Ihre Meinung zu: Kritik an Trumps Einflussnahme auf Israel

16. August 2019 - 7:45 Uhr

Israel erlässt ein Einreiseverbot gegen zwei demokratische Abgeordnete des US-Kongresses, nachdem US-Präsident Trump indirekt dazu aufgerufen hat. Nicht nur die Demokraten sind empört. Von Arthur Landwehr.

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Kommentare

Deutschland ist wie Trump

Die sagen auch das BDS und Israel Kritik "Antisemitisch" ist und Angriffe auf Muslime die auch Semiten sind ist nicht "Antisemitisch". Wie bei Trump sind Rechte Uebergriffe nicht Terrorismus sondern nur wenn der Angreifer Braun ist oder Muslimisch.
Für alle die in den Kommentaren verwirrt sind was Ilhan Omar wirklich sagte, hier bitte:
https://www.youtube.com/watch?v=96efpTYeRgY
Regierungskritik ist nicht Antisemitisch, egal wie laut die AIPAC Lobby plägt

Israel

Da können die zwei Abgeordneten ja froh drüber sein, das die nicht in ein Land reisen müssen, in dem es Rassengesetze gibt, Schwarzbauten und trotz UN Beschluss Jerusalem zur Hauptstadt erklärt wird. Was für einen Sinn sollte da auch eine Reise machen?

Bei so einem sensiblen Thema

Bei so einem sensiblen Thema wie Antisemitismus wird sich die israelische Regierung doch bestimmt nicht auf Trump verlassen, sondern ihrer Entscheidung eigene Erkenntnisse zu Grunde legen, oder?
Abgesehen davon ist Trump für einen Rechten doch sehr Israelfreundlich.
Oder sollte die israelische Regierung eine rechte Truppe sein?
Doch wie passt Rechts und Prosemitisch zusammen?
In Deutschland ist das unmöglich.

Antisemitisch

Zu sagen, dass Omar sich antisemitisch geäußert habe halte ich für äußerst kritisch.

Ihr wird das immer wieder vorgeworfen aufgrund folgender Aussagen;

1) Sie hat kritisiert dass AIPAC Gelder aus Israel an US-Politiker verteilt um dort pro-Israel Politik zu beschreiben. Das entspricht den Fakten, AIPAC ist ein Lobbyverband.

2) Sie kritisiert die Gewalt und das Vorgehen der isaraelischen Armee in den Palästinensergebieten, was aber auch den Werten der UN entspricht und immer wieder von der internationalen Gemeinschaft kritisiert wird.

Von daher ist dies ein schmutziger Angriff aller jener denen Omars Positionen und ihre Popularität bei der Basis nicht gefällt. Bitte nicht einfach übernehmen @ts

Bananenstaat

Es zeigt sich, daß die Kolonisten auf dem Nordamerikanischen Kontinent eine gewisse gesellschaftliche Reife und Entwicklung noch nicht erreicht haben. Es bleiben halt die "Kolonien". Die Dünkel der Briten über all die Jahrhunderte waren offensichtlich stets berechtigt.

Es gibt wenig Möglichkeiten

bei denen ich dem Amerikanischem Präsident zustimme, wenn aber so klar gegen den Israelischen Kampf ums Überleben gepredigt wird, darf er nicht anders reagieren.

Oha

Herzlichen Glückwunsch an Israel!

Wenigstens die rollen nicht für ihre erklärten Feinde nicht auch noch einen roten Teppich zum Empfang aus.

Beide Damen sind ganz klare Antisemiten!

So what?

Die beiden Abgeordneten (oder muss man sagen "Abgeordnetinnen"?) hatten sich eindeutig gegen Israel positioniert; "BDS" lässt grüßen. Israel ist ein souveräner Staat, welcher selber entscheidet, wen es ins Land lässt - und wen nicht. Sofern Trump die israelische Regierung ermuntert haben sollte, unliebsame Personen, die gemeinsame Sache mit das Existenzrecht Israels absprechenden Kräften machen, erst gar nichts ins Land zu lassen - na und? In einem freien Land kann man seine Meinung äußern und sich auch gegen andere Staaten positionieren - nur muss man dann eben damit rechnen, dass man dort nicht willkommen ist. Das gilt auch für US-Abgeordnete und für Mitglieder des Bundestages.

Trump mal wieder

Spätestens den Argumenten der AIPAC müsste ein durchschnittlich geistig bemittelter Mensch doch folgen können.

Schwarz - Weiß

Über Trump: 'Er will diese Abgeordneten mit Migrationshintergrund dämonisieren und stigmatisieren, sie seien antiamerikanisch und gegen Israel."

"Omar äußerte sich verärgert über das Einreiseverbot. "Die Ironie daran, dass diese 'einzige Demokratie' im Nahen Osten so eine Entscheidung trifft, ist, dass sie sowohl eine Beleidigung demokratischer Werte als auch eine frostige Erwiderung auf den Besuch von Regierungsvertretern einer verbündeten Nation ist", sagte sie in einer Mitteilung."

Say no to Trump. Wolds Nr 1 racist. Dump Trump. Trump not welcome. Resist sexism. Resist racism. Resist hate. Resist cruelty. Resist Trump.
Jeremy Corbyn,"racist and misogynist rhetoric".
Einladung zum Essen mit Trump genauso abgelehnt wie Liberal Democrat Chef Sir Vince Cable.
3.-5. Juni Trump bei der Queen. BBC.

Beleidigung demokratischer Werte? Keine Stigmatisierung? Keine Dämonisierung? In dem Fall natürlich nicht.

Medien, im Auftrag ihrer Ideologien.

Ärger mit AIPAC? Ui Jegerle...

Um das mal zu verdeutlichen: AIPAC ist eine der wirklich mächtigsten Lobbyorganisationen der USA (um die sich zig Verschwörungstheorien ranken; eine plump-antisemitischer als die andere).
Tatsache ist, dass diese Organisation ihre Sache effizient macht und beide Parteien um ihre Aufmerksamkeit buhlen; hier treffen sich die konservativen Flügel von Demokraten und Republikanern, egal, ob jüdisch oder nicht.
Ein Präsident mit einem Funken Voraussicht weiss, dass man sich mit AIPAC gut stellen muss, da auf dieser Plattform innerparteiliche Mehrheiten, aber auch potentielle Zweckverbündete von der anderen Partei zusammenkommen. Ferner ist Trumps Familie über die Kushners eng mit den Netanyahus befreundet, die sich wiederum stark auf AIPAC verlassen (das kann eigentlich jedes israelische Staatsoberhaupt).
Wenn Trump durch sein Gepolter nun diese fein austarierte Balance stört, kann das seine Chancen für die Wiederwahl mehr schmälern, als fehlende Betonmauer und Bustonband zusammen.

Trump

Trump's Nähe zu Israel und seinem guten Freund Netanyahu ist bekannt, spätestens seit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt.

verständlich

..." beide hatten sich drastisch gegen Israel positioniert". Genauer gesagt handelte es sich u.a. auch um antisemitische Äußerungen gegen Israel und gegen us-amerikanische Politiker.

Man kann sich natürlich über das Einreiseverbot aufregen. Aber wollten die betreffenden Frauen überhaupt Israel bereisen? Dann könnte ich das Einreiseverbot verstehen, denn es wäre zu erwarten, dass sie auch dort für Aufruhr sorgen wollten. Welcher Staat möchte das schon?

Kaum ein Staat ist so leidensfähig wie z.B. Deutschland, wo offensichtliche Staatsfeinde und Feinde der Verfassung nicht ausgewiesen, sondern statt dessen umfassend überwacht und bewacht werden. Damit werden sie besser geschützt als die Menschen, die das Ziel ihrer Aggressionen sind.

Islamisten wurden und werden hierzulande " beobachtet", während sie ihre FollowerInnen aufwiegeln und sogar Anschläge vorbereiten.

Ich finde die israelische Position verständlich und würde sie mir auch für Deutschland wünschen.

Plump Trump

"Israels Premierminister Benjamin Netanyahu habe keine Wahl gehabt,.."

Mr. Hate Speech President Trump ist ein Taktiker auf destruktivem, kindlichem Niveau; Nachhaltigkeit seiner Strategien sind Zufall oder auf schwankenden Boden. Als Kind hat er bestimmt die Figuren vom Spielbrett gefegt, wenn ihm danach war. Das macht man dreimal, dann will keiner mehr mit einem spielen. Er graebt sich sein politisches Grab. Ein Trost ist das auch nicht.

09:05 von nie wieder spd

Doch wie passt Rechts und Prosemitisch zusammen?
.
wie kommen sie darauf ?
wenn ich mir dieses neue Nationalstaatsgesetz in Israel betrachte
ob so was hierzulande möglich wäre ?

das den deutschen Charakter des Staates festschreibt
und die nationalen Werte Deutschlands rechtsverbindlich verankert.
stände dann auch in Wikipedia „nationale Heimstätte des deutschen Volkes“

Unkluge Wahlkampf Taktik

der Trump Administration die u.a. im Iran für Jubel sorgt: Israel ist sehr schwach muss erst väterlichen Rat von Trump einholen

Einfluss

Kann nur genommen werden, wenn die andere Seite sich beeinflussen lässt.
Trump hat wohl in Israel offene Türen eingeschlagen.

09:22 von gallalegrand So

09:22 von gallalegrand
So what?
Die beiden Abgeordneten (oder muss man sagen "Abgeordnetinnen"?)

---

Es gibt feste Regeln. Auch für Sprache. Das nennt man Grammatik.

Siehe Pluralbildung z.B. "Duden"

Man stelle sich einmal vor ...

Man stelle sich einmal vor, Angela Merkel (ww. auch Steinmeier) würde twittern, dass eine Reise von Cem Özdemir in die Türkei schädlich für die Türkei sei und damit die Arbeit eines Abgeordneten be- oder verhindern würde. Selbst wenn es dann durch die Türkei nicht zu einer Einreiseverweigerung käme, wäre Frau Merkel als Regierungschefin sicherlich nicht mehr zu halten. Schade, dass die USA nicht ähnlich handelt.

Egal was Herr Trump macht,

Egal was Herr Trump macht, seine Verbündeten schauen dämlich zu, anstatt ihm Parole zu bieten. Wie vor 2000 Jahren im römischen Reich. Aber wie uns die Geschichte zeigt, imperialistische Völker gehen eines Tages sang- und klanglos unter.

Blamabel für Israel

... sich für Trumps Hass- und Hetzekampagne gegen muslimische Politikerinnen einspannen zu lassen.

Peinlicher Auftritt...

... für Trump und der israelischer Regierung... beide nicht kritikfähig und argumentieren mit der antisemitismus-Keule... sehr erhellende Reaktion .... wer gegen antisemitismus ist aber gleichzeitig rassist ist sollte aufpassen wie er sich äußert...

re gallalegrand

" Israel ist ein souveräner Staat, welcher selber entscheidet, wen es ins Land lässt - und wen nicht."

Sehr souverän ist das nicht, wenn man sich für Trumps Wahlkampf kaufen lässt als Gegenleistung für politische Geschenke.

Trump . . .

. . . als US Präsident
eigentlich Volksvertreter, wird dieser Aufgabe nicht gerecht.
Er ist eine Gefahr für den Frieden der Zwischenmenschlichkeit.
b.k.

Richtig so

Vollkommen richtig. Diese beiden Damen zweifeln das Existenzrecht Israels an. Die darf man nicht ins Land lassen. Deutschland lässt ja Christen- und Judenhasser ungehindert einreisen, Israel eben nicht.

Tatsachenbericht bitte

Ich finde es einfach erschreckend wie zum Teil deutsche Medien über diese Sachlage berichten. Richtig ist, diese zwei muslimischen amerikanischen Politikerinnen haben sich im Vorfeld extrem rassistisch und antisemitistisch über Juden und Israel geäußert. Sie erwarten Gleichheit und Toleranz im eigenen Land und versprühen den blanken Hass. Dass Israel diese Mulime nicht im Land haben möchte, ist verständlich. Wir reden hier ständig über Diskriminierung, Antisemitismus oder Islamphobie, machen hier seit einiger Zeit eine Welle, dass man sich nicht einmal mehr traut, öffentlich das Wort zu ergreifen. Und jetzt kopieren Journalisten, unbearbeitet Trumps Weltbild. Dabei weiß man bei ihm, wie eingeschränkt sein Weltbild und seine Bildung ausgeprägt sind. Ich erwarte von den öffentlichen Rundfunkanstalten objektive Berichterstattung und keine Kopierarbeit.

Ist jeder, der Israels Politik kritisiert, ein Antisemit?

Ich finde die israelische Siedlungspolitik auch nicht richtig und kann den Zorn derjenigen, die sich dagegen wehren gut verstehen, aber ich bin weiß Gott kein Antisemit.

Es gibt auch Juden, die mit dieser Politik nicht einverstanden sind, sind das dann auch Antisemiten?

Ich finde es falsch und gefährlich, jegliche Kritik an Israels Politik als Antisemitismus zu bezeichnen. Niemand würde Kritik an Saudi Arabien Islamophobie nennen, ist man russophob, wenn man Putin kritisiert, oder ist man gar deutschfeindlich wenn man die Politik der Bundesregierung kritisiert?

Israels Regierung verhält sich hier wie eine Diktatur und das ist gefährlich, nicht nur für Ausländer sondern auch für das eigene Volk.

09:15 von crastro

Beide Damen sind ganz klare Antisemiten!
.
wenn man für die Einhaltung der Menschenrechte eintritt
der Durchsetzung von UN Beschlüssen
dann ist man Antisemit ?
ohnehin ist die ganze Sache dort verworren
den Trump feindet man wegen dieses Zauns an
in Israel hat man auch einen und sichert den mit Waffengewalt
da ist Kritik aber dann antisemitsch

Auch.....

oder besonders in diesem Forum ist es empfehlenswert, jedes Wort genau zu überlegen und dem "3-D-Test" zu unterziehen. Es kann sich jeder seine Meinung darüber denken, warum der POTUS Netanyahu gedrängt hat. Ich glaube nicht, daß die Tatsache, daß sein Schwiegersohn Kushner jüdischen Glaubens und damit fast zwangsläufig positiv und kritikfrei der israelischen Politik nahe steht, wirklich großen Einfluß hat, aber ganz ohne Einfluß wird er auch nicht sein. Ich glaube daß die innenpolitischen Hintergründe bestimmender sind. Es gibt angeblich eine Faustregel für Politiker in den USA: stelle dich nie gegen Frauenverbände und gegen jüdische/israelische Interessen! Das Verhalten von Trump gegenüber den bewußten Kongressabgeordneten sollte daher eher als Zeichen für seine künftigen Wähler gesehen werden und ein Hinweis darauf sein, daß arabischstämmige Wähler oder arabische Interessen für Wahlen bedeutungslos sind und bestenfalls für Waffenkäufe berücksichtigt werden.

@Oldtimer

Wenn jemand das Vorgehen der israelischen Regierung in bezug auf deren Siedlungsprojekte in palästinensischen Gebieten kritisiert, dann ist das weder israelfeindlich noch antisemitisch, sondern schlicht angemessene Kritik an der Politik eines demokratisch legitimierten Staates.

Kritik an Trumps`?

Warum?
israel ist der einzige demokratisch Rechtsstaat in der Region und hat das Recht menschen die Sie für gefährlich halten nicht einreisen zu lassen.

Gut so, mehr davon.

Da israel sowie so macht, was

Da israel sowie so macht, was es will, ist das keine besondere Nachricht. Ausser dass es um diese frauen geht, denen trump jegliche existenzberechtigung absprach, ist hier kaum etwas berichtenswert.
Israel weiss,dass unfair mit den Palestinensern ist und will deshalb keine kritiker ins land lassen.
Das geht in usa nicht, in china oder nordkorea auch nicht.

09:15 von crastro

"Beide Damen sind ganz klare Antisemiten!"

Was ist man eigentlich, wenn man die nachgewiesenermassen gefaelschten Bestandteile der Bibel kritisiert? Ein Antichrist, der den Vatikan nicht besuchen darf?

Wenn man gegen die Standpunkte der CSU in;s Feld zieht? Ein Volksfeind Bayerns, ein Antibayer?

Wenn man total gegen Trumps Politik ist?
Ein Feind Amerikas? Ein Antiami?

Der Irrsinn geht rund. Aber bestimmte Hardliner in Isreal sind da besonders verbissen.

In meinen Augen: eine unberzogene, pawlowsche, praeventive Reaktion auf die Geschichte.

So lernt man nix. Aber Therapie taete gut.

Kritik an der Politik Israels

Kritik an der Politik Israels ist in der Öffentlichkeit auch in Deutschland unerwünscht. Sofort wird man in die antisemitische Ecke gedrängt. Keinem anderen Land wäre es möglich eine solch diskriminierende inlandspolitik zu verfolgen. Auch wenn die Schuld dafür nicht nur bei Israel liegt, zeigt die Regierung kein Interesse an einer Lösung des Konflikts, da man es sich vor allem bei radikalen Wählern nicht verbauen will. In gewisser Hinsicht ist der Begriff Apartheitsregime zwar übertrieben aber auch nicht falsch. Diese Aussage als 'Antisemitisch' zu bezeichnen ist lächerlich, da sich die Aussagen auf die Regierung bezieht und nicht auf die Religion.

?

Pathetische Frage: Wer wählt solche Damen in den US-Kongress? Wer wohnt in den Wahlbezirken von Minnesota bzw. Michigan?

Ilhan Omar hat zwar die US-Staatsbürgerschaft, aber ihre frühe Erziehung hat sie in Somalia und in kenianischen Flüchtlingscamps genossen, denn sie war schon ein Teenager, als ihre Familie nach Amerika einreiste.

Rashida Harbi Tlaib ist zwar in den USA gebboren, aber ihre arme Famile kommt aus Palästina. Die Frau ist eindeutig schlecht integriert: Anstatt US-Werte zu vertreten, proklamiert sie ihre palästinesische Agenda im US-Kongress.

Äußerungen Omars

Schade, dass die Äußerungen Omars im Artikel nicht erwähnt werden. Auch ich halte sie für zutiefst antisemitisch.

Was dort immer gerne vermengt

Was dort immer gerne vermengt wird, ist antisemitismus und israelkritik. Msn kann jeden Kritiker mit der antisemitismuskeule erschlagen, bevor man seine politik überdenken muss.
Dabei haben juden und israel nichts miteinander zu tun. Die einen gibts schon sehr lange, das zweite ist ein retortenprodukt, dass es vorher so nie gab.
Man kann duraus das eine mögen, das andere aber nicht. Aber dann ist man schon Antisemit. Sehr bedauerlich, dass es schon wieder Denkverbote gibt.

Sekundärer Antisemitismus auch in der Bundesrepublik.

Liberalen oder linken Juden keine freie Meinung mehr zubilligen, ist in meinen Augen eine Art sekundärer Antisemitismus.
Davon betroffen sind alle Kritiker der äußerst "rechten" Politik der gegenwärtigen Regierung Israels.
Prof. M. Zuckermann, A. Melzer, oder die Schauspielerin N. Sommerfeld können ein Lied davon singen.

PS.: Israel verweigert auch dem Juden Soros das Betreten des Landes.

deutlich

Wenn man den Umkehrschluß anwendet, würde es bedeuten, dass nur Menschen in ein Land einreisen dürfen, welche keine Kritik am bestehenden Regime äußern dürfen. Spätestens hier wird die Farce einer solcher Vorgehensweise deutlich. Hochachtung vor all´den Menschen, welche Kritik nicht nur denken, sondern auch öffentlich kundtun. Die Politik muss sich an genau diesen Menschen messen lassen. Eine gute Politik hätte dabei nichts zu befürchten.

Ist das ein Problem?

"Keine Frage: Beide hatten sich drastisch gegen Israel positioniert, Omar hatte sich wegen antisemitischer Äußerungen entschuldigen müssen." Wenn es so ist, sollte man nicht Israel dafür kritisieren. Und was gar nicht geht, eine Einreiseverweigerung wieder zum Trumpbashing zu nutzen. Damit wird nur eines erreicht. Die israelische Aktion verwässert.
Wenn ich meinen Nachbarn als Armleuchter bezeichne, kann ich doch nicht erwarten, daß er mich auch noch zur Grillparty einläd.
Russland macht das mit einem Kiesewetter, oder Marieluise Beck. China mit Bause. Deutschland gleich mit einer ganzen Handvoll Russen. Und Israel nimmt sich eben auch dieses Recht. Oder hält jemand Israel für so dumm, nicht zu wissen, wer in der Welt wie über sie spricht? Da braucht es keinen Trump.

Wenn eine Bundestagsdelegation

nach China oder in die Türkei oder sonst wohin reist und einem Teilnehmer die Einreise von dem Besuchsland verweigert wird, dann hat bisher die deutsche Seite immer heftig protestiert und die Reise abgesagt, wenn das keinen Erfolg hatte. Trump dagegen stellt sein persönliches Interesse über die Solidarität mit gewählten Abgeordneten seines Landes. Wie erbärmlich! Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dafür bei uns von irgend jemand Zustimmung bekommt.

re ablehnervonallem

"Vollkommen richtig. Diese beiden Damen zweifeln das Existenzrecht Israels an."

Die Behauptung können Sie doch sicher belegen, oder etwa nicht?

@castro

Ich kann Ihnen da nur zustimmen!

was wollen die beiden Antidemokrattinen

überhaupt beim Feind. und hat frau omar sich schon mal empört dazu geäussert, daß der nette iran israel auslöschen will?

re draufguckerin

"Islamisten wurden und werden hierzulande " beobachtet", während sie ihre FollowerInnen aufwiegeln und sogar Anschläge vorbereiten.

Ich finde die israelische Position verständlich und würde sie mir auch für Deutschland wünschen."

Sowas gab es in Deutschland schon und nannte sich Vorbeugehaft. Sehr aufschlussreich, dass Sie sich dazu bekennen.

Eine andere Perspektive

Man kann von Israels Entscheidung halten, was man will, aber als souveräner Staat hat Israel selbstverständlich das Recht zu entscheiden, wer einreisen darf und wer nicht. Ob es klug war, den beiden amerikanischen Abgeordneten wegen ihrer Kritik an Israel die Einreise zu verweigern, darf man zumindest bezweifeln. Es hätte Israel als demokratischem Staat vielleicht besser angestanden, sich mit seinen Kritikerinnen auseinander.zusetzen.
Der eigentliche Skandal ist meiner Meinung nach ein ganz anderer: Dass nämlich unser Präsident die Regierung eines fremden - wenn auch befreundeten - Landes auffordert, gewählten Abgeordneten seines eigenen Landes die Einreise zu verweigern. Als Präsident ist es seine Aufgabe, die Verfassung zu achten, wozu auch die Rechte des Parlaments gehören. Aber die Gewaltenteilung schien diesem Präsidenten ja schon immer ein Dorn im Auge zu sein.

Die Ablehnung nur auf die

Die Ablehnung nur auf die Äusserungen Trumps zu beziehen ist sehr einseitig dargestellt. Sie vergessen zu erwähnen, dass beide als Reiseziel "Palästina" angegeben haben, kein Interesse haben sich mit israelischen Politikern zu treffen/auszutauschen, sich nicht einmal (an ihrem Reiseverlauf zu sehen) in Israel aufhalten wollen, z.B. tel Aviv zu besuchen. Die Reise wird von einer pal. NGO organisiert, die bis heute behauptet, dass Juden Brot mit pal. Blut backen. Beide haben sich in der Vergangenheit antsemitisch geäussert, unterstützen die antisraelische und antisemitische BDS.
Einer der beiden ist für eine "Einstaatenlösung", die dann sicherlich nicht Israel heisst. Die israelische Regierung hat das Recht wie jeder Staat Einreisen zu verweigern wie für die beiden Abgeordneten, die kein Interesse an Austausch haben, sondern den Staat dämonisieren wollen.

Beide Damen sind ganz klare Antisemiten!

von crastro
Ja.
Wer den demokratsichen Staat israel ablehnt und 70 Jahre Krig gegen Bürger rechtfertigt und relativiert.

@Hackonya2

Bitte informieren Sie sich genauer über den BDS und sein Ziel Israel zu isolieren. Informieren Sie sich bitte weiter über die BDS-NPD-Verbindung.

"Kritik an Einflussnahme Trumps"

Der versucht halt überall, "Einfluss zu nehmen" bzw. seine Macht auszuspielen (oder besser gesagt: zu missbrauchen), wenn er glaubt, dass das seinen persönlichen Interessen nützen könnte. Wieviel Unheil er damit anrichtet, ist ihm offensichtlich völlig egal.

Wenigstens hat er es nicht geschafft, die Freigabe der "Grace 1" zu verhindern (siehe die Meldungen "USA wollen "Grace 1"-Freigabe verhindern" und "Gibraltar will "Grace 1" freigeben").

Richtig entschieden

Wer ein Land bekämpft und die Existenz des Landes infrage stellt, braucht nicht damit zu rechnen, dass er abgewiesen wird.
Was man sät wird man ernten. Dies ist ein Prinzip ganz unabhängig, dass es sich im konkreten Fall um Israel handelt.

Das geschieht ihnen Recht

Diese Frauen haben in Israel nichts zu suchen.
Die sollen mal schön zu Hause bleiben.

09:42 von Icke 1 Tatsachenbericht bitte

Volle Zustimmung

re craic

"Pathetische Frage: Wer wählt solche Damen in den US-Kongress?"

Die amerikanischen Wähler. Wer sonst?

Wenn Sie es mit Trump halten können Sie natürlich annehmen, die wären aus einem Höllenschlund entstiegen und direkt im Kongress gelandet.

09:05, nie wieder spd

>>Doch wie passt Rechts und Prosemitisch zusammen?
In Deutschland ist das unmöglich.<<

Nein, ist es nicht.

Es gibt in Deutschland natürlich die traditionelle antisemitische Rechte, wie überall sonst auch. Die so genannte neue Rechte, zu der beispielsweise Götz Kubitschek und auch die Leute hinter Trump zu zählen sind, ist allerdings vorwiegend antiislamisch und versucht, "die Juden" als Bündnisgenossen zu gewinnen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen machen jüdische Organisationen dieses Spiel aber nicht mit, weil es doch zu durchsichtig ist.

Beide Damen sprechen Israel

Beide Damen sprechen Israel das Existenzrecht ab und wundern sich dann, wenn es keinen Empfang mit Champagner und Hummer in Israel gibt...
Da muss es zwischen den Ohren schon zu deutlichen Kurzschlüssen gekommen sein

hohohoho

merken Sie, dass Sie die zwei demokratisch gewählten Politikerinnen, die für die Rechte der Frauen und unterdrückten Minderheiten in ihrem Land einsetzen mit Islamisten gleichsetzen? Vorsicht bei der Wahl der Worte und den Formulierungen. Sie glauben doch nicht wirklich, dass diese Frauen nach Israel gehen um dort menschen gegen den Staat Israel aufzuwiegeln, oder?
Zu beachten sei doch bitte ...und das sollte mal thematisiert werden, dass ant-israelisch und antisemitisch schnell vermischt werden und dann als Argumentationsvorlage genbraucht werden, ...

09:35, Didib57

>>Egal was Herr Trump macht, seine Verbündeten schauen dämlich zu, anstatt ihm Parole zu bieten. Wie vor 2000 Jahren im römischen Reich. Aber wie uns die Geschichte zeigt, imperialistische Völker gehen eines Tages sang- und klanglos unter.<<

Die Vergleiche mit dem römischen Reich werden immer beliebter und mir immer unverständlicher.

Wo sehen Sie hier Parallelen zu der geschichtlichen Situation vor 2000 Jahren?

Sie wissen, daß das römische Reich noch viele Jahrhunderte fortbestanden hat, wenn man das "heilige römische Reich deutscher Nation" zugrundelegt, sogar noch länger als ein Jahrtausend?

Ihr Untergangsszenario ist offensichtlich sehr langfristig angelegt.

09:22 von gallalegrand

Dass Israel die beiden Damen nicht einreisen lässt ist eine Sache und diese Entscheidung steht jedem Land frei.
Was nicht akzeptabel ist, ist dass Trump sich
wieder mal einmischt in die Politik eines
souveränen Staates.
Trumps Hass auf alles, das nicht seinem
verzerrten Weltbild entspricht, ist kaum noch zu überbieten. Na ja, wenigstens bis zum nächsten Tweet.

Beneidenswertes Israel

Israel ist ein souveränes Land und entscheidet, wen es ins Land lässt. Angesichts von den antisemitischen Äußerungen irgendwie schon verständlich. Allerdings vermute ich, dass Israel den beiden keine öffentlichen Auftritt bieten wollten, den dann CNN weltweit verbreitet hätte. Ich wünschte, wir könnten auch wie Israel den Zugang in unser Land so steuern.

10:10, krittkritt

>>Sekundärer Antisemitismus auch in der Bundesrepublik.
Liberalen oder linken Juden keine freie Meinung mehr zubilligen, ist in meinen Augen eine Art sekundärer Antisemitismus.
Davon betroffen sind alle Kritiker der äußerst "rechten" Politik der gegenwärtigen Regierung Israels.
Prof. M. Zuckermann, A. Melzer, oder die Schauspielerin N. Sommerfeld können ein Lied davon singen.

PS.: Israel verweigert auch dem Juden Soros das Betreten des Landes.<<

Sekundärer Antisemitismus?

Ich finde, man sollte langsam mal abrüsten, was den Antisemitismusbegriff angeht. Er wird so nämlich beliebig und damit entwertet.

Netanjahu ist Teil der rechten Internationale und vertritt damit antiaufklärerische Positionen. Das geht so weit, daß er sogar dem Zivilgesellschafts-Internationalisten George Soros die Einreise verweigert.

Die Rechte kämpft um die weltweite kulturelle Deutungshoheit. Das wird natürlich nicht klappen, denn nationalistischer Internationalismus ist ein Widerspruch in sich.

09:13 von DerBundeskanzler

Es zeigt sich, daß die Kolonisten auf dem Nordamerikanischen Kontinent eine gewisse gesellschaftliche Reife und Entwicklung noch nicht erreicht haben. Es bleiben halt die "Kolonien". Die Dünkel der Briten über all die Jahrhunderte waren offensichtlich stets berechtigt.
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Was hat das mit dem israelischen Einreiseverbot für 2 Abgeordnete des US -Kongresses zu tun?
Eine von beiden hat sich definitiv israelfeindlich geäußert.
Israel ist nicht Deutschland und lässt jeden, der unsere Werte und unsere Lebensweise verachtet einreisen.

10:31 von Monika02

100% Zustimmung.

Hallo „nie wieder SPD“

Natürlich ist das amerikanisches Wahlkampfgetöse.
Wenn man sich den nachgeschoben Tweet von Trump durchliest.
-„Die Abgeordneten Omar und Tlaib sind das Gesicht der demokratischen Partei, und sie HASSEN Israel“.-
Auch ist Faschismus nicht identisch mit Antisemitismus. Der italienische Faschismus war bis Anfang der 1940er nicht antisemitisch, das änderte sich erst auf Druck Berlins.
Breivik ist z.B. sehr philosemitisch.
Auch sehen viele Rechtsaußen Parteien in Europa Israel als „letztes außereuropäische Bollwerk gegen die Islamisierung“.
Und nun ja, Netanjahus Kabinett reicht von stark rechts bis z.T. rechtsextrem.
BTW. Trump hat schon lange vorher auf die israelische Regierung Druck ausgeübt, damit diese beiden Abgeordneten nicht nach Israel einreisen dürfen.
https://www.axios.com/trump-tells-advisers-israel-should-bar-entry-omar-...

09:42, Icke 1

>> Richtig ist, diese zwei muslimischen amerikanischen Politikerinnen haben sich im Vorfeld extrem rassistisch und antisemitistisch über Juden und Israel geäußert. <<

Nein, das haben sie nicht.

Sie haben sich kritisch zur Netanjahu-Regierung und ihrer Agenda geäußert.

Es fällt allerdings auf, daß Freunde von Autokraten diese gern mit dem Volk, welches sie autokratisieren, gleichsetzen. Man merkt das hier auch oft, wenn es um Putin geht: wer den kritisiert, ist natürlich ein Russenfeind...

Trump hat damit nichts zu tun

Es sind die Äußerungen der beiden, die Israel als ein totalitären Staat zeigen, dass ihnen die Einreise in diesem verwehrt wird. Sogar der Palästinenserin, die vielleicht noch Familie in Israel hat und mehr Recht hat nach Israel zu kommen als die Israelis selber!

Schon witzig, wie Besatzer auf ihr Existenzrecht bestehen wollen und das Existenzrecht der Besetzten ignoriert. Deshalb ist Israel auch ein totalitärer Staat. Sie berufen sich auf Britisches Mandat und UN und brechen gleichzeitig deren Resolutionen, obwohl die nur im besten Interesse Israels sind!

Und Israel wird nicht aufhören ein totalitärer Staat zu bleiben. Die Jugend und die Künstler sind zwar gegen diesen Staat aber wie so überall werden sie in Gesellschaftliche Zwänge "diszipliniert". Fakt ist nämlich, Israel ist so, wie es existiert, wirtschaftlich vor allem, nicht überlebensfähig. Es muss sich expandieren, allein schon wegen der Wasserknappheit muss es andere Länder angreifen. Politik von vor 200 Jahren halt.

09:35 von StöRschall

09:22 von gallalegrand So
09:22 von gallalegrand
So what?
Die beiden Abgeordneten (oder muss man sagen "Abgeordnetinnen"?)

---

Es gibt feste Regeln. Auch für Sprache. Das nennt man Grammatik.

Siehe Pluralbildung z.B. "Duden"
------------------------------------------------
Danke für den Hinweis-im Duden gibt es Abgeordnetinnen nicht.
Aslo gallalegrand es heißt:
Die beiden "Abgeordneten".

09:51, karlheinzfaltermeier

>> Ich glaube nicht, daß die Tatsache, daß sein Schwiegersohn Kushner jüdischen Glaubens und damit fast zwangsläufig positiv und kritikfrei der israelischen Politik nahe steht, wirklich großen Einfluß hat, aber ganz ohne Einfluß wird er auch nicht sein.<<

Jared Kushner ist Lobbyist der Netanjahu-Regierung und ein enger Berater seines Schwiegervaters.

Ob er jetzt jüdischen Glaubens oder nicht ist, das ist in diesem Zusammenhang herzlich egal. Ein Großteil der US-amerikanischen Juden steht der Netanjahu-Regierung mehr als kritisch gegenüber. Amerikanische Juden sind traditionell eher links. Ich verweise auf Bernie Sanders oder Noam Chomsky, um nur mal zwei Namen zu nennen. Denen kann man wohl gewiss nicht nachsagen, Sympathien für die israelische Regierung zu hegen.

Ein wirklich demokratischer Staat

Ist Israel NICHT.

Tja Bibi

Immer schön billig Immobilien an Donald verkaufen, dann klapp es mit der Unterstützung sicher. Und wenn das Hündchen schön Männchen macht, wird Herrchen auch kraulen.

@10:13 von Bernd39

"Und was gar nicht geht, eine Einreiseverweigerung wieder zum Trumpbashing zu nutzen. Damit wird nur eines erreicht. Die israelische Aktion verwässert."

Niemand basht Trump. Trump wird zu Recht kritisiert. Wenn Trump die Auslandsreisen der demokratisch gewählten Opposition sabotiert, indem er Druck auf das Ausland aufbaut ist das kein Pappenstiel. Das ist undemokratisch und verantwortungslos.

Wenn eine Autokratie Kritiker nicht reinlässt oder ein Rechtsstaat einen Strippenzieher eines korrupten Staates kein Visum erteilt ist das nicht vergleichbar mit der Aktion in Israel. Die USA sind Israels engster Verbündeter und hier wurde demokratisch gewählten Politikern die Einreise verboten - nicht von irgendeiner extremistischen Randpartei, sondern von der Partei, die in ca. 50% der Fälle die Regierung stellt.

Es geht hier nicht so sehr um den Respekt vor den Personen, sondern um den Respekt vor ihrem Amt.

10:38 von Eres @Hackonya2

Bitte informieren Sie sich genauer über den BDS und sein Ziel Israel zu isolieren. Informieren Sie sich bitte weiter über die BDS-NPD-Verbindung.
Sollte user Karwandler auch mal tun.

@ Oldtimer und crastro

Wenn Hotovely den beiden Politikerinnen unterstellt, sie würden das Existenzrecht absprechen, dann ist das arg an den Haaren herbeigezogen.
Beide sind kritisch gegenüber der Politik der israelischen Regierung, treten für die Rechte der Palästinenser ein und verurteilen die Siedlungspolitik.
Beide treten für das Recht ein, dass Amerikanern nicht das Recht verwehrt werden sollte, an Boykott-Kampagnen mit zu wirken.
Tlaib, deren Eltern aus dem Westjordanland kommen, unterstützt BDL. Omar nicht.
Wie schrieb die Times Of Israel, dass man Besuchern nur noch sagen kann, sie könnten kommen wenn sie nett zu Israel sind.
https://www.timesofisrael.com/barring-tlaib-and-omar-israel-inexcusably-...

10:13, Bernd39

>>Wenn ich meinen Nachbarn als Armleuchter bezeichne, kann ich doch nicht erwarten, daß er mich auch noch zur Grillparty einläd.
Russland macht das mit einem Kiesewetter, oder Marieluise Beck. China mit Bause. Deutschland gleich mit einer ganzen Handvoll Russen. Und Israel nimmt sich eben auch dieses Recht. Oder hält jemand Israel für so dumm, nicht zu wissen, wer in der Welt wie über sie spricht? Da braucht es keinen Trump.<<

Keinem russischen Abgeordneten wird die Einreise nach Deutschland verweigert, weil er sich kritisch über Merkel geäußert hätte. Die Einreiseverbote haben andere Gründe, die nichts mit Meinungsäußerungen zu tun haben.

Aber Sie haben hier, wohl ungewollt, sehr schön den Unterschied zwischen autoritären und demokratischen Regierungen herausgearbeitet. Erstere pfeifen auf die Meinungsfreiheit und erwarten liebedienerisches Wohlverhalten von der Welt, letzteren ist die Meinungsfreiheit wichtig, auch wenn sie manchmal schmerzt.

@JolietJake um 09:55Uhr

Gott bewahre Ihren Kinderglauben! Israel ist wie der Iran ein Staat auf der Grundlage einer Religion und eine Trennung der Politik von der angeblich religiösen Grundlage ist nicht möglich und auch nicht erwünscht. Folglich ist jede Kritik an einer Person oder der Politik dieses Staates immer auch eine Kritik an der Religion oder eine sonstige, angebliche "Bewertung". Dies betrifft auch willkürliche Grenzziehungen, Siedlungsbauten oder den Abriss von palästinensischen Häusern, natürlich ohne Ersatz! Erstaunlich ist für mich immer wieder, daß die israelische Politik zu Mitteln greift, unter denen ihr Glauben selbst über Jahrhunderte gelitten hat. Ich berufe mich da u.a. auf die Schilderungen von Norbert Blüm anläßlich seiner Israel-Reise, dem man bestimmt nicht Antisemitusmus vorwerfen kann.

Wieso spricht man Israel

Wieso spricht man Israel irgendein Bestandsrecht ab,wenn man sich auch für die Palestinenser einsetzt?
Wer wissen will, wer dort irgendwelche Ureinwohnerrechte geniessen sollte, wird zu lustigsten Ergebnissen kommen. Da ist es schon einfacher, zu behaupten, Gott hätte den haufen Sand verschenkt. Einerseits verständlich, denn wäre ich Gott, hätte ich mit dem sandigen Landstrich auch nichts anzufangen gewusst. Andererseits wäre mir ein solcher Gott zutiefst suspekt. Wie man es dreht und wendet. das land gehört jetzt gerade den Juden. Irgendwann ändert sich das auch wieder, denn kein Land existiert ewig. Man stelle sich mal vor, die Schlesier oder Siebenbürgner wären so renitent. Mein Gott, verloren ist verloren. ist das so schwer zu verstehen? Was ist schlimm daran, als Moslem in Israel zu leben? Es gibt sogar Evangelen in Bayern.

@Monika02 - 10:31

"Die israelische Regierung hat das Recht wie jeder Staat Einreisen zu verweigern wie für die beiden Abgeordneten, die kein Interesse an Austausch haben, sondern den Staat dämonisieren wollen."

Verstehe - und darüber musste Trump der Regierung in Israel erstmal die Augen öffnen, weil man dort von den dämonischen Absichten dieser Beiden überhaupt nichts wissen konnte.

Beide Damen...

... haben Israel zu keiner Zeit das Existenzrecht abgesprochen. Anderslautende Behauptungen sind schlicht unwahr.

11:13 von fathaland slim 09:42, Icke 1

>> Richtig ist, diese zwei muslimischen amerikanischen Politikerinnen haben sich im Vorfeld extrem rassistisch und antisemitistisch über Juden und Israel geäußert. <<
Nein, das haben sie nicht.
Das haben sie wohl und das wissen sie. Tlaib, deren Eltern Palästinenser sind, unterstützt BDS und sprach sich in der Vergangenheit für eine Einstaatenlösung aus. Sie verglich das Leben im Staat Israel rhetorisch mit der ethnischen Trennung schwarzer und weißer US-Bürger in den Südstaaten: "'Getrennt, aber gleich' funktioniert nicht", sagte sie. Sie sollten sich auch mal über BDS schlau machen. Ach ja, die Einstaatenlösung bezieht sich auf Palästina und spricht somit das Existenzrecht Israel ab.

Man muß die israelische Politik nicht gut finden

und die Regierung Netanjahu erst recht nicht. Aber Israel ist souverän und entscheidet selbst noch, wer ins Land darf. Zwei Demokratinnen, die sich durch israelfeindliche Haltung bekannt gemacht haben gehören eben nicht dazu.

re berelsbub

"Beide Damen sprechen Israel das Existenzrecht ab"

Sie sind schon der x-te hier, der mit der Phrase von "Existenzrecht absprechen" daherkommt.

Damit auch der x-te, der den Beweis dafür schuldig bleibt.

Nachvollziehbar.

Trump sollte an und für sich keine Probleme mit den beiden haben:
Beide Damen sind von Teilen des US-amerikanischen Volkes frei gewählt worden; ob nun dezidiert wegen ihrer judenfeindlichen oder israelfeindlichen Einstellungen oder aus völlig anderen Gründen sei einmal dahingestellt.

Warum nun allerdings Israel seine "Hater" auch noch willkommen heißen sollte, vermag wohl nur ein politisch Überkorrekter nachzuvollziehen.

In Bezug auf Israel schwingt merkwürdigerweise immer ein Vorwurf bei eben dieser Verhaltensweise mit.

Welch absurdes Messen mit zweierlei Maß; diesem klandestinen Antisemitismus ist offenbar nur schwer beizukommen.

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„Gibt es aber überhaupt eine vernünftige Art, über den arabisch-jüdischen Konflikt zu sprechen? Wenn man als Nichtjude nach dem Antisemiten-Methadon ,Israelkritik’ süchtig ist, natürlich nicht.“ Biller, 2014

Darum merket auf:

Politik hat etwas mit Einfluß zu tun, oder?

Einer der Fake-Antisemitismus Vorwürfe schlechthin

"Aber auch die amerikanische Pro Israel Organisation AIPAC nennt die Entscheidung falsch. Man stimme inhaltlich mit Omar und Tlaib nicht überein, aber die Kongressabgeordneten müssten das Recht haben, Israel aus erster Hand zu erleben. Dabei spielt auch eine Rolle, dass man am Ende die Stimmen der Demokraten im Kongress benötigt, amerikanische Gelder für Israel zu genehmigen."

Eine schöne Meldung die darlegt, dass AIPAC eine Lobby-Organisation ist, die in den USA entscheidenden Einfluss hat und den auch nutzt um US-Steuergelder für Israel als Geschenk zu beschaffen. Und das ist nur eine Pro-Israelische bzw. jüdische Lobby, die in den USA immer mehr Kritiker finden, die wünschen diesen Einfluss einzudämmen und US-Steuermittel nicht als Almosen an Israel zu verschenken. Lange wird sich dieser schädliche Einfluss meiner Meinung nach nicht mehr halten!

Der Politologe Boot trefft

Der Politologe Boot trefft den Nagel auf dem Kopf: Trump "will diese Abgeordneten mit Migrationshintergrund dämonisieren und stigmatisieren, sie seien antiamerikanisch und gegen Israel." Welch ein Ausverkauf von Werten beim POTUS. Unglaublich, wie tief dieser Mann im Weißen Haus die politische Moral absenken kann.

09:56, werner1955

>>israel ist der einzige demokratisch Rechtsstaat in der Region und hat das Recht menschen die Sie für gefährlich halten nicht einreisen zu lassen.

Gut so, mehr davon.<<

Gefährlich?

Warum?

Weil sie Kritik üben?

Kritiker nicht einreisen zu lassen ist kein Merkmal von demokratischen Rechtsstaaten, sondern von autoritärem Staatsverständnis.

Daß Sie mehr davon wollen, verwundert niemanden, der Ihre Kommentare hier kennt.

Die Israelische Regierung

Verstößt in einem fort gegen Un-Sanktionen und begeht Kriegsverbrechen im Großem Stil (z.B. Bombardierung von Wohngebieten).

Trotzdem ist jede Kritik daran gleich Antisemitismus.

Jeder der dieses Verhalten übernimmt, setzt Mitgefühl mit Unschuldigen mit Hass und Hetze gleich.

Die Hamas und Hisbolla sind aber nicht einen Deut besser, doch wie so oft sind es eben nicht die Jenigen die die Gewalt verüben, die diese dann auch ausbaden müssen.

Es sind Kinder im Gazastreifen die unter Gebäudetrümmern begraben werden, es sind Kinder in den Randgebieten, die niemand gefragt hat ob sie in illegalen Siedlungen leben wollen vor deren Bau die ursprünglichen Bewohner mit Gewalt vertrieben wurden.

So wie Gebiet einst Quelle 3er Weltreligionen war ist es Heute Quelle von Gewalt gegen Unschuldige die von Politikern aus aller Welt instrumentalisiert wird um politisches oder Monetäres Kapital daraus zu schlagen.

Ich hoffe all diese Opportunisten werden irgendwann vom Karma getroffen.

re masseffect

"10:38 von Eres @Hackonya2

Bitte informieren Sie sich genauer über den BDS und sein Ziel Israel zu isolieren. Informieren Sie sich bitte weiter über die BDS-NPD-Verbindung.
Sollte user Karwandler auch mal tun."

Wenn Sie mir Informationen zukommen lassen wollen, herzlich gern.

Ominöse Hinweise fallen nicht darunter.

@fathaland slim um 11:20Uhr

Ich hoffe, Sie sehen es mir nach, wenn ich Ihre Ansprüche auf Deutungshoheit und Authorität hinsichtlich der politischen Einstellung der Amerikaner jüdischen Glaubens bezweifle. Die amerikanische Aussenpolitik war nicht erst seit 1945 immer pro-israelisch, sogar unter Obama. Ich wehre mich nur entschieden dagegen, daß Israel mit Hinweis auf seine Vergangenheit sowohl immer Mitleid fordert, als auch für sich Rechte in Anspruch nimmt, die nur noch von den USA übertroffen werden! Eine Aufzählung der "offiziellen" Straftaten beider Staaten erübrigt sich wohl, oder? Das hindert die Amerikaner jüdischen Glaubens aber nicht, sowohl zu spenden, als auch die Politiker zu wählen, die stramm pro-Israel sind. Ist auch irgendwie verständlich, da Israel der einzige verläßliche Partner (warum wohl?) im Nahen Osten ist, was auch gleichzeitig ein bezeichnendes Licht auf Araber und Palästinenser wirft.

@chrisf, 10.23h

Der von Ihnen erwähnte deutsche Protest bzw. die Solidarität der Regierung hing immer sehr stark davon ab, wer wohin reisen wollte und abgewiesen wurde.

@ fathaland slim um 11:34

"Keinem russischen Abgeordneten wird die Einreise nach Deutschland verweigert, weil er sich kritisch über Merkel geäußert hätte. Die Einreiseverbote haben andere Gründe, die nichts mit Meinungsäußerungen zu tun haben."

Aber welche Gründe sind, dass denn weswegen russische Politiker ein Einreiseverbot erhielten? Ich bin sher gespannt auf die Gründe.
Vor allem ob man mit der Argumentation auch Israelische Politiker die Einreise nach BRD verweigern kann.
Schließlich hat der Gott sei Dank erfolglose Vernichtungskrieg im Osten über 26 Millionen Tote gefordert. Da wäre an der Stelle eine Argumentation der jüdischen Vernichtung in vielen Staaten Europas mehr als geschmaklos und deshalb unangebracht. Finden Sie nicht?

10:59 von fathaland slim

Nur zur Ergänzung:
Nicht nur das heilige römische Reich deutscher Nation,sondern vor allem das oströmische Reich bestand nach dem Untergang Roms noch ca.1000 Jahre weiter.
Gehört zwar nicht hier her,wollte aber diese Ergänzung jetzt nicht unterlassen.

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