Ihre Meinung zu: Bauen in Singapur: Pflanzen und Wasser statt Beton und Stahl

11. August 2019 - 12:57 Uhr

Mehr als fünf Millionen Menschen leben in Singapur - auf engstem Raum. Die Stadt gilt trotzdem als eine der grünsten Metropolen Asiens. Auch Wolkenkratzer sind dort voller Pflanzen. Annika Sepeur über das ehrgeizige Projekt der Regierung.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.666665
Durchschnitt: 4.7 (12 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

wieder einmal eine fehlentscheidung

sicher sieht es schön aus aber mehr als schön nichts anderes.

alle wissen das wurzeln in der erde lange dürreperioden überleben und sich auch einstellen auf wassermangel.

in den blumentöpfen oder and wänden sind diese der wärme, sonne und trockenheit enorm ausgesetzt (zu wenig erde) und benötigen tägliches giessen.

die grüne wand am hochhaus oder balcone oder dächern grün zu halten benötigen somit millionen liter wasser, was wiederum zu energiemehrverbrauch führt.

bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein klimamouffel der sich nicht von der klimahysterie anstecken lässt, aber so was als nützlich und gut zu finden um gegen die betonlandschaft anzukämpfen ist falsch.

lehmziegel ist der beste baustoff um wärme abzuhalten kühl innen im sommer und warm innen im winter. aber die lobbyindustrie glas und beton hat alles überrolt. ach nicht vergessen wird sind fast 8milliarden menschen auf der welt.

Eine gute Idee.

Es wäre schön wenn auch hier mehr Häuser begrünt würden. Und das mit Pflanzen die nicht zu viel Wasser brauchen und auch gut für Insekten sind. Das würde auch das Klima in den Städten verbessern.

Bewässerung?

Ich frage mich, wie die Pflanzen ihr Wasser erhalten - In Singapur regnet es viel, ist es also Regenwasser?
Lassen sich ähnliche Konzepte auf unsere Städte übertragen? Denn was nützt es, wenn berlins Häuser grün sind, aber durch eine ggf. nötige Bewässerung der Grundwasserspiegel sinkt?
Derartige Infos würden den Wert des Artikels deutlich steigern.

Der reine Hype

... für hippe Architekten. In ein paar Jahren wird man merken wie kompliziert, zeit- und ressourcenaufreibend die Pflege ist. Dann werden die grünen Wände verdorren oder abgebaut werden. Pflanzen wachsen und passen deshalb nicht an eine statische Wand, so was muss im Erdreich verwurzelt sein.

Lieber den klassischen Grünstreifen vor dem Haus mit ein paar Bäumen, die sind wesentlich pflegeleichter und auch besser für das Stadtklima.

Also

zumindest sieht es besser aus als die Steinwüsten, ich gehe davon aus das Bewässerung automatisch abläuft.
Wenn genug Ressourcen an Wasser vorhanden sind, wäre eine Stadt wo alle Häuser so aussehen, zumindest viel Lebenswerter als alle anderen Städte.
Besonders die die jetzt nach verdichte werden, und das letzte Grün verschwinden wird.
Dazu muss aber wohl Städte komplett abreißen und neu bauen, den an den alten dazwischen wird es schwierig das alles Sinnvoll nach zurüsten.

Idee ist aber erst mal ganz gut, finde ich.

13:15, Petersons

>>die grüne wand am hochhaus oder balcone oder dächern grün zu halten benötigen somit millionen liter wasser, was wiederum zu energiemehrverbrauch führt.

bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein klimamouffel der sich nicht von der klimahysterie anstecken lässt, aber so was als nützlich und gut zu finden um gegen die betonlandschaft anzukämpfen ist falsch.

lehmziegel ist der beste baustoff um wärme abzuhalten kühl innen im sommer und warm innen im winter. aber die lobbyindustrie glas und beton hat alles überrolt.<<

Sie sind wirklich ein Klimamuffel.

Der Jahresniederschlag im Singapur liegt bei mehr als 2.350 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: in Deutschland fallen durchschnittlich 590 Liter.

Und da wollen Sie mit Lehmziegeln bauen? Wirklich? Und machen sich Sorge um die Bewässerung der Pflanzen?

>>ach nicht vergessen wird sind fast 8milliarden menschen auf der welt<<

Nein, die rechte Erzählung zum Klimawandel vergesse ich natürlich nie, so oft wie sie hier bemüht wird.

13:44, linos203

>>Der reine Hype
... für hippe Architekten. In ein paar Jahren wird man merken wie kompliziert, zeit- und ressourcenaufreibend die Pflege ist. Dann werden die grünen Wände verdorren oder abgebaut werden. Pflanzen wachsen und passen deshalb nicht an eine statische Wand, so was muss im Erdreich verwurzelt sein.

Lieber den klassischen Grünstreifen vor dem Haus mit ein paar Bäumen, die sind wesentlich pflegeleichter und auch besser für das Stadtklima.<<

Bitte schließen Sie nicht von Europa auf Singapur.

Sie wissen, wie viele Pflanzenarten in den Tropen auf Bäumen und kahlen Felsen wachsen, völlig ohne Kontakt zum Erdboden? Epiphyten nennt man solche Gewächse. Die haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, ohne Erde zu existieren. Bromelien beispielsweise, die Sie vielleicht aus repräsentativen Zimmerpflanzengebinden kennen. Die bilden einen Blatttrichter, in dem sich Regenwasser sammelt. Ab und zu kackt ein Vögelchen Guano rein.

Oder Orchideen, die mit Pilzen in Symbiose leben.

Lieber @Petersons - Sie irren!

@Peterson Sie haben leider d e n wichtigsten Aspekt n i c h t berücksichtigt in Ihrem negativen Kommentar, die Klimazone Singapurs.
Dort regnet es erheblich mehr und öfters, bedingt dadurch wächst es viel schneller als hier bei uns in der gemäßigten Zone.
Darum gehen unsere Architekten auch einen anderen Weg - Dachbegrünung ect.!
Was mich etwas verstimmt ist Ihre negative Sichtweise, wieder besseren Wissens, denn e i n e s ist doch wohl allen Menschen klar - es muss etwas zur Klimaänderung geschehen, sonst sieht es für unsere Kinder, Enkel usw düster aus und w i r haben es verschuldet.
Okay einige Nichtwissenschaftler bestreiten eine Klimaveränderung z.B. Populisten und die Präsidenten der USA und Brasiliens.
Wir kennen die Gründe, wissen um deren mangelnden Kompetenz.

13:44 von linos203

Sie glauben also, mit dem Grünstreifen vorm Hochhaus sei irgendwas erreicht? In einer dicht bebauten Stadt wie Singapur? Vielleicht erstmal den Artikel lesen, denn da steht ausdrücklich, dass das die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen würde.

Frankfurt hat auch Grünstreifen, scheint ja toll zu funktionieren.

Aber wie immer wissen die Foristen hier alles besser, als die unzähligen echten Experten, die sich damit den ganzen Tag beschäftigen.

13:37, 0987654321

>>Ich frage mich, wie die Pflanzen ihr Wasser erhalten - In Singapur regnet es viel, ist es also Regenwasser?<<

Da sollte man von ausgehen, oder?

>>Lassen sich ähnliche Konzepte auf unsere Städte übertragen? Denn was nützt es, wenn berlins Häuser grün sind, aber durch eine ggf. nötige Bewässerung der Grundwasserspiegel sinkt? Derartige Infos würden den Wert des Artikels deutlich steigern.<<

Man kann auch hier Dächer und sogar Wände begrünen, ohne bewässern zu müssen. Das wird sogar gemacht. Zum Beispiel mit der Hauswurz, einer Sukkulente, also einer wasserspeichernden Pflanze, die ihren Namen nicht von ungefähr trägt. Sie können sie auf den Dächern traditioneller Häuser in den Alpen finden. Oder die zahlreichen Sedum-Arten, auch fette Henne genannt. Die heißen auch nicht ohne Grund so. Außerdem kann man mit Zwiebelpflanzen arbeiten, die speichern auch Wasser.

Man kann auch mit Maschendraht und Moos als Substrat an Wänden arbeiten. In der Bretagne kenne ich so ein Haus, ein Hotel.

Könnte man in Deutschland sofort auch machen!

Fassadenbegrünung ist nun wirklich nix neues.

Neben Solaranlagen sollte das m.E. absolute Pflicht für jedes Mietshaus sein, bei dem das möglich ist!

Die Realität sieht anders aus. Das nötige Umdenken und der nötige Wandel existiert schlichtweg nicht.

14:25, Uhlig

>>Aber wie immer wissen die Foristen hier alles besser, als die unzähligen echten Experten, die sich damit den ganzen Tag beschäftigen.<<

Wenn es um Klimafragen geht, dann ist das hier immer so.

Ganz besonders liebe ich die Foristen, die mit umfassender, profunder Unwissenheit glänzen, aber immer, wenn sie sich über Experten ereifern, diesen Begriff in Anführungszeichen setzen.

14:22 von Hansi Glück

einige Nichtwissenschaftler bestreiten eine Klimaveränderung
.
eine von Menschen verursachte
sollte man doch ehrlichkeitshalber betonen

Was soll die Kritik?

In Anbetracht der Klima-Veränderungen ist es unangemessen so kritiklos weiterzumachen wie bisher. Jegliche kleine Verbesserung den Klimawandel zu reduzieren ist hilfreich. Dann sollen sich halt ein paar 'hippe' Architekten profilieren: wenn es den Menschen direkt und indirekt hilft und auch noch schöner aussieht als ne Betonwüste....Gerne mehr solcher Ideen!

13:15 von Petersons

>>ich bin ein klimamouffel der sich nicht von der klimahysterie anstecken lässt<<

Sie sollten sich natürlich von keiner Hysterie anstecken lassen.
Aber wissenschaftliche Fakten sollten Sie schon anerkennen.

Was soll daran schlecht sein?

Das Prinzip ist ziemlich einfach und rational.
Es ist immer schade wenn von konservativer Seite alles neue als unrealistisch negiert wird.
Aber sogar im gemäßigten Klimazonen wie Europa ist das schon seit einiger Zeit Realität, Stichwort Vertikale Gärten (Paris, Wien oder in Milano hat man ein komplettes Hochhaus nach diesem Prinzip gebaut).
Alles aus Pflanzen die mit Erde verbunden seien müssen. Sie sehen da braucht man keine pflanzlichen Spezialisten.
Und nein, Vertikale Gärten sind kein Spleen für den umweltbewussten Öko und sein Häuschen, sondern ganze Industriekomplexe wurden so schon qualitativ Aufgebessert.

PS: Ich wohne auf Java und in den Großstädten ist es schon normal das Menschen in sog. Aquaponics (Hydrokulturen) ihren Kopfsalat und Lolo Rosso ziehen. Übrigens ohne Wasserquellen anzapfen zu müssen und während der sechsmonatigen Trockenzeit findet die Bewässerung aus Zisternen, bzw. auf natürlichem Wege (Tau) statt.

14:42, Sisyphos3

>>14:22 von Hansi Glück
einige Nichtwissenschaftler bestreiten eine Klimaveränderung
.
eine von Menschen verursachte
sollte man doch ehrlichkeitshalber betonen.<<

Eine Klimaveränderung zu bestreiten, das ist ja nun mittlerweile auch so, als würde man behaupten, Gras wäre blau und Wasser würde stauben.

Nicht einmal die AfD tut das mehr. Allerdings erst seit neuestem.

Was soll daran schlecht sein?

Das Prinzip ist ziemlich einfach und rational.
Es ist immer schade wenn von konservativer Seite alles neue als unrealistisch negiert wird.
Aber sogar im gemäßigten Klimazonen wie Europa ist das schon seit einiger Zeit Realität, Stichwort Vertikale Gärten (Paris, Wien oder in Milano hat man ein komplettes Hochhaus nach diesem Prinzip gebaut).
Alles aus Pflanzen die mit Erde verbunden seien müssen. Sie sehen da braucht man keine pflanzlichen Spezialisten.
Und nein, Vertikale Gärten sind kein Spleen für den umweltbewussten Öko und sein Häuschen, sondern ganze Industriekomplexe wurden so schon qualitativ Aufgebessert.

PS: Ich wohne auf Java und in den Großstädten ist es schon normal das Menschen in sog. Aquaponics (Hydrokulturen) ihren Kopfsalat und Lolo Rosso ziehen. Übrigens ohne Wasserquellen anzapfen zu müssen und während der sechsmonatigen Trockenzeit findet die Bewässerung aus Zisternen, bzw. auf natürlichem Wege (Tau) statt.

14:50, Tremiro

>>13:15 von Petersons
>>ich bin ein klimamouffel der sich nicht von der klimahysterie anstecken lässt<<

Sie sollten sich natürlich von keiner Hysterie anstecken lassen.
Aber wissenschaftliche Fakten sollten Sie schon anerkennen.<<

Wer Begriffe wie "Klimahysterie" verwendet, ist an wissenschaftlichen Fakten nicht interessiert.

Viele negative Aspekte

Bei der Begrünung von Hochhäusern müssen folgende Aspekte Beachtung finden: Energiekosten für die Bewässerung - Pflegemaßnahmen für dauerhaftes Wachstum - Sinnvolle Schnittgutverwertung - Gebäudeschutz - Pflanzenschutz durch UV-Belastung und starke Trockenheit - Tatsächerlicher Nutzen. Wenn all diese Aspekte unter die Lupe genommen werden, so wird aus jedem Öko-Hochaus ein Öko-Alptraum. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts scheiterten fast alle Maßnahmen zur Begrünung von großen Wohnanlagen. Wenn die Bewohner sich nicht intensiv um die Begrünung kümmern, verkommt alles zu Schrott. Theorie und Praxis liegen leider sehr weit auseinander.

15:43, planetearth

>>Viele negative Aspekte
Bei der Begrünung von Hochhäusern müssen folgende Aspekte Beachtung finden: Energiekosten für die Bewässerung - Pflegemaßnahmen für dauerhaftes Wachstum - Sinnvolle Schnittgutverwertung - Gebäudeschutz - Pflanzenschutz durch UV-Belastung und starke Trockenheit - Tatsächerlicher Nutzen. Wenn all diese Aspekte unter die Lupe genommen werden, so wird aus jedem Öko-Hochaus ein Öko-Alptraum. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts scheiterten fast alle Maßnahmen zur Begrünung von großen Wohnanlagen. Wenn die Bewohner sich nicht intensiv um die Begrünung kümmern, verkommt alles zu Schrott. Theorie und Praxis liegen leider sehr weit auseinander.<<

Im Artikel geht es um Singapur mit seinen klimatischen Besonderheiten, Sie hingegen schreiben aus deutscher Warte, und ein wenig am Thema vorbei.

Dachbegrünung gibt es in Deutschland schon lange. Schnittgut fällt da keins an.

@planetearth 15:43

In den Kommentaren einiger User vor Ihnen gibt es bereits eine Menge Antworten auf Ihre Bedenken.

Von mir nur kurz zum Thema "sinnvolle Schnittgutverwertung":
Es erstaunt mich, dass jemand so etwas als Problempunkt auffasst in Zeiten von Bodenerosion und CO2-Einsparung. Man könnte evtl. anfallendes Schnittgut sicherlich kompostieren oder für die Biogasgewinung nutzen.

Also: zurück auf die Bäume...

denn der aufrechte Gang nutzt doch letzten Endes nur den Orthopäden.

Oder anders: wenn sich die Mieter nicht an die Selbstverpflichtung zur Pflege des Grünen halten fliegen sie halt raus.

Seit den 70ern hat sich übrigens auch in Sachen begrünter Architektur eine Menge gewandelt...

13:15 von Petersons

bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein klimamouffel der sich nicht von der klimahysterie anstecken lässt, aber so was als nützlich und gut zu finden um gegen die betonlandschaft anzukämpfen ist falsch.
##
Ihre defätistische Meinung und ihre Ablehnung zu allen was Grün ist, habe ich schön sehr oft von Ihnen mit bekommen. Am Besten man liest darüber hinweg, sonst wird man auch noch zum politischen Melancholiker, dem nichts mehr rechts genug ist. Die Welt ist bunt, man muss nur hinsehen um es zu bemerken!

14:37 von Erich Kästner

und morgen schimpfen sie dann über die Mieten die steigen

Grün statt grau ist auf jeden Fall besser

„Nicht nur schön, sondern auch nützlich“

Für jeden. Das geht also, wenn man will.

Wie bei allem, was von allgemeinem Nutzen ist, sollte es keine Rolle spielen, wie „teuer“ es ist. Und ob es in der Stahl- und Zementindustrie „Arbeitsplätze kostet“.

Weil finanzielle Mittel (bzw. „Geld“) grundsätzlich für die Menschen da zu sein haben und nicht umgekehrt.

@ planetearth

Die Fassadenbegrünung muss im Sommer bzw. Trockenzeit nicht mehr oder weniger bewässert und gepflegt werden als horizontale Parks u.ä.
Im öffentlichen Bereich übernimmt das die Kommune und bei Privaten die Hausverwaltung.
Wo ist das Problem?
Anmerkend sei noch zu erwähnen das Singapur in Sachen Ökologie ziemlich „diktatorisch“ agiert.
Nun ja, als kleiner Insel-Stadtstaat auch nicht wirklich verwunderlich.

es geht noch mehr, wenn man will

Die Hausfassade als Algenfarm aus "Einfach genial"

Alle Fenster werden zu bunten Solarzellen:
Michael Grätzel, Pionier neuer Solartechniken - FUTUREMAG

Trockentrenntoiletten
oe-klo.de
Feststoff wird Erde (TerraPreta-ähnlich) und das Flüssige kann bereits sehr gut aufbereitet und weiterverarbeitet werden
Es fehlen nur die entsprechenden Gesetze (z.B. in Deutschland), damit dies auch legal für Unternehmen wird!

Eisheizung - zum wärmen und kühlen

Somit, nur her mit guten Ideen und umsetzen!

@planetearth

Die Berufe der Zukunft werden sich eben mit jenen Maßnahmen befassen die Sie als vor 50 Jahren gescheitert betrachten. Hunderttausende von Ex-Automobilarbeitern werden dafür "Gewehr bei Fuß" stehen. Für überlebenswichtige Arbeiten. Es wird nichts(!) bleiben wie wir uns das jetzt noch vorstellen. Die Fettlebe aufkosten des Rests des Planeten ist dann vorbei. Over....

Durch clevere Nutzung Lässt

Durch clevere Nutzung Lässt sich die Fläche das ein Gebäude einnimt um ein vielfaches ersetzen und zwar bereits in der Horizontalen. Vertikale Begrünung ist da nur ein Extra.

3 Gegenargumente werden hier vorgebracht:

1. Wasser: Das ist kein Gegenargument, sondern setzt lediglich den Fehler vorraus, die falschen Pflanzen auszuwählen. Ja warum sollte man die falschen Pflanzen wählen?

2. Energieaufwand: Hängt an erstem Pseudoargument und ist somit nichtig. Es geht nicht darum vertikal Reis anzubauen.

3. Pflegeaufwand: Das Argument klingt nach; Müllentsorgung ist aufwändig, verklappen viel einfacher. Ja Bingo, nachhaltige Lebensweise ist aufwändiger als schmarotzende Lebensweise. Nur ist ersteres langfristig als Gesellschaft günstiger.

Mein Knackpunkt wäre der Einfluss auf die Bausubstanz, aber das ist sicher wieder eine Frage der Pflanzenauswahl und bestimmt gibt es architektonische Lösungen die verhindern das Wurzelwerk die Kernsubstanz angreift.

@Petersons

Das ist wohl kaum eine Fehlentscheidung - denn diese Häuser sind durchgeplant, da wird wohl auch Regenwasser aufgefangen werden - auch das, was bei tropischem Regen zu viel in den Pflanzkübeln landet, kann per Drainage abgeleitet und zurückgewonnen werden.

Was alles möglich ist, auf kleiner lokaler Ebene und regional, das kann man in Asien, Afrika und Südamerika beobachten. Es gibt tausende gute Ideen - auch auf Lehmziegel kann man zurückgreifen, wenn's sinnvoll ist: meine Außenwände im Altbau (knapp 50 cm dick) bestehen daraus - keine dusslige Styropor-Isolierung oder elektrische Kühlung kann das ersetzen, aber für Wolkenkratzer kommen Lehmziegel wohl kaum infrage.

Und auch in D gibt es großartige Beispiele für Begrünung: das Hunderwasser-Haus in Darmstadt mit Waldspirale und einer richtigen Grünlandschaft auf den unterschiedlich hohen Dächern des Hauskomplexes. Das tut der Seele gut und dem "Mikroklima".
Und jede Pflanze nimmt CO2 auf und gibt nachts Sauerstoff ab - also win-win.

ein Problem ist schon gelöst

Wenigenst mit dem Wasser für die Gewächse sollte es kein Problem geben. Möchte nicht wissen, wieviele Kubikmeter Wasser aus den Klimaanlagen bei dem Klima anfällt (Merke: Wenn Luft gekühlt wird, enthält sie weniger Wasserdampf). Kenne das aus Thailand: Klimaanlagenwasser gabs da reichlich...

Gebäudebegrünung ist nicht Neues

Gebäudebegrünung ist nicht Neues. Früher war das der Efeu an den Fassaden. Oft unbeliebt, weil er Spuren am Putz überlässt.

Dachbegrünung ist auch wunderbar.
Der Glaspalast in dem ich arbeite, hat einen großen Anbau, dessen Dach begrünt ist mit Wiese und Bäumen. Das ergibt einen angenehmen Blick aus dem Fenster.

Wenn also die Architekten in Singapur das Konzept des Balkonkastens erweitern, warum nicht. Voraussetzung ist der Gärtner, der sich darum kümmert.

13:15 von Petersons

«wieder einmal eine fehlentscheidung
sicher sieht es schön aus aber mehr als schön nichts anderes.
alle wissen das wurzeln in der erde lange dürreperioden überleben und sich auch einstellen auf wassermangel»

In den asiatischen Subtropen, wo Singapur liegt, gibt es aber keinen Wassermangel. Gilt auch für fast ganz JAP. Südlich der Bucht von Tokyo auch dort Subtropen.

Auch in JAP gibt es in Städten begrünte Fassaden + Dächer. In Tokyo (und anderswo) wegen der ständig starken Winde, Stürme, Taifune kaum möglich. In Kyoto mit einer geschützen Lage "in einem 3/4-Kreis aus Bergen" aber schon. Sehr beeindruckend grüne Stadt, Kyoto. Die schönste Großstadt in JAP.

Sie müssen sich schon mal mit geografischen + klimatologischen Gegebenheiten in Südost- / Ostasien beschäftigen. Bevor (!) Sie Allgemeinplätze wie "Dürreperioden + Wassermangel" über alle Regionen der Erde auskippen.

Können Sie dann auch den dämlichen Begriff "Klimahysterie" aus Ihrem aktiven Wortschatz streichen. Besser so …

Spannender Beitrag

Spannend ist dieser Beitrag, wenn zusätzlich berücksichtigt wird, dass Singapur nicht nur politisch (Scheindemokratie) sondern auch wirtschaftlich und vor allem auch städtebaulich die Vorbildrolle in Südostasien hat. Der kleine Flecken Singapur ist ein Stück der "ersten modernen Welt" in dieser Region. Was in Singapur vorexerziert wird, ist häufig eine Musterlösung für andere Länder.

Gerade Südostasien, wo die Mehrheit der Bevölkerung küstennah wohnt, also immens durch steigende Meeresspiegel aufgrund des Klimawandels akut bedroht ist, ist an attraktiven modernen nachhaltig tragfähigen Lösungen interessiert, wenn diese auch noch finanzierbar sind und die Menschenrechte berücksichtigen.

@13:44 von linos203

"Lieber den klassischen Grünstreifen vor dem Haus mit ein paar Bäumen, die sind wesentlich pflegeleichter und auch besser für das Stadtklima."

Ich wiederhole mich zwar, aber bei diesem Thema kann ich nicht anders. Die Politik von SPD und Grünen hier in Hamburg verstehe ich folgendermaßen: Bäume und Grünflächen stören bei Straßenverbreiterungen und dem Ausbau von Radwegen. Also weg damit. Und dort, wo wegen der Unzahl an Baustellen, die Busse umgeleitet werden müssen, darf der verehrte Fahrgast für die nun längere Strecke auch mehr zahlen. (Diese Unverschämtheit wurde allerdings kürzlich zurückgenommen.) Wasserschutzgebiete wurden für vorübergehende Wohnunterkünfte zu betoniert.
Alles im Sinne von - ja, was eigentlich?

Auf fremden Sand schön gebaut, Herr Architekt

Den benötigten, in der Welt bereits knappen und teuren Bau-Sand für die Luxusbehausungen lässt sich Singapur von der Sandmafia aus ärmeren Gegenden in Südostasien besorgen. Wie das vor sich geht, und welche Schäden damit angerichtet werden zeigen Dokumentationen auf verschiedenen Kanälen.
Im Spiel ist Korruption, Umweltschäden an Küsten, Kriminalität.

Man sollte bei aller

Man sollte bei aller Begeisterung für begrünte Dächer und Fassaden (dafür bin ich auch !) nicht vergessen, daß mit der Flora auch die Fauna die neuen Lebensräume besiedeln wird. Wir haben auf der Südseite unseres Hauses einen dichten Bewuchs aus Efeu. Den gedachten Zweck - die Klinkerwand gegen die enorme Sonneneinstrahlung abzuschirmen - erfüllt diese Begrünung sehr gut. Aber : Die Fensteröffnungen müssen mindestens zweimal im Jahr freigeschnitten werden und der ständig an Volumen zunehmende Efeu alle paar Jahre reduziert - das erfordert jeweils den Einsatz von Gerüsten. Vor ein paar Wochen konnte ich durch das Fenster eine Spitzmaus beobachten, die dort offenbar Insekten jagte. Mäuse- und auch Rattenkot war auf dem Spitzboden auch schon nachzuweisen. Einem Marder war es bei uns vermutlich zu unruhig und er blieb nur ein paar Wochen. Amseln, Tauben, Zaunkönige nisten hier und sind gern gesehen. Man sollte schon wissen, daß sich auch ungeliebte Mitbewohner einnisten .

19:20 von Anna-Elisabeth @13:44 von linos203

"" Wasserschutzgebiete wurden für vorübergehende Wohnunterkünfte zu betoniert.""
#
Ich wohne in Neugraben / Fischbek und kann Ihnen nur beipflichten.Ganz besonders habe ich mich über das zubetonieren eines großen Teil des Moorgürtels geärgert. Da sind Wohneinheiten für eine befristete Zeit entstanden die dann wieder beseitigt werden.Aber das Moor ist dauerhaft geschädigt und kann seine Vielfalt der Arten (Wachtelkönig ) nicht wieder zurück holen.

16:55 von Nettie

Wie bei allem, was von allgemeinem Nutzen ist, sollte es keine Rolle spielen, wie „teuer“ es ist.
.
schön gesagt
und ?
sind auch bereit das zu bezahlen

@um 13:28 von Christian1966

wir hatten lange wilden Wein an unserem Balkon. Der rankte von unten nach oben. Mit der Zeit war alles wunderbar zugewachsen. Es haben sogar Vögel darin gebrütet. Aber es gab auch Bienen und Wespen die haben zwar niemanden etwas getan aber unsere neuen Nachbarn haben darauf bestanden ALLES abzureisen. Der Nachbar war sogar Dr. der Biologie hier an der Uni. Die Dame des Hauses wollte keine Blätter im Herbst und keine Bienen. Ob man es glaubt oder nicht aber der wilde Wein hat unsere Wohnung gekühlt. Die Bienen haben sich gar nicht um uns gekümmert. Der Balkonboden und die Mauer waren immer kühl.

Lieber @Erich Kästner - nein in unseren Breiten....

... ist eine Vorgehensweise wie für Singapur beschrieben nicht, bzw. nur teilweise von Vorteil.
Und ja Sie ahnen es schon es ist der fehlende Regen.
In Gegenden wie Singapur regnet es quasi täglich und auch ohne Niederschlag ist die Luftfeuchtigkeit enorm hoch, es verdunstet nur sehr wenig und die Böden trocknen relativ selten aus.
Hier bei uns muss immer gegossen werden und im Winter sind die Fassaden warm und nur wenige Pflanzen würden diese Trockenphasen überstehen, denn gießen ist fast nicht möglich.
Zudem wäre der erwünschte Effekt das Gebäude klimatisch auszugleichen durch die fehlenden Blätter im Winter nicht zu erreichen.
Was an kleinen Häusern möglich ist bei uns - Fassadenbegrünung - Wein Efeu ect ist nur möglich weil die Pflanzen bodenständig sind - leider, leider.

@ meela, um 20:46

Grün ist wunderbar wenn man keine Nachbarn hat, der Grund Eigentum ist und BGB und verwandte Gesetze einen lassen.
Die ARD darf sich auch nicht durch Singapurs Marketing stören lassen. Unglaublich, dass wir am Sonntag Singapurs Milliardärswerbung als Klimapolitik serviert bekommen, und den meisten nichts auffallen will. Gut dass die Welt, und selbst die ARD, noch andere Journalisten und Informationen bietet.
Natur hat mit Singapur soviel zu tun, wie Ameisen mit Bärenbinden.

Darstellung: