Kommentare

Wohnraum oder Umweltschutz

Irgend etwas beisst sich da. In den Städten wird immer mehr verbaut und Wohnraum verdichtet doch das Land blutet aus. Wie soll bei derlei Konzentration der Menschen noch ein vernünftiger Umweltschutz möglich sein. In der Großstadt leben und eine Luft wie im Forsthaus erwarten funktioniert nicht.

warum wird zu wenig gebaut?

wegen immer unsinniger werdende Bauvorschriften. und wegen Überforderung der Stuhlbesitzer/innen/diverse in den Amtstuben

Verständnisfrage

""Obwohl es auf dem Land viel Leerstand gibt, entstehen relativ viele Neubauten, die bevorzugt werden, obwohl Umbauten im Altbestand vielerorts sinnvoller sind", sagte Henger."

Das verstehe ich nicht.
Wonach wird sowas denn bewertet? Und nach welchen Gesichtspunkten?
Irren sich alle Besitzer der Neubauten? "Müssen" sie zu ihrem Glück gezwungen werden?

Der einfachere Weg wäre, Unternehmen

schaffen Arbeitsplätze auf dem Land, dann muss nicht jeder in die Städte fahren oder hinziehen, wenn er Arbeiten möchte. Das Land industriell fördern, hilft besser als wie wild in Städten zu bauen. Hierfür benötigt man Bauarbeiter, die bekanntlich, nicht vom Himmel fallen.

Wenn die Menschen nicht da leben können, wo es Arbeit gibt,

muss die Arbeit halt zu den Menschen kommen. Und erzähle mir keiner, dafür könne man keine schlüssigen Konzepte entwickeln!

Allmählich entwickelt sich die föderale Struktur

Deutschlands - noch aus der Zeit der Kleinstaaterei - zu einem Zentralstaat.
Aber warum eigentlich?
Natürlich weist das Leben in Großstädten einige Annehmlichkeiten auf, bringt aber im Nebengang Lärm, Schmutz, Verkehr, hohe Wohnkosten, ... mit sich. Offenbar überwiegt de Akzeptanz der Nachteile gegenüber dem Fehlen der Vorzüge.
Der Prozeß ist relativ neu, vor 20 Jahren galten Städte wie meinethalben Osnabrück oder Nordhausen als wünschenswerter Wohnort.

Vielleicht läuft da auch eine selbsterfüllende Prophezeiung. Firmen befürchten, abseits der Großstädte keine qualifizierten Mitarbeiter zu finden und investieren nicht und die Bewohner abseits der Großstädte orientieren sich beruflich nur auf die Großstädte.

Landflucht

Na wenn kaum noch jemand begreifen will, wie wohltuend es ist, auf dem Land zu leben und zu arbeiten, wenn auch teilweise körperlich anstrengend, statt für Konzerne in der Industrie gleich am Stadtrand oder in langweiligen Büros in Stadtmitte herum zu sitzen, dann sieht es halt leider so aus. Und wird immer schlimmer...

Eigentlich irgendwie logisch

In Großstädten ist die verfügbare Fläche nun mal sehr beschränkt, daher ist es logisch das weniger Neu gebaut werden kann. Daher kommen auch die sehr teuren Mieten. Das ist das Gesetz der Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage.

Das dabei in einem neoliberalen politischen System (extrem seit Gerhard Schröder) und Turbokapitalismus Spekulanten und Anleger frohlocken ist logisch.

Wenn immer mehr ab den Stadträndern von Großstädten gebaut wird ist auch logisch das das Verkehrschaos immer größer wird. Der öffentliche Nahverkehr wird nicht so gerne genutzt wie gewünscht. Dann kommen automatisch die Probleme mit Abgasen, Parkplätzen, usw..

Wenn die Leute weite Strecken pendeln geht es weiter mit mehr Verkehr, Staus, usw.

Eine Lösung scheint dabei unmöglich. Außer in die Höhe bauen.

Ich nehme den Frankfurter Flughafen als Beispiel,

alle umliegenden Städte jammern wegen dem Fluglärm, aber der Flughafen wird immer weiter ausgebaut. Umliegende Flughäfen kämpfen hingegen ums Überleben. Dümmer kann Verkehrsplanung nicht laufen, denn alle die fliegen wollen müssen auch noch nach Frankfurt kurven und verursachen Staus. Immer schön alles zentralisieren und sich dann wundern, wenn zu wenig Wohnraum da ist, denn die Angestellten müssen ja auch zur Arbeit. Ist doch krank, oder?? ;-)

tun sie aber nicht. Im Hunsrück könnten sie sich niederlassen, tun sie aber nicht. Ich würde als Staat dazu übergehen, neue Standorte stark zu besteuern, wenn diese in Ballungsgebiete entstehen sollen. Das gewonnene Geld ist dann für die Verbesserung der Infrastruktur, auf dem Land, zu nehmen. Leider herrscht bei neuen Ideen geistige Windstille in der Politik!

Ursachen der Landflucht

Was sind denn die Ursachen der Landflucht? in vielen Artikeln wird einfach hingenommen, daß die Menschen vom Land in die Stadt ziehen, aber warum, was macht Städte so attraktiv? Mit Sicherheit ist es doch auch verfehlte oder fehlende Planung. Es fehlen auf dem Land Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Verkehrsverbindungen, schnelles Internet und vieles mehr. Würde man die Strukturen verbessern würden sich vielleicht einige doch überlegen, ob sie unbedingt in die Stadt wollen. Oder umgekehrt, wenn die Mieten in der Stadt zu hoch sind, aber die Verkehrsanbindung und anderes passt, zieht vielleicht der eine oder andere aus der Stadt heraus. Ich habe allerdings nicht unbedingt den Eindruck, daß unsere Regierenden, angefangen auf der untersten Ebene bis hin zur Bundesregierung überhaupt Interesse haben sich darüber Gedanken zu machen, da wird lieber neu gebaut.

Städte werden vollgestopft.

Warum baut man nicht mehr auf dem Land .
Dort ist Platz, mieten günstiger.
Dann muß da die Infrastruktur auch besser werden. Viele wohnen doch nur in der Stadt
Weil es bequemer ist.
Landleben muß man einfach attraktiver machen.

Würde man auf dem Land die Infrastruktur ausbauen...

Gäbe es auf dem Land eine brauchbare Infrastruktur (Schnelles Internet, bezahlbare und schnelle Bahnanbindung zur nächsten Stadt, Schulen/KiTas, Ärzte etc...), dann hätte ich kein Problem, aufs Land zu ziehen.
Aus meiner Sicht gibt es gar keinen Mangel an Wohnraum. Es gibt viel eher massive Infrastukturprobleme.

Der Kandidat hat 100 Gummipunkte

Das IW zeigt mal wieder, was seit Jahrzehnten in der Baupolitik schief läuft: Da werden Abläufe und Folgen von Entwicklungen miteinander verglichen, ohne die Ursachen anzusprechen.

Auf dem Land entstehen Neubaugebiete, weil sich seit einigen Jahren jeder aus der Großstadt absetzt, der es irgendwie kann. Die Städte sind mittlerweile zu laut, zu heiß, zu teuer, zu gefährlich, zu voll geworden, als dass man da noch gut leben könnte. Da bringt es auch nichts, Wohnraum zu verdichten, wenn der ÖPNV schon mit der bestehenden Zahl von Fahrgästen nicht klar kommt.
Die Städte und Kommunen zerbrechen unter dem Jahrzehntelangen Sparwahn und müssen mit Uralt-Technik im ÖPNV, in der Wasserversorgung oder beim DSL-Netz arbeiten - und der Bundesfinanzminister kriegt seine schwarze Null.

Kein Wunder, dass jeder, der es sich leisten kann eben neu baut: Mit eigenem Carport, mit Garten, mit Glasfaser bis zur Steckdose, neuster Technik und allem Schnickschnack in einem ruhigen, naturnahen Neubaugebiet.

09:39 von Fanreisender

Ein wichtiger Aspekt, den sie ansprechen! Die Fachkräfte auf dem Land, werden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Von Arbeitnehmern verlangt man Flexibilität, bei den Unternehmenslenkern ähnelt die Flexibilität einem Betonklotz, erstaunlicherweise ist dieses Phänomen schon bei jüngeren Managern zu beobachten. Lieber nehmen sie höhere Lohnkosten in Kauf, um ihre Gewohnheit nicht ablegen zu müssen.

Ich stamme aus einer niedersächsischen Kleinstadt mit vielen Dörfern im Umfeld.

Dort gab es schon vor Jahren das genannte Phänomen. Im Dorfkern alte zum Teil sehr schöne Fachwerkhäuser und darum herum Neubauten.

Nach und nach starben die Bewohner der alten Häuser und diese blieben dann häufig leer stehen, weil die Haustechnik nicht den modernen Standards entsprach. Eine Modernisierung war meist fast so teuer wie ein Neubau im Außengürtel, also baute man lieber gleich neu.

Am Ende bleibt dann oft nur der Abriss und ein Neubau. Leider geht dabei die Romantik der alten Dorfkerne verloren, aber wenn sich niemand für die alten Häuser findet, bleibt nichts anderes übrig.

Wer freiwillig auf dem Land wohnt macht das ja, weil...

...es da für weniger Geld frei stehende Häuser mit größeren Grundstücken gibt.

Logisch, dass es dort eher wenig Interesse an kleinen Wohnungen direkt an der Hauptstraße gibt.

In Skandinavien erstrecken sich Ortschaften oftmals über mehrere Kilometer, obwohl es nur wenige hundert Einwohner gibt.

Vielleicht sollte man sich hier auch mal Gedanken darüber machen wie heutzutage eine kleinere Ortschaft noch funktionieren kann.

Damit den Neubau zu beschränken sicher nicht...

Das Problem ist Hausgemacht.

Der Deutsche ist die Besitztums ärmste Wurst in der EU, laut EZB.
Viele wollen kein Wohneigentum, weil sie es verlieren, wenn ihre Wirtschaftslage sich verschlechtert oder sie zu horrenden Abgaben vom Land gezwungen werden können, ohne sich wehren zu können.
Andere bekommen keine Finanzierung auf die Beine, weil sie von einer Befristeten Stelle in die Nächste gehen, auch sogenannte Akademiker und das in einem Land wo angeblich ein Fachkräfte Mangel herrschen soll usw.
Durch Reden verändert sich nichts.

@9.48-Flughafen Frankfurt

Das Thema hier ist zwar ein anderes. Aber gut.

Flughäfen haben es nun mal so an sich, dass man in viele verschiedene andere Destinationen fliegen kann. Klar wäre es wünschenswert, wenn jeder Regionalflughafen 500 Ziele anfliegen würde. Das ist aber utopisch.

Daher zentriert sich das auf wenige große Hubs und die müssen zwangsläufig immer weiter wachsen.

Große Flughäfen haben zudem den Vorteil gut mit Bahn und Auto erreichbar zu sein.

Frankfurt bleibt nichts weiter übrig als in die Breite zu wachsen. Offenbach lässt grüßen.

Lobbyismus der "Immobilienmafia"

Natürlich wird in den Städten wenig gebaut. Das liegt in der Natur der Sache. Zum einen fehlt einfach manchmal Wohnraum, weil kein entsprechendes Bauland vorhanden ist. Sehr viel häufiger und vor allem sehr viel mieser ist aber der Umstand, dass die Immobilienlobbyisten dafür sorgen, dass nicht zu viel Wohnraum entsteht. Auf diese Weise kann man nämlich wunderbar an der Mietschraube drehen um die Mieten maßlos in die Höhe zu treiben. Wir wissen alle, dass die gesetzlichen Regularien dazu ein Witz sind, so dass bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit, die Mieten schamlos erhöht werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Da zählt nur der nackte Profit - menschliche Schicksale dagegen nicht. Es wird wirklich Zeit, dass die Politik dieser Mafia das Handwerk legt und anfängt diesen Wucher durch hohe Bußgelder und Haftstrafen zu ahnden. Solche Menschen sind keine Geschäftsleute, sondern Verbrecher - und das muss mal klar und deutlich gesagt werden!

@defender 411: "Frankfurter Flughafen"

Das wird noch interessant. Lange Zeit war der Weg zu Effektivität die Wahl immer größerer Flugzeuge (und damit auch größerer Flughäfen).

Momentan ändert sich der Trend. Die A380 (und auch die B747) wandern aufs Abstellgleis, dafür erleben dank Kohlefaserwerkstoffen und Triebwerken mit eingebautem Getriebe mittelgroße (A350, B787) und sogar kleine (der Renner wird die A321XLR) Flugzeuge eine Neugeburt.

Das fördert mittelgroße Flughäfen aus zwei Gründen.
Zum einen wird jetzt auch eine zahlenmäßig kleinere Kundschaft interessant. Zum anderen vergrößert sich die Zahl der Slots auf den Großflughäfen ja nicht, tendenziell passen aber wieder weniger Passagiere in ein Flugzeug. Damit sinkt die Passagierkapazität der Großflughäfen.

Ich bin gespannt und hoffe, diesen Trend noch erleben zu dürfen.

Es wäre mal

eine Erklärung wert, wie eine Sache oder Gegenstand ohne Verbesserung oder Erneuerung, oder was auch immer.
Jährlich um 6 Prozent teurer wird, das kann nur Abzocke sein, denn am wirklichen Wert hat sich ja nichts verändert.
Und jeder der sich es leisten kann sollte hinter dem Stadtrand oder auf dem Dorf bauen.

"Durch Neubaugebiete vor den Türen von Kleinstädten verlieren Stadt- und Dorfzentren an Bedeutung und das Leerstand-Probleme verschärfe sich da."
Erstens bessere Luft, selbst in der Kleinstadt ist innen kein Parkplatz oder kostet Geld, der Leerstand wird selber produziert, durch Verbote und so weiter, oder was es selbst in der Kleinstadt so für Hindernisse gibt.

Also alles selbst erzeugte Probleme, zum einkaufen muss ich so oder so vom Land aus ins nächste Einkaufszentrum fahren, welches auf der grünen Wiese steht.
In der Kleinstadt innen bekommt man nichts, auf dem Dorf direkt meist gar nichts.

Aber die Menschen wissen zum Glück nicht wie schön sich auf dem Land lebt, passt.

@Karl Maria Jose, 09:21 Uhr

Das Problem fängt viel früher an und hat erst mal nichts mit Bauvorschriften oder Verwaltungshandeln zu tun. Es beginnt mit dem Konstruktionsfehler, dass das Grundrecht auf Wohnen und damit Teil der öffentlichen Daseinvorsorge der Privatwirtschaft überlassen wird. Wenn ich als Eigentümer eines Grundstückes alleine durch das Liegenlassen einen riesigen Wertzuwachs erwarten kann, oder durch das Ausweisen einer Ferienwohnung Mehreinnahmen verbuche, ohne mehr Verantwortung übernehmen zu müssen, liegt ein Fehler im System. Weiterhin steigt die Zahl der Singlehaushalte und deren verfügbare Quadratmeter immer weiter. Das deutet auf eine verfehlte Verteilung von Wohnraum hin. In Zeiten wo Sie für Ihr Geld keine Zinsen mehr auf der Bank bekommen, suchen viele Menschen und Investoren ihre Rendite im Betongold und verschärfen damit den Wohnungsmarkt zusätzlich, weil nur hochpreisige Eigentumswohnungen mit viel Rendite geschaffen werden.

Infrastruktur im ländl. Raum stärken

Ich sehe es ebenso wie viele meiner "VorschreiberInnen": Die Enge in den Städten ist bedingt durch Landflucht, die wiederum auf massive Vernachlässigung der Infrastruktur auf dem Lande zurückzuführen ist. Das ist nicht die Schuld der kleinen ländlichen Gemeinden: Dort kämpfen die BürgermeisterInnen um jede Schule, jede Arztpraxis, jedes Polizeirevier und jede Buslinie. Aber nein: "Von oben" wurden gewachsene, gut funktionierende Strukturen "in die Tonne getreten - und jetzt wundert man sich, dass es viele Menschen vom Land in die Stadt zieht. Auf dem Lande bekommt man wunderschöne, großzügige Immobilien für wenig Geld, während wir in Großstädten bei 5tsd Euro und mehr pro qm für umbauten Raum sind. Grundstück nicht mitgerechnet.
Nachdem der Soli nicht mehr ausschließlich für den Osten da ist, sollte daran gedacht werden, den ländlichen Raum systematisch zu stärken. Engagierte, gut funktionierende Gemeinden brauchen mehr Unterstützung.

Verstädterung

Die Verstädterung in der BRD hat Ausmaße angenommen, die dem Gemeinwohl immer mehr schaden. Mieten explodieren und das Land wird zur Agrarfabrik. Dies will doch niemand, denn letztlich gibt es so keine Zukunft. Wir brauchen wieder viel mehr Menschen auf dem Land, die sich um kleinteilige Ökolandwirtschaft und Naturpflege kümmern, oder wir werden im Großstadtdreck ertrinken und an unserer eigenen Abgasen ersticken. Die Politik ist gefordert, mehr ökologische Arbeitsplätze auf dem Land zu schaffen. Damit würde sehr viele Probleme gelöst. Fangen wir an.

Plötzlich ist das Thema

Plötzlich ist das Thema Landverbrauch gar kein Thema mehr, es müssen nur die richtigen Leute kommen. Zuletzt hieß es noch, dass für uns als immer mehr schwindendes Volk umweltbedacht doch gar keinen Neulandverbrauch mehr zu rechtfertigen ist und die alten Wohnplätze durch Sanierung Neubauten und Landverbrauch unnötig machen würden. An der uns präsentierten kleinen Zahl, der uns immer wieder gelieferten 'Flüchtlinge', kann es ja nicht liegen, dass der bezahlbare Wohnraumbedarf so stark gestiegen ist. Oder? An was es wohl sonst liegen könnte? Und was wohl unsere großartigen Umweltschützer dazu bringt, plötzlich den horrenden Landverbrauch für Neubauten so großzügig zu übersehen? Aber diese eklatanten Widersprüche sehen wieder nur so alte N...s.

Trotz der Krise: Es wird nur stur auf dem Luxussegment gebaut

In den Städten wird schon gebaut - aber was dort gebaut wird! Alles völlig unbrauchbar! Ein normaler Mensch kann mit Wohnungen in Glasbauten, Maisonetten, Galeriewohnungen und 5-Zimmer-Wohnungen nichts anfangen und - geht wieder leer aus. Ich frage mich wirklich, wer in den Städten die Baugenehmigungen erteilt. Merkwürdigerweise setzt sich dieser Trend bis nach Wien durch und - riecht nach EU. Auf dem Land gib es praktischere Neubauten, aber zufälligerweise kosten die Neubauwohnungen auf dem Land bis hinein in die tiefste Oberpfalz genauso viel wie in München. Das stinkt nach Schiebung bei den Gemeindehebesätzen seitens der Finanzämter.

Leben in der Stadt oder auf dem Land?

Wer viel Natur und Grünes will, kann doch auf das Land übersiedeln. Es sei denn, dass er längere Anfahrtswege zu seiner Arbeitsstelle machen und bei Arztbesuchen usw. immer den Weg in die Stadt machen will. Jeder muss eben wissen, was er lieber machen will. Auch die Einkaufsmöglichkeiten sind in der Stadt wesentlich besser.

Nichts aus der letzten Krise von 2008 gelernt ...

Nichts aus der letzten Krise von 2008 gelernt ...

... die Immobilienkrise 2008 war nicht das Resultat eines Marktversagens, sondern vielmehr das Resultat eines Versagen des Staates und der US-amerikanischen Notenbank: zum Einen hat der Staat (unter Bill Clinton noch) Gesetze verabschiedet, die bspw. eine Bonitätsprüfung bei der Kreditvergabe an Personen aus "sozial benachteiligten" Gruppen verboten hatte. Zum Anderen hat die Fed solche toxischen Immobilienkredite durch eine Niedrigzinspolitik des "billigen Geldes" unterstützt. Das Ergebnis ist bekannt.

Was macht man seitdem?

Genau das Gleiche. Die EZB

1. hat seit 2011 für mehr als 2800 Mrd. EUR Schrottpapiere maroder südeuropäischer Staaten und Banken aufgekauft (was sie gem. Art. 123 § 125 AEUV gar nicht dürfte!)

2. meint mit einer Nullzinspolitik die Märkte mit billiger Liquidität zu überschwemmen.

Resultat ist wie 2008: ein Kartenhaus an künstlich aufgeblasenen Immobilienpreisen, das irgendwann platzen wird.

Die Rechnung ist doch ganz einfach.

Vergangene Woche kam in den Nachrichten, dass unsere Bevölkerungszahl in 2018 um 400.000 Menschen gewachsen ist. Das ist mengenmäßig eine Großstadt. Nun kann man sich doch ganz leicht ausrechnen, dass bei sowieso schon vorhandenem Wohnungsmangel und zu geringer Bauaktivität ein Problem entsteht (bzw. immer größer wird). Und dass die Menschen lieber nach Berlin oder München ziehen wollen, statt nach Hintertupfingen ist auch nicht verwunderlich. Und es ist wie immer - die Politik agiert nicht, sondern sie reagiert nur. Und das auch noch viel zu langsam.

Mietpreisdeckelung in Berlin

Die Mietpreisdeckelung in Berlin ist laut Meinung von Experten kontraproduktiv. Welcher Investor wird denn in Berlin neue Mietwohnungen schaffen, wenn die Rendite nicht garantiert ist? Von der Mietpreisdeckelung sind zwar Neubauwohnungen ausgenommen, aber wer weiß, ob das morgen noch so ist. Die Politiker sind in ihrer Gier nach Wählerstimmen zu jeder Schandtat bereit. 45 Jahre DDR-Wirtschaft haben gezeigt, dass dieser Weg in die Sackgasse führt. Wenn sich die Folgen dieser Politik zeigen ist es bereits zu spät.

alle wollen in die Städte/Ballungszentren

ist das ein typisch deutsches Problem ?
ich denke nicht !
auf der ganzen Welt streben die Menschen in die Städte
die Megastädte wachsen immer mehr, werden zu einem Moloch
Betriebe siedeln sich nur dort an, Wohnungen werden immer teurer,
Lärm, Dreck nimmt zu
warum ?

Keine neuen Flaechen verbauen

We sollten schon lange keine neuen Flaechen mehr bebaut werden. Auf dem Land gibt es genug Wohnraum und in Staedten sollte nur aufgestockt oder umgebaut werden. Andere Baugenehmigungen sollten gar nicht erteilt werden.

10:27 von draufguckerin

es ist noch die Frage !
wenn alles so toll ist auf dem Land - Wohnungsmäßig -
warum zieht es die Menschen dann in die Städte und zwar weltweit

@ 09:22 von Tada

Diese Art zu denken, ist die Merkelisierung.
Für's Land, bzw die Gesellschaft wäre es gut, also entscheidet jeder so. Nicht individuell und in welchem Kontext.
Nö, was, wer zu denken hat und undifferenzierte Schubladendenken. Alles andere gehört nicht zu ihrem Land.
Hören Sie sich mal den Blödsinn an, der heute belehrend von den ÖR und großen privaten emittiert wird.
Weiter stramm Richtung "Schlafwandler" (Clark)!

@Am 22. Juli 2019 um 09:48 von JueFie

"Das dabei in einem neoliberalen politischen System (extrem seit Gerhard Schröder) und Turbokapitalismus Spekulanten und Anleger frohlocken ist logisch."
Das dauernde Wiederholen des "bösen" Neoliberalismus nervt und ist vollkommen falsch. Wer soll es dann richten? Der "treu- und fürsorgende Staat", der alles weis und alles genau plant. Das hat schon in der DDR und im ganzen Ostblock, Kuba, Nordkorea usw. nicht funktioniert.
In China wurde es erst besser, als der Staat Unternehmertum zuließ. Er mischt sich allerdings immer noch zuviel in die Wirtschaft ein.
Die hier in den Foren immer soviel über den sogenannten Neoliberalismus meckern, sind/wären keine guten Unternehmer geworden, sondern "Unterlasser".

Ein vielschichtiges Problem.

Es hat natuerlich viel zu tuen mit dem Hang von Unternehmen, sich an bestehende Konzentrationen von Wirtschaftskraft anzuhaengen.

Und mit Infrastruktur.

Im Falle meines Arbeitgebers waere zb ein Standort ohne internationalen Flughafen sinnlos.

Es macht daher wenig Sinn, ueber die Ansiedlung von in globale Wertschoepfungsketten integrierte Betriebe in der Provinz nachzudenken.

Man kommt icht umhin, bestehende Ballungsraeume auszubauen.

So ist die Loesung die Erschliessung neuen Baulandes in grossem Stil und der Ausbau des oeffentlichen Nahverkehrs.

Was aber fast noch mehr not tut ist, das entsprechend dem tatsaechlichen Bedarf gebaut wird.

Billig bauen (macht D aktuell nicht)
Abkehr von preistreibenden Regelungen wie der ENeV.
Eher kleine Wohneinheiten (fuer Singles und Paare ohne Kinder).
Eher Mietwohnungen als Eigenheime.
Die meisten Menschen in D haben nicht das Geld fuer Wohneigentum.

Ist da irgendwelche Bürokratie im Wege?

Ich wohne etwa 60 km südwestlich von Berlin, und wir haben sowohl günstige Mietpreise als auch gute Verkehrverbindungen. In einer 3/4 Stunde könnte man mit der Bahn in Berlin sein. Einige fahren täglich mit dem KFZ zur Arbeit nach Berlin, weil sie dadurch flexibler sind. Wenn jemandem die Verbindung immer noch nicht gut genug ist, könnte er sich im Speckgürtel (nur noch 20 km bis Berlin) ansiedeln, aber auch da ist es schon teurer.

In unserer Gegend wurden direkt nach dem Anschluss der DDR an die BRD Siedlungen gebaut. Grundstücke wurden steuergünstig angelegt, aber die Nachfrage war nicht besonders groß, weil die Infrastruktur fehlt. Warum nimmt der Staat nicht mehr Einfluss auf den privaten Wohnungsbau? Wenn ich nicht schon so alt wäre, wüsste ich, wie ich hier preiswert an an ein Haus komme.

Stadt und Land

Wir haben die Freiheit, uns da in unserem Land nieder zu lassen, wo es uns gefällt...oder wo wir unser Wohnen auch bezahlen können...einige wenige an einem idyllischen Seeufer, der andere in einer vorstädtischen Reihenhausansiedlung und viele in vielstöckigen Mietshäusern in den grossen Städten. Um das Wohnen bezahlen zu können, braucht man ein Einkommen, in der Regel über einen Arbeitsplatz, der wiederum überwiegend in den Ballungszentren zu finden ist. Ein Teufelskreis...früher hieß es: "Stadtluft macht frei"...heute wenden sich viele ab in das Umland, müssen aber dafür die Torturen des Pendelns inkauf nehmen. Dagegen veröden viele kleine Städte aufgrund ihrer Unattraktivität und der Grossmärkte am Rande. Stadt- und Regionalplanung kann es da allein nicht richten...Industrieansiedlung auf dem Land hilft nur bedient, weil es oftmals keine Fachkräfte gibt...und die Verlagerung von Behörden wie in Bayern funktioniert auch nicht, weil Fachleute mit ihren Familien ungern umziehen.

Zuwenig Neubau in den Großstädten

Warum ist eigentlich immer die Politik schuld?
Vielleicht sollten wir Menschen unsere Ansprüche ein wenig korrigieren. Die Städte sind voll, schmutzig und giftig. Warum will ich da (nicht) wohnen? Mein Weg zur Arbeit in der Stadt dauert mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, 2x umsteigen,eine 3/4 Stunde (ist für mich oK). Ich wohne auf dem Land, habe 5 Apotheken, 6 Allgemeinmediziner, 4 Zahnärzte, Aldi, Lidl, Hit, Norma, Edeka, Netto und Rewe, 3 Eisdielen, 7 Kitas, vorort. Manche Geschäfte erreiche ich in einer halben Stunde Fußweg (PKW vorhanden), andere in 5 Minuten. Allerdings keinen Rhein, keine Altstadt, keine Bars, keine Diskotheken usw. Dafür Entschleunigung, alles eine Sache der Planung. Mein Anspruch ist sehr hoch, ich möchte gesund bleiben.

10:36 von W. Eugen

Welcher Investor wird denn in Berlin neue Mietwohnungen schaffen, wenn die Rendite nicht garantiert ist?
.
oder er enteignet wird - kaum hat er gebaut ?

Warum wollen denn alle...

... in die Städte? Richtig, die Arbeitsplätze sind dort, die guten Schulen, die Ärzte und Kliniken. Als ich klein war (70er Jahre) dachte mein Vater auch über den Kauf eines Hauses auf dem Land nach. Und auch er entschied sich dagegen, aus oben genannten Gründen. Was hilft es, auf dem Land schön ruhig im Grünen zu wohnen, wenn man dann jeden Tag Stunden an Lebenszeit beim Pendeln verliert? Oder wenn das Gymnasium für die Kinder auch über eine Stunde Fahrzeit entfernt ist? Bei zwei Verdienern muss auch oft in entgegengesetzte Richtungen gependelt werden, somit braucht man zwei Autos - das ist ja auch nicht mehr erwünscht aufgrund der Klimahysterie... also, was tun? In die Stadt ziehen natürlich.

@Am 22. Juli 2019 um 10:16 von joyomaran

"Sehr viel häufiger und vor allem sehr viel mieser ist aber der Umstand, dass die Immobilienlobbyisten dafür sorgen, dass nicht zu viel Wohnraum entsteht. Auf diese Weise kann man nämlich wunderbar an der Mietschraube drehen um die Mieten maßlos in die Höhe zu treiben. "
Sie schreiben Unsinn. In 2010 stellte ich für eine Aufstockung einen Bauantrag. Abgelehnt, nach erfolglosem Widerspruch war eine Klage notwendig. Gewonnen, da war es 2013. Bis zur erteilten Baugenehmigung mit vielen Schwierigkeiten durch das Bauamt war es 2014. Begonnen werden konnte Februar 2015. Fertig war ich Dezember 2015. Die erheblichen Baupreissteigerungen gingen voll auf meine Kappe und führen naturgemäß zu einer noch höheren Miete.
Und ich bin mit Sicherheit kein Einzelfall.

Das

Problem, das die Mietsteigerungen und Qohnraumknappheit in den Städten hauptsächlich verursacht, ist der nicht regulierte Zuzug in Verbindung mit den angedachten oder schon durchgeführten dirigistischen Eingriffen in bestehende und künftige Mietverträge, was dazu führt, dass immer weniger Private und Bauträger Lust verspüren werden, Wohnraum in Städten zu schaffen. Zudem sind die Städte bereits sehr verdichtet, sodass zusätzlicher Wohnraum nur durch Umwidmung von Grünflächen und Bauen in die Höhe geschaffen werden kann. Aber wollen wir wirklich, dass unsere Städte wie amerikanische Metropole aussehen? M.E. sollte besser das Wohnen im ländlichen Raum (wo offenbar genug gebaut wird) gefördert werden, z.B. durch steuerliche Förderung für Familien, Ausbau und Verbilligung der öffentlichen Verkehrsmittel und der Kita/Schul-Infrastruktur.

Man darf nicht alles zubauen

In den Städten wird durch die Klima - Erwärmung ?, dass wohnen immer ungemütlicher, durch die Bebauung wird es heißer. Statt jede Lücke zuzubauen müssen Schneisen angelegt werden, damit die heiße Luft abziehen kann. Ebenfalls müssen mehr Grünflächen angelegt werden. Wohnungen sollten vermehrt auf bestehende Häuser gesetzt werden, wenn es die Statik erlaubt. Ich wundere mich, das die Grünen immer mehr Wohnungen verlangen, wo sie doch gegen eine Versiegelung der Flächen sind aber das gilt sicher nur für Straßen. Heuchler !!

Danke, dann wird die Ruhe bei

Danke, dann wird die Ruhe bei uns auch bald vorbei sein.

Berlin

In Berlin leben 3,7 Millionen Einwohner. Im Jahre 2013 waren es 3.4 Millionen. So viel zu Mietpreisdeckel. Wenn es gelingt die Mietpreise zu drücken, werden umso mehr Menschen nach Berlin ziehen. Der Schwarzmarkt wird es regeln. Berlin ist der bester Beispiel "warum" und wie die Politik versagt.

@GeMe

"Nach und nach starben die Bewohner der alten Häuser und diese blieben dann häufig leer stehen, weil die Haustechnik nicht den modernen Standards entsprach. Eine Modernisierung war meist fast so teuer wie ein Neubau"

moderne Standarts? Ehr nicht. Und fast so teuer ? Ehr doppelt so teuer!

Beispiel aus dem Bekantenkreis.
Uraltes Hoftor musste erneuert werden.
Kostenvoranschlag für die vom Amt für Denkmalschutz geforderte baugleiche Neuanfertigung 13000 Euro, Förderung dafür 1800 Euro. Ein Neues Tor 4500 Euro.
Ja, da ist dann "aus versehen" der Radlader vor den Torbogen gefahren.

Wie sagte mein alter Meister immer..
"Wenn es vor 200 Jahren den Denkmalschutz wie heute gegeben hätte, würden wir heute alle in Lehmbuden wohnen.

In Städten zu wenig, auf dem Land zu viel

Diese Betrachtungsweise bleibt an der Oberfläche. Man müsste das Problem anders angehen:
Auf dem Land mehr an Infrastruktur, Versorgung mit Ärzten, Läden, Arbeitsplätze ...

@09:48 von Defender411

genau Krank wie unsere Politik. Keine Vision, keine Planung und wenn es nicht läuft, dann Bürger bestrafen.

@W.Eugen, 10:36 Uhr

Die letzten 45 Jahre haben in Westdeutschland gezeigt, dass es extrem kontraproduktiv ist, wenn Investoren dafür sorgen sollen, dass Bereiche der Öffentlichen Daseinsvorsorge zur Verfügung stehen sollen. Die Investoren tun das immer nur dann, wenn ein Gewinn/Rendite zu erwarten ist. Deshalb steht auf dem Land kein schnelles Internet zur Verfügung, es werden keine Wohnungen gebaut und der ÖPNV ist ebenfalls rückläufig.
Wir benötigen keine Investoren für das Thema Wohnen oder ÖPNV, sondern Bürgergenossenschaften oder den Staat ohne Interesse an großen Renditen. Öffentliche Daseinsvorsorge kostet Geld, ohne das großartige Einnahmen zu erzielen wären. Dafür zahlen wir alle Steuern, um diese Aufgaben bewältigen zu können. Die Gier nach der Schwarzen Null im Haushalt ist dabei kontraproduktiv.

Landleben

ich lebe auf dem Land. Nachdem mein Arbeitsplatz geschlossen wurde und ich glaubte zu alt zu sein um alles aufzugeben, bin ich noch ein paar Jahre, jeden Tag 85 km hin und 85 km zurück gependelt. Dies ist nicht erstrebenswert. Zu den Leerständen im Dorf. Es gibt viele alte Häuser mit gewaltigem Renovierungsstau. Bitte nicht nur die Haustüren zählen. Industrie aufs Land? Bei dem Altersschnitt in den Dörfern müssen auch Menschen mit aufs Dorf. Ich würde das nicht machen. So als Pionier in ein Gebiet ohne Geschäft, Kneipe, Arzt und die Kinder stehen morgens um 6 Uhr an der Haltestelle um zur Schule zu fahren.

@ 09:35 von Defender411

Auf dem Bau Arbeitermangel?
Ja, für Eisenflechter, die für nen 10er malochen.
Sie kennen die Branche offensichtlich nicht.

und überhaupt ...

hat mal jemand eine Reparatur gehabt am Haus/Wohnung
Wasserhahn defekt oder so, gar ein kleiner Umbau
wo bekommt man Handwerker her - heutzutage
händeringend suchen die Nachwuchs / Lehrlinge
keiner hat mehr Lust auf dem Bau zu arbeiten
und ne total andere Sache
stimmt wirklich die Rendite ? normal überschlagen sich doch Investoren,
wenn es gilt Kohle zu machen
dann neuerdings diese Enteignungsdiskussion - max eine Immobilie zu besitzen
(dieser Nachwuchs Sozi)
dann ist dieser Mieterschutz nicht etwas übertrieben
also ich würde gern nem Mieter kündigen, wenn er mir nicht passt
das klappt nicht mal wenn er die Miete nicht zahlt
- da nen Termin vor Gericht zu bekommen ohnehin man bleibt auf Kosten sitzen
hat Ärger, und persönliche Gründe zählen gar nicht,
wenn der sich in der Hausgemeinschaft nicht integriert,

Großstadtghettos

In süddeutschen Großstädten ist besonders eines zu beobachten :
ghettoähnliche Neubaugebiete, oft gegen bestehende und dann nachträglich geänderte Bebauungspläne errichtet, bewohnt von Parallelgesellschaften von Wirtschaftsmigranten aus dem Nordosten und Norden Deutschlands, integrationsunwillig und -fähig , auf das Recht der freien Wohnortswahl pochend aber auf die Einheimischen verächtlich herabblickend...rmt!

@ 09:55 von Fuchs123

Welche Änderungen/Gesetze hat die Regierung überhaupt auf den Weg gebracht in den letzten Jahren?
Nichts relevantes. Nur schwammige, infantil ängstlich und Durchsetzungs-/Überzeugungschwach, allgemein Plätze. Gespickt mit Feelgood Assoziationen.
Immer krassere Simplifizierungen. Davor warnte schon Scholl-Latour vor über 10 Jahren.

Marktversagen: Krise 2008

@10:34 von Bote_der_Wahrheit
Wenn man den Spekulanten freie Hand gibt (="freier Markt"), kommt so eine Krise immer wieder. Und ist möglicherweise schon wieder vorbereitet.

Der Fehler liegt doch darin, dass der Staat tatsächlich Spekulationsgewinne genauso besteuern muss, wie andere Gewinne oder auch die Arbeit.

Lafontaine kam bekanntlich unter Druck und musste gehen, weil er genau diesen "freien" Spekulanten den notwendigen Riegel vorschieben wollte.

zu 1. Der Staat hat Spekulanten, darunter die Deutsche Bank, frz. Banken, Soros, griechische Oligarchen gesetzwidrig "herausgekauft"

zu 2. Stimme zu. Die Spekulanten haben zur Zeit Geld und keine echten Anlageobjekte mehr. Deshalb auch verstärkte Spekulation mit Wohnraum, Zahnarztpraxen (!) etc.

Das "rote" Wien hatte immerhin vorgemacht, wie man mit einer geschickten Wohnungspolitik das Problem gut handeln kann. Der Staat
hat dort z.B. geförderte Wohnungen nicht nach kurzer Zeit dem Markt überlassen.

Wahrnehmung sieht anders aus

Hier um Umland (Speyer, Ludwigshafen, Mannheim...) wird in den genannten Städten relativ viel neuer Wohnraum geschaffen. Allerdings fast ausschließlich zu Preisen, die sich ein Normalverdiener nicht mehr leisten kann.
Das Problem ist also nicht, dass prinzipiell zu wenig gebaut wird, sondern dass man mit der Art zu bauen und der Preisgestaltung ein Auswahlkriterium erfüllt, welches Normal- oder Geringverdiener aus der Stadt fernhält. Und das ist offensichtlich gewollt, sonst wäre es nicht so.

Irrglaube in Deutschland

Ich habe einige Kommentare gelesen und möchte klarstellen:

1. Es gibt keine Blase und auch keine Krise der Branche, weil die Kredite in Deutschland schwierig zu bekommen sind - ich selbst bin als oberer Mittelstand überall ablehnt worden! Wenn ausländische Investoren in der BRD Kredit bekommen könnten - wären die Preise noch viel höher!
2. Bevölkerung wächst ; Bautätigkeit gering - damit hohe Preise - Angebot und Nachfrage lernt man 5. Klasse - um
Angebot und Nachfrage aushebeln zu können bedarf es sozialist. Instrumente siehe Deckelung und Enteignung - was ist mit den sozialist. Ländern passiert wissen wir auch ...
3. Deutschlands Problem es wurde nie gesagt das man Wohneigentum aufbauen sollte - erst in den letzten Jahren wurde Eigentum sexy.
4. Verstädterung wird weitergehen ist globaler Trend und wenn der Flughafen fertig ist wird es noch enger in Berlin ...

Fazit: Preise werden weiter steigen - Preise von München oder Berlin sind immer noch unter London und Paris !

@ 10:04 von GeMe

Das tut mir leid und ist auch schade. Ich bin in Warendorf aufgewachsen und kenn das.
Das hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

Profitgier

Man frage sich mal, wer vom Ganzen profitiert; wer den Markt gewinnmaximierend ausschöpft. Immobilienkonzerne halten die Wohnungen knapp um möglichst aus dem letzten Loch noch möglichst viel rauszuholen. Immobillienfonds investieren in Wohnungen für solvente Käufer oder Mieter. Banken geben billigste Kredite um den Preisanstieg noch zu befeuern. Und unsere lobbygetriebenen Politiker schauen zu und halten lieber soziale Sonntagsreden. Denn ein Eingriff in die tolle Marktwirtschaft ist ja pfui.

Warum sollte jemand Mietwohnungen bauen?

Geld für Wohnungsbau wird nur investiert, wenn die Möglichkeit, Gewinn damit zu machen besteht.
Mit "sozialem Wohnungsbau" kann man schlecht Gewinn erzielen. Hohe Kosten, Umweltbestimmungen und ausufernde Bürokratie.
Wo soll da bitte noch billiger Wohnraum herkommen. Vom Staat? Warum sollte der Staat besser Mietwohnungen als Flughäfen bauen.
Infrastrukturen verbessern. Ich fahre lieber 37 Min zur Arbeit und habe eine bezahlbare Wohnung. Denkfehler? Mit der heutigen Infrastruktur muss ich in der Stadt Wohnen, um diese Zeit zu erreichen. Das sollte doch auch anders gehen.

Wir werden dich für blöd

Wir werden dich für blöd erklärt. Erst die Studie, dass bäüme pflanzen co2 bindet. Ach, wer hötte das gedacht? Und nun, dass städte immer grösser werden. Oh, welch wunder.
Da hilft eigentlich nur, bei städten über 100000 einwohnern, keine baugenehmigungen mehr zu erteilen. Dann muss man eben aufs land ausweichen. Bis das land dann auch zur Stadt wird.
Wieso sind unsere superbrains in politik ubd verwaltung eigentlich immer so blöd?
Das problem ist hausgemacht und ganz schnell zu beheben.
Vorausgesetzt, wir weichen nicht jedem Frosch, hamster oder käfer aus

@ 10:05 von Emil66

Für zu viele deutsch Wähler reicht das. Reden, nichts erinnern, was vorher geredet wurde.
Nur ruhiger Duktus, humanistische Höherwertigkeit, nicht über 60dB/A reden.
That's it for germans.
Oddr als Frau, wählt man eine Frau.
Reicht vielen schon.
Oder Papi hat schon immer so gewählt...
Mann, Mann, Mann.
So kann Demokratie nicht funktionieren.

Die meisten Menschen, die ich kenne...

...wollen nicht in einer Stadt/Großstadt leben. Generalisierungen sind in beiden Richtungen unangebracht.

Wenn ich in 20-30 Minuten in der nächsten Stadt bin (mit dem Auto oder per Bus/Bahn), brauche ich mir das Leben dort sicher nicht antun.

10 Euro pro Quadratmeter mindestens

Bei Neubauten die nach gängigen Vorschriften gebaut werden und vermietet werden, sind 10€ / Quadratmeter die unterste Grenze. Wer kann sich das leisten. Der „Dämmwahn“ ist nur ein Aspekt.

https://www.t-online.de/finanzen/immobilien/id_73758650/neubauten-fuer-m...

Landflucht ist nicht neu

Es entsteht bei der aktuellen Debatte der Eindruck, als ob wir hier über ein neues, rein deutsches Phänomen reden würden. Das ist es aber nicht. Städte waren immer schon Anziehungspunkt u. das ist auch nicht schlimm. Was sich geändert hat, sind die Ansprüche der Bürger. Alles muss vor Ort sein u. der Arbeitsplatz möglichst um die Ecke. Das funktioniert aber so nicht. Genausowenig funktioniert es, wenn man den Wohnungsmarkt den privaten Gesellschaften überlässt, daraus auch noch Kapital schlägt, um sich dann zu beschweren, dass diese Gesellschaften größtmöglichen Gewinn damit erzielen wollen. Das ist offen gesagt äußerst naiv u. dumm. Der Bericht enthält leider keine Zahlen über den anscheinend existierenden Rückstau bei Baugenehmigungen. Der ist sicherlich auch ein Grund für dieses Defizit. Dann fehlt mir auch eine Definition des "bezahlbaren Wohnraums". Für wen bezahlbar? Sozial Schwache, Mittelschicht, Alleinverdiener? Mit oder ohne Kinder? Größe des Wohnraums? Alles sehr diffus.

Neubau von Wohnungen

Das nur Grossstädte einen Mangel aufweisen widerspreche ich.
Ich wohne am Niederrhein in Kamp-Lintfort einer Stadt mit ca.50000 Einwohnern. Es wird gebaut ohne Ende aber alles Einfamilienhäuser. Die kann und will sich aber nicht jeder leisten. 15 Jahre lang auf eine modernere 4,5 Zimmer Wohnung gewartet dann aufgegeben. Alles was in der Stadt gebaut wurde 12 Wohneinheiten 120m2 davon 35m2 Balkonfläche damit man überall den Sonnenaufgang bzw Untergang sehen kann so die Werbung. So ein Schwachsinn....
Warmmiete 1250€....Bei einem Einkommen von 2600€ ganz toll.
Alles andere ist 3,5 Zimmer oder wenn 4,5 Zimmer alter Schrott bzw. um den Mietpreis hochzuschaukeln von aussen bisschen Dämmung und Farbe dran gemacht.
Ich besitze für eine 4,5 Zimmer 85m2 Altbauwohnung Baujahr 1967 für die gesamte Wohnung 2 Stromsicherungen
Kein FI nichtmal ein Schutzleiter im Keller um einen Kühlschrank o.ähnliches anschliessen zu dürfen. Steinzeit pur.
Miete fast 800€ warm.

Investitionen in Neubauten sind in Berlin nicht zu erwarten.

Wer will schon enteignet werden.

Landflucht

Ich verstehe diese zunehmende Landflucht nicht. Was ist daran erstrebenswert, in einer überfüllten, stickigen Großstadt zu leben zu ungeheuren Mieten, mit wenig Platz zwischen den Häusern und zuletzt zunehmenden Problemen mit der Feinstaubbelastung?

11:02 von bobby3001

Die Investoren tun das immer nur dann, wenn ein Gewinn/Rendite zu erwarten ist.
.
warum investieren die dann nicht in den Wohnungsbau
wenn dort die Gewinnchancen so hoch sind - wie allenthalben behauptet

logische Folge

Platz in Städten ist begrenzt = Preise steigen. Wenn Alle in die Städte ziehen folgen die Unternehmen. Das Land wurde systematisch deindustriealisiert durch Zerstörung der Infrastruktur. Neubauten auf dem Land - bitte genauer in den Speckgürtel der Städte ? In ländlichen Gebieten wo es noch Infrastruktur gibt?
Nur mal am Rande, die Baupreise haben sich allein seit 2010-2018 um 22% erhöht. Das sind die Grundstücks und Erschließungskosten noch garnicht dabei. Letztere haben sich noch vielmehr erhöht. Die Mieten sind nur in begehrten Lagen stark gestiegen. In leipzig kann man in guten Lagen wie im Grünen Neulindenau noch unter 6 Euro mieten!
Neubauten die vermietet werden brauchen mindest 10 € pro m2 ( ohne Grundstückskosten). Neubauten auf dem Lande sind meist Eigennutzung. Ich kann die These vom bezahbaren Wohnraum nicht mehr hören. Wer fragt uns auf dem Land was wohnen im Eigenheim, fehlende Infrastruktur und der tägliche Weg zur Arbeit kostet?

Studie:Zu wenige Neubauten in den Städten....

Der Markt regelt es eben nicht.Es ist eben nicht gut wenn Blackrock und Co. auf diesem Feld agieren.Und wenn gebaut wird dann zu fast unbezahlbaren Mieten.Es muß mehr sozialen Wohnungsbau geben.
Und dann wäre es gut wenn das Volksbegehren gegen die "Deutsche Wohnen" Erfolg hätte.Die öffentliche Hand wurde über hunderttausende Wohneinheiten verfügen.Auf dieser Grundlage könnte eine andere Wohnungspolitik gemacht werden.

Das populistische und undifferenzierte Jammern nervt so langsam.
.
Schon klar, dass viele Menschen in der einen oder anderen Stadt gerne leben möchten. Aber auch wenn man das aus den vielen Meldungen gerne herauslesen möchte: Es gibt kein Grundrecht auf Wohnraum in einer bestimmten Stadt, einem bestimmten Stadtteil oder am besten gleich noch auf dem Lieblings-Grundstück.
.
Aktuell werden die Städte immer weiter zugebaut. Und manche früher mal schöne Stadt ist es nicht mehr, weil immer mehr zugebaut wird. Da werden Spielplätze und Parkanlagen, Grundstücke mehrfach geteilt und bis zum letzten möglichen qm zugebaut.
.
Die weit wichtigere Frage ist an dieser Stelle doch:
Wie bindet man das Umland schneller und besser an, wie schafft man auch im ländlichen Raum eine höhere Attraktivität, wie bringt man Unternehmen aufs Land.
.
Allein das zubauen und weitere verdichten des Wohnraums in den Großstädten ist m.e. nicht zielführend, populistisch und ist ein Armutszeugnis für Politik und Presse.

die Großstädte . . .

. . . sind doch heute schon bis zur Unerträglichkeit zu gebaut.
Arbeit und Wohnen sollte in die Fläche gehen.
Und endlich den Bevölkerungszuwachs begrenzen.
b.k.

Der, die, das…. sollen,

Der, die, das…. sollen, müssen, usw.
3 grundlegende Dinge und es wird sich wesentlich bessern.
1. Wohneigentum bis X m² ist Pfändungsfrei.
2. Auch für Gemeinden gilt wer die Musik bestellt bezahlt sie auch und nicht die Anrainer.
3. Mieteinnahmen sollten steuerlich und abgabenmäßig genauso behandelt werden wie einnahmen eines Arbeitnehmers, also keine Abschreibungen (AfA)

Tja, Bodenreform gescheitert, wieder eine Chance vertan

Steuern könnte man das Entstehen von Arbeits- und Wohnplätzen über die neue Bodensteuerreform.

Da hat Bayern aber verständlicherweise viel dagegen. Denen gehts es überdurchschnittlich gut und das soll auch so bleiben. Wie will die CSU denn sonst ihren Absturz verzögern?

Deshalb braucht Bayern Sonderregeln um noch mehr Firmen nach Bayern durch Subventionen (z.B. sehr niedrige Bodenabgaben) locken zu können.

---
Wie der Strom für diese Firmen nach Bayern kommt und wer dann für die Netze zahlt ist ja wohl nicht Bayerns Problem, oder?

Wer ist Unzufrieden?

Politiker, Unternehmer, Manager und andere gutverdienende Menschen sowie Wohnungseigentümer und Vermieter ärgern sich wohl nicht über die Situation.
Wenn die andere Hälfte der Bevölkerung ein Problem damit hat, wer sollte sich dann fragen, wer wohl etwas daran ändern kann.
Ich glaube, wer auf ein "rotes Wien" (Forist krittkritt) wartet oder auf die , die schon alles haben (und manche bereits die nächste Mieterhöhung schreiben), brauchen sich nicht beklagen. Geh mal zu Deinem Nachbarn, zu Deinem Kollegen (mit der Mieterhöhung, mit der Gehaltsabrechnung) und frag ihn, ob er zufrieden ist. Der Rest kommt dann wohl von selbst.

Ich hatte am Samstag wieder die Diskussion,

wer könnte uns aus den Stillstand führen?Sicherlich nicht die, die uns seit Jahrzehnten regieren, da diese für den Stillstand verantwortlich sind.
Ähnlich wie in der Ukraine müssen wir den Filz aus Parteien und Lobbyisten abwählen, damit Bewegung ins Spiel kommen könnte.
Schauen wir mal, wann die Grünen den Mut haben Robert Habeck zum Kanzlerkandidaten zu machen.
Die Ukraine zeigt, alles ist möglich.
Und sobald Merkel weg ist, wird auch die CDU die 20 % von der anderen Seite sehen.
Ich freue mich schon auf die frischen Ideen, die man durch die Grünen erwarten kann.

Unsinn zum Unsinn

Es ist total unsachlich sein Problem zu verallgemeinern insbesondere mit dem Nebensatz "und ich bin bestimmt kein Einzelfall". Darüber hinaus denke ich, nach Ihrer Reaktion haben gerade Sie mich sehr gut verstanden.

Leben auf dem Land? Raus aus

Leben auf dem Land?
Raus aus dem Ameisenhaufen?
.
Ja! Gerne!
Bringt mir meinen Arbeitsplatz auf´s Land!
Oder eine Verkehrsanbindung!
Infrastruktur. Schule. Arzt. Lebensmittel. Internet.
.
Würde ich sofort machen!

Zu wenig? Zu viel!

Ich sehe nicht, dass zu wenig gebaut wird. Die Städte nehem den Bürgern jedes bischchen freie Fläche und alles Einstöckige wird abgerissen, um ohne Rücksicht auf die Infrastruktur nachzuverdichten.

Die Vorstädte gehen reichlich in die Breite und was nicht für Energiemais gebraucht wird, wird für Lpgistikzentren, Gas und Erneuerbare asphaltiert.

Vielleicht sollte man aufhören Bevölkerungsrekorde zu bejubeln und gleichzeitig die Ökoziele von vor 10-20 Jahren durchsetzen zu wollen. Das kann nicht funktionieren. Auch nicht dann, wenn man seine Umverpackungen Freitags bunt anmalt und in die Luft hält.

@ 11:25 von Dubitator

Als Konzern-Dirne und bei den Summen der Branche ist es obligatorisch, das es feudal zu geht.
Man hat ja auch keinen Anspruch auf Demokratie. Nicht man ist nicht immer erfolgreich beim Erhalt der Demokratie. Keinen Anspruch!, laut unserer Empathiemaster -in.

Und die Stadtbewohner zahlen dafür

Und mal wieder muss der Stadtbewohner als Melkkuh der Nation muss für die unsinnigen Neubauten auf dem Land zahlen. Zusätzlich zu den hohen Mieten zahlen Stadtbewohner noch für die Infrastruktur in die und den Dörfern. Nur damit die Dorfbewohner in die Stadt fahren, um dort die Luft zu verpesten. Man sollte die leeren Dörfer zurück bauen und schließen, allein schon aus Umweltschutzgründen. Aber nein, die Zersiedlung der Landschaft wird fortgeschrieben und immer mehr Neubaugebiete in Dörfer gepflanzt, aus denen die Leute Nachweislich weg wollen.

Bitte bei der ganzen Debatte nicht vergessen:

Städte haben ihre Wohnungen verkauft und keine neuen gebaut. Damit wurde dieser Anstieg der Mietpreise erst möglich gemacht.

Wohnen gehört zu den Grundvorraussetzungen für ein friedliches Miteinander.

Aber wir sollten unser Geld lieber auf die Bundeswehr und andere Prestigeprojekte werfen. Die braucht das dringender.
Das ist die gute politische Arbeit unserer Regierung.

Die Wirtschaft hat versagt

Die Wirtschaft tönt immer, sie könne es "besser als der Staat". Aber schon bei der simplen Aufgabe, Häuser/Wohnungen für Arm und Reich, für Groß und Klein zu bauen, hat der Neokapitalismus wieder kläglich versagt - Schuld ist plötzlich der Staat/die Regierung ... absurd!
Schuld ist zunächst der Wähler, der immer die (konservativen/liberalen) Parteien wählte, die diese neokapitalistische Ideologie durchsetzten - also keine Infrastruktur-Koordination machen und der Wirtschaft (und der Autmobilindustrie) "in den Hintern kriechen".
Und die vom Wähler gewählten konservativen Parteien blockieren jede Entwicklung - wir haben nach 35 Jahren Kohl/Merkel immer noch die meisten Baugesetze/-Verordnungen der Welt, mehr Steuergesetze als die Welt zusammen (!), Verkehrschaos, einen chaotischen Föderalismus ... und eine inzwischen ungebremste fast kriminelle Mietenszene in den Ballungsgebieten!
Aber der Wähler wollte es so ... es gibt genug Alternativen!

Im osten gibts doch

Im osten gibts doch massenhaft freie flöchen. Da muss man eben industrie ansiedeln . Fragt mal bei FJS nach, wie er Bayen vom Armenhaus zum Spitzenzahler gemacht hat.
Wirtschaft , industrie und Markt regelt nömlich gar nichts. Das ist ein neoliberales Ammenmärchen. Im gegenteil, die müssen massiv reguliert und dirigiert werden .
Das nannte man früher soziale Marktwirtschaft

Um 10.46 von JUKUK: Falsch

Der Neoliberalismus zeigt unter Anderem beim Thema Wohnen und Spreizung Arm und Reich seine brutale Realität.

Die Auswirkungen sind das Erstarken von Parteien wie der AFD oder sonstigen nationalistischen Gruppierungen. Die gefühlte Ungerechtigkeit bei der Verteilung führt zu Missgunst und daraus folgernd zu Fremdenhass. Das war in der Geschichte schon immer so.

Ich habe das schon 2008 während der Finanzkrise des Öfteren in Kommentaren geschrieben und behielt Recht.

Nicht jeder kann und muss Unternehmer werden, wer soll dann die eigentliche Arbeit machen von den Unternehmer leben? ;-)

Die Erwartungen an die Reingewinne und zweistelligen Steigerungen sind und waren schon immer überhöht. Vor 30-40Jahren lies der Chef bei 6-7% Plus die Sektkorken knallen, Heute geht unter mindestens 15% Plus gar nichts mehr. Was auch wieder zum Thema passt.

Die Löhne stagnieren seit über 20 Jahren, oder meistens Reallohnverlust. Durch Zeitkonten verdient der Tüchtige nicht mehr.

@ 11:43 von GeKo69

"Es gibt kein Grundrecht auf Wohnraum in einer bestimmten Stadt, einem bestimmten Stadtteil oder am besten gleich noch auf dem Lieblings-Grundstück."
.
Natürlich gibt es den nicht!
ABer unsere Politik hat komplett versagt, und das nicht erst seit gestern!
Total verpennt!
Was mache ich? Siedle ich mich in Nähe zu meinem Arbeitsplatz an, oder fahre ich jeden Tag 2 Stunden hin, 2 Stunden zurück? Mit dem ÖPNV, der dreimal am Tag fährt?
Oder fahre ich mit meinem Diesel, den ich als "Umweltschwein" bald nicht mehr fahren darf?
Man schaue sich an, wie das große Gemeinden, wie z.B. die Stadt Wien, geregelt bekommen.
Hier? Nix? Hauptsache der Reibach stimmt bei unseren "Wohnungs-AG´s".
Raus auf´s Land, nur noch Hartz IV, zum Einkauf mit dem Traktor in die Stadt!
Oder wir enteignen jetzt erst mal alle!
Und sperren alle Straßen! Und die Blöden, die zur Arbeit fahren, zahlen erst mal kräftig CO2-Steuer! Warum? Weil die zur Arbeit fahren!
Idioten! Wie kann man nur Arbeiten gehen......

@theoretisch um 11:35 Uhr

"Ich verstehe diese zunehmende Landflucht nicht. Was ist daran erstrebenswert, in einer überfüllten, stickigen Großstadt zu leben zu ungeheuren Mieten, mit wenig Platz zwischen den Häusern und zuletzt zunehmenden Problemen mit der Feinstaubbelastung?"

Das habe ich auch nie verstanden.
Die Menschen waren schon immer bescheuert, man bedenke, dass zu Beginn der Industriealisierung vor knapp 200 Jahren ganz freiwillig so viele - mit Kindern, die mit arbeiten mussten! - in den Moloch Berlins, Londons usw. zogen. Wegen ein paar Münzen Einkommen durch grausame harte Arbeit in verdreckten stickigen speckigen Industriehallen, Pocken und andere fürchterliche Krankheiten bekamen, ein Loch als Klo für alle Einwohner eines 5-stöckigen Gebäudes, ohne ausreichende Abwasserversorgung, viel zu schmutziges Trinkwasser...
Was um Himmelswillen treibt Menschen seit jeher vom Land in die Städte?

Regelungs + Gesellschafts Problematik

Regelungs Problematik:
- komplizierte Baurechte
- Baurechte dezentralisiert, jedes Land ist anders
- Grundsteuer dezentralisiert
- Leerstehende Häuser/Wohnungen teils unverwendet oder absichtlich unverwendet bis die Nebenimmobilie frei wird um Großbauprojekt zu
- kostenspielige Bauauflagen bei Umwelt
- hohe Baukosten auch wegen Fachkräftemangel

Gesellschafts Problematik:
- belegung mancher großen Immobilien durch alleinstehende Rentner*innen
- Teure Pflege
- Auslands Investoren, die Geld wegen Inflation in ihren Ländern
- Mietpreisanstieg Überschätzung
- Viel Anfrage nach Top Lage
- unattraktives Landleben
- teils mangelnde Bildung auf dem Land
- Städte als Kultur und Wissenschaftszentren
- breite Masse der Bevölkerung unaufgeklärt in Finanzen (mangelnder Schulunterricht)
- Überholte und teils zu strenge Ver/mieterrechte
- Kein klarer Fahrplan der Politik

um 11:49 von nach-denken

"die Großstädte . . . . . sind doch heute schon bis zur Unerträglichkeit zu gebaut."
Sie denken wohl nur an die deutschen Großstädte? Da gibt es doch ganz andere Städte, wo Ihr Kommentar eher zutrifft und wo der Unterschied zwischen Stadt und Land längst nicht so ausgeprägt ist, wie in Deutschland. Da lobe ich mir doch mein Deutschland! Und in anderen Ländern wären die Bürger froh darüber, wenn ein Arbeitsplatz in der Nähe wäre.

10:30, Hepheistos

>>An der uns präsentierten kleinen Zahl, der uns immer wieder gelieferten 'Flüchtlinge', kann es ja nicht liegen, dass der bezahlbare Wohnraumbedarf so stark gestiegen ist. Oder? An was es wohl sonst liegen könnte?<<

Es hätte mich auch gewundert, wenn es hier keinen Kommentar gegeben hätte, der die Fremden verantwortlich macht.

Vor hundert Jahren lebten in Berlin 1,7 Millionen Menschen, 1939 waren es 4,3 Millionen, jetzt sind es 3,7 Millionen.

Wenn Sie einen "Abstammungsdeutschen" in Berlin fragen, wo er herkommt, dann ist die Antwort eher selten "Berlin". Die größte "fremde" Volksgruppe in Berlin sind die Türken, dicht gefolgt von den Schwaben.

Alle großen Städte wurden nicht durch die Vermehrungsfreudigkeit ihrer Einwohner groß, sondern durch Zuwanderung.

Wer ist denn der 'Keiner' , der

es sich nicht leisten kann und der 'jemand' der es sich trotzdem leistet, obwohl er ausserhalb noch günstiger wohnen könnte?

11:43, GeKo69

>>Gibt es ein "Grundrecht" auf Wohnraum in einer best. Stadt?
Das populistische und undifferenzierte Jammern nervt so langsam.<<

Es sollte ein Wohnrecht für Menschen geben, die seit langer Zeit in ihrer Nachbarschaft leben und dort verwurzelt sind.

Die werden aber vertrieben, weil sie oft nicht reich sind und deswegen die Mieten nicht mehr bezahlen können.

...Irrsinn...

Man muss sich diesen Irrsinn mal zu Gemüte führen. Erst lockt man die Menschen in die Städte, vernachlässigt das Land und jetzt kommt man mit den Problemen nicht mehr klar. Das alles ist dir Auswirkung einer ausufernden Gier-Globalisierung.
Und dann kommt der Wirtschaftsversteher Lindner von der FDP und sagt, "der Markt wird es schon richten".
Was verstehen sollche realitätsfremde Menschen noch von einer gespaltenen Gesellschaft?

kompetente Stadtplanung wäre gut

Die Städte könnten ja mal Vorbilder schaffen und ihre innerstädtischen Grundstücke mit Wohnungen bebauen lassen. In Bremen könnte die Abrissbirne an viele innerstädtischen Gebäude gesetzt werden. Hässliche verwahrloste 50er- und 60er Jahre-Gebäude in der Innenstadt beherbergen grenzwertige Wettbüros und von der Polizei nicht mehr beherrschbare Diskotheken, dagegen ist HH-St.Georg ein Kurort. Können die Eigentümer solcher städtebaulichen Schandflecke, die aufgrund ihrer Lage begehrt sind, nicht zu Sanierung gezwungen werden?
Auf der anderen Seite: Großzügige Etagen mit Wasserblick beherbergen Dienstleistungsbüros wie Energieversorger, es residieren dort halbkommunale oder landeseigenen gGmbHs - muss das sein?

In prekären Stadtvierteln wird verdichtet bis zum GehtNichtMehr, dadurch entstehen infrastrukturelle Probleme und interethnische Spannungen.

Aber die Behörden lassen es sich in den Sahnestücken gut gehen.

@12:04 Kataue

Das war ja wohl hoffentlich reine Satire.
Ernst kann man so einen Unsinn kaum nehmen, oder?

Fakten korrekt benennen

1. Wir haben keine "Wohnungsnot" - Deutschland hat heute einen Höchststand an Häusern/Wohnungen/Wohnfläche. Wir haben "nur" eine kapitalistische Mietenblase. Die "neokapitalistischen" Neubauten richten sich nicht nach dem Wohn-Bedarf für arm und reich, groß und klein, sondern allein nach Gewinnerwartung und Abschreibungsmöglichkeiten - und die vom Wähler gewählten (konservativen) Parteien schauen zu ...
2. Wir haben keinen Bevölkerungszuwachs. Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt ! Pro Jahr nimmt so die deutsche Bevölkerung um rund eine halbe Mio. ab ! Das wird derzeit durch Zuzug von EU-Arbeitnehmern und (relativ wenigen) Migranten ausgeglichen.
3. Wir haben eine dramatische - ungesteuerte - Bevölkerungswanderung: Die halbe Ex-DDR musste zwecks Arbeitssuche in die westlichen Ballungsgebiete umziehen. Während wir hier Wohnraumnot haben, stehen im Osten der Republik ganze Landstriche/Dörfer leer, von der Natur und den Wölfen besetzt.
4. Der Wähler wollte es so!

..Aktuell werden die Städte immer weiter zugebaut. ...

Städte müssen sich gegen Hitze wappnen

www.tagesschau.de/inland/wetter-hitzewelle-107.html

Zu den Maßnahmen gehören sicher nicht die weitere Verdichtung und neue Stadtschluchten.
Die aktuelle Hitzewelle zeigt wie gesundheitschädlich das Wohnen in der Stadt sein kann. Zur Luftverschmutzung (mangelnder Luftaustausch), Lärm kommt die Extrem-Hitze dazu.

Eine gesunde Bevölkerungsdichte ist oft schon überschritten. Zur Zeit ist viel von gleichwertigen Lebensverhältnissen die Rede. Es gibt mehr Gesichtspunkte als Einkommen, Immobilienpreise, Mieten etc.. Ungebremst werden die Bewohner der XY-Städte das Schicksal von Betonhöllen erleiden. Natürliche Klimaanlagen wie Parkanlagen, Wasserflächen, Wald, Baumalleen, Luftschneisen sind kein Bauland. Diese Flächen zuzubauen ist Irrsinn, eine zukunftssichere und nachhaltige Stadtentwicklung zum Wohle der Menschen ist das nicht.

Das ligt wohl eher an Eigenheimbesitzer...

Welche auf dem Land bauen, weil auch erschwinglicher ist...

In Großstätten investieren vorwiegend Investoren und spekulieren auf eine große Rendite...

Jukuk

Der Markt, den du so gerne höttest, führt unweigerlich zu kapitalismus. Und somit in die gleiche Sackgasse, wie sozialismus. Ib der staat nun alles oder garnichts regelt, ist völlig egal. Beides funktioniert nicht.
Einzig die soziale Marktwirtschaft hat einen nutzen. Das hat man doch in deutschland gut gesehen. Ddr sozialismus. Armut. Umgegangen. Brd: soziale marktwirtschaft, wirtschaftswunder. Brd ab 1991: kapitalismus, massenarbeitslosgkeit, armut.

Ganz einfach

wenn man auch nur im Ansatz wirtschaftliche Zusammenhänge versteht. Wenn alle in die Ballungsräume streben weil dort die Jobaussichten besser sind oder dort die Community der Landsleute ist dann treibt das die Preise . Und ein Mietpreisdeckel macht Neubauten zur Vermietung unwirtschaftlich und verschärft das Problem. Dann läßt sich weiter schön lamentieren aber das Problem bleibt erhalten. Helfen würde Neubau, auch eine Entkernung der Bauvorschriften

@ 12:28 von Knorlo

Die nehmen wahr, dass es allen gut, Einzelfälle ausgenommen.
Feudalismus und Kastenverehrer wie Blome sagen ja warum das auch stimmt:
Wenn's ein Armutsproblem gäbe, hätte die Linke >25% bei den Wahlen.
Logisch. Da braucht's keine Betrachtung der nüchternen Tatsachenbeurteilung.
Die "dann-würde" Erklärer nehmen deutlich zu!

um 09:57 von Gandalf "Die Fahrverbote haben Sie vergessen

>>Auf dem Land entstehen Neubaugebiete, weil sich seit einigen Jahren jeder aus der Großstadt absetzt, der es irgendwie kann. Die Städte sind mittlerweile zu laut, zu heiß, zu teuer, zu gefährlich, zu voll geworden, als dass man da noch gut leben könnte. Da bringt es auch nichts, Wohnraum zu verdichten, wenn der ÖPNV schon mit der bestehenden Zahl von Fahrgästen nicht klar kommt.
Die Städte und Kommunen zerbrechen unter dem Jahrzehntelangen Sparwahn und müssen mit Uralt-Technik im ÖPNV, in der Wasserversorgung oder beim DSL-Netz arbeiten - und der Bundesfinanzminister kriegt seine schwarze Null.

Kein Wunder, dass jeder, der es sich leisten kann eben neu baut: Mit eigenem Carport, mit Garten, mit Glasfaser bis zur Steckdose, neuster Technik und allem Schnickschnack in einem ruhigen, naturnahen Neubaugebiet.<<

//

Die Fahrverbote haben Sie vergessen, wer seinen Suv nicht mehr fahren darf, der sucht sich halt eine Gegend, wo dieses noch möglich ist...
Meiner fährt jetzt in Ghana...

was lernen wir?

1. erneut keine erwaehnung, um wen es sich beim "iw" handelt, also um den "wissenschaftlichen arm" der vom arbeitgeberverband gesamtmetall "initiative neue soziale marktwirtschaft - insm". aber sei´s drum.

2. fuer die bestaetigung der seit laengerem feststehenden erkenntnis, dass in staedten und ballungszentren, wo der hoechste nachfragedruck nach bezahlbarem wohnraum besteht, am wenigsten genau dieser wohnraum gebaut wird, benoetigt "iw" eine separate studie?

3. die schlussfolgerung, dass der staat, also vor allem die kommunen selbst sozialwohnungen bauen muessen und sie vor allem dauerhaft behalten muessen, also eben nicht nach ablauf einer foerderungsbindung dann doch wieder den spekulanten ueberlassen, auf diese simple erkenntnis kommt das "iw" natuerlich nicht, quelle surprise...

4. die stadt wien macht es seit nunmehr 99 jahren vor, wie man bezahlbaren wohnraum schafft und erhaelt. aber das wird eisern ignoriert. warum wohl?

Zum Nachdenken angeregt

Diese reine Schilderung des Ist-Zustandes hat mich zum Überlegen gebracht. Das Resultat:

Man kann das Grundbedürfnis des Menschen auf ein Dach über dem Kopf nicht überwiegend der Privatwirtschaft überlassen. So nach dem Motto: wenn erstmal Wohnungen gebaut wurden, zieht der Tross in Form von Medizinern, Apotheken, Krankenhäusern, Regionalverkehr, Schulen usw. schon hinterher. Das ist nicht so, wenn jahrzehntelang versäumt wurde, für genügend Ausbildung zu sorgen und kaum Tross vorhanden ist, oder wenn die Bezahlung so unterschiedlich ist, dass vor Ort kaum jemand tätig wird, weil alles abwandert. Der Staat muss die Oberaufsicht und -Planung behalten, und hierbei müssen Schwerpunkte gesetzt und durchgezogen werden.

Dieser Glaube an die Selbstheilungskräfte des Marktes verliert seine Bedeutung, wenn der Markt immer unübersichtlicher wird. Wir brauchen Autoritäten, die in der Lage sind, sich den Überblick zu schaffen und auch zu behalten.

@ 12:23 von fathaland slim

"Es sollte ein Wohnrecht für Menschen geben, die seit langer Zeit in ihrer Nachbarschaft leben und dort verwurzelt sind.

Die werden aber vertrieben, weil sie oft nicht reich sind und deswegen die Mieten nicht mehr bezahlen können."
.
Warum?
Gehen Sie doch arbeiten? Sind Sie sozial abgehängt? Keine Sorge, "das Amt" kann Sie doch unterstützen? Wie wäre es mit einer ABM-Maßnahme (dann fallen Sie ja aus der Statistik raus!).
.
Das ist eigentlich der Grund, warum ich meine "verwurzelte Nachbarschaft" verlassen möchte.
Ich möchte morgens keine "Gürzmürz" essen oder den Geruch einatmen. Mir gefällt auch die Musik nicht.
Bei mir ist es genau anders herum: Ich werde aus meiner "verwurzelten Nachbarschaft" vertrieben, weil ich nicht in einem arabischen/türkischen Viertel leben möchte?
Für Sie natürlich kein Problem......
Suchen Sie eine Wohnung in NRW?

Die Lebensmittel werden jetzt

Die Lebensmittel werden jetzt in der Stadt produziert?
Die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion wird vollautomatisiert?

Die Autoren dieser IW-Studie scheinen nur an Wohnungen gedacht zu haben, nicht an Menschen oder gar CO2 oder wie glaubt das IW kommen Nahrungsmittel vom Land in die Stadt?

@ fathaland slim 12:18

@Hepheistos 10:30
Hepheistos hat "Flüchtlinge" nicht für das Bevölkerungswachstum in Deutschland oder Berlin, etc. an sich verantwortlich gemacht. Er fragt, warum die vormals geführte Diskussion um Landverbrauch (ich füge hinzu: und Bodenversiegelung), die in Deutschland, besonders von umweltorientierten Gruppen geführt wurde, nun in den Hintergrund getretten ist. Er ärgert sich wohl darüber, dass die einst verfolgte Politik (z. B. der Grünen), auf dem "grünen Land" das Ausweisen von Bauland zu erschweren, jetzt möglicherweise wegen der "Flüchtlinge" nicht mehr öffentlich thematisiert wird, und stellt Widersprüche dieser Politik fest.
Es hilft den "Aufgeklärten" wenig über diese Kritik hinwegzusehen, auch wenn sie von rechts kommt. Damit tut man sich keinen Gefallen. Glaubwürdigkeit und Überzeugung gewinnt man nicht durch wegschauen und Verniedlichung wenn es nicht passt, nicht in einer Demokratie.

@GeKo69 um 11:43

Sie sprechen mir voll und ganz aus der Seele. In München beispielsweise gibt es im Stadtgebiet so gut wie keine unbebauten Flächen mehr. Sogar Grünstreifen werden einer dichteren Bebauung oder dem Fahrradverkehr geopfert. Alte Bausubstanz, die den Krieg überlebt hat wird entfernt und durch eilig hochgezogene neue Gebäude ersetzt, die im günstigsten Fall bei gleicher Höhe ein bis zwei Stockwereke mehr haben. Im ungünstigsten Fall wird eine dermaßen massive Bebauung genehmigt, dass die Wohnqualität in den benachbarten Gebäuden erheblich beeinträchtigt wird. Offenbar wird hier versucht die Stadt so unattraktiv zu machen, dass keiner mehr dort hinziehen will...

Man sollte in den Großstädten auch mal genauer

hinsehen, wie viele Wohnungen dem Markt durch Tourismus und das doch so hippe Airbnb u.a. entzogen werden, die in den Medien noch so beworben wurden. So wird jeder Mietspiegel von so besonders "Cleveren" ausgehebelt- das sind die wahren Spekulanten!

Fehlende Wohnungen..

sind oft eine Folge der derzeitigen mieterfreundlichen Gesetze...Mieter, die nicht zahlen oder Ärger machen wird man nicht so schnell los..

In unserem Fall kommt noch der Denkmalschutz dazu, der zum Erhalt der eigenen Bürokratenstellen immer mehr Auflagen erfindet.

Mieter erwarten Wohnungen mit eigenem Parkplatz..sowas gibts in historischen Stadtkernen wie dem unseren nicht..Laternenparkplatz in 50-500 Meter Entfernung..

@vriegel..

"..es da für weniger Geld frei stehende Häuser mit größeren Grundstücken gibt. "

Oft sind es Bürger wie ich,die ihr Elternhaus geerbt haben und zur Arbeit pendeln, anstatt in der Kreisstadt den dortigen Bewohnern wichtigen Wohnraum wegzunehmen..

@ Knorlo 12:28

Sie schreiben >>Und dann kommt der Wirtschaftsversteher Lindner von der FDP und sagt, "der Markt wird es schon richten"<<
Ich simme Ihnen nicht zu, dass Sie dann schreiben, das wäre realitätsfern und Unverstand. Lindner weiß was er sagt und versteht den Zussamenhang. Versuchen Sie Lindner hier als Komiker, Cown, oder Irren zu bezeichnen?
Deutsche Politiker und Medien haben uns mal erzählt, es gäbe welche in der Politik - in Italien, hieß es damals.
Nein, Lindner versteht ganz bestimmt sein Geschäft.

Am 22. Juli 2019 um 10:05 von Emil66

<< Viele wollen kein Wohneigentum, weil sie es verlieren, wenn ihre Wirtschaftslage sich verschlechtert oder sie zu horrenden Abgaben vom Land gezwungen werden können, ohne sich wehren zu können. >>

Von welchen horrenden Abgaben reden Sie denn?

@ GeMe

"Leider geht dabei die Romantik der alten Dorfkerne verloren" Am 22. Juli 2019 um 10:04 von GeMe

Sie haben wohl den Nagel auf den Kopf getroffen!

Die Dorfromantik ist gut und schön, aber genauso wie in einer Ehe kann keiner von Romantik leben und alleine damit den Alltag meistern.

Wer so sehr an der Dorfromantik hängt, der kann sich auch ein Bild davon in seinen Neubau hängen.

Schöner Gruß

11:53 von Duisburg

Dann pass mal auf, daß unsere Grünen/innen/diverse Dir nicht das frösteln leeren. Denk an die Eiskugel vom Trittihn oder seine 5 Mark für den liter

@ 12:55 von Abydos

In D reicht es offensichtlich einmal im Jahr ne Studie zu machen, die den seit Jahren bekannten Missstand erneut feststellt (z.B. die sogar wirtschaftlich schädliche Arm-/Reichschere reduziert werden muss), um dann von zu vielen anhimmelnden, verliebten Wählern unterstellt zu bekommen, jetzt die leitende Regierung dagegen vor.
Das reicht.

09:37 von Defender411

"Wenn die Menschen nicht da leben können, wo es Arbeit gibt,
muss die Arbeit halt zu den Menschen kommen. Und erzähle mir keiner, dafür könne man keine schlüssigen Konzepte entwickeln!"

Genau das muss ich Ihnen aber erzählen. ;-)
Es gibt jede Menge Berufe oder Tätigkeiten, die nur da ausgeübt werden können, wo Millionen Menschen wohnen.
Z.B. an Theatern, in Großkinos, bei der Presse, in Orchestern, in allen möglichen Film- und Fernseh-Studios, an den Universitäten, in Gymnasien und vielem mehr.

Sehe ich aber nicht als Problem an, wenn Bus und Bahn in die Städte fahren.

Kann das Gejammere nicht mehr hören

In Berlin muss man sich nur 20 min in die S bahn setzen und schon ist man in Stadtteilen oder im Umland wo man Wohnraum für 8 Euro / qm findet. Nicht jeder muss im Zentrum der Metropolen leben und keiner hat einen Anspruch darauf.

13:10, NeutraleWelt

>>@ 12:23 von fathaland slim
"Es sollte ein Wohnrecht für Menschen geben, die seit langer Zeit in ihrer Nachbarschaft leben und dort verwurzelt sind.

Die werden aber vertrieben, weil sie oft nicht reich sind und deswegen die Mieten nicht mehr bezahlen können."
.
Warum?
Gehen Sie doch arbeiten? Sind Sie sozial abgehängt? Keine Sorge, "das Amt" kann Sie doch unterstützen? Wie wäre es mit einer ABM-Maßnahme (dann fallen Sie ja aus der Statistik raus!).<<

Ich rede von Alteingesessenen. Das sind meist alte Leute.

Googeln Sie mal "Angelika Aust Neukölln". Das waren meine Nachbarn. Rausgeworfen wurden sie mittels eines juristischen Tricks. Der wahre Grund war, daß sie die Modernisierung nicht dulden wollten. Ihre liebevoll eingerichtete Wohnküche, in der sie über fünfzig Jahre gelebt hatten, wäre zerstört worden, und die Miete hätte sich verdoppelt. Die Dunstabzugshaube, um die es vordergründig geht, wurde in den 70ern nach Absprache mit der Hausverwaltung eingebaut. Mündlicher natürlich.

@ 13:33 von Ist Wahr

Er ist ein Wirtschafts-Populist, der aber kaufmännisch nicht Pech hatte, sondern mehrmals versagt hat. Da, wo zu wenig Leistung im Output aussortiert wird. Der Wirtschaft, die er js ach so versteht.
Kurzum, ein Quatschkopf.

13:10, NeutraleWelt

>>Gehen Sie doch arbeiten? Sind Sie sozial abgehängt? Keine Sorge, "das Amt" kann Sie doch unterstützen? Wie wäre es mit einer ABM-Maßnahme (dann fallen Sie ja aus der Statistik raus!).<<

Danke für Ihre "gut gemeinten" Ratschläge, aber ich bin nicht bedürftig.

>>Das ist eigentlich der Grund, warum ich meine "verwurzelte Nachbarschaft" verlassen möchte.
Ich möchte morgens keine "Gürzmürz" essen oder den Geruch einatmen. Mir gefällt auch die Musik nicht.
Bei mir ist es genau anders herum: Ich werde aus meiner "verwurzelten Nachbarschaft" vertrieben, weil ich nicht in einem arabischen/türkischen Viertel leben möchte?
Für Sie natürlich kein Problem......
Suchen Sie eine Wohnung in NRW?<<

Was ist Gürzmürz?

Ich esse morgens gern Menemen, das ist türkisches Rührei mit Zwiebeln, Tomaten, Paprika. Sehr lecker.

Für Ihre Aversion gegen Fremde kann ich nichts und habe auch kein Mitleid. Sorry. Sie werden nicht vertrieben, Sie vertreiben sich selbs

@ 91541matthias 13:31 und knapp davor

Man kann auch nicht zur Miete ziehen, wenn die Gesetze so Mieterfreundlich sind.

14:09, guggi

>>Kann das Gejammere nicht mehr hören
In Berlin muss man sich nur 20 min in die S bahn setzen und schon ist man in Stadtteilen oder im Umland wo man Wohnraum für 8 Euro / qm findet. Nicht jeder muss im Zentrum der Metropolen leben und keiner hat einen Anspruch darauf.<<

Sie wollen die sozial schwächeren Berliner in Trabantenstädte an der Peripherie umsiedeln?

Am 22. Juli 2019 um 12:32 von reinbolt48

" 2. Wir haben keinen Bevölkerungszuwachs. Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt ! Pro Jahr nimmt so die deutsche Bevölkerung um rund eine halbe Mio. ab ! "

Das stimmt so nicht ganz, und hat mit Geburtenraten auch wenig zu tun, Deutschland ist von 79 auf jetzt etwas über 83 Millionen angestiegen, das ist fast eine Menge wie das Bundesland Sachsen ( 4,08) aktuell hat, Sachsen-Anhalt hat zum Beispiel nur 2,2 Millionen Einwohner.

Nach Ihrer Variante müssten wir schrumpfen, tun wir aber nicht, wenn wir um 4 Millionen geschrumpft wären.
Gäbe es die Wohnungsprobleme nicht.
Und das Natur Land besetzt, ist in Zukunft vielleicht unsere Rettung , Bäume statt Stadt und Häuser, Dichte verringern in den Städten.

13:10, NeutraleWelt

>>Ich werde aus meiner "verwurzelten Nachbarschaft" vertrieben, weil ich nicht in einem arabischen/türkischen Viertel leben möchte?<<

Halten Sie aus!

Auch wenn ich Ihre Ressentiments nicht ansatzweise teile, möchte ich Ihnen doch ein wenig Hoffnung machen.

Als ich vor 26 Jahren in meine Neuköllner Nachbarschaft gezogen bin, war die Bevölkerungsstruktur vorrangig deutsch-arm, türkisch und arabisch. Das hat sich sehr geändert, mittlerweile sind es hauptsächlich Yuppies bzw. "Hipster".

Der süße Klang der Rollkoffer auf Kopfsteinpflaster, 24 Stunden am Tag, hat Schlager und türkische Musik abgelöst.

Es besteht also Hoffnung, haben Sie Geduld! Nichts bleibt, wie es ist, nirgendwo und nie.

@ 14:26 von fathaland slim

"Ich rede von Alteingesessenen. Das sind meist alte Leute."
.
Ich glaube wir sind uns in sozialen Themen näher als Ihnen das lieb ist.
Bitte fassen Sie den ersten Teil meines Kommentars als Sarkasmus auf (den 2. nicht).
.
Dieses Gebiet hat man komplett dem sich alleine regulierendem "Markt" überlassen.
Die Gewinne der Unternehmen sind gesichert.
Hast Du nicht genug Geld?
Dann geh doch zum Amt!
Der Gewinn der AG´s wird immer stimmen, wenn der nicht passen sollte zahlt die fehlende Differenz der Steuerzahler.

@fathaland slim 14.34

abgesehen davon, dass ich türkische Küche auch sehr gut finde sollten Sie trotzdem akzeptieren, dass nicht Jeder die Begleitumstände wie z.T. sehr laute Musik, Besuch der riesigen Verwandtschaft im Treppenhaus, Veränderung der Geschäfte und Kneipen ähnlich goutiert (wie in der Berliner Sonnenallee) Sie finden ja die Yuppieviertel auch nicht erstrebenswert.

Und zur persönlichen Mietgeschichte- da ist wohl durch einen jahrelangen Investitions- und Modernisierungsstau eine Situation entstanden, die nur über höhere Mieten zu finanzieren sein wird.

@ M. Nordheim 14:26

"... ein Quatschkopf", sagen Sie? Nicht eher Komiker?
Komiker versagen selten, Quatsch Köpfe, da haben Sie recht, ver sagen sich schon mal. Aber ich wäre nicht Ihrer Auffassung, er sei "ein Wirtschafts-Populist", anders kriege ich es hin, er ist ein Populärwissenschaftler, meine ich - aber auch nur einer von vielen in der Politik - und unterhaltsam, mindetens weil er gut aussieht.

Wer hat die Studie in Auftrag gegeben?

Die Studio wurde von der Wirtschaftsseite bestellt und sie bekam auch das geliefert, was sie gerne hören wollte.

In den 60er und 70er Jahren wurde Stadtflächen massiv zubetoniert. Viele dieser Quartiere sind heute Brennpunkte. Sollte man nicht aus der Vergangenheit lernen?

Schnelle Entspannung würde es auch bringen wenn Migranten auf de n ländlicheren Raum umgesiedelt würden. Durch die sozialen Strukturen wären Kontakte zwischen Ausländern und Deutschen viel besser möglich und die Integration fände deutlich shcneller statt.

@ fathaland slim um 14:37

Nein , aber wir wollen alle nach Berlin, und bitte keine Trabis mehr im Umland bauen.

Am 22. Juli 2019 um 13:10 von NeutraleWelt

<< Ich möchte morgens keine "Gürzmürz"essen >>

Ich kann Sie so gut verstehen: Seit ich nach Hessen gezogen bin, muss ich jeden Morgen Handkäs' mit Musik essen.

14:53, wenigfahrer

>> 22. Juli 2019 um 12:32 von reinbolt48
" 2. Wir haben keinen Bevölkerungszuwachs. Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt ! Pro Jahr nimmt so die deutsche Bevölkerung um rund eine halbe Mio. ab ! "

Das stimmt so nicht ganz, und hat mit Geburtenraten auch wenig zu tun, Deutschland ist von 79 auf jetzt etwas über 83 Millionen angestiegen, das ist fast eine Menge wie das Bundesland Sachsen ( 4,08) aktuell hat, Sachsen-Anhalt hat zum Beispiel nur 2,2 Millionen Einwohner.<<

Wir hatten vor zwanzig Jahren schon fast 83 Millionen Einwohner. Die Zahl geht auf und ab, je nach Zu- und Abwanderungssaldo. Schauen Sie sich mal die Bevölkerungsstatistik seit der Wende an, die finden Sie leicht im Netz. Im Durchschnitt betrachtet hat sich da nicht viel geändert.

Umbauten am Altbestand wäre sinnvoller -

klar, aber nur für die reiche Oberschicht.
Ein Neubau, z.B. Einfamilienhaus, bei dem gleich nach den neuesten Anforderungen und Erkenntnissen gebaut wird, ist zwar im ersten Moment teuer, aber schon nach kurzer Zeit hat sich das amortisiert.
Ein Altbau birgt oftmals unkalkulierbare Risiken und ein Umbau ist extrem teuer, da die gesamte Technik auf den neuesten Stand gebracht werden muss, inkl. Dämmung, Heizung usw.
Ebenso dauert es sehr viel länger als ein Neubau, ein weiterer Kostenfaktor.

Mal ein Vorschlag an die Wirtschaft:
Widmet doch einfach die ganzen Ferienwohnungen in den Ballungszentren mit Wohnungsnot in Wohnungen für einheimische oder zuziehende, dort arbeitende Bürger um. Das ist aber nicht gewollt, weil die Tourismusindustrie eine gute Lobby hat.

Ballungsräume sind ökologischer

Ich (bald 60 Jahre alt) werde demnächst auch aus einem Landstädtchen weg in die Grossstadt ziehen.
Warum? Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist, fängt wieder das Leben an. Und das findet in der Grossstadt statt - Einkaufen, Kultur, Verkehrsinfrastruktur, schnelles Internet ...
Und so wie ich denken viele, auch jüngere.
Ökologischer ist es sowieso, grosse Räume nur landwirtschaftlich oder gar nicht zu nutzen. In England oder Frankreich ist das schon lange kein grosses Thema mehr.

@ 15:13 von falsa demonstratio

"Ich kann Sie so gut verstehen: Seit ich nach Hessen gezogen bin, muss ich jeden Morgen Handkäs' mit Musik essen."
.
Verständlich!
Keine stinkenden Sachen essen!
Haben Sie sich doch aber selber ausgesucht nach Hessen zu ziehen, oder?
Oder sind die Hessen zu Ihnen gekommen?

Bei dem derzeitigen Wirrwar

Bei dem derzeitigen Wirrwar an Bauverhinderungsvorschriften ist es kein Wunder das zu wenig Wohnraum entsteht.
Selbst in kleinen Orten werden durch völlig überflüssige Vorschriften Neubauten verhindert.

völliger Quatsch

"Zu viele Neubauten auf dem Land" ..."Obwohl es auf dem Land viel Leerstand gibt, entstehen relativ viele Neubauten, die bevorzugt werden, obwohl Umbauten im Altbestand vielerorts sinnvoller sind", sagte Henger.

Völliger Quatsch, dass der Umbau sinnvoller ist, entweder sind die Häuser abrissreif oder viele Häuser mit guter Substanz sind mit Baugiften (Asbest, PCP, Lindan usw.) verseucht. So etwas gehört nur noch fachgerecht abgerissen, sonst setzt man nur unnötig Handwerker und zukünftige Bewohner einem Risiko aus.

14:57, deutlich

>>Und zur persönlichen Mietgeschichte- da ist wohl durch einen jahrelangen Investitions- und Modernisierungsstau eine Situation entstanden, die nur über höhere Mieten zu finanzieren sein wird.<<

Nö.

Es gibt ein Gesetz zur energetischen Modernisierung, mit heißer Nadel gestrickt, das es dem Vermieter erlaubte, 11% der Modernisierungskosten auf die Miete zu schlagen. Das heißt, nach neun Jahren ist die Modernisierung vom Mieter zusätzlich zur Miete bezahlt, und dann wird die Miete natürlich nicht wieder runtergehen. Der Vermieter verdient also doppelt.

Mittlerweile wurde der Betrag auf 8% abgesenkt, nun dauert es also zwölfeinhalb Jahre, bis der Mieter dem Vermieter die Modernisierung bezahlt hat.

09:39 von Fanreisender

Ein wichtiger Aspekt, den sie ansprechen! Die Fachkräfte auf dem Land, werden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Von Arbeitnehmern verlangt man Flexibilität, bei den Unternehmenslenkern ähnelt die Flexibilität einem Betonklotz, erstaunlicherweise ist dieses Phänomen schon bei jüngeren Managern zu beobachten. Lieber nehmen sie höhere Lohnkosten in Kauf, um ihre Gewohnheit nicht ablegen zu müssen.

gut erschlossene Flächen müssen mehr genutzt werden

Wo man sich in Deutschland umsieht, ist zu beobachten, dass Flächen mit guter Infrastruktur viel zu wenig intensiv genutzt werden. In meiner Stadt sind vielerorts Flächen an U-Bahnstationen für Kleingärten oder Autohandel genutzt, während große Wohnblocks irgendwo in der "Pampa" stehen.
So richtig sinnvoll erscheint mir das nicht...

"Studie: Zu wenige Neubauten in Städten "

Zitat: "Studie: Zu wenige Neubauten in Städten "

Wieso denn zu wenige Neubauten?

Sind denn so viele Altbauten eingestürzt?

Oder ist da nur die Nachfrage gestiegen?

@ Kritikunerwünscht 15.19

Als "Lobbyist" für Kritik, mache ich Ihnen jetzt mal einen Vorschlag: machen Sie der Wirtschaft bloß keine Vorschläge!
Sie wissen nicht, was das für ein unkalkulierbares Risiko für UNS ALLE haben kann. Die "reiche Oberschicht" und "die Wirtschaft" sind ziemlich gerissen und haben auch noch Anwälte, die können UNS ganz schön was abreißen, wenn die nur wollen.
Ich mache Ihnen einen weiteren Vorschlag: bauen Sie um sich herum, nicht aus dem Altbestand, eine neue Idee - ist kostengünstiger, bringt nach kurzer Zeit was, ist vielfach erprobt, die Risiken sind überschaubar und nur SIE tragen die.
Mit vollster Kritik
IW

10:15 von vriegel

Nicht jeder Flughafen muss unbedingt alle Destinations anfliegen. Und was die Anbindung angeht, sind die kleinen oft schneller zu erreichen, als die großen. Bahnverbindungen müssten nur wieder reaktiviert werden, dann hätten umliegende Ortschaften auch noch was davon. Aber die Denke, die sie haben, haben halt auch Manager und unwissende Politiker. Man macht sich einfach keine Gedanken, zu dezentralisieren, ist ja so einfach. Und die Belange von Anwohnern großer Flughäfen, werden großzügig ignoriert. Verkehrspolitisch ließen sich Flüge sehr einfach entzerren,allein der Wille zur Innovation fehlt! Und große Unternehmen gehen natürlich aich in die Ballungsgebiete, weil man nicht über die Folgen nachdenkt. Immer schön weiter schlafen!

12:32 von reinbolt48

«1. Wir haben keine "Wohnungsnot"»

Das mag gar richtig sein, wenn man "einfach nur" die Gesamtzahl der vorhandenen Wohnungen in Relation zur Bevölkerungszahl setzt.

Wenn es an den Orten (x + y) 4 Wochen lang wie aus Kübeln schüttet.
Und an den Orten (a + b) gar nicht regnet.
Dann hat es dadurch nicht an allen Orten genügend Niederschlag.

Unglücklicherweise sind gerade dort, wo es genügend Wohnraum gäbe, gleichzeitig die Arbeitsstellen rar. Ist ja eben das Dilemma …

«2. … Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt !»

Nein - hat DEU nicht. Die niedrigste hat Singapur (0,82 Geburten / Frau / Leben). Aber die Bevölkerungszahl dort schrumpft nicht.
Zuwanderung führt "sogar" zu einem "milden" Anstieg.

Auch in JAP bleibt die Bevölkerungszahl konstant.
Dort ist die Geburtenrate geringfügig geringer als in DEU.
"Da kommt niemand rein, nach JAP".
Hört man ja immer wieder.

Dort sind aber (fast) nur "Ballungsräume".
Wo auch die Arbeitsstellen sind.

"Verteilungsprobleme" …

Wir brauchen mehr Städter!

Auf dem Lande wird also zu viel gebaut und zu wenig in den Großstädten! Wie können sich die „Experten“ des IW eine derartige Meinung bilden, wie definieren sie Bedarf?
Vor Jahren sollten die Bürger aufs Land ziehen, denn bereits damals gab es in den Städten keinen Platz mehr für neue Wohnungen. Dann wurden die Verkehrsverbindungen "rationalisiert" und (Auto)-Pendler als Umweltverpester an den Pranger gestellt. Von ärztlicher Versorgung auf dem Lande ganz zu schweigen.
Wer will ernsthaft noch mehr Bürger in die ohnehin schon überfüllten Städte pumpen! Und ohne restriktive Anwendung der Bauordnung („Bürokratie“?) planen wir deutsche Rios und Calcuttas. Preissteigerungen von 5-6% für Wohnraum sind ein untrügliches Indiz für Spekulation! Und das IW gemahnt die Regierenden jetzt „zu liefern“.
Aus sozialpolitischen Gründen sollte der Zuzug in die Großstädte nicht mehr forciert und das Leben auf dem Lande wieder attraktiver gestaltet werden. Aber die Lobby zä(a)hlt mehr als der Bürger.

Surprise, surprise ...

Ein Preis ergibt sich immer im Spiel zw. Angebot und Nachfrage.

Da das Angebot an Immobilien nicht merklich zurückgegangen ist, ist die Mietpreisexplosion maßgeblich auf die künstlich erhöhte Nachfrage zurückzuführen.

Die künstlich erhöhet Nachfrage selber geht im Wesentlichen auf zwei Kostentreiber zurück:

1) zusätzliche Nachfrage infolge der Politik des billigen Geldes im Rahmen der Euro-"Rettung" (Nullzinspolitik, Anleihenaufkauf in Billionenhöhe etc.)

2) ca. zwei Millionen "Flüchtlinge", die durch den Steuerzahler finanziert, in Wohnungen untergebracht werden "müssen".

Dass diese beiden Faktoren zu einer Mietpreisexplosion führen, ist nicht verwunderlich.

14:04 von Sausevind

Wenn man in der alten Gedankenwelt gefangen ist, haben sie Recht, aber ich spreche davon, die Peripherie wirtschaftlich zu fördern, damit nicht jeder in ein Ballungsgebiet ziehen muss. Die von ihnen genannten Beispiele können ja bleiben wo sie sind. Fernsehstudios Gymnasien und Uni's können durchaus ausserhalb liegen, führen sie doch dazu, kleine Städte und umliegende Orte aufzuwerten! Die Einstellung zu sagen, das geht nicht, schränkt nur ein und hält eine Entwicklung nur unnötig zurück!

Darstellung: