Ihre Meinung zu: Bundeswehr-Offiziere kritisieren AfD

28. August 2019 - 7:33 Uhr

Die AfD versucht mit ihrer Politik gezielt, Soldaten anzusprechen und als Wähler zu gewinnen. Doch bei einigen ehemaligen und aktiven Offizieren kommt das gar nicht gut an. Von Christoph Prössl.

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Kommentare

Schade

wieder eine Chance vertan. Diesmal aber in der Darstellung beider Seiten. Die Bundeswehr spiegelt die Gesellschaft wieder, und damit sind auch SPD-Mitglieder und Sympathisanten dabei. Hoffentlich sind auch genügend Mitglieder der Grünen und der Linken dabei. Und so finden sich auch genügend Kritiker - und das ist richtig. Damit aber zu sagen, dass die Gegenseiten - Sympathisanten der AfD oder CDU - unrecht haben und schweigen müssen, zeugt nicht von Ausgewogenheit. Wie sagten noch - sinngemäß - jetzt vergessene Leute: Ich kämpfe dafür, dass auch diejenigen ihre Meinung äußern dürfen, die gegen Meinungsfreiheit sind.
Unpopulär sein heißt nicht, Unrecht zu haben!

Wehrmacht 2.0

Vielleicht sollte mal jemand der AfD unerbittlich klar machen, daß die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung und auch der Bundeswehr ganz sicher keine Wehrmacht 2.0 wollen.

veraltetes Gerät

Ich habe in den 70ern als Zeitsoldat gedient. Die Bundeswehr hat teilweise heute noch Material, mit dem ich erfolgreich den "Warschauer Pakt" abgeschreckt habe und die Politik stellt sich vor die Kameras und behauptet eine zeitgemäße technische Ausrüstung. Das ist lächerlich, die Bundeswehr ist längst nicht mehr in der Lage ihren grundgesetzlichen Auftrag (die Landesverteidigung) angemessen wahrzunehmen. Ich habe vor jedem Soldaten allergrößten Respekt für seinen Dienst, die Führung allerdings sollte ihre Fürsorgepflicht gegenüber den dienenden Frauen und Männern wahrnehmen und der Politik klare Forderungen präsentieren, bevor es mit ungeeignetem Material in aller Herren Länder geht!

"unerbittlichen Kampf"

Krieg ist nun mal unerbittlich und unsere Soldaten müssen darauf vorbereitet sein. Ich persönlich führe diese Formulierung auf die Rufe derer zurück die die Anforderungen an unsere Truppe immer weiter nach unten schrauben möchten. Daraus aber den Wunsch zu konstruieren man möchte die BW in eine skrupellose Killertruppe wandeln die keine Rücksicht auf Völker- und Menschenrechte nimmt scheint mir doch sehr abwegig.

@Gerhard Apfelbach

"veraltetes Gerät

Ich habe in den 70ern als Zeitsoldat gedient. Die Bundeswehr hat teilweise heute noch Material, mit dem ich erfolgreich den "Warschauer Pakt" abgeschreckt habe und die Politik stellt sich vor die Kameras und behauptet eine zeitgemäße technische Ausrüstung. Das ist lächerlich, die Bundeswehr ist längst nicht mehr in der Lage ihren grundgesetzlichen Auftrag (die Landesverteidigung) angemessen wahrzunehmen. Ich habe vor jedem Soldaten allergrößten Respekt für seinen Dienst, die Führung allerdings sollte ihre Fürsorgepflicht gegenüber den dienenden Frauen und Männern wahrnehmen und der Politik klare Forderungen präsentieren, bevor es mit ungeeignetem Material in aller Herren Länder geht!"

Die mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr, da haben Sie Recht. Ist aber nicht das Thema. Es geht darum, daß die AfD versucht, die Bundeswehr politisch zu indoktrinieren und das geht gar nicht.

@Grimm90

""unerbittlichen Kampf"

Krieg ist nun mal unerbittlich und unsere Soldaten müssen darauf vorbereitet sein. Ich persönlich führe diese Formulierung auf die Rufe derer zurück die die Anforderungen an unsere Truppe immer weiter nach unten schrauben möchten. Daraus aber den Wunsch zu konstruieren man möchte die BW in eine skrupellose Killertruppe wandeln die keine Rücksicht auf Völker- und Menschenrechte nimmt scheint mir doch sehr abwegig."

Mir erscheint das überhaupt nicht abwegig. Einer Partei, in der es einzelne Mitglieder es gut finden würden, wenn auf Flüchtlinge an der Grenze geschossen würde, traue ich auch zu, daß sie genau das will: eine skrupellose Killertruppe.

Diese Offiziere haben ganz

Diese Offiziere haben ganz einfach gegen die Dienstvorschriften verstossen und muessen deswegen gemassregelt werden. Aktive Offiziere haben im Dienst und in der Oeffentlichkeit keine parteipolitischen Auesserungen zu taetigen, fertig.

Der Artikel suggeriert mal

Der Artikel suggeriert mal wieder wieder, dass die AfD die Bundeswehr zu einem Militärputsch anstacheln will. Tatsächlich gehören die Soldatinnen und Soldaten zum dem Teil der Gesellschaft, der die politischen Fehlentscheidungen in Deutschland als erstes zu spüren bekommt.
Ein Soldat ist nach dem Selbstverständnis der BW ein Bürger in Uniform und hat somit dasselbe Recht , die Regierung zu kritisieren, wie ein Zivilist.

Bundesweh darf von keiner politischen Doktrin

beeinflußt werden. Die Bundesweh hat neutral zu sein. Wenn Offiziere ihre MEinung äußern, dann nur in ihrem privaten Umfeld und nicht vor oder bei der Truppe. Ich wünsche mir Soldaten die dem Dienst am Vaterland, Heimatland und vor allem an dem Land dem sie geschworen haben zu dienen unerbittlich ihren Dienst tun. sonst passiert was im Balkankrieg obligatorisch war- den Waffendienst verweigern weil man ja nie damit rechnete im Kriegsfalle wirklich eingesetzt zu werden. Auf solche Soldaten und Soldatinen darf man nicht man muß auf soetwas verzichten. Krieg ist brutal, gemein und zerstört nicht nur die Körper sondern auch die Seelen. Bei dem jetzigen Zustand der Bundeswehr bleibt uns sowieso nur die Hoffnung- die Welt möge uns im Falle eines Krieges "vergessen".

"Streitkraft Bundeswehr"

Da bekommen die Worte des AfD-Fraktionsvorsitzenden "stolz auf die Leistungen der Soldaten der Wehrmacht zu sein" ihre eigene Bedeutung.
Solange rechtsextreme Elemente sich in der AfD tummeln, muss vor dieser Partei auch bei unseren Soldaten gewarnt werden.

Gruß Hador

@Drumknott

"Schade

wieder eine Chance vertan. Diesmal aber in der Darstellung beider Seiten. Die Bundeswehr spiegelt die Gesellschaft wieder, und damit sind auch SPD-Mitglieder und Sympathisanten dabei. Hoffentlich sind auch genügend Mitglieder der Grünen und der Linken dabei. Und so finden sich auch genügend Kritiker - und das ist richtig. Damit aber zu sagen, dass die Gegenseiten - Sympathisanten der AfD oder CDU - unrecht haben und schweigen müssen, zeugt nicht von Ausgewogenheit. Wie sagten noch - sinngemäß - jetzt vergessene Leute: Ich kämpfe dafür, dass auch diejenigen ihre Meinung äußern dürfen, die gegen Meinungsfreiheit sind.
Unpopulär sein heißt nicht, Unrecht zu haben!"

Daß niemand schweigen muß, sieht man schon daran, daß Ihr Kommentar veröffentlicht wurde. Somit führen Sie sich selbst ad absurdum. Es geht in dem Artikel auch nicht um Meinungsfreiheit, sondern um den Versuch der politischen Indoktrination der Bundeswehr durch die AfD. Das ist durch Meinungsfreiheit nicht gedeckt.

@Tarek94

"
Am 28. August 2019 um 09:27 von Tarek94
Diese Offiziere haben ganz

Diese Offiziere haben ganz einfach gegen die Dienstvorschriften verstossen und muessen deswegen gemassregelt werden. Aktive Offiziere haben im Dienst und in der Oeffentlichkeit keine parteipolitischen Auesserungen zu taetigen, fertig."

Genau darum geht es, um nichts anderes. Sehr gut auf den Punkt gebracht.

@Gautr

"Der Artikel suggeriert mal

Der Artikel suggeriert mal wieder wieder, dass die AfD die Bundeswehr zu einem Militärputsch anstacheln will. Tatsächlich gehören die Soldatinnen und Soldaten zum dem Teil der Gesellschaft, der die politischen Fehlentscheidungen in Deutschland als erstes zu spüren bekommt.
Ein Soldat ist nach dem Selbstverständnis der BW ein Bürger in Uniform und hat somit dasselbe Recht , die Regierung zu kritisieren, wie ein Zivilist."

Hat er selbstverständlich, das selbe Recht. In seiner Freizeit, wie auch jeder Beamte. Aber auch die selbe Pflicht. Offiziere dazu quasi aufzufordern, im Dienst Werbung für die AfD zu machen, da sollte man durchaus mal überprüfen, ob das nicht ein Dienstvergehen ist.

AfD und die Bundeswehr

Alleine schon die Tatsache, dass die AfD von einem wieder einzurichtenden Generalstab schwadroniert zeigt doch nur, welch Geistes Kind die sind! Nur zur Info: es war unter anderem der Generalstab in der Weimarer Republik, der völlig an der Politik vorbei eigene Pläne entwickelte, die u. a. auch in Putschversuchen geendet sind.

Es hat schon seine Richtigkeit, dass die Allierten nach dem Zweiten Weltkrieg genau die Abschaffung des sog. Großen Generalstabes mit als Bedingung machten. Heute liegt die Verantwortung im Verteidigungsministerium, im Krisenfall im Bundeskabinett mit der Kanzlerin an der Spitze. Und damit erfüllt die Demokratie genau die Vorgaben der damaligen Siegermächte, die ein Generalstab, den die AfD in ihrem Vergangenheitswahn so gerne wieder hätte.

Fragt sich der mündige Bürger doch bitte einmal, wieso eine angeblich demokratische Partei ausgerechnet sowas haben möchte!

Kein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft

Die Armee ist kein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft.
In der Polizei, Armee und bei Sicherheitsdiensten werden Personen mit einem autoritären Weltbild überrepräsentiert sein,
genauso wie bei Sozialarbeiter soziale Werte eine deutlich größere Rolle spielen und bei Investmentbankern eine wirtschaftsliberale Weltsicht.

Deswegen macht es für die AFD sinn, speziell in der Armee zu werben. Daran kann man sie nicht hindern.
Aber man kann ihr widersprechen.
Und natürlich muss man bei der Armee politische Bildung betreiben, um die Werte der Republik zu vermitteln. Verfassungsfeinde habe in der Bundeswehr natürlich nichts zu suchen.

@ Drumknott - Ich kämpfe für Meinungsfreiheit

Unpopulär sein heißt nicht, Unrecht zu haben!

Zählt das auch für Generäle ?

So hatte Reinhardt Zudrop seine "freie Meinung geäußert und „vor versammelter Mannschaft“ erklärt, dass die AfD keine „von Soldaten wählbare Partei“ sei, da es in ihren Reihen Rechtsex­tremisten gebe.

Deswegen ist die von der AFD geforderte suspension nichts anderes
als ein Verbot der freien Meinungsäußerung.

Da der General keinen Befehl erlassen hat !

afd

grundsätzlich hat die bundeswehr ein rechtskonservatives bis prefaschistisches weltbild.beste beispiel ist der reichsadler der lettow-vorbeck kaserne vor der bundeswehruni mit rausgemeißelten hakenkreuz wiederaufgebaut wurde.sowie das u bootdenkmal in laboe hier wird eine ganze waffengattung geehrt die sich in zwei weltkriegen durch ihre endlosen kriegsverbrechen einen namen gemacht hat.genau hier setzt die afd an und preist die gemeinsamkeiten an.z.b. menschen in seenot einfach ertrinken zu lassen.die forderung der afd aus der parlamentsarmee ein verfügungsheer zu machen welches "auch gegen den willen der regierungen"in jeden land aktiv werden kann findet sehr viel zustimmung bei den generälen.das gejammer wegen der ausrüstung geht mit einen überschuss im bundeshaushalt einher,den sich auch die wirtschaft mit ihrer pessimistischen wachstumsprognose sichern will.getreu dem motto wer am lautesten schreit bekommt auch am meisten und schon sind all die neuen spielzeuge kaputt.

@Anderes1961 09:18

"... Es geht darum, daß die AfD versucht, die Bundeswehr politisch zu indoktrinieren und das geht gar nicht...."
.
Genau darum geht es nicht in diesem Artikel!.
.
Der Einzige, der eventuell versucht hat Soldaten "politisch zu indoktrinieren" war "...
Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung (und der, Anm.) soll vor Soldaten vor der AfD gewarnt haben. ..."
.
Es besteht nun der Verdacht, dass Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung damit gegen das Soldatengesetz verstoßen hat.
.
Die AfD dagegen versucht überhaupt nirgendwo Soldaten "politisch zu indoktrinieren". Die AfD sieht Soldaten als das was sie sind: Bürger in Uniform. Und die gilt es selbstverständlich auch als potentielle Wähler anszusprechen. Daran ist in einer Parteien-Demokratie überhaupt nichts auszusetzen.

@Karl Klammer 09:48

"Deswegen ist die von der AFD geforderte suspension nichts anderes
als ein Verbot der freien Meinungsäußerung.

Da der General keinen Befehl erlassen hat !"
.
Aber er hat sich im Dienst politisch betätigt, bzw. seine Empfehlung abgegeben. Und damit eventuell gegen das Soldatengesetz verstoßen. Reicht in Ihren Augen ein solcher Verstoß für eine Suspendierung nicht aus?

um 09:29 von MaLuKing

>>
Die Bundesweh hat neutral zu sein.
<<

Ich glaube, hier schreiben so einige ohne grundlegende Kenntnisse.

Die Bundeswehr ist schon deshalb nicht neutral, weil die Soldaten einen Eid auf die Verfassung schwören. Die Abwehr politischer Indoktrination, die hier als eigene politische Indoktrination dargestellt wird, gehört zu den Pflichten der Offiziere. Das Konzept der inneren Führung gilt immer noch.

@Carlos12

"Kein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft

Die Armee ist kein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft.
In der Polizei, Armee und bei Sicherheitsdiensten werden Personen mit einem autoritären Weltbild überrepräsentiert sein,
genauso wie bei Sozialarbeiter soziale Werte eine deutlich größere Rolle spielen und bei Investmentbankern eine wirtschaftsliberale Weltsicht.

Deswegen macht es für die AFD sinn, speziell in der Armee zu werben. Daran kann man sie nicht hindern.
Aber man kann ihr widersprechen.
Und natürlich muss man bei der Armee politische Bildung betreiben, um die Werte der Republik zu vermitteln. Verfassungsfeinde habe in der Bundeswehr natürlich nichts zu suchen."

Man kann die AfD aber durchaus daran hindern, im Dienst Werbung für sich zu machen. Das ist nämlich nicht erlaubt.

@Anderes1961 09:37

"Aktive Offiziere haben im Dienst und in der Oeffentlichkeit keine parteipolitischen Auesserungen zu taetigen, fertig."

Genau darum geht es, um nichts anderes. Sehr gut auf den Punkt gebracht."
.
Sie haben aber schon verstanden, dass in diesem Artikel nur von einem Einzigen Offizier die Rede ist, der sich -im Dienst- parteipolitisch geäußert hat?
,
Das war laut diesem Artikel: Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung als er Soldaten vor der AfD gewarnt hat. Und das nennt man "politische Indoktrination"

@Karl Klammer

Vor versammelter Mannschaft darf der General Zudrop im Dienst(!!) diese Aussagen ausdrücklich NICHT treffen!

Was der General Zudrop als Privatperson ausserhalb(!!) des Dienstes den gleichen Personen mitteilt, ist vollkommen unerheblich, ausserhalb des Dienstes er alles sagen, was ihn gerade einfällt!

Nur im Dienst halt nicht!

@09:48 von Karl Klammer - leider falsch!

Das nichts mit einem Befehl zu tun, sondern ist im Soldatengesetz eindeutig geregelt!

Soldatengesetz:
§ 15 Politische Betätigung
(1) Im Dienst darf sich der Soldat nicht zu Gunsten oder zu Ungunsten einer bestimmten politischen Richtung betätigen. Das Recht des Soldaten, im Gespräch mit Kameraden seine eigene Meinung zu äußern, bleibt unberührt.
(2) Innerhalb der dienstlichen Unterkünfte und Anlagen findet während der Freizeit das Recht der freien Meinungsäußerung seine Schranken an den Grundregeln der Kameradschaft. ... Die gegenseitige Achtung darf nicht gefährdet werden.
(3) Der Soldat darf bei politischen Veranstaltungen keine Uniform tragen.
(4) Ein Soldat darf als Vorgesetzter seine Untergebenen nicht für oder gegen eine politische Meinung beeinflussen.

Und dagegen hat General Zudrop offensichtlich verstoßen

Ja, ja, das Sommerloch..........

Irgend ein General AD stört sich an einer Formulierung, die er dann auch interpretiert.
Ein Tipp: Für diesen Fall gibt es den Duden!
Da finden sich zig Möglichkeiten, von brutal über energisch entschlossen streng unnachgiebig bis zu rücksichtslos und knallhart.
War der Mann schon mal persönlich in einem Gefecht? Wie hat er dort dann die "Grundsätze des humanitären Völkerrechts" durchgesetzt? Oder die Menschenwürde geachtet? Also man kann jemanden erschießen, aber gleichzeitig seine Menschenwürde achten? Ein interessanter Aspekt......
Wieder mal viel Bläh um nichts. Hauptsache wieder ein Artikel mit AfD.
Übrigens kann ein aus welchem Dienst auch immer Ausgeschiedener machen was er will. Und sich in der Partei seiner Wahl engagieren. Egal ob schwarz, rot, grün oder blau.
Wäre Ex-General Wundrak den Linken beigetreten, hätte man ihn vermutlich als Pazifisten bejubelt.

Wahlentscheidung

Was jemand in DE als Bürger wählt,ist ganz allein seine Entscheidung.
Die Parteien die zur Wahl stehen sind auch zugelassen in DE.
Übrigens hat niemand im öffentlichen Dienst für oder gegen eine politische Partei Werbung zu machen.
Würde ich das tun hätte ich mit meinem Dienstherren Ärger.
Und ,wenn die AfD soviel Erfolg hat im ÖD-dann wird das wohl an den seit Jahren nicht gelösten Problemen liegen

Es ist egal, ob die AfD mit ihrer Beschwerde durchkommt

oder nicht: ihre Fans werden sie in jedem Fall als Sieger sehen.
1. Beschwerde wird akzeptiert -> Fans: Juchu! (hämisches Fingerzeigen auf alle anderen, die keine AfD Fans sind)
2. Beschwerde wird abgelehnt -> Fans: Das war politisch motiviert und nur gegen die AfD! Aber wir werden immer mehr!

So in der Art halt. Man kennt das Verhalten ja bereits von vielen anderen Entscheidungen in der Vergangenheit.

Achja, weil man es heute ja immer erwähnen muss: obig Genanntes gilt nicht für jeden AfD Wähler sondern für einen nicht unerheblichen Teil derer.

"So hatte Reinhardt Zudrop

"So hatte Reinhardt Zudrop seine "freie Meinung geäußert und „vor versammelter Mannschaft“ erklärt, dass die AfD keine „von Soldaten wählbare Partei“ sei, da es in ihren Reihen Rechtsex­tremisten gebe. Deswegen ist die von der AFD geforderte suspension nichts anderes
als ein Verbot der freien Meinungsäußerung."

Offensichtlich sind Sie nicht beim Militaer gewesen. Die Mannschaft "versammelt" sich keineswegs freiwillig. Ein Offizier der antreten laesst, um dann einen Monolog ueber seine persoenlichen parteipolitischen Praeferenzen zu halten, hat in der Bundeswehr nichts verloren.

Truppenwerbung für links & grün

In der Bundeswehr scheint es fruchtbaren Boden für diese Partei zu geben.
Während meiner Zeit beim Bund klangen aus den Fallschirmjäger Stuben regelmäßig Marschmusik aus der NS-Zeit und generell scheinen sich bei Bundeswehr und Polizei eher Kandidaten mit rechten als linken Tendenzen zu finden.
Immerhin liegt vielen linken nicht viel an der Idee von Grenzen und Nationen. Da scheint der "Dienst am Vaterland" nicht attraktiv genug zu sein um eine gesunde Mischung politischer Tendenzen in der Truppe zu gewährleisten.
Wenn wir weiterhin an der Idee nationaler Grenzen und Ideologien festhalten wollen, müssen wir unsere friedliebenden Beschützer überall rekrutieten. Auch bei den linken und bei den grünen. Vielleicht sogar hauptsächlich dort.

Schon mal in der taz eine Truppenwerbung gesehen?

08:59 von Drumknott

"Die Bundeswehr spiegelt die Gesellschaft wieder"

Mitnichten!
Wenn irgend etwas unsere Gesellschaft NICHT widerspiegelt, dann ist es die Bundeswehr.

So wenig wie die Männer die Frauen widerspiegeln oder die Frauen die Männer.

Wer den Kriegsdienst verweigert, den Versuch unserer Regierung, die Militarisierung wieder in den Alltag zu schleusen, bekämpft:
der wird nun gerade nicht die Bundeswehr repräsentieren.

Ich bin entsetzt über den Versuch der AfD, den Krieg in aller Brutalität wieder bei uns hoffähig zu machen.

Andererseits ist es gut, dass die AfD sich in ihrer brutalen Seite und ihren brutalen Gelüsten endlich deutlich offenbart.

Für diejenigen, die das Wort "unerbittlich" weichspülen

wollen, empfehle ich den Blick in den Duden, wenn sie denn wirklich nicht wissen, was das Wort bedeutet:

1. sich durch nichts erweichen, umstimmen lassend

2. in seinem Fortschreiten, Sichvollziehen, in seiner Härte, Gnadenlosigkeit durch nichts zu verhindern, aufzuhalten

Synonyme:
brutal, eisern, energisch, entschieden, entschlossen, erbarmungslos, gnadenlos, grausam, hart[herzig], mit Bestimmtheit/Entschlossenheit, mitleidlos, ohne Erbarmen/Mitleid/Rücksicht[nahme], rigoros, schonungslos, streng, strikt, unbarmherzig, unnachgiebig; (bildungssprachlich) drakonisch; (abwertend) rücksichtslos; (umgangssprachlich emotional verstärkend) knallhart

@ 09:48 von Karl Klammer

"So hatte Reinhardt Zudrop seine "freie Meinung geäußert und „vor versammelter Mannschaft“ erklärt, dass die AfD keine „von Soldaten wählbare Partei“ sei, da es in ihren Reihen Rechtsex­tremisten gebe.

Deswegen ist die von der AFD geforderte suspension nichts anderes
als ein Verbot der freien Meinungsäußerung.

Da der General keinen Befehl erlassen hat !"
.
Der General darf seine politische Meinung, wie auch immer geartet, bei seinen Stammtischbrüdern auslassen, aber nicht vor der Truppe.
Sein Auftrag ist nicht die politische Meinungsbildung oder Wahlkampf zu führen.
Stellen Sie sich mal vor, der hätte seinen Soldaten empfohlen die AfD zu wählen?
Dann wär hier aber was los......

09:11 von Grimm90

"Krieg ist nun mal unerbittlich"

Darum haben wir

a.
uns ja auch geschworen, dass nie wieder von deutschem Boden Krieg aus geht,

b.
zutiefst begriffen, dass alle Konflikte dieser Erde durch Dialog und nie durch Krieg gelöst werden können.

Bildungsauftrag von Vorgesetzten

Es ist richtig, dass sich endlich Führungskräfte zu Wort melden und über die rechtsradikalen Bestrebungen der Afd aufklären. Das ist in der Bundesrepublik Deutschland auch politischer Bildungsauftrag eines Bürgers in Uniform. Meine Hochachtung vor Soldaten, die sich nicht von den Rechtsradikalen der blaubraunen einlullen lassen und eine gegensätzliche Haltung einnehmen. Hetze und Kriegstreiberei hatten wir genug in Deutschland und der Bedarf an einer rechtsradikalen Partei wie der NSDAP sollte für die nächsten Jahrhunderte gedeckt sein.

Drumknott, 08:59

Die Bundeswehr spiegelt die Gesellschaft wieder

Das war vielleicht einmal so, nämlich als die BW eine Wehrpflichtigen-Armee war. Eine Berufsarmee ist keineswegs ein Spiegel der Gesellschaft.

09:29 von MaLuKing

"Ich wünsche mir Soldaten die dem Dienst am Vaterland, Heimatland und vor allem an dem Land dem sie geschworen haben zu dienen unerbittlich ihren Dienst tun."

Meine Güte. Das klingt ja wie eine Rede vor dem Zweiten Weltkrieg.

Ich wünsche mir genau das Gegenteil.
Ich wünsche mir Soldaten, die ihre Gewehre niederlegen und stattdessen eine Regierung wählen, die in der Lage ist, einen Konflikt gewaltfrei zu lösen.

@Gautr 09:27

Wie bitte? Der Artikel suggeriert gar nichts. Militärputsch? Bei aller Liebe, selbst wenn die AfD dies versuchen würde wäre es albern. Ein Soldat hat auch Pflichten, zu den Pflichten gehört sein Land und die Vertreter seines Landes zu verteidigen. Natürlich hat er selbe Rechte wie ein Zivilist, aber er hat auch Pflichten die ein Zivilist nicht hat. Dazu gehört unparteiisch zu sein. Gleiches gilt für einen Polizisten.

Die AfD ist eine demokratisch

legitimierte Partei. Jeder berechtigte Wähler darf sein Kreuz dort machen.
Es ist überhaupt nicht akzeptabel, dass höhere Beamte hier gegen die Neutralitätspflicht verstoßen. Diese gehören entlassen.

08:59, Drumknott

>>. Damit aber zu sagen, dass die Gegenseiten - Sympathisanten der AfD oder CDU - unrecht haben und schweigen müssen, zeugt nicht von Ausgewogenheit. Wie sagten noch - sinngemäß - jetzt vergessene Leute: Ich kämpfe dafür, dass auch diejenigen ihre Meinung äußern dürfen, die gegen Meinungsfreiheit sind.
Unpopulär sein heißt nicht, Unrecht zu haben!<<

Seit wann ist Voltaire vergessen?

Es geht nicht um Meinungsäußerung, sondern um den Versuch der Instrumentalisierung der Bundeswehr von rechts.

@Gautr, 09.27

Selbstverständlich hat auch ein Soldat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Allerdings haben Hass- und Hetzparolen, wie sie von Teilen der AFD leider immer wieder kolportiert werden, nichts mit einer (durchaus legitimen) Kritik an der Bundesregierung zu tun. Den Staat und seine Organe bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu reden, statt substantiiert Kritik zu üben, entspricht demokratischen Spielregeln und erst recht nicht nicht patriotischem Denken. Im übrigen gibt es einen Wehrbeauftragten, der als Anwalt der Soldaten und als verlängerter Arm des Parlaments Kontrollfunktionen ausübt. Das Bild des Bürgers in Uniform wird in der Praxis gelebt.

8:59 von Anderes1961

ach ?
die AfD will das ?

Freiheit von Meinung, nicht um jeden Preis.

Selbstverständlich liegt es im Interesse der AfD Einfluss zu nehmen auf gewisse Strukturen und Organisationen in Deutschland. Es sind die gleiche Organisationen wo auch in jüngster Vergangenheit die NSDAP mit Erfolg versucht hat Einfluss zu nehmen. Bundeswehr, Polizei, Justiz, Geheimdienste, Wirtschaft um nur einige zu nennen. Zu Recht wurde versucht von den Alliierten in der Nachkriegszeit dies durch organisatorische Änderungen unmöglich zu machen. Es liegt in der besondere Verantwortung dieser Organisationen und der Politik dies fortzuführen.
Eine Partei wie der AfD, die anscheinend zur circa 40 bis 50% aus Rechtsradikalen besteht können und dürfen hier nicht frei operieren unter dem Schutz von Grundgesetz und sonstige Gesetze. Die, die dies erlauben würden selber gegen den Geist des Grundgesetzes verstoßen.

@ Tarek94

Sehr gut auf den Punkt gebracht.

09:27, Gautr

>>Ein Soldat ist nach dem Selbstverständnis der BW ein Bürger in Uniform und hat somit dasselbe Recht , die Regierung zu kritisieren, wie ein Zivilist.<<

Na gut.

Dann darf er aber auch die AfD und ihre Umtriebe kritisieren wie jeder Zivilist.

Oder ist das was anderes?

wohl eher unerbittlich gegen die Bundeswehr ?

Politoffiziere wollen Front gegen die AFD machen und tragen damit
den politischen Meinungskrieg in die Truppe hinein.
Das wird nach hinten losgehen, weil in der Wahlkabine kein Politoffizier
neben einem Offizier oder Soldaten steht. Wie die Truppe zur AFD steht
kann man sich angucken, wenn man sich mal die Wahlergebnisse der AFD
in den ostdeutschen Städten ansieht, die Bundeswehrstandorte sind.
Also die Herren Politkomissare frisch ans Werk !!!

Rechts- und Linksextremismus

Rechts- und Linksextremismus haben in der Bundeswehr jedenfalls nichts zu suchen. Es wird höchste Zeit, dass die AFD ihr Verhältnis zum Rechtsextremismus klärt.

@OrwellAG 9.34 Die AfD und die Grundrechte

Genau so ist es, ich stimme Ihnen voll zu, auch wenn so viele der Anhänger dieser Partei sofort aufschreien, man würde "besorgte Bürger" in die Nazi-Ecke stellen und mundtot machen wollen. Wer hier wen gerne mundtot machen möchte, das zeigt sich in der AfD-Forderung nach disziplinarischen Konsequenzen für den AfD-kritischen Offizier Zudrop, wie auch etwa durch Versuche, Plattformen im Internet zu etablieren, auf denen AfD-kritische Lehrer wegen angeblicher Verstöße gegen das Dienstrecht denunziert werden sollten, und das alles auch noch unter dem Deckmäntelchen, angeblich das Einhalten von Recht und Gesetz zu befördern. Die AfD ist eine Partei, die sich nur so lange auf Recht und Gesetz sowie gerne auch auf Grundrechte wie die freie Meinungsäußerung beruft, wie sie selbst davon profitiert. Für Andersdenkende gelten diese Rechte offenbar höchstens eingeschränkt.

@Neutrale Welt 10:05

Was Sie und andere hier wieder unterstellen. Es ist nicht nichts. Wundrak hat ich als ehemaliger Generalleutnant der Luftwaffe zurückzuhalten, dies hat Generalmajor Zudrop zurecht angesprochen. Sie irren sich, ein aus dem Dienst Ausgeschiedener kann eben nicht machen was er will, auch wenn es in Ihre "Neutrale Welt" nicht passt.

re gerhard apfelbach

"veraltetes Gerät

Ich habe in den 70ern als Zeitsoldat gedient. Die Bundeswehr hat teilweise heute noch Material, mit dem ich erfolgreich den "Warschauer Pakt" abgeschreckt habe"

Sie werden große Mühe haben aktuelles Material aufzuzählen, das bereits in den siebziger Jahren im Dienst war.

Mir fällt da kaum was ein.

@NeutraleWelt 10:16

Die AfD sollte mal aufhören sich zu verhalten als hätte man sie persönlich erniedrigt oder beleidigt und aufhören sich als Opfer darzustellen.
Im Übrigen ist es schlimm wie in diesem Forum ein extrem einseitiges Bild herrscht und wie AfD Sympathisanten das komplette Forum beherrschen.

um 08:59 von Anderes1961

>>“Vielleicht sollte mal jemand der AfD unerbittlich klar machen, daß die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung und auch der Bundeswehr ganz sicher keine Wehrmacht 2.0 wollen.“<<

Das Komische ist, dass das die AfD auch nicht will und jetzt? Versuchen sie bitte nicht immer irgendwem was unterzuschieben was er oder die nie gesagt haben.

09:29, MaLuKing

>>Bei dem jetzigen Zustand der Bundeswehr bleibt uns sowieso nur die Hoffnung- die Welt möge uns im Falle eines Krieges "vergessen".<<

Wenn es zu einem Krieg kommen sollte, dann kann nicht die Welt uns, sondern dann können wir die Welt vergessen.

Dann bleibt hier nämlich kein Stein auf dem anderen.

Ganz egal wie toll die Bundeswehr aufgestellt ist.

Diese Einsicht ist der AfD mit ihrem von Landserroman-Romantik geprägten Kriegs- und Militärbild allerdings schwer zu vermitteln. Die glauben ja immer noch an die heroische Verteidigung der Landesgrenzen. So wie früher, in der guten alten Zeit, die es nie gab.

@Es geht nicht um Meinungsäußerung, 10:20 fathaland slim

" sondern um den Versuch der Instrumentalisierung der Bundeswehr von rechts."

und ich darf hinzufügen, um diese Geisteshaltung:
https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_joseph_paul_goebbels_thema_demokra...
kurz: https://is.gd/ONOK2K

Die leider in jenen Kreisen keine Ausnahmeerscheinung mehr ist.

@geselliger misa... 09:57

Die AfD sollte mal die Füße still halten, vor allem wenn man in den eigenen Reihen mit Wundrak einen Generalmajor AD hat der meint seine Bundeswehrkarriere für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen. Wenn man ganz genau ist dürfen weder Wundrak noch Zudrop irgendwie parteiisch zu einer Partei äußern.

Ungeachtet dessen, ob es ein

Ungeachtet dessen, ob es ein Gesetz erlaubt, wie sich dieser General geäußert haben soll: Wenn es darum geht, Nazis zu verhindern, sollte jeder, in jeder Situation seines Lebens ganz klar Stellung beziehen dürfen. Als Soldat erst recht!
Und gerade auch dann, wenn man berücksichtigt, dass die Bundeswehr gleich zu Beginn, hauptsächlich aus alten Nazikameraden bestanden hat.
Gott sei dank hat der Verteidigungsminister Helmut Schmidt in seiner Amtszeit einige davon aus der Bundeswehr entfernt.
Leider nicht genug.
Auch heute sollte besonderes Augenmerk auf die Soldaten gerichtet sein, die sich nicht deutlich gegen eine Nazipartei äußern! Auch im Dienst!!
Eigentlich dürften solche Leute gar nicht bei der Bundeswehr sein.
Auch nicht in anderen staatlichen Institutionen!

@geselliger misa...

"@Anderes1961 09:37

"Aktive Offiziere haben im Dienst und in der Oeffentlichkeit keine parteipolitischen Auesserungen zu taetigen, fertig."

Genau darum geht es, um nichts anderes. Sehr gut auf den Punkt gebracht."
.
Sie haben aber schon verstanden, dass in diesem Artikel nur von einem Einzigen Offizier die Rede ist, der sich -im Dienst- parteipolitisch geäußert hat?
,
Das war laut diesem Artikel: Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung als er Soldaten vor der AfD gewarnt hat. Und das nennt man "politische Indoktrination"

Ja ich habe verstanden worum es geht. Ich lese nicht nur die Überschriften. Aber netter Versuch, zwei Aussagen von mir durcheinander zu würfeln und daraus was zu konstruieren, was ich so nicht gesagt habe. Ja. Wenn Zudrop im Dienst diese Ansprache gehalten hat, könnte das ein Verstoß sein. Und das gilt, obwohl ich Zudrop beim Inhalt zustimme. Politische Indoktrination ist der Versuch der AfD, bei Offizieren im Dienst für eine Wehrmacht 2.0 zu werben

Frank-Furter

Vielen Dank für das Zitieren des §§ 15 Soldatengesetz !! Damit ist eigentlich alles gesagt . Wenn nun ein höherer Dienstgrad vorsätzlich dagegen verstößt (wie in diesem Fall ganz offensichtlich !), gehört er dafür gemaßregelt. Natürlich fördern solche Äußerungen die persönliche Karriere , da sie dem mainstream so schön entsprechen , - und sind darum doppelt verwerflich.

@ladycat 10:29

Die Neutralitätspflicht gilt ein lebenlang. Wenn Zudrop als General entlassen gehört, dann gehört Wundrak aus der Politik entfernt. Der hat als Generalmajor AD genau die gleichen Pflichten wie Zudrop.

@NeutraleWelt & ladycat - Freie Meinung nach Berufsgruppe & Ort

Lesen sie einfach mal das GG
Denken Sie nur dran, das in einer Demokratie selbst Sie hier :-)

Oder wollen sie Meinungsfreiheit nur gewissen (Herren) Menschen gestatten ?
Was kommt als nächstes ?
Wählen dürfen nur noch die welche ....

@Frank_Furter

Es ist aber auch Tatsache, dass die Bundeswehr viel Zeit in die Eignungsprüfung für Offiziersbewerber investiert, um auszuschalten, dass Leute mit nationalistischer und/oder rassistischer Gesinnung oder "Rambo"-Kampfmentalität für diesen Beruf zugelassen werden.

Und darüber können wir froh sein, und dieses Prinzip muss auch verteidigt werden.

Darüber hinaus ist es entscheidend wichtig, die Verfassungs- und Rechtstreue der AFD immer wieder zu überprüfen, denn diese Partei hat korrodierende Wirkung.

@HuckFinnland

....ich habe auch in einer solchen Einheit gedient,welche sie beschreiben.
Wissen sie warum es keine Durchmischung der politischen Meinungen gibt?
Weil sich eher linke und grüne Wähler nicht für einen Dienst in einer solchen Einheit entscheiden!

@Hador Goldscheitel 09:30

Dito es tummeln sich nicht nur rechtsextreme Elemente in der AfD, die Partei hat auch offen völkisch nationalistische Ansichten und agiert staatsfeindlich indem sie das bestehende System abschaffen will. Zudem sollte die AfD echt ruhig sein, denn das Neutralitätsgesetz gilt auch wenn für Ausgeschiedene wie Herrn Generalleutnant AD Joachim Wundrak!

@09:51 von geselliger misa...

"Der Einzige, der eventuell versucht hat Soldaten "politisch zu indoktrinieren" war "...
Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung (und der, Anm.) soll vor Soldaten vor der AfD gewarnt haben. ..."
.
Es besteht nun der Verdacht, dass Reinhardt Zudrop, (...) damit gegen das Soldatengesetz verstoßen hat."

Eine Warnung ist keine Indoktrination (auch, wenn Sie nur die Formulierung übernommen haben) und der Verdacht scheint ausschließlich von Seiten der AfD zu bestehen.
Einige AfD-Mitglieder haben Verbindungen in rechtsextreme Kreise oder gehören ggf. selbst dazu. Die AfD hat bereits mehrere ihrer 'Zweigstellen' aufgelöst, weil sie nur so einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz entgehen konnte.

Rechtsextreme haben als Soldaten nichts verloren und sind für den Dienst ungeeignet. Sie schaden dem Ruf der Bundeswehr und wer sich mit ihnen in der Bundeswehr einlässt gefährdet seine Karriere.
Von daher: Zudrop schützte hier m.M.n. lediglich seine Soldaten.

@09:58 von Klärungsbedarf

Sehr gut formuliert!

ja und

Gezielte, interessenorientierte Wahlwerbung machen die anderen Parteien schon lange, was ist daran verwerflich?

"Unerbittlich bedeutet ja so etwas wie gnadenlos, unbarmherzig, ohne jede Rücksicht. Und das widerspricht doch eklatant der heutigen Führungsphilosophie in der Bundeswehr"
Was da so alles verdreht wird, "unerbittlich" bezog sich auf das Gefecht und nicht auf die Führungsphilosophie. Verteidigung/Krieg ist halt so, da nützt kein Schönreden, den gewinnt man nicht mit Gruppenknudeln.
Entscheidend ist, dass vorher alle diplomatischen Möglichen ausgeschöpft werden und es gar nicht so weit kommen zu lassen.

@Drummknott 08:59

Wie kommen Sie bitte drauf, dass irgendwer schweigen muss? Sie und andere AfD oder CDU Sympathisanten können doch hier schreiben wie es Ihnen beliebt.

@10:15 von Sausevind

"Andererseits ist es gut, dass die AfD sich in ihrer brutalen Seite und ihren brutalen Gelüsten endlich deutlich offenbart."

Das macht sie doch am laufenden Band und schon seit Jahren. Der neue Sachverhalt wird niemandem die Augen öffnen.

@ladycat

"
Am 28. August 2019 um 10:29 von ladycat
Die AfD ist eine demokratisch

legitimierte Partei. Jeder berechtigte Wähler darf sein Kreuz dort machen.
Es ist überhaupt nicht akzeptabel, dass höhere Beamte hier gegen die Neutralitätspflicht verstoßen. Diese gehören entlassen."

Die AfD ist eine Partei, die - zu Recht - straflos in Teilen als rechtsradikal und rassistisch bezeichnet werden darf. Die NSDAP war in den 20er Jahren auch demokratisch legitimiert. Ob ein Beamter möglicherweise gegen die Neutralitätspflicht verstoßen hat, muß selbstverständlich geprüft werden und wird es wohl auch, dazu braucht es kein Geschrei der AfD.

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