Ihre Meinung zu: Opposition und Verbände kritisieren Freigabe von Busspuren

15. August 2019 - 14:08 Uhr

Busspuren sollen künftig in bestimmten Fällen auch von Autos und E-Tretrollern genutzt werden. So plant es zumindest Verkehrsminister Scheuer. Opposition und Verbände sehen das kritisch - und fragen nach dem Nutzen.

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Kommentare

der nutzen ist doch ganz einfach

so wird der verkehr verlangsamt, da die trettroller ja nur 20 fahren. weniger schadstoff und deutschland verbietet fleisch und schon sind wir der goldene vorreiter im klimawandel weltweit

Wenn selbst FDP und LINKE sich einig sind...

... muss was an der Kritik dran sein.

Und ja, ich stimme der Kritik zu - mehr Verkehr auf Busspuren ist grundsätzlich nicht wünschenswert und wird grundsätzlich die Verspätungs-Problematik des ÖPNV eher verstärken. Zumal das Argument mit den Ampeln auch gut ist - viele Busspuren sind mit Ampelschaltungen dergestalt verbunden, dass Busse eine strikte Priorität bekommen, daher: Die Ampel ist grundsätzlich für die Busspur rot und nur wenn ein Bus kommt wird auf Grün geschaltet, dabei wird anderer Verkehr natürlich auf Rot gestellt.

Ich stelle es mir schwer vor, diese Ampelschaltungen auf eine Nutzung durch PKW umzustellen - und wenn PKW, welche die Busspur nutzen, in den Genuss der Bus-Prioritätenschaltung kommen, dürfte das den restlichen Verkehr massiv negativ beeinflussen.

Kurzum: Die nächste Schnapsidee von Scheuer, der ja auch in Sachen Maut ständig gegen Wände läuft, ohne auch nur die geringste Einsicht zu zeigen und aus seinen Fehlern zu lernen...

Nur für Busse

Die Busspuren sollten auch nur für Busse freigegeben sein, damit deren Fahrgäste sich auf die Einhaltung des Fahrplanes verlassen können. Eine Aufweichung dieser Bestimmung macht nach meiner Meinung keinen Sinn. Denn wenn die Busse unpünktlich sind, steigen bestimmt vermehrt seine Fahrgäste auf das Auto um, um verstopfen die Straßen zusätzlich. Es würde also nur Nachteile bringen.

Am 15. August 2019 um 15:26 von Dennis K.

Dem ist nichts hinzuzufügen.
Nur PKW mit mindestens drei Insassen sollen die Busspuren nutzen dürfen...ja, und wer zählt die dann nach? Glaubt unser feiner Herr Ministrer allen Ernstes, dass sie da jemand dran hielte?
Herr Scheuer, wie wäre es mal mit einem Rücktrittsgesuch? Erst die PKW-Maut, dann das E-Roller-Chaos und jetzt dieser Unfug? Was da wohl als nächstes kommen mag...

Scheuer und nun???

Herr Scheuer war der erste Politiker, der auf die Frage, ob es jemals ein echtes Hoverboard geben wird, mit ...SELBSTVERSTÄNDLICH antwortete. Damals dachte viele, dieser Herr hat zu viele Filme aus den Pixel-Studios Hollywoods gesehen. Wenn man sich nun diesen Vorschlag von ihm anhört, gibt es nur eine Antwort darauf: DANKE HERR SCHEUER, ABER JETZT IST ES GENUG. Dieser Politiker hat keine Vorstellung von dem Chaos, was er mit der Freigabe von Busspuren anrichten würde. Uns hier im Büro stellen sich die Haare zu Berge bei dem Gedanken, wir müssten in Zukunft als Busfahrer auch noch mit E-Scooter-Fahrern auf Busspuren rechnen, und das mit politischem Segen. Jeder durchschnittlich gebildete Mensch kann sich vorstellen, dass dies zu ungeahntem Durcheinander und lebensbedrohlichen Situationen führen würde. Nur der Herr Scheuer kann das scheinbar nicht. Also kann man hier als Fazit sagen, dass manche Politiker dringend aus dem Verkehr gezogen werden müssten, bevor sie Busspuren benutzen.

Wie komme ich zb in darmstadt

Wie komme ich zb in darmstadt von der busspur wieder runter?
Das ist so ein populisttischer Schnellschuss, wie er blöder nicht sein kann. Erst den individualverkehr gängeln, um dsnn den superindividuellen mehr rechte zu schenken.

Wenn GRÜNE von" Attraktivität" schwafeln

Damit werde der Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr nicht attraktiver, sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner

Wie gehabt. Es geht den GRÜNEN nicht um "Attraktivität", sondern darum, das, was die Leute freiwillig wählen, weil es ihnen nutzt, madig zu machen.

Die GRÜNEN waren, sind und bleiben Verbots- und Bevormundungshanseln. Sie handeln rein ideologiegetrieben.

Der sogenannte ÖNV ist ein Zuschussgeschäft. Der Individualverkehr zahlt die Straßen. Mehrfach. Jedes Jahr auf's Neue. Von daher ist Scheuers Vorschlag nur recht und billig.

Bußgelder an Einkommen koppeln ...

Nicht der Betrag ist entscheidend, sondern die Frage, ob es dem Betroffenen auch richtig weh tut: also am Einkommen koppeln!

Und dann bei schweren Verstößen Führerscheinentzug für eine wirklich schmerzende Zeit.

Und es sollte egal sein, womit der Verstoß erfolgt ist, also egal, ob Roller, E-Roller, Fahrrad, E-Bike, Auto, LKW ...

Auf Busspuren Tempo 20.

Das schafft doch Durchsatz, wenn ein 20 Km/h vor dem Bus herschleicht. Mit Sammeltaxis auf Busspuren haben die Amerikaner lange Erfahrung - Recherche, wie das dort läuft? Dass die Busspuren aber restriktiv genutzt werden sollen, steht doch außer Frage: ÖPNV läuft hauptsächlich über dieses Verkehrsmittel, Straßenbahnen zum Glück auf eigene Streifen umgezogen. Das Parken auf Gehwegen und Fahrradspuren MUSS weg, sogar das Halten. Beim Ausliefern hilft eine kleine Sackkarre, sadass man icht an jeder Engstelle in 2. Reihe halten muss. Oder mal liefert vermehrt mit dem Lastenfahrrad aus.

Wie....

Wie kommt der Mann auf solche Ideen?
Wie sollen Busse pünktlich fahren, wenn ihre Spuren verstopft werden?
Und sowas vom Verkehrsminister, einfach unglaublich.

Fahrgemeinschaften

"Ich halte gar nichts davon, die Busspuren nun auch für Fahrgemeinschaften und Tretroller freizugeben."

Das stimmt.
Wenn ich meine Kinder zur Schule fahre, dann sind wir auch eine Fahrgemeinschaft. Immerhin 4 Leute insgesamt.

Ich und eine Kinder fänden es zwar cool, wenn wir jetzt den einsamen Fahrern beim Überholen auf einer Busspur zuwinken könnten, aber was soll das bringen?

Und wer soll denn kontrollieren , ob diese einsamen Seelen nicht auch auf der Busspur fahren?

(Gab es nicht mal eine Komödie, in der jemand eine aufblasbare Gummipuppe auf den Beifahrersitz setzte, um vorzugaukeln, dass er einen Beifahrer hat? Ich weiß nicht mehr den Sinn des Ganzen. Entweder war das wegen Drogenschmuggel, weil allein reisende Männer öfter angehalten werden oder tatsächlich wegen Nutzung bestimmter Wege für Fahrgemeinschaften. Vielleicht gab es den Gag auch schon in mehreren Filmen mit verschiedenen Themen und beides stimmt.)

@ 16:04 von DLGPDMKR

"Die GRÜNEN waren, sind und bleiben Verbots- und Bevormundungshanseln. Sie handeln rein ideologiegetrieben."

Sie haben recht.

Zumal der Durchsatz (also die Anzahl der beförderten Personen) im Verhältnis zum Bus wesentlich höher liegt.
Z.B. alle 10min ein Bus mit 50 Personen. Im Vergleich mit z.B. 1 Auto mit 3 Personen je Sekunde ergibt für 10 Min 600x3 = 1.800 Personen.

Auch wenn man Scheuer nicht mag und er bei anderen Themen wie die Verkehrsmaut versagt hat, finde ich dies eine durchaus durchdachte Sache.

Fakt ist...

...daß Bus-Spuren den Individualverkehr behindern. Und mit dem Individualverkehr sind mehr Mensch unterwegs, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Also werden am Ende mehr Verkehrsteilnehmer durch Busspuren behindert, als begünstigt. Zudem ist fraglich, ob eine Begünstigung von Omnibus-Fahrgästen gegenüber Autofahrern überhaupt verfassungskonform ist.
Nach meinener Auffassung verbessert Grüne Ideologie an vielen Stellen nicht die Lebensqualität, sondern streut lediglich Sand in ein zuvor funktionierendes Getriebe.

So führen z.B. Diesel-Verbote, Umweltzonen und "verkehrsberuhigte" Zonen lediglich zu langen Umwegen mit entsprechend mehr Schadstoff-Ausstoß. Das braucht niemand.

Politik stößt sich selbst ins Knie

Und wieder einmal wird bewiesen, wie sehr die Politiker ihre eigene Arbeit behindern. Da wird auf der einen Seite diskutiert, wie der ominöse Herr Klimawandel bekämpft werden soll. Auf der anderen aber soll der Busverkehr strapaziert werden, indem doch einfach noch ein paar Autos mehr die Straßen verstopfen.
Sollen auf diese Weise mehr klimafreundliche Autos, Autos der Zukunft (die noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen stecken), verkauft werden? So könnte der schleppende Verkauf angefeuert werden und somit gleichzeitig ein größeres Wirtschaftswachstum ermöglicht werden.
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit war es Berlins Oberbürgermeister, der den ÖPNV durch günstigere Tickets für alle stärken wollte. Und damit ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen wollte.
Scheuer oder die Politik generell sollten versuchen, einen besseren ÖPNV (auch überregional) in ganz Deutschland einzurichten, denn erst dann kann man über die Umleitung von Autos auf Busspuren sprechen.

Fakt ist...

...daß Bus-Spuren den Individualverkehr behindern. Und mit dem Individualverkehr sind mehr Mensch unterwegs, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Also werden am Ende mehr Verkehrsteilnehmer durch Busspuren behindert, als begünstigt. Zudem ist fraglich, ob eine Begünstigung von Omnibus-Fahrgästen gegenüber Autofahrern überhaupt verfassungskonform ist.
Nach meinener Auffassung verbessert Grüne Ideologie an vielen Stellen nicht die Lebensqualität, sondern streut lediglich Sand in ein zuvor funktionierendes Getriebe.

So führen z.B. Diesel-Verbote, Umweltzonen und "verkehrsberuhigte" Zonen lediglich zu langen Umwegen mit entsprechend mehr Schadstoff-Ausstoß. Das braucht niemand.

Freigabe von Busspuren

Er sollte lieber die Busspuren von Falschfahrern und Falschparkern freihalten.

@planetearth - 15:55

"Uns hier im Büro stellen sich die Haare zu Berge bei dem Gedanken, wir müssten in Zukunft als Busfahrer auch noch mit E-Scooter-Fahrern auf Busspuren rechnen, und das mit politischem Segen. Jeder durchschnittlich gebildete Mensch kann sich vorstellen, dass dies zu ungeahntem Durcheinander und lebensbedrohlichen Situationen führen würde."

Weit kann es wohl nicht her sein, mit dem gesunden Menschenverstand des Andreas Scheuer.

Die Busspuren haben in allen größeren Städten einen Teil separater Fahrspuren, die zusätzlich noch mit Sonderampeln geregelt werden. Da manche Fußgänger schon Probleme mit dem Lesen von Ampeln haben, kann man sich vorstellen, wie die führerscheinlosen Fahrer der E-Scooter damit zurecht kommen. Diese Sonderampeln hängen meist direkt neben der Hauptampel. Grün heißt da für den Busfahrer z.B. noch lange nicht grün, wenn da ein Sperrzeichen auf seiner Ampel ist.

Wer da losfährt, landet mit Andy Scheuers Segen im Krankenhaus oder auf dem Friedhof.

Ein Schwachsinn jagt den anderen

Die Freigabe von Busspuren mag Autofahrern helfen, aber für die Busnutzer wird es nervig.
Die Busse können ihre Zeiten ggf nicht einhalten und wer kann, wird auf das Auto umsteigen.
Besser mit 4 Leuten im Auto, als mit 30 in einem unflexiblen Bus inklusive Grippeviren und Co.

Bus Spuren für E Roller

Ich versteh nicht in welcher Welt mancher Politiker lebt, offensichtlich aber nicht in meiner.

>> Der FDP-Verkehrspolitiker

>> Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic sagte, wenn nun alle Autos mit drei Insassen Busspuren nutzen sollten, werde es dort wohl ziemlich voll. "Es wird also nicht unbedingt zu einer Verkehrsverlagerung weg vom Auto führen, sondern eher zu blockierten Bussen." <<

Ernsthaft? Ich hab ne Hauptstraße vor meinem Fenster und Autos mit mehr als zwei Insassen sind schon selten.
Trotzdem wäre ich für vier statt drei Personen und Vans und größer werden davon ausgenommen.

Die Roller haben auf der Busspur nichts zu suchen. Das ist zu gefährlich für die Rollerfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

Bei den Strafen fehlt noch die Verpflichtung für Radfahrer auf zumutbaren Radwegen zu fahren wenn vorhanden. Der Fußweg ist für Fußgänger und wenn 50 cm daneben der Radweg ist, dann hat der Radfahrer darauf zu fahren und nicht mich noch anzuklingeln weil ich ihm im Weg bin.

alle 10 Minuten ein Bus?

Also hier bei uns kommen häufig 2, in den Stoßzeiten sogar bis zu 4 Busse gleichzeitig auf der Busspur an und die sind teilweise auch noch mit Überlänge. Und auch außerhalb der Stoßzeiten braucht man selten länger als 3 Minuten auf den nächsten Bus zu warten. Ist vielleicht nicht der, mit dem man fahren will, aber die Busspur benutzt der dann auch.

Was Scheuer hier macht ist Nonsens!!

Das hier von Scheuer ist absoluter Nonsens:

https://www.tagesschau.de/inland/verkehr-reaktionen-101.html

Die von Verkehrsminister Andreas Scheuer geplante Öffnung von Busspuren für Autos stößt auf massive Kritik. Damit werde der Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr nicht attraktiver, sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner: "Ich halte gar nichts davon, die Busspuren nun auch für Fahrgemeinschaften und Tretroller freizugeben.

1. Autos gehören auf die Auto-Spuren
2. E-Tretroller gehören auf die Radwege
3. Bus-Spuren sind fuer Busse und fuer nichts anderes!!

Daher kann ich dem hier nur absolut zustimmen

Daher kann ich dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/verkehr-reaktionen-101.html

Es nützt nichts, wenn Busse nicht mehr durchkommen, weil die Busspur verstopft wird."

Kritik kommt auch von der Linkspartei und der FDP. Der Linkspartei-Politiker Andreas Wagner sagte: "Ich bin gegen eine Freigabe von Busspuren für Elektro-Tretroller." Diese würden Busse und den öffentlichen Personennahverkehr ausbremsen.

nur absolut zustimmen!! Exakt genauso ist es! Damit wird der ÖPNV unattraktiv gemacht!! Sowas ist klimaschädlich. Zusätzlich sage ich weiterhin, dass der ÖPNV kostenlos werden muss und die Bahn wieder in die Fläche kommen muss und Riexinger hat recht damit, dass in der Bahn dieses Klassensystem abgeschafft werden muss (GG Artikel 3, Europäische Menschenrechtskonvention Artikel 14, EU-Grundrechte-Charta Artikel 21).

Wer schützt die Fußgänger?

Ich bin altmodisch und laufe am liebsten zu Fuß. Bei allen alten und neuen Regularien für den Zweiradverkehr: Wer schützt die Fußgänger vor den Radfahrern und neuerdings den Rollerrasern? Ich meine das die zuständigen Ministerien den Zweiradfahrern kräftig auf die Finger klopfen müssen. Rotlicht, Alkohol, Missachtung der Fußgänger, ignorieren aller Verkehrsregeln, Vorfahrtsregeln, etc. Inzwischen ohne Regulierung, bzw ohne Sanktion. Eine ziemlich hilflose Regelei.

bei ein paar Dingen hege ich meine Zweifel

Diese Sachen tragen nicht unbedingt zur Verkehrssicherheit bei: Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren oder vermehrt entgegen der Einbahnstraße. Was soll das?

Es ist klar, dass die Radwege vor Parkenden geschützt werden müssen und auch nicht in 2. Reihe geparkt werden soll. Auf der anderen Seite sollte man sich darüber klar sein, dass die wenigsten dies machen, weil sie andere ärgern wollen, sondern weil schlichtweg Parkplätze in großer Zahl fehlen und somit eine Fehlplanung die eigentliche Ursache ist.

Insgesamt kann man sagen: Vereinfachung Fehlanzeige, der Schilderwald wächst fröhlich weiter.

Und wer zählt die Insassen?

Es ist doch schon jetzt so, dass widerrechtliches Befahren und Beparken der Busspur in den meisten Fällen folgenlos bleibt, weil die Polizei sich nicht darum kümmert (kümmern kann).

Herr Scheuer sollte eines mal ganz schnell lernen: Wenn ich eine Regel aufstelle, muss ich auch bereit und in der Lage sein, ihre Einhaltung zu kontrollieren und durchzusetzen. Sonst kann ich es mir nämlich auch sparen und gleich alles erlauben. Das Problem sind die "Einstiegs-Ordnungswidrigkeiten": Wer hat noch nie am Steuer telefoniert? Man wird ja nicht erwischt. Wenn man diese Erkenntnis aber auf Geschwindigkeitsübertretungen vor Schulen oder gar Alkohol am Steuer überträgt, wird es gefährlich...
Sobald das Risiko des erwischt Werdens gering genug ist, fehlt zu vielen Leuten sowieso jegliches Unrechtsbewusstsein. Das gilt insbesondere im Straßenverkehr, aber auch bei vielem anderem (wie kommt der Müll in den Wald?).

Fakt ist ...

dass der Individualverkehr unsere Luft verschmutzt. Hier bei uns sind die ersten 10 km Busfahren frei. Wurde gemacht, um mehr Leute in die Busse zu bekommen. Bin auch umgestiegen und fahre nun also immer gratis. Muss man zwar ein bisschen mehr laufen und eventuell warten, aber stressfrei zur Arbeit und wieder zurück. Da bei uns mehr und mehr Busse E-Busse sind, macht das dann schon etwas aus. Aber nur wenn der Individualverkehr wirklich behindert wird, werden Menschen wie Sie auf die Idee kommen, was für die Umwelt zu tun. Karlruhe ist so ein Beispiel. Da werden Radwege ordentlich ausgebaut - auf Kosten des Individualverkehrs. Hätte ich mir schon gewünscht, als ich dort noch zur Schule ging.

Wäre hier in Berlin gar nicht möglich

Der Bus hält hier auf der Busspur um Fahrgäste aufzunehmen, wie soll da denn dann jemand anderes die benutzen können? Macht doch gar keinen Sinn.

Außerdem sind bereits jetzt zu viele Autos die dort nicht sein sollten auf der Busspur. War heute auch wieder 5 minuten zu spät deswegen.

@wulfmusic - 16:49

"Und mit dem Individualverkehr sind mehr Mensch unterwegs, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Also werden am Ende mehr Verkehrsteilnehmer durch Busspuren behindert, als begünstigt. Zudem ist fraglich, ob eine Begünstigung von Omnibus-Fahrgästen gegenüber Autofahrern überhaupt verfassungskonform ist.
Nach meinener Auffassung verbessert Grüne Ideologie an vielen Stellen nicht die Lebensqualität, sondern streut lediglich Sand in ein zuvor funktionierendes Getriebe."

Wenn Kommunen wegen regelmäßig auftretenden Verkehrskollaps den Umstieg auf ÖPNV fördern wollen, ist das weder grüne Ideologie noch ein Fall für das Verfassungsgericht.

In unserer Stadt haben sich die Busspuren bewährt, weil damit die täglichen Staus vorm Hauptbahnhof umfahren werden und man so noch pünktlich seinen Zug erreichen kann. Bis jetzt - wenn sich da demnächst die Scooter-Horden tummeln, dürfte sich dieser Vorteil auch erledigt haben.

Carpool Lanes

Der Individualverkehr in Innenstädten muss möglichst unattraktiv werden, damit sich etwas verändert. ÖPNV und Fahrradwege ausbauen wäre da die richtige Antwort. Carpool Lanes sind eine gute Sache, müssten aber konsequent durchgezogen werden, anstatt einfach nur die Busspur zweckzuentfremden. In den USA gibt es ein allgemeines Tempolimit. Deshalb kann man auch Carpool Lanes auf der linken Spur realisieren. Kameras überwachen diese Carpools und ein Verstoß gibt saftige Strafen ($300+). Diese erkennen sogar Puppen auf dem Beifahrersitz. Das will aber im Land der Autolobby niemand. Daher dann lieber die kleinste Lösung und Busspuren freigeben. Am besten ohne Kontrolle. Verstöße - falls tatsächlich mal festgestellt - werden dann mit 10 € geahndet? Besser wäre doch ein System wie in Amsterdam oder Koppenhagen, wo Fahrradfahren einfach sehr viel praktischer ist, als hierzulande. Dann sind die Straßen auch nicht mehr mit Leuten verstopft, die ihre 5 km zur Arbeit lieber mit dem Auto fahren.

Not macht erfinderig

Der Verkehr ist wohl eines der besten Beispiele wie uns Menschen oder vielmehr der Politik die Probleme über den Kopf hinweg wachsen.
Einerseits hat man die günstigen Momente verpasst um die notwendigen und richtigen Massnahmen zu ergreifen und andererseits wächst und wächst alles in einem ungewohnten und bedrohlichen Mass, so dass jeder Rat auf der einen Seite teuer wird und auf der anderen Seite, so etwas wie einem Tropfen auf eine heissen Stein gleich kommt.
Jetzt werden dann im ohnehin schon dichten Verkehr, Busspuren, Pannenspuren, Notspuren und wer weiss was sonst noch für Massnahmen ergriffen werden um den Verkehr flüssiger zu machen oder uns vor dem Verkehrsgau, dem Kollaps zu bewahren.
Was für den Verkehr gilt, gilt für alles andere auch und da die günstigen Momente in früheren Jahren verpasst wurden, um sich den Problemen zu stellen und man falsch investierte, machen sich die Folgen dessen jetzt in den unterschiedlichdsten Bereichen bemerkbar.
Jetzt wird alles um so teurer!

@ Geiselbert (17:17): doch das trägt zu mehr Sicherheit bei

@ Geiselbert:

Diese Sachen tragen nicht unbedingt zur Verkehrssicherheit bei: Fahrradfahrer dürfen nebeneinander fahren oder vermehrt entgegen der Einbahnstraße. Was soll das?

Solange keine ausreichenden Radwege vorhanden sind und die Radwege nur auf einer Seite vorhanden sind, gibt es keine andere Möglichkeit. Außerdem: so werden die Radfahrer von den Autofahrern besser gesehen.

Und auch dass hier von Ihnen stimmt so nicht:

Es ist klar, dass die Radwege vor Parkenden geschützt werden müssen und auch nicht in 2. Reihe geparkt werden soll. Auf der anderen Seite sollte man sich darüber klar sein, dass die wenigsten dies machen, weil sie andere ärgern wollen, sondern weil schlichtweg Parkplätze in großer Zahl fehlen und somit eine Fehlplanung die eigentliche Ursache ist.

Schon mal was von Parkhäusern gehört?? Da kann man man auch parken und von daher ist Parken in zweiter Reihe absolut unnötig und Radwege muss man da auch nicht zuparken!!

@ Giselbert (17:17): gute Leitsysteme zu den Parkhäusern

@ Giselbert

Insgesamt kann man sagen: Vereinfachung Fehlanzeige, der Schilderwald wächst fröhlich weiter.

Schwachfug. Die Parkhäuser sind mit guten Leitsystemen am Stadtrand gut anfahrbar. Bei uns hier ist das so. Bei uns sind die Autos schon raus aus der Innenstadt auf Parkplätzen und in Parkhäusern. Nur am Stadtrand sieht es jetzt noch etwas doof aus. Da parken in der Tat einige die Radwege zu, weil es zu wenig Garagenstellplätze geht und diese auch baulich dort nicht machbar sind weil zu wenig Platz vorhanden ist.

Von daher ist jetzt die Frage:
wie die Autos dort wegbekommen weil die zum Teil auf Radwegen stehen.

Wer schützt die Fußgänger?

Wer schützt die Fußgänger? Deutschland neigt auch wegen der bevorstehenden Wahlen immer zu hysterischen Übertreibungen. Ich bin am Wochenende auch Radfahrer in Augsburg viele Radwege enden auf stark verkehrsreiche Straßen (z.B. Leonhardsberg mit seiner unübersichtlichen Baustelle) das ist für Rad und Autofahrer sehr gefährlich. Also Radwege ausbauen und sichern dann die Strafzettelkeule ziehen.

16:34 von Giselbert

"Zumal der Durchsatz (also die Anzahl der beförderten Personen) im Verhältnis zum Bus wesentlich höher liegt."

Nicht einberechnet der Materialaufwand für die Herstellung der Fahrzeuge und die zusätzlich benötigte Stellfläche für die zu 94% der Lebenszeit ungenutzen Individualfahrzeuge.
Der Bus fährt je nach Auslastung. Wenn mehr Leute Bus fahren wird auch der Takt verdichtet, wenn es geht.
Die Autos mit 3 Personen fahren im Schnitt alle Minute vorbei bei hoher Verkehrsauslastung, die meisten enthalten eine Person.
1 Sekunde Vorbeifahrzeit entspricht ca 30km/h was passend wäre, wenn es nicht Ampeln an jeder Kreuzung gäbe. Apropros, der Bus muss auch irgendwo halten und der macht das meistens ... auf der Busspur.

Und über Umweltschutzaspekte hab ich dabei noch gar nicht geschrieben.

MfG ein Großstadtbewohner

re giselbert

"Zumal der Durchsatz (also die Anzahl der beförderten Personen) im Verhältnis zum Bus wesentlich höher liegt.
Z.B. alle 10min ein Bus mit 50 Personen. Im Vergleich mit z.B. 1 Auto mit 3 Personen je Sekunde ergibt für 10 Min 600x3 = 1.800 Personen."

Das würde ich gerne mal sehen, wie 600 PKW binnen 10 Minuten einen Messpunkt passieren.

Totaler Blödsinn, daß...

...mit den Busspuren.

---

Darüber hinaus finde ich diese E-Roller für den allg. Straßenverkehr viel zu gefährlich.

Als Autofahrer möchte ich so einen Vehikel mit einem coolem Fahrer on Board nicht in der Abenddämmerung oder gar Nachts auf der Straße begegnen müssen.

Ich warte auf die 1. Nachricht von einem tödlichem Unfall mit einen E-Roller.
Dann wird das Geschrei groß sein!

Traurig aber sehr wahrscheinlich, wenn ich diese Typen auf ihren Rollern sehe.

17:17 von Giselbert

"vermehrt entgegen der Einbahnstraße"

Das dürfen Radfahrer schon mindestens seit den 90ern oder wurde das zwischenzeitlich wieder abgeschafft?

"sondern weil schlichtweg Parkplätze in großer Zahl fehlen und somit eine Fehlplanung die eigentliche Ursache ist."

Ich hab vor meinem Fenster Parkplätze in der Fläche von 3 Fußballfeldern ... reicht immer noch nicht. Stehende Autos gehören unter die Erde. Da kann man sie vertikal stapeln und man muss nicht auf so einen häßlichen Parkhausklotz schauen.

@giselbert 16:34

Wie Sie auf diese merkwürdigen Zahlen kommen, ist mir schleierhaft. In Citylage zu Spitzenzeiten ein Bus alle 10 min wäre wohl arg wenig, im Schnitt 2-3 pro Minute halte ich da für die richtigere Annahme. Woher Sie pro Sekunde ein Auto mit mind. 3 Insassen bekommen wollen ist weiterhin Wunschdenken, im den allermeisten Fahrzeugen sitzt nur 1 Person, 2 sind selten 3 und mehr so gut wie nie vorhanden.

17:40 von Biocreature

"Ich warte auf die 1. Nachricht von einem tödlichem Unfall mit einen E-Roller.
Dann wird das Geschrei groß sein!"

Den gab es doch schon soweit ich mitbekommen hab. Ist in der Aufregung über die Rollerfahrer wohl mit Schulterzucken quittiert worden.

Wie funktioniert das denn dann mit der Kontrolle?

Also mal angenommen es sitzen weniger Personen im Auto, als für die Busspur zugelassen?
Werden die dann auf der Busspur angehalten und abgearbeitet, und der Bus wartet dahinter?
Und wird dadurch das der keinen Fahrplan einhalten kann, weil er danach noch mit 20 km/h hinter dem E Roller herfährt attraktiver?
Darf ich mal die Frage stellen wer genau sich sowas ausgedacht hat ?

Lebensfremd

Ja unsere CSU-Verkehrsminister, was soll man da noch sagen.

Nicht zu Ende gedacht

Nun also auch kein Anhalten auf Geh- und Fahrradwegen mehr... Hat schon mal jemand nachgedacht, was mit Anwohnern passiert, die keine Parkplätze vor der Tür haben? Parkverbot ok., aber wie soll der Einkauf ins Haus kommen, der Handwerker sein Material bereitstellen, der stark Gehbehinderte zum Arzt ? Typisch Deutsch: immer über das Ziel hinaus! Es gibt - ganz erstaunlich - in unserem Land nicht nur Fahrradfahrer und E-Scooter-Besitzer, sondern auch Menschen, die auf das Auto angewiesen sind! Eigentlich traurig, dass im Klima-Hype mal wieder in unnötiger Hektik das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Der Verödung unserer Innenstädte wird weiter Vorschub geleistet, denn die sind von den Vorgaben am stärksten betroffen. Bei allen Studien wird man feststellen - der überwiegende Teil der Besucher und Anwohner ist mit dem Auto angereist oder nutzt es, um zur Arbeit zu kommen. Es ist alles nicht durchdacht!

Fußgänger?

Fußgänger werden oft bei vergehen gegen eine Ordnung nicht zu Kasse gebeten.

Kreuzen oft Straßen und Radwege ohne den Straßenverkehr vorher beobachtet zu haben.

Doch letztlich die Frage, was helfen Gesetze, wenn es niemanden gibt, der Vergehen ahndet?

Ordnungsämter und Polizei machen doch nur noch das Nötigste, sodass viele Ordnungswidrigkeiten gar nicht bestraft werden.

@16:34 von Giselbert

"Zumal der Durchsatz (also die Anzahl der beförderten Personen) im Verhältnis zum Bus wesentlich höher liegt.
Z.B. alle 10min ein Bus mit 50 Personen. Im Vergleich mit z.B. 1 Auto mit 3 Personen je Sekunde ergibt für 10 Min 600x3 = 1.800 Personen."

Fahren Sie mal mit der Linie 5 in Hamburg zwischen 17:00 und 19:00 Uhr vom HBF in Richtung Norden (der Bus fährt dann alle 3 bis 5 Minuten). Sie werden vom Bus aus im fast stehen Verkehr kaum eine Auto sehen, in dem außer dem/der Fahrer/in eine weitere Person sitzt. Dass Sie sich als Sardine ohne Oel in der Dose fühlen, macht der Umstand, dass Sie schneller unterwegs sind als alle Autofahrer, fast wieder wett. Wenn das aufgegeben würde, würde der Autoverkehr trotzdem stehen, weil dann wirklich keiner mehr Bus fahren will.

....unabhängig

Unabhängig ob der Vorschlag gut oder schlecht ist, aber das gerade die FDP dagegenschiesen muss, finde ich lächerlich.
Eine Partei, die immer noch im Zeitalter der alten BRD lebt, hat sämtliche Realität verloren und ist maximal ein quertreiber ohne konstruktive Ideen.

Endlich mehr Platz auf der Straße für die FDP - sieht sie es?

Die FDP schreit doch sonst nach Flexibilität. Warum sollen Busspuren die meiste Zeit ungenutzt bleiben? Die FDP wird bald sehen, das das eine gute Idee ist.
Übrigens: nicht nur in Busen (absolutes Privileg?) sind Menschen unterwegs. Oft sind in Busen sogar weniger als drei Fahrgäste drin. Sei flexibel und mach dich fit für die Zukunft, liebe FDP. Und denk noch mal drüber nach, deine Klientel hat dann nebendran mehr Platz als vorher. Freiere Fahrt für freiere Bürger.

Irgendwie habe ich nicht den

Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass man im Verkehrsministerium einen Plan hat, wie man den Verkehr umweltgerecht regeln könnte. Vielmehr habe ich den Eindruck, das man dieses "Freie Fahrt für freie Bürger" um wirklich jeden Preis retten möchte.

Da hatte der Autor von dem Roman "Zwei Welten" von Kurt Laßwitz (Erstauflage 1901) weit mehr und bessere Ideen.
Einige dieser Ideen könnte man mit den heutigen Möglichkeiten sicher umsetzten.

(Kurt Laßwitz war übrigens Ingenieuer und Mathematiker.)

Minister Scheuer

würde alles tun um von seinem Versagen bei Diesel und Maut abzulenken. Wenn es sein muss auch Chaos auf den Busspuren veranstalten.

Ich war heute in Mainz mit

Ich war heute in Mainz mit einem kleinen Elektroauto und bin ziemlich erschreckt worden von zwei Elektroroller Rasern. Die fuhren auf der Straße aber nicht 20, eher 35 oder 40km/h.
Das war die vielleicht leichtsinnigste Idee von Herrn Scheuer. Eigentlich sollte man ihn wegen Straßenverkehrsgefährdung anzeigen.

Gute Idee vom Ministrantenonkel.

Die Tretroller müssen schließlich irgendwo hin. Auf die Gehwege sollen sie nicht, auf die Fahrradwege sollen sie nicht, auf der Straße sind sie irgendwie auch nicht richtig.

Komisch, in anderen Ländern fahren die Dinger einfach da, wo noch Platz ist, und es beschwert sich (fast) keiner.

Aber das wäre dem Deutschen zu unkompliziert. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

Wir besitzen Elektroautos und

Wir besitzen Elektroautos und dürften sicherlich auf den Busspuren fahren. Das würde ich aus Selbstschutz garantiert nie tun!
Der Herr Scheuer scheint nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein, wenn er anderen Verkehrsteilnehmern gestatten will die Busspuren nehmen zu dürfen.
Eine Busspur soll eine Busspur bleiben und nichts anderes.

Rechte UND Pflichten...

Wie sieht es mit einem generellen Rechtsüberholverbot für Fahrradfahrer aus, insbesondere bei LKWs und Transportern.
Wie hoch sind künftig die Bußgelder bei der Missachtung einer Fahrradampel?
Nichts gegen ein vorausschauenderes Miteinanderfahren, um Unfälle zu vermeiden. Die tagtägliche Erfahrung im Berliner Straßenverkehr zeigt aber, dass man auch die Fahrradfahrer stärker in die Pflicht nehmen sollte.
Auch ein entsprechendes Tempolimit für Radler an schwer einsehbaren Straßen könnte helfen, das Rechtsabbiegen für beide sicherer zu machen.

@rosdundreiter 21:44 Es gibt

@rosdundreiter 21:44
Es gibt kein Land in dem so aggressiv Auto gefahren wird wie in Deutschland. Wenn Sie das nicht glauben fahren Sie einfach mal ins Ausland.
Daher ist es für die Leben der Rollerfahrer als auch für die Führerscheine der Autofahrer sinnvoll die beiden zu trennen und auf verschiedenen Wegen zu führen.

Täglich ein neuer Knaller.

Jeder einzelne für sich losgelöst und ohne Konzept.

Ich fordere Fahrräder genau

Ich fordere Fahrräder genau so eine Kennzeichenpflicht wie es sie für Elektrische Roller hat. Wenn sogar Staatsdiener wie Polizisten Nummern zum identifizieren tragen müssen dann soll das endlich auch Pflicht für Fahrräder werden.
Die einzige Ausnahme sehe ich noch beim Fußgänger aber alle anderen müssen leicht zu identifizieren sein.
Schon mal dem ausgestreckten Mittelfinger eines davonfahrenden Fahrradfahrers nachgeschaut? Das ist fustrierend, gell.

Ich fordere unsere

Ich fordere unsere Ministerien auf endlich einmal kompetente Mitarbeiter einzustellen!
Das gilt für alle Ministerien insbesondere in diesem Fall für das Verkehrsministerium.
Ich frage mich, ob ich mich mit einem Anwalt beraten sollte um anschließend den Herrn Scheuer wegen Straßenverkehrsgefährdung anzuzeigen.
Bei kompetenten Mitarbeitern wäre das sicherlich nicht nötig.

21:54 von DerPhi

haben sie den Eindruck ein Radfahrer fühlt sich den Verkehrsregeln gegenüber verpflichtet
Ich zumindest habe bei einem Teil davon (die mit Rennrad und entsprechendes Kleidungsequipment) die fühlen sich irgendwie als was Besseres

Meinem Gefühl nach, man möge

Meinem Gefühl nach, man möge mich korregieren, haben wir etwa doppelt so viele Verkehrsteilnehmer auf den Straßen wie 1978. Damals war es kein Problem miteinander auszukommen. Weder in den Städten noch auf der Autobahn.
Heutezutage ist es daher nötig, weil es auch kaum mehr einen schert was die Straßenverkehrsordnung so sagt, alle Verkehrsteilnehmer, bis auf die Fußgänger, identifizierbar zu machen. Außerdem hat eine gesetzliche vorgeschriebene Haftpflichtversicherung durchaus einen Sinn.
Daher meine Bitte: für alle vorgeschriebene Nummernschilder, gerne als Versicherungskennzeichen, die wie bei den Autos durch Plaketten legitimierte wären mir zwar lieber, aber das wäre wohl noch mehr Aufwand.
Was halten die anderen User davon?

17:40 von Biocreature

Ich warte auf die 1. Nachricht von einem tödlichem Unfall mit einen E-Roller.
Dann wird das Geschrei groß sein!
.
In der Innenstadt von Hamburg ist eine E-Scooter-Fahrerin mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden.
Die Frau fuhr offenbar auf der falschen Radwegseite und bei Rot
21.08.2019
Im Harz (Sachsen-Anhalt) hat sich am Samstagmittag ein tödlicher Unfall mit einem Elektroroller ereignet. Ein 69-jähriger Mann kam dabei ums Leben.
(er bremste zu stark das Gefährt überschlug sich)
20.07.2019

Das ist kein guter Vorschlag

""Grünen-Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner: "Ich halte gar nichts davon, die Busspuren nun auch für Fahrgemeinschaften und Tretroller freizugeben. Es nützt nichts, wenn Busse nicht mehr durchkommen, weil die Busspur verstopft wird.""
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Hier muss doch eine Regelung hinzukriegen sein die für Alle Verkehrsteilnehmer sinnvoll ist. Es kann nicht sein nur für Tretroller und Fahrgemeinschaften die Busspur freizugeben. Wer kontrolliert denn das was Fahrgemeinschaften sind ? Ich denke Herr Scheuer sollte sich noch einmal den Verkehr in der Wirklichkeit ansehen.

@16:34 von Giselbert

Ergänzung zu meinem Kommentar von 20:30

Ich habe eben noch einmal nachgeschaut:
60.000 Menschen fahren täglich mit der schon erwähnten Linie 5!

Wenn diese Menschen jetzt statt Bus mit dem Auto fahren wollen, weil die Busspuren keinen Vorteil mehr bieten, wird das wohl keine Entlastung für den Straßenverkehr.

21:50 von th711

"" Der Herr Scheuer scheint nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein, wenn er anderen Verkehrsteilnehmern gestatten will die Busspuren nehmen zu dürfen.
Eine Busspur soll eine Busspur bleiben und nichts anderes.""
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Denn dafür ist die Busspur extra eingerichtet. Wenn da nun noch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind wird die schnelle Busspur zur Stau Spur und das nicht nicht Sinn der Sache,.

Das Problem dürfte

wohl wieder bei den externen Beratern zu suchen sein, der Rest, naja: CSU-Bashing. Es ist schon bemerkenswert, dass niemand die Partei erwähnt, die Autofahren am liebsten verbieten möchte ... oder die Partei, die dafür sorgte, dass so viele Bahnstrecken nicht mehr existieren.

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