Ihre Meinung zu: Experten: Städte müssen sich gegen Hitze wappnen

17. Juli 2019 - 14:24 Uhr

Der Klimawandel hat auch gesundheitliche Auswirkungen - darauf weisen das Rote Kreuz und Fachleute hin. Städte, Behörden und medizinische Einrichtungen müssen sich darauf einstellen, fordern sie.

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Kommentare

"Es sterben jetzt schon Menschen."

Ach, das ist ja was ganz neues...

Täglich sterben Menschen, das gehört zum Leben und an irgendetwas muss man im Alter sterben.

Das Problem ist doch nicht, dass hier bei uns Menschen nicht die 100 Jahre erreichen. Die Lebenserwartung ist in Deutschland hoch wie nie.

Das Problem ist, dass Afrika, Südamerika, Südasien verhungert und verdurstet. Dass Klimawandel zu Völkerwanderungen, Konflikten, Kriegen führt. Und wir nördliche Industrienationen brocken die Suppe ein, die die südlichen Länder auslöffeln müssen.

Nein, man muss nicht in deutschen Städten Maßnahmen ergreifen. Sondern in afrikanischen. Mit unserem Geld - Verursacherprinzip.

Fehlende Reaktionsmöglichkeit kühle Räume

Ich erinnere mich an den Rekordsommer 2003. Da sind Menschen umgekippt, von Krankenwagen abgeholt worden und dann in Kliniken eingeliefert worden.
Das Problem war nur, dass die Abteilungen mit den Patienten nicht klimatisiert waren und es auch heute nicht sind.
Die kollabierten Patienten lagen zwar unter ärztlicher Aufsicht, aber weiter in der Hitze.

Vielleicht wäre es besser die Patienten im nächsten Kaufhaus unterzubringen.

Mit Sicherheit

Mit Sicherheit wird es in ein paar Jahren wieder einmal ganz anders heißen.

Wie war das noch in den 1970 igern, damals wurde propagiert wir würden uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen.

Inwieweit werde ich

Inwieweit werde ich eigentlich belohnt, weil ich als single nicht für überbevölkerung gesorgt habe, nicht in einer grossen stadt lebe und einen grossen grünen garten habe?
Wohl eher das gegenteil wird der fall werden. Die städte sollen sich wappnen. Das bedeutet Ausgaben. Und dazu braucht man mehr steuern. Usw usw.egal wer was sagt, es geht immer um mehr geld.

Ich kühle bei bedarf mit Grundwasser...

Das Gejammer kann ich schon nicht mehr hören geschweige lesen...

Uns geht es doch Gut und den Urlaub endlich mal im eigenen Land "bei über 30 Grad" verbringen ist doch wesentlich umweltfreundlicher und einfach super...

@ 14:38 von Ente gut - Alles gut

Das Problem ist, dass Afrika, Südamerika, Südasien verhungert und verdurstet. Dass Klimawandel zu Völkerwanderungen, Konflikten, Kriegen führt. Und wir nördliche Industrienationen brocken die Suppe ein, die die südlichen Länder auslöffeln müssen.

In (Teilen von) Südamerika verhungern die Menschen, wegen Sozialismus nicht wegen Klimawandel.

In Afrika und Südasien gibt's heute so wenig Armut wie nie zuvor, und das Bevölkerungswachstum is rasant. Sowas wäre mit verbreiteten Hungernöten unmöglich.
Es sind gerade die agrar und medizinischen Technologien der nördlichen Industrienationen, die dies ermöglichen.
War ihre Kritik vielleicht so gemeint?

Zudem pflanzt man in der Städten der dritten Welt viel zu wenig Bäume an. Das trägt auch sehr zur Hitze bei. Sind die nördlichen Industrienationen daran auch schuld?

Meditairannes Flaire

"mehr Grünanlagen, begrünte Dächer, autofreie Zonen und weiß bemalte Oberflächen"

Meditairannes Flaire ist schon ein Anfang.
Aber was bringen autofreie Zonen, wenn der schwarze Asphalt immer noch jedes bisschen Licht in Wärme umwandelt?

@Superschlau

"Inwieweit werde ich eigentlich belohnt, weil ich als single nicht für überbevölkerung gesorgt habe, nicht in einer grossen stadt lebe und einen grossen grünen garten habe?"

Sie werden durch viel angenehmere Luft belohnt.

Hoffentlich macht Frau von

Hoffentlich macht Frau von der Leyen jetzt endlich was Konkretes, was dem Klima hilft.
Versprochen hat sies, allein der Glaube fehlt mir ein wenig.
In 10 Jahren werden wir wohl so oder so von Millionen Klimaflüchtlingen aus Afrika usw überschwemmt werden.
Aber vielleicht können wir doch noch ein wenig gegenhalten, wenn man sich anstrengen wollen würde.

@ Ente gut - alles gut um 14:38

Sie schrieben:
"Das Problem ist, dass Afrika, Südamerika, Südasien verhungert und verdurstet. Dass Klimawandel zu Völkerwanderungen, Konflikten, Kriegen führt. Und wir nördliche Industrienationen brocken die Suppe ein, die die südlichen Länder auslöffeln müssen.

Nein, man muss nicht in deutschen Städten Maßnahmen ergreifen. Sondern in afrikanischen. Mit unserem Geld - Verursacherprinzip."
Soll das ein Witz sein?! Afrika liegt nunmal am Äquator, dort war es immer heiß und das wird auch so bleiben! Wer sich hat einreden lassen, wir Europäer seien für die Sahara verantwortlich, der hat die Greta'sche Hysterie voll und ganz absorbiert.
Vielmehr sollten sich die Afrikaner endlich darauf verständigen, nur so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie ihr natürlicher Lebensraum ernähren kann!

14:50 von Superschlau

«Inwieweit werde ich eigentlich belohnt, weil ich als single nicht für überbevölkerung gesorgt habe, nicht in einer grossen stadt lebe und einen grossen grünen garten habe?»

Sie werden insofern "belohnt", als dass Sie in einer vergleichsweise "angenehmen" Umgebung leben können, in der die Problematik "überhitzte Großstadt" erst gar nicht auftritt. Sie von möglichen Auswirkungen gar nicht betroffen sind.

Es hat weltweit "moderne" Industriestaaten, in denen die Hitze-Problematik in Ballungsräumen seit Jahrzehnten "normale Alltagserscheinung" ist (Süden der USA + CHN, Singapur, Süd-Korea, Japan, Süd-Europa, …).

Nicht alle Städte sind gleichermaßen betroffen. Die, die direkt am Meer liegen (Hamburg, Tokyo, …) weniger. Die im Binnenland (Köln, Las Vegas, …) mehr. Von z.B. Neu-Delhi gar nicht zu reden.

Man muss sich schon Gedanken machen, wie man dem auch in DEU begegnen kann. Das kostet sebstverständlich Geld. Aber gar nichts zu tun, ist mittel- und langfristig noch viel teurer …

Die vermummte Person

auf dem Titelbild , in Handschuhen, schwarzem Gewand ist kein gutes Beispiel fuer ein entsprechendes Hitzemanagement. Auch die Vitamin D Synthese braucht Sonnenlicht.

Wer bei grosser Sonneneinstrahlung nur in klimatisierten Raeumen lebt und das ueber lange Zeit, kann sich Osteoporose zuziehen.

Kopfschutz ist wichtig und Haut nicht mit Sonnenbrand ueberziehen. Ansonsten ist das Sonnenlicht wichtig fuer den Organismus.

Ich musste beim Lesen des

Ich musste beim Lesen des Beitrags gerade dran denken, als die Kanzlerin Merkel ihren ersten Zitteranfall hatte und Frau Baerbock dies als Folge des Klimasommers attestierte.

Es sterben also Menschen, wenn es so heiß wird. Das ist nichts neues, sage ich als Expertin.

Es sterben täglich Menschen im Straßenverkehr, durch einatmen der Giftstoffe, durch Nikotin, Alkohol usw.

Was in diesem Beitrag für eine Angst/Hysterie betrieben wird, darüber kann ich nur noch lachen, wenn es nicht so ernst wäre.

Ich denke, wird müssen uns mit der zunehmenden Hysterie der Medien wappnen.

Das Klima hat sich in Deutschland tatsächlich gewandelt!

Aber das hat nichts mit dem Wetter zu tun!

Autos raus

Unsere Städte sind autofreundlich konzipiert, das rächt sich jetzt. Gute Beispiele, wie es besser geht können wir in Amsterdam, Kopenhagen oder auch Houten verfolgen.

Mehr Grünanlagen und Baumpflanzungen, begrünte Hauswände und Dächer, kostenlosen Nahverkehr, breite Fahrradwege und immer Vorfahrt für die Fahrradfahrer. Dass das geht ist z.B. in Houten zu sehen.

Ist das nicht ein wenig zu viel Panikmache?

Aktuell haben wir 16°C (Mitte Juli um 16:00 Uhr, zur heißesten Zeit des Jahres und des Tages), mit einheitlich weiß bewölktem Himmel, in der Nacht sind die Temperaturen einstellig bis runter auf 4°C, und was den Regen angeht, haben wir die Hälfte des langjährigen Mittels dieses Jahr schon bekommen. Am Wochenende hat es noch kräftig geregnet, ohne Unwetter oder Gewitter. Warm war es nur Ende Juni 10 Tage lang.

Von einem einzelnen heißen, trockenen Sommer 2018 (so trocken war der eigentlich genau betrachtet auch gar nicht überall) kann und sollte man nicht auf die nächsten 100 Jahre schließen, und schon gar nicht flächendeckend.

@ 15:39 von Spirit of 1492

Wer hat denn hier geschrieben das die Industrienationen der Nordhalbkugel für die Sahara verantwortlich wären?
Es geht darum das wir hier auf der Nordhalbkugel einen deutlich höheren Treibhausausstoß verursachen und dieser den anthropogenen Klimawandel antreibt. Unter dem menschengemachten Klimawandel leiden bisher am meisten die Bewohner der Südhalbkugel, aber mit sowas beschäftigen sich Menschen Ihres Klientels nicht. Ihr hetzt lieber gegen den "afrikanischen Ausbreitungstyp", statt euch mal bei Wikipedia über das demografisch-ökonomische Paradoxon zu informieren.

@14:38 von Ente gut - Alles gut

Und wir nördliche Industrienationen brocken die Suppe ein, die die südlichen Länder auslöffeln müssen.
Nein, man muss nicht in deutschen Städten Maßnahmen ergreifen. Sondern in afrikanischen. Mit unserem Geld - Verursacherprinzip.

Ich denke nicht, daß man den "nördlichen Industrienationen" vorwerfen kann, die "südlichen Länder" zur Überbevölkerung animiert zu haben, die jedoch für Not und Elend dort maßgeblich verantwortlich ist. Gäbe es dort nur so viel Menschen, wie Ressourcen zur Verfügung stehen, gäbe es dort auch keinen Hunger. Und auch die Einnahmen für Rohstoffe könnten dort viel Leid lindern, wenn sie denn gerecht verteilt würden, und nicht nur in die Taschen einiger weniger örtlicher Politiker, Stammesfürsten und Kriegsherren fließen würden.

Frankfurt

Frankfurt plant gerade die Frischluftschneise im Nord-Westen zu verbauen, mit der Begründung, dass die Innenstadt davon eh nichts hätte.
Bin gespannt was Frankfurt dann in zwanzig Jahren plant, um genügend Kühlung in den Sommermonaten zu erhalten.

Gruß Hador

Schaden verhindern, statt zu bekämpfen!

Eine von 1000 Nachrichten, die klar machen: Klimaschutz muss her! CO2-Senkung muss her!

Für diese Schäden ist auch die derzeitige Bundesregierung mitverantwortlich! Es ist inakzeptabel, dass nicht endlich massiv umgesteuert wird!

Experten: Städte müssen sich gegen Hitze wappnen

jeden Tag ne andere Horrormeldung
warum müssen wir
was tut man in anderen Gegenden der Welt
wo Temperaturen die wir als extrem empfinden
dort als ganz normal gelten

15:51 von morgentau19

«Es sterben also Menschen, wenn es so heiß wird.
Das ist nichts neues, sage ich als Expertin.»

Wenn es alle 10, 15, 20 Jahre so heiß in Europa ist, wie im Sommer 2018 + im Juni 2019. Dann macht man sich alle 10, 15, 20 Jahre Gedanken über evtl. dadurch bedingte häufigere Todesfälle (vermehrt bei älteren Menschen, die Hitze weniger gut vertragen).

Ist es jedes Jahr so heiß, dann …
Um diesen kausalen Zusammenhang zu erkennen.
Muss niemand Experte / Expertin für gar nix sein …

«Was in diesem Beitrag für eine Angst/Hysterie betrieben wird, darüber kann ich nur noch lachen, wenn es nicht so ernst wäre.»

Was hat es mit "Hysterie" zu tun?
Wenn beschrieben wird, dass Temperaturen in den Städten steigen?
An vielen Orten so stark steigen, dass Lufttemperaturen immer häufiger in die Nähe der menschlichen Körpertemperatur von ± 36 ℃ geraten.

Nicht gut, nicht gesund. Für niemanden.
Auch dafür ist … Expertentum völlig entbehrlich …

@SydB

Leider stimmt dies nicht, eine kleine Recherche wird Ihnen schnell zeigen, dass in den 70ern nur eine Handvoll Wissenschaftler an eine kommende Eiszeit glaubten.

Grund für diese Vermutung waren die sehr kalten Winter von 1977 bis 1979. Ein wissenschaftlichen Konsens über diese Eiszeit Prognose gab es nicht.

Beim Klimawandel ist dieser Konsens jedoch schon lang gegebenen.

@ 15:51 von morgentau19

Danke für diesen sachlichen Beitrag!

RE: morgentau19 um 15:51

***Was in diesem Beitrag für eine Angst/Hysterie betrieben wird, darüber kann ich nur noch lachen, wenn es nicht so ernst wäre.***

Es geht hier nicht um Angst und Hysterie, sondern um jene Maßnahmen, die heute getroffen werden müssen, um in Zunkunft noch lebenswerte Innenstädte zu haben. Da die Durchschnittstemperaturen immer weiter steigen werden, werden auch die Wetterphänomene häufiger auftreten. Letztes Jahr hatten wir einen Hitzesomme, und der war nur der Vorgeschmack auf das, was uns in der Zukunft noch blüht.
Heute muss die Stadtplanung der Zukunft erfolgen. Durch genügen Frischluftzufuhr und Begrünung, kann die Hitze deutlich gemildert werden.
Warum also sollen wir damit warten, wenn wir schon heute davon profitieren können !

Gruß Hador

15:50 von IBELIN

«Wer bei grosser Sonneneinstrahlung nur in klimatisierten Raeumen lebt und das ueber lange Zeit, kann sich Osteoporose zuziehen.

Kopfschutz ist wichtig und Haut nicht mit Sonnenbrand ueberziehen. Ansonsten ist das Sonnenlicht wichtig fuer den Organismus.»

Sonnenlicht hat es (auch) bei - 30 ℃ recht häufig.
Und bei + 35 ℃ ++ … Sonnenlicht ist ungleich (übermäßiger) Hitze.

Man kann sich zu einem Lagerfeuer in einem solchen Abstand aufhalten, dass es "angenehm-wohlig" wärmt. Oder seine Flossen in die Flammen halten, bis man Brandblasen bekommt.

Dann ist das Feuer gar nicht mehr so angenehm für den Organismus. Das "in richtiger Dosierung" diesen aber auch vor dem Erfrieren bewahren kann …

RE: IBELIN um 15:50

***Auch die Vitamin D Synthese braucht Sonnenlicht.***

So mancher Hautarzt empfiehlt Vitamin D-Präparate, um Hautschäden durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Die Sonne schädigt die Haut auch ohne Sonnenbrand !

Gruß Hador

@ SydB Ach ja, in den 70ern...

Sie meine damals, als man kaum Satelliten im All hatte für Wetterbeobachtungen. Oder meine Sie damals, als man wegen lückenhafter Modelle noch keine Simulationen anstellen konnte. Oder meinen Sie damals, als man 10.000e Jahre alte Eischichten noch nicht analysieren konnte, weil die Labortechnik noch nicht so fortgeschritten war? Oder meinen Sie damals, als man in der Schule noch mit dem Rechenschieber gerechnet hat?

RE: Carlos12 um 14:43

Kliniken die heutzutage gebaut werden besitzen eine Klimaanlage. Ältere Bauten dagegen können nur bedingt nachgerüstet werden. Dann dürfen die Patienten schwitzen.

Gruß Hador

Das sind mal alles sehr konstruktive

Vorschläge! Respekt! Und es schafft Jobs im Sektor Gartenwirtschaft. Ferner man sich mal über Sinn und Nutzen von Glaspalästen Gedanken machen. Und Autos deren Tankinhalt aus 60% Abwärme besteht sollten per se bei Schadhitzeereignissen (wer freut sich schon auf nächste Woche? ) aus den Städten bleiben. Früher oder später kommen wir eh nicht um Kraftstoffkontingente herum weil Steuern und Abgaben auf Sprit derzeit schon einem CO2-Preis von 200 Euro pro Tonne entsprechen und es niemanden juckt wenn da nochmal 35 Euro draufkommen. Also Fahrverbote zum "daran gewöhnen"!

RE: morgentau19 um 15:51

Sie sollten aber schon wissen, dass die Durchschnittstemperaturen seit 1881 bis 2019 um
2 Grad C gestiegen sind !
Das hat natürlich mit dem Klima zu tun, und nicht mit dem Wetter !

Falls es sie interessiert, können sie ja beim Deutschen Wetterdienst vorbeischauen unter:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html

Gruß Hador

Lemmings ?

Ich kenne den Bildungsstand der hier schreibenden grün-Garten-bewohnenden, Sommerurlaub-in-D-liebenden, Osteoporose-gefährdeten oder Familienpolitik-für-Afrika-betreibenden Teilnehmer nicht ....!

Aber das deren (Noch- ?) Vordenker und -sprecher als Professor nicht in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Basis die vorliegenden Untersuchungsergebnisse aus aller Welt bewerten zu können, macht mich immer noch fassungslos !

Aber gut: vielleicht muss man das auch nicht können, für eine Doktorarbeit zur Kirchensteuer !

Ach so - noch eine Frage an den „Realisten“: Womit kühlen Sie, wenn mangels Niederschlag nichts mehr aus der Saugleitung kommt ?

@riewekooche

Wo leben Sie denn? bei uns hier in Mittelfranken war es um 16 Uhr 27 Grad warm. Also 11 Grad wärmer.

Wer heute handelt, steht morgen besser da !

Und allein sich auf die Städte zu konzentrieren reicht bei weitem nicht !
Um die Folgen, die durch die Klimaveränderungen entstehen, auch finanziell tragen zu können, haben Die Grünen mit ihrer Forderung nach einem "Klimafonds" die Zeichen der Zeit erkannt !

Gruß Hador

14:50, Superschlau/Weiß-mehr-als Sie etc. usw.

>>egal wer was sagt, es geht immer um mehr geld.<<

Um ein Gemeinwesen funktionsfähig zu erhalten, muss man Geld in die Hand nehmen.

Das war immer so, und das wird immer so sein

Wenn man superschlau ist, dann weiß man so etwas.

heisseStädte hausgemacht

Heisse Städte gab es auch früher schon. Damals fuhren dann in den Metropolen Sprengwagen, die für eine Verdunstungskühle sorgte. Dafür ist heute kein Geld und kein Wasser mehr da. Abhilfe kann da nur Luft von ausserhalb schaffen. Deshalb der Aufruf:
Es muss verhindert werden, dass das Süsswasser so schnell wie möglich in die Meere geleitet wird. Dort kommt schon genügend von den abschmelzenden Poolkappen an. Aber ausserhalb der Städte wird weiter massiv das Oberflächenwasser abgesenkt und kann nicht mehr durch Verdunstungskühle helfen.

14:48, SydB

>>Mit Sicherheit wird es in ein paar Jahren wieder einmal ganz anders heißen.

Wie war das noch in den 1970 igern, damals wurde propagiert wir würden uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen.<<

Ich weiß, daß Sie keinen Widerspruch vertragen können, aber Ihre Behauptung ist komplett falsch.

Es gab mal einen Spiegel-Titel, auf dem eine tiefgefrorene deutsche Stadt, Köln, wenn ich mich recht erinnere, abgebildet war. Die Story im Heft hielt dann allerdings nicht, was der reißerische Aufmacher versprach. Wie so oft beim Spiegel.

Ansonsten ist der menschengemachte Treibhauseffekt schon seit den Veröffentlichungen von Svante Arrhenius bekannt. Das war 1895.

Die Klimawandelleugnerszene gibt es erst seit George Bush Jr, also seit den 80ern. Da wurde von der US-Administration viel Geld in die Hand genommen, um Zweifel an der wissenschaftlichen Erkenntnis zu sähen. Vorher wurde das Thema nicht ideologisch diskutiert.

16:30 von Scathbeth

"Leider stimmt dies nicht, eine kleine Recherche wird Ihnen schnell zeigen, dass in den 70ern nur eine Handvoll Wissenschaftler an eine kommende Eiszeit glaubten.

Grund für diese Vermutung waren die sehr kalten Winter von 1977 bis 1979."

Leider voll daneben. Es wurde schon ANFANG UND MITTE der 70iger von einer kommenden Eiszeit berichtet. Ergo lagen damals die "strengen" Winter 77 bis 79 noch in der Zukunft.

Keine Frage des Geldes

„"Die gute Nachricht ist, dass Hitzewellen vorhersagbar und vermeidbar sind. Die Maßnahmen, die Behörden ergreifen können, um Leben zu retten und Leid zu ersparen, sind einfach und bezahlbar"“

Ganz abgesehen davon, dass Überleben können immer „bezahlbar“ sein muss (und zwar für jeden).

15:23, Konsenssoße

>>In (Teilen von) Südamerika verhungern die Menschen, wegen Sozialismus nicht wegen Klimawandel.<<

Nö. Nicht wegen Sozialismus, sondern wegen Korruption.

>>In Afrika und Südasien gibt's heute so wenig Armut wie nie zuvor, und das Bevölkerungswachstum is rasant. Sowas wäre mit verbreiteten Hungernöten unmöglich.<<

Je ärmer eine Gesellschaft ist, desto höher ist die Geburtenrate, wie man gerade an dem sehr vielfältigen Kontinent Afrika erkennen kann. In den Ländern, in denen der Wohlstand wächst, fällt sie rasant.

>>Es sind gerade die agrar und medizinischen Technologien der nördlichen Industrienationen, die dies ermöglichen.<<

Es wäre ja auch noch schlimmer, wenn wir die Länder, auf deren Ausbeutung der "westliche" Wohlstand begründet wurde, von unseren technologischen und wissenschaftlichen Errungenschaften ausschließen würden.

16:21 von Sisyphos3

«warum müssen wir
was tut man in anderen Gegenden der Welt
wo Temperaturen die wir als extrem empfinden
dort als ganz normal gelten …»

Weil es in den Städten in DEU wärmer wird.
Sollte man in DEU überlegen, "ob man das abmildern kann".

Wenn es in Tokyo generell wärmer würde.
Müssten sich die Japaner überlegen, ob sie "da was tun könnten".
Haben sie auch. Nicht wegen zunehmender Hitze. Die hat es dort nicht.
Aber immer mehr Starkregen in den Sommern.
Haben sie über viele Jahre hinweg für ca. 25 Mrd. Euro "gigantische" unterirdische Entwässerungssysteme + Regen-Rückhalte-Becken gebaut. Damit das aus den Bergen zurück laufende Regenwasser nicht in die Stadt läuft, sondern ins Meer geleitet werden kann.

"So was ähnliches" wie potentielle Frischluft-Schneisen in betroffenen Städten in DEU. Weniger in Hamburg. Eher in Köln (oder in Stuttgart ?)

«Jeden Tag ne andere Horrormeldung»

Ein Aspekt der Beschreibung des Ist-Zustands.
Weltweit mehr Wetter-Extreme bringen wenig Positives …

16:30 von Scathbeth

Gerade recherchiert. Die Winter 1977, 78 und 79 waren ausgesprochen mild.

@16:45 von Q.Bert

Ihre Polemik ist fehl am Platze.

@morgentau19

"Was in diesem Beitrag für eine Angst/Hysterie betrieben wird, darüber kann ich nur noch lachen, wenn es nicht so ernst wäre."

Sie als Expertin können mir doch sicherlich eine Stelle im Beitrag zeigen, der "Angst/Hysterie betreibt"?
Ich habe ihn mir gerade extra ein zweites Mal durchgelesen und finde nur ziemlich viel Sachlichkeit, im Gegensatz zu Ihrem Kommentar, der von Polemik strotzt.

Ich sehe einen Artikel, der auf (todbringende) Probleme aufmerksam macht und Wege aufzeigt, wie man dieser Probleme Herr werden könnte.
Was ist daran hysterisch?

Hysterisch finde ich eher, wie Sie als selbsternannte Expertin die Medien angreifen!

16:14, riewekooche

>>Ich denke nicht, daß man den "nördlichen Industrienationen" vorwerfen kann, die "südlichen Länder" zur Überbevölkerung animiert zu haben, die jedoch für Not und Elend dort maßgeblich verantwortlich ist. Gäbe es dort nur so viel Menschen, wie Ressourcen zur Verfügung stehen, gäbe es dort auch keinen Hunger.<<

Als die europäischen Länder noch nicht so entwickelt waren wie heute, da war die Geburtenrate hier auf afrikanischem Niveau, sogar noch höher. Meine Großmutter war das zwölfte von zwölf Kindern, im Köln des Jahres 1900. Was damals alles andere als ungewöhnlich war.

>> Und auch die Einnahmen für Rohstoffe könnten dort viel Leid lindern, wenn sie denn gerecht verteilt würden, und nicht nur in die Taschen einiger weniger örtlicher Politiker, Stammesfürsten und Kriegsherren fließen würden.<<

Die Rohstoffe werden den Menschen dort für relativ wenig Geld abgekauft. Die gesamte Wertschöpfungskette, also die Verarbeitung, spielt sich in den Industrieländern ab.

14:38 von Ente gut - Alles gut

Täglich sterben Menschen, das gehört zum Leben und an irgendetwas muss man im Alter sterben. Das Problem ist doch nicht, dass hier bei uns Menschen nicht die 100 Jahre erreichen. Die Lebenserwartung ist in Deutschland hoch wie nie.
##
Zum Verständnis, es geht um den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung hier in Deutschland. Sie scheinen den Artikel nicht zu verstehen!
Auszug aus dem TS-Artikel: Städte müssen sich nach Ansicht des Roten Kreuzes besser darauf vorbereiten, ihre Bewohner vor gesundheitsgefährdender Hitze zu schützen. "Hitzewellen gehören zu den für die Menschheit tödlichsten Naturgefahren, und die von ihnen ausgehende Gefahr wird mit dem Fortschritt der Klimakrise nur noch ernster und verbreiteter werden", sagte der Präsident der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IFRC), Francesco Rocca, in einem Bericht........

Wünsche Ihnen Geundheit und ein langes Leben, holen Sie sich keinen Hitzeschlag!

14:50 von Superschlau

Die städte sollen sich wappnen. Das bedeutet Ausgaben. Und dazu braucht man mehr steuern. Usw usw.egal wer was sagt, es geht immer um mehr geld.
##
E geht um die Gesundheits-Schutz der Bevölkerung. Ja und das kostet auch Steuergeld.
Keine Angst, Sie müssen nicht alles alleine bezahlen.

Dank

an Q.bert.
Knappe aber präzise Antwort. Sehr schön.

16:53 von spax-plywood

«Das sind mal alles sehr konstruktive Vorschläge! Respekt! Und es schafft Jobs im Sektor Gartenwirtschaft.»

Ja. Sinnvolle Vorschläge sind das.
Keine Neu-Erfindung des Rades. Muss aber auch nicht.
In Asien baut man nicht erst seit gestern so. Vor allem in Singapur.
Wo Bebauung außerhalb der Stadt auch gar nicht möglich ist.

«Ferner man sich mal über Sinn und Nutzen von Glaspalästen Gedanken machen.»

"Moderne Glaspaläste" sind keine rundum-verspiegelten Türme mehr.
Die das auftreffende Sonnenlicht "unkotrolliert" in die Stadt zurückwerfen.
Und die Nachbarschaft in gleißendem Licht erblinden lassen.

Sie können mit entspechender Fassadentechnik sogar "kleine Kraftwerke" sein, die ihren eigenen Energiebedarf zu weiten Teilen aus der Sonnenstrahlung decken.

U.U. gar eine sehr taugliche Lösung, um Temperatur- und Energie-Probleme in (großen) Städten zu lösen. Auch da gibt es so einige geeignete Vorbilder.

Man muss aber entscheiden.
Ob man eine solche Bauweise in DEU haben will …

Gegenmaßnahmen

Es sind vor allem sofortige Maßnahmen notwendig : Pflanzen von Laubbäumen und -sträuchern (keine Friedhofshecken und Koniferen, die vor allem der " ökologischen " Holzwirtschaft nützen).
Auch der "Sprengwagen" von früher würde vielleicht helfen.
WKAs sollten mit größter Vorsicht für die direkte Umwelt gebaut werden und nicht nur nach den Interessen der Investoren und ihrer Lemminge.
So führte der Bau von 20 Windmühlen in South Galway zu einer Zerstörung des Hochmoores (CO2 Freisetzung) und schlimmsten Überschwemmungen der Unterlieger.
Aber das geht ja gegen die Interessen der "Klima"investoren wie zB Rentzhog!

Deutschland muß grün werden

Statt Steingärten muß wieder das Grün in die Städte zurück geholt werden. An Straßen können Bäume gepflanzt, und Flachdächer mit Rasen begrünt werden, sogar die Wartehäuschen für Bus und Bahn können (wie in Holland schon geschehen) mit eingebunden sein. Je mehr Grün desto besser. Weg mit häßlichen Betonplätzen, und her mit der bewährten Allee.

Aufforstung wäre effektivster Klimaschutz

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich. Sie besagt auch, dass das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarats bei der Erderwärmung noch erreichbar sei.

Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin "Science". Dort zeigen die Forscher auf, wo auf der Welt neue Bäume wachsen könnten und wie viel Kohlenstoff sie speichern würden.

@16:18 von Hador Goldscheitel

//Frankfurt plant gerade die Frischluftschneise im Nord-Westen zu verbauen, mit der Begründung, dass die Innenstadt davon eh nichts hätte.
Bin gespannt was Frankfurt dann in zwanzig Jahren plant, um genügend Kühlung in den Sommermonaten zu erhalten.//

Nicht nur in Frankfurt

"Auch die als Kalt- und Frischluftschneisen wichtigen grünen Landschaftsachsen und "Grünen Ringe" in Hamburg werden zunehmend durch Querbebauung verriegelt."

berichtet der NABU

Hier in Hamburg sind die GRÜNEN betongrau.

14:48 von SydB

Mit Sicherheit wird es in ein paar Jahren wieder einmal ganz anders heißen.
Wie war das noch in den 1970 igern, damals wurde propagiert wir würden uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen.
##
Mit Sicherheit? Sind Sie ein Fachmann?
Und zu den 70er Jahren. Da war wurden die Wissenschaftler noch belächelt als sie damals schon den durch Menschen mit verursachten Klimawandel referierten. Da waren die Werte, die darauf hinwiesen, zwar auch schon am steigen, doch längst nicht so hoch und so schnell am steigen wie heute.

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