Ihre Meinung zu: Monsun in Südasien - Mensch und Tier auf der Flucht

19. Juli 2019 - 9:20 Uhr

Die Auswirkungen des Monsuns in Indien sind in diesem Jahr besonders heftig. Drei Millionen Menschen sind betroffen. Auch zahlreiche Wildtiere fliehen vor dem Wasser. Von B. Musch-Borowska.

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Kommentare

Ganz nach dem biblischen Motto :

"Macht Euch die Erde untertan ."

Wann wacht die Menschheit endlich auf ?

Wie kann es sein, dass bei

Wie kann es sein, dass bei der Besiedelungsplanung dort die gleichen Fehler gemacht werden, die auch in Europa gemacht wurden?
Die dortigen Planer und Ingenieure sollten doch aus unseren Fehlern gelernt haben.
Zumal die Auswirkungen dort viel größer sind als in Europa.

Die Menschen

lernen`s einfach nicht :(

Die "menschengemachten" baulichen Eingriffe sind Schuld

Ist ja schön, daß das mal gesagt wird. Es hat weniger geregnet und trotzdem sind die Schäden größer, weil der Mensch durch bauliche Maßnahmen (Aufschüttungen in Wassernähe, Flußbegradigungen, keine Auffangflächen mehr) die Natur zwingen wollte. Ging leider daneben.
Das kennt man ja auch von Gebieten in Deutschland. Man möchte ja so gerne am Wasser leben, Blick aufs Wasser. Bauland statt Polderflächen, Kanalisierung von Flüssen.
Wenn es dann zu negativen Folgen kommt, heißt es dann gleich: Das ist der "menschengemachte" Klimawandel. Nein, es ist der bauliche Eingriff des Menschen in die Natur. Kein Respekt vor der Natur!

Überbevölkerung

Das ist das große Problem, besonders in Indien. Wenn wir die Natur zurück drängen um Siedlungen zu bauen dann schlägt sie halt zurück. Das Wasser sucht sich dann halt seinen Weg durch die Siedlungen. Das Problem leben wir aus Deutschland auch. Wir müssen zu allererst die Überbevölkerung stoppen.

Planungsfehler

Unsere Planer lernen doch auch nichts dazu, warum sollten die Inder und Nepalesen da anders sein?

Außerdem dürften dort wie hier andere über die Planung bestimmen: Immobilienspekulanten, Ökonomen, geltungssüchtige Bürgermeister und ähnliche, die gegen den Rat von Experten und Behörden die Projekte durchdrücken.

09:42 von nie wieder spd

Die dortigen Planer und Ingenieure sollten doch aus unseren Fehlern gelernt haben.
.
was haben die denn für Alternativen
bei dem Bevölkerungsdruck
nichts zum Essen und irgendwo müssen deren dutzend Kinder
mit ihren Familien auch wohnen

@Superschlau

Ist kein Zufall sondern ein Ergebnis einer einigermaßen funktionieren Sozialen Versorgungslage die in den in Kolonialzeiten gebeutelten Ländern nicht gegeben ist. Woher kommen noch mal die Klamotten von Primark und den anderen sich Neokolonial verhaltenden Unternehmen und für wen?......Zufall?

Die Erdbevölkerung lag kürzlich

noch bei 100.000 , folglich war auch die Wechselwirkung mit dem Planeten auch geringer.

@Christian1980 um 10:14Uhr

Darf man der gleichen Meinung sein?

@ superschlau

Die Menschen wohnen entlang der Fluesse, weil es dort Wasser gibt. Klar sind das enorme Wassermassen waehrend des Monsuns, aber trockenere Gebiete sind halt richtig trocken (s. Chennai wo vor 2 Wochen noch Wasserknappheit geherrscht hat). Ausserdem schwemmen die Fluesse Sedimente, sodass die Gebiete am Fuss des Himalayas zu den fruchtbarsten Gebieten Asiens zaehlt. Wenn die Menschen umsiedeln dann verlieren sie ihre Lebensgrundlage.

Zumal andere Gebiete nicht sicherer sind. Z.b. Nepalesen koennen sich nur die Katastrophe aussuchen: i) Hochwasser in Taelern und dem Flachland und ii) Hangrutsche, Bergstuertze, Lawienen, Sturzfluten (Gletscher, Monsun) im Gebirge. Mit dem Erdbebenrisiko muessen alle leben.

Ich finde Vergleiche mit Europa schwierig. Das Himalaya ist einfach eine extreme Umgebung, die in vieler Hinsicht einzigartig auf der Welt ist....

Es gibt zu viele Menschen

und es werden täglich mehr.
Alle diese Programme mit Klimaschutz, Entwicklungshilfe, Reurbanisierung und und und helfen nicht - sie verzögern nur die bereits gestartete und wohl nicht mehr zu bremsende Katastrophe.
Speziell in Ländern mit viel Armut, diese oft verknüüft mit wenig Bildung, produzieren Menschen noch mehr Menschen ohne dass es mehr nutzbares Land gibt, ohne dass es mehr Wasser gibt. So vermehren sich die Armen und schlecht bis nicht gebildeten Bevölkerungsschichten noch und noch und noch...
Sie brauchen Platz, sie wollen leben und viele sogar ein wenig von dem Wohlstand, welchen sie in Bildern auf den Handys, gesendet von Geflüchteten, sehen.
Und all das zusammen führt zu Spannungen, welche sich in unterschiedlichen Formen entladen und bereits jetzt zu meist nur lokalen, zukünftig aber sicherlich zu globalen furchtbaren Auseinandersetzungen.
Stoppt die Vermehrung der Mensch - alles andere ist Augenauswischerei !

„(...) der Hilfsorganisation Action Aid, die die besonders betroffenen Flutopfer mit Hilfsgütern, Lebensmitteln und Wasser versorgt, macht Missmanagement und die zunehmende Besiedlung von natürlichen Überflutungsgebieten für die Katastrophe verantwortlich:

"Im Zuge zahlreicher Bauprojekte in Nepal und auch hier in Bihar wurden die Flüsse, die oben in Nepal entspringen, begradigt und umgeleitet, für Straßen und Eisenbahnlinien, die dort lang gehen sollten. Mehrere Flüsse wurden in einen großen Strom umgewandelt, der so viel Wasser mit sich führt, dass alle Barrieren durchbrochen werden"

Es hilft alles nichts: Es führt kein Weg mehr daran vorbei, die Barriere „Herrschaft des Geldes“ zu durchbrechen und stattdessen die der bürgerlichen Eigenverantwortung und Selbstbestimmung (gemeinhin „Demokratie“ genannt), der Vernunft und des koordinierten Sachverstands zu installieren. Sonst hat bald keiner auf der Erde eine lebenswerte Zukunft mehr.

Wobei es einige immer früher als andere trifft.

10:21, Sisyphos3

>>was haben die denn für Alternativen
bei dem Bevölkerungsdruck
nichts zum Essen und irgendwo müssen deren dutzend Kinder
mit ihren Familien auch wohnen<<

Für einen Menschen, der weit gereist ist, sind Sie erstaunlich schlecht informiert,

Aus "Statista":

"Die Fertilitätsrate bezeichnet die durchschnittliche Anzahl der Kinder, die eine Frau während ihres gebärfähigen Alters zur Welt bringt. Im Jahr 2017 betrug die Fertilitätsrate in Indien rund 2,3 Kinder je Frau."

Zu 16:50 von erster Realist .. und es bleibt sinnlos!

>>1500 Kilometer nach Mallorca
macht 9 Tonnen Kerosin, gibt 27 Tonnen CO2, kostet 5400 Euro. Auf 150 Passagiere umgelegt sind das 36 Euro pro Kopf.<<
//
Das wird keinen vom fliegen abhalten.
Da muss mindestens das dreifache drauf und zeigt doch das eigentliche Problem...

Was ist das "eigentliche Problem". Wenn es das Klima ist und CO2 für die Erwärmung mit verantwortlich ist, dann müsste das Öl im Boden bleiben.
Es nutzt nichts es künstlich zu verteuern und trotzdem zu verbrauchen. Kohlenwasserstoffe sind dann tabu, auch Grillanzünder, Grillen sowieso.
Da kommt kein Diesel mit, Holzkohlen-Qualm belastet die Umwelt direkt vor Ort, die Atemluft am Grill und in der Nachbarschaft mit Feinstaub und Ruß. Wieviel Millionen sind aktuell im Betrieb?
Verbieten? Holzkohlensteuer?

Aber vielleicht bekommen wir bald ganz andere Probleme. Die Zeiten werden wieder unsicherer, in jeder Hinsicht. Ein Konkunktureinbruch spart CO2, ob der Menschheit dann geholfen werden kann ist die Frage!

Mit deutschen Steuern und teuer die Welt retten

Umwelt-Politik die keine ist:

Mit Steuern und Abgaben "die Welt retten" hat noch nie funktioniert. Wir zahlen schon jahrelang höchste und steigende Strompreise.
Milliarden wurden abkassiert, nichts gewonnen für Umwelt und Klima.

"Es kann nicht sein, dass Fliegen weniger kostet als Bahnfahren."
Es kann sein wie man sieht, es muss aber nicht. Warum muss das Fliegen teurer gemacht werden?
Warum ist die Lösung insbesondere von "Umwelt-"Politikern immer mehr Steuer, Abgabe, Gebühren, Beiträge, Umlagen..?
Wieder nur eine Kugel Eis!

Wenn die Bahn bei der Steuer benachteiligt ist, dann könnte man die Bahn ja z.B. völlig steuerfrei stellen.
Warum müssen denn ab 50 km 19 % Mehrwertsteuer fällig werden? Man könnte die Mehrwertsteuer auch völlig streichen.

Das falsche Gleis! Eine Entlastung der Bürger ist angesagt, nicht ständig neue Belastungen.
Abkassieren und wieder verteilen hat noch nie funktioniert. Schon im Bürokratieapparat bleibt ein Großteil hängen wie jede Erfahrung zeigt.

11:32, karlheinzfaltermeier

>>@Christian1980 um 10:14Uhr
Darf man der gleichen Meinung sein?<<

Sie fragen um Erlaubnis?

Warum?

10:14, Christian1980

>>Überbevölkerung
Das ist das große Problem, besonders in Indien. Wenn wir die Natur zurück drängen um Siedlungen zu bauen dann schlägt sie halt zurück. Das Wasser sucht sich dann halt seinen Weg durch die Siedlungen. Das Problem leben wir aus Deutschland auch. Wir müssen zu allererst die Überbevölkerung stoppen.<<

Die Bevölkerung Indiens wächst nicht mehr.

11:41, TornadoPokahontas

Danke für die nachdenkliche und kenntnisreiche Darstellung.

Alles vollkommen normal. Wär

Alles vollkommen normal.
Wär der Mensch nicht da würde es keinen jucken.
Erdbeben Überflutungen etc. gehören zum Lebensorganismus des Planeten einfach dazu.
Der Planet braucht einfach Entfaltungsspielraum.
Die Menschheit sollte sich irgendwann auf eine Ein Kind Politik einigen.

12:09, HainFk

>>Speziell in Ländern mit viel Armut, diese oft verknüüft mit wenig Bildung, produzieren Menschen noch mehr Menschen ohne dass es mehr nutzbares Land gibt, ohne dass es mehr Wasser gibt. So vermehren sich die Armen und schlecht bis nicht gebildeten Bevölkerungsschichten noch und noch und noch...
Sie brauchen Platz, sie wollen leben und viele sogar ein wenig von dem Wohlstand, welchen sie in Bildern auf den Handys, gesendet von Geflüchteten, sehen.
Und all das zusammen führt zu Spannungen, welche sich in unterschiedlichen Formen entladen und bereits jetzt zu meist nur lokalen, zukünftig aber sicherlich zu globalen furchtbaren Auseinandersetzungen.
Stoppt die Vermehrung der Mensch - alles andere ist Augenauswischerei !<<

Die Fertilitätsrate, also die Zahl der Kinder, die eine Frau in ihrer "fruchtbaren" Zeit bekommt, sinkt seit langem kontinuierlich. Am stärksten in Ländern, die sich ökonomisch entwickeln. Das berühmte ökonomisch-demografische Paradoxon.

10:21 von Sisyphos3

«was haben die denn für Alternativen
bei dem Bevölkerungsdruck
nichts zum Essen und irgendwo müssen deren dutzend Kinder
mit ihren Familien auch wohnen»

Familien mit einem Dutzend Kindern sind auch in Indien (und in Nepal) nur wenige.

"Der Bevölkerungsdruck" in Indien ist kaum größer, als dass die aktuelle Geburtenrate dort die Bevölkerungszahl in etwa konstant hält.

Da kann man "als Faustregel" für "Bevölkerung bleibt konstant" 2,0 bis 2,2 Geburten pro Frau pro Leben ansetzen. In Indien ist die Geburtenrate geringfügig höher. Gleichzeitig aber auch die Kinder-Sterblichkeit größer als im weltweiten Durchschnitt.

12:20 von fathaland slim

das weiß ich auch !
und wie wirkt sich die " Fertilitätsrate in Indien rund 2,3 Kinder je Frau" aus ?
wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung sich im gebärfähigen Alter unter 25 befindet ?
die 160 Millionen Frauen zwischen aktuell 10 und 19 kriegen die nächsten 10 Jahre ihre Kinder, das gibt 360 Millionen und der obere Teil der Bevölkerungspyramide stirbt ca 80 Millionen
ein Plus von 280 Millionen

12:09 von HainFk

«So vermehren sich die Armen und schlecht bis nicht gebildeten Bevölkerungsschichten noch und noch und noch...
Sie brauchen Platz, sie wollen leben und viele sogar ein wenig von dem Wohlstand, welchen sie in Bildern auf den Handys, gesendet von Geflüchteten, sehen.»

Es geht um den Monsun und Überschwemmungen in Indien.
In der Himalaya-Region, vor allem im Bundesstaat Assam.
Das ist da, wo der Tee an den Hängen der Berge wächst.

Das ist da, von wo normalerweise keine Inder fliehen. Sondern eher welche hingehen, um schwere Arbeit auf den Teefeldern zu (sehr) mäßigen Löhnen zu finden.

In einer grandios überwältigend beeindruckenen Natur. Dessen Rauheit, Schroffheit, Wildheit, Schönheit man mit EUR schon mal gar nicht vergleichen kann. Das ist da, wo man nirgendwo anders als in Tälern an den vielen Flüssen leben kann. An Flüssen, die sooo ganz anders sind als die Weinbaugebiete an der Mosel.

In welchem Land hat es viele geflüchtete Inder?
"Die "Wohlstandsbilder heim schicken" …?

12:34 von fathaland slim

Die Bevölkerung in Indien wird schon noch eine Weile wachsen, weil auch dort die Menschen einfach älter werden, obwohl die Geburtenrate sinkt.

Aber wie überall auf der Welt so auch in Indien: werden die Rechte der Frauen gestärkt, wird auch die Bevölkerungsexplosion entschärft. Und kommt noch etwas Wohlstand hinzu, läuft die Verhütung wie von selbst.

Gruß

12:34 von fathaland slim

Die Bevölkerung Indiens wächst nicht mehr.
.
natürlich wächst die !
um 1.14 % im Jahr
da braucht man sich doch nur die Bevölkerungspyramide betrachten
im Gegensatz zu China sind die meisten Inder unter 25
wo man üblicherweise die Kinder kriegt

Zuviele?

Ermuedende Leier. Nein, es gibt nicht zuviele Menschen, sondern es gibt zuviele Organisationsfehler. Leider wird diese Ansicht nicht gern gehoert. Denn erstens widespricht sie dem, was in Nasenlaenge (oder im TV vor der Nase) passiert und viele schauen eben nicht weiter, zweitens lenkt man damit willkommenerweise von den nicht so einfachen Loesungen fuer diverse Ungerechtigkeiten und Ineffizienzen bei z.B. Nahrungsversorgung ab und drittens reicht es aus, auf andere zu zeigen. Ein Viertens gibts sicherlich auch. Es ist in der Wissenschaft bekannt, das die Erdbevoelkerung nur bis zu einem gewissen Menge steigen wird, dann hoert es auf. Und das nicht wegen Kondome oder Klimakatastrophe. Natuerlich waere weniger mehr - aber das Denken ist Luxus. Menschen vemehren sich nun mal. Nur organisieren sie das schlecht.

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