Ihre Meinung zu: Hongkong-Proteste: Mit Tränengas gegen Blockaden

10. August 2019 - 19:11 Uhr

Erneut demonstrieren Tausende in Hongkong - und wieder kommt es zu Auseinandersetzungen. Die Polizisten gehen gegen Blockaden vor. China erhöht den Druck auf die Sonderverwaltungszone.

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Kommentare

China ist das beste Beispiel ...

für die erfolglose Politik der EU und Obamas, ein Land durch einen wirtschaftlichen Schmusekurs zu demokratisieren!
Die Versuche Trumps den Aufstieg Chinas zu stoppen kommen zu spät!
China ist bereits zu stark und Hongkong hat sich an die chinesischen Werte anzupassen!
In ein paar Jahren ist China noch stärker, so dass auch der Druck auf Taiwan erhöht wird und die USA werden Taiwan sicherlich fallen lassen, um einen Krieg mit China zu vermeiden!

Mit Tränengas gegen Blockaden

Dergleichen soll es anderswo auch geben - das ist lapidar. DAs Problem ist, das sich China auf die Dauer die Selbstbeschränkung weder wird leisten können noch wollen. Die Demokratie ist in einer eindeutigen Kriese, seit der Ostblock begriffen hat, das man auch mit Wahlen die(Schein-) Integrität waren kann wenn man es richtig aufzieht und sich in den Zentren der Demokratien dieser seltsame Schlabberpopulismus breit gemacht hat, der auf Teufel komm raus nicht zugeben mag, das er ein (noch) weichgespülter Faschismus ist, der unsere Freiheit gleichfalls in den Orkus zu treten wünscht, führt man hierzulande einen zwei Fronten Krieg und starrt dabei auch noch auf die ganzen "Geburtswehen der dritten Welt" und das galoppierende Klima und den zerbrechenden glauben an die blühenden Wiesen des Kapitalismus … es ist zum Abk...

Ich bin voellig verwundert,

Ich bin voellig verwundert, das der Protest eine breite Basis durch alle Bevoelkerungsschichten bekommen hat. Ich stelle die traurige Vermutung in den Raum, das China millitaerisch eingreifen wird, und durchaus auch vor dem Ablauf des Sonderstatus. Es gibts nichts, das die KPCh daran hindern koennte oder wuerde. Es passt zu deren Profil, Stur und skrupellos. Man kann sich aber an allen 10 Fingern ausrechnen, das behoerdenintern der Austausch mit pekingtreuen Angestellen forciert wird, angefangen bei der Polizei, was sicherlich schon laeuft. Personalmangel an Gehirngewaschenen wird es nicht geben. Dann kommt die Reinigungsaktion, das "grosse Verschwinden". Eventuell bleibt dann der Einmarsch doch aus. So rechnet die KPch. Vermute ich. Westliche Interessen sind rein finanziell und die werden auch danach gestillt, oder man disponiert ein bisschen um.

19:33 von smirker

Korrekte Umschreibung der Lage.

Unklare Zusammensetzung

Inzwischen wird gegen so vieles demonstriert, dass sicher jeder auf die Straße gehen könnte.

Ein paar hundert Familien dort (oder wurde jeder in der Familie extra gezählt?), die für eine "bessere Zukunft" demonstrieren(?), alte Menschen hier, die aus Solidarität dabei sind, Sitzblockaden am Flugplatz (gegen was?) und ein sehr mobiler und manchmal aggressiver Block, der sich in den Straßen ein professionelles Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei liefert.

Hängen die wirklich alle zusammen, oder eint sie nur ein universelles Protestpotenzial?
Und wieviele sind es denn nun? Wie ist das einzuordnen?
Vor zwei Tagen hieß es hier bei TS: "Die Bevölkerung Hongkongs protestiert [...] Seit Juni gehen fast täglich Hunderttausende [...] auf die Straße".
Heute sollen es nur "tausende" sein?

Auch über den angeblichen "Generalstreik" erfährt man wenig, die Beeinträchtigungen kamen anscheinend v.a. durch Barrikaden und menschliche Blockaden zustande, nicht durch massenhafte Arbeitsniederlegungen.

19:33 von smirker ... hübsche Interpretation...

China ist das beste Beispiel für die Entartung dessen, was mit Demokratie mal gemeint war. Dafür, das man jeglichen Mist daraus machen kann, wenn man nur genug Kohle und Raketen hat um sich einen feuchten Schnodder um die Meinungen der eigenen Leute und der "Anderen" Zuschauer kümmern zu müssen - das geht weder auf ein Versagen des Westens (der Zeitweise einer völlig Berechtigungslosen Hoffnung auf besseres nachgehangen hat), noch auf mangelnden Einsatz zurück, sondern auf die schlichten realen Möglichkeiten einer gestandenen Atommacht gegenüber - es sieht so aus, als würden, sofern der Klimawandel keinen Strich durch die Rechnung macht, in zwanzig Jahren nur noch ein paar Waffenstarrende Blöcke gegeneinander stehen, von denen jeder sein ach so wichtiges politisches Eigenleben vor Übergriffen bewahren möchte -Sieht so die Aufhebung der Bürgerlichen Gesellschaft zugunsten einer totalitären Konkurrenz aus - na dann gute Nacht.

Verfall der Demokratie.

Warum soll es China besser gehen als Frankreich. In Hong Kong ( noch ) demonstriert man für die Demokratie und Freiheit und in Frankreich demonstrierte man für Mindestkonditionen des Lebens und das Recht dies zu äußern... Erstaunlich wie sich doch unterschiedliche Regime in manchem gleichen. Staatskapitalismus ( vormals Kommunismus ) geht mit Demokratie (auf dem Wege zu Eurokratie) Hand in Hand. Deswegen auch das lange Schweigen in Europa zum Aufstand in Hong Kong. Deutlicher kann auch bei uns der Verfall der Demokratie nicht bewertet werden.

19:46 von AlterSimpel

"Hängen die wirklich alle zusammen, oder eint sie nur ein universelles Protestpotenzial?"

Schoene Frage mit philosofischem Tiefgang. Antwort: Beides .... ein universelles Freiheitspotential vielleicht? Gemessen an der Realitaet natuerlich. Die China vor Augen fuehrt. Als abschreckendes, bedrohendes Beispiel. Sollte das nicht einsichtig sein? Wir sind es gewohnt, fuer alles und jedes auf die Strasse zu gehen, doch ich behaupte, die HKler nicht. Es ist nicht mit unserer Demo-kultur vergleichbar; und wenn man es trotzdem tut, ist die Frage nach einer klaren Zusammensetzung nur zu verstaendlich und ein Anzweifeln der Massivitaet zwingend, wenn man vor sich selber logisch bestehen will.

Es kann natuerlich auch noch anders(er) sein.

Britische Diktatur

Als Einwohner der Kronkolonie lebten die Hongkonger in einer Diktatur. Rechte vor allen Dingen für Arbeiter gab es nicht. Das wird gerne vergessen.
Interessant für mich ist nach wie vor, daß die Hongkonger, die 1997 einen britischen Pass hatten, - also Briten waren - nicht in Großbritannien einwandern durften.
Auch heute noch ist Hongkong ein extremer Klassenstaat. Sehr viele Leute leben in Käfig ähnlichen Räumen.
Daß die Peking nahe Parteien die Mehrheit haben, wird hier gerne verschwiegen. Gut finde ich, daß sich Peking zurückhält. Ich denke, das wird sich auch nicht ändern. Ihre Probleme sollten die Hongkonger untereinander klären.
Bis 2047 ist es nicht mehr allzu weit.

Das darf nun mal nicht sein, ist auch in Deutschland verboten. Wo bleibt da Kritik von TS, oder gilt als Entschuldigung, wie begründend dargestellt wird, daß man nicht identifiziert werden möchte?
So ist es doch auch in Deutschland, aber: Bei linken Vermummten und Krawalltätern greift die Polizei selten durch, bei Rechts dagegen greift die Polizei unter dem Wohlwollen der fordernden Medien hart durch, . Das zeigt die eigenartige Gesinnung der Polizei bzw. ihrer Auftraggeber, um medial wohlgesonnene linke Proteste nur nicht aufzureiben, und die fehlende gleichstellende Stellungnahme der Medien.
In Hongkong muß also die Polizei völlig zurecht eingreifen, auch wenn es den hiesigen Medien nicht paßt. Die Täter sollten das wissen!

Unterstützung für Hongkonger

Als Demokrat muß man wohl überlegen, ob man Produkte der VR China noch bedenkenlos
kaufen kann.

„Dranbleiben“ ist die einzige Option

„"Wir üben hier unser Recht auf Meinungsfreiheit aus, das wir im Moment noch haben und an dem wir auch festhalten wollen", sagte die 30-jährige Amanda“

Also bleibt ihr und ihren Mitstreitern gar keine andere Wahl, als den Druck gegen jene, die ihr dieses fundamentale Menschenrecht nehmen wollen aufrecht zu erhalten.

„Im Zentrum der chinesischen Sonderverwaltungsregion versammelten sich tagsüber Familien mit Kindern. Die Eltern wollten für eine bessere Zukunft ihrer Töchter und Söhne demonstrieren. Bei einer weiteren Kundgebung versammelten sich alte Leute, um die jungen Demonstranten zu unterstützen, die seit Wochen regelmäßig auf die Straße gehen“

Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Von allen „Erdbewohnern“, denen an einem menschenwürdigen Leben in Freiheit gelegen ist.

20:04 von friedrich peter...

Verfall der Demokratie.

Warum soll es China besser gehen als Frankreich. In Hong Kong ( noch ) demonstriert man für die Demokratie und Freiheit und in Frankreich demonstrierte man für Mindestkonditionen des Lebens und das Recht dies zu äußern... Erstaunlich wie sich doch unterschiedliche Regime in manchem gleichen. Staatskapitalismus ( vormals Kommunismus ) geht mit Demokratie (auf dem Wege zu Eurokratie) Hand in Hand. Deswegen auch das lange Schweigen in Europa zum Aufstand in Hong Kong. Deutlicher kann auch bei uns der Verfall der Demokratie nicht bewertet werden.
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Wie können Sie die einzigen Erfolge der Pisajobber bei der Jugend, als Verfall der Demokratie bezeichnen.
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Altes deutsches Sprichwort*, wenn es denmm Esel zu wohl gehrt, geht er aufs (RGG) Eis.
*
(*klar Deutschtümmelei, 1. Soli vernachlässigbar?)

20:21 von paule2 - maske

"Das darf nun mal nicht sein, ist auch in Deutschland verboten."

Und wieder so ein uninformierter Kommentar vom deutschen Sofa. Oder haette der Bericht da was klarstellen muessen? Naemlich: In HK wie auch in anderen asiatischen Laendern ist es normal und rechtlich zulaessig, derartige Masken als Schutz vor dem Gesicht zu tragen. Da die dreckige Luft (die so dreckig garnicht ist, aber es geht auch um Krankheitserregervermeidung wegen der Bevoelkerungsdichte in oeffentlichen Raeumen) im Zuge von Demos nicht verschwindet, kann das nicht verboten werden. Wozu die Maske sonst noch gut ist, darueber darf man sich da freuen und es sagen, und der deutsche Mustermann muss eben wuetend ins Sofakissen beissen, weik es im Ausland nicht so laeuft in eigenen Laendle. Ist den Demonstranten in HK egal.

Was soll den das ganze

Hier wird nur berichtet, was die Leute so heftig protestieren, was sind aber die Hintergründe, was steht, den genau in Überführung Gesetz drin? Es hat doch begonnen mit einem Hongkonger, der in Taiwan gemordet hat und nicht nach Taiwan zum verurteilen kommt, da wollte Hongkong Regierung ein Gesetz aus weiten. Ich habe, das Gefühl mann viele Hetzt uns auf China auf, weil es nicht genau berichtet wird. In Hongkong forum schreibt vielen, das sie gehindert wird zu Arbeit zu gehen manche spricht sogar von bedroht. Mann sieht ein Foto Polizist mit eine gummi Geschoss auf demonstranten Zielen, aber in anderen Quellen sieht man ein Video, wie der Polizist versucht seine Kollege zu retten und das er selbst am Auge gesicht dick angeschwollen hat. Friedlich demonstranten, kommt doch nicht mit gas Maske, Waffe, Gesichtsmasken, zum Demo, belagert Polizeiwache, Regierungs Gebäude, Flughafen, Einkaufszentrum. Des wegen ist es gut, genauer zu berichten, was würde geboten, was fordern Sie genau.

20.38 Boris.1945 - Verfall der Demokratie

Es ist mir klar das der Vergleich zwischen China ( Hong Kong ) in Bezug auf Ausübung der demokratische Grundrechte störend ist. Aber nun ist es mal so. Den Menschen in Hong Kong werden seit circa 2 Jahre Schritt um Schritt elementare demokratische rechte genommen und in Frankreich......hier hat die Regierung Macron versucht das elementare Existenzminimum zu reduzieren und hat der Protest dagegen zunächst mit härtesten Maßnahmen zu brechen.

Der Grund für die

Der Grund für die Unzufriedenheit sind die gleichen wie hier oder in anderen westlichen Staaten. Der Druck in der Uni auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sind groß.
Während hier aus Frust AfD oder garnicht gewählt wird, da sich doch nichts ändert hat man das Ventil, geh doch wählen in HK nicht oder nicht ausreichend. Wenn hier die CDU an der Macht klebt ist der Wähler schuld. Dort muss die KPCh herhalten.
Das bringt die Jugend dazu sich zu radikalisieren und sich Straßenschlachten mit der Polizei zu liefern und zu Randalieren.
Während das System im Mainland hunderte Millionen aus der Armut gebracht und eine dankbare mittelschicht hervorgebracht hat bangen die Mittelschichtskinder in HK um ihre wirtschaftlichen privilegien durch die neue Konkurrenz die bei uns Migranten und dort Mainlandchinesen heißt.

China wird nicht mehr lange zuschauen

Leider sind die Demonstranten nicht mehr friedlich und nachdem ihre Erstforderung erfüllt wurde sind die weiteren Ziele der Demonstrationen nicht mehr klar erkennbar.
Erkennbar ist allerdings, dass die öffentliche Ordnung, inzwischen fast täglich, von den Demonstranten in einer Weise gefährdet wird, dass ein massives Eingreifen Pekings nur noch eine Frage der Zeit ist. China kann sich, bei der Größe dieses Landes und der hohen Einwohnerzahl, Unruhen dieser Art nicht leisten. Sonst ist der Staat an sich gefährdet, und auch die weitere Zukunft Hongkongs.
Beispiel ist übrigens Singapur. Hier hat der ehemalige Premier „Harry Lee“ diesen Stadtstaat, aus fast aussichtsloser Position (1959), mit harter Hand und einer gratwanderischen Demokratie, zur hohen Blüte geführt. Er hat bewusst nicht den Weg der Wohlfahrtsstaaten Europas genommen. Harry Lee ist (war) übrigens Han-Chinese.

@ 21:22 von friedrich peter...

"Aber nun ist es mal so. Den Menschen in Hong Kong werden seit circa 2 Jahre Schritt um Schritt elementare..."

Das Argument höre ich alle Nase lang. Gibt es da konkrete Beispiele für? Oder ist das so eine Floskel die gerne mal vorgetragen wird weil es ins Weltbild passt?

@21:10 von Diaomeiqiantu

Wichtige Fragen und Ergänzungen.
Bei uns nimmt man nicht so einfach Partei für Demonstranten. Im Gegenteil.

Mit den von Ihnen vorgebrachten Informationen würde ich gerne Wissen, was die Demonstranten tatsächlich wollen, außer die Regierung stürzen (das wollen bei uns vielleicht auch viele oder in Fr. etc.)

ich denke mal

fast alle, die zu diesem thema schreiben, weil sie schreiben wollen. allerdings ohne jegliche ahnung von den bedingungen vor ort. wer war schon mal dort? und dann nicht nur im touribus

Zu frueh fuer demokr. Rechte.

Ob viele, die Demokratie fordern ueberhaupt ahnen, das selbige bei uns nur noch eine geschmeidige Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft darstellt, in dessem Rahmen gewaehlt werden darf, was in diesen Rahmen passt, derweil rechts-links-definitionen geduldete clownereske Randerscheinungen des "Betriebsystems" sind? Die Nebeneffekte, die wir Freiheit nennen, sind kulturell gewachsen, vor der Entartung, und bleiben, weil es einfacher ist, sie zu belassen als rauszureissen. Der Ruf nach "Freiheit" dort, wo es nie Demokratie gab, ist eine unscharfe, idealisierte Kopie der westlichen Demokratien und pures Sehnen (klar, mit Vorbild). Aber ohne dieses Sehnen, was explodiert, haette es nie ausgearbeitete Demokratiekonzepte gegeben. Die Rede, das elementare Rechte (seit Jahren) systematisch abgebaut werden, ist ein Selbstlaeufer, Unsprung unbekannt; es geht eher darum den Einfluss Chinas einzudaemmen, bevor er derart Fuss fasst, das genau das passiert: Abbau elementarer Rechte.

20:38 von Boris.1945

«Wie können Sie die einzigen Erfolge der Pisajobber bei der Jugend, als Verfall der Demokratie bezeichnen.»

"Pisa-Jobber" und Hongkong und China.
Bratwurst und Bäume und Wälder …

«Altes deutsches Sprichwort*, wenn es denmm Esel zu wohl gehrt, geht er aufs (RGG) Eis.»

In alten deutschen Sprichwörtern schreibt man "dem" nicht mit "nmm" am Ende. Und "geht" schreibt man darin auch ohne "r" vor dem "t".

Und Eseln dichte man keine Eis-Vorlieben hinzu, die es zu Zeiten der alten Sprichwörter in DEU noch gar nicht gab.

«(*klar Deutschtümmelei, 1. Soli vernachlässigbar?)»

Zusammenhanglosigkeit zu Hongkong und China erzeugt auch dann kein Verständnis, wenn man sie in der 3. Potenz quadriert …

20:34 von Dr.KI

Unterstützung für Als Demokrat muß man wohl überlegen, ob man Produkte der VR China noch bedenkenlos
kaufen kann. ///
Da werden Sie wohl fast nichts Elektrisches mehr kaufen können. Rufen Sie mal, alles raus was aus China kommt. Gehen Sie vorher in Deckung.

21:57 von Karl Napf

"wer war schon mal dort? und dann nicht nur im touribus"

Die Korrespondenten der tagesschau?

Aehnlich informativ wir die Foristen. Vielleicht sogar mehr? Aber auf alle Faelle nicht so unterhaltsam, dass muss man zugeben.

21:42 von guerillero

@ 21:22 von friedrich peter...

"Aber nun ist es mal so. Den Menschen in Hong Kong werden seit circa 2 Jahre Schritt um Schritt elementare..."

Das Argument höre ich alle Nase lang. Gibt es da konkrete Beispiele für? Oder ist das so eine Floskel die gerne mal vorgetragen wird weil es ins Weltbild passt?
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Sicher, aber seltsamerweise wird die dortige Unterdrückung der Demokratie von Foristen relativeiert, die hier utopisch, ideologische Millionenschäden mit Bewährungsstrafen aureichend sanktioniert sehen.

Demokratie

Nun bestimmt jedes Land selbst, in welchem System es leben will.
Kein Land ist verpflichtet, eine parlamentarische Demokratie zu führen.
Woher auch?!
Was würden denn die ganzen Kommentatoren China antworten, wenn es von Deutschland verlangen würde, den Sozialismus unter Führung einer kommunistischen Partei einzuführen?!
Warum auch sollten die Chinesen unser System anstreben? Die Kommunisten haben dieses einstmals ärmste Land der Erde aus Not und Elend befreit. Einst ein darbendes Land mit 450 Millionen Einwohnern - von wiederkehrenden Hungersnöten geplagt - hat es heute die dreifache Einwohnerzahl bei beachtlichem Wohlstand. China ist das wirtschaftlich erfolgreichste und wichtigste Land der Erde geworden.
Freiheit ist vor allen Dingen Brot - oder Reis! Das scheinen Einige nicht zu begreifen.

Narrativ einer nicht gegebenen Diktatur

Zu: 20:14 von Bigbirl

Das Hongkong unter britischer Kolonialherrschaft eine "Diktatur" gewesen sei, darauf haben Sie bereits mehrfach hingewiesen. Formal haben Sie recht, denn in Hongkong gab es kein Wahlrecht, um die Verwaltungsspitze (Gouverneur) zu wählen.

Und doch genossen die Menschen in Hongkong britische Bürgerrechte, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, eine freie Presse, Menschenrechte, Pluralität. Die Menschenrechtslage und Mitbestimmungsrechte waren bis zur Übergabe 1997 deutlich besser, als jetzt durch die VR China gewährt.

Auch jetzt gibt es kein generelles Wahlrecht, die Bürgermeisterin wurde durch einen elitären Kreis ausgwählter Regimegetreuer gewählt. Die VR China unterhöhlt oder ersetzt schon jetzt nach und nach die Rechte der Bürger, die erst ab 2047 gemäß des Vertrags mit Großbritannien hätten geändert werden dürfen.

Die Menschen in Hongkong demonstrieren seit Wochen, Monaten, Jahren nicht grundlos gegen die Interventionen der Führung in Peking.

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