Ihre Meinung zu: Vermögenssteuer: "Gerechtigkeitsfrage" oder "Irrweg"?

26. August 2019 - 8:07 Uhr

Heute will das SPD-Präsidium ein Vermögenssteuer-Konzept vorstellen. Beifall gibt es schon jetzt von der Linken. Der Koalitionspartner Union hingegen winkt ab: Deutschland brauche genau das Gegenteil.

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Kommentare

Ja, aber

Da unser Staat bereits jetzt zu hohe Steuereinnahmen erzielt, muss an anderer Stelle Steuer abgebaut werden. Mein Vorschlag ist, die Erbschaftssteuer ganz abzuschaffen. Auch die Einkommenssteuer soll reduziert werden. Hier schlage ich vor die Tarifeckpunkte um einmalig 10% und dann alle 2 Jahre entsprechend der Inflation anzuheben.

In der Summe soll die Steuerlast sinken. Wenn der Staat im Geld schwimmt, gibt er gern unnötig Geld aus. Vor allem die SPD hofft dadurch mehr Stimmen zu bekommen. Sie übersieht dabei, dass heute jeder weiß, dass er die Geschenke selber bezahlen muss.

Eine CO2-Steuer sollte zunächst für die Energieerzeugung eingeführt werden. Die CO2 Zertifikate sind zu volatil und zu niedrig. Im Juni und Juli lag der Zertifikat preis bei etwa 30€/t CO2. Damit ging der Braunkohlenstrom zurück und die Emissionsziele von 2020 und 2030 wurden eingehalten.

Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel und soll daher beim niedrigen Umsatzsteuersatz bleiben.

Gute Idee, Umsetzung mit der CDU wohl nicht möglich

Die Idee ist wohl logisch und nachvollziehbar, wenn sie denn wirklich nur die "ganz Reichen" betrifft, aber (wie üblich) mit dem Koalitionspartner CDU nicht zu machen. Vielleicht sollten die Genossen endlich einsehen, dass soziale Gerechtigkeit in diesem Land nur mit einer rot-rot-grünen Koalition durchzusetzen ist.

Erbschaftssteuer statt Doppelbesteuerung

Selbstverdientes Vermögen wurde bereits besteuert: als Einkommen. Eine Vermögenssteuer ist daher eine Doppelbesteuerung. Erbschaften hingegen sind leistungsloses Einkommen, das fast gar nicht mehr besteuert wird, seit selbst die reichsten Firmenerben ausgenommen wurden. Und nein, die Erbschaftssteuer ist keine Doppelbesteuerung, weil die Erbmasse nur vom Erblasser versteuert wurde, nicht jedoch von den Erben.

Vermögenssteuer...

so ein Mumpitz, das bringt doch weder viel ein noch entlastet es den Mittelstand und abwärts.

Eine Zukunftsfähige Entlastung und Steuerlastumverteilung wäre folgende:

Notarkosten und Grunderwerbssteuer werden für die erste Immobile die man zur Selbstnutzung erwirbt aufgehoben, dafür wird die GES für den Erwerb jeder weiteren unabhängigen Immobile erhöht.

So würden junge Familien massiv entlastet und die großen Immobilienkonzerne, endlich mal ein wenig in Regress nehmen für den Wahnsinn den sie auf dem Immobilienmarkt verursachen.

Ich will mit meiner Frau eine Familie Gründen; dafür hätten wir gerne ein Haus im Umkreis von 60Km um Meinen Arbeitsplatz in der Nähe von Frankfurt gibt es nichts Bewohnbares unter 600.000.
Es wird Teilweise sogar für Ruinen nahezu eine Millionen verlangt...

Daran zu arbeiten wäre eine Entlastung für die Bürger.

Die Vermögenssteuer ist nur ein müder versuch der SPD wieder sozial zu wirken, der durch die Hintertür eh abgeschrieben wird.

WIr werden schlecht regiert

Der Staat hat kein Einnahmeproblem. In anderen Ländern wird mit weit weniger Steuern ein besseres Sozialsystem, eine bessere Infrastruktur und bessere Rahmenbedingungen geschaffen. Würde der Staat hier NOCH MEHR Geld zur Verfügung haben, würde die SPD nur noch neue Wahlversprechen finanzieren und die CDU würde aus Angst vor Neuwahlen einfach zustimmen. So wird es auch mit der Grundrente kommen.

Ungerecht gegenüber Sparern

Die Vermögenssteuer ist eine Substanzsteuer. Angenommen zwei Personen Max und Anton verdienen die gleiche Menge Geld. Max gibt sie aus und Anton spart sie um für das Alter und eventuell spätere schlechte Zeiten vorzusorgen. Anton handelt im Sinne des Staates, weil die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass er später mal auf das Sozialsystem zurückgreifen muss. Warum wird Max dann noch durch das Steuersystem bevorzugt?

Haargenau die Grenze

Hier haben wir ein Beispiel, das sich genau auf der ideologischen Grenze zwischen Kapitalismus und Sozialismus (NICHT "soziale Marktwirtschaft" und "Kommunismus", wie gern behauptet wird) abspielt.

Während das Wesen der CDU im Bereich Vertrauen in das private Unternehmertum zuhause ist, setzt der Sozialismus darauf, dass der Besitzende nichts freiwillig herausrückt, was er nicht unbedingt muss.

Die Praxis scheint der CDU Recht zu geben, aber nur, weil die Kräfte der Wirkenden nicht gleich verteilt sind. Wenn die SPD jetzt nicht zu ihrem Markenkern zurück findet, ist sie wirklich überflüssig.

Wer nicht hören will, muss fühlen....

Hier trifft es die Richtigen. Soziale Verantwortung und Moral sind dabei die Grundlagen für eine Diskussion, die längst überfällig ist. Wer sich am Volk bereichert, soll auch dafür zahlen - so einfach ist das. Hier geht es um sehr vernünftige Einschnitte für Leute, die den Unterschied kaum merken werden. Aber das Prinzip ist das, was denen dabei angst macht. Zu recht, wie ich finde, da eine gewisse Maßlosigkeit in vielen Gewerben Einzug gehalten hat. Besonders unverschämt ist da das Baugewerbe. Daher finde ich den Berliner Ansatz, die Mieten massiv per Gesetz zu deckeln sehr gut. Wer nicht hören will, der muss fühlen. Ein kleiner moralischer Denkanstoß der Politik an die, die den Hals nicht voll genug bekommen können. Weiter so, das ist die richtige Richtung.

Steuergerechtigkeit

Wozu eine Vermögensteuer. Einfach mal ehrlich sein und eine gerechte Steuer für jedermann. Ohne Steuerrückzahlung oder
hier und da Steuererleichterung sprich
(Subvention)
Nach Einkommen bzw. Umsatz wird besteuert.
Nicht nach Abzug der Investitonen oder Unkosten darf der "normalo Bürger nämlich auch nicht abziehen"
Und hier wird der Steuersatz nach Einkommen bzw. Umsatz prozentual festgelegt. Dann zahlt eine Einkommensgruppe wirkich z.b 15% Steuern
und zwar alle und nicht nur einige aus dieser Gruppe und einige zahlen dann wieder mal nichts.
Wie dann die Steuern auf die Verbrucher umgelegt werden regelt der Markt selber, der Staat muß nur auf Ungerechtigkeiten achten.

Selbstverdientes Vermögen

Selbstverdientes Vermögen wurde bereits besteuert: als Einkommen.
Die Größenordnung an Vermögen, auf welche eine Vermögenssteuer abzielt liegt jenseits dessen was ein Mensch, vernünftig/logisch betrachtet, zu Lebzeiten ganz alleine selbst verdienen kann.
Darüber hinaus gibt es bei der Einkommensteuer einen Spitzensteuersatz, ab dem es völlig Egal ist wie sehr das Einkommen noch steigt - was schon rein mathematisch gesehen völlig unsinnig ist.
Dann gibt es noch Formen von Einkommen die nicht mit der Lohnsteuer besteuert werden, sondern mit einer, weitaus niedrigeren und nicht ansteigenden, Kapitalertragssteuer.
Zu guter Letzt gibt es da noch die Umsatzsteuer, welche pauschal auf die mehrheitlich Lohnsteuer zahlenden Verbraucher abgewälzt wird, wodurch vor allem die niedrigen Einkommen, relativ gesehen, am stärksten belastet werden.

Ihre Einschätzung zum Erben allerdings teile ich vollkommen.

Ich fürchte wir werden alles verlieren

Erst werden wir kleinen Vollerwerbslandwirte zum Zuverdienen gezwungen, dann zum Aufhören und bei der Hofübergabe werden wir den Rest als Steuern dem Vielfraß Staat geben müssen weil ja der Betrieb nicht mehr weitergeführt wird(werden kann). Das ist der Dank des Vaterlandes an seine Bauern, die sich Krank und Arm gearbeitet haben, Nachhaltig ist das alles nicht uns hilft nicht mal die AfD.

2,5 Billionen Barvermögen in Deutschland...

sind eben nicht wie immer behauptet wird in Unternehmen gebunden, sondern liegen auf Bankkonten. Davon besitzen 5% der Bevölkerung einen Anteil von über 40 % . Also rund 1 Billionen verteilt auf 4 Mio Einwohner, bedeutet 250Tsd für jede Person , egal ob Baby oder Rentner. Andere Werte sind noch gar nicht reingerechnet. Davon einen Teil abzugeben ist nicht nur solidarisch, sondern auch ethisch geboten.

"Wir haben mehrere Milliarden

"Wir haben mehrere Milliarden liegen für den Breitbandausbau, für Schulsanierung, für Kita-Ausbau. Die Länder und Kommunen kommen gar nicht hinterher."
.
Im Gegenzug würde ich empfehlen, noch mehr Stellen in Ländern und Kommunen zu streichen. Damit der absolute Stillstand eintritt. Dann brauchen Länder und Kommunen garkeine Steuern mehr. Super Strategie, oder ?

Wo fängt Reichsein an?

Auf Kapitalisten und verdächtige Spitzenverdiener einzuschlagen, ist natürlich für die meisten (zumal linken) Leute spontan eine gute, vernünftige Idee. Allerdings fragt sich, wo genau dann das Reichsein anfängt. Vor allem sollte man angesichts einer Rezessionsgefahr nicht gerade die verschrecken, die Jobs schaffen/anbieten und Leistungsträger sind (und das Land verlassen könnten). Irgendjemand muss ja den Sozialstaat finanzieren.

Neiddebatte ? Ich bin schon

Neiddebatte ? Ich bin schon neidisch auf Kommunen, deren Straßen keine Schlaglöcher haben, deren Verkehrswege vernünftig ausgebaut sind etc.. Das muß ich zugeben.

re christoph32

"Die Vermögenssteuer ist eine Substanzsteuer. Angenommen zwei Personen Max und Anton verdienen die gleiche Menge Geld. Max gibt sie aus und Anton spart sie um für das Alter und eventuell spätere schlechte Zeiten vorzusorgen. Anton handelt im Sinne des Staates, weil die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass er später mal auf das Sozialsystem zurückgreifen muss. Warum wird Max dann noch durch das Steuersystem bevorzugt?"

Wenn Anton bis in die Höhen verdient, in denen die Vernögenssteuer greift, sind weder die Altersvorsorge noch gar der Rückgriff auf das Sozialsystem ein Thema.

@Bullock

Ihre Idee gibt/gab es sogar mal als Konkret ausgearbeitetes Konzept.

So sehr ich den aktuellen Stillstand und Abwärtstrend der Merkel-Administration verabscheue so gut war die Idee in ihrem ersten Wahlkampf gegen Schröder.

Sie hat den Weltwirtschaftsweisen Kirchhof als Wirtschaftsminister in Spe rekrutiert.

Dieser hatte ein teuflisch simples Steuersystem im Gepäck. Vereinfacht ausgedrückt:
Alles und jeder Zahlen 25% Steuern und die einzige Abschreibemöglichkeit ist eine pro Kopf Pauschale für jeden Bewohner eines Haushalts die vom gesamten Bruttohaushaltseinkommen abgezogen wird... fertig.
hätte etwa ein Plus von 20% an Steuereinnahmen für Deutschland bedeutet und wie heftig die Entlastung für die Bürger gewesen wäre können sie sich denken.

Leider hat Schröder das alles im Sinne der Industrie mit großangelegten Fehlinformationskampagnen (Euphemismus für dreiste Lügen) und persönlichen Angriffen auf Kirchhof verhindert.
Genau da hab ich mich von der SPD abgewandt.

Schweizer Modell…

…dann aber auch bei der Einkommensteuer!

"Genau das Gegenteil" von Vermögenssteuer...

... also Steuergeschenke für Superreiche? Nee liebe Union so wird das nix...

