Ihre Meinung zu: Proteste in Hongkong: Verhärtete Fronten und neue Gewalt

25. August 2019 - 18:02 Uhr

Im Anschluss an friedliche Kundgebungen in Hongkong ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und zum ersten Mal auch Wasserwerfer ein. Ein Polizist gab einen Warnschuss ab. Steffen Wurzel berichtet.

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Kommentare

Verläuft vermutlich alles

nach Plan.

Alles vermeidbar

Würde Peking das einhalten was man vor 1997 mit den Briten vereinbart hat, hätte man diese schlimme Situation vermeiden können.

Die Ursache für diese Proteste und Ausschreitungen ist die reine Machtgier der nicht gewählten Regierung in Peking.

Nun nähert sich die Polizei in Hongkong auch der Realität an

und reagiert wie die französische Polizei in Biarritz.

Verhärtete Fronten und neue Gewalt ...

Verhärtete Fronten - natürlich, was sonst, auf lange Sicht ist das kein Witz - ein Reich, zwei Systeme, da hätte man ja bei uns den Osten angliedern udn den Sozialismus da lassen können - wenn das den funktionieren würde.
Man kann aber schlecht auf der einen Seite die Wahrheit hochhalten und auf der anderen eien Meinung, da entsteht ein Konflikt, an dem schon andere Reiche zerbrochen sind.
Ansonsten gilt, was hier unterdrückt wurde: "Das wirkliche Porzellan wird erst später zerschlagen und zwar nicht vom Elefanten .."(man könnte hinzufügen, aber vielleicht vom Drachen)

Die Proteste werden so lange nicht aufhören,...

...wie hinsichtlich der Forderungen der Demonstranten nichts Grundlegendes geschieht.
Das haben die 19 Vertreter aus Politik und Wirtschaft ganz richtig erkannt; doch Frau Lam dürften die Hände mit 'festlandchinesischen' Fesseln gebunden sein, sie kann aus eigener Entscheidung das auf Eis liegende Auslieferungsgesetz sicher nicht canceln. Was sie evtl. könnte wäre eine Untersuchung der Gewalt bei den Polizeieinsätzen anordnen, aber mehr als Beruhigungspillen wäre das auch nicht.
Also wird, so steht zu befürchten, die Gewalt beiderseits weiter eskalieren, bis das chinesische Militär eingreift.
Ob sich die heutigen Randalierer dann darüber empören dürfen, bezweifle ich.

Ich verstehe das Ziel nicht: Amnestie für Mörder kann es nicht

sein!
" Sie rieten Hongkongs Regierungschefin demnach, das umstrittene Auslieferungsgesetz vollständig zurückzunehmen."

Zur Erinnerung: Ein Mörder aus Taiwan floh nach Hongkong.
Wegen fehlender Auslieferungsabkommen konnte er nicht in China oder Taiwan vor Gericht gestellt werden.

Vergleich mit Frankreich: Hongkongs Polizei reagiert später.

"Die Hongkonger Polizei setzte heute auch zum ersten Mal Wasserwerfer gegen die Protestierer ein, genauer gesagt gegen diejenigen, die im Anschluss an eine genehmigte und friedliche Demonstration im Stadtteil Tsuen Wan Straßensperren errichteten."

Die französische Polizei - und manchmal auch die deutsche - kommen oft schon bei genehmigten (angemeldeten) Demonstrationen mit Wasserwerfern an.

11 Tote - wie in Frankreich - gab es bis jetzt offenkundig auch noch nicht.
Von ausgeschossenen Augen wurde auch noch (?) nichts berichtet.

China wird durchgreifen müssen

China wird zwangsläufig durchgreifen müssen, weil es sonst die gleiche Thematik in Taiwan hat und (wenn eine solche Geschichte in China "Festland" aufkommen sollte) dann hat das schnell Potential zum Bürgerkrieg.

Welch harmlose Polizei in Hongkong

Verglichen mit den gewalttätigen Polizeieinsätzen bei Demonstrationen in Biarritz, gegen die heute ebenfalls protestiert aber nicht berichtet wurde, verhält sich die Polizei in Hongkong sehr zurückhaltend.
Wieviele Demonstranten in Hongkong sind bisher festgenommen worden? Man liest gar nichts darüber, ausser von den 29 von heute.
Angesichts der Anzahl von Demonstranten in Hongkong liegen Festnahmen wohl eher im geringen 0, - Promillebereich.
Ganz anders in Frankreich, wo seit Jahren sogar der Notstand ausgerufen ist - auch das gibt es in Hongkong nicht - und allein gestern, mit bisher 86 Verhafteten, schon 1 % der, nach Polizeiangaben 9000 Demonstranten betroffen sind.
Egal wo in Europa: Als letztens sogar das Regierungsgebäude in Hongkong von Demonstranten besetzt wurde, wäre im gleichen Fall in Europa auf die Demonstranten geschossen worden!

Die Vergleiche zwischen

Die Vergleiche zwischen Frankreich und China die ich hier lese "hinken" enorm - China ist bekennend autoritär geführt, alles andere wird bei einer Bevölkerungsgröße wie China sie hat auch nicht gehen.

19:07 von straight

Richtig erkannt. Es gibt leider keine wirklichen Alternativen.

um 18:53 von krittkritt

"Zur Erinnerung: Ein Mörder aus Taiwan floh nach Hongkong."

Selbst wenn, was geht das Peking an? Wäre ja dann eher ein Fall für Taipeh.
Der Grund für dieses Gesetz dürfte wohl eher darin liegen politisch unliebsamen Hong Kongern habhaft zu werden.

@straight 19.07

Taiwan ist unabhängig und selbständig. Das hat mit HK überhaupt keine Parallelen. Während HK lediglich eine zeitlich begrenzte Teilautonomie hat- ein Land, zwei Systeme

Demonstrationen in Hong Kong

Da hat ja die Polizei alles richtig gemacht. Es können 100K 200K oder mehr -Tausend in aller Ruhe demonstrieren - alles gut. Aber leider reicht es eben immer wieder, wenn nur eine Hand voll Kaoten meint, sie müssen "Stimmung" machen und die Sache kippt. Was soll die Polizei denn machen, soll sie warten, bis sie von den Baseballschläger-Demonstranten die nötigen Impulse verabreicht bekommt oder sollen die Polizisten die Pflastersteine wieder zurückwerfen oder vielleicht ihre Fahrzeuge für den Barrikadenbau zur Verfügung stellen? Leider machen immer wieder einige wenige das Anliegen der Demonstranten kaputt und geben der Angelegenheit das Aussehen, dass hier nur Randale gemacht werden soll

Frage...

...wer könnte ein Interesse an diesen Eskalationen haben?

Ich hätte zumindest eine Vermutung, aber dann würde mein Beitrag vermutlich gerötet.

ist doch alles organisiert

china braucht diese demos um jetzt erst richtig durchzugreifen und diese haben also auch noch gewonnen, denn wenn die demos chaotisch werden wie sie es im mmomentanen sind , so hat die chinesische regierung rückendeckung von dem anderen teil honkongs denen es zu weit mit demos geht.
wären die demos beendet worden, so hätte china international nicht den mut dort massif einzugreifen aber voila.
so jetzt sind aufräumer in hongkong angekommen, werden bleiben und es wird jetzt alles kontrolliert made china

@‚um 19:15 von straight

Selbstverständlich gibt es einen Unterschied zwischen Frankreich und China.
Und der hinkt tatsächlich.
Das am autoritär geführten China abgelehnte Hongkong lässt seine Polizei nahezu harmlos auftreten und das angeblich demoktatische und liberal geführte Frankreich gibt seiner Polizei die Anordnung, Demonstranten, die aus der Reihe tanzen, mit allen Mitteln und mit Bezug auf den ausgerufenen Notstand aufzuhalten.
Schwerstverletzte und Todesopfer, auch unter Unbeteiligten, werden in Kauf genommen!
Das ist ein ganz klarer Unterschied zwischen Frankreich und China!
Noch klarer geht es kaum!

19:44, Kein Einstein

>>Frage...
...wer könnte ein Interesse an diesen Eskalationen haben?

Ich hätte zumindest eine Vermutung, aber dann würde mein Beitrag vermutlich gerötet.<<

Tja.

Wer kann das nur sein?

Die Amis?

George Soros?

Angela Merkel?

Die geheime Weltregierung?

Auf jeden Fall aber dieselben, die auch hinter den Gelbwesten stecken, oder?

Hongkong will das internationale Auslieferungsabkommen.

@19:22 von dermulla
Die Proteste gibt es ja auch nicht in China, sondern in Hongkong.
Ich halte es allerdings ebenfalls nicht für unwahrscheinlich, dass - wie von Ihnen angenommen - auch die Auslieferung von Straftätern nach chinesischem Recht einkalkuliert war.

Hongkong galt lange als "Schlupfloch" für Festlandschinesen, die etwas "ausgefressen" hatten.
Das will China verständlicherweise schließen.
Genauso wie es Kreise gibt, die davon profitiert hatten.

Es ist immer dasselbe

Eine große Menge von Menschen demonstriert friedlich, aber die üblichen Krawallmacher und Hooligans bestimmen die öffentliche Wahrnehmung und erweisen dem Anliegen einen Bärendienst.

Heute Morgen in Biarritz ja auch. Da kamen sofort die einschlägigen Foristen, die dies als typisch linkes Verhalten beschrieben.

Ist das in Hongkong eigentlich auch so, oder ist das da was Anderes?

Das würde mich wirklich interessieren.

Nicht gerade üblich

Im Bericht heißt es: "Die Hongkonger Polizei setzte heute auch zum ersten Mal Wasserwerfer gegen die Protestierer ein, genauer gesagt gegen diejenigen, die im Anschluss an eine genehmigte und friedliche Demonstration im Stadtteil Tsuen Wan Straßensperren errichteten."
Diese Differenzierung möchte ich anerkennend hervorheben. Denn sie ist in der hiesigen Medien-Berichterstattung auch seröser oder sich für seriös haltender Blätter nicht unbedingt üblich.

@18:29 von Gelenkte-Dem-DE

Würde Peking das einhalten was man vor 1997 mit den Briten vereinbart hat, hätte man diese schlimme Situation vermeiden können.

Wo wurde denn von dem vereinbarten abgewichen?
Bitte um Klarstellung. Hier die Vereinbarung:
https://en.wikisource.org/wiki/Sino-British_Joint_Declaration

@18:53 von harry_up

...wie hinsichtlich der Forderungen der Demonstranten nichts Grundlegendes geschieht.

Was sind denn das für Forderungen? Ich meine abseits der absurden Forderungen (Lam absetzen, Krawallmacher aus dem Gewahrsam entlassen).
Was denn? Ich Frage das hier und auf anderen Plattformen schon häufiger und mir wurde bisher _nie_ irgendeine Forderung genannt, die nicht schon erfüllt ist (ohne das was gemacht werden müsste) oder eben absurd ist.

Infos Auslieferung, HK-Taiwan

Hier im Forum wird der konkrete Mordfall und die Frage der Auslieferung durch Unwissenheit oder gezielt verfälschte Darstellungen von bestimmten Foristen
verzerrt. Dass dabei die offene Sympathie bei einigen hier für das nationalistisch-autoritäre, korrupte chin. Regime zum Vorschein kommt, lässt tief blicken.

Die Lam-Regierung hatte den Einzelfall gezielt instrumentalisiert, um ein China passendes Gesetz zu zimmern.

HK hat in der Vergangenheit auf Einzelfallbasis Straftäter an andere Länder ausgeliefert. Der Vorwurf in HK würden "Mörder gedeckt" ist absurd.

Taiwans Behörden haben ausdrücklich betont sie würden auf Basis des durch das HK-Scheinparlament gepeitschte Gesetz keine Auslieferung beantragen.

Taiwan ist eine Vorzeigedemokratie in Asien mit hohen rechtsstaatlichen Standards.

Der beste Hintergrundbericht zum Fall ist nach wie vor der von der New York Times vom Juni dieses Jahres.

https://www.nytimes.com/2019/06/15/world/asia/hong-kong-murder-taiwan-ex...

Falsch berichtet!

In einem früheren Beitrag Ihrer Redaktion hieß die Überschrift sinngemäß "Tränengas und Pflastersteine"! Wenn Sie jedoch ausgewogen und politisch neutral berichten würden, sollte die Überschrift lauten: "Pflastersteine und Tränengas"!

Recht (das der Bürger!) muss sich durchsetzen

„Die Fronten sind verhärtet. Hongkongs Polizei wirft den radikalen Protestierern vor, für die Gewalteskalation verantwortlich zu sein. Die Anti-Regierungsdemonstranten wiederum werfen den Polizisten einen übermäßigen Einsatz von Gewalt vor. Sie verweisen etwa auf Videoaufnahmen von einer Demonstration gestern“

Gewalt ist immer Unrecht, egal von welcher „Seite“. Aber nochmal:

„Trotz der Gewalt am Samstag- und Sonntagabend: Der große Teil der Anti-Regierungsproteste in Hongkong verlief auch dieses Wochenende wieder friedlich. Menschen aus allen Bevölkerungsschichten beteiligten sich mit verschiedenen Aktionen“

Wie wäre es, wenn man für Ruhe sorgt, indem man auf die Forderungen der Demonstranten eingeht? Die haben nämlich vollkommen Recht mit ihrem Anliegen.

19:56, nie wieder spd

>>Selbstverständlich gibt es einen Unterschied zwischen Frankreich und China.
Und der hinkt tatsächlich.
Das am autoritär geführten China abgelehnte Hongkong lässt seine Polizei nahezu harmlos auftreten und das angeblich demoktatische und liberal geführte Frankreich gibt seiner Polizei die Anordnung, Demonstranten, die aus der Reihe tanzen, mit allen Mitteln und mit Bezug auf den ausgerufenen Notstand aufzuhalten.
Schwerstverletzte und Todesopfer, auch unter Unbeteiligten, werden in Kauf genommen!
Das ist ein ganz klarer Unterschied zwischen Frankreich und China!
Noch klarer geht es kaum!<<

Hongkong ist nicht China, sondern ein weltpolitischer Sonderfall.

Einen Platz des himmlischen Friedens wird man sich dort nicht leisten.

Frankreich hingegen hatte immer schon, solange ich denken kann, eine, nun ja, robuste Protestkultur, verbunden mit viel Randale und entsprechender Reaktion der Polizei. Ich kenne das dort gar nicht anders, und beide Seiten tun sich nicht viel, was Gewalt angeht.

20:00 fathaland

Die Konfliktlinien in HK lassen sich nicht mit Links-rechts-Schema begreifen.

Es geht um die Bewahrung der Autonomie.

Seit dem Handover 1997 praktiziert China eine kontinuierliche Unterminierung des halbdemokratischen Status.

Die Gewalt geht von einem sehr kleinen Teil der Protestierer aus. Die friedliche Bewegung sieht so aus:

https://mobile.twitter.com/nathanlawkc/status/1137739247874478081

Seit Wochen posaunen hier rechte o. Querfront- Foristen 1 zu 1 die chin. Propagandasprüche raus. Aus Unwissenheit oder noch schlimmer ganz bewusst.

Als chin. Staatsmedien bereits per TV ihre Sondereinsatztruppen präsentierten, wurden die Aufmärsche in Shenzhen hier schlicht abgestritten. Peinlich.

Es ist belegt, dass die Lam-Regierung mit chinatreuen Schlägermobs zusammenarbeitet. Die Vorfälle aus Yuen Long sind verifiziert. Kein Polizeieingreifen hierzu.

Der Einsatz von als Aktivisten getarnter Undercover-Provokateure ist auch belegt. 'Guardian' hierzu (Video)

https://is.gd/VbzrK

Herr Wurzel folgt Zeitungs Blog

Es ist ja schön, dass Herr Wurzel jetzt dem Zeitungs Liveblog der South China Morning Post folgt, denn diese Zeitung ist wirklich vor Ort dabei und berichtet hautnah. Verschwiegen wird allerdings, dass der Polizist, der den Warnschuss abgab, von Demonstranten gejagt wurde und um sein Leben fürchtete und auch, dass Carry Lam in dem Treffen gesagt hat, dass sie die Formulierung „das Gesetz zurückziehen „ nicht verwenden darf, vermutlich Druck aus Peking. Man hat bei den Berichten doch immer den Eindruck, dass hier die gesamte Situation aus Sicht der Demonstranten dargestellt wird, ganz anders als bei der Berichterstattung in Biaritz. Es gibt ja auch bei jeder „friedlichen“ Demonstration stets schwere Angriffe auf Polizisten seit mehreren Wochen. Die Polizei reagiert da wirklich noch maßvoll, Wasserwerfer und Tränengas werden in Europa schon sehr häufig eingesetzt.

Endlich differenziert her

Endlich differenziert her Wurzel in diesem Artikel.
Die Polizei geht seit Beginn der Proteste nur gegen diejenigen Demonstranten vor, die Straßen blockieren oder Gewalt anwenden.
Diese kleine Gruppe radikaler sind das Problem und diese sind schon seit Beginn der Proteste aktiv und haben sich nun weiter Radikalisiert

@Lao Tuo 20.21

Ja, das ist leider normal. Radikale Chaoten stellen radikale durchgeknallte Forderungen- in HK und anderswo. Das ist in und um deutsche Wälder nicht anders oder in deutschen Städten

@straight

"Die Vergleiche zwischen Frankreich und China die ich hier lese "hinken" enorm - China ist bekennend autoritär geführt, alles andere wird bei einer Bevölkerungsgröße wie China sie hat auch nicht gehen."

China ist nicht nur autoritär geführt, sondern eine Dikatur ohne Wahlen der Regierung.

Was die Bevölkerungsgröße angeht, straft Sie das Land Indien (eine Demokratie) Lügen.

>>19:44, Kein

>>19:44, Kein Einstein

>>Frage...
...wer könnte ein Interesse an diesen Eskalationen haben?

Ich hätte zumindest eine Vermutung, aber dann würde mein Beitrag vermutlich gerötet.<<

Tja.

Wer kann das nur sein?

Die Amis?

George Soros?

Angela Merkel?<<

Mit George Soros lag man bei solchen Ereignissen bisher eigentlich immer richtig. Ihre anderen aufgezählten Aspiranten könnten auch ihre Nase drin stecken haben. Schließlich waren alle bei dem Kiewer-EU-Putsch maßgeblich beteiligt.

Am 25. August 2019 um 18:53

Am 25. August 2019 um 18:53 von krittkritt

Zur Erinnerung: Ein Mörder aus Taiwan floh nach Hongkong.
Wegen fehlender Auslieferungsabkommen konnte er nicht in China oder Taiwan vor Gericht gestellt werden.

Zur Erinnerung: Taiwan hat ne eigene Regierung und Rechtsprechung ,und braucht Mainland nicht um Forderungen zu stellen.

20:21 laotao

Ihre Positionen sind die des ultranationalistischen, autoritären chin. Regimes in Beijing. Das wissen aufmerksame Leser hier bereits.

Die HK-Demokratiebewegung hat sich aus den Erfahrungen von 22 Jahren gebildet. Ein kontinuierlicher Sabotageprozess der Autonomie, Manipulation des 1-Land-2-Systeme-Prinzips durch China. Hinzu kommt die zunehmende soziale Ungleichheit in HK.

Viele junge Menschen haben das Gefühl, keine Zukunft zu haben. Sie sehen die Wirtschaft von einem Kartell von Tycoons in Absprache mit der HK-Regierung & Beijing kontrolliert.

Schlimmer noch, sie sehen keine Chance auf Veränderung zum Besseren. Ohne allgemeines Wahlrecht ist dle polit. HK-Führung den Bürgern von Hongkong gegenüber nicht rechenschaftspflichtig. Sie antwortet den Führern der KP Ch, (einer Clique, die nur unter dem Deckmantel 'Sozialismus" operiert). Von dieser wurde sie installiert. Ihre Wähler sind die 1.200 handverlesenen KPCh-Loyalisten, die sie "gewählt" haben im Scheinparlament.

@20:21 von LaoTuo

Steht doch in fast jedem Artikel, auch in diesem, Lao Tuo.

1.) Das umstrittene Auslieferungsgesetz komplett streichen, nicht nur "aussetzen".

2.) Eine wirklich unabhängige Untersuchung verschiedener Fälle von unverhältnismäßiger Polizeigewalt und vor allem der mysteriösen weiß gekleideten Schlägertrupps von vor ein paar Wochen und warum die die Polizei dort nicht einschritt.
https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-proteste-gewalt-103.html

Am 25. August 2019 um 20:21

Am 25. August 2019 um 20:21 von LaoTuo
Was sind denn das für Forderungen?

Mit sicherheit sind es Forderungen keine Diktatur zu bekommen,wo Menschen Verschwinden können ,und Für fadenscheinige argumente mundtot gemacht werden.

Also mal ganz ehrlich........

Warum verhält sich China denn so vorsichtig? Genau, die ganze Welt blickt auf Hongkong.
Die Auslieferungsverträge haben auch nichts mit Mördern zu tun, hier geht es um Kritiker des Regimes. In China verschwinden die in Lagern.
Der Vergleich mit Frankreich ist "Banane" Frankreich ist keine Diktatur. Krawalle werden in demokratischen Ländern oft hart angegangen, das hat einen ganz anderen Beigeschmack.... Leider.

