Ihre Meinung zu: Tierwohl bei der Nutztierhaltung: Ministerien gegen höhere Fleisch-Steuer

7. August 2019 - 16:03 Uhr

Die Bundesregierung hat verhalten auf Vorschläge reagiert, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen. Laut Umweltministerium gibt es effektivere Wege, Nachhaltigkeit und Tierwohl bei der Nutztierhaltung zu fördern.

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Kommentare

Steueransatz falsch - Fleischpreis an der Ladentheke erhöhen!

Das ist richtig, dass eine Fleisch-Steuer der falsche Ansatz ist.

https://www.tagesschau.de/inland/mehrwertsteuer-105.html

Die Bundesregierung hat verhalten auf Vorschläge reagiert, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen. Laut Umweltministerium gibt es effektivere Wege, Nachhaltigkeit und Tierwohl bei der Nutztierhaltung zu fördern.

Denn diese Steuer wuerde in den Bundeshaushalt fließen bzw. in die Länderhaushalte. Aber dort gehört sie nicht hin. Das Geld muss bei den Landwirten ankommen.

Der richtigere Ansatz wäre - meiner Meinung nach - den Fleischpreis an der Ladentheke zu erhöhen, damit das Geld bei den Landwirten ankommt.

Deswegen ist der Steuer-Ansatz falsch.

Die Grünen sind im Establishment angekommen.

Die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen ist ja wohl das Dümmste überhaupt - wieder nur eine Abzocke.
Und sowas wird u.a. von Grünen-Politikern vorgeschlagen - unglaublich.
Wenn man wirklich das Tierwohl im Auge hat, dann gehört die Massentierhaltung abgeschafft. Aber da rührt sich seit Jahrzehnten nix in der Politik. Deutschland hat doch wirklich die Kapazitäten, um seine Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen - alles eine Frage des Willens.

Sehe ich ganz anders

In meinem Betrieb gibt es eine Kantine, und dort kann ich das Essverhalten meiner Kollegen jeden Tag zur Genüge beobachten:
Zum Frühstück schon zwei Fleischklopse, ein Schnitzel oder einen Hackbraten: Keine Seltenheit. Und Mittags geht es genauso weiter. Was die dann abends zuhause essen bekomme ich nicht mit, aber die Bilanz ist schon nach dem Frühstück nicht mehr verhältnismäßig, und auch nicht gesund! Nicht nur im Sinne meiner Kollegen wäre es daher sinnvoll, eine Steuer auf Fleisch zu erheben. Mit dem Geld aus dieser Steuer könnte man dann zum Beispiel die Schäden aus den letzten beiden Dürresommern beheben, das Geld für Klimaschäden muss ja auch irgendwo herkommen!

Mit Steuern Konsum steuern?

WC - wohl kaum. Steuern erhöhen lediglich pauschal die Kosten für die Konsumenten. Damit ist weder den Konsumenten, oder den Landwirten, oder gar den Tieren selbst gedient. Die Idee ist, durch höhere Endpreise das Konsumverhalten zu verändern. Das ist im Prinzip gut, funktioniert allerdings nicht durch Steuern. Die Fleischprodukte unterscheiden sich derzeit ohnehin preislich - und so könnten Konsumenten durch ihr Kaufverhalten Bio-Landwirte, artgerechte Tierhaltung, Nachhaltigkeit und Qualität unterstützen, indem sie diese - teureren - Produkte kaufen. Leider zeigt die Realität aber, dass die Verbraucher immer noch aus Geiz und Gier lieber gequältes Fleisch kaufen, weil es billiger ist. Das Fleisch ist willig, nur der Verbraucher ist leider schwach und hat keinen guten Willen.

Es geht weder um Tierwohl, noch um Umweltschutz...

Es geht schlichtweg darum, dass sich kein Politiker wirklich traut, den Bürgern ( und Wählern) wirklich mal klar zu machen, wie es wirklich um unsere Welt in Sachen Klima, Umweltschutz etc. steht! Denn dann müßte jeder von uns erkennen, z.B das eine Verbesserung des Klimas eine radikale Änderung unser aller Lebenswandel vorraussetzen würde. Da dies aber eine Abkehr vom wirtschaftlichen Wachstumsgedanken sprich vom Kapitalismus bedeuten würde, traut sich da kein Politiker irgend einer Partei dran! Da wird nur lamentiert, geflickschustert und gelogen, bis sich die Balken biegen! Verständlich, weil: Welcher Politiker hätte den Mut, bzw. ist so naiv zu glauben, nach so einer ehrlichen Aussage auch noch wiedergewählt zu werden??? Fakt ist, solange Fleisch so billig gehalten wird, Flüge nach Malle noch erschwinglich bleiben und der Sprit immernoch keine 2€50 pro Liter kostet, rasen wir alle spaßbesessen, Selfieposierend als Partyclowns in einem Zug ohne Bremsen Richtung Klippe!

...so nicht...

Steuerhöhungen lösen keine Probleme. Das ist nur ein Alibi.
Ein Staat kann nur durch Gesetze, die keine Ausreden dulden, Probleme lösen.
Freiwillig wird das Problem nicht gelöst, weil hierbei die Gier siegt.

... Dafür gebe es aber effektivere Mittel

Klöckner und Co. wollen sich mit dem "... dafür gebe es aber effektivere Mittel " wieder mal weg ducken und ihre Klientel schützen.

Klar gibt es effektivere Mittel, z.B. jeder Landwirt darf nur so viel Vieh halten wie der gleiche Landwirt Futter anbauen und ernten kann.

Es gibt noch sehr viel mehr, aber tuen müssen diese Politiker endlich und nicht Amtsperiode für Amtsperiode alles vor sich hin schieben und nur leere Wahlversprechen von sich geben.

Die CxU- Parteien machen unser Land kaputt mit deren Untätigkeit in Sachen umweltverträgliche Landwirtschaft und Verkehrswende.

Demokratieschülerin 17.16

aha, wenn das Geld beim Metzger oder im Supermarkt in der Kasse landet, dann kommt es beim Landwirt an? Sicher? Oder hat nur der Metzger oder Supermarkt mehr Gewinn?

Interessant

Da schreibt heute die ARD u.a. in einem anderen Beitrag:
..."Mit 3,9 Millionen Tonnen Fleisch ist die Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen - um 2,6 Prozent.
Und wie viele Tiere mussten für diese Fleischmenge ihr Leben lassen? 29,4 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde, so die Statistik. "...

Wenn man dann mal so überschläglich nachrechnet:
Bei 80 Mio. Einwohner in Deutschland wären das 3,3 Tiere pro Jahr je Einwohner. Eine 4köpfige Familie käme damit auf 13 Tiere p.a.
Oder 20t Fleisch pro Einwohner/Jahr oder aber auch 56kg/Einwohner/Tag.
Jeden Tag einen Zentner Fleisch - Mann, Mann, Mann.

Deutlich ist hier zu erkennen, wieviel Fleisch exportiert wird. Dieser Anteil muß reduziert werden - damit verkleinern sich u.a. die Grundwasserprobleme (Nitrat usw.). Ob das die herrschende Gesellschaftsordnung durchsetzen kann? Nein - denn das wäre gegen die Marxsche Lehre.

Wie bei meinem Post zu

Wie bei meinem Post zu Hubschraubern gilt:
Geht eigentlich auch mal etwas unkompliziert zu regeln?
Wo auch immer unsere Regierung oder öffentlicher Dienst die Finger drin hat klappt gar nichts mehr. Ich habe zumindest den Eindruck und frage in die Runde ob andere vielleicht auch diesen Eindruck haben.
Fleisch ist wirklich zu preiswert da bleibt dem Erzeuger nicht mehr viel. Das gilt es zu ändern.
Kann man Steuern nicht zweckgebunden einnehmen müssen eben andere Regularien her. Also eigentlich ist das Sache der Politik, dafür werden teure Mitarbeiter bezahlt. Julia Klöckner muss sich hier asap einbringen und Lösungen schaffen. Dann soll ed eben den Fleischpfennig geben (meinetwegen auch Fleischcent genannt) das sollten 0,5 bis 2€/kg Fleisch sein, so schwer kann das gar nicht sein.

Tierwohl bei der Nutztierhaltung:Ministerien gegen höhere Fleisc

Ob vegan oder nicht.Die Grünen wollen im Grunde,daß wohlhabende Leute weiter Fleisch essen.
Der richtige Weg wäre:Mehr Personal zur wirksamen Kontrolle der Nutztierhaltung,dazu muß die Schuldenbremse auch mal gelockert werden.

Arme Schweine oder nur Schwein gehabt?

Schwein gehabt! Nein, nicht originell, aber der Schinken soll ja erstmal gut schmecken (der aus dem Süden tut es aber besser) und nicht wegen der Steuer teurer werden, sonst können wir uns ja gleich Vegizeugs leisten.
Wenn ich richtig liege, sind die Schweine selber mit die größten Veganer weit und breit - und auch fast so intelligent wie Menschen. Arme Schweine, ich finde, wir sollten endlich aufhören sie zu essen. Ab sofort! Die Überlebenden streicheln wir im Zoo oder im Hof: Völkerverständigung.

17:18 von MamasLiebling

"..In meinem Betrieb gibt es eine Kantine, und dort kann ich das Essverhalten meiner Kollegen jeden Tag zur Genüge beobachten..."
"...eine Steuer auf Fleisch zu erheben. Mit dem Geld aus dieser Steuer könnte man dann zum Beispiel die Schäden aus den letzten beiden Dürresommern beheben..."

Beim ersten Punkt teile ich Ihre Erkenntnisse, beim zweiten Punkt wäre ich vorsichtig! Ich kenne Ihren ökologischen Fussabdruck nicht, aber den meinen! Und ja, vielleicht fliegen die "Fleischkonsumenten( um es höflich auszudrücken) dafür weniger als ich durch die Welt, oder schippern dafür nicht jedes Jahr mit nem Kreuzfahrtschiff durch die Lagune... Genauso wie wir als Deutsche allein kein Weltklima verändern werden( auch wenn manche heute noch glauben am deutschen Wesen solle die Welt genesen) genauso verändern wir- jeder von uns- wirklich etwas, wenn er nicht konsequent erst einmal bei sich selbst beginnt nachzufragen, was er persönlich für ein besseres-auch gesellschaftliches Klima tun kann!

Das Problem

der parlamentarischen Demokratie ist leider, daß dadurch, daß alle vier Jahre gewählt wird, die Politiker ständig im Wahlkampfmodus sind.
Niemand traut sich, Entscheidungen zu treffen, die gegen die Mehrheitsmeinung sind und ihm Stimmen kosten würden. So werden zukunftsweisende, aber unbequeme Entscheidungen von vorne herein verhindert.
In unserer Zeit der Klimakatastrophe ein nicht mehr akzeptabler Zustand!

wenn ich das richtig verstehe ...

... wird der Verbraucher für Tierquälerei bestraft. Das Tiere gequält werden ist ja nun in diesem Fall mal ein Problem der Mitarbeiter im Mast- und Schlachtbetrieb.
Die machen sich also strafbar und Verbraucher bezahlen die Strafe. Dabei gibt es doch Gesetze, die für diese Betriebe gelten.
Aber das ist das Einzige, was den Politikern einfällt: Höhere Steuern oder Abgaben.
Jahrelang nix passier beim CO2 ... also Steuer drauf. Tiere werden gequält ... Abgabe drauf. usw.
Geld macht es nicht besser!

verhalten reagiert ...

... bedeutet im Politiker-Deutsch: Wir schießen das jetzt mal ab, dementieren eine Weile und wenn der Staub verflogen ist, machen wir das einfach.
.
Eine höhere Mehrwersteuer wird vermutlich in geringem Ausmaß den Konsum von Fleisch senken. Ganz einfach weil es teurer wird. Das dann mehr verfügbare Fleisch wird vermutlich in den Export fließen. Und da spielt die Mehrwertsteuer bekanntlich keine Rolle.
.
Eine "Abstockung" der Bestände kann damit auf keinen Fall erreicht werden, denn die Bauern sind bei ihren cent-Margen auf jedes einzelne Tier angewiesen.

Gefangen zwischen

Lobbyisten und Wählern.
Da Ergebnis ist ernüchternd. War aber genau so zu erwarten.
Wahrscheinlich gehts solange weiter bis alle Verlieren, nicht nur die Tiere...

MamasLiebling 17.18

Zum Frühstück schon zwei Fleischklopse, ein Schnitzel oder einen Hackbraten: Keine Seltenheit. Und Mittags geht es genauso weiter. Was die dann abends zuhause essen bekomme ich nicht mit,"
Das kenn ich- die sind dann abends Vegetarier oder bekommen veganen Brotaufstrich serviert;-)
ich koche in einer ehrenamtlichen Tätigkeit. a gibt es einige Vegetarier, für die wir immer was extra machen. Wenn es aber beim sommerliche Grillfest Steaks umsonst gibt, glauben Sie kaum, wie viele ein Vegetarier verdrücken kann...

Die Bauernfamilie der Julia K.

"Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner begrüßte zwar, dass es eine Sensibilität dafür gebe, "dass mehr Tierwohl nicht zum Nulltarif zu haben ist". Die Kosten könne aber nicht allein eine Bauernfamilie stemmen. "
.
Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch kostet die Bauernfamilie überhaupt nichts. Kann das bitte jemand der Frau K. erklären?

„Das zentrale Problem seien hohe Tierbestände und die intensive Tierhaltung, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Dafür gebe es aber effektivere Mittel als das Mehrwertsteuerrecht, um zu einer "Abstockung" zu kommen - etwa strengere Düngeregeln in Regionen mit vielen großen Ställen und die künftige EU-Agrarfinanzierung“

Exakt.

In dem Kommentar „Fleisch-Steuer käme Bauern nicht zugute“ von Birgit Schmeitzner sind die Argumente sehr klar, schlüssig und übersichtlich „zusammengeführt“. Das dürften sicher sehr viele Bürger - „Produzenten“ (Bauern), Handel und Verbraucher - ähnlich sehen.

Allein: Substantiell ändern wird dadurch sich an der fehlgesteuerten und sowohl völlig unnötiges Tierleid wie vermeidbare Umweltschäden verursachenden Agrarpolitik wohl nichts. Denn die Politik und ihre Verwaltung leben schließlich von möglichst viel Bürokratie. Und "größtes Rad" im politischen Getriebe ist und bleibt letzten Endes Geld. Also gilt es, möglichst viel davon zu generieren. Egal wie.

Umweltministerium

Schon wieder ein Problem, was von der Politik Jahrzehntelang ignoriert wurde.
Die Massentierhaltung, mit all ihren Problemen von Antibiotika bis Tierwohl könnte schon längst Geschichte sein.

@ChristianK.

"Fakt ist, solange Fleisch so billig gehalten wird, Flüge nach Malle noch erschwinglich bleiben und der Sprit immernoch keine 2€50 pro Liter kostet, rasen wir alle spaßbesessen, Selfieposierend als Partyclowns in einem Zug ohne Bremsen Richtung Klippe!"

Dann mit Pauken und Trompeten vorwärts und gucken ob die apokalyptischen Fantasien ala Ausrottung der Menschheit, 80 Meter Meeresspiegelanstieg etc.pp entgegen aller Wahrscheinlichkeit eintreten. Sehe da positiv in die Zukunft.

Warum nicht ordentlich

Warum nicht ordentlich besteuern?

Die Folgen des billigen Fleischkonsums muss eh der Steuerzahler tragen.

@deutlich (17:43)

Danke für Ihren Beitrag.
Ich habe ähnliches zu dem anderen Artikel über Tierhaltung geschrieben, da wurde ich gleich zurecht gewiesen.

Eine Userin schrieb sogar, dass ich gar keine Ahnung hätte und daher nichts über Vegetarier schreiben sollte.

Umgekehrt schreiben Vegetarier und Veganer sehr gerne über Fleischkonsum der anderen.
(So viel gucke ich anderen nicht auf den Teller, weil ich nur zu Hause damit zu tun habe.)

Was bitte soll eine höhere Mehrwertsteuer

an dem Tierwohl ändern? Stellen wir dann Beamte ein, die den Kühen den Rücken graulen?

Steuerwahnsinn

Wir müssen ganz schnell wieder weg, von dieser Taktik der Politik, jede Entwicklung mit einer zusätzlichen Steuer zu versehen. Es ist wirklich genug Geld im Land. Wir haben nur ein Verteilungsproblem. Wir sollten uns vehemennt gegen jede zusätzliche Steuer wehren und die Politik fordern die unsäglich hohen Steuereinnahmen sinnvoller zu verteilen.

17:16 von Demokratieschue...

"" Denn diese Steuer wuerde in den Bundeshaushalt fließen bzw. in die Länderhaushalte. Aber dort gehört sie nicht hin. Das Geld muss bei den Landwirten ankommen.

Der richtigere Ansatz wäre - meiner Meinung nach - den Fleischpreis an der Ladentheke zu erhöhen, damit das Geld bei den Landwirten ankommt.

Deswegen ist der Steuer-Ansatz falsch.""
#
Hier stimme ich Ihnen zu.

Aus mehreren Gründen braucht es eine 100% Steuer

auf Fleisch aus Massentierhaltung.

Einerseits ist die Massentierhaltung einer der Hauptklimakiller. Größer noch als die Autos oder Flugreisen.

Wer aufs Fliegen verzichtet, aber weiter das unappetitlich billige Schweinefleisch in sich hineinstopft - ist ein Klimakiller.

Außerdem leidet D unter Wassermangel. Wie hier vor kurzem zu lesen war. Und da trägt das billige Fleisch - und somit die viel zu große Erzeugung für eine so kleine Landfläche wie der BRD - auch dazu bei. Denn so wird das weniger werdende Grundwasser so vergiftet, dass es Menschen nicht mehr zumutbar ist.

Eine 100% Steuer würde den Wert eines Gerichtes aus Fleisch wieder steigen lassen. Man würde bewußter essen.

Außerdem würde das helfen, die Abkehr von der intensiven Landwirtschaft zu beschleunigen. Gut für die Umwelt, das Klime und extrem human!

Denn was wir den Tieren in der Massentierhaltung antun, ist inhuman. Als hätten wir noch nicht begriffen, dass Tiere auch Gefühle haben, leiden, ein Recht auf Würde haben.

Das Märchen von gut und böse

Gute Lebensmittel erhalten dann 7% Mehrwertsteuer, Fleisch dann 19%?

Das ist ohnehin schon alles ziemlich vertrackt und undurchsichtig.
Mehr als ein Viertel Fruchtgehalt darf ein Joghurt, ein Shake, ein Quark nicht haben, sonst fallen 19 Prozent Steuer an.
Die Umsatzsteuer ist neben den Steuereinnahmen auf das Einkommen die wichtigste Einnahmequelle des Bundes. Sie beträgt ein Drittel der Gesamteinnahmen.

Nun benötigt der Bund aber bei abschmelzender Konjunktur und hohen Ausgaben im Sozialen ( Hessen zahlt allein 138 Mio € für unbegleitete minderjährige Ausländer) unbedingt Gelder, die man generieren muss.
Da kommt die CO²-Steuer wie gerufen, auch wenn sie noch so unsinnig sein mag; eine weitere Steuererhöhung ist natürlich immer willkommen, obwohl der Deutsche schon den zweiten Platz im Steuerranking belegt.
Nur ein Land der Welt zahlt mehr Steuern als der dt. Bürger.

Oh weh, da geht doch bestimmt noch etwas.
Erst wenn wir alle gleich arm sind, wird es wieder besser?

Mal so ein Gedanke

Wenn unsere Politiker nach immer neuen Steuer und Abgaben Ideen suchen, könnte es sein das die nicht unbedingt in erster Linie an einem Ökologisch Umbau denken, sondern sich auf der Staatsausgaben Seite mal wieder verzockt haben?

Zu viel Fleisch ist ungesund - für Mensch, Tier und Umwelt

Eine höhere MwSt. auf Fleisch (bei gleichzeitiger Entlastung der Bürger auf anderer Seite) ist nur sinnvoll und wünschenswert. Zu hoher Fleischkonsum ist erwiesenermaßen ungesund und fördert Krankheiten wie Gicht, Rheuma u.a. Massentierhaltung ist zudem nicht gut für die Tiere, die Bereitstellung der enormen Bedärfe an Futtermitteln (Soka, Mais) beschleunigt die Abholzung von Regenwäldern in Lateinamerika etc. Und die Gülle belastet unser Trinkwasser, die vielfache Verwendung von Antibiotika in der Turbo-Mast macht uns Menschen resistenter für wichtige Antibiotika und krankheitsanfälliger.

Ich bin selber "Carnivore" und habe nichts gegen Fleisch, aber 2, 3 x in der Woche Fleisch reicht auch.

Den Bauern, die ohnehin hoch subventioniert sind (leider oft die Großkonzerne), ist mit höheren Preisen mehr geholfen - und der Natur auch. Also lieber hier "steuern" und dafür ökologische Landwirtschaft stärker fördern und die Bürger an anderer Stelle entlasten im Gegenzug.

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft

Bisher hat noch keine Steuererhöhung der Sache gedient, für die sie erhoben wurde. Und Fleisch darf nicht zum Luxusartikel werden.

Tiermast-Industrie

Tiermast-Industrie durch Regierung und EU nicht mehr subventionieren und die Tierhaltung und Aufzucht beschränken. Zoll auf Importfleisch aus dem Ausland.
.
Ergebnis: Kein Billigfleisch überschwemmt den Markt, das Fleisch bekommt bei kleinerer und artgerechter Haltung (Nachweis) eine bessere Qualität, der Fleischpreis steigt und der Bauer für sein artgerecht gehaltene Schlachtvieh einen besseren Preis!

17:35 von ChristianK

Volle Zustimmung! Der Einzige, der hier etwas ändern kann, ist der Verbraucher. Erst wenn der Letzte merkt, daß Billigfleisch krank macht, könnte sich etwas verändern. Also: lokale Produkte kaufen und es muss nicht jeden Tag Fleisch sein.

17:27 von deutlich

aha, wenn das Geld beim Metzger oder im Supermarkt in der Kasse landet, dann kommt es beim Landwirt an? Sicher? Oder hat nur der Metzger oder Supermarkt mehr Gewinn?
##
Artgerechte Tierhaltung und dadurch bessere Qualität, muss belohnt werden. Aber keine Tier-Industrie, Supermärkte Metzger und auch nicht der Staatsäckel durch die MwSt.

@um 17:28 von Graf von Henneberg

Vergessen Sie nicht, das die Anzahl der Hühner dort nicht mit eingerechnet ist- sowie die männlichen "aussortierten" Küken -dadurch wäre die Anzahl der "verarbeiteten" Tiere noch um einiges Höher...
Da über die 2,6% Rückgang keine offiziellen Angaben gemacht werden, gehe ich davon aus, das es die kalkulierte Menge für den Russland Export ist, welcher ja Aufgrund der Sanktionen von/seit 2016 kein Schweinefleisch mehr erlaubt...
Ansonsten ist der Bericht und dessen Vorgänger von Heute Paradebeispiele für die aktuelle (Umwelt) Politik. Die Verantwortung weiter schieben; viele Gründe finden, wieso etwas NICHT geht, aber keine gescheiten Vorschläge machen- Weil keine Politiker will weder Lobby, noch Bürger gegen sich haben; Mastbetriebe werden gar nicht in irgendeine Verantwortung genommen und bekommen dann ein Güte-Siegel zur allgemeinen Beruhigung- wer 3x am Tag Fleisch essen will kann dieses dann "beruhigt" weiterhin tun...und alles wird gut...
3.900.000.000 KG (+Huhn+Fisch)

Ein "Seehofer rückwärts" würde fast reichen.

Seehofer hatte nämlich erst 2005 als Landwirtschaftsminister die Landbindung der Gülle-Erzeuger aufgehoben: Erst dadurch konnten die jetzigen Großbetriebe überhaupt entstehen, die kein Futter selbst erzeugen, sondern quasi Regenwald verfüttern, dessen prozessierte Hinterlassenschaften sie dann in viel zu hohen Mengen auf irgendwelche fremden Felder spritzen.

Die Grünen sind allerdings kaum die Richtigen, den Irrweg zu kritisieren. Denn ihretwegen wächst auf den freigewordenen Futterflächen heute "E10".

"Die Mehrwertsteuer auf

"Die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen ist ja wohl das Dümmste überhaupt - wieder nur eine Abzocke."

Im Gegenteil, Fleisch auf Kosten der Allgemeinheit zu produzieren ist Abzocke. Der echte Fleischpreis ohne Subventionen und mit Einpreisung alle Folgekosten dürfte mindestens 300% eher 500% bis 1000% über dem Status Quo liegen .

Fleisch ist in diesem Land teilweise billiger als anständiges Brot. Das ist eine Perversion sondergleichen. Vor knapp 2 Wochen bei Edeka 1kg Hänchenkeule für 1,50€ ...

(Nein, ich bin kein Vegetarier)

Und zum Thema Steuererhöhungen - die kommen sowieso...

Wer das nicht glaubt, muß sich nur mal mit Kommunalpolitikern unterhalten - das sind die, denen man meist noch keinen Maulkorb verpasst hat, bzw die sich aufgrund mangelnder weiterer Aufstiegsperspektive keinen verpassen lassen. Etwa die in Einstufung Bürgermeister oder Landräte... Die Frage ist nicht, ob Steuererhöhungen kommen müssen, die Frage ist hier nur, wie kreativ da die Namensgebung und Begründung für Steuern ausfällt... Das Endergebnis wird aber für uns Bürger gleich bitter ernüchternd werden: Ob Fleisch-, Klima-, Umwelt-, oder Wanderschuhsteuer - es geht eigentlich nur darum, das die Infrastruktur künftig auch weiterhin, nur eben von immer weniger jungen Steuerzahlern geschultert werden muss, weil immer mehr Ältere immer älter werden. Gleichzeitig kommen Jahr für Jahr mehr Sonderbelastungen über z.B. Sanierungen etc hinzu, Auch hier gilt- an dieses heiße Eisen traut sich keiner ran und da werden statt dessen immer kreativere Steuerideen erfunden...

17:44 von @geselliger misa...

17:44 von geselliger misa...
Die Bauernfamilie der Julia K.
.
Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch kostet die Bauernfamilie überhaupt nichts. Kann das bitte jemand der Frau K. erklären?
--------

Erwarten sie nicht zu viel von einer ehemaligen Weinkönigin, die ihre besten Texte immer dann bringt, wenn sie die aus Werbematerial der Lobbyisten nachspricht.

Scheinbar bestimmen bei uns Lobbyisten, wer Landwirtschaftsministerin wird? Anders kann ich mir diesen Dilettantismus nicht erklären. Mit der überforderten Dame ist sicherlich keine sinnvolle Zukunft möglich.

Wenn die Grünen nach der nächsten Wahl den Kanzler stellen, müssen sie Ladnwirtschaftsministerium und Verkehrsministerium fordern. Um da endlich weg vom Lobbyistegeschäft zu kommen.

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Quatsch überhaupt darüber

Quatsch überhaupt darüber nachzudenken, MwSt auf Fleisch erhöhen. Wenn unsere Landwirtschaftsministerin ihre Aufgaben richtig wahrnehmen würde, anstatt für Tierwohllabel zu werben, sollte sie lieber strengere Vorgaben in Sachen Tierwohl schaffen. Das würde schon die Preise erhöhen, und vielleicht die Stallgrössen verkleinern. Bislang hat sich diesbezüglich nichts geändert. Leider steckt dahinter jede Menge Interessenkonflikte.

Die Fleisch-Steuer zumindest

Die Fleisch-Steuer zumindest im Sinne einer Mehrwertsteuererhöhung auf 19% ist sinnvoll und überfällig: Den Unsinn, dass für Fleisch 7%, für Mineralwasser, Apfel, Kirsch- und Birnensaft und etliche andere Lebensmittel 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, kann niemand sinnvoll erklären. Und natürlich ist das allein keine Steuerung. Die Förderung kleinerer und mittlerer Betriebe und der ökologischen Nutztierhaltung bietet noch viel Spielraum. Zusätzlich braucht es Bildungsinitiativen für gesunde Ernährung. Wie auch in anderen Politikfeldern braucht es ein koordiniertes Maßnahmenpaket. Und zu dem sollte dann auch das Verbot von Dumpingfleischpreise gehören, wo die Tierquälerei sozusagen systematisch mit im Einkaufkorb landet.

Von der Politik verschaukelt

Den ermäsigten Mehrwertsteuersatz gibt es doch, um auch den Menschen mit niedrigerem Einkommen, die ausreichende Versorgung mit Lebensmittel zu ermöglichen. Gehört Fleisch nicht mehr zur Grundversorgung? Wie verträgt sich denn die Verteuerung von Fleisch durch den Staat, wenn gleichzeitig Handelsabkommen mit den USA für höhere Fleischeinfuhr geschlossen werden, oder mit dem Handelsabkommen mit Südamerika, wo dann noch mehr Fleisch und Gensoja nach Europa kommen? Das passt doch alles nicht zusammen. Ich fühle mich wieder mal extrem von der Politik verschaukelt. Mein Vorschlag, Flächenförderung durch Qualitätsförderung ersetzen.

In den 50ziger Jahren

war Fleisch schon ein Luxus Essen und in meiner Familie kam der Braten auch nur Sonntags auf den Tisch. Was aber des öfteren auf den Tisch kam,war Fisch. Das hat sich doch Heute genau in das Umgekehrte verändert. Fisch ist wesentlich teurer als Fleisch. Ich bin nicht für höhere Steuern auf Fleisch,es muss sich der " Kleine Mann / Frau auch leisten können, aber über ein gewisses Essverhalten beim Fleisch sollte der Verbraucher einmal nachdenken.

@andereseits 20.12

Steuererhöhung ist Steuererhöhung, auch wenn ein Ökolabel angeklebt wird! Und die unterschiedlichen Sätze sind verwirrend, aber Fleisch wurde als Grundnahrungsmittel nur mit 7% besteuert, wogegen Mineralwasser als Luxus galt bei der Einstufung. Da tranken Leute noch Leitungswasser- was übrigens Millionen Plastikflaschen vermeiden würde...

Es scheint, dass viele die Zeit zurückwünschen, als nur der Adel und Privilegierte Fleisch essen und Reisen konnten- mit grünen Ideen zurück ins feudale Zeitalter!

jeder kennt doch den Unterschied

zwischen Steuern und Gebühren
eine Steuererhöhung kann für alles mögliche verwendet werden - wird es auch
Mineralölsteuer kommt nicht mal zu 20 % beim Straßenbau an
ähnlich wird es bei der CO2 Steuer sein - sollte sie kommen
und sind wir mal ehrlich es gibt doch die Sektsteuer
die wurde zum Bau der Flotte - der kaiserlichen - erfunden
und für den Kaiser Wilhelm Kanal der heute bestimmt schon abbezahlt
und Nord Ostseekanal heißt
von daher ist die ganze Diskussion so was von unnütz
und zeigt nur die Gier unseres Staats noch mehr Geld den Bürgern abzuzocken

20:12 von andererseits

MWSt normaler und geringerer Satz ....
für Wachteleier gilt 7 % ist ja auch ein Produkt des täglichen Lebens
Tampons nicht da gelten 19 %
also was will man bei so nem Schwachsinn argumentieren
übrigens Hundekekse: 7 % Kinderkekse: 19 %

Die Steuern gehören nicht af den Tisch

Ich bin gegen das Essen von Tieren. Und damit sind auch die Steuern vom Tisch.
Auch mein inneres Schwein ist der gleichen Meinung, der ist, glaube ich, schon lange Veganer (mindestens aber Vegetarier).
Ich hoffe, ich habe mich klar und konstruktiv ausgedrückt. Machen wir reinen Tisch.

@20:40 deutlich

Natürlich wissen Sie, dass Sie mir etwas unterstellen, was ich nicht gesagt habe. Aber dass es viele gute Gründe gibt, den Fleischkonsum allgemein wieder auf ein in mehrerer Hinsicht verträgliches Niveau zu senken, ist fast schon Allgemeinwissen.

@Thomas Wohlzufrieden - Was ist Luxus: Gemüse oder Fleisch?

18:19 von Thomas Wohlzufrieden:
"Und Fleisch darf nicht zum Luxusartikel werden."

Keine Sorge! Vom derzeitigen Industriefraß bis hin zum Luxusgut ist es ein sehr weiter Weg, der bisher in die Gegenrichtung begangen wird.

Für zwei Paprika musste ich letztens ca. drei Euro bezahlen. Das Pfund Schweinehack hätte es für weniger gegeben...

20:25 von schiebaer45

aber über ein gewisses Essverhalten beim Fleisch sollte der Verbraucher einmal nachdenken
.
tue ich doch
bei Fleischküchle nehme ich Hackfleisch gemischt
bei Spagetti Bolognese nur Rind
mal das Fleisch Essverhalten angeschaut hierzulande die letzten 2.000 Jahre
zwischen 6 und 120 kg/Kopf
und dann erklären sie mir was "normal" ist

Ein totaler Schwachsinn

Fleisch ist viel zu billig, ich als Landwirt lasse mir das Fleischessen jedoch nicht verbieten oder verteuern, denn ich erzeuge ausschl. für meine Familie Rinderfleisch und Entenfleisch. Sollen doch die Gscheit u. Besserwisser ihr Nahrungsmittel selbst erzeugen, ich habe es total satt, mir ständig Vorschriften machen zu lassen. Habe 2014 die Mastschweinehaltung aufgegeben und 2017 die Milcherzeugung und 2018 die Bullen und Rindermast für Euch Unverschämten und Undankbaren Verbraucher. In Zukunft werden und sollen sich nur noch die Besserverdiener Fleisch leisten können

MwSt-Erhöhung ist nicht

MwSt-Erhöhung ist nicht gerade der beste Steuerungsansatz. Was etwas bringen würde sind gewisse Mindeststandards auf den Höfen, die 100% einzuhalten sind (Stallfläche pro Tier, Ernährungsstandards, Maximalgrößen von Ställen, etc. und vor allem eine Veränderung des Subventionssystems. Nicht mehr je größer je mehr, sondern je nachhaltiger/ökologischer je mehr. Lebentiertransporte zu Schlachtzwecken sollten gesetzlich auf max. 200km begrenzt werden.

Die MwSt ist da eher ein Nebenschauplatz, wobei es durchaus an der Zeit wäre, das MwSt-System für Nahrungsmittel allgemein zu harmonisieren...

17:28 von th711

Fleischpfennig geben das sollten 0,5 bis 2€/kg Fleisch sein, so schwer kann das gar nicht sein.
.
Schweinehals zum Grillen kostet 4 Euro/kg im Angebot
und ein gescheites Rindersteak aus Brasilien 30 Euro
was wollen sie da mit 0,5 Euro bzw 2 Euro erreichen
dasselbe wie bei meinem Fernflug 15 Euro draufschlagen
statt 500 Euro nach Singapore dann eben 515

Problem

Anscheinend hat sich unsere Regierung bei ihren Ausgaben irgendwo heftig übernommen. Anders ist nicht zu erklären, dass alle paar Tage eine neue Ökosau durchs Dorf getrieben wird, die Steuererhöhung quiekt und grunzt. Bei einer Ökosau muss der deutsche Staatsbürger doch jubeln, mehr Steuern zahlen zu dürfen. Insbesondere Geringverdiener werden gerne mehr Steuern zahlen.

Der Staat braucht

Geld, oder ist das jetzt das Sommerloch.
Was soll denn noch alles erhöht werden, Energie in allen Formen, und jetzt auch noch Lebensmittel mit der Mehrwertsteuer.
Alles was erhöht wird hat auch Mehrwertsteuer, ob 7-19% spielt dabei keine Rolle, da freut sich der Finanzminister, und wo anders kommt das nicht an.
Verschwindet im Haushalt, und wird für was genommen ?, ja auch für Rüstung und viel unnütze Dinge.
Alles auf 7% senken, damit der Bürger entlastet wird und alle Dinge sind gleich.
Aber natürlich kommt eine Senkung nicht in Frage, es muss ja alles erhöht werden, merkt eigentlich niemand etwas.

Reden wir mal über eine Senkung, stärkt die Kaufkraft.

20:25 von schiebaer45

In den 50ziger Jahren war Fleisch schon ein Luxus Essen
.
in den 50ern war noch mehr ein Luxus
ein Bad zum Beispiel oder ein Klo in der Wohnung und nicht im Treppenhaus

um 21:22 von Sisyphos3

"" tue ich doch
bei Fleischküchle nehme ich Hackfleisch gemischt
bei Spagetti Bolognese nur Rind
mal das Fleisch Essverhalten angeschaut hierzulande die letzten 2.000 Jahre
zwischen 6 und 120 kg/Kopf
und dann erklären sie mir was "normal" ist""
#
Na gut,ich gebe mich geschlagen ! Aber eines möchte ich doch noch sagen,nie war Fleisch essen so billig wie Heute.

21:16 von andererseits

Aber dass es viele gute Gründe gibt, den Fleischkonsum allgemein wieder auf ein in mehrerer Hinsicht verträgliches Niveau zu senken, ist fast schon Allgemeinwissen.
.
ist das so
und was ist verträgliches Niveau ?
in der ZDF Videothek können sie sich nen Beitrag anschauen
der Fleischkonsum die letzten 2.000 Jahre
der schwankte zwischen 10 kg bis 110 kg
übrigens auch die Gründe sind gut erklärt

21:20 von Nachfragerin

Für zwei Paprika musste ich letztens ca. drei Euro bezahlen.
.
Zufall ?
schon paar Jahre her
da kaufte ich ne schöne Gans im Angebot 2,79 Euro / kg
die Boskop Äpfel zur Füllung kosteten mich 3,98 Euro/kg
da fragt man sich schon

21:08 von Ist Wahr

"" Ich bin gegen das Essen von Tieren. Und damit sind auch die Steuern vom Tisch.
Auch mein inneres Schwein ist der gleichen Meinung, der ist, glaube ich, schon lange Veganer (mindestens aber Vegetarier).
Ich hoffe, ich habe mich klar und konstruktiv ausgedrückt. Machen wir reinen Tisch.""
#
Hmm,so weit bin ich noch nicht.Habe es schon einmal mit dem vegetarischen Essen ausprobiert,bin aber wieder rückfällig geworden. Deshalb Hochachtung für die Veganer.

21:45 von Ritchi

mehr Steuern zahlen zu dürfen
.
der Bürger steht doch hinter der Regierung oder den Parteien welche die gleiche Politik betreiben
von daher passt´s doch

Es scheint, dieser Staat ist klamm

und braucht dringend neue Einnahmequellen, weil ihm die Ausgaben aus dem Ruder laufen. Und jetzt das alte blöde Spiel:Irgendein Verband schlägt eine höhere Steuer vor, natürlich dem Klima zuliebe und ein paar subalterne Hinterbänkler von CDU, SPD und Grünen findens gut. Vorsichtshalber lehnen Umwelt- und Finanzministerium und Habeck mal ab und warten, wie die Reaktionen ausfallen- ganz nach Junckers Maxime. Und nachher kommt sie doch.

@Mediendienst, 18.41h

Wenn die Grünen nach der nächsten Wahl den Kanzler stellen, müssen sie Landwirtschaftsministerium und Verkehrsministerium fordern. Um da endlich weg vom Lobbyistegeschäft zu kommen.

Ich gelte in meinem Umfeld schon als unverbesserlicher Optimist.
Sie. werter @Mediendienst, schlagen mich noch um Längen.

Kühe sind das Problem

Schade, dass man sich nicht ernsthaft mit der Problematik des Klimawandels auseinandersetzt. Denn das Problem sind Kühe, Schafe und Ziegen, weil die Treibhausgase ausstossen. Nur das Hühnchen kann ja nichts dafür. Wer Hühnchen sowie Eier isst und Milchprodukte weitgehend weglässt, der schneidet damit beim Klima besser ab als Vegetarier, die Milch und Käse nicht vom Speiseplan gestrichen haben.soll. Hier wird leider einfach alles in einen Topf geworfen und wie etwas gegen den Klimawandel getan werden kann wird garnicht kommuniziert. Einige wollen sich vegan ernähren, weil sie keine Tier töten wollen, nur das hat einfach erstmal nichts mit dem Klima zu tun und ist auch völliger Blödsinn das als Handlungsmassstab zu übernehmen. Man muss sich ganz auf die Klimaproblematik konzentrieren. Man sollte darauf hinarbeiten, dass vor allem der Rindfleischkonsum entsprechend gesenkt wird.

Solange

- das Olivopol der Lebensmittelketten den Landwirten die Preise diktiert
- Konzerne und Spekulanten immer größere industrielle Mastbetriebe betreiben
- die EU mit unseren Steuergeldern diese Konzerne stärker subventionieren als die konventionelle Landwirtschaft
- die industriellen Mastbetriebe, Transporte und Massenschlachtbetriebe nicht wirksam kontrolliert werden (Journalisten decken Misstände auf die Behörden hartnäckig übersehen)
werden Tiere gequält und Antibiotika missbraucht.
Die Festlegung der Mehrwertsteuersätze ist überdies ein Beispiel bürokratischen Schwachsinns.

18:09 von carsten67

zu viel Fleisch wäre ungesund
.
... Gicht, Rheuma
also ich habe kein Problem mit Gicht, Rheuma
umso mehr mit nem hohen Blutzuckerwert
und das kriege ich in Griff mit Kohlehydrat weglassen .....

Welcher Minister/Ministerin will sich...

mit so etwas die Taschen füllen?

Denn das damit generierte Geld kommt in den Geasmthaushalt und kein Steuerzahler glaubt daran, das auch nur ein kleiner Tierhalter etwas davon erhält.
Aber die Diäten müssen ja gesichert sein. Vor allem da es ja immer mehr Abgeordnete gibt, die sich daran bereichern ohne eine wirkliche Gegenleistung zu erbringen.

22:06 von schiebaer45

nie war Fleisch essen so billig wie Heute.
.
Lebensmittel insgesamt sind hierzulande konkurenzlos billig
(und auch qualitativ gut)
einerseits gut - andererseits leidet die Wertschätzung

Und bevor hier gleich der Shitstorm losgeht:

Ich esse max. 1 mal pro Woche Fleisch und ja, ich könnte mir bei der Menge diesbezüglich locker eine Steuererhöhung um 500% leisten. Bin da aber bei solchen Forderungen immer sehr skeptisch, weil ich mich dann immer frage, ob dem Staat ( der sind nämlich wir) nichts konstruktiveres einfällt. Vielleicht wäre einmal die Wahrheit der richtige Anfang: Wachsum ins unermessliche war gestern, wenn wir die Umwelt retten wollen bleibt nur eine Be- und Einschränkung eines jeden einzelnen von uns. Wir aber gleichen dem Patienten, der vom Arzt die Wahrheit nicht hören will und statt dessen lieber mit MediDrops ruhig gestellt werden will!
Mit 20 hatte ich z.b. gerade mal 2 ! Elektrogeräte in meiner Wohnung, die permanent am Saft hingen. Ein Kühlschrank und ein Anrufbeantworter. Heute ist es locker das 10fache...
Und mit 20 reichte mir ein 14 Tägiger Urlaub im Elsaß vollkommen aus. Heute muß es 3 x im Jahr mindestens nach Fidschi oder Nepal gehen, sonst sind wir depressiv... Aber FridayforFuture..

So geht’s

Das Fleisch muss so teuer sein, dass die Landwirte ihre Tiere so natürlich halten können wie nur möglich und trotzdem vom Verkauf dieser Tiere leben können.
Dazu müssen keine Steuern erhöht werden.
Zusätzlich müssen Fleischimporte, die aus schlechteren Haltungsbedingungen als den deutschen stammen, völlig verboten werden!
Und das alles solange, bis jeder Grundschüler ein Video über die Zustände in Schlachthöfen und in der Massentierhaltung gesehen hat, bzw einen Schlachthof besucht hat, um mit eigenen Augen das dortige Elend zu sehen.
Danach wird kaum noch ein Kind Fleisch essen wollen und das Problem erledigt sich von allein.

Ich bin unbedingt für eine

Ich bin unbedingt für eine hohe Fleischsteuer, aber nur bei den Importlieferungen des Herrn Trump!

Rindfleischquote aus den USA ....

... wurde nicht erst vor wenigen Tagen zwischen EU und USA beschlossen die Rindfleischimporte nach Europa zu erhöhen?
.
Das ganze extra Fleisch kann ja unmöglich komplett in der Bundestagskantine verbraten werden. Und da es um einiges teurer ist als Fleisch aus Europa muss eben etwas unternommen werden um das europäische Fleisch preislich dem Amerikanischen anzupassen: und schon ist der Verbraucher eher bereit die europäischen Zusagen zu erfüllen.

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