Ihre Meinung zu: Mehrere Flüchtlinge können "Open Arms" verlassen

16. August 2019 - 8:46 Uhr

Seit zwei Wochen harren knapp 150 gerettete Migranten an Bord der "Open Arms" aus. Nun konnten erneut einige von ihnen das Schiff verlassen. Kanzlerin Merkel plädierte unterdessen für eine Wiederaufnahme der staatlichen Seenotrettung.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.666665
Durchschnitt: 2.7 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Seenotrettung ebenso notwendig wie die Bekämpfung von Schleusern

warum ist eigentlich die Seenotrettung nur auf das Mittelmeer beschränkt
warum tun wir nichts vor der Küste Kubas, den Küsten Mittelamerikas
gibt es da keinen Bedarf - bzw. entsteht Bedarf wenn wir erst5 mal da sind
ebenso auch in der Gegend von Australien statt das nur den Australiern zu überlassen
wenn wir verantwortlich sein sollen was 5 km vor der lybischen Küste passiert,
warum nicht auch vor Tahiti oder bei Kap Horn

Wahlwerbung für den Osten

Kanzlerin Merkel plädierte unterdessen für eine Wiederaufnahme der staatlichen Seenotrettung ,
Ach Ja? Möge Sie auch sagen wie viele EU Staaten zur Aufnahme der Migranten von denen ca. 2 % Anspruch auf Asyl hätten bereit dazu sind? Sehr wenige.
Italien und Maltas Weg der Verweigerung die Schiffe anlanden zu lassen ist hart aber richtig.
Wie viele sollen denn noch kommen 100 000 oder 5 0000000 ? und dann?
Im übrigen macht Sie (Merkel) sehr gute Wahlwerbung für die CDU im Osten.Eine Steilvorlage für die AFD.

Wieder einmal wissentlich

Wieder einmal wissentlich falsch berichtet.
Es bestand zu keinem Zeitpunkt der Überfahrt Seenot. Es handelt sich auch nicht um Flüchtlinge. Spmit kann von Seenotrettung keine Rede sein. Beihilfe zur illegalen Einreise trifft es besser. Und deshalb nimmt Italien niemanden mehr auf. Das Schiff sollte besser direkt nach frankreich, niederlande, GB oder deitschland fahren, als wochenlang im mittelmeer zu betteln.

Liebe...

...femme fatale der deutschen Willkommenspolitik, durch den Pull-Effekt, also die Wiederaufnahme staatlicher „Seenotrettung“ werden viele unnötige Menschen ihr Leben auf dem Meer verlieren und Schleuser sich dumm und dämmlich verdienen.

Wie wäre es einfach mal mit einer Kehrtwende in der Entwicklungshilfe.

Oder welche Erfolge kann die deutsche und europäische Entwicklungshilfe der letzten 50 Jahre vorweisen ?

5 der schlimmsten Diktatoren Afrikas...

Zwei Wochen......

........hätten wohl gereicht, um alle möglichen Häfen anzulaufen, sogar Hamburg.
Warum unbedingt nach Italien,warum nicht Spanien,Frankreich, Ägypten oder den Libanon?

Seenotrettung ist nötig. Aber

Seenotrettung ist nötig. Aber bitte bis zum nächsten Hafen. Es muss doch möglich sein ein UN Flüchtlingslager im Libyen zu schaffen, wenn nötig mit Mandat und Waffengewalt. Um den Flüchtlingen eine geordnete Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Der Aufschrei wird sicherlich gross sein, aber wie hat man einst Gaddafi weggebombt.

Es wird langsam Zeit

das auch die Tagesschau sich einigt, sind es jetzt Migranten oder Flüchtlinge? Bei der permanenten Mischung der Begriffe wird leicht übersehen, welch gewaltiger Unterschied in beiden steckt.

Welch zynische Grausamkeit,

Welch zynische Grausamkeit, aus Seenot gerettete geflüchtete Menschen so lange an Bord des Rettungsschiffes zu lassen, bis sie zu medizinischen Notfällen werden; das ist in meinen Augen Folter, nichts anderes.
Und welch in höchstem Maße unwürdiges Geschachere, das jedes mal aufs neue um die Aufnahme weniger Menschen (in der Regel 80-150 Personen) die EU, die 508 Millionen Einwohner*innen hat, ein unwürdiges Schauspiel aufführt. Es bleibt zu hoffen, dass sich schnell und eindeutig viele EU-Länderchef*innen dem Aufruf Merkels zur Wiederaufnahme staatlicher Seenotrettung anschließen. Und wer glaubt, dass rechtspolitische Menschenverachter wie Salvini, Orban und Co Teil der Lösung sind: Sie instrumentalisieren diese geschundenen geretteten Menschen für innenpolitische Zwecke und Stimmenzuwachs ihrer nationalistischen Parteien. Menschenrechtsverletzungen sind ihnen völlig egal.

Seenotrettung ist ebenso

Seenotrettung ist ebenso wichtig wie die Bekämpfung von Schleusern sagt die Kanzlerin . Bisher wurde doch die Rettung
von Schleusern eingeleitet, oder haben sich am Strand Menschen getroffen , Geld zusammengeworfen und dann ein Schlauchboot gekauft ? Schleusern kann nur am Strand das Geschäft verdorben werden .
Wäre gut wie die Kanzlerin das vermeiden will
und auch in dieser Richtung eine Lösung anbieten kann .

Übersetzung

Zitat: "Gleichzeitig plädierte Bundeskanzlerin Merkel für eine Wiederaufnahme der staatlich organisierten Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer. "

Übersetzung: Es werden erst recht Anreize geschaffen, übers Mittelmeer in Richtung Europa aufzubrechen. Bis irgendwann das Boot voll ist (im mehrdeutigen Sinne).

Frau Merkel kann das ja mit ruhigem Gewissen fordern, sie hat ja ihre Schäfchen im trockenen, ist im nächsten Wahlkampf nicht mehr dabei und muss somit die Abstrafung durch den Wähler bzw. das weitere Erstarken der AfD nicht ertragen.

@09:11 Superschlau

Wird das jetzt das neue Argumentationsmuster: Es ist gar keine Seenotrettung? Dass es Situationen gibt, in denen buchstäblich in letzter Sekunde die Menschen aus dem Mittelmeer gerettet wurden, übergehen Sie? Und ob es Seenotrettung ist, wollen Sie davon abhängig machen, ob evtl. nicht bei allen ein Asylantrag bzw. ein Aufnahmegesuch nach Genfer Konvention eine Chance hat? Welch verächtliches Selektionsprinzip tritt da zu Tage? Ich bin mehr und mehr entsetzt und empört, welche Menschenverachtung da zutage tritt.

09:22 von Didib57

Seenotrettung ist nötig.
.
natürlich ist das nötig !
da gibt es doch eigentlich auch keine Diskussion
auch wenn sich die Betreffenden fahrlässig
- eigentlich vorsätzlich in so eine Situation begeben
nur heißt das nicht die an den Ort ihrer Träume bringen zu müssen

09:22 von Didib57

Um den Flüchtlingen eine geordnete Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen.
.
ob die Flüchtlinge daran interessiert sind
an einer Rückkehr in die Heimat ?

@ 09:22 Dibid57

Nein, in Libyen ist das nicht möglich. Dort gibt es derzeit keine Regierung, die souverän den Aufgaben von Recht und Gesetz und Ordnung nachkommen könnte. Seit Jahren herrscht in Libyen Krieg, in weiten Teilen leidet die Bevölkerung unter der extremen Brutalität und Unterdrückung; Geflüchteten drohen Folter, Verschleppung, Versklavung und Tod. Deshalb - zum wievielten Male muss man das eigentlich offensichtliche hier immer wieder feststellen? - gibt es in Libyen auch keinen "sicheren Hafen", in dem man aus Seenot gerettete Menschen zurückbringen kann.

Sisyphos 09:03

warum tun wir nichts vor der Küste Kubas, den Küsten Mittelamerikas ... ebenso auch in der Gegend von Australien ... wenn wir verantwortlich sein sollen was 5 km vor der lybischen Küste passiert, warum nicht auch vor Tahiti oder bei Kap Horn

Weil Kuba, Mittelamerika, Australien, Tahiti und Südamerika (Kap Horn) nicht vor Europas Haustür liegen.

Sie selbst sind doch strikt gegen die Seenotrettung von Flüchtlingen, nehmen also nicht daran teil - weshalb schreiben Sie dann "wir"?

re oldtimer

"Es wird langsam Zeit

das auch die Tagesschau sich einigt, sind es jetzt Migranten oder Flüchtlinge? Bei der permanenten Mischung der Begriffe wird leicht übersehen, welch gewaltiger Unterschied in beiden steckt."

Denken Sie mal ein paar Jahrzehnte zurück. War nicht jeder, der aus der DDR kam, ein Flüchtling?

Wie hätten Sie damals Ihre Begriffe mit dem gewaltigen Unterschied angewendet?

Frau Merkel

könnte sich ja auch mal zu den Erfolgen bei der Schlepperbekämpfung äußern oder zu den Erfolgen ihrer "nationalen Kraftanstrengung" , abgelehnte Asylbewerber zurückzuführen. Müsste sie halt mal Jemand dazu fragen. Das wäre ein kurzes Interview

Posbi, 09:10

Wie viele sollen denn noch kommen 100 000 oder 5 0000000 ?

Milliarden! Alle! Nach Deutschland!

und dann?

Sterben Sie persönlich aus!

Schlepper

Was hier mittlerweile läuft, ist eine indirekte Unterstützung der Schlepperbanden. Wenn ich mir die Bilder ansehe, sehe ich zu ca. 90 % junge Männer. Was ist mit den Frauen, Kindern und den Alten. Werden die im Stich gelassen in den Kriegsgebieten? Wir müssen in den Kriegsgebieten helfen und aufhören, diese Länder auszubeuten. Und Frau Merkels Appelle kann ich nicht mehr hören. Ich wähle als nächstes auch die gemiedene Partei.

Superschlau, 09:11

Es bestand zu keinem Zeitpunkt der Überfahrt Seenot. Es handelt sich auch nicht um Flüchtlinge.

Nein, vermutlich handelt es sich um Hochleistungssportler bei einer Extremregatta ...

Der Wille Menschen zu helfen

Der Wille Menschen zu helfen die sich ein besseres Leben erhoffen, ist ehrenhaft.
Menschen aus eigenen Mittel helfen die ein besseres Leben für sich wollen ist ehrenhaft, großzügig usw. man nennt diese Samariter, glaube ich.
Menschen die andere / die Allgemeinheit dazu zwingen wollen für alle Menschen die es besser haben wollen auf diesem Planeten aufzukommen, sind einfach nur scheinheilig und kriminell.

Immer dieselbe Geschichte...

Macht doch gleich die Grenzen auf und schickt Wassertaxis nach Nordafrika, um die Leute zu holen! Dieses Rumgeeiere ist nervig, ich kann es nicht mehr hören!
So wäre die Schlepperei unterbunden und niemand dieser sogenannten Flüchtlinge würde mehr ertrinken.
Von dieser Regierung ist eh keine vernünftige Lösung zu erwarten. Kein Land ist so bescheuert wie Deutschland!

Oldtimer, 09:26

sind es jetzt Migranten oder Flüchtlinge? Bei der permanenten Mischung der Begriffe wird leicht übersehen, welch gewaltiger Unterschied in beiden steckt.

Alle Flüchtlinge sind zwangsläufig Migranten, da sie ja migrieren.
Mit ein wenig Nachdenken hätten Sie da auch selbst drauf können kommen. Notfalls unbekannte (Fremd-)Wörter einfach in eine Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben und das Ergebnis verinnerlichen, dauert maximal 5 Minuten. 5 Minuten, das schaffen Sie schon.

Fakten

Als die staatlich organisierte Seenotrettung im Mittelmeer noch stattfand, ertranken jedes Jahr mehr als doppelt so viele Menschen auf dem Weg nach Europa, als jetzt.

Eine neue Rettungsmission rettet also nicht, sondern sie verursacht eine Welle von Menschen, die sich auf den Weg nach Europa machen und dementsprechend mehr Tote im Mittelmeer.

ich frage mich

warum müssen sie unbedingt immer nach italien? Tunesien,Algerien und marocco sind auch in der Nähe .
Wann wird endlich diese Beihilfe zum Schlepperbandenwesen unterbunden, denn dies ist in allen Ländern kriminell

09:03 von Sisyphos3

«warum ist eigentlich die Seenotrettung nur auf das Mittelmeer beschränkt»

Sie ist auf das Mittelmeer konzentriert, weil es in diesem Binnenmeer gegenwärtig mehr Menschen als in allen anderen Regionen der Erde gibt, die versuchen, in nicht-see-tauglichen Booten die Meere zu überqueren.

Das war nicht "schon immer so". Es gab einst (in den 1970-ern) die vielen "Boat People" genannten Menschen, die wegen des Krieges in Vietnam "mit Nuss-Schalen" über das Meer flohen. War der Anlass für den Deutschen Rupert Neudeck mit dem Frachtschiff "Cap Anamur" Seenotrettung in den Gewässern vor Vietnam zu betreiben. Er war einer der ersten, aber nicht der einzige.

«wenn wir verantwortlich sein sollen was 5 km vor der lybischen Küste passiert,
warum nicht auch vor Tahiti oder bei Kap Horn»

Bei Kap Hoorn hat es ja ganz besonders viele kleine Schiffe, die Geflüchtete / Migranten an Bord haben. Und um Tahiti rum ist ja auch "Seenot-Hotspot".

"Da muss aber selbstverständlich schnell wer hin" …

Frau Merkel

will mal wieder ein grünes Thema abräumen.
Migranten, die versuchen illegal in die EU zu kommen, sollten wieder nach Libyen oder zu ihrem Abreiseort gebracht werden. Die legalen Wege nach Europa müssen so ausgestaltet werden, dass nur diejenigen kommen dürfen, die wir auch brauchen können. Es dürfen aber ruhig mehr Menschen sein. Kanada ist ein gutes Beispiel.

Das Sterben auf dem Meer muss aufhören.

09:19 von Euro-Made

Oder welche Erfolge kann die deutsche und europäische Entwicklungshilfe der letzten 50 Jahre vorweisen ?
--------------------------------------------------------
Es trifft natürlich nicht überall zu-aber es gibt in Afrika Schulen, welche mit deutscher Entwicklungshilfe gebaut wurden, die eine bessere Bausubstanz und eine bessere Ausstattung haben als so manche Schule in Deutschland.

Didib57 9:22

An sich ist Ihr Vorschlag nicht schlecht. Aber es wird kein UN-Mandat mehr geben, welches Waffengebrauch zulässt. Da hat die NATO zu oft ihr Mandat überzogen.

Den Schiffen kann ich nur empfehlen direkt nach Deutschland, GB, Norwegen usw. zu segeln. Norwegens Regierung hat zwar gestern erst betont, dass sie nicht für die Handlungen eines Schiffes verantwortlich sind, welches unter norwegischer Flagge fährt. Aber was sollen sie machen, wenn das Schiff einen norwegischen Hafen anläuft.

ja und unsere kanzlerin

hatte ja wieder eine gute Vorlage in Stralsund gegeben für die AFD ,war prima .
Sie steht zu ihrer Flüchtlingspolitik ,tolle Aussichten.
Ja und als sie dann sagte sie hätte das wieder gemacht ,warum schreiben die medien nicht es war damals um die 15 bis 20000 gegangen in Budapest nicht um 1 Million die einfach durchgewunken wurden,tolle Politik.

Begriffsdefinition @Oldtimer 09:26

Zuerst einmal sind das alles Flüchtlinge. Das sind sie deshalb, weil sie vor was auch immer geflohen sind und sei es auch nur vor den Zuständen in den lybischen Lagern.
Erst später, wenn ihre Daten erfasst wurden und geklärt ist warum sie sich auf den Weg nach Europa gemacht haben, werden einige wenige denen Asyl gewährt wurde u.U. zu Migranten, nämlich dann, wenn ihnen der dauerhafte Verbleib in Europa erlaubt wurde.
Alle anderen sind Flüchtlinge die wieder nach Hause geschickt werden.

Wenn Menschen

wirklich aus Seenot gerettet werden, sollten sie, gemäß Seerecht, in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Da z.B. in Tunesien jährlich Millionen Menschen, auch Deutsche, Urlaub machen, ist wohl auch Tunesien für Schiffbrüchige sicher. Alles andere ist Schleppertum.

Betrug mit Begrifflichkeiten

Wenn man Schleuser zu Seenotrettern erklärt, betreibt man Augenwischerei und leistet jedem Gesetzesbruch Vorschub.

Die Regierung wäre eigentlich verpflichtet, dt. Gesetz und Recht durchzusetzen und nicht selbsterklärte Moral und Anstand höher als das Recht einzustufen.

Merkel baut unseren Rechtsstaat ab.

Eine Depesche jagt die nächste, um den Bürger in die Irre zu jagen.
Wer nicht selbstständig denkt, dem wird das Denken abgenommen.

naja

Hauptsächlich Männer und befeuert weiterhin dass Menschen sich in Gefahr bringen aber auch die Menschenschmuggler Geld verdienen.

Das ist doch kein Zustand oder Lösung.

was

ich nicht verstehe: warum dümpelt das Schiff lieber 2 Wochen vor Italiens Küste, bis alle an Bord krank werden, anstatt 3 Tage zu einem Hafen im aufnahmebereiten Heimatland des Schiffes, Spanien, zu fahren ? Ich sehe da absolut keinen Sinn dahinter.

@ 09:11 von Superschlau

Wie kommen Sie auf die Idee zu sagen, dass keine Seenot bestand?
Nur weil Sie das sagen? Ich glaube da eher den Leuten, die dabei waren.

Und nein, das Rettungsboot darf nicht Frankreich oder NL anlaufen, es muss laut internationalem Seerecht den nächsten "sichern" Hafen anlaufen und der ist in Lampedusa. Das haben sogar bereits italienische Gerichte so anerkannt. Selbst wenn Salvini die Wahl gewinnen sollte, werden die Rettungsschiffe Italien anlaufen dürfen, denn die Gerichte entscheiden gegen Salvini.

@ andererseits um 09:43

Sie schrieben:
"Nein, in Libyen ist das nicht möglich. Dort gibt es derzeit keine Regierung, die souverän den Aufgaben von Recht und Gesetz und Ordnung nachkommen könnte. Seit Jahren herrscht in Libyen Krieg, in weiten Teilen leidet die Bevölkerung unter der extremen Brutalität und Unterdrückung; Geflüchteten drohen Folter, Verschleppung, Versklavung und Tod. Deshalb - zum wievielten Male muss man das eigentlich offensichtliche hier immer wieder feststellen? - gibt es in Libyen auch keinen "sicheren Hafen", in dem man aus Seenot gerettete Menschen zurückbringen kann."
Die meisten der "Flüchtlinge" starten ihre Überfahrt in Libyen. Die wenigsten dieser "Flüchtlinge" sind aber Libyer. Folglich haben sich die übrigen vorher freiwillig nach Libyen begeben. Und Sie sagen jetzt ernsthaft, man dürfte diese Menschen nicht in einen Staat zurückbringen, in den sie sich vorher aus freien Stücken und oftmals gegen Zahlung hoher Geldbeträge begeben haben?

Seenotrettung?

In Seenot gerät man grundsätzlich unfreiwillig. Es wäre an der Zeit, diesen Begriff in Zusammenhang mit den Bootsmigranten zu vermeiden, die sich absichtlich in diese situation begeben.

Ich denke so langsam wäre es

Ich denke so langsam wäre es an der Zeit, die Umsiedelung planmäßig durchzuführen!

Wenn denn ganz Deutschland nach halb Afrika schreit, dann doch bitte wenigstens geordnet und auch für die weniger Privilegierten zu ermöglichen!

Diese moralin getränkten Schlagzeilen fangen an zu langweilen!

Aber eins würde ich mir sehr wünschen! Wenn das Ganze nach hinten losgegangen ist, es scheint ja noch nicht genug Warnzeichen gegeben zu haben, bitte nicht wieder mit dem Finger nach einem Schuldigen suchen, das können Menschen irgendwie ja am besten!!!

Eigenverantwortlich mit allem leben, was da auch kommen mag!!!

Solange es diesen

Solange es diesen "Shuttle-Service" über das Mittelmeer gibt werden Menschen (die eigentlich kein Bleiberecht bei uns haben - also abgelehnte Asylbewerber) für viel Geld in marode Boote steigen. Man sollte das Geld in deren Heimatländern investieren. Ausbildung und Industrie! Sorry - aber wir sind nicht das Sozialamt für Afrika etc.
Wo sollen diese Menschen alle hin?

Auch wenn hier einige der

Auch wenn hier einige der Meinung sind, es wäre menschenverachtend: mit einem schlauchboot direkt einen Schlepperkreuzer oder einw Migrationsfähre anzusteuern, ist weit entfernt von jeglicher Seenot.
Diese situation wurde bewusst herbeigeführt, von schleusern, wie Rackete und ihren Helfern.
Diese Migranten laufen freieillig durch afrika nach libyen. Und wir müssen sie dort vor der libyschen küstenwache retten?
Wir dürfen sie nicht nach tunesien oder algerien schicken? Bekanntermassen urlaubsländer, als sicher eingestuft.
Wir kapitulieren vor der invasion. Unsere völlig falsch verstandenen Moralvorstellungen helfen den Migranten nicht und uns werden sie auch ruinieren.
Italien ungarn polen... haben das verstanden. Warum muss merkel denen dann unsere vorstellung aufzwingen? Sie will deren ja auch nicht übernehmen.

9:44 von deutlich

Genau darüber habe auch ich noch keinerlei seriöse Informationen gefunden, geschweige denn über die Schlepperbekämpfung in den Herkunftsländern. Denn auch dort sitzen Verantwortliche, die ihre eigenen Landsleute über den Tisch ziehen. Und das teilweise mit Duldung der eigenen Regierung. Fragen über Fragen.

09:30 von andererseits

Welch zynische Grausamkeit, aus Seenot gerettete geflüchtete Menschen so lange an Bord des Rettungsschiffes zu lassen, bis sie zu medizinischen Notfällen werden; das ist in meinen Augen Folter, nichts anderes.
--------------------------------------------------------
Das sehe ich genauso-die Menschen hätten schon vor 10 Tagen sicher in Zarzis / Tunesien an Land gehen können.
Diese Seenotretter erpressen Europa auf dem Rücken der Geretteten.

@09:10 von Posbi

"Wie viele sollen denn noch kommen 100 000 oder 5 0000000 ? und dann?"

Falls sie es nicht wissen sollten, die Aufnahme von Flüchtlingen ist in Deutschland gedeckelt und wird nicht mehr erreicht. Wir nehmen nicht viel mehr Flüchtlinge auf als in den 90ern. Das ist eine Zahl die Deutschland locker verkraften kann, denn das sind gerade einmal 20 pro Stadt und Gemeinde.

@kommentator_02

Fast richtig!!!

Jeder Flüchtling ist zwangsläufig auch Migrant, aber nicht jeder Migrant ist zwangsläufig Flüchtling!

Und ja, das macht tatsächlich einen Unterschied, einfach mal googlen, das machen Sie doch so gerne!

09:44 von karwandler

Denken Sie mal ein paar Jahrzehnte zurück. War nicht jeder, der aus der DDR kam, ein Flüchtling?
--------------------------------------------------------
Der Vergleich hinkt, denn jeder DDR-Bürger war nach dem Grundgesetz auch Staatsbürger der BRD-das trifft sicher auf 0,00% der afrikanischen Migranten zu.

@09:22 Didib57

Die geordnete Rückkehr wollen Sie über ein Land erwirken, dass derzeit im Kriegschaos versinkt? Geordnet geht anders: Menschen haben das Recht, in der EU einen Asylantrag oder einen Antrag auf Aufnahme als Kriegsflüchtlinge zu stellen. Über den wird in geordneten Bahnen entschieden.
Und zu den geordneten Bahnen gehört bei uns dann die Unterscheidung zwischen Rückführung, Duldung, temporärem Aufenthalt, Abschiebehindernissen etc. So sehen geordnete Bahnen aus; und an deren Abstimmung und Koordination auf EU-Ebene muss gearbeitet werden statt Phantasien zu schüren, mit Waffengewalt in Libyen Lager durchzusetzen.

Als ich.....

neulich die Frage stellte, wo die Vielzahl an Schwimmwesten gekauft werden und die Hersteller sicher nachweisen können, wohin und an wen sie geliefert werden oder diese wirklich sehr großen Schlaucboote bestimmt nicht in einem Spielwarengeschäft oder rafting-store greifbar sind, erhielt ich keine Freigabe. Der Verdacht, daß diese NGO mit den Schleusern zusammenarbeiten drängt sich auf und wird natürlich ebenso vehement abgestritten. Verständlicherweise ist die Beweisführung schwierig bis unmöglich. Erstaunlich ist nur, daß weder Medien, noch Politiker merken wollen, daß die Migrantenaufnahme sich nun auf die "Seenotrettung" verlagert hat und besonders von Deutschland mit einer fast schon pauschalen Aufnahme belohnt wird.

@acki 10:01, Ja und unsere Kanzlerin

Irgendwann werden die Geschichtsbücher über uns richten, sollten dann noch welche geschrieben werden.
Ich möchte nicht zu den "Wilden" gehören, zu den menschenverachtenden Horden die ihresgleichen haben im Meer ertrinken lassen und das nur um des eigenen Vorteils willen.
Man kann unserer Kanzlerin ja möglicher Weise viel absprechen, jedoch nicht ihren Anstand und die Menschlichkeit. Gleichwohl ist mir so eine Regierende wesentlich lieber als herzlose Kreaturen in mittelbarer Täterschaft Marke Trump, Salvini & Co.

Es geht weiter

Mit dieser Einlassung von Fr. Merkel wird die Schleuseraktivität wieder zunehmen. Die AfD wird sich freuen in den kommenden Wahlen. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, handelt es sich bei den Personen auf den NGO-Shuttle-Schiffen überwiegend um Wirtschaftsflüchtlinge, die nach den UNHCR-Konventionen keinen Anspruch auf Asyl haben. Tripolis hat nach meinen Kenntnissen das Angebot gemacht, die Passagiere anlanden zu lassen, aber das wurde nicht akzeptiert.

Sie wissen, dass in der EU ca

Sie wissen, dass in der EU ca 508 508 Millionen Menschen auf einer Fläche von mehr als 4 Millionen km² leben? Sie glauben, dass die Seenotrettung, die anschließende koordinierte Verteilung (gegen die sich in der EU vor allem die Rechtspopulisten und völkisch orientieren Nationalisten sperren) und Prüfung der Asylbegehren bzw. Kriegsfluchtgründe auch nur im Entferntesten spürbare Auswirkungen hätten? Das entspricht in etwa der Sorge, dass linkshändige Albinos die Mehrheit werden können und unsere EU "fluten" oder dadurch "das Boot voll" werden könnte; das hat ungefähr die gleiche Wahrscheinlichkeit.

@castro, ja das Frage ich

@castro, ja das Frage ich mich auch öfters, warum fährt man nicht dahin wo man willkommen ist und keine 2-3 Wochen auf See ausharren muss...Wir sind da wahrscheinlich zu einfach gestrickt ;)
Aber eigentlich ist es ganz einfach, es geht um Ideologie, da Italien eine rechts-konservative Regierung hat "ärgert" man gerne den erklärten "Feind", denn das bringt einem mediale Präsenz, niemand würde groß berichten wenn man ohne große Probleme anlegen würde (siehe die Schlepper Yachten die fast täglich anlegen). Mediale Präsenz und das nennen der Schiffe und Organisation ist wichtig für Spendeneinnahmen...
Oder um es kurz zu machen, klar könnte man nach Frankreich oder Spanien fahren aber das generiert weniger Spenden.
Klar ist Italien näher (Argument der NGO's) aber was bringt die Nähe wenn man 2 Wochen auf See ausharren muss....

09:38 von Sisyphos3

«… auch wenn sich die Betreffenden fahrlässig
- eigentlich vorsätzlich in so eine Situation begeben»

Und auch "Extrem-Sportler" bringen sich vorsätzlich in Gefahren, aus denen sie evtl. gerettet werden müssen.

«… nur heißt das nicht die an den Ort ihrer Träume bringen zu müssen»

Wird auf den Rettungsschiffen unter den aus dem Wasser gefischten Menschen gefragt + abgestimmt, wo denn "der Ort ihrer Träume" läge?

Ist es mal FIN, geht's auf nach Helsinki.
Ist es GB, geht es nach Southampton.
Und so … und so …

Das Mittelmeer hat gewisse geographische Vorgaben + Eigenheiten.
Bspw. ITA + Malta liegen dort, wo sie eben liegen.
Wird auch in 10 Jahren nicht anders sein.

Wäre die Ostsee das Meer, "über das gekommen würde".
Wären es die dortigen Anrainer-Staaten, die sich mit der Problematik:
"Wo gehen Gerettete an Land ?" konfrontiert sähen.

Wer widersetzt sich in der EU denn einer "gerechteren" Verteilung der Geretteten, die u.a. ITA + Malta weniger alleine ließe?

Aha. Wer denn …

@09:48 Emil66

Samariter waren zur Zeit Jesu die in Judäa gemiedene Gruppe, die als "Fremdlinge" galten und eine andre Religion hatten. Im Gleichnis ist dieser andersgläubige Ausländer derjenige, der dem unter die Räuber gefallenen Menschen hilft, nachdem zwei Honoratioren der damaligen Einheimischen (Priester und Levit) vorbeigegangen waren, weil sie angeblich wichtigeres zu tun hatten. In diesem Sinne ist die Samariter-Geschichte tatsächlich hochaktuell. Meinten Sie das?
Das Gleichnis hört übrigens auf mit den Worten "Handle genauso und Du wirst leben."

09:56 von acki

«ich frage mich warum müssen sie unbedingt immer nach italien? Tunesien,Algerien und marocco sind auch in der Nähe.»

ITA darf ablehnen.

Aber TUN, ALG, MAR & Co. werden erst gar nicht gefragt.
"Unglückliches Pech", dass diese Länder so eben um die Ecke liegen.
Die müssen dann müssen, wenn ITA nicht wollen will …

immerhin kleiner Lichtblick

Ich finde es nicht sehr verantwortlich, was die NGOs im Mittelmeer machen, aber schön, dass sich jetzt ein paar Staaten gefunden haben, die die Menschen aufnehmen.

@ Hanno Kuhrt

"es gibt in Afrika Schulen, welche mit deutscher Entwicklungshilfe gebaut wurden, die eine bessere Bausubstanz und eine bessere Ausstattung haben als so manche Schule in Deutschland." Am 16. August 2019 um 09:58 von Hanno Kuhrt

Soweit ich weiß (speziell aus den Bereichen über Nepal nach dem Erdbeben 2015) haben auch Entwicklungsländer Probleme mit dem Fachkräftemangel.

Alle Kinder wollen jetzt "etwas mit Computern machen" oder "Fußball spielen", weil man damit "im Westen Arbeit findet". Normale Berufe fehlen. Man bereitet die Kinder "auf die Zukunft vor".

In Nepal gab es schon vor dem Erdbeben zu wenige traditionelle Häuserbauer, um Häuser zu bauen und im Stand zu halten. Beim Erdbeben sind noch welche umgekommen und die Leute saßen noch Jahrelang in Zelten der Hilfsorganisationen, weil sie sich selbst nicht zu helfen wussten.

@09:57 w.k.e.

Ihr Kommentar ist mit geltendem Recht nicht in Einklang zu bringen: Menschen, die Asylgründe haben oder Kriegsflüchtlinge sind, werden nicht danach beurteilt, ob wir Sie "auch brauchen können". Es geht um humanitäre Grundhaltungen und Verpflichtungen; aber das scheint für viele Menschen keinen Wert mehr zu haben. Und das nicht einmal 80 Jahre nach den dunklen braunen Zeiten unserer Geschichte, wo viele Menschen auf Asyl und Aufnahme in anderen Ländern angewiesen waren, in dem Tod durch die Nazis zu entgehen.

Warum immer Deutschland?

Warum nimmt immer unser Land illegale Migranten von den Schlepperschiffen auf und warum immer wesentlich mehr als andere Länder? Ich bin gegen eine Aufnahme dieser illegalen Migranten und stehe sicherlich mit meiner Meinung nicht alleine da.

@ Dr Dr

„Und nein, das Rettungsboot darf nicht Frankreich oder NL anlaufen, es muss laut internationalem Seerecht den nächsten "sichern" Hafen anlaufen und der ist in Lampedusa.“

Und was sollte passieren, wenn der Kapitän trotzdem nach Frankreich fährt? Mit dem medialem Spektakel und dem öffentlichen Druck wird nämlich überhaupt nix passieren. Der Kapitän kann sein Verhalten mit der Not an Bord begründen und alles ist easy. Das Anlanden auf Korsika ist problemlos möglich, möchte man aus populistischen Gründen aber nicht

"Gleichzeitig plädierte Bundeskanzlerin Merkel für eine Wiederaufnahme der staatlich organisierten Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer. "Sicherlich wäre es gut, wir hätten auch heute wieder eine Mission Sophia und staatliche Schiffe, die retten würden""

Das wäre allerdings gut. Dieser Vorschlag ist aber mittlerweile schon viele Wochen im Gespräch. Wie wäre es, endlich konkrete Schritte zu seiner Umsetzung zu unternehmen?

Aus "EU-Länder wollen Migranten aufnehmen":

"Salvini hatte noch versucht, mit einem neuen Dekret das Schiff weiter von italienischen Küsten fernzuhalten. Doch Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta, die das Papier hätte absegnen müssen, verweigerte am Morgen ihre Unterschrift. Die Ministerin von den Fünf Sternen stellte sich damit hinter das Gerichtsurteil und offen gegen Salvini und seine rigide Migrationspolitik. Die Menschlichkeit dürfe nicht verloren gehen"

Da hat sie Recht. Und dankenswerterweise die daraus folgende einzig richtige Konsequenz gezogen.

ach, macht Merkel mal wieder Werbung für die AfD?

"Kanzlerin Merkel plädierte unterdessen für eine Wiederaufnahme der staatlichen Seenotrettung."
Es gibt doch mittlerweile Zahlen, die zeigen, dass die Anzahl der Ertrinkenden mit dem steigenden Einsatz von Seenotrettung steigen anstatt sinken.
Seenotrettung JA, aber postwendend zurück an die nächstgelegene Küste. Es darf kein falscher Anreiz gesetzt werden, wer sich in Gefahr begibt kommt nach Europa.

Das Positive daran ist....

Das Positive daran ist das die Stellung von Salvini gestärkt wird und unsere AfD weiter Zulauf gewinnt. Das lassen sich die Menschen weder in Italien noch Deutschland nämlich immer weniger gefallen auch wenn das Gegenteil immer suggeriert wird.

haben?
Und dann aus ihrer Seenot erleichtert aufatmen? Diese ihre ersehnte Lebensrettung fände am schnellsten im am nächsten gelegenen Hafen statt, in Libyen oder Tunesien.
Wer das nicht will, will gar nicht ins Leben zurück gerettet werden.
Außerdem begeben sie sich freiwillig auf ihre Schiffe, provozieren also ihre Rettung. Ist also ein sehr teurer Vorsatz!

@ 10:21 von Hanno Kuhrt

Sie versuchen meinen Kommentar Ihrerseits zynisch zu verdrehen. Die Grausamkeit liegt auf Seiten der Weigerung von EU-Staaten, die Schiffe vor ihren Häfen liegend nicht anlanden zu lassen. Das wissen auch Sie.

Zahlen wären interessant

"sechs EU-Staaten einschließlich Deutschlands hätten sich zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärt."

Hier wäre interessant zu wissen, wie die zahlenmäßige Verteilung aussieht und welche Länder außer D noch aufnehmen?

um 10:23 von Dr. Dr. Sheldon...

>>"Falls sie es nicht wissen sollten, die Aufnahme von Flüchtlingen ist in Deutschland gedeckelt und wird nicht mehr erreicht. Wir nehmen nicht viel mehr Flüchtlinge auf als in den 90ern. Das ist eine Zahl die Deutschland locker verkraften kann, denn das sind gerade einmal 20 pro Stadt und Gemeinde."<<

Kleine Korrektur. Es handelt es sich hier in den seltensten Fällen um Flüchtlinge (die Anerkennungsquote liegt bei maximal 3,5%), sondern um Migranten die nach der Asylablehnung zu illegalen Migranten werden und die wir nach jetzigem Stand so gut wie nicht abgeschoben bekommen.

Na, es ist doch merkwürdig

wie einerseits Städte, die finanziell vor dem Kollaps stehen sich als "sicherer Hafen" erklären um dann wieder nach Bundeshilfen zu schreien. Auf der andern Seite läuft das NesT-Projekt mit privaten Paten so überhaupt nicht. Wenn es um persönlichen Einsatz und den eigenen Geldbeutel geht ist ganz schnell Schluß mit der unbegrenzten Aufnahme

@Dr.Dr. Sheldon

Also, sorry... Ich habe zwar die genauen Zahlen nicht, aber wir nehmen nicht mehr Flüchtlinge auf als in den 90ern?
20 ! pro Gemeinde/Stadt???
Machen Sie sich bitte nicht lächerlich...
In Hamburg sind es sicherlich mehrere 1000 -Ohne genaue Zahlen zu kennen...

10:15 von Pirschelbär

>>Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms teilte mit, fünf Menschen, die psychologischer Hilfe bedürfen, seien an Land gebracht worden. Auch ihre Begleiter durften demnach das Schiff verlassen. Nach italienischen Medienberichten handelt es sich dabei um vier weitere Flüchtlinge.<<

Psychologische Hilfe benötigen?

Waaaas?

Frank Montgomery hat mal gesagt, dass Flüchtlinge überdurchschnittlich gesund sind.

Hat er die Lage verzerrt dargestellt?

In der letzten Zeit wurde über Flüchtlings/Asyl-Attentäter geschrieben, dass sie psychisch krank sind.

Ich bin schockiert!

Auch wenn es in dem Fall "nur" 5 sind, könnten das 5 Schlagzeilen bedeuten.

Das ist ja der Wahnsinn!

@ 10:15 von Pirschelbär

Danke für ihren Kommentar!

Bin da völlig ihrer Meinung.

PS. Die Flüchtlings- Gehilfen Open-Arms haben für die Schlepper wieder gute Arbeit geleistet.

Die Nächsten bitte.....

@10:17 Superschlau

Wer meint, die Lage für Menschen in einem Land angemessen zu erfassen, wenn er aufgrund sicher bewachter All-inclusive-Urlaubsressorts schreibt "bekanntermaßen Urlaubsländer", der disqualifiziert sich in meinen Augen selbst.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Es handelt sich hierbei nicht um Seenotrettung

Da können die Gutmenschen es noch so oft predigen wie Sie wollen damit wird die Rechtslage auch nicht in Ihrem Sinne verdreht. Es handelt sich hierbei nicht um Seenotrettung, sondern um eine illegale Verbringung von Migranten in die EU unter Erpressung. Erstens begeben sich die Fahrgäste bewusst in Seenot (Erpressung) und zweitens ist ein "Sicherer Hafen" gemäß SOLAS der nächste mögliche Hafen der sicher von dem in Seenot geratenen Schiff erreicht werden kann. Die politische Lage in dem Land dieses Hafens ist dabei ohne jegliche Bedeutung. Damit ist Libyen per Vorgaben sicher und erst recht die anderen Häfen auf dem Weg der Schlepper.

Ideologen

Wenn Ideologen streiten, sind die Scheuklappen so groß, dass oft nur noch objektiver Unsinn kommuniziert wird.
Der 'sichere' Hafen ist kein 'nächster' Hafen und die Entscheidung ob sicher oder nicht obliegt bei privaten Schiffen allein dem Kapitän. Seine Entscheidung ist gerichtlich grundsätzlich nicht überprüfbar. Der Kapitän muss also keinen bestimmten Hafen anfahren, sondern hat selbst die Wahl. Die Wahl wird jedoch eingeschränkt durch das Recht der Länder, dem Schiff die Einfahrt zu verwehren (Hilfeleistung muss gewährt werden). Nur das Land, in dem das Schiff registriert ist, darf die Einfahrt nicht verwehren.
Verwerflich, unmenschlich und bockig wie ein kleines Kind handelt jedoch ein Kapitän, wenn er sich stur auf den Standpunkt stellt, ich will in diesen Hafen und in keinen anderen (ich will Italien vorführen) und deshalb wochenlang vor diesem Hafen dümpelt und hierdurch eine Not an Bord erzeugt. Korsika ist nicht weit, wenn Häfen gesperrt sind, fährt man den nächsten an.

re hanno kuhrt

"09:44 von karwandler

Denken Sie mal ein paar Jahrzehnte zurück. War nicht jeder, der aus der DDR kam, ein Flüchtling?
--------------------------------------------------------
Der Vergleich hinkt, denn jeder DDR-Bürger war nach dem Grundgesetz auch Staatsbürger der BRD-das trifft sicher auf 0,00% der afrikanischen Migranten zu."

Damit begründen Sie nicht, warum die zu Flüchtlingen erklärt wurden.

um 10:29 von andererseits

>>"Die geordnete Rückkehr wollen Sie über ein Land erwirken, dass derzeit im Kriegschaos versinkt? Geordnet geht anders: Menschen haben das Recht, in der EU einen Asylantrag oder einen Antrag auf Aufnahme als Kriegsflüchtlinge zu stellen. Über den wird in geordneten Bahnen entschieden.-.."<<

Sie wissen doch ganz genau das es sich nur bei maximal 3,5% (so hoch ist die maximale Anerkennungsquote als Flüchtling aus den betreffenden Ländern) um richtige Flüchtlinge (z.B. Kriegsflüchtlinge) handelt. Der weitaus überwiegende Teil sind illegale Migranten die nichts, aber auch garnichts in der EU verloren haben. Das muss man mal so drastisch sagen weil Sie das scheinbar immer noch nicht wahrhaben wollen? Was Recht ist muss Recht bleiben.

re didib97

"Es muss doch möglich sein ein UN Flüchtlingslager im Libyen zu schaffen, wenn nötig mit Mandat und Waffengewalt."

In guter alter Kolonialistentradition wollen Sie in Libyen einmarschieren und dort ein Lager betreiben?

Ja, was denn nun?

Migranten oder Flüchtlinge? Werden Sie doch endlich mal konkret in Ihrem offensichtlich bewussten Verwirrspiel. Flüchtlinge halten sich in Flüchtlingslagern auf, haben kein Geld für Schlepper und werden daher kaum noch wahrgenommen, das ist die wirkliche Schande, wie mit Flüchtlingen umgegangen wird. Hier geht es -wie in hunderten anderen Fällen zuvor- um nix anderes als um Sozialmigranten, die eine sehr klare Vorstellung davon haben, wo sie hin- (und von dort nicht mehr zurück-) wollen, was sie unternehmen müssen und wen sie dafür bezahlen. Sie wissen auch, dass die Schlepper sie dort absetzen, wo ihre Weiterfahrt gewährleistet wird (kleine Pannen mit einbegriffen) und die "Seenot" gehört zum Programm dazu. Alle anderen Geschichten sind Augenwischerei, aber machen Sie so weiter, nicht die CDUSPD&Co. wird davon profitieren und wenn der grüne Hype vorüber ist, reiben Sie sich halt die Augen...

@10:16 hessin65

"Shuttleservice"? Wovon reden Sie? Jeder sechste Flüchtling und Migrant, der versucht von Libyen nach Italien oder Malta zu gelangen, kommt laut UNHCR derzeit ums Leben. Ertrinkt im Mittelmeer. Und Sie reden von Shuttle-Service?

um 10:16 von Steckenreiter

>>"Aber eins würde ich mir sehr wünschen! Wenn das Ganze nach hinten losgegangen ist, es scheint ja noch nicht genug Warnzeichen gegeben zu haben, bitte nicht wieder mit dem Finger nach einem Schuldigen suchen, das können Menschen irgendwie ja am besten!!!"<<

Aber dann werden alle links/grüne "Menschenfreunde" ungläubig den Kopf schütteln und sagen "das haben wir nicht gewollt". Ein schwacher Trost wird nur sein das diese Menschen selbst betroffen werden oder schon sind (siehe Kriminalitätsstatistik junge Männer aus Schwarzafrika im Bundesgebiet).

@andererseits, 09.43h

Und wie kommen die Migranten nach Libyen?
Wer hat sie in dieses Land gezwungen?
Diese Leute sind sehr gut vernetzt und wissen genau, was sie in Libyen erwartet.
Genau so gut wissen sie aber auch, dass vor der libyschen Küste Schiffe bereitstehen, die sie sicher nach Europa, explizit nach Deutschland bringen.

Wäre ich Migrant in Afrika,

Wäre ich Migrant in Afrika, ich ginge nach Dakar in den Senegal. Dann ab aufs Floss und schon bin ich in Brasilien. Warum macht das niemand?

Als die internationale Seenotrettung

definiert und ratifiziert wurde, war der Gedanke dahinter sicher ein ganz anderer.
Ich sage immer wieder, dass Gesetze ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind und sich eben dieses verändert. Also müssen auch die Gesetze geändert und neuen Entwicklungen angepasst werden.
Weshalb beruft man sich ständig auf Gesetze, die für den vorliegenden Sachverhalt gar nicht gemacht wurden?
"Gleichzeitig plädierte Bundeskanzlerin Merkel für eine Wiederaufnahme der staatlich organisierten Seenotrettung...".
Die Kanzlerin sollte sich m.Mn. nach bitte zurückhalten in den letzten Tagen ihrer Regierungszeit - sie hat schon genug Schaden angerichtet...!

Dr. Dr. Sheldon..

Wie kommen Sie auf die Idee zu sagen, dass keine Seenot bestand?
Nur weil Sie das sagen? Ich glaube da eher den Leuten, die dabei waren.
-----------------------------------------------------------Ja wie kommt man auf so eine Idee-ich für meinen Teil glaube, dass es einen engen Kontakt zwischen Schleppern und Seenotrettern gibt, denn kaum waren die Open Arms und die Ocean Viking vor der libyschen Küste, schon wurden knapp 400 Migranten gerettet-die zehn Tage vorher, in denen kein Rettungsschiff vor Ort war, geriet offensichtlich kein Schlauchboot in Seenot-warum?
Weil keines losgefahren ist!

@karwandler, 09.44h

Jeder, der die DDR auf nicht genehmigtem Weg verlassen hatte, hat "Republikflucht" begangen, war also ein Flüchtling.
Dass es die Linken stört, dass jemand so genannt wird, weil er das sozialistische Paradies verlassen hat, ist eine andere Frage.

10:30 von karlheinzfaltermeier

«Als ich ..... neulich die Frage stellte, wo die Vielzahl an Schwimmwesten gekauft werden und die Hersteller sicher nachweisen können, wohin und an wen sie geliefert werden …

Ein Großteil (der überwiegende) der Schwimmwesten ist "so'n zusammen gedengeltes Zeug". Sie entsprechen weder irgendeiner Norm für Schwimmwesten, noch stammen sie von Herstellern in EUR, die ausgewiesen taugliche Westen für Handelsschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Fähren herstellen.

Auch in Afrika (in Libyen) können Menschen nicht nur Felder beackern, Vieh hüten, Kakao oder Kaffee ernten. "Westen-Schrott" zu produzieren ist doch ein sehr einträgliches Geschäft, zu dessen Produktion man in Afrika ganz sicher in der Lage ist …

«… oder diese wirklich sehr großen Schlaucboote bestimmt nicht in einem Spielwarengeschäft oder rafting-store greifbar sind …»

Andere Frage. Prinzipiell gleiche Antwort.

Die Hersteller der Boots-Motoren wissen auch nicht, ob ihre Motoren für Fischerboote sind. Oder für andere Schiffe …

@kommentator02, 09.54h

Ihre Belkehrung wäre sinnvoller gewesen, wenn Sie auch erläutert hätten, dass nicht alle Migranten Flüchtlinge sind.
Die Flüchtlinge i.S.d. GFK stellen das geringste Kontingent.

So nicht!

"Kanzlerin Merkel plädierte unterdessen für eine Wiederaufnahme der staatlichen Seenotrettung"!!!!

Wenn das wahr ist, läuft dies in der Praxis auf eine Unterstützung illegaler Migration nach Europa und speziell auch Deutschland hinaus. Wir wissen alle nur zu gut das ein Bruchteil der Migranten ein Schutzrecht nach GFK oder unserem Asylrecht in Anspruch nehmen kann, dennoch verbleiben fast alle in der EU und werden nicht zurückgeführt. Dieses Sache muß ein Ende haben sonst geht es immer so weiter. Wenn staatliche Seenotrettung, dann mit einem klaren Ziel, Anlandung in Afrika in Zusammenarbeit mit den tunesischen Behörden. Nach kurzer Zeit wäre den Schleppern in Libyen ein Großteil ihre Geschäftsgrundlage entzogen und der Anreiz tausende von Dollars für eine Anlandung in Tunesien oder Ägypten etc. auszugeben ist nicht sonderlich groß.

10:23 von Dr. Dr. Sheldon...

"Wie viele sollen denn noch kommen 100 000 oder 5 0000000 ? und dann?"

Falls sie es nicht wissen sollten, die Aufnahme von Flüchtlingen ist in Deutschland gedeckelt und wird nicht mehr erreicht. Wir nehmen nicht viel mehr Flüchtlinge auf als in den 90ern. Das ist eine Zahl die Deutschland locker verkraften kann, denn das sind gerade einmal 20 pro Stadt und Gemeinde.
-------------------------------------------------------
Woher wissen sie, was Deutschland verkraften kann?
Die Grenze ist doch schon lange erreicht, das sehen sie am Zulauf zu den Rechtspopulisten-was wollen sie? Weitermachen, bis sie die stärkste Partei sind, wie in Italien Österreich, Ungarn, Polen etc..?
Und Deutschland hat kein 10 Mrd Euro, um eine würdige Grundrente zu bezahlen aber 50 Mrd jedes Jahr für Migranten-soll das der richtige Weg sein?

@ um 10:12 von Dr. Dr. Sheldon

"@ 09:11 von Superschlau
Wie kommen Sie auf die Idee zu sagen, dass keine Seenot bestand?
Nur weil Sie das sagen? Ich glaube da eher den Leuten, die dabei waren.

Und nein, das Rettungsboot darf nicht Frankreich oder NL anlaufen, es muss laut internationalem Seerecht den nächsten "sichern" Hafen anlaufen und der ist in Lampedusa. ..."
.
Mit der Seenot haben Sie Recht, mit dem nächsten Hafen jedoch nicht.
Der Paragraph, der die Rettung vorschreibt, unterscheidet nicht, ob die Seenot durch äußere Umstände entstanden ist oder von dem zu Rettenden vorsätzlicher herbeigeführt wurde.
Vom nächsten Hafen ist jedoch keine Rede, nur von einem sicheren. Selbstverständlich kann und in der vorliegenden Situation sogar muss der Kapitän Korsika anfahren. Sein Verweilen führt vorsätzlich eine Not an Bord herbei.
Zur Info:
"https://www.tagesschau.de/faktenfinder/faq-seerecht-101~_origin-6cc89399-55a3-4477-a90e-e9feda1ce2bb.html"

@BerhhardD, 10.08h

Selbst wenn ich Ihrer Auffassung folgen würde, endet meine Zustimmung spätestens bei Ihrem letzten Satz.
Da sehe ich noch nichts.

Spinnen wir den Faden etwas weiter @Hanno Kuhrt 10:28

Haben wir doch die Menschenrechtskonvention und alle damit verbundenen multilateralen Verträge und Erklärungen unterzeichnet und ratifiziert.
Sie möchten sicherlich nicht, dass unsere BK vertragsbrüchig wird, denn die logische Folge wäre auch irgendwann der Bruch des Grundgesetzes.
Im übrigen ist unsere BK auch dann verpflichtet zu helfen wenn der in Seenotgeratene das selbst verschuldet hat. Ist doch allein die Annahme dass hier möglicher Weise ein Suizidversuch vorliegt, das nichthelfen ein Straftatbestand wegen eines Tötungsdeliktes durch Unterlassen.
Sie sehen, egal wie man es dreht und wendet, Helfen ist unsere Pflicht, nicht Helfen ein Verbrechen.... auch und gerade nach unseren Gesetzen.

@10:23 von Dr. Dr. Sheldon

Anfang der 90er kamen mal 150.000 in einem Jahr. Da war das Geschrei groß, dass das zu viel wäre, woraufhin man die Gesetzeslage so geändert hat, dass in den Folgejahren "nur noch" jeweils um die 50.000 kamen. Diese Zahl war und ist vermutlich viel näher an der Anteil der tatsächlich Asylberechtigten als die z.Zt. "anvisierten" 180.000 bis 220.000" (eine wirkliche harte Deckelung gibt es ja immer noch nicht). Und die "20 pro Stadt" stimmt auch nicht so recht...meine Kleinstadt (10.000 Einwohner) beherbergt 185 Migranten, was grob geschätzt Kosten von 1Mio jährlich verursacht. Das muss so ein Städtchen erst mal an zusätzlichen Steuereinnahmen erwirtschaften.

Europa will aber keine 600 000 000 haben

oder noch mehr. Schlepper freuen sich, die haben gefülltes Konto,Dank Frau Merkel und Co.

@Dr.Dr.Sheldon, 10.12h

Hier legen Sie sich etwas zurecht.
Die Aufnahmeorte liegen meist unmittelbar vor der Libyschen Küste.
Von da gibt es nähere, sichere Häfen.
Lampedusa wird erst zum nächsten sicheren Hafen, wenn man sich auf die Fahrt nach Italien begibt und die anderen sicheren Häfen "links liegen" lässt.

Der nächste sichere Hafen ist nicht zwangsläufig in Europa.

ganz ehrlich

seitdem die Eu die Konten der SChlepper füllt und Frau Merkel noch alle aufnehmen will, in einem Land, wo langsam die Wirtschaftsrezession kommt und Wohnungsmangel immer grösser wird, hab ich vor, AFD zu wählen. Hätte ich nie gedacht. ABer so will ich es nicht weiterhaben

Migranten, nicht Flüchtlinge!

Migranten, nicht Flüchtlinge! Bitte um saubere Berichterstattung! Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob es sich um das Eine oder das Andere handelt!

Es ist zwar

der falsche Weg, und setzt auch Signale an die Schlepperbanden.
Bei den letzten Aufnahmen auf dem Mittelmeer, haben sich im Schnitt 5-7 Länder gemeldet die diese Migranten aufnehmen wollen. Also sollten die Schiffe gleich diese Länder anfahren, 2 Wochen und mehr auf dem Wasser ausharren, bringt doch nicht.
In der Zeit hätten sie jeden anderen Hafen anlaufen können.
Es ist ja auch nicht die einzige Route die zur Zeit für die Schlepper perfekt läuft, es gibt ja wesentlich mehr die völlig unauffällig ihr Geschäft betreiben.
Ab und an gibt es da Artikel auf anderen Deutschen Seiten.

Das alles geht ja nun schon Jahre, den Schleppern wurde aber immer noch nicht das Handwerk gelegt, und die EU Außengrenze ist löchrig wie ein Schweizer Käse.

Es wird viel geredet, aber es passiert nicht, außer das alles Geld kostet.

Bei Lichte betrachtet, hat

Bei Lichte betrachtet, hat die Besatzung des Schiffes das Elend mitverursacht. Sie haben die Migranten unmittelbar vor der afrikanischen Küste aufgegriffen. Anstelle, das sie einen nahegelegenen nordafrikanischen Hafen angelaufen hätte, nahm die Besatzung den viel weiteren Weg nach Südeuropa auf, wohlwissend mit welchen Schwierigkeiten zu rechnen ist. Das es den Menschen an Bord schlecht und schlechter ging, ist also das Verschulden der Schiffsbesatzung!

Flüchtlinge

Zitat von karwandler (09:44 Uhr) :
"Denken Sie mal ein paar Jahrzehnte zurück. War nicht jeder, der aus der DDR kam, ein Flüchtling?"
Ja, das waren sie wirklich, denn sie flohen aus einem totalitären Unrechtsstaat und sie flohen zu ihren direkten ethnischen, sprachlichen und kulturellen Verwandten - ebenso übrigens wie am Ende des WK II die Deutschen aus Ostpreußen, Schlesien und anderen Ostgebieten nicht etwa den halben Globus umrundeten, sondern dorthin geflohen sind, wo andere Deutsche lebten.

Ich bin diese schrägen Vergleiche leid, die Äpfel mit Kokosnüssen gleichsetzen.

Darstellung: