Kommentare

Sisyphusarbeit

Wenn ich mir die Standarmüllkippe anschaue, die händisch quasi nicht zu verlegen wäre, kann ich mir nicht vorstellen, dass mit dieser Aktion mehr als ein Bruchteil des Mülls geborgen werden kann. Man muss die Sache daher wohl als Marketingaktion verstehen um Aufmerksamkeit für die Sache zu erregen.

Das allein hilft nichts - kann aber einer der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die vernünftige Entsorgung unseres Mülls ist eine große Aufgabe; wobei eine vernünftige Entsorgung nie eine Endlagerung sein kann.
Unser Hauptproblem ist, dass unsere Produkte - die irgendwann wohl alle einmal ihre Lebensdauer überschreiten - häufig nicht dafür gemacht sind entsorgt zu werden.
Wer aber nicht an das Ende der Lebenszeit denkt, der macht die Entsorgung unnötig schwierig.

fridays for future . . .

. . . nicht nur die Luft ist bedroht,
sondern auch das Wasser.
Die heute 15-jährigen werden in 50 Jahren ein "Waterloo" der eigenen Art erleben.
Und niemand kann es / will es aufhalten.
b.k.

Plastikmüll aus dem Meer

das rettet zwar nicht das Meer, aber öffnet vielleicht die Augen......

Zerstörungspotential

Das Plastik in den Meeren hat für mich das größte Umweltzerstörungspotential. Wenn die Meere tot sind aufgrund des Plastiks im Nanobereich dann wird dies die Erde mehr zerstören als der Klimawandel. Evtl. beschleunigt dies denselben noch.

Die Faulheit und die Dummheit

Die Faulheit und die Dummheit des Menschen sind unergründlich und unfassbar. Früher hatten Politiker und ähnliche Menschen noch von der Selbstreinigungskraft der Meere gesprochen.
Unglaublich!!!!

Müllkippe in Griechenland

Vor 30 Jahren haben die Griechen den Müll einfach ins Meer entsorgt. Riesige Müllhalden an Steilufern wurden von den Wellen "abgebaut". In den Häfen gab es zwar Müllcontainer, und die Segler sammelten ihren Müll und entsorgten ihn dort gewissenhaft.
Dann kam das Müllfahrzeug und entsorgte den Müll am nächsten Steilufer.

Auf unseren Segeltörns in der Aigais haben wir - 15 Jahre später - schon hunderte grosse blaue Mülltüten mit Plastikmüll gefüllt, den wir am Strand eingesammelt haben.

Hat uns Spass gemacht, war befriedigender als nur in der Sonne liegen. Aber wir machten es damals nur wegen "Müll" und "geht gar nicht". Wir wussten noch nichts von Mikroplastik...

Im Hafen ernteten wir damit aber meist nur verständnisloses Kopfschütteln.

Friday for Future - Griechenland braucht Eure Hilfe !

Klasse

Klasse. Ein Artikel über eine Aktion, bei der ein Umweltproblem zumindest öffentlich wird und teils behoben. Und kaum ein Mensch der etwas dazu zu sagen hat.

Ich bin dafür, dass jede Gemeinde regelmäßig z.B. 1 x im Quartal eine Aktion durchführt, wo die Bürger, die ja den ganzen Müll verursachen, durch die Straßen laufen, an den Flüssen entlang, in den Wäldern und Naherholungsgebieten, entlanglaufen und den Müll wieder einsammeln.
Vielleicht machen sie/wir dann weniger.

CO2 ist nicht alles...

Wenn man sich die Bilder der vermüllten Meere ansieht, dann wird die eingegrenzte Denk- u. Handlungsweise unserer "CO2-Zombies" immer unverständlicher. Man hat den Eindruck, dass wir die Welt mit einer CO2-Steuer u. einem Verbot von Inlandsflügen quasi im Alleingang retten werden. CO2 ist sicherlich ein Problem, aber Deutschland ist hierbei nur ein kleiner Teil des Problems. Deutschland verursacht aber einen nicht unerheblichen Anteil am Plastikmüll u. das ist ein viel größeres Problem. Kohlekraftwerke kann ich abschalten, Inlandsflüge durch eine Förderung der Bahnreise uninteressant machen, aber wir bekommen diese unglaublichen Plastikmengen nicht mehr so einfach aus den Weltmeeren entfernt. Das wird uns sehr schnell einholen u. daher ist es geradezu erschreckend, wie einseitig naiv nur das Thema CO2 in den Medien erscheint. Wo finden wir in gleichem Maße Bilder der Umweltzerstörung durch Plastik u. wann ergreifen wir hier Maßnahmen? Hier ist es nicht 5 nach, sondern 20 nach zwölf!

Die Umweltzerstörung und der

Die Umweltzerstörung und der menschen-gemachte Klimawandel sind das alles entscheidende Thema des 21. Jahrhunderts. Wir werden zugrunde gehen, solange wir nur dann reagieren, wenn wir unsere Interessen bedroht sehen. Erst dann, wenn unser Handeln dem Paradigma folgt, dass die Natur eine Daseinsberechtigung hat, auch ohne für uns nützlich zu sein, erst dann hat unser Streben, die globale Katastrophe abzuwenden, Aussicht auf Erfolg.

Doch alles ganz einfach!

Unsere Fischerboote und schwimmende Fischfabriken, fangen mit ihren Netzen nicht mehr Fische, sondern Plastik! Dafür werden diese sehr gut und noch etwas besser bezahlt!
In der Zwischenzeit, zwei drei oder mehr Jahre, haben sich die Fischbestände gut erholt. Ist doch eine gute Lösung, oder?

@Rapanzel - C02?

Wo bitte ist in dem Artikel jetzt besonders die Rede von C02?

Dass die Uhr schon weiter als 12.00 h ist, ist auch nicht so neu.
Machen! Umsetzen! Nichts mehr in Plastikverpackung kaufen! Ressourcen schonen, kein neues Handy, wenn der Vertrag sagt, es gibt eins...
Mein Mann verwendet seit mittlerweile fast 10 Jahren ein und dieselbe Plastiktüte zum Sammeln der Flaschen für den Container... also, die hat sich gelohnt und ihren Beitrag geleistet.

(Wir verursachen übrigens auch jeder persönlich so viel C02 wie 10 Leute aus einem Dritte-Welt-Land. Da ist es schon in Ordnung, wenn das Thema immer wieder hochploppt. Wenn auch nicht gerade hier und jetzt...)

Ein wichtiger Schritt wäre

Ein wichtiger Schritt wäre die tatsächlichen Verursacher zu benennen und die Tatsache auszusprechen, dass viele arme Staaten mit Zugang zum Meer ihren Müll dort einfach reinkippen. Es sind nicht Deutschland, oder andere Länder in denen man auf Umweltschutz achtet, sondern diejenigen, in deren Spachgebrauch häufig das Wort "Umweltschutz" gar nicht existiert. Es ist ja schon eine Krankheit geworden hier den Menschen ein schlechtes Gewissen einzutrichtern und für alle Missstände in der Welt verantwortlich zu sein! Unser Abfall- und Recyclingsystem ist super und von unserem Müll landet nichts im Meer!

Bravo! Das ist eine konkrete Aktion

die dem Meer hilft, auch wenn es zunächst wie der berühmte Tropfen aussieht. Wir haben als Sporttaucher schon heimische Seen "entrümpelt", da finden sich Fahrräder und alles Mögliche. Das bringt jedenfalls allemal mehr als Sprüche klopfen oder freitags hüpfen und Banner malen

@Rapanzel

"Man hat den Eindruck, dass wir die Welt mit einer CO2-Steuer u. einem Verbot von Inlandsflügen quasi im Alleingang retten werden."

Wenn Sie diesen Eindruck haben, kann ich Ihnen leider auch nicht helfen.
ICH habe diesen Eindruck jedenfalls nicht, und Millionen Menschen mit mir.

"Das wird uns sehr schnell einholen u. daher ist es geradezu erschreckend, wie einseitig naiv nur das Thema CO2 in den Medien erscheint. Wo finden wir in gleichem Maße Bilder der Umweltzerstörung durch Plastik"

SIE sind es, der einseitig ist.
Da Sie hier kommentieren, gehe ich davon aus, dass Sie auch die Artikel auf tagesschau.de lesen.
Und dann sollten Sie wissen, dass die Themen "Meeresverschmutzung" und "Mikroplastik" hier sehr regelmäßig auftauchen.

Allerdings ist das Thema "CO2" leider auch eines, das die Zukunft von Milliarden Menschen beinhaltet, und also durchaus zu recht sehr intensiv behandelt wird.

Umgang mit Plastik und Müll

Leider gehen die meisten Länder sehr fahrlässig mit Plastik um. Wenn es keine reguläre Müllentsorgung gibt, landet der Müll inklusive Plastik einfach in der Umwelt. Ein gutes Beispiel ist Kerala/Südindien: Auf jeder freien Fläche wird der Müll entsorgt. Plastik, wo man hinschaut. Auch das Backwater dient der Müllentsorgung. Indien reiht sich in Länder wie Mexiko, Ägypten und vielen anderen ein.
Allerdings müssen wir gar nicht so weit gehen. Schon in Italien, Neapel und Rom können sie ihren Müll wegen nicht ausreichender Müllverbrennungsanlagen nicht entsorgen. Ein Teil wird sogar nach D exportiert, wie ich gelesen habe.

griechische politiker

sind eine katastrophe für die griechen selber.
durche deren passives verhalten und nur im politbüro zu sitzen um nichts zu unternehemn ist markenzeichen der griechischen politik. war so und wird immer so bleiben.
ich möchte nicht wissen viel viel müll im ägäischen meer entsorgte wurde und wird.
alle inseln mit iherm touristen habne ien enormes müllproblem, für dies auf den inseln kein platz ist sonst würden alle inseln bald nur müllkippen sein. also bitte mal intelligent nachdenken. auf den inseln giebt es keine müllverbrennungsanlagen, keine grossen mülldeponien und alles per schiff zu entsorgen würde ein haufen geld kosten.
so mal ganz rein gesagt, griechenland benutzt seine eigene naturlandschaften, wie dem ägäischen meer als mülldeponie abwasser von hotels inlcus!

11:38 von Rapanzel

wir (Deutschen) habe das mit dem CO2 Ausstoß nicht in der Hand
ebensowenig wie mit dem Plastik im Meer
zumindest meiner landet im Gelben Sack für den ich teuer bezahle

@Zeitungsjunge

"Unser Abfall- und Recyclingsystem ist super und von unserem Müll landet nichts im Meer!"

Das ist einfach nur falsch!

Ein signifikanter Teil unseres Mülls landet im Meer, weil unser Abfall- und Recyclingsystem so schlecht ist, dass wir den größten Teil des Mülls verbrennen und den zweitgrößten Teil (glaube ich, bin aber nicht ganz sicher) an Länder verkaufen, von denen wir ganz genau wissen, dass "Umweltschutz" in deren Sprachgebrauch nicht allzu weit verbreitet ist.

12:00 von Ulli62

so viel C02 wie 10 Leute aus einem Dritte-Welt-Land.
.
stimmt
und wenn wir uns mit China vergleichen, dann werden diese bis in spätestens
4 Jahren pro Kopf ebensoviel CO2 ausstoßen wie wir hierzulande
mit dem Unterschied wir sind 80 Millionen und die 1.300 Millionen

@um 10:00 von Leberkas

"Wenn die Meere tot sind aufgrund des Plastiks im Nanobereich dann wird dies die Erde mehr zerstören als der Klimawandel. Evtl. beschleunigt dies denselben noch."
Wenn die Meere Tot sind sind es die Kontinente schon lange.

@um 11:25 von Ulli62

"Ich bin dafür, dass jede Gemeinde regelmäßig z.B. 1 x im Quartal eine Aktion durchführt,"
Dem schließe ich mich an, und lege noch einen drauf jeder der eine wilde Müllkippe anlegt oder benützt und erwischt wird kommt wieder an einen öffentlichen Pranger, in der Hoffnung das es abschreckt!

@um 12:05 von Zeitungsjunge

"Unser Abfall- und Recyclingsystem ist super und von unserem Müll landet nichts im Meer!"
Sind sie da so sicher?
Ja, "wir" sammeln und sortieren und zahlen Steuern für den grünen Punkt! Aber die Abfallwirtschaft ist Gewinnorientiert und wenn es Gewinnbringend erscheint wird schnell mal eine Schiffsladung nach "sonst wo" zusammengestellt, "Rohstoffe zur Wiederverwertung". Wenn das Schiff unterwegs ist können sich schnell mal die Verhältnisse am Zielhafen ändern, und die ganze Ladung geht "versehentlich" im Meer verloren!

Gestern im TV

Gestern kam im Fernsehen der Film "Noah".
Die Nachfahren Kains erinnern mich dabei sehr an uns heute und deren Verhalten an das unsrige. Hoffen wir mal das das die Einzige Ähnlichkeit zu unserer Gegenwart und nahen Zukunft ist!

@DrBeyer

Es freut mich zu lesen, dass Sie genau wissen, was Millionen Menschen denken. Woher auch immer diese Erkenntnis stammt. Ich benötige auch nicht ihre Hilfe, weil ich nicht beabsichtige, mich Ihrer Meinung anzuschließen. Zudem gönne ich Ihnen ihre eigene Meinung, denn ICH gehöre nicht zu den Menschen die erwarten, dass ihre Meinung massgeblich ist. Ich nutze nur die Möglichkeit, meine Meinung kund zu tun und dieses Recht steht mir nun mal zu. Kleine Anmerkung noch: es geht nicht nur um die Thematisierung auf tagesschau.de. Damit erreicht man nun mal nur einen kleinen Teil der deutschen u. in noch geringerem Maße der Weltbevölkerung. Schätzen Sie doch einfach mal, wie oft das Thema CO2 u. wie oft die Vermüllung der Weltmeere in den letzten Wochen in den Printmedien u. im Fernsehen angesprochen wurde. Da gibt es ein nicht zu verleugnendes, gewaltiges Mismatch.

Müll im Meer

Ein Erdrutsch spült eine komplette Müllkippe in das Meer und die betroffene Gemeinde kümmert sich nicht darum, Jahre später geht ein Team von Tauchern an die Stelle und ist geschockt von der Müllmenge.

Leider geht es oft nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn". Den Müll im Meer zu belassen sollte strafbare Umweltverschmutzung sein. Deren Beseitigung muss allerdings umweltschonend möglich sein. Daran scheint es in vielen Gegenden zu fehlen?

Ich war mehrfach in Griechenland und habe die Müllkippen in den Wohngebieten gesehen. Am Strand mochte ich vor lauter Zigarettenkippen und Plastikmüll gar nicht sitzen. Nur wenn sich Hotels um den Strandabschnitt kümmern, geht es.

Hierzulande sieht es am Straßenrand immer wilder aus. Findet das jemand schön oder warum wird einfach, wo man gerade ist, weggeschmissen?

12:25 von berg222

nahezu jedes Land macht das so
oder was glauben sie wie es in Peru Bolivien ausschaut im Andenhochland
oder in Argentinien Patagonien, Müll so weit das Auge reicht

@12:05 von Zeitungsjunge

Es ist sicherlich richtig, dass der Großteil des Mülls nicht aus Deutschland stammt, aber auch wir haben kein absolut reines Gewissen. Unser Müll wird teilweise um die halbe Erde geschifft und landet dann teilweise auch irgendwann im Meer.

Laut Forschung eines Helmholtz-Instituts stammen mehr als 50% des Plastikmülls im Meer allerdings aus 10 Flüssen - davon liegt keiner in Deutschland - und soweit ich weiß auch keiner in Europa.
Hier könnte man sehr effektive Schadensbegrenzung betreiben - wenn man sich darum kümmern würde.

@sisyphos3

Sind Sie so ein Bot, der drei oder mehrmals angelegt ist?

Für die Chinesen sind die Chinesen verantwortlich (und so weit ich weiß, tun die inzwischen so einiges gegen ihre Luftverschmutzung)
Für uns sind wir verantwortlich.

"(...) sieht es für Taucher wie eine bunte, sanft in der Meeresströmung schwingende Unterwasserwelt aus. Aber es sind keine Pflanzen, (...) sondern zig Tonnen Plastikmüll, der sich hier zu einer Art Riff aufgetürmt hat"

Den Aktivisten Dank, Anerkennung und Respekt für ihren unermüdlichen Kampf für unser aller Umwelt.

Der Redaktion Dank für die Darstellung dieses Dramas und die Erläuterung der "Rollen", die die unterschiedlichen Protagonisten (Umweltschützer, "Politik", Bevölkerung) darin jeweils spielen.

"Tonnenweise Kunststoffmüll hat sich vor der Ägäis-Insel Andros im Mittelmeer angesammelt. Aktivisten versuchen, den Dreck aus dem Wasser zu holen. Ein fast aussichtsloses Unterfangen"

Fast. Wer aufgibt, wenn es um eine lebenswerte Zukunft für alle geht, hat verloren.

Wäre auf jeden Fall schon mal ein guter Anfang, einfach nicht noch mehr von diesem Müll im Meer zu "entsorgen". Und damit aufzuhören, ihn zu produzieren.

"Auch wenn wir 60 Leute (...)"

HIER fehlen Arbeitskräfte.

12:27 von Sisyphos3

"zumindest meiner landet im Gelben Sack für den ich teuer bezahle"

Der Gelbe Sack ist kostenlos.
Wenn Sie ihn bei amazon bestellen, kostet eine Rolle ca 5 Cent.
Ich weiß im Moment nicht, wie viele Säcke eine Rolle hat, vielleicht 100.

Dann kostet ein Sack den hundersten Teil von 5 Cent.
Wahrlich sündhaft teuer.
Aber man kann 500 Rollen kostenlos per Post geliefert bekommen.

Frage ist nur, wo der Gelbe Sack am Ende landet, wenn er voll ist und nachdem er abgeholt wurde.

@ Schalk01 - Müll anschauen

Wir müssen unseren Müll, den wir täglich verursachen wirklich anschauen, anfassen, riechen und uns vor der schieren Menge anekeln lassen.
Und eben auch dazu gezwungen werden. Dann wächst in jedem von ganz alleine ein Bedürfnis, weniger davon zu machen.

@12:38 von OlliH

"Wenn aber viele Menschen ihren Müll achtlos aus dem Auto werfen oder am Strand liegen lassen, dann ist das eine Schande und kein Unfall mehr.. Da muss man zuerst ansetzen, wenn man die Umweltverschmutzung verringern möchte."

Es gibt unheimlich viele Stellschrauben an denen man ansetzen könnte. Idealerweise setzt man gleich vorne an - wären Verpackungen von Nahrungsmitteln z.B. grundsätzlich biologisch abbaubar wäre es langfristig egal wo sie landen.

Irgendwo müssen wir anfangen und irgendwann werden wir einmal an jede Stellschraube in Produktion und Abfallwirtschaft heran.

12:10 von deutlich

"Bravo! Das ist eine konkrete Aktion [...]
Das bringt jedenfalls allemal mehr als Sprüche klopfen oder freitags hüpfen und Banner malen"

Die Reihenfolge, um Probleme zu lösen, ist in der Regel die:

1.
'Sprüche klopfen'
Was soviel heißt wie:
Die Problemlage erkennen und in Sprüche kleiden, um die Problemlage bekannt machen zu können.

2.
'Freitags hüpfen und Banner malen'.
Was soviel heißt wie:
Bevölkerung informieren, motivieren und Politiker drängen, Lösungskonzepte zu entwickeln

3.
Die Lösungskonzepte in konkreten Aktionen umsetzen.

Kein Punkt kann - bei professioneller Herangehensweise - übersprungen werden.

Zeitungsjunge

Verursacher sind auch die vielen Touris, welche diese Müllberge mitproduzieren. Auch hier müßten ordentliche Gebühren erhoben werden, nur wenn es im Geldbeutel weh tut, beginnt der Mensch das Denken.
Naja, wie viel Müll wird in D grad mal so wirklich recycelt? Und wie viel Müll verkauft D an Asien, etc.?

@Rapanzel

"Zudem gönne ich Ihnen ihre eigene Meinung, denn ICH gehöre nicht zu den Menschen die erwarten, dass ihre Meinung maßgeblich ist."

Zu diesen Menschen gehöre ich auch nicht. Aber ich weigere mich, nachweislich groben Unfug als Meinung anzuerkennen.

Sie schrieben
"Man hat den Eindruck, dass wir die Welt mit einer CO2-Steuer u. einem Verbot von Inlandsflügen quasi im Alleingang retten werden."

Und das ist vielleicht polemisch übertrieben gemeint gewesen, aber erstens nicht als Polemik zu erkennen und inhaltlich leider nur grober Unfug.

Ihre Meinung, dass ein Missverhältnis in der Berichterstattung besteht, kann ich akzeptieren, nicht aber die krude Behauptung, die Sie aufgestellt haben.

Wenn Sie vor lauter CO2-Berichterstattung (stört die Sie?) andereBeiträge nicht mehr wahrnehmen, ist das Ihre Sache. Ich habe diese anderen Berichte noch wahrgenommen und war darüber hinaus in der Lage zu verstehen, dass nach den div. Vorschlägen aktuell etwas mehr über diese Vorschläge geredet wird

13:30 von Sausevind

lieber Mitforist @Sausewind
wir haben uns doch wohl verstanden !
das Zeug welches durch den gelben Sack entsorgt wird,
muß ich mit dem Grünen Punkt auf der Verpackung bezahlen
angekommen ?
Wo der Sack landet ?
ich hoffe, da wir nicht in einer Bananenrepublik leben,
so wie gesetzlich vorgeschrieben und ich dafür bezahlte

Fehlende Anreize

Müll gibt es an sich nicht. Es sind Wertstoffe. Und Wertstoffe kosten Geld.
Und mit etwas Steuern und Regulieren, könnte Mann/Frau soviel daran verdienen das es sich lohnt den Müll zu trennen sammeln und wieder zu verwerten. Die Weltmeere währen ganz schnell entmüllt? wenn der Preis sich lohnt.
Und schon bei der Herstellung, muß auf die Wiederverwertbarkeit geachtet werden.

14:15 von Sisyphos3

"Wo der Sack landet ?
ich hoffe, da wir nicht in einer Bananenrepublik leben,
so wie gesetzlich vorgeschrieben und ich dafür bezahlte"

Nun wissen wir ja seit langem - und andere User haben Sie öfter darauf hingewiesen -, wo die Säcke landen und wie es gesetzlich NICHT vorgeschrieben ist.

14:29 von Sausevind

dafür kann ich ja nun wirklich nichts !
ich verhalte mich regelkonform und erwarte das auch von meiner Regierung
wenn ich falsch parke finde ich auch nen Strafzettel an der Windschutzscheibe
warum klappt das dort nicht auch entsprechend ?

Sausevind 13.42

Bevölkerung informieren, motivieren und Politiker drängen, Lösungskonzepte zu entwickeln"

genau, Hauptsache ein Anderer machts! Das ist ja das Wesen von Teamarbeit;-)
Nochmal deutlich:Solche Aktionen wie die der Taucher helfen konkret, anders als wohlfeile Sprüche, deshalb von mir Respekt und Anerkennung

Nur eine Theorie?

Der mit dem grünen Punkt gesammelte Plastikmüll wurde ja u.a. nach China exportiert. Letztes Jahr hat China dem Müllimport ja die Zulassung entzogen. Nun wenn man sich mit Plastik -Recycling etwas beschäftigt, stellt man fest, das nur wenig recyclelt werden kann.
Nun sind in den letzten Jahren Milliarden-Tonnen Plastikstrudel in den Ozeanen und Meeren entstanden. In dieser Größenordnung kann der Müll aber nicht aus Unachtsamkeit dorthin gelangt sein. Eventuell sind da einige Müllschiffe nicht bis China gekommen? Eventuell fast alle?
Und nicht China hat den Müll-export-Import eingeschränkt sondern es war eine politische Entscheidung, weil das Problem deutlich gesehen werden kann?
Ist es möglich, das unser gesammelter und bezahlter Müll, einfach ins Meer geschüttet wurde? Undenkbar oder?
Mich würde es nicht wundern auf etlichen Müll der im Ozean schwimmt den "grünen Punkt" zu finden.

@DrBeyer

"Aber ich weigere mich, nachweislich groben Unfug als Meinung anzuerkennen. " Die Meinung anderer anzuerkennen, auch wenn man sie selbst nicht nachvollziehen kann oder man selbst ganz anderer Meinung ist, das ist die Kunst, die nicht mehr viele Menschen in unserer Gesellschaft beherrschen. Ihr Urteil basiert sicherlich auf einer gesellschaftlich fixierten Norm, die genauer beschreibt, was in einer kontroversen Diskussion in die Kategorie "grober Unfug" fällt. Die würde mich übrigens mal interessieren. Kann man die in einem Verlag käuflich erwerben?

14:41 von Sisyphos3

"14:29 von Sausevind
dafür kann ich ja nun wirklich nichts !
ich verhalte mich regelkonform und erwarte das auch von meiner Regierung
wenn ich falsch parke finde ich auch nen Strafzettel an der Windschutzscheibe
warum klappt das dort nicht auch entsprechend ?"

Nein, dafür, dass es schief läuft, können wir nichts.
Aber wenn wir wissen, dass unser Müll im Meer landet und nicht in der Werte-Weiterverarbeitung:
dann können wir sehr wohl etwas dafür, wenn wir immer weiter den Müll dahin bringen, wo er NICHT in der Werteabteilung landet, sondern im Meer.

Wenn ich einer Kinderbetreuung vertraue, dass das Kind in den Kindergarten gebracht wird, und ich stelle fest, dass es seit langem dort nie hingebracht wird, sondern woanders hin:
dann können wir das Kind doch nicht weiterhin dieser Kinderbetreuung anvertrauen mit dem Argument: ich habe doch dafür bezahlt, dass mein Kind in den Kindergarten gebracht wird.

14:42 von deutlich

<< "Bevölkerung informieren, motivieren und Politiker drängen, Lösungskonzepte zu entwickeln"

genau, Hauptsache ein Anderer machts! Das ist ja das Wesen von Teamarbeit;-) <<

Teamarbeit heißt:
Jeder macht einen Teil. Und zwar den, den er am besten kann.

Ich höre aber raus, dass Sie Informieren, Motivieren, Politiker Drängen und Lösungskonzepte Entwickeln verachten.

Da kann man nichts machen.
Nur ist reine Aktion ohne Planung und Verbreitung eine leere Aktion.
Aber ich kenne solche Menschen. Denken und Planen ist für sie nur was für faule Leute.

Ob Einzelinitiativen genügen?

So löblich das ist, wenn Leute sich des maritimen Plastik-Müll-Problems annehmen und aufräumen.
Mir persönlich hätte eine Überschrift besser gefallen, wie z.B.:
"Politiker sorgen dafür, dass kein Plastikmüll ins Meer gelangt!"

@Sausevind 15.20

Denken und Planen ist für sie nur was für faule Leute"
nein, habe ich so nicht gesagt- nur eben dann auch irgendwann mal machen, also konkrete Aktion!
Wir haben doch eher das Problem, dass sich alle für brilliante Großdenker halten und dann ist das Einzige was kommt, ein paar uralte Sprüche, die schon in den 80ern uralt waren á la " wir gehen mit der Welt um, als hätten wir ne zweite im Kofferraum" und die Uralt -Parolen, die auch geklaut sind "wir sind hier, wir sind laut usw. usf." und das einzige Opfer, was gebracht wird der Schulunterricht freitags. Konkrete Aktion für die Umwelt:0, in Worten Zero.

Da ist doch jede Böschungsputzede am Neckarufer durch Angler 1000 mal mehr für die Umwelt wert. Oder das, was die Taucher machten. Man muss auch nicht tauchen können- im nächsten Waldstück gäbe es säckeweise Müll zu beseitigen, Hand drauf!

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