Ihre Meinung zu: Scholz und Geywitz wollen "SPD wieder nach vorne bringen"

21. August 2019 - 15:10 Uhr

Die Partei wieder stark machen - so beschreibt das Duo Scholz/Geywitz seine Pläne für den SPD-Vorsitz. Das ginge am besten in der Regierung - auch in der ungeliebten GroKo. Von Julio Segador.

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Kommentare

Wird schwierig

Links der Mitte gibt es schon die Linke, Grüne und CDU. Da ist nicht mehr viel Platz für die SPD. Im Gegensatz zu den Sozialdemokraten in Dänemark, ist die SPD auch nicht lernfähig. Sie kann sehr dankbar sein, dass sie noch zweistellig ist.

Ob das die richtigen sind

Ob das die richtigen sind wage ich zu bezweifeln

Für mich sieht das eher nach einem "weiter so" aus

Da ist Olaf Scholz wohl ein

Da ist Olaf Scholz wohl ein "freudscher" unterlaufen, als er sagte: "wenn man es auf zwei Schultern packen kann, geht es leichter als wenn man es allein macht." - zwei Schultern hat man, wenn man es alleine macht, vier wenn man es als Tandem macht. Olaf Scholz steht in meinen Augen weder für ein Tandem-Team-Führungsverständnis noch für einen Neuaufbruch der Sozialdemokratie, geschweige denn für neue linksorientierte Regierungskoalitionen. Das könnte für ihn und seine Tandempartnerin Geywitz beim Mitgliedervotum ein böses Erwachen geben.

Scholz und Geywitz wollen

Scholz und Geywitz wollen "SPD wieder nach vorne bringen"

Ausgerechnet Scholz, ein Freund der Bilderberger, sagt ein Satz und liefert dazu die Pointe!

Das ist Satire pur!

Scholz und Geywitz wollen "SPD wieder nach vorne bringen"...

Und das durch grinsen und beschwören.
In dem Artikel steht nichts über Inhalte.Steuerpolitik,Aufrüstung,Folgen der 2000er Jahre "Reformen",prekäre Beschäftigung.
Natürlich-daran wollen die "Hoffnungsträger" ja auch nichts ändern.Sie wollen nur "nach vorne".

Die SPD wieder nach vorne bringen:

Warum sind die nicht schon eher auf diese Idee gekommen ...

Die SPD hat ein Riesenproblem: Sie weiss selber nicht mehr wo und für wen sie steht und wartet auf den Heilsbringer, der das den Genossen mitteilt und die Wahlen gewinnt. Keiner ins Sicht, aber vielleicht klappt das ja mit 2 Heilsbringern.

Durch das ständige interne Richtungsgezänk darf sich der jeweilige Koalitionspartner auf die Lorbeeren freuen. Egal ob Grüne oder CDU, immer steht die SPD im Schatten. Und mit der Partei der Linken läuft das auch nicht besser.

Und es wird nicht mal in der Opposition besser laufen, da herrscht mittlerweile auch starke Konkurrenz unter den Parteien. Die SPD ist nun mal nicht linker als die Linke, Umweltbewusster als die Grünen, Liberaler als die FDP und mehr Protest als die Afd schon gar nicht.

Naja, vielleicht schafft die SPD den Weg der FDP nachzugehen: Nach aus im Bundestag neu zu starten. Aber ich glaube dass ehrlich nicht .

Nichts verstanden

Am besten die SPD innerhalb einer GroKo wieder voranbringen? Man hat es offenbar immer noch nicht verstanden, wo das Problem liegt: Man kann nicht gleichzeitig Regierung und Opposition sein.

Die SPD schafft sich weiter ab. Wäre es nicht so traurig, man müsste schallend lachen.

2 Kandidaten mit viel Humor?

diese beiden und die anderen Bewerber, plus die Stellvertreter des/der Vorsitzenden plus das Parteipräsidium - die waren sämtlichst - z.T. über Jahrzehnte - in der SPD und in führenden Positionen.
Nun - ganz plötzlich - bemerken Geywitz und Scholz, dass man die SPD (aktuell bei irgendwas um 10% liegend - Tendenz rasch fallend) nach vorne bringen müsste.
Da ist auch in puncto Humor noch sehr viel Spielraum nach oben.

noch weiter nach vorne?

dann sind die beiden ja alleine auf weiter flur. man/frau ch ist begeisterung auf die gesichter geschrieben

Wenn Scholz und Geywitz gewählt werden, ...

... hat man bei der SPD den Schuss immer noch nicht gehört. Wahrscheinlich brauchen die Genossen dann Umfragewerte unterhalb von 5%, um endlich zu verstehen, dass die alte Politik gescheitert ist.

Liebe SPD,
wie wär's zur Abwechslung mal mit Sozialdemokratie?

Vielleicht sollte die SPD

Vielleicht sollte die SPD fragen, ob Frau Merkel Lust auf den Parteivorsitz hat?
Bei der CDU hat sie das Amt ja auch noch nebenbei ausgesessen.

Die SPD stark machen

Frau Geywitz, die sich selbst als "jeden Tag hart arbeitend" und mit "Hang zur Ironie" beschreibt.

Schon ironisch, wenn man bisher nur als Parteifunktionärin 'gearbeitet' hat, mit einem kurzen Hang zur Unternehmensberatung, wie wiki wissen lässt.

Da passt es ins unternehmerfreundliche Bild, wenn frau wie Scholz die Agenda10 befürwortet und gerne in der GroKo die Wirtschaftslobby unterstützen will.

Nur der Wähler, wird das ganze wieder mal nicht als SPD Politik begreifen wollen.
Wichtig ist sich schnell weit aus Potsdam abzusetzen. Nichts mit dem sich anbahnenden Brandenburger Desaster zu tun haben.

Und hoffen dass das Hauptstadtstudio weiter durch heimelige inhaltsfreie Wohlwoll Pläuschen, die Bewerbung unterstützt.

