Ihre Meinung zu: IPCC-Report: Die Abholzung des Waldes schadet doppelt

8. August 2019 - 18:34 Uhr

Der Weltklimarat fordert eine Kehrtwende bei der Landnutzung und warnt vor Hungerkrisen. Warum eine intensive Tierhaltung und die Rodung von Wäldern so gefährlich sind. Von Günter Marks.

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Kommentare

Ich mag mich erinnern an den

Ich mag mich erinnern an den Homburger Forst. Mittels Polizeieinsatz sollte sichergestellt werden, dass keine Proteste dessen Rodung behindern. Wie passt das ins Gesamtbild?

So ein quatsch. Die Menschen

So ein quatsch. Die Menschen brauchen doch noch was zu fressen.

Brasiliens Regierungschef leugnet den Klimawandel,

wie D. Trump und fördert die Abholzung des Regenwaldes - der Wetter- und Klimaküche unseres Planeten, Einhergehend mit der Vertreibung der Ureinwohner - das Gleiche erfolgt in Indonesien bei der Anpflanzung von Kokospalmen für die Ernährung auf veganer Basis.
Nebenbei wird der Lebensraum der "Waldmenschen" zerstört.r Umweltministerin
Warum bei gibt es bei unserer Umweltministerin darüber keine Verlautbarung. So viel, wie da an CO² Speichern zerstört wird, können wir alle in der EU nicht auffangen - wir können nur unseren Teil dazu beitragen.

China und Indien sind Spitzenreiter

Ich zitiere:
China und Indien sind Spitzenreiter beim Begrünen der Erde.

China und Indien tragen zu rund einem Drittel zur Begrünung der Erde bei, obwohl sich in den beiden Schwellenländern nur neun Prozent der bewachsenen globalen Landfläche befinden. Dies ergab die Auswertung hochwertiger NASA-Satellitendaten.

Die Quelle (Febr. 2019):
https://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15174:ne...

Beispiel: Anbau von Bäumen in Monokultur

um sie dann in staatlich geförderten -überteurten und serviceintensiven- Pelletheizungen wieder zu verbrennen und das ganze voll "seriös und wissenschaftlich zweifelsfrei" bewiesen CO2-neutral. Der "gebildete" Verbraucher glaubt er tut dann etwas gutes und ist auf der richtigen Seite. Dabei geht es immer nur um ein neues Geschäftsfeld in diesem System. Ohne Änderung des Wirtschafts- und des damit verbunden politischen Systems wird sich gar nichts ändern. Man versucht immer wieder einen Nagel mit dem Hammer aus der Wand zu ziehen, obwohl die Zange daneben liegt. Das schon seit ungefähr 40 Jahren. Mehr Kriege, mehr Zerstörung, mehr Resourcenverbrauch u.s.w.. Es ist leider so einfach und es wird so weiter gehen bis zum bitteren Untergang. Debatten finden schon gar nicht mehr statt; Wenn jemand eine andere Meinung hat wird über diesem sofort ein Eimer Sch... ausgekippt und die Meinungsmacher kommen aus der herrschenden und etablierten Kaste der Finanz-, Wirstschafts-, Medienwelt.

Zumindest Ansätze,

komplexer zu denken. Es gibt entgegen der Meinung der Co2-Monoisten eine Vielzahl von Faktoren, die die Umwelt, Wetter und Klima beeinflussen. Neben Co2 sind das u.a. Methan, Lachgas, Abholzungen und, hier nicht genannt, Versiegelungen, fehlende Versickerunsgmöglichkeiten, Sonnenaktivitäten ....

Sollte eine sachliche Auseinandersetzung beginnen, wäre es erfreulich. Anderenfalls schaden die Co2-Monoisten dem Umweltschutz mehr als sie ihm dienen würden.

Der Wandel wird auch Anbaumöglichkeiten in Gebieten schaffen, in denen heute kein Pflanzenanbau möglich ist. Das eröffnet auch Chancen.

Erfreulich die Erkenntnis, dass die Frage ..."nach dem Aufhalten... obsolet" ist.

Forstwirtschaft ist immer nachhaltig. Mit dem Abholzen ist die Forstwirtschaft beendet, sofern keine Aufforstung stattfindet. Insoweit ist eine "Verantwortlichkeit" der Forstwirtschaft für mehr Co2 etwas daneben. Richtige Fostwirtschaft wirkt dem genau entgegen.
Aber zumindest Ansätze, schön.

Das Szenario ist klar !

Schon ewig gewusst, aber die wissenschaftliche Darstellung der differenzierten Zusammenhänge und Auswirkungen wird immer deutlicher. Es ist großer Handlungsbedarf da, aber wer soll’s machen? Die Politiker haben leider nicht den Mut. Ich denke an Hans Jonas, der über das „Prinzip Verantwortung“ philosophiert hat, und dem man Bio-Diktatur vorgeworfen hat, weil er in seine Überlegungen die Biosphäre einbezogen hat.
Jetzt ist nicht nur Deutschland, sondern vor allem die EU gefragt. Europa könnte als Vorbild dienen und die anderen Kontinente mitziehen- einer muss anfangen mit Handeln mit langfristigen, stufenweisen Konzepten und Strategien, und vor allem die Finanzierung ist zu planen. Schwarze Null war gestern!

Weniger Konsum

Die Menschheit hat noch die Wahl: Entweder weniger Menschen oder weniger Konsum. Vielleicht auch eine Mischung aus beidem. Wenn nicht gehandelt wird, kommt der Konsumverzicht bei gleichzeitiger Bevoelkerungsreduktion als Ergebnis des Klimawandel zwangsweise. Wer alleine auf Konsumverzicht setzt, wird soziale Konflikte erzeugen bis hin zu asymmetrischen Kriegen. Geburtenkontrolle ist die soziale Alternative.

Aber die Arbeitsplätze... die

Aber die Arbeitsplätze... die Konsumenten wollen es so... alles viel zu teuer... gemach gemach, das alles eilt doch nicht so... es braucht noch mehr Forschung... wir haben schon viel erreicht... Klimakanzlerin...

Übersetzung: 'Wir / diejenigen, für die ich politisch tätig bin verdienen an den herrschenden Umständen, alles andere ist uns egal.'

Wie lange noch?

Der Mensch ist nicht Vernunft begabt

Hier auf den Verbraucher zu setzen ist zu 80% sinnlos. Solange es billiges Fleisch in Massen zu kaufen gibt, wird die Masse nichts an ihrem Konsumverhalten ändern. Erst wenn eine Verknappung und damit verbundene deutliche Preissteigerungen einhergehen, wird der Fleischkonsum zurückgehen.

Auf der anderen Seite müssen die Subventionen für Massentierhaltung wegfallen, sodass diese Form der Haltung unattraktiv wird. Die Agrarlobby muss da endlich unmissverständlich in ihre Schranken gewiesen werden.

Weiterhin muss es Kontrollen geben, die dafür sorgen, dass nicht so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Das ist auch ein ganz entscheidender Aspekt.

Die Umsetzung muss gegen alle Widerstände erfolgen, wenn sich etwas ändern soll.

@cbecker und erstaunter bürger

cbecker:

"So ein quatsch. Die Menschen brauchen doch noch was zu fressen."

bis wir uns dann gegenseitig fressen...soilent green lässt grüssen.

@erstaunter bürger

"Brasiliens Regierungschef leugnet den Klimawandel"

der zwar auch, aber da brauchen sie gar nicht so weit zu blicken. macht die AfD in Deutschland auch (sage der reporter eben gerade selbst in der tagesschau).

20:03 von kommtdaher

dass keine Proteste dessen Rodung behindern.
.
nun, ich erinnere mich daran,
dass die Rodungsgegner,
aus dem Forst, das Holz für ihre Baumhäuser schlugen
wie passt das jetzt in das Gesamtbild

@asimo

ich hoffe mit ihnen, dass es immer mehr begreifen. aber ich zweifle leider auch daran.

die politik ist massiv gefordert, gerade was konsumverhalten angeht, den fokus endlich weg von den reichen zu den weniger begüterten zu richten. die haben oft gar nicht die finanziellen mittel, die z.t. immer noch überteuerten gesünderen sachen zu kaufen. und didese menschen machen nun mal die masse der bevölkerung aus!

Verbraucherverhalten

Ich habe Ihren Beitrag gelesen und erkenne leider ,Sie möchten für Ihre Gruppe eine Ausnahme haben. Die deutsche Regierung die Sie unterstützen,verantwortet den grössten Teil des deutschen Problems. Produktion und Verwendung von Panzern zb war schon seit 1918 ausgeschlossen. Rechnen Sie genau nach was seitdem bis heute alleine mit deutschen Panzern verursacht wurde und weiterhin rechtswidrig verursacht werden soll.
Ausserdem rate ich Ihnen einmal die Luxusreisen Ihrer Bundesregierung durchzurechnen. Angeblich gibt es den deutsch französischen Frieden,warum dann die eigenmächtigen deutschen multilateralen Aktionen?
Die deutsche Vorgabe für den höheren Dienst ist venü,vormachen...
Bitte ordnen Sie Ihre Bundesregierung bevor Sie Verbraucher wie zb mich selbst belangen wollen .
Aber eine Grobschätzung der Panzer Rüstungsemissionen fehlt hier und auch die Darstellung wie viele Försterdienstposten seit 1990 in der BRD abgebaut wurden.

@Sisyphos3

lassen sie mich raten: sie als besserverdienender (haben sie ja mehr als einmal hier kundgetan) hätten sich ein baumhaus vom designer aus edelhölzern schustern lassen, so sie denn protestiert hätten.

mann mann, die protestler haben in der tat holz aus dem forst genommen, aber dafür KEINEN baum umgehauen, sondern zum grössten teil eh schon herabgefallene äste usw.

sie machen mal wieder mit fehlinformationen stimmung!

Rindfleisch olé! Welt egal? Hauptsache USA u. Industrie gut!

Angesichts dieser Daten erscheint es doch sehr fragwürdig, dass sich D, um weiteren Handelssteuern der USA aus dem weg zu gehen, verpflichtet hat, sukzessive mehr Rindfleisch aus eben diesem Land zu importieren ... die wissen halt wie man's macht und sich langfristig Profite sichert.
Siehe Ölindustrie: Seit 70er/80er Jahren sind denen die Klimaeffekte bekannt und absehbar, aber alles totgeschwiegen, kräftig geschmiert an der richtigen Stelle, sprich kräftig in Lobbyarbeit/Politiker investiert und schon darf man 50 Jahre weiterverdienen ohne Rücksicht auf Verluste.
Daher braucht es zweierlei Reaktionen an der Stelle:
a) Ein Lobbyregister, dass alle Aktivitäten transparent macht und
b) keine Schwachsinnsdeals gegen besseres Wissen, in diesen Zeiten unglaublich dämlich, mit den USA aus Angst vor Besteuerung von Gütern aus D.
Das geht sich so nicht aus für uns und die ganze Welt.

@Ungeschoent

Stimme ich größtenteils zu.

Eine andere Perspektive: was wäre, wenn wir unser Verhalten nicht ändern und einfach die Konsequenzen des Klimawandels akzeptieren? Sprich, wir sagen: "gut, in 50-100 Jahren werden die Lebensbedingungen auf der Erde so hart sein, dass ein Überleben der Menschheit kaum noch zu gewährleisten ist. Anstatt uns dann auf anstehende Katastrophen und Kriege vorzubereiten, gehen wir doch einfach bewusst in den Untergang."
Also warum sich die Mühe machen und sich stattdessen eingestehen, dass die menschliche Vernunft nicht in der Lage war dieses Szenario abzuwenden. Wir haben es alle selber verbockt, dann haben wir es auch nicht anders verdient, als das wir aussterben. Lässt uns noch zwei, drei muntere Generation haben und dann ist Schicht im Schacht. Es zwingt uns ja niemand zu überleben.

An Alle:

"Die reinste Form des
Wahnsinns ist es, alles
beim Alten zu lassen und
gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert."
- Albert Einstein

Überbevölkerung

Das größte Problem ist die Überbevölkerung.
Wieso wird denn da nichts gemacht ?
Es gibt sogar Wissenschaftler die behaupten die Welt kann noch mehr Menschen ernähren.
Da schließt sich doch wieder der Kreis, mehr Menschen mehr CO² .

Das ist die Wahrheit, leider wird dies Tod geschwiegen.

Auch wir haben enorm

Auch wir haben enorm abgeholzt. Da brauchen wir Indonesien oder Brasilien nicht vorführen. Es gab Zeiten da würde Bauholz aus den Staaten eingeführt, weil in Europa holt knapp war
Wir sollten sie darauf hinweisen, in welcher Gefahr sich die Menschheit befindet. Ändern können wir es
nur gemeinsam. Wenn da, nicht Industrie und Wirtschaft wäre.

@Illusiontrust um 20:17

"Anbau von Bäumen in Monokultur um sie dann in staatlich geförderten -überteurten und serviceintensiven- Pelletheizungen wieder zu verbrennen und das ganze voll "seriös und wissenschaftlich zweifelsfrei" bewiesen CO2-neutral."

Dass für das Fällen der Bäume und das Pelletieren auch CO2 erzeugt, ist natürlich klar.
Aber das bei der Verbrennung gebildete CO2 kommt aus dem vorher im Holz eingelagerten Kohlenstoff, also ist zumindest dieser Teil (und das ist bei weitem der größte) CO2-neutral. Während das beim Verbrennen von Kohle oder Erdgas freigesetze CO2 der Atmosphäre schon vor Millionen von Jahren entzogen wurde und genau deshalb heute Probleme bereitet.

@ D-Bürger Überbevölkerung um 20:42

Vielen Dank für den Beitrag...wir nähern uns dem Kern des Problems, der da wäre : Viel zu viele Menschen auf dieser Erde!!! ...und die Menschheit wächst munter weiter.

Wenn der Wald nur abgeholzt werden würde...

Da könnte man wenigstens das Holz noch nutzen.

Aber es wird immer noch brandgerodet.

@D-Bürger

und was schwebt ihnen da vor? hätten sie gerne wieder eine institution, die über "wertes und unwertes" leben entscheidet und für abhilfe sorgt? so eine hatten sie schon mal in Deutschland...

Alles nur noch eine Frage der Rendite

Klimawende - CO2 - Energiewende - 0-Zinsen etc.pp.
Es wird sich nur etwas ändern, wenn irgendwer daran verdient.
Wenn man sich endlich einigen könnte was eigentlich zu machen wäre. Könnte der Staat z.B. festverzinzliche "Klima-Papiere" ausgeben. Zinsen werden aus Steuereinnahmen bedient - man könnte zum Ausgleich evtl. ein paar Berater einsparen. Damit hätten auch die Sparer wieder eine Zins-Perspektive.

@ D-Bürger

Die Überbevölkerung ist ein Problem. Nur, das lässt sich kurzfristig schwerlich lösen, oder wollen wir abzählen und jeder zweite...
Nein, so wird das nichts. Die bevölkerung sollte möglichst nicht weiter zunehmen und mittelfristig besser sinken. Aber man kann n icht allein darauf setzen und bei nachhaltigem Wirtschaften können alle Menschen ernährt werden und ein auskömmliches Leben führen. Es muss nur gerechter, nachhaltiger, vegetarischer, lokaler und insgesamt weniger konsumorientiert gewirtschaftet und gehandelt werden. Eine Kraftanstrengung, aber die einzige Alternative, wenn wir nicht das mit dem "Abzählen" wollen...

Ich möchte auch einen Baum, ganz am Ende

Die Politik ist zur Seite getreten. Regieren tut seit Jahrzehnten der Neoliberalismus. Die nicht zur Wahl sich stellenden Milliarden und DerMarktRegeltAlles-Profiteure sind die wahren Herscher dieser finsteren postdemokratischen Epoche. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, dass gewählte Regierungen nichts gegen Naturzerstörung und -raub unternehmen können; Sie wissen, der Versuch ist aussichtslos. Sie sind nur mit dem eigenen Überleben beschäftigt. Politik war mal anders gedacht. Nur dumm, dass Denken außer Mode, Quatschen als leichte Übung in Parteiseminaren gern gelehrt wird und die Hauptbotschaft immer sein soll: wir kümmern uns (irgendwann, wahrscheinlich doch nicht).
Derweil außerhalb der Parlamente die Anarchie der Märkte tobt. Aber warum so wehleidig, der Markt ist doch für alle da. Schmeißen sie sich doch auch in die Schlacht. Ein jeder hole sich sein Stück vom Kuchen und vom Wald; Holz braucht jeder ein mal. Aber schlagen sie sich dabei den Kopf nicht ein (?).

Problem erkannt!

ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.
Die steigende Weltbevölkerung verschärft nahezu alle Probleme unserer Zeit, und der Klimawandel ist mM nach noch nicht mal das schlimmste.
Artensterben, sinkende Biodiversität, Verschmutzung und Vergiftung ganzer Landstriche. All dies könnte besser eingedämmt werden, wenn die Geburtenraten weltweit sinken würden.

Es benötigt dafür auch nur 3 Anstrengungen:
1. Bildung und Aufklärung (vor allem der Frauen)
2. Selbstbestimmung bei der Familienplanung (Vor allem für die Frauen, resultiert aber auch aus 1. und religiösen, traditionellen Gründen)
3. Zugang zu Verhütungsmitteln weltweit erleichtern (finanzielle Hilfe, religiöse, traditionsbedingte Ablehnung verringern)

Ich Verstehe nicht, wieso das in solchen Berichten oder in Beiträgen von Wissenschaftlern nahezu nie angesprochen wird! !

20:36 von suomalainen

der Waldanteil hierzulande beträgt 31 %
ist das im Hambacher Forst nicht auch und vor allem Stimmungsmache ?
und wenn ich Glaubwürdigkeit fordere sollte ich sie auch repräsentieren
also gegen das Fällen von Bäumen sein - schön
aber dann selber welche fällen - für meine Bedürfnisse
klingt wenig glaubhaft

Abholzung, wofür?

Damit sich ein paar Leute teure Möbel aus edlen Tropenhölzern in die Villa stellen können?

Für Monokulturen, Soja en masse, für die ach so umweltbewussten Vegetarier?

Einen abgeholzten Regenwald aufzuforsten ist fast ein Ding der Unmöglichkeit; es gibt ja keine so dicke Humusschicht wie in den gemäßigten Zonen. Ist der Urwald erst mal weg, schreitet die Verkarstung fast unaufhaltsam voran und damit die Menge an totem Boden auf dem nichts mehr wächst.

Und in Sibirien brennt die Taiga....eine Katastrophe.

Und für Mitteleuropa können und müssen Bäume gefunden und gepflanzt werden, die die steigenden Temperaturen aushalten, mit zugleich weniger zur Verfügung stehendem Wasser. Die Forstwirtschaft arbeitet daran.

21:08 von suomalainen

die über "wertes und unwertes" leben entscheidet
.
was soll diese doch recht unappetitliche Bemerkung
es ging bei dem Beitrag von @D-Bürger doch nur darum,
dass es zu viele Menschen gibt im Vergleich zu den Ressourcen

Also ich habe

heute schon mal geschrieben.
Hier mal Auszüge aus einem Artikel.

" In Deutschland essen immer weniger Menschen Schweinefleisch. In der Produktion hat sich dieser Trend noch nicht durchgesetzt: Die Schweinefleischerzeugung übersteigt den Konsum deutlich. Eine "dramatische Fehlentwicklung", heißt es bei den Grünen. "
Weiter:
" Noch vor zehn Jahren lag der Wert demnach unter 100 Prozent. Seither stieg der Export von Schweinefleisch um etwa 63 Prozent auf zuletzt 1,8 Millionen Tonnen. "
weiter:
"Der Schweinefleischkonsum insgesamt in Deutschland ist rückläufig. Nach Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag er im vergangenen Jahr bei 35,8 Kilogramm pro Bundesbürger. 2007 waren es noch 40,5 Kilogramm gewesen "

Der Artikel ist vom Dezember 2018, also nicht sehr alt.
Und ich hab nur Schwein ausgesucht, Geflügel und Rind sieht es ähnlich aus.

Kann jemand erkennen wo eingespart werden könnte, ich schon.

Also nicht immer auf den Bürger abladen, mal schauen was in D läuft

Welch eine Überraschung

Äh ... das ist doch schon seit mindestens einem Jahrzehnt bekannt. Aber jetzt muss man bestimmt weiterforschen, in welchem Tempo die Sache fortschreitet. Und dann, was man vor Jahren hätte machen müssen. Und dann, was man vielleicht in Zukunft machen könnte, doch davor muss man noch feststellen, wieweit die Schädigung fortgeschritten ist ...
Vielleicht sollte man waldreichen Ländern viel mehr Geld bieten, als sie mit der Zerstörung verdienen (z. B. Brasilien). Aber lieber holt man sich das tropische Holz zu Dumpingpreisen - und dann das Palmöl ...
Die Studie ist - mit Verlaub - nichts wert, solange die Verantwortlichen nicht handeln.

Reis ist ein Grundnahrungsmittel in vielen Regionen der Welt

Deshalb wird man den Reisanbau nicht stoppen können.

Allerdings wird dieser sich sogar noch steigern. Weil die Weltbevölkerung wächst- Und so noch mehr Wälrder gerodet werden und noch mehr Flächen landwirtschaftlich genutzt werden und so die Klimakatastrophe noch rascher voranschreitet.

Die EU muss dringend einen Bevölkerungsstopp weltweit fördern und aktiv betreiben.

Bei uns muss man aufhören, D weiter mit mehrMenschen zu besiedeln. Sinkende Geburtenraten auch bei uns wäre von Vorteil. Dann hätten wir wieder mehr Flächen für Grün und die Natur könnte sich besser erholen. Wohnraum würde billiegr u.s.w.

Fleisch ist kein Grundnahrungsmittel. Es muss endlich so besteuert werden, wie es seiner Klimaschädlichkeit entspricht.

1kg Schwein um 2,79 ist ein böser Scherz. Fleisch muss wieder Sonntagsessen werden. Nicht 3x täglich.

100% Steuer auf Massentierhaltung. Oder wir zahlen die Zeche später.

Und Politiker die nicht mehr auf Lobbyisten hören und deren Inhalte vertreten.

Geht das?

Nie konsequent und ganzheitlich

Für Windräder werden Löcher und Schneisen in den für den CO2-Haushalt wichtigen Wald geschlagen. Bäüme und Wald doch nicht so wichtig?

Standartbirnen in Lampen, die mehr Wärme abstrahlten, wurden durch quecksilberhaltige "Umweltbirnen" ersetzt (hat sich jemand mal überlegt, was passierte, wenn eine quecksilberhaltige Birne auf einem Teppichboden im Kinderzimmer zerschellte?)

Es wird nie zu Ende gedacht - immer nur kurzfristiger Aktioniemus. Aber Verbote, Zeigefinger..............

Die Zukunftssicherung erfordert einen radikalen Systemwechsel

Ich wiederhole mich wirklich äußerst ungern, aber ich möchte hier auf meinen heutigen Kommentar unter der Meldung „Weltklimarat: Experten drängen zum Umdenken bei Landnutzung“ hinweisen.

Und hinzufügen, dass die im vorliegenden Artikel nochmals ebenso eindringlich wie unmissverständlich dargelegten (und heute schon sehr deutlich spürbaren) Konsequenzen des Klimawandels sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft noch potenzieren werden, wenn das Schicksal der Menschheit weiterhin dem Gutdünken von - nach den Regeln der derzeitigen politischen Weltordnung so gut wie allmächtigen - Klimawandelleugnern wie Trump, Bolsonaro und Putin überlassen bleibt.

Und darauf hinweisen, dass deren Macht sich einzig und allein auf das heutige globale Wirtschaftssystem und die zentrale Rolle, die das Geld in seiner heutigen Funktion (vor allem der eines Wertaufbewahrungsmittels) darin innehat stützt.

Also müsste jedem klar sein was zu tun ist. Außerdem: „Bequem“ war Überleben nie.

Was ich Herrn Popp hoch anrechne

Herr Popp ist gegen Verbote, sondern er appelliert an jeden Verbraucher sein eigenes Verhalten zu überprüfen.
Ich glaube das ist ein besser Weg, schon allein wegen der Akzeptanz.

Ich selber esse nicht jeden Tag Fleisch weil ich das freiwillig so entscheiden hab, wenn mir das jemand verbieten oder vermiesen wollte, würde ich selbst , da bin ich mir ziemlich sicher allergisch darauf regieren, und genau das Gegenteil davon tun.
Das liegt daran das ich mir, das nicht gefallen lassen möchte es mir vorschreiben zu lassen.

@suomalainen 21.08

noch üblere Polemik gegen Andersdenkende geht jetzt wirklich nicht mehr? Was hat Ihre Anspielung auf die NS-Auswüchse mit der richtigen Feststellung zu tun, dass immer wachsende Überbevölkerung zu Problemen führt- Ernährungsproblemen, Umweltproblemen, Wassermangel, Konflikte um Land, Ressourcen, dann Migration. Die zu neuen Problemen führt.

21:32, Marmolada

>>Für Windräder werden Löcher und Schneisen in den für den CO2-Haushalt wichtigen Wald geschlagen. Bäüme und Wald doch nicht so wichtig?<<

Die allermeisten Windräder stehen auf Feldern und Weideland.

>>Standartbirnen in Lampen, die mehr Wärme abstrahlten, wurden durch quecksilberhaltige "Umweltbirnen" ersetzt (hat sich jemand mal überlegt, was passierte, wenn eine quecksilberhaltige Birne auf einem Teppichboden im Kinderzimmer zerschellte?)<<

Diese alte Geschichte schon wieder. Die Glühbirnen wurden nicht wegen der Wärmeabstrahlung, sondern wegen des immensen Energieverbrauchs verboten. Die alten Energiesparlampen, die mit den winzigen Mengen Quecksilber, waren immens stabil. Die zerschellten auf keinem Teppichboden. Und mittlerweile gibt es die so gut wie nicht mehr, stattdessen LED.

>>Es wird nie zu Ende gedacht - immer nur kurzfristiger Aktioniemus. Aber Verbote, Zeigefinger..............<<

Doch, die Sache ist seit langem zu Ende gedacht.

21:16, Lyn

>>Abholzung, wofür?
Damit sich ein paar Leute teure Möbel aus edlen Tropenhölzern in die Villa stellen können?

Für Monokulturen, Soja en masse, für die ach so umweltbewussten Vegetarier?<<

Nein.

Das Soja wird exportiert, Kraftfutter für unsere Massentierhaltung.

@ Nettie

Wladimir Putin sollten sie aus ihrer Liste nehmen mehre Medien berichten am 29.06.2019, das Putin das Paris Klima Abkommen nun doch ratifizieren möchte.
Unter anderem meldete das auch das ZDF.

23:27, deutlich

>>@suomalainen 21.08
noch üblere Polemik gegen Andersdenkende geht jetzt wirklich nicht mehr? Was hat Ihre Anspielung auf die NS-Auswüchse mit der richtigen Feststellung zu tun, dass immer wachsende Überbevölkerung zu Problemen führt- Ernährungsproblemen, Umweltproblemen, Wassermangel, Konflikte um Land, Ressourcen, dann Migration. Die zu neuen Problemen führt.<<

Der User hat völlig Recht.

Die Länder, die die höchsten Geburtenraten haben, tragen am wenigsten zu den CO2-Emissionen bei, leiden aber am meisten unter dem Klimawandel.

Die ärmsten zehn Länder sind gleichzeitig die mit den höchsten Geburtenraten und steuern 0,08 Prozent zum weltweiten CO2-Ausstoß bei.

Die Erzählung von der angeblichen Überbevölkerung ist eine rechte, fremdenfeindliche.

Eine rigide Ein-Kind-Politik wäre das einzig Richtige

Meines Erachtens wäre eine weltweite, rigide Ein-Kind-Politik das einzig Richtige. Die Sache ist doch ganz einfach: Jeder Mensch, der heute geboren wird, benötigt Essen, Energie und Rohstoffe. Der Druck, eine ständig wachsende Weltbevölkerung versorgen zu müssen, führt zu immer mehr Landverbrauch und zur Zerstörung des Regenwaldes. Solange das Bevölkerungswachstum nicht gestoppt und die Menschheit nicht auf ein ökologisch vertretbares Maß verkleinert wird, wird die Zerstörung weitergehen. Wir als Menschen haben meines Erachtens hier nur eine Wahl: Entweder wir machen es auf humane Weise durch weltweite Empfängnisverhütung oder die Natur wird sich irgendwann auf drastische Weise selbst helfen. Um dies umzusetzen, müsste vor allem in Bildung investiert und weltweit Sozialsysteme aufgebaut werden, die vor Alter und Krankheit schützen. Dann würde das Bedürfnis nach Kindern zurücktreten.

Auweia

Am 08. August 2019 um 21:16 von Lyn
Abholzung, wofür?

Damit sich ein paar Leute teure Möbel aus edlen Tropenhölzern in die Villa stellen können?

"Für Monokulturen, Soja en masse, für die ach so umweltbewussten Vegetarier?"

Also bevor sie sowas posten, vielleicht mal informieren!
Die Sojaproduktion geht fast ausschließlich in die Viehverfütterung und da brauchts immer mehr, wir exportieren immer mehr Fleisch, ergo mehr Vieh, mehr Soja und mehr Gülle, die uns das Grundwasser versaut.

MfG

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