Steuerberater

Die Steuern werden mittels guten Steuerberatern so oder so umgangen und führen nicht dazu, dass wirklich Steuern bezahlt werden. Von daher ist es eine Luftnummer.

@ Oreg

Eine Reform der Erbschaftssteuer sehe ich auch als deutlich zielführender als eine Vermögenssteuer. Das kaum besteuerte Vererben hat Deutschland zu einer Geldaristokrtaie gemacht.
Einige Menschen sind qua Geburt extrem priviligiert, während andere diese Privilegien nicht haben. Es muss zwar nicht alles gleich gemacht werden (Freibeträge, Produktionswerte), aber der Sozialstaat hat da _kräftig_ ausgleichend und korrigierend einzugreifen.

50%

des Einkommens werden p.a. bereits vom Fiskus geholt. Was denn noch. Es reicht,

Spitzensteuersatz verändern..

Was spräche dagegen, anstatt den juristisch schwierigen Weg der Vermögenssteuer zu gehen, einfach den Spitzen(-grenz-)steuersatz ab einem Einkommen von 200.000 Euro mit 99% zu belegen? In den USA hatte man das ein paar Mal für einige Jahre gemacht. Der Vorteil wäre, dass das bestehende Vermögen nicht vermindert wird, alle Einkünfte erfasst würden und im Fall der Mieterträge die persönliche Steuer nicht auf die Mieter umgelegt werden kann. Die durchschnittliche Belastung wäre dann immer geringer aber steigend mit dem Einkommen. Im Falle fallender wirtschaftlicher Aussichten sinkt die Steuerbelastung, was der geforderten Entlastung in schwächeren Konjunkturphasen entspräche. Wäre das kein Vorschlag?

@ 09:34 von joyomaran

""Wer nicht hören will, der muss fühlen. Ein kleiner moralischer Denkanstoß der Politik an die, die den Hals nicht voll genug bekommen können.""

Die SPD will nicht hören, sie wird aber dank ihre unmoralischen Steuergeldgier fühlen. Die Umfragen sind heute schon im Keller, und schlimmer geht immer.

Mal was neues

Mal eine ganz irre Idee: jeder könnte von dem, was sie/er verdient den selben %Satz als Steuer abgeben.

Aber wenn auch reiche die gleichen % bezahlen wie alle anderen is das der SPCDU natürlich nicht gerecht genug...

Dann lieber so ein Vorstoß den man eh nicht durch bekommt

Arbeitsplätze schaffen re: Christoph32

Max hat mit seiner Ausgabe heute Arbeitsplätze geschaffen. Beide haben etwas Vernünftiges gemacht. Nicht vernünftig ist Schulden machen und jetzt ausgeben. Gilt auch für den Staat. Nur bei steigender Arbeitlosigkeit muss der Staat Schulden machen und investieren.

Die Idee

ist gut, wie auch die Idee mit dem Mietdeckel.
Und es fehlen noch ein paar andere Hebel, um in Deutschland wieder etwas Gerechtigkeit einziehen zu lassen.
Es wäre eine endlose Liste was falsch gemacht wurde, das System ist ausgelegt für eine breitere Oberschicht, die was zum absetzen hat. Und dann ist noch ein entscheidender Punkt, wo die Steuereinnahmen verschleudert werden. Das es anders geht und auch sozialer, zeigen Nachbarländer, ob dabei wie in Wien um Mieten geht, oder im Nachbarland bei Altenpflege und Heime dafür.
Von aufgeblähten Bundestag und ähnlichen Dingen wollen nicht erst reden.
Es gibt immer bessere Alternativen die schon sehr lange gut funktionieren, nur eben in Deutschland nicht.
Man braucht sich doch nur die wirklichen Verdienste ansehen, nicht den angeblichen Durchschnitt, dann sieht jeder das die Zahlen wo was zugreift, nicht stimmen können.
Bestes Beispiel ist Baukindergeld, wo die Grenze oben mit zwei Kindern liegt, in der Höhe braucht das keiner.

Gegen die Steuer sind meiner

Gegen die Steuer sind meiner Erfahrung nach nur Arbeiter, die nach 10 Jahren buckeln nun auf 50.000 Euro/Jahr Lohn gekommen sind und denken Sie müssten bald Vermögenssteuer zahlen.
Keine Panik wer unter 200.000/Jahr verdient ist schlicht arm. Alles darunter sind peanuts nicht nie zu einem Vermögen führen werden.

Also wer ist wirklich gegen die Steuer?

Unvermögen besteuern

Das Unvermõgen in Politik, Parteien, Verwaltung und Wirtschaft ist wesentlich höher als die Vermögen.
Es gibt viel Vemögen, z. B. Land, Betriebe, Geldvermõgen usw. aus dem nur ein geringes Einkommen entsteht. Z. B. durch die üble EZB-Politik.
Es darf daher nur Einkommen besteuert werden. Die grenzenlose Steigerung von Sozialleistungen führt nicht zu mehr Wohlstand, sondern die Förderung der Fähigen und Tüchtigen durch Bildung, Forschung usw.

Vermögenssteuer ist leistungsfeindlich

Das ist doch ganz klar. Die ganzen Malocher, die für Mindestlohn oder darunter roboten, würden doch sofort aufhören zu arbeiten, weil sie sonst Vermögenssteuer bezahlen müssten. Und die 45 Superreichen, die sich ihr Vermögen natürlich einzig durch Fleiß, Sparsamkeit und harte Arbeit erworben haben, würden in Armut fallen und müssten von den Sozialsystemen durchgefüttert werden, wenn man ihnen 1% ihres Besitzes abnimmt.

Bürokratischer Irrsinn

Für eine Vermögenssteuer müssen alle Vermögensgegenstände abgegeben werden, also Bar, Immobilien, Autos, Bilder, Schmuck, etc.. Wer soll das alles bewerten? Oft wissen selbst die Besitzer nicht, was ihr Auto, ihr Haus oder ihr Schmuck wert ist. das ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für tausende Gutachter. Dazu kommt, dass jeder, also wirklich jeder (auch Kinder) eine Erklärung abgeben müssen. Vermögen ist keine Frage des Einkommens. Kinder können Vermögen geerbt oder von ihren Eltern übertragen bekommen haben. Und zu guter letzt: das Bundesverfassungsgericht hat gesagt, dass die Bemessungsgrundlage auch durch die Finanzämter geprüft werden muss weil sonst nur der ehrliche Steuern zahlt und der Unehrliche nicht.
Das heißt: Es klingelt an der Tür und ein freundlicher Finanzbeamter will die Wohnung, die Bilder, den Schmuck, etc sehen. Wenn wir China als Überwachungsstaat überholen wollen dann nur weiter so.

Steuergerechtigkeit

Das liegt aber nicht nur an der SPD, da können sie die Politik an sich nehmen.
Ich sage nur:
Durch die Politik eingeführt
Kohlepfennig mußte per Gericht verboten werden, sonst wäre er heute noch da.
Soli Beitrag sollte max. 10 Jahre gelten das war vor 30 Jahren.
Großer Aufschrei als vor Jahren bekannt wurde das Daimler so gut wie keine Steuern zahlt.
Ist das System gerechter geworden:
Die Anzahl der Abgeordneten wächst nach jeder Wahl. Die Diäten werden von der Politik selbst bestimmt.
Für Fehlentscheidungen der Politik zahlt der Steuerzahler und der Politiker wird belohnt.
Und dann fragen sich die Volksparteien warum die Wähler wegbleiben.
Erstmal einmal ehrliche Politik betreiben und dann den Willen des Volkes umsetzen wäre schon mal ein Anfang.
Und dazu noch so einfach.

16:43 von karwandler re

16:43 von karwandler
re störschall
"Weshalb sowieso sprachlich korrekter wäre: angemessen belasten. Denn auch wenn A eine höhere Einkommensteuer zahlt als B bleibt ihm nach Abzug der Steuer bedeutend mehr übrig als B.

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Es geht darum, diese Vermögen überhaupt mal zu besteuern."

Welchen Teil von "Einkommensteuer" haben Sie nicht verstanden?

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Welchen Teil des Unterschieds zwischen "Einkommenssteuer" und "Vermögenssteuer" haben Sie eigentlich nicht verstanden?

Es gibt Superreiche, die ein Vermögen in einer solch horrenden Summe besitzen, dass Sie und ich das in Zahlen kaum fassen können !

Solche Vermögen sind ABARTIG.

Es ist eh die Frage, ob es sein kann und darf, dass EINE Person quasi, ein viertel des gesamten Geldvermögens besitz.

Ich finde, das kann und darf nicht sein.

rer Truman Welt

Die Vermögensungleichverteilung steht ausser Diskussion. Allerdings ist das kein deutsches Problem. Will sagen, Kapital ist flexibler als Menschen. Es kann sehr schnell verschoben werden.
Die Akkumulation des Kapitals im Kapitalismus wird sein Ende sein!
Eine Akkumulation wird durch die Weitergabe des angesammelten Kapitals provoziert. Das wäre lediglich zu verhindern. Verhindert wird das mit einer Erbschafts- und Schenkungssteuer von 90% oder 95% mit einem definierten Freibetrag - das möglichst weltweit.
Die Einnahmen daraus werden ausschließlich der Bildung, Infrastruktur und Wohlfahrt des Volkes zugeführt werden z. B. in Form (auch) von gemeinnützigen Stiftungen.
Dann kann es einen einheitlichen Steuersatz für alle geben. Wer viel leistet, sollte auch viel behalten dürfen und genießen - aber eben nicht weitergeben (können). Das ist ein Demokratieverständnis.
Ein perverses Anhäufen von Unmenge an Vermögen wäre sinnberaubt. Es gäbe kein Anreiz für Steuerbetrug.

Ein horrendes Vermögen zu

Ein horrendes Vermögen zu besitzen, heißt immer auch Macht und Einfluss zu besitzen.

Vermögen müsst deshalb begrenzt werden, um eben auch in der Folgwirkung Macht zu begrenzen.

Laut Wiki haben 10% der Bevölkerung

ein Durchschnittsvermögen von 639000 Euro. Bei einem Steuersatz von 1% kommen da 52 Milliarden Euro zusammen und nicht 10 Milliarden. Aber das ist das Problem. Es gibt keine gesicherten Erhebungen über die Vermögensverteilung am oberen Rand- ein schwarzes Loch, über Geld spricht man nicht, wenn man mit Ari auf Safari ist. Deswegen kann da jeder nach Gutdünken mit Zahlen jonglieren.

Gerechtigkeit!

Manomann, die blinde Panik einzelner hier ist schon beschaulich. Vor allem wenn man berücksichtig, dass es bei diesem Gesetzesentwurf um Leute geht, die einfach nur noch scheffeln - also um Geld, was die zu Lebzeiten nicht mehr ausgeben können. Und dass bei Verhältnissen wie mind. 11 Prozent Armutsgrenze bei Kindern gegenüber 5 Prozent der Deutschen, die mehr als die Hälfe des gesamten Kapitals besitzen. Wie bescheuert kann man eigentlich sein, da noch gegen an zu stinken. Natürlich sind viele der Gesetzesentwürfe schlecht gemacht und es geht auch besser, aber in diesem Moment ist es der beste Ansatz, da dringend notwendig und ein Geschenk der Wahlkampfarena, die aufgrund sinkender Umfrageergebnisse erkannt hat, dass sie der Wirtschaft in den letzten Jahren zu opportun in die Tasche gewirtschaftet hat. Gerechtigkeit sieht anders aus und das soll jetzt gerade gezogen werden. Recht so !!!

Meineserachtens ...

... sollte es einen Freibetrag von 150 Millionen Euro geben.

Darüber sollte die Vermögenssteuer bei 100 % liegen.

Es ist für die Gesellschaft nicht gut, wenn Einzelne ein Vermögen ansammeln, das ihnen die Macht gibt, demokratische Entscheidungen zu beeinflussen.

Bei der Frage um die

Bei der Frage um die Einführung einer Vermögenssteuer geht es also letztlich um Machtausgleich !

Viele Gedanken

Wie viele sich Gedanken machen um das Vermögen der Superrechen finde ich schon erstaunlich. Wenn 50% der Bevölkerung gerade einmal so viel Vermögen besitzen, wie die 45 reichsten Familien in Deutschland, dann stimmt etwas nicht. Schon mal vorweg: Ich bin absoluter Vertreter des Leistungsprinzips wonach für gute Arbeit ein guter Lohn gezahlt werden muss. Aber Vermögen, gerade das nicht selbst verdiente Vermögen der reichen Erben (z.B. Fam. Quandt), sollte besteuert werden.
Es kann nicht sein, dass Menschen mit zwei oder drei Jobs finanziell nicht klar kommen und andere aufgrund ihres Vermögens nie mehr arm werden können. In der Vergangenheit (von Kohl über Schröder bis zur GroKo) ist Vermögen viel zu wenig und Arbeit viel zur stark zur Staats-Finanzierung herangezogen worden. Das muss geändert werden und hier ist die Vermögenssteuer schon mal ein Anfang.

Vermögenssteuer wie unter Adenauer und Erhard

Als Westdeutschland den Wiederaufbau nach dem Krieg geschafft hat, unter den Kanzlern Adenauer und Erhard, galt eine Vermögenssteuer von 1%, die auch in den folgenden Jahrzehnten beibehalten wurde. Was damals richtig war, kann heute nicht falsch sein. Die CDU/CSU sollte sich ihrer Vergangenheit in den 50er und 60er Jahren erinnern statt billige Polemik gegen die Vermögenssteuer zu betreiben. Den Mantel mit den Armen zu teilen, ist seit dem Hl. Martin eine symbolträchtige Handlung. Heutzutage muss man SPD oder Linke wählen, um dem Christentum zu seinem Recht zu verhelfen.

Gerechtigkeitsfrage.....

....für Steuern stellt sich nicht ! Steuern müssen einfach sein das ist klar. Es sollte nur gewährleistet sein , dass die Politik vernünftig mit dem Geld umgeht ! Und das tut sie nunmal nicht sondern Dinge wie BER und Co. sind an der Tagesordnung. Wie lange soll das noch so gehen ? Wann werden die Dinge endlich verändert und Kontrollinstrumente , aber NICHT durch Politiker müssen her, sondern Fachleute müssen das tun.

demokratische Entscheidungen zu beeinflussen?

Einfach Unglaublich@

Keine sorge im Hebrst werden Ihnen die demokratischen Bürgern zeigen das das nicht geht.

Nebelkerzen

Gestern bei Anne Will: Lindner wiederholte das gerne von seinen Vorgängern gebrauchte Argument, die Reichen kämen ja fast für die gesamten Einkommenssteuern auf, wobei er nicht auf den Unterschied zum Gesamtsteuereinkommen hinwies. Und da sieht die Lastenverteilung völlig anders aus. Auch wird die Mehrwertsteuer aus bereits versteuertem Einkommen entrichtet, nicht nur die anvisierte Vermögenssteuer. Kein Thema ist auch der jährliche Transfer von 15 Mrd. € der Rentenversichertung vom Westen in den Osten, der dank der vergeigten Angleichung ("blühende Landschaften") zur Dauereinrichtung geworden ist. Laut Bundeszentrale für politische Bildung eine versicherungsfremde Leistung.
Zudem viel mir auf, dass die Dame von der Wirtschaftswoche ihren Hinweis auf die extrem gestiegenen Steuereinnahmen ausgerechnet auf das Krisenjahr 2008 bezog.
Also viel Arbeit für die unabhängigen Journalisten der ÖR.

nur die "ganz Reichen" betrifft?

von ximerose @
leider ist meine persönliche Meinung das bei den RRGs gefühlt jeder der etwas mehr als H4 oder Grundsicherung hat ein "ganz Reicher" .

@ w.k.e., 09.31 Uhr

Ich finde nicht, dass Deutschland schlecht regiert wird. Das Sozialsystem in Deutschland ist vergleichsweise gut entwickelt. Man hat sich mit der Rente für besonders langjährig Versicherte u.a. allerdings einige Luxusausgaben gestattet, die so nicht hätten sein sollen. Auch die von der SPD angeregte Grundrente fällt in dieses Raster. Ohne eine Bedürftigkeitsprüfung macht eine Grundrente keinen Sinn. Ich bin sicher, dass die CDU in dieser Frage hart bleiben wird - und das ist gut so. Indem die AFD konservative Wähler an sich bindet, deren Stimmen dann allerdings für eine Regierungsbildung fehlen, parallel dazu die SPD sich zunehmend der LINKEN annähert, könnte zusammen mit den GRÜNEN eine neue Mehrheit etabliert werden, die Deutschland nicht voranbringen würde.

10:25, werner1955

>>demokratische Entscheidungen zu beeinflussen?
Einfach Unglaublich@

Keine sorge im Hebrst werden Ihnen die demokratischen Bürgern zeigen das das nicht geht<<

Aha.

Wird dann die Macht des Geldes gebrochen? Bricht der Sozialismus aus?

Chilled Chili

"Wie viele sich Gedanken machen um das Vermögen der Superreichen finde ich schon erstaunlich........."

Bin ganz bei ihnen.
Ich staune ebenfalls und hatte da noch ein paar Anmerkungen dazu. Ich finde man sollte sich ganz genau anschauen wer sich für die Reichen so ins Zeug legt.

Nur ich hatte nicht so viel Glück wie sie.

re: MichlPaul

Ihr Problem ist der Grund, warum ich für Vermögensteuer auf Erbschaftssteuer verzichten würde. Damit Betriebe weitergeführt werden können. Und der Vielfraß braucht nicht mehr Geld.

Vermögenssteuer eine Gerechtigkeitsfrage?

Wer das glaubt, der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.
Die "Neider" haben immer das Bild vom Superreichen im Ferrari mit Zigarre im Kopf. Wer aber so lebt und sein Geld flexibel hat, der zahlt sowieso keine Vermögenssteuer. Der meldet einfach seinen Erstwohnsitz in Österreich an und ist raus. Es bleiben die übrig, die ihr Geld in Immobilien und Unternehmen investiert haben. Also uns Wohnungen vermieten und Arbeitsplätze anbieten. Wer wird dann wohl der Leidtragende einer Vermögenssteuer sein?
Ach ja, auch die Bauern. Unsere Bauern haben mehrere Hektar Land. Selbst bei nur 15 Euro Pro m2 kommen da Millionen zusammen. Die wissen zwar heute schon nicht, wie sie klar kommen sollen, aber so eine Vermögenssteuer ist doch eine gerechte Sache. Wird auch mal Zeit, dass unsere bauern nicht mehr mit dem dicken SL mit Zigarre im Mund über die Felder fahren.

Den Parteien graust vor den zukünftigen Alterspensionen

An dieses Damoklesschwert-Thema sind sie, wegen ihrer diesbezüglich breiten Beamten/Öffentlicher-Dienst-Wählerschaft nie herangegangen.
Nun suchen sie diese astronomischen Zukunfts-Summen zu bewältigen, was aber verschleiert wird. Nie wurde da eine Obergrenze oder Reißlinie gezogen, denn es sind ja treue Staatsdiener. Daß die "normale" "Renten"-Bevölkerung auch der Gemeinschaft dient, wird nicht gewürdigt. Da ist der Staat knausrig.
Die SPD ist nun die erste, die mit einer ungerechten Vermögenssteuer Löcher stopfen will, die aus sich nicht mehr beherrschbar sind. Von den anderen Parteien wird das nicht über Sozialneid, sondern über allgemeine Steuern gemacht, siehe das 25-jährige Festhalten am Soli und dem Festhalten an der Null/Negativ-Zinspolitik. Sagt einer dem Draghi etwa seine Meinung?
Wir sind abhängig verloren!

Steuerflucht

Bisher hat die Vermögenssteuer wegen des hohen Personaleinsatzes unter dem Strich kaum etwas gebracht, außer den Pensionslasten der Beamten nach der Stillegung. Vermutlich wird etwas ähnliches wie in Frankreich passieren: Das Kapital flüchtet ins Ausland. Der Staat hat bei üppigen Steuermehreinnahmen in den letzten Jahren die Konsumausgaben stark erhöht, anstatt in Investitionen Geld zu stecken. Bei der sich abzeichnenden Rezession und der Sparunlust unsere Regierung kommen schwere Zeiten auf das Land zu. Die üppige Versorgung in bisherigem Umfang, auch nicht Anspruchberechtigter wie Wirtschaftsflüchtlinge, EU-Arbeitslose usw. wird zum Problem werden. Nach Belgien hat Deutschland inzwischen die höchsten Abzüge vom Lohn. Egal wieviel Steuern unser Staat hat, es ist immer zu wenig. Sparen ist angesagt.

CDU-CSU belügt sich doch selber

Diese Steuer wäre angeblich schädlich für 45 Familien
welche das halbe Vermögen Deutschland besitzen.

Das gleiche konnte man in Amerika sehen.
Trump senkte die Steuern der Milliardäre
und keiner hat in Arbeitsplätze investiert :-)

45 Millardärsfamilien haben scheinbar mehr Wählerstimmengewalt das das Volk
Ach so Demokratisches Volk , in Dresden waren CDU & CSU auch nicht anwesend.

@werner1955, 10:38

Haben Sie wirklich die Hoffnung das geld unser die spaltung unserer Gesellschaft lösen wird?

Auf die Gefahr hin, dass ich Ihren wohl eilig formulierten Beitrag missverstehe: die Spaltung der Gesellschaft ist Folge der Ungleichverteilung. Also kann sie auch nur durch eine Verringerung dieser überwunden werden.

Schweizer Modell?

"-Gümbel ist für eine Vermögenssteuer nach Schweizer Modell. "
Warum dann nicht auch eine Mehrwertsteuer nach "Schweizer Modell"(7,7%)?
Oder eine Einkommensteuer nach "Schweizer Modell"(23% im Kanton Zug)?
Oder eine Bemessensgrenze fuer den Spitzensteuersatz nach "Schweizer Modell"(140600 Franken im Kanton Zug)?
Deutsche Politiker verweisen gerne auf das Ausland wenn es darum geht den Buerger abzuzocken, die Steuervorteile des Auslands werden hingegen verschwiegen.

@hochtief, 10:38

Es bleiben die übrig, die ihr Geld in Immobilien und Unternehmen investiert haben. Also uns Wohnungen vermieten und Arbeitsplätze anbieten. Wer wird dann wohl der Leidtragende einer Vermögenssteuer sein?

Sie vergessen, zu erklären, warum auf ein mal keine Güter mehr produziert, keine Wohnungen mehr gebaut, keine Dienstleistungen angeboten werden sollten, nur weil der Gewinn daraus nur noch zu 99% statt 100% einem einzigen zugute kommen sollte. Das ist so wie die Drohung, dass die deutsche Bevölkerung binnen drei Tagen verhungern würde, wenn alle McDonalds-Filialen geschlossen würden.

Bürgern die Hoffnung nicht nehmen

Stand jetzt:
Durch die "Abschaffung des Zinses" (so zutreffend der Sparkassenpräsident) kann man im Bereich von Sparanlagen
einschließlich Staatsschuldverschreibungen keine Altersvorsorge mehr betreiben.
Durch die "Mietpreisbremse" flankiert von explodierenden Baukosten ist die Altersvorsorge durch Vermietungseigentum uninteressant geworden.
Was kommt noch?
Durch den Plan des Koalitionsvertrages, Kapitalerträge wie andere Einkunftsarten zu besteuern, verliert die Anlage am Aktienmarkt ihre Sinnhaftigkeit.
Aufgrund des "demografischen Wandels" ist die Zukunft des gesetzlichen Rentenniveaus ungeklärt.
Ok, man kann noch mit Edelmetallen zocken.
Nun den Bürgerinnen und Bürger, die ihr Geld nicht versoffen sondern für ihr Alter und ihre Kinder gespart haben, sollen nun auch noch für das bloße Liegenlassen des Geldes Steuern zahlen?
Etwas Hoffnung, das es sich für einen selbst lohnt, zu arbeiten und zu sparen, sollte der Bevölkerung schon noch bleiben.

werner1955, 10:33

leider ist meine persönliche Meinung das bei den RRGs gefühlt jeder der etwas mehr als H4 oder Grundsicherung hat ein "ganz Reicher" .

Ihr Satz ist nicht vollständig.
Ihre persönliche Meinung ist sachlich falsch.

Steuerhinterziehungen eintreiben!

Der tatsächliche Wert der jährlichen Steuerhinterziehungen beträgt lt Norbert Walter Borjans, exFinanzminister NRW, 160 Milliarden Euro (ca 2012), lt Sigmar Gabriel, exWirtschaftsminister BRD, 160 Milliarden Euro (2015), lt NTV (vor ca 3 Wochen) 125 Milliarden Euro!
In der gesamten EU jährlich 1 Billionen Euro!
Egal, welche Zahl man zugrunde legt, dieses Geld könnte für Vieles ausreichen und dazu muss keine Steuer zusätzlich erhoben werden. Da müssen die Finanzämter eigentlich nur ihre Arbeit machen dürfen!
Das funktioniert aber offensichtlich unter keinem einzigen Finanzminister!
Wenn man die Auswirkungen und diese Größenordnung berücksichtigt, wäre auch die Anwendung der Antiterrorgesetze gerechtfertigt.
Aber natürlich müssen, schon aus Gründen der Gerechtigkeit, wesentlich höhere Steuern von Vermögenden eingezogen werden!

ab wann "Vermögen"?

Vermögenssteuer hört sich immer gut an. Interessant ist die Frage: ab welcher Zahl zählt ein Geldbetrag (o.ä.) als "Vermögen", das besteuert werden kann?
Sind es 50.000, 100.000, 1.000.000 €? Sind es laufende Einnahmen oder Rücklagen, sind es Werte in Geld oder in "Material"?
Mit Bezug auf den Einkommens-"Spitzen"-Steuersatz ist man bereits als gut verdienender angestellter Ingenieur in dem Topf, obwohl die "Million" sehr weit weg ist.
Und auch bei einem langfristigen Sparen zur Altersvorsorge kommen dann auch mal 300...400.000€ zusammen. Ist das auch schon "Vermögen"?
Es ist mir in diesen Diskussionen immer viel Ideologisches Getöse/ Neid dabei. Und im Endeffekt bezahlt nur der "kleine Mann"..

Vermögenssteuer: Richtig, aber nicht genug - Erbschaftssteuer

Vermögenssteuer ist nötig, wichtiger ist eine Erbschaftssteuer und Abschaffung des Stiftungsunwesens.
Ohne grundlegende wirtschaftliche Gleichheit kann Demokratie nicht gelingen.

@ StöRschall

"Solche Vermögen sind ABARTIG.

Es ist eh die Frage, ob es sein kann und darf, dass EINE Person quasi, ein viertel des gesamten Geldvermögens besitz.

Ich finde, das kann und darf nicht sein."

Dem stimme ich voll zu. und neben einer Vermögenssteuer hülfe auch die Erbschaftssteuer zu reformieren. Denn wir leben in einer quasi-Aristokratie bei der viele qua Geburt extrem privilegiert sind. Deutschland hat eine sehr geringe soziale Durchlässigkeit. Aber wir regen uns z.B. über das indische Kastensystem auf, dabei haben wir de facto ebenfalls ein solches.

Ruhig mal in die USA schauen: Nicht, dass dort nicht auch veerbt würde, aber dort zählt viel mehr das Selbstaufbauen. Das halte ich für einen der guten Aspekte der us-amerikanischen Kultur.

Endlich mal ein SPD-Thema

Na endlich begreift die SPD, dass sie wieder ein soz. Profil braucht. Vermögenssteuer - goldrichtig. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der bisherige Weg ein schnellere Verteilung von unten nach oben gebracht hat, die Schere ist aufgegangen. Das wird uns in etlichen Jehren noch heftige Spannungen bringen und viel Geld kosten. Wenn die CDU meint, das Kapital weiter zu entlasten, dann sei gesagt, dass wir in einer absolut überhitzen Konjunktur gerade mal einen Dämpfer bekommen haben. Schulden und Subventionen sind keinesfalls notwendig - auch wenn FDP-Lindner das in jedem Satz mantrahaft brabbelt, es wird nicht richtiger und nicht notwendiger. Eine SPD mit soz Themen wird gebraucht, so richtig fehlt mir allerdings der Wille bei denen. Auf Schröders Schleimspur haben sich die SPD-Macher ahnscheinend trefflich arrangiert.

Wie wäre es wenn der Staat

Auch mal seine Ausgaben betrachtet, selbst mit Rekordsteuereinahmen kam man wohl nicht aus.
Dann muss jeder Bürger auch seine Ausgaben überprüfen, aber mit dem Geld anderer Leute kann man es offensichtlich machen.
Und wenn nur genug Wahlgeschenke kommen, guckt der Bürger ja auch nicht mehr so genau hin.
Ich muss aber hart für mein Geld arbeiten, und mich stört der Umgang mit den Steuereinnahmen deswegen auch.

'Bitte leistet euren Beitrag' - das ist eine Gerechtigkeitsfrage"

Stimmenfang, dem Zustand der SPD geschuldet. Die Starken leisten ihren Beitrag und die "Mittelschicht" längt über Gebühr.

Fakt ist u.a., 10 Prozent zahlen 50 Prozent der Einkommensteuer. Die Einkommensteuer wirkt also genau so, der Beitrag wird geleistet wie es vorgesehen ist!
Ein Viertel wird von 2,3 Prozent der Topverdiener gezahlt. 20 Millionen Erwachsene (30%) zahlen dagegegen gar keine.

Ungerecht ist beim Abkassieren der gesamten Steuer, Abgaben, Gebühren, Umlagen sehr viel. Politiker/innen wie Frau Schwesig sind mit verantwortlich. Man könnte Bücher damit füllen. Die Vermögenssteuer war und bleibt ungerecht und dazu irrsinnig. Nur was einfach zu erfassen ist, wie die Bankguthaben besteuern, geht gar nicht. Den Schmuck im Tresor, u.a. den Pensionsanspruch und die Immobilien vergessen. Auch den Soli angeblich für 90 % abschaffen, aber für Zinsen nicht, ist eine Irreführung. Sparen nur 10 % der Bürger?

Neid?

Sicher ist es nicht gerecht das ein paar Menschen ein Großteil des gesamt Vermögens der Deutschen besitzt. Aber wie kam es dazu? Wohl durch Mut zum Risiko und Cleverniss, meist sind es Unternehmer die Arbeitsplätze geschaffen haben das sollte man bedenken. Bis das Gesetz durch ist haben viele Ihren Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt, dann könnte man vielleicht noch Erbschaftssteuer erhöhen und kassieren.

Neid?

Sicher ist es nicht gerecht das ein paar Menschen ein Großteil des gesamt Vermögens der Deutschen besitzt. Aber wie kam es dazu? Wohl durch Mut zum Risiko und Cleverniss, meist sind es Unternehmer die Arbeitsplätze geschaffen haben das sollte man bedenken. Bis das Gesetz durch ist haben viele Ihren Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt, dann könnte man vielleicht noch Erbschaftssteuer erhöhen und kassieren.

Erinnert sich noch jemand

Erinnert sich noch jemand daran, dass bei der Abschaffung der Vermögensteuer die Grunderwerbsteuer von 2% auf 3,5% (lang ist es her) angehoben wurde.
Denkt irgendjemand daran bei einer Wiedereinführung einer Vermögensteuer die Grunderwerbsteuer wieder zu senken?

Außerdem zielt die Vermögensteuer auf den süddeutschen Mittelstand ab, den man angeblich fördern möchte. Der Besitz eines Einfamilienhauses in Oberbayern führt zu steuerpflichtigem Vermögen.

Vermögensteuer ist der falsche Weg...

..., weil er bereits versteuertes Einkommen belastet und dies vom Verfassungsgericht bereits als nicht zulässig geurteilt wurde. Das "Vermögen" auch vieler "Reicher" ist ja nicht gleich Cash auf der Bank, sondern z.B. in Betrieben angelegt. Danach würde jemand, der 100 Läden/Sportstudios usw. hat, jedes Jahr einen = 1 % abgeben, also sozusagen schließen müssen. Steuergerechtigkeit kann nur über den Steuersatz des Einkommens reguliert werden. Und wir hatten da schon mal deutlich mehr als jetzt mit den 49%. Was für die SPD aus der ganzen Initiative bleibt ist, dass sich in den Köpfen der Eindruck weiter verfestigt: Das ist die Partei, die noch mehr Steuern eintreiben will. Und Olaf Scholz ist die passende Person dazu als Finanzminister und vielleicht demnächst als Parteivorsitzender.

@um 09:34 von joyomaran

"Wer sich am Volk bereichert, soll auch dafür zahlen - so einfach ist das."
Dem stimme ich voll zu - aber bei der Bereicherung - also für hohe Einnahmen Steuern hoch, oder besser noch für alle die gleichen hohen Steuern mit einem hohen Freibetrag!
Also ca 40% Steuern und einem Freibetrag von 30.000 €. Alles darüber wird mit 40% besteuert, das ändert nichts für Normalverdiener, bringt Vorteil für alle darunter und erhöht die Abgabenlast für hohe Einkommen, allerdings im Planbaren und überschaubaren Rahmen. Natürlich müssen dann alle Einkommensquellen gleich betrachtet werden. Bei den Abgaben wird genauso vorgegangen oder gleich auf Steuern umgelegt - Natürlich für alle.
Eine Vermögenssteuer bloß weil man etwas hat finde ich nicht gut, wenn die Entstehung des Vermögens besteuert worden ist.

Unterstützenswerte Idee

Hoffentlich hat die SPD-Spitze den nötigen langen Atem, um die Vermögenssteuer zu reaktivieren.
Die Reaktivierung der Steuer würde sicher die Wut vieler über die extrem ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen in unserem Land besänftigen und dem Wähler zeigen, dass die SPD anfängt, sich ihrer Wurzeln zu besinnen.
Ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit wäre es obendrein, denn viele horrende Einkünfte lassen sich keineswegs mit dem Fleiß und der angeblichen Risikobereitschaft von Unternehmern und Managern erklären, sondern damit, dass sie auf clevere Weise Wertabschöpfung statt Wertschöpfung betreiben.
Die Weltuntergangs-Propheten, die mit Kampfbegriffen wie "Neid-Debatte", "Neo-Kommunismus", "Idee aus der Mottenkiste", "die Unternehmer werden auswandern" usw. die Wiedereinführung der Vermögenssteuer diskreditieren wollen, liegen falsch; sie wollen nur die Mythen vom heldenhaften Unternehmertum retten und deren Reichtum als gerecht darstellen.

Verringerung?

frosthorn @
Gut erkannt, eine Verringerung der Steuern und Gebühren wird wieder zu mehr zusammenhalt führen und persönliche Leistung wird dann auch wieder mehr geachtet.

11:17 von

11:17 von MR.Troc
Neid?
Sicher ist es nicht gerecht das ein paar Menschen ein Großteil des gesamt Vermögens der Deutschen besitzt.

---

Es geht nicht um Gerechtigkeit.

Es geht um den Erhalt basisdemokratischer Bedingungen.

Die werden durch solche Supervermögenden unterlaufen und ruiniert.

Demokratischer Ruin steht personengebundenen Megavermögen gegenüber.

Das darf nicht sein.

@ gman

"Die Vermögenssteuer war und bleibt ungerecht und dazu irrsinnig."
Wir haben uns in Deutschland nach dem WK1 gegen ein aristokratisches System und für Demokratie entschieden. Die Macht demokratisch zu verteilen geht Hand in Hand mit einer gerechten Verteilung der Güter.
Unbestritten in unserem Wertekanon ist, wer mehr leistet, soll mehr haben. Aber der demokratische Staat muss die Demokratie aufrechterhalten und stabilisieren. Und eine Demokratische Geselschaft macht deutlich mehr aus, als dass es ein allgemeines Wahlrecht gibt! Was wir haben ist eher eine parlamentarische Aristokratie (ohne Adelstitel, aber mit Geld-/Machttiteln). Der demokratische Staat muss also aktiv in die Verteilung der Güter- und Machtstrukturen eingreifen! Die besten Steuerungsmittel hierfür sind Erbschaftsstuer, Vermögensstuer, Einkommenssteuer (in dieser Reihenfolge).

Zu 10:58 von Coachcoach u.a. "nicht genug"

Falsch, weder Vermögens- noch Erbschaftsteuer sind das Heil.

Wer vorsorgt, tut das für sich und seine Familie aus versteuertem Einkommen. Vermögens- und Erbschaftsteuer innerhalb der Familie sind ungerecht.
Kinder werden im Pflegefall der Eltern vom Staat zur Kasse gebeten usw.. So geht das nicht.

[Sozial] mit [ismus]. Schlimm ist, wenn das Geld aus fragwürdigen Quellen stammt und dafür nie Steuern bezahlt wurde. Da ist alles gerecht und in Ordnung?
Z.B. Griechenland wurde insbesondere mit deutschem Geld vor dem Ruin "gerettet", u.a. weil dort Millionäre und Milliardäre kaum Steuern an ihren Staat bezahlen. Was dem Staat dort fehlt, müssen hier Steuerzahler und Sparer ausgleichen.

Der deutsche Staat kassiert von Rekord zu Rekord. Die verfassungsmässige Grenze ist in der Summe längst überschritten. Die EU, D gehört dazu, tun doch alles um den Bürgern die Eigenvorsorge zu erschweren und das Angesparte zu schmälern. Keiner haftet für Dritte? Das Geld wird für Andere verbraucht!

@um 09:42 von IJK

"250Tsd für jede Person"
Haben Sie sich mal überlegt wie viel Vermögen man braucht um die Statistischen 12 Jahr Rente nach dem offiziellen Renteneintritt Menschenwürdig leben zu können?
12 Jahre a 12 Monate, vielleicht eine Rate mehr macht 144 Monate evtl. 156. Wenn man von diesem extra Ersparten die Miete bezahlen will ist ein Großteil der 250 Tausend schon weg.

@‚ um 11:17 von MR.Troc

Und demnächst werden es die gleichen Unternehmer sein, die ganz viele Arbeitsplätze wegdigitalisieren.
Doch auch die Heere von Arbeitslosen, die wie durch die Industrie 4.0 bekommen werden, benötigen Geld zum Überleben.
Woher nehmen, wenn nicht von denen, die mehr als genug haben?
Auch das Vermögen von Vermögenden wurde durch die Arbeit der Beschäftigten erwirtschaftet.
Ergo gehört Allen alles .
Ist doch einfach und logisch.

Reichtum

Das wäre im Sinne einer Demokratie und eines Sozialstaates in keinster Weise gerecht.
Jeder der durch Erbschaft oder Arbeit ein gewisses Maß an Reichtum erwirtschaftet darf nicht dafür bestraft werden z.b. Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuer.
Wie schon erwähnt eine gerechte Steuerpolitik wo alle egal ob arm, reich, den gleichen prozentualen Steuersatz zahlen müssen vor Abzug jeglicher derzeit möglichen Steuerreduzierung. Das wäre
gerecht. Dann wäre es nämlich für die Armen einfacher zu ein "wenig" Reichtum zu gelangen und es wäre für alle gleich schwer "reich " zu werden.
Dann stürzen wir uns noch auf die sozialen Abgaben wie Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung auch hier bitte jeden Bürger in die Pflicht nehmen in die gesetzlichen Kassen den gleichen prozentualen Beitrag einzuzahlen.
Dann kommen wir einem gerechten sozialen demokratischen Staat schon ein großen Schritt näher.

Zu 11:26 von asimo "parlamentarische Aristokratie"

@asimo, Erbschafts- und Vermögensteuer sind keine Merkmale einer Demokratie, schon gar keine Voraussetzung. Abstruser geht es kaum noch.

Vielleicht hilft Artikel 20 GG

1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ja, das ist eine Gerechtigkeitsfrage

Und die Neiddebatte erfolgt auch von seiten einiger CDU-Politiker gegenüber den Zahlungen für die Grundrente. Für das Geld hätten sie doch sicher Verwendung, um die Begehrlichkeiten ihrer Lobbyisten zu stillen.
Aber man kann hier auch einen anderen Begriff einführen. Es ist nämlich auch eine Frage der "Bedürftigkeit".
Das Bedürftigkeitsprinzip, das die CDU im Augenblick so hochhält, sollte für alle staatlichen Ausgaben wie Einnahmen gelten. Auch bei einer Steuer für Superreiche.
Und während die Bedürfitgkeitsprüfung für die Grundrente ein neues, teures Bürokratiemonster schafft (stellen sie sich mal die großen Bürokomplexe vor, in denen in der Auflistung der Habseligkeiten der armen Rentner hin und her gewälzt werden, in der Hoffnung dem Staat hier mal 100, da mal 20 Euro zu sparen - ist die Bedürftigkeitsfestelegung bei der Vermögenssteuer recht einfach. Es wird eine Untergrenze festgesetzt, die Zaglung erfolgt ohne großen Mehraufwand über die Einkommenssteuer.

Was viele hier nicht sehen

Was viele hier nicht sehen ist, dass eine Vermögenssteuer nicht an das Einkommen gebunden ist. Eine Vermögensssteuer besteuert Vermögen, nicht Einkommen.
Zu klären gelte es, ab wo die Grenze liegt, ab der von Vermögen gesprochen werden kann. Als gefühlte Definition eines Vermögens gilt, dass dieses den durchschnittlichen Besitz deutlich übertreffen muss.
d.h. Besitzwerte in Höhe einer selbst gebutzen Immobile oder ähnliches liegen _weit_ unter einem Vermögen im Sinne der Vermögenssteuer.
Es gilt also für den Mittelstand eine 100% Entwarnung: der Mittelstand steht nicht im Fokus einer Vermögensstuer.

Ohne zu viel auf konkrete Zahlen zu geben (ist nur eine schnelle pi-daumen-Einschätzung) , aber ein Besitz unter 5 Mio EUR sollte nicht dem Vermögen im Sinne einer Vermögensstuer zugerechnet werden.
Und: Die Vermögenssteuer macht die Vermögen nicht platt, sondern schöpft nur Teile dessen ab. Es ist ein Ausgleichsinstrument.

Die SPD

hat erkannt, dass es bezüglich anstehender Wahlen von Vorteil ist sozial zu wirken ohne natürlich soziale Politik machen zu müssen.
Was wäre da geschickter als mit einer populistischen Forderung nach einer Reichensteuer, von der man genau weiß, dass sie aus verfassungsrechtlicher Sicht keine Chance hat, auf Stimmenfang zu gehen.
DIe SPD hat den Spitzensteuersatz von 53% auf 42% abgesenkt und gleichzeitig den Eingangssteuersatz von 25,9% auf inzwischen 14% gesenkt.
Mehr muss man über die wahren Vorstellungen der ehemaligen (zuletzt vor etwa 50 Jahren) sozialen Partei nicht wissen.
Selbst wenn die SPD es schaffen würde den Spitzensteuersatz auf 50% anzuheben, wäre sie bezüglich ihrer sozialen Politik noch weit hinter der Politik Kohls ..
und das will was heißen.

@ gman

Artikel 20 GG ist da ein guter Ansatzpunkt. Und konkret sehe ich Absatz 1 und teilweise Absatz 2 derzeit nicht hinreichend umgesetzt.
Um dem ersten Satz von Absatz 2 gerecht zu werden, müssen sie de facto-Machtzementierungen (vererbter Geldadel) weicher gemacht werden. Nicht Kommunismus und totale Revolution, aber ein gewisses Gegensteuern wären angebracht.
Siehe auch "Eigentum verpflichtet" (Artikel 14 GG). Wer den Verpflichtungen nicht nachkommt, muss in die Pflicht genommen werden!

Wo soll da der "Irrweg" sein,

Wo soll da der "Irrweg" sein, wenn das EU-Land mit der größten arm-reich-Schere gegen weiteres Auseinanderklaffen auch über Steuern gegensteuert? Die Briten verlangen ihren "Reichen" z.B. etwa sechs Mal so viel ab wie in Deutschland.
Natürlich ist es eine Frage von Gerechtigkeit, das war übrigens lange Jahrzehnte Konsens in der sog. sozialen Marktwirtschaft (Stichwort: Reichtum verpflichtet); heute scheint das umgekehrt zu sein und diese Sozialverpflichtung des Eigentums zu erwähnen hat für manche quasi religiösen Tabubruch-Charakter, als wolle man eine "heilige Kuh" schlachten.
Aufgewertet wird diese Konzeptvorstellung durch den Interimsvorsitzenden Schäfer-Gümbel natürlich durch die derzeitige Neuaufstellung der SPD: Da hat das Thema neben der nüchtern politischen Seite größerer Gerechtigkeit auch Symbolcharakter für die Frage "quo vadis?" Für mich und sicher für manch andere passt die Richtung; sie knüpft an an die geschichtliche Identität der großen deutschen Sozialdemokratie.

11:11 von gman

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und klare worte kleiden!

..dass bei der Abschaffung der Vermögensteuer die Grunderwerbsteuer von 2% auf 3,5% (lang ist es her) angehoben wurde.
Ja, doch und dabei ist es in vielen Bundesländern nicht geblieben:

Z.B.
BADEN-WÜRTTEMBERG ERHÖHUNG VON 3,5 % AUF 5 %
BAYERN UNVERÄNDERT 3,5 %
BERLIN ERHÖHUNG VON 4,5 % AUF 6 %
BRANDENBURG VON 5 % AUF 6,5 %
THÜRINGEN VON 5 % AUF 6,5 %
SACHSEN UNVERÄNDERT 3,5 %
usw..

Manche Politiker/innen wissen es nicht oder vergessen gerne.

Auch das ist richtig:
Wer mit Bitconis spekulativ Geld verdient zahlt nach einem Jahr keinen Cent Steuern, egal wieviel Millionen.

Wäre ein Stück weit

Wäre ein Stück weit Gerechtigkeit für Deutschland, wäre die SPD nur nicht so weich und laberig geworden. Politische Entscheidungen fallen hier Verzögert, aber konsequent zu gunsten der Reichen. Das steht auch so im Armuts- und Reichtumsbericht! Mit Geld können unsere Regierungen und Parteien der letzten Jahre nicht mehr umgehen, nennen wir mal zum Beispiel die Bauvergabe Berliner Flughafen und dessen Umsetzung bis heute. Da muß es Strafen regnen, nicht mehr Fördermittel!

Lindners Märchen von der Doppelbesteuerung.

@ 09:27 von Oreg
Jede Art von Einkommen ist meistens schon mehrfach besteuert worden.
Insofern gesehen ist es sinnlos, gegen eine "Doppelbesteuerung" vorzugehen.
Ihre Überlegungen kann ich trotzdem nachvollziehen.
Erben sollten tatsächlich mehr belastet werden.
Vor allem, wenn dieses Erbe auch durch Zwangsarbeiter zustande gekommen ist wie bei Bahlsen, Oetker&Co.KG.

ZU 11:51 von asimo ... dann aber bitte vollständig..

.. und das gesamte Grundgesetz einbeziehen!
..Siehe auch "Eigentum verpflichtet" (Artikel 14 GG). Wer den Verpflichtungen nicht nachkommt, muss in die Pflicht genommen werden!

z.B. nicht unterschlagen:
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt(!)

Deutschland hat ein...

Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem.

Man kann ja gerne bei den Steuerinstrumenten justieren. Aber einen Solidaritätszuschlag, der zeitlich und zweckgebunden vereinbart wurde, zu einem Umverteilungsinstrument machen zu wollen, zeigt die Denke der SPD. Und damit wird sie untergehen.

So lange die besserverdienende Hälte, also 50% der Steuerzahler, 90% des Steueraufkommens bestreiten, kann so viel nicht im Argen liegen. Und die Superreichen zusätzlich zu belasten, kann man machen, ist aber ein Nebenkriegsschauplatz der linken Politik, die rein populistisch ist, und die Neiddebatte benutzt.

Deutschland sollte massiv Ausgaben auf den Prüfstand stellen und dann konsequent streichen und nicht an allen Ecken und Enden sinnlose Subventionen verteilen.

Lieber soll man die Bürger steuerlich entlasten und ihnen selbst die Verantwortung übertragen, mit ihrem Geld was Sinnvolles anzufangen.

Das vereinfacht das Steuersystem, erhöht die Transparanz und verhindert Steuerschlupflöcher.

Vermögenssteuer

Ich fände es über die Erbschaftsteuer besser aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Es kann doch nicht sein, dass die 45 reichsten Familien soviel besitzen, dass man davon 4,6Mio Haushalte zu Millionären machen könnte.
Wenn die Super-Reichen soviel Geld aus einem System also Staat herausziehen, funktioniert das ganze irgendwann nicht mehr.

Und noch eins zum Spitzensteuersatz - ja Gutverdiener zahlen 50% aber Normalverdiener haben mit den Sozialabgaben auch ca. 50% Abzüge. Diese hat man als Gutverdiener nicht oder anteilig deutlich weniger, Thema Beitragsbemessungsgrenze.

ZU 11:43 von schutzbefohlener "Spitzensteuersatz"

Selbst wenn die SPD es schaffen würde den Spitzensteuersatz auf 50% anzuheben, wäre sie bezüglich ihrer sozialen Politik noch weit hinter der Politik Kohls ..

Der Steuersatz ist nicht alleine entscheidend. Es ist die Frage wie und ab wann er berechnet wird.
Man muss sich jede Steuerangelegenheit genau ansehen und nicht auf Politikersprüche setzen, sonst wird man verdummt.

Der Spitzensteuersatz von 42 % wird bereits ab 55.961 € zu versteuerndes Jahreseinkommen fällig.

Ist das jetzt wirklich schon "Spitze"?!

Die Reichensteuer von 45% ab 265.327 €.

Vermögensteuer auf bereits versteuertes Gut

Das kann es nicht sein. Dabei ist es egal ob es sich um 1000 oder um 1 Million Euro handelt.
Jeder dieser Beträge wurde irgendwann einmal durch Arbeit erwirtschaftet und hoffentlich besteuert.
Und da liegt immer noch das Problem.
Es ist falsch versteuertes Eigentum nur weil genug da ist noch mal zu besteuern.
Richtig ist gerecht und konsequent zu besteuern.

re: supergescheit

Wir haben viele gute Jahre hinter uns. Eine schwarze null war da zu wenig. Er hätte da Sparen sollen. Was nützt z.B. ein Renteneintrittsalter von 63, das sofort wieder angehoben wird. Wenn wir die Schulden auf die Hälfte reduziert hätten würde es uns heute gut tun. Darum gib dem Staat weniger Geld, sonst gibt es es aus. Leider nicht für Investionen ,sondern für Sozialgeschenke.

Kirchhof wurde zunächst auch von der CDU abgelehnt.

@09:48 von Deeskalator
Erst als sich abzeichnete, dass Schröder Erfolg haben könnte, wurde er aus der Versenkung geholt.

– Sein Konzept wurde von den CDU-Wirtschaftlern nämlich zunächst als völlig unrealistisch verworfen.
– Es hätte die Reichen massiv entlastet.
– Wenn das mit dem Plus von 20% tatsächlich stimmen sollte, hieße das eine unglaubliche Steuererhöhung für die weniger Verdienenden.
– Fachleute rechneten vor, dass die "Vereinfachung" in Wirklichkeit jahrelang zu einer Verlagerung auf Gerichte geführt hätte, da für die vielen nicht geregelten Fälle keine Entscheidungsgrundlage bei den Finanzämtern mehr vorlag.
– Detailvorschläge: Er wollte Familien fördern wie einen Betrieb.
Sollten dann die Familien auch die "Gewinnerzielungsabsicht" nachweisen? Was ist, wenn die Kinder aus welchen Gründen auch immer, nichts verdienen?

@um 10:10 von Chilled Chili

"aufgrund ihres Vermögens nie mehr arm werden können"
Da schauen sie sich mal einige der ehemaligen Reichen an, Bspw. Boris Becker, der hatte auch so ein Vermögen, selbst verdient, jetzt aber pleite.

"Vermögenssteuer"

Ab einem gewissen Reichtum ist eine "Vermögenssteuer" sinnvoll und gerecht.

Ich bin nicht arm und auch nicht reich, mir geht es z.Z. gut.
ich zahle Sozialabgaben, Steuerern in jeglicher art..... und gebe somit einen nicht unerheblichen teil meines Einkommens für die Allgemeinheit.

Jemand der vermögend ist zahlt in viele Sozialsysteme nicht ein weil er / sie es nicht nötig haben und da muss der Gerechtigkeit wegen ein Ausgleich geschaffen werden.

Sollte jemand anderer Meinung sein, was sein gutes Recht ist, so soll diese / dieser mal die Alternative bedenken.

Also wenn wir alle gleich sind wie ja auch im GG steht, so müssten alle auch die gleichen Rechte und Pflichten haben also prozentual auch in die Sozialsysteme einzahlen, ob reich oder nicht, oder

Wäre mir auch lieber, wenn das so gehandhabt würde.
Allerdings würden dann diese Privilegierten aber sowas von empört sein!!!!

Zu 12:01 von Schnellchecker "Linkspopulistisch!

Rechtspopulismus ist eine Ausformung des Populismus im Bereich der politischen Rechten.

Der Begriff wird täglich inflationär in so gut wie allen Medien gebraucht.

Links findet man den Vorwurf des Populismus selten. Richtig, hier ist er angebracht. Warum wird das vom objektiven Journalismus nicht genau so benannt?
So ist es:
Und die Superreichen zusätzlich zu belasten, kann man machen, ist aber ein Nebenkriegsschauplatz der linken Politik, die rein populistisch ist, und die Neiddebatte benutzt.

Dieser Staat braucht dringend mehr Geld

eil täglich neue Ausgabevorschläge von irgendwoher kommen. Jetzt also Vermögenssteuer. Klingt erst mal gerecht, nur sind die Vermögen meist schon als Einkünfte besteuert worden und werden zur Substanzsteuer, insbesondere bei Vermögen im Betrieb. Die, die das begrüßen, um "den Sozialstaat zu finanzieren" sollten sich auch mal Gedanken darüber machen, wie sie den Sozialstaat selbst überfordern und an die Wand fahren, Stichwort "Menschen, die sich im Sozialsystem wohl fühlen" (KGE)

Entstehung von Vermögen

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme genügt es nicht das irgend etwas durch Arbeit erzeugt wird, damit Vermögen entsteht. -

Nach der Erzeugung muss noch ein wichtiger Schritt dazu kommen. - Das Erzeugte darf NICHT konsumiert werden, es muss entweder aufbewahrt oder zur Erzeugung anderer Dinge verwendet werden, nur dann entsteht Vermögen.
Nur so kann Vermögen und die Produktionsmittel, die wir alle benötigen damit es unseren Lebensstandart überhaupt geben kann, entstehen.

Eines sollte auch bedacht werden, Staaten bzw. Regierungen sind in aller Regel sehr ineffizient, wenn es um die Bereitstellung von Produktionsmitteln geht.
Und nur mit einer effizienten Produktion kann es unseren Lebensstandart überhaupt geben. - Wird zu viel verschwendet, egal durch wen, kann er nicht aufrecht erhalten werden.

Die Liste der Ineffizienzen und der Verschwendung bei staatlichem und quasistaatlichem Handeln ist lang (BER, Stuttgart 21). -

Ich bin dagegen, dem Staat mehr Finanzmittel zu geben.

Ich halte die immer wieder aufkommende..

Gerechtigkeitsdebatte der SPD, gelinde gesagt, für dämlich. Die SPD wird bei kleinen und mittleren Verdienern als diejenigen Partei betrachtet, die Ihnen in den letzten 21 Jahren (davon 17 Jahre SPD in der Regierung) das Geld aus der Tasche gezogen haben. Und die nicht nur über höhere Steuern sondern vor allem über Kürzungen von Leistungen. Dies geht über Krankenkassenbeiträge sowie Besteuerung der Renten, das ganze Hartz IV System mit Abschaffung von Arbeitslosengeld und -hilfe, Riesterrente, MWSt. Ehöhung usw. Überall hatte die SPD ihre klebrigen Finger drin. Und auch CO2-Steuer und der andere Blödsinn in Verbindung mit Umwelt, Fleischsteuer usw. belastet hauptsächlich die Armen und die (immer schmaler werdende) Mittelschicht.

Nein, die SPD hat einfach bis heute nicht kapiert, dass sie den "kleinen Leuten" mehr schadet als nützt. Ihr Pech ist, dass die Leute es aber langsam verstanden haben und sie nicht mehr wählen.

@Am 26. August 2019 um 09:27 von Oreg

"Und nein, die Erbschaftssteuer ist keine Doppelbesteuerung, weil die Erbmasse nur vom Erblasser versteuert wurde, nicht jedoch von den Erben."
Das ist vollkommenerer Blödsinn, was Sie da verzapfen. Die Erbmasse wurde aus versteuertem Geld aufgebaut. Alle Erträge, die im Erbfall dem/den Erben zufließen, werden normal jährlich besteuert.
Machen Sie sich erstmal mit dem Steuerrecht vertraut, bevor Sie hier Unsinn verzapfen.
Und die Freibeträge in D im Erbfall sind lächerlich niedrig. Und genauso lächerlich ist die Unterscheidung zwischen "bösem" Privatvermögen und "gutem" Betriebsvermögen.
D ist eine Neid-Republik geworden und nicht mehr eine Republik, wo Leistung sich lohnt.

10:33, werner1955

>>nur die "ganz Reichen" betrifft?
von ximerose @
leider ist meine persönliche Meinung das bei den RRGs gefühlt jeder der etwas mehr als H4 oder Grundsicherung hat ein "ganz Reicher" .<<

Ihre persönliche Meinung möchte ich Ihnen selbstverständlich nicht nehmen, auch wenn sie natürlich durch keinerlei Tatsachen gedeckt ist.

Gruß von einem "RRG", Jahrgang 1956, der weit über Hartz4 und Grundsicherung liegt.

Diebstahl

Das alte Dilemma der linken Parteien. Wir erkennen ein Problem und wollen es mit untauglichen Mitteln bekämpfen.

Sowohl Vermögenssteuer als auch Erbschaftssteuer sind schlicht und ergreifend Diebstahl! Wenn man verhindern will, daß die Schere zwischen arm und reich sich weiter öffnet, muß man an die aktuellen Verdienste ran. Massive Besteuerung von Finanzerträgen, Höchstgehältern, Dividenden, Boni, usw.
Dann müssen noch Gesetze her, die Steuerflucht verhindern und nach Möglichkeit international Vereinbarungen, die in die selbe Richtung zielen. Viel Spaß dabei aber bitte ohne diese unterirdische Neid-/Diebstahlnummer.

P.S.: Nein ich gehöre nicht zu den oberen 10-15%, habe aber auch nicht dieses unselige Neidergen und ein vernünftiges Verhältnis zur Gerechtigkeit.

Alles völlig falsch.

Alles völlig falsch. Erbschafts und vermögensteuer ist eine dreiste doppelbesteuerung.
Einen Spitzensteuersatz von 53% kann man doch leicht einführen. Dazu einen eingangssteuersatz. Und alles dazwischen kann man mit dreisatz berechnen. Dann fällt auch kalte progression weg. Und steuern auf alle einnahmen erheben. Es ist völlig egal, ob meine knete aus vermietung, aktiengewinnen, zinsen oder arbeitslohn kommt.

Es kann doch nicht sein, dass die 45 reichsten Familien soviel besitzen, dass man davon 4,6Mio Haushalte zu Millionären machen könnte.
Wenn die Super-Reichen soviel Geld aus einem System also Staat herausziehen, funktioniert das ganze irgendwann nicht mehr.

Die Folge der Wiederbelebung der Neiddebatte durch die SPD und LINKE wird jetzt deutlich sichtbar!
Die "Super-Reichen" stecken Geld in "das System", sie ziehen kein Geld vom Staat heraus.

Die Super-Reichen haben ihr Vermögen nicht auf Sparbüchern sondern das steckt in Unternehmen, die Arbeitsplätze zur Verfügungstellen und die zum Bruttosozialprodukt beitragen. Das kommt so auch dem Staat und so der Allgemeinheit zu gute.

Man kann damit keine 4,6 Mio Haushalte zu Millionären machen.
.. und wenn das möglich wäre, gäbe es danach sehr schnell sehr viel weniger Millionäre und ganz schnell sehr viel mehr Arme.

Der Staat haut das Geld....

massenweise aus dem Fenster raus und finanziert Dinge, die nicht nötig sind.

Warum gibt es z.B. aus dem Familienministerium Finanzmittel an eine Amadeo Antonio Stiftung, aus dem Umweltmnisterium an die DUH?

Warum zahlen wir an China 700 Millionen Entwicklungshilfe?

Warum zahlen wir der Türkei mehrere Milliarden anstatt unsere Aussengrenzen selber zu bewachen?

Warum muss ein Bundestag 708 Mitglieder haben?

Warum sind 16 Länder notwendig mit allen Verwaltungen und Behörden?

Warum muss Deutschland mehr in die EU zahlen wenn UK ausscheidet anstatt den Haushalt und die Ausgaben auch zu kürzen?

Warum zahlen wir mehrere hundert Millionen jährlich an Parteistiftungen?

Warum sind Beamte nicht in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung?

Ich könnte die Liste unendlich verlängern, auf der die maßlose Selbstbedienung des Staatest zu erkennen ist. Wenn der Staat mit dem Geld was er aus den bürgern presst nciht mehr auskommt, dann soll er endlich anfangen zu sparen.

Ausmaß der Entschädigung regelt

gman@
Wie wird man durch die Ausbeutung durch Steuern entschädigt werden?

Durch Ber, Elfi, S21 oder ?

Ich persönlich halte eine

Ich persönlich halte eine Vermögenssteuer für Reiche für sinnvoll.
Sie profitieren halt am meisten von unserem Wirtschaftsstandort und sollten deswegen auch einen höheren steuerlichen Beitrag leisten.

Kapitalismus nicht verstanden

Wie kommen manche Leute nur auf die Idee solche Vermögen, wie hier besteuert würden, könnten durch die Arbeitsleistung der betroffenen Person entstanden sein?
Nicht Fleiß und Arbeit machen im Kapitalismus reich, Geld macht reich. Sonst wäre es ja Laborimus oder so.

Alle Argumente gegen eine Vermögenssteuer für Multimillionäre lassen sich auf eine einfache Frage reduzieren:
Wie sollen die Reichen denn so noch reicher werden?

Kein anderes Anliegen wird mit der Ablehnung einer Vermögenssteuer vertreten.

Das ist eine Steuer, die sich das Geld von denen holt, die in den Jahrzehnten am meisten vom politischen System profitiert haben und es ermöglicht das Geld sinnvoll in Bildung, Forschung und Infrastruktur zu investieren, um langfristigen Wohlstand für alle zu ermöglichen.

...muss man...

Man muss die hohen Einkommen, die ja nicht gerechtfertig sind, wieder einfangen.
Sonst gehts noch weiter auseinander.

Rekordhaushalt

Ein Rekord an Steuereinnahmen folgte dem nächsten in den vergangenen Jahren. Und dennoch schafft es die SPD mit ihrem Finanzminister nicht, die Mittel ordentlich zu verteilen, so dass sie auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Bahn, Straße, Breitband, Schulen, Bundeswehr etc. Gleichzeitig denkt man wieder einmal über eine neue Steuer nach. Reformen der Einkommensteuer ist selbst unter der GroKo nicht machbar. Lieber rumdoktern und hier und da eine neue Steuer einführen (Vermögenssteuer, Fleischsteuer, Co2-Steuer...).

Politiker und Arbeitswille (Reformen) bzw. Kreativität passen einfach nicht zusammen. In Deutschland sind nur noch Verwalter jedoch keine Gestalter am Werk. Innovationen werden in den USA, China oder Indien gemacht. In Deutschland wird nur Altes bewahrt und kaputtgespart. Es wird vielleicht echt Zeit, dass die GroKo endlich ein Ende findet. Und das sage ich als Anhänger der Union! Vielleicht ist Schwarz/Grün doch ein Zukunftsmodel?!

10:56, ulme2003

>>Vermögenssteuer hört sich immer gut an. Interessant ist die Frage: ab welcher Zahl zählt ein Geldbetrag (o.ä.) als "Vermögen", das besteuert werden kann?
Sind es 50.000, 100.000, 1.000.000 €? Sind es laufende Einnahmen oder Rücklagen, sind es Werte in Geld oder in "Material"?
Mit Bezug auf den Einkommens-"Spitzen"-Steuersatz ist man bereits als gut verdienender angestellter Ingenieur in dem Topf, obwohl die "Million" sehr weit weg ist.
Und auch bei einem langfristigen Sparen zur Altersvorsorge kommen dann auch mal 300...400.000€ zusammen. Ist das auch schon "Vermögen"?
Es ist mir in diesen Diskussionen immer viel Ideologisches Getöse/ Neid dabei. Und im Endeffekt bezahlt nur der "kleine Mann"..<<

Wenn Sie den Artikel sorgfältig lesen, dann erkennen Sie, daß es um Multimillionäre geht. Also nicht 50.000, 100.000, 1.000.000 €, und auch nicht zwei Millionen.

Insofern sind Ihre Sorgen wirklich gegenstandslos.

Der "kleine Mann" bezahlt übrigens immer alles.

Begrifflichkeiten in Verwirrung und Unsinn

Was hier alles so durcheinander geht! Vermögen ist nicht Einkommen und dies nicht Kapitalertrag. Die entsprechenden Steuern unterscheiden sich ebenfalls und Kapitalertrag wird pauschal besteuert, woraus eine Besserstellung Vermögender gegenüber den Arbeitenden festzementiert wurde.
Steueraufkommen ist nicht Einkommensteueraufkommen. Auch Arme zahlen Steuern: Mehrwertsteuer, Grundsteuer, Energiesteuer, wenn Sie können auch Kfz-Steuer...
Besonders seltsam: Das ungeheure Vermögen der Bauern mit den 15 Eur/qm. Das ist bei Acker- und Grünland nirgendwo zu erreichen.
Scheinbar sind hier wieder viele Desinformationskampagnen im Gang. Womit natürlich die Steuerung der demokratischen Entscheidungen durch Geldmacht bewiesen wird.

Verteilungsgerechtigkeit,

das ist hier die Frage.

Es ist eine Schande, dass so langsam beim Broterwerb amerikanische Verhältnisse eintreten, will sagen, für viele Familien reicht ein Einkommen nicht mehr aus.

Da würde eine Steuer auf leistunglose Einkommen schon was helfen um jedem Verdiener zweit- oder drittjobs zu ersparen.

Abgesehen davon würde ich gerne 20k€ Steuern/Monat zur Daseinsvorsorge zahlen, ich hätte immer noch genug Netto-Einkommen im Monat zum verplempern oder zum sinnvoll ausgeben. Soll heißen, dass die privilegierten Teile der Gesellschaft mal genau überlegen sollen, dass auch sie die staatlich geschaffene Infrastruktur (unabhängig vom aktuellen Zustand) genauso oder mehr nutzen, wie die weniger Privilegierten.

Für die „schwarzen“ Wähler: schon die Bibel sagt sinngemäß, dass die Starken den Schwachen helfen sollen.

Zudem bleibt am Ende aller Tage alles hier, das letzte Hemd hat keine Taschen.

Wozu also das Rumgeheule über einen nicht spürbaren Mikrobeitrag zum öff. Wohl.

Zu 12:33 von Michi1110 -das tun sie doch längst!

Ich persönlich halte eine Vermögenssteuer für Reiche für sinnvoll.
Sie profitieren halt am meisten von unserem Wirtschaftsstandort und sollten deswegen auch einen höheren steuerlichen Beitrag leisten.

Das tun sie doch längst auch ohne Vermögensteuer. Die Fakten zur Kenntnis nehmen hilft, Ignoranz ist nur naiv und dazu noch töricht.

@MR.Troc

Schauen Sie sich mal auf Wikipedia die 50 reichsten Deutschen an.
Die Vermögensbilder sind in der Regel tod. Einige Erben sind noch aktiv in den Werken, viele halten aber einfach nur die Aktien.
In diesen Vermögensklassen kümmert man sich mehr um Steuervermeidung und Ertragsoptimierung des angelegten Kapitals als um Arbeitsplätze.
Neid? Ja, vielleicht bin ich neidisch, weil die Superreichen ihr Geld ins Ausland schaffen könne, Scheinfirmen gründen können oder mit CumCum Geschäften uns (den Staat) betrügen, und der normale Steuerzahler das nicht kann.

Vermoegenssteuer

Ein (wertvoller) Acker wirft keine Vermoegenssteuer ab, sondern nur der Idiot, der sich auf ihm abrackert.
Also ist es doch sinnvoller, er verkauft seinen Acker an einen chin. Finanzinvestor und verprasst das Geld im Ausland. Warum kann sich keiner der Steuerexperten andere Laender anschauen und deren Abgleiten in Armut durch ein ueberzogenes Steuersystem und einen aufgeblasenen oeffentlichen Dienst anschauen? (In Uruguay arbeitete jeder zweite im oeffentlichen Dienst und China gelang der wirtschaftl. Aufschwung erst Nach Abschaffung Des Maoismus!).

12:35, Hinterdiefichte

>>Gerechtigkeit ist doch eine hohle Phrase. Ist es gerecht, dass der eine Mensch einen IQ von 100 hat und der Andere von 130? Ist es gerecht, dass es Menschen und Familien gibt, die über Generationen nichts ins Sozialsystem einzahlen und nur Empfänger von Zahlungen sind? Ist es gerecht, dass der eine Mensch in einer Diktatur lebt und der Andere in einer Demokratie?<<

Ach, weil es Ungleichheit gibt, ist Gerechtigkeit eine hohle Phrase?

Weil die Welt mit Ungerechtigkeit angefüllt ist, braucht man gar nicht versuchen, das zu ändern und hat es zu akzeptieren?

Ihr Beispiel mit den Stützeempfängerfamilien nennt man "Victim Blaming". Die Armen sind selbst schuld an ihrem Schicksal. Eine Parodie der protestantischen Sozialethik.

Und was den IQ angeht, so sind die Begabungen der Menschen unterschiedlich und vielfältig. Es gibt natürlich komplette Vollidioten, aber auch die haben ein Anrecht auf ein glückliches, menschenwürdiges Leben.

Zumindest in meinem Wertesystem.

Lasst die armen Millionäre in Ruhe!

Unter Kohl gab es noch eine Vermögenssteuer.

Unsinnig daher die Argumente der CDU heute.

Kohl war wohl weder ein Linker noch ein Neider. Erst Jahre später hat er die Steuer abgeschafft, viele Jahre zuvor damit gelebt.

So schlimm kann die Steuer ja wohl nicht sein für die armen, armen Millionäre und Milliardäre.

12:06 von

12:06 von Ottonormal123
Vermögenssteuer
Ich fände es über die Erbschaftsteuer besser aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

---

Die Erbschaft betrifft aber alle.

Auch die Ärmen.

Wenn die Erben, dann kann es sein, dass sie aufgrund der Erbschaftssteuer, ihr Erbe nicht halten können.

Erbschaftsteuer hat also damit rein gar nichts zu tun.

Die Erbschaftssteuer ist ein

Die Erbschaftssteuer ist ein GANZ anderes Thema.

Es geht hier um die Besteuerung von Super- und Supravermögen !

@11:57 krittkritt

Lindner ist da ganz auf Kurs der Lobbygruppe der Superreichen, indem er die Sozialverpflichtung des Eigentums, zu dem auch die Gewinne auf der "hohen Kante" gehören, umetikettiert zur "Doppelbesteuerung, während man in seiner FDP keine Probleme hat mit der Nichtbesteuerung von Börsenzockergewinnen. Da weiß man, wo man dran ist; auch gut.

Zu 12:37 von Der Erhabene "Kapitalismus nicht verstanden"

@Der Erhabene, Sie schreiben von Kapitalismus und meinen Deutschland. Was haben Sie nicht verstanden?

Der Bundessozialhaushalt macht mit fast 140 Milliarden über 40 % der Ausgaben aus. Die Ausgaben derLänder und Kommunen kommen noch dazu.

Das sieht nicht nach Kapitalismus aus, sondern nach unserer Wirtschaftsordnung, der Sozialen Marktwirtschaft.
Nichts ist perfekt, aber es gibt nichts Besseres. Sie ist eine ständige Aufgabe, sie gehört zu Deutschland wie unserer Demokratie, die ständig verteidigt werden muss, wie man sieht.

Wenn die SPD Wähler zurück gewinnen will,

wird sie wohl Politik machen müssen, die das S in SPD widerspiegelt.

Allerdings sollte die SPD mal wirklich ans Eingemachte gehen, die Reichen haben unendlich viele Tricks ihr Vermögen zu verstecken.
Das Verstecken von Vermögen sollte so drakonisch bestraft werden, dass sie es nicht mehr verstecken, denn was nützt der größte Reichtum, wenn man keine Gelegenheit mehr hat, sich daran zu erfreuen.

Neid?
Sorry, ich habe kein Verständnis dafür, dass man es als Gott gegeben hinnehmen soll, dass es Milliardäre gibt.
Wer Milliardär ist, ist eindeutig zu reich und sollte solange gemolken werden, bis er kein Milliardär mehr ist.

@Am 26. August 2019 um 11:26 von asimo

"Der demokratische Staat muss also aktiv in die Verteilung der Güter- und Machtstrukturen eingreifen."

Das hatten wir in der DDR schon und hat nicht funktioniert. Da hat man aber 18 Jahre auf einen Trabant gewartet.
Wollen Sie das wirklich?
Dann zweifele ich an Ihrem Verstand.

Vermögenssteuer:Gerechtigkeitsfrage oder Irrweg ??

Natürlich wäre es gerecht,da die Einkommen sehr auseinander gehen.Einkommen aus Kapitalvermögen,Immobilien wachsen schneller als Löhne,Renten und Sozialleistungen.
Aber wenn sie kommt,die Vermögenssteuer dann sicher in mikrobenhafter Weise.

Gewissenlos ohne Rücksicht auf den sozialen Zusammenhalt

Ich war ja schon immer für die Einführung einer Einkommensobergrenze, ab einem bestimmten (materiellen, fiskalen, finanziellen) Reichtum sollte Schluß sein. Wer diese Grenze überschreitet, sollte mit Freiheitsentzug ohne Bewährung (ohne sich freikaufen zu können) bestraft werden.
Anders lässt sich gewissenlose private Bereicherung nicht unterbinden.

@12:15 Schalk01

Wollen Sie die Story vom Bobbele tatsächlich hernehmen als Argument gegen eine in mehrerer Hinsicht sinnvolle und vernünftige Vermögenssteuer? Klingt wie der Vorschlag, die "16.000€-Stufe" aus WWM politisch abzuändern in die "1-Million-Stufe" für Superreiche: das muss als Schonvermögen auf alle Fälle bleiben, und besteuern darf man das erst recht nicht, alles andere wäre eine ungerechte Armutszumutung - egal was sie vorher für einen absurden Lebensstil incl. finanztechnischen Blödsinn aufs Parkett gelegt haben. Super.

Die gerechtere Vermögensteuer, ist die

...Erbschaftssteuer!
Vorher über die Einkommen- oder
Körperschaftssteuer versteuertes
Vermögen noch einmal bei
denjenigen die es verdient haben
zu besteuern, halte ich für keinen
guten Weg! Außerdem war die
Effizienz schon immer fragwürdig!
DAS HIER stammt aus 2013!!
https://www.welt.de/politik/deutschland/
article116999170/Vernichtendes-
Urteil-fuer-rot-gruene-Vermoegensteuer.html
Etwas ganz Anderes wäre aber die
umfangreichere Besteuerung bei
denjenigen, die OHNE eigene
Leistung teilweise in den Genuß
von Milliardenvermögen kommen!
HIER könnte man viel drastischer
die Besteuerung erhöhen, weil
sich keine Doppelbesteuerung
beim Empfänger ergibt und er
sich nicht auf eigene, bereits
getätigte Leistungen berufen
kann! Ich finde hier sollte man
im Sinne sozialerer Gerechtigkeit
ansetzen!

falscher Weg

Selbst wenn man die Reichen zur Kasse bitten will, ist dies der falsche Weg. Einer verdient eine Million und spart es, aus welchen Gründen auch immer. Er wird besteuert. Ein anderer verdient so viel, gibt es aber gleich wieder aus---und ist vielleicht später auf Sozialhilfe angewiesen (ja, Millionäre können Pleite gehen; es gibt bekannte Beispiele). Er wird nicht besteuert.

Man sollte Einkommen progressiv besteuern. Dazu gehört auch Erbschaft.

Wird,s wie bei der Soliabschaffung ?

Bei der Abschaffung des Soli wurde betont,
dass „nur“ die hohen Einkommen, z.B.
DAX-Vorstände weiterhin bezahlen sollen.
In der Praxis muss z.B das junge Ehepaar, noch ohne Kinder, ab einem Monatsbrutto von ca. 2680,— pro Person zzgl. ca. 1340,-
Weihnachts und Urlaubsgeld pro Person,
schon den vollen Soli bezahlen.

Bei der Vermögenssteuer wird es zum Schluss nicht anders.
Kleine, für’s Alter zurückgelegte Sparguthaben, werden dann mit Vermögenssteuer belegt.

in keinem Staat der Welt....

....kann man ein Leben lang auf dessen Kosten leben und muss rein gar nichts dafür tun.
Vielleicht wäre auch hier ein genauerer Blick mal angebracht, und nicht immer mit dem Finger auf die Reichen zeigen.
Ich bin alleinerziehende Krankenschwester, keine Erbin oder Vermögende, sollte gleich jemand meckern.

Lieber gman, das ist ist am Thema vorbei und außerdem Unsinn

Zum ersten Punkt: es wurde nicht Griechenland, es wurden die banken gerettet - nur 10% des Betrages gingen an den griechischen Haushalt, der rest an die die sogenannten Gläubiger.
Zum zweiten: Genau diese "Gläubiger", die bereits überdurchschnittliche Zinsen kassierten, sind weit überwiegend aus dem 1% der Bevölkerung, dem mehr als 50% des Gesamtvermögens gehören.
Zum dritten: Die Schuld irgenwelchen "Anderen" zu geben, ist Rasssismus oder bestenfalls eine Vorstufe dazu.

Zu um 12:39 von ottokar "Die ständige Irreführung"! ...

..blieb nicht folgenlos wie man sieht.

Vermögen ist nicht Einkommen und dies nicht Kapitalertrag. Die entsprechenden Steuern unterscheiden sich ebenfalls und Kapitalertrag wird pauschal besteuert, woraus eine Besserstellung Vermögender gegenüber den Arbeitenden festzementiert wurde.

Die Märchen haben Wirkung und so verschleiert man die Wahrheiten.

Das 25% Märchen wird von interessierter Seite und den dortigen Politikern gerne erzählt. Sparer werden heute schleichend und manchmal direkt enteignet und zahlen auf die negativen Zinsen auch noch Steuern.
Da haben wir längst die "Vermögenssteuer".

Wenn Sie Dividenden meinen, dort wird staatlich sanktioniert insgesamt mehr als 50 % an Steuern abkassiert. Das schon ab der kleinsten Dividende. Der Aktionär ist Miteigentümer. Bereits vor der Ausschüttung sind bereits erhebliche Steuern vom eigenen Unternehmen an den Staat geflossen. Doppelbesteuerung nennt man das! Wo bleibt die Anrechnung? Früher gab es diese wenigstens zum Teil.

Natürlich ist die

Natürlich ist die Vermögenssteuer sinnvoll. Es sollten aber wirklich die Reichen getroffen werden, sollen sie doch weg gehen! Das muss man dann in Kauf nehmen. Die Politik hat viel zu viel Angst vor Abwanderung. Eigentlich aber sollte die Politik die Sachen so steuern und regeln, dass überhaupt keine übermaén Reiche entstehen, die ja nach Zahlen beurteilt das meiste Geld, das im Umlauf sein sollte, bunkern. Also!

Weder "Gerechtigkeitsfrage" noch "Irrweg" sondern überfällig!

Die Vermögens-genauso wie die Erbschaftssteuer für Vermögende ist m.E. mehr als Überfällig um die Millionäre und Milliardäre endlich an den Kosten der Gemeinschaft an denen sie schließlich auch dran mitverdienen zu beteiligen.

Aber nicht so zaghaft wie das Herr Schäfer-Gümbel vorgeschlagen hatte, dass ja nicht mehr als ein Ausgleich für den Steuerausfall des Solizuschalgs gewesen wäre, sondern das vernünftig machen.

Die Partei die Linke ist da schon auf einem besseren Weg mit ihren Forderungen. Nur wo blieben denn die Genossen bisher? Warum wurde und wird m.E. immer noch nicht die Kampagnen-Trommel dafür geschlagen?

Dieses Thema muss jetzt in trockenen Tüchern kommen, damit das Thema nicht in die Rezessionszyklus fällt und den Eliten Beeinflussungsmunition für ihre Neid-Argumente liefert.

Aber wenn ich mir die Berichterstattung dazu anschaue und die mehr als lahmen "Gesprächsbeiträge" ist das von der Politik von "Links" bis Rechts gar nicht gewünscht.

Das ist meine Meinung.

Die Diskussion um eine

Die Diskussion um eine Vermögenssteuer ist müßig, solange Superreiche ihr Geld in Sekundenbruchteilen von Steueroase zu Steueroase schicken können, weil es ihnen die Technik erlaubt und dürfen, weil es ihnen der Gesetzgeber erlaubt.

Erbschaftssteuer

Kein einziger Vorschlag zur Erbschaftssteuer betrifft die Armen. Die meisten Freibeträge sind höher als die meisten Menschen je an Geld zur Verfügung haben (mehrere hunder tausend Euro, selbst "Omas Häuschen" ist darin).

@gman

"Die Super-Reichen haben ihr Vermögen nicht auf Sparbüchern sondern das steckt in Unternehmen, die Arbeitsplätze zur Verfügungstellen und die zum Bruttosozialprodukt beitragen. Das kommt so auch dem Staat und so der Allgemeinheit zu gute. "

Da ist viel Wunschdenken dabei.

Wenn ein Multimillionär die Optionen hat in irgendwelches Finanzkonstrukte zu investieren welche 20% Dividende bringen oder eine neue Fabrik zu errichten welche 5% bringt, dann wird er in das Finanzprodukt investieren. Und so sieht nunmal die Wirklichkeit aus.
Ja das Geld wird dem Wirtschaftskreislauf entzogen und in Fantasiekonstrukte gesteckt. Jene Konstrukte bezahlen dann sich auch nicht selber, sondern erhalten weiterhin das Geld der Mehrwerterzeuger, auch Arbeiter genannt.

12:44, steuerverschwender

>>Warum kann sich keiner der Steuerexperten andere Laender anschauen und deren Abgleiten in Armut durch ein ueberzogenes Steuersystem und einen aufgeblasenen oeffentlichen Dienst anschauen? (In Uruguay arbeitete jeder zweite im oeffentlichen Dienst und China gelang der wirtschaftl. Aufschwung erst Nach Abschaffung Des Maoismus!).<<

Ist Uruguay in die Armut abgeglitten?

Wie definieren Sie Maoismus, und wann genau wurde er in China abgeschafft?

Zu 12:38 von fathaland slim - Am Ende ist das immer so!

Der "kleine Mann" bezahlt übrigens immer alles.

Frei nach Götz Werner (DM-Drogerie), der wohl zu den Reichen gezählt werden darf.

Als Unternehmer habe ich wirtschaftlich gesehen noch niemals einen Cent Steuern bezahlt. Ist das eine Provokation für Sie? Jawohl, aber es stimmt!
Die Steuern verrechne ich grundsätzlich und vollständig in die Preise. Das machen alle Unternehmer so. Und wer es nicht macht, schreibt Verluste – und zahlt dann, unter Umständen für längere Zeit, wieder keine Steuern. Am Ende tragen immer die Verbraucher die Steuern....

Hilft die LINKEN-SPD-Vermögenssteuer dann den Armen, die ja laut SPD das Geld sofort für den Konsum ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln.
Mehr Geld für höhere Preise.
Nichts verstanden und alles wird eingepreist! Auch bei Wahlen.

Bullok, 12:07

... ist es egal ob es sich um 1000 oder um 1 Million Euro handelt.
Jeder dieser Beträge wurde irgendwann einmal durch Arbeit erwirtschaftet und hoffentlich besteuert.

Die von Ihnen genannten Vermögensbeträge wurden von niemandem aufgrund von eigener Arbeitsleistung erzielt.

@Costa6204

"Es ist eine Schande, dass so langsam beim Broterwerb amerikanische Verhältnisse eintreten, will sagen, für viele Familien reicht ein Einkommen nicht mehr aus".
Sie wollen doch nicht wirklich die Verhältnisse in den USA mit Deutschland vergleichen...? Der Sozialstaat ist dort nur in Umrissen erkennbar.
Allein das marode Gesundheitssystem, welches Trump noch dazu aufkündigen möchte, ist erschreckend. Hinzu kommen Mängel in der Altersvorsorge. Auch Deutschland hat seine Probleme, aber grds. geht es den Bürgern gut, keiner fällt durch das soziale Netz. Richtig ist aber auch, dass die Grundrente an eine Bedürftigkeitsprüfung geknüpft sein muss. Bereits mit der Rente für besonders langjährig Versicherte hatte der Staat das Füllhorn zu breit gestreut und sich nicht auf diejenigen konzentriert, die der eigentliche Anlass waren (Dachdecker, Bauarbeiter).

Hach, das iss mir ßu komplißiert!

"Vermögenssteuer...so ein Mumpitz, das bringt doch weder viel ein noch entlastet es den Mittelstand und abwärts." @Deeskalator
-
Es gibt im Kaufmännischen die sogenannte Bilanz. Dort stehen sich Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Und nun zur allgemeinen Verblüffung (tattatata!): wenn man auf der einen Seite mehr einnimmt, kann man auf der gleiche Seite etwas verringern bzw. auf der anderen Seite etwas erhöhen!
.
Wenn also Vermögen mehr Steuern abwerfen, dann kann man entweder andere Einkommensarten entlasten (uiuiuiuiui!, nennt man Soll-Tausch), oder aber die Abzahlung der Staatsschulden (nennt man Soll-Haben-Ausgleich) beschleunigen.

@fathaland slim um 10:37Uhr

Ich glaube, da können Sie beruhigt sein! Weder der Sozialismus bricht aus, noch werden Sie mit Ihrem VW-Aktienpaket der Vermögenssteuer unterliegen. Wie sieht es aber mit Immobilien aus oder Forderungen? Es gibt ja nicht nur Privatvermögen, sondern auch Betriebsvermögen!Die SPD redet über ein Thema, von dem sie anscheinend keine Ahnung hat! Mich wundert das ein wenig, war/ist doch Frau Schwesig Finanzbeamtin!

12:17, deutlich

>>Dieser Staat braucht dringend mehr Geld
eil täglich neue Ausgabevorschläge von irgendwoher kommen. Jetzt also Vermögenssteuer. Klingt erst mal gerecht, nur sind die Vermögen meist schon als Einkünfte besteuert worden und werden zur Substanzsteuer, insbesondere bei Vermögen im Betrieb. Die, die das begrüßen, um "den Sozialstaat zu finanzieren" sollten sich auch mal Gedanken darüber machen, wie sie den Sozialstaat selbst überfordern und an die Wand fahren, Stichwort "Menschen, die sich im Sozialsystem wohl fühlen" (KGE)<<

Sie geben sich ja wirklich Mühe, jedes nur erdenkliche rechte Klischee zu bedienen.

Das jedes Geld schon mal besteuert wurde, ist eine Binse.

Mit diesem Argument können Sie auch für die Abschaffung der Mehrwertsteuer plädieren.

Ich fühle mich im Sozialsystem sehr wohl, weil es solidarisch ist.

Ich habe noch nie auch nur einen Pfennig aus ihm bezogen, weiß aber, daß mir geholfen wird, wenn ich mir selbst nicht helfen kann.

Schalk01, 12:15

Boris Becker, der hatte auch so ein Vermögen, selbst verdient

Verdient hat er (wie auch andere "Sport"millionäre) das Vermögen sicher nicht, eingenommen hat er das Geld trotzdem.

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