Ihre Meinung zu: Zypern-Gasstreit: EU beschließt Sanktionen gegen Türkei

15. Juli 2019 - 19:08 Uhr

Die Türkei bohrt vor Zypern nach Erdgas - die EU will sich das nicht länger bieten lassen. Sie hat Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt. Auch Wirtschaft und Verbraucher könnten die Folgen zu spüren bekommen.

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Kommentare

Ein längst überfälliger

Ein längst überfälliger Schritt. Nicht nur wegen den Gasbohrungen.
Die Türkei scheint langsam Größenwahnsinnig zu werden, bedenkt man die Provokationen der letzten Jahre.

Unser täglich Gas

Sanktionen.
Gegen Russland, gegen die Türkei, wer noch...
Europa ist wie Amerika.
Man will alle bestrafen, hat aber keinen Überblick über die Auswirkungen.
Solche Mittel stärken die Freundschaft zwischen Erdogan und Putin enorm.
Wenn Erdogan die nächsten tausend Migranten marschieren läßt hat Europa die A-Karte.

"Trittbrettfahrer" würde ich sagen,

So sehen "Trittbrettfahrer" aus die jetzt mit dem Finger auf Russland zeigen.
Na wenigstens kann sich jetzt Ankara mit Moskau auf "Augenhöhe" begegnen.

Erst

das Raketenabwehrsystem der Russen und damit Ärger mit USA und NATO und dann auch noch Stress mit der EU? Erdogan hat echt Nerven. Wie das wohl bei den Streitgesprächen mit den Vertretern abläuft? Oder die Telefonate mit Merkel und Co.?

Sanktionen

Interessant, Sanktionen wegen Bohrungen? Nicht aber gegen üble Menschenrechtverletzungen im eigen Land gegen Kurden und Andersdenkende.
Nicht hat gegen Übergriffe und Besetzung des Nachbarlandes.
Nicht gegen Unterstützung von Islamisten vom Typus IS..
Verstehe wer will. Aber gut es gibt Sanktionen, die Frage warum hat die Türkei EU Hilfen bekommen? Gelder die niemals bei den Flüchtlingen ankommen sind aber in den Tasche des Familienklans versickern..

das ist doch schon komische Politik von der EU! Als die Türken 900t Flüchtlinge in Richtung D laufen ließen, stürzte beinahe die Regierung hier, AFD auf 20% und mit solchen fragwürdigen Maßnahmen gegen die Türkei werden die Türken nicht lange überlegen und restlichen 5 Millionen! rüber schicken. Dann kann man sich vorstellen, wer einen größeren Schaden davon trägt!

Danke

Vielen lieben Dank EU. So rücken wir Türken immer enger zusammen. Ich als gnadenloser Oppositioneller stehe nun fest hinter Herrn Erdogan. Das ist viel wichtiger als irgend eine sanktion. Die EU und das griechische zypriotische Regime ist unter keinen Umständen vertrauenswürdig. Keine der Versprechungen zugunsten der türkischen Zyprioten wurde eingehalten. Ich wünsche dem Präsidenten viel Geduld und durchschlagskradt. Das Volk wird wieder hinter ihm stehen

Was für eine Überraschung?

Die Türkei flirtet mit Russland und schon gibt es Sanktionen. Dieses Muster ist doch hinlänglich bekannt. Es gibt keine Frage über territoriale Grenzen oder historischem Anrecht. Es geht nur um wirtschaftliche Interessen und sonst nichts. Sanktionen scheinen der billigere Weg zu sein die eigenen Vorstellungen gewinnbringend durchzusetzen. Das ist der Preis von angeblicher Globalisierung - wirtschaftliche Erpressung statt militärischer Konfrontation.
Im Grunde ist alles gleich geblieben - nur verpasst man dem "Raubzug" eine moralische Legitimation.

Nun haben wir eine (Un)heimliche Verbindung zwischen

In einer entscheidenden Sache gibt es zwischen der Türkei und Russland einen Konsens, dieser Konsens stellt auch eine Verbindung zwischen den Sanktionen beider Länder her.
Baut man die Sanktionen gegen die Türkei aus, muss man das auch mit den Sanktionen gegen Russland tun.
Eine Allianz wohl mehr Nachteile als Vorteile bringt!

Verhältnis EU-Türkei

Nachdem der fast allmächtige Herr Erdogan seine erste Schlappe bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul einstecken musste, schein er auf Krawall gebürstet. Erst legt er sich mit der Nato an und kauft Waffen in Russland und jetzt diese illegalen Erdagasbohrungen. Oder will er damit nur ablenken, dass in der Erdogan-Türkei noch immer unliebsame Kritiker, Opositionelle und Journalisten verfolgt und weggesperrt werden? Aus EU-Kreisen war schon lange Nichts mehr dazu zu hören. dafür wird aber weiter reichlich Annäherungsgeld wegen der offiziell noch immer nicht beendeten Gespräche über eine EU-Mitgliedschaft gezahlt.

Ohhh......

Da wird aber Erdogan zittern ,das ich nicht lache ha ha ha. Die Türken haben genau so viele rechte nach Gas zu bohren wie die Griechen.

19:20 von efteris

Türkei darf am Mittelmeer Flüchtlinge fangen aber nicht bohren
.
was hat das Gestatten von illegaler Einreise mit dem Gasbohren
auf dem Gebiet eines anderen souveränen Staates zu tun ?

Die Sanktionen sind gerechtfertigt

@ Soldat in schwarz:

Gegen Russland, gegen die Türkei, wer noch... Europa ist wie Amerika.
Man will alle bestrafen, hat aber keinen Überblick über die Auswirkungen.

Nicht von Russland oder Türkei kirre machen lassen. Die Sanktionen sind gerechtfertigt und für die Betroffenen gut nachvollziehbar. Und den Überblick haben wir definitiv noch.

Wo eigentlich...

...bohrt die Türkei?
Vor Nordzypern oder vor Südzypern?
Ist nicht uninteressant in dieser Gemengenlage.

Finanzielle Unterstützung streichen

Es gibt keinen Grund, weshalb die Türkei aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert werden sollte. Die Mittel sollten gestrichen werden - auf Dauer. Ebenso deutsche Entwicklungshilfe für China.

Alles was Politikern noch einfällt

sind Sanktionen, Sanktionen, Sanktionen. Aber nur bei Bestimmten.
Irgendwo habe ich gestern gelesen, dass der türkische Außenminister vor einiger Zeit schon Gespräche angeboten hat. Gespräche darüber, gemeinsam diesen “Schatz“ zu heben.
Nachdem es nun Sanktionen gegen die Türkei gibt, vermute ich, dass die EU an Gesprächen kein Interesse hat. Will die EU sich den “Schatz“ alleine unter den Nagel reißen?

@efteris um 19:20 - Flüchtlinge erneut als Faustpfand?

Den größeren Schaden wird die Türkei tragen. Denn ein Transitland für „5 Millionen!“ zu sein wird nicht einfach, zumal unter ihnen wohl 1/3 Kurden und darunter sicherlich ehemalige kurdische Peschmerga und PKK-Kämpfer sind. Als ob die Türken sie durch's Land einfach so reisen lassen würden. Zum Anderen wird der Türkei gerade so viel Geld abgedreht, wie für die Großbauprojekte benötigt wurde und wird - die womöglich fast einzige noch übrig gebliebene Säule der Erdoğan-Macht. Außerdem bohrt die Türkei gegenwärtig in Gewässern, die international als zypriotisch anerkannt sind - das bestätigt auch der IStGH.

Wie man darauf kommt, mit diesem Thema die Flüchtlingsfrage zu vermischen und mit den Geflüchteten wie mit einem Messer vor dem Gesicht der EU wie ein Gossenjunge zu fuchteln, erschließt sich mir nicht. Wenn den Türken außer dieser Erpressung mit Menschen keine konstruktive, faktenbasierte Lösungsfindung gelingt, diskreditieren sie sich selbst als Heuchler, und nicht die EU.

Ist das ein Witz?

Menschenrechtsverletzungen absolut kein Problem aber Bohrungen nach Gas ist nicht erlaubt?
Es hätte schon längst Sanktionen gegen Erdogan' s Regierungen geben müssen.
Dass man bis zu den Bohrungen gewartet und nur zugeschaut hat, ist unverständlich.

@ 19:19 von Soldat in schwarz

"Solche Mittel stärken die Freundschaft zwischen Erdogan und Putin enorm."
.
Das ist doch schön!
Falls Sie die letzten Jahre nicht mitbekommen haben: Erdogan war noch nie ein Freund von Nazi-Deutschland mit seinen ganzen PKK-Unterstützern und linksradikalen Journalisten!
Da ist ihm Putin näher im Geiste. Jeder Topf findet seinen Deckel.
Hoffentlich ist jetzt auch dieses leidige Thema EU-Beitritt endlich vom Tisch und die EU-Gelder werden gestrichen.
Dann kann Erdogan ja seine Ditib-Imame nach Russland schicken, Putin wird begeistert sein.

@ 19:45 von Werweiß

ca 20 SM Nordwestlich von Paphos
Also eindeutig nicht Türkisches Hoheitsgebiet oder Türkische Wirtschaftszone.

leider geil (19:43)

"Die Sanktionen sind gerechtfertigt und für die Betroffenen gut nachvollziehbar. Und den Überblick haben wir definitiv noch."

Bestimmt, das haben wir ja kürzlich am Beispiel der Grace 1 gesehen.

Klarer Verstoß gegen internationales Recht

Die Türkei bohrt in Hoheitsgewässern von Zypern und verstößt damit gegen internationales Recht. Die Sanktionen sind daher rechtlich genauso gerechtfertigt wie die Sanktionen in Folge der Krim-Annexion.

Machthaber rücken zusammen

@ Soldat in schwarz:

Solche Mittel stärken die Freundschaft zwischen Erdogan und Putin enorm."

Dass sich Despoten zeitweilig verbrüdern, passiert ständig und ist sicher nicht unsere Schuld.

@polyglott

Nein das ist nicht richtig. Die Türkei hat Monate lang gebeten, auch die türkischen Zyprioten einzubeziehen. Diese wurden einfach Mal ignoriert. Jetzt wo die Türkei einfach Mal im Auftrag Nordzyperns bohrt, soll heuschlerisch sein? Nein nein das ist konsequent. Sie denken wirklich die Türken lassen sich durch so etwas zurück halten? Da sieht man, dass sie sie nicht kennen. Ich sage Ihnen was passieren wird. Es wird bald Gas gefunden werden. Dann werden die Geier die Griechen komplett ignorieren und versuchen sich mit den Türken zu arrangieren. Oder glauben sie wirklich da geht es um Fairness, Ehre oder Recht?

Das war überfällig!

Die EU hat viel zu lange gewartet, wohl wegen eines Flüchtlingsdeals, der die EU erpressbar gemacht hat.
Es war höchste Zeit, Herrn Erdogan die Grenzen aufzuzeigen! Dabei geht es nicht nur um Gasbohrungen. Hier in der östlichen Ägäis verletzen türkische Kampfflugzeuge fast wöchentlich den griechischen Luftraum, ganz gezielte Provokationen. Die griechische und zypriotische Grenze ist auch die Grenze Europas und der EU. Das muss man auch Erdogan deutlich machen. Die Sanktionen der EU sind endlich ein klares Signal.

Der Wirtschaft

in der Türkei geht es ohne das billige Islamischer Staat Öl das man jahrelang kaufen konnte leider nicht mehr so gut. Jedoch kein Grund bei einem anderen Staat nach Erdgas zu bohren.

Wenn Erdogan und Putin so gute Freunde sind wird Putin sicher gerne eine Erdgasleitung in die Türkei verlegen lassen. Deutschland hat das auch hinbekommen.

längst überfällig

"Unter anderem sollen EU-Gelder für die Türkei gekürzt ... werden"
Ich lache mich schlapp, dachte ich doch, dass dies aufgrund des vielfältigen Fehlverhaltens der Türkei schon längst geschehen ist.

Die Sanktionen müssen viel härter ausfallen, spätestens als die Türkei die russischen Abwehrraketen gekauft hat.

@leider geil

mag alles gerechtfertigt sein, nutzt aber nichts. Einfach Tatsachen schaffen ist immer noch sehr bewährt bei denen, die sich das leisten können.

@Margareta K um 19:53 - Ja, genau so ist es.

Genau das will die EU. Denn dieser „Schatz“ befindet sich zu 100% auf dem Territorium des EU-Landes Republik Zypern, da herrscht überhaupt kein Klärungsbedarf. Die Gesprächsangebote der Türkei gleichen einem Gesprächsangebot Ihres Nachbarn, der den Zaun eigenhändig auf Ihr Territorium verschoben hat, es unter Gewaltandrohung besetzt hält, und nun über die Besitzzugehörigkeit des Hab und Gut auf diesem Territorium mit Ihnen „verhandeln“ möchte. Ich weiß nicht ob Ihnen auffällt, was für ein Akt der Ehrlosigkeit und Dreistigkeit das ist. Die Gewässer sind darüber hinaus international (das bedeutet durch alle Länder der Welt außer der Türkei) als zypriotisch anerkannt und die Türkei hat dort mit ihren Schiffen oder Präsenz irgendeiner anderen Art nichts verloren.
Das Einzige was mich wundert ist, wie geduldig und diplomatisch die EU jahrelang vorgegangen ist und so lange mit diesem Vorstoß gewartet hat. Die Rechtslage ist nämlich eindeutig und das internationale Recht auf der Seite der EU.

Eskalation voraus

Auf die Retoure-Kutsche bin ich gespannt. Erdogan fällt bestimmt was ein und auf seine unnachahmliche Art wird er das dann wohl auch durchziehen. Diese Chance, sich gegenüber der EU zu profilieren wird er sich kaum entgehen lassen. Den Schaden wird vermutl. vor allem Deutschland haben. Schließlich ist die Türkei ein wichtiger Handelspartner für den Export, mit mehr als 20 Mrd. $ Ausfuhren dahin 2017 zB. Der wichtigste Posten dabei kommt natürlich aus der Autoindustrie.

Wann endlich

Wann begreifen die weichgespülten Politiker bei uns und in der EU endlich das man mit Leuten wie Erdogan, Trump, Orban, Kacynski, Boris Johnson und Ähnlichen nicht mit samtweichen Handschuhen umgehen kann?

Diplomatie ja, aber irgendwann werden Grenzen überschritten und man macht sich auf Dauer nicht nur lächerlich sondern auch erpressbar.

Das wäre ein Beispiel dafür das VDL die falsche Person dafür wäre, sie kennt nur den Weg von Vermögen , Neoliberalismus und Turbokapitalismus. Das macht sie durch wirtschaftliche Interessen erpressbar. Die sind die Ersten die laut rufen. Die Türkei wäre so ein Beispiel für Billiglohnland und Angst vor Gewinnverlusten für Konzerne. Das hat nichts mit „heimische“ Arbeitsplätzen zu tun, die werden in der Industrie durch Auslagerung bei uns immer weniger.

Packt diese Leute beim Geld, davor haben die noch mehr Angst wie wir!

Putin und Erdo trinken sowieso schon zusammen...

Europa ist wie Amerika und wie China. Mit Wanderarbeitern aus dem Osten und Sanktionen gegen Schurkenstaaten. Dabei sollte man mit der Osterweiterung aufhören und Sanktionen beibehalten. Die Osterweiterung hat überhaupt erst die Freundschaft zu Russland zerstört und Erdogan dadurch stark gemacht.

Verteilungskampf par excellence !

Die Europäischen Diebe rufen "haltet den (türkischen) Dieb".

Es geht um Geld, Macht und Einfluss, hüben wie drüben.

Wie viel Rohstoffe "ergaunern" (seit Jahrzehnten) die westlichen Wirtschaften denn gleichzeitig auf dem afrikanischen Kontinent (während sie von "Entwicklungshilfe" schwafeln),...OHNE jede Reue, vor aller Welt Augen...und vernichten dabei Lebensgrundlagen und Natur ?

Wir sehen weltweit die letzten "Zuckungen" eines weichenden Wirtschaftssystems und die absurd-lächerliche Echauffiertheit von Heuchlern und Lügnern,...nicht mehr und nicht weniger.

@19:19 von sosprach

Sie stellen die richtigen Fragen!

Warum keine Sanktionen wegen Menschenrechtverletzungen gegenüber Kurden und Andersdenkenden,
wegen Übergriffen und Besetzung des Nachbarlandes, gegen Unterstützung von Islamisten vom Typus IS ?

Gibt es schon

@ Palma:

Wenn Erdogan und Putin so gute Freunde sind wird Putin sicher gerne eine Erdgasleitung in die Türkei verlegen lassen. Deutschland hat das auch hinbekommen.

Eine Erdgasleitung von Russland in die Türkei gibt es schon.

19:20 von efteris

>>Als die Türken 900t Flüchtlinge in Richtung D laufen ließen, stürzte beinahe die Regierung hier, AFD auf 20% und mit solchen fragwürdigen Maßnahmen gegen die Türkei werden die Türken nicht lange überlegen und restlichen 5 Millionen! rüber schicken. Dann kann man sich vorstellen, wer einen größeren Schaden davon trägt<<

Die TR. wird von der EU gut bezahlt! D. erhält nichts!

Vor einigen Tagen gab es in welt-online einen Artikel mit dem Titel: "Schon ein Gerücht reicht aus für Angriffe gegen Syrer", der die zunehmende Feindlichkeit der Türken gegen Syrier dokumentierte.

Nebenbei gesagt: Dort steht, dass es 3.7 Mio. Syrier sind, nicht 5 Mio., aber egal.

Die Türkei darf sich nicht alles erlauben (zig Hunderte Verletzungen des Luftraums von Griechenland)
Die Türkei würde sich das nicht gefallen lassen und sofort schießen. (Sie erinnern sich an den Abschuss des russischen Flugzeug) und diese Bohrungen der Türken ist auch nicht in Ordnung.

Insofern sind Sanktionen gerechtfertigt.

Fragwürdige Freundschaft

@ Uffgepasst:

Die Osterweiterung hat überhaupt erst die Freundschaft zu Russland zerstört ...

Freundschaft zu Russland? Lesen Sie mal die staatlich gelenkten russischen Medien, was die über Deutschland schreiben. Freundschaft klingt anders. Die großen deutschen Medien hingegen schreiben relativ neutral über Russland.

Die Osterweiterung war vernünftig und geschah nach dem freien Willen der ehemaligen Ostblockländer.

@polygott

100 Prozent vollkommener Quatsch was sie hier verbreiten. Die TR bohrt im Auftrag Nordzyperns in dessen Gewässer. Die Zonen hat Südzypern in Absprache mit der EU selbst und eigenmächtig aufgeteilt. Die Türken auf Zypern wurden noch nicht Mal gefragt. Jetzt werden wir ja sehen. Soll doch die BRD Kampfschiffe schicken oder irgend ein anderes Land. Die Türken warten

Na, dann freuen wir uns schon einmal

auf höhere Ersatzteilpreise für Autos, denn die großen Zulieferer sitzen in der Türkei. Auch für die Autoindustrie kann es negative Folgen haben, aber die Kosten werden ja auf den Verbraucher umgelegt. Und dies ist nur ein kleiner Teil der Folgen für uns. Sanktionen haben immer Wirkungen nach beiden Seiten, auch wenn man meint, im Recht zu sein. Dieser Überzeugung ist Trump auch.

Frechheit siegt ?

Es begann schon damit, dass die Türkei ein gemäß türkischen Bevölkerungsanteil viel zu großen Anteil von Zypern besetzt hat. Auch die Ansiedlung von Festlandstürken auf Zypern ist Unrecht. Wenn ich as richtig mitbekommen habe, liegt das Erdgasfeld südwestlich von Zypern, also keinesfalls im türkischen Zuständigkeitsbereich. Unglaublich, wie sich Erdogan aufführt.

Kein türkisches Hoheitsgebiet

@ Werweiß:

Wo eigentlich...bohrt die Türkei? Vor Nordzypern oder vor Südzypern? Ist nicht uninteressant in dieser Gemengenlage.

Auch der nördliche Teil von Zypern gehört ja nicht zur Türkei.

Hille SH

Volle Zustimmung danke

Kurzfristiger Schaden!

Die EU Sanktionen könnten schmerzhaft sein, aber die Alternative wäre um Dimensionen schmerzhafter. Es geht nicht nur um Erdgas und Öl. Es geht darum seine Anrecht auf Nutzung der Seewege zu verteidigen. Es geht darum die Türkei im Zentrum, einer sich nach Asien verschiebenden Weltwirtschaft, zu stärken. Laut einer Studie der englischen Standart Chartered Bank wird bis 2030 nur noch Deutschland, unter den 10 grössten Volkswirtschaften, die EU vertreten. Und zwar nur noch auf dem 10. Platz. Danach bezieht die TR Platz 5. So leuchtet ein das die EU sich an Zypern klammert wie ein junges Äffchen an das Muttertier. Zypern wird mit der TR im Zentrum einer neuen Welt und Wirtschaftsordnung stehen. Da sind Sanktionen einer untergehenden EU im doppelten Sinne ein Auslaufmodell.

Die Türkei hat ein Imageproblem

Was soll ich sagen. Nach 40 Jahren reden wir hier immer noch so, als gäbe es die Menschen im Norden Zyperns geben. Ich habe vor Wochen gelesen, dass es Annäherungsversuche des Nordens gab und diese einfach ignoriert wurden. Gleichzeitig stockt die Wiedervereinigung weil der Süden nicht bereit ist zu verhandeln.
Das bei uns aber alles immer so dargestellt wird, als wären die Türken diejenigen die keinen Kompromiss suchen, ist beeindruckend.
Wenn man kurz die Augen schließt und sich in die Lage der Türkei versetzt, wäre ich sogar dazu geneigt, noch radikaler mit Europa und den USA zu brechen. Offensichtlich ist die Beziehung nicht freundschaftlich, sondern nur geschäftlich. Also machen die Türken das, was für sie am besten ist.

Der Kauf des S400 Systems ist dafür beispielhaft. Man verweigert den Türken das Raketensystem was sie wollen und bietet ihnen stattdessen veraltetes und überteueres Material an. Dann schauen die Türken sich nach was neuem um, und plötzlich reagiert man empört

der Schatz ist bei der EU besser aufgehoben

besser die Kohle in einer sozialistischen EU verbraten als der Türkei für Rüstung, Machteinfluss und Krieg zu lassen.
Davon haben wir genug

Am 15. Juli 2019 um 20:24 von leider geil

"Freundschaft zu Russland? Lesen Sie mal die staatlich gelenkten russischen Medien, was die über Deutschland schreiben. Freundschaft klingt anders. Die großen deutschen Medien hingegen schreiben relativ neutral über Russland."

Nun, im Gegensatz zu Ihnen lese ich nicht die staatlich gelenkten russischen Medien, sondern informiere mich aus unseren unabhängigen? Medien, aber ich bin in der Lage zu sehen, dass wir fleißig an der Zerstörung der Freundschaft gearbeitet haben. Und Neutralität in der Berichterstattung finde ich leider in unseren Medien nur gelegentlich.

Verkehrte Welt

Am Rande bemerkt: Menschenrechtsverletzungen der Türkei scheinen der EU offensichtlich komplett egal. Aber wehe es geht um die Heilige Kuh fossile Brennstoffe. Das darf man sich natürlich auf keinen Fall bieten lassen.

@eron

Das ist so! Vorgestern hat der nordzyprische Präsident einen Vorschlag gemacht und um Verhandlungen gebeten. Ich bin mir sicher, dass die Order an Anasthasiadis von der EU kam, nicht zu verhandeln. Öffnen sie doch bitte die Augen. Müssen erst Waffen ins Spiel kommen, damit wieder geredet wird?

Die..

türkische Republik Nordzypern wird meines Wissens nur von der türkischen Republik anerkannt. Dann gehört das Gebiet wo Erdgas vermutet wird der Republik Zypern und der EU und nicht der Türkei. Ich finde die Sanktionen richtig.

Keine gute Sicht auf Deutschland

@ ex_Bayerndödel:

... aber ich bin in der Lage zu sehen, dass wir fleißig an der Zerstörung der Freundschaft gearbeitet haben.

Da haben Sie leider nicht unrecht. Wir müssten eigentlich offener mit Russland umgehen.

Ich denke jedoch, dass die Vorbehalte von der anderen Seite noch viel stärker sind. Putins Partei "Einiges Russland" kooperiert mit der AfD. Alle anderen politischen Ansichten in Deutschland, also auch die der deutschen Regierung, kommen in der offiziellen staatlichen Sicht in Russland nicht gut weg.

leider nicht geil

und eine einseitige Sichtweise auf geschichtliche Ereignisse

Falls es Ihnen, werter "geil", nicht zu viel Mühe bereitet und ihr verfestigtes Weltbild erlauben sollte, suchen Sie sich doch bitte die Rede von Hr. Putin vor dem Bundestag im Jahre 2001 heraus.

Ja, ist eine ganze Weile her.

Türkei ? Na, auf die Retourkutsche bin ich gespannt. Welches Land hauptsächlich davon betroffen sein wird, weiß ich jetzt schon.

Ertrinkende Imperien

schlagen immer um sich und versuchen alles und jeden mit in den Hades zu ziehen.

Unverständliche Kritik

@ Allahkadabra:

Am Rande bemerkt: Menschenrechtsverletzungen der Türkei scheinen der EU offensichtlich komplett egal.

Mir ist unverständlich, wie Sie auf die Einschätzung kommen. Es gibt viele Äußerungen der EU und von europäischen Regierungen, z.B. der Bundesregierung, die sich sehr kritisch mit der Menschenrechtslage in der Türkei auseinandersetzen. Bitte informieren Sie sich.

@JustMe90

"Erdogan hat echt Nerven. Wie das wohl bei den Streitgesprächen mit den Vertretern abläuft? Oder die Telefonate mit Merkel und Co.?"

Als Steinmeier nicht mehr Außenminister war, hat er mal sinngemäß gesagt, dass er richtig erleichtert ist, nicht mehr diplomatisch irgendwelche stundenlangen Lügenorgien über sich ergehen lassen zu müssen. Er hat keinen Namen genannt, aber aus dem Zusammenhang konnte man relativ deutlich entnehmen, dass die türkischen Vertreter gemeint gewesen sein dürften.
Die türkischen Vertreter sind also offenbar nicht wirklich vertrauenswürdig, was Gespräche - und erst recht Streitgespräche - mit ihnen extrem mühselig macht.

Zypriotisches "Regime"

Sie verbreiten Fake News.

In der Republik Zypern existiert kein "Regime" sondern eine demokratische gewählte Regierung.

Fakt ist doch eher, dass die Türkei unter Erdogan de facto keine Demokratie ist, was sie ohnehin nach westl Maßstäben nie war.

Fakt ist ebenfalls, dass die Türkei aufgrund der illegallen Bohrungen gegen das geltente Völkerreht verstößt.

Sie verbreiten auch hinsichtlich der "Versprechungen gegenüber den Zyperntürken" welche angeblich nicht eingehalten wurden, schlichtweg Fake News.

Eher ist das Gegenteil der Fall: Die zypriotische Regierung hat eine Beteiligung der Zyperntürken an den Gewinnen zugesagt, wenn die völkerrechtswidrige Besetzung Nord Zyperns durch die Türkei aufhört.

20:28 von realite

An ihrer aggressiven Aussage erkenne ich ganz klar: Türkei ist auf Krawall gebürstet!

Ob es mit Deutschland, Niederlande oder überhaupt Europa oder USA ist!

Die Türkei will mit aller Gewalt in die EU, ist aber nicht bereit, die Beitrittskriterien zu erfüllen.

Die Türkei hat seinerzeit (70er Jahre meine ich) ein Teil von Zypern illegal "annektiert"! (Um es nett zu sagen)

Leider- und das wundert mich- hat die EU als Staatenbund die Türkei bis heute nicht aufgefordert, den annektierten Teil Zypern zu verlassen!

Jetzt erdreistet sich Türkei - im Prinzip widerrechtlich- Bohrungen durchzuführen.

Die Zeit ist längst reif, der Türkei einen Riegel vorzuschieben und ihnen zeigen, dass sie sich nicht alles erlauben können!

Deshalb sind Wirtschaftssanktionen ein gutes Mittel! (Sieht zurzeit ja nicht gut aus)

Aber spätestens wenn das Volk die Sanktionen zu spüren bekommt, kann und wird sich was ändern!

Dann muss sich der Präsident warm anziehen......

Putins Äußerungen haben zwei Gesichter

@ Nemesis 76:

Falls es Ihnen, werter "geil", nicht zu viel Mühe bereitet und ihr verfestigtes Weltbild erlauben sollte, suchen Sie sich doch bitte die Rede von Hr. Putin vor dem Bundestag im Jahre 2001 heraus. Ja, ist eine ganze Weile her.

Ja, das ist wirklich eine Weile her, ich habe damals noch studiert. Ich habe diese Rede in sehr positiver Erinnerung.
Ich verschließe aber auch nicht meine Augen vor den von Putin gesteuerten Äußerungen, mit denen seine Presse die eigene Bevölkerung gegen Deutschland in Stellung bringen möchte.

Gegen diese Ölbohrung muss was unternommen werden

Zum Einen ist es richtig so, dass gegen die Tuerkei was unternommen werden muss, weil sie verbotenerweise innerhalb von EU-Territorium nach Öl bohrt. Das darf sie nicht.

Aber: die EU uebertritt die UNO-Statuten. Nur die UNO ist zu Sanktionen berechtigt, die EU dagegen nicht. Damit sind die Sanktionen der EU ungueltig. Siehe UN-Statuten Artikel 39 folgende.

Daher wäre es gut, wenn die EU die UNO anrufen wuerde. Denn dieses tuerkische Staatsgebilde im Norden Zyperns ist unrechtmäßig und gehört der Tuerkei nicht. Das tuerkische Militär hat Zypern mitsamt seinen Waffen zu verlassen und dieses unrechtmäßige tuerkische Staatsgebilde ist aufzulösen und diese Grenze innerhalb Zyperns ist zu entfernen. Danach wäre es gut, wenn es zu einer Wiedervereinigung Zyperns käme. Der Norden Zyperns wird dann automatisch griechisches Gebiet und damit EU-Territorium.

Die tuerkischen Zivilisten können gerne bleiben und dann gerne auch Doppelstaatler werden.

Danke Europa!

Man muss der EU danken, dass cih diese gegen die völkerrechtswidrigen Handlungen der Türkei zur Wehr setzt und mit Zypern seine Solidarität bekundet.

Ungeschickt.....

....Der Welthegemon ist brüskiert, weil die Türkei bei den falschen Leuten Waffen kauft.
Und sanktioniert.

Das „Friedensprojekt“ sieht Rohstoffe dem Zugriff seiner Konzerne entzogen.
Und sanktioniert.

Welthegemon und „Friedensprojekt“ beharken sich ebenso...

In allen Fällen beharken sich Nato - Mitglieder.

Undemokratisch aber doch sehr konsequent geführte Staatswesen profitieren und weiten ihren Einfluss aus.

Die Nato ist so im A..., wie man es sich nur vorstellen kann.

Erbarmungswürdig.
Und auch ein wenig beängstigend.

@Nemesis 76

"Ertrinkende Imperien schlagen immer um sich und versuchen alles und jeden mit in den Hades zu ziehen."

Ja, den Eindruck habe ich im Hinblick auf Erdogans ständige "freundschaftliche Äußerungen" auch schon eine ganze Weile ...

Nur eine Pipeline?

Von Russland direkt in die Tuerkei gibt es vier Erdgaspipelines, nicht nur eine.

Die AKP steuert die Türkei in einen offenen Konflikt

mit der EU und den USA. Ich glaube nicht, dass dies zum Wohle der türkischen Bevölkerung geschieht. Es wird langsam klar, dass die AKP, auch mit den S-400 Käufen und den massiven Rüstungsanstrengungen, den Westen herausfordern will. Dümmer kann man Außenpolitik nicht gestalten. Ich hoffe, dass der AKP Spuk, durch die Wähler in der Türkei, bald beendet wird, bevor noch Schlimmeres passiert!

Zusätzlich fordere ich England zum Abzug aus Zypern auf!

Zusätzlich fordere ich auch England und die USA eindeutig auf, sich dort zurueckzuziehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern

Die „Souveränen britischen Basen“ Akrotiri und Dekelia sind Exklaven, die völkerrechtlich als Britische Überseegebiete zu Großbritannien gehören. Für das Vereinigte Königreich war die Möglichkeit einer dauerhaften Nutzung der strategisch wichtigen Insel eine Bedingung für die Entlassung Zyperns in die Unabhängigkeit im Jahre 1960. Außerdem unterhalten die Briten auf der höchsten Erhebung der Insel, dem Mount Olympos, eine leistungsfähige Radar-Anlage und nahe der Exklave Dekelia die Ayios Nikolaos Station, die beide der Funküberwachung im Nahen Osten dienen und auch von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) mitgenutzt werden.

Diese englischen Basen und diese Radaranlage muessen vollständig zurueckgebaut, das englische Militär und die Waffen dort vollständig abgezogen werden.

Am 15. Juli 2019 um 20:45 von Nemesis 76

suchen Sie sich doch bitte die Rede von Hr. Putin vor dem Bundestag im Jahre 2001 heraus.

Reden kann jeder,was wirklich zählt ist das Handeln!

Sind keine Sanktionen.

Die Gespräche über die Luftverkehrsabkommen, wirtschaftliche Zusammenarbeit liegt seit langem aus Eis. Weil die griechischen Zyprioten ihr Veto eingelegt haben. Daher ist sind es keine Sanktionen. Die EU hat ihre eigenen Grundsätze schon längst über Bord geschmissen, als es Zypern aufgenommen hat (Und das auf Druck Griechenlands), weil man kein Land aufnehmen darf, welches noch rechtliche Fragen über die Grenzziehung hat. Der ehemalige Erweiterungskommissar Verheugen nannte es einen großen Fehler, die griechischen Zyprioten dafür zu belohnen und sie in die EU aufzunehmen , dass sie 2004 gegen die Wiedervereinigung gestimmt haben. Abgestraft wurden die türkischen Befürworter. Seit dem nehmen die Zyprioten die Beziehung der EU zur Türkei in Geiselhaft. Die Türkei lässt sich davon nicht mehr beeindrucken.

Zu wenig - zu zaghaft

Die Sanktionen sind schon längst überfällig. Erdogan mag so von der Mehrheit der Türken gewollt sein, das sollte uns nicht daran hindern, seine gefährliche nationalistisch-islamistische Politik als feindlich uns gegenüber zu brandmarken. Die Türkei unter der AKP (!) ist weder Freund noch Partner, sondern ein klarer Gegner Europas, der EU und der NATO.

19:36 von realite

Na ja, wenn es so leicht ist, die Opposition hinter sich zu vereinen, dann ist die AKP Taktik ja aufgegangen;-)
Ich dachte die Opposition würde das erbärmliche Spiel Erdogans durchschauen. Dieses hat mit den Drohungen gegen ein italienisches Bohrschiff angefangen und wird jetzt durch verletzten zyprischer Hochheitsgewässer fortgesetzt. Nein, das löst bei mir nur Kopfschütteln aus!

Festlandsockel...

Eine interessante Begründung liefert die Türkei da. Es wird nicht mal argumentiert das dieses Gebiet zu "Nordzypern" gehört, sondern man argumentiert das betroffene Gebiet sei "türkischer Festlandsockel".

Die komplette Insel übrigens auch.

@ Nikos Rivas (20:57): exakt genauso ist es

hi Nikos Rivas

Danke Europa!
Man muss der EU danken, dass cih diese gegen die völkerrechtswidrigen Handlungen der Türkei zur Wehr setzt und mit Zypern seine Solidarität bekundet.

Exakto, weil Zypern zu Griechenland gehört und dieses tuerkische Staatsgebilde im Norden von Zypern unrechtmäßig ist! Die Tuerkei hat hier widerrechtlich fremdes Staatsgebiet annektiert!! Gleiches im Fall Israel betreffend die Palästinensergebiete, gleiches im Fall Russland mit Ostukraine und Krim. Und auch die USA scheinen zu glauben Deutschland und die EU wären deren Kolonie. Aber dem ist nicht so. Das muessen die USA einfach mal kapieren.

Warum?

"...EU-Gelder für die Türkei gekürzt..."

Warum nur gekürzt und nicht eingestellt? Warum bekommt die Türkei überhaupt noch Geld? Es hieß doch vor nicht allzu langer Zeit, dass jegliche Beitrittsverhandlungen eingestellt werden, die Beitrittshilfe etwa nicht? Oder sind hiermit die Gelder für das Flüchtlingsabkommen gemeint? Ein wenig Hintergrund-Info hätte ich mir hier schon gewünscht, so sagt das ja quasi nichts aus, nur dass "irgendwelche" Gelder gekürzt werden. Weder um was für Gelder es sich handelt, noch in welcher Höhe die gezahlt und gekürzt werden wird erläutert. Das ist irgendwie wertlos so, sorry.

"...neue Flugverbindungen ermöglichen und für günstigere Tickets sorgen."

Gut so. Wir brauchen keine billigeren Tickets, wir brauchen teurere Tickets. Oder wie wäre das bitte mit der Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu vereinbaren, wenn wir auf ein 100-Euro-Ticket nun 20 Euro CO2-Steuern zahlen, der Ticketgrundpreis aber dafür um 50 Euro fällt? Ein bisschen mitdenken bitte, Regierung.

19:57 von Orfee

Volle Zustimmung, was sie da geschrieben haben. Ich glaube viele können nicht nachvollziehen, dass die AKP Menschenrechte missachtet und dafür nicht sanktioniert werden. Aber das liegt wohl daran, dass hier das türkische Volk selbst dafür sorgen muss, dass diese Willkür aufhört. Die EU sind nicht die USA, die die Demokratie und Menschenrechte von außen in ein Land tragen wollen, was ich auch richtig finde. Wenn die Türkei es gut findet, dass Menschen ihres Landes einfach in Gefängnisse verschwinden und unbescholtene ihre Arbeit verlieren, bitte, ihr Problem! Im Fall der Bohrungen ist jedoch das Territorium eines EU Staates verletzt worden und das ist ein Angriff gegen ein EU Land und nicht mehr Sache der türkischen Innenpolitik!

20:29 von berg222

“Es begann schon damit, dass die Türkei ein gemäß türkischen Bevölkerungsanteil viel zu großen Anteil von Zypern besetzt hat.“

Nicht richtig. Die Probleme begannen schon eher. Und eigentlich war die Ursache für den Konflikt Griechenland.
Es gab 1960 ein Abkommen Zitat:
“Die griechische und die türkischsprachige Volksgruppe sollten gleichberechtigt sein. In der Verfassung wurden der türkischen Volksgruppe feste Repräsentationsrechte eingeräumt.“
Und weiter Zitat: “Nachdem die zyperngriechische Seite mit einer Verfassungsänderung versucht hatte, das Vetorecht des (zyperngriechischen) Präsidenten und des (zyperntürkischen) Vizepräsidenten aufzuheben,...“

Dann gab es 2004 noch eine Abstimmung zur Wiedervereinigung der Insel zu einem Bundesstaat aus zwei Zonen (Annan-Plan). 65% der Türken stimmten zu, im griechischen Südteil lehnte eine Mehrheit diesen Plan ab.

@nikos rivas

Fakt ist dass Anastasiadis versprochen hat richtig. Çavuşoğlu möchte gerne alles vertraglich festhalten, worauf sich die zyprer nicht einlassen. Die Türkei erkennt den Süden nicht an, ergo ist es ein Regime. Republik Nordzypern ist ebenfalls gewählt nur zur Info. Es sind keine fakenews: es wurde den Türken im Norden 300 mio euro Soforthilfe geboten und weitere Hilfen in Aussicht gestellt, wenn die der Einigung zustimmen. Nichts davon wurde eingehalten. Informieren sie sich besser bitte. Der Süden ist einfach kompromisslos und uneinsichtig. Zur Info auch die Leute die von erdo nichts halten, sind dieser Ansicht. Ich versichere Ihnen, es wird niemals zur Enosis kommen. Höchstens im ihren Träumen. Die Türkei muss weiterhin stark bleiben. Die EU wird bald erkennen, dass sie mit dem Pleiteland GR und Süd zypr. Regime nichts anfangen kann. Die Perspektiven sind in der Türkei. Das hat auch VW mit dem neuen Werk erkannt. Die monitaren Interessen werden sich durchsetzen

@Defender

Wenn es um elementare Interessen der Heimat geht, ja richtig, dann sind sie vereint, ja so einfach ist es

@realite

„Ich als gnadenloser Oppositioneller stehe nun fest hinter Erdogan. Das ist viel wichtiger als irgendeine Sanktion“

Lieber Herr/Frau realite,
machen wir uns nichts vor, das Verhältnis zwischen der Türkei und der EU ist derzeit völlig zerrüttet. Ein Fall für eine Scheidung.

Lassen Sie uns getrennte Wege gehen. Wer weiß, vielleicht ergibt sich im nächsten Jahrhundert wieder eine Chance zur Annäherung.

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