Kommentare

Zusammenleben wie eine Familie ...

... "Ich hatte immer Sorgen, ich war alleine. Ich hatte immer Angst, dass meine Familie nicht nach Deutschland nachkommt", sagt Alhussein. "Meine Tochter hat immer gesagt: 'Baba, warum leben wir nicht zusammen so wie alle Familien?'."
.
Statt seine Tochter alleine aufwachsen zu lassen hätte Alhussein jederzeit in die Türkei reisen können und dort mit seiner Familie leben können. In der Türkei wäre er sicher gewesen vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat. Und er wäre auch näher an seinem Heimatland gewesen, was für eine Zeit nach dem Krieg durchaus von Vorteil hätte sein können.
.

falsch und grün

Flugticket bei Maas abholen und ab nach Hause - das Land wieder aufbauen.
Nicht herholen, hinbringen, das wäre gut für Dtl.

Es beeindruckt

mich immer wieder, wenn ich lese, dass Männer ihre Frauen und Kinder im Krieg alleine lassen, um sich erstmal selbst in Sicherheit zu bringen.

Menschen sind Menschen

Es ist nun mal so, dass wir Menschen unsere Argumentation nach dem ausrichten, was wir damit erreichen wollen. Und diese Ziele haben sich im Laufe unserer Entwicklung zum Erwachsenen gebildet.

Kein AfDler wird abstreiten, dass es grundsätzlich ein positives Ziel ist, Familien zusammen zu führen, schon wegen der Entwicklung der Kinder. Aber die Rechten unterscheiden da zwischen Biodeutschen und Menschen, die sich woanders entwickelt haben. Das ist zwar noch kein Rassismus, aber es wird grundsätzlich angenommen, dass Deutsche für Deutsche geeigneter sind.

Ich bezweifle dies. Von den Anlagen her sind alle Menschen gleich, nur entwickeln sich nicht alle Anlagen. Es gibt überall solche, die lieber allein leben, bei den Arabern und bei uns. Das liegt auch daran, ob der Drang zum Leben mit der Familie positiv gefördert wurde. Da sind mir zugereiste, heile, komplette Familien lieber als Deutsche Patriarchen, die alles gern so fortführen wollen wie sie es kennen gelernt haben.

Familiennachzug?

Sehr gerne aber bitte den Lebensunterhalt für die Nachzügler auf eigene Kosten bestreiten und nicht alles auf unsere Kosten...

Am 01. August 2019 um 12:20 von Brunswick

... mich auch aber man plant ja, die Familie dann nachfliegen zu lassen...

Und zum Teil scheint die Rechnung ja auch aufzugehen.

@ 12:09 von geselliger misa...

Weshalb unterstellen Sie, dass Herr Alhussein etwas zu verlieren hatte, auch seine Familie, wenn er seine Arbeit bei uns aufgegeben hätte? Was darf ich Ihnen dafür unterstellen? Ach, ich verzichte!!!

um 12:09 von geselliger misa...

"Statt seine Tochter alleine aufwachsen zu lassen hätte Alhussein jederzeit in die Türkei reisen können und dort mit seiner Familie leben können."

Leben in der Türkei! Da wäre Ihre Definition des Wortes "Leben" doch mal zu klären! Für die Kinder in der Türkei besteht nicht die Möglichkeit, in die Schule zu gehen! Alleine das ist schon ein KO-Kriterium! Was glauben Sie wohl, wird aus jungen Menschen, die in der Entwicklungsphase keine Chance auf Bildung haben? Es produziert nur noch mehr Fluchtgründe.

Sicherheit alleine mag sicher ein Grund sein, aus Syrien in die Türkei zu fliehen! Aber auf die Dauer gesehen, können Sie nicht erwarten, dass Menschen sich über Jahre in schlecht organisierten Lagern nach der Grenze einrichten und zusehen müssen, wie aus ihren Kindern junge Erwachsene werden, die weder lesen noch schreiben können.

@ Brunswick 12:20

100% Zustimmung!

@ 12:15 von claudius19

ich finde, die Regierung macht das schon richtig, im Sinne von "gut für Deutschland". Auch die Flüchtlingspolitik ist umsichtig und klug. Allerdings sitzen die Grünen nicht in der Regierung.

Die falsche Tränendrüse

Es mag ja sein, dass auf dem Weg des Familiennachzugs keine 230.000 pro Jahr einreisen um auf unbestimmte Zeit ihr Dasein zu fristen. Dennoch sind es viele Tausende, die nicht einem geregelten Erwerb nachgehen müssen und für den Unterhalt der gesamten Familie selbst sorgen, sondern hier leben können, ohne einen Beitrag zur Allgemeinheit zu leisten.

Die Person hätte auch in die Türkei gehen können, um die Familie zusammenzuführen.
Aber stattdessen lebt der erwachsene Mann und Familienvater im jungen, kräftigen Alter in D, während die Familie in den Jahren des Wartens in der Türkei bleibt. Müsste das nicht andersrum sein?
Nach dem Motto: Frauen und Kinder zuerst?

Aber natürlich wird stattdessen die Schicksalskarte gespielt und kräftig auf die Tränendrüse gedrückt.
Inzwischen weiß man um die Phrasen, die man verwenden muss, um mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Gesamtzahl nicht übersehen

Mag sein, dass der Nachzug in der Gruppe derer mit eingeschränktem Schutz im vereinbarten Rahmen bleibt. Aber der Vollständigkeit halber sollte man die Gesamtzahl im Auge behalten. Es sind ja nicht nur die Familennachzügler, sondern der Standardmigrantenstrom hält ja mit ca. 140.000/Jahr zusätzlich an.

Herr Baumann nennt 100.000, hier müsste man genauer schauen wer sich alles dahinter verbirgt. Aber auch wenn wir nur die 28.000 im Jahr zugrunde legen, sind dies schon viel.

Bei allen Bemühungen, sollte man aber nicht vergessen, dass die erfolgreichste Familienzusammenführung im Grunde die ist, eine Familie wieder in ihrem befriedeten Heimatland zusammenzuführen.

Noch immer Krieg in Syrien?

Russland hat meines Wissens nach den Krieg für beendet erklärt. Deutsche Medien haben schon immer sehr wenig darüber berichtet. Verglichen mit den Golfkriegen zB quasi "gegen null". Es wäre ja mal eine gute Sache über den tatsächlichen aktuellen Zustand in den verschiedenen Teilen Syriens zu berichten. Im Großteil leben die Menschen ganz normal und in Frieden. Da stellt sich nämlich die Frage, weshalb wir hier in Deutschland Familien aus Syrien zusammenführen müssen!

@ Brunswick, um 12:20

Haben Sie es lieber, wenn diese Männer zunächst ihre jugendlichen Söhne vorausschicken?
Da finde ich Forist "claudius19" klarer in seiner Äußerung: "Nicht herholen, hinbringen, das wäre gut für Dtl."
Ich ergänze: Nicht herlocken, nicht herbomben, überziehen wir nicht andere Länder mit Hunger und Krieg, machen wir keine Geschäfte mit Waffen und Diktatoren. Dann ersparen wir vielen Menschen ein solches Schiksal.

Man moege bitte aufhoeren.....

.....von "Fluechtlingen" zu reden.

Fluechtlinge waren es, bis sie in einem Nachbarland ohne Krieg waren.

Mit der naechsten ueberquerten Grenze waren es ganz einfach Migranten aus primaer wirtschaftlichen Gruenden kommen.

Denen das Leben in der Tuerkei und anderen Laendern zu karg war.

Und die wohl ahnen, das in ihren Heimatlaendern nicht so schhnell das Paradies ausbrechen wird.

Ich sehe dies her eher als Vollzug des UN Migrationspaktes in D.

Mit dem klaren Streben danach, derlei Zuwanderung auch in anderen europaeischen Laendern durchzufuehren.

Meine Güte,

ist das hier ö-r Journalismus oder die Hauspostille der SPD und der Linken?

Verständnisfrage?

>>"Deutschland - das sei Warten, Warten, Warten, sagt Faisal Alhussein. Im Jahr 2015 ist er aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Alhussein bekam subsidiären, also eingeschränkten Schutz. Seine Familie aber - seine Frau und die drei Kinder - schafften es danach nur bis in die Türkei. Dort warteten sie darauf, zu ihm nachziehen zu dürfen. Und er wartete in Berlin. Mehr als drei Jahre lang."<<

Verständnisfrage? Warum ist Herr Alhussein nicht zu seiner Familie in die Türkei gefahren? Die Türkei ist befriedet, die kulturellen Unterschiede sind nicht so groß wie in Deutschland und ich persönlich hätte nicht drei Jahre meine Familie dort gelassen? Kann mir jemand mal einen plausiblen Grund nennen, warum gerade Deutschland einen Familiennachzug in diesem Fall gestattet hat?

12:23von Graf von Gülle

Für viele ist doch gerade der Kampf ums Dasein, den viele Migranten auf andere abwälzen wollen, der Motor ihrer Reise gewesen.

Es tut mir leid aber ich bin FUER Nachzug!!

Es tut mir leid aber ich bin gewaltig anderer Meinung als viele dieser rechten Foristen hier. Denn ich bin sehr wohl fuer Familiennachzug und diese Verschleppung des Familiennachzugs:

https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-familiennachzug-107.html

Deutschland - das sei Warten, Warten, Warten, sagt Faisal Alhussein. Im Jahr 2015 ist er aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Alhussein bekam subsidiären, also eingeschränkten Schutz. Seine Familie aber - seine Frau und die drei Kinder - schafften es danach nur bis in die Türkei. Dort warteten sie darauf, zu ihm nachziehen zu dürfen. Und er wartete in Berlin. Mehr als drei Jahre lang.

geht gar nicht!! Es muss möglich werden, die Familien nachzuholen:

"Ich hatte immer Sorgen, ich war alleine. Ich hatte immer Angst, dass meine Familie nicht nach Deutschland nachkommt", sagt Alhussein. "Meine Tochter hat immer gesagt: 'Baba, warum leben wir nicht zusammen so wie alle Familien?'."

Käseglocke Deutschland

Es gibt in Syrien nur noch ein regional beschränktes Gebiet wo Kampfhandlungen stattfinden. Die Binnenflüchtlinge sind schon seit einiger Zeit zurückgekehrt. Die Denkmäler und historischen Bauwerke die vom IS verwüstet wurden werden mittlerweile wieder restauriert so gut es geht. Andere Länder, darunter Russland und Schweden schieben schon seit so zwei Jahren nach Syrien ab und Syrien muss aufgebaut werden. Wäre es da nicht so langsam mal an der Zeit das Thema Aysl in Bezug auf Syrer zu überdenken und dies erst recht beim Thema Familiennachzug?

@ Allrightcom

Laut ihrer Einschätzung dürfte es demnach keine Parallelgesellschaften geben , keine Familienclans ( "Deutsche Patriarchen "? ) und auch keine Stadtviertel die nahezu komplett in geschlossener Gesellschaft mit eigenen Regeln leben .
Schon der Familiennachzug der regulär Asylberechtigten hat diese Entwicklung ungemein gefördert und erschwert dann auch die Rückführung wenn der Asylgrund entfällt.
Die Entwicklungen der letzten 30 Jahre sollten uns eine Warnung sein .

@12:09 von geselliger misa...

das gute alte Sankt-Florians-Prinzip (nimby).

Unvorstellbar

Ich stelle mir gerade vor mein Großvater hätte seine Familie damals einfach in Pommern gelassen, wäre allein geflüchtet und hätte anschließend gewartet.

Diese Fluechtlinge haben ein Einbuergerungsrecht!

Denn diese Fluechtlinge haben ein Einbuergerungsrecht (Genfer Fluechtlingskonvention Artikel 34)!!

https://tinyurl.com/ydd7c983
unhcr.org: Genfer Fluechtlingskonvention

Artikel 34
Einbürgerung
Die vertragschließenden Staaten werden so weit wie möglich die Eingliederung und Einbürgerung der Flüchtlinge erleichtern. Sie werden insbesondere bestrebt sein,
Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen und die Kosten dieses Verfahrens so weit wie
möglich herabzusetzen.

Zusätzlich möge die Bundesregierung in der Genfer Konvention auch die Artikel 31, 32 und 33 studieren!!

Familienzusammenführung

Wenn diese Leute ihre Familie in der Heimat zurück lassen kann es so gefährlich da ja nicht sein. Daher wäre es ja mehr als logisch wenn die Familien in den Heimatländern zusammen geführt werden.

Aus dem Grund schließe ich mich Ulla Jelpke an

Aus ddem Grund schließe ich mich Ulla Jelpke und den Gruenen an:

https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-familiennachzug-107.html

Die Zahlen beim Familiennachzug sind eh das eine. Die menschlichen Schicksale das andere. Ulla Jelpke von der Linkspartei fordert deshalb, dass alle Menschen mit eingeschränktem Schutz ihre Familie nachholen dürfen. 1000 Nachzügler pro Monat, das sei ein "Armutszeugnis". "Wenn man sich das nochmal ausrechnet, was das für die Betroffenen bedeutet, dann heißt das für viele Menschen immer noch: Jahre warten", so Jelpke. "Und das finde ich unzumutbar." Die Regelung stehe in keinem Verhältnis zum Grundgesetz und zum Recht auf Familienleben.

Fuer diese Obergrenze gibt es keine Rechtsgrunlage auf der so ein Gesetz basieren kann, nicht mal in unserem Grundgesetz und vom EU-Recht gar nicht erst zu reden und auch nicht im internationalen Recht und ebenso wenig im Völkerrecht! Daher gehört diese Obergrenze in den Muell!!

Familien vereinen!

Die Familie nachkommen zu lassen, das kann man machen. Vorausgesetzt der hier lebende kann die Nachzügler ernähren und hat eine Wohnung wo alle unter kommen.
Was mir nicht in den Kopf geht ist, warum flüchteten überwiegend Männer aus den Kriegsgebieten und ließen ihre Frauen und Kinder in der Heimat? Umgekehrt würde ich das verstehen, ob es an der anderen Kultur liegt?

Verzerrte Wahrnehmung

"Möglich wurde es durch das neue Gesetz der Großen Koalition."

... ich glaube dieser Satz fasst ganz gut die verzerrte Wahrnehmung über den Sachverhalt zusammen. Und ganz ehrlich: ... Ich hätte mir hier deutlichere Kritik gewünscht!

Warum? ... Dieses Gesetzt stand am Ende einer über zwei Jahre andauernden Phase in der man geduldeten Flüchtlingen generell und in meinen Augen verfassungswiedrig den Nachzug der Familienangehörigen verwehrte. Um den Ärger über diesen Sachverhalt zu verstehen muß man wissen, daß in Deutschland Kriegsflüchlinge lediglich eine Duldung ausgesprochen bekommen und somit Frauen und Kinder durch das Moratorium quasi gezwungen waren in Kriegsgebieten oder Flüchltingslagern auszuharren. Dies und auch das Geschacher um die nun geltende Quote emfand ich damals wie heute als beschämend für unser Land! Und um das nochmal laut zu sagen: ... Auch das kann Menschen von hiesiger Politik entfernen! Ich auf jeden Fall tuhe mich seid dem sehr schwer mit Wahlen!

Bedingungen

1. Familienzusammenführung, wenn verbindlich und nachweislich, dass die Unterhaltskosten selbst getragen werden können.
2. Nach Kriegsende eine freiwillige Rückkehr in die Heimat.

12:20 von Brunswick

Dies kann allerdings der größte Teil der Bevölkerung nicht nachvollziehen.

Nicht Sinnvoll

In Libanon und Jordanien versucht man derweil die Syrer in die Heimat zurückzuführen.

Wieso werden die Familien hierher geholt, wenn eine Zusammenführung in der Türkei stattfinden kann? Somit wäre eine Rückkehr nach Syrien viel einfacher.

@um 12:23 von Graf von Gülle

Sehr gerne aber bitte den Lebensunterhalt für die Nachzügler auf eigene Kosten bestreiten und nicht alles auf unsere Kosten...

Dass man den Nachweis erbringen muss für sich und die nachziehenden Familienangehörigen sorgen zu können wird ja hoffentlich in Deutschland eine Bedingung sein? Ist es doch für alle anderen die einen Drittstaatangehörigen nach Deutschland nachziehen wollen auch.

Grüsse aus der Schweiz

@Brunswick / 12:20

" dass Männer ihre Frauen und Kinder im Krieg alleine lassen, um sich erstmal selbst in Sicherheit zu bringen."

... sie hätten es also lieber wenn die Männer zusammen mit Ihren Kindern und Frauen im Mittelmehr ertrinken, nachdem sie ein mehrfaches an Geld an Schlepper und Banden gezahlt haben, die damit wahrscheinlich weitere kriminelle Dinge begehen oder damit den Krieg weiter anheizen! ... Das ist echte Logik! ... Aubacke mein Zahn! ... Ich fasse es nicht!

@Brunswick

"..dass Männer ihre Frauen und Kinder im Krieg alleine lassen"

Ich kann Ihnen aus Erfahrung und Büchern mitteilen, dass in der arabischen Kultur die Männer deutlich mehr Freiheiten genießen und sogar von den Eltern bevorzugt werden.

Siehe Schwimmbäder, viele männliche Flüchtlinge aber keine weiblichen Flüchtlinge.

Na ja

Mal wieder Schöngerechne nur die Flüchtlinge und die Wirtschaftsmigranten ,100 000 fallen weg bei dieser Zählung? Verarschen kann ich mich selber dazu brauche ich keine Politiker mit ihren Medien .Die Zahl bitte komplett ist ja bekannt ?

@Graf von Gülle

"Sehr gerne aber bitte den Lebensunterhalt für die Nachzügler auf eigene Kosten bestreiten und nicht alles auf unsere Kosten..."

Eine entsprechende Regelung gab es frueher mal.

Sie wurde jedoch ausgesetzt.

Weiterhin findet eine ernst gemeinte Diskussion ueber den Nachzug von weiteren Partnern aus polygamen Beziehungen statt.

Die Ganze Sache kostet....
Aber ein jeder weiss :
Migration lohnt sich fuer die aufnehmende Gesellschaft.
Selbst wenn sie kaum Regeln unterliegt....

@Claudius19

Dann müssten aber erst einmal die Sanktionen des Westens gegen Syrien aufgehoben werden,die verhindern, dass das Land wieder auf die Beine kommt. Ein völkerrechtswidriger Wirtschaftskrieg, wie er mittlerweile zur Politik des Wertewestens gehört.

In Gefahr?

"Es sind die Botschaften im Ausland, bei denen Angehörige ihre Anträge stellen."

Die Familien befinden sich somit gar nicht in unmittelbare Gefahr durch Krieg etc. Sondern befinden sich in sichere Drittsatten wie Türkei oder Libanon, sogar Griechenland. Das ist nicht im Sinne der Genfer Konvention.

so wie alle Familien?

Leider falsch! Ich als deutscher Staatsbürger dürfte mit meiner japanische Ehefrau nicht ohne Weiteres in Deutschland zusammenleben. Damit ein Ehepartner eines Deutschen ein dauerhaftes Visum bekommt, muss dieser mindestens ein Deutsch A1 Zertifikat vorlegen können. Was in Tokyo noch locker geht, sieht vielleicht in einer brasilianischen Kleinstadt komplett anders aus. Ich denke, es gibt viele deutsche Staatsbürger, die ihren Ehepartner deswegen für Jahre nicht bei sich haben können!
Merkwürdiger Weise gilt das nicht für Ehepartner von anderen EU-Bürgern, Ausländern mit Arbeitsvisum und irgendwie auch nicht für bestimmte Flüchtlinge.
Eine unglaubliche Inländerdiskriminierung, die aber keinen interessiert

@Claudius19

"falsch und grün
Flugticket bei Maas abholen und ab nach Hause - das Land wieder aufbauen.
Nicht herholen, hinbringen, das wäre gut für Dtl."

... es ist falsch! ... Aber nicht Grün! ... Sondern Blau-Weiß karriert! ... Schwarz! ... Eignetlich schon ein bischen Braun! ...

Und ich mache Ihnen einen Vorschlag! Ich zahle Ihnen gern einen Urlaub in Syrien um einen Rückkehrer zu begleiten. Damit Sie dann mit eigenen Augen sehen wie supper das dort gerade läuft mit dem Wiederaufbau. Und vielleicht haben Sie ja Glück und begleiten keinen Rückkehrer der auf den Lister des Assad-Regimes steht. So daß Sie sich nicht mit ansehen müssen was dort mit solchen Menschen passiert.

@ Graf von Gülle

Dann setzen Sie sich doch für einen uneingeschränkten Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt ein. Sonst bleibt die Forderung hohl.

Wie hoch sind die Kosten?

Es wäre schön, in dem Artikel auch zu lesen, wie hoch die direkten und indirekten Kosten aktuell und in Zukunft sind und sein werden und wer das bezahlt (Bund, Länder, Kommunen, letztlich der Steuerzahler). Dass es menschlich schön sei, die Familie zusammen zu haben, ist verständlich, nur wenn das das Entscheidungskriterium eines Politikers ist, ist das doch ein erbärmliches Zeugnis für den Sachverstand. Letztlich benötigt jeder Neubürger Wohnraum, was die Mieten in die Höhe treibt. Und wie sieht es mit der Qualifikation jeder Nachzügler aus? Handwerker mit einem der deutschen Ausbildung vergleichbarem Niveau und somit sofort in der Lage, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen? Oder ohne Ausbildung und somit lebenslang auf Unterstützung angewiesen? Fragen, bei denen ich erwarte, dass die Tagesschau da konkret bei Politikern nachfragt, und das immer wieder. Das ist auch Aufgabe des beitragsfinanzierten Journalismus!

@Graf von Gülle / 12:23

"Sehr gerne aber bitte den Lebensunterhalt für die Nachzügler auf eigene Kosten bestreiten und nicht alles auf unsere Kosten..."

... Es geht hier in erster Linie um eine humane Geste! ... Wissen Sie was das ist - Menschlichkeit? ... Auch so ich vergaß, vermutlich denken Sie auch in nationaler Menschlichkeit!

01. August 2019 um 12:09 von geselliger misa...

 hatte immer Sorgen, ich war alleine. Ich hatte immer Angst, dass meine Familie nicht nach Deutschland nachkommt", sagt Alhussein. "Meine Tochter hat immer gesagt: 'Baba, warum leben wir nicht zusammen so wie alle Familien?'."
.
Statt seine Tochter alleine aufwachsen zu lassen hätte Alhussein jederzeit in die Türkei reisen können und dort mit seiner Familie leben können. In der Türkei wäre er sicher gewesen vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat. Und er wäre auch näher an seinem Heimatland gewesen, was für eine Zeit nach dem Krieg durchaus von Vorteil hätte sein können.

RE richtig und dazu Leute die auf Mitleid reisen sind mit Vorsicht zu genießen da dadurch die Tatsachen verzerrt werden .Mitleid und falsche Moral sind aber heute bei vielen und Medien gang und gebe .Fakten und Tatsachen sollten in Vordergrund und Scheinheiligkeit nach hinten gerückt werden .

@Graf von Gülle 12:23

Solange wir uns einen Spitzensteuersatz von 42% leisten können, solange wir uns massenhaft Subventionen für Landwirtschaft leisten können und hinterher auch noch die Kosten für die wortwörtliche Sch... die die auf ihren Kram kippen tragen können, solange wir Banken retten und die Gewinne der DB an Manager und andere Privatleute austeilen, während wir die Verluste vergesellschaften, solange wir es uns leisten können, Amazon, fb und co. unbesteuert zu lassen, solange einige Konservative ernsthaft darüber diskutieren den Wehretat so aufzubauen, dass es der drittgrößte der Welt ist, solange wir offensichtlich die Reichen immer reicher machen können.
So lange bestehe ich darauf, dass Familien Familien sein dürfen.

Na ja

Die wirklichen Zahlen bitte ohne Bereinigung von nach 3 Jahren Asylversuche und dann Duldung da werden die Fam zusammenführungen nicht mehr gerechnet .Also wie Üblich schöne Darstellung wo an der Realität vorbeigerechnet wird .

Also mich beeindruckt hier

Nur eins:
Die ganzen unbetroffenen Sofapantoffeln, die im sicheren Deutschland sitzen, das Problem überhaupt nicht begreifen können, aber anderen Vorschreiben wollen was Sie doch bitte zu tun hätten, mit dem einzigen Ziel nicht die Sache zu diskutieren sondern ein Grund zu finden damit bloß nicht noch ein nicht "Biodeutscher" (was man auch immer darunter versteht) nach Deutschland kommt.

Dabei geht es in Wahrheit nur um Missgunst.

Sehr durchsichtig das Ganze und irgendwie beschämend.

ach so

und das geht in der Türkei nicht? Was ist das für ein Vater?

@ claudius19

"Land wiederaufbauen" mitten im Krieg? Ihre Einstellung haben Sie damit geklärt. Hilfreich ist der Rat leider gar nicht.

@Demokratieschue / 12:43

"Es tut mir leid ... "

... warum eigentlich müssen Sie sich dafür entschuldigen, daß Sie FÜR einen Nachzug sind?

12:21 von Allrightcom

"Aber die Rechten unterscheiden da zwischen Biodeutschen und Menschen, die sich woanders entwickelt haben. Das ist zwar noch kein Rassismus"

In meinen Augen ist genau das Rassismus.
Aber das war ja nicht Ihr Hauptpunkt.

"aber es wird grundsätzlich angenommen, dass Deutsche für Deutsche geeigneter sind.

Ich bezweifle dies. Von den Anlagen her sind alle Menschen gleich, nur entwickeln sich nicht alle Anlagen."

Ja, alle Menschen dieser Erde kommen aus demselben Stall.
Das ist ein Lernprozess, das kann man vielleicht nicht von heute auf morgen verstehen und akzeptieren.
Aber lernen und verstehen und am Ende akzeptieren müssen wir es, weil wir diese Wahrheit nicht aus der Welt schaffen können.

"Da sind mir zugereiste, heile, komplette Familien lieber als Deutsche Patriarchen, die alles gern so fortführen wollen wie sie es kennen gelernt haben."

Vor allem, seit sich viele "Biodeutsche" als hässliche Deutsche entpuppen, die Kriminalität verehren und zunehmend ausführen.

Es sollte klare Verpflichtungen geben

für die eintreffenden Flüchtlinge und Migranten. Ein Sprachnachweis der Deutschen Sprache nach 2 Jahren wäre hilfreich. Viele der Neuankömmlinge leben in ihrer Parallelgesellschaft, lehnen die Werte der deutschen Gesellschaft rundherum ab, nehmen aber alle Annehmlichkeiten, die sich bieten.
Deutschland und die andere Staaten müssen in den Ursprungsländern helfen, dürfen nicht die korrupten Regierungen unterstützen.
Alle, die gern möchten, nach Deutschland holen, ist keine Variante. Schon jetzt ist eine große Wohnungsknappheit zu verzeichnen. Der andere Punkt sollte sein, dass nur der seine Angehörigen nachholen darf, der für deren Unterhalt aufkommen kann. So ist das international üblich. Im jetzigen Zustand ist Deutschland für alle Migranten, Armuts- und Wirtshaftsflüchtlinge ein lohnendes Ziel, ein Land der Vollversorgung.
Leider wird für die eigene Bevölkerung nicht so viel getan, verfallen die Schulen, Rentner müssen sich bei den Tafeln verpflegen. Armes reiches Deutschland.

"Der Familiennachzug von

"Der Familiennachzug von Flüchtlingen war eines der großen Streitthemen zwischen Union und SPD. Die Koalition hätte daran scheitern können, so schien es. Ein Jahr nach Einführung der Regelung ziehen die Parteien ein positives Fazit. "
-
Das ist schön, und welches Fazit zieht der Wähler ?

@physics31415

"Sehr durchsichtig das Ganze und irgendwie beschämend."

... da kann ich nur beipflichten!

Jedesmal wieder aufs Neue unfassbar wie weit doch der Horizont mancher Menschen in diesem Land reicht.

13:18 von jiha

Danke für Ihren Kommentar! Ich stimme Ihnen vollständig zu.

12:50 von Pinus

"Unvorstellbar
Ich stelle mir gerade vor mein Großvater hätte seine Familie damals einfach in Pommern gelassen, wäre allein geflüchtet und hätte anschließend gewartet."

Das ist doch normal in Unrechtstaaten.
Mein Vater ist auch erst alleine geflüchtet - sogar auf Anraten meiner Mutter -, und die Restfamilie hat gewartet, bis der Nachzug möglich wurde, durch eine veränderte un passende Situation.

Frauen können auch den Laden alleine schmeißen, und in unserem Fall souverän und wohl besser, als es mein Vater gekonnt hätte.

@MR-Troc / 12:56

"Familien vereinen!

Die Familie nachkommen zu lassen, das kann man machen. Vorausgesetzt der hier lebende kann die Nachzügler ernähren und hat eine Wohnung wo alle unter kommen."

... siehste wieder! ... Wenn man nichts über die Hintergründe und gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Familiennachzug weiß, sollte man sich vielleicht einfach erstmal raushalten und sich informieren, bevor man einfach Dinge in den Raum stellt und damit die Stimmung mit falschen Behauptungen ins Absurde treibt!

... und schon versammeln sich

... und schon versammeln sich hier all die, die wissen, dass Familienzusammenführung gefälligst in der Türkei stattzufinden hat (ohne Kenntnis der Verfolgungssituation im Einzelfall), wer alles sofort in den Flieger gesetzt werden soll, um "die Heimat" wieder aufzubauen (ohne Wissen darum, welche Gefahren für Leib und Leben individuell drohen), und mit dem ständigen Verweis "nicht auf unsre Kosten" (aber wehe man fordert eine Lockerung des Arbeitsverbotes): das alles ist in meinen Augen nichts anderes als verkappte Flüchtlingsfeindlichkeit und ignorant gegenüber unseren rechtlichen Grundlagen von Asyl, Schutz nach Genfer Konvention und grundgesetzlichem Schutz der Familie.

12:56 von MR.Troc

"Was mir nicht in den Kopf geht ist, warum flüchteten überwiegend Männer aus den Kriegsgebieten und ließen ihre Frauen und Kinder in der Heimat? Umgekehrt würde ich das verstehen, ob es an der anderen Kultur liegt?"

Die Ehemänner haben in dem Fall in der Regel Berufsausbildung, die eine ganze Familie ernähren kann.
Die Ehefrau mit einer großen Kinderzahl hat als Beruf dann wohl "Hausfrau", und die bezahlt keiner.
Darum muss der Mann vorausgehen.

@Tias / 13:20

"lso wie Üblich schöne Darstellung wo an der Realität vorbeigerechnet wird "

... na ich vermute eher, daß man Ihnen jede wahre Zahl geben könnte, die es nur gäbe - z.B. Ihr wahres Alter! ... Vielleicht würden Sie nicht mal dieses Glauben, weil es nicht dem entspricht, was Sie höhren wollen. ... Wahrer wird es für Sie dann aber wohl auch nicht, weil Sie ja eigentlich wissen, daß es gelogen ist! ...

Also im Grunde eine schwierige Aufgabe Sie zufrieden stellen zu wollen!

Die Tummelwiese

Wie man unschwer feststellen kann, ist das Thema eine Tummelwiese für unmenschliche und herzlose Faucher.
.
Wer selbst mal auf der Flucht war (ich ja "nur" aus der DDR in die BRD), der weiß, wie schmerzlich das ist, alles, Familienangehörige und Freunde, zurück zu lassen.
.
Wer Bilder von Idlib etc. sieht und hier liest, dass die Leute dort bleiben bzw. zurückkehren sollen und alles wieder aufbauen, der kann sich nur an den Kopf fassen.

13:21 von Schmeissfliege

"ach so
und das geht in der Türkei nicht? Was ist das für ein Vater?"

Das ist ein Vater, der seiner Familie ein sicheres Zuhause bieten möchte.
Der auf Leben und Tod sich auf den Weg gemacht hat, damit seine Familie ohne Lebensgefahr ihm folgen kann.

Neulich wurde in den Medien

berichtet, dass in einem Gambischen Dorf die Männer weg sind und Frauen und Kinder zurückgelassen wurden, ohne dass diese wissen, wo die Ehemänner und Väter abgeblieben sind. Man vermutet sie in Europa, vorzugsweise in D. In D deshalb, weil immer von bereits Ausgewanderten berichtet wurde, das jeder einreisen darf, wenn man nur Asyl sagt. Und in D bekommt man Geld , ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen, so die Aussage von den befragten Bewohnern.
Es besteht überwiegend kein Kontakt mehr zu Ehemännern und Vätern. Darüber sind sehr viele traurig und verzweifelt, da man selber nicht weg kann , weil man sich um die Familie kümmern muss, nämlich um die Kinder und Alten.

Bei solchen Berichten müssen doch auch unsere Politiker und Befürworter der grenzenlosen Migration von überwiegend jungen Männer ins Grübeln kommen, ob die aktuelle Flüchlingspolitik wirklich so human ist oder aber nIcht gar eher das Gegenteil ist.

@PatSchi

"Eine unglaubliche Inländerdiskriminierung, die aber keinen interessiert"

... Auf Grund dieser Behauptung möchte ich Sie bitten sich die von Ihnen zitierten Fälle noch mal genau anzusehen. Vieleicht erkennen Sie darüber auch die Gründe für die verschiedenen Regelungen. Mit Inländerdiskriminierung hat das eher weniger zu tun. Vielmehr ist auch das wieder behördliche Ausländerdiskrimierung!

@ Googol / 13:06

""Es sind die Botschaften im Ausland, bei denen Angehörige ihre Anträge stellen."

Die Familien befinden sich somit gar nicht in unmittelbare Gefahr durch Krieg etc. Sondern befinden sich in sichere Drittsatten wie Türkei oder Libanon, sogar Griechenland. Das ist nicht im Sinne der Genfer Konvention."

... andersrum wird ein Schuh draus! ... Viele der Familienangehörigen haben damit nicht mal ansatzweise überhaupt eine Chance haben am Familiennachzug teilzunehmen. Und daran beweißt sich die Absurdutät der damiligen Diskussion um Quoten und angeblich millionenfachen Zuzug. Man kann sowas wissen! Aber nur wenn man's überhaupt will! ... Die Genfer Konvention wird ganz woanders mit Füßen getreten!

Ach so ist das?

"Sondern befinden sich in sichere Drittsatten wie Türkei oder Libanon, sogar Griechenland. Das ist nicht im Sinne der Genfer Konvention." @Googol
.
In diesen "wunderbaren" Einrichtungen lebt man zusammengepfercht in Zelten, werden Frauen und Kinder missbraucht, müssen Kinder und Erwachsene für Hungerlöhne schuften und herrscht Gewalt. Es stimmt: Das ist nicht im Sinne der Genfer Konvention!

@sausevind

Bei der täglichen Zeitungslektüre kann ich ihre Aussagen überhaupt nicht bestätigen.
Wo sind die Integrationserfolge der zugereisten Familien ?
Wie lange hält unsere Gesellschaft und unser Sozialsystem diesen Bevölkerungszuzug aus ?
Haben Hinweise auf Parallelgeselschaften und Clanbildung etwas mit Rassismus zu tun , oder sind dies nicht eher reale Probleme die gerade durch den Familiennachzug mit entstanden sind ?
Denkt irgendjemand auch einmal daran das diese Menschen wieder in ihre Heimat zurück müssen wenn der Asylgrund wegfällt und wie dies dann durchführbar ist .
Das sind natürlich keine gern gehörten Fragen , aber auch keine rassistischen ........

Soweit, so gut

oder so schlecht. Denn die "Flüchtlinge" werden einen Deibel tun und zurückkehren. Vor allem die hunderttausenden junger Männer nicht, die hier Freiheiten genießen, die sie zu Hause nicht hätten. Und das ganze mit Bezahlung. Die wirklich Ehrenhaften, das sind die wenigen, die freiwilig nach Syrien zurückkehren und ihr Land wieder aufbauen. Den Rest -und das sind die allermeisten- will dort wahrscheinlich auch niemand gern haben. Und das gilt auch für die "Flüchtlinge" aus anderen arabischen Staaten, man erkennt es daran, wie schwer es ist, jene paar Leute heimzuführen, die man absolut nicht hierbehalten kann. Keine Papiere, keine Kooperation der heimatlichen Behörden, na, warum wohl? Und wenn jemand dann noch die Familiennachholung als Erfolg feiert, dann sieht es so aus, als ob man diese Leute aus gutem Grund dauerhaft hierbehalten will, weil das eigene Volk immer und immer weniger mitläuft.

@ 12:52 von Demokratieschue...

"Diese Fluechtlinge haben ein Einbuergerungsrecht!"
.
Naja, gut......
Lesen Sie den Atikel nochmal und versuchen ihn zu verstehen.......

@ 15:08 von Kritikunerwünscht

Volle Zustimmung, nur leider werden Sie mit dieser Meinung pauschal in die rechte Ecke gedrückt. Offensichtlich erkennen viele Foristen nicht oder (wollen es nicht erkennen) dass die Leistungsträger unserer Gesellschaft auch nur bedingt noch mehr belastbar sind und weitere Bezieher von Transferleistungen dann zu noch mehr Belastungen führen werden aufgrund steigender Sozialversicherungsbeiträge und Steuern. Denn irgendwie muss das ja alles bezahlt und gegenfinanziert werden.

Der vollkommen falsche Weg.

Wer erst einmal seine Familie nachgeholt hat wird sehr wahrscheinlich kein Interesse daran haben wieder in seine eigentliche Heimat zurück zu kehren.
Wir werden das irgendwann nicht mehr schaffen.

Familienzuzug

Es gibt eine ganz eine ganz einfache Antwort auf alle die Fragen Warum und Weshalb:

Deutschland ist das einzige Land, in dem man leistungslos Geld, eine Wohnung, Verpflegung, Sozialleistungen und ärztliche Betreuung erhält und asoziale Personen, die nicht bereit sind ihren Teil für die Solidargemeinschaft zu leisten, nutzen das rigoros aus.

Er kann nicht in die Türkei zurück?! Ist das die Türkei, mit der man EU-Beitrittsverhandlungen anstrebt?!?

ja der Nachzug

warum wird nichts mehr vom Asylantenvorzeigeland Schweden berichtet
weil es nicht ins Bild passt ?
bei uns diskutiert man ja über den Nachzug geduldeter
in Schweden ...
da haben nicht mal Leute mit subsidiärem Schutz das Recht zum Familiennachzug
und anerkannte Asylanten nur wenn sie das Geld aufbringen können
für die Unterstützung der Familie
und merke
wir kriegen nicht mal "normale" abgelehnte Asylanten ausser Landes
wie soll das bei Familien gehen

Alhussein bekam subsidiären, also eingeschränkten Schutz

also im Asylanten Musterland Schweden
wäre der Fall jetzt schon geklärt
bei Subsidärem Schutz wird gar nicht über Familiennachzug diskutiert
da gibt's das nicht

Genau meiner Meinung :-)

Ja wenn wir unseren Ehepartner aus nicht EU-Ländern zu uns einreisen lassen möchten, dann rappelt die Bürokratie enorm! Wir müssen sicherstellen, das die Krankenversicherung / der Lebensunterhalt bezahlt ist, das der Partner mindestens Deutschkenntnisse mit Level A1 nachweist!
Aber Menschen die hier als Flüchtlinge anerkannt wurden, deren Partner und Kinder in sicheren Drittstaaten untergekommen sind, das soll wesentlich einfacher funktionieren? Und die Mär die hier auch immer rumgeht, das Menschen deren Familien nachkommen sich dann besser Integrieren, das stimmt nicht, ganz im Gegenteil die bleiben dann eher in ihrem Milieu!! Die Menschen wandern direkt in die Sozialversicherungssystem ein, und kommen da nur schwer wieder raus!

Wenn die Menschlichkeit für alles herhalten muss

Kopfmensch
...... nomen est Omen,man kann sich aber auch irren. Wenn Sie so menschlich handeln , dann verraten Sie mir mal, wieviele Menschen Sie bei sich aufgenommen haben und dies auch indem Sie finanziell für die Flüchtlinge aufkommen.Sie verkennen nur eines. Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, desto mehr wird es Verteilungskämpfe geben,sei es in der Wirtschaft, dem Wohnen,der ärztlichen Vesorgung,überhaupt im normalen Leben. Von der Kriminalität reden wir da nicht.
Wenn Sie Kinder haben sollten, dann werden Ihre Kinder diese verfehlte Flüchtlingspolitik ausbaden müssen und wenn Sie noch nicht im Rentenalter sind, dann machen Sie sich schon damit vertraut, dass Ihre Rente nicht so üppig ausfallen wird, wie Sie sich das jetzt so denken mögen.Ich mache mir nur Sorgen um meine Enkelkinder, denn meine Kinder sind versorgt, weil sie im Staatsdienst stehen.

Man kann sich nur dann auf

Man kann sich nur dann auf die Schultern klopfen wenn die Familien, die in anerkannter Not sind, Schutz gefunden haben. Das ist nicht Frage der Zahlen. Eine andere Nachricht kommt von dem fürchterlichen Krieg im Jemen. Ich mag nicht daran denken, wie vielen Menschen dort nicht geholfen wird. Nicht vor Ort, und hier hinkommen werden sie im Leben nicht...

Glauben Sie wirklich jede

Glauben Sie wirklich jede Äußerung, die Migranten abgeben? Die Berichterstattung ist immer dieselbe. Fragen Sie einen Migranten hier in D oder einen, der z.B. gerade aus Libyen kommt. Es ist immer alles schlecht und es wird auf die Tränendrüse gedrückt. Das ist auch total normal, wenn man ein Ziel verfolgt?
Unbestritten, dass sich dieser Migrant was besseres wünscht oder dass es in Libyen zu Verfehlungen kommt. Aber es kann doch nicht sein, dass das verallgemeinert wird und deswegen alles unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden muss.
Asyl und/oder Familiennachzug ist eines der höchsten Güter, die Deutschland zu vergeben hat. Leider wird das gerade planlos mit der Gießkanne verteilt. Für Asyl und Familiennachzug bedarf es einer echten Grundlage. Und die ist m.E. nicht gegeben, wenn die Familie in der Türkei in Sicherheit ist. Da sollte auch Gejammer nicht die Fakten verblenden. Und schon gar nicht sollte Gejammer einzelner dazu führen, dass Tür und Tor für alle geöffnet wird.

m 01. August 2019 um 13:21 von DemokraSte

Land wiederaufbauen" mitten im Krieg? Ihre Einstellung haben Sie damit geklärt. Hilfreich ist der Rat leider gar nicht.
RE ihre auch,in Syrien ist kein Krieg mehr.Viele gehen zurück aber es hat halt nicht für Eu Usa unterstützte ein Umsturz herbeizuführen, Bomben.Infomiere dich mal 95 % ist dort Sicher .Ihre Darstellung betrachte ich daher Idiologisch geprägt mit ausklammern Tatsachen oder einfach Wissenslücken .Dies ist nicht hilfreich hier.

Ende des Zuzugs ist nicht abzusehen

Die Zahlen kann man eh nicht glauben, weil das Bild "alles unter Kontrolle" vermittelt werden soll. Ist wie mit den geschönten Arbeitlosenzahlen. Ist Syrien jetzt eigentlich auf ewig unbewohnbar? Kann man erst zurückgehen, wenn die daheim gebliebenen Syrer das Land auf den Stand von Westeuropa gebracht haben? Meines Wissens herrscht nur noch in der Provinz Idlib Krieg. Die wichtigere Nachricht für mich war heute Machetensyrer in Stuttgart, von dem ich hier gar nichts lese.

Aussage von Sausevind

"Die Ehemänner haben in dem Fall in der Regel Berufsausbildung, die eine ganze Familie ernähren kann."
In der Regel haben Flüchtlinge, die nach D. kommen, kaum das Bildungsniveau eines deutschen Grundschülers. Die meisten sind Analphabeten.
Fachkräfte sucht man darunter leider oft vergeblich.
Und ja - auch ich frage mich oft, warum man 3 Jahre und länger auf die Familie in der Türkei wartet. Geht es ums Überleben oder um die besseren Sozialleistungen?

Hier lebende Ausländer fühlen sich benachteiligt.

Eine gute Bekannte meiner Familie lieh sich von ihren Freunden Geld, damit sie die Kaution hinterlegen konnte, die unsere Behörden verlangten.
Sie wollte ihren Sohn nach Deutschland holen. In der Zwischenzeit hat sie es auch geschafft.

Diese Generation von Ausländern, die sich von Beginn an selbst versorgen musste, und es geschafft hat, hier Fuß zu fassen, bringt ihre Verwunderung über den deutschen Staat zum Ausdruck.

@12:34 von Totti88

"Inzwischen weiß man um die Phrasen, die man verwenden muss, um mediale Aufmerksamkeit zu bekommen."

Stimmt! Und ich habe diese rechtspopulistischen bis rechtsextremen Phrasen so dermaßen satt dass ich mich stark zusammenreißen muß um ihnen nicht adäquat zu antworten.

@ DB_EMD

"... Leben in der Türkei! Da wäre Ihre Definition des Wortes "Leben" doch mal zu klären! Für die Kinder in der Türkei besteht nicht die Möglichkeit, in die Schule zu gehen! ..." "...und zusehen müssen, wie aus ihren Kindern junge Erwachsene werden, die weder lesen noch schreiben können."

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich stelle mir gerade vor, was ich machen würde, wenn ich mit meiner Familie in einem Flüchtlingslager in der Türkei wäre. Keinesfalls würde ich sie alleine lassen! Und ich würde gemeinsam mit anderen Flüchtlingen versuchen, so etwas wie Schulunterricht für meine und die anderen Kinder anzubieten.

Deswegen kann ich die Praxis, als Mann seine Familie zu verlassen, überhaupt nicht nachvollziehen.

@ John Koenig / 15:42

"Das sind natürlich keine gern gehörten Fragen , aber auch keine rassistischen ........"

... Wieso nicht gern gehöhrt? Sie sind durchaus berechtigt, gerade wenn man sie im richtigen Kontext und auf die richtige Art und Weise stellt!

Auch Rassisitisch ist die Frage nicht! ... Aber die Art und Weise, wie sie hier von vielen Anderen genau wie von Ihnen vorgetragen wird spricht von Verweigerung gegenüber sich mit den wahren, an die von Ihnen gestellte Frage anknüpfenden Fragen und auch Antworten auseinanderzusetzen. Und das hilft weder den Menschen die sie meinen noch am Ende unserer Gesellschaft, was Sie und Andere hier aber scheinbar nicht verstehen können.

Sonst würden Sie nämlich mehr an den Antworten arbeiten als immer wieder die gleichen ablehnenden Worte zu wiederholen!

Nachzug von Flüchtlingen aus jeder Familie

Der Familiennachzug ist ein elementares Menschenrecht von Kriegsflüchtlingen. Herr Seehofer hat sich hier völlig verrechnet mit den betroffenen Zahlen. Und ob die Bundesregierung noch mehr machen könnte in ihren Botschaften, kann man vermuten, aber nicht beweissen.

@12:42 von eine_anmerkung

"Die Türkei ist befriedet, die kulturellen Unterschiede sind nicht so groß wie in Deutschland und ich persönlich hätte nicht drei Jahre meine Familie dort gelassen?"

WIE BITTE?

Kennen sie das Leben von Flüchtenden in der Türkei?

Einer Türkei, die sich längst von der Demokratie in unserem Sinne verabschiedet hat?

Da ich ihre Kommenatre inzwischen kenne, unterstelle ich ihnen keine reine Unwissenheit, sondern reine Fake News, die sich aus ihrer Gesinnung ableiten.

@12:48 von John Koenig

Das sind Fake News mit rechtspopulistischen bis -extremen Hintergrund, nicht mehr.

@Kuulun / 16:26

"Asyl und/oder Familiennachzug ist eines der höchsten Güter, die Deutschland zu vergeben hat. Leider wird das gerade planlos mit der Gießkanne verteilt."

... Das größte Gut was Deutschland für diese Menschen zu verteilen hat ist unsere Verfassung, Frieden, Stabilität, Rechtsstaat! Und leider wird hier gerade an Viele denen das zu wünschen wäre nichts wirklich dergleichen mit der Gießkanne verteilt.

Das Einzige was hier großzügig verteilt wird sind Vorurteile und Missgunst. ... Denn so traurig das auch ist! ... Viele der sich hier äußernden wissen dieses hohe Gut nicht mal ansatzweise zu schätzen!

Also 40.000 / Jahr

Aber die Kernaussage Baumanns "Der wirkliche Familiennachzug ist ja viel viel höher" stimmt doch damit trozdem noch:
28.000 sind schon mal mehr als doppel so viele wie über das monatliche 1000er Kontingent der Schutzbedürftigen ins Land kommen.
Zusammen macht das dann 40.000 pro Jahr.

Subsidiär Schutzberechtigte sind ausdrücklich KEINE anerkannten.

, sondern abgelehnte(!!) Asylbewerber, die jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen VORÜBERGEHEND(!!) nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden können!

Und NUR um deren Familiennachzug geht es hier!

Der Familiennachzug von anerkannten Asylbewerber war hingegen NIEMALS eingeschränkt!

@12:56 von MR.Troc

Selbst 1989 sind aus der DDR, wo ja im Gegsatz zu Syrien und anderen Kriegsgebieten ja paradiesische Zustände herrschten überwiegend junge, arbeitsfähige Männer in den Westen geflüchtet.

Warum wohl?

Am 01. August 2019 um 12:50

Am 01. August 2019 um 12:50 von Pinus:
„Unvorstellbar
Ich stelle mir gerade vor mein Großvater hätte seine Familie damals einfach in Pommern gelassen, wäre allein geflüchtet und hätte anschließend gewartet“ -
Hanebüchener Vergleich.
Ihr Großvater floh aus früher eroberten und besiedelten Gebieten quasi „heim ins Reich“.
Die in den damaligen sog. Ostgebieten lebenden deutschstämmigen Menschen sowie kolportierte Kollaborateure wurden schlicht vertrieben.

Ein wenig klingt

das wie um schönes Wetter bitten.
Zahlen sind bei uns in Deutschland ein Ver­wirr­spiel., immer schön verschachtelt mit unterschiedlichen Begriffen.
Die Zahlen sind nicht hoch, aber 10 000 als Beispiel ist eine Kleinstadt mit allem drum und dran. Und aus Eins weder Fünf, es wurde nicht erwähnt was Baba denn macht, ob er lernt oder arbeitet.
Und der Nachzug ist ja nur ein Baustein der Jährlich kommt, es kommen also jeder Jahr aus allen Richtungen viele Kleinstädte, sieht man ja auch am Bevölkerungszuwachs der in der Statistik .
Das kostet in der Regel eine Menge Steuergelder, ob das so wie jetzt auf Dauer weitergehen kann, da hab ich so meine Zweifel.

Und ich als Vater hätte nie meine Kinder und Frau allein in der Gefahr gelassen, aber vielleicht bin ich ja anders aufgewachsen.

Und nein ich wähle weder Blau noch Grün, nur wegen des Verdachtes.

um 12:56 von MR.Troc

"warum flüchteten überwiegend Männer aus den Kriegsgebieten und ließen ihre Frauen und Kinder in der Heimat?"
Weil die Männer erst hier einen sicheren und besser bezahlten Arbeitsplatz brauchen, ehe sie die ganze Familie nachholen können. Und wer eine Berufsausbildung vorweisen kann, hat hier auch größere Chancen auf einen Arbeitsplatz als Frauen, die hier sowieso weniger Einkommen haben.

@ krittkritt / 16:41

"Diese Generation von Ausländern, die sich von Beginn an selbst versorgen musste, und es geschafft hat, hier Fuß zu fassen, bringt ihre Verwunderung über den deutschen Staat zum Ausdruck."

... Verwunderung über den deutschen Staat? ... Oder aber Verwunderung über die Entwicklung hin zu einer inzwischen glücklicherweise gegenüber Migranten und Flüchlingen weniger ablehnender gewordenen, deutschen Gesellschaft?
Bei manchen Äußerungen aus der jüngeren Vergangenheit bin ich da eigentlich auch manchmal am Zweifeln darüber, ob wir wiklich schon so weit gekommen sind, wie uns der Rechte Rand - zwar abwertend gemeint - aber immerhin glauben zu machen versucht!

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