Kommentare

Der E Scooter ist und bleibt

Der E Scooter ist und bleibt ein Spielgerät. Ernsthaft zur Fortbewegung kann man dieses Teil nicht bezeichnen. Selbst das Fahrrad auch die EBikes werden von den den meisten nur bei schönen Wetter genutzt. Man sollte eben schon aus diesen Grunde nicht auf Zweiräder bauen.
Wer glaubt mit diesen Rollern zur Verkehrsentlastung in den Innenstädten beizutragen ist auf dem Irrweg.

Bald kommt die E-Scooter Zerstörungswelle

In den USA werden E-Scooter regelmäßig zerstört (Stichwort: Instagramm Birdgraveyard). In Marseille landen die Teile regelmäßig im Meer.

Ich bin gespant, wann dies hier losgeht.

Totreguliert

Mal ganz ehrlich, Kleinstkinder fahren Fahrrad, mit dem Fahrrad werden Straßen mit über 50km/h runtergeheizt und alles ohne Versicherungskennzeichen und Altersbeschränkung. Und ja, es gibt auch Unfälle.
Doch hat man die Idee des E-Rollers für die letzte Meile schon totreguliert, denn es sind nur schwere Roller zugelassen, die keiner unter dem Arm in der S-Bahn mitnehmen, geschweige denn leisten kann.
In Schweden fahren kleine, leichte Klapproller auf den Straßen und Wegen. Sie sind nicht für lange Strecken gedacht, sondern eigentlich nur als mitnehmbare Ergänzung.
Wenn man sich jetzt noch weitere Einschränkungen einfallen lässt, ist die eigentlich großartige Idee eine Totgeburt.

Ein Gefährt ...

... so unnötig wie ein Kropf! Für Mobilität, Umweltschutz und Bevölkerungsgesundheit...

Gute Idee, schlecht gemacht

Ich halte die Elektroscooter für eine gute Idee, die wirklich helfen kann, Mobilität in den Städten zu revolutionieren.
Leider sieht man auch überall, was passiert, wenn man die Dinger einfach überall ablädt und sich nicht darum kümmert, was die Leute damit anstellen. Das Ergebnis: ein Teil (!) der Fahrer flizt damit über die Gehwege und hält es für sein gottgegebenes Recht, Fußgänger (einschließlich alte Leute und Behinderte) aus dem Weg zu klingeln (und zu beschimpfen, wenn sie nicht schnell genug zur Seite springen), die Roller werden einfach irgendwo liegen gelassen, wo sie anderen im Weg stehen – oder man fährt damit mitten auf der Straße und behindert den Verkehr.

Ich schätze, ein Mofaführerschein sollte die Mindestanforderung für diese Geräte sein - nicht nur, damit die Fahrer auch mal gelernt haben, wie man sich im Verkehr verhält, sondern auch um ein Druckmittel zu haben, wenn man die Sache mit der Rücksicht im Straßenverkehr wieder mal „vergessen“ hat.

Roller

In Zeiten des Mangels an Organspendern, sind diese E-Roller ... eine hervorragende Sache. Hier in Berlin zeigt sich auch so eindrucksvoll was Rücksicht und vorausschauendes Fahren wirklich bedeutet. Unklare Regeln, kein Durchsetzen von Konsequenzen, Deutschland eben.

Das die innere Sicherheit aber jetzt von Rollern bedroht wird, halte ich für falsch. Gerade Links/Grün hat die Sicherheit der deutschen Bevölkerung, bis jetzt eher als ein zu vernachlässigende Pflichtübung verstanden. Aber jetzt erkennt man „im Weg liegende Roller“ als Problem. Großartig.

Ich habe mich über die Zulassung sehr gewundert

Denn einfach mal so „etwas erlauben“, sieht Deutschland garnicht ähnlich - siehe die Segway Diskussion. Vielleicht wollte Scheuer nach dem Mautdebakel ein Zeichen setzen. Ob es bei der Altersgrenze bleibt? - schließlich gibt es die nicht für Fahrräder - und die sind locker schneller unterwegs. Jedenfalls verhalten sich tatsächlich viele Nutzer demonstrativ nicht regelkonform mit dem „neuen Spielzeug“, zB habe ich beobachtet wie eine Mutter ihren Sohn mit dem e-Scooter auf dem Bürgersteig fahrend zur Grundschule bringt. Natürlich beide ohne Helm: wenn schon, denn schon.

der deutsche Biedermann....

fährt nicht E-Scooter und da sich die Politik immer zuallererst an den Bedürfnissen des deutschen Biedermanns auszurichten hat ist die Zukunft des E-Scooters absehbar

Das ist wieder so typisch.

Erfahrungen aus anderen Ländern sind an Scheuer und den nachgeordneten deutschen Behörden absolut spurlos vorbeigegangen.
Während man anderswo längst dabei war, dieses unsinnige Spielzeug aus ganz naheliegenden Gründen wieder im Umfang einzuschränken oder ganz abzuschaffen, wollte man das Fahren mit diesen gefährlichen Fortbewegungsmittelchen hier anfangs auch noch auf Bürgersteigen erlauben.
Und natürlich baute man auf deutsche Ordnungsliebe und glaubte, jeder stellt seinen benutzten Roller ordentlich an geeigneter Stelle ab.
Nachdem auch hierzulande das Wort “Rücksicht“ zum Fremdwort für Loser mutiert ist, war genau das abzusehen, was heute Realität ist.
Herr Dedy vom Deutschen Städtetag schmückt das Gesamtversagen mit den Worten: “Auch wir haben die Anfangsschwierigkeiten unterschätzt...“
Nee, werter Herr Dedy, ihr seid allesamt realitätsferne Traumwandler! Die “Anfangsschwierigkeiten“ werden bleiben, dann wird das Pferd wieder abgezäumt. Wetten?

Wenn ich ein Auto leihe wird

Wenn ich ein Auto leihe wird vorher und nachher geschaut was so alles kaputt ist. Das ist also ein ernst zu nehmender Vorgang. Ganz im Gegenteil hierzu die Sache mit den Rollern. Per App ein und aus gecheckt, nichts an Kontrolle ob vielleicht etwas defekt ist oder fehlt. Toll.
Genau so benehmen sich auch die Fahrer. Eben verantwortungslos.
Exakt wie unser unbelehrbarer Verkehrsminister Schoder.

Die wahren Sünder

Während E-Scooter schon problematisch sind, weil man darüber stolpern könnte und ihnen jeglicher Nutzen abgesprochen wird, indem man sie "Spielzeug" nennt, ist es völlig in Ordnung, dass Straßen oft links und rechts durchgehend mit Autos zugeparkt sind. Das gilt als selbstverständlich. Würde man heute versuchen eine neue Art der Mobilität zuzulassen, die jährlich über 3000 Tote fordert, das ganze hätte niemals eine Chance. E-Scooter hingegen sind den Medienberichten der letzten Wochen zufolge die reine Katastrophe, denn Fußgänger erschrecken sich und es sieht nun anders in den Städten aus.

Wie kann man eigentlich in

Wie kann man eigentlich in Zeiten des Klimawandels noch einen Strom- und Ressourcenfresser zulassen, der zudem nur ein Spaß- und Statusgerät zu sein scheint und übervölkerte Stadtstraßen um einen Chaos-Verkehrsteilnehmer bereichert?

Leute, die Roller fahren wollen, finden eine reiche Auswahl an Tretrollern, sogar Wipproller gibt es wieder.
Aber natürlich: möglichst bewegungsarm vorwärtskommen, arbeiten und leben, dafür aber abends dann ins Fitness-Studio oder im Olympiadress joggen gehen.

Zudem können wir in Schlüssel-Problembereichen wie Verkehr endgültig keine Wirtschaftsfossile wie Herrn Scheuer mehr brauchen.

ein E-Roller ist eben kein Panzer

Ein Volk, das sich am liebsten in Blechpanzern durch die Stadt bewegt, betrachtet soetwas wie einen e-Roller natürlich mit Argwohn und jeder kleiner Bums, der von einem unerfahrenen Experimentator ausgelöst wird, löst "ich habs doch von Anfang an gewusst"-Kopfschütteln aus.
Stattdessen muss man einfach mal nur über die Landesgrenzen schauen, wie gut es in den Städten der Nachbarländer funktioniert.

Am 05. August 2019 um 08:40 von swk

"In Schweden fahren kleine, leichte Klapproller auf den Straßen und Wegen. Sie sind nicht für lange Strecken gedacht, sondern eigentlich nur als mitnehmbare Ergänzung.
Wenn man sich jetzt noch weitere Einschränkungen einfallen lässt, ist die eigentlich großartige Idee eine Totgeburt."
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Wer sorgt denn dafür, das es weitere Einschränkungen geben wird, doch wohl die Rücksichtlosen Nutzer dieser Fahrzeuge.
Ich soll Ihnen schöne Grüße von einer älteren Nachbarin bestellen, sie seit Donnerstag mit Knochenbrüche Im Krankenhaus liegt. Sie konnte leider nicht mehr einem geräuschlosen Roller ausweichen, der Sie von Hinten auf dem Gehweg angefahren hat.

Kniefall vor den Grünen

Warum wurde das so schnell und unbedacht durchgedrückt? Um eben den derzeit whansinnig hohen Umfragewerten der Grünen entgegenzutretetn, frei nach dem Motto "Wir t5un jetzt auch alles für die Umwelt ohne darüber nachzudenken".

Jeder Mensch der etwas denken kann hätte sich da für klare Spielregeln ausgesprochen.

@08:46 von privat23

"Gerade Links/Grün hat die Sicherheit der deutschen Bevölkerung, bis jetzt eher als ein zu vernachlässigende Pflichtübung verstanden."
Das Verkehrsministerium ist CSU-geführt. Links/Grün befindet sich seit Jahren in der Opposition, und hat mit der Einführung der eScooter nichts zu tun.

In einem solchen Land wie Bundesdeutschland,

wo jeder gegen jeden , pardon, jeder mit jedem rücksichts- und verantwortungsvoll umgeht, wo die gaaanz wenigen Verkehrssünder sofort von der zahlreich vorhandenen Polizei zur Kasse gebeten werden, wo Radfahrer auf Radfahrwegen, Fußgänger auf Fußwegen und Autos auf Straßen verkehren, da kann es gar keine Probleme mit den E-Rollern geben. E-Roller gehören wie Windräder, berufslose allwissende Politiker, Vorschul-Klimademonstranten und die preiswert hergestellten, preiswert erwerb- und preiswert betreibbaren Elektroautos zu unserer bundesdeutschen Umweltleidkultur und bereichern uns ungemein. Neidvoll schauen andere Länder zu. Sagt der Sandmann.

Das Scheitern der E-Roller Einführung

ist symptomatisch für die derzeitige Qualität unserer Politik:
Zu viele - am Grünen Tisch aus- gedealte Schnellschüsse (Lobbyarbeit!) - ohne die möglichen Konsequenzen zu berücksichtigen.
Schönes Beispiel - neben den E-Rollern - ist die geplante Subventionierung von SUV-Firmenwagen-Boliden mit Dieselmotor, wenn sie denn einen Alibi-Elektromotörchen an Bord haben.

Nur eine Frage der Zeit,

bis die TretRollerEnthusiasten bemerken, dass es die bessere Erfindung schon lange gibt. Bis dahin toi toi sowie Hals und Beinbruch bei der Schlagloch suche.

Seit fast 3 Jahren...

...besitze ich einen E-Scooter, also ein im Vergleich zu den Tretrollern ausgewachsenes Fortbewegungsmittel.
Die Geräuschlosigkeit, mit der er sich bewegt, ist zugleich auch seine Gefahr, denn Fußgänger hören mich nur dann kommen, wenn ich vorher aus angemessener Entfernung hupe oder klingele (habe mir eine Fahrradklingel zusätzlich angebracht).
Damit würde ich - selbst wenn das erlaubt wäre- niemals durch Fußgängerzonen fahren, trotz hervorragender Bremsen.
Nein, diese Tretroller sind gefährlich und zugleich lächerlich; das zu Fuß-Gehen sollte nicht aus der Mode kommen und ist für alle Seiten gesünder.

So typisch kleingeistig und

So typisch kleingeistig und deutsch. "sowas gabs früher nicht" BlaBlaBla. Wenn jemand das haben will, soll ers doch haben. Was geht das den deutschen Michel denn an? Daß alles nur rumliegt, ist doch Sache des Ordnungsamtes. Die allgemeine Verrohung im straßenverkehr hat doch nichts mit Autos oder Scootern zu tun. Es ist die nicht existente Überwachung. Jeder will langsam in der Mitte der Autobahn fahren ud regt sich über Raser mit Richtgeschwindigkeit auf. Die Fußgänger sind nicht bereit zu teilen und schimpfen über Scooter und kleine Kinder auf Fahrädern am Gehsteig. Da hilft einfach deutlich mehr Polizeipräsenz. Teuer? Ja und? Wir verschwenden Milliarden, bzw ziehen sie erst gar nicht ein. Wir haben genug Geld für sowas. Und falls nicht, müssen wir eben anderen weniger geben. Deutschland first.

Erziehung ist gefragt.

Das Problem sind mE weniger die E-Scooter, als die Leute, welche sie benützen. Es fehlt in unserer Gesellschaft ganz allgemein an Common Sense, vorausschauendem Denken und Rücksichtnahme. And den E-Scootern manifestiert sich dieser Sachverhalt ein weiteres Mal, wie schon zuvor bei den O-Bikes.

Wenn Kinder mit einem Spielzeug nicht umgehen können oder wollen oder es nach Gebrauch nicht aufräumen, nimmt man es ihnen idR weg.

... alles mit Motor ist es ein Kraftfahrzeug!!!

das Problem ist vergessen zu haben das alles, was mit Motor angetrieben wird, ein Kraftfahrzeug ist!!!

Unerheblich dabei ist, ob der Motor Umweltgifte erzeugt oder nicht, ist ein Kraftfahrzeug ein gefährliches Instrument und benötigt Ausbildung zum Betrieb und abgegrenzte Fahrstraßen.

Wenn solch alternativen KFZ die Verkehrswende unterstützen sollen, müssen halt die Regeln für den bisherigen Verkehr geändert werden,
z.B. Höchstgeschwindigkeit in den Städten runter auf 30 km/h, auf Landstraßen auf 50 km/h und auf Autobahnen dann eben 120 (nur mal als Beispiel).

Nur so können die unterschiedlich angetriebenen Kraftfahrzeuge miteinander harmonisieren.

Auf keinen Fall dürfen KFZ in die Nähe von Fußgängern und Kinder gelenkt werden.

@ Superschlau, um 09:12

“...da hilft einfach deutlich mehr Polizeipräsenz...“

Sie wissen, dass das unrealistisch ist.
Und es ist schade, dass Sie Ihren Kommentar, der ansonsten meine ganze Zustimmung hat, mit Ihren beiden letzten Sätzen wieder “entwerten“.

Wie kann man sich nur so lange mit solchen Dingen beschäftigen?

Das zeigt wieder mal die Unfähigkeit unserer Politiker.

Es gibt Mofas in diesem Land und um die zu fahren, brauch man einen Führerschein. Was ist am Scooter so anders als dass man nicht die gleichen Regeln anwenden könnte ohne immer wieder das Rad neu zu erfinden?

Es gibt so viele wichtigere Probleme in unserem Land und auf der Welt, dass diese ganze Diskussion pure Zeitverschwendung ist

Guten Morgen....

.....haben nun auch endlich die ausgeschlafen, die sich nicht von vornherein denken konnten, dass die E-Roller nur ein neues Spielzeut für die Instagram-Facebook-Spaßgesellschaft sein werden?

e-Scooter Fahrerlaubnis sinnlos

Mofaführerschein, verpflichtende Kurse für e-Scooter-Fahrer und ähnliches sind sinnlos. Denn selbst wenn diese Prüfungen bestanden würden, würden die Fahrer das sofort wieder vergessen. Das sehe ich tagtäglich bei Autofahrern und manchmal auch bei Fahrradfahrern. Die Autofahrer lassen übrigens ihre Fahrzeuge auch oft einfach so in der Gegend stehen. Nur stolpert man nicht aus Versehen drüber, weil Autos nunmal zu groß sind. Ich bin dafür, dass Autos, die entgegen der Fahrtrichtung geparkt wurden, rigoros abgeschleppt werden. Auf Kosten der Falschparker versteht sich.
e-Scooter können sinnvoll sein: wenn sich jemand ein eigenes Fahrzeug zulegt, das mitgenommen, gepflegt, und selbst aufgeladen wird. Das Modell mit dem Verleih ist das Problem. Und wenn die e-Scooter so sehr reguliert werden, dann muss auch bei Fahrrädern nachgezogen werden: Fahrrad Fahrerlaubnis und Fahrräder mit Kennzeichen müssen her!

@ Seacow

Ja, würde man z.B. nach Paris schauen, dann hätte man wohl auch erfahren, daß von anfangs 12 Roller-Anbietern inzwischen nur noch 4 übriggeblieben sind, da das Rollergeschäft wieder rapide rückläufig ist. Ausserdem wurden bereits dutzende Roller in der Seine wiedergefunden. In meiner Stadt bewegen sich viele Fahrer, auch zu zweit, auf vollen Gehwegen und ich beobachte auch etliche Touristen aus Asien oder arabischen Ländern, die sich eine Fahrt aus purem Vergnügen leisten. Was für eine Verkehrs- Bereicherung !!!

Thema für Gelangweilte:

Der ist schuld, nein die Fahrer, oder lieber doch Scheuer. Lest mal nach, wie die Menschen bei der ersten Fahrt der Eisenbahn in England geredet haben, kein Unterschied zu heute. Heute sind die Menschen schlauer? Ich habe da starke Zweifel.

Ungeeignet

Beim Fahrrad weiß jeder, daß alles mit Radgrößen unter 26 Zoll ein Spielzeug ist. Beim Motorroller hat es sich herumgesprochen, daß die mit 10-Zoll-Rädern unfahrbar sind, gefordert sind mindestens 14-Zoll-Räder und der Trend ist 16 Zoll vorne. In unserer heutigen Schlagloch-Straßenlandschaft hat man sonst Probleme, wieder aus dem Schlagloch hinauszukommen, in das man reingerollt ist.
Es ist schon eine geistige Meisterleistung von Politikern, die nur im Mercedes oder ICE herumfahren, die ganzen Kinderroller mit Teewagenrädern als Verkehrsmittel der Zukunft anzupreisen. Die Unfälle sind ja meistens Alleinunfälle wegen Unebenheiten, Rollsplit, Bordsteinen oder Straßenbahnschienen. Es liegt nicht am lautlosen Lauf - Fahrräder gibt's schon seit 200 Jahren. In einem Jahr werden höchstens noch Handtaschenräuber die Gehwege mit Rollern unsicher machen. Die Dinger hat es schon immer gegeben - genutzt in Lagerhallen mit ebenem Betonboden oder in Flughäfen mit kilometerlangen Verbindungsgängen!

Umweltschutz

Für den Umweltschutz sind diese Fahrzeuge kontraproduktiv. Für die letzten Meter kann man auch die Füße benutzen.
Es kaschiert nur den schlechten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.

Wann kommen die ersten E-Rolator

Wann wird jemand im E-Wahn erkennen das es für unsere gehbehinderten Mitmenschen auch E-Rolatoren geben muss.
Wir haben ja unendlich viel Strom. Bedenke Strom muss erzeugt werden und kommt nicht nur aus der Steckdose.

08:31 von Didib57

Dem kann ich nicht zustimmen!

Ich habe mir am Wochenende so ein Ding ausgeliehen und bin damit durch Hamburg geflitzt! Ich war echt begeistert über die enorme Mobilität, die man damit in einer großen Stadt erreichen kann. Was jedoch aufgefallen ist: die Radwege sind gerade an stark befahrenen Straßen dafür kaum ausgelegt. Man wird scheinbar gerne mal übersehen! Das ist natürlich ein riesiges Problem. Eine Stadt mit konsequenter ausgebauten Fahrradwegen wäre da sicher besser für geeignet.

Ich denke, die e-Scooter wären kein großes Problem, wären die bei den Nutzern in privater Hand. Da ist man dann auch mit dem Abstellen schon sorgfältiger. Die Leihgeräte dagegen werde ja nun wirklich achtlos überall hingeschmissen. Im Großen und Ganzen muss ich jedoch sagen, dass diese Art von Fortbewegung Bus, Taxi und S-Bahn in meinen Augen deutlich schlägt. Soviel von HH wie an diesem Tag, habe ich selten gesehen!

@ maku404, um 09:47

“...und ich beobachte auch etliche Touristen aus Asien oder arabischen Ländern, die sich eine Fahrt aus purem Vergnügen leisten. Was für eine Verkehrsbereicherung !!!“

Und ich dachte, dieses Klientel kommt nach Deutschland, um auf Autobahnen ab 260 km/h im geliehenen Sportwagen die Reaktionsfähigkeit der anderen zu testen... :-)

Lustige Schlaglochsuchgeräte

Gerade in bayrischen Gemeinden mit seinem
Kopfsteinplaster und den vielen Schlaglöchern,
sind die dinger ohne dem flüssigen Lebensmittel unfahrbar.

Der Zug fährt auch nicht ohne Schiene!

Der E-Scooter passt schlecht in eine autozentrierte Infrastruktur. Und dieses Dilemma wird jetzt besonders deutlich. Ist die Infrastruktur in den Städten für das Fahrradfahren schon oft katastrophal, so ist sie für E-Scooter gar nicht vorhanden.
Die Autos nehmen immer noch den überwiegenden Platz für die anderen Verkehrsteilnehmer weg.
1 Autoparkplatz reicht locker für 6-8 Fahrradparkplätze (mit Bügel) und sicher für mindestens 10 Scooter-Parkplätze.
Nur ein konsequent reformiertes Raumkonzept in den Städten mit einer Neuordnung und Neuverteilung des öffentlichen Raums auf alle Verkehrsteilnehmer kann hier Abhilfe schaffen.
Jetze rollt der Zug durch die Stadt und hat keine Schienen und keine Bahnhöfe. Super!

08:58 von thorolin

Was soll man dazu noch sagen? Sie haben natürlich vollkommen Recht! Mal ganz abgesehen vom Lärm, den Abgasen und den verstopften Straßen. Mit dem, was ein Mesnchen in einer Großstadt so einatmet, müssen wir uns ja nicht beschäftigen. Diese schleichende Gefahr ist nix gegen das "Stolpern" über diese "unsichtbaren Dinger".

Wenn ich mir ansehe, wo überall Fahrräder abgestellt werden, muss ich mich schon wundern, dass man sich nun plötzlich über diese Roller ärgert. Dass sich bis heute dagegen niemand traut, endlich den Autoverkehr neu zu überdenken und vielleicht auch aus den Innenstädten zu verbannen, wäre aber wohl zu viel des Guten!

Neuigkeitseffekte und Kalibrierung

Ich würde nach ein paar Monaten mal bilanzieren und anpassen.
Die Dinger sind für die meisten neu. Manche üben noch, andere probieren extremes, andere werden's wieder lassen.
Aber im Preußenbeamtenstaat, wo Politiker sich beim Heizung einstellen die Finger brechen, wird ganz lebensnah nach nen paar Wochen alles wieder verteufelt.
Ich war 11 als die BMX Räder kamen...
Das ging dann nach ner Zeit.
Wir sind treppen gefahren, manche sogar über Geländer, Gehweg, Spielplätze etc
Was ist das wieder deutsch.
Ich hol mir nen 500Watt Carbon Teil. 7KG.
Beschleunigt wie Galle. Geil

Umsatz, Umwelt und Gesundheit

1. Der e-Scooter ist ein schöner Extraumsatz, zumal viele kaputt gemacht oder weggeworfen werden.
2. Die Herstellung verbraucht mehr Umwelt als durch die Nutzung "gespart" wird.
3. Die Fettleibigkeit nimmt in dem Maße zu, wie die Menschen Treppen und Kurzstrecken nicht mehr selbst laufen.

Man könnte, wenn man wollte

Prinzipiell sind E-Scooter keine schlechte Lösung, wenn sie so genutzt werden, wie es eigentlich gedacht ist.

An einer Station ausleihen - gemäß den Vorschriften damit fahren - an einer Station wieder abgeben.

Dazu dürfte es nur möglich sein, den Scooter an einer Station per App auszuleihen und ebenso dürfte man den Scooter auch nur an einer Station wieder abmelden können.

Tut man das nicht, dann läuft die Leihfrist und die Gebühren eben weiter ggf. bei Überschreitung einer Maximalzeit mit Strafzahlungen.

Beim Verhalten der Nutzer sieht es allerdings schlecht aus. Da die Scooter noch kleiner und beweglicher sind als Fahrräder, kann man sich damit auch noch mehr wie ein Raudi verhalten als es viele Fahrradfahrer heute schon machen.

Für die meisten Fahrradfahrer, die mir auf dem täglichen Weg zur Arbeit und zurück begegnen, sind Verkehrsregeln im besten Fall ein grober Anhalt.

harry up

was wird denn entwertet? wenn ich nicht genug Geld für Mich habe, kann ich keines verschenken. Und wenn Deutschlandsich entschiede, mehr Geld in Sicherheit, Infrastruktur und Lehre zu buttern, dann kann man eben nicht so viel an die EU, UNO, oder sontige Witzveranstaltungen abgeben.
Oder sollen wir Deutschland zugunsten der anderen Länder einfach so aufgeben?

Nach der Zulassung der Quads

Nach der Zulassung der Quads eine weitere "Glanzleistung" unserer Regierung. Vollkommen überflüssig, in keinster Weise ein positiver Beitrag zum Klimaschutz wenn man die zu größten Teilen Produktion der Roller in China betrachtet. Wann dürfen endlich die Hooverboards auf die Straße? Bitte dran denken das DRK mit mehr Einsatzkräften auszustatten und schon mal Geld zur Seite legen um die Regressansprüche der Verleiher zu befriedigen, wenn diese bei Entzug der Zulassung der E-Scooter klagen werden.
Wie kurzfristig das ganze gedacht ist. Wie eine Ausländer Maut und so viele andere Themen.

@10:01 von Hildesheimer2014: Autos <> E-Scooter

"Der E-Scooter passt schlecht in eine autozentrierte Infrastruktur. "

Genau das ist der Punkt. Dem Auto gehört die Stadt. Alle anderen haben sich dem unter zu ordnen.

Dazu hat Sascha Lobo eine schöne Kolummne geschrieben.

"https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/wie-gelangen-wir-endlich-zur-e-scooter-gerechten-stadt-kolumne-a-1277730.html"

Seit einer Woche besitzen wir

Seit einer Woche besitzen wir einen E-Scooter und haben (bei gutem Wetter) mehr als 150km damit zurückgelegt, unzählige Auto-Kurzstreckenfahrten in die Stadt damit ersetzt. Weil es praktisch ist, weil es Spass macht. Wenn ich vorschriftsgemäß an der Ampel halte, wundere ich mich, wieviele Radfahrer routiniert bei rot an mir vorbeisausen, weit schneller als 20km/h, ohne dass ein Sozialverband aufschreit, es cruisen schwere BMW-Cabrios mit einer Person besetzt in der Innenstadt. Das Übel sind derzeit in den Medien aber ausschliesslich die bösen neuen EScooter. Natürlich muss die Polizei wie bei anderen Verkehrsteilnehmer unaufgeregt die Verkehrsregeln überwachen, natürlich gibt es wie bei Auto- und Fahrradfahrern Spinner und Rowdies, die man auf den Pott setzen muss. Wenn man als erwachsener Mensch in Deutschlands Innenstadt indes nicht einmal mehr einen 20km/h schnellen Elektro-Tretroller fahren darf, wohl aber einen dicken SUV, läuft was gewaltig schief im Denken.

10:13 von Superschlau

Zitat:"dann kann man eben nicht so viel an die EU, UNO, oder sontige Witzveranstaltungen abgeben."

Da muss die Welt vor 75 Jahren aber das reine Paradies gewesen sein, ohne diese "Witzveranstaltungen". Und Deutschland muss es damals blendend gegangen sein mit dem vielen gesparten Geld...

haben Sie schon einmal einen

haben Sie schon einmal einen Escooter getestet? Es klingt eher nicht so. Uns hilft er enorm, die letzten Kilometer zwischen Hotel und Einsatzort bei Dienstreisen zu überbrücken, und der Roller hat bei schönem Wetter schon unzählige Kurztreckentrips mit dem Auto in die Innenstadt ersetzt. Sie müssen ihn nicht mögen, ich toleriere auch gern weiter, dass Sie für alle Wege das Auto bevorzugen. Tolerieren Sie bitte allerwenigstens, dass andere dieses neue Verkehrsmittel - warum auch immer - gerne nutzen möchten. Das sollte das Mindeste sein.

Typisch Deutschland

Massenhaft Regeln, keiner hält sich dran.
Radfahrer fahren schon lange auf Gehwegen, Autos parken drauf. Warum soll ein E-Scooter nicht auch den Gehweg benutzen? Das Verbot ist doch nur auf dem Papier.

Strafen rauf und durchsetzen, liegen gebliebene Scooter ins Fundbüro, Rückgabe nur gegen Finderlohn.

@ 8:59 von Kokolores2017

???
Verbot wegen Ressourcenverbrauch?
Berechnen Sie eine Fahrt von 1 Stunde mit durchschnittlich 200KW,also 200kw/h. Wie beim 'Pumpen' zwischen 130 und 220.
Oder 100KW, also ca 150 fließend fahren.
JEDE 1 Stunden Juckeltour am WE mit dem Cabrio
1 Flug nach Vancouver im ganzen Leben....
Bitte vorher rechnen und verifizieren. Nicht affektiert draufhauen, was sie wohl nervt.
Ob neid des Hippen, oder Biedermeyer Frust...geht mich nichts an.

Meine Güte Deutschland!

Es ist ja lächerlich welche Aufregung wegen eines Tretrollers entstehen kann! Wahrscheinlich nur, weil er Spaß bringt...
Es gibt sicher kein anderes Land auf dieser Welt, in dem neue Wege totreguliert werden, bevor ihnen überhaupt eine Chance eingeräumt wird. Das Leben ist gefährlich, auch auf E-Bikes, im E-Auto oder auf all den anderen E-Gefährten die noch als Alternativen zur Fortbewegung auf uns herabkommen werden. Etwas mehr Mut und Freude und man beschütze uns bitte vor all den Beschützern!

Handys wurden anfangs von

Handys wurden anfangs von denen, die sich keins leisten konnten, “Statussymbol” geschimpft - heute hat jeder eins. Ein Fortbewegungsmittel wird nicht allein dadurch ehrenvoller, dass man “mittritt” und sich anstrengt, ansonsten müssten alle PKW verteufelt werden oder kleine Mittretkurbeln bekommen. EScooter sind für viele offenbar genau das Fortbewegungsmittel, das auf der berühmten letzten Meile gefehlt hat. Also nicht einfach verteufeln, sondern alle an die eigene Nase fassen und an Regeln und Rücksicht halten, EScooterfahrer, Fussgänger, Radler, Autofahrer.

(individualität) persönliche Freiheit (egoismus !) über alles

wie war das damals mit den Skatboards
davor / danach mit diesen Inline Skatern
wie konnte man da den Fußgängern Angst lehren
und Rücksichtsnahmen - fehlanzeige

@kurtimwald 9:19 „ Problem

@kurtimwald 9:19
„ Problem ist vergessen zu haben das alles, was mit Motor angetrieben wird, ein Kraftfahrzeug ist!!! .......
Auf keinen Fall dürfen KFZ in die Nähe von Fußgängern und Kinder gelenkt werden.“

100% Zustimmung!!!

@ um 10:27 von kannnichtanders

Amen, Bruder. Amen!
...oder Schwester.
[keine Ironie. Ich bin genervt von einigen Mitbürgern]

der Straßenverkehr ist nicht dazu da....

um Spaß zu haben. Das gilt für E-Scooter mit ihren "Markforstertypen" genauso wie für goldfarbene Mercedes mit schwarzhaarigen Männern und spiegelnden Sonnenbrillen

In Helsinki funktioniert es

Wir verbringen unseren Sommerurlaub in Helsinki und hier funktioniert es ganz gut. Mal ein umgekippter Roller, aber allgemein klappt es auch ohne gekennzeichnete Abstellflächen oder verpflichtende Kurse. Vielleicht eine Mentalitätsfrage.

Es ist wirklich sehr schade,

Es ist wirklich sehr schade, daß wir zwar einen engagierten recht intelligenten aber fachlich leider einen völlig unbegabten Verkehrsminister haben !!

Kriminell

Wer in Berlin oder Leipzig als Fußgänger unterwegs ist, wird sehr bald die Erfahrung machen, dass E-Scooter mehr Waffe als Fortbewegungsmittel sind. Das kommt daher, dass die viel zu kleinen Räder keine Bodenunebenheiten ausgleichen und die direkte Lenkung dadurch sehr leicht verreißt. Als technisch versierter Mensch muss ich vor den Gefahren der E-Scooter warnen. Ohne Führerschein sind diese Dinger nur schwer zu kontrollieren und Unfälle sind bereits heute an der Tagesordnung. Leider hat sich Herr Scheuer blenden lassen und viel zu schnell gehandelt. Stoppt diesen Irrsinn JETZT.

@ 10:34 von th711

Und alle V8 Verbrenner aus dem Garten verbannen, oder?
Modellbau V8, 6ccm 3,6PS
Hi hi. Hauptsache die Kategorie irgendwie zum Monstertruck (auch KfZ) oder Q7 assoziieren.
Dann dürfte Muskelkraft kein Thema sein. Topliga:
2000Watt Leistung. 0-85km/h: 5Sekunden. Sprinter Bahnfahren bei Olympia.
Hmm...

Fun-Fortbewegungsmittel

... und nicht mehr.
Das hat nichts und überhaupt nichts mit letzter Meile und Umweltschutz o.ä. zu tun.
Die Ökobilanz würde die Dinger sogar verbieten. Wer „zu faul“ ist, die „letzte Meile“ zu laufen, sollte das Fahrrad nehmen. Da kann man wenigstens noch sein Täschchen sicher transportieren.
Ansonsten sind E-Scooter ein neuer Hype, der jetzt eine große Welle schlägt und am Ende wesentlich kleiner vor sich hindümpeln wird.
Traurig macht mich nur, wenn die Politiker und Sachverständigen erklären, sie wären von dem Ausmaß und den Problemen überrascht. Alle anderen Länder/Städte, die E-Scooter eingeführt haben. Hatten die selber Probleme. Kann oder will keiner mehr von anderen lernen?
Nichtsdestotrotz gilt immer noch im Straßenverkehr: gegenseitige Rücksichtnahme.

10:17 von Tobiaspsp

das Problem liegt wohl darin, dass man mit seinem SUV üblicherweise 30 fährt
und mit einem Tretroller 20 km/h - dafür aber in der Fußgängerzone
oder glauben sie die Klientel verhält sich anders als Radfahrer ?

@Tobiaspsp 10.29

Ich weiß nicht, wie Sie sich das vorstellen, dass beispielsweise ein älterer oder alter Fußgänger z.B. mit einem Rollator auf dem Fußweg "sich an die eigene Nase fasst und die Regeln beachtet", wenn er von einem E-Scooter (oder was auch immer) auf dem Fußweg angerempelt wird.
Und im Zusammenhang mit den Problemen, die daraus entstehen, dass offenbar viele Nutzer der neuen Scooter sich regelwidrig verhalten, auf so etwas wie eine "Neiddebatte" hinzuweisen (Handys waren auch mal "Statussymbole…"), erscheint mir völlig daneben.

Ich habe nicht gegen Scooter,

so lange die so fahren, wie es vorgesehen ist.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich mir ziemlich infantil vorkommen würde, wenn ich als Erwachsener 'im eher fortgeschrittenen Alter' plötzlich wieder Tretroller fahren würde...

08:55 von qpqr27

der deutsche Biedermann....

fährt nicht E-Scooter und da sich die Politik immer zuallererst an den Bedürfnissen des deutschen Biedermanns auszurichten hat ist die Zukunft des E-Scooters absehbar
///
*
*
Wer die Radfahrer nicht von den Fußwegen bekommt und die Einhaltung der Rechte von Fußgängern nicht durchsetzt.
*
Der zeigt durch die Zulassung von E-Scootern, das er Nichts begriffen hat.
*
Schönreden und wir schaffen das, weiter so.

Das Problem sind nicht die Roller

sondern die Fahrer! Die Dinger sind lautlos und verhältnismäßíg schnell- wenn da eins auf dem Gehweg von hinten angerauscht kommt reicht ein falscher Schritt und es knallt. Gerade für Ältere, die schlecht zu Fuß sind eine stete Gefahr. Und wie bei Radfahrern oft auch werden Verkehrsregeln und Promillegrenze ignoriert

@ 10:12 von GeMe

Ja...jein (Radfahrer)
Es gibt viele unberechenbar fahrende Radfahrer, die andere gefährden bzw extrem nerven. Ich komme aus Münster!. Fahren Sie da mal mit dem Auto Freitags 14uhr in den Kreisverkehr. Wenn Sie stoppen umflutet Sie ein Tsunami an Radlern, rechts und links.
Ich kenn beides. Es werden zu wenig Radler und Autofahrer bestraft, hier in Köln. Oder zu pinkelig, halbwegs in Münster.
Augenmaß der Schupos ist gefragt.
PKW braaken oft aus einer Querstraße ohne Vorfahrt an Ihren Radweg heran, ohne Sie anzugucken.
Da musste IMMER den Affen am Steuer annehmen, der Sie umfährt.
Manchmal alle 100Meter.
Nur als Beispiel multiperspektivisch zu schauen.

@Kokolores2017

So sehe ich das auch.
Nach einem halben Jahr landen diese Geräte auf dem Müll oder im Keller neben den ungenutzten Fahrrädern.
Nur das hier zusätzlich auch noch die Akkus als Sondermüll entsorgt werden müssen.
Klimaschutz durch sinnlosen Ressourcenverbrauch...
Vllt. sollte sich die Bevölkerung einfach ein wenig mehr aus eigener Kraft bewegen und nicht versuchen jede Anstrengung durch energiefressende Motorisierung zu umgehen...

Nützlich

Ich habe Probleme länger zu laufen und bin glücklich über die Einführung. In Schweden sind die Roller sehr verbreitet und leisten gute Dienste. So auch mir im Urlaub. Nicht immer gleich Neues verurteilen und auch mal über den eigenen Tellerrand schauen. Danke

Alleine schon die

Alleine schon die Überregulierung in D wird dafür sorgen, dass sich der Hype mit den E-Scootern in nicht allzuferner Zukunft geben wird. Die technischen Anforderungen sind hierzulande einfach zu hoch, als dass sich diese Dinger als massentauglich erweisen werden.
Es wird m.E. allenfalls das Leihgeschäft bleiben - und ob sich dieses für die Anbieter letztlich rechnet wird sich auch noch zeigen. Alleine schon die fällige Pflichtversicherung wird dafür sorgen, dass die Teile nicht in Massen auf den Straßen auftauchen werden. Jetzt versucht natürlich noch jeder Anbieter erst einmal einen Fuß in den Markt zu bekommen - wahrscheinlich muss man nur abwarten, ob und ggf. welcher sich durchsetzt. Mehr als 1-2 Anbieter pro Großstadt werden da nicht überbleiben.
Und was das Problem mit der mangelnden Rücksicht angeht - vor wilden Radfahrern auf Gehwegen und Fußgängerzonen musste ich auch schon oft genug wegspringen - und die sind teilweise schneller unterwegs. Hier hilft nur Kontrolle und Strafe

@Nordheim 10:42 Echt, das

@Nordheim 10:42
Echt, das gibt es ? - irre.

In den USA funktionierts

Die Vorstädte sind weitläufig (eintönig allerdings) und eben. Der Fahrbahnbelag ist glatt, einförmig und in gutem Zustand, was man von Deutschland längst nicht (mehr) behaupten kann: Es gibt Schlaglöcher überall, Kopfsteinpflaster, Schienen, Rillen, Risse und Brüche da jeder Meter Straße ständig auf- und zugemacht wird. Die Räder der Roller sind zu klein (Stoßdämpfer fehlen meist überdies). Auf abschüssigem Gelände sind die Roller gefährlich (noch dazu ohne Hupe oder Klingel). Auf stark ansteigenden Gelände nur teilweise nützlich (in vielen deutschen Mittel- und Kleinstädten ist das aber die Situation). Ich habe außerdem den Verdacht das genau diejenigen „hippen“ Leute sich nicht an die Regeln halten, die sonst üblicherweise mit ihrem 2 Tonnen schweren SUV unterwegs sind.

Doch hat man die Idee des

Doch hat man die Idee des E-Rollers für die letzte Meile schon totreguliert, denn es sind nur schwere Roller zugelassen, die keiner unter dem Arm in der S-Bahn mitnehmen, geschweige denn leisten kann.
Das ist in meinen Augen das Problem. Wenn ich mir die aktuelle Zulassungsliste des KBA ansehe, gehen die Preise da ab 800 EUR aufwärts. Wer gibt das wirklich - außer ein paar Verrückte mit dem Will-haben-Gen - für ein solches Spielzeug aus.
Ich denke mal die Meisten werden gedacht haben, als die Zulassung der e-Scooter ins Gespräch kam, diese käme für die Teile die man für um die 300-350 EUR kaufen konnte. Dies wäre sicherlich auch eine Alternative für Viele gewesen und tatsächlich eine Möglichkeit für "die letzte Meile". In anderen europäischen Ländern klappt es ja auch damit.
So sind die Einzigen, die ein Geschäft machen, diejenigen Händler welche uninformierten Kunden immer noch Roller andrehen, die niemals eine Straßenzulassung bekommen werden...

In den USA

Ja, in den USA wie auch in manchen anderen Ländern funktioniert das.

Und warum, haben Sie schon mal die Autofahrer dort beobachtet?
Die nehmen Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer, haben Respekt vor älteren Leuten und vor Kindern, fahre langsam und äußerst rücksichtsvoll.

Macht das mal dort jemand anders, wird dort sofort drakonisch bestraft, mit Fahrverboten Und mehreren 100 € Strafe.

Sowas erzieht die Menschen.

@ 08:45 von agtrier

Da bin ich als eher Regulierungsabgeneigter, nicht anarchisch, sogar bei Ihnen. Mit dem kleinen Führerschein. Ein paar Fragen als Theorie und mal 5 Minuten Fahren in der Stadt.
Hab ich als Mofa Lappen '85 beim TÜV machen müssen. Das nervte zu Billy Idol Teenie Zeiten, aber es ist sinnvoll.

ja ich sehe es

hier in Berlin, es ist ein totales Chaos ,es wird einfach überall rumgefahren auf Strasse,Gehweg ,man muss teilweise zur Seite springen das man nicht umgefahren wird,tolle Verkehrspolitik vom RRG Senat ,war auch nix anderes zu erwarten bei diesem Chaos Senat .
Schlimm dann noch wenn 2 draufstehen oder sogar mit Kindern und selbst die Polizei schaut weg und wenn man mal fragt warum da nicht eingeschritten wird ,kriegt man hiter vorgehaltener hand zu hören das es besonders die Grünen nicht wollen mit verboten,hoffe es ändert sich bald was.

Erst einmal...

...eingeführt und das vorhersehbare Chaos für Kinderquatschmobilität in Kauf genommen. Lobbyisten sei dank. Ich bin mal auf eine unmögliche Rolle rückwärts gespannt!
Ähnlicher Quatsch werden die Windkrafträder sein, wenn sich bewahrheitet das diese für das Insektensterben verantwortlich sind. Hauptsache was eingeführt was zum Schluss total daneben war.

@Möbius: 05. August 2019 um 11:14

Es gibt Schlaglöcher überall, Kopfsteinpflaster, Schienen, Rillen, Risse und Brüche da jeder Meter Straße ständig auf- und zugemacht wird. Die Räder der Roller sind zu klein (Stoßdämpfer fehlen meist überdies)

Ja, dass ist sicherlich ein Argument, aber mehr Fahrkomfort kostet halt auch wieder mehr und macht die Roller schwerer und unhandlicher. Luftbereifung macht die Sache schon etwas komfortabler.

Ich habe außerdem den Verdacht das genau diejenigen „hippen“ Leute sich nicht an die Regeln halten, die sonst üblicherweise mit ihrem 2 Tonnen schweren SUV unterwegs sind

Leider halten diese sich dann meist auch in ihrem SUV nicht an die Regeln, parken Gehwege zu und halten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.

(noch dazu ohne Hupe oder Klingel)

Klingel oder Hupe sind für die Straßenzulassung zwingend vorgeschrieben. Leider nutzen manche die nicht oder nur um sich den Weg auf dem Bürgersteig freizuklingeln...

@ 11:03 von Ti22

Mecker, mecker, mecker
Und EIN igitt-Phone??
1 Flat-TV? Unsinnig neuer Kühlschrank?
1!! KfZ nur ein Jahr eher neu gekauft?
Ein Laptop, einen Burmester Amplifier??
Primarck, C&A Wegwerf-Mentalität....
Ich könnte 4 Wochen weiterschreiben...herr Gott nochmal.

Ich bin jetzt mal frei: Man

Ich bin jetzt mal frei: Man muss wirklich nicht alles haben. Scheuer stand wohl unter erheblichen Einfluss von Lobbyisten, das ist so die typische Art und Weise, die man da im Ganzen erkennen kann. Er interessiert sich nicht weiter dafür, hat sich aber dafür stark gemacht. Typisch für Lobbyistenbeeinflussung.

11:20 von kurtimwald . Das trifft sich mit meinen Beobachtungen, habe den Eindruck Autofahrer in Europa/Deutschland sind sehr rücksichtslos und egoistisch, und wer langsamer fährt, ist schon mal für die anderen sehr verdächtig. Da herrscht hier so ein Druck auf alle anderen, das ist schon fast krank.

warum um alles in der Welt....

will eigentlich heute niemand mehr seine Füße benutzen und muß für 2 € von einem H&M zum anderen Coffeetogo mit dem E-Scooter rasen und was macht er dann eigentlich mit der gewonnenen Zeit ? 5 Minuten mehr aufs Smartphone glotzen ?

@ 11:22 von Paniman

Dann betrachten Sie es als Spielzeug. Ich garamtiere längere Haltezeiten der Besitzer, die es benutzen, als Smart-Stupid-Phones und Tabs.
Und alle Verbrenner Modellbau Spielzeuge verbieten. Stinken, laut, zweitakter (meistens)...
WARUM?

Auf Kommentar antworten

Am 05. August 2019 um 10:17 von Tobiaspsp
Seit einer Woche besitzen wir einen E-Scooter.
...unzählige Auto-Kurzstreckenfahrten in die Stadt damit ersetzt.
---
Hatten Sie vor Anschaffung des E-Scooters mal kurz den Erwerb eines Fahrrades erwogen, um Auto-Kurzstrecken zu substituieren?
Niemand zwingt Sie "routiniert" bei rot über die Ampel zu fahren.

@Ruediger F 10.38

Ja, vielleicht ist es wirklich eine Frage der Mentalität finnischer Verkehrsteilnehmer - denen unsere aggressive Art des Straßenverkehrs übrigens völlig fremd ist. Vielleicht aber auch, dass dort einfach unglaublich drakonische Geldstrafen verhängt werden, die sich am Monatseinkommen orientieren und - im Falle von Autofahrern - bereits bei (für unser Empfinden) eher geringfügigen Tempoüberschreitungen leicht in den vierstelligen Euro-Bereich geraten können.
Das führt vermutlich insgesamt zu einer disziplinierteren und damit auch rücksichtsvolleren Form des Umgangs mit Fahrzeugen.

11:21 von acki

bei diesem Chaos Senat .
.
man hat ihn doch gewählt !
die Stadt ist doch cool oder heißt das jetzt Hip

@  11:29 von OrwellAG

Vielleicht erinnern Sie sich sogar, dass ich oft Ihrer Meinung bin. Gerade bei 'großen' Fragen wie Gerechtigkeit, Freiheit oder Krieg.
Aber eine Lobby für das bisschen Umsatz für etliche Hersteller?
Ich bitte Sie.
Wir sollten adäquat bestrafen (hab ich vorher geschildert), wie auch Radfahrer und KfZ Fahrer, etc.
Es wird allgemein im Verkehr aggressiver und egoistischer. Da sehe ich handlungsbedarf.
In anderen Themen sowieso. Da brennt's an jeder Ecke. Hier in diesem Land, wo wir alle gerne leben und soooo humanistisch sind.

mehr Verkehr & Industrie, keine Autoalternative - Scheuer halt

Ist doch genau, was Scheuer auch sonst vertritt: Mehr Verkehr, mehr Nachfrage an die Industrie und auf keinen Fall eine Alternative für das deutsche Auto schaffen. Achja, und bewegungsfauler soll's auch immer werden, Sich-Bewegen ist ja etwas fürs Fitnessstudio.

Die Unfälle kann ich nicht beurteilen (und die gibt es auch mit anderen Verkehrsmitteln), aber der Verkehr nimmt in meiner Wahrnehmung durch die E-Stehroller (getreten wird da höchstens zum Losfahren!) zu. Hatte wirklich jemand etwas anderes erwartet?? Oder gar, daß die Dinger in ihrer Herstellung oder durch ihren Stromverbrauch irgendwie "grün" seien???

und die E-Bikes und Pädileks sind die nächsten...

die vom Straßenverkehr auf den Nürburgring oder den Garten des Altersheims verbannt werden müssen

@thorolin 8:58 - die wahren Sünder [sind Autofahrer]

Ich stimme zu - also schaffen wir die privat genutzten Autos ab. Zeitlich befristete Ausnahmen nur noch bei Nachweis, daß man es unbedingt für Arbeit, Einkauf oder Kinder braucht und selbst ein Umzug nicht helfen würde. Als Ausgleich würde ich sogar für jedes Auto, das von den Straßen verschwindet, einen E-Stehroller zulassen... :-)

Wahnsinn

Bald sehen unsere Innenstädte aus wie in China. Nur wer da schon mal gewesen ist hat eine Vorstellung. Die E-Scooter sind nur der Anfang. Die Innenstädte werden vollgestopft mit E-Bike, E-Scootern, Velos als Transportmittel, Fahrrädern, Rollern usw usw.. Nur zu Fuß gehen will da keiner mehr. Wer glaubt die Autos aus den Städten zu verdrängen der träumt. Dann müssen auch noch Transporter hinterher fahren um die Dinger wieder zu laden.. Alles Hip... Na Toll

Deutscher Michel

Hier grüßt er wieder, der deutsche Besserwisser- und Regulierungsmichel. 2/3 der Kommentare erfolgt von Personen, die noch nie auf so einem Scooter gestanden haben. Als behäbiger PKW Lenker, der sich über Neuerungen aufregt, die sein gewohntes Fortbewegungsverhalten im Stadtverkehr herausfordern. Und nach seiner Fahrt ihn als Fußgänger ärgern, dass da jemand doch schneller ist als er. Ich begrüße Herrn Scheuers Maßnahme einen Kompromiss unter den Einbringungen der ganzen Bedenkenträger gefunden zu haben und wir mal wieder international ein halbes Jahrzehnt hinterherzuhängen. Im Shanghaier Stadtverkehr hatte ich vor 5 Jahren mit einem "unregulierten" Scooter (max. 40 kmh, kein Versicherungstheater) die tägliche Strecke zum Arbeitsplatz bewältigt. Schneller als per PKW, oder U-Bahn, verkehrsentlastend, umweltfreundlich - obwohl mir ein Dienstfahrzeug mit Fahrer zustand.
Problem sind die Verleiher, die keine Parkgebühren für die teuren Innenstadtflächen zahlen müssen, wie alle anderen.

Was, wenn viele Gehwege kombinierte Geh- und Radwege sind?

Was wird da angerichtet, wenn - wie in meiner Stadt - viele Gehwege kombinierte Geh- und Radwege sind?
Auf Radwegen dürfen die E-Scooter ja gefahren werden.

Wenn hier Vermietern die Einführung im großen Stil erlaubt werden sollte, gibt das ein Fiasko.

Für die ganz Schlauen, die jetzt meine, das sei doch klar "auf Gehwegen dürfe man doch nicht"... ... ...,
dann erzählen Sie das mal den E-Scooter-Nutzern.

@ Tobiaspsp

".... wenn man als erwachsener Mensch nicht einmal mehr einen 20km/h schnellen E-Roller fahren darf, läuft was gewaltig schief..." In meiner (Groß-) Stadt ist die Mehrzahl der innerstädtischen Radwege gerade mal einen Meter breit und die Rad Fahrer müssen beim Überholen auf den Gehweg ausweichen. Mit den E-Rollern wird die Gefahr von Unfällen mit Fußgängern, vor allem älteren Menschen und Kindern noch einmal wesentlich größer.
Ich beobachte auch eine Vielzahl von E-Roller Fahrern, die im Slalom durch Fußgängerzonen brettern. Und auch viele Bürgersteige sind absolut kein Tabu für Roller (allerdings auch für Radfahrer).

nix gegen Scheurer...

der ein hervorragender Verkehrsminister ist - aber gegen den Druck der GRÜNEN kommt selbst er nicht mehr an

@deutlich

"Das Problem sind nicht die Roller sondern die Fahrer!"

Doch genau die Roller sind das Problem. Mehr Fun-Mobil als ernstzunehmende Alternative im Verkehr, mit einem durch die Bauart und Ergonomie katastrophalen Fahrverhalten, erst recht auf unebenen Wegen. Da reicht schon ein kleines Steinchen...

Ganz zu schweigen von der Umweltbilanz. Neuerliche Erhebungen einer kalifornischen Universität haben ergeben, das die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Gerätes bei satten 3 Monaten liegt, dann landet es auf dem Müll! (Bericht bei NTV)
Nix mit umweltfreundlicher Alternative, schlichtweg Spaßmobil und grober Unfug. Nicht umsonst verbannen andere Länder/Städte diesen Blödsinn wieder von den Straßen.

wer schuert hier eigentlich dauernd..

den "allgemeinen aerger" ueber diese wunderbaren fahrzeuge. ich bin vor kurzem selbst gefahren und bin begeistert!

natuerlich ist es wegen des durchmessers der raeder ein bisschen vertrackt, weil jeder. noch so flache kanaldeckel es in sich hat. auch ist mir aufgefallen, dass beim fahren durch die fussgaengerzone es -- gelinde gesagt -- interessenkonflikte gibt. auf der strasse empfand ich meine 25km/h als chance, im verkehr mitzuhalten, doch fuerchtete ich mich vor ploetzlich ausscherenden autos.

so verschlug es mich auf den fahrradweg, wo ich im grunde ueberhaupt keine probleme mit anderen benutzern verzeichnete.

fazit: eine phantastische gelegenheit fuer schnelle und wendige innerstaedtische mobilitaet. gefahren sind da, doch am besten sind die gefaehrte auf dem fahrradweg aufgehoben.

Kraftfahrzeug als Spielzeug wahrgenommen

Per Definition sind eRoller zwar Kraftfahrzeuge, werden aber von der breiten Masse als Spielzeug wahrgenommen. Es werden damit Bereiche befahren, die nicht befahren werden sollen. Sie werden überall stehen gelassen und stehen anderen damit oft genug im Weg und stellen für Menschen mit Behinderungen auf schmalen Gehwegen oft genug eine echte Herausforderung dar. Sie müssen eingesammelt werden und die Sammelfahrzeuge sind nur ein weiteres Hindernis auf den Strassen. Die Verletzungsgefahr (Brüche, Schnitt-, Schürf- und Verbrennungswunden) ist gross. Bei den Rollerblades trugen alle Hand-/Ellenbogen-/Knie- und Kopfschutz - warum hier nicht? Kann die Nutzung eines als Spielzeug wahrgenommenem Kraftfahrzeugs überhaupt so reguliert werden, dass die Regulierung Wirksamkeit entfaltet und operativ kontrolliert werden kann? Wenn ein Roller als Verkehrsmittel genutzt werden muss wie ein Fahrrad, dann überwiegen die Nachteile. Die Frage ist, wird irgendwann die Vernunft in der breiten Masse siegen?

Propaganda von qpqr27 12:06

Selbstverständlich ist Scheuer wie sein Vorgänger ein schlechter Verkehrsminister. Das Desaster mit der Maut, das uns alle teuer zu stehen kommen wird, lässt grüssen. Auch den eshooter hat er schlecht gehändelt. Er wollte diese erst mal auf dem Gehweg zulassen. Von den vielen Unfällen in Wien und Paris wusste er nichts. Nur mit sehr intensivem Zureden von Experten konnte das schlimmste verhindert werden.

@10:36 von qpqr27: Spaß zu haben

"der Straßenverkehr ist nicht dazu da, um Spaß zu haben."

Das erklären Sie bitte mal den vielen hundert Motorradfahrern die jedes Wochenende die Eifel fluten.

Die sind alle nur unterwegs, um Spaß zu haben.

Problem Straßen

Unsere Straßen sind für Autos angelegt. Fahrräder haben ja schon Schwierigkeiten genug Platz und Aufmerksamkeit im Verkehr zu bekommen. Dazu kommen die Massen an E Rädern auf den Straßen, Gehwegen und in den Wäldern auf Wanderwege. Über Rücksichtslosigkeit und Egoismen brauchen wir uns erst gar nicht unterhalten, auf beiden Seiten. Zudem sitzt ein Minister in Berlin, der Lobbyisten weit die Türen öffnet nicht umsonst hat Minister Scheuer die Fahrerlaubnis für E Roller hopplahop durch gebracht. BMW hatte ja schon einen Roller entwickelt und wollte auf den Markt. Wann wird denn jetzt mal an den normalen Steuerzahler gedacht und die Verkehrswege dementsprechend ausgebaut das alle sicher fahren können?

Bevor das Niederrad ...

... quer über den Globus Verbreitung finden und bis heute die beherrschende Form für einspurige Fahrzeuge mit oder ohne maschinelle Kraftquelle werden konnte, bedurfte es erst eines Zwischenschritts in Gestalt des Hochrades. Pedale ohne Freilauf, der Fahrer wie's Äffchen auf dem Ast sitzend, mindestens schwindelfrei, wenn nicht tollkühn, hinter sich ein Ministützrad und das zu einer Zeit, als asphaltierte Straßen noch nicht erfunden waren. Folge: Unfälle en masse, und harsche Kritik an diesen Monstren. Nicht umsonst nannte man das spätere Niederrad zu Beginn "Safety". Nicht von ungefähr.

Nun ist ein E-Tretroller kein Hochrad, aber vielleicht auch nur ein Zwischenschritt hin zu etwas Besserem. Bekanntlich der größte Feind des Guten. Also, wieder flach atmen und den Dingen ihren Lauf lassen. Ganz verkehrt ist die Idee ja nun auch nicht.

@weise und klug - 08:36

"Vielleicht kommen in Zukunft auch noch Flyboards, mit einer solchen der Raketenmann den Ärmelkanal überquerte. Wer hätte vor 125 Jahren gedacht, dass man (mit Flugobjekten) in der Luft überhaupt fliegen kann."

Der Verleih von Flyboards wäre in Mexico eine prima Geschäftsidee, um damit den fertig gestellten Trump-Wall problemlos überqueren zu können.

12:11 von Friedrich Spee

och am besten sind die gefaehrte auf dem fahrradweg aufgehoben.
.
und die halten sich dran ?
ähnlich wie die Radfahrer ?

Ein Besuch in der Innenstadt...

... von Düsseldorf - was erlebe ich als Fußgänger? Erwachsene Fahrradfahrer kümmern sich einen Dreck um die StVO und fahren auf dem Fußweg/Bürgersteig. Die E-Roller-Fahrer machen es den Fahrradfahrern nach - es wird grundsätzlich der Fußweg benutzt. Es wird geklingelt, was das Zeug hält: "Aus dem Weg, hier komme ich, mit 20 km/h!" Und überall stehen und liegen die E-Roller herum. Als Fußgänger muss man inzwischen die Augen und Ohren überall haben. Entspanntes Flanieren war gestern. Heute kann ich mir nicht mehr sicher sein, ob das Flanieren und Shoppen als Fußgänger nicht im Krankenhaus oder auf dem Friedhof endet.

Oh weh

Wer sich ohne Knautschzone auf diese Fortbewegungsmittel begibt, ist vielleich suizidär veranlagt?

Was soll dieser Populismus mit noch schärferen Regeln??

Das hier:

https://www.tagesschau.de/inland/e-scooter-115.html

Der Deutsche Städtetag fordert deshalb "klarere Spielregeln" für die Elektrofahrzeuge. Die ersten Wochen zeigten: "Auch wir haben die Anfangsschwierigkeiten unterschätzt, es läuft noch nicht alles rund", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).

Laut Dedy würden Menschen die Fahrzeuge eher als Spielzeug denn als Verkehrsmittel betrachten.

ist doch purer Schwachfug. Was sollen den noch härtere Regeln wegen ein paar wenigen die eventuell die Regeln nicht einhalten, bringen?? Außerdem fordere ich, dass dieser Versicherungskram wegen der E-Roller gestrichen wird. Damit wird nur die Versicherungslobby bedient!! Helmpflicht sehe ich ja absolut ein und dass die nur auf Radwegen fahren duerfen. Ueberaupt keine Diskussion. Aber: bei der Versicherungspflicht sage ich nein.

Biedermann??

//
Am 05. August 2019 um 08:55 von qpqr27
der deutsche Biedermann....

fährt nicht E-Scooter und da sich die Politik immer zuallererst an den Bedürfnissen des deutschen Biedermanns auszurichten hat ist die Zukunft des E-Scooters absehbar//

Das hat mit Biedermann nichts zu tun! Es ist eher eine Frage von gegenseitiger Rücksichtnahme unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung. Und demnach gehören E-Scooter auf die Straße und bei Nichtbenutzung regelrecht geparkt. Ist doch nicht so schwer einzusehen, oder?

Wie wäre es solche Roller in Fahrradständern abzustellen??

Dann hätte ich die Frage, ob ich so einen E-Roller in einem Fahrradständer abstellen darf??

Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Fahrzeuge nicht überall herumstehen und dabei zum Teil andere beeinträchtigen oder behindern.

Das wäre praktisch, wenn man E-Roller auch in Fahrradständern abstellen duerfte und dort auch mit Schloss oder sowas abschließen könnte.

Und dass hier mit diesen Kursen fuer Rollerfahrer ist Nonsens:

Er fordert verpflichtende Kurse für alle E-Rollerfahrer.

das ist nur Gelschinderei und sonst nichts! Klares NEIN von mir, auch wenn ich einsehen dass solche Teile eine Stolperfalle sind:

https://www.tagesschau.de/inland/e-scooter-115.html

Auch Behindertenverbände sehen die neuen Gefährte kritisch: "E-Tretroller können eine echte Stolperfalle sein", warnte Stephan Heinke, Leiter des Gemeinsamen Fachausschusses Umwelt- und Verkehr beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband.

Hier sieht man mal wieder was

Hier sieht man mal wieder was deutsche Politik ist. Wenn man eine ordentliche Benutzungsordnung mit allen dazugehörigen Massnahmen hätte haben wollen, wäre das möglich gewesen. Wollte man aber nicht. Anstelle dessen heisst es: Vorfahrt für Dilettantismus.
MfG

unerträgliche Zustände in Berlin

Die Gehweg-Situation in Berlin-Mitte und -Kreuzberg ist innerhalb weniger Wochen unerträglich geworden. Man kann nicht einen Block weit unbehelligt laufen ohne fahrenden oder mitten auf dem Bürgersteig abgestellten e-Rollern auszuweichen. Tagsüber sind die Gehwege ohnehin schon sehr voll, durch das massenhafte "tote Material", das überall planlos herumsteht und -liegt wird das Zufußgehen zum Spießrutenlauf. Viele Nutzer sind Touristen, viele in Gruppen, denen jegliche Verkehrsregel entweder unbekannt oder völlig egal ist. Das Gehwegverbot bringt deshalb überhaupt nichts, weil es auf jeden Fall ignoriert wird und Verstöße grundsätzlich nicht sanktioniert werden. Polizei oder Ordnungsamt sind komplett abwesend und haben sicher Wichtigeres zu tun.
Es müssten klare Abstellzonen und Fahrstreifen für die Roller eingeführt werden. Bis dahin kann wohl nur ein komplettes Fahrverbot Abhilfe schaffen. Und das wird kommen, aber erst, wenn es die ersten Todesopfer gab.

@ MeiWaKu (08:32): niemand hat das Recht sowas zu zertören

hi MeiWaKu

Niemand hat das Recht, die E-Roller von anderen zu zerstören:

In den USA werden E-Scooter regelmäßig zerstört (Stichwort: Instagramm Birdgraveyard). In Marseille landen die Teile regelmäßig im Meer.

Ich bin gespant, wann dies hier losgeht.

Außerdem hat sowas nichts in den Meeren zu suchen! Sowas ist Umweltfrevelei und Umweltverstoß der entsprechend zu ahnden ist. Zusätzlich ist sowas bei uns strafbare Sachbeschädigung (StGB § 303)!! Von daher hoffe ich, dass sowas bei uns gar nicht losgeht!!

Und ich warne ausdruecklichst alle:
sollte mir jemand meinen E-Roller zerstören, dann hat derjenige von mir eine Anzeige bei der Polizei sitzen!! Mein E-Roller gehört mir!!

verschärfte Regelungen

Und wieder schreien hier viele nach verschärften Regelungen oder strengerer Auslegung der bestehenden Gesetze. Dabei sind wir es, die Nutzer, die dieses Chaos verursachen indem wir uns nicht an Regelungen halten. Klar sagt auch wieder jeder von sich, damit kann ich nicht gemeint sein. Schauen wir uns doch mal offenen Auges um wie rücksichtsvoll wir als E-Roller Nutzer, Fahrradfahrer, Autofahrer oder auch Fußgänger mit einander umgehen, hier liegt der eigentliche Verbesserungsbedarf.

Ach hört doch auf zu mosern.

Diese ganze Hype hört doch sofort bei schlechtem Wetter auf .
Bei Sturm , Regen und Schnee fährt doch niemand mit Tretrollern.
Ich habe ein E Bike ,und bin zuletzt zweimal fürchterlich naß geworden , weil ein Gewitter zu schnell kam.
Nun werde ich natürlich bei undurchsichtigem Wetter das Bike stehenlassen.

Immer das gleiche

Immer erfinden wir das Rad neu. Ist Deutschland das erste Land wo diese Dinger eingeführt werden? Nein. Aber überall waren die Probleme gleich. Weil eben auch die Leute meist überall gleich sind. Wir hätten ja mal lernen können im Vorfeld, hätten somit viel Diskussion die jetzt mal wieder läuft uns ersparen und den Bedenkenträgern Wind aus den Flügeln nehmen können. Manchmal fragt man sich - ist es Dummheit, Ignoranz oder einfach politisch nur gewollt, denn so hat man ein Thema, um von unangenehmen abzulenken?

Das Herumstümpern sollte ein Ende haben!

So wie man Herrn Scheuer kennt, hat er sich in anderen Ländern sicherlich gründlich informiert, bevor er die e-Roller in sein hervorragendes Verkehrskonzept für die Zukunft integriert hat ... Achtung: Satire!
Man fragt sich, wie lange das wichtige Resort Infrastruktur noch in den Händen der regionalen Folklore-Partei CSU bleiben wird. Nach 10 Jahren Herumstümpern (Ramsauer, Dobrindt, Scheuer) wäre es an der Zeit, dass sich ernst zu nehmende Personen mit diesem Thema beschäftigen.

@ Sisyphos3 (12:37): die meisten Rollerfahrer halten sich dran

hi Sisyphos3

12:11 von Friedrich Spee
och am besten sind die gefaehrte auf dem fahrradweg aufgehoben.

korrekt! Sehe ich ebenfalls so.

und die halten sich dran ?

Die meisten halten sich dran, was ich bislang beobachte.

Dann zu diesem Punkt:

ähnlich wie die Radfahrer ?

nicht alle Radfahrer verstoßen gegen die Regeln. Bitte hören Sie auf mit solchen Verallgemeinerungen. Uebrigens: ich habe mein bischeriges Fahrrad aus dem Verkehr gezogen weil es - meiner Meinung nach - wohl nicht mehr sicher ist:

1. die Halterung mit dem roten Rueckreflektor ist auf Grund von Alterserscheinung (ist aus Plastik) bruechig geworden und der Reflektor ist abgefallen.
2. vorne lösen sich am Scheinwerfer schon Kabel weil die Kabel einfach alt sind.
3. außerdem ist es schon ziemlich verschrammt von diversen Ritten ueber Feld/Wald/Wiese. Und damit kein sehr ansehnlicher Anblick mehr.

Die Kritik an Scheuer dürfte wohl

damit begründet sein, dass er aus Bayern ist und Mitglied der CSU, denn sonst müsste sich diese Kritik auch auf die Grünen ausweiten. Aber wenn es um Rücksichtslosigkeit im Verkehr, besonders in Fußgängerzonen geht, wäre wohl die Kritik vor allem an den Fahrradfahrern angebracht.

Wie wäre es mit wiederaufladbaren Akkus fuer die Roller??

Ach ja und was ich mir auch noch wuenschen wuerde in Sachen E-Roller: wiederaufladbare Akkus. Denn es hieß mal, dass diese Akkus von diesen E-Rollern angeblich keine lange Lebensdauer hätten.

Das könnte man doch mit wiederaufladbaren Akkus ändern. Und könnte man solche wiederaufladbaren Akkus an die normale Stromsteckdose machen zum Wiederaufladen (genauso wie bei den E-Bikes)??

Am 05. August 2019 um 13:06 von cyberacquirer

"Man fragt sich, wie lange das wichtige Resort Infrastruktur noch in den Händen der regionalen Folklore-Partei CSU bleiben wird. Nach 10 Jahren Herumstümpern (Ramsauer, Dobrindt, Scheuer) wäre es an der Zeit, dass sich ernst zu nehmende Personen mit diesem Thema beschäftigen."

Vor allem Grüne und SPD, nehme ich an, die überall hervorragende Konzepte haben. Bei der SPD ist die Kompetenz ja erwiesen, wie man an den Streckenstilllegungen bei der Bahn unter Ministern dieser Partei gesehen hat. Ach ja, was fährt Hofreiter, wenn er zuhause ist, obwohl dort eine hervorragende Nahverkehrs-Infrastruktur besteht? ... natürlich ein Auto mit Verbrennungsmotor. Ja, unsere Grünen sind schon von besonderer Güte!

@ Sisyphos3 (12:37): ich ueberlege mir ein Pedelec anzuschaffen

@ Sisyphos3

Daher ueberlege ich mir schon, ob ich mir die nächsten ein oder zwei Jahre ein Pedelec anschaffe. Und mein bisheriges Fahrrad steht noch in unserer Garage rum, weil ich noch nicht weiss, wo und wie ich es ordnungsgemäß entsorgen kann. Darf man sowas beim Wertstoffhof entsorgen oder wie ist dass??

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