Ihre Meinung zu: SPD-Vorsitz: Scholz will Doppelspitze mit Geywitz

20. August 2019 - 15:04 Uhr

Finanzminister Scholz will sich zusammen mit der Brandenburger Landtagsabgeordneten Geywitz um den SPD-Vorsitz bewerben. Die 43-Jährige gilt als Hoffnungsträgerin der Sozialdemokraten in Brandenburg.

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Kommentare

Leider, leider

bin ich mir fast sicher, dass Scholz oder ein anderer der einflussreichen Seeheimer Agenda-Architekten das Rennen machen wird. Ich schreibe deshalb leider, weil ich in der Neuaufstellung der Partei tatsächlich eine Chance sehen würde, wenn es denn wirklich dazu käme. Aber ich fürchte, wir werden den alten Wein bekommen, und den noch nicht mal in neuen Schläuchen.

Und nein, weil das bestimmt wieder kommt: die Agenda 2010 war nicht unumgänglich und Schröder / Fischer haben die deutsche Wirtschaft nicht vor dem Untergang gerettet. Und schon gar nicht das geschaffen, was man früher mal "Arbeitsplatz" nannte.

@fathaland slim, 15:12

Und die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ihr Wortspiel ist mir irgendwie unheimlich. Es sei denn, Sie wollen Frau Geywitz Hoffnung auf ein langes Leben machen.

Doppelspitze

Geschlechtergerechtigkeit in allen Ehren, aber ist es wirklich clever, die Spitze mit 2 Personen zu besetzen? Wenn die sich nicht einig sind wird gar nichts mehr entschieden oder es werden wachsweiche Kompromisse geschlossen, die allen gerecht werden wollen und am Ende alle frustrieren. Ich halte davon gar nichts. Es kann nur eine oder einer die Verantwortung tragen. An der Spitze sollte der geeignetste Kandidat stehen oder die geeignetste Kandidatin. Die Doppelspitze wird der SPD weiter schaden.

Ich kenne Frau Geywitz nicht

bin wohl auch zu weit weg von Brandenburg. Warum es aber partout ein Paar an der SPD-Spitze braucht ist mir immer noch nicht klar. Münte sagte mal " das schönste Amt neben Papst" und der Vatikan hat auch noch keine Doppelspitze. Wie machte es damals nur Willy Brandt, der ganz alleine die Mitglieder begeisterte und die SPD so lange führen und hinter sich bringen konnte?

Scholz...

..ein Visionär mit bahnbrechenden Ideen, wie die alte Dame SPD wieder flottgemacht werden kann, ein die Massen begeisternder Redner.... Wer's glaubt.... Scholz steht für das Weiter so und genau das ist es, was die SPD gerade nicht braucht. Es bedarf einer Person mit Charisma und starker Ausstrahlung. Brandt, Schmidt, aber auch Schröder, auch Lafontaine waren solche Charaktere und sie haben's geschafft...bis auf Oskar, der zu sehr polarisierte. Scholz hat nichts von deren Ausstrahlung. Er wirkt eher wie eine Packung Valium.
Inhaltlich muss ein(e) Vorsitzende(r) noch nicht mal konkret werden (Inhalt wird grenzenlos überschätzt), aber der Wille, den Laden BRD als BK zu schmeißen, muss klar erkennbar sein. Also bitte nochmals im Zauberhut nachschauen, ob nicht doch noch ein Häschen drinnen ist. Mit Scholz döst sich die SPD Richtung 10% und zwar von unten.

Wenn man sich mit DIN Iso

Wenn man sich mit DIN Iso Zertifizierung bechäftigt, wird man feststellen, daß es nur EINEN Verantwortlichen am Schluß geben kann. Es kann also nur EINEN Chef geben. Im Kindergarten nannte man den "den Bestimmer". Heute ist der der Leader. Wie auch immer, zwei sind da einer zu viel.
Auch wenn das mathematisch aufgeht, hier sind zwei Halbe eben kein Ganzes.
RIP SPD

Politisches Kasperletheater

Schon die Idee einer geschlechterspezifischen Doppelspitze ist fraglich, weil sie die neuesten Entwicklungen etwa in Bezug auf Diverse nicht berücksichtigt und damit ungewollt diskriminierend wirkt. Das System des Tandems aber ist geradezu aberwitzig. So nimmt man durch den erzwungenen Zusammenschluss mit dem unbeliebten politischen Auslaufmodell Scholz der Zukunftshoffnung Geywitz alle Chancen. Statt die beste Genossin und den besten Genossen zu wählen, muss ein Tandem gewählt werden, so dass auch ein/e Mitläufer/in einen Spitzenposten bekommt. Dass profilierte Politiker wie die Ministerpräsidenten Weil und Schwesig oder die Ministerinnen Giffey und Schulze diese Art von politischem Kasperletheater nicht mitmachen, ist kein Wunder.

15:18, frosthorn

>>@fathaland slim, 15:12
"Und die Hoffnung stirbt zuletzt!"

Ihr Wortspiel ist mir irgendwie unheimlich. Es sei denn, Sie wollen Frau Geywitz Hoffnung auf ein langes Leben machen.<<

Ich war das nicht.

Gruß,

CR

15:40 von Kommentator

hat sich genosse weil nicht erst am wochenende beleidigt gegeben, weil er, der grosse macher, nicht gebeten worden ist, auf schröders spuren zu wandeln?

Was will nun die SPD?

Die Doppelspitze war doch schon in anderen Parteien erfolgreich, warum soll es dann bei der SPD nicht klappen? Und wenn die Partnerin noch dazu aus dem Osten kommt, dann könnte es mit ihr etwas werden. Aber entscheiden müssen dann die Parteimitglieder sowieso, ob sie die GroKo weiter führen oder beenden wollen. Das hängt doch auch von den gewählten Kandidaten ab.

Eher hoffnungs(los) für Sozialdemokraten in Brandenburg.

Von Platz 1 bei der letzten Wahl (in 12 Tagen) auf einen Platz hinter der AfD ?
Inwieweit ist das auch ein Ergebnis der "Hoffnungsträgerin der Sozialdemokraten in Brandenburg"?

15.32 Chili58 - Visionär mit bahnbrechenden Ideen

Das wünschen Sie sich Chili58.
Nicht nur Sie.
Nicht nur die SPD Wähler.
Sondern ganz Deutschland.
Uns fehlt eine richtige echte Opposition.
Voller Ideen und Zukunftsdrang.
Damit die müde CDU wieder munter wird.
Aber ich denke wir dürfen weiter dösen.

15:19 von Schlüsselmann23

"Es kann nur eine oder einer die Verantwortung tragen"

Kann ich nicht erkennen. Auch in der Erziehung müssen beide Eltern gemeinsam ein Modell entwickeln.

"An der Spitze sollte der geeignetste Kandidat stehen oder die geeignetste Kandidatin."

Man ist das so gewohnt - aber welchen Sinn macht das?
Besser als zwei wäre sogar noch ein ganzes Team, das alle oder zumindest viele Aspekte miteinander zu verbinden sucht.

Einer alleine macht zu viele Fehler.

Unisex...

Es mag ja sein, daß professionelle Politikberater inzwischen auch der SPD eine Doppelspitzenstrategie empfehlen ... ich persönlich halte das für grundfalsch.
_
Politik ist per se "unisex", und wo Geschlechterunterschiede betroffen sind, ist Sachlichkeit entscheidend. Wer hingegen als Marketing auf jeweils geschlechtsspezifischen Zuspruch setzt, vertieft leichtfertig gesellschaftliche Spaltungen und verwässert die Allgemeingültigkeit von Politik. Denn auch eine m/w-Doppelspitze braucht zur Glaubwürdigkeit den Konsens in Sachfragen... was wiederum unnötigen Konfliktstoff bietet.
_
KURZUM: Politische m/w-Doppelspitzen mögen viell. vorübergehend zeitgeistige Zustimmung bringen, sind aber für Realpolitik bisher nachweislich nirgendwo ein Erfolgskonzept. Oder kennt jemand irgendwo ein m/w-Präsidenten- oder Kanzler-Duo..?

Na dann...

Kann man ja mal gespannt sein. 13? Kandidaten, was für ein trara. Scholz ist eh ein weiter so Politiker. Und die SPD wird durch das ganze tam tam nicht beliebter, die haben sich komplett verloren, find ich.

@15:54 von Sausevind

"Kann ich nicht erkennen. Auch in der Erziehung müssen beide Eltern gemeinsam ein Modell entwickeln."

Sie setzen das Führen einer Partei mit Kindererziehung gleich? Wer soll denn erzogen werden? Die Mitglieder? Der Wähler?

"Man ist das so gewohnt - aber welchen Sinn macht das?"

Eben den Sinn, dass der bestgeeignete (zumindest in der Theorie, denn die SPD beweist seit Jahren das Gegenteil) den Posten übernimmt, und nicht zehn, die weniger gut dafür geeignet sind.

"Besser als zwei wäre sogar noch ein ganzes Team, das alle oder zumindest viele Aspekte miteinander zu verbinden sucht."

Und dafür braucht es nur einen einzigen fähigen Kandidaten und nicht mehrere.

"Einer alleine macht zu viele Fehler."

Und viele Köche verderben den Brei.

NACHTRAG...

Zur jetzt auch von der SPD präferierten "Tandemstrategie" muß man freilich auch sagen, daß es sich nicht um die elementare Frage der Staatsführung handelt, sondern "lediglich" um die interne Suche nach einer neuen Parteispitze(nkonstruktion). Da kann man ja mal von anderen Parteien abkupfern und selbst experimentieren... ob so vielleicht doch irgendwie ein neues und begeisterungsfähiges Parteiprogramm entsteht. Nicht morgen und schon gar nicht mit den alten Köpfen. Aber irgendwann aus der Opposition heraus wieder durchzustarten, wäre ja nicht undenkbar...

Das wird nichts

Das ganze Theater um die SPD-Spitze ist mir suspekt. Dadurch werden die Genossen noch weitere Wähler verlieren. Finanzminister Scholz hat doch kein Charisma. Spitzenleute fallen in dieser Partei sehr tief, das sollte auch Frau Geywitz wissen.

Naja alle vier Jahre darf der

Naja alle vier Jahre darf der Wähler die Lage ja auch neu bewerten, bleibt zu hoffen das der Wähler davon auch gebrauch macht und die -gute Arbeit- der GroKo Parteien entsprechend -belohnt-.
Der Olaf, die (schwarze) Null und Bilderberger-Freund, will nun also doch ja ? Er denkt sich: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Falls er ja noch jemanden für die Doppelspitze sucht, ich darf Elfie Handrick empfehlen, die hat das Zeug dazu.
Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/schwerer-stand-
spd-im-osten-100.html

Schade...

denn ich finde mich in keiner Partei, keinem Programm und keinem Politiker / Politikerin wieder...leider auch bei der guten, alten SPD.

Das war vor einigen Jahren noch anders...

Was hatten wir für symbolträchtige Zeiten, als es noch echte Parteien des Volkes gab, vernünftige, transparente und verständliche Parteiprogramme mit wahren Persönlichkeiten und Charakter!

Heute kann man nur noch den Kopf schütteln, wenn man sieht was unsere Vertreter und Berufspolitiker aller Parteien in Berlin abliefern!

Machterhalt, Politik am Volk vorbei, keine Ideen und völliger Realitätsverlust werden bei der nächsten Wahl garantiert in Rechnung gestellt...armes Deutschland!!!

Rückzug

Es ist an der Zeit sich zurückzuziehen.

Bewerbungen bei der SPD O.K.
Die letztliche Abstimmung betrifft die
Parteimitglieder der SPD.

Das mediale Interesse zurücknehmen, bzw.
haben die Bewerber meiner Erkenntnis nach wohl auch einen entsprechenden internen Prozess zu durchlaufen.

Vorschläge an die Partei zu richten geht ja auch nicht. Wenn doch, ich hätte meine Wunschkandidaten, eine Begründung könnte ich ebenso liefern.

Neutral mit gebotenem Respekt und Anstand.

Die besten Wünsche, die Orientierungsphase wenn vorbei ist sehen wir die Sozialdemokraten wieder klar und deutlich.

Die Pull Over Masche im Duett beim Fischen

Der SPD hat diese Doppel-Masche noch gefehlt. Die Masche ist die Verbindung zweier Schlingen. Was steckt dahinter? Nicht immer ein*e Meisterstricker*in. Ein bewährtes Strickmuster wie anno dazumal ist das gerade nicht. Damals hatte jede*r einen Pull Over allein für sich.
Wenn heute zwei sich einen teilen, besser aufpassen mit der Spucke. Luft halten ist eher angesagt. Führungsduette sind ganz bestimmt kein Politikelexier, nur kurzatmiges Konzedieren, weil andere Maschen und Muster im Moment außer Mode sind.
Eine Tarnkappe, ein Kinderversteck, noch geteilt durch zwei und keine*r weiß mehr hinterher, stecken wir jetzt im Schlamassel, ist das wahr oder Mythologie? Wer wäscht den Dreck weg?
Die Doppelspitzenmasche hat Vorbilder: Marx & Engels, Lenin & Stalin, Adenauer & Erhard, Brandt & Schmidt; Meine Favoriten waren Stan Laurel & Oliver Hardy, die beherrschten den Schlamassel-Tanz am besten.
Wird die SPD-Lanze mit zwei Spitzen sie übertreffen? Sie wird nur einen kleinen Fisch aufspießen.

Insgesamt scheint die SPD

Insgesamt scheint die SPD sich mit ihrem Kandidatenkarussell weiter nach links zu bewegen. Die Annäherung zur LINKEN scheint vorgezeichnet. Schade nur, dass den Konservativen letztlich wertvolle Stimmen durch die AFD verlorengehen, da diese Partei für eine Regierungsbildung auf Bundes- und Landesebene nicht in Frage kommt und auch in Zukunft kaum in Frage kommen wird.

@Adeo60 17.21

Schade nur, dass den Konservativen letztlich wertvolle Stimmen durch die AFD verlorengehen, da diese Partei für eine Regierungsbildung auf Bundes- und Landesebene nicht in Frage kommt und auch in Zukunft kaum in Frage kommen wird."
Das hat man anfangs von den Grünen auch gesagt und bei der LINKE ebenso. Irgendwann ist der Machtwille doch stärker. Ich kann nicht in die Zukunft sehen, Sie?

Ja wo sind sie denn ?

Die Macher wie einst Brandt,Schmidt, Wehner in der heutigen SPD die diese Partei wieder nach vorne bringen können. Ich sehe aus der ersten Reihe Keinen. Und es braucht auch keine Doppelspitze m.M. Der einzigen der ich es traue die SPD zu führen wäre Simone Lange .

Doppelspitze: Scholz und wer...?

Liebe SPD, lasst doch eine weibliche Kandidatin und einen männlichen Kandidaten bei einem Parteitag wählen. Und die sind es dann!

Vorab "Kandidaten-Koalitionen" weiblich/männlich zu schmieden und dann gegeneinander anzutreten ist nicht der richtige Weg!

Machen lassen

Bei der CDU wurde monatelang über die Wahl eine/r/s neuen Vorsitzenden medial gejubelt. "Endlich mal Demokratie durch die Mitglieder".
Bei der SPD darf das nicht sein, wie die meisten Foristen hier von sich geben.
Ist das etwas anderes??

"Leider, leider" um 15:15 von frosthorn

Der Grund für den Niedergang der SPD ist nicht die Agenda 2010 sondern vielmehr, dass sie sich mehr und mehr davon abwendet.

Wie soll man einer Partei vertrauen, die sich von ihren eigenen Erfolgen distanziert?

Wenn Schröder diese Themen nicht so konsequent angegangen hätte, würden wir heute in griechischen Verhältnissen leben.

Welcher Hohn

da spricht ein Herr Scholz von Erneuerung und sieht sich als Zukunftsmodell der SPD.
Dabei war er dabei, als die SPD unter G. Schröder die SPD an den Baum gefahren hat. Er war Verfechter der Agenda, hat geholfen, Millionen von Bürgern in die Armut zu treiben, war maßgeblich an der Rente mit 67 beteiligt.
Und jetzt will er den Messias, den Retter spielen? Er hängt die Fahne in den Wind, um auf der Sonnenseite des Lebens zu sein. Es geht um Macht, Einfluß und viele Euros.
Mit ihm wird die SPD unter 5% kommen und sich endgültig verabschieden. Und das mit Recht.
Wenn sie die SPD nicht wirklich erneuert, hat sie keine Zukunftschancen. Und zur ERneuerung brauchte es keine alten Betonköpfe, sondern junge innovative, charismatische Menschen.

Erneuerung von Grund auf

Oh Gott, ist das ein Team, das Hoffnung bringt? Nein! Beide haben in ihrer Karriere höchstens sehr durchschnittliche Ergebnisse geliefert. Es ist besser, die SPD geht in die Opposition und erneuert sich. Da ist weit und breit weder Kompetenz noch Charisma zu entdecken. Mit einem Nachwuchs wie Herr Kuehnert wird es noch schlechter! Meine Prophezeiung: die SPD rutscht erstmal unter 5%. Mit Recht, sie hat es nicht anders verdient bei solch einer Inkompetenz. Das ist schlecht, aber nicht zu ändern. Bei der CDU/ CSU ist es auch nicht besser. Bei wem überhaupt?

Seit diesem aufdringlichen

Seit diesem aufdringlichen Kanditatenflashmob ist es ganz schön unübersichtlich geworden. Erst hat sich der Olaf noch geziert und nun drängelt er sich vor auf dem Schleudersitz platz nehmen zu dürfen. Naja, erst das Hüh und dann das Hott, das hat Tradition in dieser -Partei-, man erinnert sich an den 100%igen Heilsbringer. So sieht nun halt Glaubwürdigkeit aus bei denen.

An Bewerbern um die

Führung mangelt es der SPD nun nicht mehr.
Es kann jetzt nur noch um die Richtung gehen.
Bei den meisten der Bewerber sehe ich den Pfeil nach unten.
Den wirder nach oben zu drehen, traue ich keinem der Kandidaten zu.
Von 1963 bis zu Schröder habe ich diese Partei aus Überzeugung gewählt.
Mit der gleichen Überzeugung werde ich sie derzeit nicht wählen.

18:04 von mannigfaltig

"Leider, leider" um 15:15 von frosthorn

Der Grund für den Niedergang der SPD ist nicht die Agenda 2010 sondern vielmehr, dass sie sich mehr und mehr davon abwendet.

Wie soll man einer Partei vertrauen, die sich von ihren eigenen Erfolgen distanziert?

Wenn Schröder diese Themen nicht so konsequent angegangen hätte, würden wir heute in griechischen Verhältnissen leben.
///
*
*
Leider hat er nicht berücksichtigt, das Sozialismus, mehr für griechische Verhältnisse gewählt wird.
*
Neupopulistisch, Schulden sind für die kommende Generation ja um die Zinsen billiger, bleiben nur leider doch die 100%?
*
Oder ist Rechnen schon rechtsverdächtig?

Wahrscheinlich wollen sie immer

eine Doppelspitze, damit bei vorhersehbarem Scheitern einer dem anderen die Schuld geben kann.
Zum Thema: Scholz ist, mit Verlaub, eine Schlaftablette und die Dame aus dem Osten: wer kennt sie bei den SPD-Mitgliedern? 5 oder 6% vlt.
So wird das leider nichts mit der Auferstehung der SPD.
Ich glaube fast, dass die SPD sich so langsam selbst aufgibt und irgendwann
mal Juniopartner der Linken werden wird.

von mannigfaltig 18:04

Wo wendet sich die SPD denn von der Agenda ab ? Und wo sind mehr Armut und Rechtlosigkeit "Erfolge" ?
Viel mehr für wen ?

Einfache Spitzenforderungen doppelt verpackt

Haben Parteien mit nur einer Vorsitzperson, ganz gleich wie hoch die Stimme klingt, wie gut sie parken oder weit strahlen kann, Probleme mit folgenden Doppel-Forderungs-Spitzen(?):
Löhne rauf, Mieten runter!
Mehrwertsteuer runter, Milliardärssteuern rauf!
Mensch und Mensch sind gleich!
Diesel- und Benzinverbrauch minimieren, öffentlicher Nahverkehr umsonstieren!
Ausbildung und Selbstbestimmung maximieren, Kriegsallianzen minimieren!
Es gibt noch einige solch nützlicher Doppelspitzen mehr. Wenn bei Partemitgliedern und Abgeordneten nicht bekannt, einfach mal die schlaueren Leute fragen. Die haben weitere solcher Doppelpackungen zur Hand. Die Parteien kriegen sie ohne langes Rätsel-Raten-Wahl-Marketing auch in der einfachen Version gesagt.

Gnadenstoss?

Was ist mit der SPD los?
Jetzt wo es um das nackte Überleben dieser Partei geht, überschlagen sich die Dinge, die Argumente, die Anwärter auf den Parteivorsitz.
Doch was bieten diese an oder vielmehr was hatten sie bislang anzubieten oder etwa was Scholz und Nahles anbelangt, hatten gerade sie, nicht vielleicht das Verkehrte angeboten?
Dem SPD Wähler schaudert es jetzt schon womöglich und sah es am Anfang, bei Antritt der ersten Bewerber, noch als kleiner Aufbruch, als Hoffnungsschimmer in eine neue bessere Zukunft der Sozialdemokratie im gespaltenen Deutschland aus, welcher auch dringlich notwendig wäre, so lässt sich jetzt schon wieder die Krankheit der SPD, als auch das grosse Leiden in der Politik und in der Demokratie allgemein erkennen, denn am Ende geht es um Personen und um Posten und um so vieles, aber eben nicht um das Wesentliche und schon gar nicht um die Menschen oder wie in letzter Zeit um die Natur, um den Wandel allgemein, sondern es geht vielmehr um den Machterhalt.

Olaf Scholz ist ein respektabler Kandidat

und führt seine Ämter unaufgeregt und ohne persönliche Eitelkeiten, dabei freundlich und ausgleichend. Es gebührt ihm Respekt, dass er als Mann der ersten Reihe antritt. Ob er allerdings die Partei einen und mitreißen kann, dazu fehlt mir die Phantasie. Und ob er für einen neuen Aufbruch stehen kann glaub ich auch kaum- egal mit welcher Tandempartnerin aus Brandenburg. Das traue ich Simone Lange eher zu.

Sie gilt als gut vernetzt...

Zu wem? Zu all den anderen, die die SPD in den Abgrund gerissen haben?
Statt neuer Gesichter gibt es nur einen Austausch der Satten!
Da nun auch die Medien ihre Liebe zu den Grünen entdeckt haben und die SPD haben fallen lassen, wie eine heisse Kartoffel, bin ich mal gespannt, ob die alte Dame SPD bei der nächsten Bundestagswahl überhaupt die 5%-Hürde schafft!

Bin gespannt ob die Hoffnungsträgerin der SPD

am 1. September ein Direktmandat erringt.

um 19:11 von xerxes64

"... bin ich mal gespannt, ob die alte Dame SPD bei der nächsten Bundestagswahl überhaupt die 5%-Hürde schafft!"
Ihre Sorge ist sicher unbegründet. Ich bin zwar auch kein Mitglied der SPD, aber mehr als die AfD wird sie in Deutschland schon schaffen. Also hoffen wir gemeinsam auf ein gutes Wahlergebnis.

Direktmandat bestimmt nicht...

Die SPD wird auch in Brandenburg abstürzen.
Sie steht auf Listenplatz 10.
Könnte knapp werden....Vllt. holt sie deshalb ihr Buddy ins Präsidium. Politiker wollen auch versorgt sein.

@xerxes64, 19:41

Die SPD wird auch in Brandenburg abstürzen.
Sie steht auf Listenplatz 10.
Könnte knapp werden....Vllt. holt sie deshalb ihr Buddy ins Präsidium. Politiker wollen auch versorgt sein.

Dem ersten Satz stimme ich zu. Beim zweiten Satz frage ich Sie, ob Sie die Wähler wirklich für so einfältig halten, dass sie sich die Stimmzettel nicht weiter als bis zum neunten Listenplatz anschauen.
Der Rest Ihres Kommentars ist einfach nur billiges Politiker-Bashing. Hier bietet jemand an, eine erschöpfende, wenig erfolgversprechende Arbeit auf sich zu nehmen, und Sie können sich keinen anderen Grund vorstellen als Geldgier?

Und nein, weil das bestimmt wieder kommt:

Es ist unumstritten dass haben Fischer und Schröder erreicht. Wenn diese Linie immer mehr verlassen wird ist zu den momentanen Schwierigkeiten der Autoindustrie und die unverschämten Zahlungen die Firmen wie Bayer an das große Raubtier USA abdrücken müssen der sichere Untergang dieser Bundesrepublik vorprogrammiert.

Jubel, Trubel, Heiterkeit

Schön, dass Scholz eine mehr als kompetente Partei-Kollegin gefunden hat. Die werden eine gute Arbeitsteilung haben. Ganz anders als die Vorgänger Nahles und Schulz oder ein Kühnert, die den SPD-Laden fast vollständig gegen die Wand gefahren haben.

Das wird schon, es geht wieder mehr Richtung 20%. Das sollten sich Linke mal klar machen.

@von frosthorn

Wenn diese so einfältig wären, wie Sie...
Es geht bei den Listenplätzen um die Zweitstimmen und werden nicht direkt von den Wählern angekreuzt!

@ 19:31 von collie4711-Naja

@ 19:31 von collie4711
-
Naja die Elfie hat ja ganz guten Wahlkampf gemacht.

Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/schwerer-stand-
spd-im-osten-100.html

16:20 von mispel

<< @15:54 von Sausevind
"Kann ich nicht erkennen. Auch in der Erziehung müssen beide Eltern gemeinsam ein Modell entwickeln."

Sie setzen das Führen einer Partei mit Kindererziehung gleich?<<

Nein.

Willkommen in der zunehmenden Bedeutungslosigkeit

Das ist traurig - eine Partei welche aus sich selbst eine durchschnittliche Mittel- bis Klein-Partei machte, dadurch dass sie jegliches Profil völlig verlor bekommt es nicht hin eine neue, eine polarisierende Führungsperson zu finden. Es lohnt sich im Moment (so finde ich) nicht einmal mehr über eine extrem blasse SPD zu berichten.

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