Ihre Meinung zu: Hongkong: Festnahmen verschärfen die Spannungen

31. August 2019 - 7:28 Uhr

Die Festnahme führender Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong hat die Atmosphäre erneut aufgeheizt. Eine Großdemonstration wurde verboten. Dennoch könnte es zu neuen Protestaktionen kommen.

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Die Proteste für die Achtung

Die Proteste für die Achtung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und damit für den vereinbarten Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" werden trotz der von Peking lancierten Nadelstiche und der Strategie der gezielten Festnahmen einzelner Führungspersonen nicht zu stoppen sein - es sei denn durch eindeutige Schritte, die die autonomen Rechte der 7 Millionen Menschen in Hong Kong sichern und stärken; damit ist leider nicht zu rechnen.

Klarer Fall

„Die Festnahme führender Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong hat die Atmosphäre erneut aufgeheizt. Eine Großdemonstration wurde verboten“

Wer danach fragt, wer diese Festnahmen und das Demonstrationsverbot veranlasst hat, bekommt zugleich die Antwort darauf, wer für die „Aufheizung“ der Atmosphäre verantwortlich ist.

Ikonen

Die beiden - Joshua Wong und Agnes Chow - sind für mich die wahren Ikonen der jungen Generation, stehen voll für Demokratie in Hong Kong, trotzen dem Goliath Volksrepublik China, und verdienen meinen absoluten Respekt, mehr als eine Greta Thunberg.

Nichts ist für die Ewigkeit

Langfristig ist beruhigend (oder auch nicht), dass alle totalitären Systeme oder Diktaturen überwunden wurden oder sich selbst zerlegten. Selbst die gigantische chinesische Mauer wurde einst überwunden.

Nichts ist für die Ewigkeit. Auch nicht das chinesische System.

In perspectivo

"Nichts ist für die Ewigkeit. Auch nicht das chinesische System."

Genau! Das gilt übrigens auch für demokratische Systeme wie das in Deutschland. Ist zwar nicht schön, aber eine historische Wahrheit, die man nun mal nicht leugnen kann. So viel Realismus darf sein.

@ andererseits

"Die Proteste für die Achtung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit..."

Solange die Proteste durch einzelne Anarchisten unter denselben friedlich bleiben, hat die Polizei klar zu erkennen gegeben, dass sie trotz Verbots nicht eingreifen wird. Die Regel ist also einfach wie klar.

Mal sehen, ob die Protestierenden lernfähig sind und dieses Mal diejenigen unter ihnen, die nur auf Randale aus sind, "einpflegen" werden. Bis jetzt klappt das nicht wirklich, auch wenn Joshua Wong und andere ehemalige Anführer der Regenschirmproteste um Appelle bemüht sind.

China kann die

China kann die Demokratiebewegung in Hongkong dauerhaft nicht verhindern. Regenschirme, Kleidung, Kreuze - all diese Symbole sind in der Lage, auf friedliche und doch effiziente Weise Widerstand zu bekunden. Hongkongs Regierungschefin Lam hat das Vertrauen der Bevölkerung verloren. Es wäre ein erster, wichtiger Schritt, sie zu ersetzen.

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