Ihre Meinung zu: "Hongkong stirbt, aber wir machen weiter"

24. August 2019 - 10:55 Uhr

Die regierungskritischen Proteste in Hongkong reißen nicht ab. Erneut haben die Demonstranten den Flughafen im Visier, ins Gebäude selbst dürfen sie nach einem Gerichtsbeschluss allerdings nicht. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

„"Hongkong stirbt, aber wir machen weiter"“

Hongkong stirbt NICHT, weil Ihr weitermacht.

„"Statt mit der Polizei aneinanderzugeraten, halten wir uns einfach an den Händen," (...)“
"Das ist unser etwas anderes Zeichen des Protests gegenüber der Regierung und dem Rest der Welt."“

Sehr gute Idee. Dieses Zeichen ist ja schon einmal bei der ganzen Welt „angekommen“.

Heute leider wieder Gewalt

Die Protesaktion am Flughafen hat heute nicht stattgefunden, weil zu wenig Leute gekommen sind. Zur Stunde sind wieder in East Kowloon randalierende Demonstranten aktiv, die eine Polizeiwache mit Ziegeln angegriffen haben. Es wurden auch fest am Straßenrand montierte Sicherheitsgitter herausgerissen, um Barikaden zu bauen, alles andere als friedlich und offensichtlich halten sich ja auch mehr und mehr Demonstranten von diesen Leuten fern. Während Herr Wurzel hier von weiten Teilen der Bevölkerung berichtet scheint es doch so zu sein, dass die Zahl der Demonstranten eher rückläufig ist. Die gewalttätigen Demonstranten schaden eher ihrem Anliegen.

Hongkong stirbt,aber wir machen weiter.....

So schlimm wird es nicht werden.Sollen sie doch weiter ihre US-Fahnen und britischen Kolonialflaggen schwenken.Wahrscheinlich fehlt ihnen die Erinnerung an die Kolonialzeit.

Und wogegen sich die "Protestbewegung" nun überhaupt nicht richtet:Hongkong hat eine hohe Dichte an Millionären und eine hohe Dichte an Armen.Menschen die in Käfigen wohnen müssen.

Nichts ist für die Ewigkeit

Langfristig ist beruhigend, dass alle totalitären Systeme oder Diktaturen überwunden wurden oder sich selbst zerlegten. Selbst die gigantische chinesische Mauer wurde einst überwunden.

Nichts ist für die Ewigkeit. Auch nicht das chinesische System.

Ich glaube nicht das Händchen

Ich glaube nicht das Händchen halten hilft wenn Peking den Befehl gibt diese Proteste nieder zu machen dann werden die Polizisten/Militärs das ohne Murren und zögern tun und das mit aller befohlenen Härte.

@brexit

„Die HK-Bürger, die sich nicht mit dem Status in der Zukunft anfreunden können, werden migrieren.“

Wohl nur jene, die sich bereits bei der Ueberhabe an die VRC einen 2ten Pass besorgt haben.

Hongkong hat keine Landgrenze in Richtung der freien Welt, die man einfach so überschreiten könnte.

Die Insassen Hongkongs werden sich auf Dauer wohl damit abfinden (müssen), das sie nun Bürger eines (sich immer weiter perfektionierenden) totalitären Staates sind.

Man mag glauben (wollen), das der zivile Widerstand, der aktuell abläuft, den harten Stein schon brechen wird...

Ich glaube das nicht.
Die linke Regierung in Peking ist ohne Zweifel willens, die Ereignisse vom Platz des himmlischen Friedens zu wiederholen, wenn es dem Machterhalt dient.

Und an den Vorgängen rund um die Minderheit der Uhiguren sieht man, das sie auch durchaus willens ist, jene, die sich nicht unterordnen wollen, in Arbeitslagern verschwinden zu lassen.

@11:43 von Marmolada

Sicher richtig aber noch ist Peking lange nicht am Ende ,im Gegenteil glaube ich das sie erst anfangen.

ursache unbekannt ???

hat noch jemand eine Info womit das begonnen hat?
Es ging um ein Auslieferungsabkommen mit mehreren Ländern unter anderem auch mit China (obwohl Hongkong ein Teil von China ist) jedes Land der Erde hat solche Abkommen um Kriminelle ihrer Strafe zuzuführen.
Wo ist also das Problem?
Eine Loslösung von Hongkong von China wird es nicht geben, da es kein wirtschaftliche Basis dafür gibt. Dann gäbe es nur noch mehr Elend als jetzt.
Es ist schon bezeichnend, wie gleiche Erscheinungen unterschiedlich bewertet werden z.B. Hamburg Biaritz oder Hongkong Gewalt ist in keinem Ort der Welt eine Lösung.

Ich hoffe, dass China nicht für einen

"Himmlischen Frieden" sorgt. China sollte ihre Zusicherung, bei derÜbernahme Hongkong's einhalten!

Ich bin gespannt, wann die chinesische Bevölkerung gegen

ihre Unterdrückung ankämpft. Es ist eine Schande, was eine kleine Gruppe von Menschen ihrem Volk antut! Ich drücke die Daumen, dass Hongkong eine Signalwirkung für ganz China hat!

@Bernd Kevesligeti, 11.33h

So jung sind die Demonstranten nicht, dass sie sich nicht mehr an die Zeit der Kronkolonie erinnern.
Allerdings dürften sich alle an die Segnungen des Sozialismus/Kommunismus erinnern.
Da scheint die Protestwelle doch ihren Sinne zu haben.

@Hongkong hat eine hohe Dichte ... 11:33 Bernd Kevesligeti

"an Millionären und eine hohe Dichte an Armen.Menschen
die in Käfigen wohnen müssen."

Dies ist der eigentliche Skandal der 'spätrömischen Dekadenz'
äh spätkapitalistischen 'Effizienz'.

Also im wiederherstellen antiker Zustände wie Menschenhandel, Umweltzerstörung
und 'neofeudalen' Verhältnissen sehr effizient.

von DerVaihinger 12:01

"Segnungen" ? Fragen Sie mal den Hongkonger Medienmogul Jimmy Lai.Er traf sich kürzlich mit Pompeo.

Und eine Kranken-oder Sozialversicherung gibt es dort erst seit wenigen Jahren.

@11:45 mac tire

Im Gegenteil zu Ihnen glaube ich, dass das "Händehalten" das probate Mittel ist gegen chinesische Versuche, den Demonstrierenden Gewalt anzudichten. Ob Peking tatsächlich gegen die demonstrierenden Menschen auf Dauer auf Gewalt verzichtet, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Hongkong !

Es wird an der Zeit, dass dieses chinesische System endlich zerschlagen wird. Diese Barbaren müssen endlich in die Gefängnisse, wo sie seit Jahren viele Bürger hin geschickt haben, nur weil sie für Freiheit, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sich ein gesetzt haben.
Warum viele Länder mit solchen Verbrechern überhaupt noch reden und sie nicht mit allen Mitteln der Blockaden und wirtschaftlichen Boykotten über ziehen, bis dieses totalitäre System zusammen bricht. Leider auch die deutsche Regierung und vor Allem die deutsche Wirtschaft sieht lieber den Rubel rollen, als sich für Menschenrechte und Freiheit ein zu setzen.
Es ist beschämend mit welcher Ignoranz unsere Politiker immer weider nach China reisen, um sich an zu biedern. Welch eine Schande. Diejenigen Politiker, die es wagen, den Mund auf zu machen, lassen diese chinesischen Allmächtigen nicht ins Land und würden auch nichts im Fernsehen davon zeigen.

Viele Chinesen finden das System gut.

@12:00 von Defender411
Interviews im BR zeigten, dass viele Bürger es für gerecht halten.
Warum?
Der Brave wird belohnt, hat mehr Möglichkeiten.
Der "Filou" wird benachteiligt.

Was es bei uns in Ansätzen auch schon gibt: Die Schufa unterscheidet, wie Kreditwürdig ein möglicher Schuldner ist.
Dass da Missbrauch möglich ist, liegt auf der Hand.
Aber wir nähern uns da eher China an als umgekehrt.

Was die Hongkong-Demonstranten betrifft, kann ich allerdings aus der Berichterstattung nicht erkennen, welche Form von "Demokratie" die wollen. Asyl für Mörder - was der Anlass für das inkriminierte Gesetz war - kann es wohl nicht sein.

Was wollen die eigentlich?

Kann mir mal einer erklären, was die eigentlich wollen? Es wurde doch alles rückgängig gemacht, was die nicht wollten. Also was wollen die noch? Kann mir doch keiner erzählen, dass da keine ausländischen Geheimdienste oder "NGO"s die Finder im Spiel haben!?

Wieso immer nur einseitige

Ich finde es gut, dass sie friedlich demonstrieren, den so kriegen sie auch Verständnis bei vielen Menschen in Festland. Solange sie nicht Unabhängigkeits Bewegung, Gewalt ausüben, Flagge, Staats Wappen beschmutzt, ist alles in Ordnung. Allerdings wünsche ich von Herr Wurzel, auch mal die ganze Bewegung zu beleuchtet, denn es sind Straßen aufgerissen wurden, die Polizei mit Steine bewurfen, auch ganz viele andere, Gewaltat begangen haben, wo bleibt hier ihr Kritik? Es ist wünschenswert, auch mal zu erwähnen, sobald man in Hongkong seine Meinung anders vertritt als die Demonstranten äußert, wird man beleidigt, beschimpft, die suchen deine Daten raus veröffentlicht es, gedroht gegen dich oder deine Familien. Damit will ich sagen, es sind extrem Gewalt bereite Leute unter den friedlichen demonstrierende.

11:45 von mac tire

"Ich glaube nicht das Händchen halten hilft wenn Peking den Befehl gibt diese Proteste nieder zu machen dann werden die Polizisten/Militärs das ohne Murren und zögern tun und das mit aller befohlenen Härte."

Wie soll das denn gehen! Welcher Soldat schießt auf zwei Menschen, die Hand in Hand vor ihm stehen.

Und solch ein Befehl kann weder gegeben noch insgesamt durchgeführt werden.
Wenn China sich entschieden hat, von innen her und leise die ganze Welt aufzukaufen, dann wird es kein Blutbad geben können.
Denn dann hat China mit seiner wirtschaftlichen Methode in der ganzen Welt verloren.
Warum sonst versucht China den Massenmord von 1989 wegzuschweigen?
Weil mit sowas kein friedlicher Handel herzustellen ist.
Ein neuer Massenmord vor aller Augen, mit zig Kameras gefilmt - das geht heute nicht mehr.

Gefahr lauert nur da, wenn die Demonstranten nicht mehr Hände halten, sondern Steine werfen.
Und seien es von China eingekaufte Schläger, die die Demonstranten verführen mitzumachen.

@ AllesKlarHier, um 14:40

“Kann mir mal einer erklären, was die eigentlich wollen? Es wurde doch alles rückgängig gemacht, was die nicht wollten...Kann mir doch keiner erzählen, dass da keine ausländischen Geheimdienste oder “NGOs“ die Finger im Spiel haben!?“

Es wurde eben n i c h t alles rückgängig gemacht, und was “die eigentlich wollen“, sollten Sie doch in den letzten Wochen, in denen das tagtäglich erklärt wurde, mitbekommen haben; weshalb das im vorliegenden Artikel auch nicht erneut thematisiert wird.

Da Sie ganz offensichtlich nicht im Bilde sind, liegen für jemanden wie Sie dann natürlich die üblichen Verschwörungstheorien als einzige Erklärungsmöglichkeit auf der Hand.

"Wo ist also das Problem?"

Äh, hallo? Das Problem ist, daß China kein Rechtsstaat ist.

Die „ westliche Welt “ sollte

Die „ westliche Welt “ sollte viel stärker die chinesische Bevölkerung mit Informationen versorgen, damit diese aus ihrer Propagandablase entkommen können. Wo bleiben die Solidaritätsbekundungen und Demonstrationen in China zur Unterstützung der freiheitsliebenden Bevölkerung in Hongkong ?

Wo sind die guten Menschen mit

ihren Lichterketten und helfen Hongkong?
Aber gegen ein kommunistisches Regime demonstriert ein echter deutscher Grüne oder Linke nicht, das wäre zuviel des Guten. Auch wenn China die Demonstranten als Nazis verleumdet, ist das nicht von Interesse. Dieses Schema läuft doch auch bei uns ganz gut, wenn man keine Argumente hat.

Am 24. August 2019 um 14:40 von AllesKlarHier

”Was wollen die eigentlich?
Kann mir mal einer erklären, was die eigentlich wollen? Es wurde doch alles rückgängig gemacht, was die nicht wollten. Also was wollen die noch? Kann mir doch keiner erzählen, dass da keine ausländischen Geheimdienste oder "NGO"s die Finder im Spiel haben!?“

Völlig absurd zu glauben , ausländische Geheimdienste und NGO‘s könnten mal eben auf 130000 Menschen Einfluss nehmen .

Diese Demonstranten setzen sich nur für die ihnen zugestanden Autonomierechte ein.
Nicht mehr , aber auch nicht weniger .
Keine Angst , der “Funke“ wird wohl nicht auf den Rest chinas überspringen. Dazu hat das Regime in Peking zu gute Arbeit in der Indoktrination der Bevölkerung geleistet .

11:43 von Marmolada

Nichts ist für die Ewigkeit. Auch nicht das chinesische System.
##
Der Mensch lebt, wenn es hoch kommt ca. 80 Jahre. Lebt er in einer Diktatur, bleibt er nach aller Wahrscheinlichkeit ein ganze Leben in einer Diktatur gefangen. Da trösten ihn auch keine frommen Sprüche!

@supergescheit 16.13

denn hätte ich göttliche Allmacht, würde es auf dieser Welt anders aussehen: Es gäbe keine Armee keine Polizei..."

Wenn Sie die Bibel kennen, ging das sogar beim Allmächtigen von Anfang an schief, siehe Kain und Abel... Dann gäbe es wohl auch keine Erkenntnis und keine Weiterentwicklung? Sind ja urgrüne Träume, funktionieren aber nicht- nicht mal seinerzeit unter Pol Pot. Und zu Hongkong- was wollen die Demonstranten mit Gewaltausbrüchen erreichen? Im Zweifel höchstens den Märtyrerstatus. Ist das pure Dummheit? Oder gesteuerte Radikalität und Fehleinschätzung?

meine Meinung:

Die Demonstranten stören sich nicht an einer Armutsquote von 20 Prozent in Hongkong. Die Überschrift, Hongkong stirbt, macht keinen Sinn. Die britische Zeit war Ergebnis des Kolonialstrebens Britanniens, das von militärischer Gewalt und dem Einsatz von Opium gekennzeichnet war. Hongkong ist selbstverständlich Teil Chinas, da helfen auch keine Flaggen der USA und Großbritanniens.
Wenn die Übergangszeit endet, ist zu hoffen, eh annähernd gleiche Lebensverhältnisse vorzufinden.

11:45 von mac tire

Ich glaube nicht das Händchen halten hilft wenn Peking den Befehl gibt diese Proteste nieder zu machen dann werden die Polizisten/Militärs das ohne Murren und zögern tun und das mit aller befohlenen Härte.
##
So wird es leider kommen.
Die Bevölkerung von Honkong wird trotz
aller Proteste ihre brüchige Freiheit verlieren. Wer nüchtern denkt, wird Honkong rechtzeitig hinter sich lassen, noch bevor es sich zur Menschenfalle ohne Ausweg entpuppt.

Re: 16:09 von Augustus Cäsar

Der Digitalausschuss des Bundestages hat gerade erst seine geplante China-Reise abgesagt, weil die Grünen-Abegordnete Bause aufgrund ihres Engagements für Menschenrechte in China nicht einreisen darf. Auch sonst sind mir bei den Parteien der Grünen und Linken keine ausgeprägten Sympathien für das Regime in Peking bekannt. Solidaritätsaktionen hierzulande für die Demonstrationen in Honkong würde ich mir auch wünschen, aber da tun sich die "bürgerlichen" Parteien genauso wenig hervor. Alice Weidel hingegen hat sogar mal erklärt, dass Deutschland im Reich der Mitte viel lernen könne...

@andreas0068

"Hongkong ist selbstverständlich Teil Chinas"
Und was soll gegen eine Selbständigkeit sprechen mit einer demokratisch gewählten Regierung, die es in China gerade nicht gibt? So wie Sie argumentieren, ist auch Taiwan Teil Chinas, und die Krim war schon immer Teil Russlands. Da gäbe es noch mehr Beispiele.

16:25 von Gany_med

"Diese Demonstranten setzen sich nur für die ihnen zugestanden Autonomierechte ein.
Nicht mehr , aber auch nicht weniger ."

Seltsam, woher Sie das so genau wissen wollen.
Kennen Sie die Psyche jedes Einzelnen von ihnen?

Zumal einige Interviews mit Studenten durchblicken lassen, dass es Ihnen auch um persönliche Freiheit geht.

Und zum anderen auch der Fall ist, dass noch jede Revolution sich im Verlauf in ihren Motiven verändert hat.

"Keine Angst , der “Funke“ wird wohl nicht auf den Rest chinas überspringen. Dazu hat das Regime in Peking zu gute Arbeit in der Indoktrination der Bevölkerung geleistet ."

So "gute Arbeit" gibt es in keinem Unterdrückungsstaat, dass die Indoktrination bei allen gelingt. Möglicherweise ist es sogar die Mehrheit, bei der sie nicht gelingt.

Und der "Funke" IST bereits nach China übergesprungen, wenn ich mich richtig erinnere - und ich das nicht nur geträumt habe.

@AllesKlarHier

Auch auf das Risiko hin dass Sie mit Ihrem Kommentar vielleicht nur eines jener besagten chinesischen Propagandakonten im Ausland sind, wenn sie so scheinbar naiv fragen was "die eigentlich wollen":

1. Das Auslieferungsgesetz (Entwurf) wurde nur per verbaler Zusicherung auf Eis gelegt, nicht foermlich zurueckgenommen.
2. Es ging nicht um Auslieferung verurteilter Straftaeter, sondern um Beschuldigte, d.h. haette auch solche betreffen koennen die in China wegen ihrer Meinungsaeusserungen gesucht werden.
2. Der Gesetzentwurf war nur Ausloeser der Proteste, inzwischen geht es um die Gewalt von Polizei und Schlaegertrupps auf seiten der Stadtregierung, und mit jeder Verweigerung einers Eingehens auf die Demonstranten (z.B. deren Forderung die Gewalt von Polizei und Schlaegertrupps zu verurteilen) breiten sich natuerlich auch die Forderungen aus auf den allgemeinen Frust ueber die zunehmende Beschraenkung von Rechten. Da braucht es gar keine Einflussnahme auslaendischer Geheimdienste.

11:33 von Bernd Kevesligeti

So schlimm wird es nicht werden.Sollen sie doch weiter ihre US-Fahnen und britischen Kolonialflaggen schwenken.Wahrscheinlich fehlt ihnen die Erinnerung an die Kolonialzeit.
##
Bernd Kevesligeti. Honkong wurde seit dem Ende des zweiten Weltkriegs von der Kolonialmacht Großbritannien demokratisch regiert. Dort herrchte Demokratie und demokratisches Recht. An diese Zeit die jetzt vergeht, erinnern die Briten- u.-US- Fähnchen!
Sie leben heute in Deutschland in einer Demokratie mit größtmöglicher, demokratischer Freiheit, ohne Gefahr vor Repressalien,
durch einen Willkürstaat, eine Diktatur,
Ihre Freiheit zu verlieren.
Da ist es hochnäsig. arrogant über die Protestierenden in Honkong zu lästern und ihnen auch noch mangelhafte Geschichtkenntnis über ihre Kolonialzeit zu unterstellen.

von davidw. 17:34

Also "demokratisch regiert" wurde da nicht.Der eingesetzte Gouverneur bestimmte.Da gab es für die arme Bevölkerung keine Kranken-oder Sozialversicherung.Aber dafür den 12-Stunden-Tag.
"Hochnäsig" ist es,an diesen Verhältnissen vorbei zu schreiben.

Die ersten Zuckungen einer zu Ende gehenden Ära

Auch wenn die Brutalmacht der betonkommunistischen Führer ohne jede Rücksicht und um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen wird, so ist diese Ausgangslage ja nicht einmalig in der Geschichte. Der chinesische Kommunismus fällt immer mehr aus der Zeit und .... wer nicht mit der Zeit geht, ... der geht mit der Zeit. So wird es auch in China kommen, die Frage ist nur wann.

Dass übrigens international in den Social Media Chinesische Staatstrolle unterwegs sind, das hat man sich ja vom Bruder Russland abgeguckt, das nimmt nun wirklich nicht Wunder. Fanatisch entgleiste Lakaien verstehen aber nicht, dass ihre Meinungsmache-Versuche in vielen Fällen ziemlich leicht zu durchschauen sind, was ja durchaus als Vorteil anzusehen ist.

ceterum autem censeo, communismum esse delendum.

Konfrontation

So wie es aussieht, stehen wir vielleicht am Anfang einer längeren Konfrontation. Wie am Beispiel der Fluglinie Cathay Pacific, einer der besten Fluglinien der Welt, zu sehen ist, nimmt China kaum noch Rücksicht auf die Meinung der Welt. 4 Chefpiloten der Fluglinie wurden bereits entlassen, weil sie Symphatien mit den Protestierenden in Hongkong gezeigt haben. Unter den Mitarbeitern herrscht Angst. Jede Stellungnahme ist gefährlich. Bei Flügen nach China kann das Handy der Mitarbeiter nach kritischen Fotos untersucht werden. Diese Totalüberwachung mit Repressionen erinnert an schlimme Zeiten. Eine gefährliche Entwicklung.

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