Kommentare

Umzugsbereitschaft?

"Da in Deutschland die Umzugsbereitschaft gering sei, wirke sich dies auf die Lebenszufriedenheit aus."

Da uns man aber auch anmerken, dass in Deutschland Berufstätigkeit ohne Familienmitglieder, die bei Kinderbetreuung einspringen, kaum möglich ist. Bei einem Kind mag das noch gehen, bei mehreren nicht.

Diese regionen werden von wem

Diese regionen werden von wem regiert? Das ist eine Karte des versagens der spd.

Also sprich Regionen...

... in denen die Lebensqualität und die Immobilienpreise noch auf einem für Normalverdiener stemmbarem Niveau liegen.

Das ist halt Neusprech.

Quelle?

Der Link zu der Studie funktioniert nicht.

rer Truman Welt

Wirtschaftlich kann das wohl so betrachtet werden, aber es ist die Betrachtung eines Ist-Zustandes. Was mir dabei gänzlich fehlt ist die Vision, wie unsere Welt sich entwickelt in Zeiten zunehmenden Lebens im Internet.
Städte werden in den nächsten Jahrzehnten zu Moloche - Massen an Menschen, gefährlich, dreckig, ungemütlich und unmenschlich. Wer will da auf Dauer leben? Heute noch viele, aber bei dieser absehbaren Entwicklung, wer dann noch zukünftig, wenn das Leben fast ausschließlich im Netz stattfindet? Ob Untersuchung, Behandlung, Action, Unterhaltung, Austausch, Sex und alles was der Mensch braucht findet im Netz statt. Wozu deshalb ins Moloch ziehen bzw. leben? Ich glaube, die Visionäre haben da etwas nicht auf ihrem Radarscreen. Ich kenne Leute, die sich bewusst schon heute aus den stinkenden Molochen zurückziehen und andere Qualitäten genießen, die sicher nicht in Städte zu finden sind und zunehmend zum wirklichen Luxus werden -> Stille, Ruhe und Einsamkeit!

@Superschlau: Das ist das

@Superschlau: Das ist das Versagen ALLER Parteien, nicht nur der SPD. Bitte erst informieren und denken und DANN schreiben!

Aber dass man dazu eine Studie brauchte? Daran sieht man wie Bürgerfern die Politiker mittlerweile sind.

@ 14:07 von Superschlau

Man darf die Kausalitäten nicht vertauschen. In wirtschaftlich abgehängten Regionen wählen die Menschen eher die SPD, als die CDU.

Gegenbeispiele:
- München boomt, trotz langjährige SPD-Herrschaft.
- Hessen war jahrzehntelang SPD-regiert. Die wirtschaftliche Situation war gut und hat sich unter der CDU auch nicht nennenswert gebessert.

@14:07 von Superschlau

"Diese regionen werden von wem regiert? Das ist eine Karte des versagens der spd."

>>Deutsche Metropolregionen wie München oder Hamburg boomen.<<

Und in diesen beiden Regionen regiert die AFD?
Dann ist mir zumindest hier in Hamburg irgendetwas entgangen. Aber ich bin ja auch nicht superschlau.

Das ist

erst der Anfang des Niederganges in Deutschland.

@14:11 von KönigSchmadke

"Also sprich Regionen...
... in denen die Lebensqualität und die Immobilienpreise noch auf einem für Normalverdiener stemmbarem Niveau liegen.

Das ist halt Neusprech."

Das sind vor allem Regionen, in denen die viel beschworene Chancengleichheit ad absurdum geführt wird.

@Superschlau

Karte des Versagens der SPD? Erscheint mir nicht besonders schlau.
Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg, ALtmark, Magdeburg oder Halle/Saale liegen doch wohl eindeutig in Sachsen-Anhalt, Oberlausitz-Niederschlesien in Sachsen oder das Saarland im Saarland.
Und wer ist dort Ministerpräsident? Raten Sie mal...

@Ulukai

Lieber User "Ulukai",

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Herzliche Grüße
Redaktion tagesschau.de

@Supperschlau / 14:07

"Diese Regionen werden von wem regiert? Das ist eine Karte des versagens der spd."

... Es gibt Leute die sehen einfach immer nur ROT! ...

Ich bin mir sicher das man die Ursachen nicht auf eine Partei allein herunterbrechen kann. Und, ich bin mir auch sicher, daß die Karte in 5 oder 10 Jahren noch dramatischer aussehen wird! Insbesondere dann, wenn sich unsere Gesellschaft weiter so in Richtung rückwärts bewegt und jegliche, notwendige Entwicklung auf den Sanknimmerleinstag verschiebt. ... Ja, ich meine damit Entwicklungen wie >Konservative Revolution< und >Neue Rechte

>>Marode Schulen und Straßen

>>Marode Schulen und Straßen erzeugten bei der Bevölkerung das "Gefühl einer Geringschätzung"<<

Das IST Geringschätzung.
(Ich glaube, mein Blutdruck steigt gerade wieder.)

14:36 von Jaroslaw P

Naja. Viel Führungskräfte sind aus dem Westen...

Saarbrooklyn

Saarbrücken wird von großen Teilen der Einwohner nur noch Saarbrooklyn genannt. Das Aufsteigerland Saarland lässt grüßen. Dies sollte man mal Frau Karrenbauer mitteilen. Die scheint das nämlich nicht zu wissen. Oder will sie es nur einfach nicht?

Münchens spd hat gegrn die

Münchens spd hat gegrn die power der csu im land bayern keine chance. Saarland, rheinland pfslz und der osten. Alle werden von der spd regiert. Das bringt halt nichts. Und das arme immer wieder die sargträger wählen, ist einfach nur unverständlich. Wer arm ist, muss konservativ für die wirtschaft wählen. Sozialist kan man nur sei , wenn man von genügend reichen durchgefüttert wird.

"Weitere Stellschrauben sehen

"Weitere Stellschrauben sehen die Wissenschaftler darin, bürgerschaftliches Engagement besser zu fördern und Bildungsangebote zu verbessern."

Das ist grotesk. Das bürgerschaftliche Engagement ist in sehr vielen Bereichen bereits auf hohem Niveau. Wenn man aber den Eindruck gewinnt, dass dies nur dazu führt, dass sich die Politik immer mehr aus der Verantwortung stiehlt, gibt man sich auch irgendwann der Resignation hin.

14:07 von Superschlau

Das Land NRW wird von CDU-FDP regiert. Und diesen beiden Parteien ist es zu verdanken dass ca. 20.000 Arbeitsplätze in NRW aus der Branche Erneuerbare Energien verlorengegangen sind. Sachsen- Anhalt CDU-SPD-Grüne, Sachsen GroKo . Also nicht immer ist es die SPD alleine. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches sich durch die ungleiche Verteilung des Vermögens ergibt. Hier ist eine systemische Umformung notwendig und nicht die immer wieder geforderte Regulierung durch den Markt.

Wieso verschließen die SPD

Wieso verschließen die SPD fanboys die augen vor der realität? Alle maroden regionen wurden spd regiert. Das kann die union nicht so schnell richten. Mal realistisch bleiben.

Blühende Landschaften

Jetzt scheinen die einst versprochenen „Blühenden Landschaften" auch im Westen Platz zu greifen.

Die zuständigen Politiker sollten sich mal fragen, wie es dazu kommen konnte.
Die weitere Frage ist, für welche politischen Gesinnungen diese Regionen den Nährboden bilden.

Nur ein Beispiel

Die deutschen Automobilhersteller überschlagen sich damit neue Werke in Osteuropa, Türkei, Mexiko, Indien, China, usw. zu bauen.

Bei dem Schutz der Politik, hauptsächlich durch Union und FDP, wäre es an der Zeit die Daumenschrauben anzuziehen. Die Gewinne wandern ebenfalls ins Ausland durch Großinvestoren. Und noch tausende Tochtergesellschaften und Briefkastenfirmen. Hauptsitze z.B. In Luxemburg oder Niederlande (Steuergelder).

Nur ein Teil der Industrie der so handelt!!!

Es sind die ländlichen Gebiete die nicht im Umfeld

einer Metropolregion oder eines Wirtschaftsclusters liegen.
Diese Probleme sind von der Politik hausgemacht ( Zerstörung der Infrastruktur auf dem Lande). Im Osten wirkt noch die Deindustriealisierung durch die Treuhand und das wegbrechen des Ostmarktes nach ( die Russlandsanktionen waren ein weiter Schlag für viele Firmen). Nicht ein Dax Konzern ist hier + wenig Forschungseinrichtungen+ wenig Grundkapital und deshalb keine Erbengeneration die investieren kann. Der Osten ist somit die verlängerte Werkbank und am Ende Wertschöpfungskette. D.h. geringe Löhne und wenig Rendite für die Unternehmen= Überalterung und weniger Geld für vieler Menschen.
Bremen und Teile von NRW haben den Strukturwandel ebenfalls nicht geschafft. Die Reaktion der Politik außer Gerde = Null.

Versagen von Bund UND Länder

` 19 Regionen droht die Abwärtsspirale `.
Bemerkenswert ist trotz Unterschiede in Ost zu West die Ähnlichkeit in manchen Entwicklungen. Die Abwärtsspirale in Teile Westdeutschlands, Westpfalz, Saarland hat damit begonnen als die dort ansässige Industrie schließen musste. Es entstand Arbeitslosigkeit, Kriminalität im großen Ausmaß und ein Niedergang von Sitten und Normen. Hätte man von Anfang an dagegen gearbeitet wäre es nicht zu diesem Zerfall gekommen. Jetzt dagegen zu arbeiten wird schwieriger, bedarf höhere Investitionen und aussergewöhnliche Maßnahmen, wie steuerfreie Zonen, mehr Flexibilität im Lohnbereich, verstärkte Ausbildungsanstrengungen und rigorose Kriminalitätsbekämpfung. Hier sind die Länder zur Tätigkeit aufgerufen.
In den genannten Gebieten in Ostdeutschland ist eine ähnlicher Trend zu beobachten, man nennt es nur anders, die Auswirkungen sind gleich.. Hier ist der Bund zur Tätigkeit aufgerufen.

@14:41 von Kopfmensch

"Ich bin mir sicher das man die Ursachen nicht auf eine Partei allein herunterbrechen kann."

Vor allem tun dies gerade diejenigen, die sonst immer behaupten (vielleicht sogar zu recht), dass die ehemaligen Volksparteien kaum noch voneinander zu unterscheiden sind.

"Und, ich bin mir auch sicher, daß die Karte in 5 oder 10 Jahren noch dramatischer aussehen wird! Insbesondere dann, wenn sich unsere Gesellschaft weiter so in Richtung rückwärts bewegt und jegliche, notwendige Entwicklung auf den Sanknimmerleinstag verschiebt. ... "

Das ist aus meiner Sicht so sicher wie das Amen in der Kirche.

"Ja, ich meine damit Entwicklungen wie >Konservative Revolution< und >Neue Rechte."

Nicht nur. Die Stagnation - und in Teilen auch die Rückwärtsentwicklung (vor allem im Bildungsbereich) - hat schon vor dem Erstarken der Rechten begonnen. Ich will jetzt nicht so weit gehen und hier einen Zusammenhang herstellen zu wollen.

@14:49 von IJK

"Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches sich durch die ungleiche Verteilung des Vermögens ergibt. Hier ist eine systemische Umformung notwendig und nicht die immer wieder geforderte Regulierung durch den Markt."

Wie wahr!

Wie kommen die Regionen zustande?

@Tagesschau kann man nachhaken, wie die Einteilung in die Regionen zustande kam?

Unser Landkreis wurde in 3 Regionen zerteilt, was sich mir nicht ganz erschließt. Zumal sind wir ein großer jedoch strukturell schwacher Landkreis, der in der Karte aber mit den wirtschaftlich stärkeren Landkreisen außen herum zusammgelegt worden ist und so natürlich viel besser abschneidet

Wie definiert sich hier Region? Wo wurden die Grenzen gezogen?

Münchens spd hat gegrn die14:46 von Superschlau

Ihr Zynismus wird nur noch von Ihrer Unkenntnis der Verhältnisse übertroffen. Das Saarland wird von der CDU regiert. Mir scheint es so, als ob es Ihnen nicht um die Sache geht., sonder um Stimmungsmache gegen die SPD. Das ist politisch legitim, aber nur dann sinnvoll, wenn Sie sich an die Fakten halten. Sonst werden Sie unglaubwürdig. Das Land Bayern ( zu Ihrer Info CSU regiert) hat immerhin fast 4 Mrd Euro aus dem Länderfinanzausgleich erhalten um vom Agrar- zum Industrieland zu werden.

Gute Studie

Danke für diese Studie, die helfen könnte, den Blick auf das Wesentliche zu lenken: Die Zukunft!

Und diese Zukunft sind unsere Kinder und deshalb gibt es Sinn, bei „abgehängten“ (gefühlt oder tatsächlich ist dabei nebensächlich) Regionen den Fokus auf Bildung im ganzheitlichen und weltoffenen Sinne und Entwicklung zu legen.

Und mit ganzheitlich meine ich zum Beispiel, dass die „Alten“ den „Jungen“ den Freiraum einräumen, den diese benötigen. Laden Sie junge Menschen ein und sie werden kommen.

Dazu gehören von der Gesellschaft als Ganzes geschätzte kind- und jugendgerechte Bildungsstätten ebenso wie kommunale Begegnungs- und Teilhabemöglichkeiten.

Warum ziehen die jungen Leute „weg“? Nicht nur wegen dem „Geld“! Nach meiner Erfahrung vor allem wegen dem „Mief“, der jungen Menschen die Luft zum Atmen nimmt.

Wer nicht weiß, was ich mit „Mief“ meine: Lesen Sie mal hiesige Kommentare zu den Themen, die „unsere“ Zukunft betreffen. Vielleicht wird es dann klarer. Vielleicht!

Deutsche Regionen

Danke für den Beitrag, höchste Zeit, die Unterschiede zu benennen.

Es gibt in allen Regionen der BRD "abgehängte" Bereiche. Dort gärt die simple Logik der AFD.

Was tun?

Anfangen, die wenig Verdienenden zu benennen und zu Fördern, das betrifft Angestellte von Selbstständigen wie Anwälte, Ärzte und Pflegebereiche. Auch die Menschen, die unseren Dreck wegräumen. Uns Essen servieren... .

Gilt ein Abitur tatsächlich immer noch so viel mehr als ein praktischer Beruf? Dann wird der Akademiker niemanden mehr finden, der sein Bad renoviert!

@14:46 von Superschlau

Das hat man ja gesehen als Kohl regierte.

um 14:07 von Superschlau

"Diese regionen werden von wem regiert? Das ist eine Karte des versagens der spd." - Wenn man verschweigt, dass die SPD in manchen Ländern als (inzwischen sehr) kleiner Koalitionspartner mitregiert und die CDU die Regierung anführt, haben Sie sicher Recht. Aber gerade in sachsen ist die CDU seit Jahrzehnten die Partei, welche die Richtung vorgibt. Also bitte auch die CDU als Versager brandmarken.

um 15:02 von Superschlau

"Wieso verschließen die SPD fanboys die augen vor der realität? Alle maroden regionen wurden spd regiert. Das kann die union nicht so schnell richten. Mal realistisch bleiben." - Wurden? In Ihrem letzten Posting haben Sie geschrieben, sie WERDEN von der SPD regiert. Und wie lange hat die SPD in Sachsen den Ministerpräsidenten gestellt? Die CDU fast 30 Jahre. Ok, soo schnell kann die CDU das nicht richten, schon klar. Ironie aus.

Ein trauriger Beweis

Ein trauriger Beweis dessen, wie unfähig unser "demokratisches" SYSTEM ist, national ausgleichende Gerechtigkeit durch die "Volksvertretungen", von den Geneinderäten bis hinauf zur Bundesregierung, zu schaffen - egal, welche Partei da am Werkeln ist.
Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Macht im Staat eben doch nur noch von Wirtschftsverbänden und der Finanzwirtschaft ausgeht und keineswegs vom Volk - wenn sie denn je wirklich dort war.
Ich zweifle sehr, dass sich dies noch mit demokratischen Mittel ändern wird. Schade.

" Zukunftssfähigkeit

" Zukunftssfähigkeit Deutschlands 19 Regionen droht die Abwärtsspirale "
-
Wieso droht eine Abwärtsspirale ? Die sind schon mitten drin in einer solchen.
Darf man hier fragen welche der beiden GroKo Parteien dafür verantwortlich ist ?

um 14:46 von Superschlau

"Saarland, rheinland pfslz und der osten. Alle werden von der spd regiert. Das bringt halt nichts. Und das arme immer wieder die sargträger wählen, ist einfach nur unverständlich. Wer arm ist, muss konservativ für die wirtschaft wählen. Sozialist kan man nur sei , wenn man von genügend reichen durchgefüttert wird."
.
Saarland SPD regiert? Da Sie offenbar recht wahrheitsresistent sind, behaupte ich jetzt einfach mal: alle abgehängten Regionen sind aFd-regiert.

re nicht superschlau

"Wieso verschließen die SPD fanboys die augen vor der realität? Alle maroden regionen wurden spd regiert."

Den Quatsch wiederholen Sie schon im dritten Anlauf trotz zahlreicher Korrekturen.

Anscheinend sind Sie komplett lernresistent.

@14:41 von Kopfmensch: Es gibt Leute die....

"Ich bin mir sicher das man die Ursachen nicht auf eine Partei allein herunterbrechen kann. "

Da fragen Sie mal die AfD-Anhänger. Für die gibt es nur zwei Parteien. Die AfD und den links-grünen Rest.

"Und, ich bin mir auch sicher, daß die Karte in 5 oder 10 Jahren noch dramatischer aussehen wird!"

Da gehe ich fest von aus. Insbesondere wenn im Osten die AfD die Regierung stellen sollte. Daher wünsche ich mir das von ganzem Herzen.

Leider hat sich die AfD in Sachsen selbst ins Aus geschossen, da standen die Chancen nicht schlecht.

Mindestens ein Ostland muss bei den Landtagswahlen an die AfD fallen, damit deren Anhänger am eigenen Leib erfahren wie unfähig dieser Haufen ist.

Danach wird es dann für den Westen zwar noch mal teuer, aber wir haben den Aufbau-Ost ja schon einmal finanziert und wenn die AfD nach dem Crash unter 5% fällt, zahle ich gerne noch ein paar Jahre Soli.

@15:33 von Flottilda von Grün

"Anfangen, die wenig Verdienenden zu benennen und zu Fördern..."

UND mit mehr Achtung und Respekt zu begegnen. Das bedeutet auch, sie gerecht für teilweise sehr harte 'Maloche' zu entlohnen. Stattdessen sehen sich diese Mitmenschen in einer Abwärtsspirale.

"Gilt ein Abitur tatsächlich immer noch so viel mehr als ein praktischer Beruf? Dann wird der Akademiker niemanden mehr finden, der sein Bad renoviert!"

Es ist heute teilweise schon sehr schwierig, gute Handwerker zu finden. Es ist schon sehr traurig, wie sehr Eltern heute ihre Kinder unter Druck setzen (müssen), damit sie der Verachtung der Gesellschaft nicht anheimfallen. Früher konnte man sich auch ohne Abitur in einer Firma hocharbeiten. Heute wird man gar nicht mehr ohne Abitur eingestellt. Das hat aber wiederum mit dem seit Jahren sinkenden Niveau aller Bildungsabschlüsse zu tun.

@Superschlau

Aha, ein Versagen der SPD - einfach mal so pauschal? Waren Sie schon mal in diesen Regionen? Eher nicht. Und auch die anderen Parteien hätten die Strukturprobleme wohl kaum beheben können - nicht mal mit den marzialischen Parolen der Blauen. Da braucht es eine Wirtschafts-Politik ohne Vetternwirtschaft a la CSU und eine langfristige Strategie ohne Alimentierungen a la Braunkohle-Ausstieg.

14:46 von Superschlau

Sie liegen falsch.Diese Gebiete werden CDU regiert.

"Ich zweifle sehr, dass sich dies noch mit demokratischen Mittel ändern wird. Schade."

Was stellen Sie sich denn vor, um "das System" zu ändern? Einen Volksaufstand? ggf. vielleicht einen bewaffneten Volksaufstand?

"Ein trauriger Beweis dessen, wie unfähig unser "demokratisches" SYSTEM ist,"

Was wäre denn besser? Eine erneute Diktatur? Gibt ja Leute die sich schon auf einen neuen Führerstaat freuen.

Diktaturen in Deutschland haben bisher nur Unglück über die Menschen gebracht. Unsere Demokratie ist das mit weitem Abstand bessere System, auch wenn es manch einer ablehnt.

Endlich auf den Punkt gebracht

Klasse, dass die Wissenschaftler klarstellen:
Die Problemgebiete liegen schon längst nicht mehr nur in den "neuen" Bundesländern.
Es handelt sich um eine gesamtdeutsche Aufgabe.
Ich empfehle einen Ausflug nach Altena, Märkischer Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Kaputte Straßen und Häuser, viel marode Industrie, drastischer Bevölkerungsrückgang und überschuldet bis an die Decke.
In Nordrhein-Westfalen als orange markiert.
Nur eine Stadt, der geholfen werden müsste..

15:02 von Superschlau

Hessen war jahrzehnte lang SPD Land und war stets Spitze.

@15:02 von Superschlau

"Wieso verschließen die SPD fanboys die augen vor der realität? Alle maroden regionen wurden spd regiert. Das kann die union nicht so schnell richten."

Befassen Sie sich gelegentlich auch mal inhaltlich mit den Antworten, die Sie bekommen oder verstehen Sie die gar nicht?

Um es für Sie übersichtlich zu lassen: Erklären Sie die Verhältnisse in Hamburg. Bitte versuchen Sie es wenigstens - nur einmal.

re Dubitator: Traurig?

>>Ein trauriger Beweis dessen, wie unfähig unser "demokratisches" SYSTEM ist, national ausgleichende Gerechtigkeit durch die "Volksvertretungen", von den Geneinderäten bis hinauf zur Bundesregierung, zu schaffen - egal, welche Partei da am Werkeln ist.
Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Macht im Staat eben doch nur noch von Wirtschftsverbänden und der Finanzwirtschaft ausgeht und keineswegs vom Volk - wenn sie denn je wirklich dort war.<<

Wenn es keine Probleme in einem „Staat“ gäbe, bräuchten wir keine „Demokratie“. Deshalb ist es einfach grundsätzlich falsch und nicht etwa „kritisch“, die „Demokratie“ für mögliche oder tatsächliche Probleme verantwortlich zu machen, wie es zur Zeit all Diejenigen machen, die Probleme mit der Demokratie an sich haben und diese gegen „das Volk“ auszuspielen versuchen.

Wenn wir Probleme haben, dann müssen wir die Werkzeuge anders ansetzen.

Und über diese „Werkzeuge“ muss man in einer Demokratie immer wieder gemeinsam neu entscheiden.

Es spielt überhaupt keine Rolle - welche Partei?

Wer glaubt ein Parteienwechsel in der Regierungsverantwortung würde etwas ändern tut mir leid. Das ist eine Systemproblem und der Austausch von Parteien in der Regierung ändert nichts.
Unsere parlamentarische Demokratie ist am sterben, wenn es sie je so gab. 700 Parlamentarier und das sagen haben ca. 10%. Der Rest ist eigentlich nur noch dazu da um zuzustimmen oder ja zu sagen. Das machen sie auch und die Parteisoldaten gehorchen im Sinne ihres eigenen Wohles. Menschlich verständlich aber Moralisch für die weiße Keramik. Die SPD hat Schuld - ja klar, die Sozis haben wirklich alles falsch gemacht was man hätte tun können. Die Gier um dem Platz am Futternapf bleibt auch unter den Sozialdemokraten ungebrochen. Die CDU/CSU hat aber in den vielen vergangenen Jahren die Hautverantwortung getragen und schleicht sich jetzt mit dem "rechten Finger" auf die AFD aus der Verantwortung. Die AFD ist keine Lösung aber Schuld für den Bockmist im Lande tragen andere.

Wie man's macht, macht man's verkehrt.

Im parallelen Artikel steht noch, dass Klima-Wissenschaftler ein Umdenken fordern.
Hier steht, dass Wirtschaftswissenschaftler für bestimmte Regionen mehr Wachstum fordern.
Können sie sich nicht mal einigen - wie die Menschen/die Menschheit zu retten ist?
Weiteres Wachstum, um unseren Wohlstand zu retten? Oder besser Entschleunigung, um unser Leben zu retten? Beides geht nicht! Entweder wir verzichten auf das wirtschaften, arbeiten und Leistungserbringung, oder wir verzichten auf die Luft zum Atmen.

@15:05 von Dr.KI

//Jetzt scheinen die einst versprochenen „Blühenden Landschaften" auch im Westen Platz zu greifen.

Die zuständigen Politiker sollten sich mal fragen, wie es dazu kommen konnte.
Die weitere Frage ist, für welche politischen Gesinnungen diese Regionen den Nährboden bilden.//

Ich fürchte, die wissen das alles. Sooo dumm können die nicht sein. Das Fatale ist nur, es ist ihnen sch...egal.
Anders ist diese Politik für mich jedenfalls nicht zu erklären.
Vermutlich tue ich jetzt aber vielen Politikern 'aus der zweiten Reihe' unrecht.

@15:31 von teachers voice

"Dazu gehören von der Gesellschaft als Ganzes geschätzte kind- und jugendgerechte Bildungsstätten ebenso wie kommunale Begegnungs- und Teilhabemöglichkeiten."

Und genau die werden in den hier genannten Regionen als erstes geschlossen.

Wozu die Aufregung? Auch vor

Wozu die Aufregung? Auch vor der Wende gab es in der Bundesrepublik sogenannte "strukturschwache Gebiete", z.B. entlang der "Zonengrenze", aber auch im Ostfriesischen entlang der holländischen Grenze, im Ruhrgebiet und in Bremerhaven. Dafür gab's dann spezielle Strukturhilfen, also Geld. Wohin genau ist eigentlich der Soli geflossen, wenn es jetzt diese Gebiete im ehem. DDR-Gebiet gibt?

@16:11 von ustdigital

//Wer glaubt ein Parteienwechsel in der Regierungsverantwortung würde etwas ändern tut mir leid. Das ist eine Systemproblem und der Austausch von Parteien in der Regierung ändert nichts.
Unsere parlamentarische Demokratie ist am sterben, wenn es sie je so gab. 700 Parlamentarier und das sagen haben ca. 10%. Der Rest ist eigentlich nur noch dazu da um zuzustimmen oder ja zu sagen. Das machen sie auch und die Parteisoldaten gehorchen im Sinne ihres eigenen Wohles.//

Sie haben leider Recht.
Frau Wagenknecht hatte einen hochinteressanten Vortrag gehalten (weiß leider nicht mehr, an welcher Uni), in dem sie umsetzbare(!) Vorschläge macht, wie man auch auf nationaler Ebene zumindest in Teilen dem Lobbyismus begegnen könnte. (Sicher noch auf YouTube zu finden.)
Aber nun hat die eigene Partei Frau Wagenknecht kaputtgeschliffen. Ideologie scheint wichtiger als Politik.

15:19 von IJK

Das Land Bayern hat immerhin fast 4 Mrd Euro aus dem Länderfinanzausgleich erhalten um vom Agrar- zum Industrieland zu werden.
.
"immerhin fast 4 Mrd" .... ich bin beeindruckt
allein im letzten Jahr haben die 6,3 Mrd reinbezahlt
wie seit 1989
BW hat schon immer reinbezahlt
und Bremen schon immer was gekriegt (bis auf 3 Jahre Minimalbeträge)
hat es dort was gebracht ?
ebenso wie in Niedersachsen Rheinland Pfalz oder dem Saarland ?
ja und dann Berlin müssen keine KiGa Gebühren zahlen und kriegen schon immer Geld

Was soll das denn,

da provoziert ein Superschlauer mit ein paar absichtlich unqualifizierten und falschen Bemerkungen, und schon steht er/sie im Mittelpunkt aufgescheuchter Kommentare. Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird. Die Kommentierung wird dadurch zur Farce. Manche Anmerkungen sollte man besser übergehen.

re 16:15 Anna-Elisabeth: Auf Null!

>>@15:31 von teachers voice
"Dazu gehören von der Gesellschaft als Ganzes geschätzte kind- und jugendgerechte Bildungsstätten ebenso wie kommunale Begegnungs- und Teilhabemöglichkeiten."

Und genau die werden in den hier genannten Regionen als erstes geschlossen.<<

Genau das sehe ich auch und hier ist ein radikales UmDENKEN notwendig. Mit Geld allein ist da nichts zu machen. Ein nicht gepflegtes neues Gebäude ist schneller alt als es gebaut wurde.

Mein Ansatz liegt bei einem Umdenken der „Alten“. Ich höre von dort vor allem Schimpfen auf Alles und Jeden und sehe übrigens genau hierin eine der Ursachen für das Erstarken solch einer unsäglichen Spießerpartei wie der AfD, mir der man so wunderbar und vor allem gemeinsam und vor allem ungestraft „Schimpfen“ kann. Dabei beschimpft man sich immer selber!

Eine Ministerin in Thüringen sagte bei einer Veranstaltung, „wer es „hier“ nicht schön findet, den brauchen wir auch nicht hier“.

Ja dann. So setzt man Abwärtsspiralen in Gang.

Abwärtsspirale

Alle Städte und Gemeinden haben immer über ihre Verhältnisse gelebt. Alle haben ihre Bauvorhaben nach unten gelogen damit die Verabschiedung der Planung ablaufen konnte.
Als gutes Beispiel die Elbphilharmonie oder auch die Gorch-Fock mit der Renovierung für 10 Millionen auf jetzt 135 Millionen. Aber solange der Teppich zum Unterkehren schneller wächst als die Schuldenlast fällt, so hoffen die Beteiligten, nichts großartig auf und so geht es munter weiter. Jeder macht was er will und keiner was er soll!

Ende Gelände

Ganz Dtl. droht eine Abwärtsspirale.
Die Steuereinnahmen gehen zurück, die Kosten der Migrantenkrise explodieren. Und dann noch die grünen Phantasien, wie man gestern im ZDF bei D.H. gesehen hat.

@GeMe 15.57

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie einige Kommentatoren versuchen, den Fokus auf die AfD zu legen, selbst wenn die Beiträge überhaupt nichts damit zu tun haben.

Im Übrigen: Den Soli zahlen wir hier im Osten auch, von Anfang an und zweckgebunden wer der noch nie.
Desweiteren ist nicht die AfD Schuld an den Zuständen in einigen Regionen, sondern die etablierten Parteien, der Erfolg der AfD ist nur das Ergebnis deren Politik.
Hier in Sachsen angefangen mit Biedenkopf, der geglaubt hat man müsse hier ein Spar-Musterländle einrichten und offiziell damit geworben hat, das es hier Fachkräfte zu Dumpingpreisen gibt. So wurde die Politik nunmehr seit der Wende gemacht, bis zum ohnehin viel zu niedrigen Mindestlohn.
Ich selbst habe mangels Alternativen in der IT-Kundenbetreuung für einen großen Internetprovider gearbeitet, im 2 Schicht System,6-22 Uhr, zu sage und schreibe 750 Euro Netto/Monat, bis ich die Nase voll hatte, ca. 2 Jahre.
Und nein, ich bin weder ungelernt noch AfD-Wähle

@16:06 von teachers voice re Dubitator: Traurig?

"Und über diese „Werkzeuge“ muss man in einer Demokratie immer wieder gemeinsam neu entscheiden."

Da muss ich jetzt gerade an eine Philosophenrunde denken, in der das Haupthema war, wie lange wir uns die Demokratie, wie wir sie kennen, noch 'leisten' können. Es ging u.a. darum, dass alles immer schneller geht, während demokratische Entscheidungen Zeit, manchmal sehr viel Zeit brauchen. Eine Lösung hatte niemand parat. Da wird noch viel Denkarbeit geleistet werden müssen.

14:07, Superschlau

>>Diese regionen werden von wem regiert? Das ist eine Karte des versagens der spd.<<

Warum werden diese Regionen von der SPD regiert?

Aus traditionellen Gründen.

Es handelt sich nämlich um die ehemaligen Zentren der Bergbau- und Schwerindustrie.

Arbeiter in diesen Industrien wählten immer SPD.

Nun sind diese Industrien aber weggebrochen. Für den Strukturwandel musste man Geld in die Hand nehmen. So hat man sich überschuldet. Hätte man das nicht getan, dann sähe es dort aus wie im Rust Belt der USA.

Wie Sie hier ein Versagen der SPD erkennen, kann ich nicht nachvollziehen.

....Katastrophe...

Politisch ist eine Katastrophe, Regionen in Deutschland untergehen zu lassen und auf der anderen Seite Ballungsräumen zu schaffen die nur Probleme verursachen.
Da ich schon seit 1990 auf sollche Dinge Hinweise ist das keine Überraschung für mich.
Wir haben leider keine Zukunftsorientierte Politik mehr.

@16:30 von Lassesdoch

"Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird."

Danke für den klugen Hinweis. Sie haben ins Schwarze getroffen. Mal sehen, wie lange ich daran denke.

(Schöner Nick)

16:32 von claudius19 Ende

16:32 von claudius19
Ende Gelände
Ganz Dtl. droht eine Abwärtsspirale.
Die Steuereinnahmen gehen zurück, die Kosten der Migrantenkrise explodieren.

---

Ach Gott ...
hören Sie auf zu rühren.

Damit reißen Sie nix mehr.

@Superschlau

Wir wählen keine regionalen Regierungen sondern auf der Ebene Kommunen, Bundesländer und Bund.
Beispiel: Nordrhein-Westfalen = CDU/FDP-regiert
Essen = Oberbürgermeister CDU

Nun können Sie natürlich sagen, die Vorgängerregierungen waren SPD-geführt, die sind schuld.
Aber stimmt das, wenn der Wechsel zur CDU - in der Hoffnung auf Änderung - bis jetzt nichts gebracht hat?

Es war in den letzten 30 Jahren für die Gebiete im Westen, die auf einen Strukturwandel angewiesen sind (ehemalige Kohle- und Stahlgebiete), zu wenig Geld übrig.

@ Peter Kock

"Als gutes Beispiel die Elbphilharmonie oder auch die Gorch Fock"
Wurde nicht die Elbphilharmonie vom Land Hamburg finanziert und die Gorch Fock vom Bund?
Sie sprachen von Städten und Gemeinden. Die haben z.B. überflüssige Kreisverkehre in Industriegebieten angelegt. Aber viele wurden auch von der Sozialhilfe gebeutelt.

um 14:33 von Carlos12

"Gegenbeispiele:
- München boomt, trotz langjährige SPD-Herrschaft.
- Hessen war jahrzehntelang SPD-regiert. Die wirtschaftliche Situation war gut und hat sich unter der CDU auch nicht nennenswert gebessert."
Ja, manche Foristen können eben nur auf die jeweilige Regierungspartei schimpfen, statt in ihrer Region die besten Kräfte zu wählen.

Peter Kock, 16:31

Alle Städte und Gemeinden haben immer über ihre Verhältnisse gelebt. Alle haben ihre Bauvorhaben nach unten gelogen ... die Gorch-Fock mit der Renovierung für 10 Millionen auf jetzt 135 Millionen.

Die Gorch Fock wird jetzt von welcher Gemeinde restauriert?

16:11, ustdigital

>>Die Gier um dem Platz am Futternapf bleibt auch unter den Sozialdemokraten ungebrochen.<<

Diese wohlfeile Politikerdiffamierung ist absolut unerträglich.

Die "Futternäpfe" sind in der freien Wirtschaft entschieden reichhaltiger und besser gefüllt. Wer reich werden will, geht nicht in die Politik.

Sollte jetzt die nächste Diffamierung kommen, nach dem Motto "unsere Politiker sind zu blöd für die Wirtschaft", dann bitte ich einfach mal zu recherchieren, was viele Politiker, wenn sie aus der Politik aussteigen, so machen. Oder was sie vorher getan haben.

Ist schon eigenartig, ..........

zu welchen Ergebnissen sogenannte Studien immer kommen! Kann das nicht auch daran liegen, daß uns Politiker und Medien immer glaubhaft machen wollen, daß der Lebenstandart überall der gleiche ist oder der gleiche sein muß? Wenn sich die Altersstruktur in der Bevölkerung ändert, hat vermutlich niemand groß Möglichkeiten der Einflußnahme, oder? Wenn Regionen und Kommunen überschuldet sind, ist dieser Zustand nicht von Aliens importiert worden, sondern von einer zur anderen Wahlperiode gewachsen, oder? Früher akzeptierte man die Entwicklungen und die betroffenen Regionen wurden als pitoresk, ursprünglich oder unverfälscht orginal bezeichnet und sogar gelobt! Das Ergebnis von "Studien" ist immer abhängig vom "Maßstab", der verwendet wird! Nur in Deutschland besteht ein Hang zur Gleichmacherei!

Boom-Regionen mit SPD-Oberbürgermeister!

@14:07 von Superschlau
Das Gegenteil ist richtig: Sowohl Hamburg als auch München haben SPD-OBs.

9 Problemregionen in Deutschland

Dass das Saarland auch zu den Problemregionen gehört, verwundert doch eigentlich. Aber was mich nun gar nicht mehr wundert, dass Frau AKK so schnell das Saarland verlassen hat, statt dort erst mal für den ersehnten Aufschwung zu sorgen.

@16:31 von Peter Kock

"Alle Städte und Gemeinden haben immer über ihre Verhältnisse gelebt. Alle haben ihre Bauvorhaben nach unten gelogen damit die Verabschiedung der Planung ablaufen konnte."
Da mögen Sie recht haben. Allerdings ist die Elbphilharmonie inzwischen zu einem Publikums- bzw. Touristenmagnet geworden, der auch wieder Geld in die Kassen spült.

>> Die Hamburg Tourismus GmbH zieht eine positive Bilanz für das zurückliegende, komplette Tourismusjahr: Die Zahl von über 13 Mio. Übernachtungen konnte weiter unterstrichen werden.
Die Zimmerauslastung lag 2017 in Hamburg im Jahresdurchschnitt bei 80,3 % (+0,9% im Vergleich zum Vorjahr). Unter den deutschen Metropolen liegt Hamburg damit auf Platz 1 vor Berlin (76,7 Prozent) und München (75,6 Prozent). (Quelle: STR Global, 2018)<<

16:33, buerdi @GeMe 15.57

Ich glaube, Sie haben den Beitrag, auf den Sie antworten, nicht wirklich verstanden.

deshalb sollen ja auch die steuern erhöht werden

damit man auch weiterhin sociale wohltaten wie das bedingungslose grundeinkommen unters volk werfen kann.

16:55 von fathaland slim

Die "Futternäpfe" sind in der freien Wirtschaft entschieden reichhaltiger und besser gefüllt. Wer reich werden will, geht nicht in die Politik.
.
sagen sie das nicht !
ein paar Jahre in der Politik
eröffnen gelegentlich ungeahnte Möglichkeiten in der Wirtschaft

@zyklop

Hallo , genau richtig was Sie schrieben. In der kleinen Politik ist es wie in der großen Politik
und die großen Beispiele haben die Leser besser im Auge ! Die Machart ist aber gleich.
Grüße PK

@16:55 von karlheinzfaltermeier

//Das Ergebnis von "Studien" ist immer abhängig vom "Maßstab", der verwendet wird!//

Stimmt.

//Nur in Deutschland besteht ein Hang zur Gleichmacherei!//

Ich denke, hier verwechseln Sie tatsächlich Gleichmacherei mit Gerechtigkeit.

//Wenn Regionen und Kommunen überschuldet sind, ist dieser Zustand nicht von Aliens importiert worden, sondern von einer zur anderen Wahlperiode gewachsen, oder?//

'fathaland slim' hat die Zusammenhänge weiter oben schon teilweise erklärt

Am 08. August 2019 um 16:55 von fathaland slim

Die "Futternäpfe" sind in der freien Wirtschaft entschieden reichhaltiger und besser gefüllt. Wer reich werden will, geht nicht in die Politik.
---------
Ihre grüne Polemik ist unter aller Sau.
Die Besten und Schlausten gehen in die Wirtschaft.
In die Politik gehen nur die C-Klasse, wie man ja deutlich bei unseren jetzigen Ministerinnen sieht.
Genau das hat ustdigital gemeint.
Besonders bei spd und Grüninnen sind Parteikarrieren dabei, die nur über Parteienfilz und dumm quatschen fortkommen meinen zu müssen.

Am 08. August 2019 um 16:56 von krittkritt

Das Gegenteil ist richtig: Sowohl Hamburg als auch München haben SPD-OBs.
-----
Na und? Die Katastrophenstädte wie Berlin, Bremen, Hannover und das halbe Ruhrgebiet gehen am Stock, wegen den SPDgrünlinken.

@Kommentator_02

Hallo , genau richtig ! Aber in der kleinen Politik ist es wie in der großen Politik. Die Leser haben aber die Beispiele der großen Politik besser im Auge. Aber die Machart ist die Gleiche darauf muß man hinweisen.
Danke und Grüße P.K.

17:08 von claudius19

Die Besten und Schlausten gehen in die Wirtschaft
---------------------------------
internationale..., das Wort hatten sie vergessen...;-)

16:11, ustdigit

>>Unsere parlamentarische Demokratie ist am sterben, wenn es sie je so gab. 700 Parlamentarier und das sagen haben ca. 10%. Der Rest ist eigentlich nur noch dazu da um zuzustimmen oder ja zu sagen. Das machen sie auch und die Parteisoldaten gehorchen im Sinne ihres eigenen Wohles.<<

Sehr, sehr steile Behauptungen, die Sie hier aufstellen.

Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?

Wird Ihr Heimatwahlkreis, also der Wahlkreis, in dem Sie wohnen, nur von absoluten Nullen und amoralischen Opportunisten im Bundestag vertreten?

Oder kennen Sie Ihre Bundestagsabgeordneten gar nicht, behaupten aber einfach mal drauf los?

Weltuntergang ist nicht angesagt

Sobald es irgendwo Engpässe gibt, ist das gleichzeitig der Motor der Kreativität.
Kreativität und Mangel gehören zusammen.
Und Fehlinvestitionen? Weiß man doch so schnell gar nicht.
Die Königsschlösser Ludwig II. waren eine gigantische Fehlinvestitionen und haben den Landeshaushalt schwer geschädigt. Sie waren es eindeutig, zu ihrer Zeit hatten die keinerlei Nutzen.
Die Welt hat sich geändert, wie wir alle wissen.
Kann schon sein, dass das Ruhrgebiet momentan hintenan hängt. Es war auch schon einmal anders und es wird in 50 Jahren auch wieder anders sein.

@ Anna-Elisabeth

Recht haben Sie ,aber es geht mehr um die Machart in der kleinen wie in der großen Politik. Und da die Leser alle Sünden der großen Politik besser im Auge haben ist es wichtig die " Machart" anzuprangern. Für HH selbst freut mich das denn ich bin HH-Fan seit vielen vielen Jahren. Vielen Dank und schöne Grüße P.K. !

Bayern war 40 Jahre lang Schlusslicht.

@16:28 von Sisyphos3
... und wurde vom "roten" Hessen subventioniert.
Der Umschwung kam mit der massiven Umleitung von Bundesmitteln zu Zeiten Straußens.
Stichwort Rüstungsindustrie, Flugzeug, Raumfahrttechnik.

Dazu kam noch eine überdurchschnittliche Unterstützung im Verkehrssektor.
PISA-Professoren rechneten vor, dass sich Bayern auch eine ganze Universität spart, indem es die Fachkräfte von anderen Bundesländern abwirbt.

Gleichzeitig gibt es eine um knapp 20% höhere Unterrichtsbelastung bei bestimmten Fächern von Gymnasiallehrern, Referendare, die für ein Spottgeld bis zu 16 Klassen unterrichten müssen.
Dafür verdienen Politiker entsprechend mehr.
Staatssekretäre zum Teil mehr als mancher Ministerpräsident!

Manches sieht aus der Nähe betrachtet doch differenzierter aus.
Die Studie ist natürlich trotzdem eine gute Diskussionsgrundlage.

Abschöpfung......

Deutschland ist bunt, so gewollt von d. Herrschenden Polit.Eliten!
Dadurch kommt es zwangsläufig zu erheblichen Differenzen .
Die Subventionen müssen NEU verteilt werden .
U.in bestimmten Bereichen ganz abgeschafft werden, z.B.
i.d. Wirtschaft - AGrar-Industrie u. i.vielen a.
Empfängern !.

@fathaland slim

"Ich glaube, Sie haben den Beitrag, auf den Sie antworten, nicht wirklich verstanden."

Keine Sorge, ich habe den Beitrag schon verstanden, ich finde es nur völlig unsinnig den Fokus ständig auf die AfD, deren "Anhänger" und deren erhofftes und vermutliches Versagen zu lenken, wo die Probleme doch durch andere verursacht wurden.
Das, was der User GeMe andeutet, sehe ich übrigens auch im Falle eines grünen Bundeskanzlers, das dürfte sich ebenfalls wieder schnell erledigt haben. Und bitte jetzt keinen Verweis auf Kretschmann, der ist mehr schwarz als grün.

Selbst wenn die AfD hier in Sachsen die meisten Stimmen bekommen sollte, regieren wird sie wohl eher nicht, da keine andere Partei eine Koalition mit mit ihr bilden wird. Dann wirds wohl eher sowas wie schwarz-rot-grün geben.

Ich selbst wähle die AfD schon aus Rücksicht auf meinen Bruder nicht, der ist nämlich schwul. ;) (die schlimmsten Schwulen-Witze habe von ihm)

Ihnen schönen Feierabend, wenn Sie Ihn dann haben Herr Künstler.

17:20 von

17:20 von Don-Corleone

"Abschöpfung......
Deutschland ist bunt, so gewollt "

Die Wiedervereinigung hätte aber auch erfolgreich sein können ...

17:10, claudius19

>>Am 08. August 2019 um 16:56 von krittkritt
Das Gegenteil ist richtig: Sowohl Hamburg als auch München haben SPD-OBs.
-----
Na und? Die Katastrophenstädte wie Berlin, Bremen, Hannover und das halbe Ruhrgebiet gehen am Stock, wegen den SPDgrünlinken.<<

Berlin gibt nicht mehr aus als es einnimmt, dank der Spdgrünlinken. Die haben die Stadt nämlich saniert, nachdem CDU-OB Diepgen sie zusammen mit seinem CDU-Kumpel Klaus-Rüdiger Landowsky an die Wand gefahren hatte. Stichwort Berliner Bankenskandal. Schlagen Sie doch mal nach.

Das Ruhrgebiet lebte früher von Bergbau und Schwerindustrie. Beides gibt es dort nicht mehr.

Hannover ist eine wohlhabende, etwas langweilige Stadt.

Bremen wurde vom Werftensterben schwer gebeutelt. Wenn Sie sich nur die Stadt Bremen, also ohne Bremerhaven, ansehen, dann steht die gar nicht so schlecht da.

17:18 von krittkritt

alles läßt sich erklären !
.
" 20% höhere Unterrichtsbelastung bei bestimmten Fächern von Gymnasiallehrern"

wenn es der Gesellschaft (dem Bundesland) was bringt ! - warum denn nicht ?
also ich habe in meinem Beruf gelegentlich auch mehr gearbeitet
- weil ich zufrieden war - und sah es bringt was (dem Betriebserfolg)
.. und dann Bayern wirbt Fachleute ab - ich denke die Fachkräfte kommen freiwillig,
obgleich doch die Mieten hoch sind und die Regierung dort nicht eben sehr populär

Frage des Geldeinsatzes

Wenn viel Geld in Umverteilung fließt, und wesentlich weniger in Investitionen fließt, sollte das Ergebnis an der Stelle auch nicht verwundern.

Das ist Versagen der Politik

und zwar von ALLEN Parteien. Seit 30 Jahren wird gespart, egal was es kostet.
Marode Schulen, miese Infrastruktur auf dem Land und explodierende Kosten für ein Dach über dem Kopf....na Gott sei Dank und Lob für die Studien von unseren Wirtschaftsexperten....
Ernsthaft, ich kann gar nicht mehr so viel essen wie ich kotzen möchte....
Und NEIN, die tolle Partie AfD wird das mit Sicherheit nicht besser machen, nur sehr viel schlechter.

@17:00 von Anna Elisabeth

Dem möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen: Wäre beim Bauvorhaben Elbphilharmonie von Anfang an die realistisch geschätzte Bausumme publiziert worden, hätte das in HH einen Volksaufstand gegeben, und sie wäre nie gebaut worden.
Vox populi, vox rindvieh sagte dazu mal der wohl bekannteste aller bayerischen Ministerpräsidenten.

@Anna-Elisabeth um 17:08Uhr

Vermutlich bin ich zu dumm, um die Erkenntnisse von @fathaland slim zu verstehen! Mich wundert nur, daß offenbar in manchen Kommunen oder Regionen jede Art von vorausschauender Politik und Planung nicht existent war, sondern man sich der Illusion hingab, daß z.B. im Saarland ewig Kohle abgebaut und Stahl erzeugt werden würde. Der gleiche Denkfehler passiert übrigens derzeit im Nahen Osten oder in Russland, wo anscheinend geglaubt wird, daß die Erdölvorräte ewig reichen! Und Gerechtigkeit hat nichts mit Gleichmacherei zu tun! Es liegt eher daran nicht akzeptieren zu wollen, daß zwar überall unerfüllbare, realitätsfremde Forderungen gestellt werden, aber negiert wird, daß die Voraussetzungen dafür nicht vorhanden sind. Berlin ist dafür ein gutes Beispiel! Die Ski-Regionen in Bayern, Österreich und der Schweiz werden vermutlich in naher Zukunft die "abgehängten" Regionen sein, wenn die Einnahmequellen versiegen und die Bewohner wegziehen!

re 17:20 Don-Corleone: Politische Elite?!

>>Deutschland ist bunt, so gewollt von d. Herrschenden Polit.Eliten!
Dadurch kommt es zwangsläufig zu erheblichen Differenzen .<<

Aha, und Sie hätten es gerne „grau in grau“? Und ohne die „Herrschenden Polit.Eliten“?

Könnten Sie das etwas genauer ausführen? Wollen Sie das „Bunte“ abschaffen? Oder die „Herrschenden“? Oder die „Politik“? Oder die „Eliten“?

Oder alles auf einmal, in dem Sie einfach die „SPD“ abschaffen, wie das einige Ihrer Kollegen hier anregen?

Machmal kann ich mich wirklich richtig über unsere herrschende politische Elite freuen. So schlecht scheint die gar nicht zu sein!

17:08, claudius19

>>Am 08. August 2019 um 16:55 von fathaland slim

"Die "Futternäpfe" sind in der freien Wirtschaft entschieden reichhaltiger und besser gefüllt. Wer reich werden will, geht nicht in die Politik."
---------
Ihre grüne Polemik ist unter aller Sau.<<

Das also ist grüne Polemik? Ich hab mich immer gefragt, was das sein soll. Jetzt weiß ich es. Danke.

>>Die Besten und Schlausten gehen in die Wirtschaft.
In die Politik gehen nur die C-Klasse, wie man ja deutlich bei unseren jetzigen Ministerinnen sieht.<<

Wer nur am Geld interessiert ist, geht in die Wirtschaft. In die Politik geht man gemeinhin nicht deswegen, auch wenn es ständig behauptet wird.

>>Besonders bei spd und Grüninnen sind Parteikarrieren dabei, die nur über Parteienfilz und dumm quatschen fortkommen meinen zu müssen.<<

Ihre blaue Polemik ist wirklich unter aller Sau.

17:27 von fathaland slim

Bremen wurde vom Werftensterben schwer gebeutelt.
.
bin kein Wirtschaftsspezialist
aber was hat die Meyerwerft in Papenburg dann geschickter gemacht
//
Das Ruhrgebiet lebte früher von Bergbau und Schwerindustrie. Beides gibt es dort nicht mehr.
.
in BW/Schwarzwald gibt es kaum mehr Fabriken für Kuckucksuhren
es wurden Alternativen gesucht/gefunden

Krise

Wie stark der Kapitalismus in der Krise steckt, bildet sich nach Papa Marx im Verhältnis von variablen zu konstantem Kapital ab.
Wir leben einfach in einer Überakkumulationskrise.
Die wachsende Verelendung ist eine normale kapitalistische Entwicklung. Was ist denn daran verwunderlich??

Weitere Stellschrauben sehen

Weitere Stellschrauben sehen die Wissenschaftler darin, bürgerschaftliches Engagement besser zu fördern und Bildungsangebote zu verbessern.

Was bedeutet der erste Teil ? Mal wieder Ehrenamt ? Deutschland verlässt sich ja in immer mehr Bereichen darauf. Tonnen von Euros im Haushalt, aber Ehrenamt und `bürgerliches Engagement´ erledigen einen guten Teil der eigentlich staatlichen Aufgaben. Aus Prinzip sollte man in dieser Hinsicht gar nichts machen ! Eines der reichsten Länder des Planeten sollte zumindest mal ein klein wenig selbst aus seinen enormen Steuereinnahmen finanzieren. Oder auch mal ein klein wenig die Industrie und die Wirtschaft heranziehen.

Sozialist-SEI wenn man von genügend reichen durchgefüttert wird.

> 14:46 von Superschlau
...Wer arm ist, muss konservativ für die wirtschaft wählen. Sozialist kan man nur sei , wenn man von genügend reichen durchgefüttert wird.<

Ein scheinbar zutiefst zynischer wie Funktionalistischer ("SPD"?), die "LINKE" als Werkzeug-Begriff wenn dieser Sozialist-Begriff deren Klassenkampf-Substanz-Funktion meint/unterstellt .

17:24 von buerdi @fathaland

17:24 von buerdi
@fathaland slim
"Ich glaube, Sie haben den Beitrag, auf den Sie antworten, nicht wirklich verstanden."

Keine Sorge, ich habe den Beitrag schon verstanden, ich finde es nur völlig unsinnig den Fokus ständig auf die AfD, deren "Anhänger" und deren erhofftes und vermutliches Versagen zu lenken, wo die Probleme doch durch andere verursacht wurden.
Das, was der User GeMe andeutet, sehe ich übrigens auch im Falle eines grünen Bundeskanzlers, das dürfte sich ebenfalls wieder schnell erledigt haben.

----

Aha. Sie denken also allen Ernstes, nur ein Diktator kanns richten ..?

OMG

Tja, trotz aller Strukturgelder aus der EU

und trotz jahrzehntelanger Umverteilung durch den Länderfinanzausgleich kommen manche Regionen nicht voran. Jetzt fehlt nur noch eine der berüchtigten Monitor- Recherchen dazu, dann ist klar, dass nur die AfD Schuld sein kann. Sonst kann ja Niemand verantwortlich sein.

17:24, buerdi

>>Das, was der User GeMe andeutet, sehe ich übrigens auch im Falle eines grünen Bundeskanzlers, das dürfte sich ebenfalls wieder schnell erledigt haben. Und bitte jetzt keinen Verweis auf Kretschmann, der ist mehr schwarz als grün.<<

Sie wissen, daß Herr Kretschmann früher beim KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) aktiv war?

Ich glaube, auch Herr Habeck würde Sie sehr überraschen. Der ist nämlich so unideologisch-pragmatisch, daß es quietscht.

>>Ich selbst wähle die AfD schon aus Rücksicht auf meinen Bruder nicht, der ist nämlich schwul. ;) (die schlimmsten Schwulen-Witze habe von ihm)<<

Das geht mir wie Ihrem Bruder, und entsprechende Witze könnte ich auch beisteuern:=}

>>Ihnen schönen Feierabend, wenn Sie Ihn dann haben Herr Künstler.<<

Na ja. Ich sitze im Zug, habe aber heute auftrittsfrei. Dafür ab morgen dann vier Auftritte an drei Tagen.

Auch Ihnen einen schönen Abend!

17:45 von deutlich Tja, trotz

17:45 von deutlich
Tja, trotz aller Strukturgelder aus der EU
und trotz jahrzehntelanger Umverteilung durch den Länderfinanzausgleich kommen manche Regionen nicht voran. Jetzt fehlt nur noch eine der berüchtigten Monitor- Recherchen dazu, dann ist klar, dass nur die AfD Schuld sein kann. Sonst kann ja Niemand verantwortlich sein.

---

Ich will mir gar nicht vorstellen wie dieses Land unter afd-Führung aussehen würde!

So schlimm kanns also nicht sein.

@ MorbusBahlsen

„Das ist Versagen der Politik
und zwar von ALLEN Parteien. Seit 30 Jahren wird gespart, egal was es kostet.
Marode Schulen, miese Infrastruktur auf dem Land und explodierende Kosten für ein Dach über dem Kopf....na Gott sei Dank und Lob für die Studien von unseren Wirtschaftsexperten....
Ernsthaft, ich kann gar nicht mehr so viel essen wie ich kotzen möchte....
Und NEIN, die tolle Partie AfD wird das mit Sicherheit nicht besser machen, nur sehr viel schlechter.“

Da sehe ich vieles ähnlich. Da muss die Politik auch besser werden.
Bei der AFD muss ich aber viel weiter gehen als Sie, mit denen endet alles in einer Katastrophe.
Die haben für wie viele wichtige Themen ein Konzept?
Nach meinem Wissen bei genau keinem.
Sowas braucht ein Land schon mal überhaupt nicht.

17:45 von deutlich

der Länderfinanzausgleich ist kontraproduktiv
mag sinnvoll für einige Jahre sein
aber jedes Bundesland sollte letztlich für sein eigenes Handeln verantwortlich sein
aber das ist in unserem Land / Gesellschaft ja absolut unerwünscht
Verantwortung zu übernehmen

15:09 von rr2015 Die Reaktion der Politik außer Gerde = Null.

Respekt vor Ihrem Kommentar(& ähnlichen, Mit- & weiterführenden Kommentaren): Deshalb lesen auch andere diese Kommentare gerne, auch wenn nicht immer soviel Zeit vorhanden ist alle angemessen zu gewinnen und zu vergleichen.

@StöRschall

"Aha. Sie denken also allen Ernstes, nur ein Diktator kanns richten ..?"

Ähm....Hä?

Schon erstaunlich was manche so in diverse Beiträge interpretieren. Na, von mir aus. Kopfschütteln.

@14:46 von Superschlau

"Sozialist kan man nur sei , wenn man von genügend reichen durchgefüttert wird."

Solch einen Quatsch habe ich selten zu lesen bekommen. Man kann Sozialist sein, ohne von irgend jemandem durchgefuettert zu werden, naemlich indem man hart arbeitet. Wie Menschen mit anderen politischen Ansichten auch. Wer hat Ihnen diesen Unsinn eingegeben, die AfD?

17:40, Sisyphos3

>>17:27 von fathaland slim
Bremen wurde vom Werftensterben schwer gebeutelt.
.
bin kein Wirtschaftsspezialist
aber was hat die Meyerwerft in Papenburg dann geschickter gemacht<<

Sie ist beim Werftensterben einfach übrig geblieben. Werftensterben heißt ja nicht, daß alle Werften sterben, sondern nur die allermeisten.

>>//Das Ruhrgebiet lebte früher von Bergbau und Schwerindustrie. Beides gibt es dort nicht mehr.
.
in BW/Schwarzwald gibt es kaum mehr Fabriken für Kuckucksuhren
es wurden Alternativen gesucht/gefunden.<<

Arbeiteten dort denn Millionen Arbeiter? Hatte der Schwarzwald eine Kuckucksuhrenindustrie-Monostruktur?

Zu Sisyphos 3 17:40 Uhr

Als (noch) Schwarzwälder kann ich zu den Kuckucksuhrfabriken nur sagen: gehen Sie mal nach Schramberg, dann werden Sie sehen, dass eben zumeist keine Alternativen gefunden wurden.
Strukturelle Wandel brauchen, wie man in grösserem Massstab in Ostdeutschland sieht, aber auch im Ruhrgebiet, oft mehrere Generationen, bis sie erfolgreich vollzogen sind. Und in vielen Fällen gelingt es nicht. Wie zum Beispiel im nördlichen Schwarzwald, wo sich immer mehr Dörfer entvölkern und das Land sich selbst überlassen wird.
Auch im blühenden Baden-Württemberg gibt es welke Blätter.

Der Soli hilft nicht / Schwerindustrie im Stich gelassen

Für mich gibt es im Moment nur zwei Schlussfolgerung:

1. Der Soli hilft nicht. Er gehört endlich abgeschafft. Vermutlich muss aber dafür erst das Bundesverfassungs-gericht tätig werden.

2. Eine Wirtschaftsnation wie Deutschland kann die Schwerindustrie nicht einfach in das subventionierte Ausland abwandern lassen.

Im Schiffbau können leider nur noch hochspezialisierte Werften in Nischenmärkten, wie die Papenburger Meyer Werft konkurrieren. Alle Regierungen haben es aber zugelassen, dass der deutsche Schiffbau, der einst Weltmarktführer war, aufgrund von Subventionen in Ländern wie z. B. Korea oder China dem Wettbewerbsdruck nicht mehr standhalten konnte.
Bei der Stahlproduktion sieht das Bild ähnlich aus.
Es ist auch bezeichnen, dass das Land Niedersachsen als Großaktionär bei VW es zulässt, dass die nächste Fabrik wohl in der autokratischen Türkei errichtet wird.

15:57 von GeMe

Mindestens ein Ostland muss bei den Landtagswahlen an die AfD fallen, damit deren Anhänger am eigenen Leib erfahren wie unfähig dieser Haufen ist.
.
was nützten 35 % in einem Bundesland für die AfD
wenn die "Vorzeigedemokraten" jede möglichen Koalition zusammengehen täten
nur aus Prinzip die AfD draußen zu halten
obgleich die ja irgendwie auch den Wählerwillen repräsentieren !

um 17:45 von deutlich

"Tja, trotz aller Strukturgelder aus der EU
und trotz jahrzehntelanger Umverteilung durch den Länderfinanzausgleich kommen manche Regionen nicht voran. Jetzt fehlt nur noch eine der berüchtigten Monitor- Recherchen dazu, dann ist klar, dass nur die AfD Schuld sein kann. Sonst kann ja Niemand verantwortlich sein."

Ursächlich evtl. nicht.
Aber wenn wir schon mal beim Finanzausgleich sind... 30 x 100 Mrd Euro sind schon mal den Bach runter.
Da wundern sie sich, dass ein Unternehmen Unsicherheitsfaktoren nicht in Kauf nimmt?

Oder wurde bei der Standortsuche für die Batteriefabrik der Osten überhaupt in Erwägung gezogen?
Warum wohl nicht?

Und jetzt sind wir wieder bei der AFD.

Abwärtsspirale Duetschland

Was erwarten wir denn, wenn wir die weltfürhenden Industrien aus Deutschland verdrängen, z.B. die böse Autoindustrie. Komischerweise wollen die Menschen auf aller Welt immer noch deutsche Autos kaufen, trotz überhöhter Preise und der "political Incorrectnes" mit Abgaswerten. Wie lange noch wird in Deutschland das Beste vom Besten gebaut? Und wenn die Industrien abwandern, womit wollen wir dann Geld verdienen? Mit "Faire Welt Läden"-Geschäftsideen, oder mit neuen tollen Start-up´s für die Erschaffung von virtueller Realität? Bei allem gebührenden Respekt zu den o.g. Geschäftsmodellen, damit lässt sich keine prosperierende Zukunft für ein entwickeltes Land einrichten.

Entweder Bodenressoursen, oder hoch qualifizierte und hoch motivierte Bürger und hochentwickelte Produktionsmittel.
Was ist davon noch übrig?

17:38, karlheinzfaltermeier

>>Mich wundert nur, daß offenbar in manchen Kommunen oder Regionen jede Art von vorausschauender Politik und Planung nicht existent war, sondern man sich der Illusion hingab, daß z.B. im Saarland ewig Kohle abgebaut und Stahl erzeugt werden würde.<<

Wenn Sie wissen wollen, wie ehemalige Kohle- und Stahlregionen ohne vorausschauende Politik und Planung heute aussehen, dann müssen Sie in den Rust Belt der USA blicken. Dagegen sind unsere ehemaligen Kohle- und Stahlstandorte wahre wirtschaftliche Paradiese.

Da fehlt noch was.

geht es anderen Lesern so wie mir? Ich finde, da fehlt z.B. die Eifel. Niedrige Löhne, kein einziges DAX-Unternehmen und auch kein STOXX 50. Dafür viele Fernpendler und Fernfahrer. Den Letztgenannten ist es egal wo sie arbeiten. Immer gab es solche Regionen. Die Abhilfe ist einfach. Umziehen. Im 19. Jahrhundert sind die Menschen ausgewandert, im 20 Jahrhundert ins Ruhrgebiet gezogen. Wer eine gute Ausbildung hat, zieht weg. Wir werden die abgehängten Regionen nicht attraktiv verändern können.

@ Silverfuxx

„Was bedeutet der erste Teil ? Mal wieder Ehrenamt ? Deutschland verlässt sich ja in immer mehr Bereichen darauf. Tonnen von Euros im Haushalt, aber Ehrenamt und `bürgerliches Engagement´ erledigen einen guten Teil der eigentlich staatlichen Aufgaben. Aus Prinzip sollte man in dieser Hinsicht gar nichts machen ! „

Müssen Sie ja auch nicht.
Meine Kameradinnen und Kameraden sowie ich auch, von der freiwilligen Feuerwehr machen das Ehrenamt aus Prinzip sehr gerne.
Uns geht es darum unseren Mitbürgern in Not zu Helfen.
Unsere 25.000 Einwohner Stadt könnte eine Berufsfeuerwehr gar nicht finanzieren.
Da kann man jetzt unterstützen, muss man aber nicht.
Aber ein Satz „Aus Prinzip sollte man in dieser Hinsicht gar nichts machen“, geht in meinen Augen gar nicht.

um 17:40 von Sisyphos3

"bin kein Wirtschaftsspezialist aber was hat die Meyerwerft in Papenburg dann geschickter gemacht"
Ob es Geschick war, lassen wir mal dahingestellt sein. Tatsachen sind wahrscheinlich:
Billigerer Zugang zum Meer,
Art der Aufträge (Kreuzfahrtschiffe oder Rüstungsschiffe usw.),
Auslastung des Betriebes,
bessere Betriebsführung usw.
Diese Aufstellung ist noch nicht vollständig, zeigt aber schon die Unterschiede bei den Regionen.

Karl Napf, 17:05

damit man auch weiterhin sociale wohltaten wie das bedingungslose grundeinkommen unters volk werfen kann.

Ich wusste bisher gar nicht, dass es in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt. Wo kann ich das beantragen?

P.S.: Sozial schreibt sich in unserer Sprache nicht mit c, sondern mit s.

16:55 von karlheinzfaltermeier

«Früher akzeptierte man die Entwicklungen und die betroffenen Regionen wurden als pitoresk, ursprünglich oder unverfälscht orginal bezeichnet und sogar gelobt! … Nur in Deutschland besteht ein Hang zur Gleichmacherei!»

Dieses "früher" muss aber "sehr viel früher" gewesen sein. Ich kann mich zu meinen Lebzeiten nicht daran erinneren, dass man "abgehaltert" mit "pittoresk" übersetzt, und dann gelobt hätte …

Fordert die Studie (oder sonst wer), man solle München oder die Stadt Monheim (Kreis Mettman / Regierungsbezirk Düsseldorf) "ein wenig abhalftern"? Damit sie mehr Gleichheit zu bspw. Bremerhaven hätte …?

Stadt Monheim. Völlig schuldenfrei. Eine der ganz wenigen Kommunen in DEU, die so sind. Völlig kostenlose Kinderbetreung in Kindergärten, an Ganztagsschulen. Hat Schwimmbäder, Bibliothek & Co. Viele Steuereinnahmen.

Nicht über ganz NRW zog "Links-Grün" wie einst Kyrill eine Schneise der Verwüstung. Und was ist gegen Bestandsaufnahme einzuwenden, um Sachverhalte zu erkennen …?

Alles kein Problem.

Alles kein Problem. Politikerkinder werden in der extra gefederten Limousine zur Privatschule chauffiert. Also leiden sie weder unter Schlaglöchern, noch unter maroden Schulen.

17:45, deutlich

>>Tja, trotz aller Strukturgelder aus der EU
und trotz jahrzehntelanger Umverteilung durch den Länderfinanzausgleich kommen manche Regionen nicht voran. Jetzt fehlt nur noch eine der berüchtigten Monitor- Recherchen dazu, dann ist klar, dass nur die AfD Schuld sein kann. Sonst kann ja Niemand verantwortlich sein.<<

Ich bin durchaus ein Freund intelligenter Polemik, aber so etwas macht mich nur rat- und sprachlos.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Für die betroffene Referendarin ist Bayern keine Boom-Region.

@17:28 von Sisyphos3
... weil sie ja nicht freiwillig in ihrem Fach eine ganze Schule übernimmt, oft noch an einem Ort, an den sich niemand freiwillig gemeldet hat.

Das sieht sicher anders aus für den gut bezahlten Manager, der auch noch die Wochenenden frei hat, um in die Berge oder zum Segeln an den Starnberger See zu fahren.

Vergleiche sind sicher zunächst sehr sinnvoll, aber das Bild ändert sich manchmal mit detaillierteren Kenntnissen.

PS.: Ich habe gehört, Norwegen "spart" sich die (teure) medizinische Ausbildung. Dafür haben sie gute Bedingungen im Gesundheitssystem, so dass keine Mangel an Bewerbern besteht.
Ähnlich "fies" wäre es, wie dem früheren Arbeitgeberpräsidenten Grill zugeschrieben, wenn wir aus Entwicklungsländern ausgebildete Kräfte abziehen, die dann vor Ort fehlen (seine Aussagen bezogen sich angeblich auf Syrien).

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