Ihre Meinung zu: Warum die Amerikaner ihre Waffen lieben

6. August 2019 - 20:20 Uhr

Die emotionale Beziehung der Amerikaner zu ihren Waffen kennt kaum Vergleiche. Aber warum ist das so? Wer das verstehen will, muss in die Zeit des Wilden Westens zurückgehen, analysiert Arthur Landwehr.

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Kommentare

was passiert..

..wenn man den Amerikanern die Schiesseisen wegnimmt?

Könnte Bürgerkrieg geben,deshalb traut sich keine Regierung daran..

Christentum und Waffen

Die Religion des Friedens...

Erotische Beziehung

Das Phänomen der beinahe erotischen Beziehung des Menschen zu seiner Waffe, kenne ich auch von Russland. Russische Seele eben. Verstehen kann ich es als heutiger Bewohner einer deutschen Großstadt aber ehrlich gesagt immer weniger.
Ich könnte mir eine Gesellschaft ohne privaten Waffenbesitz durchaus gut vorstellen.

Das ist Verweigerung und keine Tradition!

Wenn sich die Amis mal genauso traditionell auf die restliche Lebensart des Wilden Westens halten würden, wäre die Welt ein großes Stück besser: Pferdekutsche statt V8-Radpanzer und Bohnen statt Fastfood.

Die Waffengeilheit ist meiner Meinung nach nur über Generationen abzuschütteln. Es ist dasselbe wie mit dem Deutschen und seinem Auto.

Sind Waffen Symbol der Freiheit??

Die Argumentation im Bericht ist mittelalterlich.
Wenn man die Geschichte der USA und deren Besiedelung durch europäische Einwanderer für die Erhaltung der Waffengesetze heranzieht, muss man zunächst darauf verweisen, dass mit Waffen nicht verteidigt, sondern die Ureinwohner Amerikas mit Waffengewalt vernichtet wurden. Und wer den Waffenbesitz an den Begriff der Freiheit knüpft, muss sich fragen lassen, welche schräge Vorstellung er von Freiheit hat. Die USAmerikaner nehmen auch die Freiheit für sich in Anspruch, den Klimawandel zu leugnen, oder die Öl-und Geldwirtschaft zu kontrollieren und führen deshalb sogar Kriege.
Und sobald religiöse Gründe für Waffenbesitz angeführt werden muss man sich fragen, wie echt diese Argumente eigentlich sein können. Christlich kann das nur sein, wenn man die Kreuzzüge als Vorbild heranzieht, also mittelalterlich, aber frühes Mittelalter.

Ich frage mich...

denken die Leute auch noch so, wenn ein naher Verwandter mit eben diesen Waffen umgebracht wird?

Die Wirklichkeit hat sich

veraendert, seit dem wilden Westen.
So hat sich die Bedeutung von Waffen veraendert.
Wer sich Veraenderungen nicht anpassen kann hat in der Evolution schlechte Karten.
Dort wo man sich anno dazumal gegen Schurken verteidigen muesste, steht jetzt ein Einksufszentrum. Wir haben Rechte als Verbraucher und muessen diese nicht mehr mit der Flinte einfordern.
Waffen in Buergerhand sind im Rechtsstaat ueberfluessig und stoeren den Normalbetrieb.
Das muss doch auch dem homo sapiens americaniensis einleuchten.

Das ist aber mal eine ganz ausgezeichnete Analyse.

Gibt sehr leicht nach zu vollziehenden Einblick "in die Mentalität der USA".

Ist ja vor den historischen Gegebenheiten auch nicht unverständlich, dass es so ist, wie es ist. Aber Wyatt Earp und John Wayne sind verblichen …

Auch nicht verwunderlich, dass Menschen gerade dort, "wo Staatsgewalt weit weg ist", eher durchschnittlich mehr (legale) Schusswaffen haben, als in den größeren (großen) Städten.

Die religiöse Kompenente (vor allem) der Evangelikalen ist dann allerdings "weit jenseits von lustig":

«… aber der überwiegende Teil der Evangelikalen im Land hält nichts davon, Frieden ohne Waffen zu propagieren.»

Und eine nicht unerheblich Anzahl unter eben diesen hält auch gar nix davon, Biologie inkl. Evolutionstheorie an Schulen zu lehren.

Man kann gerne auch in so manchen Aspekten konservativ sein. Heißt aber noch lange nicht, dass es gälte, die (relative) Unwissenheit des Mittelalters in Einweckgläsern auf ewig zu konservieren.

2019 ist nicht länger 1791 des 2nd Amendment …

Sittengemälde USA ?

Die hier vorgestellten Ansichten sollen vielleicht Verständnis wecken. Aber sie sind vor allem eins: krude bis skurril. Die Juden wurden „entwaffnet“? Sie hätten sich gegen die Nazis wehren können, hätten sie nur Waffen besessen? Das ist schon so bescheuert, dass man das nicht mehr ernst nehmen kann. Denn es gab tatsächlich Juden, die versucht haben einzelne Nazis zu erschiessen, zB deutsche Diplomaten in Paris. Das Ergebnis waren verstärkte Repressionen gegen alle Juden. Der Bezug zum „Wilden Westen“ oder den amerikanischen Befreiungskriegen ist fast schon belustigend. Die Amis schauen wohl zuviel fern. Müssten sich dann in Deutschland nicht die Bauern bewaffnen aufgrund der Erfahrungen von Thomas Münzer bei den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert? Und überhaupt: Spartakus hätte sich mit den richtigen Waffen viel besser gegen die römischen Legionen zur Wehr setzen können. Vielleicht wollte der Autor des Artikels ja nur die ganze Irrationalität der Position der Waffennarren betonen.

Bin ich froh

in Deutschland auf dem Land zu leben.
Habe keine Waffe und habe auch noch nie eine gebraucht.
Mir wäre so ein Ding nur lästig eines zu besitzen.
Wenn wirklich einmal ein bewaffneter Überfall passieren sollte,stehen meine Chancen mit Waffe genau so schlecht wie ohne Waffe.Mit Waffe wahrscheinlich sogar noch schlechter,wobei ich die Waffe gar nicht schnell genug bei Hand hätte.

sich verteidigen?

Warum müssen sich die Amerikaner ständig verteidigen? Weil sie sich eine Lebensweise erlauben, die Feinde schafft. Alles was sie brauchen und alles was "im amerikanischen Interesse ist" holen sie sich, weil sie die Stärkere sind, und nicht erst seit Trump. Und so entsteht das Bedürfnis sich verteidigen zu müssen.

Grundsätzlich gebe ich ihm

Grundsätzlich gebe ich ihm recht. Nicht die Waffen sind das Problem, sondern die Leute die sie benutzen. Allerdings das das US-Recht sicher dahingehend zu liberal, sie auch ständig bei sich führen zu dürfen.

Ich besitze seit 31 Jahren Schusswaffen, legal natürlich. Nicht im Traum käme ich darauf, sie je auf einen Menschen zu richten.

Die Waffe an sich ist werder "gut" noch "böse". Anschläge gab es auch mit LKW. Berlin. Nizza. Die Menschen sind es, die töten.

Weil sie es exzessiv dürfen?

Verfassungszusatz oder sonst wie erklärt?Ich sah aber gestern einen Bericht das etwa 80% "der" Amerikaner weder Waffen besitzen noch wollen. Und nicht alle dürfen nicht weil Vorbestraft oder ähnlich?!Als das was ich hier sehe ist das trotz einer Mehrheit einer Minderheit gewissermaßen ohne ersichtlich vernünftigen Grund weiter weil sie es dürfen Mord;Amok;Rachegelüste befridigt werden dürfen weil Lobby u. Staat so verflochten sind das so was möglich ist. Richtig? Man kann jetzt klein;klein argumentieren aber solang ich nicht mal anderen positiv bewerteten u. ausgewerteten Ländern mit ihrem Umgang des Problemes einen Versuch gestatte kann es auch keine Erfolge bzw. Änderungen geben. Egal welches Argument von welcher Seite der Medaillie her bemüht würde. Versuch u. Irrtum hat da schon oft auch dümmsten Protagonisten weitergeholfen. Es sei denn wie hier das eine Minderheit nicht will u. kann weil es ihnen schlicht egal ist ob sich was verbessern ließe?!
Und ob es die "Amerikaner" sind?

20:27 von 91541matthias

«was passiert, wenn man den Amerikanern die Schiesseisen wegnimmt?
Könnte Bürgerkrieg geben,deshalb traut sich keine Regierung daran.»

Gibt ja ganz offensichtlich auch das im Artikel erwähnte (immer noch gültige) Gesetz von 1941, welches der Bundesregierung in Washington ein solches Ansinnen auch ganz ausdrücklich verwehrt.

Hatte ich bis eben nie etwas von gehört, von diesem Gesetz.
Scheint noch komplexer, komplizierter, verworrener zu sein.
Als man es ohnehin schon ahnte und wusste …

Genau. Religion des Friedens, der Nächstenliebe

Ich bin gläubiger und praktizierender Christ. Katholik. Und ich halte das Christentum für friedlicher als andere Religionen. Die Anzahl an Fanatikern ist geringer.

Und warum soll ich als katholischer Christ keine Waffen haben dürfen? Wie soll ich sonst jagen?

Oder wollen Sie nur provozieren?

20:28 von fathaland slim

Sie haben vollkommen recht.

Im Namen Jesus Christus wurden in Amerika schon immer Menschen getötet!

20:43 von Elite-Deutscher

>>Wer eine Waffe „braucht“ (um sein kleines Hasenherz zu stärken oder bestimmte Defizite auszugleichen?) ist vorab schon mal psychisch beobachtenswert und in meinen Augen mental ungeeignet, eine zu führen!<<

Ihre Aussage hat gestern nicht gestimmt, und wird auch durch Wiederholung nicht zur Wahrheit!

Ich habe sie gestern gefragt, ob sie Arzt sind, solch eine Diagnose zu stellen, habe aber keine Antwort bekommen.

Haben sie Beweise/Quellen für ihre Aussage?

Ich freue mich auf ihre Antworten.

Warum in die Ferne schweifen...

...wenn das Schlechte liegt so nah? Gewiss, Ausmaße wie in den USA sind bei uns unbekannt, dennoch gab es hierzulande etliche Tote durch Sportschützen. Angeblich starben seit 1990 mehr als zweihundert Menschen durch die Waffen von Sportschützen. Nur zwei Beispiele: Der Mörder des CDU-Politikers Walter Lübcke war Presseberichten zufolge Mitglied im Schützenverein. Auch der Mann, der in Wächtersbach einen Eritreer erschießen wollte, war Sportschütze. Wir schütteln den Kopf über die Amerikaner, weil die den Waffenbesitz nicht verbieten? Auch die Politiker in Deutschland schrecken davor zurück, die Sportschützen zu entwaffnen.

Verfassung

Vorweg: Ich bin für eine weitaus schärfere Auslegung des Second Amendments als sie momentan praktiziert wird, ich vertrete diese Auffassung in meiner US-Heimatstadt öffentlich, und ich besitze KEINE Waffe.

Ja, es gibt sie, die Idioten, die "zum Kakteen-Ballern in die Wüste fahren". Aber: Das Recht auf Waffenbesitz auf den Wilden Westen oder gar auf eine Macho-Erotik zurückzuführen ist - gelinde gesagt - Schwachfug!

Den Verfassern der US-Verfassung genauso wie den meisten US-Amerikanern heute geht es um nicht mehr und nicht weniger, als den lange überfälligen Bruch des Gewaltmonopols des Staates. Das ist übrigens keine amerikanische Erfindung, sondern geht zurück auf die erste freie bürgerliche Revolution der Geschichte: Die Pariser Bastille wurde nicht wegen der vier Hanseln gestürmt, die dort eingesperrt waren, sondern weil sie das königliche Waffendepot war.

Hier geht es um eine grundlegende Freiheit emanzipierter Menschen und das kann sogar ein Pazifist wie ich unterschreiben!

@ 20:28 von fathaland slim

"Christentum und Waffen
Die Religion des Frieden"

Nicht ueberall ist das drin, was draufsteht. Niemand ist vor der Raubkopie sicher.

Evangelikale und Waffen

Hallo Fathaland Slim,
bezüglich der USA müsste es eher heissen: Evangelikale und Waffen, eine "Allianz" des Friedens.

"Eine Waffe zu besitzen, ist

"Eine Waffe zu besitzen, ist ein Teil unserer Freiheit".
"Es ist die Freiheit, sich selbst verteidigen zu können."

So sehe ich das auch!

Deshalb bin ich dafür, das Waffenrecht in Deutschland zu liberalisieren!

Warum?

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat.

Der Staat hat die Aufgabe die Bürger zu schützen.

Diese Aufgabe kann der Staat längst nicht mehr erfüllen/garantieren!

Also muss die Monopolstellung fallen!

Christ und Waffen

Hallo Kaffeesatz,
Sie schrieben:
"Und warum soll ich als katholischer Christ keine Waffen haben dürfen? Wie soll ich sonst jagen?"
Das ist schöne Ironie.
"Oder wollen Sie nur provozieren?"
Oh, wohl doch nicht. Vielleicht, weil Sie nicht mehr zu jagen brauchen sondern den Braten im Supermarkt, beim Metzger oder auf einem Bio-Bauernhof kaufen können.

21:42 von Sasquatch

«Den Verfassern der US-Verfassung genauso wie den meisten US-Amerikanern heute geht es um nicht mehr und nicht weniger, als den lange überfälligen Bruch des Gewaltmonopols des Staates … Hier geht es um eine grundlegende Freiheit emanzipierter Menschen und das kann sogar ein Pazifist wie ich unterschreiben!»

Best Greetings to California …

Man gerät bei theoretisch-intellektueller "Weiter-Spinnerei" des Gedankens vom Bruch des Gewaltmonopols des Staates … aber schon an die Grenzen des Nirvana …

Was sollte an dessen Stelle stehen?
Wäre es "die friedliche Welt" charakterlich gefestigter, klug überlegender, nicht gewalt-affiner, sich selbst organisierender + verwaltender Bürger …?

"Anarchie" der positiv-theoretischen Art?
Die ja nicht Gesetzlosigkeit, aber Herrschaftslosigkeit wäre.

Wie bereits mehrfach erwähnt. Ich war nie in den USA.
Bin eher vorsichtig mit meinen Beurteilungen dieses Landes.
Aber unwissend bin ich ganz sicher auch nicht.

"Könnten die USA" ohne Gewaltmonopol ???

Interessant

ist auch das Titelbild.
Der Blick des kleinen Mädchens geht in eine ganz andere Richtung.

@fathaland slim

"Christentum und Waffen
Die Religion des Friedens..."

Das ist eine Entwicklung der US-amerikanischen Kultur, die im Artikel auch erklärt wird.

Überall sonst auf der Welt gibt es zwischen Christentum und Waffenbesitz keinerlei Korrelation.

@ morgentau19

"Im Namen Jesus Christus wurden in Amerika schon immer Menschen getötet!"

Da gehört jetzt zwar nicht unbedingt zum Thema, aber wollen Sie ernsthaft behaupten, dass die Kreuzzüge, die Judenprogrome und die Kolonisierung der "unchristlichen" Afrikaner amerikanische Ideen waren?

Religion ist weltweit genau so ein Teil des staatlichen Gewaltmonopols wie Waffenbesitz. Alle Fürsten, Könige und Präsidenten der Welt haben die Religion ihres jeweiligen Volkes als Machtinstrument missbraucht. Und sie tun es noch immer. Mir kommt zum Beispiel der Kaffee hoch, wenn ich jetzt höre, dass Präsident Trump die Todesstrafe für die Attentäter fordert. Damit bestätigt er doch nur, dass es angeblich völlig in Ordnung ist, andere Menschen auf Grund einer bestimmten Überzeugung umzubringen.

Chickens und Simple Minds

Der Wille zur Selbstverteidigung gegen andere Menschen und die Regierung ist er Grund für die geschätzten 300 Millionen Schusswaffen in den Staaten.
Fehlebde Bildung spielt hierbei ein große Rolle

Typisch rechter Mythos

Zu: 21:51 von morgentau19

Sie stellen in einem knappen Dreisatz fest:
"1) Das Gewaltmonopol liegt beim Staat.
2) Der Staat hat die Aufgabe die Bürger zu schützen.
3) Diese Aufgabe kann der Staat längst nicht mehr erfüllen/garantieren!
4) Also muss die Monopolstellung fallen!"

Sie unterliegen dem Missverständnis, dass "der Staat" keine Vollversorgung bieten kann. Sie kritisieren ja zu anderen Gelegenheiten, dass Sie die Verbotshaltung, das bevormunden, welches häufig das Programm von Bündnis90/Die Grünen prägt, streng ablehnen.

Allerdings sinkt die Kriminalitätslage seit Jahren. Im aktuellen Bericht war die Sicherheitslage noch nie so gut in Deutschland. Mit Ihrer Kritik folgen Sie also nur einem bekannte Mythos der autoritätsverliebten rechten Szene.

Das Gewaltmonopol des Staates ist sakrosankt. Alles andere wären typisch rechte Ziele: Selbstjustiz, Bürgerwehren, Volkswiderstand, Umgehen und Aushebeln demokratischer Konsenzfindung, Parlamentarismus und gesellschaftlichem Diskurs.

Nun, wie alle Traditionen und alle „vererbten Werte“ ist auch diese gerade deshalb zu einer geworden, weil sie zur Zeit ihres Entstehens auf Emotionen beruhte, die den meisten Mitgliedern der damaligen Gesellschaft gemeinsam waren, also quasi eine ein Gefühl der „Zusammengehörigkeit“ stiftende Funktion hatte ("Eine Waffe zu besitzen, ist ein Teil unserer Freiheit“ (...) "Es ist die Freiheit, sich selbst verteidigen zu können").

Seit der Zeit des Wilden Westens haben sich die „Umstände“ und Bedingungen, auf denen die Gesellschaft beruht (und die sie ausmachen) aber grundlegend geändert.
Und da Traditionen KEIN Wert an sich sind, macht es grundsätzlich nur dann Sinn, an ihnen festzuhalten, wenn der daraus entstehende identitätsstiftende Nutzen für die Gesellschaft als solche (d.h. die gesamte!) auch weiterhin gegeben ist.

Wenn sich aber im Laufe der Zeit herausgestellt hat, dass sich ihr ursprünglicher Sinn ins genaue Gegenteil verkehrt hat, wird es höchste Zeit, mit ihnen zu brechen.

@ Kaffeesatz, um 21:28

“Ich besitze seit 31 Jahren Schusswaffen...“

Wozu?
Ich käme nicht im Traum darauf, mir eine zuzulegen.

Am 06. August 2019 um 21:42 von Sasquatch

Ihrem Kommentar kann ich nur teilweise zustimmen.
Ich finde in den USA muss man immer vor irgend was Angst haben,und dadurch endstehen zig geschaeffte die mit der Angst kohle machen,also kann die Angst nicht mehr weichen.

Nach 1 Stunde TV mit werbung ,muss ich mir eine kamera, ein arlarmsystem,versicherung, oder noch mehr waffen kaufen,das ist leider realitaet.

@ morgentau19, um 21:51

Oh Himmel, Sie müssen sehr gefährlichen Umgang pflegen, wenn Sie meinen, Ihre Freiheit mit einer Waffe “verteidigen“ zu müssen.

Freiheit und Gewaltfreiheit

Ehe ich jetzt wegen meine ersten Beitrages von meinen Freunden völlig gewaltfrei in der Luft zerissen werde, folgendes zur Klarstellung: Ich finde es grundfalsch, dass unsere Gesetze es ermöglichen, dass ein paranoider Idiot sich im eigenen Keller ein Granatwerferdepot anlegen kann. Aber ich finde es völlig richtig, dass der Zweite Zusatzartikel zur Verfassung der USA das Recht des Volkes zum Besitz und Tragen von Waffen festschreibt.

Ich bin absolut dagegen, dass jeder Mensch eine Waffe besitzt, aber ich bin absolut dafür, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat.

Frei nach Voltair: "Ich teile Deine Auffassung nicht, aber ich werde Dein Recht, diese Auffassung zu haben, nach Kräften verteidigen."

Schöne Grüsse aus Kalifornien

Am 06. August 2019 um 21:42 von Calabi-Yau

Auch die Politiker in Deutschland schrecken davor zurück, die Sportschützen zu entwaffnen.

Das braucht man auch nicht,es geht um semiautomatische waffen mit 100 schusss magazinen.

Warum die Amerikaner ihre Waffen lieben

Ich kann der Ansicht von Herrn Landwehr nur teilweise zustimmen. Ich kenne einige Deutsche, darunter einen Medizin-Professor, die, kaum in den USA heimisch geworden, zu Waffennarren mutierten. Begründung: „Da gibt es so viele Verrückte, vor denen man auf der Hut sein muss.“

20:28 von fathaland slim

Christentum und Waffen

Die Religion des Friedens...
///
*
*
Ach, also deshalb halten wir in der Mainstream-Meinung immer die andere Wange hin?
*
Anpassend traditionell, wie kulturell.

Geschichte der USA

Bei der Kommentierung der Geschichte der USA wird immer ein Sachverhalt ignoriert oder unterschlagen: Sicher gab es viele "der in Europa wegen ihres Glaubens verfolgten Einwanderer", aber viel mehr wurden von der heimischen Justiz verfolgt wegen Diebstahl, Raub, betrügerischem Bankrott, Mord, Widerstand gegen die Staatsgewalt usw. usf. Natürlich verlässt man unter solchen Umständen gern die Heimat in Richtung eines Landes, in dem gilt, erst schießen, dann fragen. Und ein Misstrauen gegen die Regierung ist in solchen Fällen wohl anders zu bewerten als bei religiös Verfolgten.

@ weltoffen

"Ich finde in den USA muss man immer vor irgend was Angst haben ..."

Ich lebe seit 23 Jahren in den USA und haben in all den Jahren, ob Sie es glauben oder nicht, noch nie einen Schuss gehört. Und ich lebe wahrhaftig nicht in einer gutbehüteten Gegend.

Gestern habe ich in unserer lokalen Zeitung zur Frage, "was können wir gegen solche Schiesserein tun?" folgendes geschrieben:

"Das einzige, was wir tun können, ist, mit gutem Beispiel voran gehen. Ich arbeite drei Tage in der Woche in einem Obdachlosenasyl in einem der gefährlichten Teile unserer Nachbarstadt. Viele meiner Freunde denken, ich bin verrückt und lebensmüde, weil ich dorthin ohne eine Pistole im Auto fahre. Aber für mich beginnen Frieden und Gewaltfreiheit nicht mit einer Aussage, sondern mit einer Tat. Zu dieser Tat stehe ich öffentlich, und das ist bisher sogar von denen respektiert worden, die normalerweise kein Problem damit haben, anderen eine Pistole unter die Nase zu halten.

Lass den Frieden mit mir beginnen!

@ weltoffen

"Nach 1 Stunde TV mit werbung ,muss ich mir eine kamera, ein arlarmsystem,versicherung, oder noch mehr waffen kaufen,das ist leider realitaet."

Sind Sie wirklich so leicht manipulierbar? Das glaube ich nicht!

Der Artikel von Herrn Landwehr...

...bestärkt mich in meiner ohnedies vorhandenen Überzeugung, dass es keinem Präsidenten, noch sonst wem gelingen wird, die bestehenden Waffengesetze in den USA maßgeblich zu verschärfen, geschweige ein Waffenverbot (auch nur ansatzweise) durchzusetzen.
Daher können wir uns jedes Unverständnis, jede Empörung schenken.

@ dioskur

„Da gibt es so viele Verrückte, vor denen man auf der Hut sein muss.“

Das behaupten leider sehr viele - auch viele meiner eigenen Freunde. Gestern habe ich eine Freundin von mir sehr mit einem Facebook-Kommentar geärgert.

Sie schrieb "Der einzige Schutz gegen schlechte Menschen mit Waffen sind gute Menschen mit Waffen." Ich antwortete darauf: "Es gibt keine guten Menschen mit Waffen. Wenn ein guter Mensch zur Waffe greift, wird er zum schlechten Menschen, weil es - zumindest aus meiner Sicht - kein Problem gibt, das besser wird, wenn man Gewalt anwendet."

Schießen macht Spaß. Keine

Schießen macht Spaß. Keine Frage.

Aber die Vergötterung ist von Waffen, ist nicht normal.

Warum regen wir uns über die

Warum regen wir uns über die Amis auf? Sie sollen machen, was sie für richtig halten.

22:25 von Sasquatch

«Ehe ich jetzt wegen meine ersten Beitrages von meinen Freunden völlig gewaltfrei in der Luft zerissen werde, folgendes zur Klarstellung: Ich finde es grundfalsch, dass unsere Gesetze es ermöglichen, dass …»

"Gewaltfrei in der Luft zerreisen".
Klingt nicht eben schlecht …

"Unsere Gesetze" sind für Sie in diesem Fall ja die von California + Washington. "Eingeborener Ami" sind Sie ja eben so wenig wie Waffenbesitzer. Ich kann "das mit den Waffen" in den USA nur schwer nachvollziehen. Die geschichtlichen Hintergründe schon. Die Praxis in 2019 nicht …

Denke ich an das 2nd Amendment.
Denke ich an den Widerstreit der beiden Arten der Auslegung:
"Originalistisch" vs. "interpretativ".

Interpretativ stellt sich zwangsläufig die Frage, dass Voraussetzungen für das 2ndA von 1791 gar nicht mehr vorliegen. Die Waffen waren die, die Menschen zuhause hatten, weil es damals noch keine organisierte US-Army gab.

Sollten Waffen zur Landesverteidigung sein.
Dieses Recht sollte geschützt werden …

@Elite-Deutscher

"Wer eine Waffe „braucht“ (um sein kleines Hasenherz zu stärken oder bestimmte Defizite auszugleichen?) ist vorab schon mal psychisch beobachtenswert und in meinen Augen mental ungeeignet, eine zu führen!"

Ich sehe schon, sie haben ein Herz wie Siegfried der Drachentöter. Aber wohl auch nur im Internet. In der Realität ziehen sie wahrscheinlich vor jedem kleinen Konflikt den Schwanz ein oder sie sind völlig irre, sich unbewaffnet gegen eine Gruppe zu stellen die jemanden zusammen tritt oder absticht.

Beides jedenfalls kein Grund hier große Töne zu spucken, schon gar nicht gegen Leute eines Landes an deren Gesetzen sie nix zu drehen haben.

@ schabernack

"Man gerät bei theoretisch-intellektueller "Weiter-Spinnerei" des Gedankens ... aber schon an die Grenzen des Nirvana."

Da stimme ich, wenn auch zähneknirschend, zu.

Meine pazifistische Weltvorstellung ist natürlich ein Ideal, dass sich so nie erreichen lassen wird. Aber sollten wir deswegen ohne Ideale leben? Jeder Ingenieur weiss, dass ein Wirkungsgrad von 100% technisch unmöglich ist, aber trotzdem gibt sich kein Ingenieur mit den 17% der Dampfmaschine zufrieden, sondern versucht weiter, dem Ideal näher zu kommen.

"Könnten die USA" ohne Gewaltmonopol"

Die Frage ist, kann die Menschheit ohne Gewaltmonopol? Solange die wichtigste Triebkraft der menschlichen Gesellschaft das Streben nach Macht ist (und dazu gehört auch mein "gewaltfreies" links-intellektuelles Bedürfnis unbedingt recht haben zu müssen) kommen wir wohl nie von der Stelle.

Aber wenn sich das Ideal einer gewaltfreien Welt zu meinen Lebzeiten von einem Prozent auf zwei erhöht hat, habe ich nicht umsonst gelebt!

@morgentau19

Es wurden nicht nur in Amerika im Namen des Christentums ermordet, denke an Kreuzzüge, Hexenjagd und -Verbrennung und an die Wiedertäufer. Gut aber weder im Christentum wurde das befohlen, weder im Islam, was die IS absolvierte.

rer Truman Welt

Ich lese hier : wehrlos, verteidigen, etc.
Da muß man schon noch früher anfangen ->
welche Menschen sind nach Nordamerika gekommen?
Zunächst einmal Soldaten. Danach die sog. Einwanderer / Siedler. Und wer waren die primär? Na, i. d. R. keine hochgestellten Persönlichkeiten des Adels oder später einer gut situierten Bürgerlichkeit, sondern sehr arme Menschen und nicht wenige mit dem Gesetz bereits in Konflikt geratene. Die waren sehr bewaffnet, weil die den Ureinwohnern ihr Land stahlen und sie dabei oder dafür umbrachten, ausrotteten. Das ist das GEN, welches tief im GEN-Bauplan der meisten Amerikaner steckt. Das können wir Europäer nicht und auch niemals verstehen. Der Amerikaner verlässt sich zuallererst auf einen: suf sich selbst! Also wartet er nicht auf die Polizei bei einem Einbruch, sondern pustet den Eindringling gleich um, das ist sein Grundrecht. Davon rückt er nicht ab. Es wäre für uns vergleichbar, die Polizei abschaffen zu sollen. Würden Sie dem zustimmen?

@wie, 22.15h

Sie haben weitgehend recht.
Aber wieso wären alles andere typisch rechte Ziele?

Haben sie die linken Gewalttäter vergessen, die gegen die staatliche Ordnung sind.
"Macht kaputt, was euch kaputt macht".
Damit sind keineswegs Schadstoffe gemeint, sondern die bestehende staatliche Ordnung.

Ich erwähne das nur, weil ich ein erklärter Gegner von Einseitigkeit bin.

Historische DNA

Wahrscheinlich braucht es in den USA eine große Katastrophe, so wie den 30jährigen Krieg in Deutschland. Im 17. Jahrhundert sind fast 30 % (!) der Bevölkerung Deutschlands umgekommen, nicht zuletzt deswegen, weil Warlords und Räuberbanden freien Zugang zu Waffen hatten. Erst danach und mit diesen schrecklichen Erfahrungen hat sich in Mitteleuropa ein Waffen- und Gewaltmonopol des Staates durchgesetzt.
Leider scheinen die Menschen nur aus (eigener) Erfahrung klug zu werden.

USA und Waffen

Laut den türk. Nachrichten gestern, werden in den USA pro Jahr 63.000 Menschen mit einer Waffe getötet.

@dioskur

Genau: Der einzige Schutz gegen schlechte Menschen mit Waffen ist eine gute Regierung, die ihnen diese Waffen wegnimmt!

@caster

"Oh, wohl doch nicht. Vielleicht, weil Sie nicht mehr zu jagen brauchen sondern den Braten im Supermarkt, beim Metzger oder auf einem Bio-Bauernhof kaufen können."

Warum sollte ich das tun, wenn ich das know how habe, selbst Wild zu schießen und zu verarbeiten. Zusätzlich sorgen Jäger dafür, dass der Wildbestand nicht zu massiv wird, weil es ja keine natürlichen Feinde wie Luchse, Wölfe oder Bären mehr gibt.

Mal schauen wie sie nach 10 Jahren ohne Jagd jammern, dass das Wild zu große Schäden an Wald und Wiesen verursacht durch Überpopulation.

@harry_up 22:19

"“Ich besitze seit 31 Jahren Schusswaffen...“
Wozu?
Ich käme nicht im Traum darauf, mir eine zuzulegen."
.
Dann seien Sie dankbar, dass Sie in einem Land leben dürfen in dem Sie niemand zwingt sich eine Waffe zuzulegen.
.
Und respektieren Sie Menschen die davon überzeugt sind, dass das Recht eines Menschen eine Waffe zu besitzen ein Grundrecht ist.

@dioskur

Je mehr „legale“ Waffen im Umlauf sind, desto leichter ist es für jedermann, sich (auch illegal) Waffen zu beschaffen. Desto wahrscheinlicher ist, dass damit „Unsinn“ getrieben wird.
Der einzige Weg aus diesem Teufelskreislauf ist, die Zahl der umlaufenden Waffen drastisch zu reduzieren. Wenn ich mir mit großer, großer Wahrscheinlichkeit sicher sein kann, dass nicht jeder Halbdepp an jeder Ecke einen Schießprügel bekommt, besteht auch für mich kein Bedarf, mich mit einem solchen Ding zu „schützen“. Sorum wird ein Schuh draus, nicht andersrum.

@Sasquatch

Wissen Sie zufällig, ob die Kanadier auch das Gewaltmonopol des Staates so in Frage stellen wie die US-Amerikaner?

Falls nicht, könnte das eine Erklärung dafür sein, dass es in Kanada ähnlich viele Privatwaffen wie in den USA, aber viiiel weniger Probleme damit gibt.
Und wäre gleichzeitig ein Hinweis, dass menschliche Gesellschaften mit einem staatlichen Gewaltmonopol vielleicht doch besser fahren.

Aber das ist erstmal nur eine private Theorie...

Was der Herr Landwehr also

Was der Herr Landwehr also sagt, ist:
Es ist die vererbte Angst von Landbesetzern und/oder Sklavenhaltern vor Vergeltung (durch die Ureinwohner oder die Sklaven) oder die Angst vor anderen Weißen, die ihnen wiederum Land/Besitz oder Leben nehmen wollen.

Und ich dachte, der Besitz von Waffen sei in der US-Verfassung verankert, damit sich Bürger zur Not auch gegen ihre Regierung wehren können (also aus den Unabhängigkeitskämpfen gegen die ehemalige Kolonialmacht entstanden).

Allerdings soll nur ca. 1 Viertel der US-Amerikaner überhaupt Waffen besitzen, die dafür aber rund 235 Millionen - d. h. mehrere pro Kopf.
Das müssen aber besonders Ängstliche sein.

@harryup, 22.19h

Warum sollte @Kaffeesatz keine Schusswaffen besitzen?
Er kann offensichtlich damit verantwortungsvoll umgehen und den Rehbraten aus dem Fachhandel hat auch jemand geschossen.
Jagd ist auch Hege, sonst würden die Wildschäden überhand nehmen.
Ich selbst bin an vielen Waffen ausgebildet und besitze aber keine, weil ich sie zumindest noch nicht brauche.
Schießsport kommt für mich nicht in Frage und die Jagd ist auch nicht so mein Ding.

Das muss ich aber nicht auf alle anderen übertragen.

Deutsche Brille ablegen

Es ist erstaunlich oder vielmehr erschreckend, wie schwer es Menschen fällt, ihre nationale Brille abzulegen und einfach zu akzeptieren, dass Menschen in anderen Ländern historisch und kulturell anders geprägt sind.
Dieser Zeitungsartikel erklärt zumindest in Ansätzen, woher die Haltung meiner Landsleute zu Waffen kommt. Dass diese Haltung teilweise mehr auf Mythen denn auf harten Fakten beruht, ist so richtig wie unerheblich. Dies ist schließlich überall auf der Welt so, dass das kollektive Gedächtnis nur teilweise mit den historischen Realitäten übereinstimmt.
Was man aber tatsächlich nicht unterschätzen sollte, ist die historische Erfahrung des Unabhängigkeitskrieges gegen England sowie das tiefe Misstrauen gegenüber staatlicher Macht. "I love my country, but it's the government I'm afraid of" ist hierzulande ein häufig gebrauchtes und vermarktetes Zitat, das die Einstellung vieler Bürger zu egal welcher Regierung gut illustriert. Kein Wunder, dass die USA nie eine Diktatur waren.

@Hackonya2 23:05

"Laut den türk. Nachrichten gestern, werden in den USA pro Jahr 63.000 Menschen mit einer Waffe getötet."
.
Die Hälfte davon sind Selbstmorde, die in den seltensten Fällen verhindert werden können wenn man jemandem eine Waffe wegnimmt. Weitere ca. 25% sind Unfälle. Ein Anteil ungeklärt.
.
Haben das die türkischen Nachrichten nicht mitberichtet?

Ist klar...

...die brauchen aus Tradition eine waffe? Gut das das mittelalter in Europa überholt ist... die Amis checken das einfach nicht... von wegen emotionale Beziehung zur Waffe...

21:24 von Vorausschauender

Naja, wir leben hier ja noch auf der Insel der Glückseligen. Meine Verwandten in einem Vorort von Baltimor, schliefen mit der Pistole unterm Kopfkissen. Nachdem in der näheren Nachbarschaft eingebrochen wurde, und eine Frau erschossen wurde, haben sie ihren Wohnort verlassen. Die Pistole kam natürlich mit. Undenkbar für sie, unbewaffnet und damit wehrlos zu sein.

20:28 von fathaland slim

"Christentum und Waffen
Die Religion des Friedens..."

Das sind die Evangelikalen.
Sie habe ich vor Jahren in Deutschland in diversen Diskussionsforen kennengelernt.
Sie sind über weite Strecken tatsächlich voller Gewaltgedanken.
Die Evangelische Kirche lehnt dergleichen ab.

Sieh auch den Text im Artikel:

"der überwiegende Teil der Evangelikalen im Land hält nichts davon, Frieden ohne Waffen zu propagieren".

22:57 von Sasquatch

«Meine pazifistische Weltvorstellung ist natürlich ein Ideal, dass sich so nie erreichen lassen wird. Aber sollten wir deswegen ohne Ideale leben? »

Nein, niemals. Never ever …

«Aber wenn sich das Ideal einer gewaltfreien Welt zu meinen Lebzeiten von einem Prozent auf zwei erhöht hat, habe ich nicht umsonst gelebt!»

Und wenn es auch nur 1,75% wären. It was not in vain …

Wir tauschten uns bereits einst darüber aus.
Die Kinder "sind die Hoffnung".
Ihre jungen Enkel. Meine beiden kleinen Nichten.
Und viele, viele, viele andere Kinder weltweit.

Nicht nur Kinder. Auch Jugendliche.
Ob #FFF (die Freitags-Demo-Kinder) in den USA Relevanz haben, weiß ich nicht. Hat ja auch nicht unmmittelbar was mit Waffengesetzgebung zu tun.

Aber mit verändertem Bewusstsein jüngerer Generationen.
Mit mehr Aufmerksamkeit, mehr Achtung, mehr Interesse.

More than only worth it. Diese Generationen auf dem Weg zu 1,75%, 2,0%, 2,5% Anteil nehmend zu begleiten, zu unterstützen. Sie behutsam zu lehren.

23:08 von geselliger misa...

dass das Recht eines Menschen eine Waffe zu besitzen ein Grundrecht ist.
.
womit wir wieder beim Thema wären
die Grundrechte - angefangen die Menschenrechte
offensichtlich wird da nicht überall und zu allen Zeiten gleich gesehen
oder wäre das Tragen von Waffen hierzulande üblich
so wie im Jemen diese Jambia, oder in Afghanistan ne Kalschnikov
ohne die ein echter Mann sich nackt fühlt, vor der Haustür

23:18 von Rolf_US

Kein Wunder, dass die USA nie eine Diktatur waren.
.
ob das ein Farbiger auch so sieht oder ein Sklave damals
von den Ureinwohnern mal ganz zu schweigen

@Sisyphos3 23:29

" ohne die ein echter Mann sich nackt fühlt, vor der Haustür"
.
Ich halte mich schon für einen "echten Mann" (That´s what she said) ... ganz egal ob mit oder ohne Waffe. Und nackt gehe ich ganz grundsätzlich nicht vor die Haustür.
.
Aber es geht um das Prinzip eines ganz grundsätzlichen Anspruches. Den einige nicht bereit sind einfach so ersatzlos aufzugeben. Das finde ich richtig.

Danke, Herr Landwehr

Vielen Dank für Ihre Interpretation.
Gut getroffen!

Schön u gut aber

...was ist das fuer eine Entwicklung einer "Zivilisation" , die noch heute die Mythen des Wilden Westens verehrt, der a) mit Waffen/Faustrecht und b) mit radikal dem Recht der Stärkeren viel Unheil an den indigenen Völkern als auch der Natur verübt hat. Die Ignoranz, die noch heute in den USA
gegenüber anderen Kulturen herrscht spiegelt sich gerade und regelmäßig im Inneren wieder- geschossen, geraubt, gemordet wird nirgendwo so wahllos und selbstverständlich wie dort. Sche...auf "liebe zu ihren Waffen" . Diese Zivilisation ist kein Vorbild, wer will eine solche Kultur? Freiwillig niemand! Deswegen wird sie mit dem größten Militäretat verteidigt, aufgezwungen...

Naja, wir leben hier ja noch

Naja, wir leben hier ja noch auf der Insel der Glückseligen.
.
wir ?
70 Tote ( und 750 Selbstmorde)
verglichen zur USA mit 33.599 Toten
als Vergleich zu Japan mit 6 Tote durch Schusswaffen,

Hauptproblem des Landes...

ist die geschürte Angst, jeder glaubt sich gegen jeden verteidigen zu MÜSSEN, und zwar jeder Zeit... woher das kommt weiß ich nicht. Aber die Amerikaner glauben ganz tief und fest an das Böse in jedem und leben danach. Und passiert was schlimmes, haben sie noch mehr Bedürfnis sich zu bewaffnen... Das ist schon im Grundrecht dort verankert... betritt man das Privatgründstück eines anderen ungefragt, muss man damit rechnen erschossen zu werden, und das wäre dann rechtlich auch noch in Ordnung... so siehts da drüben aus. Und das wird gelebt, von sehr vielen Menschen, und ganz besonders in sozialen Brennpunkten in den Städten und auf dem Land. Und nimmt man die Bevölkerung vom Land und aus den sozialen Brennpunkten der Städte erkennt man schnell das dies den absoluten Großteil der Bevölkerung ausmacht.

23:34 von geselliger misa...

ich würde das jetzt ganz einfach unter der Kategorie
"andere Menschen andere Sitten " führen

Waffen nicht in Misskredit bringen

Die Gewalttaten in Amerika sind sicherlich abzulehnen. Aber wenn dann Waffen in Misskredit geraten, dann muss ich widersprechen. Ich arbeite in einer bekannten Waffenfirma als ehrlicher deutscher Arbeiter. Ich schaffe Werte und erwirtschafte einen wichtigen Anteil am Bruttosozialprodukt.

Am 06. August 2019 um 22:08 von c4--

>>Überall sonst auf der Welt gibt es zwischen Christentum und Waffenbesitz keinerlei Korrelation.<<

Das sieht Gott jr. ab etwas anders:

"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Matthäus 10,34-35"

....und Amerikaner halten sich eben nur etwas pedantischer daran als der Rest der Welt. Bei ihnen heißt das Schwert jetzt halt Bullmaster, 45er Peacemaker oder sonstwie.

@ DrBeyer

"Wissen Sie zufällig, ob die Kanadier auch das Gewaltmonopol des Staates so in Frage stellen wie die US-Amerikaner?"

Ich glaube, traditionell ist die Ablehnung einer Zentralgewalt in Kanada nicht so ausgeprägt, wie in den USA - sonst wäre Kanada ja nicht relativ freiwillig noch hundert Jahre länger Kolonie geblieben.

Ich glaube aber auch nicht, dass die Gesetzeslage das Grundploblem der ausufernden Gewalt in den USA ist. Die Schweiz z.B. hat beim Thema Waffenbesitz eine ähnliche Rechtslage, wie die USA. Aber in den USA sterben prozentual vier mal mehr Menschen durch Waffen, als in der Schweiz.

Das Gewaltproblem ist kein Problem des Gewaltmonopols, sondern ein soziales Problem. Und soziale Probleme sind da am grössten, wo die Schere zwischen Arm und Reich am grössten ist - und da schneiden die USA im Vergleich mit Kanada (oder gar der Schweiz) denkbar schlecht ab.

Wichtig: Was ich hier sage ist kein gesicherter Fakt, sondern lediglich meine persönliche Beobachtung.

Waffenwahn

"In einem Gesetz von 1941 wurde festgeschrieben, dass die Bundesregierung weder Waffen konfiszieren noch registrieren darf - das gilt bis heute."
1941 war mitten im 2.weltkrieg.
Wer will bestreiten dass sich die gesellschaftspolitischen Bedingungen seither nicht grundlegend geändert haben und somit auch die
jeweilige Anpassung der Gesetze.

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