Am 25. August 2019 um 19:58 von fathaland slim

19:44, Kein Einstein
>>Frage...
...wer könnte ein Interesse an diesen Eskalationen haben?
Ich hätte zumindest eine Vermutung, aber dann würde mein Beitrag vermutlich gerötet.<<

>> Tja.
Wer kann das nur sein?
Die Amis?
George Soros?
Angela Merkel?
Die geheime Weltregierung?
Auf jeden Fall aber dieselben, die auch hinter den Gelbwesten stecken, oder? <<

Statt dumm zu antworten, hätte eine einfache Frage genügt.

Schauen Sie sich viele Bilder der gewaltigen Demonstranten an und Sie werden etwas gemeinsames erkennen.

Dann denken Sie bitte einige Jahre zurück,
da gab es ein Land in dem es auch viele gewalttätige Demonstrationen mit vielen Toten gab. Schauen Sie sich wieder viele Bilder der Gewalttäter an und Sie werden nochmals Gemeinsamkeiten erkennen.

Bei Ihrer Intelligenz müssten Sie dann meine Vermutung erkennen.

Im übrigen haben Sie etwas gegen die Gelbwesten?

Ende der Übergangsphase 2047

Was ich nicht so ganz verstehe,wie soll das 2047 ablaufen?
Ist dann auf einmal alles was Hongkong bisher war mit einem Schlag vorbei,oder wie soll das funktionieren?
Natürlich versucht China hier schon jetzt ein paar Anpassungen zu installieren.
In Peking macht sich die Regierung darüber bestimmt auch schon Gedanken.

20:00 von fathaland slim

Es ist immer dasselbe

Eine große Menge von Menschen demonstriert friedlich, aber die üblichen Krawallmacher und Hooligans bestimmen die öffentliche Wahrnehmung und erweisen dem Anliegen einen Bärendienst.

Heute Morgen in Biarritz ja auch. Da kamen sofort die einschlägigen Foristen, die dies als typisch linkes Verhalten beschrieben.

Ist das in Hongkong eigentlich auch so, oder ist das da was Anderes?

Das würde mich wirklich interessieren
///

*
Selbst in Hongkong gibt es die guten Linken die einen noch nie funktioniertenden, friedlichen linken Sozialismus mit Gewalt wollen.
*
Wie überall, wo Sie kapitalistischen Wohlstand erlebt haben.

20:39, realitychecker

>>20:00 fathaland
Die Konfliktlinien in HK lassen sich nicht mit Links-rechts-Schema begreifen.<<

Meine Anspielung war auch eher als kleine Provokation gemeint:=}

Ansonsten Danke für Ihre kenntnisreichen Ausführungen und Einschätzungen.

Schönen Abend!

CR

20:18 von LaoTuo

"The chief executive of the Hong Kong Special Administrative Region shall be selected by election or through consultations held locally"

Dem kann man den Buchstaben nach sicher folgen, indem man die Kandidaten für so eine "Wahl" voarauswählt und nur vier, fünf handverlesene pekingtreue Marionetten zulässt, deren Positionen eigentlich alle identisch sind. Dem Geist dieser Regel entspricht das nicht.

"The Hong Kong Special Administrative Region Government shall maintain the rights and freedoms as provided for by the laws previously in force in Hong Kong, including freedom of the person, of speech, ..."

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/se...

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article...

Lam Win-kee, Gui Minhai, Bo Lee, Lui Por, Cheung Chi Ping ... es gibt ein halbes Dutzend solcher Fälle.

@weltoffen

"Mit sicherheit sind es Forderungen keine Diktatur zu bekommen,wo Menschen Verschwinden können ,und Für fadenscheinige argumente mundtot gemacht werden."

.

Dann müssten die "Demonstranten" allerdings auch den "Wertewesten" ablehnen und dürften keine britischen und US Fahnen mit sich führen.
http://www.antikrieg.eu/aktuell/2019_08_25_welche.htm

China

Ist das erfolgreichste Land des letzten und dieses Jahrhunderts. Da bleibt es nicht aus, daß es Neider gibt.
Während die westliche Wirtschaft lahmt, sprüht die chinesische geradezu vor Dynamik.
Ausgerechnet eine kommunistische Partei, die KPCH - führt dieses einst vollkommen verelendete Land an die Weltspitze. Und das nach dem angeblichen Ende des Kommunismus.
Und das auch noch mit Planwirtschaft!
Daß das bei den altkapitalistischen Betonköpfen in Hongkong Ängste erzeugt - mich wundert es nicht. Daß China seine Bürger in Hongkong jetzt zu schützen hat, steht außer Frage.

Link defekt

Hier wurde der Link zum Bericht im Guardian nicht korrekt abgebildet:

https://www.theguardian.com/world/2019/aug/12/hong-kong-protests-brutal-...

oder:

https://is.gd/VbzrKZ

Die Polizei setzt als Demoaktivisten getarnte Undercover-Agenten ein, die in vorderster Front unter den gewaltbereiten Protestlern agieren und dann auf Befehl über Funk als Greiftrupps brutalst losschlagen. Die Kluft in schwarz mit Bauarbeiterhelm, Daypack und Mundschutz lässt sie daher in dem Chaos ebenso als Protestler erscheinen.

Wie wissen, dass in allen Ländern, ob westliche Demokratien als auch autoritäre Unterdrückungssysteme wie China o. die von China gesteuerte Machtelite in HK mit solchen Taktiken arbeiten.

Im konkreten Fall HK muss davon ausgegangen werden, dass diese Agenten an Gewaltaten gegen chin. Symbole (China. Kontaktbüro, Vandalismus im Parlament) beteiligt waren, also als Agent Provicateur.

Oh ha......

Muss noch kurz erklären das ich ein absoluter Gegner von Gewalt bin, die Typen sind für mich krank.
Neulich kam aber eine Docu über Polizeigewalt, das war erschreckend. Und das schlimmste war, daß Anzeigen oft eingestellt wurden, da die Staatsanwaltschaft und die Polizei sich gegenseitig brauchen.

25. August 2019 um 20:39 von realitychecker

Vielleicht sollten Sie einfach mal die Realität checken?

21:21, Kein Einstein @19:58, fathaland slim

>>Statt dumm zu antworten, hätte eine einfache Frage genügt.

Schauen Sie sich viele Bilder der gewaltigen Demonstranten an und Sie werden etwas gemeinsames erkennen.

Dann denken Sie bitte einige Jahre zurück,
da gab es ein Land in dem es auch viele gewalttätige Demonstrationen mit vielen Toten gab. Schauen Sie sich wieder viele Bilder der Gewalttäter an und Sie werden nochmals Gemeinsamkeiten erkennen.

Bei Ihrer Intelligenz müssten Sie dann meine Vermutung erkennen.

Im übrigen haben Sie etwas gegen die Gelbwesten?<<

Sie meinen, hinter den Protesten in Hongkong steckten dieselben Kräfte wie hinter den Gelbwesten?

Denn auf die passt Ihre Beschreibung ja. Bis auf die vielen Toten natürlich. Aber die gab es in Hongkong zum Glück bisher ja auch nicht.

25. August 2019 um 20:58 von Pilepale

Bitte beachten Sie, dass diese Aufzählung von dem User fathaland Slim kam und nicht von mir.

Es gibt in Hongkong

auch wenn es nicht wirklich demokratisch regiert wird dann doch noch ein paar demokratische Grundrechte die es in der VR China nicht gibt.
Wenn ich in einem Land leben würde in dem diese Rechte nur noch für eine bestimmte Zeit gelten und danach abgeschafft würden,würde mir das auch nicht gefallen.

18:53 von krittkritt

"""Zur Erinnerung: Ein Mörder aus Taiwan floh nach Hongkong.
Wegen fehlender Auslieferungsabkommen konnte er nicht in China oder Taiwan vor Gericht gestellt werden."""

Und weiter? Das soll Legitimation genug sein für äußere Mächte derart zu reagieren? Wenn die Welt so laufen würde, wäre es noch wesentlich ungemütlicher.

Wenn es kein Auslieferungsabkommen gibt, dann sollte man sich um eins bemühen. Auslieferungsabkommen kamen aber noch nie dadurch zustande das man Militär und ähnlichem droht, sondern durch politische Annäherung. Wenn eine Seite nicht will, hat die andere das zu respektieren.

25. August 2019 um 21:36 von realitychecker

Beeindruckend was Sie so alles wissen. Sie leben sicherlich in Hongkong?

@ Kein Einstein um 21:42

>>25. August 2019 um 20:58 von Pilepale

Bitte beachten Sie, dass diese Aufzählung von dem User fathaland Slim kam und nicht von mir.<<

Mein Kommentar galt auch diesem User, hatte nur vergessen im Betreff den User Namen einzutragen. In dem Fall übernimmt die Applikation immer Teile der ersten geschrieben Seite, wenn man auf "Speichern" drückt.
Meine Entschuldigung.

Hongkong müsste über 3 Millionen Polizisten einsetzen,

um auf französisches Niveau zu kommen: 13.000 Polizisten bei einem Ort von 25.000 Einwohnern.
@20:43 von baumgart67. Danke für Ihre klärenden, ergänzenden Informationen. –

De facto wird in Frankreich das Demonstrationsrecht außer Kraft gesetzt.
Die Brücken mit wurden mit mobilen Barrikaden, Wasserwerfern und Hunderten Einsatzkräften besetzt, die historische Altstadt vollkommen abgeriegelt (J.Welt). Ein 85-jähriger Anwohner wird daran gehindert, in seine Wohnung zu gehen.

Die Chinesen scheinen da maßvoller zu sein.

@21:00 von weltoffen
Sie verkennen: Hongkong will ebenfalls ein Abkommen, wie es international in den meisten Staaten üblich ist, das Straftätern nicht erlaubt, sich in Hongkong zu verstecken.

21:42 von fathaland slim

21:21, Kein Einstein @19:58, fathaland slim

>>Statt dumm zu antworten, hätte eine einfache Frage genügt.

Schauen Sie sich viele Bilder der gewaltigen Demonstranten an und Sie werden etwas gemeinsames erkennen.

Dann denken Sie bitte einige Jahre zurück,
da gab es ein Land in dem es auch viele gewalttätige Demonstrationen mit vielen Toten gab. Schauen Sie sich wieder viele Bilder der Gewalttäter an und Sie werden nochmals Gemeinsamkeiten erkennen.

Bei Ihrer Intelligenz müssten Sie dann meine Vermutung erkennen.

Im übrigen...gegen die Gelbwesten?<<

Sie meinen, hinter den Protesten in Hongkong steckten dieselben Kräfte wie hinter den Gelbwesten?
///
*
*
Warum schweifen Sie soweit ab?
*
Auch unsere 68er haben sich damals und Heute nur halbherzig sogar von der RAF distanziert.
*
Aber bei einigen Ideologien ist eben gut, was bei deren Gegner schlecht ist.

21:36 von Bigbirl

"China

Ist das erfolgreichste Land des letzten und dieses Jahrhunderts. Da bleibt es nicht aus, daß es Neider gibt.
[..]
Daß das bei den altkapitalistischen Betonköpfen in Hongkong Ängste erzeugt - mich wundert es nicht. Daß China seine Bürger in Hongkong jetzt zu schützen hat, steht außer Frage."

Die Demonstranten demonstrieren für Demokratie und Freiheit.
Das ist der Punkt.
Und die, die Angst haben, sind die Betonköpfe in China.

Umd wovor sie Angst haben, ist deutlich:
nicht vor dem Verlust ihrer Wirtschaftserfolge, sondern vor dem Verlust ihrer diktatorischen Macht.

Wenn es nur um die Wirtschaftserfolge ginge, dann wäre doch gar kein Aufstand der Bevölkerung nötig.
Und es würde keiner stattfinden.

Mir tun Menschen leid, die in

Mir tun Menschen leid, die in Diktaturen leben oder durch Diktaturen bedroht sind. Ich wünsche allen Menschen, dass sie in Freiheit leben können. Ich hoffe auch, dass in Deutschland die Demokratie bestehen kann und sich sich gegen Rechtspopulismus, Fakanews und Stimmungsmacher behaupten kann.

25. August 2019 um 21:42 von fathaland slim

Schade, ich hatte Sie eigentlich für klüger gehalten.

Wenn Sie jedoch nicht einmal wissen, dass es die Gelbwesten ersten seit letztem Jahr gibt, sind Diskussionen mit Ihnen für mich uninteressant.

Die Vertreter von Politik und Wirtschaft

wissen auch, das die Zukunft von Hongkong "Geschichte" ist. Sollte sich die Regierung Chinas nicht grundlegend ändern und sogar zum Vorreiter in der Welt werden was Freiheit und Toleranz betrifft (auch im Westen duldet man keine Eigensinnigkeit, siehe Katalonien, Brexit und Griechenlandhilfe), dann ist Hongkong wohl nicht mehr zu retten und die Hongkonger werden ihre Kultur verlieren. Es ist beinahe berauschend, wie stark nur einige wenige Generationen Losgelöstheit für einen Unterschied machen können. Sicher, Hongkong hat davon profitiert eine Sonderwirtschaftszone zu sein. Auch als Exklave der Briten haben sich dadurch hervorragende Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Für China ist Hongkong eigentlich das Sprachrohr in den Westen.
Durch die Einflussnahme der Wirtschaft kann vielleicht das ruckartige Einverleiben Hongkongs vermieden werden. Aber im Prinzip werden die nur ihre Freiheit für ein wenig mehr gepresste Zeit eintauschen. Vermutlich nur,damit sie ihre Schäfchen ins trockene holen

@ fathaland slim um 21:42

">>21:21, Kein Einstein @19:58, fathaland slim

Im übrigen haben Sie etwas gegen die Gelbwesten?<<

Sie meinen, hinter den Protesten in Hongkong steckten dieselben Kräfte wie hinter den Gelbwesten?

Denn auf die passt Ihre Beschreibung ja. Bis auf die vielen Toten natürlich. Aber die gab es in Hongkong zum Glück bisher ja auch nicht."

Das Sie zu den Maidan-Ereignissen nicht antworten wollen, als Faschisten die Rada stürmten, war mir klar. Vor allem, da das "Kochbuch" schon x-mal erfolgreich erprobt wurde.

User Kein Einstein, hat Ihnen aber eine sehr interessante und wie ich finde klare Frage gestellt. Es würde mich sehr interessieren wie Sie als "Linker" die französischen Gelbwesten sehen?

Hongkong ist China

Hongkong ist vielleicht wegen der Demonstrationen viel schneller ein fester Bestandteil von China.
In China müssen 1 408 526 449 Menschen unter einem undemokratischen totalitären Überwachungssystem leben und das gefällt denen sicher auch nicht.
Und wir machen solchen Staaten groß und stark durch unsere wirtschaftlichen Interessen. Und wer interessiert sich für die unterdrückten Menschen in China?

Am 25. August 2019 um 21:36 von Bigbirl

Daß das bei den altkapitalistischen Betonköpfen in Hongkong Ängste erzeugt - mich wundert es nicht.

Die Menschen die in Hongkong Protestieren sind zum grossteil junge Studenden die Selbstständig denken,und sich nicht von den KPCH Betonköpfen einlullen lassen.

Am 25. August 2019 um 21:34 von laurisch._karsten

Dann müssten die "Demonstranten" allerdings auch den "Wertewesten" ablehnen und dürften keine britischen und US Fahnen mit sich führen.

Das kann im wahrsten sinne des wortes eine False Flag action gewesen sein,und hat villeicht nix mit dem Wertwesten zu tun …..?

@deutlich

""Taiwan ist unabhängig und selbständig. Das hat mit HK überhaupt keine Parallelen. Während HK lediglich eine zeitlich begrenzte Teilautonomie hat- ein Land, zwei Systeme""

Der Einzige Unterscheid zwischen Hongkong und Taiwan ist, dass Hongkong der Hotspot einer inzwischen sehr wohlhabenden Chinesischen Metropolregion ist und Taiwan 200km Wasser zwischen sich und China hat.

Viele Hongklong Chinesen wünschen sich inzwischen aber ebenfals 200km Wasser zwischen sich und Festlandschina.

Beide haben den Drachen kräftig gefüttet die letzten Jahrzehnte, genau wie der Rest der Welt.

Die Geister die ich rief...

Am 25. August 2019 um 20:58 von Pilepale

Mit George Soros lag man bei solchen Ereignissen bisher eigentlich immer richtig. Ihre anderen aufgezählten Aspiranten könnten auch ihre Nase drin stecken haben. Schließlich waren alle bei dem Kiewer-EU-Putsch maßgeblich beteiligt.

Danke fuer Ihren Kommentar,
der leider quatsch ist,oder wie Wehner mal sagte, quatscher.

Soziale Ungerechtigkeit, Aussichtslosigkeit, Frustration

Das denkfaule und billige Ablenken auf die Gewalt in HKs Straßen verkennt den Prozess der permanenten Einflussnahme Chinas seit '97. Das China-loyale Establishment aus Geldadel, das Patriotismus für China predigt, die Jugend zum Studium in China ermuntert aber die eigenen Kids nach UK o. Australien schickt, dieselben haben gleichzeitig einen zweiten Pass. Sie haben Privilegien beim Grundstückskauf & Privathospitalen.

Die junge Generation wurde 2014 (friedliche Sitzblockaden) vor den Kopf gestoßen. Auch da hieß die Forderung "freie Wahlen". Einige friedliche z.T. 18-jährige wurden in den Knast gesteckt.

Sie haben eine polit Partei gebildet für das Scheinparlament. Gewählt. Mit Tricks wurden ihnen die Mandate verwehrt.

HK-Tycoons verbraten Mrd. für China-genehme Prestigeprojekte. Geld fúr soz. Wohnungsbau wird verwehrt.

Polit. Entführungen von polit. Missliebigen durch China finden wiederholt statt (2016 mehrere Buchhändler), zuletzt wurde ein HK-stämmiger brit. Diplomat verhaftet.

@ um 21:36 von realitychecker

Da haben Sie völlig recht!
Das von Ihnen beschriebene Vorgehen der Polizei konnte man bei der ersten G20 Demo in Hamburg sogar live auf N24 und NTV beobachten.
Im Falle von Hongkong sind ähnliche Agent Provokateurs aber eben auch von westlicher bzw von US - Seite anzunehmen.
Es wäre leider nicht das erste Mal, dass die USA so einen Bürgerkrieg anzetteln.

21:43, Vorausschauender

>>Es gibt in Hongkong
auch wenn es nicht wirklich demokratisch regiert wird dann doch noch ein paar demokratische Grundrechte die es in der VR China nicht gibt.
Wenn ich in einem Land leben würde in dem diese Rechte nur noch für eine bestimmte Zeit gelten und danach abgeschafft würden,würde mir das auch nicht gefallen.<<

Mir auch nicht.

Das rechtfertigt natürlich keine gewalttätigen Ausschreitungen, aber die ganz überwiegende Mehrheit demonstriert ja auch gewaltfrei.

@bigbirl

oh ja, china ist wirklich super erfolgreich, vor allem bei der gesamtverschuldung. mit schulden kann erstmal jeder auf den putz hauen, wenn sie mir eine million euro leihen kann ich auch erst mal so richtig die sau raus lassen, aber irgendwann ist zahltag. und wie hoch ist das pro-kopf-bip in china? selbst mit 6% wachstum haben sie weniger zuwachs pro kopf als die amerikaner bei 2%. planwirtschaft führt irgendwann immer in die wirtschaftliche krise. nicht, dass ich das gut finde, ich fänds toll wenn es funktionieren würde. zumindest wird es aber noch etliche jahre gut gehen, keine frage, aber wehe der wohlstand der mittelschicht wackelt, dann ist hongkong ein kindergeburtstag gegen das was dann passiert.

@teenriot

"Wenn es kein Auslieferungsabkommen gibt, dann sollte man sich um eins bemühen. Auslieferungsabkommen kamen aber noch nie dadurch zustande das man Militär und ähnlichem droht, sondern durch politische Annäherung. Wenn eine Seite nicht will, hat die andere das zu respektieren."

.

Das ist richtig. Nur die "Demonstranten" lehnen ja generell jedes Auslieferungsgesetz ab. Warum eigentlich? Jeder Staat hat ein Auslieferungsgesetz. Auch die Bundesrepublik Deutschland. Nur Hongkong nicht.

Am 25. August 2019 um 21:50 von krittkritt

@21:00 von weltoffen
Sie verkennen: Hongkong will ebenfalls ein Abkommen, wie es international in den meisten Staaten üblich ist, das Straftätern nicht erlaubt, sich in Hongkong zu verstecken.

Das ist ein fadenscheiniges argument,das immer vorgekaut wird,um von den Wahren Hintergruenden abzulenken.

Am 25. August 2019 um 21:54 von Sausevind

Daß das bei den altkapitalistischen Betonköpfen in Hongkong Ängste erzeugt - mich wundert es nicht. Daß China seine Bürger in Hongkong jetzt zu schützen hat, steht außer Frage."
Die Demonstranten demonstrieren für Demokratie und Freiheit.
Das ist der Punkt.
Und die, die Angst haben, sind die Betonköpfe in China.
Umd wovor sie Angst haben, ist deutlich:
nicht vor dem Verlust ihrer Wirtschaftserfolge, sondern vor dem Verlust ihrer diktatorischen Macht.
Wenn es nur um die Wirtschaftserfolge ginge, dann wäre doch gar kein Aufstand der Bevölkerung nötig.
Und es würde keiner stattfinden.

Sehr guter Kommentar Danke.

21:56 von Jayray

"Durch die Einflussnahme der Wirtschaft kann vielleicht das ruckartige Einverleiben Hongkongs vermieden werden."

Genauso denke ich auch.
Das, was einerseits eine Gesellschaft zerstören kann (und auch wird) - die Wirtschaft, wenn sie entfesselt ist -,
kann andererseits (und wird) autokratische Führungen ent-autokratisieren.

21:36 von Bigbirl

> Während die westliche Wirtschaft lahmt, sprüht die chinesische geradezu vor Dynamik.
> Ausgerechnet eine kommunistische Partei, ...
> Und das auch noch mit Planwirtschaft!

Warst Du schon mal in China? Was wirtschaftlich dort abgeht, hat m Planwirtschaft und Kommunismus nichts zu tun. Das ist Kapitalismus in Reinkultur wie zu Karl Marx' Zeiten. Profit über alles - pfeif auf Umwelt und Rechte der Arbeiter!

Ich habs selber erlebt, wenn Du dein Leben nach dem AQI-Tracker ausrichtest und wenn der über 150 steigt, mit einer Atemmaske herumläufst. Was dann so an 1/3 der Tage der Fall war.

Oder wenn die Chinesen ihre eigenen Babies vergiften, weil sich m gepanschter Babynahrung so schön extra Geld verdienen lässt und der Boss dann protzig mit dem Lambo herumfahren kann. Oder 6000 virenverseuchte Schweinekadaver auf dem Huangpu durch Shanghai treiben, spart Entsorgungskosten!

Oder hast Du Dir mal die Bedingungen in den Fabriken angeschaut?

Hauptsache die Wirtschaft sprüht vor Dynamik!

Es gab für die Mehrheit in Hongkong noch nie die Freiheit zu

demonstrieren!
@21:54 von Sausevind
... Weil sie jeden Tag für Cent-Beträge ums Überleben kämpfen.
So erzählte es mir ein Bekannter, der sein halbes Leben in China, und zum Teil auch in Hongkong verbrachte.
Er ging davon aus, dass sich nur die Kinder einer relativ gut situierten Mittelschicht sich leisten können, frei zu machen und zu demonstrieren.

Allen aktuelleren Berichten zufolge hat sich das auch nicht grundlegend geändert.
Ob diese jungen Leute ein realisierbares Ziel oder ein Konzept z.B. zu einer Beteiligung an der Regierung haben, erschließt sich mir bislang nicht.

Die eigene Wirtschaft zu schädigen (Flughafen blockieren, im chinesischen FS liefen auch Reportagen, wie selbst die U-Bahn behindert wurde) ist jedenfalls kein zukunftsweisendes Projekt.

21:54 von Lando Cariss

""Mir tun Menschen leid, die in Diktaturen leben oder durch Diktaturen bedroht sind. Ich wünsche allen Menschen, dass sie in Freiheit leben können. Ich hoffe auch, dass in Deutschland die Demokratie bestehen kann und sich sich gegen Rechtspopulismus, Fakanews und Stimmungsmacher behaupten kann.""
#
Ihren Kommentar kann ich nur zustimmen.Es ist das höchste Gut in einem Land leben zu dürfen in dem Freiheit ,Recht und Ordnung bestehen.

21:36 von Bigbirl

Wie schön für Sie, dass Sie noch in der heilen Welt der 60er Jahre KPCh-Propaganda leben.

Sie posten hier ja regelmäßig wahrheitswidrige Märchen nach denen 1967 von der damaligen brit. Kolonialpolizei angeblich "Massaker an protestierenden Studenten" verübt würden.

Die Unruhen waren eine von der chin. Kulturrevolution inspirierte Bombenkampagne, die vielen Menschen das Leben kostete. Sie wurde übrigens, weil ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr opportun, vom führenden KPCh-Kader Zhou Enlai auf Fingerschnuppern hin eingestellt.

Ihre Propagandaauftritte hier im Forum fúr eine klepto-oligarchichische, alles andere als "sozialistische" Machtclique, die einem Raubtierkapitalismus mit parallelem Staatskapitalismus frönt, sind irgendwie peinlich.

Dass Rechtsaußennationalisten Ihnen besonders laut zujubeln, zeigt die autoritäre, antidemokratische 'Internationale", die HK, Taiwan u.a. im asiat. Raum bedroht und Taiwans lebendige Demokratie bereits als nächstes Angrifsziel sieht

@weltoffen

"Das ist ein fadenscheiniges argument,das immer vorgekaut wird,um von den Wahren Hintergruenden abzulenken."

.

Dann klären Sie mich bitte auf! Was sind die wahren Hintergründe?

@21:34 von svenr

Schade das die Links abgekürzt wurden.
Erstmal Danke, dass Sie sich (als einziger!) die Zeit genommen haben mir dazu vernünftig zu Antworten.
"Dem kann man den Buchstaben nach sicher folgen, indem man die Kandidaten für so eine "Wahl" voarauswählt und nur vier, fünf handverlesene pekingtreue Marionetten zulässt, deren Positionen eigentlich alle identisch sind. Dem Geist dieser Regel entspricht das nicht."
Das ist natürlich etwas kurz gedacht, da in der Declaration auch steht: "The Hong Kong Special Administrative Region will be directly under the authority of the Central People's Government of the People's Republic of China."
Weil HK eben China ist, die Regierung von HK verständlicherweise "pekingtreu" ist und es natürlich keine Separatisten in der Regierung von HK geben sollte.
Dennoch kamen die Kandidaten doch aus verschiedenen Flügeln, auch Pro-democracy(?) - gewählt wurde (vom HKer Rat) Lam - mit knapp 70% Unterstützung.

vonden Händlern weiß ich, aber da hat HK ja keine Hand im Sp

@realitychecker

Einfach nur mal die Realität checken! Oder ist Wikipedia in Ihren Augen auch "Fake News"?

.

"Am 25. August 2019 um 22:34 von realitychecker
21:36 von Bigbirl
Wie schön für Sie, dass Sie noch in der heilen Welt der 60er Jahre KPCh-Propaganda leben.
Sie posten hier ja regelmäßig wahrheitswidrige Märchen nach denen 1967 von der damaligen brit. Kolonialpolizei angeblich "Massaker an protestierenden Studenten" verübt würden."

.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967

Was meinen eigentlich die Hongkongs Milliardäre

von denen einer sich sogar mit Regierungsspitzen in den USA getroffen hat, genauer gesagt Hong Kongs Media Mogul Jimmy Lai hatte sich im Juli mit US Vize-President Mike Pence im White House getroffen. Herr Wurzel sollte sich vielleicht einmal um ein Interview mit Jimmy Lai bemühen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass vor allem Hongkongs Superreiche Angst vor dem umstrittenen Auslieferungsgesetz haben. Denn Reichtum erreicht man eben oft im Zusammenspiel mit Korruption und China schreitet dann und wann -wenn es einzelne übertreiben- mit drakonischen Strafen ein und da scheinen dann wohl einige der Superreichen Hongkongs ein mulmiges Gefühl zu haben.

Hört, hört...

… auf der anderen Seite der Weltkugel hat einer mit einer Pistole in die Luft geschossen.

Zum Glück habe ich das nicht verpasst. Nicht auszudenken.

25. August 2019 um 21:57 von Pilepale

Kompliment!

Sie haben die Parallelen zu Hongkong erkannt.

21:55, Kein Einstein

>>25. August 2019 um 21:42 von fathaland slim
Schade, ich hatte Sie eigentlich für klüger gehalten.

Wenn Sie jedoch nicht einmal wissen, dass es die Gelbwesten ersten seit letztem Jahr gibt, sind Diskussionen mit Ihnen für mich uninteressant.<<

Ich weiß natürlich genau, worauf Sie hinauswollen und dachte eigentlich, Sie würden erkennen, worauf ich hinaus will.

Nun gut, dann stelle ich die Frage direkt:

Gehen Sie davon aus, daß Proteste gegen "westliche" Regierungen aus dem Volk heraus kommen, Proteste gegen "nichtwestliche" Regierungen hingegen von außen gesteuert werden?

@demde, 18:29

"(...) Machtgier der nicht gewählten Regierung in Peking."

Nicht gewählte Regierung?

Sagen Sie bloß.

Wie kommt denn Ihrer Kenntnis nach die chinesisches Regierung (also das Politbüro) zustande?

Durch Schnick-schnack-schnuck?

@ um 22:11 von fathaland slim

„Das rechtfertigt natürlich keine gewalttätigen Ausschreitungen, aber die ganz überwiegende Mehrheit demonstriert ja auch gewaltfrei.“
Stimmt! In Biarritz die G7 - Demonstranten, in Frankreich die Gelbwesten und beim G20 die G20 - Demonstranten ebenso.
Nur ist die Polizei in Hongkong viel zurückhaltender und höflicher.
Bei Erstürmung des Regierungsgebäudes durch Demonstranten irgendwo in Europa, wie in Hongkong passiert, möchte ich die Reaktion der Polizei in europäischen Ländern nicht erleben!

22:20 von laurisch._karsten

Zum Thema: Auslieferungsgesetz und dessen Ablehnung durch die friedliche demokratische Zivilgesellschaft:

Die demokratisch gesonnenen Hongkonger haben ihre Erfahrungen mit der lfd .Einflussnahme Chinas. Es wurden Hongkonger in "Kalter-Kriegs-Manier"
nach China verschleppt.

In China gibt es, dass sollte auch rechtslastigen Beobachtern hier bekannt sein, keine unabhängige Justiz. Ca. 99% der Verfahren werden dort so wie von Staatsapparat vorformuliert gegen den Angeklagten entschieden. Politische Justiz in autoritären System.

China ist ein zwar wirtschaftlich erfolgreiches Land, agiert aber zunehmend als Hightech-Überwachungsstaat im Inneren, ultranationalistisch, neokolonial im Ausland in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

Dass solch eine Ideologie bei Rechtsnationalen auch hier im Forum "Eindruck macht" spricht Bände.

22:31 von krittkritt

> nur die Kinder einer relativ gut situierten Mittelschicht sich leisten können, frei zu machen und zu demonstrieren.
>
> Allen aktuelleren Berichten zufolge hat sich das auch nicht grundlegend geändert.

Ach, wirklich?
https://mobile.twitter.com/nathanlawkc/status/1137739247874478081

Da muss die "relativ gut situierte Mittelschicht" ja unglaublich viele Kinder gezeugt haben in einer Stadt mit 7.5 Millionen Einwohnern.

Und was ist mit den Berichten von Lehrern, Stadtverwaltungsangestellten, Bankern, oder, sogar in diesem Artikel hier, Schriftstellern und Autoren, die jeweils ihre eigenen Proteste abhielten? Sind das auch alles Kinder einer relativ gut situierten Mittelschicht, die vor lauter Langeweile nichts Besseres zu tun haben?

22:31 von krittkritt

"Ob diese jungen Leute ein realisierbares Ziel oder ein Konzept z.B. zu einer Beteiligung an der Regierung haben, erschließt sich mir bislang nicht."

Ich denke auch, dass sie NOCH nicht klar und deutlich wissen, worauf sie hinauswollen.

Aber die Interviews, die ich mit jungen - und friedfertigen - Demonstranten gehört habe, ließen eigentlich immer nur die Schlussfolgerung zu: sie wollen freie Demonstrationen, freie Presse, Meinungsfreiheit.

Am 25. August 2019 um 22:20 von laurisch._karsten

Jeder Staat hat ein Auslieferungsgesetz. Auch die Bundesrepublik Deutschland. Nur Hongkong nicht.

Russland liefert nach dem Gift-Anschlag auf Ex-Spion Skripal die Täter auch nicht aus,was ist den da los mit dem Auslieferungsgesetz?

Diese militanten Gruppen

waren zuvor natürlich alle völlig harmlos. Sie sind jetzt erst "aus dem Nichts aufgetaucht" (Ironie off).
Ich warte seit Wochen auf eine ernstzunehmende Analyse der Tagesschau, die ja offensichtlich ihre eigenen Reporter in der Stadt hat. Leider Fehlanzeige. Und nun, wo es nicht mehr zu verheimlichen ist, tauchen auf einmal, sozusagen aus dem Nichts, gewalttätige Randalierer auf. Wer's glaubt wird selig, wer's nicht glaubt kommt auch in' Himmel, sagten wir früher. Meine Prognose: Die gewalttätätigen Proteste werden langsam aber sicher auströpfeln, die OECD-Presse wird aus der Stadt verschwinden, die nach weiteren zehn Jahren in der ökonomischen Stagnation verharren wird. Um diese 7,5 Mio. Einwohner-Stadt boomt eine 120-Mio.-Menschen-Region, die 2 Städte mit annähernd 20 Mio. Menschen (Shenzhen & Guangzhou) mehreren 2-5 Mio. Einwohnern Städten (Dongguang usw) & einem riesigen Einzugsgebiet (Perlflußdelta). Das verschweigt uns die Tagesschau - leider.

Es grüßt

Rich Sorge

22:35 laotuo

Sie wissen selbst, dass in HK kein nach den Grundsätzen einer liberalen Demokratie gewähltes Parlament existiert. Eine bestimmte Anzahl der Sitze ist vorsortiert und stets Beijing-treu.

Die demokratische Opposition kann somit nie die Mehrheit erringen. Deswegen ist HKs Autonomie stets eine Scheinautonomie.

Daher fühlt sich Carrie Lam auch nicht rechenschaftspflichtig gegenüber der "eigenen" HK-Bevôlkerung. Sie hat keinen Spielraum.

Ich habe lange genug in HK gelebt und gearbeitet als dass ich auch den anderen Grund verstehe, warum sie so kalt & unflexibel auf den millionenfachen friedlichen Protest reagiert.

In der chin. Tradition gilt bekanntlich das "Gesicht wahren" als oberstes Prinzip. Daher kann sie jetzt schwer von ihrer Position runter. Das Verständnis chin. Kultur muss beim Betrachten aus westl. Perspektive stets einbezogen werden.
Darauf können wir uns vielleicht einigen.

Als Demokrat fühle ich mich allerdings den Hongkonger und Taiwanischen Demokraten näher.

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