Kommentare

Die haben sowas von Recht die

Die haben sowas von Recht die Iraner, ich kann nur gratulieren. Hoffentlich lassen sie sich nicht schnell klein bei kriegen.

Keine völkerrechtskonformen Sanktionen gegen Syrien.

Es gibt keine völkerrechtskonformen Sanktionen gegen Syrien.
Weder von der UNO-Vollversammlung noch vom Sicherheitsrat.
Im Gegenteil: Die Sanktionen der USA und deren Verbündeten sind völkerrechtswidrig.
Vgl. u.a. Offenen Brief syrischer Bischöfe mit Forderung auf Aufhebung der Sanktionen, die merkwürdigerweise für die Islamisten zum Teil nicht gelten.

D.h. aber, das Festhalten eines iranischen Schiffes durch GB widerspricht der internationalen Seerechtskonvention.
Und es ist durchaus wahrscheinlich, dass vergleichbare Gegenmaßnahmen des Iran durch internationale Regeln gedeckt wären.

"Iran stoppt britischen Öltanker in der Straße von Hormus "

"Die Behörden des britischen Überseegebiets verdächtigen den Iran, Syrien unter Verstoß gegen internationale Sanktionen mit Öl beliefern zu wollen"

Welche "internationalen" Sanktionen sind es denn die es dem Iran verbi9eten Syrien mit Öl zu versorgen? Meines wissens wurde der iranische Tanker mit verweis aus EU Sanktionen und nicht internationalen Sanktionen von den Britten aufgebracht. Das bedeutet eigentlich völkerrechtswidrig. Wodurch völkerrechtlich gesehen, nach dem Prinzip eins zu eins, der Iran das gleich Recht hat.

OK

Nachdem GB dies vor Gibtaltar auch getan hat,sollte was dem einen Recht ist dem anderen Billig sein...

Wie kann

Großbritannien einfach ein Schiff festhalten?
Was interessieren denn den Iran oder Syrien irgendwelche Sanktionen, an denen sich diese Länder nicht beteiligen??
Das Vorgehen Großbritanniens ist Piraterie, sonst nichts!

@21:44 von Bigbirl

"Das Vorgehen Großbritanniens ist Piraterie, sonst nichts!"

Hier stimme ich vollkommen zu. Es ist ungeheuerlich, mit welchen kriminellen Mitteln der Wirtschaftskrieg gegen den Iran betrieben wird. Wenn Sanktionen ausgerufen werden, dann betrifft dies niemanden außer dem, der Sanktionen ausruft. Alles andere ist illegaler Zwang und zu verurteilen. Die EU wie immer ein verlogener Haufen.

Wissen ist Macht

Einen Tanker in britischen Hocheitsgebiet zu stoppen, welches gegen Europäische Sanktionen verstößt, ist rechtlich vertretbar. Ein britisches Schiff in internationalen Gewässern Richtung Iran abzudrängen ist gesetzlich gesehen Piraterie. Aber das interessiert ja keinen. Der Iran ist per Definition das Opfer bei den meisten hier. Egal was es tut. Das es sich jedoch hinstellt und Kriege führt und Terrororganisationen unterstützt ist genau egal, wie einige Ländern mit der Auslöschung zu drohen.

Und man ganz zum Schluss. Ohne das Eingreifen des Irans in Syrien würde der Krieg lang vorbei sein und die Menschen dürften wieder retour in Ihre Heimat. Mal daran gedacht? Bestimmt nicht. Ist ja einfacher aus die USA, UK, Merkel und Europa zu meckern, als sich mal mit Fakten auseinander zu setzen.

gut so

diese Aktion der Briten gegen den iranischen Tanker vor Gibraltar stellen einen Piratenakt dar.
Seit Francis Drake nichts Neues von Seiten der Briten...
...
Es gibt KEINE UN-Beschluesse zwecks Sanktionen und Handelsbeschraenkungen gegen den Iran...
...
die EU und USA & NATO handeln gegen das Voelkerrrecht.!
...
es wird Zeit, das der Iran sich selbstbewusst und aktiv zeigt...
...
man solchen Nationen in der MENA Zone nicht gewaltsam die Selbstbestimmung rauben:
siehe Libya, Syria, U(n)kraine, Turkey, Iraq...
...
Frieden auf Erden...
...
Gruss aus Bucharest
Bernd Fenske

1:1

Damit steht es 1:1.

Da spekulieren Einige auf Trump.

21:44 von Bigbirl

Das Vorgehen Großbritanniens ist Piraterie, sonst nichts!
.
dieses Land liebt eben seine Traditionen
in dem Fall die des brit. Nationalhelden Sir Francis Drake

Das ist alles eine Folge der

Das ist alles eine Folge der ersatzplanlosen, einseitigen Vertragskündigung und Sanktionsverhängung durch Trump. Wie geht es jetzt weiter, Mr. President ? Sieht aus, wie in eine Sackgasse manöviert aus der man nur durch Krieg wieder herauskommt ? Dann sieht es aber schlecht mit den Chancen für eine zeite Amtszeit aus.

Hier wird augenscheinlich mit

Hier wird augenscheinlich mit zweierlei Maß gemessen. Man sucht Gründe eine Eskalation zu betreiben und diese dann in einem Krieg enden zu lassen.
Arme Zivilbevölkerung.
England und Amerika sind, wie üblich (jedenfalls wie öfters schon) einig.
Dabei gewinnen nur die Aktienbesitzer der Waffenfirmen.
Schlimm!

Krieg, Wahrheit und Gericht

Krieg und Wahrheit kommen selten Hand in Hand daher. Der Kampf um Vormacht und Ressourcen benötigt auch schon mal weder das Eine noch das Andere.
USA, Großbritannien und EU haben die Chance, diesmal zu zeigen, für welche Werte sie stehen.
Helmuth Schmidt wusste vor vielen Jahren schon, das wird eine ganz heiße Kiste, das nächste Jahrhundert. Wir sind mitten drin. Also, Verantwortung und Reflexion oder weiter mit den Kriegen? Welchen Sinn hatte nach 1945 der Nürnberger Prozess? Werden die nächsten Sieger Nürnberg 2.0 abhalten? Hätte Nürnberg 2.0 schon statt finden müssen? Oder werden gerade Sieger dies nicht tun, wenn sie auf die Anklagebank müssten? Ich tue jetzt erstmal so, als wüsste ich von nichts. Wollen wir abwarten?

staatliche Piraterie

Falls der britische Akt der Piraterie nicht als eskalierende Maßnahme geplant war, ging er wohl nach hinten los. Nun wäre es schön, wenn beide Staaten die Schiffe freiließen und sich in Zukunft an internationale Regeln hielten.

21:44 von Bigbirl

Wie kann

Großbritannien einfach ein Schiff festhalten?
Was interessieren denn den Iran oder Syrien irgendwelche Sanktionen, an denen sich diese Länder nicht beteiligen??
Das Vorgehen Großbritanniens ist Piraterie, sonst nicht
///
*
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Deshalb können die Mullahs sich natürlich wehren?
*
Diese friedliebenden Terrorfinanzierer bis zum Horn von Afrika.
*
Sicherlich auch gute Gewalt?

Entschuldigung, aber ...

... was soll diese im "Iran-ist-die-Bedrohung-für-den-Weltfrieden"-Modus verfasste Meldung, hochverehrte Tagesschau?

WAS hat der Iran denn da angeblich FALSCH GEMACHT?

Nichtmals "Verletzte"?

Und "Aufbringen"? "Festsetzen"? "Gestoppt und umgeleitet"? "Beschlagnahmt"?

Ja was ist denn da jetzt bitte Phase, werte Journalisten?!

Sind die Engländer jetzt etwa auf Einladung von Herrn Bolton extremst fadenscheinig mit von der Partie, den nächsten widerwärtigen Krieg im Golf zu provozieren?

Pardon, aber man kann sich über diese Art der ARD-Berichterstattung über dieses heikle Thema bald nur noch wundern ...

Nachweis sollte recht einfach sein...

Wenn das Schiff tatsächlich seinen Transponder nicht ausgeschaltet hatte ist der Nachweis denkbar einfach. Die Logs der Schiffe vor Ort oder Einschlägige Portale wie Schiffsradar.net auswerten.
Das könnte sogar ein seinem Beruf verbundener Journalist machen.

Sollte das Schiff dort nicht auftauchen war das Aufbringen berechtigt und das Ausschalten des Transponders recht Naiv bis Fahrlässig von der Besatzung. Als ob der Iran kein Radar hätte. Natürlich schauen die dann erst Recht nach was da schwimmt. Auch in Internationalen Gewässern.

Anfliegende Flugzeuge ohne Transponder zb. lassen auch bei uns die Alarmrotte Aufsteigen.

Unverständlich....

Wenn die EU Sanktionen gegen Syrien verhängt, wieso gelten die dann eigentlich auch für den Rest der Welt?
Ist der Iran Mitglied der EU?

Whaaattt???

es geht doch nicht um die Selbstbestimmung von Ländern, sondern darum, dass der Iran seine Truppen in vielen Ländern bewusst zur Destabilisierung von Regionen einsetzt. Sie haben alles andere als Frieden auf Erden im Sinn. Das ist ja sowas von naiv

Blockade?

Sanktionen und Blockade sind 2 unterschiedliche Dinge, das was die Briten da machen ist keine Sanktion sondern eine Blockade und die sollte man auch so benennen.

re davidstern

"Einen Tanker in britischen Hocheitsgebiet zu stoppen, welches gegen Europäische Sanktionen verstößt, ist rechtlich vertretbar."

Unsinn. Die Sanktionen, die von der EU erlassen werden, sind nur für die Staaten der EU verbindlich. Anderen Staaten diese Sanktionen aufzuzwingen ist illegal. Die EU ist keine Weltpolizei.

@21:56 von Davidstern1972

Einen Tanker in britischen Hocheitsgebiet zu stoppen, welches gegen Europäische Sanktionen verstößt, ist rechtlich vertretbar.

Wenn Sie schon "Wissen ist Macht" propagandieren, sollten Sie vorher einen Blick auf den Kurs der "Grace 1" werfen. Btw. der kleine winzige Kreis um die Spitze von Gibraltar ist britisches Hohheitsgebiet, der Rest geht die nichts an!

Auf "tankertrackers.com" kann man sehen, dass die "Grace 1" nach einem geraden Kurs auf einmal eine extreme Kursabweichung Richtung Gibraltar vollzieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die das freiwillig gemacht haben. Btw. vorher waren sie, wie oft angegeben, in internationalen Gewässern.

Quelle: https://tinyurl.com/y4rfd7wn (tankertrackers.com)

Am 19. Juli 2019 um 22:26 von Nebellicht

"Meint der Iran ernsthaft, er könne das unschuldige Lamm spielen und auf der anderen Seite heimlich überall Brände legen? Wer mit dem Feuer spielt kommt darin früher oder später um."

Nun, die USA praktizieren dies seit Jahrzehnten und wir sehen diese immer noch als Freund und Partner an - obwohl sie uns ganz offen erpressen.

Selber schuld...

...warum schalten die auch ihr funktransponder ab und ignorieren Warnungen... jedes andere Land müsste genauso handeln wie die iraner... bei so viel Feindseligkeit gegen den Iran durch USA und england würde ich jedes Schiff aus diesen Ländern genau unter die Lupe nehmen, die führen nichts gutes im Schilde...

re davidstern1972

"Und man ganz zum Schluss. Ohne das Eingreifen des Irans in Syrien würde der Krieg lang vorbei sein und die Menschen dürften wieder retour in Ihre Heimat."

Ohne das Eingreifen des Irans wäre Syrien wahrscheinlich in die gleiche Anarchie rivalisierender Gruppen gestürzt worden wie man es sehr schön in Libyen beobachten kann.

Merkwürdige Sichtweise

21:56 von Davidstern1972
"Wissen ist Macht" Dann sollten Sie den Spruch aber auch vervollständigen: "...und nichts wissen macht nichts"
1. Wie kommen Sie darauf, daß der iranische Tanker in britischen Hoheitsgewässern festgesetzt wurde? Gewässer, die nicht einmal das NATO- und EU-Mitglied Spanien als "britisch" anerkennt.
2. Wie kommen Sie darauf, daß es in der Straße von Hormus auch nur ein Fitzelchen "internationale" Gewässer gibt. Es gibt einer freie Durchfahrt durch iranische/omanische Gewässer, für Kriegsschiffe nach Anmeldung, für U-Boote nur in aufgetauchtem Zustand.
3. Als der Iran, gemeinsam mit Russland in Syrien eingegriffen hat, September 2015, waren 90% Syriens "Territorium" des IS. Tatsächlich wäre ohne das Eingreifen der Krieg vorbei. Aber DEN Frieden meinten sie doch nicht etwa? Unter der Herrschaft von Kpfabschneidern, die ja bis dahin so erfolgreich durch eine US-Koalition bekämpft wurde? Lade Sie gern in unsere Flüchtlingsinitiative ein, Gespräche mit Syrern!

Blockade?

Die Festsetzung des Tankers durch GB ist eine Blockade und damit Seekriegsführung. Wir befinden uns in einem erneutem Kalten Krieg, hoffen wir mal das er nicht Heiß wird.

Perfidie aus Panama

Der Fall der 'Grace 1' ist noch viel perfider abgelaufen als Viele hier vermuten. Der wirkliche formale Grund, warum das Schiff festgesetzt wurde, sind nicht irgendwelche Sanktionen (was auch Quatsch wäre, da Öllieferungen _nach_ Syrien schlicht nicht betroffen sind), sondern der eigentliche Grund ist die Tatsache, dass das Schiff keine Flagge mehr führte (oder führen durfte). Es wurde weder in Europa noch im Iran berichtet, in Panama allerdings schon: Panama (deren 'Autoridad Marítima de Panamá') hatte die 'Grace 1' bereits am 29.05. aus seinem Schiffsregister gestrichen. Das Schiff war somit staatenlos und durfte so in keinerlei Hoheitsgewässer mehr fahren, ohne gestoppt zu werden. Eine ziemlich miese Tour gegenüber der nichtsahnenden Besatzung, die einfach nur ihre harte und oft nicht ungefährliche Arbeit erledigen wollte. Mitten auf der Fahrt ausgeflaggt... Da in Panama kein Minister auch nur hustet, ohne dass es die USA billigen, ist auch klar, wer letztlich dahinter steckt.

Stena Bulk

Bei dem gezeigten Schiff der schwedischen Reederei Stena Line, die ihre Schiffe unter allen möglichen Flaggen fahren lässt, handelt es sich um einen eher kleinen Tanker (die Stena Fähren HoH-HAR sind wesentlich größer! ).
Das ganze Getue spielt nur den Islamisten auf beiden Seiten ( Saudis und "Revolutions"garden) in die Hände!
Ohne diese Ideologen wären die Iraner ein friedliches Volk mit einer großartigen Kultur.

Ist dem so?

Die Meerenge von Gibraltar ist doch ein Internationaler Seeweg wenn ich mich nicht Irre und falls ich mich Irre sollte er schleunichst zu einem erklärt werden.

Syrien unter Verstoß gegen internationale Sanktionen

.... mit Öl beliefern zu wollen.
.
wer hat das "Recht" international gültige Sanktionen auszusprechen ?
doch eigentlich nur die UN
geschah dies ?
wenn nicht ist es ein Bruch des Völkerrechts
ein kriegerischer Akt

Am 19. Juli 2019 um 22:37 von Nebellicht

"Whaaattt???
es geht doch nicht um die Selbstbestimmung von Ländern, sondern darum, dass der Iran seine Truppen in vielen Ländern bewusst zur Destabilisierung von Regionen einsetzt. Sie haben alles andere als Frieden auf Erden im Sinn. Das ist ja sowas von naiv"

.. und wenn Sie es zulassen, dass der Nebel sich lichtet, werden Sie erkennen, dass Sie das Vorgehen der USA beschreiben.

Aha, ...der Iran seine

Aha, ...der Iran seine Truppen zur Destabilisierung von Regionen einsetzt....
Der Iran???

Maske fallen gelassen

Jetzt kann niemand mehr behaupten, dass die Iraner falsch beschuldigt worden sind...jetzt haben sie ihre Maske fallengelassen ...Revanche-Kaperungen sind für mich mehr als billige Piraterie, sie sind Aggressionen gegen die freie internationale Seeschifffahrt. Natürlich muss solche Willkür bestraft werden.

Die haben sowas von Recht die Iraner

für mich völliger Blödsinn !
Na dann warten wir doch erst mal das Echo ab. Und das kommt darauf verwette ich meinen letzten Cent.
Dann können die Iraner ihre komplette Marine in der Pfeife rauchen , falls es dann noch etwas zum Rauchen gibt.

Äpfel sind nicht Birnen

Bitte immer bedenken, dass sich scheinbar die Mehrheit der Beiträge für ein totalitäres und religiös fundamentalistisches politisches System stark machen und feiern.
Geht mal für 1 Jahr in den Iran dann werdet ihr, wenn ihr lebend rauskommt nicht die USA mit dem Iran in einem Atemzug nennen.

Ölpreis.

Es gibt ein deutliches Überangebot an Öl, das in letzten Wochen drastisch hat zugenommen. Entsprechend drohen die Ölpreise zu sinken. Jedes Schiff das gekapert wird stabilisiert den Ölpreis. In dem Sinne müsste die USA, die ja zwischenzeitlich der größte Ölproduzent der Welt geworden ist sehr zufrieden sein. Ebenso Saudi Arabien. Und ebenso der Iran. Daraus ergibt sich wohl wer hier welche Interessen hat.

Iran als Vorbild für alle Völker

Warum, um Himmels willen, dürfen nicht alle Nationen die gleichen Rechte haben wie USA und Großbritannien?
Ich wäre ja für absolute Abrüstung, - aber wenn schon die Atommächte ihre Präsenz überall rund um den Erdball zeigen dürfen, warum dann nicht auch ALLE knapp 200 Staaten auf Erden?
Bisher wurde noch nicht erwiesen, dass USA z.B. friedliebender wäre, als der Staatendurchschnitt, im Gegenteil, man führe sich die Atombombenabwürfe dieser Nation vor Augen...

Ein Akt "eskalierender Gewalt"

"Uns sind Berichte bekannt, laut denen iranische Kräfte einen britischen Öltanker beschlagnahmt haben", erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus, Garrett Marquis. "Das ist das zweite Mal in etwas mehr als einer Woche, dass das Vereinigte Königreich Ziel eskalierender Gewalt durch das iranische Regime ist."

Das Festsetzen von "Grace1" bei Gibraltar sollte aufgrund von Verdächtigungen gerechtfertigt sein, während die gleiche Nummer vor der Küste des Iran zum "Ziel eskalierender Gewalt" aufgebauscht wird. Und natürlich kommt die Feststellung von denen, die schon seit Monaten am Eskalations-Barometer "böser Iran" kräftig arbeiten. Soll heißen, bis zum "Ziel" werden noch ein paar Eskalationsstufen nachgelegt.

"Die USA würden weiterhin mit ihren Verbündeten zusammenarbeiten, "um unsere Sicherheit und Interessen gegen das bösartige Verhalten des Iran zu verteidigen", fügte er [G. Marquis] hinzu."

Der Ausstieg gegen den Willen der Verbündeten ist damit abgehakt.

Recht und Untecht

Es gibt kein Recht auf Revanche, wie hier die meisten einschlägigen Foristen meinen. Wenn die EU die kriegsfördernde Lieferung von Öl an Syrien sanktioniert, dann musste der iranische Tanker vor Gibraltar festgesetzt werden. Die jetzt billige Revanche-Praterie der Revolutionsgarden in der Straße von Hormus ist doch nur pure Kraftmeierei...und ein Spiel mit dem Feuer, bei dem der Iran nur verlieren kann.

Die Festsetzung des Tankers ...

der nach Syrien fahren solle ist gesetzeswidrig, denn selbst wenn der Tanker nach Syrien Öl liefert, verstößt der Tanker nicht gegen die europäischen Sanktionen (hier im Artikel auf einmal "internationale Sanktionen" genannt).

Wie weit das Ausbringen des Iran gegen die zwei Tanker (sind ja offensichtlich nicht beide britisch) gesetzeswidrig ist kann man schwer sagen. Es kommt darauf an was der Iran den Schiffen und der Besatzung vorwirft, und wie die Gegenmeinung dazu aussieht.

Fakt ist, man spielt mit dem Feuer, sowohl die Briten und die Amerikaner, aber auch die Iraner.
Wer sich mit der Geschichte des Iran der letzten 100 Jahre beschäftigt, wird verstehen, warum sich diese 3 Nationen nicht so gut verstehen. Und ja, der Koloninialgedanke ist bei vielen Nationen noch stark vertreten, darunter auch GB, aber auch Frankreich.

@Davidstern1972

"Wissen ist Macht" da haben Sie recht.
Aber der Iranische Tanker ist nicht in britischen Hoheitsgewässern gekapert wurden, sonder in der Straße von Gibraltar. Wenn das alles britisches Hoheitsgebiet ist dann wäre ja auch die Straße von Hormus iranisches Hoheitsgebiet. Schon mal darüber nach gedacht?
"Ohne das Eingreifen des Irans in Syrien würde der Krieg lang vorbei sein und die Menschen dürften wieder retour in Ihre Heimat. Mal daran gedacht? Bestimmt nicht. Ist ja einfacher aus die USA, UK, Merkel und Europa zu meckern, als sich mal mit Fakten auseinander zu setzen." Mhh das war wohl eher das massive eingreifen der Russen die Assad an Leben gehalten haben.
Schon mal darüber nachgedacht wenn die USA und die Briten 1953 nicht die Operation Ajax gestartet hätten. Hätten wir wohl nicht diese Iranische Regierung, sondern eine demokratische Regierung die westlich orientiert ist. Ja Wissen ist Macht!

Eines wird hier von einigen Kommentatoren gerne ausgelassen

UK hat den iranischen Tanker in ihren Gewässern aufgebracht. Ich halte zwar das Festsetzen des Tankers für illegal, denn UK hat meines Erachtens durchaus das Recht den iranischen Schiffen die Durchfahrt ihrer Gewässer zu verweigern. Und die Situation hätte auch so laufen müssen, dass die Durchfahrt verboten wird und kein Festsetzen.

Dass die Iraner im Gegenzug jedoch Schiffe aus den internationalen Gewässern herausfischen, geht eindeutig zu weit und zu Lasten Irans.

Dass so ein Verhalten zum offenen Krieg führen kann, ist nicht auszuschließen. Man stelle sich vor die USA oder RF würden die Schiffe der Gegenseite in den internationalen Gewässern abfangen und in eigene Häfen bringen. Dass das zu Eskalation führen würde, ist nur verständlich.

Die Iraner hätten ihr Schiff durch die Gewässer, die zu Afrika gehören, führen müssen, dann wäre die Problematik mit UK nicht entstanden.

Die (see)rechtliche Situation ist doch glasklar!

Auch wenn die Artikel und Meldungen in unseren Medien sich durch konzertiertes Weglassen von Fakten auszeichnen: Es genügen ein paar Klicks in einer Suchmaschine und dem interessierten Leser erschließt sich eine (zumindest für mich) überraschende seerechtliche Konstellation. Danach ist der Iran tatsächlich im Recht und unsere britischen Freunde Piraten. Ach - und die USA, die ja mal wieder nur dem internationalen Recht zur Durchsetzung verhelfen wollen - haben das betreffende internationale „Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen“ gar nicht unterzeichnet! Nanu!

Es ist anzumerken - obwohl der Iran hier gegenteiliges behauptet - dass sich der iranische Tanker vor Gibraltar in britischen und nicht internationalen Gewässern befunden haben muss - denn es gibt keine internationale Gewässer bei Gibraltar (das gesamte Seegebiet dort ist britisches Territorium, es ist unmöglich die Spalte zu durchqueren ohne britisches Territorium zu durchqueren).

Im übrigen sind die internationalen Sanktionen, welche von der UNO gebilligt wurden (das schließt Russland und China mit ein), einzuhalten, was bedeutet, der Iran hat kein Recht Öl an Syrien zu verkaufen.

Desweiteren sind die Revolutionsgarden eine Terrororganisation, es gab bereits einen Terroranschlag auf einen Öltanker, die Iraner haben eine Drohne über internationalem Gewässer abgeschossen und ja, das "Prinzip eins zu eins" gibt es natürlich nicht (wäre eine Katastrophe, dann dürfte ja jeder alles). Insofern sind diese festsetzungen natürlich illegal (deswegen auch die fadenscheinige Begründung).

re nebellicht

"Bitte immer bedenken, dass sich scheinbar die Mehrheit der Beiträge für ein totalitäres und religiös fundamentalistisches politisches System stark machen und feiern."

Sich gegen die ums Völkerrecht nicht scherende Weltmachtpoltik der USA, unter einem durchgeknallten Präsidenten, auszusprechen, scheint für Sie was Anstößiges zu sein?

Wehrlose Tanker angreifen...

Was die Revolutionsgarden da mit ihren kleinen Booten außerhalb der 12-Meilenzonen festsetzen, sind unbewaffnete Tankschiffe. Mit britischer und amerikanischer Marine trauen sie sich nicht anzulegen...die Geduld mit den Garden wird sicherlich nicht lange andauern. Sich verstecken und alles dementieren geht dann in Teheran nicht mehr. Solche Kaperungen sind eigentlich schon Verzweifelungsakte.

Dumme Provokation

Diese dümmliche Aktion fordert die Briten und Am. direkt heraus, den Iranern eines aufs Maul zu geben. Und so wird es wohl auch laufen: die Iraner haben mit diesen Aktionen den Rückhalt in der Staatengemeinschaft verspielt. Da wird ihnen außer Russland auch niemand helfen - und selbst die wären froh, den unliebsamen Ölproduzenten vom Markt zu haben: dann steigt ihr Preis wieder.

re landart

"Wenn die EU die kriegsfördernde Lieferung von Öl an Syrien sanktioniert, dann musste der iranische Tanker vor Gibraltar festgesetzt werden."

Dann erläutern Sie doch mal, nach welchen Rechtsgrundsätzen EU-Sanktionen für Nicht-EU Staaten verbindlich sind.

@landart

""jetzt haben sie ihre Maske fallengelassen ...Revanche-Kaperungen sind für mich mehr als billige Piraterie, sie sind Aggressionen gegen die freie internationale Seeschifffahrt.""

Sobald der Internationale Seegerichtshof in Hamburg die Briten der Piraterie Schuldig spricht unterstütze ich ihre Forderung gegen den Iran.

@ um 21:56 von Davidstern1972

Dem ersten Teil ihres Beitrages stimme ich zu. Der zweite Teil entspricht jedoch mehr Wunschdenken als der Realität. Mann musste sich auch nicht groß auseinander setzen, um zu erkennen, welche Gruppierungen in Syrien auf dem Vormarsch waren, bevor RF und Iran eingegriffen haben. Sie können doch nicht ernsthaft behaupten, dass die Gruppierungen, die auf dem Vormarsch waren, eine Situation in Syrien geschaffen hätten, in die die Flüchtigen gerne zurückgegangen wären? Wie viele Kämpfer, die gegen Assad gekämpft haben, kennen Sie, denen nicht auch hier zu Lande der Prozess gemacht wird? Und wenn Ihnen Fakten vorliegen, die belegen, dass Assads Gegner ein Staat kreieren wollten, in dem man gut und gerne lebt, dann nur raus damit. Da hätten Sie mehr zu bieten als alle Mainstream Medien zusammen.

Sie liegen leider sowas von falsch mit Ihrer Ansicht

Am 19. Juli 2019 um 22:55 von landart
"Maske fallen gelassen
Jetzt kann niemand mehr behaupten, dass die Iraner falsch beschuldigt worden sind...jetzt haben sie ihre Maske fallengelassen ...Revanche-Kaperungen sind für mich mehr als billige Piraterie, sie sind Aggressionen gegen die freie internationale Seeschifffahrt. Natürlich muss solche Willkür bestraft werden."

Wir haben es hier nicht mit Sympathie-Problemen für irgenwelche religiösen oder imperialen Regimes (beides mies!) sondern mit internationalem Recht zu tun - und dafür gibt es Abkommen. Ich schlage vor, sie machen sich etwas sachkundig - über die betreffenden Abkommen und wer diese überhaupt unterzeichnet und ratifiziert hat. Dann werden Sie zu einer überraschenden Erkenntnis kommen. Ja wirklich!

re typhox

"Im übrigen sind die internationalen Sanktionen, welche von der UNO gebilligt wurden (das schließt Russland und China mit ein), einzuhalten, was bedeutet, der Iran hat kein Recht Öl an Syrien zu verkaufen."

Jetzt wird's aber leicht übertrieben!

Mit der Behauptung, der UN Sicherheitsrat (und sonst keiner könnte UN Sanktionen erlassen) hätte Syrien-Sanktionen mit russischer und chinesischer Zustimmung erlassen!

Iran sollte alle Tanker kontrollieren

es könnte auch sein, dass der Tanker nur Tarnung ist und Waffen an Saudi Arabien liefern soll. Saudi Arabien ist ein Unrechtsstaat.

@landart

"Wenn die EU die kriegsfördernde Lieferung von Öl an Syrien sanktioniert, dann musste der iranische Tanker vor Gibraltar festgesetzt werden. "

Mal angenommen die Sanktionen wären tatsächlich UN Sanktionen (Tatsächlich Sanktioniert die EU nur den KAUF von Syrischen Öl durch Firmen in der EU) und der Handel mit Öl tatsächlich verboten. Woher weis dann der Staatsanwalt von Gibraltar das dieses Ol auf dem Schiff tatsächlich für Syrien bestimmt war?

Sind "Gedankenverbrechen" inzwischen Strafbar? Oder um es moderner auszudrücken ...

Gibt es inzwischen Precrime Gesetze?

@Nebellicht - 23:04

"Bitte immer bedenken, dass sich scheinbar die Mehrheit der Beiträge für ein totalitäres und religiös fundamentalistisches politisches System stark machen und feiern."

Von "feiern" kann keine Rede sein und weil die USA ein gutes Verhältnis zu Saudi Arabien pflegen, kommt Riad auch keineswegs in den Verdacht, dass sich dort etwas Totalitäres oder Religiös-Fundamentalistisches abspielen könnte - nicht wahr?

"Geht mal für 1 Jahr in den Iran dann werdet ihr, wenn ihr lebend rauskommt nicht die USA mit dem Iran in einem Atemzug nennen."

Alle, die beruflich im Iran unterwegs waren und zu denen ich einen Bezug unterhalte, sind lebend und unversehrt wieder zurück gekommen.

Nicht lebend herausgekommen ist aus der türkischen Botschaft ein gewisser Herr Kashoggi - wo aber der Iran seine Hände nachweislich nicht im Spiel hatte.

23:04 von Nebellicht

Äpfel sind nicht Birnen
Bitte immer bedenken, dass sich scheinbar die Mehrheit der Beiträge für ein totalitäres und religiös fundamentalistisches politisches System stark machen und feiern.
Geht mal für 1 Jahr in den Iran dann werdet ihr, wenn ihr lebend rauskommt nicht die USA mit dem Iran in einem Atemzug nennen.
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Es geht hier nicht um die systemische Ausrichtung..., es geht einzig darum wie man sich International verhalten möchte...

Mir ist eine faule Birne lieber die sich nachweislich an eine enorm wichtige Abmachung hält, als ein leckerer, widersprüchlicher Apfel mit Würmern...

Den Leuten vorzuwerfen sie würden darauf stehen ist schon recht mager...

Die ganze Angelegenheit ist einfach nur traurig.

Konnten die USA nicht einmal ihre Überheblichkeit stecken lassen? Haben sie nicht genug Unheil in die Region getragen? Das Verhalten des Iran ist verständlich, was nicht heißt, dass ich es gut finde.

Vorbild?

@23:04 von WM-Kasparov-Fan
Das Mullah-Regime im Iran gewährt seinen Bürgern keine Menschenrechte, es gibt keine freie Justiz und Presse u.v.mehr...wie können sie ein solches Land als Vorbild für alle Völker bezeichnen? Für mich ist das System ein Staat im Staate, die Mullahs regieren mit Hilfe der Revolutionsgarden über ihre Bürger mit eiserner Hand. Hunderttausende haben diesem Land den Rücken gekehrt. Für diese ist ihr Land ein failed state. Die Aggressivität des Iran im ganzen Vorderorient und jetzt noch im Persischen Golf ist beispiellos.

21:44 von Bigbirl

Vollkommen richtig, was sie schreiben! GB betreibt Piraterie, Gibraltar ist ein internationaler Seeweg, über den alle Nationen fahren dürfen. Aber das schert die Briten nicht, Hauptsache den USA gefallen, damit die Bauchlandung Brexit nicht zu hart wird.

Zu Recht nach der illegalen Festsetzung des iranischen Tankers

Zu Recht wurden britische Tanker festgesetzt, nachdem die Briten in internationalen Gewässern illegal einen iranischen Öltanker festgesetzt haben.
Der iranische Öltanker fuhr in internationalen Gewässern und wurde von den Briten nach einem angeblichen Verstoß gegen (politisch beschlossene) lokale Regulierungen festgesetzt. Einigen Berichten zufolge, nach einer Anweisung aus Washington.
Wo soll das denn hinführen, wenn Staaten, wie GB und USA, oder gleich alle Länder ihre eigenen Regeln & ohne internationale Gültigkeit mit Gewalt und willkürlich durchsetzen wollen?
Die Briten haben illegal einen Öltanker eines anderen Staates seit Wochen festgesetzt. Die Antwort des Iran dazu ist passend & angemessen. Hoffentlich lernen die Briten eine Lektion daraus und hören endlich auf andere Staaten zu provozieren und zu gängeln.
Die britische Regierung hat ja genug andere Probleme, und dachte wohl, dass es eine gute Gelegenheit war sich bei Trump einzuschleimen.Es ist wohl nach hinten losgegangen

Oh je!

"Am 19. Juli 2019 um 23:21 von Gassi
Dumme Provokation
Diese dümmliche Aktion fordert die Briten und Am. direkt heraus, den Iranern eines aufs Maul zu geben. "

Das sprachliche Niveau Ihres Beitrages spiegelt hoffentlich nicht Ihre Haltung zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen wider.

Auge um Auge und Zahn um Zahn

Man muss den Iran sicherlich nicht mögen, aber die USA und GB nehmen sich Rechte raus, die ebenso inakzeptabel sind! In diesem Fall kann ich dem Iran nur gratulieren. Die Festsetzung eines fremden Schiffes in internationalen Gewässern muss als Piraterie angesehen werden (es sei denn, die Grace 1 ist irgendwie plötzlich nach Norden weggerutscht.). Von daher ist die Festsetzung britischer Schiffe nur konsequent.

Nachdem die USA im arabischen Raum ein Land nach dem anderen Destabilisieren (Irak, Libyen etc.), muss schon sehr verwundern, wieso sie dort auf einmal als Friedensbringer zählen sollen. Der Krieg in Syrien wäre sicherlich schon lange zu Ende, wenn die USA, GB, F und leider auch Deutschland endlich ihre Unterstützung für die Gegner der syrischen Armee einstellen würden. Den Syrern wäre auch geholfen, wenn die Sanktionen der EU eingestellt werden würden!

Wohl mal wieder ein „Schuss vor den Bug“

Nochmal (nur für den Fall, dass es jemand überlesen haben sollte):

„Laut der iranischen Agentur Tasnim wurde die "Mesdar" jedoch nicht aufgebracht, sondern lediglich vorübergehend gestoppt. Das Schiff durfte demnach nach einer Sicherheitsverwarnung seine Fahrt fortsetzen. Norbulk Shipping bestätigte, dass bewaffnete Kräfte das Schiff inzwischen wieder verlassen haben“

Wäre wirklich schön, wenn alle Seiten einfach mal ihre Provokationen einstellen könnten.

Am 19. Juli 2019 um 21:56 von Davidstern1972

Volle Zustimmung ! Danke

re landart

"Das Mullah-Regime im Iran gewährt seinen Bürgern keine Menschenrechte, es gibt keine freie Justiz und Presse u.v.mehr"

Wenn das die Feindseligkeiten der USA begründen würde wäre Saudi-Arabien auch ein Feind.

Da das nicht so ist sind Ihre Ausführungen offensichtlich irrelevant als Erklärung für den amerikanischen Konfrontationskurs.

EU-Recht

@von karwandler
EU-Recht ist eigenständiges Recht gem. der Übereinkunft der Signatarländer. So kontrolliert die Bundesmarine vor dem Libanon Schiffe nach Waffenlieferungen. Eine Kollision mit anderen Rechten gibt es nicht. Der Iran liefert u.a. Waffen nach Jemen, Syrien usw. Mit welchem Recht geschieht das denn?

@Typhox

""es gibt keine internationale Gewässer bei Gibraltar (das gesamte Seegebiet dort ist britisches Territorium, es ist unmöglich die Spalte zu durchqueren ohne britisches Territorium zu durchqueren).""

Wenn ein Grenzgewässer weniger als 24 Meilen breit ist, dann teilen sich natürlich beide Anrainer Staaten dieses Gewässer bis zur Mitte. Egal ob damit die 12 Meilen erreicht sind oder nicht.

In diesem Fall könnte der Tanker durchaus das Seegebiet von Marokko durchqueren ohne zu nahe am Affenfelsen vorbei fahren zu müssen.

Meerengen zwischen Staaten sind aber sowieso ein Sonderfall.

"Im übrigen sind die internationalen Sanktionen, welche von der UNO gebilligt wurden (das schließt Russland und China mit ein), einzuhalten, was bedeutet, der Iran hat kein Recht Öl an Syrien zu verkaufen."

Könnten sie mir diese UN Sanktion bitte zeigen? Vor allem das China diese gebilligt hätte ? Also einer der größten Iran Öl abnehmer?

re landart

"EU-Recht ist eigenständiges Recht gem. der Übereinkunft der Signatarländer."

???

"So kontrolliert die Bundesmarine vor dem Libanon Schiffe nach Waffenlieferungen."

Aber nicht nach EU Recht, sondern in einer UN Mission.

Sehr verwirrt, Ihr Kommentar.

Welche Alternative hat der Iran?

Die USA brechen einseitig einen UN-Vertrag, sprich das Atomabkommen mit dem Iran, und verhängen einseitig Sanktionen. Diesen sollen möglichst viele Staaten folgen, werden daraufhin unter Druck gesetzt. Auf diesem Wege versuchen die USA meiner Meinung nach, die iranische Bevölkerung zu einem Regime-Change zu motivieren, da es dieser zusehends schlechter geht. Dies funktioniert nicht wie gewünscht, also kapert man, vertreten durch GB, einen Öltanker der Iraner und somit bares Geld. Vorab versucht man es mit einer "False-Flag", Iraner sollen Minen an zwei Tankern angebracht und diese in Brand gesteckt haben. Zufällig filmt eine Drohne, wie eine iranische Mine von der Besatzung eines Bootes wieder entfernt wird...

Wie soll sich der Iran dagegen wehren? Er hat nur die Möglichkeit, die Straße von Hormus zu blockieren und somit den Öltransport empfindlich zu stören und ggf. dadurch den Ölpreis hochzutreiben. Werte iranische Regierung, bleiben Sie besonnen und lassen sich nicht provozieren!

Es war Dumm von Trump

den Vertrag mit dem Iran zu kuendigen,das ist sicher,aber was der Iran jetzt macht ist noch Dümmer !

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