Ihre Meinung zu: Sprachassistent: Google stoppt Auswertung - vorerst

1. August 2019 - 17:26 Uhr

Google lässt Mitschnitte seiner Sprachassistenten nicht mehr von Menschen auswerten - zumindest drei Monate lang. Die Hamburger Datenschutzbehörde hat einen Stopp erwirkt. Sie warnt auch vor der Nutzung ähnlicher Angebote.

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Kommentare

///Caspar erklärte, er habe

///Caspar erklärte, er habe "erhebliche Zweifel" dass der Google Assistant die Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfülle. ///
.
Ob die irische Datenschutzbehörde das genauso sieht bleibt abzuwarten.

Jeder der sich

die Wanze selber ins Haus holt, ist auch selber Schuld, und Er/Sie bezahlt auch noch freiwillig dafür. Genau wie Fernsehen am Netz, aber jeder muss selber wissen was andere Menschen oder Firmen oder Staatliche Einrichtungen von Ihm wissen sollen.
Dann auch noch in den USA oder sonst wo auf der Welt, also nicht meckern, ist freiwillig gekauft und in der Wohnung aufgestellt.

Was die eigene Stimme verrät, ...

... ist derart viel und lässt sich nicht verheimlichen, dass jede Form der Stimmauswertung (auch bei Telefonkonferenzen) gesetzlich verboten gehört.
Hier im Bericht geht es nur um einen kleinen Aspekt. Die Auswertung der Persönlichkeit durch Computer ist viel schwerwiegender. So etwas findet bei Personalauswahlverfahren in ganz Deutschland bereits statt (Aufgabe: Senden Sie uns einen fünfminütigen Text, indem Sie etwas zu einem Thema Ihrer Wahl erzählen).
Die Einwilligungslösung der EU hilft da, und nicht nur da, nicht. Die Persönlichkeit von Menschen muss gesetzlich vor Aufdeckung durch Stimmauswertung geschützt sein.
Da wünsche ich mit mehr Berichte; was geht heute, in 5 Jahren wohl und wie wird das Individuum geschützt.

Was Wunder!

Erstaunlich ist, wie sehr man inzwischen viele Verbraucher vor sich selbst schützen muss. Wo ist die Skepsis gegenüber solcher Technik geblieben? Das hat nichts mit Technikfeindlichkeit zu tun, sondern mit der Hinterfragung des eigenen Konsumverhaltens. Die Industrie bietet nichts an, was nicht auch nachgefragt wird!
Von Amazon wird ja auch Werbung gemacht, in der man Opa „netterweise“ ungefragt eine Echo-Wanze in die Wohnung stellt...
Solange wir als Kunden nicht kritischer werden und nicht nur die Bequemlichkeit voran stellen, wird es leider weiterhin Produkte à la Sprachassistenten, Billigflüge, SUV's, Discountfleisch uvm. geben!
Das immer beliebter werdende Streaming funktioniert auch in beide Richtungen, der Anbieter weiß, wer, wann, was und wo sieht bzw. hört - das stört scheinbar auch niemanden.

Der digitalisierte Bürger ist schon Realität

Aus schockierend wenigen Spuren, die wir alle tlw. ungewollt im Netz hinterlassen, werden heute schon sehr genaue Profile erstellt . Von jedem.
Durch Auswertung von Sprachassistenten werden wir zusätzlich erpressbar.
Bleibt nur noch die Frage zu klären wer in naher Zukunft die Weltherrschaft übernehmen wird? Google, Apple, Amazon oder Facebook?
Die derzeitige Euphorie bzgl. KI (künstlicher Intelligenz) wird hoffentlich bald einer radikal kritischen Einstellung weichen.

KI und die Folgen

Tja, der Mensch hat im Laufe der Evolution durch die Einführung der Kleidung seine Körperbehaarung verloren. Was dies wohl nun für die Einführung der sogenannten künstlichen Intelligenz bedeutet... ?
das sind die ersten Anzeichen, wer sich solche Wanzen ins Haus holt, zu Lasten des eigenen Denkens.

ich habe kürzlich

schwer suchen müssen, nachdem mein kühlschrank den geist aufgegeben hat, aber nach langem suchen habe ich dann doch noch ein passendes gerät (maße, weil einbau) gefunden, das ausdrücklich KEINE smarten eigenschaften hat. ladet ihr hipster euch ruhig die bude mit wanzen voll, mir kommt's nicht ins haus!

@Wenigfahrer 17:51

"Jeder der sich

die Wanze selber ins Haus holt, ist auch selber Schuld.

Sehr richtig, aber wer diese Person besucht wird auch abgeschöpft. Ohne das er es weiss, will oder dafür bezahlt hat.
Wenn ich eine Bekannte besuche werd ich sehr schweigsam.Sie hat so eine Wanze und denkt nichtmal dadrüber nach das alles was Sie sagt abgegriffen wird.Und jeder Ihrer Besucher auch.

Das ist das widerliche. Ich muss so eine Wanze garnicht selber haben. Ich werde mitabgehöhrt sobald ich in der Reichweite dieses orwelschen Alptraum komme.

Warum die Aufregung?

Diese Produkte benötigen die manuelle Qualifizierung von Audiomaterial das noch nicht automatisiert Übersetzt werden kann oder noch nicht sicher genug erkannt wird.
Das ist nur mithilfe von Menschen möglich und es erfordert die Aufzeichnung.
Das dieses Material nach aussen gelangt ist dann nur normal. Menschen sind nie perfekt. Insbesondere wenn kaum einer (Also der Kunde) für die Entwicklung solch komplexer Systeme zahlen will. Hat alles seinen Preis. Und aus genau diesem Grund kommt mir sowas nicht ins Haus.

@ TS Sprecher24, um 20:03

Die Wanzen überflüssigen das Denken? Da habe ich gedacht, ich kommentiere und antworte Ihnen mal, denke angestrengt (der Kopf juckt nicht, trotz Behaarung) und bin auch sonst nicht abgelenkt von anderen Körperfunktionen - aber es hat nicht geklappt.
Es liegt nicht an den Wanzen, nicht an aufgelöster Denksubstanz, es ist schlicht das Hausrecht des Kanals, das sich sehr eng gemacht hat.
Falls Sie das zu lesen kriegen, brauche ich erstmal nicht zu rufen: Oh künstliche Intelligenz, wärst du bloß schon da!

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