Ihre Meinung zu: Verkehrsminister Scheuer plant Punkte für Falschparker

28. August 2019 - 12:01 Uhr

Bislang kamen Falschparker meist mit einer Geldbuße davon - im schlimmsten Fall wurde abgeschleppt. Nun will das Verkehrsministerium die Strafen deutlich erhöhen: Zukünftig sollen noch Punkte in Flensburg hinzukommen.

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Kommentare

Punkte

Das hätte schon längst eingeführt werden sollen, vielleicht wird die Parkmoral dadurch besser?

Populstischer Unsinn. Für

Populstischer Unsinn.
Für mehr Strafzettel braucht man erstmal mehr kontrollen
Wieder so eine beSCHEURTe Idee.
Früher gabs im handwerk mal den meisterzwang. Politischen Unsinn darf man allerdings völlig ohne befähigungsnachweis verzapfen.

Richtig so!

Yeah, endlich was sinnvolles aus dem Hause Scheuer! :-)

Nervig sind die Falschparker schon

Einfach mal das Auto auf Rad- oder Gehwegen stehen lassen, weil man ja nur kurz ...

Dass Radfahrer oder Eltern mit Kinderwagen dann auf die Straße ausweichen müssen- egal. Man will ja nur mal kurz ...

Scheuer ?

das war doch das Genie mit der Maut….

Was er da vor hat, schaut ein wenig nach Aktionismus aus.

Um von seinem Versagen in anderen Dingen abzulenken.

Ob noch etwas nachfolgt ?

ZB das in Zukunft Ein gewinnorientiertes Unternehmen in Zukunft die Knoellchen verteilt und prozentual an den Einnahmen beteiligt wird ?

Also ehrlich.....

Schutz für Rettungsdienst und Feuerwehzufahrt ist wichtig. Aber Radwege ect.? Schon übertrieben, find ich. Oft muss ja bloß was ausgeladen werden, keiner parkt da auf Dauer.
Und die Radfahrer, da sag ich lieber mal nichts.

Ich parke ständig ohne zu zahlen

Warum? Weil man mit wenig Aufwand lernen kann, Tickets zu vermeiden. Mir doch egal.

Patentrezept Strafen

Sehr kreative Politik, Ursachen werden selten angegangen. Hauptsache Strafen erfinden und erhöhen. Was geschieht mit den Einnahmen? Werden damit z.B. auch Parkmöglichkeiten finanziert?

Man kanns auch übertreiben

Sollte man nicht erstmal abwarten, wie sich die höheren Bußgelder auswirken, bevor man zu noch härteren Mitteln greift?

Vor allem, wenn schon halten (nicht parken) in zweiter Reihe mit Punkten bestraft werden soll, ist das doch sehr übertrieben. Beifahrer mal aussteigen lassen, etc. führt somit schon zu Punkten.

Punkte für Halten?

Wenn das so gemeint ist, wie im Artikel dargestellt, finde ich manche Punkte etwas übertrieben. Wird man schon für das Halten in zweiter Reihe bestraft, gar mit Punkten, wird es stellenweise unmöglich werden, jemanden abzusetzen oder einsteigen zu lassen. Vor allem für Ortsfremde, die nicht wissen können, ob es um die Ecke bessere Möglichkeiten gibt.

Gut so

Endlich was Vernünftiges!!!

Nein, in bestimmten Fällen gibt es schon Punkte:

- "Parken an Engstellen mit Behinderung eines Rettungsfahrzeuges" 60€ / 1 Punkt

Eine Engstelle ist nicht automatisch ein Rettungsweg. Man muss immer so parken, dass ein Rettungswagen durchkommen kann. D.h. man darf auch nicht in Kauf nehmen, dass ein Bus / Müllwagen an der Stelle stecken bleibt und die Straße blockiert.

- "Parken auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen" 70€ / 1 Punkt

*

Ich finde das deutsche Recht dazu ausreichend, weil es so logisch aufgebaut ist. Wer ein Minute nachdenkt, der kommt schon intuitiv darauf, dass Wege frei gehalten werden müssen. Ist selbst im Flur in Mehrfamilienhäusern so, in der Arbeit, in der Schule, in allen öffentlichen Gebäuden...

Abgesehen davon würde ich es selbst nicht wagen den Zorn der Leute auf mich zu ziehen. Es kommt schon vor, dass solche "seht hier, ich bin da"-Parker eingeklappte Seitenspiegel oder ausgeklappte Scheibenwischer vorfinden - quasi als Antwort "gucke da, ich bin auch hier gewesen"

Punkte für´s falsche Parken?

Herr Scheuer sollte sich um die wichtigen Dinge kümmern. Wie schnell man für "falsches
Parken" dran sein kann, wird jeder am eigenen Leib schon erfahren haben. Gefährung, versperren von Rettungswegen ist o.k., aber in Deutschland wird ganz flott mehr daraus. Mit einem Rad auf dem Gehweg reicht dann vielleicht schon. Und vieles liegt ohnehinim Ermessen der städtischen Ordnungskräfte, könnte man meinen. Bis das dann ggf. wieder vom Tisch ist, vergeht Zeit und die Anwälte freuen sich...

überzogen

Als Fahrradfahrer, der sich über zugeparkte Fahrradwege und hupende Autos, wenn man dann zwangsläufig auf die Straße ausweicht, ärgert, könnte ich sagen, das sei überfällig. Aber mal ehrlich: Soll ein Vielfahrer wegen ein paar Knöllchen für Falschparken irgendwann zur Nachschulung geschickt oder gar die Fahrerlaubnis entzogen bekommen? Das ist genauso überzogen und undurchdacht wie Punkte für Fahrradfahrer, die dann nicht mehr Auto fahren dürfen und umso mehr Fahrrad fahren müssen.

Nein, nach oben angepasste, also höhere Geldbußen genügen und ggf. müsste man die Geldbußen mal am Einkommen festmachen, damit auch wohlhabendere Bürger abgeschreckt werden. Warum nicht mal zwei Tagessätze abkassieren? Dann müsste Lewandowski für Falschparken halt 80.000 Euro zahlen, wer mit 3.000 Euro im Monat auskommt zahlt 200 Euro und wer nur 900 Euro im Monat hat, zahlt 60 Euro. So wäre jeder gleichmäßig motiviert, sich an die Parkregeln zu halten.

Und wer bekommt die Punkte?

Was ist, wenn der Falschparker behauptet, er habe gar nicht geparkt, sondern jemand anders sei gefahren. Anders als beim Blitzer gibt es ja keinen Nachweis, wer gefahren ist.
Wenn Falschparker nun mit Punkten bestraft wird, wird viel häufiger die Aussage nach dem Fahrer verweigert werden und die Polizei und Ordnungsämter haben noch viel mehr Arbeit zum Herausfinden, wer wirklich gefahren ist.

Die geplanten Strafen sind...

... immer noch zu milde. Im Vergleich zu unseren Nachbarn braucht sich der Verkehrsteilnehmer in Deutschland nicht zu fürchten.
Ein weiteres Problem ist die Haftung, da Vergehen nur dem Fahrer angelastet werden können. Diese werden Aber schwer zu ermitteln sein. Das Schweizer - Modell finde ich charmant: der Halter haftet, abhängig vom Verdienst. Da kann sogar das Auto eingezogen werden. Der kann, wenn er nicht selbst gefahren ist, mit dem Fahrer "einigen". Es würde den Staat erheblich entlasten.

Aprilscherz/Sommerlochfüller??!

Eine dermaßen gute wie überfällige Idee kann doch unmöglich aus dem Hause Scheuer stammen??!
Aber vielleicht hat er ja doch noch irgendwo kompetentes Personal im Hinterzimmer...
Besten Dank jedenfalls, bin 2x täglich mit Fahrradanhänger unterwegs zum/vom Kindergarten und werde regelmäßig "ausgebremst"- und ja, liebe Foristin Miezekatze, meist von Kleinlastern, die bloß mal was ausladen, was aber gern ein paar Stunden dauern kann: Oft stehen sie morgens schon quer über Geh- und Radweg und spätnachmittags immer noch. Dass man auch rücksichtslose Radfahrer rigoroser behandeln müsste - da stimme ich Ihnen allerdings zu.

Radfahrer schützen

In Hamburg gibt es inzwischen häufig Fahrradwege auf viel befahrenen, 2 spurigen Straßen. Recht häufig stellen sich einfach Fahrzeuge darauf, weil sie "eben kurz" Geld aus dem Automaten ziehen wollen. Ich als Radfahrer muss dann auf die Fahrbahn (!!) zum ausweichen. Radfahrer müssen hier besser geschützt werden.

Zahnloser Tiger

Die Frage bleibt: Wer war der Fahrer? Rechtlich sind also Anzeigen nur möglich, wenn man auf frischer Tat ertappt wird- also äußerst unwahrscheinlich. Damit gehört die Maßnahme mal wieder zu den bekannten Scheuerschen Luftnummern.

Punkte find ich super!

Gut, ich hab da vielleicht eine andere Perspektive. Ich hab nämlich mal einen Fuhrpark von Führungskräften betreut. Und u.a. kamen bei mir die Strafzettel an.

Was juckt es jemanden bei 200 000 Jahresgehalt wenn er 2000 Euro im Jahr an Strafzetteln bezahlt, wenn es seiner Bequemlichkeit dient?

Gerade die Leute, die ein großes und damit teures Auto fahren, interessieren sich einen Dreck für die 10 oder 15 Euro.

Für einen Menschen der nicht viel Geld hat, ist die Strafe dann gravierender.

Sehr schön sehen kann man das in den Innenstädten. Ausgerechnet die richtig großen Karren stehen da, wo sie nicht sollen und machen den Fußgängern das Überqueren (vor allem den Schulkindern) der Straße schwer. Denn gerade hinter diesen Autos wird man kaum gesehen. Und sieht auch selbst nicht viel.

Bei uns in der Innenstadt parken meist nur teure Autos "wild" - was an den ständigen Kontrollen und der damit einhergehenden Knöllchengarantie liegt.

Also: her mit Punkten für chronische Sünder!

An alle Radfahrer-Kritiker

da nun offizell klar ist das PKW und LKW über 100Mrd. Euro schäden verursachen und die eben nicht durch die KFZ-Steuer alleine bezahlt werden müssen bin ich froh das die Verursacher zumindest sich nicht mehr so durchkommen wie bisher.

Endlich

Nachdem er die Maut verkackt hat (man hätte sie meiner Meinung nach trdm einführen müssen, ob man die kfz Steuer senkt hätte man wann anders klären müssen), trägt er ausnahmsweise hier mal was zur verkehrswende bei. Die Strafen im deutschen Verkehr sind wie allgemein in Deutschland zu niedrig. Man siehe Österreich, höhere Strafen helfen. Insgesamt finde ich dass Österreich in den letzten zwei Jahren fast alles richtig gemacht hat uns wir pennen. Lets go, sonst leider die Union schon wieder unter ner sozi Koalition

in zweiter reihe parken

nervt schon extrem und legt den verkehr lahm.
ich hoffe das wird in berlin auch durchgesetzt.

12:24 von Miezekatze

>> Aber Radwege ect.? Schon übertrieben, find ich. Oft muss ja bloß was ausgeladen werden, keiner parkt da auf Dauer. <<

Warum werden dabei dann die Fahrspuren anderer Verkehrsteilnehmer blockiert? Wenn es nur kurz ist, kann doch auch auf der "normalen Straße" geparkt werden, oder nicht?

Völlig daneben

da stimmt die Verhältnismäßigkeit doch überhaupt nicht mehr, nur weil Öko und Klima gerade in ist. Jeder Autofahrer der vernünftig fährt und die letzten 20 Jahre keinen Cent an die Polizei gezahlt hat, weis was Radfahrer machen und wie rücksichtslos die oft sind.
In Deutschland ist alles immer gleich extrem.

Zuparken von Ladesäulen

Das Zuparken von Ladesäulen durch Verbrenner sollte dann aber ebenfalls als Behinderung gewertet und direkt mit einem Punk bestraft werden. Vielleicht wird die Parkmoral dann endlich besser.

Richtiger Schritt!

@Mietkatze
Es ist nicht übertrieben, Punkte für Falschparker auf Radwegen zu geben.

Das Fahrrad ist für viele ein normales Verkehrsmittel. Mit dem Fahrrad fährt man auch zur Arbeit. Durch Falschparken müssen Fahrradfahrer immer ausweichen, was oft sehr gefährlich ist. Die Straßen sollten für alle sicher sein. Nur "ich muss schnell eine Schockolade kaufen" ist kein Grund anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Und bitte nicht alle Fahrradfahrer pauschalisieren. Ich als Fahrradfahrer folge ich die Regeln. Ich weiß, dass nicht alle Fahrradfahrer (und auch nicht alle Autofahrer) die Regeln folgen. Das ist aber kein Grund, Fahrradfahrern zu gefährden.

richtig so

das die geringe geldstrafe allen egal ist, zeigt ja das bild in den städten, falschparker überall, zweite reihe, usw...

heute morgen sah ich in einem nachbardorf, das eine frau auf einer bushaltestelle hielt, weil das parken auf dem kundenparkplatz (der war wirklich 2m weiter und dazu halb leer) wohl zu umständlich war...

das halten zum entladen (z.b.), wird da wohl kein problem sein, ist es ja ein halten und kein parken.

andersherum: parkt jemand sein fahrrad mitten auf der strasse, würde sich wohl jeder aufregen ;) warum soll das auto auf dem radweg eine ausnahme sein?
der radweg ist wie die reguläre fahrbahn auch eine fahrbahn. ausfahrten sind ausfahrten, bushaltestellen sind bushaltestellen usw. eigentlich ganz einfach...
und zur not muss man halt etwas laufen.

Kampf den Egomanen

Wer von Haus aus keine Rücksicht kennt, der wird diese Maßnahme als Schikane, Profilsucht oder Aktionismus betiteln - natürlich ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, welche Gefahren und Verkehrsbehinderungen dadurch bekämpft werden.

Gerade in den Morgen- und Abendstunden regen sich die meisten (besonders die Egomanen) über Staubildung durch 2.-Reihe-Parker auf. Letztere sehen da andererseits keinerlei Zusammenhang zw. ihrem eigenen unzlässigen Halten/Parken und der Staubildung. Und denjenigen sollte das fehlende Verständnis der Zusammenhänge halt einprägsamer beigebracht werden.
Völlig richtige Maßnahme!

Ergänzend sollte dann allerdings auch für entsprechende Anliefer-Zonen gesorgt werden, damit die Lieferfahrzeuge nicht mehr in 2. Reihe halten müssen.

Und wann

werden Radfahrer geahndet, die bei Rot über Kreuzungen fahren- oder auf Fußwegen oder auf Fahrbahnen obwohl ein Radweg vorhanden ist?
Wenn dann alle oder eben nicht- bin ja mal gespannt wie das mit "Halten" und "laden" bei Firmen wie UPS, DPD, GLS, DHL und Co ankommt. Oh mein Packet von Internethändler "darf" ich dann in der nächsten Packstation abholen.... usw. Nur noch beScheuert..... Aber wie schon geschrieben und geblockt- jeder der zuhause eine Steckdose versetzen will benötigt einen Befähigungsnachweis- nur Politiker, die die Geschicke eines Landes lenken ....... Gruß

Wer Scheuer übertrumpfen möchte

Dem rate ich für Gefängnisstrafen für PKW Fahrer bei Gehwegparkern und Verkehrsbehinderungen für die geliebten, unfähigen Farradfahrer zu intervenieren. Scheuer, langsam ist gut!

@ 12:24 von Mietzekatze

Schutz der Rettungswege finden Sie richtig, aber den Schutz der Radfahrer und Fußgänger nicht?

Wenn jemand auf dem Radweg oder Gehweg parkt, dann macht er das vorsätzlich- meist aus dem Grund, dass er zu faul ist ein paar Meter zu laufen.
Wenn dadurch Radfahrer oder Fußgänger auf die Fahrbahn müssen, dann ist das gefährlich und gehört entsprechend bestraft. Und es reicht auch schon, wenn man „nur ein paar Minuten“ da steht, auch dann kann etwas passieren - sogar wahrscheinlicher als wenn sie ein paar Minuten für der Feuerwehrzufahrt stehen. In den Niederlanden bezahlt man auch 90 EUR plus Abschleppen. In anderen EU Ländern sogar 200 EUR und mehr.
Wer zu doof ist zum parken muss halt zahlen.

DHL & Co.

Tja, vom Prinzip nicht schlecht, doch was ist mit DHL & Co. sowie den zahlreichen Lieferanten die ihre Waren nicht unbedingt über mehrere Hundert Meter von einem regulären Parkplatz (falls überhaupt vorhanden) zum Empfänger bringen können? Oder was ist mit Handwerkern? Auch diese können sich nicht mit stundenlanger Suche nach einem erlaubten Parkplatz beschäftigen um dann Material und Werkzeug zum Kunden zu schaffen. Was schon in einem anderen Kommentar angeschnitten wurde, wer soll das überwachen? Die Polzei "übersieht" schon jetzt gerne Parksünder, hat ja auch genügend andere andere Arbeiten. Um das zu kontrollieren bräuchte jeder Häuserblock in den Städten einen eigenen Parkraumüberwacher. Doch woher sollten die kommen und wer soll sie letztlich bezahlen.

Der "Opfer"-Anwalt

"Völlig daneben - da stimmt die Verhältnismäßigkeit doch überhaupt nicht mehr, nur weil Öko und Klima gerade in ist. Jeder Autofahrer der vernünftig fährt und die letzten 20 Jahre keinen Cent an die Polizei gezahlt hat, weis was Radfahrer machen und wie rücksichtslos die oft sind. In Deutschland ist alles immer gleich extrem." @wenigfahrer
.
Da kamen mir dann doch die Tränen! Die armen Autofahrer, von Horden von Radfahrern bedrängt und in die Enge getrieben, sollen nun nicht mehr Rache üben dürfen, indem sie auf Radwegen und Bürgersteigen parken dürfen. Ja was bleibt denn diesen armen Opfern denn sonst noch an Mitteln? Fahren sie Radfahrer über den Haufen, sind sie doch ungerechterweise auch gleich dran! Schluchz.

@tisiphone um 12:44

Also: her mit Punkten für chronische Sünder!

Wenn es denn nur um chronische Falschparker gehen würde, aber man bekommt Punkt ja schon, wenn man einmal nicht richtig hin geschaut hat und dann falsch geparkt hat.
Wer dauernd falsch parkt und die Strafzettel bekommt, der kann ja dann auch mal ein Punkt bekommen, aber doch nicht generell für jeden.

rer Truman Welt

Ich hoffe, daß bald endlich mal die politische Aufarbeitung des Maut-Skandals zu politischen Konsequenzen führt und uns dieser Verkehrsminister mit seinen grauen- wie stümperhaften unnützen Aktionen zukünftig erspart bleibt. Ihm sollte ein E-Roller als Entlassungsgeschenk überreicht werden, damit er sich damit wie bescheuert vom politischen Acker machen kann. Der Mensch nervt und das ständig!

Um 12:53 von Wenigfahrer: Häh

Was hat ihr Kommentar oder Ablenkung mit dem Tatbestand vom Falschparken zu tun?

Es gibt Regeln an die man sich halten muss, egal ob Andere das tun. Dafür gibt es ja die Bußgelder und Strafen. Wenn es zu zahm ist muss man die Daumenschrauben anziehen.

Oder sind sie ein chronischer Falschparker und haben Angst vor den Konsequenzen?

Übrigens sind Bußgelder in der BRD im Vergleich mit anderen Staaten fast lächerlich.

Ja klar, wunderbar. Wenn man

Ja klar, wunderbar.
Wenn man dann in einem Ort lebt in dem die Strassen eh schon so schmal gebaut sind dass man um überhaupt stehen bleiben zu können dann auch noch ganz auf der Strasse stehen muss geht nix mehr. Am besten eine Mauer um den Ort und um den Ort herum einen grossen Parkplatz - natürlich mit hohen Parkgebühren, am besten noch an das niederländische QPark vergeben mit 50 Jahren Lizenzdauer wie in Saarbrücken.

Schade dass Herr Scheuer das nicht selbst ausbaden muss!

@Rosengregor: Die Sache mit

@Rosengregor:
Die Sache mit den tagessätzen sollte man generell im Verkehr einführen - hat sich ja in der Justiz bewährt. Dann müssten endlich auch die mit den dicken Karren die machen was sie wollen angemessen zahlen!
Selbst dann schmerzt das diese immer noch weniger als den Rentner..

Geld für die Kommunen

Scheuer möchte nur den Gemeinden zu mehr Geld verhelfen. Doch den nächtlichen Rasern in den Städten mit zu lautem Sport-Auspuff geht er nicht ans Leder, obwohl es die grössere Plage ist.

@vweh um 12:45

Die angeblichen 100 Mrd. sind externe Kosten, die es nicht real gibt, sondern aus theoretischen Berechnungen kommen.
Deutlich würde das werden, wenn alle Autofahrer das Auto mal stehen lassen. Dann wird ein 40 Mrd. € Loch im Bundeshaushalt entstehen.

@ Miezekatze Re: Also ehrlich.....

Ach so, Rettungsdienst und Feuerwehr sind für Sie wichtig, Fußgänger, Kinder, Mütter mit Kinderwagen, Alte und gebrechliche mit Rollator oder sogar Rollstuhl NICHT. Autos haben auf Geh- und Radwegen auch nicht nur mal eben etwas zu suchen, mal eben ist wegen solcher Ignoranten jemand über den Haufen gefahren worden, oder muß sich im "harmlosesten Fall" einen Herzinfarkt einfangen, weil er erschrickt weil er von anderen Autofahrern angehupt wird und den Vogel gezeigt bekommt.
Solche Strafen für ignorante Autofahrer sind längst überfällig.

TreuePunkte und TagesSätze

gehen besser ins Gedächtnis ein. Nur ohne Kontrolle keine Wirkung. Wieso alles schärfer machen, wenn sowieso keinen Koch gibt?

Nun wird es aber unangenehm !

Wie man sieht, brauchen die Kommunen notwendig zusätzliche Einnahmen, die sie dann hoffentlich zweckgerichtet verwenden werden (mehr Parkplätze und/oder besserer ÖPV). Wenn hier lediglich den Autofahrern noch mehr Geld aus den Rippen geschnitten werden soll, gehört dieser Gesetzentwurf verworfen und Herr Scheuer an den Pranger. Wir wohnen auf dem "platten Land" und müssen wegen jedem Mist in die ehemalige Kreisstadt - z.B. Einkauf. Amtsgänge, Arztbesuche, Apotheke,Post u.v.a.m. - und mit uns viele Leidensgenossen. Während die Supermärkte durchweg reichlich Parkplätze aufweisen können, trifft das für andere Ziele nicht zu. Gehbehinderte und/oder Senioren sollen offenbar zusätzlich abgezockt werden. Das ist schäbig - wird aber bei vollem Punktekonto sogar für eine Ausdünnung des Verkehrs sorgen. Das steigert die Akzeptanz für unseren Politikzirkus. Pfui Deibel !

12:53 von wenigfahrer

" nur weil Öko und Klima gerade in ist. "
Ich sehe hier wenier Öko und Klima als Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.

"Jeder Autofahrer der vernünftig fährt und die letzten 20 Jahre keinen Cent an die Polizei gezahlt hat, " der wird wohl auch weiter nicht falsch fahren, oder? Und die Argumentation: "Die Radfahrer sind auch doof " ist kein Grund, den Autofahrern Rücksichtslosigkeit durchgehen zu lassen.

"In Deutschland ist alles immer gleich extrem." Wenn wir ins europäische Ausland gehen, da ist es doch alles deutlich teurer.

@ bofich

Rechtlich sind also Anzeigen nur möglich, wenn man auf frischer Tat ertappt wird- also äußerst unwahrscheinlich.
Freuen Sie nicht nicht zu früh. Rechtlich darf nämlich JEDER eine Ordnungswidrigkeit zur Anzeige bringen und in Zeiten, wo fast jeder ein Smartphone besitzt, sind Beweisfotos schnell gemacht (mit GPS- und Zeitangaben) und über das entsprechende Onlineportal der Ordnungsämter die Anzeige schnell hochgeladen (macht pro Falschparker ca 2Min "Arbeit").

Für eine Parkunsitte würde ich gern hohe Strafen sehen...

Ich beobachte, dass immer mehr Menschen meinen, dass die Markierungen von Parkplätzen UNTER ihrem Auto sein sollen und nicht jeweils einer daneben. Letztens habe ich eine Dame daraufhin angesprochen, warum sie das mache, weil auch nicht mehr viele Parkplätze frei waren. Ihre Antwort: "Mein Kind schreit!"...das erklärt natürlich alles, da hilft es ungemein zwei Parkplätze zu blockieren :-/

Und wer bekommt den punkt?

Und wer bekommt den punkt? Der halter? Das gibt einen logistischen aufwand, weil jedesmal ein fahrer ermittelt werden muss.
Einfach mehr politessen einstellen. Die können dann im akkord für ihr eigenes salär tickets verbraten.
Nene, das verkehrsministerium können wir abschaffen. Von da kommt nur unsinn.
Wann hatten wir auch mal einen guten verkehrsminister?

Wird dann auch

aktiv für Parkraum gesorgt?
Ich bin froh als Handwerker auf dem Land zu arbeiten, ich leiste es mir sogar arbeiten in Innenstadtbereichen der Grossstädte im Einzugsgebiet Aufträge abzulehnen, weil es leider zum Teil unmöglich ist da zu parken.
Vielleicht sollten alle die aufs Auto für die Arbeit angewiesen sind mal Mondays für Mobilität einführen, da ein Auto offensichtlich langsam zum Feindbild erklärt wird.
Der Staat hätte gerne seine Steuern und die öffentlich rechtlichen gerne ihre GEZ, ob die wissen das dieses Geld verdient werden will, manchmal hab ich da meine Zweifel.

Scheuer treibt eine Sau nach

Scheuer treibt eine Sau nach der anderen durchs mediale Dorf, einzig um von seinem Maut-Desaster und seiner zwielichtigen Rolle bei den Vertragsgestaltungen abzulenken - und so sein Ministeramt über die Zeit zu retten.

Der neue Grüne

Nicht nur die Grünen wollen den Bürgern das Autofahren vermiesen. Die CSU versucht aus offensichtlichen Gründen, Gemeinsamkeiten mit den Grünen zu entdecken.

@tisiphone, 12:44

"Was juckt es jemanden bei 200 000 Jahresgehalt wenn er 2000 Euro im Jahr an Strafzetteln bezahlt, wenn es seiner Bequemlichkeit dient?
Gerade die Leute, die ein großes und damit teures Auto fahren, interessieren sich einen Dreck für die 10 oder 15 Euro.
Für einen Menschen der nicht viel Geld hat, ist die Strafe dann gravierender"

Genau so ist es. Und deshalb sorgt die Regelung mit den Punkten auch m.E. tatsächlich für mehr Gerechtigkeit.

Verbotsschilder

Mir ist es schon vorgekommen, dass ich ein Knöllchen kassiert habe, weil ich gar kein Parkverbot erkennen konnte. Erst recht keine Behinderung oder Gefährdung. Mein Highlite war vor einigen Jahren in Wiesbaden ein Parkbverbot-Schild mit Ausnahmen und Ausnahmen von den Ausnahmen. Ich habe dort nicht geparkt, wollte es aber wissen, und fragte Passanten. Jeder hatte eine andere Meinung, ob ich da nun von x bis y parken dürfe, ob man einen Anwohnerausweis brauche, ob es Wochentags oder an Wochenenden gelte usw. Sogar ein Polizist, der neugierig hinzutrat, war sich nicht sicher. Dafür dann womöglich noch einen Punkt kassieren? BeSCHEUERt! Aus dem Verkehrsministerium kommt nur noch Unsinn seit die CSU dort das sagen hat. Kümmern Sie sich mal lieber um den BER Herr Scheuer! Oder nee, vielleicht lieber nicht, wer weiß was er da für Ideen kriegt.

Am 28. August 2019 um 12:44 von tisiphone

"Also: her mit Punkten für chronische Sünder!!"

Weisen sie einem Falschparker mal persönliche Schuld nach. Juristisch ist das nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.
Halterhaftung und horrende Strafen in Form von Tagessätzen (ggf. Beschlagnahme des Fahrzeugs bis zur Zahlung), sonst wirkt in der heutigen Zeit nichts mehr. Das gilt übrigens nicht nur für Falschparken sondern für alle Bereiche der StVo.
Mir scheint, daß sich täglich mehr Chaoten auf Deutschlands Straßen einfinden. Mit minimaler Erhöhung der Bussgelder erreicht man da gar nichts.

Also wenn das Ziel ist

Also wenn das Ziel ist deutlich weniger Autos in Deutschland zu verkaufen und damit weniger MwSt, Mineralölsteuer und KFZsteuer einzunehmen, was bei diesen Rekordsteuereinamen heutzutage gut verständlich ist, dann macht diese Regierung alles richtig.

Klar sind Regeln zu beachten

und Parken in der zweiten Reihe ist ne gravierende Behinderung und gehört geahndet. Allerdings finde ich schon übertrieben, wenn kurzes Halten, um ggf. Jemand aussteigen zu lassen auch hart bestraft wird. Es gibt Gehbehinderte, die nicht jede Strecke bewältigen und die Parksituation in den Städten ist auch schwierig. Außerdem wird das regelgerechte Parken immer mehr erschwert. Ladezonen, E-Ladesäulen, E-Roller bekommen eigene Abstellplätze zu Lasten der Autos usw. Dann sollte man konsequenterweise E-Roller und Fahrräder auch zur Finanzierung der Infrastruktur heranziehen und ihre Fahrer bei Fehlverhalten genau so hart sanktioniert werden

@Toni B. (12:27)

Ich parke ständig ohne zu zahlen
Warum? Weil man mit wenig Aufwand lernen kann, Tickets zu vermeiden. Mir doch egal.

____

Es geht hier nicht ums Überschreiten der Höchstparkzeit oder ums Schwarzparken ohne Ticket, sondern ums Parken im Parkverbot und die damit einhergehende Verkehrsgefährdung.
Und richtig ist es: bei mir in der Gegend gibt es Leute, die meinen, ihren SUV auf dem Gehweg parken zu dürfen. Die Fußgänger können ja über den Rasen daneben laufen.

So ein Quatsch

Wenn ich aufm Gehweg parke und nach einer Weile wiederkomme und 50€ zahle oder mein Auto abgeschleppt wurde, hat sich das nicht gelohnt. Da sind Punkte doch übertrieben. Vor einer Weile habe ich mein Auto erlaubt zum Wandern wo hingestellt. Nach 4 Tagen musste ich feststellen, dass ein Parken verboten Schild wegen irgendwelchen Reperaturen hingestellt wurde. Musste 2x zahlen. Wenn ich da noch Punkte bekommen hätte, gäbe es aber einen Aufstand. Fazit: Punkte sind übertrieben, im Zweifel kann ja abgeschleppt werden. Und die Freiheit unerlaubt parken zu können, wo es aber eigentlich niemanden stört wird einem genommen. Denn sind wir ehrlich, manche Regeln sind einfach nicht nachvollziehbar. Und wenn es an bestimmten Stellen nachvollziehbar notwendig ist, dann muss hier eben mehr kontrolliert werden (Erklärungsschilder helfen auch)

Endlich mal konstruktiv...

Das wäre zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung. Nur wem die Strafen egal sind der fährt auch ohne Führerschein oder macht ihn einfach bei genug Kohle neu. Wenn sie die Strafen prozentual zum Einkommen festsetzen würden, täte es auch allen gleichermaßen weh. Schöner Nebeneffekt: es kommt mehr Kohle rein die den Straßen zugute käme.

@klabautermann 08

Jetzt übertreiben Sie mal nicht.
Gleich mit Punkten zu drohen ist übertrieben find ich, dauerparken geht nicht auch klar.

Aber Schreckenszenarien muss man nicht erstellen.
Ausserdem ist die Stadt da gefragt.
Genug Parkplätze in der Innenstadt zum be und entladen, oder die Innenstadt für den Verkehr sperren oder, oder, oder. Gibt ne Menge Möglichkeiten. Aber Geld ist halt wichtiger

Man man

Gibt es hier viele Radfahrhasser. Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Hamburg rein. Wenn ich nicht für die Autofahrer mitdenken würde, hätte ich 3 Unfälle pro Tag. Aber wenn ich das Auto nehme, weiß ich, wie sich der Radfahrer fühlt. Und ja, ich weiche auf die Straße aus, wenn der Radweg voll Mülltonnen oder Autos steht. Aber nehme ich das Auto würde ich keinen Radfahrer dafür anhupen. So steht es in §1 der StVO.

bei mir in Stuttgart

.... ist es in Mode gekommen, die Parkuhrgebuehr zu verzehnfachen
die Zeiten wo die erste halbe Stunde frei war sind vorüber
erst ab 22:00 gilt frei parken
dann werden Parkflächen mit Bäumen bepflanzt
oder für E Autos reserviert

Es wird immer einige Moralapostel geben....

... die jede Art von Regelverstoß, und sei er noch so klein, drakonisch bestrafen wollen.

Wo das hinführt sieht man heute schon an vielen Stellen.

Gar keine gute Entwicklung für eine Gesellschaft.

Die Anderen und ich nicht

Wie man hier sieht, schreiben gerade die, die sich oft einen Teufel darum scheren, wo sie ihr Fahrzeug abstellen. Hauptsache ich. Es wird Zeit, dass die Strafen für Egoisten deutlich erhöht werden. Am Besten noch nach Tagessätzen, damit es auch den trifft, dem 100EUR. egal sind.

Es ist keine Abzocke! Wer sich nicht an die Regeln hält, hat selbst Schuld.

Scheuer plant Punkte

Wenn Scheuer was plant ist es entweder nicht durchdacht , kostet ganz viel Steuergeld oder
oder ist als hirnlose Idee abzutun. Was macht man in so einem Fall von Unfähigkeit ? Und er ist damit nicht allein. Das zu erkennen ist dann noch schlimmer !

Verstehe die Aufregegung nicht...

Laut StVO ist parken überall da erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Also himmlisch viel Parkraum...

Und wer halt zu faul ist, mal ein paar Meter zu gehen, um einen solchen Platz zu belegen, der darf sich dann halt auch nicht über ein Ticket wundern...

Wer also erster Klasse parken will, der ist dann eben auch erster Klasse mit 100 €uronen und einem Punkt dabei...

Dann auch konsequent bitte

Ich halte das nicht für falsch, aber inkonsequent: Wenn Gefährdung das Maß ist, müsste jeder(!) Radfahrer und E-Scooter auf dem Bürgersteig € 50.- zahlen und bei mehr als 12km/h mehr als € 60.- und 1 Punkt in FL.

Wirklich?

Interessant, wie man Herr Scheuer die Maut in die Schuhe schiebt...

Meines Wissens war es ein gewisser Herr Dobrindt, der diese mit der Brechstange durchsetzen wollte und bravourös scheiterte...

Herr Scheuer badet nur mehr schlecht als recht den Dobrindt'schen Unsinn aus...

@rosengregor

Einverstanden!

@vweh 1245 Uhr

Offiziell? Schäden? Wo? Wann? --- Bitte eine überprüfbare Quelle angeben. Vielen herzlichen Dank im voraus.

8 x Falsch Parken ...

und Führerschein weg?

Auch bei Parkzeit Überschreitung.

Da haben doch irgendwelche Politiker nichts wichtigeres zu tun?

Die so etwas beschließen können sich ja auch im Straßenverkehr benehmen wie die Henker!

@Sisyphos3

Dann sollte man einfach sein 5-6 Jahre altes Auto verschrotten lassen, sich die Bäume anschauen oder einfach ein E-Auto kaufen, wenn man das nötige Kleingeld hat. Oder aber de Staat kommt auf die Idee mal mehrstöckige Parkhäuser zum mit akzeptablem Parkpreis pro Stunde zu bauen.

Dann sollte man auch einen

Dann sollte man auch einen Busgeldkatalog mit harten Strafen für Radfahrer und E-Scooter Benutzer die sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten einführen....

und eine Nummernschildpflicht für Radfahrer.

wenn schon, dann gleiches Recht für alle Verkehrsteilnehmer

@ Oliver_0601 Re: 8 x Falsch Parken ...

Wem es 8x am A.... vorbeigeht wegen falsch parken einen Punkt zu riskieren ist in meinen Augen charakterlich nicht geeignet ein Fahrzeug zu führen und der Führerscheinentzug durchaus gerechtfertigt.

Abstrafzwang

Man kann sich nur wundern, woher die Lust kommt auch bei Bagatelldelikten immer mehr zu kontrollieren und immer härter zu bestrafen. Nach meiner beruflichen Erfahrung kommen diese Forderungen allerdings eher von Bürgern und Nachbarn...bis sie selbst mal erwischt werden. Richtig sind die strafen natürlich bei parken auf Behindertenparkplätzen oder in Brandschutzzone.

Konsequent sein

Dann muß es auch einen Punkt geben wenn man unberechtigt auf einen Behindertenparkplatz oder in der ladezone u.s.w. parkt. Sonst wird das zur "günstigen" Alternative.

Eine Frage der Verhältnismäßigkeit!

Gestern noch war hier zu lesen, dass der Staat im zweiten Quartal ein Milliardenüberschuß an Steuern eingenommen hat. Reicht das nicht ...? Müssen wir Bürger jetzt auch noch bei Bagatellen quasi kriminalisiert und kräftig zur Kasse gebeten werden, wenn mal ein kleiner Fauxpas passiert? Hier fehlt jegliche Verhältnismäßigkeit!! Für solchen Kram werden ganze Ressorts beschäftigt, während die drängenden Probleme wie Klimschutz ausgesessen werden.

Komfortzone

Finde ich gut. Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, das nicht alles und jeder direkt mit dem PKW anzufahren ist. Mal kurz auf dem Gehweg oder in zweiter Reihe... Stört doch niemand. Ist aber nur Ausdruck der eigenen Bequemlichkeit und Ignoranz...

genug Parkmöglichkeiten

Im Umkehrschluss bedeutet das die Kommunen bieten ausreichend Parkmöglichkeiten an. Und nur wer sich dann trotz ausreichender Parkmöglichkeiten irgendwo als Verkehrhindernis aufbaut mit seinem Gefährt, kriegt die Macht des Gesetzes zu spüren.
Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?

Andrerseits muss man ja sagen

Wenn sich einige Politiker wie vor einigen Jahren schon mal in den Medien gezeigt wurde, für 200 Meter Fußweg den Fahrdienst bestellen, zeigt das möglicherweise das man vielleicht bei Ihnen von einer anderen Wahrnehmung der Realität ausgehen muss.
Die Probleme betreffen sie ja nicht direkt, und Relation für 200 Meter Fußweg kann jeder selbst bewerten.
Es täte einigen Politikern mal gut sich das Leben außerhalb ihrer Wahrnehmung mal anzuschauen.

@ 15:49 von Sisyphos3

Also meinen Sie, weil bei Ihnen der Parkraum knapp ist, dürften sie gegen das Gesetz verstoßen? Parkverbote haben einen Sinn und deshalb sind die einzuhalten. Aber wenn falsch parken billiger ist als richtig parken, dann ist da etwas falsch.
Ich bin auch der Meinung, dass generell jeder Falschparker abzuschleppen ist, so wie es auch in unseren Nachbarländern ist.

Am 28. August 2019 um 13:30 von adorno

Der Satz ist aber so.

"weis was Radfahrer machen und wie rücksichtslos die oft sind."

Und Ihrer ist " "Die Radfahrer sind auch doof "

Das habe ich nicht geschrieben, würde ich mir auch nicht anmaßen.
Wo ein Geschäft ist wo ich einkaufen kann oder muss oder soll, muss auch eine Möglichkeit sein die Ware zu laden.
Um sie nach Hause zu bringen, nicht alle leben nebenan, mehr als 50 Prozent leben außerhalb der Städte.
Und wenn Sie dann mal 7 Jahrzehnte alt sind, reden wir mal über Radfahrer und an was die sich zu größten teil nicht halten.

@Oliver_0601 (16:12)

8 x Falsch Parken ...
und Führerschein weg?
Auch bei Parkzeit Überschreitung.
Da haben doch irgendwelche Politiker nichts wichtigeres zu tun?
Die so etwas beschließen können sich ja auch im Straßenverkehr benehmen wie die Henker!

____

Nein, eben nicht bei Parkzeitüberschreitung. Sondern bei vorsätzlicher Verkehrsgefährdung, sprich Parken im Parkverbot, in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen etc.
Ihr Ticket für Parken ohne gültigen Parkschein bekommen Sie weiterhin bequem von der Kommune.

@Südstaatlerin (17:02)

Eine Frage der Verhältnismäßigkeit!
Gestern noch war hier zu lesen, dass der Staat im zweiten Quartal ein Milliardenüberschuß an Steuern eingenommen hat. Reicht das nicht ...? Müssen wir Bürger jetzt auch noch bei Bagatellen quasi kriminalisiert und kräftig zur Kasse gebeten werden, wenn mal ein kleiner Fauxpas passiert? Hier fehlt jegliche Verhältnismäßigkeit!! Für solchen Kram werden ganze Ressorts beschäftigt, während die drängenden Probleme wie Klimschutz ausgesessen werden.

____

Also, wenn sich jemand auf den Gehweg stellt und Fußgänger dazu nötig, über die Straße am parkenden Fahrzeug vorbeizugehen und sie dabei der Gefahr aussetzt, von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst zu werden, dann ist das für mich kein kleiner Fauxpas und die Bestrafung mit einem Punkt noch sehr günstig.

Bayrisch politischer Aktivitätsnachweis

Ja..! die tun was ob unsinnig oder nicht
ist drittrangig...die Richtung ist immer die gleiche...eben deutsch

Wie hier wieder vieles verdreht wird

Die Punkte soll es nur bei Behinderung und Gefährdung geben und nicht bei abgelaufener Parkuhr.

Und das ist richtig so, wer andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet muss Punkte bekommen, genau dafür wurde das Punktesystem in Flensburg eingerichtet. Da gibt es nichts zu diskutieren, es ist eigentlich ein Unding, dass es das beim Parken noch nicht gibt. Wenn jemand während der Fahrt jemanden gefährdet diskutiert doch sich keiner, dass es dafür Punkte gibt.

Bagatelldelikte?

WARUM Parken Sie nicht einfach auf der Straße wo ein Auto laut StVO hin gehört? Warum muß der schwächste Verkehrsteilnehmer behindert und gefährdet werden? Ich bin es mittlerweile leid auf dem Weg nach Hause Slalom um falsch parkende Autos auf den Gehwegen zu laufen und/oder mir meine Klamotten an Hauswänden oder schmutzigen Auto zu versauen oder an Hecken zu zerreißen . Oder mich von Autofahrern anhupen zu lassen, weil ich auf die Straße ausweichen muß, weil diese Menschen zu faul sind ein paar Meter zu laufen. Bescheuerteste Ausrede eines Autofahrers auf dem Gehweg, warum er seine Kiste nicht auf der Straße stellt, "Das darf ich nicht, da ist eine durchgezogene Linie". Nee ist klar, aber auf dem Gehweg Fußgänger behindern?

Es wird immer schlimmer in Deutschland

Immer mehr Regulierung. Immer mehr Strafen.
Immer mehr Gängelung
Immer mehr Populismus, auch in der Regierung.
Immer mehr Steuern und Abgaben.
Immer mehr
Immer mehr

Hat das was gebracht? Nein!

Wir benötigen ein Belohnungsanreizsystem.

Vor allem beim Klimawandel.

Und ansonsten sollte gelten, dass alles erlaubt ist und nur in Ausnahmefällen eine Abweichung davon erlaubt ist.

Im aktuellen Fall handelt es sich wohl eher um Green washing. Punkte sammeln bei den Klimafanatikern, die am liebsten Autofahren verbieten würden.

Dr.Dr. 17.10

ich lese nirgends heraus, dass Sisyphos3 für Gesetzesverstöße plädiert, wenn er die irrwitzige Parksituation in S anspricht, wo Alles getan wird, um Autofahrer auszubremsen. Diejenigen, die mit Kfz-Steuer und Mineralölsteuer die Infrastruktur finanzieren sollen draußen bleiben, um Platz für die Radfahrer und E-Scooter zu schaffen, die finanziell nichts beitragen? Und sich dann über aussterbende Innenstädte und Geschäftsschließungen wundern

Mich stört parken in zweiter Reihe auch

Was aber sollen Paketboten den bitte anderes tun, die sind so eng von der Zeit getaktet, das es auch so kaum von der Zeit für die passt.

Sollte lieber endlich Tempolimits einführen.

Ausser wenn Falschparker vor Feuerwehrausfahrten oder vor Hydranten stehen, gefährdet es weder Leben noch Gesundheit.
Aber gefährliche Körperverletzung, Totschlag, Mord u.ä. aufgrund von bedenkenlosem, gewissenlosem, egoistischem, rein eigennützigem Handeln (für den Kick, Adrenalinschub, Protzerei u.a.) sind in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor Bagatellen.

Sinnvolle Erweiterung der Gesetz

Ich als Fahrradfahrer kann das nur sehr begrüßen! Es ist anstrengend wenn man als Fahrradfahrer nicht auf den entsprechenden Fahradwegen fahren kann. Das nervt alle, Autofahrer und Fahrradfahrer. Hoffentlich wird es gezielt kontrolliert, dann kommt auch mehr Geld in die Stadtkassen :)

Sinnvolle Erweiterung der Gesetz

Ich als Fahrradfahrer kann das nur sehr begrüßen! Es ist anstrengend wenn man als Fahrradfahrer nicht auf den entsprechenden Fahradwegen fahren kann. Das nervt alle, Autofahrer und Fahrradfahrer. Hoffentlich wird es gezielt kontrolliert, dann kommt auch mehr Geld in die Stadtkassen :)

Punkte in Flensburg

Vorschlag, um das Praktische mit dem Nützlichen zu vereinen:

Herr Scheuer überträgt den Einzug des Bußgelds für Falschparker sowie die Erteilung von Punkten in Flensburg an Eventim gegen Rücknahme der Schadenersatzklage aus der missglückten Maut!

Mit diesem Geniestreich käme unser Verkehrsminister nochmal ganz groß raus :-)

Punkte für Falschparker

Könnte ich (Autofahrer Radfahrer und Fußgänger in Münster) mit leben! Aber dann fände ich es konsequent, endlich eine Rechtsgrundlage dafür zu schaffen, dass Radfahrer, die ihre Räder (Fußgänger)verkehrsbe-hindernd bzw. -gefährdend auf Fußwegen abstellen kostenpflichtig verwarnt und ihre Räder kostenpflichtig „abgeschleppt“ werden können.

Parken

Finde, es ist noch zu wenig. Die Straße wird immer mehr zum rechtsfreien Raum. Das Parken gegen die Fahrtrichtung ist schon Standard, Geh- und Fahrradwege sind nur der erweiterte Parkplatz. Jeder Meter wird mit Autos vollgestellt, damit man ja nicht ein wenig Laufen muss. Ich, ich, ich in erweiterter Form auf den Straßen. Es hilft kein Ansprechen, kein Maßregeln und auch kein Plädieren. Dann halt Strafe. Am besten ab 12 Punkten Führerschein weg. Also wirklich weg. Dann neu machen müssen, so als ob man nie einen gemacht hätte.

Ein Reifen auf dem Bordstein:

= Parken auf dem Gehweg, Strafe. Kein Reifen auf dem Bordstein: Seitenspiegel wird abgefahren = Auto nicht mehr verkehrssicher, auch Strafe.

Viel Spaß dabei

Denkt ihr auch mal an die vielen Paketboten? Denen wird jetzt die schwere Arbeit noch schwerer gemacht. Sobald ich einen Punkt bekomme weil ich keinen ordentlichen Parkplatz bekomme werde alle Pakete direkt im Paketshop landen. Kurz und schmerzlos. Kein Parkplatz vor der Tür des Kunden , Paket im Paketshop.

vriegel

Dank für die Einschätzung dieses Vorhabens! Unsere Volksvertreter sind von diesen neuen Maßnahmen selbstverständlich n i c h t betroffen. Man versetze sich mal in die Lage eines Lieferanten, der kaum ein nennenwertes Einkommen hat und auf seinen "Lappen" zwingend angewiesen ist ! Der geht bzw. fährt seiner Tätigkeit doch nur unter maximalem Stress nach. Mit 40 hat er seinen Herzkasper und dann kostet es die Allgemeinheit richtig Geld. Dieses instinktlose Herumgeeiere der Politik ist kaum noch zu ertragen ! Unsere Volkswirtschaft ist nunmal - leider !!! - in sehr großen Maße vom Automobil abhängig. Die Politik hat es aber versäumt, rechtzeitig die nötigen Maßnahmen zu treffen. P.S. ich bin kein Verkaufsfahrer !

Bei uns in Köln

hat mal eine Radfahrerin vor einer Bäckerei ihr Fahrrad mitten auf der Straße abgestellt. Auf dem Gepäckträger ein Schild: Bin gerade mal Brötchen holen.
Das Geschrei und Gehupe der Autofahrer muß fürchterlich gewesen sein.
War ein kleiner „Test“ einer Tageszeitung, die dann über die Aktion berichtete.

Fehlverhalten muss schmerzhaft werden

Ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber lange noch nicht genug. Die Bußgelder müssen um etwa den Faktor 5 (fünf) angehoben werden, um das Niveau anderer Nachbarländer anzugleichen. Asozialen Verkehrsteilnehmern, die meinen allein auf den Straßen unterwegs sein, muss dringend eine knallharte Grenze bis zum Entzug der Fahrerlaubnis aufgezeigt werden. Nur so wird Autofahren für die umsichtigen Lenker wieder lebenswert.

17:48 von InformierterStudent

Sinnvolle Erweiterung der Gesetz

Ich als Fahrradfahrer kann das nur sehr begrüßen! Es ist anstrengend wenn man als Fahrradfahrer nicht auf den entsprechenden Fahradwegen fahren kann. Das nervt alle, Autofahrer und Fahrradfahrer. Hoffentlich wird es gezielt kontrolliert, dann kommt auch mehr Geld in die Stadtkassen :)
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Könnten Sie sich mit ähnlicher Ahndung bei Fahren auf entgegengesetzten Fußwegen, Rotlichtverstössen und in gesperrten Fußgängerzonen, auch anfreunden?

Autofahren macht keinen Spaß mehr

Trunkenheitsfahrt ok, sehe ich noch ein, aber falsch parken?
Die armen Leute in Flensburg, jetzt kriegen die richtig viel zu tun.

In sehr stark frequentierten Gegenden kann ich das verstehen.

Hier in meiner Region (Kleinstädte, Dörfer) ist es unsinnig. Hier ist viel problematischer, wenn immer mehr Schwerlasttransporter, weil sie die Autobahn umfahren, durch die engen Dorf-Hauptstrassen rasen und dabei kaum die Kurve bekommen. Ich kenne noch Zeiten, als Omi am Krückstock und mit Handwagen sehr sehr langsam, aber gefahrlos, die Strasse überqueren konnte - lange vorbei diese traumhafte Zeit!

In Leipzig ca. 200 Meter vom Hbf entfernt, habe ich in einer sehr abgelegenen Nebenstrasse, auf deren Fußweg aller 30 Minuten ein Radfahrer oder Fußgänger vorbei kam, 12 Stunden im Parkverbot gestanden. Ohne ersichtlichen Grund, keine Einfahrten, Geschäfte, nix... aber erhielt später ein Knöllchen. Für solche "Vergehen" soll ich ab sofort Punkte bekommen?

An alle Paketempfänger

Konsequenz wird sein das ihr eure Pakete dann im Shop abholen dürft. Weil kein Paketbote für euch sein Führerschein verlieren will. Hat einen großen Vorteil. Die Arbeit des Paketboten wird um ein vielfaches leichter.

@ vriegel

Wir benötigen ein Belohnungsanreizsystem. Und wie stellen Sie sich das vor? Jeder der 10x Vorschriftsmäßig geparkt hat darf 20x ticketfrei Fußgänger und Fahrradfahrer belästigen? Es gibt die StVO und wer sich daran hält braucht auch keine Punkte und Bußgelder zu befürchten, aber das scheint einigen Leuten ja wohl sehr schwer zu fallen. Und wenn das so ist muß man leider ans eingemachte und da 10-15€ für eine Knolle nicht abschrecken muß es eben mehr und vor allem ein Fahrverbot sein.

Nur mal eben ^^

@Mietzekatze

Sie schreiben: "Schutz für Rettungsdienst und Feuerwehzufahrt ist wichtig. Aber Radwege ect.? Schon übertrieben, find ich. Oft muss ja bloß was ausgeladen werden, keiner parkt da auf Dauer.
Und die Radfahrer, da sag ich lieber mal nichts."

Genau für Sie ist so eine Regelung bestimmt. Nicht für mal 5 Cent überlegen, - mal bloß eben kennt man ja. Radwege usw ... vollkommen überbewertet - gelle?

Warum bleiben Sie dann nicht bloß mal eben auf der Straße stehen zum Be- und Entladen. Ich bin mir sicher, dass alle anderen Autofahrer für Ihre Situation vollstes Verständnis haben werden.

Und was Radfahrer angeht, über die sich lieber nichts sagen wollen: Auch die gehören genauso bestraft, wenn sie sich nicht an den Regeln der Verkehrsgemeinschaft halten.

Dafür bekommen Sie als Autofahrer aber kein Freibrief. Gott sei Dank.

@Francis Ricardo

"Was aber sollen Paketboten den bitte anderes tun, die sind so eng von der Zeit getaktet, das es auch so kaum von der Zeit für die passt."

Beispielsweise Lastenfahrräder benutzen. Das würde sogar noch eine Menge Arbeitsplätze schaffen.
Es würde natürlich auch den Pakettransport verteuern. Aber das wiederum würde eine effektive CO2-Einsparung bedeuten.

Worauf ich hinaus will: Es bringt nicht viel, nur zu rufen "Was sollen wir denn machen?!"
Es müssen Ziele gesetzt werden, und dann kann man gucken, wie man sie erreicht.

Wenn immer nur auf die Leute gehört würde, die sagen, dass es ohne Kohle- und Atomstrom nicht ginge, wären wir jetzt nicht bei 40% EE-Quote. (Und wenn diese Leute noch weniger zu sagen hätten, könnten wir jetzt vermutlich schon bei 80% sein.)

Schaut mal

Nicht "Rettungsfahrzeuge- und Wege", das geht so: "Rettungsfahrzeuge und -wege". Bitte weitersagen :-)

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