Ihre Meinung zu: EU-Außenminister beschließen Sanktionen gegen Türkei

15. Juli 2019 - 21:38 Uhr

Gedroht hatte die EU der Türkei wegen deren Erdgas-Bohrungen bereits - nun haben die EU-Außenminister Sanktionen beschlossen. Bei den Themen Flüchtlinge und Atomkonflikt mit dem Iran gab es keine Beschlüsse. Von Astrid Corall.

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Kommentare

Der Anführer der türkischen Zyprer...

Mustafa Akinci, hat der Regierung der griechischen Zyprer auf der zweigeteilten Insel eine Zusammenarbeit vorgeschlagen, teilte das türkische Außenministerium am 13. Juli mit.

Der Vorschlag ist demnach den Vereinten Nationen präsentiert worden.

Russland-Sanktionen

Die EU-Außenminister haben auch über Sanktionen gegen russische Firmen und Oligarchen beraten, die in der Ostukraine und der Krim aktiv sind. Leider wird das im Artikel aber nicht erwähnt. Wobei ich anerkennen muss, dass Journalisten nicht immer alles in einen Artikel packen können.

Vorschlag zur Flüchtlingsverteilung

Es wird keine gemeinsame Haltung der 28 Staaten geben.
Nach 4 Jahren des Versuchens sollten man das in Deutschland endlich einsehen.

Darf die EU das?

Das wird Herrn Erdogan aber gar nicht gefallen. Hatte er nicht schon früher gedroht, Millionen von Flüchtlingen und Migranten in die EU zu schicken, wenn die EU nicht gefügig bleiben sollte? Da wird es sicher seitens EU schnell einen Rückzieher geben, sobald das anfängt. Die EU ist doch von jeher ein Wirtschaftsgigant mit der politischen und militärischen Macht eines Zwerges mit Schwindsucht.

Wieviel?
Wofür?
Was geschieht damit - wer kontrolliert?
Werden damit Militärsysteme aus Rußland bezahlt?
Oder Aktionen im Nachbarland Syrien?
Oder irgendwelche Politiker oder deren Firmen?
Wie lange schon? Wie lange noch?
Wer hat das beschlossen?
Woher kommt dieses Geld?

Ein Bericht sollte auch diese Informationen erhalten.

Der Iran verstößt bewusst gegen das Abkommen

Ein weiteres Dauerproblem beschäftigte die Außenminister ebenfalls: der Iran und das internationale Atomabkommen. Sie äußerten deutliche Kritik, weil Teheran unter anderem die Anreicherung von Uran erhöht hat und damit gegen das Abkommen verstößt. Gleichzeitig forderten einige aber auch, im Dialog zu bleiben.

Warum sollten sich die Europäer noch an das Abkommen halten, wenn die USA und jetzt offensichtlich auch der Iran sich daraus verabschiedet haben? Jedem sollte doch klar sein, wozu der Iran das angereicherte Uran benötigt. Jedenfalls nicht zu einem zivilen Zweck. Es gibt keine zivile Anwendung für hoch angereichertes Uran.

Es ist zynisch, dem Iran

Es ist zynisch, dem Iran Vorwürfe zu machen. Alle wissen doch, wo der eigentlich an der Situation Schuldige sitzt. Und die Europäer speisen die Iraner seit über einem Jahr mit leeren Versprechungen ab. Grossbritannien treibt es sogar weiter und hilft aktiv den usa.
Wer zu spät kommt, bestraft die Geschichte und wer gar nicht kommt...

Klare Haltung nötig

Die EU sollte sich im USA-Iran Konflikt angesichts der wirtschaftlichen Not im Iran in klarer Weise gegen die USA positionieren, die das Iran-Abkommen als erste gebrochen haben und die den Iran bedrohen. Ohne eine klare Haltung ist nicht nur der Iran von der Zerstörung bedroht, sondern langfristig auch die EU. Von den kommenden Flüchtlingen aus dem Iran will ich gar nicht sprechen.

Es ist wohl ein Problem der Türkei

"" Der deutsche Europastaatsminister Michael Roth erklärte aber heute: "Die Provokation der Türkei sind für uns alle inakzeptabel und wir stehen hier auf der Seite Zyperns."
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Die Bohrungen dürfen nicht in den Hoheitsgewässern von Zypern durch die Türkei gemacht werden . Damit verstösst die Türkei gegen dem geltenden Völker Recht.

Fataler Fehler der EU

Die TR schützt die Rechte der türkischen zyprioten. Die eu zeigt mal wieder das Ihnen der andere Teil, gar nicht kümmert!
Der Außenminister Cavusoglu hat alles gesagt was zu sagen ist, Sanktionen bringen nichts.
Jtzt wird die Türkei weiter Schiffe schicken.
Das zeigt auch mal wieder das die Insel für immer geteilt werden bleibt. Denn die Rechte der türkischen Zypritoen kümmert in der EU niemanden.
Die eigentliche Frage für mich ist aber was französische und italienische Schiffe dort zu suchen haben ?!?

22:51 von collie4711

auch wenn hierzulande der Eindruck entsteht Europa denkt wie wir
scheint das bei einigen Themen wohl ein Trugschluss zu sein

Österreichs Außenminister hat recht

Fixe Kontingente entfachen eine irrsinnige Strahlkraft bis in den Süden Afrikas. Denn die steigern die Wahrscheinlichkeit einer Aufnahme für alle, die es bis in die EU schaffen.

Afrikas Machthaber müssen sich dann nicht der Überbevölkerung stellen. Solange man die nach Europa exportieren kann und mit deren Devisen belohnt wird.

So werden mehr kommen und mehr auf dem Weg sterben. Leute wie Maas, die helfen wollen, werden so das Gegenteil erreichen.

Wir brauchen einen neuen Ansatz. Viel mehr Engagement der EU in den Herkunftsländer, anstatt Anreizen für Auswanderer, wie eine fixe Quote.

Keine Zerstörung der örtlichen Landwirtschaft durch geförderte Agrarexporte aus der EU, enge Kooperation mit den Regierungen um denen mehr Richtung zu Demokratie, Anti-Korruption, Ausbildung, Geburtenkontrolle - da müsste die EU endlich viel aktiver werden.

Dass Erdo auf Stärke reagiert, zeigten ihr NATO-Verbündeter USA. Wirtschaftssantionen und Soldaten in Syrien bremsten Erdo rasch. EU nachziehen!

2016 lässt grüßen.

Vergesst nicht, dass er die S400 in Kooperation mit den Russen jetzt gar produzieren will...
Damals schon in Syrien:
Flüchtlinge NEIN, Daesh rein (ÜBER WESSEN und ich frage es immer wieder... Da gibt es viele viele Bilder, WESSEN Grenze sind fast alle europ. Daesh Kämpfer damals eingereist, unbehelligt?)
Jetzt zeigt er der Nato den Stinkefinger und tanzt Europa auf der Nase herum. Es geht nicht um Gas, es geht um Zeichen, ein Austesten, wie weit man gehen kann, wie lange Europa die Füße still hält. Es muss SCHLUSS sein mit dem Kuschelkurs gegenüber Kriegstreibern und Fluchthändlern!
Schluss mit dem islamistischen Regieme, welches andere Länder (Nordsyrien, Nordirak) TRT-Wirksam in Action-News angreift... Sanktionen müssen her, bis der Reis (Diktator) fällt. Das türk. Volk hat es in der Mehrheit begriffen und möchte das auch.

warum haben die aussenminister nicht auch

über das Problem mit den Migranten geredet? Das ist doch wirklich das wichtigste Problem Europas

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