Ihre Meinung zu: Schulzes Plastiktüten-Vorstoß: Verbot für ein Randproblem

11. August 2019 - 20:21 Uhr

Politiker von Union und SPD überbieten sich derzeit mit Ideen für den Klimaschutz. Nun plant Umweltministerin Schulze ein Plastiktütenverbot - das allerdings eher Symbolcharakter hat. Von Matthias Reiche.

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Kommentare

Na endlich...

Das wird aber auch Zeit, ich hoffe auch Plastikbesteck und Schüsseln dafür gibt es seit Ewigkeiten gute Alternativen, die sich aber nicht durchsetzten, weil die meisten Händler das billigste kaufen wollen.

Pfand

Wie wäre es mit einem Pfandsystem für Tragetaschen? Ich meine nicht diese dünnen Wegwerftaschen, sondern diese neuen, die viel stabiler sind. Ich selbst habe auch nicht immer eine Tragetasche dabei und will mir nicht immer eine Wegwerftasche kaufen, aber wenn man irgendwann zu viele von den "guten" Mehrwegtaschen hat, was macht man damit? Eine Rückgabe minus z.B. 10ct und Abgabe an andere Kunden, die wieder plus 10ct zahlen wäre bestimmt nicht verkehrt. Die Differenz könnte man in die Aufforstung der Wälder stecken. An die, die mich kennen: Das hättet ihr nicht gedacht, dass ich blaue Socke mal so etwas sagen würde, ne?

Klimahype ohne Ende...

FFF und die CDU/SPD. Die springen aber über wirklich jedes Stöckchen das man ihnen hinhält. Und dann kommt schon die nächste Forderung der man sich unterwerfen will. Heute so, morgen so, wie es gerade passt. Für Posten und Dienstwagen ist man sich für wirklich nichts zu schade. Kein Wunder dass immer mehr von den Altparteien die Nase voll haben...

Ein Verbot mit Symbolcharakter ?

Zeigt es doch wieder wie sehr die Politik die wahren nöte und realen Ängste der Bürger missachtet.
Das wid nicht mehr lange gut gehen.

Kleine Schritte

Wenn wir nicht mal irgendwo anfangen (und wenn es bei den Plastiktüten ist) wird sich nie was ändern. Das Wort Symbolcharakter ist unangemessen ! Heute die Plastiktüten, morgen die Plastikwegwerf-Flaschen und so weiter..

20:35 von Zeitungsjunge

Eine Rückgabe minus z.B. 10c
.
einen gewissen Humor kann man ihnen nicht absprechen
was kostet jetzt ne Plastik Tüte
50 Cent ?

Natronlauge

Brauchen wir keine Natronlauge mehr??
Natronlauge entsteht durch Natriumchloridelektrolyse. Als Abfall wird Chlor frei, ein extremes Umweltgift, das über mehrere Stufen in PVC gebunden wird und damit unschädlich wird.
Der Verzicht auf PVC bedeutet den Verzicht auf Natronlauge.
Welche Alternativen zu Natronlauge gibt es?

Liebe Politiker,

verheddert Euch doch nicht schon wieder in blindwütigem Verbotsaktionismus.
Glaubt ihr, wir wählen die Partei, die am schnellsten die meisten Verbote auf den Weg bringt? Fällt euch denn wirklich gar nichts mehr ein?
Ich kann nur wiederholen: Unterstützt in allen umwelt- und klimarelevanten Bereichen die Forschung - auch die Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften. Und denkt auch daran: Das setzt eine gute Schulbildung voraus. Also vernachlässigt unsere Kinder und Jugendlichen (und deren Lehrer!) nicht. Gebt auch den Schulen Geld für mehr Ideen- und Forschungswettbewerbe. Unabhängig davon üben wir uns gern in Müllvermeidung, während ihr die Industrie überzeugt, ebenfalls einen spürbaren Betrag zu leisten.
Und speziell zum Plastikproblem kann der Interessierte sich hier einen Überblick verschaffen.

https://www.solarify.eu/2019/04/13/610-bakterien-fressen-plastik/

Eingeschweißte Bananen, Gurken und Bio-Tomaten in Plastikboxen, eingepackte Paprika in Plastik, einzelne Kekse, Bonbons oder Kaffeekapseln in eigene Verpackungen gehüllt, eingeschweißte Teebeutel, Sechserpack Flaschen in Plastik eingeschweist statt in einer Kiste, ... sämtliche Verpackungen im Supermarkt müssen überarbeitet werden und nur noch wiederverwendbare und sortierbare Materialien eingesetzt werden. Styroporverpackungen von Geräten müssen umgestellt werden auf Verpackungen aus Karton Formschalen. Wichtig ist auch das grundsätzliche Reduzieren der Müllmengen. Jedes Produkt muss hinterfragt werden, wo Plastik wegfallen oder ersetzt werden kann. Ein weiteres Problem ist auch immer noch Mikroplastik. Duschgel, Peeling, Lippenstift: In vielen Kosmetikprodukten und Putzmitteln steckt noch immer Mikroplastik. Hier müssen die Hersteller verpflichtet werden, kein Mikroplastik mehr einzusetzen. Eine Selbstverpflichtung reicht hier nicht.

@Sisyphos3

Danke, bin auch gerade ziemlich gut gelaunt, hoffe Sie auch. Aber ich zahle für diese Taschen 1€ und keine 50ct. Wünsche noch einen schönen Abend!

20:36 von glogos

"Klimahype ohne Ende"

Ja die Physik erlebt seit dem Mittelalter einen Hype. Reichlich langlebige Mode, finden Sie nicht auch?

Auch wenn Sie das Klima noch nicht weggehyped hat, immer mehr werden es und irgendwann trifft es auch Sie oder ihre Kinder.

Wenn Sie schon nicht bei der Modererscheinung "Verantwortung" mitmachen wollen, zeigen Sie wenigstens etwas Größe gegenüber denjenigen, die Sie und ihre Kinder beschützen wollen und lassen mittelalterliche, wohlstandsübersättigte Sofa-Tiraden einfach stecken.

Die Physik in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Viel Spaß beim Versuch Physik überzuholen ohne einzuholen, was man gemeinhin auch Religion nennt.

Ja, nichts als Schaufensterpolitik

auch wenn ich die Plastiktaschen nicht brauche, weil ich Rucksack oder Korb nehme. Aber aus dem Hause Svenja Schulze kennt man das. außer jeder Menge warme Luft und Ökopopulismus kommt da nichts mit Substanz und schon gar nichts Vernünftiges, was funktionieren kann.

kein Müll mehr bei MC Donalds

1% ist nicht viel. Insgesamt muss weniger Müll entstehen, auch bei den To Go Bechern. Da muss man alle verpflichten wiederverwendbare Pfandbecher anzubieten. Das würde auch bei Kaffeeautomaten funktionieren, wenn die automatisch den Pfandbecher erkennen würden. Nur teurer machen, wie letztens politisch vorgeschlagen, reicht nicht. Wenn nur noch wiederverwendbare Pfandbecher, die einscannbar sind, verwendet werden und die dann zurückgebracht werden enststeht der Müll erst garnicht. Auch kann man beim Eis besser ein Hörnchen als einen Becher nehmen, dann produziert man keinen Müll. Statt den überquillenden Mülleimer mit Plastikschalen aus den zahlreichen Imbissbuden kann man auch Mehrweggeschirr einsetzen. Genauso wie der ganze Müll der beim Essen bei MC Donalds produziert wird, muss radikal eingedämmt werden. Es kann auch nicht sein, dass man mit laufenden Motor vor der Warenausgabe bei MC Donalds steht. Hier muss der Gesetzgeber handeln.

20:43 von F aus B

"Wenn wir nicht mal irgendwo anfangen (und wenn es bei den Plastiktüten ist) wird sich nie was ändern. Das Wort Symbolcharakter ist unangemessen ! Heute die Plastiktüten, morgen die Plastikwegwerf-Flaschen und so weiter"

Und das soll dann jedesmal 30 Jahre dauern? Natürlich ist es Symbolpolitik, denn dieser Mini-Schritt wird Problem, Ursache & Lösung in keinster Weise gerecht. Will man jeden Artikel einzeln mit einem Gesetz behandeln? Der Einzelne Artikel ist aber nun mal nicht das Problem.

Problem, Ursache & Lösung wird man zum Beispiel durch so etwas gerecht: Verbot SÄMTLICHER Einwegplastik, Ausnahmen nur nach behördlicher Genehmigung, wenn es keine gleichwertigen Alternativen gibt, wobei es egal ist wie viel teurer die Alternativen sind, für z.B. hygiene-relevante Artikel in der Medizin,.

Das wäre eine Teil-Lösung und nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Also was hält uns davon ab? Uns hält weder die Machbarkeit noch die Wirtschaftlichkeit ab, sondern einzig der Wille.

@glogos

Merken Sie nicht, wie abgedroschen der Begriff "Altparteien" ist?
Meine Frage wäre eher: Gibt es jetzt demnächst keine Mülltüten zu kaufen?
Und zum Klima ein paar Anmerkungen:
Die Kollegin meiner Frau ist mit Mann und drei Kindern zum Kilimandscharo geflogen. Sie wird leider nicht die Einzige sein - leider. Wie kann man sowas machen frage ich mich.

Heute auf der Autobahn waren wieder mal dermaßen viele PS Monster unterwegs. Kann mir Jemand erklären, weshalb wir Menschen so etwas Unsinniges brauchen?
Zu schwer, zu viel PS. Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
Ich weiß. Unsere Automobilindustrie. Und unsere Politiker, die wissen, wie sehr wir unser Auto lieben.

Wer wird uns retten?

Das Problem ist die Art von Plastikverpackung

Es gibt den wachsenden Trend, Fleisch,etc. in Weichplastikverpackungen zu verschweißen. Diese sind vom Volumen her zwar geringer, können aber im Gegensatz zu den Hartplastikschalen nur "thermisch " recycelt werden (und lassen sich auch oft nicht vernünftig auswaschen) .

um 20:59 von JohnBowie

"Meine Frage wäre eher: Gibt es jetzt demnächst keine Mülltüten zu kaufen?"

Also wenn ich da an meine Zeit in der DDR denke, da gab es keine Mülltüten, schon gar nicht aus Plastik. Ging wohl irgendwie...

@oli_aus_dd, 20:30

„(...) dafür gibt es seit Ewigkeiten gute Alternativen, die sich aber nicht durchsetzten, weil die meisten Händler das billigste kaufen wollen“

Entweder wollen. In den meisten Fällen wohl aber: Unter dem im derzeitigen, rein geldgesteuerten Wirtschaftssystem herrschenden Zwang zur „Wirtschaftlichkeit“ auch MÜSSEN, um darin bestehen bzw. sich auf dem (heute globalen) „Markt“ behaupten zu können.

Das gilt wohl für jeden, der nicht gerade auf ein außergewöhnlich innovatives, überzeugendes und somit trotz der „höheren Kosten“ auf besagtem Markt durchsetzungs- bzw. überlebensfähiges Geschäftsmodell gekommen ist (was naturgemäß wohl auf die allermeisten Wirtschaftsteilnehmer, also im Prinzip alle, zutreffen dürfte).

Dummes Zeug

Mal ehrlich, das ist doch mal wieder alles dummes Zeugs. Wenn ich sehe, was wir im Baugewerbe an Kunststoffen verbauen, sind die Plastiktüten ne Lachnummer. Gasleitungen und Wasserleitungen sind mittlerweile auch aus Kunststoff. Genauso wie die Entwässerung. Auch dort geht seit vielen Jahren der Trend weg von konventionellen Baustoffen, hin zu Kunststoff.
Die Städte und Kommunen sind die Auftraggeber. Also ebenfalls die Politik.

Wir bräuchten natürlich mehr,

Wir bräuchten natürlich mehr, nämlich grundsätzliche Überlegungen, wie wir wirtschaften, was höchste Priorität hat und woran wir uns postkapitalistisch orientieren, um menschliches Zusammenleben und ökologisches Gleichgewicht zu sichern. Überlegungen gibt es heute schon (siehe Artikel SZ: tinyurl.com/y346dnv9), interessant, durchdacht, spannend - aber von der konkreten Politikgestaltung doch weit entfernt. Und solange sollten wir praktisch tun, was möglich ist. Dazu gehört auch umdenken und umsteuern bei Plastiktüten.

Gibt doch gute Alternativen zur Plastiktüte

Man kann eine Mehrwegtasche für ca. 2,00 Euro kaufen.
Die kann man für den Einkauf und auch sonst ganz gut einsetzen.
Also ich brauche keine Plastiktüten mehr.
Aber auch hier gilt, statt Verbote den Menschen die Entscheidung überlassen, bringt grössere Akzeptanz.

@Hinterdiefichte

Umweltschutz als übertribenen Quatsch zu bezeichnen, würde ich jetzt nicht sagen, aber dieses grün ideologische Übertreiben ohne die Dinge voll zu durchdenken, halte ich dann doch für Quatsch. Beispielsweise Elektroautos als Lösung für CO2 Probleme, während Elektrizitätsgewinnung und die Produktion der Lithiumbatterien mehr CO2 ausstößt und umweltschädlicher ist, als es ein Diesel jemals sein könnte.

JohnBowie

Wer wird uns retten?
Keiner. Das mus jeder schon selber machen.

20:59 von teenriot

>> Verbot SÄMTLICHER Einwegplastik, Ausnahmen nur nach behördlicher Genehmigung, wenn es keine gleichwertigen Alternativen gibt, wobei es egal ist wie viel teurer die Alternativen sind <<

Ja und Nein. Wir müssen aufpassen, dass wir Plastik, das durchaus seine Anwendungsgebietet hat, nicht als Quell allen Übels verteufeln. Die Konservendose ist hinsichtlich der verbrauchten Energie eine mittelschwere Katastrophe und könnte oftmals durch Tetrapaks ersetzt werden. Eine ähnlich emotionale Debatte wie beim Plastik, sehe ich allerdings nicht.

In meinen Augen wäre es wichtiger über den (Plastik-)Tellerrand hinauszuschauen und generell zu prüfen, was im jeweiligen Einsatzgebiet die beste Lösung ist und diese dann zu fördern.
Wichtig hierfür ist vorallen Dingen Aufklärung, der Mensch als Gewohnheitstier ist die größte Bremse der Veränderung.

Neben dem Klimawahn haben wir

Neben dem Klimawahn haben wir jetzt auch den Plastiktütenwahn. Mal sehen was als nächstes kommt um auf Wählerstimmenfang zu gehen. Und was ist mit Babywindeln, überdimensionierten Plastikverpackungen die mehr versprechen als wirklich drin ist, Leuchtreklamen, Plastikregalen, Autos, Flugzeuge, Wohnungseinrichtungen etc. pp? Diese zum Himmel schreiende Inkonsequenz beweist, dass es hier mehr um Religion geht, als um Umwelt. Wenn schon, dann bitte alles weg aus Plastik. Aber soweit wollen wir dann doch nicht gehen. Gelle!?

Einfach verteuern.

Ökonomisch uninteressant machen. Einfachvalle Kosten drauf schlagen, besonders die gesamte Entsorgung.
Und dann mal ran an die wichtigen Probleme, denn wenn das Haus einstürzt kümmert man sich nicht um Gartenarbeit.

nebensächlich

In meinem Supermarkt kann man jetzt mehrfach zu benutzende Netze für Obst oder Gemüsekäufe erstehen. Plastiktüten gibt`s nur noch auf Nachfrage. Äpfel aus Deutschland allerdings nicht. Ich lebe schließlich am Niederrhein. Wo soll da Obst aus der Region herkommen? Aber dafür gibt es Äpfel aus Neuseeland, Südafrika und Chile. Das zeugt vom wachsenden Umweltbewusstsein der Verantwortlichen, der Verbraucher und der Politik. Alles recht albern und verlogen.

@Zeitungsjunge - 20:35

Zitat:"...Wie wäre es mit einem Pfandsystem für Tragetaschen? ..."

