Ihre Meinung zu: Umweltministerin Schulze plant Verbot von Plastiktüten

11. August 2019 - 8:53 Uhr

Der Verbrauch von Plastiktüten ist hierzulande bereits zurückgegangen, doch Umweltministerin Schulze reicht das nicht: Einer Zeitung sagte sie, dass ihr Ressort ein Gesetz für ein Verbot von Plastiktüten vorbereite.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.235295
Durchschnitt: 4.2 (17 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das darf auch weiter gehen

Plastiktüten sind nicht allein.

Jede Art von Wegwerfprodukt gehört gleich mit auf den Prüfstand, Verpackung ganz vorne dran.

2 Plastiktüten pro Monat?

Verstehe ich das richtig?

Und dafür so ein Aufriss?
Haben die nichts zu tun?

Wie viele Mülltüten verbraucht man pro Jahr? Die sind auch aus Plastik.

Und die Tragetüten enden nach mehrmaligem Gebrauch auch als Mülltüten.

Im Übrigen sind die großen Einkaufstaschen, die man mittlerweile überall kaufen kann auch aus Plastik.

Umweltschutz ist richtig,

man darf ihn allerdings nicht mit dem irrigen Thema Klimaschutz vermischen.
Umweltschutz schützt die Umwelt. Angesichts des vielen Plastiks, der unsere Umwelt derart verschmutzt, dass Tiere und Pflanzen und am Ende sogar wir Menschen selbst daran Schaden nehmen, macht es nötig, ihn zu reduzieren, wo wir es uns als erstes leisten können. Es gibt oft viele Alternativen, die man einsetzen könnte. Aber auch zumindest in zivilisierten Ländern wäre eine bessere Recycling-Situation wichtig, damit Kreisläufe entstehen und damit weniger Müllberge.
Klimarettung ist dagegen nicht sinnvoll, weil man sich nicht gegen diese Naturgewalt stemmen kann. Man kann sich nur anpassen und dafür entwickelt die Politik so gut wie keine Ideen und finanziert infolge dessen auch keine Maßnahmen zum Schutz.
Hier geht es um irrige Vermeidungsstrategien, die die Menschen mit moral. Narrativen dazu bringen sollen, sich in eine Verbotsmaschinerie zu begeben. Eine freiwillige Unterordnung mit gutem Gewissen; ein Ablass

Billiger Ökopopulismus

Da funktioniert tatsächlich mal eine "freiwillige Selbstverpflichtung" der Industrie (Halbierung des Verbrauchs gegenüber 2016!) und trotzdem will man jetzt ein Verbot??

Wieso schaut man denn dem Dualen System und seinen Subunternehmern nicht stärker auf die Finger, denn meine Plastiktüten landen alle im gelben Sack, nicht im Meer.

Gerade die dünnen Tüten für Obst und Gemüse haben mE ihre Berechtigung, sie sind sogar für mich die einzig sinnvolle Plastikverpackung im ganzen Supermarkt.

Wenn man schon als Anti-Plastik-Heilige auffallen will, was ist denn dann mit den unzähligen Joghurtbechern, Käse- und Wurstverpackungen? Ganz zu Schweigen von den Getränken? Jede LED-Lampe ist mit dickem Plastik verpackt, weil der Handel sie so leichter im Regal präsentieren kann. Das ist alles ok?

Die Paletten, auf denen alles angeliefert wird sind fingerdick in Folie eingeschweißt, aber ich soll meine Tomaten künftig einzeln zur Kasse tragen?

Bitte mal wieder runterkommen ...

wo ist das Problem

Das Verbot von Plastiktüten kann doch kein Problem sein. In jedem Supermarkt werden Umweltfreundlichere Alternativen angeboten, so ein Verbot sollte allerdings Europaweit kommen.

Verbote

Statt aufzuklären, machen wir ein Verbot.

Ist ja einfacher, als die Bürger von einer anderen Lebensweise zu überzeugen.

Die Politiker natürlich eingeschlossen, 15 Mio. Flugkilometer sind nicht wenig! (Bahnfahren?)

Vernünftig

Das finde ich mal ein vernünftiges Verbot! Es gibt genug Alternative wie Baumwolltaschen. Und wenn die etwas kosten, werden sie sicher auch mehrfach verwendet.

Man sollte nun aber über die Alternativen reden,

die sich dann nicht wieder als grüner Flop entpuppen sollten.
Angesichts der vielen Plastiktüten, die Verwendung finden, müssten neue stabile Tragetaschen als Ersatz angeboten werden.
Dass Baumwolle eine schlechte Umweltbilanz aufweist, weil es in der Produktion überproportional viel Wasser bindet, ist bekannt. Flachs und Hanf ist umweltfreundlicher.
Es macht es nur sinnvoll, wenn man bei textiler Übernahme in Sachen Tasche auf ein GOTS-Siegel achtet.
Subsahara Afrika ist der weltweit fünftgrößte Baumwollexporteur, trotz des hohen Wasserverbrauchs.
Baumwolle gehört dort zu einer Wirtschaftskraft, die aber ökologisch hier nicht gefragt sein kann.
Wenn Afrika sich ernähren können will, dann wäre es hilfreicher, wenn man dort keine Baumwolle anbauen würde.
Was geht nun vor?
Afrikahilfe oder Ökologie?

Der Spagat wird interessant zu beobachten.

Mogelpackung

Die Plastiktüten sind doch eher das kleinere Problem, denn wenn man einmal im Supermarkt einkauft, kommt man auch mit einem Jutebeutel, voller Plastik nach Hause.
Käsescheiben, die alle einzeln mit Plastik umhüllt sind oder diese furchtbaren "To-go Salate" mit Plastikgabel und extra Verpackung für das Dressing, dann diese unsäglichen Mini-Schokoriegel, die 1000-fach in Folie eingewickelt sind, machen denn Plastikberg doch erst aus. Von einer gut "sortierten" Gemüsetheke, will ich erst gar nicht schreiben...
U.a. ist Lebensmittelindustrie ist hier sehr stark mit der Verpackungsindustrie verbunden und gerade hier sollte mal der Hebel angesetzt werden, um den Plastikmüll endlich mal in den Griff zu bekommen. Die Tüten werden doch eher zum Hauptschuldigen stigmatisiert, anstelle sich mal in einem Laden richtig umzusehen.
Oder ist da wieder eine Kunststofflobby im Weg?...

Eigene Einsicht

Das Ganze ist mal wieder die reinste Psychologie. Dass es nicht gut sein kann, wenn "Inseln" aus Plastiktüten die Weltmeere belasten, weiß doch eigentlich jeder. Ich sah im Urlaub auf einer der kanarischen Inseln eine solche an einer Landzunge eingefangene, quadratkilometergroße Schweinerei. Ich muss das nicht mehr glauben; ich weiß dass.

Aber nein, es gibt da wieder Leute, die die Grünen hassen, und meinen, aus diesem Hass schlussfolgern zu können, dass die Gefahr übertrieben ist. So nach dem Motto: jemand, der so schlecht ist, so sehr abzulehnen ist, kann ja nicht Recht haben.

Es ist, ehrlich gesagt, der Impuls, den ich mir immer wieder verbieten muss, wenn ich AfD-Thesen höre.

Ich nutze seit Jahren einen Beutel mit Trägern, der gut und gern 20 KG verkraftet. Und in der angenähten Tasche habe ich einige von diesen dünnen Plastiktüten, die ich immer wieder verwende. Ich muss keine Verachtung gegenüber irgendeiner Partei bewältigen und kann frei nach eigenem Verstand entscheiden.

Weg damit!

Gut so, Frau Schulze! Wenn ich als Kind mit Mutter einkaufen ging, hatten wir eine Einkaufstasche und ein Netz dabei. Da gingen alle Einkäufe rein. So mache ich das heute noch und es geht!

Ein solches Verbot geht völlig am Problem vorbei

Ich nutze Plastiktüten aus Überzeugung (neben Stofftaschen). Hochwertige Plastiktüten kann ich etliche Male verwenden. Wenn sie dann kaputt sind wandern sie in den gelben Sack. Wenn sie nur verschmutzt sind kann ich sie noch einmal als Müllbeutel verwenden. Ich trenne meinen Müll sorgfältig und führe jeden Schnipsel Papier, jede Folie und jedes Maggifläschchen dem Recycling zu.
Papiertüten verbrauchen wesentlich mehr Ressourcen (z.B. Wasser) bei der Herstellung und halten nicht lange, d.h. ich brauche etwa 5 Papiertüten um eine Plastiktüte zu ersetzen. In Verbindung mit Feuchtigkeit (Kondenswasser bei gekühlten Lebensmitteln, Leergut,...) versagen sie regelmäßig.

Mein Plastik landet nur deshalb im Meer, weil es dem dualen System erlaubt ist, meinen Müll nach Indonesien etc. zu verkaufen!
Das könnte man mit einem kurzen, simplen Gesetz verbieten - Problem gelöst!
Wenn wir unseren Müll entweder selbst recyclen oder verbrennen landet auch nichts mehr im Meer.

Müllsäckeverbrauch gestiegen?

Interessant wäre jetzt, ob der Verbrauch an Müllsäcken zugenommen hat, weil die Leute jetzt nicht mehr die alten Einkaufstüten verwenden.

Plastiktütenverbot vs. wöchentlicher Werbepakete

Plastik belastet die Umwelt und vor allem die Meere, keine Frage.
Nun wird ein kompletter Verbot von Plastiktüten diskutiert.
Im Handel wird quasi alles in Plastik verpackt.

Warum wird nicht mit dem Verbot bei der Verteilung des Pakets von Werbeprospekten („Einkauf aktuell“) angefangen, das, so viel mir bekannt ist, wöchentlich ungefragt an jeden(!) Haushalt in Deutschland verteilt wird?
Jedes Prospekt-Paket ist in Plastikfolie eingeschweißt. Weiterhin wird eine enorme Menge an weiteren Ressourcen durch die Herstellung und die Verteilung verbraucht.
Deutschland hat mehr als 40 Mio. Haushalte, die wöchentlich mit diesem Prospekt-Paket „beglückt“ werden.
Es sind also über 2 Mrd. Prospektpakete, die jährlich produziert, verteilt und entsorgt werden!
Wenn man davon ausgeht, dass die Plastik-Umverpackung 1g wiegt, dann entstehen allein dadurch pro Jahr über 2000 T Plastikmüll!!!
Plus weiterer Belastungen und Verschwendungen, z.B. Papier.

Prinzipiell ein guter Weg, aber...

man darf dabei nicht vergessen, dass eine Plastiktüte bei konsequenter Weiterverwendung einen besseren Ökoindex hat als Papiertüten, sofern sie auch richtig entsorgt wird. Und dazu kann jeder von uns beitragen. - Plastiktüten werden aus einem Abfallstoff der Ölindustrie hergestellt, für Papiertüten braucht man 20-30% frisches Holz. Das weiterhin dazu benötigte Altpapier wird in einer chemischen Lauge gereinigt, in die keiner von uns reinfallen will! Und das führt wiederum zu einem erhöhten Verbrauch von sauberem Wasser, von dem wir auch nicht mehr genug haben. Fangen wir halt beim Verpackungsmaterial an. Ich habe am WE DVD-Rohlinge gekauft. Jede einzelne war in einer Hülle, die mit Plastikfolie umschweißt war. Diese 10 mit Plastikfolie umschweißten Rohlinge wurden wiederum von einer Plastikfolie umgeben. Früher war alles ohne Plastik einzeln erhältlich.

Gute Idee

Endlich ein Schritt in die richtige Richtung.

Als Alternative für die Obst- und Gemüsetütchen

bieten die Discounter und Supermärkte jetzt unverschämt teure Netze an, die 10 mal so viel Kunststoff enthalten. Gelungene Maßnahme!

Ruanda, Marokko, Kenia,

Tansania, Südafrika, Sansibar, Mauretanien, Bangladesh - da können sich unsere Volksvertreter Rat holen. Diese Länder sind da schon viel weiter. In Ruanda gilt dieses Verbot schon seit 2008.
Deutschland ist beim Plastikmüll Spitzenreiter in Europa. Wundert mich nicht. Im Kühlregal: Salat und Früchte to go, Sandwiches und Kuchenstückchen, dann noch der Kaffee für unterwegs. Dazu noch der andere Plastikwahnsinn (Äpfel, Tomaten...).
Kürzlich in der Grünanlage gesehen, das Jungesellinenabschiedspicknick mit fettdichten, folierten Papptellern und Plastikbesteck.

Plastiktüten

Wenn man sich bei Frau Schulze im Ministerium beschwert, bekommt man grds. keine Antwort. Ich wollte eigentlich nur wissen, warum den CO2 so schädlich sei, weil wir doch in der Schule mal gelernt hatten, dass CO2 zur Produktion von Sauer-stoff so wichtig und notwendig ist. Eigene Recherche: IPCC hat wegen einer falsch interpretierten Scheinkorrelation CO2 als den Klimasünder bestimmt, also praktisch auf das falsche Pferd gesetzt (s. auch E-Mail an das ZDF von Prof. Dr. Kirstein v. 04.08.2018 wegen ungenauer Bericht-erstattung zum angeblichen Klimawandel, z. B. konnten während der viermonatigen Dürre im Jahre 1473 die menschen durch die ausgetrocknete Donau gehen - was wäre heute los, wenn die Donau im Sommer ausgetrocknet wäre?).
Die SPD war doch dabei, als Plastik einge-führt wurde. In vielen Bereichen hätte das niemals erlaubt werden dürfen, z. B. auch bei Plastikflaschen, sinnlosen Umverpackungen usw. !

Verbot von Plastiktüten

Passt genau in die Reihe des Aktionismus der letzten Wochen ,MWSt runter für Bahnfahrten -rauf für Fleisch , Oelheizungen verschrotten , Feuerwerk verbieten und Fliegen am besten verbieten usw.
Ich habe mal gelernt , zuerst kommt das Ziel , dann die Massnahmen und die dazu gehörigen Prioritäten .
Das geht den Politikern völlig ab , jeder auf Bundes - Landes und Gemeindeebene wurstelt vor sich hin - unmöglich !
Mal sehen was passiert wenn die nächste Rezession kommt ( steht vor der Tür ) und Hundertausende ihren Job verlieren !?

Das Stimmungshoch....

....der Grünen löst bei den anderen Parteien panikartiges Brainstorming aus.
Neue Vorschläge zum Schutz der Umwelt tauchen im Wochenrhythmus auf.
A.K.K schlägt eine Abwrackprämie für Ölheizungen vor.
Wenn sie noch wenig wartet brauchen wir sowieso keine Heizung mehr.
Den Vorschlag zur Abschaffung von Plastiktüten gibt es schon lange,also nichts Neues liebe Frau Schulze.

09:13, yolo

>>Umweltschutz ist richtig,
man darf ihn allerdings nicht mit dem irrigen Thema Klimaschutz vermischen.<<

Man darf nicht nur, man muss es tun.

Das Klima ist Teil unserer Umwelt.

>>Klimarettung ist dagegen nicht sinnvoll, weil man sich nicht gegen diese Naturgewalt stemmen kann.<<

Kohlendioxid aus fossilem Kohlenstoff ist keine Naturgewalt.

Am 11. August 2019 um 09:36 von OttilieNormalve...

" Warum wird nicht mit dem Verbot bei der Verteilung des Pakets von Werbeprospekten („Einkauf aktuell“) angefangen, das, so viel mir bekannt ist, wöchentlich ungefragt an jeden(!) Haushalt in Deutschland verteilt wird?
Jedes Prospekt-Paket ist in Plastikfolie eingeschweißt. Weiterhin wird eine enorme Menge an weiteren Ressourcen durch die Herstellung und die Verteilung verbraucht. "

Also ich so was auch im Briefkasten von 10-15 verschiedenen Firmen.
Da ist noch nie etwas in Plastik eingeschweißt gewesen, die Verteiler ( meist Junge Menschen ) stecken die so in den Briefkasten.

Und ein Schild am Kasten, keine Werbung, und der Briefkasten bleibt leer.

Den Einwand hab ich bis jetzt noch nie gehört.

Schlimmer ist, das Deutschland das Land der Verbote wird, wenn es freiwillig sinkt, muss man es nicht noch verbieten.

Muss ich dann an Bohnen oder Möhren bei wiegen an jedes einen Preis machen, weil es keine Tüte mehr gibt.
Noch bescheuerter geht wohl nicht, ich schmeiße nichts ins Meer.

09:03 von Tada

Hinter meiner Wohnung mit kleinem Garten gibt es einen ca. 2.50m breiten Weg auf dem autofahren verboten ist. Gerne spielen dort auch Kinder. Dahinter kommt in 2. Reihe, nach einer Grünfläche, ein Haus mit weiteren Wohnungen. Über eine Tiefgarage mit Lift sind alle Wohnungen erreichbar.
Vergangenen Sommer “erlaubte“ sich einer, seine Kiste mit den 6 x 0,5l leeren Wasserflaschen vor der Haustür (2. Reihe) mit dem SU zu holen und später voll wieder zu bringen. Ich sprach ihn an und er meinte “nur kurz“. Das Ergebnis: einer hat's gemacht, andere haben das gesehen und nehmen dieses “nur kurz“ nun auch für sich in Anspruch. Inzwischen fahren an unseren Gärten täglich mindestens 5 Autos “nur kurz“ vorbei. Sprechen wir diese Leute auf das Verbot an gibt's dumme Sprüche, “wir können sie verklagen“.
Genau so kommt mir ihr Kommentar vor “so ein Aufriss für nichts“. Es sind eben nicht nur die zwei Plastiktüten pro Monat. Aber den Afrikanern sagen wollen, was sie zu tun oder zu lassen haben.

Ja es ist schon richtig und

Ja es ist schon richtig und sinnvoll keine Kunststofftüten mehr her zu stellen aber dann muss auch der Unsinn des Obst und Gemüse einschweißen in Plastikschale mit Folie herum auf hören oder das Fleisch und Wurst in den Kühltheken od. jeder Kugelschreiber ,Bleistift, Radierer u.s.w. u.s.w. das alles ist vermeidbarer Müll. Klar muß man irgend wo anfangen aber es geht auch schneller wenn der ganze sonstige Verpackungsmüll gleich in einem Abwasch mit verboten wird.

ein großer schritt für die menschheit

das wird toll, wir verbieten jetzt plastiktüten um ein wenig effekthascherei zu betreiben. wir verbieten nicht etwa überdimensionierte autos mit verbrenner oder antibiotika in der tierhaltung, nicht unsinnigen stromverbrauch für leuchtreklame der handelsketten oder jedem fallen wahrscheinlich noch viele andere beispiele ein. nein, wir bringen ein verbot wo der bürger eh schon auf nem guten weg ist, da tritt man keinem auf die füße und kann sagen man hat als politiker was geleistet. die richtigen probleme sollen andere lösen, da könnte es ja gegenwind geben. wobei ich frau schulze schon ganz ambitioniert und in ordnung finde, sie läuft halt nur oft gegen wände. also liebe politiker, macht das tütenverbot, von mir aus, aber etwas mehr ideenreichtum darf danach schon noch kommen.

Alternativen zu Plastiktüten

An den Kassen müssen
preiswerte Alternativen
zu Plastikbeuteln angeboten werden. Man nutzt Plastiktüten häufig für Spontanein käufe. Verbraucher möchten dann nicht zwingend 2,- € oder mehr für Stoffbeutel oder andere
wiederverwertbare Taschen mit z.T. großem
Werbeaufdruck zahlen.
Ein Drogeriemarkt bietet austauschbare unifarbene Stofftaschen. Vorbildlich!
Papiertüten sind bei
Regenwetter oft nicht die optimale Lösung.
Obst, bspw. Kirschen, Plaumen, Erdbeeren u.a. kann man nicht ohne Verpackung in den Einkaufswagen legen. Wenn die kleinen Beutel an der Obsttheke verschwinden, muss man alternative Möglichkeiten finden, bspw. engmaschige kleine Netze, kostenlose
Papiertüten, etc.

Wieviele neue Stellen wurden

Wieviele neue Stellen wurden mittlerweile (seit der Erscheinung der schwedischen Madonna) eigentlich in Wissenschaft und Forschung geschaffen oder handelt es sich bei den (meist gewinnbringenden) Verbotsforderungen schlichtweg um Populismus?

09:20 von AlterSimpel

“Die Paletten, auf denen alles angeliefert wird sind fingerdick in Folie eingeschweißt, aber ich soll meine Tomaten künftig einzeln zur Kasse tragen?“

Sie haben recht, es gibt viel zu tun. Die von Ihnen angesprochenen Folien sehe ich auch immer wieder, wenn auch nicht mehr so häufig.
Für Tomaten und anderes Obst und Gemüse gibt es inzwischen Stoffnetze. Ich finde das gut.
Alternativ dazu, dass wir uns nicht einschränken müssen, könnten die Afrikaner (Inder...) natürlich auch dem Vorschlag von Herrn Tönnies folgen. Am besten auch die in den Ländern, in denen Plastiktüten erfolgreich verboten wurden.

@09:13 yolo

Sie sind nicht allein bei der Leugnung der drohenden menschenverursachten Klimakatastrophe; sogar eine im Parlament vertretene Partei vertritt diese Leugnung. Sie stehen allerdings jenseits aller wissenschaftlichen Fakten und Belege. Macht Sie das kein bisschen nachdenklich?

also Plastitüten sind das Problem!

die sogenannten Lösung werden nur auf den Rücken des Bürgers geladen und eben wichtig es sind nicht die Lösung.

Das Problem liegt doch in der Entsorgung und beim Materie. Nicht beim Bürger. Plastiktüten können ökologischer sein wie Papier.

Mir scheint das viele Geld was wie für die Entsorgung zahlen veruntreut zu werden, hier sollte die zuständigen Farbe bekennen.

Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch Unsinn bringt keinen was nur dem Staat noch mehr Geld zum verschwenden.
(ok vielleicht das Schwein dann 10cm2 mehr Platz ;-))
CO2 Steuer das Gleiche, hier zahlt der Bürger schon zuviel an Steuern und Abgaben 1800,- jeder im Jahr für die Energiewende die nicht klappt.
Die Minister sollte Anfang zu denken, aber die scheinen keine Ahnung zu haben von ihren Posten. Jeder der jetzt im Sommer gemachten Vorschläge zeugen von keinen Sachverstand. Dann lieber Mund halten wie die Kanzlerin

09:44 von kommentator_02

Am 11. August 2019 um 09:44 von kommentator_02
Als Alternative für die Obst- und Gemüsetütchen

bieten die Discounter und Supermärkte jetzt unverschämt teure Netze an, die 10 mal so viel Kunststoff enthalten. Gelungene Maßnahme!
___

Den Sinn der Netze nicht verstanden???
Die in Ihren Augen so unverschämt teuren Netze die 10 mal soviel Kunststoff enthalten sollen, sind dazu gedacht immer wieder zu benutzt zu werden. Wenn Sie eine Plastiktüte 3 oder 4 mal benutzt haben, ist sie durch und wandert in den Müll. Die Netze können Sie locker bis zu 100 mal (kurz mit Wasser abgespült sogar noch öfter) verwenden.

Aber jeder denkt nur so weit wie er kann und will. Bloß nicht aus der bequem eingerichteten Welt raus und sich den Gegebenheiten anpassen.
Das macht ja Arbeit -.-

@09:24 Gjallahorn

Wie überzeugt man Sie denn durch Aufklärung von einer anderen Lebensweise? In Ihrem Kommentar legen Sie eine andere Strategie als die der Aufklärung an den Tag, nämlich die "Fingerzeig-Strategie": "Schaut mal, was die da machen! Solange die das machen, ändere ich auch nichts!" Genau deshalb kommen wir mit Aufklärung und Freiwilligkeit allein nicht weiter bei einer klimaschonenden ökologisch nachhaltigen Politik und Lebensweise.

preiswerte Stoffbeutel zum Selbstkostenpreis

Im Internet werden preisgünstige, unifarbene
Stofftaschen ohne Werbeaufdruck angeboten, die man gerne im Alltag weiter nutzt. Bestellt ein Händler diese in großen Mengen, zahlt er ggf. 50 Cent pro Stück.
Sie sollten zum Selbstkostenpreis an Kunden abgegeben werden. Diese günstige
Möglichkeit könnte für
den Händler auch indirekt
werbewirksam sein.

Die Plastiktüte mit ein paar

Die Plastiktüte mit ein paar Gramm wird also verboten. Bei einem Einkauf im Supermarkt beliebiger Wahl, kommen auf ein Kilo bis zu 50 Gramm Plastikverpackung.
Wir retten die Welt durch den Verbot von Wattestäbchen, Strohalme & Plastiktüten.
Die Sinnlose Massenverpackung aus Plastik bleibt uns Gott sei Dank erhalten.

"Ich sah im Urlaub auf einer

"Ich sah im Urlaub auf einer der kanarischen Inseln eine solche an einer Landzunge eingefangene, quadratkilometergroße Schweinerei"
Hoffentlich haben Sie Ihren CO2-Fussabdruck fuer den Flug dorthin finanziell kompensiert?
Uebrigens: Die Inseln aus Plastik kommen nicht aus Deutschland, hier wird der Muell inklusive Plastiktueten verbrannt.

09:36 von OttilieNormalve

“Verbot bei der Verteilung des Pakets von Werbeprospekten („Einkauf aktuell“) angefangen,...“

Ich arbeite in einem Verlagshaus, das Zeitschriften und Bücher unterschiedlicher Verlage vertreibt. Wir sind auch Ansprechpartner für private Abonnenten. Vergangenes Jahr teilten wir den Kunden mit, dass Zeitschriften ab sofort ohne Plastikhülle, nur mit Banderole, verschickt werden. Seit dem können wir uns, vor zum Teil in unverschämten Ton gehaltenen (mündlich und schriftlich), Reklamationen nicht mehr retten. Warum? Zeitschriften zerissen, nass, nur noch halb usw. Es wurde mit Abokündigung gedroht. Auch die Briefträger fanden das gar nicht gut, da ihnen von Abonnenten aufgelauert wurde um sie zur Minna zu machen.
Nun sind wir erneut auf der Suche nach einer plastikfreien Alternative.

@09:50 von Fred Pelze Plastiktüten

Pflanzen liefern uns den Sauerstoff, den wir und andere Lebewesen brauchen und wir machen durch Verbrennen in unseren Zellen Kohlendioxid daraus. Den brauchen Pflanzen für ihren Stoffwechsel.

Solange sich die Mengen die Waage halten, gibt es ein Gleichgewicht. Wenn das Kohlendioxid überwiegt, weil bspw. durch zuviele Produzenten und Abholzung ein Überschuss entsteht, sammelt es sich der oberen Atmosphäre und verhindert, dass die Sonnenwärme, die von der Erde reflektiert wird, in genügendem Maße in den Weltraum zurück strahlt.

Das habe ich mal gelernt. Ob es der neueste Stand der Erkenntnisse ist, weiß ich nicht. Es klingt aber logisch.

Das ist der Minimalansatz!

Vermutlich ist es der einfachste Weg nicht als untätig dazustehen. Wie schon geschrieben wurde steckt nach dem Einkauf das x-fache an Plastik in der Tüte. Oft bestehen Verpackungen aus verschiedenen Plastikarten und sind zudem gefärbt, was recyceln erschwert bis unmöglich macht. Das zu ändern, grundsätzlich zu versuchen Plastikverpackungen im Handel und Industrie zu reduzieren und eine hohe Recyclingquote zu erreichen
sollte auf Bundesebene Thema sein. Die Plastiktüte selbst ist doch nur ein kleiner Teil des Problems.

@wenigfahrer

"Da ist noch nie etwas in Plastik eingeschweißt gewesen, die Verteiler ( meist Junge Menschen ) stecken die so in den Briefkasten."

Erst gestern im Briefkasten gehabt: Werbung von Selgros, Real, Netto und einige Andere als gesammelte Werke in Plastikfolie eingescheißt - und zwar jede Woche.

"Muss ich dann an Bohnen oder Möhren bei wiegen an jedes einen Preis machen, weil es keine Tüte mehr gibt.
Noch bescheuerter geht wohl nicht, ich schmeiße nichts ins Meer."

Ich bin sicher, die Kassiererin akzeptiert es, wenn Sie Ihre Möhren als Bündel abwiegen und mit EINEM Preisschildchen versehen. Sie können auch jede Möhre einzeln bekleistern, hat die Kassiererin beim scannen wenigstens was zu tun.
Sie selbst brauchen auch nix ins Meer zu werfen, macht oft der Wind, die Deckel der gelben Tonnen sind dann schnell offen und das Zeug fliegt durch die Gegend.
Von den Exporten unseres Plastikmülls nach Asien übers Meer ganz zu schweigen.

Es ist doch im Grunde so einfach...

Es ist doch im Grunde so einfach. Verbietet diesen ganzen Plastikkram und Ruhe ist. Plastiktüten, Einweggeschirr vom Plastikbecher, bis hin zu Messer und Gabel, weg damit. Braucht kein Mensch, landet glimpflichsten Fall nur im Müll und verbraucht in der Produktion wertvolle Ressourcen und Energie. Gleiches gilt für Getränke. Weg mit dem PET Mist und zurück zum Mehrwegglas und am besten gleich mitgebrachte Behältnisse gestatten!
Junge, Junge, Junge....

Irgendwas mit Klima oder Umwelt

kommt immer gut, wenn sich Politiker oder Parteien profilieren wollen.
Ein solches greenwashing oder grün-södern war zu befürchten, deshalb bleibt Schulze auch die Erklärung schuldig, warum sie nun ihre Meinung geändert hat.

Dass es sich hier nur um Populismus handelt wird auch dadurch klar, dass der Zweck der Maßnahme nicht erklärt wird (wie schon beim EU-Verbot von Trinkhalmen).
Die Reduktion von Plastikmüll kann es definitiv nicht sein, denn da gäbe es tausend andere Produkte, deren Verbot eine um den Faktor 100 bis 100.000 höhere Einsparung versprechen würden (zB alle Molkereiprodukte in Pfandgläser abzufüllen).

Die Vermeidung von Plastik im Meer kann es auch nicht sein, denn sonst würde man die Entsorger und die Strandbesucher verhaften, und nicht alle Supermarktkunden.

Was also soll dieses Verbot bringen, außer dass man sich mit "irgendwas mit Klima/Umwelt/Öko" in Verbindung gebracht hat.
Das sind armselige Vorschläge am Problem vorbei, Scheinaktionismus, Versagen.

@09:26 yolo

Wenn Sie Ihre Energie statt in verklausulierte Ablenkungsmanöver, die letztlich den Nenner tragen "Afrika ist schuld" (diesmal dankenswerterweise mal ohne das Pseudoargument des Bevölkerungswachstums), in konstruktive Lösungsvorschläge stecken würden, wäre sie sinnvoll eingesetzt.
Die Alternativen zur Plastiktüte gibt es, Sie zählen selbst welche auf, die eine sehr viel positivere Ökobilanz haben: also - die kreative und politische Energie in Umsetzung investieren; Kenia, Ruanda, Bangladesch, Italien (!) und Metropolen wie Neudehli und San Francisco machen's vor.

Die Ministerin ist mit Verboten und anderen

unausgegorenen Ideen schnell bei der Hand.
Alternativen dazu können sie und ihre Ministerialbeamten selten, gar nicht oder nur schlecht durchdacht anbieten.
Alterative zu den Plastiktüten wären Papiertüten, die eine erheblich schlechtere Umweltbilanz aufweisen, wie sehr hoher Wasserverbrauch, Energieaufwand usw., über Baumwolle als Verpackungsmaterial für Tüten trifft das Gleiche zu.
Es wird nur funktionieren, wenn jeder seine eigene Verpackung zum Einkauf mitbringt - das wird in den Supermärkten vorübergehend zu einem Chaos führen, weil diese dafür umgebaut werden müssen und mehr Personal benötigt würde.
=> Au Weia - Gewinnminderung.

Reduzierung allein reicht bei Weitem nicht

Wenn wir uns einmal konkret vor Augen führen, in wie vielen Bereichen wir Plastikmaterial verarbeiten - und zwar weltweit -, dann kann es nicht mehr nur um Vermeidung von Tragetaschen gehen. Es müssten ausreichend Systeme geschaffen werden, die dieses Material, das die Umwelt in so großem Ausmaß verschmutzt, am besten recyclebar wieder verwerten. Sollte dies nicht möglich sein, dann dürfte dieses Material nicht mehr hergestellt werden, da es eine Bedrohung für die Lebensverhältnisse der Menschheit darstellt. Aber ein erster Schritt wären Auflagen an die Unternehmen, dort auf Plastik zu verzichten, wo es möglich ist z.B. in der Verpackungs-Industrie. Bisher war es halt sehr bequem, unseren ganzen Plastik-Müll zu exportieren, wohl wissend, dass er dort nicht bearbeitet würde, wo er hingekarrt wurde. Dafür sollten wir jetzt bezahlen müssen.

10:08 von Koeln 2019

“Ein Drogeriemarkt bietet austauschbare unifarbene Stofftaschen. Vorbildlich!“

Genau die habe ich in gefaltet in meiner Handtasche und im Auto. Gefällt sie nicht mehr oder ist kaputt, kann man sie austauschen. Ich finde das ebenfalls eine gute Idee.
Erdbeeren sind im Supermarkt in der Schale aus Karton, wie beim Erdbeerfeld zum selber pflücken. Gewogen wird an der Kasse aus gutem Grund. Wiederverwendbare Netze gibt's bei uns schon lange. Die sind logischerweise aber nicht geschenkt.

Ich sitze gerade

vor einer Platikschale mit Fertigsalat. Da ist ein kleines Plastikbecherli mit Dressing drin. Ein kleines Plastiktütchen mit Croutons. Und eine Platikgabel. Schließlich ein Plastikeinsatz mit ein paar Rosinen und zwei Stücken Käse.
Sehr lecker, und wenn ich den Salat gegessen habe, fliegt der ganze Platikkrempel in den Müll. Welche Tonne, ist mir egal. Mal gelb, mal schwarz, wie mir gerade so ist. Sollen sie doch Tüten verbieten, ich produziere so viel Plastikmüll wie möglich. Warum? Das ist mein persönlicher Protest gegen den Ökoterrorismus dieser scheinheiligen Politiker von SPD, CDU und Grünen.

@kommentator_02

"Als Alternative für die Obst- und Gemüsetütchen
bieten die Discounter und Supermärkte jetzt unverschämt teure Netze an, die 10 mal so viel Kunststoff enthalten. "

Ich erinnere mich gerade an meine Kindheit zu DDR-Zeiten, da hat uns die Mutter mit genau solchen Netzen zum Gemüsehändler oder in die Kaufhalle gejagt um Äpfel oder Ähnliches zu holen. Schon damals haben wir begriffen, das die Netze NICHT zum WEGWERFEN gedacht waren. Meine Mutter rennt heute noch damit rum, die Dinger halten einfach immer noch.
Ja, sie sollen die immer wieder verwenden.
Man kann sich aber auch anstellen...

@10:24 von Tarek94

Für Leute wie Sie braucht man 2000 Anschläge und nicht 1000. Ich hielt es nicht für notwendig, zu schreiben, dass mein Eindruck von der Insel bereits 15 Jahre her ist, und dass dieses Thema damals noch nicht so aktualisiert war. Zweitens habe ich nicht behauptet, dass der Müll aus Deutschland stammte. Die Fischer meinten, der stamme von den großen Frachtern, die gründlich gereinigt werden, bevor sie zuhause einlaufen.

Warum nutzen Sie und andere solche Beschreibungen ohne jede Anklage dazu, mir vermeintlich "einen mitgeben" zum müssen? Wie sollte ich wohl darauf reagieren?

Plastiktüten, Plastiumverpackungen,

Getränkebecher/Flaschen, Spielzeug und vieles mehr aus Plastik gehören drastisch reduziert.
Die Hersteller solcher Produkte sollten eine Deadline gesetzt bekommen, ihr Warensortiment durch andere Materialien zu ersetzen.

Am 11. August 2019 um 10:26 von Margareta K.

"Ich arbeite in einem Verlagshaus, das Zeitschriften und Bücher unterschiedlicher Verlage vertreibt. Wir sind auch Ansprechpartner für private Abonnenten. Vergangenes Jahr teilten wir den Kunden mit, dass Zeitschriften ab sofort ohne Plastikhülle, nur mit Banderole, verschickt werden. Seit dem können wir uns, vor zum Teil in unverschämten Ton gehaltenen (mündlich und schriftlich), Reklamationen nicht mehr retten. Warum? Zeitschriften zerissen, nass, nur noch halb usw."
#
#
Streifbänder werden schon seit mehr als 100 Jahre zum Versand von Zeitungen genutzt. Es gab und gibt starke Qualitätsunterschiede dieser Streifbänder, auch die Zusteller müssen in die Pflicht genommen werden.
Wenn es vor 100 Jahren geklappt hat Zeitungen in Streifbänder zu verschicken, sollte das Heute auch möglich sein.

Schrammelvatti, 10:19

Den Sinn der Netze nicht verstanden???

Doch, nur leider haben Sie meinen Beitrag nicht verstanden. Ich kritisierte, dass solche Netze aus Kunstfasern hergestellt werden.
Und den unverschämten Preis von 1,-- € / Stück (gestern gesehen).

Aber jeder denkt nur so weit wie er kann und will.

Wie Sie mit Ihrem Beitrag ja perfekt unter Beweis stellen.

Noch ein Vorschlag

Frau Schulze meldet sich wieder und weil sie sonst nicht auffällt, kommt das Sommerloch genau richtig. Seien sie sicher Frau Schulze, was für sie neu und erwähnenswert ist, kennt der Bürger schon sehr lange. Vor einiger Zeit habe ich ähnlich interessante Vorschläge gelesen und zwar auf einem Automaten für Kondome. Dort stand "Jute statt Plastik". So als Anregung für Ihren neuen Vorschläge.

10:19 von Schrammelvatti

“Aber jeder denkt nur so weit wie er kann und will“

So ist das. Auch so Sprüche wie “ich schmeisse meine Tüte nicht ins Meer“ passen dazu.
Hier in unseren örtlichen Geschäften kosten diese 'unverschämt teueren Netze' 2Stück 1,99€.
Davon hab ich mehrere. Und auch Kirschen kommen da rein, allerdings keine Erdbeeren.

Hanf statt Plastik - das ist nicht so neu..

Umweltministerin Schulze plant … Wie schon gesagt, gutes "Öl ist nur das, welches dort verbleibt, wo die Natur es hingetan hat - ist es erstmal gehoben, ist eigentlich egal was damit geschieht - deshalb sollte die ganze Ölförderung auf homöopathische Dosen und Handpumpen umgestellt werden … Und wenn der nächste Schäfer sagt, er muss die Wolle wegschmeißen, weil sie nicht zu gebrauchen ist, gleich mit dem Knüppel draufhauen, auf die, die einen unserer wertvollsten Rohstoffe zu einer "Müll-Existenz" verdonnern.
Und wenn wir nicht so arm währen, dann würden wir uns unser täglich Futter ja auch von der "Frischetheke" hohlen und nicht das verpackte Zeug aus der Kühltruhe ziehen - obwohl sich letzteres im Jutebeutel vielleicht besser machen würde.

Als ich ein teenager gewesen bin...

... da hat man festgestellt, dass Papiertüten schlechter für die Umwelt sind, als Plastik, weil dafür Bäume gefällt werden müssen. 100% Altpapier gibt es nicht, es muss immer was frischen beigemischt werden.

Tarek94, 10:24

Die Inseln aus Plastik kommen nicht aus Deutschland, hier wird der Muell inklusive Plastiktueten verbrannt.

Nur der Teil, der nicht exportiert wird.

die Verbote kommen

Was kommt als nächstes?
Wahrscheinlich: Jeder Urlauber, Dienstreisende darf max. 3mal im Jahr fliegen. Das gilt aber nicht für Bundestagsabgeordnete insbesondere die grünen Vielflieger.

Plastiktüten sollen verboten werden

Plastiktüten werden deutlich seltener benutzt, da braucht es doch kein Verbot! Teurer werden lassen und dadurch weiter reduzieren bis sich die Alternativen durchgesetzt haben. Ich habe IMMER einen Leinenbeutel dabei und erledige meine größeren Einkaufe mit "Hackenporsche".

In Gebrauch habe ich aber auch die großen IKEA Tüten. Den Müll sammele ich in Plastikbeuteln. Ich habe es ohne probiert und der Aufwand, den Eimer zu Spülen sehe ich nicht als umweltfreundlicher.

Ein Verbot von schlecht recycelbaren Verpackungen sollte kommen. Dazu zählen Verpackungen aus unterschiedlichen Materialien und (z. B.) schwarz gefärbte Obstschalen.

Plastiktüten verbieten, welch

Plastiktüten verbieten, welch politische Heldentat. Machen Plastiktüten doch einen Anteil von 0.83% des Kunststoffinlandverbrauchs in Deutschland aus.
MfG

Schon stark, zu sehen, wie

Schon stark, zu sehen, wie die Fraktion der Individualisten hier Schaum schlägt wegen eines Mini-Vorschlages einer Ministerin. Es ist ja noch nicht mal so, dass Plastiktüten beteits verboten wären - aber alle Welt zerreißt sich aufs Kindischste das Maul darüber, wie unerträglich die Verbotskultur sei.

Ich persönlich glaube nicht, dass irgend jenandes Lebensqualität durch ein Plastikverbot im Mindesten eingeschränkt würde.

Am 11. August 2019 um 10:29 von buerdi

" Erst gestern im Briefkasten gehabt: Werbung von Selgros, Real, Netto und einige Andere als gesammelte Werke in Plastikfolie eingescheißt - und zwar jede Woche. "

Kann ich nicht bestätigen, hab ich gerade alles aus dem Briefkasten geholt, machen die jungen Menschen nämlich Samstag oder Sonntag Vormittag.
Alles lose ohne Verpackung, scheint Regional wohl unterschiedlich zu sein.

Ja meine Plastiktüte die aus dem Container durch den Wind fliegt, geht auf die Große Reise von 600 Kilometer Luftlinie bis zum Meer.

Die Verursacher die das Zeug in Meer verbringen wollen wir lieber mal nicht benennen, aber lassen wir das, nächste Woche treiben wir was neues durchs Dorf.
Deutschland dreht zur Zeit völlig durch.

@mac tire

haben Sie schon mal beobachtet, mit was für Händen/Fingern loses Obst/Gemüse im Supermarkt betatscht wird? Bei dem Gedanken, dass ich das anschließend verzehren soll, wird mir übel. Da hilft kein Waschen, das muss schon desinfiziert werden. Bei allem Umwelthype sollten wir die Hygiene etc. nicht vergessen. Und seit es keine Plastiktüten mehr gibt im Supermarkt, muss ich meine Mülltüten kaufen. Wo ist da der Unterschied?

Toll!

Diese Frau fängt endlich an ihr Ressort anzunehmen. Wenn wir - die Menschen in Deutschland - zu unwillig oder dumm sind den Ernst der Lage zu erkennen, braucht es Verbote! Das ist politische Steuerung.
Danke

Margareta K., 10:26

Vergangenes Jahr teilten wir den Kunden mit, dass Zeitschriften ab sofort ohne Plastikhülle, nur mit Banderole, verschickt werden. ... Zeitschriften zerissen, nass, nur noch halb usw. ... Nun sind wir erneut auf der Suche nach einer plastikfreien Alternative.

Als ich während des Studiums in den Semesterferien als Zusteller bei der Post gearbeitet habe, war keine einzige Zeitschrift in Plastik eingeschweißt. Und doch zerissen sie nicht.

Man sollte nicht die

Man sollte nicht die Plastiktüten als Alibi benutzen, um über eine verkorkste Umweltpolitik hinwegzutäuschen ("Hauptsache wir tun was"). Die Industrie ist gefordert, zB die unsinnigen Umverpackungen in zahlreichen Produkten zurückzufahren.

Um es kurzu zu machen: Ohne Veränderung der Doktrin des kapitalistischen Geldstrebens wird das alles nur ein Alibi sein. Man braucht eine Grundsatzdiskussion, ich kann die Gegenargumente nicht mehr hören. Die Bequemlichkeit und Gewohnheit muss durchbrochen werden. Aber wer redet schon über alternative Überlebens-Grundlagen? Da ist man ja schon wie im Mittelalter an den Pranger gestellt-......... auch weil die Leute einfach nie drüber nachgedacht haben, dann kommt sofort die Angst. Sorry, aber das ist manchmal nicht mehr ernst zu nehmen

Jede Woche

finde ich im Briefkasten einen dicken Packen Werbung, der in Plastikfolie eingeschweißt ist. Fliegt so, wie er ist, in den Papiermüll. Die Mühe, die Platikfolie davon zu entfernen, mache ich mir nicht. Verbiete es halt, Svenja!

@09:50 Fred Pelze

Da sind Sie in der Schule entweder zu früh gedanklich ausgestiegen oder hatten schlechte Lehrer*innen: Das natürlich in der Umwelt vorkommende und im Ökokreislauf vorhandene Element CO2 entfaltet seine gefährliche und das ökologische Gleichgewicht zerstörende Wirkung, wenn es zuviel freigesetzt wird. Es absorbiert z.B. die Wärmeabstrahlung von der Erde und heizt so die Atmosphäre auf; deshalb heißt es "Treibhausgas". Ist die Konzentration in der Luft zu hoch, behindert es zudem in der Lunge die Sauerstoffaufnahme.
Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass die globale Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert um da zwei bis vier Grad Celsius steigen wird (u.a. Climate Change 2013: IPCC, 2016) mit verheerenden Folgen. Das Tempo dieser Entwicklung übersteigt alles, was in der Zivilisationsgeschichte bis dato geschah.
All die Schüler*innen bei fridays for future haben das gelernt und geben so manchen Nachhilfe, unterstützt durch den Support tausender wissenschaftlicher Fachleute.

Tüten abgeschafft, keine Ersparnis, nur mehr Kosten

Hier in Australien habe ich bis vor kurzem Tüten bei jedem Supermarktkauf kostenfrei dazu bekommen - es sei denn ich lehnte ab, da ich meine eigene Tasche dabei hatte.

Was ich meistens auch tat - manchmal aber auch nicht.
Die Tüten kamen zu Hause in den Schrank und wurden als Mülltüten weiterverwendet.

Vor einigen Monaten hat man uns dann weisgemacht dass besagte Tüten "single-use" (dt. Einweg) seien, und sie abgeschafft.

Nun kaufe ich (gegen *Geld*) Mülltüten. Mein Plastikverbrauch hat sich in keiner Weise geändert, ich gebe nur nun Geld aus für Dinge die ich sonst umsonst bekam.

Zusammenfassung - aus rein meiner Sicht nur Abzocke.

@um 09:58 von fathaland

@um 09:58 von fathaland slim
Das Klima ist Teil unserer Umwelt.
....
Ja, aber man kann ein Klima nicht schützen; die Umwelt dagegen schon.
Klima beeinflusst unsere Umwelt. Das Klima dagegen von so vielen mächtigen Faktoren abhängig, dass der Mensch dagegen ein Winzling ist.
Klimarettung ist ein Narrativ des Sozialismus, um Menschen in die Haftung zu nehmen für die eigene Sache. Es ist populistisch und versetzt Menschen in Panik und Angst, statt ihnen einen Ausweg und einen Schutz während des Klimawandels anzubieten.

Umwelt gehört geschützt,weil diese im Gegensatz zum Klima, tatsächlich durch den Menschen eine Belastung findet.
Würde man im Rahmen einer Luftverschmutzung auf Kohleverfeuerung etc verzichten, würde ein Schuh daraus.
CO² allerdings zum Klimagift auszurufen, ist das völlig absurd unwissenschaftlich.
Es ist ideologisiert und falsch.

@09:53 pearljam

Da haben Sie was richtiges gelernt: Ziel - Maßnahmen - Prioritäten... Dazu kommt aber noch, dass bei drängenden Problemen und steigender Gefährdung eine Zeitachse der priorisierten Maßnahmen unerlässlich ist, so dass unterschiedliche Maßnahmen nicht nacheinander sondern parallel angegangen werden. Leicht zu verstehen - und schon fällt der Vorwurf "Aktionismus" in sich zusammen.

dann aber nicht wieder auf halber Strecke stehen bleiben....

Stillegung der Tütenindustrie, Verbot der Plastikherstellung, Kontrolle und saftige Geldstrafen müssen folgen

@10:01 wenigfahrer

Schon mal etwas vom Ökokreislauf gehört? Dinge wie Plastik landen im Meer, auch wenn Sie es nicht am Strand direkt hineinwerfen; Fische verzehren Mikroplastik, auch wenn Sie sie nicht direkt am Ufer damit füttern.
Und jetzt empfiehlt es sich, nochmal über die Verwendung des Begriffs "bescheuert" nachzudenken.

Unternehmen zu weniger Müll u. Recycling verpflichten

Seit Jahrzehnten sammeln in Deutschland Bürger für den grünen Punkt, um so zum Recycling beizutragen und die Umwelt zu schonen. Doch die Politik setzt Gesetze garnicht richtig um. Denn ein grosser Teil des grünen Punktes wird einfach verbrannt. Dabei ist Recycling möglich. Nach den anfänglichen Investitionen wird das Recycling auch für die Unternehmen günstiger. Das Problem ist aber, dass die Politik Recycling nicht verpflichtend gemacht hat. Ganz Deutschland sammelt, Politiker reden in der Öffentlichkeit von Umweltschutz, doch die Realität was dann in den Unternehmen umgesetzt wird ist eine ganz andere. Ganz Deutschland sammelt ohne die erhoffte Wirkung zu erzielen. Die Unternehmen müssen verpflichtet werden recyclingfähiges Material einzusetzen und auch wiederzuverwenden. Insgesamt muss der Müll und Verpackungen reduziert werden. Nur über Strohhalme oder Tüten zu reden ist noch kein Konzept.

Wir brauchen eine europäische Lösung

Immer mehr nationale Alleingänge in Umweltschutz hilft nicht nachhaltig, sondern bleibt reine Symbolpolitik. Aber leider ist das für diese Regierung symptomatisch. Mit den Grünen am Ruder wird das allerdings nicht besser werden...

Was mich immer wieder erstaunt,

ist die Frage nach der Entsorgung des gewerblichen Plastikmülls. Ich habe zwar keine Zahlen parat, aber der übersteigt den Haushaltsmüll bestimmt bei weitem. Kein Versender kommt ohne Luftpolsterfolie aus. Jedes einzelne Schräubchen wird bei z.B. Beschlägen in Folie verpackt. Warum gibt es kein Rücknahme und Verwertung der tonnenweise verwendeten Plastikeimer für Farben etc. Die Liste könnte ich ewig weiterschreiben.
Warum ist das in der Diskussion außen vor?

einscannbare Pfandbecher statt Einweg To Go Becher

Insgesamt muss weniger Müll entstehen, auch bei den To Go Bechern. Da muss man alle verpflichten wiederverwendbare Pfandbecher anzubieten. Das würde auch bei Kaffeeautomaten funktionieren, wenn die automatisch den Pfandbecher erkennen würden. Nur teurer machen, wie letztens politisch vorgeschlagen, reicht nicht. Es geht um einen Systemwechsel. Wenn nur noch wiederverwendbare Pfandbecher, die einscannbar sind, verwendet werden und die dann zurückgebracht werden enststeht der Müll erst garnicht. Auch kann man beim Eis besser ein Hörnchen als einen Becher nehmen, dann produziert man keinen Müll. Bei den überquillenden Mülleimer mit Plastikschalen aus den zahlreichen Imbissbuden muss man sich etwas überlegen. Mehrweggeschirr in der Gastronomie könnte die Umweltverschmutzung zukünftig eindämmen. Genauso wie der ganze Müll der beim Essen bei MC Donalds produziert wird, muss radikal eingedämmt werden. Hierzu muss der Gesetzgeber tätig werden.

Sie unterstellen mir ständig ein einziges Narrativ "Afrika ist Schuld".
Nein, das denke ich nicht.
Wenn sie aufmerksamer lesen und darüber nachdenken würden, habe ich unsere eigene politische Ausrichtung in Frage gestellt.
Wie entscheidet man sich nun?
Für Ökologie oder Afrikahilfe?
Bedeutet das aber im Umkehrschluss, dass man Afrika erneut ökonomische Vorschriften machen wird und führt das dazu, dass man Afrika ökonomisch gesehen erneut kolonialisieren könnte?
Oder wird China das Rennen machen, welches in Afrika bereits eh den Löwenanteil ökonomisch erarbeitet, im Vergleich zu Europa?
Es ist eine Haltungsfrage. Das diese Frage ausgerechnet die Freunde des Haltungsjournalismus aufregt, ist spannend.

Man benötigt einfach ein klares Ziel für das eigene Land oder die EU( wie man will).
Ob man damit allerdings noch Gewinne am Weltmarkt generieren kann, ist eine ganz andere Frage, die sich aber im Kontext zwangsläufig ergibt.
Ist man selbst so groß, dass man Afrika noch lenken könnte?

@ Tada, 09:03

Wenn man lange genug sucht, findet man immer “Gründe“, die gegen einen durchaus sinnvollen Vorschlag sprechen. Es geht darum, Kunststoffe in der Umwelt zu vermeiden, denn davon landet nachweislich viel zu viel in den Meeren; müssten Sie mitbekommen haben.
Kaufen Sie sich doch eine der großen Plastik-Einkaufstaschen, werfen Sie die nicht nach dem Auspacken zu Hause weg, sondern verwenden Sie sie dauerhaft weiter. Wäre schon mal ein Anfang.
Allemal besser sind ein paar Stofftaschen, die kann man im Auto lassen, ab und zu waschen, und gut is.

Die angebotenen Netze sind zwar teuer,

aber sinnvoll: ausser dem Transport von
Obst/Gemüse sind sie auch ein guter Schutz gegen Fruchtfliegen, die durch das engmaschige Netz nicht hindurch können.
2 Netze für 1 Euro (wiederverwendbar) wäre o.k.

Tüten

Sicher doch, mal ganz schnell Plastik Tüten verbieten (was ja nicht verkehrt ist) und als Alternative wird die Industrie ein paar zig Tausend mehr Bäume abholzen um Papier Tüten herzustellen.
Also, die Wälder Kanadas gehen drauf für Ess Stäbchen in Japan und Papier Tüten in Deutschland. Sehr überlegt vorgetragen.

Verpackungen reduzieren

Sämtliche Verpackungen im Supermarkt müssen überarbeitet werden und nur noch wiederverwendbare und sortierbare Materialien eingesetzt werden. Styroporverpackungen von Geräten müssen umgestellt werden auf Verpackungen aus Karton Formschalen. Wichtig ist auch das grundsätzliche reduzieren der Müllmengen.

Oh liebe Politiker..........

jetzt wirds langsam lächerlich.
Das Plastikproblem hätte man schon vor Jahren verhindern müssen. Obst und Gemüse ist einzeln verpackt, Schwachsinn.
Die Einweg Flaschen gehören weg, ein Wahnsinn was da anfällt, geht auch mit Mehrweg und Glas.
Zum einkaufen hab ich Stofftaschen in der Handtasche, das liegt auch am Verbraucher.
Ich sehe leider keinen wirklichen Ansatz, das Thema anzugehen, alles nur bla, bla.

Ich bin ganz sicher, wir

Ich bin ganz sicher, wir brauchen vernünftig denkende Politiker die den Ernst der Lage verstehen und entsprechend handeln. Aber keine Verbote.

10:29 von buerdi

[…] Sie können auch jede Möhre einzeln bekleistern, hat die Kassiererin beim scannen wenigstens was zu tun. […]
Toll. Da hat was gewonnen da die Zettel wegen dem Thermotransferdruck beschichtet sind.

[…] Sie selbst brauchen auch nix ins Meer zu werfen, macht oft der Wind, die Deckel der gelben Tonnen sind dann schnell offen und das Zeug fliegt durch die Gegend. […]
Wahrscheinlich stehen bei Ihnen ständig alle Tonnen offen und stehen an der Küste.

Plastik im Meer kenne ich vom Tauchen am roten Meer. Es sind allerdings nicht die Taucher sondern die Einheimischen die ihre Abfälle beim Badeausflug ins Meer schmeißen.

In Luxemburg gibt es für einen Euro stabile Einkaufstaschen aus Kunststoff. Unsere halten schon über 10 Jahre. Und wenn die doch mal kaputt gehen bekommt man im Tausch kostenlosen Ersatz.

@um 11:04 von zeroo

Denn ein grosser Teil des grünen Punktes wird einfach verbrannt. Dabei ist Recycling möglich.
---
China hat den Recyclingmüll gern gegen gute Devisen genommen;dabei hatten sie gar keine Recyclinganlagen, die sich der Europäer so vorstellte. Egal. Dort verdreckte man die Welt und es war weit weg, bis China die Handbremse anzog und die gelben Säcke nicht mehr wollte. Nun ertrinkt Europa im Müll, ähnlich wie Afrika in unserem Elektromüll ertrinkt. Sauberkeit des eigenen Landes hatte oft Vorrang und man gaukelte den Bürgern vor, der Müll sei recycelt und die Politik hätte ihre Hausaufgaben gemacht.
Doch Pustekuchen.

Nun wird es eng und man hat versäumt, in Sachen Ökowirtschaft nachzurüsten.
Allerdings in China, in Afrika und dort, wo man den Müll aufarbeiten wollte.

China ist kein Entwicklungsland mehr, auch dann nicht, wenn es noch kräftige Entwicklungsgelder bekommt. Man hätte die Gelder an Bedingungen knüpfen müssen.
Hat man versäumt; bis heute; auch die Grünen!

Frau Schulze sollte mal einen Monat

auf einer Mülldeponie resp. in einer Verbrennungsanlage arbeiten und wenn ihr das zuwider ist einfach mal nachfragen oder noch besser in die Statistiken ihres eigenen Ministeriums schauen. Plastiktüten haben nach Angaben des Umweltbundesamtes* in D einen Anteil von 0,71 % des gesamten Plastikmüllaufkommens. Warum steht das eigentlich nicht im Artikel? Achja...da würden ja alle Leser merken, dass es sich bei der Initiative um einen dieser üblichen Nonsensvorschläge handelt mit denen aktive Umweltpolitik vorgetäuscht wird.

*https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/4453.pdf

@ 10:42 und 10:54 von sagen: Das ist inkonsequent

In Ihrem recht überschäumenden Kommetar 10:42 positionieren Sie sich ja deutlichst zur Frage des Umweltschutzes (Zitat): "Sollen sie doch Tüten verbieten, ich produziere so viel Plastikmüll wie möglich. Warum? Das ist mein persönlicher Protest gegen den Ökoterrorismus dieser scheinheiligen Politiker von SPD, CDU und Grünen."

Und dann so eine inkonsequente Handlung ?

Zitat: "Jede Woche finde ich im Briefkasten einen dicken Packen Werbung, der in Plastikfolie eingeschweißt ist. Fliegt so, wie er ist, in den Papiermüll. Die Mühe, die Platikfolie davon zu entfernen, mache ich mir nicht."

Sollten Sie nicht besser die Plastikhülle im Wind davonflattern lassen und das Papier je zur Hälfte in den Plastik- und in den Restmüll werfen, um so die umweltgerechte Entsorgung beider Behälter bestmöglich zu stören und so noch deutlicher gegen den Ökoterrorismus zu protestieren ?

Oder Sie tun was beruhigendes.
Wie wär's mit einem Spaziergang über die nächste Mülldeponie ?

Gruß, zopf.

Permanenter Drang zur Gängelung der Bürger

Den deutschen Politikern, insbesondere jenen des linken Lagers, fallen zur Lösung aktueller Probleme immer nur zwei Dinge ein:
1. Noch mehr Verbote, Kontrollen und Bürokratie
2. Weitere Steuern und Abgaben.

Daß ist ein Armutszeugnis für diese Politiker, denn sie verstehen die Bürger nicht als mündige, einsichts- und veränderungsfähige Menschen, sondern als unmündige Dummchen, die man erziehen und maßregeln muss. Wer den Menschen so wenig zutraut, muss sich über den Verlust von Wählerstimmen nicht wundern.

@um 11:25 von zeroo

Sämtliche Verpackungen im Supermarkt müssen überarbeitet werden und nur noch wiederverwendbare und sortierbare Materialien eingesetzt werden.
...
Einfach gedacht, schwierig gemacht.
Wer für Globalisierung sein will, der muss auch für sichere Transporte, gute Verpackung und Frischegarantie eine Rechnung aufmachen.
Was wäre, wenn man alles Plastik von Jetzt auf Gleich in ökologisch sinnvolle Verpackung ummünzen würde?
Man bräuchte viel mehr ökologische Rohstoffe.
Die Abholzung des Regenwaldes würde rasant zunehmen, da die Nachfrage an Ökorohstoffen zunehmen würde. Hm.
Das Aufforsten könnte nicht schnell genug gehen.

Für mich ist deshalb klar, dass die Globalisierung an sich eine verfehlte Politik ist, gerade wegen der Ökobilanz.
Der Traum vom Weltmarkt macht unempfindlich für die regionalen Probleme.

Ich brauche den kürzesten Weg, weil ich dann auch eine alternative Verpackung als ausreichend vorfinden kann.
Ich brauche Recycling der Güter, die bereits im Umlauf sind; kein Bioraubbau

Gesetze gegen Mikroplastik in Kosmetik und Putzmitteln

Nicht nur Plastiktüten auch Mikroplastik ist immer noch ein Problem. Duschgel, Peeling, Lippenstift: In vielen Kosmetikprodukten und Putzmitteln steckt noch immer Mikroplastik. Die winzigen Plastikpartikel gelangen per Abwasser in die Umwelt und richten dort unabsehbare Schäden an. Hier müssen die Hersteller verpflichtet werden, kein Mikroplastik mehr einzusetzen. Eine Selbstverpflichtung reicht hier nicht.

@10:54 sagen

Individualsychologisch betrachtet schreiben Sie so wie jemand, der in der Trotzphase von 4-5jährigen stecken geblieben ist. Sozialpsychologisch betrachtet skizzieren Sie genau den Typus, weshalb man auf Vernunft, Einsicht, Freiwilligkeit und Bildung allein nicht setzen kann.
Übrigens: Jedes Rechtssystem setzt auf Ge- und Verbote.

@10:42 sagen

Unsäglich, wie anscheinend genussvoll Sie Ihren Antiökoterror darlegen und zelebrieren. Andererseits aber auch aufschlussreich - Argumenten gegenüber ist so eine Haltung wohl völlig immun.

Wie dummpopulistisch geben sich doch die Politiker

der ehemaligen Volksparteien, damit sie politisch irgendwie überleben. Sie rennen einer Schulabbrecherin nach, die auch keine Lösungen, sondern nur vage Forderungen hat, sie wollen eben noch geförderte Heizungsanlagen verschrotten, den Bürgern teure und uneffektive Elektro-Blechkarossen verkaufen, vermüllen die Städte mit Elektroschrottrollern - bauen Tausende Windräder, die sich nur für Investoren und vom kleinen Enverbraucher alimentierte Betreiber rechnen und verschandeln mit gewaltigen Solarparks jene Gebiete, in denen einst Wälder standen. Und sie bekommen nichts in den Griff. Trotz allem hektischen Umhergeirre. Denn den Wahnsijnn zahlen müssen die, die nix davon haben, aber jeden Tag das gleiche Schlafengehenmärchen aufgetischt bekommen. Mit Umweltschutz hat das alles nix zu tun, wenn man wollte, könnte man da anfangen, wo es nötig wäre. Aber dann wären ja noch mehr Wähler abspenstig.

Nicht nur debattieren sondern handeln

Was mir in letzter Zeit auffällt es wird von Politikerinnen u. Politikern fast jeden Tag neue Vorschläge gemacht und darüber debattiert jedoch wirklich gehandelt wird nicht. Ein altes Sprichwort heisst "Viele Köche verderben den Brei". Es sind einfach zu viele Politikerinnen und Politiker im Bundestag und in den Landtagen. Was Frau Schulze fordert wird von den Lebensmittelindustrien sicher nicht mitgetragen.

Zellophan

Obst und Gemüse in Pappschalen zu verpacken, so wie es schon einige Händler und Märkte machen, ist ein Anfang.
Die Schalen können (jedenfalls teilweise) wieder verwendet werden, sind eben auch Papp- und kein Plastikmüll.
Leider wird die so verpackte Ware dann oben drüber aber noch mit Frischhaltefolie (früher?: Zellophan) überzogen. Bei Käse und Fleisch ist das tw. besonders krass - diese Folie reißt regelmäßig beim ersten Öffnen schon in Fetzen und kann nicht mehr wieder verwendet werden.
Ansonsten sehe ich das Ganze ähnlich wie andere hier: Wir brauchen kein Rindfleisch aus den USA, keine Sojabohnen aus Brasilien. Und auch keine Mangofrüchte. Diese Mehrfachbeutel für Obst und Gemüse anzubieten, ist toll - das Angebot könnte um Mehrweg-Verpackungen für Fleisch- und Milchprodukte erweitert werden.
Noch besser: die Kunden zum Mitbringen eigener Verpackungen zu bewegen. Ware wird grundsätzlich nicht vom Laden verpackt - nur auf ausdrücklichen Wunsch.

Ökobilanz Baumwollbeutel

Hab gestern ein paar Sachen im Städchen eingekauft.

Ein sperrigeres Teil paßte nicht mehr in meinen Rucksack, aber ich hab ja immer einen zusätzlichen Baumwollbeutel dabei.

Den hat meine Tochter im Kindergarten bemalt und mir geschenkt, das war vor etwa 21 Jahren.

Welche Ökobilanz dieser Baumwollbeutel wohl hat ?

Am 11. August 2019 um 11:04 von andererseits

"Schon mal etwas vom Ökokreislauf gehört? Dinge wie Plastik landen im Meer, auch wenn Sie es nicht am Strand direkt hineinwerfen; Fische verzehren Mikroplastik, auch wenn Sie sie nicht direkt am Ufer damit füttern.
Und jetzt empfiehlt es sich, nochmal über die Verwendung des Begriffs "bescheuert" nachzudenken."
#
#
Schon mal etwas vom "grünen Punkt" gehört?
Der deutsche Verbraucher Zahlt die Summe X damit die Verpackungen recycelt werden. Das dieser Verein den Müll in andere Länder verkauft und noch gewinne macht, wollen Sie jetzt wirklich dem Verbraucher anlasten?
Das Sie noch das Wort Ökokreislauf für dieses Schmutzige Geschäft benutzen kommt Ihrem Begriff sehr nahe.

irgendwo muss man anfangen ...

Bestimmt eine Alternative ein tausendfach benutzbarer Stoffbeutel im Gegensatz zur Plastiktüte (wobei ich die auch immer sehr oft benütze). Bei Obst u. Gemüse hat für mich eine Verpackung auch etwas mit Hygiene zu tun (hier sollte man Klarsichtfolien aus kompostierbaren Materialen verwenden).

Was unterbunden werden muss, ist, dass die Industrie umweltfreundliches Verhalten ausnutzt. Z.B. ein Nassrasiereraufsatz kostet über 2€/Stück, ein kompletter Einwegrasierer mit Stiel 0,13€ /Stück (ist doch eine Frechheit, wenn umweltfreundliches Verhalten noch bestraft wird).

Ich denke eine Gängelung des

Ich denke eine Gängelung des Bürgers ist unzweckmäßig. Siehe den Kommentar des users der soviel wie möglich Plastik Müll produziert oder dessen der das Plastik um seine Werbung nicht abmacht.
Die Leute gelangen in eine Trotzhaltung.
Sinnvollerweise müsste die Industrie und der Handel gezwungen werden auf Kunststoffe innerhalb der Produkte zu verzichten. Also in Scheuermilch und in Zahnpasta dürfen einfach keine Kunststoffkügelchen mehr herein!!
So funktioniert das und nicht über Verbot von Tüten, denn das ist Vorbei an der Sache.

@11:39 Martinus

Die Politik setzt nicht auf ein "entweder-oder", sondern auf ein "sowohl-als auch" mit Bildung, freiwilligem Engagement, mündigen Verhaltensänderungen etc., mit Anreizen (wozu übrigens auch die Steuerung über Steueränderungen zählt) und eben auch mit Verboten; das letzteres leider auch notwendig ist, können Sie u.a. an einigen in meinen Augen abstrusen Weigerungskommentaren hier im Forum ablesen.

Energiebilanz heranziehen!

Die Energie- und Ökobilanz muss herangezogen werden. Im Verhältnis zur Verwendungshäufigkeit sieht die selbst gegen Stofftaschen gar nicht so schlecht aus. Wichrig ist, dass diese Dinge konsequent eingesammelt werden und nicht in der Umwelt landen. Ist mE in D. bereits gegeben, die gelangen eben nicht ins Meer. Es liegt an den Bürgern: meine Tochter drängt mich, wieder Milch in Glasflaschen zu kaufen, ebenso Wasser. Funktioniert komplett - ich meine sogar, das Wasser aus Glas schmeckt weniger dumpf. Und den Dreck der Weichmacher trinkt man dann auch nicht. Ein bisschen Bequemlichleit aufgeben, ein bisschen mehr nachdenken und schon ist die Plastikflut stark reduziert. Und wenn ich Fleisch nur noch in der Blister-Packung angeboten bekomme, dann kauf ich das nicht! Der Handel reagiert sofort darauf! Wenn die GESAMTEN Kosten auf die Plastikverpackungen verursachergenau umgelegt würden, dann wäre der Kram nicht mehr so konkurrenzfähig. Ökonomisches Aus statt Verbot.

Es ist Wahlzeit

Immer kurz vor Wahlen sprudelt ja gerade die Kreativität unserer Minister. Und nach den Wahlen will dann keiner was von seinen Äußerungen wissen. Positiv an der ganzen Sache ist, daß friday für future endlich unsere Augen für den Klimawandel öffnet. Weiter so Kinder.

Am 11. August 2019 um 11:25 von zeroo

" Verpackungen reduzieren

Sämtliche Verpackungen im Supermarkt müssen überarbeitet werden und nur noch wiederverwendbare und sortierbare Materialien eingesetzt werden. Styroporverpackungen von Geräten müssen umgestellt werden auf Verpackungen aus Karton Formschalen. "

Ist ihnen schon mal aufgefallen wie man Karton und ähnliches herstellt, und welchen Rohstoff man dazu benötigt ;-).
Außerdem haben Karton der so fest sein muss, und Styropor auch noch unterschiedliches Gewicht.
Also unterschiedliche Transportleistungen die ja bekanntlich sehr ökologisch sind.

Wollen wir was verbessern oder verschlimmern ?.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Darstellung: