Ihre Meinung zu: G7-Gipfel: Trump und Johnson wollen Handelspakt

25. August 2019 - 14:37 Uhr

Beim G7-Gipfel in Biarritz geht es heute um den Welthandel. Einem Deal mit Großbritannien ist US-Präsident Trump nicht abgeneigt. Das bekräftigte er erneut. Schwieriger wird es mit anderen Staaten.

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Kommentare

Planen kann Trump viel

"US-Präsident Donald Trump plant "einen sehr großen Handelspakt" mit Großbritannien. Sobald das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlasse, wolle er sich mit Premier Boris Johnson an die Ausarbeitung machen"

Ob der Kongress dabei mitspielt, wenn Johnson den angestrebten No Deal Brexit durchdrückt, steht auf einem anderen Blatt.

Schmierenkomödie

„Die beiden blonden Politiker verstanden sich prächtig, immer wieder gab es vor laufenden Kameras Gelächter - auch auf Kosten von Johnsons Vorgängerin Theresa May“

Auf Kosten der ganzen Welt.

Schlimm, dass die offenbar erst halb abgebrannt sein muss, bevor das jemand merkt.

G7-Gipfel:Trump und Johnson wollen Handelspakt.....

Das bestätigt,daß für das britische Kapital die EU eine abnehmende Bedeutung hat.Das kann man in den letzten Jahren auch am Rückgang der britischen Ausfuhren am Gesamtexport auf den Kontinent sehen.

Und für die eingeladenen afrikanischen Staatschefs wird wohl nicht viel herauskommen.Die Einladungen spiegeln eher die Besorgnis wieder,daß Afrika sich ökonomisch und geopolitisch umorientieren könnte.Die Außenhandelspolitik des Nordens ist auf Exporte dorthin aber nicht auf Entwicklung orientiert.

Chancen für Pakt sind gut

Die Wahrscheinlichkeit auf das zu Stande kommen des Paktes sind hoch. Johnson ist doch jetzt schon ziemlich abhängig von Trump. Er muss aufpassen, dass GB wirtschaftlich bald nur noch eine Kolonie der Usa ist ob das für Gb gut ist müssen die Briten entscheiden, möglicherweise bei einer baldigen Neuwahl

Johnson möchte ...

... und Trump wartet den Brexit ab, dann erst wird er verhandeln. Dann nämlich ist Johnson auf so ein Abkommen angewiesen und T. kann die Bedingungen diktieren, er sitzt am längeren Hebel. Taktisch klug für Trump, Johnson geht nur mit leeren Versprechungen nach Hause.
---
Und weiterhin wundert mich, wie viel Kreide Trump wohl gefressen hat, bevor er zum Gipfel geht. Bilaterale Gespräche will er führen - dazu braucht es keinen Gipfel. Entweder alle reden oder man macht einen Staatsbesuch. Aber T. versucht, alle gegeneinander auszuspielen - und die Gipfler lassen sich das auch noch gefallen. Jeder meint, sein Süppchen kochen zu können (s. Johnson), in Wahrheit werden sie über den Tisch gezogen. Und Merkel redet über Klima??? Wenn das Haus brennt, beschäftigt man sich nicht mit Gartenarbeit: Der von Trump angezettelte Handelsstreit macht die Probleme! Gut, jetzt ist Trump zum ersten Mal ins Hintertreffen vs China geraten. Jetzt sollte der Rest der G's Einhalt einfordern!

Theater Vorstellung

Es ist traurig, wenn sich das jemand ausdenken müsste, erfordert es viel Phantasien. Das Leben ist härter als jeder Alptraum!
Ein dermassen grosses Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich (selbst in D) hát és lange nicht mehr gegeben, zu verlieren hat ja eigentlich nur 5% der Weltbevölkerung, der Rest könnte nur gewinnen, wo bleibt der Aufschrei und die Gegenwehr!

***Großbritannien hofft

***Großbritannien hofft darauf, durch ein Freihandelsabkommen mit den USA den transatlantischen Warenaustausch zu erhöhen. Dies soll zum Teil den Wegfall europäischer Absatzmärkte durch den EU-Austritt kompensieren.***

Ha! Ha! Ha! ... Wer's glaubt ?!

Aufgrund vom Mr. Trump's "american first"-Politik wird er natürlich äußerst großzügige Geschenke an die Briten verteilen.
Die Briten werden am Ende höchstens jene Kümmel erhalten, die Mr. Trump ihnen übriggelassen hat.
Wer einem notorischen Lügner wie Mr. Trump auch nur ein Wort glaubt, steht auf verlorenem Posten.
Gute Nacht, Britain !

Gruß Hador

14:50, Bernd Kevesligeti

>>G7-Gipfel:Trump und Johnson wollen Handelspakt.....
Das bestätigt,daß für das britische Kapital die EU eine abnehmende Bedeutung hat.Das kann man in den letzten Jahren auch am Rückgang der britischen Ausfuhren am Gesamtexport auf den Kontinent sehen.<<

Das produzierende Gewerbe Großbritanniens liegt am Boden. Eine Folge der Weichenstellungen Margaret Thatchers.

"Das" britische Kapital gibt es nicht.

Das, was in GB vom produzierenden Gewerbe übrig ist, hat große Angst vor dem Brexit. Die Hedgefonds und die Finanzmarktspekulanten, denen Johnson und Farage zuzuordnen sind, sehen das anders. Die haben auch kein Problem mit Trumps "America First" - Agenda, denn sie wissen, daß Geld keine Nationalität und keine Grenzen kennt. Die gelten nur für Waren und für Menschen.

"Trump und Johnson wollen

"Trump und Johnson wollen Handelspakt"
-
Ich glaube, mit Blick auf einen harten Brexit, ganz ohne Deal ekelt das die Junker EU ganz schön an.

14:51, Advokat76

>> Johnson ist doch jetzt schon ziemlich abhängig von Trump. Er muss aufpassen, dass GB wirtschaftlich bald nur noch eine Kolonie der Usa ist<<

Es sieht so aus, als ob es darauf hinausliefe.

re gassi

"Johnson möchte ...

... und Trump wartet den Brexit ab, dann erst wird er verhandeln"

Egal wer möchte oder wer abwartet: Ein Handelsabkommen auszuhandeln und durch die Parlamente zu bringen dauert schon ein bißchen länger als zwei Monate.

RE: Advokat76 um 14:51

*** Johnson ist doch jetzt schon ziemlich abhängig von Trump. Er muss aufpassen, dass GB wirtschaftlich bald nur noch eine Kolonie der Usa ist ...***

Und ich dachte immer die Briten sind nach dem Brexit endlich frei, und nun ein solch unfreundlicher Gedanke von Ihnen.
Ich fürchte, die Briten werden in Zukunft dann, in Freiheit, ihre zunehmende Armut "genießen" dürfen.
Es ist ein unglaublicher Holzweg, auf dem sich dieses Land befindet !

Gruß Hador

Zölle schaffen Jobs

Ich hoffe beide Politiker werden sich bald auf höhere Zölle zum Schutz der eigenen Industrie einigen. Das schafft neue Arbeitsplätze.

Vor allem PS-Starke Luxusautos sollten meiner Meinung nach extrem hoch verzollt werden, aber keine chinesischen Konsumgüter. Das bringt finanziell nicht viel, zerstört dafür aber chinesische Jobs. Deshalb weg damit!

Die Art und Weise, wie sich Trump und Johnson...

...auf dem G7 Gipfel über ihre
zukünftigen Handelsbeziehungen
(auf Kosten der EU !!) amüsieren,
ist nichts anderes, als ein weiterer,
unverhohlener Affront, sowohl
gegen das Gastgeberland, als auch
die EU insgesamt!
Auch DAS sollten die Partner der
zukünftigen Brexit-Verhandler im
Hinterkopf haben, um es später
entsprechend zu "honorieren"...!
Schade nur, dass von all den
Schaumschlägern offenbar keiner
die "Eier" hat, Trump einmal offen
über diese unverschämte und
dreiste Einmischung in europäische,
Grundfesten der Politik zurechtzuweisen!!
Auch und gerade Macron wirkt hier
eher Schuljungenhaft und nicht
zuletzt als Gastgeber sehr wenig
überzeugend!
Ich frage mich wirklich, WAS noch
alles passieren muß, damit endlich
einmal Jemandem in der EU völlig
undiplomatisch der Kragen platzt!

re pxslo

"Zölle schaffen Jobs

Ich hoffe beide Politiker werden sich bald auf höhere Zölle zum Schutz der eigenen Industrie einigen. Das schafft neue Arbeitsplätze."

Und wenn die GB die eigene Industrie (???) mit Zöllen schützt, für welchen Markt soll die denn prodizieren?

RE: pxslo um 15:17

***Ich hoffe beide Politiker werden sich bald auf höhere Zölle zum Schutz der eigenen Industrie einigen. Das schafft neue Arbeitsplätze. ***

Mit ihren Zöllen schaffen sie höchstens für kuze Zeit Arbeitplätze. "In the long run" gehen sie pleite !
Zudem welche eigene Industrie für welche Märkte, meinen Sie ???

Gruß Hador

RE: 1.Senator um 15:23

Glauben Sie ernsthaft, es bringt etwas diesen Herrn mal so richtig die Meinung zu sagen ?
Das mag zwar befreiend wirken, aber da lob ich mir doch den "Abperleffekt" von Frau Merkel. Die scheint nichts aus der Ruhe zu bringen, und wenn sich mal die Gelegenheit bietet, lässt sie ihr "populäres Pendant" auflaufen.

Gruß Hador

@pxslo..

Das mit den PS-starken Luxusautos wird nie geschehen, weil man damit gewisse Kreise mit Beziehungen verprellen würde..

@um 15:23 von 1.Senator

Die Art und Weise, wie sich Trump und Johnson...auf dem G7 Gipfel über ihre
zukünftigen Handelsbeziehungen
(auf Kosten der EU !!) amüsieren,
ist nichts anderes, als ein weiterer,
unverhohlener Affront, sowohl
gegen das Gastgeberland, als auch
die EU insgesamt!

Weshalb auf Kosten der EU? Nur weil die EU eine Lame Duck ist, träge, planlos und zerstritten, kann man doch nicht erwarten dass alle Anderen dann auch darauf verzichten, ihre bilateralen Beziehungen auf die Zukunft auszurichten.

Es wäre verantwortungslos würde Johnson die Chancen die sich nach dem EU-Austritt und der Wiedererlangung der Souveränität für Grossbritannien bieten nicht nutzen würde. Gerade in Handelsfragen bietet der Austritt ausgezeichnete Vorteile indem nun selber und auf die eigene Wirtschaft und Gesellschaft ausgerichtete Verträge abgeschlossen werden können.

Trump und Johnson kümmern sich in Biarritz um die Zukunft ihrer Staaten. Die anderen Staatschefs dinieren wenigstens gut.

So schön, wie Johnson da

So schön, wie Johnson da aufgeregt und ganz zufrieden neben Trump steht. Der freut sich richtig auf den Deal.
er hat wohl nur noch gar nicht verstanden, was america first bedeutet. Er scheint tatsächlich dem britischen Aberglauben aufgesessen, er könnte mit die USA auf Augenhöhe verhandeln. Oder glaubt er Freundschaftsgeschenke von jemandem wie DT erwarten zu können? Oder glaubt er DT würde ihm Freundschaftsgeschenke machen, weil dieser langfristige strategische Pläne hat (lol - den konnte ich mir nicht verkneifen).

Wie glaubwürdig

Für Trump ist die EU ein wirtschaftlicher Gegner, deshalb bejubelt er das Ausscheiden von Großbritannien. Ja er winkt mit lohnenden bilateralen Abkommen. Das ist die Taktik eines Zerstörers, der ganz bewusst Zwietracht streut. Er bestimmt den Kurs der NATO, droht und belohnt.
Beim Gipfel sitzen die führenden Politiker der Welt und diskutieren über die globale Ungleichheit. Wer hat denn das zugelassen? Das sind doch in erster Linie die Regierungen, die schon lange an den Hebeln der Macht sitzen. Sie schaffen doch die Gesetze, sie sind verantwortlich, dass die Schere zwischen Armen und Reichen immer größer wird. Diese Spitzenpolitiker wollen über ihre verfehlte Politik diskutieren. Wie glaubwürdig wird das Schlussdokument sein?

@15:10 von Goldenmichel: ekelt due Junker EU an

"Ich glaube, mit Blick auf einen harten Brexit, ganz ohne Deal ekelt das die Junker EU ganz schön an."

Was soll denn die "JunkerEU" daran anekeln? Der Rest der EU kann sich locker zurücklehnen und dabei zusehen, wie sich die USA an den Briten dumm und dusselig verdienen, während die Briten nichts anbeiten können, was sich in den USA verkaufen ließe.
Es sei denn in den USA tut sich ganz plötzlich ein riesiger Markt für Minz-Soße und Clotted Cream auf.

14:50, Bernd Kevesligeti

>>Und für die eingeladenen afrikanischen Staatschefs wird wohl nicht viel herauskommen.Die Einladungen spiegeln eher die Besorgnis wieder,daß Afrika sich ökonomisch und geopolitisch umorientieren könnte.Die Außenhandelspolitik des Nordens ist auf Exporte dorthin aber nicht auf Entwicklung orientiert.<<

Sie ist vor allem auf billige Rohstoffimporte orientiert. Die Verarbeitung und damit der Löwenanteil der Wertschöpfung findet dann in den importierenden Ländern statt.

Was meinen Sie, weshalb Trump nicht mit multinationalen Organisationen verhandeln will und sie schwächen möchte, wo er nur kann? Mit schwachen Einzelstaaten verhandelt es sich viel leichter.

China, der andere große Player im Welthandel, ist, was die Interessenlage angeht, da übrigens dicht bei ihm.

Afrika kann so nicht gewinnen.

von fathaland slim 15.10

Etwa um das Jahr 2000,mit der Osterweiterung begann die Bedeutung
Großbritanniens in der EU und auch umgekehrt abzunehmen.
Eine Kennziffer dafür ist,daß der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport im Zeitraum 2000 bis 2017 von 54 Prozent auf 44,5 Prozent gesunken ist.
Quelle:Artikel:Risse im Gebälk,von J.Kronauer.

Absichtserklärung zu neuer Abhängigkeit

Es steht völlig außer Zweifel, dass ein Handelsabkommen mit den USA eine ganze Menge dauerhafter und nachhaltiger Abhängigkeiten für das UK mit sich bringen werden. Die Unabhängigkeit von der "grausamen" EU eingetauscht gegen zukünftige Bevormundung durch die "hilfsbereiten" USA. Mal sehen, was das Parlament dazu sagen wird. Die Commons werden begeistert sein. :-)

15:42 von GeMe

Sollte Trump wiedergewählt werden, wird er sich noch mehr Staate aus der EU picken, das ist sicher. Polen und die Baltischen Staaten, die schon jetzt mit US- Militärtechnik vollgestopft werde, stehen ganz oben auf der Warteliste.

Die Briten exportieren gut

Die Briten exportieren gut die Hälfte des Volumens von Deutschland, Niederlanden und Frankreich in die USA, und nur ein Viertel nach China.
Wenn UK aus der EU austritt, dann fallen beträchtliche Einnahmen weg, und die Vereinigten Staaten haben kein wirkliches Interesse, diese Differenz auszugleichen.

Quelle:
https://oec.world/en/profile/country/gbr/

Gruß Hador

@15:36 von Messi:Lukrative Verträge

"Gerade in Handelsfragen bietet der Austritt ausgezeichnete Vorteile indem nun selber und auf die eigene Wirtschaft und Gesellschaft ausgerichtete Verträge abgeschlossen werden können. "

Ja, da hat GB seit der Bekanntgabe des Brexit schon Hervoragendes geleistet.

Die EU hat zur Zeit 40 Freihandlesverträge, die alle mit dem Brexit für GB nicht mehr gelten werden.

Handelsminister George Hollingberry hatte zwar angekündigt sämtliche Verträge bis zum Austritt im März 2019 neu ausgehandelt zu haben, aber da hatte er sich wohl etwas zu weit aus dem Fenster gehlehnt.

In den nun mehr als 2 Jahren ist es gelungen 4 (in Worten vier) Verträge abzuschließen:
- mit der Schweiz
- mit Chile
- mit dem ost- und südafrikanische Handelsverbund ESA
- mit den Färörer Inseln.

Sieht nach einer großartigen Zukunft für den britischen Freihandel aus.

re bernd kevesligeti

"Etwa um das Jahr 2000,mit der Osterweiterung begann die Bedeutung
Großbritanniens in der EU und auch umgekehrt abzunehmen.
Eine Kennziffer dafür ist,daß der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport im Zeitraum 2000 bis 2017 von 54 Prozent auf 44,5 Prozent gesunken ist."

Das liegt z.T. daran, dass die EU um Länder gewachsen ist, deren Außenhandel traditionell eher ostwärts orientiert ist.

Trotzdem ist der Außenhandel mit der EU der größte Einzelposten in der Handelsbilanz. Entsprechend die Folgen, wenn es da knirschen wird.

Es war ein Gipfel zum

Es war ein Gipfel zum schnellen Vergessen. Da haben sich zwei Personen getroffen, welche im Geist gleich sind.
Beide Typen sind Haudraufmännchen ohne jeglichen Respekt vor der Welt und deren Probleme. Diese Typen sind arrogant,ungebildet und von sich überzeugt. Beide sind in sich selbstverliebt. Es sind politische Tiefflieger.

15:44, Bernd

>>von fathaland slim 15.10
Etwa um das Jahr 2000,mit der Osterweiterung begann die Bedeutung
Großbritanniens in der EU und auch umgekehrt abzunehmen.
Eine Kennziffer dafür ist,daß der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport im Zeitraum 2000 bis 2017 von 54 Prozent auf 44,5 Prozent gesunken ist.
Quelle:Artikel:Risse im Gebälk,von J.Kronauer.<<

Aber Sie wissen schon, daß die Deindustrialisierung, also das Verschwinden des produzierenden Gewerbes und damit einhergehend die Förderung und Konzentration auf die Finanzwirtschaft, ein Projekt Thatchers war, das von Blair fortgeführt wurde?

Ich halte den zeitlichen Zusammenfall dieses Prozesses mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der EU-Osterweiterung für eine Koinzidenz, mehr nicht.

re barbarossa 2

"Sollte Trump wiedergewählt werden, wird er sich noch mehr Staate aus der EU picken, das ist sicher. Polen und die Baltischen Staaten, die schon jetzt mit US- Militärtechnik vollgestopft werde, stehen ganz oben auf der Warteliste"

Trump kann sich gar nichts picken. Weder im Baltikum noch in Polen gibt es die geringste Neigung, die EU zu verlassen.

Dabei sähe ich es im PIS regierten Polen gar nicht ungern.

15:58, Trampelchen

>>Es war ein Gipfel zum schnellen Vergessen. Da haben sich zwei Personen getroffen, welche im Geist gleich sind.
Beide Typen sind Haudraufmännchen ohne jeglichen Respekt vor der Welt und deren Probleme. Diese Typen sind arrogant,ungebildet und von sich überzeugt. Beide sind in sich selbstverliebt. Es sind politische Tiefflieger.<<

Boris Johnson ist das genaue Gegenteil von ungebildet. Man kann ihm gewiss viel Übles nachsagen, aber das nicht.

Barbarossa 2 um 15:51

***Sollte Trump wiedergewählt werden, wird er sich noch mehr Staate aus der EU picken, das ist sicher. Polen und die Baltischen Staaten, die schon jetzt mit US- Militärtechnik vollgestopft werde, stehen ganz oben auf der Warteliste.***

Das scheint mir eher Wunschdenken aller EU-Feinde zu sein.
Aber Sie können sicher Ihre Quellen diesbezüglich angeben.

Gruß Hador

@15:17 von pxslo

"Ich hoffe beide Politiker werden sich bald auf höhere Zölle zum Schutz der eigenen Industrie einigen. Das schafft neue Arbeitsplätze."

Das wäre nur der Fall, wenn keine Gegenzölle verhängt werden würden, dass damit nicht zu rechnen ist sieht man an China.

Tatsächlich haben Zölle nur eine Auswirkung: Waren werden teurer. Die Zölle zahlt letztlich nicht der Hersteller sondern der Konsument.
Auch wenn Hersteller nur noch für den eigenen Markt produzieren, wird das Produkt teurer. Es gibt aber einen einzigen positiven Effekt: Wenn weniger produziert und konsumiert wird, dann sinkt der CO2 Ausstoß.

15:36, Messi

>>Es wäre verantwortungslos würde Johnson die Chancen die sich nach dem EU-Austritt und der Wiedererlangung der Souveränität für Grossbritannien bieten nicht nutzen würde. Gerade in Handelsfragen bietet der Austritt ausgezeichnete Vorteile indem nun selber und auf die eigene Wirtschaft und Gesellschaft ausgerichtete Verträge abgeschlossen werden können.<<

Ach wirklich?

Ich wusste gar nicht, daß "America First" die Interessen der britischen Wirtschaft und Gesellschaft abbildet.

15:17 von pxslo

«Zölle schaffen Jobs
Ich hoffe beide Politiker werden sich bald auf höhere Zölle zum Schutz der eigenen Industrie einigen. Das schafft neue Arbeitsplätze.»

Zölle brauchen erst mal Zollabfertigung und Zöllner. Da könnte man Jobs in GB schaffen. Aber so viele Zöllner-Interessen, wie GB nach einem Hard-Zoll-Brexit benötigt, hat es im ganzen UK nicht annähernd …

«Vor allem PS-Starke Luxusautos sollten meiner Meinung nach extrem hoch verzollt werden …»

Und was dann? Eine Woche später gibt es in GB wieder eine eigene Automobil-Industrie? Die den Weltmarkt mit PS-Boliden und anderen vierrädrigen rollenden Gefährten flutet? Natürlich nur dort hin, wo man so töricht ist, keine "Extrem-Zölle" zu verhängen …

«… aber keine chinesischen Konsumgüter. Das bringt finanziell nicht viel, zerstört dafür aber chinesische Jobs. Deshalb weg damit!»

Ja - aber gerade eben Zölle auf chinesische Konsumgüter !
Aber-Millionen Stück von Kleinkram-Tralala bringen weit mehr als 1.000 "Luxusautos" …

Haudraufmännchen von Trampelchen 15:58

Die zwei sogenannten H-Männchen haben einen gewichtigen Unterschied, Trump kann sich das aus der Stärke des riesigen Landes leisten, Bojo eher nicht. Die Zeiten des Empire sind halt vorbei.

@15:54 von Hador Goldscheitel

"Wenn UK aus der EU austritt, dann fallen beträchtliche Einnahmen weg, und die Vereinigten Staaten haben kein wirkliches Interesse, diese Differenz auszugleichen."

Das ist vollkommen korrekt. Deshalb wird Trump Uk auch seinen "Handelspakt" diktieren, denn die stehen mit dem Rücken an der Wand. Wie der dann aussieht, kann man sich schon vorstellen: UK kauft Chlorhühnchen, Schweinefleisch, Rindfleisch, Soja, dafür dürfen die ihren Whisky zollfrei verkaufen.

von fathaland slim 15:44

"Afrika kann so nicht gewinnen".Nein,nicht mit den Handelsverträgen,den European Partnership Agrements und nicht in der Franc-Afrique-Zone.Sie schreiben,"mit schwachen Einzelstaaten verhandelt es sich besser".Deshalb hat die EU auch mit den afrikanischen Ländern einzeln verhandelt.

Und richtig,China ist dicht dabei:Im Bau von Häfen,von Eisenbahnen,Straßen.Und zwar in einem Maße,daß die G7 besorgt werden läßt.

von karwandler 15:56

Richtig,knirschen wird es im Gebälk.

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