Ihre Meinung zu: Luftverkehrsabgabe: Viele kassieren - wenige fürs Klima

18. Juli 2019 - 21:31 Uhr

Bundesumweltministerin Schulze will die Luftverkehrsabgabe erhöhen - für den Klimaschutz. Auch andere Staaten kassieren eine solche Abgabe. Bettina Meier zieht einen Vergleich innerhalb der EU.

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Kommentare

Luftverkehrsabgabe ohne Lenkungswirkung!

Die Planungen der SPD zu einer erhöhten Luftverkehrsabgabe klingen zwar ökologisch interessant, sind aber nur ein bloßes Steuer-Erhöhungsmodell ohne irgendwelche Lenkungswirkung. Der Plan ist zudem absolut unsozial: die Privatflugzeuge der Reichen und Schönen dieser Republik sind von der Luftverkehrsabgabe laut wikipedia davon völlig ausgenommen!
Hier könnte die SPD zuerst einmal punkten, dann unnütze Flüge der Abgeordneten reduzieren und dann vorallem einmal die Alternativen verbilligen! Nämlich die Preise für die Bundesbahn reduzieren und Steuern für Fahrten mit Fernbussen senken. Damit könnte man dem innerdeutschen Flugverkehr einmal Paroli bieten. So wie angekündigt ist der SPD Plan völlig konzeptionslos. Steuern erhöhen ohne Lenkungswirkung , um vielleicht die drastisch erhöhten Verteidigungsausgaben zu finanzieren. Und dafür gibt man sich noch einen "Öko"-Anstrich!

rer Truman Welt

Die Politiker können es drehen und wenden, erklären und diskutieren, garantieren und versprechen -> es wird eine asoziale Lösung implementiert, die dem Staat am Ende nur Geld, Einnahmen generieren soll. Das Schöne hierbei ist, daß alle das wollen, desto teurer desto besser. Na, sowas gibt es nur alle Jahrzehnte einmal, weshalb alle Politiker mit Ideen kaum zurückhalten können. Jahrzehntelang tun sich nichts, packtieren mit der Automobilindustrie, lassen Abgasnormen manipulierend messen, lassen Kohle fördern und verbrennen, u. s. w. Jetzt, wo der Kittel brennt, jetzt muss der Sozialschwache wieder bluten. Die, denen es eh bereits zu den Ohren hinausläuft, schert das gar nicht. Nein, der kleine Mann muß die Zeche zahlen.
Jede Bepreisung, deren Einnahmen nicht komplett und gerecht verteilt wieder ohne Ausnahmen an die Bürger zurückfliesst, ist weil asozial deshalb nicht akzeptabel!
Der kleine Mann sollte dabei sogar überproportional profitieren!

der staat kassiert doch scuon

seit vielen jahren die luftverkehrsabgabe. hat schuze offenbar nicht mitbekommen

Nette, aber nicht allzu ernste Absichten

"Denn bisher verhindert ein internationales Abkommen von 1944 eine Besteuerung von Kerosin."
Ich weiß nicht, wie viele Abkommen in den letzten Jahren mal eben aufgekündigt wurden oder trotz ihrer Gültigkeit schlichtweg übergangen wurden. Aber ein altes Papier aus Kriegszeiten ist noch 75 Jahre später unantastbar.

Das ist ein deutliches Zeichen, wie ernst es unsere Politik mit dem Klimaschutz meint. Es regiert noch immer die Wirtschaft.

Vernünftige Lenkung

Wenn Flüge empfindlich teurer werden, steuern die Menschen automatisch um. Weg von Fernreisen hin zu nahen Urlaubszielen, weg vom Flieger hin zur Bahn. Daher ist der Ansatz der Umweltminister ein erster, vernünftiger Schritt.

um 21:50 von Meinung zu unse...

"...u. s. w. Jetzt, wo der Kittel brennt, jetzt muss der Sozialschwache wieder bluten...."

Der Sozialschwache also?
Ist das Ihre Definition von denen, die regelmäßig im Flieger sitzen?

Wenn ein Flug von Deutschland nach Malle billiger ist, als die Anfahrt mit dem ÖPNV, dann ist zumindest für mich klar wo man ansetzen muss.

Fliegen ist zu billig, ÖPNV zu teuer.

...Sagt jemand, der LH Senatorstatus hat...

warum nennt man das Kind nicht beim Namen

der Staat braucht Geld
also muß eine zusätzliche Steuer her
hier in Europa kann man ohnehin nichts bewirken
stellen wir doch gerade mal 8 % des weltweiten CO2 Ausstoßes
schlimmer noch, das 15 fache unserer Einsparung
wird durch die übrige Welt zusätzlich produziert ....

Mit heißer Luft gegen die Klimaerwärmung?

Will die SPD garnicht mehr den Kanzler stellen, oder hat sie immer noch nicht verstanden, das man mit Steuererhöhungen keine Wahlen gewinnt? Außerdem sind die Leittragenden dieser Steuerhöhungen immer nur die kleinen Leute, egal ob beim Benzin, beim heizen oder beim fliegen, und ob es dem Klima dann tatsächlich zugute kommt, ist auch äußerst ungewiss. Ich halte die ganze CO2 Steuer für heiße Luft.

Klimaabgabe ist doch nur ein neues Papperl.

Was Frankreich einführen will haben wir seit 2010.
Die Luftverkehrabgabe wurde im Juni 2010 vom Kabinett Merkel II im Sparpaket der Deutschen Bundesregierung 2010 beschlossen, um zusätzliche Einnahmen für den deutschen Staat zu generieren und um die steuerliche Besserbehandlung des Luftverkehrs (alle anderen Verkehrsträger zahlen Energiesteuer (früher: Mineralölsteuer)) zu verringern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftverkehrabgabe

@ neue Meinung

Der Plan ist zudem absolut unsozial: die Privatflugzeuge der Reichen und Schönen dieser Republik sind...

Das macht vielleicht ein Millionstel vom Ganzen aus. Ob man sich daran so hochziehen sollte?

Neue Steuern? Nein Danke

Neue Steuern? Nein Danke

Verhaltenssteuerung und Lebensstiländerung

Ist das die Aufgabe des Staates oder sollen das die Menschen selbst entscheiden? Die Entmündigung des Bürgers schreitet durch solche Politik weiter voran...man meint, wenn man ihn immer mehr steuerlich drangsaliert, würde er die erwünschte Verhaltensänderung schon zeigen...das ist für mich auch ein Weg in den Staatssozialismus. Wer dem Menschen immer mehr kontrollieren will, zeigt, dass er ihm Autonomie und Freiheit nicht zutraut .

@ Meinung zu unse...

Jetzt, wo der Kittel brennt, jetzt muss der Sozialschwache wieder bluten.

Nein, wieso? Die Hilfen für Sozialschwache sind doch davon unberührt.

Warum nicht?

Warum macht man -anstatt das Fliegen zu verteuern- nicht die Bahnfahrt günstiger?

Hobby

Was ist eigentlich mit den ganzen Hobbypiloten, die Tag für Tag in der Luft rum schwirren?
Auch für sie müsste der Kerosinpreis gewaltig nach oben gehen!
Nur aus Jux und Dollerei die Luft verpesten geht ja wohl gar nicht!

Tagesschau 2000 am 18.07.19

Das Fliegen auf Kurzstrecken ist durchaus diskussionswürdig, allerdings ist es doch einigermassen befremdlich, wenn wie in der heutigen Tagesschau gezeigt, ein Flugzeug von easyJet gezeigt wird, in welches gerade die Passagiere einsteigen, um dann ein Flugzeug, in diesem Fall einen Airbus 330, während des Fluges zu zeigen, welcher gerade durch einen Notfall gezwungen wurde, Kerosin abzulassen.
Es würde der Redaktion sicherlich besser anstehen, bei ihrem Filmmaterial etwas besser zu recherchieren, anstatt die Stimmung gewollt oder ungewollt auch noch anzuheizen.

Hat man Worte? Bisher

Hat man Worte? Bisher verhindert ein internationales Abkommen von 1944 eine Besteuerung von Kerosin. Und auch eine Mehrwertbesteuerung von grenzüberschreitenden Flügen ist deshalb bisher nicht vorgesehen.
Ließe sich ändern, wenn man denn wollte.

Wenn die Politik lenkend in den Transportmarkt für Mensch und Ware eingreifen mag, wie wäre es bei der dauerhaften Preiserhöhung der Bahn mal ein Riegel vorzuschieben. Immerhin hat man ja noch viel Einfluss auf dieses Unternehmen.... aber darüber redet keiner, hier gibt es immernoch eine Monopolstellung und ja der Preis entscheidet oft über die Wahl. Also ökopreise bei der bahn wären ein besserer Schritt meiner meinung nach

Roten und Grünen fehlt die Lösungskompetenz

Zuerst mal ist der Ruf nach Verboten, Einschränkungen und Verteuerungen vor allem eins:

Der Beweis für fehlende Lösungskompetenz.

Die Bahn ist ineffizient und teuer, von der Politik kaputt gespart.

Beim Fliegen herrscht Marktwirtschaft. Deswegen ist fliegen effizienter und oft günstiger.

Natürlich spielt die fehlende Steuer auf Kerosin eine Rolle. Man könnte da aber bei der Bahn ebenfalls entsprechende Vergünstigungen einführen.

Das wäre weit sinnvoller.

Entspricht aber wohl nicht der gängigen Ideologie.

Nur wenn das Geld in Verkehrsprojekte wie in Frankreich

ein fließt ist es sinnvoll.
#
"" Mit den zusätzlichen Einnahmen von 180 Millionen Euro pro Jahr will der französische Staat den Bahnverkehr fördern - anders als in Deutschland. Die deutsche Luftverkehrsabgabe - die Einnahmen belaufen sich auf etwa eine Milliarde Euro im Jahr - fließt in den Bundeshaushalt und nicht wie in Frankreich in Klimaschutzmaßnahmen""
#
Hier muss es auch dafür eingesetzt werden das fahren mit der Bahn zu verbilligen.

Verrückte Welt.

Wenn es um den Klimaschutz (bei dem D weltweit nur eine geringe Rolle spielt) geht, finden sich sehr viele, die das Fliegen teurer machen wollen.

Wenn es um den Lärmschutz als Menschenschutz geht, versuchen sehr, sehr viele, selbst die nächtlichen Ruhezeiten auszuweiten.
Damit nur ja die Lieferung am Folgetag erfolgt ...

Verrückte Welt.

Nur so ein Gedanke...

... wieso wird, statt Flüge künstlich teurer zu machen, die Bahn nicht günstiger und damit attraktiver?

... Ach so, das bringt ja kein Geld in die Steuerkasse.

Schön wärs...

Früher konnte man in einem D-Zug von Passau nach Ostende durchfahren - dauerte zwar einige Zeit, war aber bequem.Weiter mit dem Jetfoil und man war am Abend weiter als London.
Heute gibt's zwar ICEs und Thalys, aber man muss öfter umsteigen. Ein Flug dauert halt nur 1 bis 2 Stunden und ist somit bequemer.
Habe in den 90ern viel mehr fürs Flugticket gezahlt.
Die Bahn muss europaweit wesentlich koordinierter werden,dann klappt es mit der Konkurrenz!

Noch eine Anmerkung zu diesem Thema

"" Leute, die sich richtig große Autos leisten können, werden sich von ein paar hundert Euro CO2-Preis pro Jahr kaum abschrecken lassen. Aufs Auto angewiesene Pendler sowieso nicht. Manche aus der Mittelschicht steigen sicher auf den ÖPNV um, bleiben Bus und Bahn aber nur treu, wenn Zuverlässigkeit und Komfort geboten werden. Schon heute brechen die Nahverkehre wegen Überlastung und technischer Probleme viel zu oft zusammen.""
#
Das sollte auch bedacht werden von unseren Politikern.

Also ich zahle gerne eine CO2...

... Kompensation, für z.B. meinem Flug, wenn dieses Geld auch wirklich in nachhaltige, CO2 neutrale oder sogar CO2 negative Versorgungs- oder Transporttechnologien investiert wird. Wenn es aber in die Staatskasse fliesst, ist das wohl eher moderne Wegelagerei. Das ist echt frech.

Und warum investiert die Bahn eigentlich im Auslandsverkehr,

anstatt das hiesige Schienennetz zu reparieren? Und was soll der Rückbau maroder Gleise? Das ist ein Trick um Geld zu sparen, damit der Bund es dann richtet.
Das gleiche gilt für den Verfall der Brücken.
Einfach mal das eingenommene Geld auch nutzen, um das Bahnfahren in der BRD attraktiv zu machen.

... wenn Ihr heutzutage ein Flugticket bucht.

Die Steuern und Gebühren betragen schon jetzt teilweise über 50% des Gesamtpreises.

Die Politiker bauen wohl darauf, daß die Deutschen schon die Verteuerung durch die "Luftverkehrabgabe" von 2011 vergessen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftverkehrabgabe

Zeit für den Staat, weiter die Hand aufzuhalten und noch dreister abzukassieren. Die automatisch erhöhten Diäten der Politiker wollen ja irgendwo eingetrieben werden.

Typisch deutsch! Statt das Geld für Bahn und Bus Verkehr

zu verwenden, alles ab in die Staatskasse! Diese Frechheit ist der deutsche Michel ja inzwischen gewohnt. Vorreiter in Sachen Umwelt- und Klimaschutz?? Lachhaft!

Es gibt nur eine Lösung, bei den nächsten Wahlen

den konzeptionslosen Unsinn stoppen. Man darf nicht nur belasten, man muß ökologisch sinnvolle Verkehrsmittel fördern und das wird nicht gemacht.

eine Studie

der ETH Zürich hat aufgezeigt es bringt viel mehr Bäume zu Pflanzen als jede CO2 Abgabe.

Eine Baumspende in Nicaragua kostet zum Beispiel 3 Euro.
Bei Plant for Planet wird für 1 Euro Spende ein Baum in Mexico aufgeforstet, Bei einer anderen Organisation für 10 Dollar ein Baum in Indonesien gepflanzt.

Man könnte also pro Flug zum Beispiel verpflichtet werden einen Baum zu Pflanzen. Da würde wohl niemand dagegen sein, wäre zweckgebunden und hilft dem Klima.

Noch ne Abgabe?

Früher, in längst vergangenen Zeiten, da gab es staatliche "Unternehmen" wie Post, Bahn, Straßenbau und Sozialen Wohnungsbau, Energieversorger etc. die hatten die Aufgabem die Bürgerrechte auf Wohnung, Infrastruktur, Energie, Postversand zu garantieren.
.
Dann aber "entdeckte" man, dass man angeblich ne Menge Geld "sparen" (=beiseite schaffen) könnte, wenn man die privatisiert. Auf der anderen Seite wurde viel Geld locker gemacht für Autobahnbau, Dieselverbilligung und Flugverkehr.
.
Und nun stellt sich die Frage, wie man das alles ökologisch unter einen Hut bringen kann, was ja die Politik eigentlich auch gar nicht will. Dabei hilft enorm, dass die geprellten Bürger sauer auf jede weitere Abgabe reagieren. Man denke nur an "Netzentgelt", EEG-Umlage etc.. Na, die Politiker wollen doch auch nur Umsatz und Gewinn steigern, denen ist der Widerstand der Bürger nur recht!

Viele kassieren- wenige fürs Klima

wie soll das gehen, fürs Klima kassieren? Eine echte Nonsense-Überschrift! Das Geld geht doch in die Staatskasse. Was ändert mehr Geld für was-auch-immer am Klima? Kann das der Autor auch erklären?

Lenkungssteuer

Verhaltenssteuerung durch Abkassieren wird letztlich nicht funktionieren...mit dem Mantra „Klimaschutz“ ist jede Bürgerpression vorprogrammiert...er soll sein Leben ändern, zur Not mit der Steuer-und Abgabenschraube. Dazu kommt jetzt noch die Moralkeule, sich für das Fliegen zu schämen...Flugscham genannt.

23:02 von Dana

Die Steuern und Gebühren betragen schon jetzt teilweise über 50% des Gesamtpreises
.
teilweise ???
hier mal ne Listung eines zufällig ausgewählten Fluges
Ticketpreis ... 77,00 €
Steuern und Gebühren .....566,75 €

diese aufgeschlüsselt wie folgt
Spezieller Rabatt ...-1,76 €
Flughafen Sicherheitsgebühr ....9,50 €
Fluggasttarif ....26,56 €
OY .....41,49 €
Stadtrechtssteuer ....15,00 €
Einschiffungssteuer ....15,63 €
Fluggasttarif .....1,92 €
Sicherheitsgebühr ....3,20 €
Zoll- und Einwanderungssteuer ....8,91 €
Sicherheitssteuer ...8,91 €
Flughafensteuer... 43,63 €
Treibstoffzuschlag ...12,00 €
Treibstoffzuschlag ....380,00 €

Gesamtpreis der Flugtickets. ....641.99 €

@22:51 von Kraus Vakehr

"Nur so ein Gedanke...
... wieso wird, statt Flüge künstlich teurer zu machen, die Bahn nicht günstiger und damit attraktiver?"

Ich habe eher den Eindruck, dass die Flüge künstlich - wie fast überall auf Kosten des Personals - billiger gemacht wurden.

23:21 von Palma

Bei Plant for Planet wird für 1 Euro Spende ein Baum in Mexico aufgeforstet,
.
der dann bei nächstbester Gelegenheit abgeholzt wird ...
oder können sie bei einer Regierungsänderung garantieren
dass geschlossene Verträge eingehalten werden

@ Dana

Lest Euch einfach mal die Preisaufschlüsselung durch wenn Ihr heutzutage ein Flugticket bucht.
Die Steuern und Gebühren betragen schon jetzt teilweise über 50% des Gesamtpreises.

Ich habe noch nie ein Ticket gesehen, bei dem die Steuern und Gebühren über 20% des Gesamtpreises waren.
Für viele Gebühren kann der Staat außerdem nichts, wie bei der Flughafen-Sicherheitsgebühr, der Passagier-Servicegebühr, der Flughafen-Servicegebühr oder der Flugsicherungsgebühr usw.
Ihre Kritik ist unachlich und nicht fair.

@ Palma

eine Studie der ETH Zürich hat aufgezeigt es bringt viel mehr Bäume zu Pflanzen als jede CO2 Abgabe.

Falsch. Die Studie hat nur den Sinn von Aufforstungen deutlich gemacht. Über eine CO2-Abgabe sagt sie gar nichts aus.

Korrektur

In meinem Beitrag von 22:47 sollte der letzte Satz wie folgt lauten:

Wenn es um den Lärmschutz als Menschenschutz geht, versuchen viele, selbst die nächtlichen Ruhezeiten auFzuweiCHen.

Sorry!

man muss das ja nicht

im Ausland tun. Es gibt genügend Fläche in Deutschland um Bäume zu Pflanzen.

22:07 von warumeigentlichwer

"Fliegen ist zu billig, ÖPNV zu teuer."

Das stimmt. Aber was nutzt mir der billige Flug, wenn ich mir alles 'danach' (Hotel etc.) nicht leisten kann?

(Ich gehe davon aus, dass der von Ihnen angesprochene User an die co2-Steuer gedacht hat.)

um 23:25 von landart

"" Lenkungssteuer
Verhaltenssteuerung durch Abkassieren wird letztlich nicht funktionieren...mit dem Mantra „Klimaschutz“ ist jede Bürgerpression vorprogrammiert...er soll sein Leben ändern, zur Not mit der Steuer-und Abgabenschraube. Dazu kommt jetzt noch die Moralkeule, sich für das Fliegen zu schämen...Flugscham genannt.""
#
Aber um die gesteckten Klimaziele nur annähernd zu erreichen wird diese Steuer erhoben. Wobei ich nicht denke das es für das Weltweite Klima an dem sehr viele Staaten erst einmal den deutschen Standart erreichen müssten,etwas verändert.

@23:38 von Palma

"man muss das ja nicht
im Ausland tun. Es gibt genügend Fläche in Deutschland um Bäume zu Pflanzen."

Doch, das auch. Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Regenwalds für das Klima. Nur ein Beispiel.

@22:38 von andererseits

"Ließe sich ändern, wenn man denn wollte."

Wenn man denn wollte...
und deswegen wird das wohl auch nicht geändert. Es sei denn, man nimmt die demonstrierenden Schüler doch noch ernst. Bisher habe ich nicht den Eindruck.

Wozu sollte das staatlich sein?

@ DeHahn:

Früher, in längst vergangenen Zeiten, da gab es staatliche "Unternehmen" wie Post, Bahn, Straßenbau und Sozialen Wohnungsbau, Energieversorger etc. die hatten die Aufgabem die Bürgerrechte auf Wohnung, Infrastruktur, Energie, Postversand zu garantieren.

Es gibt keinen vernünftigen Grund, weswegen diese Dinge staatlich sein sollten. Der Staat ist kein guter Unternehmer und das ist auch gar nicht seine Aufgabe. Selbst die Bäckereien sind doch auch privat und wir werden zur vollkommenen Zufriedenheit mit Brot versorgt.

Und wohin gehen die Steuern

Der frage ist nicht ob mann CO2 besteuern muss. Da kommt aber so eine menge Geld zusammen. Da kann mann in Deutschland jede neue Bahntrasse von finanzieren, und dan bleibt noch Geld da. Ohne planmäßige Verwendung diese Steuern gibt es nur mehr Bürokratie und die Menschen bleiben fliegen, was ich den nicht übel nehme. Aber wir Deutschen denken das wir die Welt retten können. Das ist Blödsinn. Andere Länder denken da anders. Wir sollten eher auf bessere Machinen entwickeln und unsere Hals nicht in eine schlinge stecken mit diesem Umwelthysterie.

@23:46 von schiebaer45

"Aber um die gesteckten Klimaziele nur annähernd zu erreichen wird diese Steuer erhoben. Wobei ich nicht denke das es für das Weltweite Klima an dem sehr viele Staaten erst einmal den deutschen Standart erreichen müssten,etwas verändert."

Mit dieser Annahme Sie mit vielen Wissenschaftlern in allerbester Gesellschaft.

um 23:25 von Sisyphos3

"teilweise ???
hier mal ne Listung eines zufällig ausgewählten Fluges
Ticketpreis ... 77,00 €
...
...
Gesamtpreis der Flugtickets. ....641.99 €"

Und - wo ist jetzt das Problem?

Wieviel sparen sie wenn sie an diesen Ort mit einem anderen Verkehrmittel reisen?
Was kostet ihre Arbeitsstunde?

Ich bleibe dabei - viel zu billig!

23:38 von Palma

man muss das ja nicht im Ausland tun.
Es gibt genügend Fläche in Deutschland um Bäume zu Pflanzen.
.
sehr sinnvolle Idee !
Brasilien hatte 1990 noch 67 % Urwald 2010 noch 60 %
das heißt bei deren Fläche von 8.5 Mill km²
wurden 600.000 km² abgeholzt
Deutschland hat ne Fläche von 360.000 km²
32 % Wald aktuell - also möglich wären 240.000 km Aufforstung
wenn wir in den Wäldern wohnen und uns von Eicheln und Bucheckern ernähren täten
der neue Präsident in Brasilien ist ein großer Urwaldroder - wie man hört
also wird das weitergehen
wie gesagt hier Platz für 240.000 km² dort 600.000 km² abgeholzt - und es wird stündlich mehr

Wir müssen bescheidener werden

@ landart:

...mit dem Mantra „Klimaschutz“ ist jede Bürgerpression vorprogrammiert...er soll sein Leben ändern, zur Not mit der Steuer-und Abgabenschraube. Dazu kommt jetzt noch die Moralkeule, sich für das Fliegen zu schämen...Flugscham genannt.

Wir müssen etwas tiefgreifend ändern und zwar schnell, sonst geht das Klima durch die Decke. Daran führt kein Weg vorbei. Da können Sie noch so viele Wörter erfinden. Nutzen tut es nichts, nur die Augen zu verschließen.

Das ganze kleingeistige Gezerre

Luftverkehrsabgaben werden zu Verzerrungen führen, wenn sie national oder nur in der EU oder sonst wo gedacht werden. Eine Besteuerung der Treibstoffe, die die entstehenden Umweltlasten- auch durch Straßen und Schienenbau- global kompensieren kann, ist die gerechte und richtige Lösung, ganz egal, in welchem Bereich des Verkehrs sie entstehen (privat, öffentlich, Schiff-, Luft-, Raumfahrt usw.). Wenn die UNO Zähne hätte, könnte nur sie das durchsetzen, den ganzen Rest regelt der Markt.

um 23:21 von Palma

"Eine Baumspende in Nicaragua kostet zum Beispiel 3 Euro.
Bei Plant for Planet wird für 1 Euro Spende ein Baum in Mexico aufgeforstet, Bei einer anderen Organisation für 10 Dollar ein Baum in Indonesien gepflanzt.

Man könnte also pro Flug zum Beispiel verpflichtet werden einen Baum zu Pflanzen. Da würde wohl niemand dagegen sein, wäre zweckgebunden und hilft dem Klima."

Warum nicht beides?

23:52 von O H JANZEN

Da kann mann in Deutschland jede neue Bahntrasse von finanzieren,
-
wo wollen sie denn so ne Genehmigung herkriegen
das passt für ne Windkraftanlage nicht
für ne Stromtrasse
und für ne neue Bahnlinie schon gar nicht

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