Ihre Meinung zu: Gratis-Bahnfahrten für Freiwilligendienste gefordert

22. August 2019 - 8:38 Uhr

Auch wer im Freiwilligendienst arbeitet und deshalb nur ein Taschengeld verdient, soll kostenlos mit der Bahn fahren dürfen, fordert der Wohlfahrtsverband. Ab 2020 können Soldaten in Uniform Gratistickets buchen.

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Kommentare

Soldaten in Uniform sind Win-Win

Die Bahn hat etwas davon, wenn Soldaten in Uniform (statt in Zivil) mit dem Zug fahren. Daher dürfte sich beim Preis nachgiebig gewesen sein. Denn die Uniform erhöht das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und dürfte auch tatsächlich deeskalierend wirken. Aus dem gleichen Grund dürfen ja auch alle Polizisten (gleich welcher Art und welchen Bundeslandes) in Uniform kostenlos fahren. Beamte in Uniform werden viel eher eigentlich bestehenden (aber von den meisten Bürgern aus mangelnder Zivilcourage ignorierten) Beistandspflichten, wenn Menschen bedroht werden, nachkommen. Erstens bietet die Uniform etwas Schutz (zumindest früher, heute wohl eher im Gegenteil) und zweitens sind sie leichter für eine Verfolgung wegen unterlassener Hilfeleistung identifizierbar. Gleiches gilt für Freiwillige ohne Uniform nicht. D.h. hier würde die Bahn bei einer Pauschalzahlung zu Recht mehr Bezahlung erwarten. Denn auch Soldaten ohne Uniform dürfen nicht kostenlos fahren.

Gleiches recht für alle.

Wenn man darüber nachdenkt ist es nur logisch. Früher mussten grundwehrdienstler quer durch Deutschland fahren können, da sie keine Pflicht zum Umzug hatten. Mit unserer berufsarmee sieht das anders aus. Wieso sollten gerade Leute die Freiwilligendienst machen und somit weniger verdienen als ein Soldat von dieser Regelung ausgenommen werden? Schulungen und Lehrgänge werden einige bestimmt auch außerhalb haben und für deren Dienste sollten sie auch entsprechend gleich gestellt bzw. honoriert werden.

und der nächste Schlag

...ins Gesicht derjeniger die dieses Land zu dem gemacht haben was es ist.
Wo bleibt die Entlastung für die Pendler, wo für die Mittelschicht???

die Kritik ist völlig berechtigt

Ich hatte als Wehrpflichtiger einen Sold von gut 200 DM im Monat. Da war freie Fahrt mit der Bahn nicht mehr als recht und billig. Warum heute ein Berufssoldat in der Bahn nichts bezahlen sollte, erschließt sich mir überhaupt nicht. Der pendelt wie jeder andere Berufstätige auch.
Die Menschen im Freiwilligendienst dagegen arbeiten in der Regel für nen symbolischen Euro, das ist aller Anerkennung wert und die Forderung des Herrn Schneider ist berechtigt.

Uniform

Seit wann haben die Freiwilligendienste eine Uniform? Sinn und Zweck ist doch AUCH, dass sich die Bürger in der Nähe von Uniformträgern sicherer fühlen sollen.

Job-Ticket

Als öffentlich Bediensteter besitze ich ein Job-Ticket, das im Nahverkehr in fast ganz Hessen gilt. Ich hätte nichts dagegen, wenn die BuFDis auch ein Job-Ticket bekämen.

War doch schon mal...

Als ich 1991 meinen Wehrersatzdienst geleistet hatte, war das Bahnfahren für Soldaten und Zivis frei - zumindest vom Heimatort zur Kaserne, bzw. zum Dienstort und zurück - ebenso die Fahrten zu den Schulungsorten. Dafür berechtigte der entsprechende Ausweis. Zweite Klasse in Regionalzügen. Nachtzüge, IC, ICE und Fernzüge waren ausgenommen. Es musste auch immer auf direktem Wege gefahren werden. Funktionierte gut. Habe ich regelmäßig genutzt. War eines der wenigen Highlights bei der damaligen Dienstpflicht. Heute ist der Dienst freiwillig. Nichtsdestotrotz fehlen sowohl für den Wehrdienst, als auch für den Freiwilligendienst deutliche Anreize. Wenn schon der Sold so niedrig ist, sollte es wenigstens Vergünstigungen beim umweltfreundlichen Fahren geben. Das würde sich für beide Dienstsparten als günstig erweisen.

Der Lobbyismus siegt wieder bei der Gesetzgebung!!!

Daß Wehrpflichtige in der Vergangenheit kostenlos die Bahn bei Fahrten von und zur Kaserne nutzen konnten war sinnvoll und richtig, da diese nur einen geringen Wehrsold erhielten.

Wieso jetzt Soldaten, die alle Berufssoldaten sind und angemessen verdienen, kostenlos mit der Bahn fahren können ist in meinen Augen Schwachsinn. Aber die eigene Klientel muß ja beschenkt werden.

Sinnvoller wäre es, wenn die nur ein Taschengeld verdienenden Freiwilligen, die einen unbedingt notwendigen und sinnvollen Dienst an der Allgemeinheit leisten, kostenlos die Bahn benutzen könnten.

Aber Logik war noch nie die Stärke der Abgeordneten. Es lebe der Lobbyismus!!!!!

sehr richtig!

auch zumindest auszubildende in pflegeberufen sollten den ÖNV kostenlos nutzen dürfen. wenn soldaten, laut AKK, einen wichtigen beitrag zur gesellschaft leisten, dann erst recht, wenn nicht sogar noch mehr, diese berufsgruppe!!!

Bin selbst Offizier gewesen...

.... es spricht überhaupt nichts dagegen, Soldaten, die ja ein Gehalt beziehen, wovon andere (Friseure, Krankenschwestern, pp), weit entfernt sind, ihr Ticket bezahlen zu lassen. Freiwilligendienstler hingegen, die mit Wehrpflichtigen vergleichbar sind, hätten das viel eher "verdient".

@autograf, 08.48

So, wie Sie es schreiben, könnte man fast meinen, das Gerede von der "gesellschaftlichen Anerkennung" ist gar nicht der wirkliche Grund für die kostenfreien Fahrten.

Man könnte dann meinen, die Politik nimmt nur kostenloses Sicherheitspersonal in den Zügen in Anspruch.

Aber so verlogen werden unsere Politiker doch nicht sein.

Recht hat er

Herr Schneider hat Recht. Die Berufssoldaten verdienen ein Vielfaches dessen, was man in Freiwilligendiensten bekommt. Wenn man Gratis-Fahrten für Soldaten für angemessen hält, dann sollte man das für Menschen, die für unter 500€ im Monat einen extrem wichtigen Beitrag zu unserer Gemeinschaft leisten, durchaus ebenfalls in Betracht ziehen.
Natürlich, das kostet. Allerdings sehr wenig im Vergleich zu dem, was es kosten würde, wenn es diese Freiwilligen, die für "'n Appel und 'n Ei" zum Teil harte Knochenjobs machen, nicht geben würde. Das hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Diese Leute machen das heute nämlich nicht mehr, um das als "Wehrersatzdienst" anzurechnen und damit dem Wehrdienst aus dem Weg zu gehen, sondern ausschließlich, weil sie wirklich etwas beitragen und auch lernen wollen. Den sozialen Sektor hat das Aussetzen der Wehrpflicht härter getroffen als die Bundeswehr. Auf den ein oder anderen Soldat kann man nämlich problemlos verzichten, nicht aber auf die Freiwilligen.

Und schon zeigt sich wieder die Krux....

Und schon zeigt sich wieder die Krux mit den subventionierten Leistungen, es ist wieder nur eine Personengruppe und der Grund für die freie Fahrt ist ein wenig fraglich. Klar gab es früher Freifahrten für Soldaten, aber für die Wehrpflichtigen, die eh wenig Geld hatten. Schon die Zeitsoldaten mussten damals für die Bahnkarten zahlen, weil sie mehr Geld verdienten. Und völlig zu Recht fragt man sich, warum eine solche Regelung nicht auch für Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenpfleger, Kindergärtnerinnen etc.. gemacht wird.
Selbst die Begründung, es solle die Wertschätzung für Soldaten erhöht werden greift doch nicht, wenn man sich die anderen vorgenannten Berufsgruppen anschaut, verdienen die keine entsprechende Wertschätzung? Das sind dann auch soviel Leute, daß man sich auch überlegen könnte etwa bei der Pendler-Entlastung etwas zu machen, denn was sind Soldaten die die Züge nutzen anderes als z.B. Wochenendpendler?

Unverschuldet Arbeitslose?

Was ist mit unverschuldet arbeitslos gewordenen Menschen?

Gibt es einen sachlichen Grund, diesen Menschen, die unverschuldet gerade genug Geld haben, um am Leben bleiben zu können, kostenlose Bahnfahrten zu verweigern?

Kann das bitte einer erläutern?

Gratis-Bahnfahrten für Freiwilligendienste gefordert....

Vernünftig die Forderung.
Doch "großzügig" ist die Politik höchsten gegenüber Berufs-und Zeitsoldaten sein.Sie sollen kostenlos die Bahn benutzen können.
Was aber ist mit Berufspendlern,die zum Teil weniger verdienen wie Berufssoldaten ?

Sicherheit???

Kann mir jemand erklären, warum ich mich in der Nähe von uniformierten Soldaten sicher fühlen soll? Bei mir löst das eher gegenteilige Gefühle aus und ich finde es sehr befremdlich. Das gilt im übrigen auch für stark bewaffnete Polizisten in Bahnhofsnähe.
Das erste Mal das ich mit so einer Bewaffnung/Uniformen in der Öffentlichkeit in Kontakt gekommen bin, war nach den Anschlägen am 11.9.2001 als rund um Wiesbaden/Frankfurt plötzlich die amerikanischen Soldaten hoch bewaffnet vor den Stützpunkten standen.
Deutschland ist es friedliches Land!!! Und sollte es auch bleiben!!! Gerade mit Blick auf meine Kinder möchte ich mich in der Öffentlichkeit nicht so fühlen als befänden wir uns in einem Kriegsgebiet.
Ich finde es mehr als fragwürdig welche Verdienste die Bundeswehr für das Volk leistet. Ich finde, da gibt es zahlreiche Berifsgruppen, die das mehr verdienen, zumal sie deutlich weniger Geld verdienen als Berufssoldaten.
Aber wenn es schon sein muss, dann bitte ohne Uniform!!!

Dienst an der Waffe wichtiger als der Dienst am Menschen?

Während Soldaten kostenlos Bahn, schauen Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und Pflegekräfte in die Röhre.
Der Dienst an der Waffe ist wohl wichtiger als der Dienst am Menschen. Verstehen kann man das nicht.

Also die Liste

könnte doch sehr lang sein, Wehrdienst ist nicht mehr, wir haben eine Berufsarmee die nicht schlecht bezahlt wird.
Also Menschen die wie jeder Geld verdienen und Steuern zahlen, also auch Ihr Bahnticket zahlen können wie jeder Pendler.
Hier sind ja schon alle Berufsgruppen aufgezählt worden die es auch verdient hätten.
Ich erweitere mal die Liste um H4 und Aufstocker und ganz besonders die über 9 Millionen Rentner die unter 1000 Euro Netto im Monat liegen.
Also die Liste kann beliebig erweitert werden, aber das ist natürlich keine Klientel der CDU.

@ Autogaf

Denn die Uniform erhöht das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und dürfte auch tatsächlich deeskalierend wirken. Aus dem gleichen Grund dürfen ja auch alle Polizisten (gleich welcher Art und welchen Bundeslandes) in Uniform kostenlos fahren.
Wie kommen Sie darauf, dass eine Uniform das Sicherheitsgefühl erhöht und deeskalierend wirkt? Auch die Zugbegleiter tragen Uniform und die Übergriffe erhöhen sich zunehmend. Die Zugbegleiter haben allerdings Hausrecht im Zug, Polizeibeamte haben Hoheitsrechte, Soldaten haben garnichts. Sie haben keinerlei Befugnisse und das ist auch gut so und im GG geregelt. Sie sind Fahrgäste wie jeder "Hinz" und "Kunz". Und Wertschätzung für die Dienste die sie diesem Land leisten? Welche Dienste??? Verteidigung der deutschen Grenzen/Sicherheit am Hindukusch in Somalia usw?

Gratis-Bahnfahrten?

Warum nicht für alle Bürger und besonders die leistungserbringer in dieser Gesellschaft?

Politiker, Bahnmitarbeiter und Angehöhrige, Bundeswehr und Sicherheitsdienste sowie alle andern schon vom Steuerzahler alimentieretn Gruppen zahle ja schon nichts.

Auf die paar Steuerzahler die noch blechen müssen können wir dann ja auch verzichten.

supergescheit um 8:44

Sie scheinen die Gehaltsgefüge der Berufsgruppen im "unteren Drittel" nicht zu kennen, sonst würden Sie nicht so eine falsche Aussage in den Raum stellen. Das Durchschnittsgehalt brutto liegt 2018 bei 2860€, wovon neben Steuern auch die Sozialversicherung mit Abzügen zu Buche schlagen. Ich weiss noch wie meine Abzüge als Soldat waren.... Am Ende des Tages zählt, was netto rauskommt.

Sicherheitsgefühl?

Hier wird immer wieder damit argumentiert, dass Uniformierte zum Sicherheitsgefühl beitragen sollen.
Ich finde das naiv. Für Polizisten mag das gelten. Bei denen ist eine gute Ausbildung garantiert. In der Nähe von Soldaten fühle ich mich aber nicht sicherer. Warum auch? Ich sehe dem Soldat nicht an, ob er ein Anwärter auf Offizierslaufbahn mit Top-Abitur und erfolgreicher Nahkampfausbildung ist, der erstens deeskalieren und zweitens im Zweifelsfall auch ohne Waffe eingreifen kann oder ein tumber Hauptschul-Abbrecher, der anderswo keinen Job bekommen hat, im Zweifelsfall deeskaliert wie ein Donald Trump (also gar nicht) und der noch nie ohne Waffe gekämpft hat, außer vielleicht mal auf dem Schulhof. Früher musste die Bundeswehr solche Typen wegen der Wehrpflicht nehmen, heute wegen dem Bewerbermangel.
Ganz abgesehen davon: Ich brauche überhaupt keine Steigerung meines Sicherheitsgefühls in der Bahn. Warum sollte mir das also mit dem Argument Steuergeld wert sein?

@ MikLondon

Die Soldaten werden nach Beamtentarif plus Zulagen besoldet. WAS ist daran Niedrig? Da bekommen Leute die für unser Land und deren Bevölkerung mehr leisten wesentlich weniger (Mindestlohn) und das fängt bei dem Müllmann/Straßenfeger der dafür sorgt das unsere Städte/Land nicht im Müll versinken an und hört bei der/dem Altenpflegerin, Bufti usw noch lange nicht auf.

Ich kann mich auch irren aber

Ich kann mich auch irren aber dürfen Polizisten in Uniform kostenfrei mitfahren, weil sie bei einer Eskalation eingreifen müssen selbst wenn sie nicht im dienst sind?
Als SaZ hatte ich auch nicht viel Geld, dennoch musste ich Bahnfahrten selbst zahlen, das ich dadurch arm wurde kann ich wirklich nicht sagen aber mehr als ein Friseur habe ich schon verdient. Die fahren nicht kostenlos trotz kleinem Gehalt. Und so ein jungspund in Uniform gibt einem wirklich kein sicherheitsgefühl, man weiß ja selber wie man als soldat war ( wenn man da war). Ich glaube kaum das sich an der Disziplin oder der Ausbildung so viel geändert hat.

Neiddebatten - Typisch für unsere Gesellschaft

Jetzt finden sich wieder etliche Gruppierungen die auch profitieren wollen und vergessen dabei, dass es ja gar keine Freifahrten sind.Das Verteidigungsministerium zahlt ja dafür und die Fahrt der Soldaten ist an Bedingungen geknüpft.Außerdem wird damit auch nicht jeder Soldat automatisch zum Bahnfahrer, da die Standorte meist sehr abseits von vernünftigen Bahnanbindungen liegen.In erster Linie profitiert wohl die Bahn, denn Uniformträger schaffen ein Sicherheitsgefühl und die Politik.Denn hier hat man vermeintlich etwas Gutes für unsere Soldaten auf den Weg gebracht.Aber wahrscheinlich wird es so sein, dass man den Soldaten jetzt bei Dienstreisen die Bahn zum verpflichtenden Transportmittel macht.Dann werden diese Reisen zur zeitlichen Odyssee.

Das Füllhorn wird wieder

Das Füllhorn wird wieder geöffnet, wie bei allen Wahlen kurz davor.
Es ist sagenhaft, was in diesem Jahr schon für Geschenke verteilt wurden.
Eben nur nicht an die wirklich Bedürftigen.

@silberdrache 9:45

Falsch, hier wird , wie in Deutschland leider schon üblich, eine Neiddebatte vom Zaun gebrochen. Herr Schneider sollte lieber mal vorher nachdenken bevor er Soldaten als priviligierte Berufsgruppe bezeichnet. Meines Wissens ist das Risiko für Menschen im Solzialdienst gleich Null, in Kampfhandlungen verwickelt zu werden und dabei auch sterben zu können. Soldaten werden in unserem Land bestenfalls als notwendiges Übel gesehen, Wertschätzung für ihren/unseren Dienst kaum messbar. Übrigens sollte jeder Dienst am Gemeinwohl angemessen gewürdigt werden. Ein gegeneinander Ausspielen ist inakzeptabel, gegen diese Art von Populismus muß es klare Kante geben. Ich kenne viele engagierte Menschen in Feuerwehr, THW, DRK, usw.die hervorragendes leisten , da schaut keiner mit Neid auf die Anderen.

Rappelvoll

Die Züge sind doch ohnehin gerade zu Feierabend- und Wochenrandterminen rappelvoll, oft an der Grenze zur unzumutbaren Überfüllung. Wenn ich mir vorstelle, dass nun noch Gruppen uniformierter junger Männer mit ihrer entsprechenden machohaften Gruppendynamik (Lautstärke, Rüpelhaftigkeit, Alkohol) dazukommen, wird mir schlecht.

@ 09:55 von Klabautermann 08

Polizeibeamte haben nur dann Hoheitsrechte, wenn sie im Dienst sind und vor allem in ihrem eigenen Bundesland. Dennoch dürfen alle Polizisten überall in Uniform kostenlos fahren. Es ist leider tatsächlich der Fall, dass wir heute in einem Umfang ein zunehmendes Rowdytum (sorry für dieses Wort, aber es passt leider) beobachten, wo gerade Uniformierte als Blitzableiter für den eigenen Welthass, vermutlich aufgrund des Gefühls eigenen Versagens, herhalten müssen. Um so mehr sollte Uniformträger motiviert werden, sie in der Öffentlichkeit zu tragen. Soldaten haben, wie jedermann, das Recht und die Pflicht einzugreifen, wenn Verbrechen an Menschen begangen werden. Sie können, nach § 127 StPO auch Festnahmen vornehmen. Allein durch die Uniform, natürlich unterstützt durch andere Anwesende mit Zivilcourage, dürfte hier schon ein gewisser Eindruck entstehen.

Genau so ist es

"Wenn schon von Freifahrten gesprochen wird, sollte die Bundesregierung ihren Blick besser auf die 100.000 überwiegend jungen Menschen in den Freiwilligendiensten richten, die hier für ein Taschengeld von maximal 400 Euro im Monat echten Einsatz für unser Gemeinwesen leisten",
#
Meine Enkeltochter hat nach ihrem bestandenen Abi nun vor Medizin zu studieren. Vorher macht sie noch das freiwillige Jahr als Rettung Sanitäterin.Da ist es doch nur angebracht mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenfrei mitzufahren.M.M.

Schluss damit!

Es gibt zahlreiche Gruppen für die man Gründe finden kann, dass sie kostenlos Bahn und Nahverkehr nutzen dürfen. Es kann aber nicht sein, dass immer mehr Gruppen zu Lasten der normalen Bahnkunden entlastet werden. Es gibt seit Jahren Job-Tickets, mit denen Firmen ihren Mitarbeitern Fahrten kostenlos anbieten. Dann sollen dies Bundeswehr und CO. dies ebenfalls nutzen. Diese Kosten fallen im Bundeswehretat nicht ins Gewicht.

@mirage3a, 10:14

Neiddebatten - Typisch für unsere Gesellschaft

Es ist eher typisch für unsere Gesellschaft, dass sofort das Wort "Neiddebatte" fällt, wenn jemand nicht einverstanden ist mit sinnfreier und völlig unnötiger Privilegierung einzelner Gruppen.

Die Bahn des Volkes

Die Deutsche Bahn war und ist Eigentum des Deutschen Volkes. Leider vergessen das sehr viele Menschen. Politiker sind nur unsere Interessensvertreter und sollten immer im Dienste der Menschen handeln. Deshalb ist es nur gerecht, wenn Menschen, die ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben und dafür nur eine Aufwandsentschädigung erhalten, kostenlos Bahn fahren. Es darf nicht nur ein Privileg für Bundeswehrsoldaten sein. Die Bahn gehört uns allen und deshalb sollten ALLE BÜRGER ein Mitspracherecht haben. Es wird Zeit, dass unseren Damen und Herren Politikern endlich gesagt wird, dass sie uns als gewählte Vertreter gut zu vertreten haben und nicht im Sinne der kapitalistischen Marktordnung. Die BRD ist kein Unternehmen, es ist eine Demokratie und wir Bürger sind diejenigen, die Entscheidungen treffen. Die Deutsche Bahn gehört allen Bürgern der BRD.

@klabautermann

Ihre Argumente überzeugen irgendwie nicht und ein wenig Zurückhaltung wäre schon angebracht. Oder haben Sie was gegen Soldaten ?

Das die DeutscheBahn genutzt

Das die DeutscheBahn genutzt wird, um Truppen zu bewegene ist eine Ironie und ein Anachronismus par excellence.
Das nun Freiwillige geldwerte Vorteile erhalten sollen ist dagegen fast sinnvoll auch wenn dadurch natürlich die Freiwilligkeit angezweifelt werden muss.
Ich würde HarzIV Empfängern und Rentnern mit Grundsicherung auch die gratis Bahn gönnen.

Kann jeder haben

"Schneider kritisierte diese Regelung ... "Heute haben wir es allerdings mit einer Berufsarmee zu tun, und es gibt keinen wirklichen Grund, einer bestimmten Berufsgruppe das Privileg freier Bahnfahrten zu gewähren", sagte Schneider."
Freie Fahrt für eine Berufsgruppe ist kein Privileg, sondern ein ausgehandelter Vertrag zwischen dem (den) Arbeitgeber(n) der Berufsgruppe und der Bahn. Da die Bahn ein Privatunternehmen ist, kann dies jeder Arbeitgeber aushandeln. Allerdings ist der Gegenwert von den Arbeitnehmern, hier den Soldaten, zu versteuern. Da jeder Arbeitnehmer fast jeden kleinen Vorteil, den ihm sein Arbeitgeber gewährt, zu versteuern hat, hoffe ich, dass hier für die Soldaten nicht eine Steuerhinterziehung ausgehandelt wurde.
Abgesehen davon, sind 22 € je Person und Jahr natürlich ein sehr gutes Verhandlungsergebnis und ich bin mir sicher, dass die Bahn allen anderen Arbeitgebern, egal ob öffentlich oder privat, gleiche Konditionen gibt. Oder hat die Sache doch a Gschmäggle?

Vertreter der Linken

Das Herr Ulrich Schneider der Linken Partei sehr zugetan ist, hat er ja schon öfters mit seinen Äußerungen deutlich gemacht. Auch in dieser schriftlichen Bezugnahme auf den Entscheid, Soldaten in Uniform die Zugfahrt kostenlos zu ermöglichen, ist die Abneigung gegenüber dem Personal der Bundeswehr deutlich herauszulesen. Ich finde es bedenklich wenn ein gewählter Vertreter des Wohlfahrtverbandes, dem viele Soldaten ebenfalls angehören, solche Äußerungen von sich gibt.
Ich kann im Gegenzug nur meiner Verachtung dieser Menschen hier deutlich machen, die meinen arrogant und besserweltlich auf Soldaten herabzuschauen. Wer selber nicht Angehöriger der Streitkräfte war, kann wenig über die Belastung der Soldaten ausdrücken, die oftmals Monate und Jahre zwischen Heimatstandort und Lehrgangsstandorten, verteilt im Bundesgebiet, herumreisen.
ich finde die Werbung der Bundeswehr dort aber treffend. " Wir sind auch für die da, die gegen uns sind." Schönen Tag!

Da ist sie wieder...

... die gute alte deutsche Neiddebatte. Weshalb ist es "bei uns" eigentlich nicht möglich einer Gruppe von Menschen eine gesellschaftliche Anerkennung für ihren Dienst zu gönnen? In anderen Ländern läuft das ganz selbstverständlich ab, bei uns kommen sofort alle " Soldatenhasser" aus der Deckung. Und ja, bevor der shitstorm gegen diesen Beitrag losgeht, es gibt auch sehr viele andere Menschen, die sich für unser Gemeinwohl ein bringen. Hilfsdienste , Feuerwehren, etc. die man auch bedenken könnte bzw. müsste. Aber irgendwo muss ja begonnen werden. Ich bin sicher, wären es die hunderttausenden freiwilliger Feuerwehrmänner und -Frauen gäbe es die gleiche Neiddebatte....

Klar, das weckt Begehrlichkeiten

und sofort ist die Neiddebatte entbrannt. Freifahrten für Freiwilligendienste? Denkbar, nur wo will man den Strich ziehen? HartzIv-Empfänger? Kleinrentner? Alleinerziehende? kleine Selbständige? wer Alles soll vom Steuerzahler beim Bahnfahren subventioniert werden? Da kommen ja hier schon Vorschläge, alle Staatsbediensteten umsonst fahren zu lassen, unabhängig vom Gehalt- völlig absurd! Die haben genug Privilegien

@ um 08:48 von Autograf

"Soldaten in Uniform sind Win-Win
Die Bahn hat etwas davon, wenn Soldaten in Uniform (statt in Zivil) mit dem Zug fahren. Daher dürfte sich beim Preis nachgiebig gewesen sein. Denn die Uniform erhöht das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste und dürfte auch tatsächlich deeskalierend wirken. ..."
.
Falls auf Bahnfahrten tatsächlich ein höheres Sicherheitsgefühl erforderlich ist, dann ist dafür nicht die Bahn zuständig, sondern die Polizei. Mit anderen Worten, die Polizei hat Polizisten im Dienst zu entsenden, die in der Bahn mitfahren. Ansonsten ist auch Sanitätspersonal und Ärzten für 22 € im Jahr die Fahrt (fast) kostenlos anzubieten, wenn diese Personen sich entsprechend kenntlich machen. Es werden sich noch viele andere Berufsgruppen für WIN – WIN Situationen finden.

Das ist mal eine Ansage! Ich

Das ist mal eine Ansage!

Ich gestehe das allen zu, die bereit sind ihren Kopf für den Schutz und die Verteidigung meines Lebens hinzuhalten.

Vollkommenses Einverständnis.

Man erleidet KEINEN Verlust,

Man erleidet KEINEN Verlust, indem man einem anderen etwas zugesteht, das man selbst nicht hat.

Im Gegenteil. Man gewinnt an Gunst und Großzügigkeit.

Schlechter Witz!

Wir reden bei "Soldat" über einen (nicht schlecht bezahlten) Beruf.
Wie Schreiner, Maurer, Bäcker, IT-Spezalist, Anwalt, oder was auch immer.
Ein sich selbst finanzierendes Unternehmen kann selbstverständlich seinen Angestellten Vergünstigungen in Form "geldwerter Vorteile" zukommen lassen.
Ich hoffe dieser wird dann auch bei der Einkommenssteuererklärung angegeben.
Es steht jedem Beschäftigten frei berufsbedingte Reisekosten geltend zu machen, also ist ein "Freifahrtschein" sinnfrei.
Ein staatlich finanziertes Unternehmen sollte sich nicht wie "aus der Portokasse" bedienen.
Jeder hat die Möglichkeit der freien Berufswahl und des Wohnortes.
Wenn ich mir einen Job in einer 2 Stunden entfernten Stad suche ist das mein Problem!
Und nicht das der Allgemeinheit!
Das ist eine Frechheit!

Ist nicht bereits die

Ist nicht bereits die kostenlose Heilfürsorge Wertschätzung genug?

Gerade für die Soldaten auf Zeit wäre beim Ausscheiden aus dem Dienst eine Anpassung auf das entsprechende "Angestellten-Brutto" hilfreicher. Soldaten bekommen ein recht niedriges Bruttogehalt, da sie keine Sozialabgaben leisten müssen. Vom Bruttogehalt geht nur die Lohnsteuer und der Soli ab. So fällt die Rente später deutlich niedriger aus, als es ohnehin schon bei einem "Normalangestellten" passiert.

@ mirage3a

Neiddebatte? Das hat mit Neiddebatte nichts zu tun sondern etwas mit Gerechtigkeit und Bevorzugung eines bestimmten Personenkreises. Lesen sie sich einmal GG Art. 3 durch. Im übrigen Bezahlt der Bund für jeden Soldaten 22€ gesamt für ein gesamtes Jahr Freifahrt. Wissen sie was eine Bahncard 100 kostet? 4395€ 2.Klasse. DAS wäre der Geldwerte Vorteil, der JEDEM Soldaten steuerlich an zu rechnen wäre, davon ist leider nirgendwo die Rede. Im Übrigen muß der Steuerzahler für diese Kosten (zusätzlich) aufkommen. Und bitte nicht das Argument, die Bahn fährt sowieso die Strecke. Die Soldaten nehmen dann den regulär bezahlenden Fahrgast in den ehe schon überfüllten Zügen auch noch die Sitz/Plätze weg?

Typisch deutsch

Mit den Freifahrten für BW-Soldaten in Uniform hat jetzt eine riesige Neiddebatte begonnen. Allerdings zeigt sich, dass offensichtlich viele der Neider nicht bereit sind, ihre Zeit und Engagement für die Bundeswehr zu opfern, denn sonst hätte die Bundeswehr keine so großen Probleme, Nachwuchs zu bekommen. Es könnten ja Auslandseinsätze drohen oder andere Nachteile, dass man den Wohnort ständig wechseln muss.

Es könnte so einfach sein

Bundeswehrsoldaten haben ein Gehalt, dass den Erwerb eines Jahrestickets für den ÖPNV erlaubt.
Für die Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten, ist es nicht zuviel verlangt, wenn der Dienstgeber ein Jahresticket finanzieren würde. Immerhin sind die Aufwandsentschädigungen für Freiwillige schon lächerlich genug.
Die beste Lösung wäre natürlich, dass der ÖPNV grundsätzlich für alle Menschen kostenlos wird.
Dazu muss der ÖPNV ab sofort großzügig bis zur letzten Milchkanne ausgebaut werden. Und zwar so schnell, wie die Industrie die entsprechenden Fahrzeuge liefern kann. Natürlich alle mit umweltschonendem Antrieb.
Das schafft ein paar Arbeitsplätze, verhindert wahrscheinlich einen großen Teil des Autoverkehrs und dient damit auch dem Umweltschutz.
Als Nebeneffekt sinkt die Abnutzung bestehender Straßen, was auch noch dazu führen kann, dass mehr Geld für den Ausbau des kostenlosen ÖPNV zur Verfügung steht.

Es ist eine

Es ist eine Aufwandsentschädigung. Punkt.

Immer diese Neidhammel

Das ist so ein typisch deutsches Ding: Kaum gewährt der Staat einem Teil der Bevölkerung einen noch so kleinen Vorteil, schießen sofort die Neidhammel, wie Pilze aus dem Boden und schreien “Wir wollen aber auch!”, oder “Warum die und wir nicht?”
Ich kenne das durchaus - von meinen Kindern. Die sind aber vier, sechs und gerade sieben Jahre alt!

Soldaten und

Soldaten und Freiwilligendienstler haben das verdient und das sollte man denen zugestehen können.

Relationen

Bekommen nicht unsere Abgeordneten eine kostenlose Bahncard 100 1. Klasse? Das macht je Abgeordnetem ca. 7.500 Euro im Jahr x 700 Abgeordnete = ca. 53 Millionen (nur Bundestagsabgeordnete). Die Bahn berechnet dafür aber nur 3 Millionen. Mit anderen Worten, die fehlenden 50 Mio werden uns Normalreisenden draufgeschlagen.
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Würden die tatsächliche Kosten der Abgeordneten VOLL BEZAHLT, dann könnten sogar BW-Soldaten und Freiwillige kostenlos fahren (3. Klasse natürlich wegen des Preises). Dazu kann man doch ein paar Viehwaggons hinten dranhängen.

@ 10:19 von comet

"Falsch, hier wird , wie in Deutschland leider schon üblich, eine Neiddebatte vom Zaun gebrochen. Herr Schneider sollte lieber mal vorher nachdenken bevor er Soldaten als priviligierte Berufsgruppe bezeichnet. Meines Wissens ist das Risiko für Menschen im Solzialdienst gleich Null, in Kampfhandlungen verwickelt zu werden und dabei auch sterben zu können."
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Sie sollten mal überlegen, was für einen Job Sie sich aussuchen und was für Konsequenzen er hat!
Mit Höhenangst werde ich kein Dachdecker!
Wenn ich Soldat werden will muss ich damit klarkommen, auch schießen zu müssen!
Und nicht "Boah, das wusste ich ja gar nicht, jetzt brauch ich erst mal einen Psychologen und gehe in Rente".
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Was schweben Ihnen denn noch für Berufsgruppen vor, die man priviligieren könnte?
Als Stewardess könnten Sie ziemlich weit runterfallen......

09:28 von Helmut_S. Der

09:28 von Helmut_S.
Der Lobbyismus siegt wieder bei der Gesetzgebung!!!
Daß Wehrpflichtige in der Vergangenheit kostenlos die Bahn bei Fahrten von und zur Kaserne nutzen konnten war sinnvoll und richtig, da diese nur einen geringen Wehrsold erhielten.

Wieso jetzt Soldaten, die alle Berufssoldaten sind und angemessen verdienen, kostenlos mit der Bahn fahren können ist in meinen Augen Schwachsinn. Aber die eigene Klientel muß ja beschenkt werden.

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An welcher Stelle genau würden Sie denn einen persönlichen Schaden empfinden, wenn man das Berufssoldaten zugesteht?

Ist doch ganz einfach

Von kostenlos für den Staat hat auch niemand gesprochen, nur kostenlos für die Freiwilligen. Der wird am besten vom wehretat abgezogen. Dieser wiederum wird erhöht und bringt uns näher an die 2% ( ich weiß Kleingeld aber steter Tropfen höhlt den Stein). Das mehr eingenommene Geld kann die Bahn ins nächste Loch versenken oder mal wirklich in die Instandhaltung fließen. Somit wären mehrere Probleme gleichzeitig angegangen.
Ja ok zu einfach aber man wird hab noch träumen dürfen.

@ autograf festhalten nicht festnehmen, das ist ein großer Unterschied.

09:45 von Silberdrache Recht

09:45 von Silberdrache
Recht hat er
Herr Schneider hat Recht. Die Berufssoldaten verdienen ein Vielfaches dessen, was man in Freiwilligendiensten bekommt. Wenn man Gratis-Fahrten für Soldaten für angemessen hält, dann sollte man das für Menschen, die für unter 500€ im Monat einen extrem wichtigen Beitrag zu unserer Gemeinschaft leisten, durchaus ebenfalls in Betracht ziehen.

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Nennen Sie mir mal bitte eine zweite Berufsgruppe, die im Ernstfall ihren Kopf für SIE hinhält!

Gönnerhaftigkeit ist nicht jedermanns Sache. Gerechtigkeitsempfinden leider auch nicht.

10:25 von

10:25 von frosthorn
@mirage3a, 10:14
Neiddebatten - Typisch für unsere Gesellschaft

Es ist eher typisch für unsere Gesellschaft, dass sofort das Wort "Neiddebatte" fällt, wenn jemand nicht einverstanden ist mit sinnfreier und völlig unnötiger Privilegierung einzelner Gruppen.

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Was ist daran sinnfrei?

Denken Sie, dass andere Staatsbedienstete (Politiker) ihre Dienst-Reisen selbst finanzieren?

Schlechte Meinung

Ihre Meinung über Soldaten drücken sie hier ja deutlich aus. Ich würde mich an Ihrer Stelle schämen solche Unterstellung hier kund zu tun.

@ frosthorn

Neiddebatten - Typisch für unsere Gesellschaft

„Es ist eher typisch für unsere Gesellschaft, dass sofort das Wort "Neiddebatte" fällt, wenn jemand nicht einverstanden ist mit sinnfreier und völlig unnötiger Privilegierung einzelner Gruppen.“

Das ganze Leben besteht aus Privilegierung einzelner Gruppen und natürlich ist immer der Faktor Neid, der diese Privilegierung abschaffen möchte, außer man ist zufällig mal Profiteur.

Beispiele:
- Frauenparkplätze
- Frauensauna
- Vergünstigungen für Rentner, Schüler und Studenten
- Beamtenkredite zu günstigeren Zinsen
- Rabatte für Mitarbeiter im Einzelhandel
- günstigeres tanken für ADAC-Mitglieder
- gratis Bahnfahrt für Soldaten
- Geringere Wartezeiten beim Arzt als Privatpatient
- Punktesysteme für die Vergabe von Bauplätzen
- Baukindergeld etc...

@ comet

Gut dass es die freie Meinungsäußerung NOCH gibt. Und Ja ich habe etwas gegen DIESE Soldaten/Söldner, obwohl ich selber in den 80ern 8 Jahre bei de Bundeswehr war. Aber die BundesWEHR ist leider Geschichte.

@ Supergescheit

Ein Blick auf das Lebenseinkommen zeigt sehr schnell, dass die bescheideren Gehälter von Beamten verglichen mit der freien Wirtschaft durch die üppig Pensionszusagen deutlich überkompensiert werden. Von 100%igem Kündigunsschutz und anderer Privilegien mal gar nicht zu reden. Ich denke da ist die selbst bezahlte Fahrkarte schon noch drin.

Die Kommentare, die für immer

Die Kommentare, die für immer mehr Gruppen kostenlose Fahrten fordern, zeigen es deutlich: Sinnvoll ist nur ein staatsfinanzierter kostenloser öffentlicher Personenverkehr. Steuern haben immer eine soziale Komponente - sollten jedenfalls.

Dann müssen sie vielleicht viel Zeit haben

musste ich gerade feststellen. Um zwei Dörfer weiter zu kommen benötige ich hier mit dem öffentlichen Verkehr satte eineinhalb Stunden in einer Richtung, also insgesamt fast eine Weltreise. Mit dem Auto braucht man dafür sieben Minuten. Ich glaube auch Greta und ihre Mitstreiter haben keine Ahnung über die wahren Ursachen der CO2 Quellen.

Freie Fahrt nur mit Uniform

Auf die Uniform kommt es an, sonst gibt es auch für Soldaten keine freie Fahrt. Wenn der Freiwilligendienst auch Freifahrkarten anbieten soll, so müssten dort Uniformen eingeführt werden

von StöRschall 10:49

Was für ein epochaler Satz.
Und was für eine Gunst und Großzügigkeit empfinden Sie ? Gegenüber wem ?
Für die unten wohl weniger ?

@wahlkrampf, 10:37

"Neiddebatte", so ein Käse.

Ich selbst komme sowieso nicht in den "Genuss". Brauche ich auch nicht, ich habe mehr als genug Geld. Insofern bin ich auch überhaupt nicht neidisch, Sie können ganz beruhigt sein.

Es handelt sich um eine gesellschaftliche Gerechtigkeitsdebatte.

Und von wegen "irgendwo man muss ja anfangen": Sie machen Witze, oder?

Überlege gerade, wie mein Sohn reagiert, wenn ich meiner Tochter einen Porsche vor die Haustür stelle, mit dem Hinweis, "irgendwo muss man ja anfangen".

Die anderen warten dann bekanntlich immer bis zum Sanktnimmerleinstag.

Immer diese Sonderlösungen

In Frankreich fahren Kinder und Studenten nahezu kostenlos. Warum werden immer diese kleinkarierten Sonderlösungen proklamiert? Warum noch (oder ausschliesslich) Soldaten? Wenn Freiwillige (zu Recht) kostenlos fahren sollen, warum dann nicht den gerechten Ansatz für alle Kinder und Auszubildenden ebenso. So wird die Gesellschaft schlicht gespalten: Privilegierte und andere. Weshalb nur DIE? Ist die selbe Ungerechtigkeit wie beim Soli: weshalb ist die Grenze bei 74.000, warum nicht 60 oder 80 Tsd? Schlechtes Handwerk.

Als Steuerzahler und somit

Als Steuerzahler und somit Anteilseigner der DB, will ich auch ohne Zusatzkosten Bahn fahen dürfen. Das ließe sich ganz einfach umsetzen, ebenso, wie es mit sinnbefreit aufgeblähten Rundfunk auch geht. Da muß JEDER zahlen, auch wenn er nicht schaut oder hört. Und genau so könnte man die DB auch finanzieren. jeder zahlt 20€ im Monat und darf ALLES benutzen.

Und

wenn es nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden muss ein glatter Verstoß gegen das Gleichheitsgebot und damit verfassungswidrig.

@werner1955 - Gratis-Bahnfahrter

Politiker, Bahnmitarbeiter und Angehöhrige, Bundeswehr und Sicherheitsdienste sowie alle andern schon vom Steuerzahler alimentieretn Gruppen zahle ja schon nichts.

Wer hat ihnen denn diesen Unsinn erzählt !
Einfach mal die Hausaufgaben machen, bevor sie hier Fake-News verbreiten.

In einigen Bundesländern gibt es jetzt von Regionalverkehrsverbünden 365€ Tickets
(1€ pro Tag) für Schüler und Rentner

@StöRschall, 10:54

Es ist eine Aufwandsentschädigung. Punkt.

"Punkt", soso. Das heißt, Sie erklären hiermit die Debatte für beendet? Roma locuta?

Und dass jeder andere ebenfalls einen "Aufwand" hat, um zur Arbeit zu kommen, und damit auch - wenn Sie recht hätten - jedem eine solche "Entschädigung" zustünde, ist irrelevant?

aus_Tallahassee...

... das hat nichts mit Neid zu tun! Vergünstigungen können durch den Arbeitgeber erfolgen, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit durch den Staat. Da haben wir schon genug davon.

@comet 10:19

Stimmt, Menschen in sozialen Berufen riskieren kaum, in bewaffnete Kampfhandlungen verwickelt zu werden. Die machen sich einfach nur den Rücken kaputt, wenn sie schwere Patienten vom Rollstuhl ins Bett heben oder andersherum.
Wo ist denn die "Neiddebatte"? Sollen Soldaten, die wirklich ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren, kostenlos Bahn fahren. Habe ich behauptet, dass ich ihnen das neide? Es geht auch nicht um "Ausspielen", denn ich will den Soldaten das ja nicht wegnehmen, um es den Bufdis zu geben. Ich habe nur festgestellt, dass die Bufdis mit ihren Hungerlöhnen -Verzeihung "Taschengeld", denn Bufdis werden offenbar für unmündige Kinder gehalten- eine solche Vergünstigung tatsächlich nötig hätten.
Ich habe dabei ganz bewusst nichts an der Bundeswehr oder den Soldaten kritisiert. Soldaten (Grundwehrdienstleistende) und Wehrersatzdienstleistende waren damals in der Hinsicht gleichgestellt. Wo ist die "Neiddebatte", wenn man das äquivalent auch für heute wieder fordert?

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit

"(...) wer im Freiwilligendienst arbeitet und deshalb nur ein Taschengeld verdient, soll kostenlos mit der Bahn fahren dürfen, fordert der Wohlfahrtsverband"

Wer sich für die Gesellschaft einsetzen will, sollte grundsätzlich nicht durch finanzielle Zwänge (zum Beispiel fehlendes Geld für die dafür notwendigen Fahrten) daran gehindert werden.

Freie Fahrt für Reich und Arm, die Cayenneschote fährt zurück

Bitte aber ohne Berücksichtigung von Papas und Mamas Einkommen und Vermögen. Die Kinder können nichts dafür und opfern sich freiwillig.
Kinder armer Eltern brauchen nicht neidisch gucken, das Kinderauto bleibt dann in der Villengarage.
Oder kommt dann die Bürokratie und prüft irgendwas?
Ich bin dafür, dass in Deutschland und in Zukunft fast alle umsonst mitfahren. Das Mindeste: im öff. Nahverkehr. Dann lasse ich mein SUV auf der Straße stehen oder gebe es zurück an Porsche, wo dieser natürliche, scharfe Pfeffer wächst.

Dafür wird diese Pauschale gezahlt.
Ich nehme an, dass sie vom Wehretat bezahlt wird, der sowieso auf 2% des BIP gehoben werden soll. (Dann eben so. Das ist besser, als irgendwo Kriege zu finanzieren.)

Daher ist die Diskussion darüber, ob es gerecht ist oder nicht überflüssig.

Es gib Firmen, die ihren Angestellten Autos zur Verfügung stellen, bei der Bundeswehr sind es jetzt eben die Züge.
Beides kostet Geld und wird vom Arbeitgeber bezahlt, aber kein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet.

Wem das so wichtig ist, kostenlos Zug zu fahren, der kann sich bei der Bundeswehr bewerben.

@11:03 von StöRschall

Nennen Sie mir mal bitte eine zweite Berufsgruppe, die im Ernstfall ihren Kopf für SIE hinhält!

Feuerwehr.

@NeutraleWelt 10:59

Bitte, natürlich wissen Soldaten, wenn sie sich melden in der Theorie, dass sie möglicherweise Schießen, Töten, Sterben müssen. Und natürlich akzeptieren sie das Risiko bewusst. Deswegen ist es trotzdem völlig unangebracht, sie für die Inanspruchnahme eines Psychologen und im schlimmsten Fall der Frührente zu kritisieren. Grau ist alle Theorie und auch wenn ich mich für abgebrüht und cool genug für den Beruf halte, kann ich gar nicht wissen, wie ich mit dem Tod eines Menschen durch meine Hand klarkomme, bevor der Fall das erste mal eintritt.
comet hat einen Post von mir kritisiert. Mir geht es aber im Gegensatz zu ihnen offenbar nicht darum, das Privileg für die Soldaten als ungerechtfertigt zu bezeichnen. Durch ihre Argumentation werden sie nur seine Ansicht, es ginge um Neid, bestätigen. Dadurch kommen wir aber nicht weiter. Was spricht dagegen, den Soldaten UND den Freiwilligendiensten etwas zu gönnen?

Gute Lösung

Soldaten verdienen nicht unbedingt fürstlich für ihren Job und sind dazu noch in der Bevölkerung nur begrenzt beliebt.
Wenn man ihnen da für einen vergleichsweise kleinen Kostenpunkt solche Vorteile gewähren kann, die sich positiv auf ihren Geldbeutel auswirken und noch dazu gut für die Umwelt sind: Super.
Aus meiner Sicht eine positive Sache für alle Beteiligten; die Soldaten haben hier Vorteile die überproportional zu den Kosten liegen.

@StöRschall 11:03

Ich habe das Privileg für Soldaten nie in Abrede gestellt, sondern es lediglich für die Freiwilligendienstler ebenfalls gefordert, da diese eben nicht genug Gehalt bekommen, um sich regelmäßige Bahnfahrten leisten zu können.

Was die zweite Berufsgruppe angeht, bitte: Polizisten (fahren in Uniform bereits kostenlos), Feuerwehr (fahren nicht kostenlos), THW/Katastrophenschutz (fahren nicht kostenlos), Notfallmediziner (fahren nicht kostenlos)...
Und die Freiwilligendienstler halten zwar nicht im Ernstfall ihren Kopf für mich hin, wohl aber ihre Wirbelsäule. Haben sie mal in der Pflege gearbeitet?

An Gönnerhaftigkeit mangelt es mir nicht, aber offenbar ihnen. Welcher Schaden entsteht denn ihnen oder unseren Soldaten, wenn die Freiwilligendienstler auch kostenlos fahren?

Bahnanschluss am Bw Standort?

Die geplanten Freifahrten für Soldaten zum Dienstort werden sich in Grenzen halten. Viele Bundeswehrstandorte werden gar nicht von der DB bedient, sondern von den Privatbahnen, die diese geplante Regelung bekanntlich ablehnen.
An nicht wenigen Bundeswehrstandorten befindet sich übrigens gar kein Bahnanschluss.

Wie verhält es sich eigentlich mit den Dienstreisen der Bw?
Wenn diese auch durch das Gratispaket mit abgedeckt werden, dann müsste diese (wohl berechtige) Forderung auch für die dienstlichen Reisen von Wohlfahrtsverbänden, Sanitäter, Feuerwehr (...und wer jetzt auch sonst noch auf diesen Zug aufspringen will...) ebenfalls geltend gemacht werden.

@ StöRschall

Nennen Sie mir mal bitte eine zweite Berufsgruppe, die im Ernstfall ihren Kopf für SIE hinhält! Wie viele wollen sie denn neben den Polizisten? Und wo hält ein Bundeswehrsoldat den Kopf für MICH hin? Sie halten alleine für die Regierung ihren Kopf hin. So nun zu den Berufsgruppen: Feuerwehr, Krankenhauspersonal/Rettungssanitäter/Pflegepersonal (ja auch die, sie kommen immer wieder mit hoch infektiösen Krankheiten in Berührung), Rettungsflieger und Rettungsschwimmer die ihr Leben unter wiedrigen Umständen für Ihres riskieren, Seenotretter (die Richtigen) die mit ihren Seenotkreuzern bei Sturm und Wind auf See raus fahren. Wollen Sie noch mehr??

@nie wieder spd 10.54

Für die Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten, ist es nicht zuviel verlangt, wenn der Dienstgeber ein Jahresticket finanzieren würde. Immerhin sind die Aufwandsentschädigungen für Freiwillige schon lächerlich genug."

So weit nachvollziehbar aber:
Die beste Lösung wäre natürlich, dass der ÖPNV grundsätzlich für alle Menschen kostenlos wird.
Dazu muss der ÖPNV ab sofort großzügig bis zur letzten Milchkanne ausgebaut werden"

So kann man nur argumentieren, wenn man meint, es regne wundersamerweise Geld vom Himmel wie Manna. Was bitte, soll den noch Alles kostenlos sein? Schule, Studium, Lehrmittel sind es ja schon und irgendwer muss es mit Steuern finanzieren. Wir haben schon eine der höchsten Abgabebelastungen. Irgendwann ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht oder überschritten

Pendler-Armee

Ein nicht zu verachtender Teil der Soldaten der Bundeswehr besteht aus Wochenend-Pendlern. Für diese ist es eine große Entlastung.
Bei dem Ruf, diese Regelung auch auf Bundesfreiwilligendienstangehörige, Beamte, etc. auszuweiten, stellt sich mir die Frage, wie hoch hier der Anteil derer ist, die nur über das Wochenende zu Ihrern Familen kommen, weil ihr Arbeitsort zu weit für tägliche Fahrten ist.
Desweiteren finde ich es für falsch, den Beruf des Soldaten mit anderen Berufsgruppen gleichzusetzen und hier gleiche Bedingungen herbeirufen zu wollen. Es gibt Belastungen, die einzigartig im Soldatenberuf sind.

@ StöRschall um 11:00

„An welcher Stelle genau würden Sie denn einen persönlichen Schaden empfinden, wenn man das Berufssoldaten zugesteht?“

Es geht doch nicht um einen „persönlichen Schaden“. Es geht um mein Gerechtigkeits-Empfinden.

Wenn ich jetzt das Todschlags-Argument lese, daß diese Kritik an der Bevorzugung der verbeamteten Soldaten eine Neid-Debatte sei, werde ich ärgerlich. Es ist eher Lobbyismus pur!!!!

Ich würde eher verstehen, wenn den mit einen Taschengeld abgespeisten Freiwilligen, die sinnvollen Sozialdienst für die Benachteiligten in unserer Gesellschaft leisten, freie Bahnfahrt gewährt würde.

Deutsche Soldaten verteidigen doch schon lange nicht mehr primär unsere Freiheit, sondern unterstützen die US-Angriffskriege oder versuchen die durch diese Kriege verursachten Schäden zu beseitigen.

@08:44 von supergescheit

Als Beamter geht es einem durchaus ganz gut; besonders mit anerkanntem Hochschulabschluss auf Level Diplom/Master, also in den Gefilden von A13.
Da muss man (netto) auch in der freien Wirtschaft erstmal hinkommen.

Schafft man als Ingenieur bei einem Autobauer oder Großkonzern sicher ohne Probleme.
Aber 'Almosen' benötigt keine der beiden Gruppen.

11:30 von Bernd

11:30 von Bernd Kevesligeti
von StöRschall 10:49
Was für ein epochaler Satz.
Und was für eine Gunst und Großzügigkeit empfinden Sie ? Gegenüber wem ?
Für die unten wohl weniger ?

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Ich gönne Menschen mehr zu besitzen als ich besitze. Und davon gibt es sehr viele. Damit stehe ich in Ihren Augen wohl "unten", wie Sie es ausdrücken.
Meine Gunst schließt alle ein. Sie ist nicht selektiv.
Wirklich "unten" definiere ich allerdings Menschen, die nicht in der Lage sind anderen etwas zu gönnen, egal, wo sie sich selbst sehen.
Gunst ist nämlich eine Fähigkeit die sich frei von äußeren Umständen entwickelt. Entweder man verfügt darüber oder eben nicht.

11:07 von berelsbub @

11:07 von berelsbub
@ frosthorn
Neiddebatten - Typisch für unsere Gesellschaft

„Es ist eher typisch für unsere Gesellschaft, dass sofort das Wort "Neiddebatte" fällt, wenn jemand nicht einverstanden ist mit sinnfreier und völlig unnötiger Privilegierung einzelner Gruppen.“

Das ganze Leben besteht aus Privilegierung einzelner Gruppen und natürlich ist immer der Faktor Neid, der diese Privilegierung abschaffen möchte, außer man ist zufällig mal Profiteur.

Beispiele:
- Frauenparkplätze
- Frauensauna

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jetzt bringen Sie aber alles durcheinander.

Maßnahmen zum Schutz einer Grupppe hat mit diesem Thema nichts zu tun!

Wertschätzung

für den Soldatendienst, der für sein Gehalt als Soldat damit rechnen muß, daß er sein Leben riskiert ist meiner Meinung nach noch OK. Aber das z.B. Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr nicht wertgeschätzt werden (den auch die haben eine Uniform - auch das DRK etc.) verwundert mich nicht nur sondern zeigt deutlich die Wertschätzung unserer Politiker. Jeder so im Dienst stehende riskiert sein Leben bei jedem Einsatz und diese finden nicht in Kriegsgebieten sondern in unsere, eigenen Land statt. Bitte stellen Sie sich doch einmal vor- alle diese "Freiwilligen" würden ihren Dienst einstellen- was wäre den dann- würde AKK dann Soldaten diese Dienste übernehmen lassen- wohl kaum. Also nur wieder politischer Aktionismus um von bestehenden Problemen abzulenken und AKK als "große Macherin" zu etablieren.

11:33 von Gassi Immer diese

11:33 von Gassi
Immer diese Sonderlösungen
In Frankreich fahren Kinder und Studenten nahezu kostenlos. Warum werden immer diese kleinkarierten Sonderlösungen proklamiert? Warum noch (oder ausschliesslich) Soldaten? Wenn Freiwillige (zu Recht) kostenlos fahren sollen, warum dann nicht den gerechten Ansatz für alle Kinder und Auszubildenden ebenso.

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Weil man vielleicht erstmal einen Anfang setzen muss, ....

damit im Anschluß der Überlegungen, das Erreichte auch auf andere Gruppen ausgeweitet werden kann!

Im umgekehrten Fall ginge nämlich .... für niemanden nichts.

Für mich persönlich ist da kein Neid

Von wegen Neiddebatte, ich wünsche Freiwilligendienstleistern von ganzem Herzen Zuwendungen wie eben kostenlose Bahn- (und vor allem auch Nahverkehrs-)fahrten.
Auszubildende aus den Branchen mit absolut geringster Ausbildungsvergütung dürften sich nach meinem Dafürhalten auch gerne an gewissen Zuwendungen erfreuen, von mir aus auch solidarisch mitfinanziert durch mein eigenes Einkommen.
Darüber hinaus hab ich kein gesonderes Problem mit dem bundesdeutschen Militär oder dessen Soldaten, nur besteht im Moment einfach kein Zwangsdienst, die Dienstleister werden anständig vergütet und haben sich ihren Beruf mit allen verbundenen Konsequenzen (und ich rede jetzt nicht von Kampfeinsätzen sondern dem Alltagsleben) bewusst und selber ausgesucht.
Da gibt es für mich durchaus einen Unterschied zu un- oder minimal bezahlten Freiwilligendiensten an der Allgemeinheit.

Und eine gesteigerte Sicherheit im Zug durch eine Militäruniform mit Mensch drin sehe ich absolut nicht, das ist reines Blendwerk.

11:33 von Gassi weshalb ist

11:33 von Gassi
weshalb ist die Grenze bei 74.000, warum nicht 60 oder 80 Tsd? Schlechtes Handwerk.

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Weil IRGENDWO eine Grenze gesetzt werden MUSS.

Wenn GAR keine gesetzt würde?

Wäre das wohl Ihrer Ansicht nach besser?

@ silberdrache 12.15 Lesen

@ silberdrache 12.15

Lesen Sie bitte meinen Kommentar von 10:56

"Soldaten und Freiwilligendienstler haben das verdient und das sollte man denen zugestehen können."

Noch irgendwelche Fragen?

von StöRschall 12:46

Das ist ja gut.
Dann werden die nächsten Tarifverhandlungen sicher im Geist von "Gunst und Großzügigkeit" verlaufen.
Und wenn nicht,wen würden Sie kritisieren ?

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