Eigentlich wollte ich heute

Eigentlich wollte ich heute nicht mehr lachen
Aber die SPD hat echt Humor.

SPD bald unter 5%

ich lach mich Tod über so viel Unvermögen. Nimmt sich die SPD eigentlich noch selbst ernst?

16:48 von Der_Mahner

"" Am besten die SPD innerhalb einer GroKo wieder voranbringen? Man hat es offenbar immer noch nicht verstanden, wo das Problem liegt: Man kann nicht gleichzeitig Regierung und Opposition sein.""
#
Genau so ist es. Regierung in der Gro / Ko und Opposition , das klappt nie Herr Scholz. So geht es weiter auf die 5% zu

Koalitionsmöglichkeiten

Herr Scholz und Frau
Geywitz, gilt das Festhalten an der Koalition SPD / UNION
zunächst bis zum Ende
der laufenden Legislaturperiode (ok!) oder soll es diese Koalitionsmöglichkeit
auch nach der nächsten BT-Wahl geben?
Darüber müssen SPD-
Mitglieder und Wähler
in aller Deutlichkeit
informiert werden.

Das lila Duo

Der letzte Versuch der Seeheimer und Kahrs' letzte Patrone.
Herr Scholz ist als einer der Verursacher der Talfahrt der SPD natürlich wie kein Zweiter geeignet die Insolvez dieser einstmals bedeutenden Partei abzuwickeln.
Oder entscheiden sich die Mitglieder am Ende doch noch für ein sozialdemokratisches Doppel?

@andererseits 16.19

Olaf Scholz steht in meinen Augen weder für ein Tandem-Team-Führungsverständnis noch für einen Neuaufbruch der Sozialdemokratie, geschweige denn für neue linksorientierte Regierungskoalitionen!" Kein Widerspruch von mir- allerdings sehe ich immer noch nicht das Heil einer Partei wie der SPD in einem Tandem an der Spitze. Unter Willy war die SPD mehrheitsfähig und hatte einen ! Vorsitzenden, der die Partei mitriss. Wenn die Politik stimmt, würde mir der oder die richtige Vorsitzende reichen, da brauchts keine verkrampfte Tandembildung nach Geschlechter- und Windrichtungsproporz

War doch klar...

die beiden sind Garant für die nächste GroKo. Was habt ihr erwartet? Die sPD im Griff der Seeheimer! Daran wird sich nichts ändern. Letztlich hat der linke Flügel ausgedient. Posten+Dienstwagen zählen für die Delegierten mehr als die Basis. Die werden halt auf Linie gebracht. Die sPD, sorry CDUlight ist am Ende. Hoffentlich werden die das bald mal richtig spüren...

Die SPD nach vorn bringen?

Nicht das Land?
Nicht seine Bevölkerung?

Wer war noch gleich die Spd Politikerin, die da mitten im Brandenburger Wahlkampf, im ÖR sich dahingehend äusserte, dass man nicht unbedingt auf Wünsche und Sorgen der Bevölkerung hören müsse....( habe Namen und Quelle vergessen) solche Auffassung muss wohl weit verbreitet unter Politikern sein.

Na dann!

Zwei für die SPD

Scholz kennt man, steht für GroKo und weiter so, sagen die Artikel diese Woche.
Von der Nummer 2 kenne ich weder Namen noch wo Sie sonst mal in Erscheinung getreten ist.
Aber als Parteiloser muss ich die ja auch nicht kennen oder wählen, die SPD muss die Ehe mit der CDU beenden, dann geht es ihr auch wieder besser.

Und warum soll ich die SPD wählen, bei allen Dingen die sie durchsetzen will, ist nichts für mich dabei.
Im Gegenteil, am Ende hab ich weniger zum Leben weil alles teurer wird.

16:25, morgentau19

>>Scholz und Geywitz wollen "SPD wieder nach vorne bringen"

Ausgerechnet Scholz, ein Freund der Bilderberger, sagt ein Satz und liefert dazu die Pointe!

Das ist Satire pur!<<

Wer sind denn "die Bilderberger"?

Anscheinend.....

glaubt man in der SPD wirklich, daß nur ein DUO erfolgversprechend ist? Warum? Für mich macht das eher den Eindruck, daß man eine Quotenfrau vorweisen will! Für wen?Welche Bereiche werden denn dem weiblichen Teil des Duo zugeordnet? Ich glaube eher, daß die SPD sich nicht entscheiden kann zwischen den Ideologen, für die nicht die Realität, sondern das Parteiprogramm zählt und den Realisten, die erkannt haben, daß man erst etwas ändern kann, wenn man politische Verantwortung hat. Nachdem Teile der SPD der Meinung sind, daß nur der kleine Teil der HatzIV-Bezieher, der Abgehängten oder "prekär Beschäftigten" eine Wahl entscheidet, sieht es eher so aus, als wenn die SPD eigentlich garnicht so wirklich an politischer Verantwortung interessiert wäre! Da ähnelt sie nicht zufällig der LINKEN.

Drollig, die beiden

Zwei Kandidaten mit viel Humor? Da wird uns wohl das lachen vergehen.

Gutes Tandem

Die beiden sind echte Politprofis und Schwergewichte. Finanzen, Arbeit, Wohnungsbau, Umwelt, Familie, Bildung, Krankenkasse etc. sind Ihnen bestens bekannt. Das gefällt deren Gegner wie die anderen Bewerber, Parteien, Altlinke und den üblichen Boulevart gar nicht. Es kommen die üblichen Störmanöver, wer wann was wusste oder wer an allem Schuld ist.

Auch Menschen aus dem Sicherheits- und Schutzbereich wie Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr freuen sich.

16:19 von andererseits

"Da ist Olaf Scholz wohl ein "freudscher" unterlaufen, als er sagte: "wenn man es auf zwei Schultern packen kann, geht es leichter als wenn man es allein macht." - zwei Schultern hat man, wenn man es alleine macht, vier wenn man es als Tandem macht."

