Ihre Meinung zu: Hongkong: Trump schlägt Xi persönliches Treffen vor

15. August 2019 - 7:25 Uhr

Nach Berichten über chinesische Truppenbewegungen an der Grenze zu Hongkong wächst international die Sorge vor einer Eskalation: US-Präsident Trump sucht das Gespräch mit Chinas Staatschef Xi - und fordert eine "humane Lösung".

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Kommentare

Nun XI wird sich ein

Nun XI wird sich ein Vermittler schon beizeiten suchen.Das wird bestimmt nicht so ein Fragiler von Jähzorn Instabiler Typ ala Trump sein.XI hat noch eine Menge Luft in diesem Wirtschaftsstreit! In Hongkong wird XI es wie an seinen Seidenstraßen machen! Einheimische Händler/Arbeiter verdrängen durch eigenes Volk. Hongkong ist ein Teil Chinas ! Egal was hier die Demokratie des Westens will. Und wie schon erwähnt die Briten haben es versaut dort eine Echte Demokratie zu schaffen.

rer Truman Welt

Das ist nun so durchsichtig wie ein Neglige'. Was mischen sich jetzt plötzlich die USA hier ein? Bevor Trump hier etwas fordert, sollte er selbst sich einmal mit der Pressefreiheit in seinem Land beschäftigen, die ER mit Füßen tritt. Nein, Hongkong interessiert Trump gar nicht. Er wird nun gewaltig Druck von seinen Wirtschaftsfreunden bekommen, daß er schnellstens eine Lösung im Handelsstreit
mit China findet, bevor die amerikanische Wirtschaft in die Rezession rauscht. Was Trump da blubbert bzgl der Abwanderung der Unternehmen aus China ist wirr. Die amerikanischen Unternehmen sehen ihre Fälle wegschwimnen, weil sich bisherige Wirtschsftsverflechtungen mit den USA substituieren. Die aufgeblasene amerikanische Stärke schrumpft und zwar gewaltig, wenn sie jetzt nicht aufpassen.
Trump wird versuchen via Hongkong den Handelsstreit zumindest zu entschärfen oder gar zu beenden und evtl. nicht erreichte Zielsetzungen als Tribut einer Lösung for Hongkong verkaufen. DER RETTER

Gespräche sind zu begrüßen

Im Gespräch zu bleiben, das ist momentan die einzige Möglichkeit, eine Eskalation in Hongkong zu verhindern. Die Protestierenden wirken sehr entschlossen, ihre Proteste fortzusetzen, während China Truppen zusammenzieht. Aufgrund des Verhaltens des übermächtigen China ( Entführungen, Verhaftungen) scheint es für die Protestierenden egal zu sein, ob sie bei Protesten verhaftet und menschenunwürdig behandelt/ getötet/ entführt werden, oder ob sie, wenn sie jetzt aufgeben, ebenfalls in chin. Zuchthäusern und Zwangsarbeitslagern verschwinden.
Die Protestierenden fordern seit langem ehrliche Gespräche - bisher vergebens.
Wenn Trump jetzt versucht, einen Anfang zu machen, ist das zu begrüßen.
Alles, was die Eskalation verhindert, was die Tötung und Inhaftierung von protestierenden Menschen verhindert, hilft.

Trump muss wurklich verzweifelt sein

Nichts funktioniert mehr, seine ganzen Erpressungsversuche zeigen bei China keine Wirkung. Jetzt versucht er auch noch, den Spieß umzudrehen. Nicht Xi will unbedingt einen Deal, sondern Trump will und braucht ihn, denn alleine darauf baut seine ganze Politik auf: Deals zu seinen Bedingungen. Es wird auch diesmal nicht funktionieren.

Zumal er auch noch die Dreistigkeit besitzt, China belehren zu wollen. Gestern noch fragte er heuchlerisch, wie die USA denn mit den Protesten in Hongkong zu tun haben könnten. Das wurde ihm auf zahlreichen Wegen mitgeteilt (natürlich nicht von ARD oder ZDF usw.) und nachgewiesen - die Opposition in Hongkong steht seit Jahren im engen Kontakt mit den diversen US-Administrationen, es gab zahlreiche Treffen auch auf höchster Ebene (zuletzt Pence und Pompeo). Eine Belehrung ausgerechnet von Trump ist wirklich ein Hohn. Xi wird es auf die chinesische Art beantworten, ohne laute und großspurige Töne, es wird (nicht bei uns, nicht hier, aber) bei Trump ankommen.

Diplomatie

Chinas Staatschef Xi wartet ganz sicher auf
die "guten Ratschläge"
Trumps! Dieser US-Präsident zeigt keinerlei
Feeling für passende
Formen der Diplomatie
und die Mentalität von
Menschen ganz anderer
Kulturkreise. Es macht
auch immer wieder
sprachlos, was Trump
alles über Twitter abwickelt. Man sollte
davon ausgehen, dass
ein US- Präsident in vielen politischen
Zusammenhängen der
Schweigepflicht
unterliegt. Auch in dem
Punkt sollten Kongress-
mitglieder sich zu
Wort melden.

Da fragen wir uns , warum

Da fragen wir uns , warum sollten Verträge und Vereinbarungen der VR China mit Hongkong und GB mehr Wert sein, als jene die Herr Trump bereits aufgekündigt hat.
Diese Frage sollte Herr XI Herrn Trump stellen.

Unfähigkeit trifft autoritäre Großmannssucht?

Wie bei anderen Themen glaubt der Know-Nothing-In-Chief mit seinen ja legendären Dealmaker-Qualitäten ein Ergebnis zu erzielen. Nach dem Motto: "alles zusammenrühren" So geht rechtsnationale Stümper-Politik.

Analog zum Nuklearthema mit Kim Jong-un würde auch hier bei so einem unvorbereiteten Treff nichts herauskommen.

Bei aller notwendigen Kritik an Xi's Großmannssucht (der selber nur Interesse an der vorzeitigen Gleichschaltung Hongkongs mit dem Rest Chinas hat sowie an der danach anstehenden Okkupation Taiwans, quasi beides als Lebenswerk des selbsternannten chin. Präsidenten auf Lebenszeit) mit Trump werden die Machtpolitiker aus Beijing im Schlaf fertig.

Jeder Drittweltland-Potentat hat bei Trumps Auslandsbesuchen genau beobachtet wie man den selbstverliebten Dilettanten einwickeln kann (mit schmeichelndem Pomp, Militärparaden etc.).

Beim Thema HK sollte sich die USA schlichtweg raushalten, um nicht noch billige Vorwände zu schaffen.

Die Aggressionen Chinas gehören in die UN.

Hongkong:Trum schlägt Xi persönliches Treffen vor....

Wie bitte,gehört die Stadt jetzt zum Dunstkreis der USA ?
Und ausgerechnet Trump redet von "humaner Lösung" ?
Und wenn es nicht dazu kommt,erwägt er dann einen Militärschlag ?

Also ...

... sollen Presse- und Meinungsfreiheit nur bis 2047 in Hongkong gelten?

Also danach ist es in Ordnung, wenn die dort nicht mehr gelten?

und seine Ratschläge wartet. Vielleicht sollte er sich mit seiner diffusen unberechenbaren Politik eher als Teil des Problems sehen und nicht als dessen Lösung.

ganz ehrlich:

würden in Puerto Rico die menschen demonstrieren, polizeistationen mit laserpointern anstrahlen, sich vermummen und gewaltsam gegen die polizei vorgehen, Trump ebenfalls weitere kräfte in marsch setzen, wie würde Trump wohl reagieren, wenn ihm Xi, ganz nach gutsherrenart auf twitter kommen würde?

us kriegschiffe

ich finde die ansicht der westlichen medien gut,das die chinesische regierung kein recht hatte die us kriegschiffe an der einfahrt in den hongkonger hafen zu verbieten.ihre aufrufe zur deeskalation und erlaubniss an die chinesische regierung hätte diese kriese entschärft die beinahe im krieg geendet hätte.zum glück haben die us schiffe nicht von ihren recht jeden hafen der welt anzulaufen gebrauch gemacht.sarkasmus ende

eine US-Diplomatin,

die sich in geheimer runde mit demonstranten trifft, führer der demonstranten, die offen auf die USA hoffen, ein twitternder weltpolitischer "elefant im porzellanladen", dem so langsam, wirtschaftlich, die felle davonschwimmen. offensichtlicher gehts doch nun wirklich nicht mehr, was da, von langer hand geplant, in HK ablaufen soll...schade für die einst hehren ziele der demonstranten.

China ist nicht "kommunistisch" sondern

turbo-kapitalistisch . Aber alle der zig Milliardäre haben das Parteibuch. Sie sind aber keine Kommunisten. Man sollte eher nach Oligarchen suchen die hinter den Demonstrationen stehen und sie finanzieren

Ablenkung vom Zoll- und Handelskrieg-Desaster ...

... das langsam auf die US-Wirtschaft durchschlägt.

Das "Vermittlungsangebot" ist eine Hintertüre, mit der Trump dem von ihm angerichteten Chaos auf den Weltmärkten - vor allem aber in der US-Wirtschaft - entkommen will.

China hat sich anders als die "Leichtgewichte" Guatemala und Mexico nicht von Trump's Zoll-Drohungen beeindrucken lassen, sondern mit Gegenmaßnahmen auf der Ebene von Gegenzöllen, Einkaufsmacht im Agrar-Sektor und Währungspolitik gekontert. Empfindliche Sektoren der US-Wirtschaft bekommen das bereits vermehrt zu spüren und Trump's wichtigstes "Wiederwahl-Argument" bekommt Blesssuren.

Da es nicht danach aussieht, als ob dieser Handelskrieg so leicht und so schnell zu gewinnen ist, wie Trump das verkündet hat, braucht er nun eine gesichtswahrende Bühnenaktion um dem Schlammassel zu entkommen. Das ist schon der ganze Hintergrund dieser "Vermittlungsofferte".

Die kritische Situation in Hongkong und die Entschärfung ...

... der Krise bedarf einer echten und nachhaltigen Initiative durch eine anerkannte Institution oder Persönlichkeit.

Das Anliegen der Menschen in Hongkong zum Erhaltung ihrer Menschen- und Bürgerrechte findet breiten Widerhall. Die Androhung oder gar Durchführung eines Militäreinsatzes durch die VR hat in der Welt von heute keinen Platz und würde China's Entwicklungszielen schwer schaden. China muss wissen, dass die Welt danach nicht einfach "zur Tagesordnung" übergehen könnte.

Trump hat seine Karten als potenzieller "ehrlicher Makler" - wenn er sie denn je gehabt hätte - durch seinen Umgang mit China, seinen Dilettantismus in Nordkorea und seine Unzuverlässigkeit im Umgang mit Verträgen - Beispiel Iran -
verspielt.

Allenfalls als Teil einer UN-Initiative ist hier noch Platz für einen Beitrag der Regierung Trump.

Sehr gute Idee!

Ich bin überhaupt kein Freund von Trump. Aber es wird allerhöchste Zeit, dass sich diese beiden Staatschefs zusammensetzen und endlich vernünftig miteinander sprechen. Es gibt viel zu viele Probleme in den verschiedensten Bereichen, die dringend gelöst werden müssen.

Chinas Geschichte

Um China und Ereignisse in und um China herum zu verstehen, muss man immer die historischen Dimensionen ins Auge fassen. Hongkong wurde britisch um 1840, im ersten Opiumkrieg, mit schlimmer kolonialistischer Erpressung und Demütigung durch die Briten. Vor allem solche historischen Erfahrungen zwingen China, um das „Reich der Mitte“ in seinen alten Grenzen zu erhalten, bzw wieder herzustellen, zu auch militärischen Maßnahmen, um die öffentliche Ordnung und Sicherheit der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die gewachsene hohe Kultur der Chinesen ist seit über 2000 Jahren in der Lage, selbst Fremdherrscher wie die Mongolen oder die Mandschu zu sinisieren, d.h. Fremdherrscher ins Chinesische zu assimilieren. Das wird auch mit Hongkong, das immer Chinesisch war, passieren. Trump ist hier völlig fehl am Platz, weil er Geschichte der Welt nicht und selbst die seines eigenen Landes nur begrenzt kennt. In China kann man über seinen Vorschlag nur müde lächeln.

Wenn das so ist, dann sagt er

Wenn das so ist, dann sagt er verschwurbelt, dass china inhuman sei.
Und das von einem Präsidenten, dessen Land Angriffskriege führt, Kollateralschäden in Kauf nimmt, illegale Lager unterhält und in einer Tour Verträge bricht.
Ein tolles Vorbild für china.
Wüsste man nicht, dass es die usa sind, könnte man glauben, ich spräche über einen Totalitären Staat.

Trump hat getrampelt und muss

Trump hat getrampelt und muss jetzt sehen wie er wieder zurückfindet.

09:16, Jörg C

>>ich finde die ansicht der westlichen medien gut,das die chinesische regierung kein recht hatte die us kriegschiffe an der einfahrt in den hongkonger hafen zu verbieten<<

Welche westlichen Medien vertreten denn diese Ansicht?

Mal wieder

Mal wieder (wenn auch bisher VÖLLIG UNBEACHET) möchte ich darauf hinweisen, dass Trumps politischen Bocksprünge im wesentlichen das Ziel haben, die Aktienkurse VOLATIL (mit starken Ausschlägen auf und ab) zu gestalten, da diejenigen, welche seine Tweets vorab kennen, damit riesige Vermögen machen können, vor allem der Herr Trump selbst, naja, nicht er selbst, sondern gewisse "Fonds" und Anlagegesellschaften, wo seine Anteile unter einem Strohmann laufen.
.
Man schaue sich doch nur das Börsenbarometer von gestern an, wo der Dow Jones um 3% fiel. Und wenn Trump nett mit Xi spricht, geht der Dow Jones wieder 5% hoch. Voila!
.
Damit könnte diese ewige Für- und Widerdebatte sowie die Sinnsuche zu Trumps Bocksprüngen endlich beendet werden. Und der investigative Journalismus könnte sich der Frage mal annehmen, oder hat man etwa Angst vor den Geheimdiensten und Sanktionen?

Warum dieser Hass auf trump

Mir ist bewusst das einige trump nicht moegen. Was auch io ist. Aber ich habe manchmal das gefuehl bei einigen das trump tun und lassen kann was er will es wird grundsaetzlich als negativ angesehen. Was also ist an gespraechen verkehrt . erst mal das ergebniss abwarten und dann kann man immer noch jamern.
Sollange er keine kriege beginnt kann er auf twitter posten was er will tut niemandem weh. Gruss

09:25 von beamtenfreund

"China ist nicht "kommunistisch" sondern
turbo-kapitalistisch ."

Das ist, wie leider das meiste, was über China propagandistisch verbreitet wird, völlig falsch. Wenn China turbo-kapitalistisch wäre, dann wäre das Land inzwischen an multinationale Konzerne ausverkauft. Dann wäre das passiert, was in Russland unter Jelzin geschah und was Putin quasi in letzter Minute stoppen konnte.

Leider fehlt es hierzu an Aufklärung seitens unserer angeblich "freien Presse". Objektive Berichte über China suchen wir bei der Tagesschau vollkommen vergeblich (selbst bei scheinbar unverfänglichen Themen). Und müssen uns über das Unwissen der meisten Menschen dann auch nicht wundern.

09:25 von beamtenfreund

Dank für den wichtigen Hinweis.

China ist ein Turbokapitalismus mit parallelem großen staatskapitalistischem Sektor in dem sich Parteibonzen und parteitreue CEOs in Staatsunternehmen tummeln. Alles hochgradig verstrickt miteinander mit hohem Korruptionsfaktor, überwoben mit einer sich als politischer Partei nach außen hin darstellenden Herrschaftselite.

Dieses Geflecht ragt in die Provinzen und je tiefer es geht, desto dreister bereichern sich korrupte Parteifürsten. Ein klepto-oligarchisches System.

Hinzu kommt der militärisch-bürokratische Komplex, der immer mehr seine Muskeln spielen lässt und mit Xi an der Staatsspitze zu einer ultranationalistischen Hegemonialpolitik übergegangen ist.

Xi begreift dieses autoritäre Modell als seinen Exportschlager für das 21. Jh.
vor allem für aufstrebende Schwellenländer.

Rechtsextremisten & Rechtsnationale wie Bolsonaro, Orban, Salvini schauen sich das schon genau an.

Die liberale Demokratie gilt dort als Auslaufmodell.

Trump hat in China.....,

und dazu gehört HK, überhaupt nichts zu fordern. So wenig wie XI in Puerto Rico. Man muss endlich mal klarstellen, das HK Teil Chinas ist und nicht etwa ein anderer Staat! Es gibt nur ein paar wirtschaftliche Sonderregeln und Wahlen. Die gab es unter der britischen Herrschaft NIE! Im Gegenteil . Da war HK eine koloniale Diktatur. Hier wird immer so getan als gehöre HK nicht zu Mainland China. Das ist falsch!

@ um 09:25 von beamtenfreund

Da mögen Sie recht haben.
Es ist eben nicht der Verstand, der den Sozialismus verhindert.
Es ist die Gier!

China ist eine Diktatur...

...und auch Trump wird daran nichts ändern. Vielleicht träumt er sogar von der Machtfülle Pekings.
Honkong wird lernen müssen, von Peking unterdrückt zu werden und die restliche Welt sollte genau hinschauen, um zu erkennen wo man in Freiheit leben kann und wo nicht. Honkong hat keine Chance gegen China. Man kann den freiheitlich denkenden Hongkongern nur raten, die Stadt so schnell wie möglich zu verlassen. Der Rest wird unweigerlich unterdrückt werden. Nur eine Frage der Zeit.

Chinas Aufstieg

Mit dem Aufstieg Chinas hat sich auch sein Verhalten gegenüber dem Rest der Welt verändert. China ist auf dem Weg zu einem totalen Überwachungsstaat nach dem Orwellschen Vorbild. Xi wird sich von niemandem beeinflussen lassen. Irgendwann, wenn die Welt nicht auf Hongkong schaut, wird er dort aktiv eingreifen. Je erfolgreicher China wirtschaftlich wird, desto aggressiver wird es. Mit dem Schmuggel von Fentanyl in die USA ( 2018 über 100 Tausend Tote ) und den künftigen Ankauf von Soja in Brasilien kann Xi die USA stark schädigen. Die Vernichtung von riesigen Urwaldflächen interessieren Xi wohl nicht. Diese Auseinandersetzung hat n. m. M. erst begonnen.

Positives Gesprächsklima?

"Aber ich habe manchmal das gefuehl bei einigen das trump tun und lassen kann was er will es wird grundsaetzlich als negativ angesehen. Was also ist an gespraechen verkehrt" @Lollipopuganda
.
Die Trump-Methode ist schließlich "hochelegant": er beschimpft jemanden und verbreitet Falschmeldungen über ihn (Chinesische Truppen an der Grenze zu Hong Kong zusammengezogen), und damit möchte er ein "positives" Gesprächsklima erzeugen?

Trumps wahrer Grund

Trump ist es herzlich egal, ob irgendwelche Unruhen in Asien oder sonst wo im Gange sind, so lange sie weit genug von den USA entfernt liegen.
Der wahre Grund seines Treffens ist nicht Hongkong sondern die Unruhen, die sich langsam an den US -Börsen entwickeln. Angesichts drohender Preissteigerungen aufgrund der andauernden Strafzölle, sind bereits auch viele Börsianer skeptisch, dass Trumps Maßnahmen im Handelskonflikt mit China eine Wirkung zum guten haben. Kaufhausketten in den USA haben das Gewinnziel bereits gekappt. Trump hat nicht umsonst die Reissleine gezogen, aus Verlustängsten vor dem Weihnachtsgeschäft.
Und hinterher wird er sich wieder selbst auf die Schultern klopfen und sagen : "Es war ein prima Gespräch, ich habe das toll gemacht. .."

@DeHahn: Interessanter Aspekt, aber mit einem "aber" ...

Das Vermittlungsangebot von Trump an XI wegen Hongkong hat erkennbarerweise "Seitengänge".

(1) Ein vordergründiges Motiv für die HK Tweets von Trump kommt von Fragen der US-Öffentlichkeit wegen seines "Stillschweigens" zu Hongkong.

(2) In der Tat löst jeder Tweet von Trump mit Bezug zum Handelskrieg mit China im Moment sofort Reaktionen an der Börse aus. Bei den Abhängigkeiten der wichtigsten Indikatoren der US-Wirtschaft ist das verständlich.

Ob das ein gezieltes Kalkül und vor allem ein gesteuertes Muster zur strohmann-gesteuerten Bereicherung ist, lässt sich kaum nachweisen. Vor allem stünde es in Konflikt mit seinen Wiederwahl-Interessen, die Börse nach unten zu jagen.

Trump verstößt auch so bereits aufgrund seiner geschäftlichen Verflechtungen und Interessenskonflikte gegen ethische Grundsätze. Seine Hotels bewirten Staatsgäste, seine Golfclubs unterhalten sie und seine Merchandising-Firma verkauft Wahlkampf-Utensilien.

Der Recherche wert ist der Aspekt allemal.

@deHahn 10:17 Gedacht hatte

@deHahn 10:17
Gedacht hatte mich mir das auch schon mal aber Sie haben es geschrieben.
Das ist doch eigentlich genial!
Man müsste halt nur auch vorher Bescheid wissen.

@Die liberale Demokratie gilt dort 10:34 von realitycheker

" als Auslaufmodell."

Sie vergessen dabei, dass dieses 'Modell' den Aufstieg Chinas erst möglich gemacht hat,
und auch schnell wieder beenden kann, wenn sie nicht aufpassen.

Das ahnt zumindest Xi ein bisschen, sonst hätte er längst etwas mehr als die paar
(noch) demonstrativen militärischen Einheiten vor Hongkong losgeschickt.

Was meinen sie was an der Börse los wäre, wenn er da schon 'mehr' getan hätte.
Die USA und EU in Rezessionslaune, China erstrecht
- 60% Einbruch des Wachstums dort in 3 Jahren.

Wir hätten schnellstens eine Neuauflage von 2009 ( Finanzkrise )

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