Ein Pfandsystem, so wie auf die Einweg-PET Flaschen? Damit sollte damals die Einweg-Quote gesenkt werden. Ging jedoch völlig daneben. Die Einwegquote ist jetzt so hoch wie nie. Der Verbraucher hat durch das Pfandsystem doch keine finanziellen
Nachteile. Außer Milliardenkosten für Pfandautomaten, Clearing usw. ist kein Nutzen entstanden. Besser wäre es, der Industrie und letztendlich dem Verbraucher eine Zahlung von 0,25 Euro pro Plastikflasche, -entsprechend weniger bei der Plastiktüte- aufzubrummen, die nicht rückzahlbar sind. Dann würde sich das Problem von selbst lösen: Bei den meisten Deutschen hört der Klimaschutz m.E. beim Geldbeutel auf.
Ansonsten wird nur ein neuer Berufszweig entstehen: Neben dem Plastikflaschensammler wird es dann noch den Plastiktütensammler geben.
Gruß rambospike

7 grössten Klimaverschmutzer Europas abschalten

CO2 muss konkret veringert werden. Die Kohlekraftwerke müssen so schnell wie möglich abgeschaltet werden, denn die produzieren eine gigantische Menge an CO2. Wenn die 7 grössten Klimaverschmutzer Europas aus Deutschland kommen muss Deutschland entsprechend handeln und hat Verantwortung. Es gibt einiges an Potential bei einer Umnutzung. Die Kohlekraftwerke lassen sich auch in einen Wärmespeicher umwandeln und damit Strom speichern. So könnte die bestehende Infrastuktur weiter verwendet werden, ohne dass Kohle weiter verwendet wird. Die Turbogeneratoren können weiter im Einsatz bleiben, denn Dampf aus der Verbrennung von Kohle hat ähnliche Eigenschaften. Ein Großteil der Infrastruktur aus dem ‚ersten Leben‘ der Kraftwerke kann so übernommen werden. Die Anbindung an das Hochspannungsnetz kann ebenfalls neben den Turbogeneratoren weiter genutzt werden.

@oli_aus_dd, 20:30

„(...) dafür gibt es seit Ewigkeiten gute Alternativen, die sich aber nicht durchsetzten, weil die meisten Händler das billigste kaufen wollen“

Entweder wollen. In den meisten Fällen wohl aber: Unter dem im derzeitigen, rein geldgesteuerten Wirtschaftssystem herrschenden Zwang zur „Wirtschaftlichkeit“ auch MÜSSEN, um darin bestehen bzw. sich auf dem (heute globalen) „Markt“ behaupten zu können.

Das gilt wohl für jeden Unternehmer, der nicht gerade auf ein außergewöhnlich innovatives, überzeugendes und somit trotz der „höheren Kosten“ auf besagtem Markt durchsetzungs- bzw. überlebensfähiges Geschäftsmodell gekommen ist (was naturgemäß wohl auf die allermeisten Wirtschaftsteilnehmer, also im Prinzip alle Anbieter und „Abnehmer“, zutreffen dürfte).

Da können sinnvolle, d.h. durchdachte und auf demokratischer(!) Basis definierte Verbote tatsächlich weiterhelfen.

Pastiktüte

Es scheint so als wollte sich im Moment jeder Politiker eine Scheibe vom Ökohyp ab schneiden. Und was geht einfacher als die Bevölkerung damit zu gängeln. An die Industrie wagt man sich nicht heran. Denke an den gelben Sack. Den sollte man sammeln und jede Woche einem anderen Unternehmen vor die Füsse schmeißen. Fangen wir bei Nestle an.

@JohnBowie 20.59

die PS-Monster auf der Autobahn haben zwar so gar nichts mit dem Plastiktütenverbot der Svenja Schulze zu tun- aber Sie würden sich wundern, wie wenig moderne Motoren in PS-starken Porsche oder BMW verbrauchen. Aber hier könnten unsere Politiker ruhig mal mit gutem Beispiel vorangehen und statt gepanzertem A8 oder S-Klasse mit Elektrosmart fahren. Dann ist halt nichts mit Chauffeur und für Peter Altmaier und andere wird's schwierig wegen der Zuladung;-)

@ 21:12 von Zeitungsjunge

Dem kann ich nur zustimmen, vielen Dank für den Post

Schulzes Vorstoß

Wenn sich Union und SPD übereifern in grünen Themen... Dann spricht hier die pure Stimmen- Not. Es ist nicht die Notwendigkeit den
Plastiverbrauch zu minimieren... es ist einfach durchsichtig.. Es geht um Stimmen

21:15 von Guy_Fawkes

"Wir müssen aufpassen, dass wir Plastik, das durchaus seine Anwendungsgebietet hat, nicht als Quell allen Übels verteufeln. Die Konservendose ist hinsichtlich der verbrauchten Energie eine mittelschwere Katastrophe"

Energie kann man regenerativ gewinnen, während bis jetzt keine Plastik abbaubar ist. Also sehe ich da kein grundsätzliches Problem, sondern nur die einfache Abwägung zwischen unmöglich und möglich.

"Verbot für ein

"Verbot für ein Randproblem"
-
Blinder, populistische Panikaktionismus der (s)P(d) die sich von grüner Idiologie treiben lässt. Was man nicht alles tut um ein paar verlorene Wählerstimmen einzusammeln, da ist man sich nicht zu schade im Ökobiotop zu fischen.

@Kölner1

Prinzipiell sind wir uns einer Meinung, aber man sollte schon zwischen Gebrauchsgegenständen aus Plastik und Wegwerfplastik unterscheiden.

@teenriot

Stimmt, wir denken immer ohne unseren zerstörerischen Luxus (siehe meinen vorherigen Beitrag) könnten wir nicht (glücklich) leben.
Aber es geht auch ohne Plastikmülltüten.....

@20:59 von teenriot

"...wobei es egal ist wie viel teurer die Alternativen sind, für z.B. hygiene-relevante Artikel in der Medizin,..."

Das ist sehr leicht dahingesagt. Ich denke, dass es gerade im medizinischen Bereich nicht egal ist, was es kostet. Es sei denn, man nimmt in kauf, dass nicht mehr alle optimal medizinisch versorgt werden können. Umwelt- und Klimaschutz darf nicht vorwiegend zulasten ärmerer Schichten gehen. Da gibt es sicher sinnvollere Lösungen.

Plastik(tüten)verbote in Deutschland völliger Unsinn

Lieber Leser, wie oft schmeißen Sie Plastikabfall in die Umwelt?
Gar nicht?
Sie nutzen also die ausgezeichnete Müllabfuhr ihrer Kommune, ihres Landkreises.
Tja, da können Sie sicher sein, dass der Plastikabfall entweder zum Recycling kommt oder in die Müllverbrennung zur Stromerzeugung dient. Somit Plastik aus Ihrem und anderen deutschen Haushalten überhaupt kein Problem der Verschmutzung der Meere sind.

Zum Export sei gesagt, deutcher Müll darf in den Exportländern nur recycelt und weiterverarbeitet werden, alles andere ist illegal und muss unterbunden werden.
Nebenbei sei erwähnt, Deutschland importiert mehr Müll als es exportiert. (Quelle: Bundesumweltamt)

Nun frage ich, wieso braucht es in Deutschland ein Plastiktütenverbot?
Das ist völlig übertrieben, nicht verhältnismäßig und damit sogar wahrscheinlich verfassungswidrig.

deprimierend weil gege das Volk.

Das Schlimme ist, die . . . die so etwas beschließen (Um sich gem Zeitgeist zu profilieren) gar nicht einkaufen gehen, die lassen liefern. Und da kommen dann 20 Boten und garantiert nicht zu Fuß . . .

Und der Michel nimmt alles hin. . . Das ist das deprimierende.

21:15 von Kölner1

"Wenn schon, dann bitte alles weg aus Plastik. Aber soweit wollen wir dann doch nicht gehen. Gelle!?"

Ich kann mir jedenfalls keinen Herzkatheter oder Urinbeutel aus Jute oder Porzellan vorstellen. Und ein Kunststoffherz schon gar nicht.

@Francis Ricardo um 21:10

Man kann eine Mehrwegtasche für ca. 2,00 Euro kaufen.

Wozu sollte ich Geld ausgeben, wenn ich reichlich Plastiktüten zu hause habe, die früher kostenlos, inzwischen vllt. 20cent kosten, sie öknomonisch und ökologisch besser sind, weil sie weniger CO2 verursachen, als irgendwelche Stoffbedeutel.

Was viele anscheinend nicht wissen: Man kann auch Plastiktüten mehrmals verwenden. Sie sind widerstandsfähiger als Papiertüten, was sie ja gerade zum Problem werden lässt, wenn sie in die Umwelt gelangen.
Deswegen sollte auch nicht Plastiktüten verboten werden, sondern viel mehr darauf geachtet, dass diese (nach mehrmaliger Verwendung) immer ordentlich entsorgt werden.

Ich nehme schon lange

keine Plastik Tüten zum Einkauf. Bringe immer meine Jutetasche mit und wenn die schmutzig geworden ist lässt sie sich prima wieder waschen. Von mir aus können die Plastik Tüten recht teuer werden,nur so kann der Kunde selbst bestimmen wie er es möchte.Von Verboten halte ich nichts.

@ Anna-Elisabeth

Ich denke, dass es gerade im medizinischen Bereich nicht egal ist, was es kostet. Es sei denn, man nimmt in kauf, dass nicht mehr alle optimal medizinisch versorgt werden können.

Unabhängig jetzt vom Plastikverbot ist in Deutschland jeder krankenversichert und damit medizinisch optimal versorgt. In vielen anderen Ländern ist dies nicht der Fall.

Von der Politik ist nichts zu erwarten....

Ich habe Stofftaschen in meiner Handtasche, klein gefaltet, passt viel rein.
Mein Mineralwasser mach ich selbst, geht hier am Bodensee. Saft in Glasflaschen, Obst und Gemüse vom Markt, ohne Plastik und Fleisch ebenso, ohne Plastik.
Nur so geht es, wenn jeder umdenkt. Die Politiker kriegen nichts gebacken, nur Druck von uns kann was bewegen.
War schon immer so.

Das Verbot ist richtig ...

... und es ist gut für das Volk.

Wo an der Kasse gewogen wird, ist es kein Problem loses Gemüse

zu kaufen.
Leider gibt es noch Discounter wie Kaufland, bei denen der Kunde die Ware selbst wiegen muss - da bleibt nur die Plastiktüte - auch wenn man es nicht will.

Ökologische Neuausrichtung

Ich vermisse angesichts solcher Vorschläge zum Plastiktütenverbot eine ökologische Neuausrichtung der AfD. Ökologische Ideen aus dieser Richtung? Leider Fehlanzeige.

Zero waste

Jeder sollte Mal versuchen einen Monat komplett auf Müll zu verzichten. Es ist unglaublich schwer, bei mir auf dem Land kaum möglich. Aber eine Wahnsinns Erfahrung wo man eigentlich kaum eine Wahl hat. Wer Mal kritisch in seinem Einkaufswagen guckt, wird feststellen, dass die Tüte drum herum am Ende nur ein Mini Anteil ist, und die mitgebrachte jutetasche ist nicht mehr als ein Feigenblatt. Das Problem kann nur durch Initiative von Verbrauchern, Politik und Wirtschaft gelöst werden. Alle müssen ihren Anteil leisten

Kann sich noch Jemand

daran erinnern, es gab mal eine Zeit in der man eigene Behälter mit zum Kaufmann oder Milchmann mitgebracht hat ? Das ging doch auch warum Heute nicht mehr ?

Damit ist bald Schluss - @ Feidl:

Was viele anscheinend nicht wissen: Man kann auch Plastiktüten mehrmals verwenden.

Künftig nicht mehr, es ist Schluss mit Plastiktüten. Künftig wird die klassische Einkaufstasche wieder kommen. Ich find's toll, ist doch viel besser und haltbarer.

22:26 von collie4711

sie können doch jeder einzelne Tomate Banane oder sonst was wiegen
und so ne Etikette drauf kleben :-)

@um 20:36 von glogos

also springen Leute die ihr Gehirn einschalten und sich Einkaufstaschen oder Beutel für Obst und Gemüse kaufen über jedes Stöckchen. Wegen "Politiker" versuchen auf Plastik zu verzichten, da muss man sich echt an den Kopf fassen. Das sollte man doch wohl selber versuchen. Die Menschheit ist faul und verblödet.. kein Mensch braucht heute noch Plastiktüten.

22:30 von schiebaer45

wo kann man heute noch "offene" Milch kaufen

22:19 von russische Seele @ Anna-Elisabeth

"Unabhängig jetzt vom Plastikverbot ist in Deutschland jeder krankenversichert und damit medizinisch optimal versorgt."

Das stimmt nicht mehr ganz. (Glauben Sie ernsthaft, der Pflegenotstand hätte keine Auswirkungen?) Für Beispiele ist hier nicht der Platz und ist auch nicht das Thema. Dennoch, künftig wird es wegen zunehmender Überalterung der Bevölkerung noch schwieriger und teurer.
Es ist eben nicht egal, welche zusätzlichen Kosten entstehen.

"In vielen anderen Ländern ist dies nicht der Fall."

Ist bekannt.

Loses Gemüse

Das ist eine relativ faule Ausrede. Wer seine eigenen Beutel mitbringt (die viele Supermärkte selbst verkaufen), kann das Gemüse einpacken und den Kleber draufmachen. Und bei Käse, Wurst und Fleisch geht's auch.

Motto: "Wer will, findet einen Weg, wer nicht will, findet einen Grund."

Ich verzichte lieber auf die

Ich verzichte lieber auf die Frau Ministerin als auf Plastik Tüten

Kleinkariertes

Wie wäre es endlich mal, Butter bei die Fische zu machen: CO2-Steuer, Erhöhte Steuer auf SUVs und andere Spritschleudern, Ausbau der Bahn, LKW Güter auf die Bahn, Kohleausstieg, Ausbau der ÖPNV und Vergünstigungen bei deren Nutzung. Bitte endlich mal handeln anstatt solchen Kleinkram

@ um 22:26 von collie4711

da bleibt nur die Plastiktüte
Es gibt überall Netze für Obst und Gemüse. Es gibt sogar schon Netze aus recycelten PET-Flaschen. Kann man gut waschen und zig Jahre nutzen.

22:28 von Daje

das meiste ist Verpackung ?
-
könnten sie mal konkreter werden
ne Dose Fisch ... oder Wurst ... oder Erbsen
wie kaufen sie Honig oder Marmelade ein wenn nicht im Glas
auch beim Senf wüsste ich nicht wie
ebenso bei der Milch beim Sprudel .... Bier ... Saft

Urinbeutel und Kunststoffherz

Wenn nur das aus Plastik a.k. Kunststoff hergestellt würde, was nicht anders geht, hätten wir kein Problem damit.

Die Händler kaufen das Billigste ...

... und die Kunden?

Ich habe gerade einen Gelben Sack weggebracht

Darin war nicht eine einzige Plastiktüte. Wie fast immer. Und wenn überhaupt eine drin ist, dann ist sie bereits zerrissen und nicht einmal mehr für Müll zu gebrauchen.

21:36 von 6X66

«Das Schlimme ist, die . . . die so etwas beschließen (Um sich gem Zeitgeist zu profilieren) gar nicht einkaufen gehen, die lassen liefern. Und da kommen dann 20 Boten und garantiert nicht zu Fuß . . .
Und der Michel nimmt alles hin. . . Das ist das deprimierende.»

Wenn schon deprimierend.

Dann aber sehr viel mehr deprimierend, anzunehmen, alle ca. 700 Abgeordneten des Bundestags seien allein stehende Singles.
Die gar nicht mehr wissen, was ein Markt oder Supermarkt ist.

Und die 20 Boten-Liefer-Schergen kommen dann alle von spät am Abend, bis mitten hinein in die Nacht. Muss ja auch wer zuhause sein, wenn geliefert wird.

Joghurt, Paprika, Kartoffeln, frischer Fisch, und Speiseeis gehen ja nicht durch den Schlitz im Briefkasten …

Das ist so richtig deprimierend …

Kürzlich beim Discounter

durfte ich an der Kasse die Diskussion erleben, als ein ganz besonders bewusster Kunde erlangte, sein mitgebrachtes Netz extra zu wiegen, damit er nicht einen oder zwei Cent zu viel für sein Obst zahlt;-) diese Situationen wünsche ich manchen strammen Ökos hier öfter... dann vielleicht doch lieber die hauchdünne Plastiktüte für Obst und nachher richtig trennen, als den Terz ständig

22:41 von Zweirad

Geiz ist Geil
der Werbespruch ist doch populär
scheint anzukommen

Tüte oder Taten ... ?

Die gute alte Tüte. Aber für Wehmut ist kein Platz angesichts der massiven Klimakrise und der gewaltigen Plastikflut.

Früher kam ich ohne Tüten kaum klar. Da wurden auch mal 10 Stück für die Urlaubs-Dreckwäsche eingepackt. Ich habe mich inzwischen gewaltig umgestellt. Seit Jahren kaufe ich nur noch mit Stoffbeuteln ein. Plastiktüten nehme ich kaum noch. Die Tüten für Bananen und Co. werden nicht verknotet und beim Einkauf mehrfach wieder mitgebracht. ... Der Rasierschaum aus der Alu-Dose wurde durch eine Bio-Rasierseife (ohne Palmöl) ersetzt, die in einer Schale aus Flüssigholz Platz fand. Seifenstücke statt Plastikspender.

Ein komplettes Verbot der Tüte? Immerhin hat ein Umdenken bereits stattgefunden. Und punktuell ist eine Tüte eben praktisch. Aber es wird wohl ohne Verbot auf Dauer nicht gehen. Weil manchen Menschen leider alles egal ist. Und ganz ehrlich: Man kann auch ohne Tüten leben. Aber die Tüte ist eben nur die Spitze des Plastikbergs. Es muß viel, viel mehr passieren!

@um 20:49 von zeroo

sehr guter Betrag.
Eine Selbstverpflichtung reicht hier nicht.
So ist es und deshalb wäre ein Verbot von Plastiktüten ein Anfang.

@22:18 von schiebaer45

"Von mir aus können die Plastik Tüten recht teuer werden,nur so kann der Kunde selbst bestimmen wie er es möchte. Von Verboten halte ich nichts."

Das sehe ich auch so. Allerdings habe ich noch viele alte Plastikbeutel, weil ich noch nicht alle wiederverwenden konnte. Als Müllbeutel sind sie mir zu schade. Eine habe ich immer in der Handtasche für den Fall, dass ich unplanmäßig etwas kaufe.

also ich habe seltenst ne Tüte dabei

kaufen tue ich als Schwabe (geiz) ohnehin nie so was
ich nehme nen leeren Karton aus dem Laden mit ...

@um 22:39 von Klausewitz

na dann, dann bitte beim Einkaufen auch auf die leckeren Lebensmittel mit extra viel Plastik achten. Im Fisch gibt es ja schon reichlich bitte mit braten spart Öl.

um 22:34 von Sisyphos3

"" wo kann man heute noch "offene" Milch kaufen""
#
Bei Edeka ,aber nicht bei allen Edeka Läden. Die versuchen das seid einiger Zeit um zu sehen ob das vom Kunden angenommen wird.Da spielen ja auch hygienische Gründe mit.

@22:28 von Daje

"Jeder sollte Mal versuchen einen Monat komplett auf Müll zu verzichten. Es ist unglaublich schwer, bei mir auf dem Land kaum möglich."

Ist schon mit dem Reduzieren ein Kreuz. Das meiste ist Verpackungsmüll. (Jedenfalls bei mir.)

22:58 von schiebaer45

man lernt nie aus
bei meinem Bauern füllt man die Milch in diese mitgebrachten/bereitgestellten
Standard Glasmilchflaschen

Alle "Ökos" brauchen mehr Realitätssinn

Dieses Jahr war ich mit meiner Familie das allererste mal in China, zwei Wochen Peking, eine Woche Shanghai.
Wir sind dort wirklich auf Tuchfühlung mit dem Land, den Leuten und der Mentalität gegangen.
- Die lachen über uns Deutschen "Ihr Deutschen werdet also jetzt die Welt retten?"
- Die fahren da alle größe Autos als es bei uns zu kaufen gibt, ein Kleinwagen ist eine Anomalie.
- Da redet keiner von Umwelt- und Klimaschutz, die wollen alle nur besser leben (mehr Konsumgüter, Strom, Autos usw.)
- Dort werden derzeit bis zu einer dreistelligen Anzahl an Kohlekraftwerken geplant bzw. sogar gebaut.

Wir brauchen erstmal Realitätssinn, wenn wir über sinnvolle Umweltpolitik sprechen. Aktionismus ist grundsätzlich sinnfrei und auflange Sicht sinnlos. Er wird nur Widerstand hervorufen.
Jeder Deutscher der ökologisch veranlagt ist, bitte besucht doch mal Indien, China und alle anderen Staaten über 100 Mio Einwohner und sagt dann allen ernstes das wir (80 Mio) noch irgendetwas reißen können.

@um 21:04 von teenriot

geht heute auch..
Ich lach mich kaputt..Zeitungspapier in den Mülleimer geht auch...
Es gibt doch schon ewig Papiertüten für den Müll.
Für Bioabfälle gibt es kleine Behälter da kommt gar kein Plastik rein.
Es kommt doch immer auf die Art der Entsorgung an..

Schön, dass die

Schön, dass die Umweltministerin aktiv wird/ist. Auch wenn es ein „Randthema“ ist, aber Deutschland hat global gesehen immer noch eine gewisse Vorbildfunktion.
Leider fehlen die konkreten, für die dringend notwendige Energiewende erforderlichen Vorschläge aus den Ministerien für Wirtschaft (CDU), Verkehr und Bauen (CSU). Da sind die dicken Brocken zu stemmen, kommt aber nichts.
Schade!
Also weiter Druck auf die Strasse bringen!
Man sieht sich dann spätestens am 20.9., FfF lädt alle ein.

um 22:50 von Anna-Elisabeth

"" Allerdings habe ich noch viele alte Plastikbeutel, weil ich noch nicht alle wiederverwenden konnte. Als Müllbeutel sind sie mir zu schade. Eine habe ich immer in der Handtasche für den Fall, dass ich unplanmäßig etwas kaufe.""
#
Sollten die einmal verbraucht sein, dann gibt es Stoffbeutel die zusammen gefaltet nicht grösser als eine Seifendose sind.Sehr praktisch,die habe ich vom ADAC als Geschenk bekommen. Müssten aber auch woanders zu kaufen sein.

Problem ist doch die Tüte, oder?

Die Tüte, die auf ewig und drei Tage nicht verrottet. In meinem Stammdiscounter in Italien (Urlaub, und ich fliege nicht hin...) gibt es seit längerem bereits einen Kaufpreis für jede Obst-/Gemüse-Tüte. Der liegt im unteren einstelligen Cent-Bereich, aber man bekommt Tüten aus kompostierbarem Kunststoff. Hier zu Lande - Fehlanzeige. Kenne ich zumindest nicht von größeren Discountern...
Wieso führt man sowas nicht ein?
Das andere Problem, von dem mal wieder keine Rede ist, sind die völlig sinnlosen Plastik-Verpackungen, in denen Plastik-Verpackungen sind, in denen wieder Verpackungen sind... Z. B. Süßwaren mit der Umverpackung mit Einzelpacks, die wieder einzelne Riegel enthalten. Hier müsste mal geregelt werden, wieviel Verpackungen auf wieviel Produkt kommen darf/soll.

20:43 von F aus B

Und übermorgen den Verpackungswahnsinn
beenden. Beispiel: Jede Zahnbürste steckt in einem Plastikblister, der mehr wiegt als die Zahnbürste.

@Sturmtief - 22:39

"Wie wäre es endlich mal, Butter bei die Fische zu machen: CO2-Steuer, Erhöhte Steuer auf SUVs und andere Spritschleudern, Ausbau der Bahn, LKW Güter auf die Bahn, Kohleausstieg, Ausbau der ÖPNV und Vergünstigungen bei deren Nutzung.
Bitte endlich mal handeln anstatt solchen Kleinkram"

Wissen Sie, wo das politische Kernproblem liegt?

Wenn man als Regierung einerseits die Metapher vom ungehemmten Wachstum propagiert, wird man andererseits keinen konsequenten Klimaschutz betreiben können.
Klima- und Umweltschutz verlangen Eigenschaften wie Maßhalten und Rücksichtnahme. Hier umzudenken sind aber weder die Klimaleugner noch die wachstumsorientierte Wirtschaft wirklich bereit.

Damit wird das Thema - trotz der verschlafenen Zeit - immer noch nicht als dringende Aufgabe verstanden sondern mehr als Bremsklotz gesehen. Und dazwischen der politische Servicebetrieb, der dann mit segmentartigen Aktionen auftritt, weil es für den großen Wurf aus den vorgenannten Gründen nicht reicht.

@20:49 von zeroo

"Sämtliche Verpackungen im Supermarkt müssen überarbeitet werden" - tut mir leid, aber das ist ebenso "durchdacht" wie das "Ich will, dass...wir...weniger Plastik in unseren Supermärkten haben" der Ministerin. Weiß sie auch schon, wie im Supermarkt die Waren bereit gehalten werden sollen, damit die Lebensmittelüberwachung den Laden nicht am nächsten Tag schließt ? Ich kaufe z.B. meine Wurst beim Metzger - in Papier eingepackt.
Mit Wünschen wie "müssen..werden" oder "ich will" wird nichts bewegt. Bestes Beispiel: "Wir müssen mehr Güter auf die Schiene bringen" - das höre ich seit Jahrzehnten und noch immer.

ganz tolle Vorschläge

Ich finde alle Vorschläge, die da von unseren Politiker*innen derzeit kommen, angesichts der Schwierigkeiten die sie dabei zu bewältigen haben, sehr ehrlich und leicht umsetzbar. Sie sind geradezu genial. Ich hätte noch vor wenigen Tagen nicht gedacht, dass wir so mutige und entschlossene Verantwortungsträger haben.

22:53 von Sisyphos3

«also ich habe seltenst ne Tüte dabei
kaufen tue ich als Schwabe (geiz) ohnehin nie so was
ich nehme nen leeren Karton aus dem Laden mit ...»

Gute Vorgehensweise. Aber die Läden haben nicht für jeden Kunden einen leeren Pappkarton parat.

Für größere Einkäufe nutzt man ja fast immer den PkW. In meinem (und dem meiner Freundin auch) ist im Kofferraum stets ein stabile große faltbare Gelenk-Plastik-Kiste mit Scharnier-Deckeln und Griff-Aussparungen.
Gekauft vor 15 (?) Jahren. Real so gut wie unkaputtbar.

Innen drin kann man die Einkäufe stapeln.
Nix quetscht, verknautscht, zerdrückt anderes.

Für kleinere Einkäufe zu Fuß (Fahrrad) gibt es (kleinere) Rucksäcke (nicht speziell für Einkäufe). Mir schon seit jeher ein großes Rätsel, wenn ich andere Käufer mit Plastiktüten dengeln, quengeln, schleppen, fluchen sehe + höre …

Heute dengeln - und beim nächsten Einkauf dann wieder.
Fast unglaublich …

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