Kommentare

"richtigen Weg gegen Trump"

Nichts leichter als das.
Eine bürgernahe Politik fahren und der Typ ist Geschichte.
Es hilft nicht wenn die Reichen und die Schönen Stimmung gegen Trump machen.
Das Volk fühlt sich verraten von den Börsen und Reichenvertretern der Vergangenheit.
Willst du das Volk für dich gewinnen, dann kümmre dich darum.

Dass alle Kandidat*innen

Dass alle Kandidat*innen Trumps Rassismus klar verurteilen und das Schweigen der republikanischen Lämmer deutlich anprangern, ist wichtig. Dass über wesentliche Politikfelder gestritten wurde, ist ebenso wichtig, denn unter Trump kann man schon mal in die Gefahr kommen, diese wesentliche demokratische Grundstruktur des Wettbewerbs von Ideen zu vergessen. Wenn die Demokrat*innen sich jetzt noch davon verabschieden, wie das Kaninchen auf die Trumpsche Schlange zu schauen, wird das ein noch profilierterer Wettbewerb um die demokratische Präsidentschaftskandidatur.

Sie ringen...

...debattieren und streiten und intregieren.Ja so ist das...für das Volk und die gesellschaftlichen Probleme komm aber nichts heraus bzw. bleibt auf der Strecke.
Es ist genau das selbe hier und da,Land auf Land ab

es gibt da eine

nette karikatur (einen smiley mit MAGA-basecap), der das dilemma, vor allem das der republikaner aber auch weite teile der ahnungslosen bevölkerung auf den punkt bringt. darunter steht:

"when you don't know, what socialism is, so you call it communism, but you don't know what that is either"

Vote blue - no matter who

Hauptsache bei den Präsidentschaftswahlen wird ein Demokrat gewählt.
Gestern bei der Debatte ging Warren eindeutig als Siegerin nach Hause. Eine Frau würde auch den USA mal gut tun

Eins, zwei, drei und wieder nix dabei

Nun ist ja Trump -der gewählte US-Präsident- auch nicht unbedingt mein Fall. Er ist nun aber mal da. Doch irgendwie wollen es die Meinungsvielregulierer nicht begreifen - einen großen Baum hat es noch nie interessiert, wenn ein Hund dranpinkelt. Anstatt uns immer wieder die Geschichte neu zu erzählen, wie böse der Herr Trump doch ist und wer alles gegen ihn aufsteht, und was diese Leute sagen und und und, sollte man doch endlih cbegreifen - hier ist einer Präsident geworden, der macht genau das, was er (anders als unsere gewählten und nicht gewählten Damen, Herren und Diversa) vorher angekündigt hat und offenbar so erfolgreich, dass diejenigen, die ihn gewählt haben, das auch wieder tun werden. Und möglicherweise auch noch ein paar Leute mehr. Das kleine Deutschland sollte langsam aufpassen, dass es nicht in einen kalten Zweifrontenkrieg hineinrutscht. Macrons "Europa" -also Frankreich, was er meint-, hilft uns dann nicht.

@Emil66

"Willst du das Volk für dich gewinnen, dann kümmre dich darum." Das macht Trump doch !

Democrats fast chancenlos

Das war kein Rassismus von Trump. Das wissen auch die Wähler der politischen Mitte. Trump wusste auch dass die Democrats mit Schnappatmung empört reagieren würden, was ihm wiederum bei den Wählern der Mitte hilft. Ebenso genial wie einfach.

rer Truman Welt

Die Demokraten sollten sich auf ihre eigene Politik fokussieren und sich dabei deutlich von aggressiven Spaltereien
fernhalten. Wenn sie sich darauf einlassen, werden sie verlieren. Trump ist darin ein Meister gegen den sie keine Chance haben. Nein, souverän, friedlich, sachlich, fokussiert und integrierend bleiben. Ich bin davon überzeugt, daß eine vernünftige Mehrheit wieder aus dieser aggressiven, destruktiven und feindseligen Haltung und Atmosphäre, welche Trump umgibt, heraus kommen wollen. Dazu würde ich alle Demokraten auffordern. Und das müssen sie alle bereits in der jetzigen Phase im Umgang mit sich selbst beweisen bzw. tun.

@Masure

wie kümmert er sich denn? indem er spaltet! da kann die US-bevölkerung gut drauf verzichten

@ suomalainen

Es gibt ja auch keinen Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus. Immer herrscht eine kleine Elite, siehe George Orwells Farm der Tiere.

Die meisten Staaten sind doch

Die meisten Staaten sind doch bereits vergeben, es geht lediglich um die swing states, dort muss ein Demokrat punkten, je weiter links der Kandidat ist, je schwieriger wird es. Eine Strategie erkenne ich nicht.

Und solange sich weibliche Demokratinnen untereinander Rassismus vorwerfen wird der Begriff Rassismus entwertet, irgendwann ist er nichts mehr wert.

Trump spaltet

Was nützt es Trump, dass er die Bevölkerung spaltet. Sein Anteil bei der letzten Wahl war ja nur 49%. Hillary hatte 51%, nur hat sie durch den Zuschnitt der Wahlbezirke unglücklich verloren. Das kann diesmal ganz anders laufen. Die Demokraten brauchen eine frische, sympathische, linke Kandidatin. Dann ist Trump weg und drei Wochen später vergessen.

Trump

Leider wird sich nicht viel ändern und Trump wird wiedergewählt aber haben wir in Deutschland wirklich das Recht die amerikanische Bevölkerung zu kritisieren ?? In dem Land in dem auch soviel falsch läuft ?? Wir können doch nicht über interne Probleme der USA in Deutschland entscheiden und das wir uns aus jeder Krise heraushalten und alles lieber mit Geld bezahlen macht uns für die Anerikaner ( und für andere Partner )auch nicht beliebter, aber die Wahl der Amerikaner kritisieren wie arrogant sind wir eigentlich.

Er kümmert sich um die Weißen

@ Masure:
"Willst du das Volk für dich gewinnen, dann kümmre dich darum." Das macht Trump doch !

Bisher hat er nur für die Reichen etwas wirklich umgesetzt, nämlich seine Steuerreform. Sonst hat Trump ja noch nichts getan, außer zu twittern.

Trump kümmert sich nur um die Weißen, die Angst vor der Zukunft haben. Das ist keine Mehrheit und erst recht nicht das Volk.

@Al Ternativ

@Al Ternativ

So ein großer Baum, so eine deutsche Eiche, so ein Bismarck ist Trump ja nun gerade nicht, eher ein narzisstischer Showman aus einer Trash-Comedy, von der er übrigens auch mal eine im amerikanischen Fernsehen moderiert hat (bei seinem Lieblingssender Fox, wenn ich richtig informiert bin). Ja, er macht das, was er angekündigt hat. Trump ist ein Rassist und ein Nationalist und seine Wähler bekommen Rassismus und Nationalismus jeden Tag via Twitter frei Haus. Das kann man natürlich Einhalten von Wahlversprechen nennen. Ihn seriösen Politikern - und Trump ist weder seriös noch Politiker - als Vorbild hinzustellen ist daher, gelinde gesagt, abwegig, diesen pauschal und ohne inhaltlich konkret zu werden Brechen von Wahlversprechen zu unterstellen infam.

Trump wurde übrigens nicht von der Mehrheit der Wählenden gewählt sondern Hillary Clinton. Dass er trotzdem Präsident wurde hat mit dem indirekten Wahlrecht der USA zu tun, bei dem wenige "Swing-States" den Ausschlag geben.

Kamala & Joe - Heute wird es erst interessant

Es wird sich endscheiden wer Präsident/in
werden wird. Diese Runde wird weit aus sachlicher geführt.

US-Demokraten ringen um den richtigen Weg gegen Trump....

Der richtige Weg gegen Trump.Das wird nicht der Weg von Establishment-Kandidaten sein,die sozial nichts zu bieten haben.
Also Biden und Co.
Leider waren sich kürzlich die Mehrheit der Demokraten im Kongress mit den Republikanern einig,beim gigantischen Rüstungsetat.

Beste Wahlkampfhilfe...

...für Trump. Wenn sich bei den Demokraten nichts grundlegend ändert, dann dürfen wir uns in Europa auf eine weitere Amtszeit Trump einstellen. Es hilft auch nichts hier einen Hype um linke Ideen zu veranstalten oder gebetsmühlenartig immer die gleichen Angriffe auf Trump zu platzieren.

@08:47 von Masure

"Das macht Trump doch !"
Und deswegen bleibt der auch dran, egal wie der sich benimmt.
Es hilft nichts wenn man sich über sein Verhalten aufregt und glaubt das würde das normale Volk stören.
Was das normale Volk stört ist das sie bei den Anderen keine Chance gegen die Reichen hat.

schwache Leistung der Demokraten

"In einem waren sich die Demokraten einig bei der ersten Runde dieser Fernsehdebatte - in ihrer einhelligen Kritik an Trump"

Na, wenn dies die einzige Einigkeit ist, dann haben es die Demokraten nicht verdient gewählt zu werden. Anstatt mit intelligenten Konzepten und einem durchdachten Programm für sich zu werben ein einzige Desaster.
Aber das kommt heraus, wenn man sich in den letzten Jahren nur damit beschäftigt hat das Haar in der Suppe seines politischen Gegners zu suchen.

Und ich sage es immer

Und ich sage es immer wieder.
Wie verzweifelt muss ein Volk sein, wenn es so jemanden wählt?
Wer hat dafür gesorgt das dieses Volk so verzweifelt war / ist?
Bei denen dürft ihr die Schuld suchen.
Aufzuzeigen was für ein Benehmen dieser Mensch hat, hilft da sehr wenig.
Viele machen sich lustig darüber wie dieser den Reichen und Mächtigen auf der Nase rumtanzt.
Anderen ist das einfach nur egal.

08:46 von Al Ternativ

"Nun ist ja Trump -der gewählte US-Präsident- auch nicht unbedingt mein Fall."

Was Sie anschließend schreiben, zeigt aber doch sehr, dass Sie ihn bewundern und rechtfertigen.

"einen großen Baum hat es noch nie interessiert, wenn ein Hund dranpinkelt."

In Ihren Augen ist Trump ein "großer Baum", und seine Kritiker sind nur pinkelnde Hunde.
Diese Haltung habe ich hier oft formuliert gefunden.
Heinrich Mann nennt das "Untertanengeist".
Gäbe es keine Untertangeister, die sich danach sehnen, die "pinkelnden Hunde" vom dem großen Baum fernzuhalten, gäbe es auch keine Unrechtsregime.

"sollte man doch endlih cbegreifen - hier ist einer Präsident geworden, der macht genau das, was er (anders als unsere gewählten und nicht gewählten Damen, Herren und Diversa) vorher angekündigt hat und offenbar so erfolgreich, dass diejenigen, die ihn gewählt haben, das auch wieder tun werden."

Das wird in Dauerschleife von den 'Untertänigen' wiederholt.
Argumente dagegen werden sie nicht beeindrucken.

@ 08:44 von .tinchen

"Gestern bei der Debatte ging Warren eindeutig als Siegerin nach Hause."
.
Warren?
Die hat sich in der "Pocahontas-Affäre" lächerlich gemacht!
Kochrezepte aus der New York Times abgeschrieben "Elizabeth Warren, Cherokee".
Ein DNA-Test bescheinigt ihr, dass sie weniger indianisches Blut in ihren Ander hat als ein durchschnittlicher Amerikaner. Dafür hat sie sich bei den Cherokee für ihr "entehrendes Verhalten" entschuldigt.
"Die Anthropologin Kim Tallbear charakterisierte Warrens Behauptungen als das Verhalten von Weißen, sich die Identität von Native Americans anzueignen, wenn es ihnen günstig scheine."
.
Jetzt wissen Sie, wie Trump auf "Pocahontas" kommt........

@Elite-Deutscher: Politik der Mitte ?

Ihrer politischen Analyse der politischen Probleme in den USA stimme ich voll zu. Allerdings möchte ich doch Bedenken anmelden was die Schlüsse daraus betrifft.

1.) Spalten ist in der Tat wesentlich einfacher als Integrieren. Allerdings ist die amerikanische Gesellschaft bereits seit längerem eine tief gespaltene Gesellschaft: wirtschaftlich, sozial, ideologisch und vor allem kulturell. Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft hat den Präsidenten Trump hervorgebracht, nicht umgekehrt. Zwischen Tea Party und Sozialismus ist in der amerikanischen Gesellschaft nicht mehr viel übrig geblieben. Politiker der Mitte, ein John McCain z.B., hatten deshalb schon vor über einem Jahrzehnt bei Wahlen keine Chance mehr.

2.) Dieser Prozess wurde und wird massiv vom Wahlrecht unterstützt, das faktisch auf ein Duell zweier antagonistischer Rivalen um ein Amt hinausläuft, nicht auf einen Wettbewerb um die besten Ideen. In den USA KANN nur gewählt werden wer am lautesten "I´m the Greatest" schreit.

08:47 von Masure

<< @Emil66
"Willst du das Volk für dich gewinnen, dann kümmre dich darum." Das macht Trump doch ! <<

Sprich die Bevölkerung als 'Volk' an, und die leicht Manipulierbaren werden dir die Füße lecken.

09:25 von Emil66

>>Was das normale Volk stört ist das sie bei den Anderen keine Chance gegen die Reichen hat.<<
Sind Sie der Meinung dass das "normale Volk" ausgerechnet bei Trump eine Chance gegen die Reichen hat?

08:44 von skydiver-sr

"Sie ringen......debattieren und streiten und intregieren.Ja so ist das...für das Volk und die gesellschaftlichen Probleme komm aber nichts heraus bzw. bleibt auf der Strecke.
Es ist genau das selbe hier und da,Land auf Land ab"

Wie hätten Sie es denn gerne?

Die Kandidaten stellen ihren Standpunkt dar, versuchen Unterschiede zu ihren Mitbewerbern herauszuarbeiten, damit der Wähler sich ein Bild davon machen kann, wer nach seiner Ansicht die richtigen Schwerpunkte setzt und entsprechende Forderungen stellt und wer der geeignetste Gegenkandidat zum derzeitigen Präsidenten ist. Die Kandidaten werben um Zustimmung. Das ist ein wesentlicher demokratischer Prozess.

Möchten Sie, dass alle einer Ansicht (?) folgen müssen und eine Diskussion darüber unterbleibt, weil dadurch das "Volk" und die gesellschaftlichen Probleme auf der Strecke bleiben würden?

(Un)fähig

Präsident Trump provoziert die Demokraten und diese lassen sich provozieren. Damit führt er Sie am Nasenring durch die Manege. Er bringt die Demokraten dazu sich zu echauffieren und ihn anzugreifen, dadurch hält er sie erfolgreich davon ab eine Politik für die Menschen im Land zu machen. Andererseits ist es auch viel leichter gegen Präsident Trump zu geifern als eine gute Politik für die Menschen zu machen - und wenn man dann die Wahl verliert hat der Wähler einen nicht verstanden oder das Wahlsystem ist schuld.

@Gelenkte-Dem-DE 08:47

Darum sehen es auch 70% der Wähler als Rassismus. Bei aller Liebe Trump hat sich mit diesem Tweet keinen gefallen getan. Klar versucht man auf Republikanerseite alles zu ignorieren und den Präsidenten abzufeiern, aber er ist weiterhin unbeliebt und hat negative Zustimmungswerte. Negativer als Bush nach dem Irakkrieg.

@09:50 von Tremiro

"Sind Sie der Meinung dass das "normale Volk" ausgerechnet bei Trump eine Chance gegen die Reichen hat?"

Mal unter uns :-)
Meine Meinung interessiert keinen in den USA und das ist gut so.
Allerdings scheinen die BÜRGER der USA teilweise so zu denken.
Oder warum haben diese den Trump gewählt?!

@Masure 08:47

Ach so? Wo ist denn Trump seit 2017 mal auf seine Gegner zugegangen? Er hat das Popular Vote mit fast 3 Millionen Wählern an Clinton verloren. Trump hat sich nie um die Gegner gekümmert. Er ist nicht ein Präsident aller Amerikaner sondern seiner Fanbase und dies ist nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist es alle Amerikaner zu befrieden und nicht nur seine Wählerschicht. Er hat im Gegenteil die Bevölkerung noch mehr gespalten und sein Nachfolger wird eine Herkulesaufgabe haben die Scherben wieder aufzusammeln die er in der amerikanischen Gesellschaft hinterlassen wird. Da ändern auch schöne Wirtschaftszahlen und eingehaltene Versprechen nichts. Im Übrigen hat er auch sehr viele Versprechen nicht eingehalten. Mexiko zahlt die Mauer nicht, Obamacare ist nicht abgeschafft, Hillary ist nicht im Gefängnis. Sein Ergebnis sieht sehr dürftig aus

09:47 von haruwa

>>Zwischen Tea Party und Sozialismus ist in der amerikanischen Gesellschaft nicht mehr viel übrig geblieben.<<
Mit Sozialismus meinen Sie vermutlich die Demokraten.
Die sind für mich konservativer als in Deutschland die CSU.

@ um 09:13 von linkspatei mit glied

"Er kümmert sich um die Weißen
@ Masure:
"Willst du das Volk für dich gewinnen, dann kümmre dich darum." Das macht Trump doch !

Bisher hat er nur für die Reichen etwas wirklich umgesetzt, nämlich seine Steuerreform. Sonst hat Trump ja noch nichts getan, außer zu twittern.

Trump kümmert sich nur um die Weißen, die Angst vor der Zukunft haben. Das ist keine Mehrheit und erst recht nicht das Volk."
.
Die Arbeitslosenquote und die Unterbeschäftigungsquote sinken, das kommt allen Menschen zugute. Das Handelsdefizit zu korrigieren ist auch gut für das ganze Volk. 'sonst nichts getan' ist etwas zu kurz gegriffen.
Wenn man jemanden bekämpfen will, sind leicht widerlegbare Falschbehauptungen meist ungeeignete Mittel.

@Ritchi 10:01

Die Demokraten sind nicht in der Regierung, da zu behaupten die Demokraten würden keine gute Politik für die Menschen machen ist ein Witz. Die Demokraten haben einen klaren Plan und der heißt nicht nur Anti Trump. Ganz oben auf dem Plan steht, dass sie die Bevölkerung einen wollen. Dies traue ich eher den Demokraten zu als Trump. Trump hatte 3 Jahre Zeit und hat die Bevölkerung noch schlimmer gespalten.

10:06 von Magfrad

Darum sehen es auch 70% der Wähler als Rassismus
.
was veranlaßt sie zu dieser Einschätzung
kennen sie "die" Amis, wie die dort ticken
in einem Land wo eine Krankenversicherung Sozialismus pur bedeutet
die Todesstrafe in weiten Teilen der Bevölkerung gut ankommt,
wie auch das aktuelle Waffenrecht
und mal ehrlich, nen Grund muß es ja haben, dass dieser Trump gewählt wurde

Die Basis-Demokratie der Demokraten ist ihre Stärke ...

... und ihr Risiko.

Die Demokraten haben ein großes Bewerberfeld mit qualifizierten Kandidaten, von denen jeder einzelne dem Amtsinhaber in persönlicher Integrität, Intelligenz und Fachkompetenz überlegen ist.

Aber vor der Kür müssen sie den Kampf an der Basis gewinnen. In diesem Jahr ist die Frage, wie sehr diese Basis ihre Entscheidung nach den Kriterien

(1) inhaltliche Konzepte und Mobilisierung des eigenen Anhangs

(2) Wählbarkeit über den Kern hinaus in der Mitte bzw. den Unabhängigen

trifft.

Bernie Sanders und Elisabeth Warren punkten bei (1), Joe Biden bei (2).

Die Frage ist nun in welche Richtung die Basis die Kandidaten bei den Vorwahlen treibt.

Normalo55, 09:13

haben wir in Deutschland wirklich das Recht die amerikanische Bevölkerung zu kritisieren ??

Ja sicher haben wir das Recht zu kritisieren was wir möchten, denn wir leben in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit.

"links" ist der falsche Begriff

Was bedeutet "links" in den USA ?
Klassisch betrachtet bedeutet "links":
"Soziale Gerechtigkeit", "Teilhabe an den Gewinnen der Wirtschaft", "Gerechte Verteilung des Vermögens", "Fundamentaldemokratie/Volksabstimmungen", Antinationalistisch und Antimilitaristisch" - dazu heute "Umweltschutz" ...
Bei den Demokraten der USA trifft das alles praktisch nicht zu - was also soll das "links" ???

In einer Welt voller (Religions-)Diktaturen, wo 1 % der Menschen 99% des Vermögens (und damit der Macht) gehören, sind diese "linken" Themen schlicht "vernünftig" ... warum nennt man dies dann nicht so ???

9:11 von weise und klug ./. 9:03 von linkspatei mit glied

"Es gibt ja auch keinen Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus. Immer herrscht eine kleine Elite, siehe George Orwells Farm der Tiere.

Stimme Ihnen prinzipiell zu, aber nicht nur beim sogenannten Sozialismus oder Kommunismus. Eine kleine Elite herrscht auch in demokratischen Systemen, die auch im Bundestag und Regierung vertreten sind."

Sehen Sie eine andere Möglichkeit, als daran zu arbeiten, die vorhandenen Probleme in Demokratien mühsam und beharrlich zu minimieren und Fehler zu korrigieren? Kennen Sie vielleicht sogar eine attraktive Alternative zu demokratischen Gesellschaftsordnungen wo alles für alle ("das Volk") prima fluppt?

Den "Wahlversprechen-Brecher" Trump inhaltlich stellen ...

... ist ein Teil einer erfolgversprechenden Kampagne für die "general elections". Aber das reicht nicht. Hinzu kommen muss, dass der Kandidat sich von der Rolle Trumps als "Divider-in-Chief" abheben muss. Der Kern der beiden großen Lager ist in Kampfstimmung, aber ein Drittel in der Mitte ist der ewigen Polarisierung müde und empfänglich für einen sachlicheren Stiel. Hier liegt eine Chance für einen frischen, glaubwürdigen Kandidaten, wie zum Beispiel auch Pete Buttigieg.

Trump hat einige wesentliche Wahlversprechen gebrochen:

(1) er versprach, dass Medicare und Medicaid nicht angetastet werden würden. Sein Budget-Entwurf sieht aber Kürzungen von Hunderten Milliarden vor.

(2) auch das Versprechen die Verschuldung innerhalb 8 Jahren auf 0 zurückzufahren, wird er reißen. Das CBO hat errechnet, dass Trumps Verschuldungspolitik in der genannten Zeitspanne die Staatsschulden um gigantische 7-9 Billionen erhöhen wird.

Viele seiner 280 Wahlversprechen wird/kann Trump nicht einhalten.

@08:47 Gelenkte...

Das war lupenreiner Rassismus von Trump. Das wissen nicht nur die Wähler*innen der politischen Mitte.

Trumps Gegner...

haben von Anfang an den falschen Weg gewählt. Seit seiner Wahl haben sie sich vor allem als schlechte Verlierer gezeigt. Ihre Taktik: wie die Strassenköter immer wieder an denselben Baum pinkeln und dann im Chor rufen dass der Baum stinkt.
Damit gewinnt man keine Wahlen, und der Baum bleibt stehen.
Die Spaltung in Amerika hat nicht Trump bewirkt: die war schon da, und zwar seit langer Zeit - eigentlich schon seit dem Bürgerkrieg. Er hat sie nur geschickt ausgenutzt, nachdem Obama versucht hat sie 8 Jahre lang zu übertünchen.
Und das Wort Rassismus: das ist inzwischen so sinnerweitert dass man nicht einmal mehr von 'shitholes' sprechen darf, auch nicht wenn es diese wirklich gibt. Das kommt davon wenn man den Begriff nur als politische Keule benutzt.
In der EU sollte man sich das auch hinter die Ohren schreiben.

Abseits der Schlagworte: Der "Sozialismus" von Bernie Sanders ..

... ist in Europa "Allgemeingut" der Politik, ohne die kein politisches Lager eine Wahl gewinnen würde, trifft aber auch in den USA in den Einzelfragen auf Mehrheiten.

Bernie Sanders will keine Schlüssel-Industrien verstaatlichen sondern

(1) Krankenversicherung für alle

(2) Zugang zu Bildungseinrichtungen (College/University) für alle nach schulischen Leistungen und nicht Scheckbuch der Eltern

(3) Vorsorgende Sozialpolitik

(4) Trennung der Bankengeschäftsbereiche nach Geschäftsbanken und Investment-banken

(5) Strengere Amti-Trust-Gesetze

Fragt man die US-Amerikaner nach ihrer Zustimmung zu einzelnen solcher Vorschläge, treffen sie oft bis in die republikanische Wählerschaft hinein auf Zustimmung.

Im Wahlkampf werden die Spin-Doctors der GOP aber aus gutem Grund nur den Begriff "Socialism" ins Visier nehmen.

Bernie Sanders kann die Mehrheit der Jungen und der Gebildeten mobilisieren. Aber kann er in den Swing-States die Mitte erreichen ?

Daran muss er sich messen lassen.

10:20 von Sisyphos3

"und mal ehrlich, nen Grund muß es ja haben, dass dieser Trump gewählt wurde"

Klar, in der Politik hat alles seinen Grund.
Die entscheidende Frage ist aber:
Ist der Grund ehrenwert oder ist er eine Schande für die Menschen.

Wer das nicht unterscheiden kann oder unterscheiden will oder die Achseln zuckt:
der gibt sein Menschsein auf.

frische, sympathische, linke Kandidatin?

Ich dachte bei den wahlen geht es um Programme und Fakten oder gehts in den USA um ein Casting?

10:16 von Ritchi

Die gut laufende Konjunktur in den USA hat nichts mit Trumpscher Wirtschaftspolitik zu tun. Soviel wirtschaftspolitischer Sachverstand sollte auch oberflächlichen Betrachtern eigen sein.

Die Wirtschaft war nach der Finanzmarktkrise 2008 massiv eingebrochen.

Unter Obama gab es ein massives Stimulusprogramm zum Anschieben der Konjunktur. Die ist dann Jahre später angesprungen und in einen dem Kapitalismus innewohnenden Zyklus übergegangen.

Trump ist noch vor dessen Höhepunkt per Zufall 2016 an die Macht gelangt. Die noch gut laufende Wirtschaft nimmt er natürlich für sich in Anspruch. Reine Augenwischerei. Anmaßung pur.

Das Steuersenkungsprogramm begünstigt einseitig die oberen 5%. Dort ist der Zuwachs an Konsum kaum noch möglich. Die Jobzunahme setzte spätestens seit 2012 ein.

Fremde Federn anstecken = Trump live.

@Oder warum haben diese den Trump gewählt? 10:14 Emil66

Ausnahmsweise mal eine 'einfache' Antwort:
Weil er die niedersten Instinkte im Menschen anspricht.
- Seht was ich alles 'ungestraft' darf.. -

Zumindest das war bisher im Common Sense verpönt.
Nur ein Aspekt seiner 'zerstörerischen' Politik.
Das dies dem Zusammenhalt einer Gesellschaft nicht förderlich ist,
braucht man wohl nicht genauer aufzuzählen.

@haruwa: Eine gute Analyse ...

... in wesentlichen Punkten, wenn auch nicht in allen Details.

(1) Trump hat die Spaltung der Gesellschaft vorgefunden und sie instrumentalisiert. Sein Ansatz war nicht sie zu überwinden und für die davon betroffenen Menschen Verbesserungen herbeizuführen, sondern sie zu einem Herrschaftsinstrument zu machen und sie so zu "modellieren", dass er darauf zwei Amtszeiten aufbauen kann.

(2) Es gibt in diesem ungeheuer vielfältigen Land mehr als die beiden genannten Pole der Gesellschaft.

John McCain war ein persönlich integerer Mann, aber er hatte keinen Stand im inneren Kern der GOP. Vor allem hatte eine unwählbare Vize-Präsidentschaftskandidatin. Obama war kein Sozialist sondern Sozialpolitiker.

Das Problem ist nur, dass das Vorwahl-Prozedere dazu führt, die Kandidaten erstmal an die Ränder zu treiben und sich nach der Kür um die Mitte bemühen zu müssen.

Das Wahlverfahren des EC ist ein Haupt-Problem: es verzerrt den Wettbewerb und die Wahl der Bürger.

@Sisyphos3 10:20

Was mich zu der Einschätzung veranlaßt? Ich habe einen Zweitwohnsitz in den USA, ich bin insgesamt im Jahr mehr dort als in Deutschland (gerade bin ich auch in den USA) und ich bekomme mit was um mich herum vorgeht. Mein Zweitwohnsitz befindet sich in Florida, alles andere als eine linke Bubble, wie einige Foristen meinten mir vorzuwerfen. Zudem bekomme ich durch US Zeitungen, US Fernsehen, US Radio und Online sehr viel mit was passiert.
Bezüglich der 70% gibt es mehrere Umfragen und die kommen alle auf das Ergebnis, dass sich Trump mit dem Tweet keinen Gefallen getan hat.
Trump wurde gewählt weil viele ihn als kleineres Übel zu Hillary Clinton gesehen haben. Er wurde nicht gewählt weil er so wahnsinnig populär ist, dies ist nämlich nicht der Fall.

@Kattekop...NL 10:51

Schlechte Verlierer? Wo denn? Müssen Sie mal aufzeigen. Dies trifft nicht zu. Wenn Sie meinen weil die Demokraten zurecht kritisierten oder kritisieren zu behaupten die seien Schlechte Verlierer ist dies schlicht nicht korrekt.
Die Demokraten haben 2018 Wahlen übrigens gewonnen, dies scheinen Sie vergessen oder ignoriert zu haben.
Der Baum ist schon letztes Jahr bei den Halbzweitwahlen ins Wanken geraten.

@Cosmopolitan_Citizen

Die ideale Kandidatin wäre dann Kamala Harris.
Für mehr soziale Gerechtigkeit und gleichzeitig eine Law and Order Kandidatin.
Sie wäre eine die die Partei vereinen könnte und auch für die unentschlossenen ist sie wählbar.

@Cosmopolitan_Citizen 10:51

Richtig. Wenn Sanders von Florida, Ohio, Iowa, Virginia, Pennsylvania, Wisconsin und Michigan nicht mindestens 5 Bundesstaaten in den Primaries gewinnen kann, dann hat es auch keinen Sinn. Die Leute in Ohio, Iowa, Florida sind nicht so Links eingestellt wie er, da hat er es schwierig. Darum glaube ich auch nicht, dass er es am Ende schafft Kandidat zu werden.

@10:52 von Sausevind

"Die entscheidende Frage ist aber:
Ist der Grund ehrenwert oder ist er eine Schande für die Menschen.

Wer das nicht unterscheiden kann oder unterscheiden will oder die Achseln zuckt:
der gibt sein Menschsein auf."

Ehrenwert muss man sich auch leisten können.
Wer sich das nicht leisten kann, hat das Recht sich anders zu verhalten.

"Ehrenwert" ist ein Begriff den sich gerne Bessergestellte zu nutzen machen um Ärmere zu beleidigen.....

Und wieder meine Frage, wie sehr muss man so viele Menschen verärgert haben, das diese so einen Menschen wählen?

Beantwortet euch diese Frage und fragt dann nochmal nach den Schuldigen.

@ NeutraleWelt

Warren ist ein Demokrat durch und durch, im krassen Gegensatz zu Bernie Sanders, welcher eigentlich bei den Demokraten nichts verloren hat. Die 8 anderen Kandidaten wollten wohl auch Profil zeigen was aber teilweise an Träumerei grenzte. Hierzu sagte Elizabeth Warren treffend:

“I don’t understand why anybody goes to all the trouble of running for president of the United States just to talk about what we really can’t do and shouldn’t fight for.”

Eine smarte Frau, die Trump allein mit ihrer Bildung bloßstellen kann

08:46 von Al Ternativ

...Trump - der gewählte Präsident... Ich schliesse mich Ihrem Kommentar an.
Irgendwo ist er auch nicht mein Fall - einige Züge verstehe ich nicht, einige kann ich gar nicht nachvollziehen. Vieles ist so anders, wie wir es gewohnt sind. Aber es geht nicht um uns, es geht um die Amerikaner. Bei so vielen Widersachern und gelenkten Medien kann man sich nur schwer eine klare Meinung bilden. Doch, Trump ist für mich ein starker Mann, als Präsident hält er seine Wahlversprechen. Das "bürgerliche" Volk sieht und spürt Veränderungen im Land zu seinem Gunsten. Ein Gegenkandidat wird es bei den Neuwahlen schwer haben.

11:30, Werneranerin

>> Doch, Trump ist für mich ein starker Mann, als Präsident hält er seine Wahlversprechen.<<

Demokratie und starke Männer, das geht nicht zusammen. Denn Demokratie ist von unten nach oben organisiert, und nicht umgekehrt. Es geht nicht darum, daß "das Volk" einen Diktator wählen würde. Ein demokratisches System lebt von der Mitarbeit der Bürger auf jeder Ebene des Staates.

Aber die Sehnsucht nach starken Männern ist bei autoritär geprägten Menschen immer vorhanden. Und von denen gibt es viele. Demokratie ist mit ihnen nur schwer zu machen.

Kandidat

Irgendein Mann wird die Wahl 2020 schon gewinnen.

9:20 haruwa

"Dass er trotzdem Präsident wurde hat mit dem indirekten Wahlrecht der USA zu tun......"

so ist es. Da heißt aber, dass er taktisch klüger war und genau wusste worauf es ankommt.

Die Wahl wird eng und auf die letzten Meter entschieden ...

... und Trump wird das tun, was er und sein Team am besten können: eine ungeheuere Schlammschlacht mit Halbwahrheiten, Faktenverdrehungen und offenen Lügen führen. Trump allein hat es nach Zählungen der verschiedenen Faktenfinder auf 11.000 (!) gebracht. Dem muss sich der gewählte demokratische Kandidat stellen und die US-amerikanische Öffentlichkeit überzeugen, die persönlich höhere Integrität und das inhaltlich bessere Programm zu haben.

Diese Wahl wird - wie in 2016 - auf die letzten Meter entschieden. Wer jetzt schon - egal auf welcher Seite - Wahlsieger ausrufen will, könnte vom Ergebnis überrascht werden.

Die Chance des Demokraten liegt darin, wie bei den Midterms, die Brot-und-Butter-Themen zu besetzen: die Steuer-Politik von Trump wird von einer Mehrheit der Wähler als ungerecht wahrgenommen und der Angriff auf das Gesundheitswesen trifft die Menschen an einem empfindlichen Punkt.

@08:44 von suomalainen

nette karikatur (einen smiley mit MAGA-basecap), der das dilemma, vor allem das der republikaner aber auch weite teile der ahnungslosen bevölkerung auf den punkt bringt. darunter steht:

"when you don't know, what socialism is, so you call it communism, but you don't know what that is either"

Genau so stelle ich mir die politische Bildung des größten Teil der amerikanischen Bevölkerung vor und man sieht es auch deutlich an den Antworten von Trump-Anhängern auf seine Tweets. Aber wie man auch immer wieder hier sehen kann, steht es um Deutschland nur unbedeutend besser.

10:54 von werner1955

"frische, sympathische, linke Kandidatin?
Ich dachte bei den wahlen geht es um Programme und Fakten oder gehts in den USA um ein Casting?"

"Frisch" bedeutet:
politisch unverbraucht, nicht korrupt oder resigniert und deshalb untätig
"Sympathisch" bedeutet:
Sieht nicht aus wie ein Fiesling, was beim Casting aber gerade gewünscht sein kann.
"Links" oder "rechts":
spielt beim Casting keine Rolle.

"Am 31. Juli 2019 um 12:44

"Am 31. Juli 2019 um 12:44 von jukep
9:20 haruwa

"Dass er trotzdem Präsident wurde hat mit dem indirekten Wahlrecht der USA zu tun......"

so ist es. Da heißt aber, dass er taktisch klüger war und genau wusste worauf es ankommt."

Dass er Präsident wurde, liegt daran das die Regierungen vorher dachten man könne mit dem Volk machen was einem passt.

Wenn man meint das Volk hat nichts zu melden, Börse, Kapital, Wirtschaft usw. ist alles.
Das verschafft einem Trump den Sieg.

Und unsere Parteien / Politiker täten gut daran aus diesen Fehlern der Anderen zu lernen.
Anders wäre nämlich schlecht.

12:31 von fathaland slim

Aber die Sehnsucht nach starken Männern ist bei autoritär geprägten Menschen immer vorhanden. Und von denen gibt es viele. Demokratie ist mit ihnen nur schwer zu machen.
.
dann nehmen sie doch ganz einfach mal ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben
ne Gruppe macht nen kleinen Ausflug
wenn da nicht einer da ist der sagt wir gehen zum Essen in das Lokal steht die Gruppe noch nach ne Stunde unentschlossen rum ....
klar hat "Demokratie" was für sich, aber nur rumquatschen alles hinterfragen ist selten zielführend, effizient schon gar nicht

Trump setzt nicht auf die Mehrheit der Wähler sondern auf die ..

... der Wahlmänner.

Die GOP hat das Vertrauen in die Macht der Wählermehrheiten - dem Essenz der Demokratie - längst verloren. Bie den Kongress-Wahlen setzt sie seit Jahren auf

(1) Unterdrückung des Wahlrechts von Minderheiten

(2) Gerrymandering, das heißt das parteiische Ziehen von Wahlkreisgrenzen.

Insofern verwundert es nicht, dass sie bei den Präsidentschaftswahlen alles auf die Karte der Mehrheit im Electoral College (EC) setzt und nicht auf die Mehrheit der Wähler bei den allgemeinen Wahlen.

Die empanzipatorische, progressive Kraft, welche die Republican Party - die "Grand Old Party" (GOP) - unter Abraham Lincoln war, hat sich längst von ihren Prinzipien verabschiedet und ist zu einer plutokratischen Karikatur verblasst.

@ 11:29 von .tinchen

"Warren ist ein Demokrat durch und durch, im krassen Gegensatz zu Bernie Sanders, welcher eigentlich bei den Demokraten nichts verloren hat."
.
"Eine smarte Frau, die Trump allein mit ihrer Bildung bloßstellen kann"
.
Das mit dem Bloßstellen hat Frau "Pocahontas" selber, ganz alleine für sich persönlich geschafft......
Hat nicht unbedingt von Bildung gezeugt, sondern von Stimmenhascherei.

11:28 von Emil66

<< @10:52 von Sausevind
"Die entscheidende Frage ist aber:
Ist der Grund ehrenwert oder ist er eine Schande für die Menschen.
Wer das nicht unterscheiden kann oder unterscheiden will oder die Achseln zuckt:
der gibt sein Menschsein auf."

Ehrenwert muss man sich auch leisten können. >>

Es ging hier um Trump.
Und nur den können sich die Armen leisten, meinen Sie?
Also nur einen Lügner, der sein Wort nicht hält?

<< "Ehrenwert" ist ein Begriff den sich gerne Bessergestellte zu nutzen machen um Ärmere zu beleidigen..... <<

"Ehrenwert" ist ein alter Begriff, den sich gerade Arme zulegen - weil sie sich nicht kaufen lassen.

"Und wieder meine Frage, wie sehr muss man so viele Menschen verärgert haben, das diese so einen Menschen wählen?"

Die Flüchtlinge haben sie verärgert.
Und wenn jemand ihnen einpaukt, dass die Flüchtlinge an ihrem Elend Schuld sind, dann haben die, die das glauben, keine ehrenwerten Gründe, einen für alle sichtbaren Lügner zu wählen.

@ 10:06 von Magfrad

"Darum sehen es auch 70% der Wähler als Rassismus."
.
Aus welchem Blatt haben Sie die Zahlen?
Trumps Werte steigen bei den Wählern seit April kontinuierlich an, laut Washington post/ABC News um 5% auf etwa 44-47%.
Die Zustimmungswerte liegen in vielen Bundesstaaten über 50%, so dass er die Wahl gewinnen würde.
Die Wirtschaft boomt, weniger Migranten, die geringste Arbeitslosenzahl seit 50(!) Jahren....
Naja die "Beliebtheit"..... Er ist genau so unbeliebt wie Reagan nach 2 Jahren. Hat es Reagan geschadet?
Entscheiden werden letztlich die Wahlmänner.
.
Zum Thema Rassismus: Hören Sie sich mal an, was die Demokratin/Bürgermeisterin Catherine Pugh aus Baltimore dazu sagt.
Stichwort rats.

@12:31 von fathaland slim

Ein demokratisches System lebt von der Mitarbeit der Bürger auf jeder Ebene des Staates.

Aber auch das unterliegt starken Schwankungen, wie man am Unterschied z.B. zwischen der schweizerischen und deutschen Demokratie sehen kann. Eine "repräsentative" Demokratie, bei der der Souverän sämtliche Macht an die "Vertreter" abgibt, die sich dann meist als "Führer" sehen und benehmen, ist für mich die niedrigste Form der Demokratie.

13:15, AllesKlarHier

>>@12:31 von fathaland slim
"Ein demokratisches System lebt von der Mitarbeit der Bürger auf jeder Ebene des Staates."

Aber auch das unterliegt starken Schwankungen, wie man am Unterschied z.B. zwischen der schweizerischen und deutschen Demokratie sehen kann. Eine "repräsentative" Demokratie, bei der der Souverän sämtliche Macht an die "Vertreter" abgibt, die sich dann meist als "Führer" sehen und benehmen, ist für mich die niedrigste Form der Demokratie.<<

Haben Sie sich wirklich mal mit der Schweizer Demokratie auseinandergesetzt?

Es handelt sich um eine parlamentarische Demokratie mit plebiszitären Elementen.

Bei jeder Wahl wählt man Vertreter, für einen vorher festgelegten Zeitraum. Dann kann man sie wieder abwählen, wenn man will, oder sie wiederwählen. Die Macht der gewählten Vertreter ist gesetzlich genauestens beschrieben. Es gibt allerdings wirklich gewählte Vertreter, so wie Herrn Trump, die sich als Führer sehen und demokratische Institutionen nicht respektieren.

13:00 von Emil66

"Dass er Präsident wurde, liegt daran das die Regierungen vorher dachten man könne mit dem Volk machen was einem passt."

Und wer genau ist nun "das" Volk, und wer gehört nicht dazu?

@13:11 von Sausevind

"Die Flüchtlinge haben sie verärgert.
Und wenn jemand ihnen einpaukt, dass die Flüchtlinge an ihrem Elend Schuld sind, dann haben die, die das glauben, keine ehrenwerten Gründe, einen für alle sichtbaren Lügner zu wählen."

Ist das so?

Meine Meinung zu Trump und USA interessiert einen Wahlberechtigten in den USA so viel wie ein Sack Weizen der hier beim Bauern umfällt.
Und da hat der Amerikaner recht mit.
Amerikaner entscheiden über ihr Land und nicht wir.
Und ich sage es wieder.
Das US Volk ist NICH dumm.
Die Regierungen vor Trump haben Trump geschaffen.
Geben sie lieber denen Tipps wie diese ihr Volk davon überzeugen sich von Trump abzuwenden.
Wenn die das nicht können, kann dieser Trump soviel nicht falsch machen.

@ 13:15 von andererseits

"Sicher bin ich mir auch nicht... Ich hätte Haus und Hof auf Clinton verwettet oder auf "remain" in GB...
Aber so ganz mag ich den Glauben an politische Vernunft und humane Grundhaltungen nicht aufgeben..."
.
Dann sollten Sie sich mal überlegen, ob Ihre "politische Vernunft" und "Humanität" nicht total daneben ist?

@Cosmopolitan Citizen 12:51

Absolut korrekt. Trump und die Republikaner meinen ja schon sie hätten die Wahl gewonnen. Die werden ihre Überraschung erleben nächstes Jahr.
Die Chance der Demokraten liegt auch darin, dass viele Nichtwähler sich in den Allerwertesten beißen 2016 nicht gewählt zu haben und mit Wut im Bauch nächstes Jahr in die Wahlkabine gehen. Die Nummer dieser Leute unterschätzen Trump und seine Anhänger total

13:02, Sisyphos3

>>12:31 von fathaland slim
"Aber die Sehnsucht nach starken Männern ist bei autoritär geprägten Menschen immer vorhanden. Und von denen gibt es viele. Demokratie ist mit ihnen nur schwer zu machen."
.
dann nehmen sie doch ganz einfach mal ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben
ne Gruppe macht nen kleinen Ausflug
wenn da nicht einer da ist der sagt wir gehen zum Essen in das Lokal steht die Gruppe noch nach ne Stunde unentschlossen rum ....
klar hat "Demokratie" was für sich, aber nur rumquatschen alles hinterfragen ist selten zielführend, effizient schon gar nicht.<<

Parlamente sich ja auch Schwatzbuden. Das wusste schon Bismarck...

Bei Gruppenausflügen, an denen ich teilnehme, funktioniert die Entscheidungsfindung übrigens immer prima, ohne daß sich jemand zum Führer aufschwingt.

13:02 von Sisyphos3

«… doch ganz einfach mal ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben [nehmen]:
ne Gruppe macht nen kleinen Ausflug
wenn da nicht einer da ist der sagt wir gehen zum Essen in das Lokal steht die Gruppe noch nach ne Stunde unentschlossen rum ....»

"Tolle Gruppen-Truppe", die dem Großen Zampano in irgendein Lokal hinterher latscht, nur weil der Bestimmer sagt: "Da geht's jetzt rein!"

Evtl. würden aus einer solchen Gruppe gar welche auf dem kleinen Ausflug verdursten oder verhungern, wenn es den einen Zampano nicht hätte, der den Weg wiese …

«… klar hat "Demokratie" was für sich, aber nur rumquatschen alles hinterfragen ist selten zielführend, effizient schon gar nicht»

Demokratie ist ja auch nicht "Rumquatschen".

Und sehr zielführend + effizient ist es, erst einmal zu schauen / zu fragen, was es in der vom Zampano ausgeguckten Einkehrbude dann überhaupt zu futtern gibt. Bevor man da reinlatscht, nur um nicht selbst nachdenken, oder argumentieren zu müssen …

13:00, Emil66

>>Wenn man meint das Volk hat nichts zu melden, Börse, Kapital, Wirtschaft usw. ist alles.
Das verschafft einem Trump den Sieg.<<

Trump ist Börse, Kapital und Wirtschaft. In Reinkultur.

Ich begreife nicht, wie man glauben kann, daß Großkapitalisten uns von den Übeln des Kapitalismus erlösen könnten oder das überhaupt wollten.

Diese wohlfeile pseudoantikapitalistische Schlagwortrhetorik (Börse, Wall Street, Großkapital, Industrie, Wirtschaft, Lobbyismus) der Rechten ist derart durchschaubar, daß ich nicht verstehen kann, warum so viele Menschen ihr auf den Leim gehen.

@ 12:31 von fathaland slim

"Demokratie und starke Männer, das geht nicht zusammen. Denn Demokratie ist von unten nach oben organisiert, und nicht umgekehrt. Es geht nicht darum, daß "das Volk" einen Diktator wählen würde. Ein demokratisches System lebt von der Mitarbeit der Bürger auf jeder Ebene des Staates."
.
Nein, klar, natürlich.
Aber mir einer starken BK Merkel geht das......
Die mal so Edikte erlassen kann?
"Mitarbeit der Bürger auf jeder Ebene"?
Damit meinen Sie vermutlich nur Links/Grün/SPD?

12:51, Cosmopolitan_Citizen

>>Die Chance des Demokraten liegt darin, wie bei den Midterms, die Brot-und-Butter-Themen zu besetzen: die Steuer-Politik von Trump wird von einer Mehrheit der Wähler als ungerecht wahrgenommen und der Angriff auf das Gesundheitswesen trifft die Menschen an einem empfindlichen Punkt.<<

Mit anderen Worten, man muss selbst die Agenda setzen, anstatt dies Trump zu überlassen und über jedes Stöckchen zu springen, das er hinhält.

80% der US-Amerikaner unterstützen beispielsweise eine Erhöhung des Mindestlohnes. Bei solchen Themen muss man ihn stellen und zwingen, Farbe zu bekennen.

um 12:21 von weise und klug

"... wo alles für alle ("das Volk") prima fluppt?
Ja! - Ehrlichkeit."

Frommer Wunsch, dem ich mich gerne anschließen kann. Allein mir fehlt der Glauben.

Ein Volk sind die Bewohner eines Staatsgebildes mit den unterschiedlichsten individuellen Interessen von Einzelnen und Gruppen.

Ich als Arbeitgeber - meine Angestellten andererseits - mein Vermieter der Firmenräume und ich als Wohnungseigentümer in einer Eigentümergemeinschaft - mein Lieferant der Ware und ich als Lieferant meiner Kundschaft - AfD-Abgeordnete auch von meinen Steuern bezahlt und ....

Da treffen unterschiedliche Interessen aufeinander die mehr oder weniger mit Haken und Ösen ausgetragen werden. Der einheitliche Wille - der hier so oft von anderen Foristen unterstellt wird - kann nur darin bestehen, sich auf Regeln zum Austragen dieser Konflikte zu einigen und für die Einhaltung dieser Regeln zu sorgen.

Einen einheitlichen Volkswillen (nicht von Ihnen angenommen) mit Friede, Freude, Eierkuchen kann es nicht geben.

Die Mär vom Mann, der seine Versprechen hält

DT hatte zwei Jahre die Mehrheit in beiden Kammern, und es nicht gebacken bekommen, zentrale Versprechen, wie den Mauerbau (welchen Mexico bezahlen wird) oder die neue KV, einzulösen. Von der Offenlegung seiner Steuerklärung oder Inhaftierung Clintons mal abgesehen.

Mit seiner Mehrheit hatte er vor allem seine Lobbys unterstützt, Schutzzölle, Abschaffung von Umweltauflagen, Ausbeutung von Bodenschätzen in Naturschutzgebieten, massive Senkung der Unternehmenssteuern.

Er mach Politik für Superreiche, da er aber offen rassistisch ist, glauben ganz viele, er würde sich um die Kleinen Leute kümmern.

Mich wundert, dass die Demokraten Trump so wenig demaskieren. Wenn den kleinen Leuten dreut, dass Trump eigentlich gar keine Politik fürs Volk, sondern nur für Unternehmer und Lobbys macht, könnten die Demokraten gewinnen.

12:31 von fathaland slim

'Demokratie und starke Männer, das geht nicht zusammen"??? Für mich absolut. Denn und im eigenen Land gibt es machthungrige Widersacher und im Ausland, die ihre Vorstellungen von Demokratie, Lebensart und Zielen auf undemokratische Weise erzwingen wollen.

 11:12 von Magfrad

Die Demokraten haben 2018 Wahlen übrigens gewonnen, dies scheinen Sie vergessen oder ignoriert zu haben.///
Trump hat Wahl gewonnen!
Sie bestätigen mein Gefühl.
Trump ist eigentlich ein Demokrat.
Manchmal sind Sie echt witzig.

13:54, rainer4528

>>11:12 von Magfrad
Die Demokraten haben 2018 Wahlen übrigens gewonnen, dies scheinen Sie vergessen oder ignoriert zu haben.///
Trump hat Wahl gewonnen!
Sie bestätigen mein Gefühl.
Trump ist eigentlich ein Demokrat.
Manchmal sind Sie echt witzig.<<

Trump hat die Midterms gewonnen? Das waren nämlich die Wahlen, die 2018 stattfanden.

Echt jetzt?

Manchmal sind Sie echt witzig.

13:53, Werneranerin

>>12:31 von fathaland slim
'Demokratie und starke Männer, das geht nicht zusammen"??? Für mich absolut. Denn und im eigenen Land gibt es machthungrige Widersacher und im Ausland, die ihre Vorstellungen von Demokratie, Lebensart und Zielen auf undemokratische Weise erzwingen wollen.<<

Und da brauchen wir dann einen starken Mann oder ein höheres Wesen, das uns rettet.

Den Widerspruch in Ihrer Aussage bemerken Sie wirklich nicht?

@Rainer4528: Hillary Clinton hat die Mehrheit der Wähler ....

... gewonnen, mit dem deutlichen Vorsprung von annähernd 3 Millionen Stimmen.

Trump hat nur die Mehrheit der Wahlmänner gewonnen, weil die (nicht in der Verfassung festgeschriebene) Organisationsform des "winner takes it all" eine große Zahl von Stimmen durch den Rost fallen lässt.

Trump wurde folglich - legal - von einer Minderheit gewählt. Die Legitimität der Wahl ist durchaus disskussionswürdig.

Das sind die Fakten.

@Neutrale Welt: die tagesaktuellen Fakten

"Trumps Werte steigen bei den Wählern seit April kontinuierlich an..."

Tagesaktuell liegen Trumps Zahlen nach 5/38 im Schnitt aller wichtigen Umfrageinstitute bei

Approve: ..........42,8 %
Disapprove: ....52,8 %

"Die Zustimmungswerte liegen in vielen Bundesstaaten über 50%, so dass er die Wahl gewinnen würde."

"Viele Bundesstaaten" ist unpräzise. Die Frage ist in welchen und mit wievielen Wahlmännern. Sämtliche Präriestaaten zusammen bringen nicht soviele Wahlmänner zusammen wie alleine Californien.

Nach dieser Zählweise gibt es im Moment keine verlässlichen Vorhersagen für 2020.

"die Wirtschaft boomt..."

Die Wirtschaft wächst schon seit 121 Monaten unentwegt, die Arbeitslosenzahlen sanken in dieser Zeit beständig.
(Unter Obama um 5,3 % unter Trump um 1,1%). Der "Rekord" ist also relativ und "geliehen".

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte fiel seit Anfang 2000 beständig, erst Trump hat sie hochgetrieben.

Das sind die Fakten

13:45 von fathaland slim

«Mit anderen Worten, man muss selbst die Agenda setzen, anstatt dies Trump zu überlassen und über jedes Stöckchen zu springen, das er hinhält.

80% der US-Amerikaner unterstützen beispielsweise eine Erhöhung des Mindestlohnes. Bei solchen Themen muss man ihn stellen und zwingen, Farbe zu bekennen.»

In meinen Augen wird die Wahlbeteiigung in 2020 ein ganz entscheidender Faktor sein, der über den Ausgang der Wahlen entscheidet.
Evtl. (wahrscheinlich ?) noch mehr als die Themen im Detail.

Wegen des nicht existenten Meldewesens in den USA müssen sich die Wähler ja vorab bei jeder Wahl erneut registrieren. "Nun heißt es ja häufig", Minderheiten, Randgruppen, weniger gebildeten Menschen würde die Registrierung (gezielt) erschwert / fast unmöglich gemacht.
Genaues darüber weiß ich nicht.

Die Trump-Bejubler werden sich so gut wie alle registrieren lassen.
Andere Gruppen wohl wieder eher zu geringeren Prozentsätzen.

Die Dems müssen dafür sorgen, dass dies so viele wie möglich tun …

@ daß ich nicht verstehen kann, 13:41 von fathaland slim

"warum so viele Menschen ihr auf den Leim gehen."

Ich habe das vorhin schon kurz begründet:
Solange der Narzist erfolgreich die niedersten Instinkte adressieren kann,
dann ist da nicht viel mit Logik+Bildung gegenzuhalten.

Daher muss man zunächst auf der Kommunikationsebene
Mindeststandards (wieder) herstellen,
dann, aber erst dann, kann man vernünftig argumentieren.

13:40 von schabernack

man kann natürlich alles ins Lächerliche ziehen !

Zitat : "Und sehr zielführend + effizient ist es, erst einmal zu schauen / zu fragen, was es in der vom Zampano ausgeguckten Einkehrbude dann überhaupt zu futtern gibt"

dem einen sagt das Futter in Kneipe 1 zu, den anderen 10 die Kneipe 2 ... 10
mag ja sein dass ihre Erfahrung so aussieht, ne "demokratische" Abstimmung machen mit ner 3 fachen Lesung davor
meine Erfahrung bei Gruppen sind eben ne andere
das fängt übrigens schon mit dem Ziel des Ausflugs an
die meisten sind froh wenn einer nen gescheiten Vorschlag macht und sie bloß sich dem anschließen müssen

im übrigen was ist das für ne Gruppe mit lauert Alpha Tieren ?

13:45 von NeutraleWelt

Zitat:"Aber mir einer starken BK Merkel geht das......
Die mal so Edikte erlassen kann?"

Wo haben Sie denn das her? Welche "Edikte" hat Merkel erlassen und auf welcher gesetzlichen Grundlage? So ein Unsinn...

15:23 von AllesKlarHier

>> "Sozialismus und Kommunismus schließen die Freiheit des Individuums aus - die Gesellschaft dominiert das Individuum"

Das ist Unsinn, in jeder Gesellschaft muss sich das Individuum einordnen, >>

Tut mir Leid, ich habe vermutlich zu grundlegend und dadurch vielleicht zu kompliziert geschrieben.

"Kommunismus" ist keine Gesellschaft, sondern eine politische oder auch wirtschaftliche oder auch philosophische Theorie.
Wird sie in einer Gesellschaft angewandt, funktioniert sie demokratisch nur, wenn der Sozialismus nicht pur angewandt wird.

Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann ich mich sehr gut erinnern, was man uns in der Schule dort beigebracht hat:
das Individuum habe sich der Gesellschaft unterzuordnen.
Wer das nicht tat, wurde von Staatsvertretern beäugt.
Ich weiß weiß Gott, wovon ich rede.

Präsidentschaftskandidat*innen

Es wäre wünschenswert,
wenn Trump seine
"Einer-wird-gewinnen-Mentalität" zunächst
während der Vorwahlen
an weiteren republikan.
Präsidentschaftskandidat*innen abarbeiten könnte.
Es sollten sich andere
Bewerber*innen finden,
die u.a. von republikan.
Mitgliedern des Kongresses geschätzt
werden und ein weniger abwertendes Verhalten zeigen als Trump.

15:28 von Cosmopolitan_Citizen

«Trump hat nur die Mehrheit der Wahlmänner gewonnen, weil die (nicht in der Verfassung festgeschriebene) Organisationsform des "winner takes it all" eine große Zahl von Stimmen durch den Rost fallen lässt.»

War mir bisher nicht bekannt, dass das "Electoral College" (EC) nicht Bestandteil der US-Verfassug ist.

Ist dies "denn nur" so eine Art von "Common Use" oder "Common Habit", das sich auf andere Art modifizieren ließe, als mit den sonst in den USA in Bezug zum Wahlrecht notwendigen Mehrheiten von 75% (oder gar 80%).

Auch das "Gerry-Mandering" scheint mir ein mit großem Einfluss immer mehr in den Vordergrund drängendes Phänomen zu sein. Seit ein gewisser Mr. Gerry das erste Mal "manderte".

Ist ja wohl auch "only habit", das nirgendwo in der Verfassung / in Gesetzen nieder geschrieben, oder sonst in Stein gemeißelt wäre …

13:34 von fathaland slim

Es ist vielleicht ein anderes Thema aber dasselbe "Problem"

15:33 von Clemens Jacobs
>Sie wissen schon, wie das im Mikrokosmos Kita abläuft, oder?
Elternversammlungen, an denen nur wenige wirklich Interessierte teilnehmen.
So läuft das auch später in der Schule im Berufsleben, in der Politik im Verein, usw <
//
Engagement ist selten, die meisten wollen ihre Ruhe
froh wenn einer was passendes organisiert
wo sie sich dann anschließen können

15:28 von Cosmopolitan_Citizen

Trump wurde folglich - legal - von einer Minderheit gewählt. Die Legitimität der Wahl ist durchaus disskussionswürdig.
.
auch so kann man es sehen !
wenn 99 % der Wähler hierzulande nicht wählen gehen
war das Wahlergebnis auch von ner Minderheit bestimmt

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