Ihre Meinung zu: Weil kritisiert Auswahlverfahren für SPD-Vorsitz

17. August 2019 - 10:39 Uhr

Mit Olaf Scholz bekommt die SPD-Kandidatensuche noch einmal eine neue Wende: Doch nicht alle sind mit dem Auswahlverfahren zufrieden. Niedersachsens Ministerpräsident Weil spricht von "spürbarer Verunsicherung".

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.5
Durchschnitt: 2.5 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Weil kritisiert Auswahlverfahren für SPD-Vorsitz...

"Mit Olaf Scholz bekommt die Kandidatensuche noch mal eine neue Wende".

Aber,aber,mit Scholz eine "Wende" ?
Mit dem Finanzminister der Schuldenbremse(sparen bis es quietscht) ?
Und auf der anderen Seite mit Steuergeschenken für Millionäre und Milliardäre(Erbschaftssteuer).

Parteien brauchen Köpfe!

Eine Partei braucht immer einen klaren Kopf!

Natürlich steht das Team dahinter!

... aber eine Wischi-Waschi-Spitze aus mehreren Personen ist ein absolutes Todesurteil! ...

Kennt jeder von Kindesbeinen an: Krieg ich bei Mama nicht, was ich will, geh ich zu Papa!

... wir reden hier von der Führung einer enorm wichtigen politischen Kraft in Deutschland und Europa!

Die Sozialdemokratie ist sich ihrer Rolle und Aufgabe überhaupt nicht mehr bewusst!

Die SPD hat einmal Kanzler gestellt und Regierungsverantwortung inne gehabt!

Auch wenn ich selbst kein SPD-Wähler bin ...

... wir müssen in Deutschland schnellstens wieder zur Besinnung kommen und die großen beiden Volksparteien müssen sich auf das berufen, was sie sind: Parteien des Volkes!

DAS ist unsere gute deutsche Tradition, dass Sozialdemokraten und Christdemokraten in fairem Austausch unsere Bürger vertreten und unsere Grundwerte wahren!

... in Deutschland ist kein Platz für RechtsPopulisten !! ...

... schon garnicht erneut !!!

Was.....

erwartet Herr Weil eigentlich? Bezeichnend ist doch, daß er kein Wort darüber verliert, wie berechnend und show-mäßig sich bisher die Kandidaten-Duos gefunden haben! Die Auswahlen wurden getroffen, um alle vermuteten Strömungen abzudecken, sonst nichts! Intellektuell, ideologisch, aber auch in praktikabler Politik hat die SPD seit Schröder nichts mehr vorzuweisen - und das weiß sie auch!

Ich hab's nicht ganz verstanden

Was kritisiert denn der Herr Weil nun eigentlich? Das Verfahren an sich? Dass es zu lange dauert? Oder die Reihenfolge, in der die Bewerbungen eingehen?
Und vor allem: hat er eine Alternative anzubieten? Wenn ja, warum erfährt man darüber nichts?

Wenn ich mir die

Wenn ich mir die Kandidatenliste mit den älteren Herrschaften so ansehe kommt mir das Ganze nur noch peinlich vor.

Das soll ein Neuanfang werden?

Das wird eine riesengrosse Blamage!

10:17 von zyklop

Tatsache scheint jedenfalls zu sein, dass keine andere Partei ihre Bundesvorsitzenden so schnell verschleißt und austauscht wie die SPD. Das muss einen Grund haben.
.
das fällt auf
kaum dass einer dran ist schon demontiert man ihn
Solidarität - Fehlanzeige
vielleicht liegt es am Alter der Partei
da ist man des Lebens überdrüssig
sehnt sich nach dem Tod

10:58 von frosthorn

"Ich hab's nicht ganz verstanden
Was kritisiert denn der Herr Weil nun eigentlich? Das Verfahren an sich? Dass es zu lange dauert? Oder die Reihenfolge, in der die Bewerbungen eingehen?
Und vor allem: hat er eine Alternative anzubieten? Wenn ja, warum erfährt man darüber nichts?"

Ich hab das dunkle Gefühl, dass er eigentlich nur sich selber ins Gespräch bringen wollte.

Zuverlässigkeit

Weil macht sich nicht zu Unrecht so seine Gedanken.
Scholz hat im Kabinett seine Kompetenz und Zuverlässigkeit bewiesen. Er hat das Standing, um den Stop der Neuverschuldung auch gegen Widerstände durchzuziehen. Für mich kommt eine Neuverschuldung des Bundes mit Blick auf kommende Generationen gar nicht in Frage. Scholz wäre mit Sicherheit auch ein guter Kanzler.

Hitparade..?

In der Musikbranche in DE gab früher mal populäre gemischte Duos, erfolgreicher jedoch waren stets Solisten. Daran ändert auch der Umstand nichts, daß in der Politik die GÜNEN als Führungsspitze das "gemischte Doppel" einführten (von der LINKEN kopiert)... im Grunde nur ein Marketingkniff, um die "angeblich" unterschiedliche politische Psyche von weiblichen oder männlichen Wählern einzubinden. Deshalb "angeblich", weil wichtige politische Sachthemen im Grunde "unisex" sind. Daß Einzelpersonen mit entsprechender Aura in der Regel konsequenter "führen", zeigt die (männliche) BRD-Historie, aber auch A.Merkel. Nebenbei verstärkt eine m/w-Fokussierung (Grüne + Linke) das vermeintlich politisch Trennende in der Gesellschaft.
_
ERGO: Das SPD-Problem ist NICHT NUR das Auswahlverfahren. Die SPD bräuchte dringendst einen "Neuen Godesberger Geist" im positiven Sinne, aber kein populistisches "Hitparaden-Duo"..!

@ Elite-Deutscher

... aber eine Wischi-Waschi-Spitze aus mehreren Personen ist ein absolutes Todesurteil! ...

Beziehen Sie sich auf die AfD?
Die SPD ist da ja wesentlich kompetenter aufgestellt.

Ist es nicht völlig egal, wer

Ist es nicht völlig egal, wer die spd unter 5% reitet?
Die spd hat sich mit ihrem kuschelkurs in der groko selbst obsolet gemacht. Ebenso wie die cdu. Beide bekommen nun von ihrem stammklientel afd und linke, den rang abgelaufen. Is halt doof, wenn man sich so sehr verbiegt, um wähler zu ködern und dabei mehr verliert, als dazu kommen.

Auch bei Weil gilt:Handeln ist gefragt, nicht Reden!

Weil hatte nun mehr als genug Zeit, selbst zu kandidieren oder zumindest eine Linie für die zukünftige Spd vorzuschlagen. Diejenigen zu disqualifizieren, die dem Mut hatten anzutreten, auch bei Gegenwind, ist fast schon schäbig. Es ist doch so, die Parteimitglieder haben nun spätestens mit dem Antritt von Scholz einerseits und Stegner andererseits die Wahl zwischen einem weiterso mit der schwarzen Null oder mit einem Neuanfang und Abschied von Merkel. Da muss nun jedes Mitglied wählen gehen und wissen, was zu tun ist.

Es muss um Inhalte gehen...

...und nicht um den den "Nasenfaktor"! Die SPD hat sich selbst entfremdet und steht deshalb dort, wo sie steht. Wer in Zukunft den falschen Weg weiter fortführen wird ist unwichtig, da der Weg weiterhin der Falsche bleiben wird. In der SPD haben sich Kräfte etabliert, die in Zukunft nichts verbessern werden. Man muss die Tatsache einsehen, dass die heutige SPD rein gar nichts mehr mit der SPD von früher zu tun hat.

MP Weil könnte doch selbst

mit der jungen karaktervollen K Barley den vorsitz übernehmen. keiner würde dieses traumpaar verhindern. und beide bräuchten sich nicht mehr mit VW bzw. der EU rumschlagen

frosthorn um 10:58

***Was kritisiert denn der Herr Weil nun eigentlich?***

Laut Dlf-Interview mit Herrn Weil:

"Am Anfang habe es fast nur Aussagen gegeben, wer nicht zur Verfügung stehe, aber nicht umgekehrt, und das präge nun das gesamte Auswahlverfahren, sagte Weil im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Dies führe auch zu einer Verunsicherung bei den Mitgliedern. Er selbst habe zwar keine Ambitionen, nach Berlin zu gehen. Endgültig ausschließen wolle er diesen Schritt aber auch nicht".

Meiner Meinung ein völlig unnötiges Interview, welches zur Findung des Parteivorsitzes oder dem Ansehen der SPD zuträglich gewesen wäre.

Beste Grüße Hador

Ohne Flax

Ohne Flax, ich frage mich gerade ob nicht jeder potenzielle Bewerber der seinen Hut bei der SPD in den Ring wirft nicht innerparteilich mit einer Art Prämie gelockt wird? Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?

10:52 von Elite-Deutscher

"DAS ist unsere gute deutsche Tradition, dass Sozialdemokraten und Christdemokraten in fairem Austausch unsere Bürger vertreten und unsere Grundwerte wahren!"

"Gute deutsche Tradition"?

Auch wenn ich viele Ihrer Positionen teile und mich oft über Ihre Beiträge freue:

diese Deutschtümelei, die Sie oft einbringen, erachte ich als gefährlich.

Das Deutsche ist nicht dermaßen wichtig, dass man darüber aktuelle Neuentwicklungen rückschrauben sollte.

"... wir müssen in Deutschland schnellstens wieder zur Besinnung kommen und die großen beiden Volksparteien müssen sich auf das berufen, was sie sind: Parteien des Volkes!"

Und was, wenn die Mentalität sich allmählich in die Richtung verändert - was die Grünen z.B. schon erahnen und zu realisieren suchen -, dass das System der Volksparteien schon darum nicht mehr attraktiv ist, weil das Wort 'Volk' endlich auch dort mal überwunden wird?

Die ganz Rechten versuchen den Begriff 'Volk' wiederzubeleben, nicht ohne Grund.

Ich frage mich....

Ich frage mich ob und wann Herr Maas seinen Hut in den Ring wirft? Dann würden die Karten wirklich neu gemischt und es wäre eine sozialdemokratische Linie in dem ganzen Treiben der SPD. Weil kritisiert zu Unrecht das Verfahren und dies ist lediglich ein Hinweis darauf das die bisherigen Kandidaten zu schwach sind um innerhalb dieses Verfahrens positiv hervortreten zu können.

Karlheinzfaltermeier 10:52

Ich kann ihnen nicht ganz folgen. Ich fand die Präsentation der bisherigen Kandidaten(duos) eher dröge, sachlich und fast uninspiriert. Was positiv ist, gibt es inzwischen doch tatsächlich eine Auswahl zwischen konservativ bis eindeutig links. Je nach Auswahl bedeutet das schon auch eine Entscheidung, ob es mit der Groko weitergeht oder nicht (hoffentlich nicht, das wäre für Land und Partei schlecht)

So geht "Medienkampagne"...

Man muss sich schon fragen ob es noch angemessen ist einer Partei die sich auf dem besten Weg in die politische Versenkung befindet derart viel Raum in den öffentlich-rechtlichen Medien zu ermöglichen. Jedes mal wenn sich wieder eine Nase als Kandidat/in meldet gibt's einen Artikel hier. Inzwischen sind's 13 Kandidaten/innen... Und dann werden noch alle anderen die sich auch noch irgendwie im Gespräch halten wollen zitiert. Selbst wenn sie - wie hier Weil - inhaltlich eigentlich nullkommagarnichts beitragen. Oder hat irgendjemand verstanden was der Herr Weil eigentlich will?

So kann man eine Partei auch künstlich medial im Gespräch halten. Über Sachthemen wird natürlich nicht gesprochen, entsprechend werden auch die anstehenden Wahlen eine Klatsche für die Sozialdemokratie. Da können auch die drölfzig Meldungen hier nichts ändern.

Grüsse aus der Schweiz

Tja, das kommt davon...

..wenn man in Ermangelung geeigneter - korrigiere: favorisierter - Kandidaten opportunistisch dem GRÜNEN-Modell einer Doppelspitze anhängt, dann erschrickt ob der begrenzten Attraktivität der bisherigen Bewerbungen, so dass nun mittlerweile selbst der spröde Scholzomat als Lichtgestalt erscheint und dieser sich nun verkrampft nach einer "Partnerin" umschauen muss.
Jungejunge, die SPD hat den Dreh wirklich raus, wie die Direttissima geradewegs nach unten geht...

Langsam wird egal, wer die SPD-Spitze übernimmt

Dieses Ringen um eine neue SPD-Führung verkommt zur Lachnummer. Hat die Partei bislang wegen mangelnder Inhalte Ansehen eingebüßt, wird sie jetzt nur noch als eine der Parteien wahrgenommen, in denen nichts wichtiger scheint, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. So wird des Volkes Politikverdrossenheit nicht gegengesteuert.

Die Liste ist lang

"" Insgesamt sind es bislang 13 Kandidatinnen und Kandidaten. Ihre Bewerbung angekündigt haben auch die Duos Gesine Schwan/Ralf Stegner, Simone Lange/Alexander Ahrens, Boris Pistorius/Petra Köpping auch Europa-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann sowie die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer.

Zudem wollen sich der Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums, Robert Maier, und der frühere Bundestagsabgeordnete Hans Wallow als Einzelkandidaten bewerben.""
#
Erst wollte Keiner/ne und nun gibt es reichlich Bewerber. Das ist doch gut Herr Weil,warum die Kritik ? Verstehe ich nicht ganz.

um 10:52 von Elite-Deutscher

>>"Eine Partei braucht immer einen klaren Kopf!....
Die Sozialdemokratie ist sich ihrer Rolle und Aufgabe überhaupt nicht mehr bewusst!.."<<

Wir reden hier von der SPD und da muss ich Ihnen vollumfänglich recht geben. Die SPD weiß scheinbar schon lange nicht mehr welche Rolle sie spielen soll und hat sich scheinbar mit der Rolle Kuli für CDU abgefunden? Bringt ja wenigstens einige Pöstchen mit gutem Einkommen.

wenn Scholz Biss hat....

muss er sich jetzt sofort an die SPD-Spitze "putschen" - auf die Wohlfühltour wird man nicht Kanzler von Deutschland

Ideen

Es ist stark zu bezweifeln, dass das Interview von Herrn Weil die Verunsicherung auflöst. Um eine Partei in dieser Situation zu erneuern, bedarf es Personen, ja Persönlichkeiten, und eine solche sind viele der Bewerber, an der Spitze Olaf Scholz, nicht! Das die Einzelvorsitzenden bisher immer das Handtuch geworfen haben, spricht nicht gegen eine solche Lösung, und schon garnicht dafür, es jetzt mit einer Doppelspitze zu versuchen. Eine Persönlichkeit sehe ich in Gesine Schwan als Einzelkandidatin, die keine persönlichen Ambitionen hat, sondern nur noch ihrer Partei helfen will. Das kann sie, die Frau hat Ideen, und die braucht die SPD um überleben zu können.

@ 11:15

„Die SPD ist da ja wesentlich kompetenter aufgestellt.“

Die SPD ist so kompetent aufgestellt, wie es die Wahlprognosen zeigen. Knapp 15% kompetent von möglichen 100%

@Elite-Deutscher

>> Eine Partei braucht immer einen klaren Kopf! Natürlich steht das Team dahinter! <<
_
Das kann man unterschreiben. Aber - a propos Schreiben: Gar nicht schreibt man gar nicht zusammen ... dass könnte man als "Elite-Deutscher" auch wissen... Anyway...

>> Die Sozialdemokratie ist sich ihrer Rolle und Aufgabe überhaupt nicht mehr bewusst! Auch wenn ich selbst kein SPD-Wähler bin ... Wir müssen in Deutschland schnellstens wieder zur Besinnung kommen und die großen beiden Volksparteien müssen sich auf das berufen, was sie sind: Parteien des Volkes! DAS ist unsere gute deutsche Tradition, dass Sozialdemokraten und Christdemokraten in fairem Austausch unsere Bürger vertreten und unsere Grundwerte wahren! <<
_
Na ja - mit der Fairneß ist es seit Kohl, Schröder u. insbes. Merkel nicht mehr weit her. Nur deshalb konnten National-Konservative Terrain gewinnen... eigentlich die Domäne der "Mir-san-mir"-Partei... peinlich, peinlich...

Auswahlverfahren für SPD-Vorsitz ...

Wie den älteren noch erinnerlich und den Jüngeren sei ein Blick ins You tube Archiv empfohlen - (Scharping/ Lafontaine 1995), wird man Parteivorsitzender vorzüglich dadurch, das man aufs Podium klettert und den Leuten unten und denen drum herum etwas zu sagen hat. Man redet eine Rede, in der man mehr tut als heiße Luft abzusondern. Was damals gut war, (hier erinnere man den Malmsheimer und seine guten Worte zum Cervelatbrot) könnte es heute immer noch sein - man vergesse nicht, Frau Nahles ist zurückgetreten, sie hat damit nicht nur ins Hinterzimmer der SPD geleuchtet, sondern auch ihre Arbeit ein Stück entwertet - es gibt also keine Regel an die sich zu halten sei, aber es gibt ein Vakuum, das zu füllen ist.
Das Vakuum ist bei näherem Hinsehen inhaltlicher Natur und nicht so sehr Kopfsache - frische Luft rein zu lassen, das (Auf-) Atmen zu ermöglich, das und nicht viel mehr ist Aufgebe der neuen Führung, mehr erstmal nicht.

Weil's Problem

Ich verstehe Weil's Problem nicht. Über was beschwert er sich denn nun genau ? Über die Menge der 'Ja'-Sager, die plötzlich täglich wie Pilze aus den Boden schießen, wo es zuvor den Anschein hatte, Sand zu liegen und dass dort nix mehr wachsen werde?
Oder über die Dauer des Anlaufes ? Oder über das ganze System der SPD überhaupt?
Viele Kandidaten werden schon von Anfang an wieder in den Boden gestampft ohne dass sie sich überhaupt öffentlich vorstellen konnten. Ist nicht zu deren Vorteil

Jetzt wird's unübersichtlich

Ist ja klasse, wenn mit 13 Kandidaten für jeden etwas dabei ist. So können sämtliche Strömungsverhältnisse innerhalb der Partei abgebildet werden. Nur, dem Wunsch nach einer kompakten Führung, die sich mittlerweile nun jeder in dieser Partei zutraut, wird mit diesem Verfahren nicht gedient.

Schon die Entscheidung für eine Doppelspitze warf die Frage auf, ob damit der so dringend benötigte Richtungsanker in der SPD gesetzt werden kann. Dem Job, den zunächst keiner wollte, stellen sich nun 13 Kandidaten, wobei bis zum 1. September nicht auszuschließen ist, dass es noch ein paar mehr werden können.

Die zarten Ansätze, wieder Profil zu zeigen, verlaufen so wieder in diese Beliebigkeit, womit das Leiden der SPD als So-wohl-als-auch-Partei noch immer kein Ende zu nehmen scheint.

Wer fehlt?

Eigentlich nur Herr Maas, aber der ist zur Zeit vermutlich auf Abenteuerurlaub in der Arktis

Bewerbungsverfahren für Brüssel

Ich verstehe nicht, warum die Spezialdemokraten das Bewerbungsverfahren für einen Posten in Brüssel über den Parteivorsitz und die nächste verlorene Bundestagswahl so kompliziert gestalten müssen.

alle bitte hinter Scholz sammeln....

denn nur er kann uns vor den Baebocks, Habecks, AKKs oder noch schlimmerem bewahren

Deutschland hat ein

Problem mit Parteien zur Zeit, das kam aber nicht plötzlich, sondern wurde ganz langsam von der CDU aufgebaut.
Wenn die SPD in Sachsen zum Beispiel 7 Prozent erreicht, dann ist das mehr als ein Signal an die einstige Arbeiterpartei.
Doppelspitze ist ein ganz schlechtes Signal, und von 13 die jetzt antreten wolle, sind die Meisten wenig tauglich aus dem Loch zu führen.
Die SPD hätte nie mit der CDU gehen dürfen, sie wussten das sie da nur verlieren können.
Frau Merkel hat das sehr gut geschafft nach links zu rücken, damit ist ein Gegner weniger.
In Opposition hätte die SPD mit Ihren Ideen gute Zahlen gehabt, als Startbrett für 21, jetzt sieht es bald aus, das es sie 21 gar nicht mehr gibt.

@qpqr27

@denn nur er kann uns vor den Baebocks, Habecks, AKKs oder noch schlimmerem bewahren“

Olaf Scholz ist so charismatisch und mitreißend wie ein Faultier. Der bewahrt uns zum Glück vor nix

Auswahlverfahren

Vielleicht sucht Weil ein Auswahlverfahren, um den Kandidaten auf CDU-Hörigkeit zu testen. Die SPD steht momentan nicht für zukunftsweisende, ökologische und feste Standpunkte. Tip: Ein fester und fundierter PRO-Hanf-Legalisierungs-Standpunkt vor allem die Entkriminalisierung wäre zumal auch wählerwirksam - die Nichtfreigabe für den normalen Bürger, auch eine Begrenzung beim Anbau, kann eh das garantierte Todesurteil für die SPD bedeuten. Man denke an Hanfgenossenschaften ähnlich denen beim Weinanbau. Eine Teillegalisierung spielt nur der Industrie das Geld in die Tasche - und leert die Gesundheitskassen.

Prohibition hat versagt - Legalisierung jetzt!

Die SPD-Krise...

... ist - immer sichtbarer - auch eine Gesellschaftskrise. Nicht nur in DE... wie der Niedergang der Sozialdemokratie auch in der EU zeigt. Da ist es fast schon lächerlich, wenn namhafte SPD-Politiker wie Herr Weil sich über Formalien einer neuen SPD-Führung mokiert.
_
Man könnte tage- u. nächtelang philosophieren, aber ich beschränke mich hier auf einen Teilbereich: Nach dem plötzlichen Ende der West-/Ost-Konfrontation, inkl. Deregulierungen der Finanzmärkte und soziale Folgen, kam die Welle der Globalisierung über alle Bürger wie ein unabwendbarer Tusnami. Dabei hätte eine verantwortungsvollere Politik durchaus sinnvoll gegensteuern können. Hat sie aber inkl. Sozialdemokratie nicht... Stichwort Lobbyismus...
_
Wie immer im Leben sind nachträgliche Reparaturen nicht nur teurer, sondern oft auch schmerzhafter. Ein dabei unrettbares Opfer ist dabei auch die traditionsreiche, deutsche Sozialdemokratie... ungeachtet parteiinterner Formalien...

karlheinzfaltermeier 10:52

Dass sie ausgerechnet den Totengräber der Sozialdemokratie, Gerhard Schröder, so über den grünen Klee loben, macht mich schon nachdenklich, ob ihrer sonst so rechten Gesinnung.

wer eine grün geführte Klimademokratur will....

soll die SPD weiterhin in Grund und Boden reden

Mach doch bitte mal einer den Hape!

Das ist doch jetzt auch schon quasi eine Gegenkandidatur zu Scholz, Weil bringt sich hier in Stellung in bester aktueller SPD Manier, er will ja eigentlich garnicht aber schließt auch nicht aus, dass er mal nach Berlin geht.....wobei er sicherlich nicht die schlechteste Wahl wäre. Aber kann nicht einfach mal einer den Hape machen und von Anfang an sagen: Isch kandidiere, so ganz ohne rumgeeier

um 11:34 von Cotton50

>>"Dieses Ringen um eine neue SPD-Führung verkommt zur Lachnummer. Hat die Partei bislang wegen mangelnder Inhalte Ansehen eingebüßt, wird sie jetzt nur noch als eine der Parteien wahrgenommen, in denen nichts wichtiger scheint, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. So wird des Volkes Politikverdrossenheit nicht gegengesteuert."<<

Wenn Sie das Wort "Politikverdrossenheit" durch das Wort "SPD-Verdrossenheit" ersetzen kann ich mit Ihren Aussagen konform gehen. Seien wird doch ehrlich? Die SPD spielt schon lange keinerlei Rolle mehr in unserer politischen Landschaft weil deren Wirkung auf deren Wähler zu diffus ist und deren Wahrnehmung nur noch innerhalb der GroKo besteht. Demgegenüber haben wir in Deutschland zwar große Probleme, aber von Politikverdrossenheit kann keine Rede sein angesichts der Wählerzuwachsraten bei den letzten Wahlen. Sie dürfen also das SPD-spezifische Problem nicht verallgemeinern.

Gute Auswahl

Die SPD bietet ihren Mitgliedern eine große Auswahl an kompetenten Kandidaten-Paaren. Ich persönlich favorisiere Christina Kampmann und Michael Roth und finde auch Simone Lange und Alexander Ahrens gut. Auch mit anderen Duos könnte ich gut leben. Die Leute sind erfahren, haben schon Wahlen gewonnen und machen uns die Auswahl echt schwer.
Ich bin seit über 20 Jahren in der SPD.

Was bleibt?

@ eine_anmerkung:
Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?

Die SPD wird es noch geben und sie wird die Politik dieses Landes mitgestalten, wenn die AfD schon längst aus unserer Erinnerung verschwunden ist.

@ eine_anmerkung

"Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?"

Nunja, jemand der sich zutraut das Ruder rumzureißen. Da gibts durchaus Kandidaten - Scholz z.B. gehört da meiner Meinung nicht zu.

Aber davon ab @ eine_anmerkung, Sie scheinen auf die "Ratten" welche das sinkende Schiff verlassen zu hoffen.
Können Sie allerdings klemmen - kein ernsthafter sozialdemokratischer Wähler wird nun Ihre AfD unterstützen! Okay, im Osten vielleicht wo das Wahlverhalten eh unterirdisch und nicht erklärbar ist.

11:58 von berelsbub

"Olaf Scholz ist so charismatisch und mitreißend wie ein Faultier."

Wozu brauchen wir Charismatiker und Mitreißende?
Will die Bevölkerung denn manipuliert werden?
Sind wir darüber nicht endlich hinaus?

Olaf Scholz war in Hamburg als Bürgermeister bekannt dafür, dass er ruhig und besonnen - und ehrlich - alle seine Arbeitspunkte abarbeitete und erledigte.
DAS hat ihn extrem beliebt gemacht.

In der G20-Geschichte allerdings hat er Mist gebaut, was viele erschreckt hat. Er hat z.B. die Polizei stark verteidigt, bevor er überhaupt die Untersuchungsergebnisse abgewartet hat.

Wie er sich als SPD-Vorsitzender entwickeln wird, wüsste ich nicht vorauszusagen.

Er ist zumindest kein Blender und glücklicherweise keiner, dem man die Worte von den Lippen absaugt, um high zu werden.

@eine_anmerkung, 11:25

Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?

Die Leute sind mir allemal lieber als jene, welche auf einen fahrenden Zug aufspringen in der Hoffnung, sie hätten irgendeinen persönlichen Vorteil davon.

Es wird nichts werden.

Guten Morgen,
man hofft ja immer irgendwie-auch weil es der Demokratie in der BRD und in Europa guttun wuerde,dass die SPD aus dem Jammertal herauskommen wird!
Aber ich sehe nicht wie.
-Das Verfahren ist demokratisch ,aber natürlich nicht zielführend.Denn die inhaltliche Neubestimmung wird dadurch vertagt.Und nach der Wahl ist dann vor der Wahl.
- Keine Person wird die dringende Auseinandersetzung mit Ihrer nahen Geschichte betaetigen koennen.
-Alle Kandidaten und Kandidatinnen sind fuer die Mitglieder zum Teil vertretbar,aber kein Kandidat wird den anderen Teil ueberzeugen koennen!
-Die internen Streitereien und Intrigen versteht kein Mitglied mehr!
Ich wiederhole es hier noch einmal:Nur Oskar Lafontaine koennte diese Partei in eine Zukunft fuehren.Er hat das intellektuelle Format,und keiner kann behaupten ,er haette nicht oft Recht gehabt.Gerade seine Thesen ueber den Exportnationalismus und -die mangelnde Binnennachfrage bestaetigen sich gerade.
Gruss.

11:35 von schiebaer45

er fühlte sich halt übergangen und war schwer beleidigt als lichtgestalt der SPD, der schon mal eine wahl gewonnen hat.

11:25 von eine_anmerkung

«Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?»

Tja - wer tut das wohl …?

Diejenigen, die nicht wollen, dass das Schiff denn unter ginge.

Das tut man nicht nur in der Politik.
Wie Herr Lindner vor wenigen Jahren bei der FDP.

Das tut man auch bspw. in Sportvereinen, wenn die Mannschaft momentan von nicht so gut bis zu richtig schlecht spielt.

Nur Defätisten, Drückeberger, Jammerlappen & Co. machen sich vom Acker, wenn es gälte, für Überzeugungen einzutreten, hinter denen man persönlich steht …

Topas , in geheimer Mission

Das ist eine Anbindung an den Zeitgeist der grünen Welle .
Doppelpitze ist anerkannt grün .
Was soll dann rot werden ?
Politik der SPD ?
Nein , diese schaut ja nur nach rechts oder links ..

Was kritisiert Weil`?

die Dauer des Verfahrens? Wurde so fest gelegt. Es gibt reichlich Kandidaten, also haben die Mitglieder genügend Wahlmöglichkeiten- auch wenn ich manche Kandidaten als Wählerschreckduos empfinde. Ich hoffe nur, dass die Vielzahl nicht zu Lasten der unverbrauchten Hoffnungsträger geht. Gestandene Kommunalpolitiker hatte die SPD traditionell und außergewöhnlich gute dazu. Die haben Bürgernähe UND bei Wahlen überzeugt.

re

Das mag durchaus zutreffen.
Also das mit der Mitgestaltung.
Als Juniorpartner der AfD.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die AfD mit dem Seeheimer Kreis koalieren würde.

"Weiter so" statt Neuanfang?

Ich finde nicht, das man das Auswahlverfahren kritisieren kann, wohl aber die Kandidaten. Ich bezweifele, das mit Leuten wie Olaf Scholz ein Neuanfang möglich ist. Ich hätte mir junge und unverbrauchte, und durchaus aus Unbekannte Kandidaten gewünscht, die jetzigen machen doch eher den Eindruck von einem "weiter so."

Weil kritisiert Auswahlverfahren um Vorsitz...

Am Anfang habe es fast nur Aussagen gegeben, wer nicht zur Verfügung stehe, aber nicht umgekehrt, kritisierte Weil.
###
13 Kandidaten bis heute wollen es werden... und es werden bis zum Dezember bestimmt noch mehr ! Doch ob der richtige dabei ist, werden wir erst später erfahren den der Posten des SPD Vorsitzenden ist ein Schleudersitz. Wie will der mögliche nächste Vorsitzender der SPD den versuchen die Partei wieder wählbar zu machen ? Und welche politische Agenda wird die SPD in Zukunft gehen um Wähler zurückzugewinnen? Sich zum Kandidaten aufstellen zu lasen ist leicht, einen Posten aber auch erfolgreich zu besetzen, ist eine andere Sache.

Dieses Gewurschtel um den Parteivorsitz der SPD...

...kommt wir vor wie die endlosen Debatten zum Klimaschutz:
Jeder hat neue Ideen - aber bewegen tut sich NIX!
Ja gut - außer einem Segelboot, das gen Westen schaukelt...

um 12:49 von schabernack

«Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?»

>>“Tja - wer tut das wohl … Diejenigen, die nicht wollen, dass das Schiff denn unter ginge. Das tut man nicht nur in der Politik. Wie Herr Lindner vor wenigen Jahren bei der FDP. Das tut man auch bspw. in Sportvereinen, wenn die Mannschaft momentan von nicht so gut bis zu richtig schlecht spielt. Nur Defätisten, Drückeberger, Jammerlappen & Co. machen sich vom Acker, wenn es gälte, für Überzeugungen einzutreten, hinter denen man persönlich steht …“<<
.
.
Ich leg da nochmal nach, ok?
Das gilt umso mehr (sinkenden Schiff SPD) vor dem Hintergrund wie unterirdisch sich die SPD Genossen sich verhalten wenn ein Vorturner oder Vorturnerin in Ungnade (Nahles, Schulz, Gabriel..) gefallen ist. Anstand sieht anders aus.

13:02 Thomas Wohlzufrieden

"Ich hätte mir neue und unverbrauchte Kandidaten gewünscht.........."

Hallo die gibt es doch unter den bis 13 Bewerbern.
Aber auch ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass die neuen, unbekannten, unverbrauchten Kandidaten schon vorab von der Presse als Noname abqualifiziert wurden und bemängelt (milde ausgedrückt) wurde, dass keiner/ne aus der ersten Reihe bereit war. Bin mal gespannt was jetzt von der Presse bemängelt wird.

SPD Auswahlverfahren.

Am 17. August 2019 um 11:59 von Robotroniker...
Die SPD steht momentan nicht für zukunftsweisende, ökologische und feste Standpunkte. 
###
Stimmt. Die SPD versucht heute Standpunke und Themen neu zu vertreten, die sie selber einst abgeschaft haben. Die Leute die früher die SPD gewählt haben, werden es heute wohl nicht mehr tun. Dafür gibt es eine Vielzahl andere Parteien denen die Wähler einfach bei den wichtigen Aufgaben mehr zutrauen. Die SPD ist einfach out wie man heute so sagt...

Am 17. August 2019 um 11:12 von Karsten Laurisligeti

"Scholz hat im Kabinett seine Kompetenz und Zuverlässigkeit bewiesen. Er hat das Standing, um den Stop der Neuverschuldung auch gegen Widerstände durchzuziehen. Für mich kommt eine Neuverschuldung des Bundes mit Blick auf kommende Generationen gar nicht in Frage."
#
#
Heute war mehrfach im Radio zu hören, das die "schwarze Null" nur bei einer Rezession geopfert wird. Da hat man scheinbar schon Zahlen, die den Bürger (besonders vor den Wahlen) erschrecken würde.

Mir....

kommt die SPD wie ein aufgeregter Hühnerstall vor. Die Umfragenwerte sehen katastrophal aus (12%). Die Partei ist in sich nicht einig ob das Bündnis mit der Unionsparteien fortführen möchte. Ich verstehe nicht das die Findung eines Vorsitzenden so lange hinzieht. Diese SPD liegt auf der Intensivstation.

12:25 @Karsten Laurisligeti

"Gute Auswahl
Die SPD bietet ihren Mitgliedern eine große Auswahl an kompetenten Kandidaten-Paaren. Ich persönlich favorisiere Christina Kampmann und Michael Roth und finde auch Simone Lange und Alexander Ahrens gut."

Das scheinbar Wichtigste aus deren Wiki Einträgen:
Christina Kampmann, Politologin, Promotion mit dem Titel „Die Unantastbarkeit der Menschenwürde im Kontext des Luftsicherheitsgesetzes“.

Michael Roth, "betont in seinen Reden die Notwendigkeit, den sozialen Zusammenhalt in der EU auszubauen". Politologe, Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Alexander Ahrens, Rechtsanwalt, 1992 bis 2001 war er SPD-Mitglied. 2017 trat er erneut in die SPD ein.

Simone Lange, fordert ein neues Grundsatzprogramm für die SPD.

Man braucht nicht lange zu lesen um zu erkennen, dass nur eine von vier für etwas steht.
Alle haben Wahlen gewonnen. 'Kompetenz' und Ideen scheint nur bei Simone Lange im Wiki Eintrag durch.

Für mich gibt es eine einzige sinnvolle

Über alle Parteigrenzen hinweg muss ich sagen, das Manuela Schwesig mich als eine von ganz wenigen auf der Politikbühne, überhaupt noch irgendwie überzeugt.
Nach vielem was ich von ihr jetzt gelesen hab teile ich auch nicht unbedingt überall ihre Meinung, sie betrachtet aber sehr vieles von mehreren Seiten.
Das ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften in der Politik, das schafft aber kaum noch eine politische Person.

13:16 von eine_anmerkung

«Ich leg da nochmal nach, ok?
Das gilt umso mehr (sinkenden Schiff SPD) vor dem Hintergrund wie unterirdisch sich die SPD Genossen sich verhalten wenn ein Vorturner oder Vorturnerin in Ungnade (Nahles, Schulz, Gabriel..) gefallen ist. Anstand sieht anders aus.»

Ja, das kann man mit Recht so sagen.

Ein deutliches partei-internes Problem der SPD.
Der Umgang mit den vielen Vorsitzenden in den letzten Jahren.

Gerade vor diesem Hintergrund eine kluger Ansatz, künftig mit einem Führungs-Duo an der Parteispitze zu agieren.

Verteilte Verantwortung in einer Welt der Politik, die zunehmend komplexer wird. In der mediale Aspekte immer mehr in den Vordergrund treten.

Und 2 gleichzeitig fallen partei-intern nur halb so schnell in Ungnade.
Wie es einer / eine alleine könnte …

@17. August 2019 um 13:28 von weise und klug

Ihre Sympathie für Lafontaine in Ehren, ich habe allerdings kein Interesse mich von Rentnern regieren zu lassen.
Die Wählerstruktur überaltert bereits zusehends und die der Politiklandschaft auch, siehe Gauland. Mit solchen Politikern ist meiner Meinung nach kein Blumentopf zu gewinnen und eine zukunftsfähige Politik schon gar nicht. Meine Generation und die nachfolgenden, die bereits Freitags demonstrieren, werden durch diese Rentner nicht vertreten.

@Dalkey17 um 12:12Uhr

Ich habe durch Ihren Kommentar den Eindruck, daß Sie ein überzeugter Parteiprogrammanhänger sind und dazu gehört nun mal das Verteufeln von Schröder! Anscheinend haben Sie typischerweise meinen Kommentar nicht richtig gelesen oder verstanden? Ich schrieb nur, daß Schröder der letzte SPD-Politiker war, der die Partei halbwegs einigen und bewegen konnte. Wenn Sie meinen, daß ich falsch liege, dann nennen Sie doch bitte SPD-Politiker , die erkannt haben, da0 es keine Kinderarbeit mehr gibt, daß Urlaub, Kranken- und Arbeitslosenversicherung inzwischen Standart sind ! Unstrittig ist, daß man jede Forderung immer weiter erhöhen kann - und genau das ist das Problem der SPD - auch mit der Linken.

Ahhh, Glaubwürdigkeit, mal

Ahhh, Glaubwürdigkeit, mal jetzt abgesehen von Themen, Inhalten, Ideen und Konzepten, wer bitte hällt die SPD ernsthaft noch für glaubwürdig ?

Bitte um Aufklärung

Der Titel des Artikels lautet: Weil kritisiert Auswahlverfahren.
Dem Artikel konnte ich aber nur entnehmen, dass Weil kritisiert, wie sich Kandidaten vorher, nachher und dazwischen geäußert haben.
Ich suche immer noch den substantiellen Anlass zu erkennen, was Weil substantiell aktuell zum Thema beizutragen hatte.
Ich lese noch einmal genauer, aber ich lasse mich auch gerne von unseren Mitforisten belehren.
Das wäre hiermit eine Einladung.

Endlos nach dem Weg suchen

11.03.1999 Oskar geht schweigend ....
Schröder denkt sich seinen Teil ...
Oskar Lafontaine wußte , ..es geht abwärts .
War eine Doppelspitze ,
Im Geist aber nicht vereint .
Solidarität ? Nur wenn man nicht zweifelt , ..
jetzt zweifelt jeder .
Das ist der verzweifelte Versuch des Wahrnehmungseffektes .
Doppelspitze sagt weiter nichts , außer :
Ist der letzte Versuch ..

die SPD ist für mich tot

SPD, von der einstigen Partei der sozial Schwachen, Arbeiter und kleinen Angestellten, zum Büttel der Wirtschaft und des Großkapitals mutiert.
Mir ist völlig egal, wer bei der SPD den Vorsitz übernimmt, die SPD bekommt von mir niemals wieder meine Stimme, nicht national und auch nicht international.

@ von weise und klug: Nicht wieder als zweites Rad am Wagen

"Zur Erinnerung: Lafontaine war in 1990 Kanzlerkandidat und von 1995 - 1999 SPD-Vorsitzender."
Das ist schon so lange her und heute wollen die Bürger neue Kandidaten, die auch wissen was sie eigentlich wollen. Aber nur nicht wieder als zweites Rad am Wagen.

"Weil kritisiert

"Weil kritisiert Auswahlverfahren für SPD-Vorsitz "
-
Die SPD macht ihre letzten pathetischen Zuckungen auf dem Sterbebett weil man die gemachten Fehler einfach nicht einsehen oder gar korregieren will.

Sinnlose Kandidatenvorstellung

Wir mussten doch schon mehrmals miterleben das nach den Wahlen plötzlich andere Gesichter den Posten bekamen. Stichwort Europawahl.
Vermutlich kommt dann eine gänzlich andere Person von Merkels Gnaden zum Zug. Schade um die SPD sie wäre derzeit nötiger als je zuvor wenn sie sich auf die arbeitende Bevölkerung zurückbesinnen könnte.

Wer soll's machen

Wieso muss es überhaupt eine Doppelspitze sein? Soll jedeR potentielle WählerIn, jedes Mitglied, sich dort wiederfinden, nach dem Motto ,Allen wohl und keinem weh'? Das klappt nie, denn das birgt die Gefahr der Gesichts-, der Profillosigkeit. Es müssen auch nicht alle Altersgruppen abgedeckt werden, Berufsjugendliche mit blauen Haaren und eine repräsentative Frau mit Migrationshintergrund ... - darauf kommt es nicht an. Glaubwürdigkeit, möglichst jemand mit Ecken und Kanten, der schon im Beruf 'was gerissen' hat - das würde schon reichen.

Das Dream-Team Schwan und Stegner lieber nicht: Beide haben schon mehrere Wahlen in den Sand gesetzt. Zudem ist ihre Ausstrahlung - so leid es mir tut - nicht überzeugend, nicht positiv.

Frau Kraft aus NRW fand ich immer klasse, aber sie hatte leider nicht ausreichend Unterstützung der Genossen. Gabriel und Schulz "haben fertig", Frau Schwesig will nicht ... Das wird eng ...

"Höchste Zeit, dass sich

"Höchste Zeit, dass sich Scholz erbarmt"
-
Ganz schön bissig Herr Schwarte. Nun muss sich nur noch der Wähler - erbarmen und die wählen.

Quelle:
https://www.tagesschau.de/kommentar/spd-vorstand-101.html

Also ich finde der Ralf und

Also ich finde der Ralf und die Gesine sind das beste Team, Die „Personifikation des derzeitigen sozialdemokratischen Elends“ sei zu bestaunen, schreiben „Zeit“-Leser in den Kommentarspalten, mithin zwei Kandidaten, „die den Sterbeprozess (der SPD) nicht unnötig hinauszögern“ würden. Andere führten die bisherigen Leistungen der zwei Optimisten von der Kandidatenfront auf und erinnerten daran, dass „Ralf ‘Pöbel-Ralle‘ Stegner … immerhin als Spitzenkandidat 2009 das schlechteste Wahlergebnis in der Geschichte der schleswig-holsteinischen SPD eingefahren“ habe, und Gesine Schwan mit Staatsknete „eine Hochschule gründete, welche 2014 insolvent ging und anschließend geschlossen wurde.“

Neid und Missgunst in der SPD

Herr Scholz, ein besonnerer ruhiger Typ, der könnte es. Zudem wäre er mehrheitsfähig. Aber nein: Kaum hat er sich gemeldet, fangen einige aus der zweiten Reihe schon wieder an, den Kandidaten zu demontieren. Herr Weil, was soll das?

@OlliH

Rechnen Sie mal nach, was ein Alleinverdiener mit Familie und Kinder einmal mit Arbeit bekommt und einmal per Hartz4. Bei den normalen Arbeitern ist das fast gleich und andersherum soll das wer und wie mit ALG wie damals dauerhaft finanzieren? Wenns den Langzeitarbeitslose dann noch besser gehen soll, dann werden viele sich eher noch weniger um Arbeit bemühen? Warum sollten die die arbeiten den die gelackmeierten sein?

von draufguckerin 14:12

"Frau Kraft aus NRW fand ich immer Klasse".

Frau Kraft kann aber nicht,sie sitzt im Aufsichtsrat von RAG(Steinkohlekonzern).
Sie ist schon versorgt.

Wo ist die Sicherheit hin?

Ministerpäsident Weil ist wirklich selber "sichtbar verunsichert". Wer sicher gehen will, wartet nicht ab, ob Herr Weil diesen Zustand binnen zwei Wochen meistert. Ist doch sehr ungewiß. Klar und sicher ist, dass in der SPD keiner weiß, was das für ein Kinderspiel ist.
Die Erwachsenen sind wohl alle fort und arbeiten bei anderen, besser zahlenden Organisationen.

Oskar.SPD 12.45

ch wiederhole es hier noch einmal:Nur Oskar Lafontaine koennte diese Partei in eine Zukunft fuehren.Er hat das intellektuelle Format,und keiner kann behaupten ,er haette nicht oft Recht gehabt."
Er hatte auch Recht mit den Fehlern bei der Deutschen Einheit und er hat Recht bei den Risiken der unbegrenzten Migration. Deshalb verlor er die Wahl zum BT und wird heute auch bei der LINKE gemobbt Kluge Köpfe sind in D nicht sonderlich populär und Querdenker auch nicht.
Aber Oscar steht nicht zur Wahl, er wird noch nicht mal bei der LINKE die wichtige Rolle spielen, die ihm eigentlich zusteht. Weil auch dort kluge Köpfe verpönt sind. Lieber nicht so klug aber linientreu

Inhalte statt Marginalien

Und wieder wird vorwiegend über Marginalien geredet, nicht über wesentliche (sozialdemokratische) Inhalte. Was hat denn dazu geführt, dass die deutsche SPD so abfiel in der Wählergunst. M. E. liegt es auf der Hand: es ist m. E. nicht allein die wiederholte Teilhabe an einer Koalition mit der CDU/CSU! Doch es scheint ein Tabu zu sein, mehr zu sagen - beispielsweise wie es die dänischen Sozialdemokraten neuerdings machen und wie die dänische Wählerschaft darauf mit ihrer Stimmabgabe reagiert. ... Mir fällt dazu Albert Einstein ein (Theoretischer Physiker: 1879-1955): "Die Definition von WAHNSINN ist: immer wieder das Gleiche zu tun - und dennoch andere Ergebnisse zu erwarten." Beispielsweise auf jeden einzuwettern, der eine Sichtweise ausspricht oder auch nur einen Begriff verwendet, die einem selber nicht genehm sind. M. E. gelte es, die Freiheit der Meinung zu üben: Redefreiheit - in zivilisierter Form.

Die Linken mausern sich gegenüber der Problem-SPD

Einen festen Standpunkt haben, die Umsetzung wollen und erreichen - das sollten wieder Maßstäbe werden. Neben der unchristlichen CDU und AFD wirkt doch fast jede Partei links. Nur reagiert die SPD meist CDU-hörig - ist für sie sicher einfach - aber ist politisch eine farbigeCDU (sagt man da jetzt Migrations-CDU dazu?). Was bringen denn Sozialleistungen, wenn sie nur noch einen Namen tragen und immer weniger Leistungen inne haben?

@Hackonya2, 14:20, re @OlliH

Rechnen Sie mal nach, was ein Alleinverdiener mit Familie und Kinder einmal mit Arbeit bekommt und einmal per Hartz4. Bei den normalen Arbeitern ist das fast gleich und andersherum soll das wer und wie mit ALG wie damals dauerhaft finanzieren? Wenns den Langzeitarbeitslose dann noch besser gehen soll, dann werden viele sich eher noch weniger um Arbeit bemühen? Warum sollten die die arbeiten den die gelackmeierten sein?

Und mit diesem Uralt-Märchen vom H-IV-Empfänger, der auf Kosten der anderen Menschen in Saus und Braus lebt und einfach zu faul ist zum arbeiten, kommentieren Sie hier einen Artikel zur SPD? Sollten Sie nicht lieber an den Zukunftsvisionen der FDP mitarbeiten?

@draufguckerin, 14:16

Herr Scholz, ein besonnerer ruhiger Typ, der könnte es.

Der könnte was? Die GroKo bis zum St.-Nimmerlinstag fortsetzen?

@ 13:55 von lePecheur / vs.13:28 von weise und klug

>> Ihre Sympathie für Lafontaine in Ehren, ich habe allerdings kein Interesse mich von Rentnern regieren zu lassen. > Meine Generation und die nachfolgenden, die bereits Freitags demonstrieren, werden durch diese Rentner nicht vertreten... <<
_
Pardon ... aber sind es nicht die alten und erfahrenen Fischer (Les Pecheurs) , welche die besten und ertragreichsten Fanggründe kennen..?... und insofern auch den Bestand des Gewerbes über Generationen absichern..?! Politisch / statistisch golt nach wie vor: Junge bis ca. 25/30 J. sind eher unpolitisch; 30-40jährige sind eher progressiv, aber anfällig für Extreme; während >Ü40er bis ins Alter eher vernunftbegründet und erhaltungssichernd agieren. Wohl auch deshalb hatten und haben "Altestenräte" in der Menschheitsgeschichte stets einen hohen Stellenwert. KURZUM: Alte per se abzuwerten - wie Sie es tun - finde ich ziemlich dumm...

Rumgeeiere

Die SPD braucht keine Politik zu machen. Die können ihre Gelder gut verwalten, ohne in der Politik eine Rolle zu spielen. Die Politik ist für die SPD offenbar völlig nebensächlich. Dieses ständige Rumgeeiere bei der SPD ist völlig untragbar

Eine Partei braucht...

ehrliche und kluge Köpfe, die ihre Wähler im Positiven vertreten! Wenn eine Partei zum Beispiel nicht mit der ebenfalls gewählten Linkspartei Gespräche führen will, dann ist das deutschen Wählern gegenüber diskriminierend - rechtsstaatlich schon gar nicht. So lange SPD und CDU weiter altbacken bleiben, kann sich die junge AFD nur freuen - Wut kann ganz dolle Quote machen...

rer Truman Welt

Nun, wenn sich im Einzelnen alles spiegelt wie sich in Allem auch das Einzelne spiegelt, schaue ich mir diese Prodzedur an und sehe was ist: die bisherige Führung weiß nicht mehr wirklich weiter, schmeißt alles hin und direkt in einen Topf und hofft, daß die Masse das richtige zieht.
Im Grunde eine "Bankrotterklärung" der Parteiführung. Jetzt heisst es wie auf einem Rumnel: "kommen's her, greifsch nei und gwinn - voielleicht! " - oder : "komm's nei, kannsch nausgucke!"
Eine Bankrotterklärung!

12:45 Oskar.spd

"Nur Oskar könnte......"

Nun wenn er so ein Format hat, warum hat er dann nicht die "Linken" zu neuen Gipfelstürmern gemacht. Die waren doch seinen Gedanken aufgeschlossen.

Anmerkung: Ja Herr Lafontain ist ein sehr kluger Kopf genau wie Sahra Wagenknecht. Aber bei seinen Überlegungen muss man auch den Zeitgeist im Auge behalten sonst wird man als Ideologe und Theoretiker abgestempelt. Und dass der Wähler nicht immer die Klugen und die mit Format goutiert ist aktuell kaum noch zu übersehen.

schabernack, 12:49

Nur Defätisten, Drückeberger, Jammerlappen & Co. machen sich vom Acker, wenn es gälte, für Überzeugungen einzutreten, hinter denen man persönlich steht …

Guter Kommentar! Wobei die genannte Klientel allerdings sowieso keine echten Überzeugungungen hat ...

Sprach-Reformerinnen am Werk

(11:29 von Sausevind:)

"... weil das Wort 'Volk' endlich auch dort mal überwunden wird?"

Sie wollen also das Wort "Volk" überwinden, sehen eine Notwendigkeit dafür ganz so wie die Grünen es bereits erkannt haben?
Ist Ihr Beitrag so zu verstehen, daß dieses Wort aus dem Sprachgebrauch zu streichen ist und alle Vorkommen – wie zum Beispiel im Motto am Bundestag in Berlin – zu entfernen seien?
Aha, verstehe. Danke für den Beitrag.

@ frosthorn

„Und mit diesem Uralt-Märchen vom H-IV-Empfänger, der auf Kosten der anderen Menschen in Saus und Braus lebt und einfach zu faul ist zum arbeiten, kommentieren Sie hier einen Artikel zur SPD? Sollten Sie nicht lieber an den Zukunftsvisionen der FDP mitarbeiten?“

Wer ist denn der Hartz4 Empfänger?
Auch da wird es alles an Menschen geben. Große, kleine, dicke, dünne, fleißige und ja, auch faule!

13:58 von karlheinzfaltermeier

«… dann nennen Sie doch bitte SPD-Politiker , die erkannt haben, daß es keine Kinderarbeit mehr gibt, daß Urlaub, Kranken- und Arbeitslosenversicherung inzwischen Standart sind !»

Eine solche Liste dürfte sehr, sehr lang werden.
Tatsächlich so viele Namen umfassen, wie es SPD-Politiker hat.

Sehr viel kürzer dürfte die Liste derer sein, die Obiges nicht erkannt haben. Tatsächlich wäre diese Liste dann aber ein unbeschriebenes Blatt Papier …

re frosthorn

"Herr Scholz, ein besonnerer ruhiger Typ, der könnte es.

Der könnte was? Die GroKo bis zum St.-Nimmerlinstag fortsetzen?"

Vorläufg (im Sinne von die nächsten 10-20 Jahre) wird es keine GroKo mehr geben - jedenfalls, wenn man darunter scwarzrot versteht.

14:41 von Zwicke

"Alte per se abzuwerten (...) finde ich ziemlich dumm..."

Ich auch.

Aber...

"Politisch / statistisch golt nach wie vor: Junge bis ca. 25/30 J. sind eher unpolitisch; 30-40jährige sind eher progressiv, aber anfällig für Extreme; während >Ü40er bis ins Alter eher vernunftbegründet und erhaltungssichernd agieren."

.. ist auch nur ein klischeehafte Statistik.

Viele "Alte" haben weit eher Probleme mit den Ohren bezueglich des Zuhoerens (was die juengere Generation sagt) und leiden unter intelektueller Verknoecherung im Raum dazwischen.

Ohne Zweifel muss in beiden Ecken genauer hingeschaut werden.

Scholz for SPD-Vorsitz?

Mitreißend wie eine Trauerweide am Dorfteich, und er will sowas wie Aufbruchstimmung wecken?
Da wünsche ich ihm auf jeden Fall ein glückliches Händchen bei der Partnerinnensuche - sie muss ja nicht gleich singend auftreten...

@12:49 von schabernack

«Wer steigt schon in Vollbesitz seiner geistigen Kräfte freiwillig als Käpt'n an das Ruder eines sinkenden Schiffes?» ... Tja - wer tut das wohl …? > Diejenigen, die nicht wollen, dass das Schiff denn unter ginge... >
Das tut man auch bspw. in Sportvereinen, wenn die Mannschaft momentan von nicht so gut bis zu richtig schlecht spielt. > Nur Defätisten, Drückeberger, Jammerlappen & Co. machen sich vom Acker, wenn es gälte, für Überzeugungen einzutreten, hinter denen man persönlich steht … <<
_
WHOW ... m.E. ziemlich dick aufgetragen... Denn während poilitische Grundsatzentscheidungen i.d.R. die Allgemeinheit betreffen, ist der Ausgang von Sportveranstaltungen (populär Fußball u. Wintersport) normalerweise gesellschaftlich unbedeutend. Daß allerdings die Vergabe von Fußballweltmeiserschaften inzwischen auch als dubios gilt, schlägt wiederum eine Brücke zur Politik...

Der Erfolg der SPD wird davon

Der Erfolg der SPD wird davon abhängen, ob sie es endlich schafft ihre großen Erfolge zu verkaufen statt zu jammern und sie zu zerreden. Wer an der Spitze steht ist eher sekundär. Eine Doppelspitze ist sicher keine gute Idee ( wer kann sich Brandt, Schmidt oder Wehner als Doppelspitze vorstellen ? ).

14:20 von Hackonya2

«Rechnen Sie mal nach, was ein Alleinverdiener mit Familie und Kinder einmal mit Arbeit bekommt und einmal per Hartz4. Bei den normalen Arbeitern ist das fast gleich … Wenns den Langzeitarbeitslose dann noch besser gehen soll, dann werden viele sich eher noch weniger um Arbeit bemühen? Warum sollten die die arbeiten den die gelackmeierten sein?»

Die auf ewig weiter getratschte Mär von den großen Massen an Faulen, die gar nicht arbeiten wollen. Sich aber auf Kosten der Allgemeinheit einen schönen Lenz machen.

Arbeiten zu gehen ist auch Teil gesellschaftlicher Teilhabe. Und es gibt definitiv mehr Menschen, die für wenig mehr Geld als ALG2 ganz bewusst arbeiten gehen. Als solche, die im Bett + in der Hängematte auf Kosten anderer leben.

Sei es nur deswegen, dass sie arbeiten gehen. Um ihren Kindern ein Vorbild zu sein. Diesen beizubringen, dass eben nicht "Fremdversorgung" der immer währende Lebenszweck sei.

Werden die realitäts-fremden Märchen-Erzähler aber nie verstehen …

Wenn die SPD noch den Oskar hätte...

wäre die Sache längst entschieden. Auch das Alter des Kandidaten wäre kein Thema. "Erneuerung" fängt im Kopf an

Zu welcher Reihe gehört denn nun Herr Weil?

Das Auswahlverfahren ist schon eine Weile am Laufen und Herr Weil meldet sich jetzt zu Wort, ein bißchen spät. Es zeigt aber auch sehr deutlich, die SPD kann doch machen was sie will, Lob steht dieser Partei anscheinend nicht zu. Auch aus den eigenen Reihen kommt doch ziemlich viel Kritik, die nicht mal konstruktiv ist. Von außen kommt nur Gemecker über die SPD, egal ob sie im Bund etwas für ihre Wähler erreicht hat oder nicht. Da hilft wirklich nur Abtauchen in die Opposition und neu anfangen. Neu Anfangen dann aber bitte nicht mit der Mannschaft die jetzt am Ruder sitzt. Das bezieht sich nicht nur auf Berlin, auch die Basis sollte mal ihre Ortsverbände und Vostände überprüfen, wie zeitgemäß und zukunftsfähig die noch sind.

'Ruft doch alle mal Martin'

Diese Partei und dieses spektakuär inkompetente Personal sind eine einzige Zumutung.
-
'Ruft doch alle mal Martin'

5%

Wir schaffen das !!

15:24 von Zwicke / @schabernack, 12:49

«WHOW ... m.E. ziemlich dick aufgetragen... Denn während poilitische Grundsatzentscheidungen i.d.R. die Allgemeinheit betreffen, ist der Ausgang von Sportveranstaltungen (populär Fußball u. Wintersport) normalerweise gesellschaftlich unbedeutend.»

Es geht nicht darum, Politik mit Sportveranstaltungen gleich zu setzen.

Es ging darum, warum sich in der SPD überhaupt noch wer erbarmen sollte (der / die bei Trost sei), sich ans Steuerruder einer eh dem Untergang geweihten Partei zu stellen.

Und das tun eben Menschen (mittels einer Bewerbung für den Parteivorsitz). Denen es eben nicht egal ist, was aus der SPD wird. Und die sich nicht als Defätisten ins Jammertal des ewigen Wehklagens begeben wollen.

Ist so wie so schon viel zu voll in diesem Tal …

Wenn Sie denken, Sportveranstaltungen seien "gesellschaftlich unbedeutend". Dann leben Sie weit, weit entfernt von gesellschaftlichen Gegebenheiten. Egal, in welchem Land der Erde.

Es ist der Amateursport, wo sich Menschen engagieren …

Zurück zur Realität

(15:31 Werner40:)
"Wer kann sich Brandt, Schmidt oder Wehner als Doppelspitze vorstellen?"

Da bleibt einem ja die Spucke weg bei dieser Ihrer Frage, Vierziger Werner.
Am besten, läßt man unter diesen Umständen das Forum Forum sein und geht seinen anderen Hobbies nach...
Schönes Wochenende!

Kandidaten-Flashmob

Fragt mal Atze Schröder, der hätte vielleicht auch Zeit; und eine Freundin hat er bestimmt auch, von wegen "Doppelspitze", was ein Widerspruch in sich ist, aber was solls. Das ist die heutige SPD ja auch. Das "S" steht eigentlich für "sozialdemokratisch" - so ist das eben mit Anspruch und Realität.

@ Karsten Laurisligeti, 17. August 2019 um 11:12

"Scholz hat im Kabinett seine Kompetenz und Zuverlässigkeit bewiesen. (…) Scholz wäre mit Sicherheit auch ein guter Kanzler."

Ja, seine geballte Kompetenz hat er ja bereits als 1. Bürgermeister von Hamburg unter Beweis gestellt, wo er nach dem Desaster und Chaos um den G 20-Gipfel ganz schnell die Kurve gekratzt hat und den buchstäblichen Scherbenhaufen, den er angerichtet hat, seinen Genossen in HH überließ! Der Gipfel sollte ja angeblich nur ein harmloser 2. Hafengeburtstag werden, versprach Scholz vollmundig, stattdessen versanken Teile der Stadt bekanntermaßen in Chaos und Zerstörung. Sorry, aber ich halte diesen Mann für reichlich überschätzt und total überbewertet. Und, wie mir scheint, leidet er auch selber an reichlicher Selbstüberschätzung! Ein großes Ego hatte er allerdings schon immer. Nur reicht das alleine eben noch lange nicht, um auch ein guter Kanzler zu werden. Dazu gehört schon noch eine ganze Menge mehr!

Nachtigall, ick hör dir trapsen

Und wenn (ja wenn) die SPD jetzt ganz laut ruft „Stephan, wir brauchen dich“, dann verlässt Stephan Weil die Warte- und Beobachterstelle auf seinem Balkon und reitet auf dem Niedersachsen-Ross nach Berlin und sagt: „Hier bin ich, warum habt ihr denn bisher nicht alle schon längst und ganz laut nach mir gerufen, dass ich den SPD-Vorsitz übernehmen soll? Ich habe doch nur darauf gewartet und nun lasst lasst uns alle laut rufen „Manuela Schwesig, wir brauchen auch dich.“

Merke: Wer in Niedersachsen eine gute Uhl ist, ist in Berlin noch lange keine Nachtigall, aber Nachtigall, ick hör dir trapsen.

um 15:32 von schabernack

>>
Sei es nur deswegen, dass sie arbeiten gehen. Um ihren Kindern ein Vorbild zu sein. Diesen beizubringen, dass eben nicht "Fremdversorgung" der immer währende Lebenszweck sei.

Werden die realitäts-fremden Märchen-Erzähler aber nie verstehen …
<<

Man könnte es auch differenzierter betrachten. Von den arbeitssuchenden Leistungsbeziehern sind etwa 20 % langzeitarbeitslos und zwar nicht nach der SGB 3 Definition (das sind ca 33 %), sondern über 5 Jahre. Wir reden da von 1 Mio. Menschen. Das ist eine Größenordnung, die man nicht unter "Einzelfälle gibt es immer" tolerieren kann.

@ deutlich Oskar.SPD 12.45, am 17. August 2019 um 14:35

"Nur Oskar Lafontaine koennte diese Partei in eine Zukunft fuehren.Er hat das intellektuelle Format,und keiner kann behaupten ,er haette nicht oft Recht gehabt. Er hatte auch Recht mit den Fehlern bei der Deutschen Einheit"

Was meinen Sie denn mit Recht haben bezüglich der Deutschen Einheit? Wenn's nach dem Willen von Lafontaine gegangen wäre, dann wären die in einem langen, harten Arbeitsleben zurück gelegten Sparguthaben der Ostdeutschen nicht einmal im Verhältnis 1:1 umgetauscht worden. Und der Tag der Wiedervereinigung wäre auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben worden, wenn er denn überhaupt je gekommen wäre. Ich persönlich kann an beiden Forderungen (Verschiebung der Einheit, gegen den 1:1 Umtausch von DDR- zu D-Mark) keine besondere politische Leistung Lafontaines erkennen. Das ist eine Lafontaine-Legende, an der hier immer wieder gerne mal gestrickt wird und die sich dann irgendwann verselbständigt hat.

Vielleicht sollte sich die

Vielleicht sollte sich die SPD langsam entscheiden. In Umfragen zur Sachsenwahl kommt die SPD langsam der 5% Sperrgrenze nahe (z.Z. 7%).

Wer wählt noch die SPD?

So ein Hype um die Kandidaten der SPD.
Die Schlagzeilen überworfen sich täglich.
Dabei ist die Partei bei den Wählern nicht mehr willkommen.
Merken sie eigentlich nicht, dass sie längst am Untergang sind?
Nur die GroKo gibt ihnen noch Macht und Ministerposten.
Das kann sich aber hoffentlich bald ändern.
Die SPD hätte längst in die Opposition gehen müssen.
Dieses Postengeschacher widert mich einfach nur noch an.
Mein Wahlzettel heißt auf keinen Fall SPD.

Das ist nicht weiter .......

Als ein Hirntoter an einer Lebenserhaltenden Maschine.Zeigt es doch das da keiner mit dem anderen redet! Brauch ich nicht in der Regierung und nicht in der Koalition. Diese 13 hatten genug Zeit sich zusammen zusetzen und 1 Kandidaten zu benennen.Setzen 6 und raus aus der Regierung .

Eine_anmerkung

Ist das Ihr Ernst? Herr Maas hat mit Einführung des Bestellerprinzips und der Mietpreisbremse die Entwicklung auf dem Mietmarkt extrem verschärft, und als Außenminister landet er einen Flop nach dem anderen. Er wäre lediglich ein weiterer inkompetenter Kandidat. Ich sehe weit und breit keinen, der den SPD-Karren aus dem Dreck ziehen könnte. Und Herr Weil hat vollkommen recht, diese Kandidatensuche ähnelt einem Kindergartenspiel. Es fehlt nur noch, dass wenn sich alle Paare gefunden haben "Reise nach Jerusalem" gespielt wird, und wer die beiden letzten Stühle ergattert, die sind es. Dies ist einer Partei in einer der größten Volkswirtschaften der Welt unwürdig und nur hochnotpeinlich zu nennen.

14:35 von deutlich ...Oskar.SPD 12.45...

"...Oscar steht nicht zur Wahl.." fehlt nur, das noch einer den guten Helmut reanimieren will... Es ist nicht das Prinzip der Demokratie, das irgend ein Kluger die Dinge reißt (mag sein das das trotz dem mal vorkommt) aber im Prinzip geht das eher zurück auf die Utopisten im 17./18. Jahrhundert. In der Demokratie soll und muss der Prozess den Kern des Pudels irgendwo zwischen Interessenwahrung (was hier so gern als Klientelpolitik oder gar Korruption gebrandmarkt wird) und problemadäquatem Handeln (Problemlösungen spielen hier leider selten eine Rolle) finden, "Wahrheit" spielt hier eben auch kaum eine Rolle - alle Erkenntnis ist eben von begrenztem Wert.
Das weiß auch die SPD und sucht nach jemandem der sich traut, weil sie ahnt, das es ein einzig richtiges nicht gibt und guter Wille heuer schon Achtung verdient.

Neue SPD

Wichtig wäre eine neue frische SPD z.B. mit Frau Lange. Die hat mir schon als Gegenkandidatin von Andrea Nahles gut gefallen. Frau Giffey hat das Amt ja leider ausgeschlossen, schade!, denn ihre Art hat schon frischen Wind in die Regierungsarbeit gebracht.

@Sausevind 11:39 - klare Werte, klare Vertreter der Werte!

Zitat: „"DAS ist unsere gute deutsche Tradition, dass Sozialdemokraten und Christdemokraten in fairem Austausch unsere Bürger vertreten und unsere Grundwerte wahren!"

"Gute deutsche Tradition"?

Auch wenn ich viele Ihrer Positionen teile und mich oft über Ihre Beiträge freue:

diese Deutschtümelei, die Sie oft einbringen, erachte ich als gefährlich.“

///
*
*
*

... ich sage nur: „Reconquista deutsche Werte“ !!! ...

... wenn wir es rechtsextremen überlassen, diese Werte mit pseudopatriotischem Fremdenhass anzureichern, dann ist das wesentlich gefährlicher, als sich mal offen und eindeutig zu Freiheit, Demokratie und Menschenwürde zu bekennen!

... genauso, wie die SPD sich wieder auf ihren Markenkern besinnen sollte! ...

Olaf Scholz halte ich unter diesem Gesichtspunkt für eine denkbare Alternative - maße mir aber nicht an, für die SPD zu sprechen ...

... was allerdings niemals funktionieren wird, sind irgendwelche „Doppel-Trippel-Quadrupel-Spitzen“ - das ist Bullshit!

The Times They Are A Changing...

Das serieele Politdrama der SPD kann man - auch ohne Herrn Weil - auf einen kurzen Nenner bringen: Ohne eine grundlegende = grundsätzliche Erneuerung der Partei ... mit einem neuen und zukunftsfähigen Grundsätzeprogramm für einen modernen Sozialstaat - wie grundgesetzlich eingefordert - und dazu mit der in heutiger Informationsgesellschaft nötigen Bürgernähe ... wird die alte SPD in der politischen Versenkung verschwinden. Der alte Habitus aller Parteien im Stile von idealistischen und qua Amt politisch persönlich unberührbaren Politikern ist vorbei ... dank Verirrungen im einträglichen Lobby-Sumpf. Die Steuergeld-Verschwendungssucht - oft genug im politisch persönlichen oder im Parteiinteresse - füllen meterweise Aktenordner.
_
UNTERM STRICH sehe ich bei der SPD derzeit keine Persönlichkeit mit Mumm = Bürgernähe und intellektuellem Charisma, um die "Alte Tante SPD" nachhaltig neu zu inspirieren - und zu modernisieren. Dabei im Hinterkopf ein Bob Dylan-Song...

@schabernack um 15:12Uhr

In Ihrem Kommentar habe ich leider wieder keine Luiiste gefunden, sondern nur die Behauptung, daß eine solche Liste sehr lang wäre. Die SPD hat nicht aus Jux das Godesberger Programm entwickelt, sondern damals erkannt, daß die "Klassenkampf-Zeiten" vorbei sind. Heute fühlen sich manche SPD-Funktionäre verpflichtet, sich auf die Seite der "Abgehängten", Billig-Löhner, Alleinerzieher,"Ausgebeuteten" usw. zu stellen und vergessen dabei die Arbeiter und Angestellten, denen die Schule und Berufsausbildung auch nicht geschenkt wurde! Und da wundert sich die SPD, daß ihnen die bisherige Stammwählerschaft den Rücken zeigt und diese Einstellung nicht teilt?

Gemaule hilft sicher

Ausgezeichnet. Einer, der gar nicht antreten möchte, mault aus dem Hintergrund. So hilft man der Partei sicherlich weiter...

@12:12 von qpqr27

>> wer eine grün geführte Klimademokratur will... soll die SPD weiterhin in Grund und Boden reden... <<
_
Nu mach mal suutje ... wie man im Norden sagt... ! Aktuell ist ein namhafter SPD-Politiker (Maas) auf Dienst-Urlaubs-Kombireise in der Antarktis, und meldet sich sogleich von dort medienträchtig zu Wort... Populismus pur..! Wie übrigens überall in heutigen politischen Themenbereichen, wo gerade die SPD - und unter Aufgabe ursprünglicher und handfester bürgerlicher Werte - verkrampft um Wählerzustimmungen buhlt... MERKE: Wer auf allen Hochzeiten tanzen will, hat niemals genug passende Schuhe...

Unernst

Des Einen Freud ist des Andern Leid
Wenn die SPD verliert, gewinnen andere, und wenn die sich darüber freuen, ist das schon in Ordnung.
Aber was sich hier im Forum an substanzloser Bosheit uns giftiger Schadenfreude breit macht ..... ist zum Fremdschämen

@14:04 von lePecheur

>> Bitte um Aufklärung > ...Ich lese noch einmal genauer, aber ich lasse mich auch gerne von unseren Mitforisten belehren... > Das wäre hiermit eine Einladung. <<
_
Die Einladung nehme ich - mit Verlaub - gerne an... mit folgender Frage: Wählen Sie Ihre Fanggründe als LE PECHEUR (Fischer) nur nach Höhrensagen, oder doch eher nach Ihren Erfahrungen... und denen der Altvorderen..? Es würde mich sehr verwundern, wenn Sie sich von "Trockenfischern" wie Herrn Weil in tote Gefilde leiten ließen...

@15:42 von dermulla

>> Die SPD hatte jahrzehntelang eine Doppelspitze. Selbst der Monarchist Friedrich Ebert teilte sich den SPD Vorsitz zuerst mit Haase und nach dessen Abgang zur USPD mit Scheidemann. Das ist definitiv keine "grüne" Erfindung... <<
_
... aber offenbar auch kein historisches Erfolgsmodell...!

in einer Welt in der Äußerungen...

einer 16-jährigen das Maß aller Dinge sind, sind "Normalos" wie Scholz umso wichtiger

RE: Elite-Deutscher um 17:11

***... was allerdings niemals funktionieren wird, sind irgendwelche „Doppel-Trippel-Quadrupel-Spitzen“ - das ist Bullshit!***

Was helfenwürde wäre öffentliche Eintracht. Intern diskutieren, und nach außen hin Loyalität demonstrieren.
Eine Doppelspitze könnte die in sich zerissene SPD befrieden, und den "politischen Heckenschützen" innerhalb der SPD ein Ende setzten.

Gruß Hador

Es kann mir relativ egal sein

Es kann mir relativ egal sein wer an der Spitze der SPD steht, eine oder zwei Personen. In der Schulzeit hatten wir einen Lehrer der hat uns diese Partei schmackhaft gemacht. Ich denke nach dem Abi haben die meisten SPD gewählt. Damals gab es auch Inhalte und Persönlichkeiten dort.
Das ist jetzt 45 Jahre her.
Seitdem ging es mit dieser Partei stetig bergab. Schröder hat dann Verrat begangen.
Nie mehr in diesem Leben werde ich dieser Partei meine Stimme schenken. Werder auf Landes- noch auf Bundesebene. Kommunal können die nicht so viel anstellen, da ist das etwas anderes und die kommunalen Leute sind auch irgendwie ehrlicher und damit wählbar.

@Martin Vomberg 16.25

kann ich Ihnen sagen:Oscar Lafontaine hat vor dem 1:1 Umtausch gewarnt, weil die Wettbewerbsfähigkeit der DDR-Wirtschaft diesen Aufwertungsschock nicht verkraftet und er hatte Recht! Und er warnte vor der vom DU-Kanzler Kohl verbreiteten Vorstellung, die Deutsche Einheit sei fast umsonst, was ein Billionenirrtum war, wie wir alle wissen- oder eine absichtliche Lüge, um die Bürger hinters Licht zu führen. Gab es damals auch schon...

@ Elite-Deutscher ... es ist

@ Elite-Deutscher
... es ist schon immer sehr spannend, wenn man linke ,idiologisierte Kommentare liest.
Ihr Wunsch von 2 großen Volksparteien ,diesen Wunsch können Sie ganz schnell beerdigen, denn auch mit Scholz ,Stegner und wer auch imme da den Vorsitz übernehmen wird,ist der Untergang der SPD nicht mehr aufzuhalten.Die SPD hat in den Jahren ,wo sie mitregiert hat , sich mehr und mehr von ihren Wählern entfernt und nun bekommt sie die Quittung dafür.
Nach Ihren Vorstellungen sollen also mal die SPD und mal die CDU die Regierung stellen.
Sie haben scheinbar noch nicht mitbekommen, das beide Parteien die Grundwerte eben nicht mehr vertreten und deshalb werden eines Tages beide Parteien
eben nur noch eine Partei und keine Volksparteien mehr sein.In Deutschland sind demokratisch gewählte Parteien auch in der Gefahr ,demokratisch abgewählt werden zu können. Wer solch eine Politik gegen seine Wähler macht,der muss es sich gefallen lassen, dass die Wähler sich andere Parteien suchen.

SPD = politische Schönheit,

SPD = politische Schönheit, mal ganz anders.

@qpqr27 " alle bitte hinter

@qpqr27

" alle bitte hinter Scholz sammeln ....
Dann geht der Absturz auf die 5% noch schneller.
Vor Baerbock, Habeck,AKK können uns nur Andere retten,mit Sicherheit aber nicht Scholz. Der wird noch froh sein, wenn er mit diesen
3 Personen in Zukunft eine andere Person verhindern kann. Die Zukunft sieht für diese Personen auf keinen Fall rosarotgrün aus.
Sie haben aber recht,denn wir müssen vor Kipping,Lindner und Kühnert bewahrt werden.

Wozu braucht man die SPD heutzutage überhaupt noch?

Für die linken politischen Positionen hat man heutzutage die LINKE, und von der politisch nach links gewanderten CDU unterscheidet sich die SPD heutzutage nur noch graduell!

Früher(!!) war die SPD eine knüppelharte realpolitische Partei der werktätigen Arbeiter in der Fabrik und des kleinen Mannes auf der Straße!

Heutzutage(!!) hingegen will die SPD das Klima, den Euro, Banken und Migranten, und möglichst gleich die GANZE Welt retten, ABER..

..darüber vergisst die SPD heutzutage ihre eigene klassische Stammwählerschaft!

Und wer seine eigene Stammwählerschaft immer VERGISST, dem bestraft irgendwann auch entsprechend der Wähler!

Und das auch vollkommen zu recht!!!

@15:56 von schabernack vs. @15:24 Zwicke...

>> Wenn Sie denken, Sportveranstaltungen seien "gesellschaftlich unbedeutend". Dann leben Sie weit, weit entfernt von gesellschaftlichen Gegebenheiten. Egal, in welchem Land der Erde... <<
_
Bitte meinen Post zuende lesen und zitieren ... wenn schon... Selbstverständlich ist Breiten- und Amateursport ein wichtiger Teil des Gesellschaftslebens... und zwar überall. Meine Nebenbei-Kritik richtet sich allerdings gegen den politikähnlichen Profisport mit all seinen inzwischen bekannten Unsäglichkeiten auch in politischen Hinsichten...

"Mit Elfriede Handrick hat

"Mit Elfriede Handrick hat die SPD ihren ganz offenen Marie-Antoinette-Moment: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“ Eine offene Ohrfeige für den Wähler. Eigentlich muss man Handrick deshalb dankbar sein. Sie liefert Klartext! Und spricht das aus, was die Obergenossen nur denken – zumindest legt ihr Verhalten nahe, dass sie sich, wenn die Kameras ausgeschaltet sind, ähnlich äußern. So sind etwa Aussagen wie diese in Hintergrundgesprächen zu hören: „Wir machen so tolle Politik, aber den Leuten geht es zu gut, sie sind zu verblödet, sie kapieren das nicht.“ Dankbar sein muss man auch den Journalisten vom ZDF, dass sie diese Stelle tatsächlich gesendet haben und die Selbstentblößung der Genossin nicht weggeschnitten haben. Der Verdacht liegt nahe, dass die Reporter die Aussage nicht etwa sendeten, um die SPD bloßzustellen – sondern dass sie so ähnlich denken wie Handrick und die Brisanz der Aussage deshalb gar nicht verstanden haben."

17:51 von Zwicke

"aber offenbar auch kein historisches Erfolgsmodell...!"

Lange Zeit schon. Trotz persönlicher Differenzen zogen zum Beispiel Haase und Bebel an einem Strang. Erst die Politik Eberts gegen das damals gültige Erfurter Programm und sein Beharren auf den "Burgfrieden" führten zum Schisma. Aber darum geht es nicht. Ich wollte in meinem (inzwischen gesperrten) Ursprungspost einen anderen Foristen lediglich widerlegen, der meinte Doppelspitze = Grün.

.... wie eine Flasche leer

Karsten Laurisligeti
" Die SPD wird es noch geben, wenn die AfD längst aus der Erinnerung verschwunden ist "
Ja, man soll seinen Glauben nicht verlieren. Glauben ist aber nicht Wissen.
Wie sagt doch ein Sprichwort? " wie eine Flasche leer " und so kommt mir die SPD vor,welche ich immer favorisiert hatte in meiner Wahlentscheidung. Heute verschwende ich an diese Partei keinen Gedanken mehr und ich fühle mich gut dabei.

@frosthorn

Ich habe lediglich zu dem Kommentar von Olli H meine Meinung geäussert und ich habe auch nichts vom Leben in Saus und Braus geschrieben. Ich habe aber schon mal eine Berechnung für einen Bekannten mit drei Kinder gemacht und da tut sich nicht viel, ob der arbeitet oder Hartz 4 empfangen würde. Mit der FDP hab ich Null am Hut und wählen würde ich die ehe in dem aktuellem Zustand nicht.

"Die SPD wurde von

"Die SPD wurde von karriereorientierten Funktionären, denen Gucci, Toskana und Edel-Italiener viel näher sind als Blaumann, Schalke und Currywurst-Stand, feindlich übernommen. Statt Empathie für die kleinen Leute empfindet die aktuell in der SPD tonangebende Funktionärsriege eher Verärgerung, ja Verachtung für diese – weil sie sich ihrer „progressiven“ Politik verweigern, nicht genügend übrig haben für die Lieblingsthemen der Funktionäre, wie Minderheiten, Diversity, Gender und LGTB. Ideologen, für die ein Helmut Schmidt wohl schon ein böser „Rechter“ (neudeutsch für Rechtsextremer) wäre, weil er Themen offen ansprach, die heute tabu sind in der Partei, wie die Sorgen der Bürger vor zu starker Zuwanderung. Schlimmer noch: Der Ex-Kanzler äußerte sich sogar lobend über den Partei-Paria Thilo Sarrazin und dessen Buch, das in der SPD zwar kaum jemand gelesen hat, aber alle massiv verurteilen (wie es in der Sowjetunion üblich war für Bücher von Dissidenten)."

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

"So wie mein Vater, der hier neben mir steht, so wähle auch ich bereits seit über 60 Jahren NUR die SPD, damit Willy Brandt auch weiterhin unser Bundeskanzler bleibt!"

Darauf der Vater:

"Wieso Willy Brandt, ist Fritze Ebert nicht mehr Reichspräsident?"

Daher mein Fazit:

DIESE treue Stammwählerschaft der SPD stirbt im Laufe der Zeit halt nach und nach irgendwann weg, ohne diese käme die SPD heutzutage höchstwahrscheinlich überhaupt NICHT mehr über die 10 Prozent Marke!

Heiko Maas ist das Sinnbild

Heiko Maas ist das Sinnbild dieser Funktionärskaste – schon zwei Jahre vor seinem zweiten Staatsexamen wurde er Abgeordneter im Landtag, noch im Jahr des Examens Staatssekretär, und zwei Jahre später Minister. Solche Retorten-Politiker aus dem Funktionärs-Brutkasten haben etwa die gleiche Nähe zu ihrer früheren Stammwählerschaft wie Greta zu einem Kohlekumpel.

@ Tretschko für Sie ist das

@ Tretschko
für Sie ist das Wahlverhalten im Osten eh unterirdisch und nicht erklärbar "
Kann es sein, dass der Osten etwas feinsinniger mit Politik beschäftigt ?
Wo stehen denn die Ossis in der Schulbildung? Fragen Sie sich das mal und das hat auch etwas mit Bildung zu tun und nicht mit ideologischer Anhauchung. Was denken Sie,wie viele Wähler der SPD schon den Rücken gekehrt haben? Ihre Aussage trifft nicht zu.

@Goldenmichel, 19:33

Warum zitieren Sie denn Frau Handrick nicht wörtlich, anstatt so zu tun, als habe sie tatsächlich den berüchtigten Marie-Antoinette-Satz gesagt? Aus dem selben Grund, aus dem Sie auch aus "Hintergrund-Gesprächen" zitieren, die wohl ausgerechnet Sie mitgehört haben? Oder war da einfach keine echte Quelle aufzutreiben?

@19:33 von Goldenmichel

>> "Mit Elfriede Handrick hat die SPD ihren ganz offenen Marie-Antoinette-Moment: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“ > “Dankbar sein muss man auch den Journalisten vom ZDF, dass sie diese Stelle tatsächlich gesendet haben und die Selbstentblößung der Genossin nicht weggeschnitten haben. Der Verdacht liegt nahe, dass die Reporter die Aussage nicht etwa sendeten, um die SPD bloßzustellen – sondern dass sie so ähnlich denken wie Handrick und die Brisanz der Aussage deshalb gar nicht verstehen... <<
_
CHAPEAU ... für diese öffentliche Medienkritik..!

Darstellung: