Ihre Meinung zu: Hongkong: Tausende demonstrieren trotz Verboten

31. August 2019 - 9:51 Uhr

Obwohl eine Großdemonstration zum Jahrestag der Regenschirm-Proteste verboten worden war, sind erneut Tausende in Hongkong auf die Straße gegangen. Die Aktivisten umgingen die behördliche Vorschrift kreativ.

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Kommentare

Jeunesse d‘oré

Deutlich zu sehen ist, wer hier versucht, seine Klassenprivilegien zu verteidigen:
Hongkongs Jeunesse d‘oré! Kaum sind sie festgenommen, kann Daddy schon Geld für eine Kaution stellen.
Bezeichnend für dies Leute ist, daß sie teilweise die Fahne der britischen Diktatur aus der Kolonialära oder die des Landes mit den weltweit meisten Inhaftierten ( USA) schwingen. Sie sind so „patriotisch“, daß sie „ihr“ Geld lieber nach Kanada oder in die USA bringen, statt in Hongkong zu investieren.
Und darum geht es: währen Hongkong 1997 noch 15% des chinesischen Sozialprodukts bildete sind es heute gerade noch 3%. Hongkong verliert massiv gegenüber der Volksrepublik, nicht, weil es weniger produziert als früher, sondern weil China Hongkong überholt. Das war 1997 für die Hongkonger Oberschicht noch nicht abzusehen. Heute ist es offensichtlich. Oder anders ausgedrückt: Ihre privilegierte Stellung können diese Leute nur halten, wenn Hongkong unabhängig bleibt. Reines Klasseninteresse

Machtmonopol Pekings darf nicht in Frage gestellt werden

Wenn die Polizei betont, die Festnahmen hätten nichts mit dem Jahrestag der Regenschirmbewegung zu tun, dann ist das nicht besonders glaubwürdig. China macht mit den Festnahmen deutlich, dass es nicht gewillt ist, mehr Demokratie zuzulassen. Am Ende könnte dieser Funke ja auf das chinesische Festland überspringen. Es darf doch nicht sein, dass das Machtmonopol der kommunistischen Partei in Frage gestellt wird.

Auch die Anti-AKW-Bewegung bediente sich der Religion.

In Wackersdorf hielten sogar Pfarrer Messen im Feld.
Da erinnern mich die Hongkong-Demonstranten an das bayerische Verhalten.
Aber mir erschienen die Ziele in Wackersdorf klar, im Gegensatz zu Hongkong.

Alles oder Nichts ?

Hongkong gehört zu China, daran werden auch die Studenten nichts ändern können.

Freilich stand Chinas Wahlreform von 2014 nicht für freie Wahlen, aber es war ein Schritt hin zu mehr Demokratie, nicht zu weniger, was hier gerne vergessen wird (nicht der Wahlrat, sondern alle wahlberechtigten Bürger hätten den Regierungschef wählen können).
Echter Fortschritt, von Peking angeboten, wurde so verspielt.

Und das entspricht der politischen Praxis in vielen Demokratien: nur selten können Parteimitglieder über den Spitzenkandidaten abstimmen, meist wird er von einer Parteielite ausgeküngelt oder es entscheidet gleich Geld und Medienmacht.

Und hat nicht unsere Form der Demokratie gerade ein großes (Rechts)Populismusproblem? USA, Brasilien und fast in ganz Europa?
Die weisen Männer und Frauen in Peking haben hier die Lösung: sorgfältig werden die Kandidaten handverlesen und dann stubenrein dem Wahlvolk vorgesetzt.
Es könnte alles so schön sein, wenn die jungen Leute in HK nur wollten ...

Der Handelskrieg ist ein gut gewählter Zeitpunkt

für den Protest.
Allerdings sollte man zu einer Einigung mit den Entscheidungsträgern in Hongkong kommen.
Endlos kann und wird China nicht zusehen.
Irgendwann ist das Blatt überreizt.

Religionen in China bzw. Hongkong

Das die Chinesen in HongKong in überwiegender Anzahl dem christlichem Glauben angehören scheint eine neue Tatsache. Oder bekennt man sich je nach Bedarf? Warum demonstriert z.B. niemand mit einem Buddah-Poster? Gibt es keine Buddhisten in China bzw. Hongkong? Warum wird ausgerechnet unter dem Banner der westlichen Religion demonstriert?

Woher kommen bloß unsere billigen Konsumgüter?

Bevor wir mit dem Finger auf die autoritäre Staatsführung in China zeigen, sollten wir uns vielleicht mal fragen, wo denn unsere billigen Konsumgüter wohl kommen.

Unter Einhaltung der von uns gewohnten Menschenrechte, Demokratiestandards und Umweltstandards wären diese Preise wohl nicht zu halten.

Chan Tonkai

hat im Februar 2018 in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet und floh nach Hongkong, bevor die Polizei Taiwans ihn verhaften konnte. Da es kein formelles Auslieferungsabkommen zwischen Hongkong und den anderen Verwaltungsteilen Chinas (Taiwan, Macau und dem Festland) gibt, kann der geständige Mörder Chan Tonkai nicht an Taiwan ausgeliefert werden.
Deswegen schlug die Regierung Hongkongs im Februar 2019 vor, die Verordnungen über flüchtige Straftäter zu ändern.
Hongkongs Opposition rief daraufhin jene Protestbewegung ins Leben, die jetzt seit drei Monaten demonstriert.
Die "pro-demokratischen Aktivisten" kämpfen für die Straffreiheit eines Mörders.

Der Vorwand, durch dieses Gesetz könnten "politische Aktivisten" aus Hongkong in Gefahr geraten, an China (Festland) ausgeliefert zu werden, ist haltlos. Zur Auslieferung vorgesehen waren von vorn herein nur solche Straftäter, deren Vergehen nach Hongkonger Gesetzen mit drei Jahren oder mehr Gefängnis geahndet werden würden.

Wird nicht gut enden ....

Wenn die Hong Konger die Nadelstiche nicht bald aufgeben. Bei uns in Deutschland hätten schon längst Polizei und Gerichte das notwendige unternommen. Ich glaube die Hong Konger wissen selber nicht wofür sie kämpfen: Demokratie ? Die hat es nie gegeben auch unter Brit. Krone nicht. Freiheit und Unabhängigkeit hat auch noch nie in Hong Kong gegeben - seit 1997 ist doch alles klar wie es enden wird! Herr Wong selbst kein intelligenter Anführer hätte es doch vorziehen können nach Brexit England auszuwandern - so wie alle anderen Hong Konger auch. Ich kann nur sagen wehe wehe wenn ich auf das Ende sehe ....

Unverständlich, warum die angebotene legale Demonstrationsmög-

lichkeit nicht genutzt wird!
@10:26 von Freebooter
Aber das ist auch in westlichen Demokratien üblich: Man kann nicht jederzeit und nach Gutdünken die Hauptverkehrsstraßen blockieren.
Die zahlreichen weniger Betuchten haben ohnehin keine Zeit zum Demonstrieren.
Wie mir ein Bekannter sagte, der u.a. einige Jahre in Hongkong verbrachte, sind deren Gewinnmargen so gering (im Centbereich), dass die sich einen Tag Totalausfall nicht leisten können.

Dann sollte es ja heute gewaltfrei bleiben

Wenn nun christliche Symbole benutzt werden, sollte es ja heute hoffentlich friedlich bleiben und nicht wieder zu Gewalt kommen und das wäre ja schon einmal ein Fortschritt. Ein wenig zynisch dieser Tage ist auch, dass die einstige britische Kronkolonie, die nie demokratisch regiert wurde, für mehr Demokratie demonstriert und der britische Premierminister diese gerade einschränkt, indem er das Parlament in Urlaub schickt.

@ Bigbirl (10:17)

"Reines Klasseninteresse"

Wenn ich mich nicht irre, haben wir überall auf der Welt Klassengesellschaften, Kasten, Privilegien. Sind Sie nur gegen die Wahrnehmung von Klasseninteressen in Hong Kong oder generell? In VR China sollen angeblich die Arbeiter und Bauern die herrschende Klasse sein. Ich sehe da Widersprüche, von den Interesen dieser Klassen und der Diktatur der KP China ("führt" die siegreichen Klassen an) ganz abgesehen.
Hat das Bürgertum 1789 in Frankreich legitime Klasseninteressen verfolgt und deshalb die Monarchie umgestürzt und die Menschenrechte verkündet? War das ein gerechter, ein berechtigter Kampf?
Sind die Menschen, die in den dreißiger Jahren Ihr Vermögen aus Deutschland in andere Länder in Sicherheit brachten, dann oft sich selbst, als Egoisten und Privilegierte zu verdammen?
Welche (Klassen-) Interessen sind die richtigen? Wer gibt sie aus?

Was ist

ein Demokratie-Aktivist ?
Wer kann mir das erklären ?

Alles läuft friedlich... Heuchelei überall, auch bei uns...

Selbst in HKG habe ich intensiv mit den Leuten gesprochen: die Probleme sind eigen-verschuldet, haben mit PRC zunächst nichts zu tun. Die schlechten Zukunftsaussichten d. Jugend sind real, was nichts mit China zu tun hat. Denn die Preissteigerungen sind Ergebnis des GModells HKGs, reine Bodenpreisblase. Finanzierung 50Jahre f 60m2. Die Leute hier hätten sofort bessere Aussichten, 1 Land 1 System, wie ab 2047.Keine Grenze mehr, die Kantonesen in HKG, die wie 82 Millionen Kantonesen in Guangdong Prov. den gleichen Dialekt sprechen, hätten gleiche Aussichten, bessere als jetzt. Das will man aber nicht, weil d. Kantonesen in Hong Kong nicht wettbewerbsfähig sind iVgl mit jungen Leuten Chinas. Wenn morgen Demokratie eingeführt würde, dann ändert das kurz-mittelfristig nichts an d. wirtschaftlichen Fakten, man ist abhängig v. China! Gilt auch für deutsche , amerikan. Exporte. Also seit konsequent,beendet einfach Eure Geschäfte oder versteht d Realität! Heuchelei pur!

/// Am 31. August 2019 um

///
Am 31. August 2019 um 10:17 von Bigbirl
Jeunesse d‘oré

Deutlich zu sehen ist, wer hier versucht, seine Klassenprivilegien zu verteidigen:
Hongkongs Jeunesse d‘oré! Kaum sind sie festgenommen, kann Daddy schon Geld für eine Kaution stellen.
Bezeichnend für dies Leute ist, daß sie teilweise die Fahne der britischen Diktatur aus der Kolonialära oder die des Landes mit den weltweit meisten Inhaftierten ( USA) schwingen. Sie sind so „patriotisch“, daß sie „ihr“ Geld lieber nach Kanada oder in die USA bringen, statt in Hongkong zu investieren.
. Heute ist es offensichtlich. Oder anders ausgedrückt: Ihre privilegierte Stellung können diese Leute nur halten, wenn Hongkong unabhängig bleibt. Reines Klasseninteresse///
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Sie finden, eintreten für Demokratie ist " reines Klasseninteresse " ? Möchten Sie denn gerne unter einer totalen Überwachungsdiktatur a la Peking leben ?

bedeutungslos

Alles was die Demonstranten erreichen, dass Hongkong als Wirtschaftsstandort verliert. Niemand investiert in Orte, in denen keine Stabilität herrscht.
Dies ist durchaus im Interesse von Peking, dass Hongkong mit seinen renitenten Bürgern in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, andere chinesische Städte sind gerne bereit, die Rolle von Hongkong zu übernehmen.

/// Am 31. August 2019 um

///
Am 31. August 2019 um 10:32 von krittkritt
Auch die Anti-AKW-Bewegung bediente sich der Religion.

In Wackersdorf hielten sogar Pfarrer Messen im Feld.
Da erinnern mich die Hongkong-Demonstranten an das bayerische Verhalten.
Aber mir erschienen die Ziele in Wackersdorf klar, im Gegensatz zu Hongkong.///
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Ist das Ziel nicht offensichtlich ?: Keine totale Überwachungsdiktatur wie in China

Hongkong war britisch

Hongkong wurde 1843 zur britischen Kronkolonie erklärt. Für viele Chinesen war die britische Kolonie Zufluchtsort vor dem Chinesischen Bürgerkrieg 1927 bis 1949. Im Jahr 1997 erfolgte die Übergabe der Staatshoheit an die Volksrepublik China. Seitdem ist Hongkong eine chinesische Sonderverwaltungszone unter Beibehaltung einer freien Marktwirtschaft und hoher innerer Autonomie.

Zumindest die Eltern der jetzigen Demonstranten wurden von den Briten zu Christen erzogen.

Geht es hier wirklich darum

Mit Erstauenen habe ich ihren Kommentar gelesen, wenn ich sie richtig verstehe, dann ist es hier nur die Elitäre Oberschicht die auf dei Strasse geht und sich gegen die Einvernahme durch die 1 Parteien Diktatur aus China zur Wehr setzt. Ich habe bei ihrem Kommentar das Tian'anmen-Massaker vor Augen, der Platz des himmlischen Friedens wie es übersetzt heißt und ich bin voller Stolz auf die Menschen in Hongkong, die ihre Ärsche erheben und auf die Strasse gehen.
Wir in Deutschland werden seid 70 Jahren von einer elitären studierten angeblich demokratisch gewählten Minderheit direkt in den Abgrund geführt. Reich wird reicher, arm - ärmer, ein 2 Klassensystem im Gesundheitswesen und dann noch immer denken wir wären was besonderes.
Wir haben die gleiche Diktatur wie die Chinesen, nur bei uns haben 30 % der Bevölkerung diese, sie reich machende, sie bezahlende Diktatur gewählt. Die restlichen 70 % machen die Knochenarbeit für diese Gesellschaft und merken nicht dass sie ausgebeutet werden.

10:17 von Bigbirl

Vielen Dank für Ihre Übermittlung der Stellungnahme der Zhōnggòng (KPCh). Die ist im ARD-Beitrag tatsächlich etwas zu kurz gekommen.

@ 08:10 Mitdenker2019 (Vorgängermeldung)

Sie halten es wirklich für seriös, die jugendlichen Anführer*innen der Hongkonger Demokratie-Bewegung gegen die jugendliche Anführerin der weltweiten Klimaschutzbewegung auszuspielen? Alle drei würden dagegen höchstwahrscheinlich protestieren und Ihnen Rückfragen stellen, wie z.B.: "Was bezwecken Sie damit, die eine sinnvolle Bewegung und ihre Symbolfiguren gegen die andere auszuspielen?"

/// Am 31. August 2019 um

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Am 31. August 2019 um 11:12 von Solano
Chan Tonkai
hat im Februar 2018 in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet und floh nach Hongkong,... Da es kein formelles Auslieferungsabkommen zwischen Hongkong und den anderen Verwaltungsteilen Chinas gibt, kann Tonkai nicht an Taiwan ausgeliefert werden.
Deswegen schlug die Regierung Hongkongs im Februar 2019 vor, die Verordnungen über flüchtige Straftäter zu ändern.
Hongkongs Opposition rief daraufhin jene Protestbewegung ins Leben.
Die "pro-demokratischen Aktivisten" kämpfen für die Straffreiheit eines Mörders.
Der Vorwand, durch dieses Gesetz könnten "politische Aktivisten" aus Hongkong in Gefahr geraten, an China (Festland) ausgeliefert zu werden, ist haltlos. ///
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Wenn es nur darum ginge, hätte die Marionettenchefin schon längst das Gesetz gecancelt. Die Demostranten kämpfen für Demokratie. Peking will schleichend seine Diktatur einführen. Aber manche glauben ja immer noch an den Weihnachtsmann...

Hongkong:Tausende demonstrieren trotz....

Nun ja,einmal erfährt diese Bewegung wirklich die volle Fürsorge der Medien.Das liegt vielleicht daran,daß alles "oppositionelle" in Ländern unterstützt wird,die zum Westen in Konkurrenz stehen,wirtschaftlich aufstrebend sind oder ihm sonst wie im Weg stehen.

Aber wie peinlich sind die britischen Kolonialflaggen auf den Fotos ? Und die Unterstützung von Seiten Hongkonger Tycons ?

@10:32 krittkritt

Die Ziele der Hongkonger Protestbewegung sind Ihnen nicht klar? Erstaunlich, wo doch in nahezu jedem Bericht dazu etwas zu lesen ist...

@11:30 hakea

Das ist ganz einfach zu erklären: Ein*e Demokratie-Aktivist*in ist ein Mensch, der/dievsich aktiv für die Sicherung bedrohter demokratischer Rechte wie Meinungs-, Presse-, Versammlungsfreiheit und für den Schutz der Rechtsstaatlichkeit einsetzt und dazu auch zu Protesten auf die Straße geht bzw. diese organisiert.
Aber ich vermute, das wussten Sie...

Tagesschau!

So eine wohlwollende und andauernde Berichterstattung wünscht man sich für Demonstrationen und Streiks im eigenen Lande!
Aber mit dem langen Finger auf Zustände am Ende der Welt zu zeigen, und den Dreck vor der eigenen Haustür weder zu sehen, noch wegzuräumen, scheint eine besondere Eigenschaft der Deutschen zu sein!

11:13 von lovechina

>> Ich glaube die Hong Konger wissen selber nicht wofür sie kämpfen: Demokratie ? Die hat es nie gegeben auch unter Brit. Krone nicht. Freiheit und Unabhängigkeit hat auch noch nie in Hong Kong gegeben - seit 1997 ist doch alles klar wie es enden wird!<<

Na, immerhin scheint den Hongkongern die Demokratie, die sie unter den Britten erfahren, oder meinetwegen auch nicht erfahren haben, erstrebenswerter zu sein, als das, was sie unter den Festlandchinesen zu erwarten haben. Und das kann ich gut nachvollziehen.

@AlterSimpel

"Hongkong gehört zu China, daran werden auch die Studenten nichts ändern können."

Gehört Hongkong zu China? Haben die betroffenen Menschen das so entschieden? Oder zeigen sie mit ihrem Verhalten, dass sie das so wollen?

Fakt ist doch, dass sich britische und chinesische Politiker über den Kopf der Menschen hinweg geeinigt haben, dass es so sein soll. Dabei ignorierten sie, dass die Menschen in Hongkong zwar ähnliche genetische Wurzeln haben wie die Chinesen. Doch sind sie in einer ganz anderen Kultur und Zivilisation aufgewachsen und daher in ihrem Denken überhaupt nicht mit den Chinesen kompatibel.

Korrekt wäre es, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, wenn unter Aufsicht der UN eine Volksabstimmung in Hongkong durchgeführt würde. Doch das werden die Machthaber in Peking nicht zulassen, sie setzen allein auf ihre Muskeln.

Bemerkenswert

Es ist schon interessant, wie niedrig politische Freiheiten und Rechtsstaatlichkeit bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Diskussionsteilnehmern im Kurs stehen. Jeder mag sich seinen eigenen Reim darauf machen.

Dieses Tara um Demokratie

Dieses Tara um Demokratie hatten die Briten 1967! Da wurden Demonstranten gefoltert und nach China Abgeschoben! Diesbezüglich hat China noch ne Menge Spielraum!Hongkong kann sich noch ein paar Jahre trollen wie ein bockiges Kind, dann wird China Hongkong auf kleiner Flamme garen.

@Stefan P.

"ich bin voller Stolz auf die Menschen in Hongkong, die ihre Ärsche erheben und auf die Strasse gehen.
[...]
Wir haben die gleiche Diktatur wie die Chinesen, nur bei uns haben 30 % der Bevölkerung diese, sie reich machende, sie bezahlende Diktatur gewählt."
Am 31. August 2019 um 11:54 von Stefan P.

Was Sie schreiben ergibt gar keinen Sinn.

Wenn vor den Veränderungen dasselbe herrscht, wie nach den Veränderungen, wozu dann überhaupt protestieren?

Und sind jetzt die Pegida-Demonstranten in Ostdeutschland für Sie genau solche Helden, wie die in Hongkong, weil sie genau "die gleiche Diktatur wie die Chinesen" anprangern?
(Einwohner Hongkongs sind zu über 90% Chinesen.)

@ Poliós

"Es ist schon interessant, wie niedrig politische Freiheiten und Rechtsstaatlichkeit bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Diskussionsteilnehmern im Kurs stehen." Am 31. August 2019 um 12:17 von Poliós

Freiheit und Recht hängen nun mal von der Dicke des Portmonees ab.
Politisches System ist da völlig unerheblich.

11:12 von Solano

Wenn die geplante und jetzt zurückgezogene Verordnung über flüchtige Straftäter tatsächlich durch den Mordfall um Chan Tonkai ausgelöst wurde, was ich nicht wusste, dann bekommt der Hintergrund der Demonstrationen in Hongkong einen ganz anderen Charakter. Dann hat das nichts mit einem Bruch des Rechtssystems zu tun, wenn man verhindern will, dass z.B. Mörder sich Ihrer Bestrafung entziehen.
Wer kann den geschilderten Zusammenhang bestätigen, bzw wo kann man evtl nachlesen?

@Werner40

"Wenn es nur darum ginge, hätte die Marionettenchefin schon längst das Gesetz gecancelt. Die Demostranten kämpfen für Demokratie."

Der Beschluss des Gesetzes wurde ausgesetzt. Danach haben die Demonstranten sich entschieden gegen die Verwaltung zustellen.

"Peking will schleichend seine Diktatur einführen. Aber manche glauben ja immer noch an den Weihnachtsmann..."

Manche glauben auch an das es immer nur um Demokratie geht.
Die Mietpreise sind in Hongkong in den letzten 15 Jahren um 300% in die Höhe geschossen und somit ist Hongkong einer der teuersten Städte der Welt.
Millionen von Menschen in Hong Kong leben in sogenannten "Käfigen". Winzige Unterkünfte die man sich dann auch noch teilt.
Und dann gibt es noch die Festland-Chinesen, welche auch gerne in Hongkong arbeiten und zwar günstiger.

Der Slogan Demokratie ist meines Erachtens hier durchaus zu unpräzise. Was will man den genau? Wahlen? Ein anderes Wahlsystem? Mitspracherecht? Was?

Illusionstrust 11.02

das versteh ich auch nicht, so wenig wie die britischen Flaggen. Die Demonstranten werden doch nicht erwarten, dass die christlichen Kirchen was für sie tun? Die schützen ja noch nicht mal verfolgte Christen in Flüchtlingslagern in Europa. Und was die englische Flagge angeht- kann es sein, dass hier die koloniale Vergangenheit verklärt wird? Da war es auch nicht weit her mit demokratischen Rechten.

Kreuze in Hongkong?

Was ist denn da los?

Man wird uns ja nicht erzählen wollen, dass diese Leute in irgendeiner Form die Mehrheitsgesellschaft (und -meinung) der Hongkonger Bevölkerung widerspiegeln?

@Theodor Storm

"Wer kann den geschilderten Zusammenhang bestätigen, bzw wo kann man evtl nachlesen?"

Die Demonstrationen fanden ihren Anfang tatsächlich mit der zurück gezogenen Verordnung, das dies die Tagesschau nicht so berichtet, oder weiterhin erwähnt ist schade.

Ich habe diese Information von den Nachdenkseiten.

"... wenn man verhindern will, dass z.B. Mörder sich Ihrer Bestrafung entziehen."
Durch jenes Gesetz hätte man aber auch andere Menschen nach Festland China ausliefern können, z.B. die Anführer der Regenschirm-Demonstrationen oder Buchverleger, aber auch Steuersünder, Schwarzmarkthändler und viele andere die in Hongkong ihre Geldwaschen und Geschäfte machen.

Die Sache mit der Verordnung ist nicht ganz einfach und man kann durchaus verstehen woher gewisse Ängste kommen.

@ Stefan P. (11:54)

"Wir haben die gleiche Diktatur wie die Chinesen, ..."

Weder Sie noch wir, die Ihren Text lesen sollen, haben irgend etwas davon, dass Sie nicht versuchen zu differenzieren. Sie können mit den Zuständen in Deutschland unzufrieden sein, da stehen Sie sicherlich nicht alleine da, aber dieser unsinnige Vergleich ist absurd.
Wenn Ihnen ernsthaft an einer Veränderung gelegen ist, dann beginnen Sie bitte zunächst mal damit, die Verhältnisse adäquat zu beschreiben und zu analysieren.
Wenn Sie einen Eintopf zubereiten wollen, schmeissen Sie doch wohl auch nicht Ihre Zimmerpflanzen mit hinein, nur weil Sie zu wenig Gemüse parat haben. Als Fleischersatz vergreifen Sie sich wohl auch nicht an Ihrem Nachbarn?!
Man kann ruhig mit viel Schwung rangehen, aber dennoch sollte man auch möglichst genau hinsehen.

@ofarrill, 12:03

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Daumen hoch!

@12:31 Tada

... und ich dachte, die Einwohner*innen von Hong Kong sind zu fast 100% Hongkonger*innen. Im Ernst: 95 Prozent der Einwohner Hongkongs sind chinesischer Abstammung mit überwiegend kantonesischer Muttersprache. In Hongkong leben über 500.000 Ausländer*innen, vor allem aus den Philippinen, Indonesien, Thailand, Indien und Pakistan. Bei den MIgrantinnen aus den Philippinen und Indonesien handelt es sich ganz überwiegend um Frauen, die meist als Haushaltshilfen beschäftigt sind.

@12:03 orfarrill

Über welche Demonstrationen und Streiks bei uns berichtet denn die Tagesschau nicht genug? Fridays for future? Hambacher Forst? Dresden ist bunt? Unteilbar? Ein Europa für alle?
Ich bin darüber gut informiert worden. Und ich bin froh, dass die Tagesschau die aufgrund der schwierigen politischen Situation in Hong Kong prekäre Lage der Demonstrationen so gut verfolgt und dokumentiert.

Am 31. August 2019 um 11:02 von Illusiontrust

Ihre Frage ist schnell beantwortet, die Daten sind von 2018.

" In der chinesischen Bevölkerung dominiert der chinesische Volksglaube, ein Gemisch aus teils religiösen und teils nicht-religiösen Praktiken. Er vereint Elemente von Ahnenverehrung, lokalen Kulten, Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus.

Seit dem Handover der Briten ist eine Zunahme der Volksreligionen zu verzeichnen. Über eine Million Buddhisten und über eine Million Taoisten machen zusammen mit den Angehörigen der Volksreligionen und Atheisten 82,8% der Einwohner aus.

11,6% der Bevölkerung sind Christen; Tendenz fallend. Darunter gibt es 379.000 Katholiken und 480.000 Protestanten. "

Warum das gemacht wird, dürfte klar sein.
China wird sich das nicht mehr lange ansehen, vermute ich.

11:55 von Jan Sensibelius

10:17 von Bigbirl
Vielen Dank für Ihre Übermittlung der Stellungnahme der Zhōnggòng (KPCh). Die ist im ARD-Beitrag tatsächlich etwas zu kurz gekommen.

100 % Zustimmung.

„Die Aktivisten umgingen die behördliche Vorschrift kreativ“

Richtig so. Da die „Staatsmacht“ über ihre „Vertreter“ versucht, sie durch diese „Vorschrift“ an der Wahrnehmung völlig legitimer allgemeiner Bürgerrechte zu hindern, müssen sie sich eben etwas einfallen lassen, um die zu verteidigen.

Würden demokratische Verhältnisse herrschen, wäre es ohnehin gar nicht erst möglich, dass einige sich anmaßen können, von anderen „Gehorsam“ zu verlangen.

Die Bilder der TS gleichen dem Schwarzen Block

in Hamburg.
Warum verwendet die Tagesschau das Wort Aktivisten, wenn die Betreffenden Gegenstände und Steine auf Polizisten, mehrere Brandsätze werfen und das Parlament stürmen wollen?

11:54, Stefan P.

>>Wir haben die gleiche Diktatur wie die Chinesen, nur bei uns haben 30 % der Bevölkerung diese, sie reich machende, sie bezahlende Diktatur gewählt. Die restlichen 70 % machen die Knochenarbeit für diese Gesellschaft und merken nicht dass sie ausgebeutet werden.<<

Aha.

Genau wie in China also.

Eins verstehe ich allerdings nicht.

Sie schreiben, 30% hätten diese, wie Sie schreiben, Diktatur gewählt und würden (deswegen? dafür?) von ihr bezahlt.

Und die übrigen 70% merken angeblich nix.

Hat man denen denn das Wahlrecht entzogen?

Oder wie schaffen es diese 30%, sich eine Regierung nach, wie Sie schreiben, chinesischem Vorbild zu wählen?

12:52 von Shantuma

Vielen Dank für die Bestätigung. Aber dann kann man die Verordnung, oder das Gesetz so einengen, dass es nicht zur Aushebelung von Rechtsstaatlichkeit missbraucht werden kann. Die Demonstranten wollen aber inzwischen viel mehr, möglicherweise sogar den Verzicht Chinas auf Hongkong, was nicht nur ein Traum, sondern am Ende wahrscheinlich ein Alptraum wäre.

@ Bigbirl

Warum verteidigen Sie die chinesische Parteidiktatur?

@andererseits, 13:20

Auch über die Pegidisten (von denen ich nichts halte) wird inzwischen relativ wenig berichtet. Auch, wenn die sich ebenfalls alle Montage treffen...

Von den allsamstäglichen Demonstrationen kurdischer, türkischer oder andersstämmiger Volksgruppen in vielen deutschen Städten ganz zu schweigen.

Man erfährt über deren Anliegen nicht viel, wenngleich sie zur Realität und Gesellschaft in diesem Land gehören.

Immer diese Jubelperser

Derartig gewalttätige Demonstranten, wie sie in diesem Augenblick in Hongkong tätig sind und die das Parlament stürmen wollen, kann ich mir in europäischen Ländern nur mit rechtsradikalen Demonstranten vorstellen.
Warum sollte das in Hongkong eigentlich anders sein?

Ich werd aus der Takik nicht schlau

und versteh auch nicht, wer die Demonstranten berät. Sie trugen Kreuze und singen Halleluja? In Hongkong?? Hätte ich vielleicht in Manila erwartet oder in Rio. Und sie treten für Demokratie ein? Und stürmen dann gewaltsam das Parlament? Na dann... Parlamente stürmen zeigt natürlich sehr demokratische Gesinnung

Peking muß hart bleiben.

Peking muß hart bleiben. HongKong darf nicht mit eigenen Meinungen und Ideen auftreten, denn sonst kommen andere, wichtigere, Provinzen auch auf diese ideen. Und wenn China in 1000Teile mit je 1mio Einwohner zerfällt, ist die Ecke da verloren. Dann ist da nur noch Anarchie.

14:03, collie4711

>>Die Bilder der TS gleichen dem Schwarzen Block
in Hamburg.
Warum verwendet die Tagesschau das Wort Aktivisten, wenn die Betreffenden Gegenstände und Steine auf Polizisten, mehrere Brandsätze werfen und das Parlament stürmen wollen?<<

Ja.

Und genau wie in Hamburg handelt es sich bei den Gewalttätern nur um eine winzige Minderheit in einer riesigen, friedlichen Demonstration. Diese Gewalttäter bezeichnet wohl kaum jemand als Aktivisten, auch die Tagesschau nicht.

14:39, nie wieder spd

>>Immer diese Jubelperser
Derartig gewalttätige Demonstranten, wie sie in diesem Augenblick in Hongkong tätig sind und die das Parlament stürmen wollen, kann ich mir in europäischen Ländern nur mit rechtsradikalen Demonstranten vorstellen.
Warum sollte das in Hongkong eigentlich anders sein?<<

Die Plünderer und Hasskappenträger in Hamburg und Frankreich waren alles Rechtsradikale?

re rossundreiter

"Auch über die Pegidisten (von denen ich nichts halte) wird inzwischen relativ wenig berichtet. Auch, wenn die sich ebenfalls alle Montage treffen...

Von den allsamstäglichen Demonstrationen kurdischer, türkischer oder andersstämmiger Volksgruppen in vielen deutschen Städten ganz zu schweigen.

Man erfährt über deren Anliegen nicht viel, wenngleich sie zur Realität und Gesellschaft in diesem Land gehören."

Sie liefern die Erklärung doch selbst mit: allsamstäglich, allmontäglich.

Da gibt's eben keine Neuigkeit und kein allgemeines Interesse.

14:37, rossundreiter

>>@andererseits, 13:20
Auch über die Pegidisten (von denen ich nichts halte) wird inzwischen relativ wenig berichtet. Auch, wenn die sich ebenfalls alle Montage treffen...

Von den allsamstäglichen Demonstrationen kurdischer, türkischer oder andersstämmiger Volksgruppen in vielen deutschen Städten ganz zu schweigen.

Man erfährt über deren Anliegen nicht viel, wenngleich sie zur Realität und Gesellschaft in diesem Land gehören.<<

Wer sich für deren Anliegen interessiert, der kennt diese Anliegen.

Die Demonstrationen, von denen Sie schreiben, finden seit vielen Jahren statt. Ihr Nachrichtenwert ist deshalb mittlerweile gleich null.

@14:37 rossundreiter

Über pegida wird berichtet, sehr adäquat: Die Tendenz ist, dass die Bewegung wohl bald untergeht; vgl. tinyurl.com/yygr3gx6

15:25, RD1957

>>@von Solano
Vielen Dank für die nützlichen Informationen, die ich ehrlich gesagt auch nicht "auf dem Schirm" hatte. Wie so oft schlagen hier Demonstranten den Sack (Auslieferungsgesetz) und meinen den Esel (China).<<

Nach diesem Auslieferungsgesetz können nicht nur Mörder und Vergewaltiger, sondern auch politische Aktivisten, die für den Erhalt von Bürgerrechten kämpfen, an die sogenannte Volksrepublik ausgeliefert werden.

@ hakea, um 11:30

“Was ist ein Demokratie-Aktivist?“
Da Sie's sicherlich genau selbst wissen, hier eine einfachere Version:
Das ist ein Umweltaktivist, bei dem Sie “Umwelt“ durch “Demokratie“ ersetzen.

Was wäre dann am Reichstag los

"Radikale Aktivisten schleuderten Gegenstände und Steine auf Polizisten, mehrere Brandsätze flogen durch die Luft. Eine Plastikbarrikade fing Feuer."

Wer dort sowas abzieht ist eine besondere Art von Hongkong Bürger.

@fathalandslim, 15:15

"Die Demonstrationen, von denen Sie schreiben, finden seit vielen Jahren statt. Ihr Nachrichtenwert ist deshalb mittlerweile gleich null."

Da habe ich anscheinend ein vollkommen anderes Verständnis von "Nachrichtenwert" als Sie:

Es gibt Gruppen in unserer Gesellschaft, denen diese Anliegen nach wie vor sehr wichtig sind. So wichtig, dass Sie dafür seit Jahren wöchentlich auf die Straße gehen.

Und ich erwarte, dass unsere Medien die (Mehrheits)Gesellschaft davon ins Kenntnis setzen (völlig egal, wie lange diese Menschen schon demonstrieren)!

Insbesondere hervorheben möchte auch die allmontäglichen Demonstrationen gegen Hartz Vier und das deutsche Sozialsystem (wurde vorher nicht freigegeben).

Alles andere ist totschweigen, und wir bewegen uns in eine Parallelmedienwelt, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat.

faterlandlim 14.09

Tut mir leid, aber Sie sollten den Text von Stefan P. wohl 2x lesen!

In HH/G20 haben Kaufleute der Schanze berichtet,

@15:09 von fathaland slim
dass ausgerechnet der "linke" schwarze Block half, die Geschäfte zu sichern.
Gewaltsames Vorgehen ist im Grundsatz zunächst eher bei den "Rechten" zu finden. Deshalb haben die auch oft eine Affinität zu Waffen und zu Militär.

Aber Sie haben sicher Recht. Man muss bei Zuordnungen vorsichtig sein und genau hinschauen.

andererseitz 15.16

Soso - Pegida geht unter. Ich vermute, Sie haben Ihr Wissen aus der Tagesschau -

Stefan P. 11.54

Sie haben völlig recht - nur wollen oder können es viele Kommentatoren nicht verstehen.

Hongkong - ein Ort voll Krimineller

..zumindest nach deutschen Gesetzen:

-(versuchte) Stürmung des Parlamentsgebäudes
- illegale Versammlungen
-Vermummung

- Widerstand gegen die Staatsgewalt
in Tateinheit mit dem Mitführen sogenannter Schutzwaffen

In Deutschland hätten so viele einen Richter zu sehen bekommen...

( in DE gibt es schon Geld/ Bewährungsstrafen für Leute,die Schutzwaffen mit sich führen & wo die Polizei bloß meint,dass die kontrollierte Person auf dem Weg zu einer Demonstration ist )

Wäre ja vllt. auch mal was für den Faktenfinder:

Das Auftreten "pro-demokratischer Hongkong-Menschen"(Wort stammt von Klaus Kleber) nach geltenden Gesetzen eines demokratischen Landes bewertet

@ um 15:09 von fathaland slim

Zumindest die ersten Gewaltausbrüche beim G20 in HH kamen, wie bei NTV und N24 live zu sehen war, von der Polizei.
Inwieweit die Polizei in HH Rechtsradikal ist, kann ich nicht beurteilen.
Erfahrungsgemäß arbeiten aber alle bundesdeutschen Sicherheitsorgane sehr gut mit Rechtsradikalen und deren V - Leuten zusammen.
Und Agents Provokateurs sind immer schon ein bewährtes Mittel westlicher Staatsgewalt gewesen. Siehe Liste der Umstürze und derer Versuche in aller Welt durch die USA.
Zu dergleichen in anderen Staatssystemen liegen mir bisher keine Informationen vor.
Aber die Verbindungen der Oberdemonstranten in Hongkong zu verschiedenen westlichen Diplomaten lassen Schlimmstes befürchten.

@fathaland slim um 16:08Uhr

@Solano schreibt um 11:12Uhr(Zitat):Zur Auslieferung vorgesehen waren von vorn herein nur solche Straftäter, deren Vergehen nach hongkonger Gesetzen mit drei Jahren Gefängnis oder mehr geahndet werden würden(Ende Zitat). Woraus leiten Sie ab, daß auch "politische Aktivisten" ausgeliefert würden und warum ist für Sie jeder Aktivist gleich ein "Kämpfer" für Bürgerrechte? Oder erschließt sich für Sie nicht die Verbindung von "Kämpfer" zu "Gewalt"? Wer hat nun Recht mit den Behauptungen: @Solano oder Sie??

Immer dran denken - China ist

Immer dran denken - China ist eine kommunistische Diktatur. China wird hofiert und ist als Vertragspartner anerkannt. Da kommt man schlecht rauß als Demokratie. Wie soll man das erklären - einerseits demokratische Kräfte unterstützen und andererseits auf China angewiesen sein.
So ist er nunmal der Kapitalismus.

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16:08 von fathaland slim 15:25, RD1957

gebe ihnen zu 100% recht. Aber das wollen einige nicht verstehen

16:46 von krittkritt

In HH/G20 haben Kaufleute der Schanze berichtet,

@15:09 von fathaland slim
dass ausgerechnet der "linke" schwarze Block half, die Geschäfte zu sichern.
Gewaltsames Vorgehen ist im Grundsatz zunächst eher bei den "Rechten" zu finden. Deshalb haben die auch oft eine Affinität zu Waffen und zu Militär.

Aber Sie haben sicher Recht. Man muss bei Zuordnungen vorsichtig sein und genau hinschauen.
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Ja, ja die bösen Rechten die seit 1968 für Ihre Mairandalen bei Geschäftsbesitzern berüchtigt waren.
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(aber, selbst dokumentiert 1 Geschäft sichern, alles wieder gut?)

17:13, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 16:08Uhr
@Solano schreibt um 11:12Uhr(Zitat):Zur Auslieferung vorgesehen waren von vorn herein nur solche Straftäter, deren Vergehen nach hongkonger Gesetzen mit drei Jahren Gefängnis oder mehr geahndet werden würden(Ende Zitat). Woraus leiten Sie ab, daß auch "politische Aktivisten" ausgeliefert würden und warum ist für Sie jeder Aktivist gleich ein "Kämpfer" für Bürgerrechte? Oder erschließt sich für Sie nicht die Verbindung von "Kämpfer" zu "Gewalt"? Wer hat nun Recht mit den Behauptungen: @Solano oder Sie??<<

Aber Sie wissen schon, daß man in China, wenn man auf seinem Recht auf Meinungsfreiheit besteht, durchaus länger als drei Jahre weggesperrt werden kann? Und China die rechtliche Eigenständigkeit Hongkongs immer weiter einschränken möchte?

11:30 von hakea

Was ist

ein Demokratie-Aktivist ?
Wer kann mir das erklären ?
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Das ist eine Person die den unmöglichen, noch nirgendwo praktizierten, reinen, freien Sozialismus im Reichtum träumt.
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Koste es was es wolle.

Solange China trotz ihres

Solange China trotz ihres sozialistischen totalitären Regime weiterhin billig für den Westen Massenprodukte herstellen, werden unsere westlichen Regierungen kaum Einwände erheben. Ohne dem wäre China eine Luftnumner . Liberal und sozial wird China erst in hundert Jahren ins wir unterstützen das. Möchten wir selbst so leben?

China

Es ist schon sehr bedenklich wie viele hier das Regime in China verteidigen. Über 1700 Menschen sind laut AI im vergangenen Jahr in China hingerichtet worden. China liegt damit an der Spitze. China werden jedes Jahr mehr Menschen hingerichtet als auf der ganzen restlichen Welt zusammen. Das stellt Amnesty International in seinem aktuellen Todesstrafe-Bericht fest. Jetzt fragen sich hier noch welche für was in HK demonstriert wird.

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