heutige deutsche Bevölkerung war vor 80 Jahren noch nicht geboren oder im Kindesalter. Damit ist sie für diese Verbrechen nicht verantwortlich und muss auch nicht um Vergebung bitten. Ähnliches gilt für die polnische Bevölkerung. Da sie vor 80 Jahren noch nicht geboren war, kann sie die Verbrechen, die an ihnen nicht begangen wurden, auch nicht vergeben. Statt öffentlich um Vergebung zu bitten, sollte der Bundespräsident besser seinen Landsleuten ins Gewissen reden, damit sie nie wieder auch nur an einen verbrecherischen Angriffskrieg denken.

Am 01. September 2019 um

Am 01. September 2019 um 15:26 von nikioko
@skydiver-sr (14:57)
Sie vergessen das wichtige Detail, dass sich Hitler und Stalin Polen 1939 untereinander aufgeteilt haben und dass die UdSSR als Siegermacht ihren Teil nach 1945 behalten durfte - bis heute. Also von wegen Sowjetsoldaten, die für die Befreiung Polens gekämpft hätten.

nnn

Wenn schon Geschichte dann aber richtig !

!920 griff Polen Rußland an und wurde in der Folge von Truppen der Roten Armee zurückgetrieben. Und zwar von Kiew bis nach Warschau. Dort halfen dann französische Truppen den Vormarsch der Roten Armee zum Stehen zu bringen .

In der Folge wurde die eroberten (russischen)Gebiete von den ehem. Siegernationen des WK. den Polen zugesprochen.
Man kann ja Stalin einiges vorwerfen, aber diese Gebiete gehörten eben nicht zu Polen.

Nikioka

Schauen Sie sich mal die Gebiete an, die an die damalige UdSSR gefallen sind.
Sie werden feststellen müssen, das diese erst 1922 von der UdSSR an Polen gefallen sind.
Wo bitte soll man die historische Grenze setzen?
Davon abgesehen, was ist mit den ehemaligen polnischen Gebieten, die jetzt zur Ukraine gehören?
Zweierlei Mass?

re bote-der-unwahrheit

"Völlig inakzeptabler Affront gegenüber dem russischen Präsidenten Putin.

Da sieht man einmal, wie sehr und wie ehrlich es Hrn. Steinmeier und seiner deutschen Entourage um die Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner geht, wenn man nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüber hinaus sehr germanophil ist, zu dieser Gedenkveranstaltung einlädt!"

Da ist dem AfD Lautsprecher, im Sinne seiner Partei stramm pro-Putin, doch in seiner Erregung entgangen, dass Polen und nicht der deutsche Bundespräsident Gastgeber dieser Veranstaltung ist.

Besser aufpassen vor der nächsten Attacke auf Demokraten!"

Von Weizsäcker schloss seine

Von Weizsäcker schloss seine epochale Rede am 8.5.1985 mit den Worten „Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Haß zu schüren.
Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.
Lassen Sie auch uns als demokratisch gewählte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben.
Ehren wir die Freiheit.
Arbeiten wir für den Frieden.
Halten wir uns an das Recht.
Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit.“ Und er sagte: "Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird." Das könnte oder möge so manche*r beherzigen, wenn man hier in zu kleiner Münze über "Schuld" spricht.

re superschlau: Völlig egal?!

>>„es besteht sehr wohl ein Schuldkult. Immer wieder wird uns eingehämmert, daß wir nie vergessen dürfen, unsere Schuld anerkennen, etc.“<<

Wer hämmert denn bei Ihnen? Auf mich hat noch nie jemand eingehämmert.

>>Ich bin BJ 70. Ich habe an nichts schuld, muß nichts anerkennen und muß auch niemanden ausbezahlen. Was die Menschen damals gemacht haben, ist mir völlig egal, weil das Menschen von FRÜHER waren<<

Das können Sie ja so sehen, aber dann sind Sie eben eine Person ohne Herkunft und Vergangenheit. Wenn Sie das glauben - bitteschön. Aber bitteschön nutzen Sie dann auch nur Kenntnisse, Einstellungen, Entwicklungen, Strassen, Schulen, Geschäfte usw., für die Sie ganz alleine verantwortlich sind.

@von Nutzer - 15.13 Uhr

Ihre etwas verschrobene und
unlogische Polemik in Ehren, aber
hier geht es nicht um den Gestus
von Polen, sondern um den von
Herrn Steinmeier als Vertreter
Deutschlands!
Im Übrigen dürfte nach dieser
Lesart wohl überhaupt kein
Staatsoberhaupt mehr zu solchen
Veranstaltungen eingeladen werden,
insbesondere wohl kein deutsches!!
Und gerade im Hinblick auf diese
Veranstaltung hätten die Polen
allen Grund den Russen zu danken,
denn von den RUSSEN wurde Polen
von den Nazis befreit!
Von niemand Anderem!
Ps.: Ich hoffe, sie sind nicht so naiv
zu glauben, die derzeitige Politik in
Polen stünde für eine "versöhnliche
Politik" des Friedens?!?

Unpassendes Foto, absurde Kommentare

Zwei Dinge sind hier unpassend:
1. Ein Foto zum TS-Artikel zum "Wunder der Versöhnung" mit einem Bundespräsidenten Steinmeier mit deutlich erhobenem Zeigefinger in Polen. Was soll das? Es sind sicher hunderte Fotos von Agenturen u.a. zur Verfügung. Die TS bringt ausgerechnet dieses Foto des deutschen Staatsvertreters in Polen, zu diesem Anlaß!
2. Kommentare von Foristen, die Täter und Opfer gleichstellen, etwa in der Form: "Es wurden Grausamkeiten auf beiden Seiten begangen." Oder das sich belustigen und Verantwortlichmachen von Steinmeier für die fehlende Einladung Putins (die nur die Polen auszusprechen gebührt): "nicht einmal den russischen Präsidenten, der darüberhinaus sehr germanophil ist, ..."
Ein jeder instrumentalisiert alles, ob es passt oder nicht, für die eigene politische Botschaft. Eine glaubwürdige Auseinandersetzung mit Geschichte und Politik ist das nicht.

@Am 01. September 2019 um 15:34 von nikioko

Zitat: "Und wo soll der Affront sein? Die UdSSR hat sich an dem Angriff auf Polen beteiligt und nach dem Krieg ihren Teil der Beute behalten - bis heute."

Die UdSSR hat sich an einem ANgriffskrieg auf Polen nicht beteiligt. Erzählen Sie doch keinen Unsinn.

Zitat: "Ich würde aus polnischer Sicht Putin auch nicht einladen."

Ich kann die Polen verstehen, dass sie gewisse Vorbehalt ggü. einem zu starken russischen Nachbarn haben, aber wenn man die Russen partout nicht dabei haben möchte, dann sollte man dann aber auch nicht in verlogener Weise einen Sermon von "Versöhnung" abgeben.

@Andreas1961

Aber Deutschland ist eingeladen worden, auch Kroatien und andere die mit Hitler zusammen die schlimmsten Verbrechen begangen haben!
Z.B. wurden Serbien, Bosnien und auch Mazedonien nicht eingeladen obwohl diese Länder damals als Jugoslawien sehr gelitten haben.
Kroatien und Albanien wurden eingeladen, waren Verbündet mit Hitler.
Das ist beschämend, nicht nur für Polen sondern für ganz Europa!

@15:14 Bot...

Es ist in meinen Augen nicht weiter verwunderlich, dass Sie alnerkennendes afd-Anhänger Putin reinwaschen von seiner Oligarchen-Diktatur mit seinen beiden Mäntelchen des Pseudozarentums und der russischen Orthodoxie und seinen Kriegsbeteiligungen von der Ukraine bis Syrien.
Dass Hitler Polen überfallen hat und Politiker beider Länder dessen gedenken, ist per se ein wichtiges Zeichen. Für Sie offensichtlich - und wenig verwunderlich - nicht.

@15:00 von Superschlau - Sorry aber Sie haben anscheinend...

...die Thematik des 2. WK immer noch nicht verstanden.

---

Ich weiß auch nicht woran es liegen kann, daß es heute immer noch Menschen wie Sie gibt,
die meinen den 2. WK und seine abscheulichen Verbrechen mit irgendwelchen
anderen Kriegen vergleichen zu können.

Man kann es nicht.
Es gibt seit über 70 Jahren genügend Möglichkeiten, wie z.B. Dokus, Bücher und auch in der Schulbildung um zu erkennen zu können warum der 2. WK so anders war als der 1.WK oder irgendein anderer.

Nur wollen Sie & Ihre Mitstreiter dies nicht einsehen und müssen deshalb immer
wieder gebetsmühlenartig solche Beiträge hier hochladen.

Ich jedenfalls falle nicht darauf herein.
Ich habe in meinem Leben mich genügend mit dem Schrecken des 2. WK auseinandergesetzt.

Und vielleicht tuen Sie es ja auch noch?!

P.S.:
Alleine schon beim schreiben sollte einem auffallen, daß man den 2.WK nicht mit dem 30jähigen Krieg vergleichen sollte bzw. kann.

Das deutsche Verhältnis insbesondere gegenüber..

..der polnischen PiS Regierung ist heutzutage, äußerst(!!!) vorsichtig ausgedrückt, eher als stark unterdurchschnittlich gut zu bezeichnen!

Von den weiterhin laufenden Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU gegenüber Polen, die auch von der deutschen Regierung unterstützt werden, ganz zu schweigen!

Mein Fazit daher:

Unser deutsches Verhältnis zum Staat Polen hat schon wesentlich(!!) bessere Zeiten gesehen!

@da bin ich

1.Frage
In welchem Zustand hat die Rote Armee die deutschen KGF übernommen?
2.Frage
Wie gig es zu diesem Zeitpkt der russischen Bevölkerung und dem normalen russischen Soldaten?
Und wer ist verantwortlich?
Noch was...RU im Krieg ca.8Mio Tote Soldaten.
Raten sie mal wieviel in deutscher Gefangenschat umkamen?
Sie wollten nicht aufzählen- haben sie aber getan.
So hier ist die Gegenrechnung!

@Senator, 14.56h

Vielleicht haben die Polen nicht vergessen, dass sich zuvor Hitler und Stalin Polen "brüderlich" geteilt hatten.
Aus Sicht der Polen ist Russland als der eigentliche Vertreter der UdSSR genau so aggressiv vorgegangen wie Deutschland.

@15:34 von Einfach Unglaublich - Ihre These im O-Ton...

...Vielleicht...
... sollte man nicht immer wieder an Traumata erinnern.
Für eine Heilung ist dies kontraproduktiv.

---

Das könnte Ihnen so passen.

Am besten alles unter den Teppich kehren, als wenn nie etwas passiert wäre.

Aber Ihr Beitrag wundert mich nicht gerade.
Zumal ich weiß welche Partei Sie gerne bevorzugen.

@Milano

"Neu
Am 01. September 2019 um 16:13 von Milano
@Andreas1961

Aber Deutschland ist eingeladen worden, auch Kroatien und andere die mit Hitler zusammen die schlimmsten Verbrechen begangen haben!
Z.B. wurden Serbien, Bosnien und auch Mazedonien nicht eingeladen obwohl diese Länder damals als Jugoslawien sehr gelitten haben.
Kroatien und Albanien wurden eingeladen, waren Verbündet mit Hitler.
Das ist beschämend, nicht nur für Polen sondern für ganz Europa!"

Ist das so schwer zu verstehen? Im Gegensatz zu Deutschland und anderer Länder, die sich der Verantwortung stellen, nicht erst am Gedenktag, sondern seit vielen Jahren, hat Russland sich bis heute nicht entschuldigt. Und das hätte Putin auch diesmal nicht getan, was also hätte er dort sollen?

Leicht bitterer Beigeschmack

Das ganze hat eine leicht bittere Note:
Natürlich wäre eine Beteiligung des neuen russischen Potentaten Putin nicht ohne eine gewisse Säuerlichkeit gewesen, trotzdem ist es unverständlich daß (so den die USA eingeladen waren) Russland nicht auch beteiligt werden sollte. Denn es geht um Vergebung und Gedenken.
Gleichsam wäre es nach wie vor wünschenswert, wenn alle Beteiligten auch das mehr als unehrenhafte Verhalten der damaligen Bündnispartner Frankreich und Großbritannien angesprochen hätten. Wären diese ihren Verpflichtungen nachgekommen, wäre die Katastrophe vielleicht noch zu stoppen gewesen.

@Am 01. September 2019 um 16:00 von Grayhawk

Zitat: "Das Polen Herrn Putin nicht eingeladen hat, sollten Sie aus dem Geschichtsunterricht wissen. Haben Sie schon einmal etwas vom " Hitler-Stalin Pakt " gehört? Wenn Sie an dem Tag in der Schule gefehlt haben, empfehle ich Ihnen das einmal zu googeln."

Artikel richtig gelesen??

Newsflash: Bei dieser Gedenkfeier geht es um die Versöhnung ehemaliger Kriegsgegner, zumal Polen und Russland - auch wenn es den Hitler-Stalin-Pakt gab (der nicht das Papier wert war, auf dem er verfasst wurde - also fast wie der Türkei-Deal) - auf der gleichen Seite gegen Nazi-Deutschland kämpften.

Haben Sie etwa im Geschichtsunterricht geschlafen?

Die Animositäten, die Polen ggü. Russland haben mögen, rühren wohl auch weniger von diesem "Hitler-Stalin"-Pakt, sondern von der Tatsache, dass Russland, das zur Zeiten der kommunistischen Soviet-Union Polen kontrollierte, immer noch als ausländische Macht wahrgenommen wird, die in Polen Einfluss ausüben möchte.

Aber da haben Sie wohl auch geschlafen.

re mein blauer engel

"In der Folge wurde die eroberten (russischen)Gebiete von den ehem. Siegernationen des WK. den Polen zugesprochen.
Man kann ja Stalin einiges vorwerfen, aber diese Gebiete gehörten eben nicht zu Polen."

Was im Laufe der letzten 500 Jahre zu Polen gehörte hat sich so oft verändert, das jede Behauptung wie die Ihre automatisch falsch ist.

Tatsache ist jedenfalls: Die Sowjetunion hat die Gebiete, die ihr "dank" Hitler-Stalin-Pakt zugefallen sind, ganz ungerührt behalten, und Polen wurde mit deutschem Territorium entschädigt.

15:31 von dermulla

Persönlich halte ich es zwar auch für einen Fehler, daß Putin von Polen nicht eingeladen wurde, allerdings gibt es kein Staatsoberhaupt der Sowjetunion mehr.
--------------------------------------
Erst sich kundig machen.
Haben Sie gehört das die Russische Föderation der Fortsetzerstaat der UdSSR ist?

um 15:42 von wie-: " Und:

um 15:42 von wie-:
"
Und: wenn die Herrn Dschugaschwili und Molotow nicht Ende August 1939 einen Nichtangriffspakt inklusive "geheimen" Zusatzprotokolls mit den Herren Hitler und Ribbentrop abgeschlossen hätten, ohne Not aber voller Gier nach Landgewinn, einen Angriff der Wehrmacht auf Polen heute vor 80 Jahren hätte es mit Sicherheit nicht gegeben.
"

Vllt. wäre die Historie eine andere gewesen,hätte es nicht den
Piłsudski-Hitler-Pakt gegeben...

...& hätten die Polen im Vorwege den SU-Truppen Durchmarschrechte gegeben für den Fall,dass Nazi-Deutschland Polen angreift ( die SU war ja mit GB & FR vor dem "Hitler-Stalin-Pakt dabei ein Bündnis zu bilden,dass die nationale Integrität Polens gewährleisten sollte - was schließlich an den Polen selbst scheiterte)

& hätten GB & FR es nicht so toleriert,dass NAZI-Deutschland einfach so das Sudetenland schluckt & den "Anschluss" Österreichs durchsetzte - was der SU
das Gefühl gab im Fall der Fälle allein gg NAZI-Deutschland kämpfen zu müssen

@Bagheria, 15.23h

Es geht hier um die Aussöhnung Deutschlands mit Polen.
Russland als Synonym für die UdSSR war ebenfalls gegenüber Polen Aggressor und Angreifer.
Es ist zwar richtig, dass die SU die Hauptlast des Krieges getragen hat, was die Menschenopfer betrifft..
Allerdings ohne die massiven Lieferung von Kriegsmaterial durch die USA wäre der Krieg noch viel länger gegangen und die Opferzahl auf russischer Seite höher gewesen.
Darüber hinaus haben die USA und GB Deutschland einen Zweifrontenkrieg aufgezwungen, der die russische Seite wesentlich entlastet hat.
Das sollte nicht vergessen werden.

Wenn ich hier so einige

Wenn ich hier so einige Kommentare lese dann ist sofort zu sehen wie knapp 75 Jahre nach Kriegsende die Geschichte verdreht und neu geschrieben wird.

@16.16 andererseits

Nun Russland ist aber auch die Heimat ihrer kommunistischen Brüder im Geiste. Also nicht immer schimpfen

"Versöhnung"?

Es war Willy Brandt's Kniefall, der Versöhnung ermöglichte
und es war die katholische Kirche in Deutschland und Polen, die das polnische Volk aus dem "Würgegriff damaliger Struktur" dann in einem versöhnten Miteinander herauszuführen verstand... ---

Meine Eltern hatten durch "Polen" all ihre materiellen Werte verloren - ihre Eltern sogar ihr Leben...
Ein Vorfahre schrieb das Grundlagenwerk der polnischen Geschichte - er war enger Ratgeber des polnischen Königs und war "Deutscher"... ---

Heute, bald 50 Jahre nach diesem Kniefall sind "Polen" und "Deuschland" auf Augenhöhe: Wir dürfen uns gegenseitig kritisch miteinander auseinandersetzen. Hier dürfen wir als Deutsche auch Grenzen im Dialog des Miteinanders aufzeigen, damit das "polnisches" Volk sich durch seine derzeitige Führung nicht in der Ungerechtigkeit eines Miteinanders verliert... Die geistige Auseinandersetzung zum Wohle aller im Miteinander ist gefordert - nicht das "Säbelrasseln"...

@15:36 Bagheria

Waz Zie zchreiben, zeugt in meinen Augen von einer bemerkenswerten Geschichtslosigkeit; vielleicht hängt es mit innerem Vasallentum zusammen und mit der Abhängigkeit von einer Partei, die sich als Alternative anpreist und doch nur den Geist längst überwunden geglaubter dunkler Epochen atmet?
Könnte zein...

@alex66, 15.29h

Weil es hier um die Aussöhnung von Polen und Deutschland geht.
Von Russland kommen keinerlei Anzeichen zu einer Versöhnung mit Polen, nachdem dieses Land als Besatzungsgebiet weggefallen ist.
Vielleicht wäre ein Gespräch über die Rückgabe Ostpolens ein Anfang.

Wenn man sich rein auf dem Hitler-Stalin Pakt ...

bezieht, so hätte Deutschland sicherlich auch nicht eingeladen werden dürfen.

Zudem sollte sicherlich auch berücksichtigt werden, dass das polnisch russische Verhältnis stets ein Schwieriges war. Z. B. gibt es aus der Zeit von 1939 polnische Dokumente, die sich für eine Schwächung und Zerschlagung Russlands aussprechen. Das dürfte Stalin nicht gefallen haben.

Die Europäische Geschichte ist nunmal sehr komplex und es macht einem Angst zu sehen, wie einfach die Welt in Gut und Böse eingeteilt wird. So einfach ist es aber nicht und alle Seiten täten Gut daran, mit einem weißen Blatt Papier aufeinander zuzugehen, anstatt die Geschichte als Ausgangspunkt für weiteres Misstrauen zu benutzen.

Wer sich wundert dass Russlands

Chef nicht eingeladen wurde: einfach mal im Geschichtsbuch blättern. Russland hat nach dem 2. Weltkrieg einen großen Teil Polens annektiert und die Polen vertrieben (viele davon mussten dann zwangsweise in die ebenfalls annektierten deutschen, heute polnischen, Gebiete). Das war der Dank dafür dass die Polen an der Seite Russlands gekämpft und den Krieg mit gewonnen hatten. Ein „Entschuldigung“ aus Russland, bis heute Fehlanzeige.

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