Ihre Meinung zu: "Fridays for Future": Bußgelder für streikende Schüler aufgehoben

18. Juli 2019 - 16:32 Uhr

Die Aufregung war von kurzer Dauer: Nachdem die Stadt Mannheim Bußgeldbescheide gegen "Fridays for Future"-Demonstranten verschickt hatte, wurden sie umgehend wieder aufgehoben. Alles nur ein Missverständnis?

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Kommentare

Gutes und schlechtes Schuleschwänzen

Ich dachte, das Recht ist für alle gleich?
Offenbar nicht.

Das heißt nichts.

Die nächsten Angriffe des Staates werden kommen, das ist so sicher wir das Amen in der Kirche.

Dir Bewegung sollte diese Finte zum Anlass nehmen, sich eben darauf vorzubereiten und sich der eigenen Entschlossenheit gegen einen wissenschafts- und faktenresistenten Staat zu vergewissern.

Nicht einknicken, Ihr seid auf der richtigen Seite!

Die Debatte um die Bußgelder

Die Debatte um die Bußgelder zeigt, wie wichtig die Streikaktionen der jungen Leute (und der solidarischen älteren Leute und der vielen Fachwissenschaftler) sind. Den engagierten Schüler*innen wäre die Zahlung der 88€ relativ wurscht, denn sie würde genau die Debatte anfachen, die notwendig ist - oder um es mit den Worten einer jungen Aktivistin zu sagen, die es so auf den Punkt bringt: "Ich lerne montags bis donnerstags, und dieses Wissen um Zusammenhänge und Verantwortung treibt mich freitags auf die Straße, auch wenn ich dann wegen einer Ordnungswidrigkeit Konsequenzen tragen muss."

Den Eltern wurde doch mitgeteilt,

was das für Konsequenzen hat, wenn die Kinder schwänzen. Und nichts anderes ist das doch - Schuleschwänzen.

Ah - aber wenn es für einen guten Zweck ist, und wenn selbst die Bundeskanzlerin das gutheißt, ist natürlich alles erlaubt.

Dann finden sich für die anderen Wochentage bestimmt auch noch gute Zwecke.
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Die Bußgeldbescheide hatten viel Kritik hervorgerufen. Die Bewegung sprach von einem "nicht nachvollziehbaren" Verhalten der Behörden. Sie versuchten, "legitimen Aktionismus mittels Bußgeldbescheiden zu unterbinden", erklärte ein Sprecher der Mannheimer Ortsgruppe. Diese hätten "anscheinend" nicht verstanden, "dass die Klimafrage immer mehr zur Existenzfrage der jüngeren Generationen wird".
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Das glaube ich ja nicht :(

wie wäre es denn, wenn die Schüler fleißig lernen, einen guten Abschluss hinlegen, studieren und einen Beruf ergreifen, der die Klimarettung zum Ziel hat

Und jetzt? Ist die CDU nun

Und jetzt? Ist die CDU nun gut, weil sie die Stafen aufgehoben hat?

Das einzige was helfen kann ist eine Politik, die tatsächlich etwas ändert in die Richtung, dass Umweltfreundlichkeit belohnt wird und das Gegenteil teurer wird.

Und das bald, nein sehr bald.

Gilt eigentlich noch Recht?

Ich frage mich in den letzten Monaten, ja sogar Jahren, ob bestehendes Recht in diesem Land eigentlich noch gilt... oder nicht.
Hat derjenige, der die Moral scheinbar auf seiner Seite hat, ein anderes Recht, als diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, eine andere Meinung haben?
Was sagen unsere Schulgesetze zum Fernbleiben des Unterrichts? Sind Bußgelder etwa nicht beRECHTigt?
Eine eigenständige Zeit hat begonnen, die mir große Sorgen bereitet!

Legitim?

Ist vorsätzliches fernbleiben vom Unterricht jetzt schon legitim? Wäre dann ein unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit ebenso legitim? Um diesen Diskussionen endgültig aus dem Weg zu gehen, demonstriert doch einfach Samstags.

Völliges Unverständnis

Das Aufheben eines vorherigen Bescheides einer Behörde löst bei mir nur völliges Unverständnis aus!
Fakt ist es herrscht Schulpflicht und unbegründetes Fehlen ist ein Verstoß dagegen.
Aber es ist ja "in" Schule zu Schwänzen und Spaß zu haben und so einfach!
Die Sache ist zu wichtig und sollte aus meiner Sicht viel ernster genommen werden als durch hüpfen, sich amüsieren und Schule zu Schwänzen. Alle Schulschwänzer sollten sich an die eigene Nase packen: die neusten Handys, deren Akkus etc und mit Rohstoffen aus den ärmsten Ländern der Welt, oft durch Kinderarbeit abgebaut, mit dem Elterntaxi zur Schule gefahren werden, in den Urlaub fliegen, Mangos, Papaya und anderes einfliegen lassen, weil das hiesige Nahrungsmittelangebot nicht in ist, dauernd neue Kleidung brauchen und und und. Und nicht bereit sind ihre Freizeit für eine so wichtige Sache zu opfern! In der Freizeit und Ferienkönnen Sie doch alle zusammen demonstrieren. Wo sind sie denn in den 6 Wochen Ferien??

Tja haben wir nun die allgemeine Schulpflicht?

Was geschieht denn mit Gruppierungen , die Wednesday for elefant protection, Thursday for peace ...etc. Es gibt eine Reihe von Anliegen die einzelnen Menschen wichtiger sind als das Thema Klima ( in unseren Breiten) , die koennen selbstverstaendlich mit gleichem Recht und bei gleicher Behandlung wie Fridays for future die Schule schwaenzen.

Wäre ja auch noch schöner

Wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn man die neuen Moden jetzt gleich wieder abgewürgt hätte und man als Konsequenz so uns Alten die weitere Deutung unseres total falschen Lebens auch noch genommen hätte, wo wir doch ganz alleine von hier aus die ganze Welt kaputt gemacht haben. Das muss man uns doch weiter ständig vor Augen halten.

Machtkonform

Alles nur ein Missverständnis?

Ja, weil die Gründe für das Schulschwänzen politisch korrekt und machtkonform waren. Es kann sich daher bei den Bußgeldbescheiden nur um ein Missverständnis handeln.
Solange die Jugend mit den Machthabern im Gleichschritt marschiert, gibt's keine Probleme. Wenn aber die Gründe für das Schulschwänzen nicht politisch korrekt sind, zeigt der Staat keine Gnade.

nochmal Glück gehabt

""Fridays for Future" Bußgelder für streikende Schüler aufgehoben"
-
Puh, ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Naja die Stadt Mannheim kann das Geld ja bei den Steuerzahlern einteiben, dann hat jeder der nicht bei den Demos dabei war, seinen unfreiwilligen Beitrag erbracht oder die Stadt nimmt einfach nur frisch gedruckten Kredit auf.

Täusche ich mich,......

oder ist derzeit Dank der medialen Vermarktung des Klima alles möglich? Warum wird eigentlich noch auf eine Schulpflicht hingewiesen? Wann gibt es die ersten Sitzblockaden auf den Start- und Landebahnen der Flughäfen? Oder jetzt zu Ferienbeginn wären doch auch Autobahnen ein lohnnendes Ziel, oder?Warum soll man sich eigentlich noch an die Farben bei Ampeln halten? Ein Ignorieren der Farbe Rot bei gleichbleibender Geschwindigkeit wäre sicher im Sinn von Greta Thunfeld, oder?Jedes Abbremsen bei Rot und Gas geben bei Grün führt doch auch zu einem höheren schädlichen Ausstoß, oder nicht? Ein Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit gibt es demnach künftig WANN oder garnicht mehr?

Dass die Schüler...

...auch in den Ferien demonstrieren sollte der Politik zeigen dass es ernst gemeint ist und die Demonstranten sehr wohl etwas angeht in der Politik mitzumischen und Druck auszuüben. Das ist nicht die Zukunft von den alten weißen Männern und Frauen im Parlament, die werden die Auswirkungen ihrer besherigen Politik garnicht überleben, weil sie nicht mehr lange leben und das ist verantwortungslos, also tut was für eine lebenswerte Zukunft der jungen Menschen!!!

Falsches Signal

Es sollten großflächig und durchgehend Bußgelder verhängt werden.
Die Schulpflicht ist umzusetzen. Warum werden hier wieder Gesetze verbogen und "moralisch" begründet?
Was heute alles als passiver Widerstand, Zivilcourage oder sonst wie bezeichnet toleriert wird sind nichts anderes als Gesetzesverstöße und Straftaten. Wann ist endlich Schluss damit?
Wer sich für ideologische oder/und politische Dinge einsetzen möchte soll dies in seiner Freizeit tun.

Gründe?

Bisher hat mir noch niemand ein vernünftiges und nachvollziehbares Argument dagegen genannt, warum die Proteste nicht Freitags nach der Schule oder am Wochenende durchgeführt werden.
Des weiteren lässt sich kaum überprüfen, ob alle, die dem Unterricht fern bleiben, wirklich zur Demo gehen.
Und weil das so ist, müssen die Bußgelder natürlich erhoben werden. Die paar Euro sollten den Klimaschützern ihre Aktion doch wert sein, oder?

Aua

Wenn's passt werden Gesetze passend gemacht oder ignoriert ?.Die Schüler wurden in eine Richtung Erzogen ,weil es politisch passt und wenn sie es durchziehen wegen teile und herrsche kann man sie nicht bestrafen .

@321gast123

"Was heute alles als passiver Widerstand, Zivilcourage oder sonst wie bezeichnet toleriert wird sind nichts anderes als Gesetzesverstöße und Straftaten. Wann ist endlich Schluss damit?"

Das ist ja nun wirklich einfach zu beantworten: Wenn endlich eine Klimapolitik gemacht wird, die zum einen diesen Namen auch verdient und außerdem nicht nur bis zur Bilanzpressekonferenz von RWE, sondern bis in die Zukunft unserer Kinder und Enkel reicht.

das schlimmste Verbrechen der Schüler

ist offenbar das Verstoßen gegen des Deutschen heiligste Pflicht: ein guter Untertan zu sein. Arbeiten, Klappe halten und tun, was einem gesagt wird.

Liebe Mitforisten, wenn Ihr nicht kapiert, dass diese jungen Menschen für ihre UND für Eure Zukunft (nur dass Euch weniger davon bleibt) auf die Straße gehen, dann muss man dem Kapitalismus eines attestieren: er hat Euch das Denken erfolgreich abgewöhnt. Es war höchste Zeit, dass eine Generation kommt, die diesen Unfug nicht mehr mitmacht.

Und das schreibt euch einer, der so wie Ihr zu Fuß zur Schule gegangen ist und die Klamotten der älteren Geschwister aufgetragen hat. Jämmerlich, dieses "denen geht's bloß zu gut", einfach jämmerlich.

Kleine Drohung ?

Unser Rechts-Staat steht ja nicht so wirklich darauf, wenn die Leute allzu frech werden. Ein wenig `sich Luft verschaffen´ ist okay, aber wenn es nervig wird, dann wird gerne mal der Hammer rausgeholt. Zumindest, wenn es nicht Rechte sind, die `demonstrieren´.
Klar, diese Pegidas lässt man seit Jahren machen und zu deren Schutz rückt man auch immer schön brav aus den Kasernen aus.
Aber Klima oder Umwelt ? Irgendwas sinnvolles ? Gar gegen die allmächtige Wirtschaft ? Dann schießt man Leuten, wie in Stuttgart bei 21, auch schonmal das Augenlicht raus. Weil es geht ja gegen den Rechts-Staat.
Seit Ohnesorg ist das so. Und das ändert sich auch erstmal nicht.

Wenn es aber erstmal bei Bußgeldern bleibt, die dann auch noch nur ein `Versehen´ gewesen sind, sind das erstmal nur Drohungen.
Bleibt zu hoffen, dass die SchülerInnen und deren Eltern sich nicht einschüchtern lassen. Und dass es nur dabei bleibt.

An den Kommentaren zeigt sich sofort...

... ob der jeweilige Schreiber Konservativ ist oder nicht.

Es ist erschreckend, wie wenig Verständnis Konservative für die Proteste zu haben scheinen - und zeigt damit, dass die CDU mit ihrem Rezo-Debakel genau auf der Linie dieser konservativen Schicht liegt.

Nochmal für unsere Konservativen:

Ja, es gilt schulpflicht und unbegründetes(!) Fehlen ist ein Bußgeldtatbestand. Aber ebenso haben wir in diesem Land zum Glück das Grundrecht, zu demonstrieren - und ja, das gilt auch für Schüler.

Die Schulpflicht ist nebenbei kein Gut des Grundgesetzes, sondern allenfalls in den Landesverfassungen geregelt. Aber selbst wenn es den gleichen Stellenwert wie das Grundrecht der Demonstrationsfreiheit hätte müsste zwischen diesen Rechtsgütern abgewogen werden - und so, wie diese Proteste bisher Wirkung gezeigt haben, erscheint es mir so, als würden die Schüler in letzter Instanz auch vor dem BVerfG gewinnen, sollte es tatsächlich Bußgelder geben.

Bis uns der Kragen platzt

Wieder ein Negativ-Signal das zeigt, wie egal der Politik unser Klima ist. Ich denke, wenn wir so weiter machen und nichts gegen den Klimakollaps tun, wird Schülern irgendwann der Kragen platzen und sie werden riesige Schulstreiks organisieren. Das würde vermutlich endlich ein ernstes Signal für die Politik bedeuten. Ich kann es nur wünschen, dass Schüler noch mehr demonstrieren und sich empören über die Dekadenz der Politiker in Bezug auf die Zukunft der Generation U30, zu der ich auch gehöre. Irgendwann wird uns der Kragen platzen.

@kk07: Natürlich gibt es gutes und schlechtes...

... Fernbleiben von der Schule. "Schwänzen" ist immer schlechtes Fernbleiben, aber darum geht es ja hier: Diese Schüler "schwänzen" nicht, sie gehen nicht deshalb nicht zur Schule, weil sie keinen Bock haben oder lieber zu Hause Fernsehen und Computerspielen wollen, sondern sie gehen für zwei Unterrichtsstunden im Monat(!) nicht zur Schule, um diese Zeit zu nutzen, ihr Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit wahrzunehmen und ein für sie ausgesprochen wichtiges Thema anzusprechen.

Wer das mit "Schule schwänzen" gleichsetzt, wie dies auch gerne unsere Medien tun, zeigt damit nur, dass er diese Proteste und das damit verbundene Thema weiterhin nicht ernst nimmt und sich weiterhin, wie die CDU schon die ganze Zeit, auf den Standpunkt stellt: "Das sind doch eh nur Kinder die keinen Bock auf Schule haben!".

Es ist der Versuch, eine politische Bewegung zu diskreditieren - ebenso, wie z.B. die Occupy-Bewegung oder die Studierendenproteste 2009 diskreditiert wurden.

Schon bemerkenswert

Es legt jemand den Finger in die Wunde unserer Politik und sofort reagieren alle, die um ihre Bequemlichkeit fürchten mit Recht und Ordnung. Die Jugend hat jedes Recht auf ihrer Seite, für ihre Zukunft einzutreten.
Na klar gibt es die Schulpflicht. Aber keiner regt sich darüber auf, wenn EU-Leute sich in Anwesenheitslisten eintragen und verschwinden.
Die Studenten der 68er haben dafür gekämpft, dass ein Paradigmenwechsel in Deutschland stattgefunden hat. Ich bin froh, dass es nach der Domästizierung der Studenten endlich wieder Menschen gibt, die sich für Zukunftsideale einsetzen. Jeder, der sich über Schulschwänzen aufregt sollte sich mal fragen, was er für den Erhalt der Zukunft tut.
Den nächsten SUV zu bestellen zählt hier nicht.

@Oneiroi

"Ist vorsätzliches fernbleiben vom Unterricht jetzt schon legitim? Wäre dann ein unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit ebenso legitim?"

Was soll dieser völlig unsinnige Vergleich?

"Um diesen Diskussionen endgültig aus dem Weg zu gehen, demonstriert doch einfach Samstags."

Da Sie den Artikel anscheinend nicht zu Ende gelesen haben: Auch an diesem (Ferien-!)Freitag finden Demos in 42 deutschen Städten statt!

Davon abgesehen: Die Demonstranten haben verstanden, dass sich nichts ändert, wenn man allen Schwierigkeiten aus dem Weg geht.

@ dreikäsehoch 16:50h

"wie wäre es denn, wenn die Schüler fleißig lernen, einen guten Abschluss hinlegen, studieren und einen Beruf ergreifen, der die Klimarettung zum Ziel hat"

Sie haben die Dringlichkeit des Problems nicht verstanden. Wenn wir nur die Autos und Kraftwerke, die bereits gebaut sind, bis zu Ihrer vorgesehenen Lebensdauer benutzen, ist das 1,5°-Ziel von Paris bereits nicht mehr zu halten (Quelle: https://www.technologyreview.com/s/613900/weve-already-built-too-many-po... ) Bis die Schüler Schule und Ausbildung beendet haben, wäre auch das 2°-Ziel gerissen. Durch die selbstverstärkenden Effekte des abschmelzenden Eises, auftauender Permafrostböden etc. könnte man dann die Klimarettung noch zum Ziel haben, realistisch wäre das aber nicht mehr. Es muss sofort weltweit etwas passieren, die Schüler gehören offenbar zu den Wenigen, die das verstanden haben.

Das ist nicht richtig

der Schule fern bleiben für eine gute Sache, und der Schule fern bleiben weil keine Lust.
Ist am Ende nicht in die Schule gehen.
Das ist politisch motivierter Rechtsbruch der Schulpflicht, würde ich als Elternteil der betroffen ist, den Klageweg nehmen.
Für die selbe Sache, zwei verschiedene Rechtsauslegungen, kann eigentlich nicht sein.

Bitte rüttelt weiter am Baum...

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“

... und wenn nötig auch mit Rechtsbeistand.

Mein Dank gilt der Jugend mit wachem Geist, viel Zeit bleibt nicht, um die Kurve noch zu bekommen.

Schulpflicht

Wenn die Politik nicht schnellsten die Wende zur Einhaltung ihrer selbstgesteckten Ziele schafft, wird die Einhaltung der Schulpflicht bald das geringste Problem sein. Im Übrigen ist Deutschland neben Nordkorea, Kuba und Türkei das einzige Land auf der Erde, in dem der Schgulgebäudeanwesenheitszwang (= Schulpflicht in Deutschland) so restriktiv gehandhabt wird.

Eine gute Entscheidung für

Eine gute Entscheidung für die Schüler und Eltern, aber ich hätte schon gerne gesehen, wie Gerichte das beurteilen.

Mit den Schüler-Streiks haben wir eine neue Form, die gar nicht vom Gesetz behandelt wird. Es geht auch darum, welche Rechte Kinder haben und hier blockieren CDU/CSU seit Jahren.

Fakt ist, dass die Schüler gar nicht schwänzen. Sie organisieren sich und streiken für ein Ziel, was auch durch unser Grundgesetz geschützt ist. Nun gibt es den Konflikt mit der Schulpflicht, der aufgelöst werden muss.
In der Arbeitswelt gibt es bereits Regeln und für Schüler wird es die auch bald geben.

Bußgelder für streikende Schüler ...

Man hätte ja auch die Eltern regelmäßig, immer wieder Freitags in Beugehaft nehmen können … Letztlich ist egal, wer jetzt fleißig lernt und die Dinge laufen lässt, muss eben später mehr qualifizierte Arbeit für die Abarbeitung der Folgen des Klimawandels aufwenden, das wir jedenfalls mehr an Leistung absorbieren, als dem System jetzt entzogen wird. Wer sich jetzt einer echten politischen Debatte um die Forderungen der Schüler entzieht, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.
Statt des Bußgeldes könnte man z. B. auch das Demonstrieren im Rahmen praktischer Übungen des Politik- und Gemeinschaftskunde Unterrichts stattfinden lassen... es kommt auf Kreativität an, nicht auf Starrköpfigkeit.

Recht so!

Die Bußgelder sollten in jedem Fall durchgesetzt werden, denn auch Schüler haben sich an geltende Bestimmungen zu halten. Sie können ja gerne in ihrer Freizeit oder den Ferien demonstrieren, falls sie dann nicht in den Urlaub fliegen.

Streikende Schüler?

Warum können Medien und andere Berichterstatter eigentlich nicht mehr neutral, unpopulistisch und sachlich berichten?

Die Schüler demonstrieren!

Zur Definition Streik kann man hier mehr erfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Streik

Wie das Verhalten der Demonstranten sanktioniert werden kann, erfährt man hier: https://www.bussgeld-info.de/schulverweigerung-bussgeld/

@321gast123

Straftaten? Vielleicht sollten wir für die Schüler in Umerziehungslager einrichten, damit sie als gesetzestreue Bürger wieder in die Gesellschaft integriert werden können.
Das zeigt ja die Geschichte...die wirklich wichtigen Veränderungen und Entwicklungen fanden immer statt, wenn Menschen im Strom geschwommen sind und sich an „Gesetze“ gehalten haben.

Mit Verlaub, aber... so manch einer hätte nciht nur zu Schule gehen müssen, sondern vielleicht dem Unterricht geistig folgen... dann wäre vielleicht auch mehr Verständnis für die Proteste vorhanden

Pflicht

Gern würde ich das Problem des Fernbleibens der Schüler vom Unterricht für die Freitagsdemos von einem anderen Standpunkt aus betrachten. Da es sich hierbei um eine Außerschulische Maßnahme handelt, ist die Frage worüber sind die Schüler dann versichert? Was geschieht, wenn sich ein/e Schüler/in sich auf dem Weg zur Demo, bei der Demo selbst oder auf dem Weg nach Hause ernsthaft (was sich niemand wünschen möchte) verletzt? Besteht dann der Tatbestand der Verletzung der Aufsichtspflicht für die Lehrkräfte?
Da es sich hierbei um eine geplante Demonstration handelt, ist der Schüler nicht über die Schule versichert. Handeln hier Pädagogen, Schulleiter also frei nach dem Motto: Es wird schon nichts passieren. Darüber sollten sich Eltern und Lehrkräfte einmal bewusst sein.
Für mich bleibt die Frage, warum wird nicht am Samstag, am Sonntag demonstriert. Flugs handelt es sich um eine private Veranstaltung und die Schule ist aus der Pflicht genommen.

@ andererseits: Die Debatte um die Bußgelder

Darüber dürfte in einem Rechtsstaat eigentlich gar nicht debattiert werden und die Bußgelder hätten schon beim ersten Schuleschwänzen erhoben werden müssen. Es besteht eine Schulpflicht "Punkt". Und ein StreikRECHT gibt es für Schüler nicht "Punkt" Das Streikrecht ist ein ganz besonderes Gut der Arbeitnehmer für den Arbeitskampf und an besondere Voraussetzungen gebunden. Nicht umsonst, gibt es für Beamte KEIN Streikrecht und ist eine Generalstreik in D verboten. Demonstrieren können die Kids und alle anderen in ihrer FREIZEIT. Die Demonstranten der Gewerkschaften machen dies auch in ihrer arbeitsfreien Zeit (während eines Streiks, in der Zeit wo nicht gearbeitet wird).

Im deutschen Rechtsstaat....

steht moralische Selbsterhöhung mittlerweile über geltendem Recht.
Bin gespannt, was die Zukunft noch so alles bringt....

@Konsenssoße

"Ja, weil die Gründe für das Schulschwänzen politisch korrekt und machtkonform waren.
[...]
Solange die Jugend mit den Machthabern im Gleichschritt marschiert, gibt's keine Probleme."

Ich weiß ja nicht, in welchem Land Sie leben, aber ich lebe in Deutschland, einem Land, in dem seit 15 Jahren klimapolitisch nichts mehr vorwärts ging, sondern bestenfalls stagnierte.
Ich lebe demzufolge in einem Land, in dem Schuleschwänzen aus Klimagründen keinesfalls regierungstreu ist, da die Regierung, wie gesagt, seit 15 Jahren kein Interesse an Klimapolitik hat.

Insofern fehlt Ihrem Kommentar wirklich jede Logik.

Schulgesetz brechen...

... ist also okay?

Und ein Landesvater stellt sich mit seiner Aussage "Weg von Debatten über Schulpflicht" auch über dieses?

Soll Herr Hans mal schön aufpassen, dass er dadurch nicht quasi zum "Anstifter" eines Gesetzesbruchs wird und selbst eine Strafe bekommt.

§111, StGB: Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 StGB) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26 StGB) bestraft.

Ich finde es sehr gut, dass unsere Jugend sich so stark für das Thema Umwelt einsetzt, aber dies kann man auch ausserhalb der schulpflichtigen Zeit. Auch sollte das Thema Umwelt nicht als Ausrede missbraucht bzw. als Alibi dafür benutzt werden.

zum tausendsten Mal:

weil es keinen gejuckt hätte nach der Schule oder am Wochenende.

@Pantelis

"Bisher hat mir noch niemand ein vernünftiges und nachvollziehbares Argument dagegen genannt, warum die Proteste nicht Freitags nach der Schule oder am Wochenende durchgeführt werden."

Dann haben Sie offensichtlich nicht gut zugehört, denn diese Gründe wurden nun wirklich bereits hundertfach genannt.

Alte, mutlose Menschen

Es ist schon interessant, wie Menschen, die in ihrer Lebenszeit noch nie derartigen politischen Mut aufgebracht haben, wie die junge Generation das heute tut, jetzt versuchen dieser ein Bein zu stellen. Vielleicht haben sie Angst am Ende selbst Mut beweisen zu müssen?

Ich denke, die Jugend kann selbst gut absehen, ob Ihnen ein effektiverer Schutz des Klimas wichtiger ist oder der Freitag in der Schule. Sie sollte sich da von Menschen, die trotzt ihrer Bildung die Klimakrise ins Rollen gebracht haben, nicht reinreden lassen!

@ Konsenssoße um 16:59

Ihnen ist aber schon bewusst, dass wir eine CDU/CSU Regierung haben, die seit Jahrzehnten einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz verhindert.
Wie Sie das als "Machtkonform" zu den Schülerprotesten einordnen, erschließt sich mir nicht.

Schwänzen ohne Folgen!

Der politische Druck ist inzwischen so hoch, dass eine Ordnungsbehörde eine Ordnungswidrigkeit schlicht nicht mehr ahndet.
Die Schüler wurden in der Schule vorher explizit belehrt, dass weiteres Fernbleiben vom Unterricht Folgen hat. Das wurde ignoriert. Es wurde weiter geschwänzt. Welche letzten Mittel soll es denn nun noch vorher geben?
Man kann sich auch außerhalb des Schulunterrichts öffentlich versammeln. Ich kann auch nicht während der Arbeit zur Demo.
Für die, die nun wieder von einem angeblichen Streikrecht sprechen. Politische Streiks sind in Deutschland verboten! Das ist Sozialkundewissen 8. Klasse. Ein Streik darf nur ein tariffähiges Ziel haben und keine politischen Ziele.
Und an die Meinungsfreiheitfraktion: Die Schulpflicht richtet sich nicht gegen die Meinungsfreiheit als solche. Insofern ist die Meinungsfreit kein Freibrief zum Fernbleiben im Unterricht.

17:01 von karlheinzfaltermeier

«Warum soll man sich eigentlich noch an die Farben bei Ampeln halten? Ein Ignorieren der Farbe Rot bei gleichbleibender Geschwindigkeit wäre sicher im Sinn von Greta Thunfeld, oder?»

Von Greta Thunfeld - wer weiß das schon …
Von Greta Thunberg - ich denke, eher nicht.
So wie so - sehr sinnlos, das mit dem Vergleich: "Fahren über rote Ampeln". Keine Bußgelder mehr dafür, weil dann weniger Schadstoffausstoß.
Oh-weh-oh-man-o-man …

«Warum wird eigentlich noch auf eine Schulpflicht hingewiesen? Wann gibt es die ersten Sitzblockaden auf den Start- und Landebahnen der Flughäfen? Oder jetzt zu Ferienbeginn wären doch auch Autobahnen ein lohnnendes Ziel, oder?»

Oder sehr viel besser auch nicht.
Wäre beides gefährlicher Eingriff in den Flug- / Straßenverkehr.

Sinnfreie Vergleiche mit: "Nicht zur Schule gehen" scheinen so viele zu sein, wie Joghurtsorten in großen Supermärkten. Schier unerschöpfliche Auswahl.

Kann man schon Verwirrung anheim fallen.
Und ohne Joghurt heim gehen …

19:42 von Dennis K.

Aber ebenso haben wir in diesem Land zum Glück das Grundrecht, zu demonstrieren
.
genau !
und zum Glück gibt es gewisse Vorgaben bei dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung speziell beim Demonstrieren
vielleicht mal das GG lesen !

@frosthorn

"dann muss man dem Kapitalismus eines attestieren: er hat Euch das Denken erfolgreich abgewöhnt. Es war höchste Zeit, dass eine Generation kommt, die diesen Unfug nicht mehr mitmacht.

Und das schreibt euch einer, der so wie Ihr zu Fuß zur Schule gegangen ist und die Klamotten der älteren Geschwister aufgetragen hat. Jämmerlich, dieses "denen geht's bloß zu gut", einfach jämmerlich."

Vielen Dank für diese klaren und wahren Worte!
Schreibt einer, der mit dem Fahrrad zur Schule gefahren ist und sich noch gut an das Klamottenanprobieren aller Geschwister 2x im Jahr erinnern kann.

19:49 von Nirwana1962

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“
.
wer bestimmt denn was Recht ist ... was Unrecht
jeder nach seinem eigenen dafürhalten
das nennt man dann allerdings Anarchie

Die Demo der Schüler/in

sind ein wichtiger Beitrag um Klima Veränderung anzuzeigen und gegen Maßnahmen von der Politik zu fordern. Nur bin ich der Meinung es muss nicht zu Schulstunden Ausfall kommen. Demonstrieren kann auch außerhalb des Unterricht gemacht werden.

@Jung-Unternehmer

"Streikende Schüler?

Warum können Medien und andere Berichterstatter eigentlich nicht mehr neutral, unpopulistisch und sachlich berichten?

Die Schüler demonstrieren!"

Das ist nicht populistisch, sondern geht zurück auf Greta Thunberg, die ihre Aktion selbst "Schulstreik fürs Klima" genannt hat.

Dass Sie de facto zwar recht haben, ändert nichts daran, dass die Medien auch recht haben, da sie den von den Demonstrierenden selbst gewählten, weil sehr einprägsamen Begriff "Schulstreik" verwenden.

Bußgelder sind da nicht angebracht

Bußgelder deswegen zu verhängen, ist nicht angebracht. Natürlich kann man auch ein Bußgeld gegen jemanden verhängen, weil er z. B. aus nachvollziehbarem Grund falsch geparkt hat (direkt vor der Arztpraxis, in die er seine verletzte Frau bringt o. ä.). Nur auf diese Weise auf den Gesetzen zu bestehen, ist eben reine Paragraphenreiterei.
Ziel der Schulpflicht ist nicht, einen Schüler, der regelmäßig im Halbschlaf am Unterricht teilnimmt, besser zu behandeln als einen, der engagiert mitarbeitet, aber manchmal verbotenerweise, aber aus nachvollziehbarem Grund, nicht kommt.
Die Schulpflicht zielt im Kern darauf ab, eine gute Bildung der Schüler zu erreichen. Es geht nicht um Paragraphenreiterei.
Abgesehen davon wird immer so getan, als sei Schule für Schüler wie ein Arbeitsplatz. Aber an meinem Arbeitsplatz darf ich ganz offiziell streiken und zwar auch aus rein finanziellen Motiven.

Warum auch Bußgelder, sind

Warum auch Bußgelder, sind sie doch das perfekte Alibi warum mal wieder Steuern erhöht werden müssen. Alternativloß natürlich. Es ist richtig das wir was für unsre Umwelt tun müssen aber wer glaubt das die geplanten Steuern dem Klima nutzen der glaubt alles. Es wird einfach nur alles teurer werden für uns Verbraucher und mehr Geld für unsre verschwendungsüchtigen Politiker da sein. Dem Klima wird's nichts nützen.

19:37 von frosthorn

Liebe Mitforisten, wenn Ihr nicht kapiert, dass diese jungen Menschen für ihre UND für Eure Zukunft (nur dass Euch weniger davon bleibt) auf die Straße gehen
.
lieber frosthorn !
überlassen sie es doch bitte mir
ich brauche niemand der mir sagt was gut für mich ist und was nicht
Demokratie heißt auch andere Meinungen zulassen und gegebenenfalls akzeptieren dass man sich unterordnen muß, wenn die eigene Meinung nicht der Mehrheitsmeinung entspricht
warum ? weil ne Gesellschaft sonst nicht funktioniert
wenn jeder glaubt er könne machen was er will

16:54 von Oneiroi

Legitim?

Ist vorsätzliches fernbleiben vom Unterricht jetzt schon legitim? Wäre dann ein unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit ebenso legitim? Um diesen Diskussionen endgültig aus dem Weg zu gehen, demonstriert doch einfach Samstags.
///
*
*
Das ist doch schon mehrfach ausreichend erklärt worden, Demonstrationen die sich an Recht und Ordnung halten, die bringen in der bundesdeutschen Demokratie nichts!
*
Da ist nur mit "guten" Rechtsverstößen etwas zu erreichen.

@frosthorn

Die Schüler sollen doch die Demos dann am Samstag oder Sonntag einfach abhalten? Selbst verpassen die Ihre Bildung und in der Schule laufen für die Katz bezahlte Lehrer rum? Jemand hat das mit Streikrecht der Arbeiter verglichen, nur ist das so das Arbeitnehmer mit ablegen der Arbeit den Arbeitgeber zu was zwingen wollen/können, aber die Schule nichts mit Klimathema zu tun hat, geschweige den was auswirken.

Deutschland...

Verkommt in einigen Dingen zu einem Tollhaus.

Ich mag mir kaum vorstellen, was unsere Nachbarn von dem Affentheater denken, was hier teils abläuft.

Was das Schule - Schwänzen angeht.
Die Strafen wären rechtens.
Und ich frage mich, was der Verzicht auf Strafe soll.
Es gibt geschriebene Regeln.
Und an die sollte man sich halten.

Diejenigen - oder die Eltern - werden das stemmen können - um der Weltrettung Willen.

Nebenher kommt auch für die Schulschwänzer irgendwann das Abitur.

Sie sollen halt den Stoff autodidaktisch oder im Kollektiv nachholen.

Oder durchfallen.

@ 19:53 von Klabautermann 08

Ja, Sie haben Recht, es gibt kein Streikrecht für Schüler. Aber halten Sie das für richtig?
Es geht sich hier um deren Zukunft, die leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird.
Ja, die Jugend hat das Recht auf sich aufmerksam zu machen. Sie haben es auch vorher schon an Wochenenden versucht - hat aber keinen interessiert.

Ich bin dafür dankbar, dass sie das so konsequent durchziehen, nicht für mich, aber für meine Kinder. Ich werde den Klimawandel noch schadlos überstehen- aber meine Kinder und deren Kinder wohl kaum.
Wir Deutsche verpassen auch wirtschaftlich den Anschluss, wenn wir nicht auf umweltfreundliche Technologie setzen, wenn wir es nicht machen, machen es die anderen und dann können wir hier weiter Schummeldiesel herstellen bis das Licht ausgeht.

Bußgeldbescheid aufgehoben

Wenn ich in einer besonderen Situation unerlaubt parke, interessiert das auch keinen. In diesem Fall beugt sich das Recht dem Druck der Straße. Die Staatskasse verzichtet also auf Einnahmen. Die wird sie sich aber unerbittlich an anderer Stelle holen. Wo sind wir denn eigentlich? Es gibt dann doch Ordnungswidrigkeiten erster und zweiter Klasse. Da werde ich unsere Stadtsheriffs bei nachsterGelegenheit dran erinnern. Ich bin sicher, die lachen sich kaputt - und kassieren. Es kommt halt doch drauf an, welche Themen gerade mehrheitsfãhig sind.

ach,

ich habe die Dringlichkeit nicht verstanden?

Meinen Sie wirklich, dass die Welt in 20 Jahren unbewohnbar sein wird? kreuzwortraetsler?

Wie war das noch mit dem Waldsterben?

Also in meiner Gegend gibt es noch viel davon.

Und ja, ich BIN konservativ - aber ich bin nicht gegen Demos - auch nicht, dass Schüler demonstrieren. Aber ich bin dagegen, dass die Schulpflicht, die wir nunmal haben in Deutschland (ich weiß, dass das einigen nicht gefällt), mißachtet wird.

Denn dann stellt sich unweigerlich die Frage - was kommt als Nächstes?

20:02 von maulberg13

noch nie derartigen politischen Mut aufgebracht haben, wie die junge Generation das heute tut
.
wo leben sie denn ?
also ich habe die 68 miterlebt
da war anderes geboten als bei diesen Spassveranstaltungen der kleinen Schwedin

ich war auch bei diesen Friedenketten dabei oder stand vor Mutlangen
glauben sie bloß nicht mir und den anderen war es nicht ebenso ernst wegen dieser Atomraketen die mein Leben unmittelbarer bedrohten als diese für mich (!!)
vergleichsweise alberne Klimadebatte für einige Jugendliche heute

Laßt mal die Kirche im Dorf

Gilt Recht das ein Zusammenleben in unserer Gesellschaft regelt, nicht mehr ?
Und wer ist denn do naiv zu glauben, Deutschland könne die Probleme der Welt lösen oder gar das Klima retten. Ernst nimmt uns in der Welt schon lange niemand mehr, weil wir leider nur noch drittklassig sind und fast nichts mehr geregelt bekommen. In Asien wird am Ende entschieden wohin die Reise geht. Um nicht vollends abgehängt zu werden brauchen wir eine Jugend die bestens ausgebildet ist und nicht eine die demonstrieren und feiern kann.

re Tim1976: Geltendes Recht?

„Gilt eigentlich noch Recht?
Ich frage mich in den letzten Monaten, ja sogar Jahren, ob bestehendes Recht in diesem Land eigentlich noch gilt... oder nicht.“

Doch, doch, Sie können ganz beruhigt sein. Wir haben einen Rechtsstaat und in dem können Sie gegen alles und alle klagen, gegenüber denen Sie sich im Recht fühlen. Garantiert durch die Justiz und das Bunderverfassungsgericht.

Was Sie meinen, ist ein einseitiges Recht, nach dem es nur ein richtig oder falsch gibt. Und genau das gibt es nicht und genau das wäre die Auflösung unseres Rechtsstaates, weil dann eine bestimmte herrschende Klasse genau bestimmen würde, was „richtig“ wäre.

Wenn Sie also glauben, hier würde Recht gebrochen und nicht rechtliche Belange gegeneinander abgewägt, dann verklagen Sie die Verwaltung einfach. Oder wenden Sie sich an die Partei, die Ihre Ansicht des Rechts stützt und die dann klagen kann.

Anderer Meinung zu sein ist aber legitim und für andere Gesetze zu kämpfen auch.

19:53 von Scani

« Da es sich hierbei um eine Außerschulische Maßnahme handelt, ist die Frage worüber sind die Schüler dann versichert? Was geschieht, wenn sich ein/e Schüler/in sich auf dem Weg zur Demo, bei der Demo selbst oder auf dem Weg nach Hause ernsthaft … verletzt? Besteht dann der Tatbestand der Verletzung der Aufsichtspflicht für die Lehrkräfte?»

Für Schüler, die nicht in der Schule sind (die nicht an schulischen Veranstaltungen teilnehmen), haben die Lehrer auch keine Aufsichtspflicht.
Auch sind sie nicht verpflichtet, überall dort zuhause vorbei zu fahren, wo sie Schüler schwänzend vermuten …

Wer kommt denn für Unfallfolgen auf, die Schüler sich zuziehen, wenn sie in der Stadt "bummeln gehen"? Wegen mir auch während der Zeit, in der sie in der Schule sein sollten …

«Für mich bleibt die Frage, warum wird nicht am Sa. / So. demonstriert. Flugs handelt es sich um eine private Veranstaltung und die Schule ist aus der Pflicht genommen.»

Besser alles nur noch am Wochenende machen …

19:59 von senneka

"" Zum tausendsten mal weil es keinen gejuckt hätte nach der Schule oder am Wochenende.""
#
Das sehe ich aber anders.Die Medien würden sicherlich darüber berichten.

16:57 von Lieselotte Denkeauch und viele andere

Prinzipiell bin ich trotz meiner Sympathie für FfF für Sanktionen gegen die streikenden SchülerInnen, da ziviler Ungehorsam nicht zum Nulltarif zu haben ist. Aber die meisten Kommentatoren kennen das bad.-württ. Schulgesetz nicht. Dort gibt es Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen und die Anwendung ist strikt geregelt. Es beginnt mit einem Gespräch (mit Schüler/ Eltern), weiter möglich sind schriftliche Arbeiten, Nachsitzen, zeitweiliger Ausschluss (nach Androhung) für 1-7 Tage, endgültiger Ausschluss vom Unterricht (Schulverweis). Wie man sieht, ist das gestaffelt, denn man schießt nicht mit Kanonen auf Spatzen und Kinder und Jugendliche sind nur in den seltensten Fällen unbelehrbar. Bußgelder sind bei schuldhaftem Schwänzen ebenfalls die ultima ratio und nicht das erste Mittel des Vorgehens. Es gibt in der Schule kein Strafrecht, Schwänzen ist übrigens eine Ordnungswidrigkeit wie Falschparken und keine Straftat. Welcher Falschparker hätte Verständnis für eine Gefängnisstrafe?

es lebe die Anarchie ...

Regierende brechen Gesetze warum nicht auch Schüler, es lebe die Anarchie. Sarkasmus aus.

Unmöglich was hier alles möglich und geduldet wird. Sicherlich akzeptabel wenn dies 1-2x während der Schulzeit passiert, aber dies ständig zu dulden ist nicht akzeptabel. Was lernen die Schüler draus, man kann sich ohne Konsequenzen seiner Verantwortung entziehen. Warum demostrieren die Schüler nicht am Wochenende oder in den Ferien? Klar, da ist Party und Freizeit wichtiger als Klima.

staatliche Konsequenz

die Bussgeldbescheide MÜSSEN UNBEDINGT durchgesetzt werden.

Begründung : hierdurch werden die Demonstranten weiter ermutigt ud motiviert.

Wer erinnert sich nicht, welchen Anfeindungen, Schmähungen und guten Ratschlägen er/sie bei den Demonstrationen gegen z.B. die Startbahn West oder den NATO-Doppelbeschluss ausgesetzt war ? Die männlichen unter us (Ü60, Zivi) durften sich gar von einem bajuwarischen Politiker als "Ratten und Schmeissfliegen" adeln lassen.

Für mich und viele andere ein Zeichen, auf dem richtigen Weg zu sein. Jeder von uns hat damals seinen/ihren Preis bezahlt, und einen solchen Bescheid würde ich mir einrahmen lassen und an prominenter Stelle in meiner Wohnung aufhängen. Da ich altersbedingt die Schule leider nicht mehr schwänzen kann bin ich bereit monatlich 10 Bussgelder zu finanzieren, wenn es denn die Demonstranten nicht demotiviert.

Michi1110

"Und das bald, nein sehr bald."
Ich würde sagen: jetzt!
Keine Worthülsen, sondern Taten, Beschlüsse, ..., jetzt. Ich weiß, in der Demokratie muss man erst debattieren. Das ist auch gut so. Aber der Debatten sind genug! Und dieses windelweiche Hin-und Her - und dann doch nicht.
Es muss v.a. dort angesetzt werden, wo die sogenannten Eliten sitzen. Flugbenbenzin(Kerosin) besteuern, SUVS verbieten, Elektro-Fortbewegungsmittel aus dem Verkehr ziehen (maximal die Umwelt zerstörend!) und endlich auf WASSERSTOFF setzen.
Im Übrigen im eigenen Leben Müll nicht in der Umgebung verteilen(siehe Freitags-Demos; Wochenende an der Isar), Plastik vermeiden, Urlaubsentspannung nicht auf den Malediven, in der Karibik oder in Kenia suchen, sondern in hier, in diesem wunderbaren Europa. "Die Industrie" nicht in Watte packen, sondern besteuern wie Otto Normalverbraucher.
Ach ja, es hat ja keinen Sinn. Macht und Geld bilden ein weltumspannendes, herrschendes Myzel, eine undurchdringliche Membran.

Das war unbegründet!

"Ja, es gilt schulpflicht und unbegründetes(!) Fehlen ist ein Bußgeldtatbestand."

Die Schüler dürfen ja gerne in ihrer Freizeit so oft demonstrieren, wie sie wollen, ein Recht, dafür die Schule zu schwänzen, haben sie jedenfalls nicht. Ich weiß auch nicht, was daran konservativ sein soll, sich an bestehendes Recht zu halten, im Gegenteil, wenn ich als Jugendlicher nicht lerne, dass mein Handeln Konsequenzen hat, wieso sollte ich mich dann als Erwachsener noch an Gesetze halten?

20:02 von maulberg13

"" Es ist schon interessant, wie Menschen, die in ihrer Lebenszeit noch nie derartigen politischen Mut aufgebracht haben, wie die junge Generation das heute tut, jetzt versuchen dieser ein Bein zu stellen. Vielleicht haben sie Angst am Ende selbst Mut beweisen zu müssen?""
#
Haben Sie die 68 Jahre nicht miterlebt ? Da waren es auch junge und überzeugte Bürger die auf die Strasse gegangen sind.Ich war auch dabei. " Unter den Talaren der Muff von Tausend Jahren "

@andererseits

Deswegen gibt es in den Ferien keine Demo? Erkennen sie den Fehler?

Die Leute sollten

was lernen, damit sie mit Ideen und Koennen die Welt veraendern koennen.

Schuleschwaenzen wird kein einziges Problem veraendern. Das Klima wird in der Zukunft von den Leuten in Afrika, Indien und China bestimmt. Die wollen auch Energie und gut Leben. Nur mit Ideen, wie das gehen kann wird man zu Verbesserungen beitragen.

Schuleschwaenzen wird nichts loesen.

Falsche Lösung. Prüfungen immer Freitags machen, das zieht

Bußgelder sind Unsinn.
Klassenarbeiten / Hausarbeiten und unangeküngigte Tests immer Freitags machen - das zieht.
Nach einer netten Falance an Sechsen im Notenbuch wird das ganz von alleine aufhören!

Anarchie in Germany

Statt Sundays for Future wird Freitags die Schule geschwänzt - weil nur das der Umwelt wirklich was bringt....
.
Ich finde es schon erstaunlich, wie in Deutschland immer mehr die Anarchie Einzug hält. Im Straßenverkehr schon längst, wo Strafen zwischenzeitlich nur noch zufällig (und damit willkürlich) verhängt werden.
.
Und statt bei den Schülern jetzt endlich mal durchzugreifen und die Schulpflicht im Zweifel zu erzwingen … Nichts. Passt aber auch zu den teils fast schon baufälligen Schulen hierzulande.
.
Mal gespannt, ob es dieses Jahr deutlich weniger Urlaubs-Flüge, Kreuzfahrten und Auto-Reisen geben wird. Sind die Demonstranten Konsequent müsste das ja deutlich messbar sein.
.
Wenn nicht, ist das aber auch ein klares und deutliches Signal...

@19:48 von DrBeyer

"Davon abgesehen: Die Demonstranten haben verstanden, dass sich nichts ändert, wenn man allen Schwierigkeiten aus dem Weg geht."

Das ist wohl richtig, aber glauben Sie, dass die ernsthaft etwas erreichen? Ich nicht. Jedenfalls nicht, nachdem ich Frau Klöckner in "hart aber fair" zugehört habe.
Ich denke man wird eher Preise an Schüler verleihen als dass man eine Kohlekraftwerk stilllegt.
Der Vorteil der Jugend ist natürlich, dass sie ein besseres Durchhaltevermögen hat.
Die GRÜNEN mögen viel versprechen, aber auch die werden noch erleben, dass Politik kein Wunschkonzert ist.

20:04 von Sisyphos3

«… und zum Glück gibt es gewisse Vorgaben bei dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung speziell beim Demonstrieren
vielleicht mal das GG lesen !»

Und was müssten die Schüler denn da im GG nachlesen, gegen das sie mit ihren bisherigen / den aktuellen Demonstrationen verstoßen hätten / verstoßen würden …?

Die Masse machts

wenn die Masse gegen Recht verstoesst , dann ist das ok.
Wenn es einzelne sind, reagiert der Rechtstaat.

Damit kann man jeder Rechtsstaat kaputtkriegen. Haupsache die Masse verstoesst gegen Recht.

Für wen

Doch dieses Narrativ einer unabhängigen, organisations-ungebundenen Bewegung ist falsch. Fridays for future ist an die Plant-for-the-Planet Foundation angebunden, eine in Deutschland ansässige, als gemeinnützig anerkannte Stiftung des deutschen Club of Rome-Vizepräsidenten.
Vorstandvorsitzender dieser Foundation ist Frithjof Finkbeiner. Er ist zugleich auch Mitbegründer und Vorsitzender der Global Marshal Plan Foundation und Global Contract Foundation und Aufsichtsratsvorsitzender der Desertec Foundation. Alles Organisationen, deren Geschäft die Angst vor dem Klimawandel ist.

20:08, Sisyphos3

>>19:49 von Nirwana1962
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“
.
wer bestimmt denn was Recht ist ... was Unrecht
jeder nach seinem eigenen dafürhalten
das nennt man dann allerdings Anarchie.<<

Anarchie ist eine Utopie. Definiert ist sie als Ordnung ohne Herrschaft.

Mit dem Begriff wird viel Schindluder getrieben. Gern wird er als Ungehorsam gegenüber Autoritäten und Institutionen verstanden. Gehorsam ist ja bekanntermaßen in bestimmten Kreisen die erste Bürgerpflicht.

Voll getroffen!

Wenn man hier die Kommentare liest, wird deutlich, wie sehr die SchülerInnen mit FfF ins Schwarze getroffen haben. Die Ordnungsfanatiker regen sich auf, das Thema ist ihnen egal, SCHULPFLICHT!! Immerhin hat die Politik reagiert, zwar bisher nur mit Worten, aber immerhin. Würden die SchülerInnen am Samstagnachmittag demonstrieren, hätten sie nicht einmal ein Zehntel der Aufmerksamkeit bekommen. Also, alles richtig gemacht! Nebenbei: Fast alle Fortschritte unserer Demokratie und des Rechtsstaats einschl. des Streikrechts, des allgemeinen Wahlrechts usw. wurden mit illegalen Aktionen / Rechtsbrüchen eingeleitet. Die Mächtigen treten selten von alleine von ihren Positionen zurück. Und wenns der Klimapolitik dient - umso besser!

Wie passt das zusammen?

einerseits der größenwahnsinnige Anspruch, freitags die Welt zu retten und dann das Gejammer wegen 88,50 Bußgeld. Ist es denen nicht mal die 88,50 Wert? Es gibt eben immer noch die Schulpflicht, da sind die Bußgelder richtig

19:37 von frosthorn

Sie schreiben hier absoluten Unsinn. Ich konnte nach dem Mauerfall genauestens feststellen, wie die Elbe wieder beschwimmbar wurde, unser Dreckecken Buna-Schkopau- Bitterfeld wieder bewohnbar wurden, unsere Hausöfen keine dicken Rauchwolken in die Umwelt bliesen u.s.w.. Sie tun hier so, als ob in den letzten 30 Jahren nichts für unsere Zukunft getan wurde. Als ob uns Erwachsenen unsere Welt und die Zukunft unserer Kinder nicht interessiert und wir dringen diese Kinderstreikaktionen bräuchten. Beschämend.

Wenn ich die Kommentare hier lese,

dann erinnere ich mich wieder an meine Schulzeit, und wie rebellisch wir damals waren.

Über die alten Säcke haben wir damals gelacht, und ich habe mir geschworen, niemals so zu werden.

Das rate ich auch der Jugend von heute. Genügend abschreckende Beispiele findet man hier im Thread.

Differenzieren statt polemisieren

Es gibt Schuleschwänzen, weil man keine Lust zum Lernen hat.
Und es gibt "Schuleschwänzen" als aktive politische Bildung und aus Sorge um die Zukunft. Die eigene und die der ganzen Welt.
Und wer sich jetzt hinstellt, mit dem Finger auf die "bösen Schulschwänzer" zeigt, ihnen empfiehlt erst einmal die Schule abzuschließen und einen Beruf zu lernen, hat (mindestens) zwei Dinge nicht begriffen:
Diese jungen Menschen befürchten zu Recht, dass nicht mehr genug Zeit bleibt, etwas zu ändern, wenn sie noch etliche Jahre warten.
Und sie sind nicht faul, sondern engagiert - und beschämend für uns Erwachsene, die entweder zu bequem waren/sind, etwas zu unternehmen oder den Klimawandel immer noch leugnen und verdrängen.
Diese Jugend zeigt uns, was wir längst hätten tun müssen!
Danke #FridaysForFuture!

20:23 von comet

Korrekt.

20:16 von Hackonya2

«Die Schüler sollen doch die Demos dann am Samstag oder Sonntag einfach abhalten? Selbst verpassen die Ihre Bildung und in der Schule laufen für die Katz bezahlte Lehrer rum?»

Weder streiken an Freitagen alle Schüler.
Noch werden Schulen an den Freitagen "dicht gemacht".
Weil ja eh keine Schüler mehr kommen.

Selbst wenn es so wäre. Würden Lehrer an Freitagen nicht "für die Katz bezahlt". Sie könnten Unterricht vorbereiten, Klassenarbeiten korrigieren … und so. Gehört auch zu dem, wofür Lehrer bezahlt werden.

Oder sie könnten (freiwillig) die Tafeln für den Unterricht am Montag "schon mal vorputzen". Muss auch getan werden. Macht nicht der Hausmeister …

20:23 von comet

Zitat:"Laßt mal die Kirche im Dorf"

Sehe ich auch so, aber nicht so wie Sie. In Baden-Württemberg hat ein Mittel- oder Oberstufenschüler ca.32 - 36 Wochenstunden Unterricht. Wenn am Freitag die beiden letzten Stunden wegen FfF ausfallen, ist das nicht das Ende der Bildung. Intelligente Schulleitungen können den Ausfall übrigens anderweitig kompensieren, z.B. über Schulsamstage (ist in BW möglich), wenn es unbedingt erforderlich scheint.

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