Ihre Meinung zu: Afghanistan: Teilabzug der USA - aber trotzdem präsent bleiben

30. August 2019 - 11:37 Uhr

Die USA planen eine Verringerung der Zahl ihrer Soldaten in Afghanistan. Das Land käme einer Vereinbarung mit den Taliban näher, sagte Präsident Trump. Dennoch werde man präsent bleiben. Von Bernd Musch-Borowska.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Teilabzug aus Afghanistan...

Die USA planen eine Verringerung der Zahl ihrer Soldaten in Afghanistan...
###
Punkt für Trump ! Und auch die Bundesregierung täte gut daran, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen ! In Grunde hätten sie sich niemals an diesen Irrsinn beteiligen dürfen...

Teilabzug aus Afghanistan...

Gespräche zwischen USA und Taliban in Doha...? Die Taliban lehnen die geplanten Wahlen ab und drohten mit Anschlägen auf Wahlkampfveranstaltungen und Wahllokale. Afghanische ...
###
Gespräche und Verhandlungen mit Terroristen ? Wer vertritt eigendlich nun offiziell Afghanistan in Doha ? Die momentane Afghanistanische Regierung, die Armee oder die Taliban ? Wobei keiner zu sagen mag ob Regierung und Armee nicht auch von den Taliban unterlaufen sind. Also warum nicht komplett aus Afghanistan abziehen anstatt Verhandlungen mit Terroristen !

um 12:21 von Der freundliche...

"In Grunde hätten sie sich niemals an diesen Irrsinn beteiligen dürfen..."

Dieser Irrsinn hat den dort lebenden Mädchen eine Chance auf Bildung gebracht. Er hat den staatlichen Terror der Taliban beendet und für eine, wenn auch leider nicht stabile Demokratie gesorgt. Er hat den Menschen einen Hauch von Freiheit bescherrt, den sie unter den Taliban nicht kannten. Bedauern kann man hier nur eines. Nämlich dass die Welt erst auf dieses Regime aufmerksam wurde, nachdem in New York die Zwillingstürme eingestürzt waren.

Man kann von der Sicherheitslage in Afghanistan ja halten was man will. Aber es ist ein Faktum, dass die Menschen dort heute in einer Gesamtschau freier und sicherer leben als noch unter den Taliban. Sicherlich: die Anschläge heute hatte es dort so damals nicht gegeben. Aber wie viele Menschen sind damals ohne öffentliche Aufmerksamkeit dort gefoltert oder getötet worden?

Teilabzug aus Afghanistan...

Die USA sind seit 18 Jahren im Land... Den USA wiederum geht es vor allem um Garantien der Taliban, dass Afghanistan nicht wieder zu einem Rückzugsort für Terroristen wird...
###
Verhandlungen mit den Taliban in Doha ? Aha... Dann verhandeln die USA also mit Terroristen, das diese keine Terroristen im Land unterstützen... Also
18 Jahre vergebliche Mühe. Ich Frage mich was haben diese 18 Jahre für die USA und die internationalen Truppen in Afghanistan gebracht...

Teilabzug ja,aber

das einzige Land aus dem die USA jemals nach ihren militärischen "Streitereien" verschwunden sind ist Vietnam gewesen.

Und China grenzt auch an Afghanistan.
Und eine Pipline vom Iran durch Afghanistan nach China war ja fast fertig.
Aber dann kam 9/11 dazwischen.
Aber nun muss der Ölsaft nach China immer durch die Strasse von
Hormus.
Wie das eben so ist.
Die Cowboys werden in Afghanistan bleiben, Gründe gibt es für die USA genug.

rer Truman Welt

Ein paar Gedanken und Fragen zum amerikanischen Teilabzug:
Weshalb sind die Amerikaner damals in Afghanistan einmarschiert - was war der Anlaß, was ihre Zielsetzung?
Wer war ihr ausgesprochener Feind?
Weshalb war es ihr Feind?
Mit wem verhandeln die Amerikaner jetzt und worüber?
In welchem inhaltlichen Bezug steht der Inhalt dieser Verhandlung mit der ursprünglichen Zielsetzung .
Was ist für die Amerikaner der Unterschied zu der Zeit vor der amerikanischen Intervention, wenn die Taliban im Kürze wieder das Sagen dort haben werden?
Wurde die westliche Welt am Hindukusch so verteidigt wie ursprünglich geplant?
Kann die westliche Welt mit dem erreichten Ergebnis zufrieden sein?
Ist die Welt vor Terror aus dieser Region sicher?
Waren es all die dabei zu Tode gekommenen Menschen sowie die Zerstörung wert?
Weshalb sind die Amerikaner denn nicht in der Vergangenheit bereits mit der jetzt angedrohten übermächtigen Streitkraft dort erschienen? Was wäre dafür ein anderer Grund als zuvor?

Ein Teilabzug ist für das

Ein Teilabzug ist für das US-Militär üblich, aus Deutschland und Japan ist es auch nur teilweise abgezogen.
Ob Afghanistan auch für die im Land stationierten US-Soldaten zahlen muss?

Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen

Wir mögen "die Freiheit am Hindukusch" verteidigen, aber es ist UNSERE, die westliche Freiheit. Kulturell gesehen ist A. völlig anders. Ja, es ist wünschenswert, wenn Frauen in A. fair behandelt werden - aber der Islam steht diesem Bestreben entgegen. Solange sich diese Religionsgemeinschaft nicht klar für die Menschenrechte einsetzt und ihre Fundamentalisten endlich einbremst und auch eine klare Säkulation propagiert, solange bleiben die Islam-geprägten Staaten rückständig und leider für den Westen eine Gafahr. Dass es anders geht kann am am 3.Okt immer am Tag der offenen Moschee erkennen. Hingehen lohnt sich - aber nur, wenn man auch bereit ist, seine eigenen Vorurteile zu relativieren.
---
Grundsätzlich gehört die BW jetzt auch RAUS aus A.

Herr Trump ...

was reden Sie da wieder für einen Schwachsinn?

"Und wie ich schon früher gesagt habe, wenn die uns nochmal etwas von Afghanistan aus antun, dann kommen wir zurück mit einer nie zuvor dagewesenen Stärke."

Was haben denn die Afghanen den US-Amerikanern angetan?
Nichts? Richtig.

Osama bin Laden, welcher die afghanische Gastfreundlichkeit genoss wurde nicht wegen dem 11. September 2001 gesucht.
Keiner der Flugzeugentführer war Afghane; die Flugzeuge übrigends auch nicht.

Da man dann neben Al-Qaida auch noch die Taliban gejagd hat, wie man weiß ohne Erfolg. Sollte sich Herr Trump auch mal von seinem Geheimdienst erzählen lassen woher den beide Organisationen stammen.

Zu guter Letzt:
Deutschland sollte sich aus allen Auslandseinsätzen zurück ziehen.
Und wer Grün wählt, wählt den Krieg!

Scheinabzug

"Aber wir werden auf jeden Fall unseren Geheimdienst dort lassen."
Was man hier leider nicht lesen kann, ist die Tatsache, dass der Geheimdienst in Afghanistan eine sehr problematische Armee von geschätzt über 10000 gut ausgerüstete Milizonären aufgebaut hat.
https://watson.brown.edu/costsofwar/files/cow/imce/papers/2019/Costs%20o...

Nicht "Unterbrechung", sondern Beendigung und Neuanfang

"Ich glaube, wir brauchen eine Unterbrechung des Status quo" [der Oberkommandierende der US-Streitkräfte, General Joseph Dunford]"

Nicht eine "Unterbrechung", sondern einen kompletten Neuanfang.

Das wichtigste Prinzip dabei: Die Erfahrung, dass sich dauerhafter Frieden niemals mit Drohung, Einschüchterung und (Waffen-) Gewalt schaffen lässt.

Sondern grundsätzlich nur, indem man die Autonomie- bzw. Freiheitsrechte eines jeden Einzelnen respektiert.

Auf Kommentar antworten

Am 30. August 2019 um 12:56 von DB_EMD...
Er hat den staatlichen Terror der Taliban beendet ...Man kann von der Sicherheitslage in Afghanistan ja halten was man will. Aber es ist ein Faktum, dass die Menschen dort heute in einer Gesamtschau freier und sicherer leben als noch unter den Taliban. 
###
Genau deshalb ist es auch richtig die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen. Ob die USA oder die Internationalen Streitkräfte dazu beitragen die Sicherheitslage dort zu verbessern denke ich nicht. Es ist auch nicht die Aufgabe des Westens den Afghanen ihre Lebensweise aufzudrängen. Die Taliban sind Nähmlich noch immer allgegenwärtig, in der Regierung, in der Armee und bis in der hintersten Provinz. Glauben sie nur nicht die Taliban wollen diese Lebensweise für Afghanistan.

Es ist letztlich wie in Vietnam!

Man versucht mit solchem "Parolen"
den Gesamteindruck zu beschönigen
der klar zeigt, wer Heute das Sagen
in Afghanistan hat: Die Taliban!!
Die USA ziehen trotz der angeblich
so unverkennbaren, militärischen
"Überlegenheit" einmal mehr aus
einem Land ab, ohne dass sich
wirklich auf Dauer etwas geändert
hätte! Schon Karsai wurde fast ein
Jahrzehnt immer nur als Kabuler
"Inselpräsident" verhöhnt, weil er
über Kabul hinaus nie etwas zu
melden hatte! Trotz all der Attentate
der Taliban, gerade in jüngster Zeit,
wird so getan, als könne man sich ja
jetzt zurückziehen! Schauerlich!!
Ich hoffe, man kommt auch bei uns
bald zu der Einsicht, dass es ein
Fehler war sich militärische in
Afghanistan einzumischen!

endlich raus aus Afghanistan

Endlich mal eine gute Nachricht. Die USA ziehen sich aus Afghanistan zurück, ich hoffe Deutschland und die Bundeswehr tun dies auch bald.
Hoffentlich klappt die Übergabe an die Taliban reibungslos, so dass diese dort dafür sorgen können, dass der Islam uneingeschränkt gilt.
Ist zwar eine nette Idee Mädchenschulen einzurichten und für Frauenrechte einzutreten, wiederspricht aber der dortigen Auffassung von Islam komplett. Also Zaun drum und die Taliban in Ruhe machen lassen.
Frei nach Bismarck könnte man zitieren: Afghanistan "...ist mir nicht die gesunden Knochen eines einzigen ... (Bundeswehr) Grenadiers wert.

toller Erfolg

... um die Leute zu bekämpfen, die sie selbst mit aufgebaut haben, wurden auf das arme (aber i.d. 70ern noch hoffnungsvolle) Land mehr Bomben geworfen als in beiden WK zusammen fielen. Will nicht wissen wieviel Uran da jetzt rumschmort. Die vorher schon schlechte Infrastruktur hat weiter gelitten, 3/4 haben laut Weltbank keinen Zugang zu sauberem Wasser etc.
Jeder US-Soldat auf afghanischem Boden kostete die USA täglich mehr als tausend Dollar. Jetzt gehts heim.
Die Taliban u.ä. kontrollieren weiter den Großteil des Landes und verüben wöchentlich verheerende Anschläge, auch in Kabul, nirgendwo ist man sicher (außer vielleicht inmitten eines US-Stützpunktes).
30% der afghanischen Sicherheits-u. Militärkräfte desertieren regelhaft.
Tolle Bilanz, liebe Amis. Und ihr wollt der Welt Demokratie und Frieden bringen?

Teilabzug aus Afghanistan...

Am 30. August 2019 um 13:45 von Gassi
Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen !
Wir mögen "die Freiheit am Hindukusch" verteidigen, aber es ist UNSERE, die westliche Freiheit. Kulturell gesehen ist A. völlig anders.
###
Absolut meiner Meinung. Ihr Kommentar beschreibt völlig richtig die Situation in einen Land wie Afghanistan in den vor über 20 Jahren schon die Taliban das sagen hatten. Und genau diese Taliban werden auch in Zukunft sagen wie die Afghanen zu leben haben. Da kann der Westen mit seinen Vorstellungen kommen wie will, ändern können wir die Lebensweise der Menschen dort nie !

Den amis geht die kohle aus.

Den amis geht die kohle aus. Deshalb ziehen die überall truppen ab.
Nichts besonderes.

Gehen die USA aus Afghanistan

Gehen die USA aus Afghanistan raus, dann wird die AKK ganz schnell die BW aus Afghanistan abziehen. Je eher, desto besser. Dieser langjährige Kriegseinsatz war ein Schuss in den Ofen. Es hat uns nur tote Soldaten in Zinksärgen nach Hause gebracht, ein Haufen Geld gekostet und Null Pluspunkte. AKK übernehmenm sie.

Truppenverlagerung der US-Soldaten.

Abgesehen von der Frage wie ernst Ankuendigungen seitens der USA bezueglich vermeindlicher Verringerung der Truppen in Afghanistan zu bewerten sind, ist es interessant, dass im Gegensatz zu Barak Obama der schon einmal 2011 den Truppenabzug aus Afghanistan angekuendigt hatte und von der Heimkehr der Truppen sprach oder D.Trump der von einem Truppenrueckzug aus Syrien sprach, nun davon kein Wort zu hoeren ist. Es koennte sich als vielmehr um eine Truppenverlagerung handeln.

Abzug aus Afghanistan....

Sie schreiben : "18 Jahre vergebliche Mühe. Ich Frage mich was haben diese 18 Jahre für die USA und die internationalen Truppen in Afghanistan gebracht..."
Ich darf Ihre Frage ein wenig korrigieren und ins richtige "Licht" zu rücken : "Wieviele Milliarden wurden in den vergangenen 18 Jahren =>von den Aktionären der westlichen Kriegs-Industrie eingenommen?" Wieviele Hektoliter Menschen-Blut klebt an diesem Geld ?

Teilabzug aus Afghanistan.....

"gassi"schrieb :=> "Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen !
Wir mögen "die Freiheit am Hindukusch" verteidigen, aber es ist UNSERE, die westliche Freiheit. Kulturell gesehen ist A. völlig anders."
"Der freundliche" meint dazu : " Da kann der Westen mit seinen Vorstellungen kommen wie will, ändern können wir die Lebensweise der Menschen dort nie !"

Ich meine, es war die völlig undiplomatische Antwort von Gerd Schröder dem "Dschordsch Dabbelju" zu sagen (angesichts der Ereignisse von 9/11) : "Wir versichern die USA unserer =>uneingeschränkten Unterstützung!"

Das Wort =>"uneingeschränkten"...war zuviel ! Dieses eine Wort =>hat vielen Deutschen Soldaten das Leben gekostet....und unzählige Milliarden an Volksvermögen.

Schröders Nachfolgerin im Amt, (Merkel) beeilte sich, den USA weiterhin (in Afghanistan) dienlich zu sein. Dass die BRD am Hindukusch "verteidigt" wird, (frei nach Joschka Fischer), wird wohl als Treppenwitz in die Kriegs-Geschichte eingehen.

17:22 ONYEALI

"Milliarden wurden von den Aktionären der westlichen Kriegs-Industrie eingenommen?......"

Das sehen sie total falsch es geht um Demokratie und "gemeinsame Werte" und Pressefreiheit und Schulen besonders für Mädchen usw., usw. niemals geht es um Einfluß, Geopolitik oder gar um Gewinne für die Kriegs-Industrie niemals.

Darstellung: