Kommentare

Der letzte Satz sagt alles

"Es wird Zeit, über ein besseres Wassermanagement nachzudenken."

Es gibt genug Wasser in Deutschland, nur zurzeit partiell lokal ungleich verteilt. Man musste in der Vergangenheit Wasser nicht in dem Maße speichern, wie es heute vielleicht notwendig werden könnte. Aber eine Wasserknappheit droht Deutschland eher nicht- da sind andere Länder viel betroffener...

Noch Fragen?

Dieses Thema relativiert alle anderen Themen. In Deutschland ist der Wasservorrat noch zu managen. Aber global...in vielen Regionen gibt es einfach kein Trinkwasser mehr. Was kommt da noch auf die Menschheit zu?

"Wir als Landwirte haben auch

"Wir als Landwirte haben auch einen Versorgungsauftrag und Nahrungsmittel sind genauso wichtig wie Trinkwasser....," "aber wie sie auf sandigen Böden bei wenig Niederschlag ohne Bewässerung auskommen sollen, das wissen sie nicht."...
Das Gemüse gibt ohne Wasser nicht und der Boden ohne Vegetation wird zu Sand und Staub. Dazu noch Unmengen an Gülle auf den Boden - und dann ab damit im Brunnen, so das die Mikroorganismen gar keine Chance mehr haben um irgendeine nutzbare Bodenzusammensetzung aufrecht zu erhalten.
Der "Experte" rät dazu Wasser durch die Gegend zu schippern...und Hauptsache die Rasen im nächsten Ort sind grün.
"Natürlich" ohne Wildblumen- wer braucht schon Insekten und bodenschützende Pflanzen- das selbe zählt für Ackerränder und Brachflächen. Sämtliche Flussläufe begradigt, Auenlandschaften und natürliche Wasserrückhaltungsbecken trocken gelegt- bzw. durch Wegnahme der dazugehörigen Vegetation austrocknen lassen- Ja es wird teuer und zeitaufwendig- besser jetzt anfangen

Es reicht nicht für alle

denn der großflächig bewässernde Bauer braucht 1000x so viel wie ein Normalhaushalt. Der Spruch: "Das Wasser ist für alle da" hilft nicht weiter. Da wird es hässliche Auseinandersetzungen geben, wenn die Bauern Bewässerungsanlagen für alle trockenen Standorte aufbauen wollen.

14:06 von Skywalker Der

14:06 von Skywalker
Der letzte Satz sagt alles
"Es wird Zeit, über ein besseres Wassermanagement nachzudenken."

Es gibt genug Wasser in Deutschland, nur zurzeit partiell lokal ungleich verteilt. Man musste in der Vergangenheit Wasser nicht in dem Maße speichern, wie es heute vielleicht notwendig werden könnte. Aber eine Wasserknappheit droht Deutschland eher nicht- da sind andere Länder viel betroffener...

---

Berauschend ...

Wasserknappheit droht DE also deshalb nicht, weil andere Länder viel betroffener sind?

Bestechende Logik.

" Engpässe in Deutschland Der

" Engpässe in Deutschland Der Kampf ums Wasser beginnt "
-
Naja wie das immer so ist, dann werden sich die Menschen etwas einschränken müssen, damit genug Wasser für die industrielle Landwirtschaft und Grossindustrie übrig bleibt.

Es ist einfach typisch für Deutschland,

man reagiert Jahre zu spät.
Wasser ist das neue Öl aber das versteht die Politik noch nicht.
Wir lassen den Regen immer noch sinnlos über die Flüsse in die Meere fließen.
Wir brauchen eine Flussschiffahrt?
Aus meiner Sicht kann man das auch über Kanäle regeln, die müssten aber noch gebaut werden und da haben wir sie wieder die Trägheit der Politik.
Ich denke unser eigentliches Problem ist, dass Politiker Entscheidungsträger sind, die alle paar Jahre neu gewählt werden.
Wir brauchen Entscheidungsträger, die von Wahlen unabhängig sind.

Dränrohre

Mein Tipp für Gärten mit Bäumen und Büschen: Für eine durchdringende - extrem Wasser sparende! - Wurzelbewässerung Plastik-Dränrohre setzen.
Mit einem Erdbohrer für Handbohrmaschinen, z.B. Durchmesser ca. 8 cm, Löcher bohren und Rohrabschnitte von ca. 30 cm Länge, mit 8 cm Außendurchmesser, einsetzen. Wasser mit einer Gießkanne hineingießen. Es läuft nur unten aus dem Rohr in den Wurzelbereich. So werden nur die Wurzeln gewässert und eine darüber liegende Wiese schnappt sich nicht das Wasser, das den Baumwurzeln dann fehlt. Es ist erstaunlich, wie weit die Kapillarwirkung des Bodens das Wasser verteilt, und wie wenig Wasser man braucht. Weil bei dieser Methode so gut wie kein Wasser ungenutzt verdunstet.

@ füralleunsereKinder, um 14:14

"Aber global ... in vielen Regionen gibt es einfach kein Trinkwasser mehr. Was kommt da noch auf die Menschheit zu?"
Ich würde sagen: Durst(?)
Tote: ganz bestimmt (nach wenigen Tagen ohne Wasser ... ist getestet und erwiesen).
Flüchtende (auf dem Weg dorthin, wo es was zu trinken gibt, ... zu uns?).
Epidemien (warum nicht? Gibt es dann meistens gratis dazu).
Kriege (auf jeden Fall!). Bestimmt nach Außen, wahrscheinlich auch nach Innen.
Wir sollten unser Wehretat aufstocken und unsere Polizei stärken und besser ausrüsten.
Und das Klima? Nun ja, es wird schon heiß genug.

Wasserknappheit für den Mais von Biogasanlagen?

Mir ist bei er letzten Fahrt durchs Emsland aufgefallen, das Maisfelder kräftig beregnet wurden.
Betrachtet man den gesamten Kreislauf könnte man zu dem Schluss kommen, das die Massentierhaltung (CO²) => viel Gülle => mehr Maisanbau (Wassersäufer) zur BIO-Gas Erzeugung => Grundwasserbelastung mit Nitrat um regenerative Energie zu gewinnen (nicht bis zum Ende durchdachte Politik der Grünen) einer von vielen Fehlern unserer durch Lobbyisten beeinflussten gewählten "Volksvertreter" ist. Was diese sicherlich vehement abstreiten werden.

Wasserknappheit?

Eigentlich haben wir genügend Wasser.
Aber: Eigentlich soll ja der Grundwasserspiegel steigen, wodurch wir mehr Trinkwasser hätten.
Eigentlich!

Durch den Treibhauseffekt müsste es normaler Weise viel mehr Regnen.
Eigentlich!

Die meissten Regenfronten bekommen wir aus dem Westen bzw. Südwesten.
Wer sich mit dem WETTER nicht mit dem Klimawandel beschäftig, der wird erkennen warum wir so wenig Regen bekommen.

Viel Spass beim Überlegen.

Wasserversoger berufen sich bitte worauf?...

...auf sogenannte Altrechte für die Wassergewinnung, aus dem 19. Jahrhundert.

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Geht's noch Wasserwerkler?

Oh man, hoffentlich kommt nicht irgendwann ein Italiener aus Rom
und beruft sich auf seine Ansprüche seiner Familie aus der Römischen Kaiserreiches 117 n. Chr.
Zu der Zeit gehörte das Gebiet nördlich der Alpen bis hin nach Gallien
nicht mehr den Germanen sondern den Römern.

Aber is' mal wieder typisch.
den Bauern und Menschen vor Ort das Wasser abgraben, damit in München
die vielen Brunnen für die Tourristen bloß nicht aufhören zu sprudeln.

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"Liebe Münchner, so sehr ich diese Stadt und die Region auch mag,
aber vielleicht solltet ihr euer Verhalten zum Verbrauch von Trinkwasser einmal überdenken.
Es würde auch helfen weniger Maß Bier zu konsumieren.
Da sehe ich eindeutiges Einsparpotenzial und es hilft den Kopf für gute Ideen und Lösungen frei zu haben."

verschwenderisch

Wasser gehört und Alle! Bauern die ihren Felder oder Menschen die ihren Gärten tagsüber in der sengende Sonne bewässern sind Wasserverschwenderisch beschäftigt. Dies sollte ausschliesslich nach Sonnenuntergung geschehen und die Sprengler so eingestellt werden, daß nicht das vorbeifahrende Verkehr oder Fussgänger benässt wird.

"Wir lassen den Regen immer

"Wir lassen den Regen immer noch sinnlos über die Flüsse in die Meere fließen."
Sehr richtig! Wenn die Fluesse nicht mehr ins Meer fliessen, dann gaebe es auch weniger Probleme mit dem steigenden Meeresspiegel!

@ Tarek94

Sehr richtig! Wenn die Fluesse nicht mehr ins Meer fliessen, dann gaebe es auch weniger Probleme mit dem steigenden Meeresspiegel!

Dann haben Sie aber den Kernpunkt des Problems nicht verstanden.

@Duisburg - Flussschiffahrt

14:37 von Duisburg:
"Wir brauchen eine Flussschiffahrt? Aus meiner Sicht kann man das auch über Kanäle regeln, die müssten aber noch gebaut werden und da haben wir sie wieder die Trägheit der Politik."

Und dann müsste man noch die Industrie an diese Kanäle umsiedeln und diese mit etwas befüllen, dass kein kostbares Wasser ist.

Oder man legt die Flüsse nicht trocken und setzt weiter die ökologisch sinnvolle Binnenschifffahrt.

Am 06. August 2019 um 14:25

Am 06. August 2019 um 14:25 von StöRschall
14:06 von Skywalker Der
Berauschend ...

Wasserknappheit droht DE also deshalb nicht, weil andere Länder viel betroffener sind?

Bestechende Logik.

nnnnn
Sie könnten Sie sich auch einmal informieren, bevor Sie in jedes Panikhorn stossen:
Das Wasser ist oft in tieferen Lagen. Das wusste vor 30 Jahren noch jeder Bergmann !
Es gibt unterirdische Seen (vermessen), die sind vier mal größer als der Bodensee. In Baden haben wir gar keine Probleme und in vielen Orten, dank Quellen, erst recht keine.

Es führt kein Weg an der Demokratie vorbei

@ Duisburg:
Ich denke unser eigentliches Problem ist, dass Politiker Entscheidungsträger sind, die alle paar Jahre neu gewählt werden.
Wir brauchen Entscheidungsträger, die von Wahlen unabhängig sind.

Sollen wir losen?

Spaß beiseite, nein ohne freie Wahl finden wir keine geeigenten Personen, die umsichtig und entscheidungsfreudig sind. Und Politik muss interessant und attraktiv bleiben (oder werden), so dass kluge Köpfe dafür zu gewinnen sind.

@14:53 von Dr.Who - Woher nehmen Sie bloß Ihre schlauen Tips...

...für die Landwirtschaft und den Bauern, die ihre Felder bewässern (müssen)?

---

Im Artikel wurde dies doch garnicht erwähnt und angeprangert. Oder habe ich es übersehn?

Glauben Sie nicht, daß ein Landwirt sein Handwerk versteht und weiß wie er seine Felder bewässern muß,
falls es mal wieder eine Dürrezeit gibt wie jetzt mal wieder.

Hier mal ein guter Link zum staunen.
Aber bitte nicht erschrecken, denn die Daten auf dieser Seite sind verheerend und machen einen Angst und bange.

Dürremonitor Deutschland - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ
https://www.ufz.de/index.php?de=37937

---

P.S.:
"Wohnen Sie zufällig in München oder warum schreiben Sie so negativ gegenüber den Landwirten?"

Wir müssen unser Leben ändern

Rasen wässern geht gar nicht.
Zweimal am Tag duschen auch nicht.

Wir haben uns umgestellt. Beim duschen wird kurz nass gemacht, dann Hahn zu einseifen, danach Hahn wieder auf und abspülen. Der Nachteil, die Kanalisation, wird nicht mehr ausreichend gespült. Es drohen Verstopfungen.

In regenarmen spanischen Regionen

kennt man Wasserknappheit seit Jahrzenten, wenn nicht Jahrhunderten. Die Dürren überziehen das Land im regelmässigen Zyklus und man hat z.B um Madrid herum bereits unter der Diktatur mit dem Bau von unzähligen Stauseen begonnen. Heute profitieren wir davon und es kommt relativ selten vor, dass wir in den Sommermonaten Einschränkungen beim Wasserverbrauch hinnehmen müssen.

vor einiger Zeit wurde noch berichtet

man müsse mehr Wasser verbrauchen
damit die Leitungen besser durchgespült werden
jetzt heißt es plötzlich das Gegenteil
irgendwie bin ich irritiert

Kraftwerke + Co

Schaut mal, was alleine konventionalle Kraftwerke an Wasser verdunsten für die Rückkühlung ihrer Prozesse. Das waren zur Jahrhunderwende noch 75% des gewerblich genutzten Wassers.
Außerdem geht der Pro-Kopf-Gebrauch von Wasser in Europa zurück. Das Problem einiger lokaler Netze liegt tatsächlich am fehlenden Willen in ein Verbundnetz einzusteigen. Und daran, dass wir mit der Flächenberegnung in heißen Jahren einen sehr ineffizienten Weg gehen. Wo viel Fläche ist wird lokal die Ressource überlastet. Schaut mal, wie in anderen Regionen bewässert wird. Die Verdunstungsverluste sind viel zu hoch. Merkt man an der deutlichen Temperaturabsenkung in der nähe beregnetet Felder.

Mehr Netze, Regenerative Engerien, Verbesserung der Technik sind die Gebote der Stunde.
Und ja, @erstaunter bürger, kein Maisanbau für Biomassekraftwerke.

Aufforsten - das bringt

Aufforsten - das bringt mittelfristig am meisten.

Versiegelung, Überdüngung und Verschwendung

Verschwendung allen voran in einer Fleischproduktion weit über jedes vernünftige Maß hinaus.

Wasser muss zuerst für den Ackerbau zur Produktion von Lebensmitteln und Trinkwasser da sein. Gleichrangig sind Naturflächen wie Wälder, Wiesen usw.

Wenn dann noch etwas da ist, kann man an anderes denken.

Zu allerletzt käme Industrieproduktion von nicht lebensnotwenigen Gütern.

Regenwasseranlagen!

Man sollte eine Pflicht für Regenwasseranlagen einführen. Jedes Haus kann dann sein eigenes Wasser speichern, für Toilette, Gartenbewässerung oder gar Waschmaschine (letzteres nicht in smogbelasteten Städten). Wir habe das schon seit Jahrzehnten (ca. 10 Kubikmeter) und es funktioniert!

Dipl.-Phys. Martin Wagner

14:46 von erstaunter bürger

"Betrachtet man den gesamten Kreislauf könnte man zu dem Schluss kommen, das die Massentierhaltung (CO²) => viel Gülle => mehr Maisanbau (Wassersäufer) zur BIO-Gas Erzeugung => Grundwasserbelastung mit Nitrat um regenerative Energie zu gewinnen (nicht bis zum Ende durchdachte Politik der Grünen) einer von vielen Fehlern unserer durch Lobbyisten beeinflussten gewählten "Volksvertreter" ist. Was diese sicherlich vehement abstreiten werden."

Die Wasserknappheit hat vorrangig mit fehlenden Niederschlag zu tun und von da aus geht eine ganz andere Argumentationskette los. Das Wort Nitrat kommt in diesem Artikel noch nicht einmal vor.

Wassersteuer

Ich wundere mich ja, dass nicht gleich irgendwelche Umweltaktivisten eine Wassersteuer vorschlagen.

Vor einer Woche stand in den

Vor einer Woche stand in den Mdien das die Getreide und Obsternte gut war. Nur bei den Kartoffeln könnte es schlecht aussehehen wenn es nicht mehr regnet.

Die Talsperren in NRE sind zu 80 % mit Trinkwasser gefüllt. Es gibt in Deutschland 2900 Städte und Gemeinden, wenn in 3 das Wasser kapp wird haben wir doch in Deutschland keine Wasserknappheit. Ja 2018 hatten wir eine Dürre, aber worüber man nicht mehr schreibt, 2017 hat es im Sommer so viel geregnet das Teile der Ernte verfault sind.

Wir hatten dieses Jahr 7 Tage die 35 Grad und mehr waren Abt 35 Grad beginnt Hitze.

Bei Wetter Online hab ich mir die Pegelstäde von 24 Flüssen angesehen. 122 cm - 452 cm. Von ausgetrockneten Flüssen sehe ich nichts. Die Schifffahrt auf Elbe und Rhein sind nicht beinträchtigt.

Ja das Wasser

Wen der Mensch mehr miteinander als gegeneinander gearbeitet hätte ....hat er aber nicht solange die Börse steigt und immer noch Gründe für kriege um Rohstoffe gibt solange immer noch Raketen gebaut werden ist die Welt Unordnung??? Oder doch nicht trinkt Fanta wen es kein Wasser gibt.

Blick auf Namibia

Weniger Kühe, und bei Trockenheit Notschlachten. Da wir keine Kudo oder Orex haben können wir Fleisch ganz weg lassen. 50 Liter pro Person erlauben pro Tag bis die Regenzeit gut genug ist um einen Damm aufzufüllen. Pflanzen wachsen die wenig Wasser brauchen. Pflanzensamen mit Seedforward oder ähnlichen umhüllen um vor Vertrocknung zu schützen. Genetische Manipulation legalisieren für Pflanzen die die Trockenheit wiederstehen.

Und zwar vor schmutzigen Socken und Luftbefeuchtung in den Städten.
Zu Lebensmitteln zähle ich auch Fleisch.

Jetzt muss man sich wirklich mal überlegen, wie und wozu man gebrauchtes Wasser wiederverwenden kann. Vor allem in den Städten, damit andere Gebiete entlastet werden können. Wie man zum Beispiel Regenwasser auffangen kann, um damit Brunnen zu speisen.
Möglichkeiten gibt es.

Und bei Pflanzen gibt es auch Sorten, die mehr oder weniger Wasser brauchen. Bei Erntepflanzen ist das etwas schwieriger, aber beim Rasen kann man durchaus den robusten nehmen, statt den "hübschen".

Vor allem muss der Bodenerosion entgegengewirkt werden. Staubwolken wie in Meck-Pomm 2011 brauchen wir nicht (Massenkarambolage mit 85 Autos auf der A19.)

Ebenso müssen Brände, die durch Trockenheit begünstigt werden besser bekämpft werden können. Dafür muss auch Wasservorrat da sein.

14:47 von Der

14:47 von Der Nachfrager
Wasserknappheit?
Eigentlich haben wir genügend Wasser.
Aber: Eigentlich soll ja der Grundwasserspiegel steigen, wodurch wir mehr Trinkwasser hätten.
Eigentlich!

Durch den Treibhauseffekt müsste es normaler Weise viel mehr Regnen.
Eigentlich!

Die meissten Regenfronten bekommen wir aus dem Westen bzw. Südwesten.
Wer sich mit dem WETTER nicht mit dem Klimawandel beschäftig, der wird erkennen warum wir so wenig Regen bekommen.

Viel Spass beim Überlegen.

----

Der Klimawandel wird voranschreiten.

Und wenn wir ihn nicht stoppen, wird Mitteleuropa verwüsten.

Dann wars das mit
"Zivilisation".

@ Okabe: "Blick auf Namibia"???

Ich verstehe Sie nicht ganz.
Wollen sie die Notschlachtung in Namibia vorschlagen?
Denn hier bringt jeder Landwirt Tiere, die er nicht halten kann zum Schlachter. Ist halt so. Manchmal macht er sogar Verluste dadurch, weil der Preis sinkt, wenn viele Leute gleichzeitig verkaufen.

Und wir haben schon wenig Nutztiere, weil bei Rindern zum Beispiel wirklich fast nur Milchkühe und Muttertiere für de Nachzucht behalten werden.
Befruchtet wird künstlich (woraus es sich leider schon wieder das Problem ergibt, dass alle Kühe von recht wenigen Bullen stammen). Der Rest der Tiere wird gegessen.
Genauso beim Geflügel: alle Masthähnchen erleben ihre Pubertät nicht, weil sie da groß genug zum Schlachten sind; bei Legehennen werden nur die Weibchen behalten.

Ich glaube nicht, dass man in Namibia effizienter züchtet. Mir ist es hier schon zu viel, da die Gesundheit der Tiere leidet und daher zu viele Antibiotika eingesetzt werden.

Sisyphos3 15.14

Stimmt ja auch- aber heute hüh, morgen hott- wie es gerade passt oder je nachdem, welche "message" transportiert werden muss. Sind bald wieder Wahlen?

@ 14:21 von EPN

Ihre Bauernschelte segelt am Thema und seiner Brisanz deutlich vorbei: "der großflächig bewässernde Bauer braucht 1000x so viel..." - wofür wohl? Weder Ihr Gemüse noch Ihren Salat und auch Ihren Braten bekommen Sie nicht ohne Bäuerinnen und Bauern; und deren Sorge um die Nahrungsmittel, die auch auf Ihrem Teller landen, eignet sich nicht für Gruppenrivalität oder allgemeine Schelte.
Der Grundwasserspiegel sinkt beträchtlich; über die dramatischen Folgen für Baum und Wald wurde in den vergangenen Wochen viel berichtet. Es trifft aber eben auch die Landwirtschaft, die konventionelle wie die ökologische.
Was München mit seinem Wassermanagement gerade betreibt, stellt eine falsche Alternative dar: Es braucht kein "entweder - oder", es braucht ein "sowohl - als auch"; es ist ein Irrweg, wenn die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die es zu fördern gilt, durch ein zu aggressives Wassermanagement bedroht wird.

@ Der Nachfrager, um 14.47

...Eigentlich ist Ihr Kommentar nicht sonderlich erhellend.
Jeder weiß, woher der Wind weht; da muss niemand lange überlegen.

15:34, mokdo

Ihr Kommentar liest sich, als ob Sie Ihre vier Wände nie verlassen, die Meldungen über die Welt da draußen nicht richtig sortiert kriegen und dadurch verwirrt werden.

Wir hatten bisher mehr als sieben Hitzetage.

Hier im Landkreis Osnabrück haben Hase und Düte extremes Niedrigwasser, kleinere Bäche sind seit Monaten trocken. Wenn Sie, so wie ich, viel kreuz und quer durch Deutschland fahren und dabei aus dem Fenster schauen, dann sehen Sie zahlreiche vertrocknete, abgestorbene Bäume. Teils sind etwa ein Drittel der Bäume eines Waldes braun.

Sie schreiben vom ungeheuer nassen Sommer 2017. Abgesehen davon, daß der nicht überall zu nass war, so ist das Wasser, das damals herunterkam, längst Geschichte, es ist abgeflossen und verdunstet. Ich empfehle diesen Link zum Dürremonitor des Helmholtzzentrums. Den kann man im Artikel anklicken, aber das haben Sie wahrscheinlich übersehen. Deswegen poste ich ihn gern hier:

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

14:37 von Duisburg

Also eine Erbdiktatur???

@ russische Seele, um 15:01

re @ Tarek94

Aber ich habe die Ironie in der Antwort verstanden :-).

15:33, Pasha78

>>Wassersteuer
Ich wundere mich ja, dass nicht gleich irgendwelche Umweltaktivisten eine Wassersteuer vorschlagen.<<

Wenn das Wasser knapp wird, dann steigen die Preise. Ganz ohne Steuer und Umweltaktivisten. Marktwirtschaft Grundkurs.

@ asimo, um 15:17

"Aufforsten - das bringt mittelfristig am meisten."

Aufzuforsten, das ist gut -
aber nur, wenn's regnen tut.

@ Okabe, um 15:35

...und viell. in Lehmhütten ziehen, Sandalen tragen, Wäsche nur noch 1x im Monat waschen, Hund abschaffen - selber bellen.

Meine Güte, haben Sie Vorstellungen.

@ Sisyphos3, um 15:14

"...jetzt heißt es plötzlich das Gegenteil irgendwie bin ich irritiert"
Im Land der Dichter und Denker ist das keine Überraschung: Wer Wissen schaft, schaft Widersprüche; Ist spätestens seit Hegel und dem ambitionierten Marx bekannt. Mein Vorschlag bezüglich der (logischerweise!) zu erwartenden Synthese (auch ich bin ein großer Denker): durch die Leitungen wird folglich bald was neues schneller fließen; genau so fließt Wissenschaft mit der Zeit.
Bis dahin daher mein Rat (angewandte Philosophie): duschen wir mehr, mit weniger Wasser, aber dafür schneller und gleich einer nach dem anderen.
Ganz klar: Zukünftig sollten wir weniger "Ratgeberberichte" lesen und mehr die wirklichen Genies.

14:47, Der Nachfrager

>>Wasserknappheit?
Eigentlich haben wir genügend Wasser.
Aber: Eigentlich soll ja der Grundwasserspiegel steigen, wodurch wir mehr Trinkwasser hätten.
Eigentlich!

Durch den Treibhauseffekt müsste es normaler Weise viel mehr Regnen.
Eigentlich!

Die meissten Regenfronten bekommen wir aus dem Westen bzw. Südwesten.
Wer sich mit dem WETTER nicht mit dem Klimawandel beschäftig, der wird erkennen warum wir so wenig Regen bekommen.

Viel Spass beim Überlegen.<<

Ihr rätselhafter Kommentar hat mich zum Überlegen gebracht, aber ich verstehe nicht wirklich, worauf Sie hinauswollen.

Sicherlich, durch die weltweite Erwärmung befindet sich mehr Wasser in der Luft. Aber, wie Sie richtig schreiben, regnet es bei uns hier, wenn der Wind aus West oder Südwest, also vom Atlantik kommt.

Das tut er aber schon lange kaum noch. Die letzte Westwetterlage hatten wir im März. Früher waren solche Wetterlagen vorherrschend, aber das ist vorbei. Mittlerweile dominieren so genannte meridionale Wetterlagen.

14:53 von

14:53 von Dr.Who
verschwenderisch
Wasser gehört und Alle! Bauern die ihren Felder oder Menschen die ihren Gärten tagsüber in der sengende Sonne bewässern sind Wasserverschwenderisch beschäftigt. Dies sollte ausschliesslich nach Sonnenuntergung geschehen und die Sprengler so eingestellt werden, daß nicht das vorbeifahrende Verkehr oder Fussgänger benässt wird.

---

Bei Wasserknappheit bitte GAR NICHT den Rasen sprenglen.

Überbevölkerung stoppen

Bekanntlich gehört Deutschland zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Erde.
Dies ist ein wesentlicher Grund, warum die natürlichen Ressourcen über alle Maßen ausgenutzt werden.
Daher sollte eher angestrebt werden, die Bevölkerungsanzahl zu verringern, anstatt sie z.B. durch Zuzug eher noch zu erhöhen.

Dadurch würden sich Unmengen von Problemen ganz natürlich lösen lassen, wie auch z.B. der zu hohe CO2 Ausstoß.

Dagegen stehen nur die wirtschaftlichen Interessen, sowie die Theorie, dass es immer nur Wachstum geben darf.
Statt dessen werden Strategien für "Downsizing" benötigt und wie man mit "Rezession" planmäßig und sinnvoll umgehen kann.

Solange es da kein Umdenken gibt, und keine wirklich intelligenten Konzepte zur "Nachhaltigkeit", so lange wird der Irrsinn immer weiter gehen.

@um 15:28 von Hobby-Kabarettist-MW

Vollkommen richtig -

Und spart neben Wasser - bzw. dessen sinnvollen Verwendung, ausserdem auch noch die Gebuehren fuer das Niederschlagswasser...

...deswegen ist es auch fuer Mieter interessant, denn Niederschlagswasser ist meist in den Kaltwasserkosten (Nebenkosten) mit aufgefuehrt (bzw. umgelegt).

Bei einer gesetzlichen Verordnung zur Nutzung von Niederschlagswasser- Bsp. Toilette (- oder einiger Ihrer anderen sinnvollen Vorschlaege), koennte jeder Haushalt zum Wassersparen beitragen...

...also keine "Oeko"-Wassersteuer in dem Sinne, wie einige Kommentatoren hier bereits wieder fuerchten und eigentlich schon bereits bezahlen... ;-)

15:08, Mein blauer Engel

>>Sie könnten Sie sich auch einmal informieren, bevor Sie in jedes Panikhorn stossen:
Das Wasser ist oft in tieferen Lagen. Das wusste vor 30 Jahren noch jeder Bergmann !
Es gibt unterirdische Seen (vermessen), die sind vier mal größer als der Bodensee. In Baden haben wir gar keine Probleme und in vielen Orten, dank Quellen, erst recht keine.<<

Das Wasser kommt aus der Quelle, so wie der Strom aus der Steckdose?

Das Wasser in tieferen Lagen entsteht da von selbst?

Nein, es ist alles Regenwasser, das versickert ist.

Und wo Sie schon die Bergleute anführen: fragen Sie mal einen Bergmann, ob er empfehlen würde, Grubenwasser zum Bewässern oder gar als Trinkwasser zu benutzen. Er wird sie erstaunt ansehen, denn Grubenwasser ist oft extrem salzhaltig, und damit meine ich nicht nur Kochsalz.

nachdenken reicht nicht!

Regenwasser-/Grauwassernutzung wurde mal eine Zeit lang gefördert. Dann wurde in einigen Kommunen wieder die Nutzung im Haus verboten (weil Regenwasser ohne Zählung und Zahlung ins Kanalwasser geht). Ich habe vor 2-3 Jahren einen Artikel gelesen in dem "belegt" wurde, dass Wassersparen schlecht für die Instandhaltung der öffentlichen Wasserversorgung ist. Was stimmt nun?!
"Nachdenken" hilft nicht, Bund, Länder und Kommunen müssen endlich ein durchgängiges Konzept erstellen UND umsetzen. Derzeit ist die Wasserversorgung einschließlich Nitratbelastung bei uns auf dem Weg ins blanke Chaos.

Kein Mitleid

Einer der Gründe warum wir weniger Trinkwasser haben ist, das die Nitratbelastung immer weiter steigt. Schuld daran sind die Bauern die teilweise Gülle aus dem Ausland hier auf die Felder kippen um dafür abzukassieren.

Auf der einen Seite zerstört man das Ökosystem aus reiner Gier und auf der anderen Seite heult man rum das es kaputt ist.
Der Bauernverband sorgt seit Jahren dafür das EU-Richtlinien nicht umgesetzt werden.

Mit solchen Menschen habe ich kein Mitleid. Es wird Zeit das wir anfangen uns um die Ursachen zu kümmern und nicht die Verursacher Entschädigen.

@Okabe, 15:35

Hören sich zumindest diskutabel an, Ihre Vorschläge. Rein in den „Pool“ damit. In den möglichst auch jeder andere Bürger seine eigenen einbringt.

Und dann sind die Experten (aller Fachgebiete) dran mit Auswerten und Koordinieren. Alles, was einer objektiven wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält - oder aber sich als mit den allgemeinen Menschenrechten nicht kompatibel erweist, fliegt schon mal raus. Und dann werden auf dieser Basis mögliche Lösungsansätze bzw. -vorschläge, die den politischen „Handlungsrahmen“, den es von allen einzuhalten gilt (d.h. dass dem Einzelnen innerhalb dessen immer noch jede Menge individueller Gestaltungsfreiheit bleibt) „generiert“.

Und ganz zum Schluss kommen wieder die Bürger ins Spiel: Dann wird demokratisch über die so erarbeiteten verschiedenen Lösungsmodelle (die natürlich jederzeit den sich kontinuierlich ändernden ökologischen Gegebenheiten und der wissenschaftlich/technischen Weiterentwicklung flexibel angepasst werden können) abgestimmt.

15:14, Sisyphos3

>>vor einiger Zeit wurde noch berichtet
man müsse mehr Wasser verbrauchen
damit die Leitungen besser durchgespült werden
jetzt heißt es plötzlich das Gegenteil
irgendwie bin ich irritiert<<

Dann verstehen Sie das Problem nicht.

Natürlich müssen sowohl Trinkwasser- als auch Abwasserleitungen ständig durchspült werden, um unerwünschte Prozesse wie etwa Ablagerungen, Verstopfungen oder mikrobielle Besiedlung zu verhindern.

Wenn aber nicht genügend Wasser da ist, dann geht das nicht.

Catch 22 nennt man so was. Eine Zwickmühle.

15:17, asimo

>>Aufforsten - das bringt mittelfristig am meisten.<<

Achtzig Prozent der Setzlinge vom letzten Jahr und diesem Frühjahr sind vertrocknet.

wenig Regen = wenig Wasser

Besonders im Osten ist in den Letzen Jahren der Regen immer mehr ausgeblieben.
Ursache Klimawandel. Aber man muss weiter sehen. Schutz unserer Wälder und Teichsysteme. ( Die Grünen wollten die Teichsysteme in Thüringen zerstören dass hat zum Glück eine Bürgerinitiative verhindert. Jetzt sollen Windräder in den Wald. Zig ha werden zerstört. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen Windräder schaufeln nachts warme Luft nach unten= 1 Grad Bodenerwärmung. Die Windparks verändern das Strömungsverhalten und ändern den Wolkenverlauf . Es gibt neueste Studien dazu. Warum wird das totgeschwiegen bzw. nicht weiter untersucht?
Statt Massentierhaltung, sollten nur noch 3-4 Großvieheinheiten pro Hektar gehalten werden ( war früher Konsens in der Landwirtschaft). Aber jetzt karrt man den Soja ja aus den abgeholzten Regenwald her). Alles hängt mit allen zusammen- wann denken die Politiker in größeren Dimensionen? So wird das nichts mit dem "grünen Klimaschutz".

Wassermanagement

Es gibt in Deutschland Gebiete, die quasi im Wasser „ertrinken„ ...u.a.Hang- und Sumpfregionen, aber auch Staulagen in Süddeutschland, ob Rückhaltebecken und Zisternen helfen, müsste auch geprüft werden. Wassermanagement sollte in Notgebieten angewandt werden...besser wäre auf alle Fälle wassersparende Landwirtschaft und Industrie und ein allgemeines Wasserbewusstsein.

Nehmt doch "Wassre"

aus der Nordsee Ostsee da gibt es vieles, weil die Gletscher viel "Eis" liefern !!!
Wo liegt das Problem ??
Wenn Gasleitungen durch die Ostsee verlegt werden können, warum nicht Wasserleitungen von der "Nord - oder Ostsee".
Jammern,Jammern... sind wohl deutsche Tugenden, aber nicht vorher Nachdenken.

Regenreiches Deutschland

Als Kind hatte ich mich bei Gott beschwert, da es in Deutschland wochen- ja monatelang ununterbrochen geregnet hatte.
Heute ist jeder Tag wo es Regnet ein Segen Gottes.
Das Klima hat sich innerhalb von 30 Jahren extrem geändert und das ist erst noch der Anfang.
Die nächsten Generationen tun mir jetzt schon leid.

15:33 von Pasha78

>>Ich wundere mich ja, dass nicht gleich irgendwelche Umweltaktivisten eine Wassersteuer vorschlagen.<<
Ein unglaublich intelligenter Beitrag. Kopfschüttel

@15:14 von Sisyphos3 - Bzgl. Ihrer Irritation...

...kann geholfen werden.

---

Ich könnte jetzt schlaue Tips schreiben oder Sie denken einfach nochmal nach.

Ich bin mir sicher, daß Ihnen die Lösung einfällt.

Die einen habens die anderen nicht

Warum soll ich Wasser an Regionen abgeben die es nicht haben?
Warum soll ich Strom an Region abgeben die es nicht haben?
Warum sollte ich Arbeitsplätze an Regionen abgeben die es nicht haben?
Warum sollte ich intelligente Politiker mit Weitsicht wählen und nicht die die es nicht haben?
Warum sollte ich Geld abgeben an die die es nicht haben?
Warum sollte ich ein Organ nach meinem Tod spenden an die die es nicht haben?
warum sollte ich Blut für "nothing" spenden?
Dank unserer Wettbewerbs Politk, dank unserer alles zu Geld mach Politik, gebe ich nichts mehr ohne dass dafür eine Gegenleitung erfolgt. Bedankt euch bei den Herren in Politik und Wirtschaft. Die unser Wasser mit Glyphosat und Nitrat verseucht haben und nun uns dieses vormals üppige Gut, als Luxusgut schmackhaft machen. Das sind die Grundlagen zu einem Verbrechen am Volkgut Wasser, und dem an sauberen Luft, siehe CO² Steuer.
Das kommt dabei raus wenn man Volksparteien wählt.
Ich kann das besser.

re rr2015

"Wissenschaftliche Untersuchungen belegen Windräder schaufeln nachts warme Luft nach unten= 1 Grad Bodenerwärmung. Die Windparks verändern das Strömungsverhalten und ändern den Wolkenverlauf . Es gibt neueste Studien dazu. Warum wird das totgeschwiegen bzw. nicht weiter untersucht?"

Weil's Schwachsinn ist. Kommt aus der gleichen Ecke, wonach die Windräder den Jetstream ablenken.

14:37 von Duisburg

"Wir brauchen Entscheidungsträger, die von Wahlen unabhängig sind."
Das nennt sich Diktatur!
Und das unsere Politiker dadurch bessere Entscheidungsträger werden, wage ich zu bezweifeln,

14:53 von Dr.Who

"Menschen die ihren Gärten tagsüber in der sengende Sonne bewässern sind Wasserverschwenderisch beschäftigt"

Vor Jahren gab es einmal in Hamburg die Situation, wo das Sprengen in Privatgärten verboten wurde.

Die meisten haben sich daran gehalten.

re vollgas

"Nehmt doch "Wassre"
aus der Nordsee Ostsee da gibt es vieles, weil die Gletscher viel "Eis" liefern !!!
Wo liegt das Problem ??"

Trinken Sie mal einen Liter Meerwasser, vielleicht fällt dann der Groschen.

Oder auch nicht ...

17:01, deutlich

>>Sisyphos3 15.14
Stimmt ja auch- aber heute hüh, morgen hott- wie es gerade passt oder je nachdem, welche "message" transportiert werden muss. Sind bald wieder Wahlen?<<

Ja sicher, die Grünmerkelverschwörung.

Man kann es aber auch pragmatisch betrachten:

Eigentlich sollten Leitungen ständig gut gespült werden. Aber wenn das Wasser knapp wird, dann geht das nicht so richtig.

Lesen Sie bitte meinen Kommentar um 17:28, da werde ich ein wenig ausführlicher.

Bitte hört endlich auf!

Ich kann diese ganze Panikmacherei nicht mehr hören.
Ja, es gibt den Klimawandel, aber den gab es schon immer. Selbst Grönland war mal grün und hatte keine Gletscher. Knochenfunde beweisen, das riesige Herden von Wiederkäuern über Grönland zogen. Kernbohrungen belegen, das es schon immer Warm- und Kaltzeiten gab. Natürlich hat der Mensch einen Einfluß, aber der ist sehr gering. Auch ohne den Menschen wird es eine Warmzeit geben.
Ergo sollten unsere Bemühungen dahin gehen, das wir die Folgen erkennen und Schlußfolgerungen ziehen müssen.
Dazu gehört auch, das wir mit der Ressource Wasser vernünftig umgehen müssen.

Meerwasser entsazlzen

Deutschland könnte auch Meerwasser entsalzen. Paßt auch gut, da trockene Gebiete in DE im Norden liegen.

@mokdo, 15:34 Uhr

An Ihren Darstellungen ist so ziemlich alles falsch.

Weder die Getreide- noch die Obsternte waren "gut". Sie waren lediglich "besser" als im Katastrophenjahr 2018, bleiben aber unter dem langjährigen Durchschnitt und deutlich hinter den optimistischen Prognosen, die noch Anfang Juni gemacht wurden.

Trinkwasser kann in Deutschland wegen der allgemeinen Umweltbelastung nur zu 13% aus Oberflächenwasser gewonnen werden.

Die Ernteausfälle 2017 sind nur zu einem geringen Teil auf den verregneten August zurückzuführen. Zuvor gab es bereits einen ungewöhnlich harten Kälteeinbruch Ende April/Anfang Mai und einen viel zu heissen und zu trockenen Juni.

Es gab in Deutschland 2019 zusammengelegt etwa 2 Wochen mit Temperaturen um 40 Grad oder darüber.

Nur in Alpennähe führen die Flüsse mehr Wasser als zu dieser Jahreszeit üblich, wegen des hohen Schmelzwasseraufkommens. Die Pegelstände des Rheins liegen bei ca. 50%, die der Elbe bei ca. 5-20%. Die Schifffahrt auf der Elbe ist bereits betroffen.

rer Truman Welt

Wasserknappheit, Waldsterben, Luftverschmutzung, Wasserverseuchung, Klimaveränderung, CO2 Problem, etc., etc., etc. pp

Jetzt wird das verteuert, weshalb es sich nur noch Reichere leisten können - Golfplatz nicht wässern iss nich! - , es wird verboten, abgeschafft, eingestellt und was weiß ich noch alles.
Glaubt wirklich jemand, daß diese Flickschuhsterei uns zu einer echten Lösung in einer auf Wachstum idealisierten und Wegwerf- und Verbraucher etablierten Welt führt - führen kann ? Das ist doch ein Widerspruch in sich und deshalb völliger Blödsinn! Wir können unser System nicht auch nur annähernd so beibehalten und damit, oder besser darin versuchen um unsere seit über einem halben Jahrhundert wissenden auf uns zukommenden globalen Probleme zu lösen. Das kann nicht wirklich final funktionieren. Wir brauchen ein völlig neues Wirtschafts- und Gesellschaftsystem. Bis dahin können wir aber so tun, als ob es in und mit unserem System Lösungen gibt.

15:25 von xeniosson

>>Verschwendung allen voran in einer Fleischproduktion weit über jedes vernünftige Maß hinaus.<<
Bitte informieren Sie sich bevor sie solche Feststellungen treffen.
Seit 1950 ist die Zahl der Rinder in Deutschland erheblich zurückgegangen. und zwar mit weiter sinkender Tendenz.

@störschall, 17:21

Bei Wasserknappheit bitte GAR NICHT den Rasen sprenglen.

Sondern nur bei Sintflut und Wolkenbrüchen? Ich wässere meinen Garten - gerade wenn und weil es trocken ist. Allerdings mit einer Bodenwasserpumpe, die das Grundwasser entnimmt, das vorher ja auch kein Trinkwasser war, und das auch sofort wieder dahin entschwindet, woher es gekommen ist.
Und übrigens mit keinem Wasserzähler zu quantifizieren ist.

@Stefan P.

"Die einen habens die anderen nicht
Warum soll ich Wasser an Regionen abgeben die es nicht haben?
Warum soll ich Strom an Region abgeben die es nicht haben?
Warum sollte ich Arbeitsplätze an Regionen abgeben die es nicht haben?"
Am 06. August 2019 um 17:48 von Stefan P.

Ist ganz einfach:
Sonst kommen alle Leute zu Ihnen und holen es sich.

Deshalb handelt man und gibt etwas ab, kriegt aber etwas anderes dafür, was man selbst nicht hat oder was man bekommt etwas erledigt, was man selber nicht erledigen mag.

17:22 von omni_verum

"Daher sollte eher angestrebt werden, die Bevölkerungsanzahl zu verringern, anstatt sie z.B. durch Zuzug eher noch zu erhöhen."

Elegante Verknüpfung.

17:48 von Stefan P.

>>Das kommt dabei raus wenn man Volksparteien wählt.
Ich kann das besser.<<
Heißt das Sie wählen eine Keinvolkpartei?

@Stefan P., 17:48

Dank unserer Wettbewerbs Politk, dank unserer alles zu Geld mach Politik, gebe ich nichts mehr ohne dass dafür eine Gegenleitung erfolgt.

Diese Geisteshaltung, nichts zu geben ohne Gegenleistung, beobachte ich bei vielen meiner Mitmenschen. Und tatsächlich behaupten so gut wie alle, dass daran nur die Politik schuld sei. Nur wenige geben offen zu, dass sie einfach Egoisten sind.

Deutschland kämpft mit Wasserknappheit....

Wenn das so ist,wie lange leistet man sich dann noch das besprengen von Golfplätzen(Luxus) oder Rasenflächen ?
Und dann drohen natürlich höhere Gebühren für Wasser.
So zahlen auch noch die Bürger(die Subalternen) für den verursachten Klimawandel.

@ KarlderKuehne

Und wo nehmen sie bitte ihre Erkenntnis her? Die Wissenschaft widerspricht ihnen energisch.
Vor allem, Groenland war zu Menschzeiten nie wirklich gruen, das war nur ein Werbegag von Erik dem Roten.

17:30 von rr2015

>>Statt Massentierhaltung, sollten nur noch 3-4 Großvieheinheiten pro Hektar gehalten werden ( war früher Konsens in der Landwirtschaft).<<
Auch an Sie, der Rinderbestand in Deutschland ist seit 1950 erheblich gesunken.

Regentonnen sind schon mal ein guter Anfang

und ohne großen Aufwand zu nutzen. Ein aufklappbares Rohr an der Dachrinne und man hat zumindest Gießwasser für die Pflanzen und den Garten . Leider wurde das in vielen Kommunen eingeschränkt oder sogar verboten, weil auf das so genutzte Wasser keine Abwassergebühr berechnet werden kann. Da wäre Umsteuern geboten!

17:57 von KarlderKühne

>>Ja, es gibt den Klimawandel, aber den gab es schon immer. Selbst Grönland war mal grün und hatte keine Gletscher.<<
vor Millionen Jahren war das vielleicht mal der Fall. Aber wenn Sie die Zeit der Wikinger meinen, von denen der Name Grönland kommt, sind Sie auf dem Holzweg. Da gab es klimatisch keinen Unterschied zu heute.

Na hoffentlich bricht niemand in Panik aus.

Denn ich bitte zu bedenken, dass wir erst den zweiten Dürresommer in Folge haben, und schon jetzt wissen wir nicht mehr wie die Felder zu bewässern sind.

Das ist doch jetzt erst der Anfang.

Wir müssen jetzt dringend Fachwissen aus Spanien, Portugal oder Südfrankreich einkaufen, um zu lernen, wie wir mit wenig Wasser auskommen.
Das wäre nachhaltig, da die Wissenschaft die Regionen südlich der Alpen für die Landwirtschaft als verloren betrachet und zwar schon in wenigen Jahrzehnten.

@Bernd Kevesligeti, 18:09

So zahlen auch noch die Bürger(die Subalternen) für den verursachten Klimawandel.

Die Bürger - anstatt wem? Auch Beamte, Politiker, sogar reiche Menschen, sind Bürger.
Wenn Sie Vorschläge haben, wie wir ökologischer handeln können, ohne etwas zu bezahlen, nur her damit. Auch wenn Ihnen etwas einfällt, wie man z.B. nur "die Konzerne" bezahlen lassen kann, und zwar, ohne dass die es sich beim Verbraucher = Bürger wiederholen, nur raus damit. Genial wäre natürlich eine Lösung, wo "der Staat" die Kosten übernimmt, aber oje, der Staat sind wir Bürger ...

@ frosthorn

"Nur wenige geben offen zu, dass sie einfach Egoisten sind." Am 06. August 2019 um 18:08 von frosthorn

Was ist das zuzugeben?
"Blut ist dicker, als Wasser", "Das Hemd ist einem näher, als der Rock".
Jedes Lebewesen, das nicht als erstes auf seine eigenen Interessen schaut ist tot.

Jeder Retter, ob Rettungsschwimmer, Polizist oder Feuerwehrmann, bekommt das beigebracht, da man selbst nie in die Situation des Hilfsbedürftigen geraten darf, weil man dann anderen nicht mehr helfen kann. Da ist man erst recht nur mit sich selbst beschäftigt.

Es ist gut, dass Leute egoistisch sind. Es reicht auch aus, wenn man seinen Überfluss minimiert.

17:57, KarlderKühne

>>Ja, es gibt den Klimawandel, aber den gab es schon immer. Selbst Grönland war mal grün und hatte keine Gletscher. Knochenfunde beweisen, das riesige Herden von Wiederkäuern über Grönland zogen. Kernbohrungen belegen, das es schon immer Warm- und Kaltzeiten gab. Natürlich hat der Mensch einen Einfluß, aber der ist sehr gering. Auch ohne den Menschen wird es eine Warmzeit geben.<<

Eine Mischung aus Binsenweisheiten und blühendem Unsinn.

Natürlich gab es immer schon Warm- und Kaltzeiten. Das weiß man nicht erst seit dem, was Sie als Kernbohrungen bezeichnen. Sie meinen wohl Bohrkerne aus Gletscherbohrungen.

Grönland heißt nicht so, weil es mal grün war. Es wurde hier oft genug geschrieben, wie der Name zustande kam. Er geht auf eine PR-Maßnahme Eriks des Roten zurück, mit der er Siedler gewinnen wollte.

Der grönländische Eisschild ist viele Millionen Jahre alt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nl%C3%A4ndischer_Eisschild

18:09, Bernd Kevesligeti

>>Deutschland kämpft mit Wasserknappheit....
Wenn das so ist,wie lange leistet man sich dann noch das besprengen von Golfplätzen(Luxus) oder Rasenflächen ?
Und dann drohen natürlich höhere Gebühren für Wasser.
So zahlen auch noch die Bürger(die Subalternen) für den verursachten Klimawandel.<<

Ich bin kein Subalterner und verwahre mich entschieden dagegen, als solcher bezeichnet zu werden. Ich bin ein freier Mann von gutem Ruf. Zumindest in den Kreisen, die mir wichtig sind.

Aber Sie haben schon Recht. Je wohlhabender ein Mensch ist, desto größer ist sein ökologischer Fußabdruck.

@ 17:57 KarlderKühne

Was Sie da posten, ist der x-te Aufguss vollkommen wissenschaftsfaktenfreier Stammtischplauderei, die auch nicht richtiger wird, wenn ein Herr Prof. Meuthen (wie im ZDF-Sommerinterview) sich dem längst widerlegten Unsinn anschließt.
Der einzig vernünftige Satz in Ihrem Kommentar kommt zum Schluss: "dass wir mit der Ressource Wasser vernünftig umgehen müssen." Dazu braucht es aber eine vernünftige Steuerung mit - Achtung(!) auch der ein oder anderen Regelung, die dann von den Leugnern des menschenverursachten Klimawandels gleich wieder als "Verbot!" gebrandmarkt werden wird. Wetten?

@ 18:08 Sausevind

Fanden Sie die Verknüpfung wirklich elegant? Ich finde sie eher einerseits plump, durchschaubar und andererseits unsäglich.

@Tada, 18:33 re @frosthorn

Jedes Lebewesen, das nicht als erstes auf seine eigenen Interessen schaut ist tot.

Der Satz, auf den ich dem Foristen antwortete, lautete:

Dank unserer Wettbewerbs Politk, dank unserer alles zu Geld mach Politik, gebe ich nichts mehr ohne dass dafür eine Gegenleitung erfolgt.

Ich gebe tagtäglich eine Menge, ohne dass ich eine Gegenleistung erhalte. Und wie Sie sehen, lebe ich noch.

von frosthorn 18.31

Na,Sie legen sich ja ins Zeug,damit "Konzerne nicht bezahlen sollen".
Damit wird auch klar,wer nach Ihrer Ansicht für ökologische Maßnahmen bezahlen soll.Nämlich nach unten....

18:49, andererseits

>>:08 Sausevind
Fanden Sie die Verknüpfung wirklich elegant? Ich finde sie eher einerseits plump, durchschaubar und andererseits unsäglich.<<

Der Kommentar der Foristin war ziemlich eindeutig ironisch gemeint. Es ist ja immer die gleiche Leier: an allem sind die bösen Fremden schuld. Natürlich auch am Klimawandel. Weil sie die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen.

Stadt-Land

Der bodenständige Landbewohner hat meistens eine ganz andere Einstellung zum Wasser und zu übermäßigem Verbrauch als der Großstädter, für den es einfach aus dem Hahn kommt.
So war zB in Dublin der Aufschrei riesengroß, als man Wasseruhren einbauen wollte, um die Bürger von Verschwendung abzuhalten und es bildeten sich sogar Wasserprotestparteien (komischerweise linksorientiert!).
Jetzt will man den Shannon in ca 200 km Entfernung anzapfen statt die Leitungsverluste (40%!) zu beheben und die Leute zum Sparen zu bringen.

20:24 von Bernd Kevesligeti

>>Na,Sie legen sich ja ins Zeug,damit "Konzerne nicht bezahlen sollen".
Damit wird auch klar,wer nach Ihrer Ansicht für ökologische Maßnahmen bezahlen soll.Nämlich nach unten....<<
Ich kann in dem Beitrag nirgends finden dass "Konzerne nicht bezahlen sollen". Und auch nicht dass sich irgend jemand dafür ins Zeug legt.

@ Bernd Kevesligeti

Sie suchen das Problem mal wieder beim Kapital und den Konzernen. Eine Lösung für alles? Wenn das mal gut geht. Denn ohne allzu viel Genie ist ja leicht zu beobachten, dass Sozialismus die Umwelt um keinen Deut besser schützt.

@ frosthorn

"Ich gebe tagtäglich eine Menge, ohne dass ich eine Gegenleistung erhalte. Und wie Sie sehen, lebe ich noch." Am 06. August 2019 um 20:23 von frosthorn

Natürlich erhalten Sie Gegenleistung.
Vielleicht nicht sofort, aber es ist der gesellschaftliche Konsens, dass jeder etwas geben muss, sonst funktioniert das nicht. Dann hätten wir Zustände, wie in der 3. Welt.

@Bernd Kevisligeti, 20:24 re @frosthorn

Na,Sie legen sich ja ins Zeug,damit "Konzerne nicht bezahlen sollen".
Damit wird auch klar,wer nach Ihrer Ansicht für ökologische Maßnahmen bezahlen soll.Nämlich nach unten....

Meine Ansicht ist da ziemlich irrelevant (wobei es mich schon ärgert, dass Sie mir unterstellen, mich für die Konzerne ins Zeug zu legen).
Aber es ist nun mal naiv, zu glauben, dass "die Konzerne" irgendetwas bezahlen. In einem Konzern, in jeder Firma kommt jeder einzelne Cent vom Kunden. Und das ist wer?

18:33 von Tada

"Jedes Lebewesen, das nicht als erstes auf seine eigenen Interessen schaut ist tot."

Was für eine verblendete Sicht. Da dreht sich mir ja der Magen um.

@Bernd Kevesligeti 20.24

Na,Sie legen sich ja ins Zeug,damit "Konzerne nicht bezahlen sollen".
Damit wird auch klar,wer nach Ihrer Ansicht für ökologische Maßnahmen bezahlen "

Klar, was denken Sie? Und natürlich CO2-Steuer und MwSt-Erhöhung on top, dafür wird den Pendlern dann die Einfahrt in die Stadt zum Arbeiten mit dem Diesel verboten und sonst nur gegen Gebühr...
Glauben Sie, das kratzt die grüne oder linke Lifestyle- Bionadefraktion?

18:49 von andererseits

<< @ 18:08 Sausevind

Fanden Sie die Verknüpfung wirklich elegant? Ich finde sie eher einerseits plump, durchschaubar und andererseits unsäglich. <<

Ja, natürlich.
Ich hab das in Form von beißender Ironie gemeint.
Und dachte, das erkennt jeder von weitem...
Sorry.

@Tada

"Jedes Lebewesen, das nicht als erstes auf seine eigenen Interessen schaut ist tot.

Es ist gut, dass Leute egoistisch sind."

Nur ist der Homo sapiens unter anderem deshalb zu dem geworden, was er ist, weil er eben nicht grenzenlos egoistisch, sondern auch altruistisch veranlagt ist

Der Mensch ist an und für sich in der Lage zu erkennen, dass das Wohl der Gruppe auch seinem Wohl dient.

@20:32 fathaland slim

Die feine Ironie hatte ich durchaus erkannt; trotzdem wollte ich es ins eindeutige "übersetzen".
Beste Grüße, andererseits

Wasserpreis erhöhen

Es ist sehr amüsant hier die ganzen Vorschläge zu lesen. Nicht fehlen darf natürlich der Hinweis auf die Schuld unserer bösen Deutschen Politiker, die ja alles so schlimm organisiert haben.

Nun ja ich lebe sehr gerne in unserem schönen, heutigen Deutschland mit den von mir bewußt gewählten Politikern wie Merkel, Scholz, Habeck und Co.. Sie haben dafür gesorgt, dass unser Leitungswasser eine ausgezeichnete Qualität hat. Ein großer Dank an diese - warum eigentlich ? - beschimpften Politiker. In den meisten Ländern dieser Erde ist das Wasser ungenießbar, teils keimverseucht und man kauft besser was im Laden zum 100x fachen Preis. Deutschland hat bestes Wasser aus der Leitung !
Was nun nötig ist, dass der Wasserpreis steigt bis Angebot und Nachfrage sich wieder so ausgleichen, dass der Grundwasserspiegel nicht weiter sinkt. Ganz einfach, Marktwirtschaft.
Das Problem sind wir Bürger, die bei 100€ mehr pro Jahr für Wasser den Untergang Deutschlands und des Abendlandes befürchten.

Wassermangel

Der Wassermangel wurde schon vor Jahrzehnten auch für Deutschland vorausgesagt, doch niemand wollte das wahr haben. Nun kommt er im Gefolge des Klimawandels. Bereits vor Jahren prognostizierten die Klimaforscher, daß Regionen mit viel Regen noch mehr Regen bekommen werden, und Regionen mit Trockenheit werden noch trockener. Auch hieß es, daß sich die Jahrezeiten angleichen werden und daß sich die Regenzeiten auf kurze Perioden verschieben werden in denen große Regenmengen in kurzer Zeit fallen und dafür die Trockenzeiten lang anhalten. Es muß sich jeder umstellen.
Gartenbesitzer und Landwirte sollten sich mit dem Thema Permakultur befassen. D. h. sie müssen sichu. a. mit dem Thema Mischkultur beschäftigen. Hier ein Tip Mais mit Buschbohnen anbauen. Die Buschbohnen bedecken den Boden und verringern die Wasserverdunstung und liefern noch ein bißchen Stickstoff für den Mais. Grundsätzlich gilt, der Boden muß bedeckt sein, um Erosion und Austrocknung zu vermeiden.

@rr2015, 17:30 Uhr

"Wissenschaftliche Untersuchungen belegen Windräder schaufeln nachts warme Luft nach unten= 1 Grad Bodenerwärmung. Die Windparks verändern das Strömungsverhalten und ändern den Wolkenverlauf . "

Windräder schaufeln nachts keine "warme Luft nach unten". Sie befindet sich bereits dort, die Lufttemperatur nimmt nachts mit steigender Höhe rapide ab. In Bodennähe strahlen vor allem Boden und Bebauung Restwärme ab, was die Temperatur bodennaher Luft viel umfassender beeinflusst, als es ein paar Windräder irgendwo in der Landschaft überhaupt könnten. Von "oben" kommt hingegen die Kälte (im weitesten Sinne die des Weltraumes) während die Sonne nachts genau was tut? Richtig, sie scheint nicht und trägt damit auch nichts mehr zur Lufterwärmung bei.

Wer da anderes behauptet, der sollte sich wirklich mal auf seine allgemeine geistige Verfassung hin untersuchen lassen. Was ich hier zitiere, ist Grundschulwissen der dritten Klasse. Und das mit dem Wolkenverlauf ist ebenso Quatsch.

von russische Seele 20.44

Und wo suchen Sie das Problem ? Denn ohne viel Genie zu haben kann doch gesehen werden,daß es einen Klimawandel gibt.Und sich eine Wasserknappheit entwickelt.Und stellen Sie sich vor:Ganz ohne Sozialismus.

Probleme sind teilweise auch hausgemacht

Die Landwirtschaft präsentiert sich gerne als Opfer. Aber sind die Probleme nicht teilweise auch hausgemacht?

Zunächst einmal ist die Nutztierhaltung laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für 14,5 % der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das ist sogar noch etwas mehr, als auf das gesamte weltweite Verkehrswesen (14 %) entfällt. Zudem blieben seitens der FAO einige wesentliche Faktoren, darunter der komplette Bereich der Aquakulturen, sogar noch unberücksichtigt.

Was nun das obige Thema anbelangt: Die Herstellung tierischer Produkte ist sehr wasserintensiv: So schlägt etwa 1 Kilogramm Rindfleisch mit 16 000 Litern zu Buche, 1 Kilogramm Käse mit 5 300 Litern und 1 Liter Milch immerhin noch mit 700 Litern, wohingegen etwa auf Kartoffeln oder Mohrrüben lediglich 130 Liter entfallen.

Ich empfehle daher eine pflanzenbasierte Ernährung - für Klima, Umwelt, Tiere und die Hungernden in der Welt.

von Tremiro 20.42

Lesen Sie doch mal,was er schreibt.Ist doch eindeutig.

Ernährung

Wird Zeit mal auf ne vegane Ernährung umzustellen.

zu hoher Wachstum

Die Ursachen liegen auf der Hand.

Zu stark subventionierte Landwirtschaft, hohe Wasserverbrauch und eine Überbevölkerung (83 Mio.).

Seit 2015 ist die Bevölkerung um 2 Mio. gestiegen.

Ver(sch)wendung als Futtermittel

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft landen übrigens 58 % des in Deutschland verwendeten Getreides in den Trögen der Tiere. Nur knapp ein Fünftel dient dem menschlichen Verzehr.

Weltweit werden 43 % der Getreide- und 75 % der Sojaernte an Tiere verfüttert.

Wasserknappheit in der BRD

Solange die deutsche Getränke &Wasserindustrie deutsches Trinkwasser Millionen Kubikmeter ins Ausland( Österreich, CH, Italien Frankreich) verkauft. Solange deutsche Bierdosen zu Milionen Liter nach Spanien, China, USA,CH,Türkei, Österreich usw. geliefert werden können. Solange kann man wohl den deutschen Landwirten kaum einen Vorwurf machen wenn diese aus Zisternen auf ihrem Grund Wasser Benutzen.

21:06 von DrBeyer

Der Mensch ist an und für sich in der Lage zu erkennen, dass das Wohl der Gruppe auch seinem Wohl dient.
.
daran läßt sich dann auch erkennen
warum manche Kulturen erfolgreicher sind als andere

21:21 von dilbert_66

"Wer da anderes behauptet, der sollte sich wirklich mal auf seine allgemeine geistige Verfassung hin untersuchen lassen."

Das geht mir entschieden zu weit!
Jeder hat Recht auf sein Unwissen, seine Verdrängung und auch auf seine persönliche Perspektive.

Menschen sind nicht normbar.

Und wer meint, dass alle die, die sich nicht so haben normen lassen (können), wie die, die sich leicht normen lassen und sich dadurch überlegen fühlen, ihre "geistige Verfassung" überprüfen lassen sollen, sind in ihrer Methode genau so wie die, die früher mal bei uns bestimmte "Unerwünschte" in die Psychiatrie eingeliefert haben und an ihnen 'rumgebastelt' haben.

Was für ein Rattenschwanz kommt da auf uns zu ?

Es ist ja nicht nur der Wassermangel der auf uns zukommen wird.
Wenn sich wegen Wassermangel Menschenströme in Bewegung setzen,wie soll man darauf reagieren ?

Dann stehen plötzlich hässliche Fragen an,die sich jetzt niemand,nicht mal theoretisch stellen will.

Fastfoodketten die

Fastfoodketten die schmackhafte gesunde Pflanzen Nahrung anbieten würde,könnten ein Teil der Lösung sein.

17:28 von fathaland slim

Wenn aber nicht genügend Wasser da ist, dann geht das nicht.
.
vielleicht bin ich etwas verwöhnt - sehe die Probleme nicht
als Stuttgarter kriege ich seit 50 Jahren den (größten Teil) des Wasser aus dem Bodensee
133 Mill qm³ Jahr für Jahr werden dort abgepumpt
klar könnte man unken - wenn der leer ist ?
sicherlich, reinfließen in den See tun jährlich 11 Mrd qm³,
denke da ist noch etwas Reserve drin

@um 21:03 von deutlich

"Glauben Sie, das kratzt die grüne oder linke Lifestyle- Bionadefraktion?"

Wäre Morgen Bundestagswahl:
Grün geschätzte max. +/- 20% der Wähler - Links "wohlwollende" +/- 10%- (oder insgesamt 30%). Gehen wir von einer Wahlbeteiligung von ca. 75% aus, sind dieses ca. 13,5 Millionen Mitbürger (2017 waren es ca. 60 Millionen Wahlberechtigte-76% Beteiligung).
Dann geht es Deutschland aber echt gut, das soviele Menschen der "linken Lifestyle Bionadenfraktion" angehören- oder eine erheblichr Anzahl versteht einfach, das mit lebensnotwendigen Resourcen einfach schonender umgegeangen werden muss...

Und keiner dieser Fraktion glaubt wirklich, das mit "Geld bezahlen", man sich so einfach aus der Verantwortung kaufen kann...- wenn das diese Parteien vermitteln wollen/würden, dann wäre dieser "Bionadenhype" auch ganz schnell wieder vorüber- die Probleme werden aber bleiben und sich in absehbarer Zeit verschlimmern...

21:37 von Susi200

lesen sie mal den Beitrag von 21:24 von Tier- und Umwel...
um welche Größenordnungen es da geht
und dann überlegen sie sich nochmals den Vergleich mit ihrer Limonade

Regentonnen und wasser

Regentonnen und wasser sparen hat mir meine Mutter schon vor 45 Jahren gelernt,dadurch hat man nicht nur wasser sondern auch geld gespart,bis die Gemeinde eifersüchtig geworden ist.

21:42, Sisyphos3

>>21:06 von DrBeyer
Der Mensch ist an und für sich in der Lage zu erkennen, dass das Wohl der Gruppe auch seinem Wohl dient.
.
daran läßt sich dann auch erkennen
warum manche Kulturen erfolgreicher sind als andere.<<

Aha.

Sind das in den weniger erfolgreichen Kulturen dann keine Menschen?

21:25, Bernd Kevesligeti

>>von Tremiro 20.42
Lesen Sie doch mal,was er schreibt.Ist doch eindeutig.<<

Das, was der von mir sehr geschätzte Forist "frosthorn" schreibt, ist gewiss eindeutig. Er schreibt aber nicht ansatzweise das, was Sie ihm unterstellen.

@um 21:37 von Susi200

Die Privatisierung von Wasser- speziell durch einige weltweit agierende "Flaschen-Wasser" und "Zucker-Brause" Hersteller verschärft natürlich die Situation - gerade in Wasser-ärmeren Regionen... auch da kann man schon von Kartellen sprechen...

Keiner will den Bauern das Wasser verbieten- es kann aber durchaus effektiver eingesetzt werden - sollte zu den primären Aufgaben des "Land"-wirtes gehören...

@um 21:17 von Earthwalker - Permakultur liefert vielversprechende Lösungsansätze, da hier dezentrale, Umgebungs angepasste, vielfältige, sowie traditionelle Anbaumethoden im Vordergrund stehen...

22:09 von fathaland slim

Sind das in den weniger erfolgreichen Kulturen dann keine Menschen?
.
die Frage verstehe ich jetzt nicht

was hat die Fähigkeit wirtschaftlich/sozial erfolgreicher zu sein
mit dem Wert eines Menschen dem Menschsein ansich zu tun

21:28, Googol

>>Die Ursachen liegen auf der Hand.

Zu stark subventionierte Landwirtschaft, hohe Wasserverbrauch und eine Überbevölkerung (83 Mio.).

Seit 2015 ist die Bevölkerung um 2 Mio. gestiegen.<<

Gehen Sie mal ein paar Jahre vor 2015 zurück. Da hatten wir diese Zahl schon mal.

Aber irgendwie muss man es doch schaffen können, die Diskussion mit aller Gewalt ins Fremdenfeindliche zu drehen.

@Sisyphos3

Der Sprit hat ja wenigstens eine Verwendung. Schlimmer ist, das Jahr für Jahr Unmengen an Lebensmittel in den Müll landen, dort wäre es angebrachter mal einzudämmen.

@Susi200

"Solange kann man wohl den deutschen Landwirten kaum einen Vorwurf machen wenn diese aus Zisternen auf ihrem Grund Wasser Benutzen."

Um die Landwirte geht es ja auch gar nicht, sondern um die, die mit ihrer Beregnung in Konkurrenz zum Trinkwasser gehen.

Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Bauer so riesenhafte Zisternen gebaut hat, als dass er sie zur Bewässerung der Felder nutzen könnte. Wahrscheinlich wird er dieses Wasser nur für die unmittelbar auf dem Hof anfallenden Dinge nutzen.

20:24 von Bernd Kevesligeti

>>Na,Sie legen sich ja ins Zeug,damit "Konzerne nicht bezahlen sollen".
Damit wird auch klar,wer nach Ihrer Ansicht für ökologische Maßnahmen bezahlen soll.Nämlich nach unten....<<
Ich kann in dem Beitrag nirgends finden dass "Konzerne nicht bezahlen sollen". Und auch nicht dass sich irgend jemand dafür ins Zeug legt.

von fathaland slim 22.13

Die Tendenz von frosthorn ist doch klar:Er nimmt Stellung dagegen,daß "Konzerne für ökologische Kosten herangezogen werden und diese nicht weitergeben können".
Und das Sie ihn schätzen ist doch klar.

@14:06 von Skywalker

"Aber eine Wasserknappheit droht Deutschland eher nicht- da sind andere Länder viel betroffener..."

Okay, ich aendere den ersten Teil Ihrer Aussage mal etwas ab: "Aber eine Wasserknappheit droht Deutschland eher NOCH nicht -". Im Artikel wird ueber Duerre im zweiten Jahr in Folge gesprochen und in anderen Artikeln ueber den Juli als heissestem Monat drei Jahre in Folge, bedingt durch den Klimawandel. Zaehlt man 2+3 zusammmen, wie stehen dann die Chancen im naechsten Jahr fuer eine weitere Duerre?

Nun zum zweiten Teil Ihres Satzes. Was werden die Menschen in den Laendern, die viel betroffener sind denn tun, wenn die Wasserknappheit weiter zunimmt (bedingt durch den Klimawandel)? Bleiben sie in ihren Laendern, bis sie verdursten oder versuchen sie ihre Lage zu verbessern und wie tun sie das wohl? Was hat das dann fuer Auswirkungen auf die Laender denen eine Wasserknappheit Ihrer Meinung nach eher nicht droht?

22:08 von weltoffen

Regentonne / Wassersparen
kommt auf den Verbrauch an
also maximal kann ich 12 qm³ speichern, was ja schon mal was ist
mein Verbrauch (im Garten) wenn es so heiß ist wie aktuell ca. 1 qm³/Tag
also da sind dann enge Grenzen in der Reichweite gesetzt
und was kommt bei Regen runter, üblicherweise 100 l / Monat /qm²
kann leider aktuell nur 60 qm Dachfläche nutzen ....
also 2 Monate wenn es gut läuft für Regentonnen füllen

von Tremiro 22.22

Na,dann nehmen Sie doch mal inhaltlich Stellung.Wer soll denn für Ökologie bezahlen ?

@15:08 von Mein blauer Engel

"In Baden haben wir gar keine Probleme und in vielen Orten, dank Quellen, erst recht keine."

Nun stellen Sie sich mal das Szenario nach 20 Jahren Duerre in Folge vor. Ausgetrocknete Seen und Fluesse, versiegte Quellen wegen gesunkenem Grundwasserspiegel, verlorene Landwirtschaftsflaechen durch Winderosion usw.

Uebrigens, schoen dass es Ihnen in Baden gut geht. Die Bauern in Niedersachsen sehen sich gerade massiven landwirtschaftlichen Problemen gegenueber, die sie vielleicht vor zwei Jahren auch noch nicht fuer moeglich gehalten haben, naemlich Wasserknappheit und Duerre.

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