Das ist kein Freudscher.
Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der etwas auf beide Schultern packt. Angefangen von den Kohlenschleppern meiner Kindheit: der Sack Kohlen wurde auf EINER Schulter in den Keller getragen.

Olaf Scholz ist sehr wohl ein Team-Mensch.
Allerdings wünsche auch ich mir ein anderes Tandem.
Nichtsdestotrotz bewerte ich einen Menschen nicht ausschließlich aus seiner Vergangenheit (die wir Außenstehenden ohnehin nicht komplett erfassen).

Eine neue Situation erfordert neue Anpassung, und das traue ich ihm zu.

16:33, Bernd Kevesligeti

>>Scholz und Geywitz wollen "SPD wieder nach vorne bringen"...
Und das durch grinsen und beschwören.
In dem Artikel steht nichts über Inhalte.Steuerpolitik,Aufrüstung,Folgen der 2000er Jahre "Reformen",prekäre Beschäftigung.
Natürlich-daran wollen die "Hoffnungsträger" ja auch nichts ändern.Sie wollen nur "nach vorne".<<

Es geht hier nicht um ein Wahl- oder gar Parteiprogramm, sondern einzig und allein um die Tatsache, daß Scholz und Geywitz ihre Kandidatur für den Parteivorsitz bekanntgegeben haben.

Nicht mehr und nicht weniger.

Und natürlich tun die das nur aus reiner Lust an der Macht, wie das bei Politikern ja immer so ist. Eine andere Motivation gibt es natürlich nicht. Nie. Bei niemandem. Der SPD-Vorsitz ist ja auch ein immens prestigeträchtiger Job, geschaffen, um persönliche Eitelkeit zu befriedigen. Wahrscheinlich gab es deswegen in den letzten Jahren so viele SPD-Vorsitzende. Ich hab mich immer gewundert, warum die andauernd wechselten. Jeder wollte eben mal dran sein.

Grinsel

Voll ins Schwarze getroffen und mitten in der Realität gelandet.

Großes Glück

haben beide, wenn Deutschland einen Kurz oder Salvini hätten, würde das Lachen nicht nur den beiden schnell vergehen. Ich glaube den Wähler die 2015 unter zum Teil großen Schmerzen die SPD und CDU verlassen haben, wird ein oberflächliches Lachen nicht reichen.

16:45 von Jadawin1974

"Die SPD hat ein Riesenproblem: Sie weiss selber nicht mehr wo und für wen sie steht und wartet auf den Heilsbringer, der das den Genossen mitteilt und die Wahlen gewinnt. Keiner ins Sicht, aber vielleicht klappt das ja mit 2 Heilsbringern."

Das Wort "Heilsbringer" ist nun ausgerechnet bei der SPD NICHT am Platz.
Das sind eher die ganz Rechten, die starke Führungspersönlichkeiten wünschen und die man anhimmeln kann, weil sie so schön rücksichtslos sind.

Dass die Parteien nicht mehr wissen, wo sie stehen, liegt an einem Umschwung im politischen Denken, der fast alle Parteien ratlos macht.
Das wird man erst langsam verstehen, woran es liegt.

17:14, glogos

>>War doch klar...
die beiden sind Garant für die nächste GroKo. Was habt ihr erwartet? Die sPD im Griff der Seeheimer! Daran wird sich nichts ändern. Letztlich hat der linke Flügel ausgedient. Posten+Dienstwagen zählen für die Delegierten mehr als die Basis. Die werden halt auf Linie gebracht. Die sPD, sorry CDUlight ist am Ende. Hoffentlich werden die das bald mal richtig spüren...<<

Nun warten Sie doch bitte erst mal ab. Die Wahl hat noch nicht stattgefunden, und die Beiden sind beileibe nicht die einzigen Kandidaten.

16:19 von andererseits

„Olaf Scholz steht in meinen Augen weder... noch für einen Neuaufbruch der Sozialdemokratie, geschweige denn für neue linksorientierte Regierungskoalitionen.“

Richtig, Phantastereien oder gar DDR-Nostalgie wird es mit dem neuen Duo in der SPD nicht geben. Außerdem wissen sie, was bezahlbar ist und soziale Gerechtigkeit bedeutet. Anders sieht es noch bei den Grünen und den Linken aus. Sollten diese beiden Parteien nicht realitätsbewusster werden, wird es Nichts mit einer gemeinsamen Bundesregierung.

Frau Geywitz repräsentiert den Osten

noch weniger wie die aktuelle Bundeskanzlerin. Nach der Schule gleich in die Kommunalpolitik. Während des Studiums bei Abgeordneten beschäftigt. Danach Referentin des Landesverbandes und von da direkt in den Landtag, wo sie seitdem ihre Zeit absitzt. Kurz gesagt: Die Frau hat Zeit ihres Lebens nur in der Politik zugebracht und vom realen Leben der Bevölkerung keine Ahnung. Damit passt sie zwar wunderbar zu Olaf Scholz, aber nicht zu einer SPD die dem Jammertal entfliehen will. Da hätte man auch Martin Schulz oder Andrea Nahles weiterwurschteln lassen können.

@17:36 Sausevind

Ihre Korrektur meiner "freudschen" Interpretation ist in Ordnung. Ich habe allerdings schon einiges auf meinen beiden Schultern getragen... Was die Teamfähigkeit von Olaf Scholz angeht, wäre sicher spannend, unsere Kriterien dafür auszutauschen. Ich erlebe ihn wenig eingebunden und eher als Einzelkämpfer. Aber ich lege ihn nicht auf seine Vergangenheit fest. Skeptisch bin ich allerdings, ob er der richtige ist, um die SPD in eine profilierte Zukunft zu führen.

unten ist oben

es geht voran ;)
Die SPD ist wohl erst zufrieden, wenn sie unter 5% fällt- wie oft muss sie noch abgestraft werden, bis sie kapiert, das der Kurswechsel unter Schröder Selbstmord war.
Die SPD hatte eine große Zielgruppe ohne echte Konkurrenz, Arbeiter bzw kleine Arbeitnehmer, und was machen die dann? Suchen sich eine neue Zielgrupppe, die schon komplett vergeben ist, verprellen dafür die alte.
Konservative neoliberale wählen nunmal cdu, ökoneoliberale Grüne, nationale neoliberale afd und neoliberale ohne "Anstand" fdp- zumindest machen all diese Parteien Politik primär für Wirtschaft und obere 10%, lassen den Rest verarmen und absteigen.
Kein Platz mehr für die gleichausgerichtete SPD, ihre einzige Chance wäre Rückkehr zu Willy Brandschen Idealen, aber ohne entsprechend überzeugenden Personalien kaum denkbar.

Mit Scholz da rollts!

Bergab! Und das ist gut, denn die SPD ist überflüssig geworden.

von fathaland slim 17:36

Sie legen sich ja wieder ins Zeug.Wo bei nicht klar ist warum.Verteidigen Sie die Zwei ? Oder nicht ?
Und die große Zahl von SPD-Vorsitzenden in den letzten Jahren hat wohl was mit dem Abstieg und der Krise der Partei zu tun.

@17:16 Lyn

Ach, wissen Sie, man kann immer etwas in das reininterpretieren, was NICHT gesagt ist. Wenn es um
die Vorsitzendenfrage geht, ist doch völlig legitim, das auch mal als erstes zu betonen. Dass die SPD sich um unsere Land verdient gemacht hat, bestreitet niemand mit geschichtlichem Wissen.

Wer einmal lügt...

Herr Scholz hat doch ausdrücklich im Fernsehen betont, dass das Amt des Finanzministers zu zeitintensiv sei, um auch noch den SPD-Vorsitz zu übernehmen. Und wie bei Kramp-Karrenbauer gilt das zwei Wochen später nicht mehr? Offensichtlich ist auch Herr Scholz bereits in einem politischen Elfenbeinturm gelandet und er hat seine Wähler wohl vollkommen aus dem Blick verloren. Ich möchte von niemandem belogen werden, nicht von Kramp-Karrenbauer und nicht von Herrn Scholz: Beide sind nicht wählbar!
Außerdem war Herr Scholz so nah an Frau Nahles Seite, dass es verwundert, dass er in dieser Zeit die SPD keinen Schritt nach vorne gebracht hat. Unglaubwürdigkeit schadet der Partei und fördert den Verdruss der Wähler: Wieder ein Schokoladenstück für die AFD!

Scholz und Geywitz...

Olaf Scholz, der Mann mit feiner Ironie, der gerne Bücher liest, den kennt man. Er ist Bundesfinanzminister, SPD-Vizekanzler und - was neu ist: Er will SPD-Chef werden...
###
Und Olaf Scholz will die SPD wieder nach vorne bringen ? Ist mir was entgangen oder steht er schon als neuer Parteichef fest ? Aber gerade weil man ihn kennt, wird es schwer zu glauben, das gerade er die SPD wieder nach vorne bringt. Soviel ich weiß wird der/die neuen Parteichefs Anfang Dezember von der Basis neu gewählt. Und zwischen heute und Dezember sind noch drei Wahlen...

"SPD wieder nach vorne bringen"

Auch in der GroKo ? ? ? Ich habe mal schnell nachgerechnet, die SPD hat bei sämtlichen Bundestagswahlen seit 2005,- während sie als Juniorpartner in der Regierung beteiligt gewesen ist,- bis heute nur verloren, insgesamt Minus 16,4 % .
Statt Bücher zu lesen, wäre es vielleicht angebracht, sich mit den tieferliegenden Ursachen für das SPDesaster (z.B. AGENDA 2010 und Folgen oder marktkonforme Unkenntlichkeit) zu beschäftigen und entsprechende Korrekturen einzuleiten bzw. sogar die Reißleine zu ziehen . Falls es dafür nicht schon zu spät ist.
Ich glaube aber nicht, das dieses Duo das ernsthaft in Erwägung zieht.
Klara Geywitz und Olaf Scholz stehen für das "Weiter-so" , aber nicht für eine progressive, soziale Politik. Die bräuchten wir aber dringend, nicht nur beim Klimaschutz.

@fathaland slim 17.36

Der SPD-Vorsitz ist ja auch ein immens prestigeträchtiger Job"
Ist er wohl! Es handelt sich schließlich um den Vorsitz der ältesten demokratischen Partei in Deutschland in der Nachfolge von ganz großen Sozialdemokraten, von denen ich noch einige kennenlernen durfte. Nicht ohne Grund sagte Münte " das schönste Amt neben Papst" . Da braucht es kein Spitzeneinkommen, sondern den Willen, die Partei zu einen und zu stärken, weil eine starke SPD auch gut für die AN und das Land ist. Und es braucht auch nicht schon wieder Koalitionsspekulationen.

@17:12 deutlich

Das sehe ich deutlich anders, und der Vergleich zu Willi Brandt hinkt, denn das Gespür für Teamfähigkeit und auch Geschlechterproporz ist heute deutlich gestiegen. Ich habe nur Zweifel, ob Scholz das wirklich verkörpert. Ich habe aber andererseits auch Zweifel, ob alle, die sich hier an der Diskussion beteiligen, wirklich ein Interesse an einer klaren sozialen Neuorientierung der SPD haben.

die Medien müssen

wieder monatelang über die SPD und Ihre Wahl zum Vorsitzenden berichten. Irgendwie clever gemacht doch es wird langweilig wenn über eine Partei nur noch wegen Personalpolitik geschrieben wird.

Ungeliebte GroKo - den Spruch nimmt der SPD niemand mehr ab. Es ist die Partei in Deutschland der Pöstchen und Minister wichtiger sind als alles andere. Ich sehe sie mit viel Glück bei 10% bei der nächsten Bundestagswahl.

Kritik mal anders

Liebe Mitkommentatoren, habt Ihr außer persönlichen Angriffen und Schmähungen nichts zu bieten?

Deswegen hier mal ein Gegenentwurf: ich selbst wähle die SPD nicht, weil mir die Partei INHALTLICH nicht passt (zu viel Staats-Dirigismus und Bevormundung).

Auf der MENSCHLICH-PERSÖNLICHEN Ebene finde ich die beiden Kandidaten höchst respektabel.

Könnte jetzt nicht sagen ...

... dass mich das besonders inspiriert. Beide wirken recht farblos. Durch Taten oder besondere Denk-Anstöße sind beide noch nicht aufgefallen. Ah doch, höchstens wg halbherzuger Soli-Abschaffung, die spaltet.

"SPD nach vorne(!!) bringen!!"

Noch gestern stand die SPD direkt am Abgrund!

Und bereits schon morgen ist die SPD ein Schritt weiter!

Denn wer braucht die ehemalige Arbeiterpartei ohne Arbeiter SPD, die sich heutzutage NUR NOCH graduell von der politisch nach links gewanderten CDU unterscheidet, in dieser Form eigentlich überhaupt NOCH??

Eigentlich NIEMAND!!

Die Gewichtung Ihrer Berichterstattung...

... über das Kandidatenfeld ist ja schon geradezu absurd einseitig.

SPD wieder nach vorne bringen...

Die Partei wieder stark machen - so beschreibt das Duo Scholz/Geywitz seine Pläne für den SPD-Vorsitz. Das ginge am besten in der Regierung - auch in der ungeliebten GroKo.
###
Das wollte Martin Schulz 2017 auch schon. Und einige andere auch. Passiert ist es aber nun wirklich nicht. Stattdessen ist man erneut in diese ungeliebte Groko gegangen obwohl diese faktisch abgewählt wurde. Wohin das für die SPD geführt hat sieht man ja an den Umfragen...

@Sausevind, 17:43

"Das Wort "Heilsbringer" ist nun ausgerechnet bei der SPD NICHT am Platz"

Dieses Wort sollte überhaupt komplett aus dem Wörterbuch gestrichen werden.

"Dass die Parteien nicht mehr wissen, wo sie stehen, liegt an einem Umschwung im politischen Denken, der fast alle Parteien ratlos macht.
Das wird man erst langsam verstehen, woran es liegt"

Wahrscheinlich ganz einfach daran, dass unsere vernetzte Welt und die Vielfalt an zu bewältigenden Problemen, angefangen bei Klimawandel und Artenschwund, inzwischen so komplex geworden ist, dass kein Mensch (und auch keine Partei mehr) in der Lage ist, geeignete Lösungsansätze für diese gewaltigen Herausforderungen zu finden.

Die können grundsätzlich nur im demokratischen Konsens auf Basis der länderübergreifenden Mitwirkung bzw. fachlichen Vor- bzw. "Aufbereitung" sämtlicher für die Gestaltung von Politik relevanter Fakten und Daten durch sämtliche Experten auf sämtlichen Fachgebieten und deren allgemeinverständliche Erläuterung gefunden werden.

Oh weh

Die SPD ist immer für einen Spaß zu haben. Die beiden holen sich jetzt externe Berater und schärfen ihr Profil.

.... wenn man vom Regen in

.... wenn man vom Regen in die Traufe kommen möchte , dann Glück auf alte Genossen.
Ob der Wähler das honorieren wird, da habe ich meine Zweifel.
Um die SPD wieder auf Vordermann zu bringen, da braucht die SPD neue unverbrauchte Genossen und keine alten Genossen, welch geholfen haben diese SPD zu einer Partei zu machen, wo man nicht sieht, wofür die steht.
Die Wahlen im Osten werden zeigen, wohin das Barometer zeigt. Ich habe mit dieser Partei schon seit Schröder fertig und in meinem großen Bekanntenkreis ebenfalls.

Neue Löcher in alten Schuhen...

Scholz mag ja durchaus teamfähig sein aber der Lack ist ab.
Sein parteiinterner Spitzname lautet "Die Rote Null" und das wohl auch völlig berechtigt.
Scholz kann bestimmt vieles - aber die SPD resetten gewiss nicht.

@fathaland slim ... ich muss

@fathaland slim

... ich muss mich immer wieder wundern, was manche User kennen oder nicht kennen. Sie wissen also nicht, wer die Bilderberger sind. Googeln Sie einfach mal, da werden Sie fündig.

17:43, Sausevind

>>Dass die Parteien nicht mehr wissen, wo sie stehen, liegt an einem Umschwung im politischen Denken, der fast alle Parteien ratlos macht.
Das wird man erst langsam verstehen, woran es liegt.<<

Was übrigens beileibe nicht auf Deutschland beschränkt ist. Das lässt sich in sämtlichen "westlichen" Demokratien beobachten. Auch der Niedergang der Sozialdemokratie ist nicht neu, sondern ganz im Gegenteil. Die PvdA, die niederländischen Sozialdemokraten, erzielten beispielsweise bei den Parlamentswahlen 2017 5,7% der Stimmen. Bei der Europawahl haben sie dann allerdings 19% geholt, und das völlig ohne "migrationskritische" Rhetorik, die ja angeblich den dänischen Sozialdemokraten ihre 26% beschert haben soll. Man sollte die Sozialdemokratie also nicht voreilig abschreiben.

Selber ein Bein stellen

jetzt gibt es bei der spd viele kandidaten für den vorsitz. jede gruppe oder jeder einzelkandiat hat bestimmte ziele formuliert.
wofür steht denn die spd jetzt? es zeigt doch nur, das die spd nicht mit sich im reinen ist. man verunsichert die wähler zunehmend und verliert noch mehr anhänger.
die spd hat nicht mal mehr ein halbe millionen mitglieder ... können die das nicht einfach intern klären? muss da jeder seine philosphie breittreten?
warum machen die nicht eine casting-show daraus?

Scholz und Geywitz wollen die GroKo fortsetzen

"Die Partei wieder stark machen - so beschreibt das Duo Scholz/Geywitz seine Pläne für den SPD-Vorsitz. Das ginge am besten in der Regierung - auch in der ungeliebten GroKo"
So unterschiedlich sind die Meinungen unter den Kandidaten der SPD-Führung. Scholz und Geywitz wollen also die GroKo fortsetzen bis zu den nächsten Bundestagswahlen. Andere sagen aber klar und eindeutig, dass das nichts bringt und das Ende dieser GroKo wollen.
Ich bin nun gespannt, wofür sich die Mitglieder entscheiden: Die Mehrheit bestimmt, was aus der SPD werden soll.

Durch die Suche nach Kandidaten

ist die SPD wenigstens im Sommerloch in den Schlagzeilen geblieben.
Durch die Kandidatur von Scholz gab es noch etwas mehr Schlagzeilen.
Von Schulz zu Scholz ist es nur ein Buchstabe.

re blumi

"Nach der Schule gleich in die Kommunalpolitik. Während des Studiums bei Abgeordneten beschäftigt. Danach Referentin des Landesverbandes und von da direkt in den Landtag, wo sie seitdem ihre Zeit absitzt. Kurz gesagt: Die Frau hat Zeit ihres Lebens nur in der Politik zugebracht und vom realen Leben der Bevölkerung keine Ahnung."

Politiker leben irgendwo in den Wolken und nur wer erst zehn Jahre auf dem Bau malocht hat kennt das reale Leben.

Eine beachtliche Ansammlung radikaler Stereotypen.

andererseits 18.01

wirklich ein Interesse an einer klaren sozialen Neuorientierung der SPD haben."
das ist für die SPD nicht wirklich neu. Es würde reichen, wenn die SPD sich wieder für die AN und die sozial Schwächeren in den Vorstädten und einfachen Wohngegenden einsetzt und für die pragmatische praktische Politik macht statt Genderdiskussionen zu führen und sich im Gesinnungswettbewerb mit Grünen zu überbieten, dabei die Probleme liegen zu lassen oder klein zu reden.

Fragen und Antworten

Schön, der Kandidat hat einige der aktuell brennenden Fragen aufgeschnappt und kann sie sogar fehlerfrei wiedergeben. Seine Antworten auf diese Fragen habe ich allerdings noch nicht zur Kenntnis nehmen dürfen. Allerdings wäre in seiner exponierten Position ja auch bisher ausreichend Gelegenheit gewesen die eine oder andere Antwort zu formulieren...

re pkeszler

"Scholz und Geywitz wollen also die GroKo fortsetzen bis zu den nächsten Bundestagswahlen. Andere sagen aber klar und eindeutig, dass das nichts bringt und das Ende dieser GroKo wollen."

Ich habe das mit den Kandidaten nicht genau verfolgt. Welches Pärchen will denn die GroKo beenden?

Abschreiben? Nein.

Da gebe ich Ihnen Recht. Abschreiben sollte man die "SPD" nicht. Aber Fragen stellen sehr wohl. Wie z.B. die: Warum wurde der Spitzensteuersatz derart gesenkt? Warum mussten partout die Banken dereguliert werden - die Folgen sind bekannt. Warum war es nötig, denen, die auf Hartz IV angewiesen waren/sind, (in einem regelrechten Papierkrieg) die Würde in entwürdigender Befragung zu nehmen? Kann ein Mensch tatsächlich "ausgeliehen" werden? Und Arbeit für einen € pro Stunde: Ist das nicht sittenwidrig?
Das sind nur ein paar von vielen Fragen. BIS Schröder/Fischer habe ich immer rot-grün gewählt, aus tiefschwarzem Elternhause stammend. SCHOLZ? Baut man ein neues Haus mit alten, angebrannten Balken?

@karwandler 18.57

Sie werden vielleicht überheblich lachen, aber in Frankreich arbeiten selbst Studenten der Eliteunis während des Studiums mal in der Fabrik, um mal die Realität weiter unten kennen zu lernen. Ich finde das gut, könnte eine gewisse Erdung und Demut bringen

17:51, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 17:36
Sie legen sich ja wieder ins Zeug.Wo bei nicht klar ist warum.Verteidigen Sie die Zwei ? Oder nicht ?<<

Ich verteidige, wenn überhaupt, den Beruf des Politikers, den Sie in Ihrem Kommentar mit pauschalen Herabsetzungen überziehen. Ich finde, man sollte auch dem politischen Gegner mit Fairness gegenübertreten und ihn nicht auf der persönlichen Ebene herabsetzen, und die SPD scheint ja so ziemlich Ihr Hauptgegner in der Politik zu sein.

>>Und die große Zahl von SPD-Vorsitzenden in den letzten Jahren hat wohl was mit dem Abstieg und der Krise der Partei zu tun.<<

Ja, Sie machen sehr deutlich, daß Sie die SPD nicht mögen und ihr alles Schlechte wünschen.

@18:20 von supergescheit

Sie wollen nicht ernsthaft Deutschland, mitten in Europa, mit einem Land wie Jemen vergleichen?

Wenn man sich allerdings ausschließlich nach unten orientiert, dann geht es auch nur noch nach unten.

Gesünder ist es, sich an Erfolg zu messen. Um zu schauen, dass es vorwärts geht. Der Blick nach unten ist da wenig hilfreich.

Ich denke, dass Herr Scholz

Ich denke, dass Herr Scholz durchaus solide, aber nicht unbedingt sozialdemokratische Politik macht.
Er ist für mich aber der Inbegriff von dröge und damit wohl wenig geeignet, einer somnolenten Partei neues Leben einzuhauchen.

um 17:27 von fathaland slim

Wer sind denn "die Bilderberger"?

Zur Information: >https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz<

Bitte selbst durcharbeiten.

18:54 von collie4711

aber ob nochmal 100% verkündet werden, wage ich zu bezweifeln. selbst die spd sollte lernfähig sein

um 19:12 von karwandler

"Ich habe das mit den Kandidaten nicht genau verfolgt. Welches Pärchen will denn die GroKo beenden?"
Soviel ich weiß, haben die beiden OB von Flensburg und Bautzen vor, die Groko zu beenden und auch Schwan und Stegner haben sich in der Richtung geäußert und auch der Gesundheitsexperte der SPD Lauterbach will mit Nina Scheer die Koalition verlassen.
Also alles noch in Fluss!

re deutlich

"Sie werden vielleicht überheblich lachen, aber in Frankreich arbeiten selbst Studenten der Eliteunis während des Studiums mal in der Fabrik, um mal die Realität weiter unten kennen zu lernen. Ich finde das gut, könnte eine gewisse Erdung und Demut bringen"

Wieviele Studenten das tun, und vor allem aus welcher Motivation, kann man wo nachlesen?

Und mal ein Praktikum in der Produktion können sicher auch viele der angeblich ungeerdeten Politiker aufweisen.

18:15 von Trixi vom Storch

wieso diese aussage?

die cdu hat halt nicht so viele alleskönner wie die spd

@17:03 von Marcus2

"Und hoffen dass das Hauptstadtstudio weiter durch heimelige inhaltsfreie Wohlwoll Pläuschen, die Bewerbung unterstützt."

Sehr schön formuliert. Obwohl es traurig ist, kann ich mir das Lachen gerade nicht verkneifen.

von fathaland slim 19:22

Na gut,Sie verteidigen den Beruf des Politikers,ohne von Inhalten zu sprechen.Und der "SPD alles Schlechte wünschen".Da kann man mit einer Literaturempfehlung antworten:Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie,Verlag Wiljo Heinen,Berlin.

19:29, Niemand

>>um 17:27 von fathaland slim
Wer sind denn "die Bilderberger"?

Zur Information: >https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz<

Bitte selbst durcharbeiten.<<

Ja, herzlichen Dank.

Ich bin natürlich über die Bilderbergkonferenzen informiert.

Jeder, der mal an einer teilgenommen hat, ist also ein Bilderberger. Auch beispielsweise Jürgen Trittin.

Kann es sein, daß sie den leicht ironischen Unterton in meiner Frage nicht erkannt haben? Im Kommentar, auf den ich antwortete, wurde Olaf Scholz ja Nähe zu "den Bilderbergern" vorgeworfen, bzw unterstellt.

karwandler 19.31

ich habe in F studiert und habe auch Studenten der Eliteunis kennengelernt. Das galt verpflichtend für Alle. Wenn Sie was zum Nachlesen brauchen, sehen Sie doch mal selbst auf den Seiten der HEC oder der ENA nach

19:36, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 19:22
Na gut,Sie verteidigen den Beruf des Politikers,ohne von Inhalten zu sprechen.Und der "SPD alles Schlechte wünschen".Da kann man mit einer Literaturempfehlung antworten:Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie,Verlag Wiljo Heinen,Berlin.<<

Wie ich schon schrieb, scheint die SPD ja Ihr Hauptgegner zu sein.

Ich sehe die Partei, aus der ich vor langer Zeit ausgetreten bin, allerdings ein wenig differenzierter.

19:22 von fathaland slim

Ja, Sie machen sehr deutlich, daß Sie die SPD nicht mögen und ihr alles Schlechte wünschen.

Vielleicht etwas pathetisch, aber sonst zutreffend. Die SPD hat aber auch alles dafür getan um die Gunst des Wählers zu verlieren.

@fathaland slim, 19:22 re @Bernd Kevesligeti

Ich finde, man sollte auch dem politischen Gegner mit Fairness gegenübertreten und ihn nicht auf der persönlichen Ebene herabsetzen, und die SPD scheint ja so ziemlich Ihr Hauptgegner in der Politik zu sein.

Ich finde, mit der letzten Aussage tun sie dem Foristen Unrecht. Man kann über so manche Entwicklungen innerhalb der SPD entsetzt oder verzweifelt sein. Ich kenne diese Gefühle sehr gut, mir geht es oft auch so. Das macht einem die Partei aber nicht gleich zum Feind. Den Foristen, dem Sie antworten, halte ich für jemanden mit sozialem Gewissen und glaubwürdigem Engagement für Gerechtigkeit. Da kann man aus schierer Ohnmacht angesichts des (wahrlich nicht unverschuldeten) Niedergangs der SPD schon mal wütend denken "mannomann, kapieren die's nie? Wir brauchen doch eine starke Sozialdemokratie!"

@19:13 von Euterpe

"Wie z.B. die: Warum wurde der Spitzensteuersatz derart gesenkt? Warum mussten partout die Banken dereguliert werden - die Folgen sind bekannt. Warum war es nötig, denen, die auf Hartz IV angewiesen waren/sind, (in einem regelrechten Papierkrieg) die Würde in entwürdigender Befragung zu nehmen? Kann ein Mensch tatsächlich "ausgeliehen" werden? Und Arbeit für einen € pro Stunde: Ist das nicht sittenwidrig?"

Sie sprechen mir aus der Seele.

"BIS Schröder/Fischer habe ich immer rot-grün gewählt, aus tiefschwarzem Elternhause stammend."

Ich auch.

um 19:40 von fathaland slim

Kann es sein, daß sie den leicht ironischen Unterton in meiner Frage nicht erkannt haben? Im Kommentar, auf den ich antwortete, wurde Olaf Scholz ja Nähe zu "den Bilderbergern" vorgeworfen, bzw unterstellt.

Tut mir ehrlich leid, die Ironie in Ihrem Beitrag habe ich nicht erkannt.

Aber noch mal zu den Bilderberg-Konferenzen: Ich habe mir die Freude gemacht und die Berichte, soweit zugänglich, durchgelesen. Die dort versammelten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Militär, Medien, Hochschulen, Hochadel und Geheimdiensten haben eine eindeutige Agenda, die wenig mit den Bevölkerungen und deren Hoffnungen und Wünschen zu tun hat.

Gratulation, Herr Scholz

Klara Geywitz über ihr Leistungsprofil:
- "...kein dekoratives Salatblatt..."
- "(weil) Ostdeutsche, ein sehr feines Gespür..., wie Menschen sich fühlen..."
-"Eine einfache Person aus dem Volk.."
-"...stehe im Leben..."
-(will) den Kapitalismus steuern...regulieren..."
Bleibt hinzu zu fügen:
- Akademikerin und seit Politikstudim Politikerin
- Befürworterin von Agenda 2010
Eben eine Frau, ein Mensch aus dem Osten, "wie du und ich".
Wie ich aber doch nicht; Denn ich komme bei dieser neuen listig lustigen Herzblatt-Staffel "SPD Liebe zu zweit" voll auf meine Kosten.
Ich sag mal was nettes zu Olaf Scholz: er gefällt mir an der Seite von Klara Geywitz, er ist da ein gutes, erfrischendes, denkendes Korrektiv. Er kommt gur raus - Gratuliere zu dieser Wahl.

von fathaland slim 19:51

Wieso Hauptgegner ?
Und wie "differenziert" sehen Sie die Partei denn ?

19:52 von Anna-Elisabeth

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Gerade der Hinweis auf Harz IV war sehr wichtig weil es das allerletzte war, was sich die SPD hätte ausdenken dürfen.

Ich wünsche den Beiden und

Ich wünsche den Beiden und dieser Partei, viel viel Glück, denn auch Elfie Handricks hat ja ganz guten Wahlkampf gemacht.

Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/schwerer-stand-
spd-im-osten-100.html

Am 21. August 2019 um 19:22 von fathaland slim

"Ich finde, man sollte auch dem politischen Gegner mit Fairness gegenübertreten und ihn nicht auf der persönlichen Ebene herabsetzen..."
#
#
Das ist doch mal etwas, das sich so einige aufschreiben sollten und neben den PC legen wenn Sie hier ein Kommentar schreiben.
Oder gilt die Fairness nicht für alle Parteien?

19:51 von frosthorn @fathaland slim, 19:22 re @Bernd Kevesliget

"Ich finde, mit der letzten Aussage tun sie dem Foristen Unrecht."

Das denke ich auch. Danke für Ihre ausführliche Bergründung, der ich mich anschließen möchte.

Wetten dass...

das nichts wird, weder mit Scholz und Co, noch sonst wem!
Die SPD und welch Freude, auch die CDU, also unsere Volksparteien, dürfen sich langsam verabschieden.
Soviel Lug und Trug, rückwärts gewandt sein, es war fast unerträglich.
Ich freue mich wirklich, das noch zu erleben!

Werte Genossen

Wer soll Euch noch glauben nachdem Ihr Euch jahrelang verbogen habt bis zur Unkenntlichkeit nur um ein bisschen Mittehirten zu können.Übergebt doch die Überreste Eurer Partei dem letzten Sozialdemokraten den es noch gibt,und der heisst nunmal Oskar Lafontaine.

20:07 von Barbarossa 2

"Sehr gut auf den Punkt gebracht. Gerade der Hinweis auf Harz IV war sehr wichtig weil es das allerletzte war, was sich die SPD hätte ausdenken dürfen."

Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der wichtige Beitrag kam von "Euterpe", dem ich mich angeschlossen habe.

Dennoch Danke für die Antwort.

Gruß A-E

ja was denken sie denn

das sie die Karre aus dem Dreck ziehen,der Zug ist abgefahren das können sie sich abschminken, die SPD ist ein sinkendes Schiff und die CDU auch bald wenn sie nicht aufpassen,dann werden sie von Grün und Rot überrollt und dann armes Deutschland.
Mehr kann man dazu nicht sagen.

Gut gebrüllt Olaf

mit diesem Duo knapp unter 10 % bei der nächsten Wahl.
Frau Nahles wird sich vor Lachen kugeln !

@18:14 von Frank von Bröckel

"Denn wer braucht die ehemalige Arbeiterpartei ohne Arbeiter SPD,..."

Jeder lohnabhängig Beschäftigte, die Arbeitslosen, die Kranken und alle, denen eine gesunde Sozialpolitik wichtig ist.
Das die SPD gebraucht wird, hat inzwischen sogar der Journalist Jan Fleischhauer (ehemals SPIEGEL jetzt Focus)
erkannt. Und der ist garantiert kein "Roter".

Ich fände Stegner ...

... als Parteivorsitzender ja besser.

Dann scheitert die SPD an der 5 % Hürde.

19:59, Niemand

>>Aber noch mal zu den Bilderberg-Konferenzen: Ich habe mir die Freude gemacht und die Berichte, soweit zugänglich, durchgelesen. Die dort versammelten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Militär, Medien, Hochschulen, Hochadel und Geheimdiensten haben eine eindeutige Agenda, die wenig mit den Bevölkerungen und deren Hoffnungen und Wünschen zu tun hat.<<

Es handelt sich großenteils um Personen des politischen und wirtschaftlichen Lebens, die sich oft im Ruhestand befinden.

Jürgen Trittin erwähnte ich ja schon, und auch Helmut Schmidt war ein "Bilderberger". Aber das wissen Sie ja alles, wenn Sie den Wikipediaartikel gelesen haben.

Und auch über die Verschwörungstheorien, die sich um diese Konferenz ranken, werden Sie dort gelesen haben. Stichwort "geheime Weltregierung".

Meinen Sie dies vielleicht mit der "eindeutigen Agenda"?

Darstellung: