Kommentare

Welche Alternativen

Nichts gegen Menschen, die Alter und Lebenserfahrung vorweisen können...

Aber die immensen Belastungen, die das Amt eine US Präsidenten mit sich bringt...
Ob dem ein Mensch Mitte 70 für die komplette Amtsdauer gewachsen sein wird?

Egal

Was die Demokraten auch immer veranstalten; es ist egal. Trump wird mit großer Mehrheit wiedergewählt werden. Weil er es verdient hat.

Meine Guete

Die Demokraten sollten sich jetzt schnell auf einen Kandidaten einigen. Wenn sie ihr Geld jetzt schon fuer den Wahlkampf gegeneinander ausgeben bleibt nichts mehr fuer die eigentliche Schlacht und wir haben DT dann nochmal fuer 4 Jahre, denn der hält sein Pulver trocken.
Das waere eine globale Katastrophe.

„Biden versuchte mitunter, die Aufmerksamkeit durch Attacken auf den Amtsinhaber im Weißen Haus, US-Präsident Donald Trump, in eine andere Richtung zu steuern“

Linkes „Ausweichmanöver“. Sowas sollte er Trump überlassen, der kann das besser.

Bedient oder verdient?

@Werner Ehlert.
Verdient? Klar , jedes Volk bekommt die Regierung die es wählt und damit verdient. Ob’s dann auch gut ist wird die Zukunft zeigen. Es gibt halt in den USA zu viele ungebildete Menschen. Sowas kommt dann halt von so einer elitelastigen Bildungs oder besser Unbildungspolitik.

@ 08:01 von Dr.Hans

Sie bekommen nicht viel mit von der Welt, oder ?

Eben NICHT egal

08:01 von Dr.Hans
"Egal...
Was die Demokraten auch immer veranstalten;"
Aber die Demokraten veransalten genau das, was nur einem nützt, Trump. Eigentlich ein Pro-Trump-Wahlkampf, was die Demokraten seit Monaten veranstalten. Könnte mir jemand von den US-Korrespondenten, z.B. Herr Ganslmeier, sagen, wofür jeder Kandidat eigentlich steht? Aus der Ferne kann ich eines, sagen, wogegen alle sind. Gegen Trump. Nur, ob das am Wahltag irgendweinen Wähler wirklich interessiert, hatte ich schon im Sommer 2016 angezweifelt. Mal als Sternstunde des Journalismus zum nachlesen. (MAZ-Interview, Kai Dieckmann - genau, der ehem. Chef der BILD)
„Ich bin kein Trump-Fan, aber dass es den deutschen Medien so schwer fällt, ihn einfach nüchtern zu betrachten, verstehe ich nicht...Erst haben wir nicht geglaubt, dass er Kandidat wird. Dann nicht, dass er Präsident wird. Und dann dachten wir, dass er ganz schnell scheitert..."Niemand versteht deshalb Trumps Erfolge. Recht hat der Mann

@Dr.Hans - Weil er es verdient hat

Nur (rechts)nationalisten wünschen sich Trump wieder.

Mit was hat sich Trump denn seine Wiederwahl verdient ?
Mit des Spaltung seines Landes.
Mit dem gigantischen Staatsschulden welch er geschaffen hat?
Mit den Weltwirtschaftskrieg?
Mit einseitigen Aussteigen aus allen Verträgen
welche sein (schwarzer)Vorgänger einst ausgehandelt hat?

Amerika geht gerade den Bach runter und selbst die Zinssenkung (Staatsschuldenminderung)kann dieses nicht mehr übertünchen.

Umfragen

"Biden führt die Umfragen für die Vorwahlen der Demokraten mit deutlichem Abstand an."
Deutlicher Abstand?
https://news.gallup.com/poll/260801/biden-sanders-best-images-among-demo...

@Tagesschau

Kann man so schreiben, aber die meistgesuchte Kandidatin während der Debatte mit nicht einem einzigen Wort in dem ganzen Artikel zu erwähnen, obwohl sie etwa Kamala Harris, ein Werkzeug der Rüstungslobby und der Big Corporations, in wenigen Minuten komplett zerlegt hat, ist nicht das, was ich unter journalistischer Sorgfalt verstehe. Liegt das daran, dass Sie schlecht recherchiert haben, oder daran, dass Sie etwas gegen Kandidaten haben, die sich öffentlich gegen Regime Change Kriege aussprechen und ein Gesundheitssystem für alle Amerikaner fordern?

TV-Debatte der US-Demokraten:Biden in Bedrängnis....

Wenn Biden in Bedrängnis ist,ist daß gut.
Er,der den Reichen vor kurzem sagte,daß mit ihm als Präsident,an ihrer Lebensweise nichts geändert würde.Der seinen Sohn Hunter bei dem ukrainischen Gasversorger Busima unterbrachte.
Mit ihm als Präsident würde es nur so weiter gehen.

Wenn die Demokraten den Präsidenten stellen wollen.....

Dann brauchen die jemanden der Glaubhaft ist.
Sich für die Bürger einsetzt und nicht nur für, Börse, Konzerne so wie Reiche und man sollte es demjenigen auch abkaufen das er / sie das durchsetzt.
Dieser Trump hat kein Benehmen, aber der Kämpft für seine Versprechen die er gegeben hat.
Und das ist der Grund warum dieser aus meiner Sicht wiedergewählt wird.
Was will das Volk mit jemanden der immer nur erklärt warum die Reichen reicher werden müssen und alles Alternativlos ist was Er oder Sie macht?

@08:01 von Dr.Hans - Danke für Ihre Worte...

...Egal
Was die Demokraten auch immer veranstalten; es ist egal. Trump wird mit großer Mehrheit wiedergewählt werden.
Weil er es verdient hat.

---

Sie haben mich früh morgens doch zum lachen gebracht.

Aber was kann ich schon erwarten?

Ein Forist der offenkundig mit einer Partei (AfD) liebäugelt, die zum großen Teil mit Rechtsradikalen verkehrt,
diese auch innerhalb der Partei als Mitglieder duldet und dazu auch noch rassistische Züge ihr Markenzeichen ist,
muß einen Mann wie Trump gut finden.

Wir werden sehen, wie gut sich Trump schlagen wird.
Die USA aber auch die Welt hat zumindestens einen bessere/n Vertreter/in verdient.

"Stoff von Amerika" Übersetzung

Damit ist sicherlich "the fabric of Amerika" gemeint.
Genauer wäre "das zugrundeliegenden Gewebe Amerikas" oder etwas metaphorischer "die Zutaten Amerikas" denn es ist ja das gemeint was Amerika laut Biden ausmacht.

Er meint damit allerdings nicht Militarismus, Ignoranz und gutes Marketing.

Während sich eine fast unüberschaubare Anzahl...

...BewerberInnen um das Präsidentenamt gegenseitig ihre Schwächen vorhält, schaut der Präsident gelassen zu, twittert hin und wieder Polemisches, auch gerne unterhalb der Gürtellinie - und geht derweil einer zweiten Amtszeit entgegen; jedenfalls dann, wenn sich dieser “demokratische Hühnerhaufen“ nicht alsbald auf zwei oder drei ernst zu nehmende und damit aussichtsreiche Kandidaten einigt, auf die sich die Wähler konzentrieren können.
Was und wie das derzeit geschieht, trägt eher zur Verunsicherung bei den Wählern bei.

@jfkal

Die Bildung der Amerikaner ist nicht grundlegend schlechter als die hiesige, anzunehmen sie seien grundlegend dümmer ist nichts weiter als ein Klischee.

Trump hat vor allem gegen Clinton gewonnen ob das nochmal geschieht liegt auch an der Parteiführung. Wenn Biden oder irgendein andererer Zentrist ohne glaubhafte Vision antritt ist die Chance relativ hoch das Trump und die kapitalistische Elite die ihn stützt nochmal gewinnt.

Die SPD der USA?

Dieses Hickhack der Demokraten untereinander erinnert an dasselbe in der SPD. Und wie diese sind natürlich die Demokraten an allem schuld. Und wie nach Schröders Agenda Merkel, so erntet Trump die Früchte der Obama´schen Wirtschaftspolitik.

Biden -- bei der Wahl 78 Jahre alt

ist das die der amerikanische Variante des "Volkssturm" ?
man wird doch in so einer Nation noch nen geeigneteren Kandidaten finden
oder ist das Präsidentenamt ein Job für einen Greis

08:58 von Biocreature

also ich halte von diesem Trump überhaupt nichts
politisch wie charakterlich ne Katastrophe
aber es ist erstrangig mal ein amerikanisches Problem
was nicht heißt dass man sich nicht als übrige Welt gegen den verbünden muss,
um den Schaden zu begrenzen den der verursacht
allerdings ist die Art der Berichterstattung in unseren Medien absolut unnötig
wie auch über den Erdogan den in Venezuela, Ungarn ... Philippinen oder sonstwo

08:16 von jfkal

Bedient oder verdient?

@Werner Ehlert.
Verdient? Klar , jedes Volk bekommt die Regierung die es wählt und damit verdient. Ob’s dann auch gut ist wird die Zukunft zeigen. Es gibt halt in den USA zu viele ungebildete Menschen. Sowas kommt dann halt von so einer elitelastigen Bildungs oder besser Unbildungspolitik.
///
*
*
Wannn begreifen es die Amerikaner eigentlich?
*
Einfach die Anforderungen senken, dann produzieren die Bildungsjobber mehr Intelligenz?
*
Klappt doch auch bei hiesigen Wählern.

Ein User...

...schreibt einen pro Donald Trump Kommentar.

08:01 von Dr.Hans
"Egal
Was die Demokraten auch immer veranstalten; es ist egal. Trump wird mit großer Mehrheit wiedergewählt werden. Weil er es verdient hat."

Und was passiert bei Tagesschau.de?
Er wird denunziert und als Nazi/Rassist beleidigt und es wird auch noch freigeschaltet, entgegen der Netiquette Unterstellungen zu unterlassen.

@ 08:01 von Dr.Hans
Sie bekommen nicht viel mit von der Welt, oder ?
@Dr.Hans - Weil er es verdient hat
Nur (rechts)nationalisten wünschen sich Trump wieder.
@08:01 von Dr.Hans - Danke für Ihre Worte...
Sie haben mich früh morgens doch zum lachen gebracht.
Ein Forist der offenkundig mit einer Partei (AfD) liebäugelt, die zum großen Teil mit Rechtsradikalen verkehrt,
diese auch innerhalb der Partei als Mitglieder duldet und dazu auch noch rassistische Züge ihr Markenzeichen ist,
muß einen Mann wie Trump gut finden.

Unglaublich, wie der linke Hass und hier hofiert wird.
Mein Kritik.

09:01 von harry_up

nichts "besseres" für den Amtsinhaber,
als wenn sich die Gegner untereinander zerfleischen
dann fallen die schon nicht über ihn her

"ob dieser die

"ob dieser die Massenabschiebungen in den Obama-Jahren im Nachhinein für einen Fehler halte und Obama davon abgeraten habe."

Offensichtlich war Obama der AfD näher wie der SPD oder den Grünen? Woher kommt eigentlich die träumerische Verklärung Obamas durch die deutschen Linken?

Der Angriff auf den Favoriten entspringt der Logik ...

... des Wettbewerbs. Am Ende kann nur einer zum Kandidaten der Demokraten gekürt werden. Folglich ist klar, dass sich die Nachplazierten am Läufer an der Front messen müssen und ihn attackieren. Die Normalität eines Vorwahlkampfes.

Wenn die ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire das Feld lichten, verteilen sich die Stimmen der Ausscheidenden neu auf die Verbleibenden. Dann werden die Karten neu gemischt.

Der Hauptgrund für die gegenwärtige Führungsrolle von Joe Biden ist das Zauberwort "Electability". Die meisten demokratischen Vorwähler wollen vor allem eines: dass Trump aus dem Weißen Haus gewählt wird. Biden ist der Mann, der in den meisten der relevanten Swing States vor Trump liegt. Das ist das Kriterium für sein Primary Umfrage-Hoch.

Sowohl der Vorwahlkampf wie auch der für die allgemeinen Wahlen ist in den USA hoch-dynamisch. Insofern kann sich die Szene in den nächsten Monaten noch deutlich verändern.

9:01 harry up

"Was und wie das derzeit geschieht, trägt eher zur Verunsicherung bei den Wählern bei......"

Und wenn man aus lauter Frust über die Niederlage den Nichtwählern von von Frau Clinton seither unterstellt nicht selber denken zu können sondern von
Russland manipuliert worden zu sein (und das über Jahre zum Hauptthema macht) wird auch nicht gerade Freudenstürme bei den so Gescholtenen auslösen.

08:11 von jfkal

"..........und wir haben DT dann nochmal fuer 4 Jahre, denn der hält sein Pulver trocken.
Das waere eine globale Katastrophe."

Alles andere als Donald Trump als amerikanischer Präsident wäre eine globale Katastrophe.
In dessen Amtszeit wurde bis jetzt , gegensätzlich zu all seinen Vorgängern , von den USA kein Krieg angezettelt und begonnen.
Mit Hillary sähe die Welt ganz anders aus , denn "Demokraten" sind ebenso wie "Aktivisten" nicht zwangsläufig bessere Menschen , welche Konflikte diplomatisch zu lösen gewillt oder dazu in der Lage sind.

Die Demokraten....

...sind eine führungslose und von Linkspopulismus zerrissene Partei, die nichts anderes mehr vorweisen kann, als die Rassismuskeule zu schwingen und Blockadepolitik zu machen. Absolut unwählbar und meilenweit entfernt von den glorreichen Zeiten der Kennedys. Die Auswirkungen der Poliitk von Obama sind von Baltimore bis Teheran noch heute in schrecklicher Weise jeden Tag spürbar, sein Schaden für die Demokraten und den Weltfrieden ist einfach nur episch, da kann der Mainstream noch so sehr vertuschen, wie er will. Der Drohnenmaster und Wegducker in Sachen Menschenrechtsverletzungen im Iran und Syrien wird unvergessen bleiben.

Trump muss es machen und er wird es machen.

@harry-up: Basis-Demokratie vs. "Hühnerhaufen"

So verläuft nun mal die Basis-Demokratie in USA: nicht Parteigremien treffen eine (Vor-) Auswahl von Kandidaten, sondern Millionen als Demokraten registrierte Wähler.

Das Procedere birgt Vorteile und Risiken: die Kandidaten bekommen Prime-time Aufmerksamkeint in den Medien und können sich der Öffentlichkeit besser bekannt machen.

Das Risiko ist, dass sie die Wähler, die auch bei den allgemeinen Wahlen für sie stimmen sollen, polarisieren. Daher sind Vorwahlen immer eine Gratwanderung. Aber sie sind ein demokratisches Verfahren, dass allen anderen überlegen ist.

08:40 von Karl Klammer

Mit dem gigantischen Staatsschulden welch er geschaffen hat?
.
die stieg seit 2008 von 11 Billionen auf jetzt 22 Bill an
recht kontinuierlich
also war sein Vorgänger ebenso beteiligt
und selbst vom BIB aus betrachtet liegt er seit 2011 bei 100 % (2008 => 84%)

@08:33 von Bernd39

>>Aber die Demokraten veransalten genau das, was nur einem nützt, Trump. Eigentlich ein Pro-Trump-Wahlkampf, was die Demokraten seit Monaten veranstalten. Könnte mir jemand von den US-Korrespondenten, z.B. Herr Ganslmeier, sagen, wofür jeder Kandidat eigentlich steht? Aus der Ferne kann ich eines, sagen, wogegen alle sind. Gegen Trump. Nur, ob das am Wahltag irgendweinen Wähler wirklich interessiert, hatte ich schon im Sommer 2016 angezweifelt. Mal als Sternstunde des Journalismus zum nachlesen....<<

Die Demokraten machen genau das, was immer im Vorfeld einer US-Präsidentenwahl stattfindet, sie suchen einen Kandidaten. Und genau bei dieser suche wird sich herausstellen, wofür jeder der jetzigen Bewerber steht und ob er dafür eine Mehrheit unter den Demokraten findet, um als Präsidentschaftskandidat gegen Amtsinhaber Trump anzutreten. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?

Personalmangel?

Die Demokraten haben offensichtlich keinen Mangel bzgl. der Quantität ihrer Kandidaten. An der Qualität habe ich noch meine Zweifel. Ich muss zugeben, dass mir die fast alle nichts sagen und es ist am Ende auch egal, wen ich bevorzugen würde. Aber dass Joe Biden der führende Kandidat sein soll lässt mich doch an der Partei zweifeln. Ein wenig mehr Orientierung auf die Zukunft würde ich mir wünschen.
Der/die KandidatIn soll ja gegen Trump antreten. Und ich fürchte, dass Trump Biden erfolgreich "zerlegen" kann.
Dabei kann es doch nicht so schwer sein, gegen Trump zu gewinnen. Er hat schließlich nur knapp gewonnen damals. Das heißt es gab genauso viele Gegner wie Fans. Und außerhalb seiner Hardcore-Fans müsste es doch genügend geben, die einen überzeugenden Gegenkandidaten (m/w/d) wählen würden. Schließlich ist der knappe Sieg beim letzten Mal auch der bei Vielen unbeliebten demokratischen Kandidatin geschuldet.
Apropos - welche Versprechen hat Trump denn konkret eingelöst?

Was war noch?

Haben die Kandidaten auch über die Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen Krieges gegen den Iran diskutiert und wie/ob jeder einzelne dieser Kandidaten die Bedingungen des Atomvertrages mit dem Iran einzuhalten gedenkt?

@09:01 von harry_up

>>...jedenfalls dann, wenn sich dieser “demokratische Hühnerhaufen“ nicht alsbald auf zwei oder drei ernst zu nehmende und damit aussichtsreiche Kandidaten einigt, auf die sich die Wähler konzentrieren können.
Was und wie das derzeit geschieht, trägt eher zur Verunsicherung bei den Wählern bei.<<

Äh, nein! Es geht derzeit darum, aus den vielen Bewerbern, die oder den Kandidatin/Kandidaten zu finden, der dann bei der Wahl des US-Präsidenten für die Demokraten gegen Amtsinhaber Trump antritt. Das ist ein Vorwahlkampf und in den USA üblich!

Der eigentliche Richtungsstreit wird nicht erwähnt

Der eigentliche Kampf innerhalb der demokratischen Partei findet zwischen den jungen sozialdemokratischen Wilden(ocasio Cortez usw.) angeführt von Sanders, flankiert von Warren und den Zentristen des alten Parteiestablishments statt.
Es geht auch darum ob es weiterhin zwei rechte Parteien der Industrie und Finanz Elite geben wird oder so etwas wie eine linke Partei nach unseren Maßstäben so etwas wie eine SPD alá Willy Brandt geben wird.

Darüberhinaus wollen alle an die Fleischtröge der Macht und anscheinend geben sich einige Strategen der Demokraten immer noch der Illusion hin das es nichts einfacheres gäbe als nun gegen Trump zu gewinnen.

Manche Sätze

die dort fallen sind schon erstaunlich, ich dachte immer Obama war angeblich der Gute.
So zumindest die Darstellung bei uns, war doch nicht ganz so.
" Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio bedrängte Biden mit der Frage, ob dieser die Massenabschiebungen in den Obama-Jahren im Nachhinein für einen Fehler halte und Obama davon abgeraten habe. "

Davon abgesehen ist ja eine Wahl in den USA auf die wir keinen Einfluss haben, man muss schon selber im Land wohnen um zu wissen was am Politikersprech wirklich dran ist.
Biden war mir schon unter Obama unsympathisch und wohl eher einer der seine Verwandtschaft in gute Positionen bringt, Geld stinkt ja nicht.

Und ich befürchte eher das Trump eine zweite Zeit bekommt, Darstellungen aus der Ferne sind immer etwas anderes als die Wirklichkeit, andere Artikel haben auch andere Einschätzungen.

Deutschland muss einfach mal erwachsen werden, und bei Wahl von angeblichen Freunden etwas vorsichtiger.

@16:24 von Sausevind

Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann ich mich sehr gut erinnern, was man uns in der Schule dort beigebracht hat:
das Individuum habe sich der Gesellschaft unterzuordnen.
Wer das nicht tat, wurde von Staatsvertretern beäugt.
Ich weiß weiß Gott, wovon ich rede.

ich bin auch in der DDR aufgewachsen und zur Schule gegangen und wie in jeder Diktatur hatte man sich natürlich unterzuordnen. Das hat aber nichts mit Sozialismus zu tun, deshalb gab es dafür auch einen speziellen Begriff, das hätten Sie spätestens beim Lesen von Marx und Engels erkennen müssen. Aber vielleicht wurde das auch nur bei uns in der R-Klasse gelehrt. Manche haben sich durchaus die Mühe gemacht, sich später zu erkunden, wie man uns verar*t hat!

@JanRos

jeder das, was er verdient. und: wer austeilen kann, muss auch einstecken können. darüber hinaus haben rechte keinen anspruch auf "welpenschutz" und dürfen ungehindert ihre meinung kundtun. wo kämen wir denn dahin!

@Bill Hicks

na ja, sie scheinen leider wenig ahnung vom bildungsstand in den USA zu haben oder wollen es nicht sehen. man darf nur nicht den fehler machen es auf die schüler/menschen abzuschieben. kommt leider davon, wenn die polit-elite das bildungssystem zum spielplatz der kapitalisten erklärt..

Populisten sind auf dem Vormarsch

@Dr. Hans- dieser President geht zwar in die Geschichte ein, aber kekne 2. Amtszeit. Seine Zeit ist vorbei. Überhaupt zu viele alte Männer, die was zu sagen haben wollen. Wir brauchen frisches, unverbrauchtes Blut.

Die Gesetzmäßigkeiten der US-Vorwahlen: Leadership und Programm

... zeigen, und zwar in dieser Reihenfolge.

Ein Kandidat muss Führungsqualitäten und Medientauglichkeit beweisen und kann dann in wenigen Punkten sein Programm vertreten.

Biden hat insbesondere beim Thema Healthcare ein ausgewogenes Paket im Programm. Bernie Sanders hat sich klar für ein rein staatliches Gesundheitssystem positioniert. Kamala Harris sucht nach etwas eigenem und verweist auf ihre "toughe" Vita im Justizsystem. Am Ende werden nach den ersten Vorwahlen nur diese Kandidaten plus Elisabeth Warren, Pete Buttigieg und ggf. noch Cory Booker in die Folgerunden gehen.

Auch in einem noch überfüllten Feld sind die Vorwahlen ein Plus für die Demokraten. Sie bleiben mit einem spannenden Wettkampf über Monate in den Hauptnachrichten.

@Dr.Hans

Wenn Sie einen amerikanischen Präsidenten öffentlich bewundern, der Deutschland mit Handelskrieg droht, der Deutschland in den Konflikt mit den Iran treiben will und der Deutschland immer wieder wegen angeblich zu geringer Militärausgaben attackiert, muss man dann daraus schließen, dass Sie Deutschland nicht besonders mögen?

09:19, JanRos

>>Ein User...
...schreibt einen pro Donald Trump Kommentar.

08:01 von Dr.Hans
"Egal
Was die Demokraten auch immer veranstalten; es ist egal. Trump wird mit großer Mehrheit wiedergewählt werden. Weil er es verdient hat."

Und was passiert bei Tagesschau.de?
Er wird denunziert und als Nazi/Rassist beleidigt und es wird auch noch freigeschaltet, entgegen der Netiquette Unterstellungen zu unterlassen<<

Er wird weder Nazi noch Rassist genannt. Ihre Zitate anderer Foristen geben das nicht her. Allerdings wird geschrieben, daß die AfD rassistische Züge hätte, was objektiv stimmt.

Aber Ihrer Ansicht nach darf man wohl Rechte nicht als Rechte bezeichnen, geschweige denn kritisieren.

Die Mimosenhaftigkeit unserer rechten Mitforisten ist doch ein klein wenig erstaunlich.

Die Demokraten haben keine Strategie

Bernie Sanders hatte beachtlichen Erfolg mit den Themen Soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Ausbildungsfinsnzierung.
Denn die Masse der Wähler hat die Schnauze voll, die interessiert weder das Klima noch die sexuelle Orientierung vom Nachbarn oder dessen Hautfarbe. Die meisten Amerikaner leben von paycheck zu paycheck oder auf Kreditkarte. Nach einem Studium gibt es dann so Jobs wie manager in einer Frittenbude mit minimumlohn aber Studienschulden im Gegenwert eines Hauses.

Statt sich auf diese Themen zu konzentrieren hat man immer nur Russland hat die Wahl manipuliert gerufen bis es keinen mehr interessierte. Und nun stehen die Demokraten da und haben nix aufgebaut was man als Strategie gegen Trump bezeichnen könnte.

@Werner Ehlert 07:44

Wissen Sie wie alt Ronald Reagan war als er Präsident wurde? Er war dem gewachsen und Joe Biden hat eine einwandfreie Gesundheit, da muss man sich eher um den aktuellen Präsidenten sorgen machen. Es ist ja bekannt, dass der nicht gerade eine gesunde Lebensweise pflegt.

09:19 von JanRos

Ich bin vollkommen Ihrer Meinung!
"Netiquette" scheinen sich nur auf eine bestimmte Ausrichtung zu beziehen!

Nur 2 glaubhafte Kandidaten

Im Grunde gibt es nur 2 wählbare Kandidaten. Dies sind Bernie Sanders und Tulsi Gabbard. Gegen beide würde Trump haushoch verlieren. Das Problem ist nur, dass das Establishment alles daran setzen wird, das zu verhindern. Ich mache mir nichts vor, der Teil der "Konzern-Demokraten" wird es auch diesmal wieder hinbekommen. Schon im Januar haben sich lt. einem Bericht der New York Times führende Demokraten getroffen um auszuloten, wie man Bernie verhindern kann. Die würden lieber mit einem der anderen Kandidaten gg. Trump verlieren, als mit Bernie oder Tulsi zu gewinnen.

dr.bashir, 09:45

Dabei kann es doch nicht so schwer sein, gegen Trump zu gewinnen. Er hat schließlich nur knapp gewonnen damals. Das heißt es gab genauso viele Gegner wie Fans.

Trump hatte ca. 3 Millionen Stimmen weniger als Clinton. Und er könnte unter Umständen die nächste Wahl sogar mit 8 Millionen Stimmen weniger als der/die demokratische Kandidat/in gewinnen, begründet im US-Wahlverfahren.

Erinnert mich wie der Wahlkampf

in Deutschland. Wärend des Wahlkampfes ist Sturm im Wasserglas. Anschließend werden die Posten an die Förderer und Günstlinge verteilt. Es geht letztendlich darum sich möglichst viel vom Kuchen abzuschneiden. Das die den alten Mann nominieren ist ein Zeichen dafür das es keine jüngeren mit Durchsetzungskraft mehr gibt. Naja bei uns gibt es auch viel zu viele Weichgespülte

Trump

So, Herr Dr. Hans. In welchem Film sind sie denn ???
Einen Lügner und Betrüger, der immer wieder Menschen beleidigt und beschimpft, der mehrfach pleite ging und immer noch Schulden hat, der alte Sack, der rassistisch und fremdenfeindlich agiert, der nur spaltet statt vereint, der Kriege an zettelt und nur drohen kann.
Solch einen Menschen wollen sie in einem so wichtigen Amt ?? Das sagt mir viel über sie !!!

@Dr.Hans 08:01

Wir sprechen uns am morgen nach der Wahl und ich werde Ihnen dann Ihren Kommentar zeigen von heute. Mit großer Mehrheit wird er sicher nicht wiedergewählt. Es wird sehr knapp werden. Ich bleibe dabei, dass er knapp nicht wiedergewählt wird und daran ist Trump auch selber Schuld in dem er nie um die Leute gekämpft hat die ihn nicht gewählt haben und diese Leute attackierte anstatt ihr Präsident zu sein.

@Sisyphos: Der Unterschied bei den Staatsschulden ...

... liegt in Ziel und Wirkung.

Richtig ist, dass die US-Staatschulden seit Dekaden (gemäßigt) anstiegen.

Obama hat auf die größte Wirtschafts- und Finanzkrise seit 1929 mit einer von allen relevanten Ökonomen als richtig bewerteten *anti-zyklischen* Politik des "Deficit Spending" und öffentlichen Investitionen reagiert und die Wirtschaft bereits 2010 wieder auf einen Wachstumspfad gebracht, auf dem sie sich seit nunmehr 121 Monaten befindet.

Trump hingegen hat mit seinem Programm der Steuersenkungen eine rein *pro-zyklische* Politik betrieben und eine bereits laufende Wirtschaft mit einem Strohfeuer von ballonartig steigenden Schulden angeheizt.

Sein Versprechen, die Schulden in 2 Amtsperioden abzutragen, wird er nicht nur brechen sondern ins Gegenteil verkehren. Das CBO schätzt, dass in dieser Zeit die Schulden um gigantische 7-9 Billionen US $ anschwellen werden.

Hickhack?

Ich kann nicht verstehen, wieso manche Kommentatoren etwas daran auszusetzen haben, dass es zwischen den Präsidentschaftsbewerbern der Demokraten eine harte Debatte gibt "Hickhack wie in der SPD". Sollen die sich etwa auf der Bühne umarmen und zusammen ein Liedchen singen?

Hart in der Sache, respektvoll zum Menschen - das jedenfalls ist, was ich mir von jeglichem demokratischen Wettstreit wünsche.

Biden wird es dennoch schaffen

Bedrängnis hin oder her. Joe Biden ist bekannter und beliebter als der komplette Rest seiner Mitkandidaten. Bernie Sanders und Elizabeth Warren sind auch beliebt aber die sind politisch zu weit links um eine Chance zu haben bei allen demokratischen Wählern akzeptiert zu werden. Sanders hat diesbezüglich nichts begriffen aus 2016. Er hat auch deswegen verloren weil die Anhänger der Demokraten in konservativen Bundesstaaten ihn nicht unterstützt haben.
Biden hat auch bezüglich illegale Einreise ganz richtige Dinge gesagt, wer illegal ins Land kommt muss wieder gehen. Dies gilt in den USA so und dies sollte auch bei uns so sein.
Bezüglich Biden, der ist der einzige Kandidat der eine Chance gegen Trump hätte in Staaten wie Ohio, Iowa oder auch Georgia. Die Demokraten müssen einen Kandidaten finden der nicht nur mit politisch linken Themen überzeugt, darum wird es Sanders wieder nicht schaffen und darum wird auch Warren scheitern.

@dr.bashir 09:45

Trump kann Biden zerlegen? Dies glaube ich nicht. Joe Biden weis was er macht und er hat Erfahrung in Sachen Wahlkämpfen und Wahlkampfduellen. Ein Gegenkandidat Biden würde sehr unschön für Trump werden. Im Übrigen egal wer da antritt gegen Trump, er/sie wird beliebter als Trump sein. Hillary tritt nämlich gottseidank nicht noch einmal an.

@Bill Hicks: Mit starkem Kontrast oder Mäßigung ...

... die Präsidentschaftswahlen gewinnen. Das ist in der Tat das Ringen um die Richtung.

Die "Progressiven", repräsentiert durch Bernie Sanders, vertreten die Ansicht, dass nur ein starkes sozialpolitisches Profil eine Welle der Mobilisierung auslösen wird, dass nötig ist, um das Trump-Lager zu schlagen. In der Tat gibt es durchaus, wie in der Gesundheits- und Steuerpolitik, lagerübergreifend mehrheitsfähige Positionen.

Die Moderaten, vertreten durch Joe Biden, stehen dafür, dass Trump nur in den Swing States geschlagen werden kann und dass dort nur gemäßigte Kandidaten der Mitte, welche auch die "Independents" erreichen, eine Chance haben.

Allerdings gibt es keinen Strategen (der die Bezeichnung verdient) bei den Demokraten, der wirklich glaubt, Trump sei einfach zu schlagen. Sie wissen um seine "Maschine" und um den "eingebauten" Vorteil, den das EC für Trump bedeutet.

@ Tagesschau

An allen Präsidentschaftskandidaten der USA ist doch für Deutschland lediglich interessant, wie deren Außenpolitik aussehen wird.
Könntet ihr auch mal unter diesem Aspekt berichten?
Oder wird es mit keinem dieser Kandidaten irgendwelche Veränderungen geben?

@Den Helder 08:45

Ja deutlicher Abstand.
Biden führt mit im Durchschnitt 16% vor dem Rest. Siehe hier: https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/2020_democrat...

Im Übrigen er hat sich gut geschlagen, wenn man die Reaktionen der US Medien liest und zwar aller Medien. Wenn man versucht hat ihm zu Schaden in dieser Debatte, dann war dies eher ein Fehlversuch.

@Sisyphos3 - ihre Zahlen sind eine populistische Nebelkerze

Seit Trump am Werk ist sind diese erst richtig explodiert auf 4 Milliarden pro Tag.

Obama hatte einst eine Haushaltsperre nach der Lehmannpleite und überall eingekürzt.
Trump selber sagte wenn wenn wir über 21 Billionen Dollar haben sind wir pleite !

Das mit seiner Schuldentilgung innerhalb von 8 Jahren war auch nur eine Fake-News von Trump. Übrigens wird durch die Steueramnestie für seine Superreichen Milliardäre auch ohne Weltwirdschaftskrieg die Staatsschulden noch weiter steigen.

Wir sind voll auf Kurs Weltwirtschaftskrise 1929

@Cosmopolitan_Citizen

ich verfolge seit einiger Zeit mit Freude und Interesse Ihre stets informativen und offensichtlich fundierten Beiträge zu Allem, was mit Trump, USA und Co. zu tun hat. Jene Art von Beiträgen halte ich für unentbehrlich in einer öffentlichen Diskussion wie dieser.

Darf ich interessehalber fragen, woher Ihre Kenntnisse kommen? Herzlichen Dank!

...

natürlich greifen alle Biden an, weil er die besten Chancen hat Präsident zu werden, und weil Demokraten keine ahnung haben wie sie "ihre eigenen Ideen" verkaufen sollen. Alle Versprechen Dinge "for free" und wenn man sie fragt wie es bezahlt werden soll, werden sie aggressiv, so wie warren in der ersten Gesprächsrunde. Auch Ms Harris scheint keine Antwort darauf zu haben obwohl sie die meisste Gesprächszeit hatte...

@Bill Hicks 10:14

Offensichtlich bekommen Sie nichts mit. Jeder einzelne der Kandidaten hat eine Strategie und auch Lösungen. Diese Lösungen werden auch noch mehr in den Fokus geraten wenn das Kandidatenfeld kleiner wird. Schon beim nächsten Duell werden meiner Ansicht nach nur noch Biden, Sanders, Warren, Harris, Buttigieg und eventuell O Rourke dabei sein.
Man macht es schon richtig und hat auch etwas aufgebaut als Strategie gegen Trump. Trump wird es viel schwerer haben als 2016. Hillary kandidiert nicht und dies wird für ihn zum Problem.

In der Sache stehe ich hinter Kamala Harris

In der Sache stehe ich hinter Kamala Harris, weil sie in der Sache recht hat.

Zuerst mal mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-107.html

Die kalifornische Senatorin Kamala Harris hielt Biden erneut wohlwollende Äußerungen zu Senatoren vor, die vor Jahrzehnten die Rassentrennung befürworteten. "Wenn diese Befürworter der Rassentrennung sich durchgesetzt hätten, wäre ich heute nicht Senatorin", sagte die afroamerikanische Politikerin. "Und Barack Obama hätte Sie nicht nominieren können."

Rassentrennung ist Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit. Sowas braucht niemand. Da hat Kamala Harris recht. Und auch beim Thema Gesundheit:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-107.html

Harris warf Biden vor, mit seinem Konzept für die Krankenversicherung Millionen Amerikaner außen vor zu lassen. Biden wiederum hielt Harris entgegen, ihr Gesundheitsprogramm "Medicair for all" sei vage und unbezahlbar.

Das interessiert doch hierzulande sowieso nur

die nicht arbeitende Bevölkerung, die zur Abwechslung mal nicht Seifenopern, Kochshows, Tierparkgedöns oder im Phoenix die 35. Wiederholung einer Wiederholung aus zdf-info sehen will, bevor sie wieder zu darts oder In aller Freundschaft umschaltet. Mich wundert nur, dass bisher nicht ein Forist, dessen Beiträge nur so von zusammengesuchten lateinischen Vokabeln strotzen, seinen Senf abgegeben hat (Lieblingswort: narrativ, hat er sicher falsch verstanden), gerade ich hätte angesichts einer solchen traurigen Vorstellung, wie sie die US-"Demokraten" immer mal wieder abliefern, etwas mehr Erheiterung gewollt. Na, kann ja noch kommen.

Kamala Harris muss ein Finanzierungskonzept vorlegen

Es geht in der Tat nicht, Millionen us-Buerger ohne Krankenversicherung zu lassen. Aber sie muss ein Finanzierungskonzept vorlegen. Nur damit kann sie ueberzeugen.

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-107.html

Harris nannte Bidens Anschuldigungen "einfach unzutreffend". "Die Kosten fürs Nichtstun sind bei weitem zu teuer."

stimmt auch wieder. Aber wie gesagt:
Kamala Harris muss ein Finanzierungskonzept vorlegen. Das fehlt aktuell, auch wenn sie in der Sache recht hat.

Dann mache ich mal mit diesem Punkt weiter:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-107.html

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio bedrängte Biden mit der Frage, ob dieser die Massenabschiebungen in den Obama-Jahren im Nachhinein für einen Fehler halte und Obama davon abgeraten habe.

da ist Biden irgendwie nicht ganz ehrlich. Von daher zieht Biden bei diesem Punkt bei mir nicht so ganz. Ich erwarte, dass Biden sich bei dem Thema stellt.

Deswegen nehme ich Biden dass hier nicht ganz ab

Deswegen nehme ich Biden das hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-demokraten-107.html

Biden wich aus und betonte, er sei damals Vizepräsident gewesen, nicht Präsident. Seine damaligen Ratschläge behalte er für sich. Er verteidigte aber Obamas Migrationspolitik insgesamt und versicherte, unter ihm würde es keine Massenabschiebungen geben.

so nicht ganz ab weil er so ausweicht. Er macht sich damit unglaubwuerdig und auch auf Grund seines Alters ist er eigentlich als Kandidat raus. Da sind Kamala Harris, Elisabeth Warren und O'Rourke die besseren Kandidaten aktuell.

@08:01 von Dr.Hans

"Weil er es verdient hat."

Darf ich Satz korrigieren damit er einen Sinn ergibt?

Weil er gut damit verdient hat.

Danke.

10:14, Bill Hicks, Demokraten haben keine Strategie

>>Bernie Sanders hatte beachtlichen Erfolg mit den Themen Soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Ausbildungsfinsnzierung.
Denn die Masse der Wähler hat die Schnauze voll, die interessiert weder das Klima noch die sexuelle Orientierung vom Nachbarn oder dessen Hautfarbe. Die meisten Amerikaner leben von paycheck zu paycheck oder auf Kreditkarte. Nach einem Studium gibt es dann so Jobs wie manager in einer Frittenbude mit minimumlohn aber Studienschulden im Gegenwert eines Hauses.

Statt sich auf diese Themen zu konzentrieren hat man immer nur Russland hat die Wahl manipuliert gerufen bis es keinen mehr interessierte. Und nun stehen die Demokraten da und haben nix aufgebaut was man als Strategie gegen Trump bezeichnen könnte.<<

Das Problem mit Trump ist, daß er die Stöckchen hinhält und der Rest der Welt springt drüber.
Man lässt es zu, daß er die Agenda setzt.

Man sollte ihn zwingen, sich z.B. zum Mindestlohn zu positionieren. Da sind 80% der Amerikaner für eine substanzielle Anhebung.

@Am 01. August 2019 um 09:52 von Bill Hicks

Das halte ich zum Teil zutreffend aber sie vergessen neben der sozialen die ökologische sich entwickelnde Perspektive im Land. Die USA sind derzeit am Scheideweg von einer 2 Parteien-Demokratie zu einer Vielparteiendemokratie. Es entscheidet weniger die Atmosphäre, die ein Partei "ausdünstet" als vielmehr, welche Positionen sie vertritt. Ich halte die Demokraten jetzt nicht für grundsätzlich Rechts eingestellt. Schon Obama hat sich zum Beispiel für die "Dreamer" stark gemacht aber gleichzeitig Guantanamo Bay weiter betrieben. Der Richtungsstreit hat sich zu einem Streit der Deutungshoheit entwickelt. Politisch hat Trump eine Menge angestoßen, was sich aber eh schon am entwickeln war. Dank des Internets, bzw. der ganzen Sozialen Medien mit ihrer Dauerbestrahlung an Informationen und Meinungen ist auch die Deutungshoheit viel wichtiger geworden. Politisch/Gesellschaftlich wird es auf jeden Fall sehr interessant für die USA.

@Metahead1 10:16

Sanders ist politisch zu links um gegen Trump zu gewinnen und Gabbard auch. Sorry aber den Bericht würde ich doch sehr mit Vorsicht genießen, ist ein Versuch seiner Unterstützer wieder es so hinzustellen als würde man Sanders was wegnehmen wollen. Er wird es auch so nicht schaffen. Die Primaries finden auch in Ohio, Louisiana, Kentucky, North Carolina, South Carolina, Iowa, West Virginia, Utah, Kansas, Texas, Oklahoma, Tennessee, Georgia, Mississippi statt. Dort hat Sanders mit Universal Healthcare und democratic socialism keine Chance. Zudem ist er auch im liberalen Bundestaat New York oder New Jersey oder im katholisch geprägten Massachusetts nicht so beliebt. Bernie Sanders muss politisch mehr in die Mitte gehen auf breite Basis eine Chance zu haben die Primaries zu gewinnen und gegen Trump zu gewinnen.

10:39, nie wieder spd

>>@ Tagesschau
An allen Präsidentschaftskandidaten der USA ist doch für Deutschland lediglich interessant, wie deren Außenpolitik aussehen wird.
Könntet ihr auch mal unter diesem Aspekt berichten?
Oder wird es mit keinem dieser Kandidaten irgendwelche Veränderungen geben?<<

Die Außenpolitik spielt im Vorwahlkampf der Demokraten so gut wie keine Rolle, da sie die meisten US-Amerikaner schlichtweg nicht interessiert.

Eins kann man allerdings sagen: egal wer nach Trump Präsident wird, die Außenpolitik der USA wird auf jeden Fall wieder berechenbarer.

@Bill Hicks - Die Demokraten haben keine Strategie

Viele Jäger sind des Hasens .......

Trump kann sich momentan auf keinen der vielen Gegner einschießen und er zerlegt sich jeden Tag immer mehr.

So sind die Farbigen US Abgeordneten welche er ins Ausland abschieben möchte,
oder die Wähler aus Baltimore welche er Ratten nennt.

@09:19 von JanRos

"Unglaublich, wie der linke Hass und hier hofiert wird.
Mein Kritik. [sic!]"

Sie übertreiben maßlos, das ganze kann man eher umgekehrt behaupten, nämlich dass hier rechter Hass geduldet und hofiert wird.

Und wohin rechter Hass in den sociel medias führt hat bei dem Mord an Walter Lübcke leider sehen müssen.

@10:35 von Magfrad

"Trump kann Biden zerlegen? Dies glaube ich nicht."

Meine Einschätzung (und mehr ist es nicht) bezieht auf 2 Dinge. Zum Einen auf die Berichte, dass Biden gestern angeblich nicht so souverän wirkte und zum Anderen auf Tatsache, dass Biden eine "Vergangenheit" mit Obama hat und Trump das wohl genüsslich ausschlachten würde. Das mögen wir beide für dumm halten aber seine Fans werden darauf anspringen. Aber wie gesagt - nur meine Meinung.

Beim letzten Satz hoffe ich, dass Sie recht haben. Clinton tritt nicht mehr an. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das alleine schon reicht. Dazu kenne ich die anderen KandidatInnen zu wenig.

Aber ich verstehe sowieso nicht, was für viele Wähler den Zauber von Typen wie Trump, Johnson, Bolsonaro und all den anderen "starken Männern" ausmacht. Anscheinend brauchen viele Wähler eine "harte Hand".

11:02, Al Ternativ

>>Das interessiert doch hierzulande sowieso nur
die nicht arbeitende Bevölkerung, die zur Abwechslung mal nicht Seifenopern, Kochshows, Tierparkgedöns oder im Phoenix die 35. Wiederholung einer Wiederholung aus zdf-info sehen will, bevor sie wieder zu darts oder In aller Freundschaft umschaltet.<<

Nein.

Das Thema, das hier behandelt wird, interessiert Foristen, die weltpolitische Zusammenhänge für wichtig erachten, die also über den nationalen Tellerrand hinausblicken.

Solche Foristen konsumieren eher seltener Soap Operas und Boulevardfernsehen.

Und "im Phoenix" kann man tolle Sachen sehen. Wobei Ihre Formulierung nahelegt, Sie meinten die Eingeweide des Vogels aus der Asche.

@09:19 JanRos

Sie haben interessante Vorstellungen. Was Sie hier als "linken Hass" denunzieren, sind normale Rückfragen und inhaltliche Statements. Auch an Sie könnte man zwei Fragen stellen:
Bekommen Sie die Äußerungen und politischen Aktionen von Trump nicht mit?
Sind Sie kein Befürworter offener argumentativer Debatten, die auch Zusammenhänge beleuchten?

@Dbvid Blbbb: Es gibt etliche Foristen hier, die argumentativ .

.. eine sachliche Debatte auf der Basis von Fakten zu dem Thema USA und Auswirkungen auf die globale Politik führen. Auch wenn es mitunter kontrovers und pointiert zugeht... Sachdebatten sind die spannendsten.

"Darf ich interessehalber fragen, woher Ihre Kenntnisse kommen?"

Nur im knappsten Telegramm-Stil zu zu ihrer Frage:

- Partnerin Texanerin aus einer weitverzweigten, überweigend texanischen Familie
- Teile des Studiums in USA
- Geschäftliche Verbindungen beiderseits des Teiches
- über den Jahresverlauf wechselnde Aufenthalte auf beiden Seiten desselben.

@07:44 von Werner Ehlert

"Aber die immensen Belastungen, die das Amt eine US Präsidenten mit sich bringt...
Ob dem ein Mensch Mitte 70 für die komplette Amtsdauer gewachsen sein wird?"

Bitte schauen Sie einfach mal nach Deutschland.
Konrad Adenauer war im Alter von 73 Jahren bis 87 Jahre Bundeskanzler.
Helmut Schmidt, der mit fast 97 Jahren gestorben ist, war mindestens bis zu einem Alter von 90 Jahren voll berufstätig.

Seit den Jahren von Konrad Adenauer hat sich die Medizintechnik deutlich verbessert, sodass auch heute ein Alter von 80 Jahren und mehr bei den meisten Menschen kein Hindernis ist, um eine Nation wie die USA zu führen.

@Bill Hicks: Zustimmung und Widerspruch ...

Bernie Sanders trifft mit Teilen seines Programmes, vor allem in der Gesundheitspolitik, der Steuerpolitik - und bei den Jungen - bezüglich gebührenfreies Studieren einen Nerv und gesellschaftlich mehrheitsfähige Positionen. Ob er damit einen gesamten Wahlkampf, der vom Trump-Lager nur mit Parolen gegen "socialism" geführt würde, gewinnen könnte ... verbliebe eine sehr spannende Frage.

Überwiegt der Mobilsierungs-Effekt oder öffnet ein Sachprogramm Angriffsfläche für polemische Attacken ?

Im HoR haben die Demokraten seit dem 3. Januar 49 konkrete Gesetzesvorlagen zu wesentlichen Politikfeldern eingebracht, die von der GOP, im Senat jedoch regelmäßig abgebügelt wurden. Insofern hat die Umsetzung von Strategie ihre Grenzen.

DIE Demokraten als zentrale Instanz gibt es nicht, eine Regierungs-Strategie hat nur ein Kandidat mit seinem Team. Diese stellen die besagten Kandidaten der Demokraten zur Debatte und am Ende hat der Wähler das Wort.

Je oller je doller?

Dass ein bornierter Polit-Rüpel wie Donald Trump wiedergewählt werden könnte, halte ich inzwischen nicht mehr für ausgeschlossen. Dies liegt unter anderem am Bewerberfeld der Demokraten: Auch wenn das Alter nicht das wichtigste Kriterium sein mag, kann es eigentlich kein gutes Zeichen sein, dass ein 77-Jähriger (Sanders) und ein 76-Jähriger (Biden) bislang zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehören.

09:19 von JanRos

Zitat:(Dr.Hans) wird denunziert und als Nazi/Rassist beleidigt"
Bezug:"Ein Forist der offenkundig mit einer Partei (AfD) liebäugelt, die zum großen Teil mit Rechtsradikalen verkehrt,
diese auch innerhalb der Partei als Mitglieder duldet und dazu auch noch rassistische Züge ihr Markenzeichen ist,
muß einen Mann wie Trump gut finden."
Da steht was ganz anderes. Der andere Forist hat nicht von Dr.Hans gesprochen, sondern von der Partei, die Dr.Hans offensichtlich unterstützt. Davon abgesehen ist jedes Wort dieses Kommentars zutreffend. Wo Sie hier "linken Hass" sehen, bleibt Ihr Geheimnis.

11:16, Jayray

>>Ich halte die Demokraten jetzt nicht für grundsätzlich Rechts eingestellt. Schon Obama hat sich zum Beispiel für die "Dreamer" stark gemacht aber gleichzeitig Guantanamo Bay weiter betrieben.<<

Man sollte nicht außer Acht lassen, daß die USA eine parlamentarische Demokratie sind.

Obama hatte vor, das Lager zu schließen, bekam dafür aber im Parlament keine Mehrheit zusammen.

10:38, Cosmopolitan_Citizen

>>Die "Progressiven", repräsentiert durch Bernie Sanders, vertreten die Ansicht, dass nur ein starkes sozialpolitisches Profil eine Welle der Mobilisierung auslösen wird, dass nötig ist, um das Trump-Lager zu schlagen. In der Tat gibt es durchaus, wie in der Gesundheits- und Steuerpolitik, lagerübergreifend mehrheitsfähige Positionen.

Die Moderaten, vertreten durch Joe Biden, stehen dafür, dass Trump nur in den Swing States geschlagen werden kann und dass dort nur gemäßigte Kandidaten der Mitte, welche auch die "Independents" erreichen, eine Chance haben.<<

Es war einmal, in den USA wie hier, eine Binsenweisheit, daß Wahlen in der Mitte gewonnen werden.

Ob das in Zeiten extremer Polarisierung weiterhin gilt, weiß ich nicht.

Was ich mir allerdings einbilde genau zu wissen ist, daß Trump nicht durch einen "Trump light" oder einen wirtschaftsnahen Demokraten alter Schule, wie Biden einer ist, zu schlagen ist. Da wählen die Leute lieber das wirtschaftsnahe Original.

11:45, Peter Meffert @09:19 von JanRos

>>Wo Sie hier "linken Hass" sehen, bleibt Ihr Geheimnis.<<

Rechte setzen gern Widerspruch mit Hass gleich. Das ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Opferlegende.

@11:43 von Carpe noctem / latente Altersdikriminierung?

Zitat:
" Auch wenn das Alter nicht das wichtigste Kriterium sein mag, kann es eigentlich kein gutes Zeichen sein, dass ein 77-Jähriger (Sanders) und ein 76-Jähriger (Biden) bislang zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehören."

Dies obige Zitat ist ein Beispiel dafür, dass ich befürchten muss, hier im Forum wird einer latenten Altersdiskriminierung Vorschub geleistet.

Selbst im Bundestag gibt es einen Ältestenrat. Es gibt einen Alterspräsidenten. Die Erfahrung des Alters wird hochgeschätzt.
Warum soll das bei gesunden Menschen nun ein Problem sein, wenn diese sich zum Staatsoberhaupt einer Nation wählen lassen wollen?

@fathaland slim 12:06

Wahlen werden in den USA in der Mitte gewonnen und da werden Leute wie Sanders nicht gewählt. Darum hat auch Joe Biden die besten Karten. Biden hätte die besten Chancen Trump zu schlagen und er würde es meiner Ansicht nach auch schaffen. Wichtig sind die Independent Wähler, die unabhängigen Wähler die keiner Partei zugehörig sind. Da punktet Biden einfach mehr als Sanders. Zudem wird er auch gegen Trump bei den unabhängigen Wählern punkten.

@dr.bashir 11:24

Lesen Sie mal die US Medien durch, da schreibt niemand was von Joe Biden der nicht souverän wirkte. Im Gegenteil hat er nach der Ansicht vieler Journalisten seine Sache gut gemacht.
Die Vergangenheit mit Obama wird Biden nicht schaden. Die Fans von Trump springen eh auf jeden Blödsinn an, um die geht es auch nicht und die werden auch nicht die Wahl entscheiden. Entscheidend sind die vielen unentschlossenen Wähler

11:24, dr.bashir

>>Clinton tritt nicht mehr an. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das alleine schon reicht. Dazu kenne ich die anderen KandidatInnen zu wenig.<<

Biden entstammt derselben Szene wie Clinton, er hat den selben Stallgeruch. Nicht nur deswegen halte ich ihn für eine schlechte Wahl.

>>Aber ich verstehe sowieso nicht, was für viele Wähler den Zauber von Typen wie Trump, Johnson, Bolsonaro und all den anderen "starken Männern" ausmacht. Anscheinend brauchen viele Wähler eine "harte Hand".<<

Menschen, die Tag für Tag ihre subjektiv empfundene und objektiv durchaus auch vorhandene Machtlosigkeit erfahren, sehnen sich gern nach dem großen Führer, dem Papi, der auf ihrer Seite ist. Und da kommt die infantil-autoritäre Rhetorik eines Trump gerade recht.

Der Mann ist so authentisch wie Dieter Bohlen, ein Boulevardcharakter. Das kommt bei denjenigen, die solche Medien konsumieren, gut an. Was hier gern übersehen wird ist, daß Trump in den USA seit vier Jahrzehnten bekannt ist wie ein bunter Hund.

@Cosmopolitan_Citizen

Besten Dank für die (privaten) Hintergrundinfos, man erfährt ja selten etwas über postende Foristen bzw. deren Background. Ich freue mich weiterhin über zahlreiche Wortmeldungen Ihrerseits.

Herzlichste Grüße

Das wäre ein Armutszeugnis für die USA

@12:20 von Magfrad
Wenn tatsächlich nur so einen zweifelhafter Kandidat Erfolgsaussichten hätte.

Aber ich bin ziemlich sicher, dass Sanders seinerzeit nicht nur die Vorwahlen ohne die massive Intervention der Parteiführung gewonnen hätte, sondern auch die Präsidentschaftswahlen.

@09:19 von JanRos - Mein Kommentar zu Dr.Hans Beitrag hat...

...genau Null % mit linkem Haß zu tun.

---

Ich würde meine politische Ausrichtung als Mitte-Links bezeichnen.
Ich bevorzuge eine ausgewogene Politik der sozialen Markwirtschaft indem alle Menschen dieses Staates leben können.
Und zwar mit Würde.
Privat bin ich sogar mehr bürgerlich veranlagt.
Und ja, ich kann Kompromisse mit Konservativen eingehen.

Die Meinungen u. die politische Richtung des Users Dr.Hans ist hier im Forum einschlägig bekannt.
Er ist ein Freund u. vielleicht auch ein Wähler der AfD.

Die politische Richtung der AfD ist mehrheitlich bekannt und oft genug in den Medien dargestellt.

Also, wenn der User Dr.Hans nun ein Freund von der Trump'schen Politik ist kann man das mit der Parteinlandschaft in Europa vergleichen.
Und das Trump ein Rassist ist und zudem von Frauen eine geringe Meinung hat kann man aus erster Quelle seinen eigenen Tweets entnehmen.

Meine Frage nun an Sie:
Wo is' hier nun der "linke Haß" zu finden?

09:55 von AllesKlarHier

"@ Sausevind"

Sie haben nicht erkannt, dass ich die philosophischen Begriffe einerseits benutzt habe, andererseits die, die in der "Realität" benutzt wurden.

Sie brauchen mich nicht anzugreifen: ich habe später im Studium im Westen die Originalwerke der Autoren gelesen und darüber auch Seminararbeiten geschrieben.

Wenn ich mich nicht auskennen würde, würde ich hier nicht darüber schreiben.
Lassen wir es dabei.

@10:16 von NeutraleWelt - Re. 09:19 von JanRos

Ihr O-Ton:
...Ich bin vollkommen Ihrer Meinung!
"Netiquette" scheinen sich nur auf eine bestimmte Ausrichtung zu beziehen!

---

Sagen ausgerechnet die Vertreter der konservativen Seite!

Warum bitte reagieren Sie so?
Is' es in diesem Forum nur den User des rechten Lagers erlaubt über uns Linken herzuziehen?
Und das nahezu täglich.
Und wenn man sich wehrt oder Argumente dagegen ins Feld führt, wird mit der Netiquette gewunken.

Ich könnte dutzende Beiträge von Usern wie Sie und Janos hier stellvertretend vertreten als Beweise ins Feld führen.
Nur reichen dafür nicht mal annährend die 1000 Zeichen aus, selbst wenn ich versuchen würde in diese Steno aufzuzählen.

Sie und Ihre Mitstreiter hier und draußen sollten lernen mit Kritik umzugehen.
Wir Linken tun dies doch auch (mit Erfolg).

re 09:19 JanRos: Trumps Schienen!

>>“Ein User schreibt einen pro Donald Trump Kommentar.
"Egal Was die Demokraten auch immer veranstalten; es ist egal. Trump wird mit großer Mehrheit wiedergewählt werden. Weil er es verdient hat."<<

Das bezeichnen Sie als „Kommentar“?

>>Und was passiert...? Er wird denunziert und als Nazi/Rassist beleidigt...<<

Ich spare mir jetzt mal die von Ihnen zitierten Beispiele, die haben nämlich mit „Beleidigung“ und erst recht mit „Denunziation“ nichts zu tun. Aber auch gar nichts!

Dafür hat Ihre Rhetorik sehr viel mit der Rhetorik Trumps und seiner medialen Unterstützer zu tun: Einfach eine Behauptung als Tatsache hinstellen (Denunziation und Beleidigung), und dann zum Gegenangriff übergehen. In Ihrem Fall tagesschau.de als Boden für „linken Hass“, wie Sie die kritischen Kommentare der „anderen“ User dann wieder ohne Fragezeichen bezeichnen.

Exakt die Schiene Trump! Auf alle eindreschen und die Kritik hierdran als „Denunziation und Beleidigung“ bezeichnen.

Wirksam, nutzt sich aber ab!

guter Trump / schlechter Trump

Die Amerikaner , vor allem in den Ländlichen Gebieten , machen ihre Wahlentscheidung vor allem von ihrer wirtschaftlichen Situation abhängig . Ein immer schon vorhandenes konservatives Grundpolster ist hier sehr hilfreich . Es wird keinen interessieren was in einer linken Wunschblase geredet und erzählt wird . Nur die Fakten zählen für diese Bevölkerungsschicht . In den urbanen Blasen mag dies anders sein , da wird auch ein Bernie Sanders noch verstanden.
Bei uns wird die Entwicklung analog in Zukunft ähnlich verlaufen.....

@fathaland slim: Am Ende zählt, wer die 270 Wahlmänner ...

... am 3. November 2020 auf dem Wahlkonto hat.

Die Preisfrage ist, ob und wie ein Demokrat dahin kommt. Darum wird gestritten und gerungen bis zum Nominierungskonvent der Demokraten im Sommer nächsten Jahres.

(1) Es gibt viele den Demokraten zuneigende Wähler, die von Biden nur eines wollen: gegen Trump gewinnen, diese unpräsidentielle Figur aus dem WH jagen und die politische Würde des Amtes wiederherstellen. Sie schauen auf die Kandidaten und ihr "standing" in Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese Staaten müssen die Demokraten gewinnen, ohne einen anderen zu verlieren oder alternativ Florida, North Carolina oder Arizona gewinnen - mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. In allen diesen genannten Staaten liegt Biden gegen Trump besser als jeder andere Kandidat.

(2) In einer anderen Konstellation würden die Demokraten frischeren Kandidaten wie
Harris, Buttigieg oder Warren eine Chance geben. Aber diese Wahl ist besonders wie nie zuvor.

Ihre Präferenz verstehe ich.

Alter

Wer das Alter von von Biden oder Sanders thematisiert, dem sollte auch klar sein, dass Trump auch vor kurzem 73 Jahre alt geworden ist. Die 3 bis 4 Jahre machen nun wirklich keinen Unterschied.

Aber mir persönlich wäre ein(e) jüngere(r) Kandidat(I)n auch lieber. Warum auch immer. Jugend ist kein Qualitätsmerkmal für sich.

Am Ende ist mir Jede(r) recht, der/die gegen Trump gewinnt.

@ um 11:17 von fathaland slim

Berechenbarer?
Trump ist doch sehr gut berechenbar. Er hat einige Dinge, die er vor der Wahl versprochen hat, umgesetzt. Zwar nicht 1 zu 1, aber immerhin in wesentlich größerem Maßstab als je ein Präsident vor ihm. Vielleicht sogar weltweit.
Die Krise mit dem Iran wäre und Hilary C auch passiert und wahrscheinlich noch viel schlimmeres in diese Richtung.
Insofern war Hilary C auch gut berechenbar.
Ich kann mit nicht vorstellen, dass je ein US - Präsident in Zukunft nochmal vom Status Quo herabsteigen wird.
Dafür ist Trump im Sinne von Amerika First viel zu erfolgreich.
Und nun weiß auch jeder Nachfolger wie man das macht.

@Magfrad: Der Ausgang dieser Wahl ist komplett offen ...

... deshalb kann nicht oft genug wiederholt werden, dass zum jetzigen Zeitpunkt das vorzeitige Ausrufen eines "Wahlsiegers" - egal auf welcher Seite - schlicht unseriös wäre.

Auch wenn Trump in allen nationalen Umfragen mehr Ablehnung als Zustimmung für seine Amtsführung erhält, kann es in den entscheidenen "Battleground States" knapp werden. Wie in 2016 kann er es mit einer Minderheit der Stimmen aber einer Mehrheit der Wahlmänner zur (Wieder-)Wahl bringen.

Das in der Verfassung verankerte EC lässt aufgrund des dort nicht verankerten "the winner takes it all" Prinzips soviel Stimmen durch den Rost fallen, dass große Wahlsiege der Demokraten in Californien und New York verpuffen, wenn Trump in den Rustbelt-Staaten mit knappen Mehrheiten gewinnt.

Niedlich

Ich finde es unterhaltsam, mit welcher Wonne die Demokraten immer intern aufeinander einprügeln. Und auch, wie immer schön die Rassismus-Karte gezückt wird. Oder die Gender-Karte. Teilweise mit Referenzen auf Dinge, die vor Jahrzehnten vorgekommen sind (oder vielleicht auch nur unterstellt werden). Aber da gilt ja dann die Schuld-Vermutung: Der Beschuldigte muss beweisen, dass er kein Rassist oder was auch immer ist. Und genau das nervt die Amerikaner, mit denen ich befreundet bin. Sie mögen Trump zwar nicht, werden ihn aber (wieder) wählen, weil er seine Versprechen umsetzt und dieses über-korrekte Verhalten (leider im anderen Extrem) nicht mitmacht.

@11:48 fathaland slim

... und leider ist diese gute demokratische Gepflogenheit, parlamentarische Mehrheiten zu brauchen, für (mich zunehmend beunruhigend) viele Menschen der Grund, am besten Parlamente wieder abzuschaffen - diesseits wie jenseits des großen Teichs.

13:13, nie wieder spd

>>@ um 11:17 von fathaland slim
Berechenbarer?
Trump ist doch sehr gut berechenbar. Er hat einige Dinge, die er vor der Wahl versprochen hat, umgesetzt. Zwar nicht 1 zu 1, aber immerhin in wesentlich größerem Maßstab als je ein Präsident vor ihm. Vielleicht sogar weltweit.
Die Krise mit dem Iran wäre und Hilary C auch passiert und wahrscheinlich noch viel schlimmeres in diese Richtung.
Insofern war Hilary C auch gut berechenbar.<<

Trump sagt heute dies und morgen das. Außer viel Porzellan zu zerschlagen hat er so gut wie nichts umgesetzt.

Ja sicher, im Porzellan zerschlagen ist er berechenbar. Er zerschlägt so viel er kann.

Das Abkommen mit dem Iran wurde unter Obama abgeschlossen. Clinton gehörte lange seiner Administration an.

Sie glauben, sie hätte es als Präsidentin aufgekündigt, genau wie Trump?

Ein Abkommen, bei dem sie selbst federführend beteiligt war?

Das ist die Querfrontpropaganda aus Wahlkampfzeiten. Manche hängen der immer noch an.

Leute, Clinton ist Geschichte!

12:32, krittkritt

>>Aber ich bin ziemlich sicher, dass Sanders seinerzeit nicht nur die Vorwahlen ohne die massive Intervention der Parteiführung gewonnen hätte, sondern auch die Präsidentschaftswahlen.<<

Sie kennen offensichtlich weder die USA noch das basisdemokratische Verfahren, mit dem Präsidentschaftskandidaten dort ausgewählt werden.

Sonst würden Sie solcherart Verschwörungstheorien nicht anhängen.

Es war für jeden, aber auch wirklich jeden, der die USA auch nur ansatzweise kennt, mehr als überraschend, wie weit Bernie Sanders als bekennender demokratischer Sozialist gekommen ist.

Das ist ungefähr so, als wenn sich in Deutschland Gregor Gysi in Umfragen als Wunschbundeskanzler der Deutschen herausstellte.

Nein, noch unwahrscheinlicher. Denn für die meisten Amerikaner ist Sozialismus gleichbedeutend mit Kommunismus und der gleichbedeutend mit dem Weltuntergang.

So etwas kann man sich hier, so sozialismusfeindlich wie viele Deutsche auch sind, gar nicht vorstellen.

13:25, andererseits

>>@11:48 fathaland slim
... und leider ist diese gute demokratische Gepflogenheiten, parlamentarische Mehrheiten zu brauchen, für (mich zunehmend beunruhigend) viele Menschen der Grund, am besten Parlamente wieder abzuschaffen - diesseits wie jenseits des großen Teichs.<<

Sehr, sehr beunruhigend.

Vor allem, wenn ich sehe, daß Menschen, die sich als "links" begreifen, Obama vorwerfen, daß er nicht einfach unter Mißachtung der US-Verfassung diktatorisch durchregiert hat, um Guantanamo zu schließen.

12:18 von Dr.KI / Altersdiskriminierung?

" Auch wenn das Alter nicht das wichtigste Kriterium sein mag, kann es eigentlich kein gutes Zeichen sein, dass ein 77-Jähriger (Sanders) und ein 76-Jähriger (Biden) bislang zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehören."

Dies obige Zitat ist ein Beispiel dafür, dass ich befürchten muss, hier im Forum wird einer latenten Altersdiskriminierung Vorschub geleistet.

Bitte bedenken Sie, dass ein Bernie Sanders, sofern er gewählt und wiedergewählt wird, mit 87 Jahren noch US-Präsident ist. Angesichts der Schwere dieses Amts halte ich eine solche Lebensplanung für ambitioniert. Wegen meiner Bedenken die Altersdiskriminierungs-Keule zu ziehen, halte ich, nett formuliert, für überzogen. Vielleicht beruhigt es Sie zu wissen, dass mir ein Bernie Sanders trotzdem tausend mal lieber wäre als der aktuelle Amtsinhaber.

Unsere Sicht

Ganz viel was wir hier diskutieren ist unsere Sicht der Dinge und ganz viele der demokratischen KandidatInnen sind hier relativ unbekannt. Biden als ehemaliger Vize und Sanders als Dauerkandidat machen da eine Ausnahme. Ich bin gespannt und hoffe auch, dass sich aus der Riege der Anderen eine Person herauskristallisiert, die eine überzeugende Kandidatur hinlegen würden.

Wenn ich mich richtig erinnere kannten hier in D auch wenige Menschen Obama. Der war auch Ergebnis der demokratischen Kandidatensuche.

Auch auf Trump hätte am Anfang des letzten Wahlkampfs kaum einer gewettet. Den kannte man aber vorher schon aber eben nicht als Politiker, sondern als schillernden Milliardär, Pleitier, Playboy oder wegen seiner Scheidungen. Also mehr aus der Gala als aus der FAZ.

Also ich lass´ mich mal überraschen.

13:17, Whatever007

>>Ich finde es unterhaltsam, mit welcher Wonne die Demokraten immer intern aufeinander einprügeln. Und auch, wie immer schön die Rassismus-Karte gezückt wird. Oder die Gender-Karte. Teilweise mit Referenzen auf Dinge, die vor Jahrzehnten vorgekommen sind (oder vielleicht auch nur unterstellt werden). Aber da gilt ja dann die Schuld-Vermutung: Der Beschuldigte muss beweisen, dass er kein Rassist oder was auch immer ist. Und genau das nervt die Amerikaner, mit denen ich befreundet bin. Sie mögen Trump zwar nicht, werden ihn aber (wieder) wählen, weil er seine Versprechen umsetzt und dieses über-korrekte Verhalten (leider im anderen Extrem) nicht mitmacht.<<

Das was Sie als "aufeinander einprügeln" bezeichnen, ist die Normalität in US-Vorwahlkämpfen.

Sie haben das Hauen und Stechen bei den Republikanern vor vier Jahren vergessen?

Und wer Begriffe wie "Gender-Karte" und "Rassismus-Karte" benutzt, ist definitiv im Trumplager zu verorten. Auch wenn er das Gegenteil behauptet.

Demokraten haben keinen Kandidaten.....Biden.....

Sie schreiben : "Mit Hillary sähe die Welt ganz anders aus , denn "Demokraten" sind ebenso wie "Aktivisten" nicht zwangsläufig bessere Menschen , welche Konflikte diplomatisch zu lösen gewillt oder dazu in der Lage sind."

Ich erinnere mich an die Worte Hillary Clintons (während dem letzten Wahlkampf in den USA, sie sagte in Richtung Iran :"If I become President, we will attack Iran!"
Ich frage unsere Foristen : Was ist anders als heute, ...was will Trump mit Iran ?

Am 01. August 2019 um 10:17 von kommentator_02

Sie schreiben : "Trump hatte ca. 3 Millionen Stimmen weniger als Clinton. Und er könnte unter Umständen die nächste Wahl sogar mit 8 Millionen Stimmen weniger als der/die demokratische Kandidat/in gewinnen, begründet im US-Wahlverfahren."
Aus meiner Sicht ja hochinteressant !
Jetzt weiß ich ganz genau, warum die westliche Demokratie allen andren Demokratie-Formen =>überlegen ist.......

@ 15:17 fathaland slim

Noch vor wenigen Jahren hätte ich es quasi für undenkbar gehalten, wieweit die Geringschätzung demokratischer Errungenschaften - wie beim Prinzip parlamentarischer Mehrheiten - von ganz rechtsaußen bis fast in die Mitte der Gesellschaft reichen kann. Daher sind Bildung und eine Politik, die Menschen Zugehörigkeit auf verschiedensten Gebieten ermöglicht, mehr denn je die Grundpfeiler, um eine demokratische Gesellschaft zu erhalten - und das gilt für die USA wie für Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn (t.b.c.)...

@jayray

Ich gehe mal nur auf einen Punkte ein. Obama hat mehr Menschen abgeschoben als Bush, mehr Menschen durch Drohnen umbringen lassen als Bush. Obama hat mehr offene und verdeckte Kriege geführt als Bush. Die Steuererleichterungen für Reiche, unter Bush nur provisorisch, wurden beschlossen, um sich Zustimmung zu einer Gesundheitsreform zu erkaufen, die zwar immer obamacare geschimpft wurde, aber im Prinzip romneycare heißen müsste. Obama war netter und wortgewandter als sein Vorgänger, das war aber auch schon fast alles. Das haben gerade die jungen Wähler begriffen, ein Obama 2.0 wollen da die wenigsten.
Das war ja auch das Problem von Clinton, die in der Außenpolitik noch härter war und Trump überholte sie links...

De fakto sind sich die Republikaner und Demokraten in der Wirtschaftspolitik und Außenpolitik die man eigentlich Militärpolitik nennen müsste einig und da sind beide ziemlich weit rechts für europäische Verhältnisse.

Darstellung: