Ihre Meinung zu: Meuthen nicht zum Delegierten für AfD-Bundesparteitag gewählt

15. Juli 2019 - 14:51 Uhr

AfD-Chef Meuthen ist nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios von seinem Kreisverband nicht zum Delegierten für den Bundesparteitag gewählt worden. Grund soll auch seine Kritik am Auftreten Höckes sein. Von Martin Schmidt.

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Kommentare

Meuthen nicht zum Delegierten für AfD-Bundesparteitag gewählt

Meuthen's Tage in der AfD scheinen gezählt zu sein. Wieder einmal wird einer der Herren Professoren abgesägt, und die AfD verliert mit ihm einen bürgerlichen Rechten.
Es scheint mir immer offensichtlicher, dass der Flügel mit seinem völkisch-nationalen Gedankengut, die AfD übernehmen will.

Die bürgerliche Maske scheint zu fallen !!!

Gruß Hador

Die Tage von Prof. Meuthen in der AfD sind gezählt

Schon vor einigen Tagen wurde in facebook Gruppen darüber spekuliert wie lange sich Herr Prof. Meuthen noch in der AfD wird halten können.

Als Europaparlamentarier ist er ja schon ziemlich weit weg von dem, was täglich in der AfD passiert.

Nun wurde er nicht als Delegierter gewählt. Damit ist sein Abstieg in der AfD quasi absehbar.

Aber so kann es einem gehen, wenn man in der AfD zu linkslastig ist. Frau Dr. Petry durfte das auch schon erfahren.

Man erkennt, dass sich die

hartgesottenen Nationalsozialisten in der AFD durchsetzen. Ob die Mehrheit der AFD Wähler mitzieht?

Haja ... und nun?

Zitat: "AfD-Chef Meuthen ist nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios von seinem Ortsverband nicht zum Delegierten für den Bundesparteitag gewählt worden. "

Haja ... und nun?

Hauptsache, er wird später auf dem Bundesparteitag wieder in den Bundesvorstand gewählt.

Kandidaten mit derartigem Sachverstand, Kompetenz, Lebens- und Berufserfahrung gibt es schließlich nur in der AfD.

Um solche Kandidaten bei den anderen Parteien zu finden, braucht man schon eine Lupe.

Demontage hat begonnen

Wenn H. Meuthen nicht einmal mehr in seiner Heimat akzeptiert wird, dann ist wohl alles gelaufen. Der Ritt auf dem Tiger namens rechtsnationaler Flügel endet wie vorhersehbar in einem Fiasko. Schon Papen und Hugenberg hatten geglaubt, einen AH zähmen zu können. Das Ergebnis ist bekannt.

Immer weiter nach Rechts

So ist das bei den Rechten. Es gibt immer einen der noch weiter rechts steht und den Anspruch auf die Führung erhebt. Herr Meuthen kann nun am eigenen Leib erfahren wie es sich anfühlt wenn man als links grün versifft abgestempelt wird. Denn genau das ist er aus der Sicht der Bernd Höcke Fans. Das Spiel mit dem Feuer wird die AfD zur NPD machen und dann wird diese unsägliche Partei hoffentlich in den Niederungen verschwinden aus der sie gekommen ist.

Abserviert!

Anders kann man es wohl nicht ausdrücken.
Den Wählern sollte nun endgültig klar sein: Wer die AfD wählt, wählt Höcke. Und nach ihren gemeinsamen Auftritten in Sachsen und Brandenburg ist ebenso klar: Wer dort Urban und Kalbitz wählt, wählt Höckes Paladine. Der bürgerlich-konservative Parteiflügel hat den Machtkampf innerhalb der AfD längst verloren.

Dann freue ich mich doch

Dann freue ich mich doch schon mal auf die Kommentare der Linksfraktionen.
Der afd zuzuhören, würde ja kraft und das eingeständniss kosten, etwas falsch zu machen. Die haben ja auch einfach nur so 13% bekommen. Völlig ohne Grund.

Die sPd

sollte sich ein Beispiel an der AfD nehmen. Hier werden wenigstens Richtungsstreite ausgetragen.
Außer dem einsamen "Flügel"-Kämpfer Kevin Kühnert ist dort alles eine Soße.

Kommt jetzt Klarheit?

So einheitlich und geschlossen, wie sich die AfD darstellt und eine "Alternative" sein will, ist es dann nun doch nicht mehr.
Nun kommt anscheinend Meuthen unter die Räder - ein weiterer Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels.
Der völkische Flügel mit einem geschlossen faschistischen Weltbild gewinnt anscheinend endgültig die Oberhand.
Es nimmt doch Wunder, dass es Höcke mal zum Geschichtslehrer und Oberstudienrat schaffte. Da fragt man sich (rethorisch), was bei der Entnazifizierung in Westdeutschland schief gegangen ist.
Und die Ostdeutschen lassen sich wieder von den Westdeutschen (AfD-Parteispitze) vorführen.

Mit Höcke als Vorsitzender fällt AFD unter 5%

Besser kann man eine Partei nicht zerlegen

Eine NPD / Identitäre 2 braucht Deutschland nicht

Die Spaltung

Da droht die Spaltung nicht mehr, sie ist längst da.

Was ist aus der Partei von Frauke Petry und Bernd Lucke u.a. seit dem Gründungsparteitag im April 2013 in Berlin geworden?

Es ging Hans-Olaf Henkel und den anderen Beteiligten vorrangig um die Reform von Euro und EU.
... und heute?

... da ist keine Spur mehr von Alternative!
Wann wirft Jörg Meuthen und Alice Weidel das Handtuch?

AfD nicht wählbar

Diese Rechten und deren unterschiedliche Ausprägungen sind gefährlich für unsere Demokratie. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die AFD keinen Meter Raum mehr bekommt. Die Talkshows sollten auch informativer werden.

Jetzt wird schon Herr Meuthen

Jetzt wird schon Herr Meuthen zum "ungeliebten Linken" in der eigenen Partei und als afd-Chef kaltgestellt: Da kann ich nur sagen, "weiter so", damit auch die letzten verstehen, wohin diese Partei sich kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, wann es die ersten deutlichen Bestrebungen gibt, die Parteifarbe blau auszuwechseln und Höcke zum Chef zu machen.

15:15 von Bote_der_Wahrheit

Zitat:"Kandidaten mit derartigem Sachverstand, Kompetenz, Lebens- und Berufserfahrung gibt es schließlich nur in der AfD."

Komisch, dass der AfD-Kreisverband Ortenau und der Ortsverband Meuthens das offensichtlich anders sehen...
In der AfD braucht man bald auch ein Mikroskop, um noch "gemäßigt-bürgerlich-konservative" Mitglieder zu finden.

re sagen

"Die sPd

sollte sich ein Beispiel an der AfD nehmen. Hier werden wenigstens Richtungsstreite ausgetragen."

Ist ja toll. Hier findet ein Richtungsstreit mit dem Nationalsozialistischen "Flügel" statt.

Sowas hat die SPD natürlich nicht zu bieten. Mangels eines stalinistischen Flügels.

Also, das mit "Beispiel nehmen" geht darum nicht.

Je radikaler das Mitglied, desto leichter zu motivieren

Es gilt seit jeher, dass radikale Menschen leichter zu motivieren sind.

Die ursprüngliche AFD war mal eine neoliberale Professorenpartei. Dann bezeichneten die Medien sie als rechte Partei. Und viele Menschen aus dem weitgehend rechten Lager von klassisch konservativ über national bis rechtsradikal hörten, dass ihnen eine neue politische Heimat erwächst, also strömten sie zunehmend in die AFD.

Die heutige AFD umfasst ein breites Spektrum an Meinungen, die irgendwo rechts der Mitte sind, aber die radikalen Kräfte werden stärker.
Irgendwann wird die AFD wirklich die rechtsextreme Partei sein, die zu sein man ihr schon lange vorwirft.

15:26 von sagen

Zitat:"Die sPd sollte sich ein Beispiel an der AfD nehmen. Hier werden wenigstens Richtungsstreite ausgetragen."

Ein Richtungsstreit zwischen Rechts, ganz Rechts und rechts von mir ist nur noch der Abgrund scheint mir nicht gerade vorbildhaft zu sein.

Das Prinzip ist zwar richtig, sich über den

inhaltlichen Diskurs mit der AfD auseinander setzen zu sollen um diese Partei und ihre Ideologie zu bekämpfen, aber es wird nicht gelingen. Es findet seit langer Zeit eine Unterwanderung der "gemäßigten" AfD´ler statt, jeder kann es sehen, keiner will es wahr haben, weder die gemäßigten AfD´ler, noch die Politiker der etablierten Parteien noch die Medien. Wann endlich begreifen auch die etablierten Parteien, deren Politiker und insbesondere die Medien, dass dieser Partei, besonders aber solche Extremen wie diesem "Flügel" maximal so viel Raum und Erwähnung zuzugestehen ist wie Anteil im Parlament = 11 % (2019) und nicht in jeder Nachrichtensendung, Talk Show oder Magazin die Themen indirekt bestimmen lassen oder auf jede Nase die Parolen von sich gibt die Kamera drauf halten.

Am 15. Juli 2019 um 15:15 von Bote_der_Wahrheit

<< Kandidaten mit derartigem Sachverstand, Kompetenz, Lebens- und Berufserfahrung [.....] >>

Sein eigener Ortsverband, der ihn besser kenne dürfte als Sie, scheint das anders zu sehen.

Wenn ich an alle möglichen

Wenn ich an alle möglichen und unmöglichen Rochaden der SPD denke, dann sind wir doch schon einiges an Wechseln im Politikbetrieb gewohnt, oder nicht?

Das eine Wahl nicht auf den einen, sondern auf den anderen fällt, fallen könnte und fallen wird, ist doch politische Lebendigkeit, wie man einst in der SPD sagte.
Auch die demokratische Form der Wähler, Entscheidungen zu treffen, ist nicht zu kritisieren.

Ich mag Herrn Meuthen und hätte seien besonnene Art und ausgleichende, freundliche Weise gern gewählt gesehen.
Aber eines muss klar bleiben:
Nur weil jemand anderes gewählt wird, ist das kein Untergang und auch keine Spaltung.
Wie Meuthen richtig sagt:
Der Flügel ist ein Teil der AfD. Warum also sollte daraus niemand gewählt werden?
Schließlich ist er ein ebenbürtiger Teil einer Partei, so wie die WerteUnion einer der CDU und der Seeheimer Kreis einer der SPD ist.
Auch ein Palmer der Grünen ist ein Teil der Grünen....und?

Hier bauscht man im negativen Sinne Themen auf.

@ 15:15 Bot..

Wirklich süß, wie Sie mit Ihrer üblichen "Sachverstand"-Filterblase darüber hinwegreden wollen, was passiert ist: Jörg Meuthen, (noch) Co-Chef der AfD, darf am Parteitag im November zwar teilnehmen, wählen darf er den neuen Bundesvorstand selbst dann aber nicht.
Um solche einerseits selbstzerstörenden Prozesse und andererseits deutliche Entwicklung in Richtung völkisch-nationale rechtsextreme Partei bei anderen Parteien zu finden, braucht man allerdings schon eine Lupe.

@ 15:20 von Peter Meffert

Schon Papen und Hugenberg hatten geglaubt, einen AH zähmen zu können. Das Ergebnis ist bekannt.

Das Ergebnis ist bekannt, hat aber hiermit nichts zu tun. Da liegen Sie mit ihren Parallelen komplett daneben. Papen und Hugenberg waren viel weiter rechts als Björn Höcke es heute ist.

Zur Erinnerung: die politische Mitte bleibt nicht immer an der gleichen Stelle. Und in Deutschland ist sie massiv nach links gerutscht. Meuthen ist ein sehr guter und gemäßigter Politiker der traditionellen demokratischen Mitte.

RE: Bote_der_Wahrheit um 15:15

***Kandidaten mit derartigem Sachverstand, Kompetenz, Lebens- und Berufserfahrung gibt es schließlich nur in der AfD.
Um solche Kandidaten bei den anderen Parteien zu finden, braucht man schon eine Lupe.***

Aha, daher hat wohl Herr Höcke bisher noch nicht kanidiert, da ihm als Geschichtslehrer der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen scheint !

Erstaunlicherweise haben die Damen und Herren von der AfD an Themen nicht viel zu bieten, außer Migration. Dafür scheinen sie in Sachen Selbstzerfleischung ganz groß zu sein, wie man in NRW und SH sehen konnte.

Gruß Hador

15:24 von Superschlau

Warum sollte man einer Partei zuhören, die Ihre Vorsitzenden einen nach dem anderen absägt? Tun Sie ja auch nicht bei anderen Parteien. Außerdem ist hier im Unterschied zu anderen Parteien ein klarer Rechtskurs zu sehen: Lucke wurde von Petry abgesägt, Petry wieder von Gauland und Meuthen und jetzt ist Meuthen dran...Bürgerlich-konservativ hat in der AfD schon lange keine Heimat mehr.

Am 15. Juli 2019 um 15:24 von Superschlau

<< Der afd zuzuhören, würde ja kraft und das eingeständniss kosten, etwas falsch zu machen. >>

Ihre Aussage erscheint mir unlogisch. Wieso sollte das Zuhören mit dem Eingeständnis verbunden sein, etwas falsch gemacht zu haben?

Ich gebe aber zu, dass es Kraft (und Nerven) kostet, der afD zuzuhören.

Ohne den schon 10 Jahre

Ohne den schon 10 Jahre andauernen Linksruck gäbe es die AfD nicht. Wenn soll man denn noch wählen, wenn SPD, Grüne und CDU nur noch für Sozialismus und Verteilungskämfe stehen. Es wir Zeit, daß Rot/Grün sich um Linken Rand entfernt und sich mal wieder in die Mitte der Gesellschaft begibt. Ansonsten muß man ja AfD wählen, nur um sich gegen den Sozialismus zu wehren. SPD und Grüne müssen endlich wieder auf Distanz zur Linkspartei und deren Gesinnungspolitk gehen. Ansonsten bleiben ja nicht mehr viele Parteien übrig für Anti-Links-Wähler.

Europa darf nicht zur DDR 2.0 werden.

@ 15:26 sagen

Einen Richtungsstreit über die Frage, welches braun der afd besser steht, können die Rechtsextremen gerne unter sich austragen; mit demokratischem Richtungsstreit, wie es ihn selbstverständlich und wahrnehmbar in der Union, bei den Sozialdemokraten, bei den Grünen, in der Linken und ab und an sogar bei der FDP gibt, hat das alles nichts zu tun.

15:41 von Konsenssoße

Zitat:"Papen und Hugenberg waren viel weiter rechts als Björn Höcke es heute ist."

Da tun Sie dem armen H.Höcke aber Unrecht.

Zitat:"Meuthen ist ein sehr guter und gemäßigter Politiker der traditionellen demokratischen Mitte."

Und wird deshalb von seinem eigenen Ortsverband nicht mehr gewählt. Präziser kann man den Rechtsruck der AfD nicht beschreiben.

Am 15. Juli 2019 um 15:41 von Konsenssoße

<< Meuthen ist ein sehr guter und gemäßigter Politiker der traditionellen demokratischen Mitte.>>

Ich bezweifele, dass die CDU ihn haben will.

Die CDU/CSU wird's freuen

Wenn sich die AfD so weit wie möglich rechtsaußen positioniert, verliert sie die Stimmenanteile als bürgerliche Protestpartei, die bisher Teil ihrer erfolgreichen nebulösen Ausrichtung waren. Randparteien des politischen Spektrums können letztlich nur weitere Stimmen mobilisieren, indem sie die Gesellschaft selbst radikalisieren, was natürlich Populisten wie Höcke bevorteiligt. Wie sich das auf den politischen Diskurs auswirkt, hat man an der Bergleuteinszenierung mit gedungenen Animateuren vor eigenen Kameras unter sinnlos aufwieglerischen Parolen gesehen.

Wie oft werden wie viele Deutsche noch auf diese Maschen hereinfallen? Der "gerechte Volkszorn" als Maßgabe zur gefälligen Mißachtung der verfassungsrechtlichen Garantien ist ja schon wieder quasi hoffähig geworden.

@ 15:39 yolo

Wenn das für Sie ein normaler demokratischer Vorgang ist, während selbst gemäßigten afd-Sympathisanten deutlich wird, dass mit der Nicht-Wahl Meuthens zum Delegierten sich die afd spaltet und in Richtung völkisch-national mit all seinen bekannten Erscheinungsformen und Konsequenzen driftet, dann sagt das schon eine Menge.
Mir soll's recht sein, wenn durch solche Vorkommnisse, wo auf den Putz gehauen wird, die Grundfarbe endlich durchkommt, so dass das blau abblättert.

Wenn die ganz rechten die afd

Wenn die ganz rechten die afd kapern, entsteht halt zwischen afd (rechts)und cdu ( mitte links) eine neue partei. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Was sollen die allein gelassenen alt cdu wähler denn sonst auch wählen?

@ 15:42 Hador Goldscheitel

Leider muss ich Sie korrigieren: Auch beim Thema Migration hat die afd bisher außer Hetze und Falschinformationen nicht viel zu bieten; sie versucht lediglich auf dieser Flamme ein Süppchen zu kochen, das manch einem, der sich durch manipulierte Ängste stärker steuern lässt als durch die eigene Wahrnehmung und differenzierte Fakten, schmecken soll. Jetzt spucken sie sich gegenseitig in die Suppe; das schmeckt auch verängstigten Mitbürger*innen dann nicht mehr...

15:46 von b_m

Zitat:"Wenn soll man denn noch wählen, wenn SPD, Grüne und CDU nur noch für Sozialismus und Verteilungskämfe stehen. "

Ihre Definition von Sozialismus würde ich gerne hören. Im Übrigen steht zumindest der "Flügel" der AfD auch für einen "Sozialismus", den anderen halt.

@ 15:53 von falsa demonstratio

Ich bezweifele, dass die CDU ihn haben will.

Da haben Sie gewiss recht.
Ich bezweifle auch, dass Jörg Meuthen in eine linke Partei eintreten würde.

Das Ende,

was Besseres kann der CDU nicht passierern, die Höcke AfD wird im Osten vielleicht noch ein bischen gewinnen, im Westen wird es Niederlagen hageln, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Gemäßigt Rechte werden wieder zur CDU gehen und die AfD wird zur Bundestagswahl wieder verschwinden. Wer will mit mir eine Wette abschließen?

Die AfD beginnt ihre Metamorphose zur rechtsnationalen Partei

und verliert damit ihre gemäßigten Kräfte. Das kommt dabei raus, wenn man sich nicht klar gegen die rechtsnationalen Kräfte abgrenzt. Adieu Wählbarkeit;-)

Ausgesiebt

Sehr gut!

Somit zerfleischt sich die afd selbst.

Natürliche Selektion nennt sich das:)

Wenn Herr Meuthen Mumm und

Wenn Herr Meuthen Mumm und politischen Anstand hat, dann tritt er noch heute zurück.

Wenn man noch gestern Meuthen...

...im Gespräch mit Marietta Slomka (?) verfolgt hat, konnte sein übervorsichtiges Taktieren beobachten, sobald es um Höcke und dessen Ambitionen für die Vorsitzriege ging.
Er hatte regelrecht Schiss, was Verkehrtes zu sagen, was ihm letzten Endes nicht viel nutzt, wie man heute sieht. Nicht dass Meuthen mir in irgendeiner Form Leid täte.

Und natürlich finden das die “üblichen Bekannten“ hier im Forum völlig in Ordnung, Hauptsache, hier (gemeint ist Deutschland) wird demnächst “mal so richtig aufgeräumt“...
Zum Erbrechen, diese ganze rechte Truppe, die auch noch von Steuergeldern am Leben gehalten wird.

Bleibt alles anders …

An alle, die sich vorzeitig freuen sollten, dass die "A"fD durch solches Aussortieren der vermeintlich Gemäßigteren und des offensichtlichen Rechtsrucks nun weniger Stimmen bekommt: Die besorgten Bürger wissen genau, wen sie da wählen, und sie wählen genau deshalb braun.

Es ist eine Frage auf

Es ist eine Frage auf absehbare Zeit, bis die afd genauso verboten wird wie die NPD.

Von daher machen die Nazis alles richtig.
Sie bleiben sich selbst treu und sind und bleiben damit gesellschaftsunfähig.

RE: andererseits um 15:59

***Leider muss ich Sie korrigieren: Auch beim Thema Migration hat die afd bisher außer Hetze und Falschinformationen nicht viel zu bieten...***

Stimmt, mein Kommentar war nicht eindeutig an dieser Stelle.
Letztlich beackern die Damen und Herren der AfD das Thema der Migration mit Hetze und Falschinformationen. Eine Lösung zu diesem Thema haben sie auch nicht parat, außer sie laut Meuthen, auf dem Mittelmeer nicht mehr durch private Seenotretter nach Italien in Sicherheit zu bringen.

Beste Grüße und meinen Dank für ihren Hinweis
Hador

Höcke ist wohl der Vertreter der neuen AfD,

dessen muss sich jeder Wähler klar werden. Es beginnt nach Nationalsozialismus zu stinken. Dass diese Aussenseiter mit ihren schrägen Ideen nochmal eine Partei kapern könnten, hätte ich wirklich nicht gedacht. Nicht alles, was in den Wahlprogrammen der Partei stand, war von Grund auf schlecht, aber jetzt werden wir wohl andere Gedanken in dem Programm finden. Die Alternative wird wohl keine Alternative mehr bleiben, sie wird zum No Go!

Die AfD schafft sich ab

Wenn die liberalen Kräfte in der AfD weiter rausgemobbt werden, wie nach Lucke, Henkel, Petry jetzt Meuthen, Weidel etc. bleibt nur noch der rechtsnationale Flügel übrig, den entweder keiner mehr wählt oder der vom Verfassungsschutz verboten wird. Von den Piraten spricht heute auch Keiner mehr.

unter die Räder

Wie bei dern RRG Partein auch ist der Sachverstand, das Fachwissen und die Realität auf dem Rückzug.

Die AfD wird gebraucht!

Ich bin der Partei schon dankbar dafür, bei der letzten Bundestagswahl eine schwarz-grüne Koalition (Merkels erklärtes Ziel) verhindert zu haben. Die Bündnisgrünen sind mir aufgrund ihrer unverhohlenen (und durch zahlreiche Jugendproteste noch angestachelten) radikalen Forderungen nach Energiewende, Agrarwende, Verkehrswende, etc. wesentlich unheimlicher als die AfD - welche allerdings außer krachlederner Rhetorik bislang wenig vorzuweisen hat.
Gerne will ich der Partei aber die Möglichkeit zugestehen, sich programmatisch und personell in Zukunft breiter aufzustellen. Ob dabei Meuthen oder eher Höcke den Ton angibt, wird sich noch zeigen müssen (wahrscheinlich schon beim Parteitag im Herbst). Im schlimmsten Fall wird die AfD den Weg von REP, DVU und NPD gehen, was aber nicht heißt, dass ihre Sympathisanten und Wähler (wie ich) einfach wieder verschwinden! Oder dass es grundsätzlich falsch war, eine Partei rechts der (liberalisierten) "Merkel-Union" etablieren zu wollen.
Mal abwarten...

Die AfD verzichtet jetzt also

Die AfD verzichtet jetzt also schon auf die bürgerliche Fassade und gibt sich offen völkisch-national.

Damit kann sich kein Wähler mehr der Illusion hingeben eine normale demokratische Partei zu unterstützen.
Der Verfassungsschutz wird auch bald seine Einstufung der sogenannten Alternative anpassen.

Wer gestern Meuthen...

...im “Bericht aus Berlin“ verfolgte, konnte sein übervorsichtiges Taktieren beobachten, sobald es um Höcke und dessen Ambitionen für die Vorsitzriege ging.
Er hatte regelrecht Schiss, was Verkehrtes zu sagen, was ihm letzten Endes nicht viel nutzt, wie man heute sieht. Nicht dass Meuthen mir in irgendeiner Form Leid täte.

Und natürlich finden das die “üblichen Bekannten“ hier im Forum völlig in Ordnung, Hauptsache, hier (gemeint ist Deutschland) wird demnächst “mal so richtig aufgeräumt“...
Zum Erbrechen, diese ganze rechte Truppe, die auch noch von Steuergeldern am Leben gehalten wird.

15:37 von Carlos12

Es stimmt was sie schreiben, aber über Bündnis 90 die Grünen hatte man, zu Anfang, in der Presse viel über Linksradikalität und nicht koalitionsfähig lesen können. Bei den Grünen ist es aber nicht dazu gekommen, dass linksradikale Kräfte die Partei gekapert hatten. Ich frage mich, wieso sich die AfD nun so zerlegen konnte?

16:03, Konsenssoße

>>@ 15:53 von falsa demonstratio
"Ich bezweifele, dass die CDU ihn haben will."

Da haben Sie gewiss recht.
Ich bezweifle auch, dass Jörg Meuthen in eine linke Partei eintreten würde.<<

Wer die CDU als linke Partei bezeichnet, sagt damit wenig über die CDU und viel über sich selbst aus.

@Störschall

Zitat: "
Am 15. Juli 2019 um 16:07 von StöRschall
Ausgesiebt

Sehr gut!

Somit zerfleischt sich die afd selbst.

Natürliche Selektion nennt sich das:)"

Das hatte ich vor einiger Zeit schon mal hier im Forum prophezeit. Es ging schneller, als ich gehofft hatte.

16:16 von StöRschall

bis die afd genauso verboten wird wie die NPD
.

vielleicht liegt´s an dem ..... ich bin oft im Ausland
dass ich ein NPD Verbot nicht mitbekommen hat

und ne Partei zu verbieten die 12 % der Stimmen im Bundestag habe
gar stärkste Kraft in einzelnen Bundesländer zu sein scheint
zeugt schon von einem sehr eigenwilligen Demokratieverständnis

16:16, StöRschall

>>Es ist eine Frage auf absehbare Zeit, bis die afd genauso verboten wird wie die NPD.<<

Die NPD ist nicht verboten worden.

Herr Gauland wollte die

Herr Gauland wollte die Kanzlerin "jagen"; bei der Jagd braucht man nicht selten eine Meute von Jagdhunden, und innerparteilich scheint es da jetzt den Schwenk des Jagdtriebes auf Herrn Meuthen zu geben. Ich bin gespannt, wann es auch Herrn Gauland trifft.

Und noch etwas:

Selbst wenn man Verschwörungstheorien vom "Großen Austausch" (wie ich) ablehnend gegenüber steht, so kann kaum jemand leugnen, dass die deutsche Gesellschaft sich in den letzten 20-30 Jahren stark verändert hat (und wohl noch weiter verändern wird). Diese Veränderungen wurden bzw. werden von vielen Bundesbürgern aus dem progressiv-liberalen Spektrum ausdrücklich begrüßt, von vielen Vertretern mit (rechts-)konservativer Überzeugung hingegen kritisch beäugt oder offen abgelehnt! Da ist es nur legitim, dass sich eine Partei dieser Wählergruppe annimmt!
Früher war das mal - zumindest in Teilen - die CDU/CSU. Die will sich aber offenbar nicht mehr gegen die zunehmende Liberalisierung und Säkularisierung der Gesellschaft stemmen, sondern sich lieber als (irgendwie) liberale Partei neu erfinden. Dass ein anderer politischer Bewerber dann die "heimatlose" Klientel bedienen würde, war im Grunde abzusehen.
Da muss man keineswegs gleich das "Gespenst des Faschismus" an die Wand malen. Also bitte!

Ein Misstrauensvotum des eigenen Kreisverbandes …

… für den Co-Vorsitzenden. In jeder anderen Partei wäre das ein Grund für einen konsequenten Rücktritt. Wie Frauke Petry ist Meuthen ein Opfer der radikalen Geister, die er einst selbst rief, geworden. Es steht aber nicht zu erwarten, dass er Petry's Beispiel folgen wird.

Die AfD ist dabei, sich von einer völkisch-nationalreaktionären Partei zu einer Bastion des Flügel-Protagonisten B. Höcke zu transformieren.

Höcke’s „übergroße Nähe zum Nationalsozialismus“ ist nun keine Erfindung der politischen Gegner der AfD, sondern eine Erkenntnis, zu welcher vor geraumer Zeit der AfD- Bundesvorstand gelangt ist und die auf 60 Seiten dokumentiert hat. Demzufolge passt Höcke besser in die NPD, für die er bereits geschrieben hat.

Es ist dieser obskure NS-"Flügel" welche sich anschickt, die AfD zu übernehmen. Also bleibt Meuthen, womit zu rechnen ist, nur sich zu unterwerfen. Alice Weidel, einst deutliche Befürworterin des Höcke-Ausschlusses, hat bereits vorgemacht wie der Kotau vor Höcke geht.

Wenn die AfD in Richtung

Nationalsozialismus wegdriftet, dann öffnet sich wieder die Lücke, die durch Merkels Linksdrift entstanden ist. Möglicherweise wird sie von einer Partei gefüllt, die für konservative Menschen mit Vernunft und Anstand wählbar ist. Die AFD ist das nicht.

RE: stupid - first um 16:18

Stimmt !
Frau Ebner-Steinerhat als AfD-Fraktionsvorsitzende eine ganz übler Rolle bei der Neuwahl des Fraktionsvorstandes gespielt. Und sie steht ja auch dem Flügel nahe.

Was ist nur in dieser Partei los ? - eigentlich ist dieser Haufen unwählbar für jene geworden, die wert auf seriöse Politik legen.

Beste Grüße Hador

@b-hh1980

Zitat: "...krachlederner Rhetorik bislang wenig vorzuweisen hat.
Gerne will ich der Partei aber die Möglichkeit zugestehen, sich programmatisch und personell in Zukunft breiter aufzustellen..."

Bisher hatte die AfD nur ein Thema: Flüchtlinge. Breiter aufstellen sollte dann nicht allzu schwierig sein. Meine Prognose nach dieser Ausbootung Meuthens: er wird sicher nicht den Ton angeben.

16:14 von harry_up

Zitat:"Nicht dass Meuthen mir in irgendeiner Form Leid täte."

Muss er auch nicht. Er hat ja, wie unsere rechten Freunde hier immer so schön formulieren, seine Schäfchen ins Trockene gebracht und sich ein gut bezahltes Pöstchen im EU-Parlament gesichert. Da hat er dann zwar bald als abgehalfteter Ex-Vorsitzender des AfD auch nichts mehr zu melden, aber die nächsten fünf Jahre ist sein Einkommen gesichert.

@Defender411

Zitat: "
Am 15. Juli 2019 um 16:28 von Defender411
15:37 von Carlos12

Es stimmt was sie schreiben, aber über Bündnis 90 die Grünen hatte man, zu Anfang, in der Presse viel über Linksradikalität und nicht koalitionsfähig lesen können. Bei den Grünen ist es aber nicht dazu gekommen, dass linksradikale Kräfte die Partei gekapert hatten. Ich frage mich, wieso sich die AfD nun so zerlegen konnte?"

Kleiner Tipp: Lesen Sie mal "Inside AfD". Ich habs gelesen. Von daher kommt das, was gerade passiert, für mich nicht überraschend. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die AfD noch weiter nach rechts rückt. Franziska Schreiber, Ex-JA-Vorsitzende und die Autorin des Buches, schreibt dem Flügel 30 Prozent der AfD-Mitglieder zu. Daß die nicht lange die Füße still halten, war also klar.

16:31 von fathaland

16:31 von fathaland slim
16:16, StöRschall
>>Es ist eine Frage auf absehbare Zeit, bis die afd genauso verboten wird wie die NPD.<<

Die NPD ist nicht verboten worden.

---

What?!

Die NPD wurde doch als verfassungsfeindlich eingestuft.

um 16:32 von andererseits

>>"Herr Gauland wollte die Kanzlerin "jagen"; bei der Jagd braucht man nicht selten eine Meute von Jagdhunden, und innerparteilich scheint es da jetzt den Schwenk des Jagdtriebes auf Herrn Meuthen zu geben. Ich bin gespannt, wann es auch Herrn Gauland trifft."<<

Ich denke dieses "jagen" ist der AfD als größte Oppositionspartei auch bisher sehr gut gelungen und deshalb ist die AfD in unserer Parteienlandschaft so immens wichtig. Drohte die Bundesrepublik doch in Vorzeiten der AfD an einem links/grünen Abgrund abzustürzen.

@andererseits

Zitat: "
Am 15. Juli 2019 um 16:32 von andererseits
Herr Gauland wollte die

Herr Gauland wollte die Kanzlerin "jagen"; bei der Jagd braucht man nicht selten eine Meute von Jagdhunden, und innerparteilich scheint es da jetzt den Schwenk des Jagdtriebes auf Herrn Meuthen zu geben. Ich bin gespannt, wann es auch Herrn Gauland trifft."

Gauland wird es so schnell nicht treffen, denn er gehört Weißgott nicht zu den "nur konservativen", er beißt sich nur öfter auf den Lippen. Höcke ist Gaulands politischer Ziehsohn. Gauland wird sicher nicht über seinen Schützling herfallen.

@16:28 von fathaland slim

Wer die CDU als linke Partei bezeichnet, sagt damit wenig über die CDU und viel über sich selbst aus.

Über mich selbst, ja.
Die Begriffe links/rechts verwende ich so wie sie in den etablierten, freiheitlichen Demokratien verwendet werden.

Die AfD wäre dort eine normale mitte-rechts Partei, gewiss wie auch normal, mit verschiedenen Flügeln.
Jemand wie Meuthen als Regierungschef wäre dort keine Ausnahmeerscheinung.

Viele Gemäßigte in der AfD

Viele Gemäßigte in der AfD wie Meuthen und Petry haben mit der Unterstützung der völkisch-nationalen Politiker ihre Mandate erhalten, immer mit der Illusion diese Kräfte unter Kontrolle zu haben.

Nun werden sie von diesen Rechten nacheinander heraus gedrängt. Unter diesen fatalen Fehleinschätzung werden viele normale Bürger in unserem Land leiden, denn durch Meuthen, Petry und Gauland wurden die völkisch-nationalen Ideen wieder gesellschaftsfähig.

16:33 von b-hh1980

Ihrer Analyse stimme ich zu, bis auf den letzten Satz. Das "Gespenst des Faschismus" wird ja nicht deshalb an die Wand gemalt, weil sich eine Partei der Konservativen im Land annimmt, denen die CDU zu liberal geworden ist. Wäre die AfD eine konservative Partei wie sagen wir mal die CSU unter Strauß, würde niemand etwas sagen. Leider ist die AfD aber nicht konservativ, sondern zunehmend rechtsradikal und völkisch orientiert. Da sind die Warnungen durchaus berechtigt.

Ein Aushängeschild wird demontiert

Wenn es eine letzte Hoffnung gab, die divergierenden Interessen einigermaßen gemäßigt zu einen, dann ist sie jetzt gestorben. In dieser Partei siegen die kampferprobten, also diejenigen die mit verführerischen, nichts-und-alles-sagenden Vokabeln arbeiten. Die gebetsmühlenartig mit zwei drei zentralen Vokabeln systematische Gehirnwäsche für Braun-Empfangsbereite betreiben.

um 16:28 von fathaland slim

>>"..Wer die CDU als linke Partei bezeichnet, sagt damit wenig über die CDU und viel über sich selbst aus.."<<

Fati ist doch ganz einfach? Wenn Sie die Aussagen von Merkel so um die Jahrtausendwende sich anhören werden Sie sehr schnell feststellen das vieles davon heute O-Ton AfD ist und galt die CDU nicht damals als Partei der Mitte? Auf heutige Verhältnisse transferiert bedeutet dies das die AfD die Mitte ist, recht von Ihr die NPD und links von ihr der Rest der Parteienlandschaft in unterschiedlicher Linksauprägung (CSU, CDU, FDP, SPD, Grüne, Linke).

Die Geister die ich rief

Die Geister die ich rief werd' ich nun nimmer los....
.
Es sieht so aus, als ob die AfD sich stramm zu einer rechtsradikalen Höcke-Partei entwickelt. Leider gibt es immer noch zu viele vermeintlich Benachteiligte, die meinen mit der Wahl der AfD ihre Lage verbessern zu können. Welch ein Trugschluß.

Das ein oder andere...

Das ein oder andere in der AfD gefällt mir auch nicht. Aber das, was gerade in Deutschland und Europa passiert, ist eine Katastrophe was primar Soziales, Bildung und Migration betrifft und dafür brauchen wir ganz dringend eine handlungsfähige Opposition.

Lucke, Petry - jetzt Meuthen?

Das ist das Problem mit rechten Parteien - diejenigen, welche am Besten "anführen" können, setzen sich über kurz oder lang immer durch.

Bei linken Parteien sind es hingegen meist Gremien, Doppelspitzen etc., da dort mehr Kooperation und Konsens gesucht werden.

Da sich bei den Rechten auch häufig Unzufriedene jeglicher Coleur sammeln, die dann auch etwas geändert haben wollen, muss die Spitze permanent liefern.
Höcke hat das verstanden und baut langsam aber sicher seine Machtbasis aus.

Mal sehen, ob Meuthen und Gauland die AfD vom rechten Rand weghalten können, oder ob auch diese beiden bald stürzen. Wundern täte mich Letzteres nicht.

Leute, haltet bitte mal die Luft an?

Ich möchte jedem "AfD-Untergangsbeschwörer" empfehlen sich mal die aktuellen Umfragewerte der AfD zu Gemüte zu führen und da liegt die glorreiche AfD die ganze Zeit auf Augenhöhe mit der SPD und das auch jetzt. Ich würde jetzt gerne mal die bisherigen großartigen Erfolge der AfD hier anfügen, weiss aber das ich dann sofort den roten Balken bekommen und die 1000 Zeichen nicht ausreichen würde. Wir Zeit das endlich AfD Mitglieder im ÖR Aufsichtsrat Einzug halten um eine neutrale Berichterstattung zu gewährleisten finde ich?

Spannend ist, wer statt

Spannend ist, wer statt Meuthen gewählt wurde: Stefan Räpple, der in der badenwürttembergischen AfD-Fraktion Herrn Gedeon unterstützt, der seinerseits bekanntlich antisemitische Thesen verbreitete; Räpple stimmte gegen einen Fraktionsausschluss und schlug der Fraktion vor, den Holocaust-Leugner Gerard Menuhin als externen Gutachter einzubeziehen; außerdem steht Räpple der Identitären Bewegung nahe und versuchte 2013, eine Gruppe der Identitären in Freiburg zu gründen.
Auch Thomas Seitz wurde gewählt, der dem völkisch-nationalen Flügel angehört, vor seiner afd-Zeit Mitglied der rechten Kleinpartei "Die Freiheit" war; er fiel u.a. auf durch seine demagogischen Angriffe auf Parlamentarier demokratischer Parteien ("erbärmlichen Systemlinge in den Altparteien") und auf Flüchtlinge ("Migrassoren"); das Justizministerium BW betreibt aufgrund rassistischer Äußerungen und mangelnder Neutralität vor dem Richterdienstgericht Karlsruhe eine Klage auf Entzug des Beamtenstatus.
Alle Achtung.

Sehen wir einmal...

Sehen wir einmal, was aus der Causa Prof. Dr. Meuthen wird. Ich bin da zuversichtlich, dass er der Partei in seiner Funktion erhalten bleibt...

Auch Meuthen konnte der AfD kein bürgerliches ....

... Image verschaffen. Das lag einerseits daran, dass er selbst die Klaviatur des randständigen Rechtsradikalismus bedient hat, wenn es ihm opportun erschien. Mehr noch aber daran, dass die AfD-Wähler nicht durch ein Programm - das bei der AfD allenfalls als "Deko-Auslegware" fungiert - sondern primär durch "Protest" oder "Systemgegnerschaft" zu gewinnen waren.

Insofern ist "Sach-Kompetenz" kein Kriterium, mit dem man sich in der AfD profiliert, sondern Provokation und rechtsradikale Rhetorik. Bevorzugt natürlich gegen Migranten, die liberale Gesellschaft, ganze Religionsgemeinschaften oder Andersdenkende.

Sowohl der jüngste RTL-Tendbarometer wie auch etliche Nachwahlbefragungen nach Bundes- oder Landtagswahlen zeigen ein eindeutiges Bild: ein großer Teil der AfD-Wähler wählt die Partei nicht wegen inhaltlicher Kompetenz, sondern um zu "protestieren", den Parteien "eins auszuwischen" oder sonstigen sachfremden Gründen. Das ist die Realität, in der auch Meuthen angekommen ist.

Herr Höcke hat es ja in den

Herr Höcke hat es ja in den vergangenen Tagen großtönend und gestenreich schon angekündigt, dass es den Vorstand "so in der bisherigen Zusammensetzung" ab November nicht mehr geben wird; das versprach er, und an diesem Versprechen arbeiten anscheindend schon seine Anhänger und stellen Herrn Meuthen schon mal als Delegierten ins Abseits. Da wird klar, wohin die Reise geht.

Überraschen.....

kann diese Entwicklung wohl niemand und Meuthen wird sicherlich nicht der Letzte sein, der entsorgt wird. Wie hatte Höcke "versprochen"? Der Parteivorstand wird nach dem Bundesparteitag nicht mehr so sein, wie er jetzt ist! Gauland, Weidel etc. sollten sich sehr warm anziehen, denn jetzt kommt der "Flügel" mit seinen Gröhlern!Als Konservativer hatte ich bisher immer noch die Hoffnung, daß ein Großteil meiner Mitbürger zwischen "national" und "völkisch" unterscheiden kann. Ich habe mich scheinbar geirrt! Leider gibt es in der CSU keinen Strauß mehr, der mit Sicherheit auch einem Höcke & Co. "die Wadeln richtig eingehängt hätte" und leider bestätigt sich erneut, daß offenbar besonders Akademiker zur maßlosen Selbstüberschätzung neigen. Besonders dann, wenn sie Wirtschaftswissenschaftler sind und glauben, weil sie mit ihrer "Anti-Stimmung" in einer braunen Strömung mitgetriebben werden, sie verstünden etwas von Politik! Meuthen könnte ja Petry und Lucke fragen, oder?

16:29 von Anderes1961

«Somit zerfleischt sich die afd selbst.
Natürliche Selektion nennt sich das:)»

«Das hatte ich vor einiger Zeit schon mal hier im Forum prophezeit.
Es ging schneller, als ich gehofft hatte.»

"Zerfleischen, zerlegen, zerbröseln" mag sie sich, die AfD.
Immer mehr die Einstellungen "des Flügels" auch in der Parteiführung an Einfluss gewinnen.

Die entscheidende Frage ist nicht, "ob da was zerbröselt".
Sie lautet viel mehr: "Was machen die Wähler der AfD?"

In den Bundesländern, in denen noch 2019 gewählt wird, geht "die Zerbröselung" wohl eher in eine Richtung, die nicht beklagt wird.

"Die Fassade fällt". Und gleichzeitig wird deutlich, dass eine bürgerliche Fassade immer weniger das ist, was immer stärkere Kräfte innerhalb der AfD gar nicht länger aufrecht erhalten wollen.

Bei den drei Landtagswahlen, die in 2019 noch kommen, sehe ich keine Stimmenverluste für die AfD, die "die Zerbröselung" zwangsläufig nach sich ziehen würde.

Auf Bundesebene - "da weiß ich nicht so recht" …

@Superschlau

Zitat: "
Am 15. Juli 2019 um 15:24 von Superschlau
Dann freue ich mich doch

Dann freue ich mich doch schon mal auf die Kommentare der Linksfraktionen.
Der afd zuzuhören, würde ja kraft und das eingeständniss kosten, etwas falsch zu machen."

In der Tat, der AfD zuzuhören kostet enorm viel Kraft, es ist unerträglich.
Zitat: "Die haben ja auch einfach nur so 13% bekommen. Völlig ohne Grund."

Genau, Sie haben recht. Mir erschließt sich auch nicht, warum die AfD 13 % bekam.

Passives Wahlrecht

Kann Jörg Meuthen jetzt trotzdem noch zum Parteivorstand gewählt werden?

re eine-anmerkung

"Auf heutige Verhältnisse transferiert bedeutet dies das die AfD die Mitte ist, recht von Ihr die NPD und links von ihr der Rest der Parteienlandschaft in unterschiedlicher Linksauprägung (CSU, CDU, FDP, SPD, Grüne, Linke)."

Typische AfD-Geometrie: Man erklärt sich selbst zur Mitte, wodurch der ganze Rest auf links gedreht wird.

Allerdings ist es höchst ungewöhnlich, dass die Mitte aus 13% der Bevölkerung besteht, Rechte es in der Bevölkerung praktisch gar nicht gibt, und 87% in linken Lager stehen.

Vielleicht stimmt ja doch die Geometrie nicht ...

Was heute in Meuthens

Was heute in Meuthens Kreisverband mit seiner Nichtnominierung geschah, hat Auswirkungen auf die gesamte afd, vor allem wenn man sieht, wer stattdessen auf die Delegiertenliste kam. Bei allem Verständnis für manche Sorgen, in den neuen Bundesländern abgehängt zu werden: Wer jetzt noch bei den Landtagswahlen die afd wählt, ist schon abgehängt.

Nelumbo 16:37: eine unbelastete konservative Partei

Zitat: "Möglicherweise wird sie von einer Partei gefüllt, die für konservative Menschen mit Vernunft und Anstand wählbar ist. Die AFD ist das nicht."

Meine Worte, die Sie da sagen! Nicht erst seit jetzt.
Eine wertebewusste konservative Partei für bürgerliche Wähler hätte einen Markt in Deutschland. Das sehe ich in meinem Umfeld und ich bin sicher das gilt auch darüber hinaus.
Mit dem ganzen rechten Ballast schreckt man diese Menschen aber nur ab. Konservativ sein braucht keine weiteren Eigenschaftswörter wie 'rechts' sondern einfach eine anständige Politik mit Werten.

re yolo

"Hier bauscht man im negativen Sinne Themen auf."

So, bauscht man auf?

Dann erzählen Sie doch mal, wann in einer anderen Partei ein amtierender Parteivorsitzender von der eigenen Basis kein Parteitagsmandat bekommen hat.

15:20 von Peter Meffert

Schon Papen und Hugenberg hatten geglaubt, einen AH zähmen zu können.
.
an was lag es denn, dass dies nicht klappte
an den beiden Herren oder an Hindenburg
definitiv aber nicht an den Abgeordneten des Reichstags (ohne SPD) ??
die mit dem Ermächtigungsgesetz den Untergang der Demokratie einläuteten !

@15:24 von Superschlau - Nicht ohne Grund

"Dann freue ich mich doch schon mal auf die Kommentare der Linksfraktionen.
Der afd zuzuhören, würde ja kraft und das eingeständniss kosten, etwas falsch zu machen. Die haben ja auch einfach nur so 13% bekommen. Völlig ohne Grund."

Natürlich gab es einen Grund für die 13 Prozent. Nur sollten Sie nicht glauben, dass 13 Prozent der Wähler eine Partei wählen, die so offen von Rechtsextremisten kontrolliert wird.

"Protestpartei" ist dann vorbei.

Der afd zuhören werden ganz sicher auch diejenigen, die sie beim letzten mal gewählt haben. Das immer-weiter-nach-rechts-Schaukeln wird wahrgenommen. Und die Wähler sehen, auf welche Weise sich Höcke inszeniert - und woran das erinnert und erinnern soll. Auch die afd-Wähler sind nicht dumm.

@Jörg Vennedey

„Dazu brauchen wir ganz dringend eine handlungsfähige Opposition“. Wie soll denn eine Opposition handlungsfähig sein? Was wir brauchen ist eine handlungsfähige und-willige Regierung.

16:49 von YVH - Zustimmung. Aber nicht "gesellschaftsfähig"

Die AfD/NPD und die Rechtsextremisten werden nie "gesellschaftsfähig" sein. Sie und deren Anhänger stellen sich ganz bewusst außerhalb unserer Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, egal wie "galant" oder "pöbelhaft" sie auftreten. Es liegt an uns allen, jenen Hass-Posaunen, rückständigen Nationalismus-Trompeten und deren Claqueuren es immer und immer wieder zu sagen. Unser aller Vaterland ist die Bundesrepublik Deutschland. Weltoffen, Tolerant, Demokratisch. Intoleranz, Nationalismus in AfD-Prägung und all jenes Gelichter gehören nicht zu unser aller Werten.

Nun wirds immer rechtsextremistischer in der AfD

und die AfD wird öffentlich immer mehr zu dem, was sie selbst ja immer bestritt: der politische Arm des deutschen Rechtsextremismus. Gaulands "gäriger Haufen" ist jetzt wohl eher immer mehr ein gäriger brauner Haufen. Wer dort immer noch mit läuft, macht sich immer mehr schuldig.

@ Sisyphos3 um 16:29 Die NPD

@ Sisyphos3 um 16:29

Die NPD wurde nicht verboten, weil das Bundesverfassungsgericht der NPD, aufgrund ihrer Größe, keine Chance einräumt, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abzuschaffen.

Auf diesen Punkt bezogen hat eine Partei mit 12% bundesweiter Unterstützung eine erheblich größere Chance verboten zu werden.

Maßgeblich bleibt aber, ob eine Partei verfassungsfeindlich ist.

um 16:37 von nelumbo

>>"Wenn die AfD in Richtung National-sozialismus wegdriftet, dann öffnet sich wieder die Lücke, die durch Merkels Linksdrift entstanden ist. Möglicherweise wird sie von einer Partei gefüllt, die für konservative Menschen mit Vernunft und Anstand wählbar ist. Die AFD ist das nicht."<<

Ich finde Ihre Analyse berechtigt; es würde aber sicherlich zuerst eine Art Vakuum entstehen was für die Stabilität unseres Landes sicherlich nicht zuträglich wäre? Eine andere (mitte/rechts) Partei müsste sich erst formieren und Ihren Platz rechts von der nach links gerückten CDU und links von der dann entstandenen AfD finden wo ein solches Profil herauszuarbeiten sicherlich unmöglich wäre? Der SPD gelingt ein solcher Eiertanz seit Jahren nicht mit dem anderen Vorzeichen. Es sei denn es kommt ganz anders und beispielsweise Merz käme doch noch an die Spitze der CDU?

re eine-anmerkung

"Ich möchte jedem "AfD-Untergangsbeschwörer" empfehlen sich mal die aktuellen Umfragewerte der AfD zu Gemüte zu führen und da liegt die glorreiche AfD die ganze Zeit auf Augenhöhe mit der SPD und das auch jetzt."

So kann man sich in die eigene Tasche lügen.

Wenn der Unterschied in den Umfragewerten nicht mehr so groß ist liegt das allein am Absacken der SPD und nicht an einem Ansteigen der AfD.

Tatsächlich schwankt das Wählerpotenzial der AfD zwischen stagnieren und zurückgehen.

Protestwähler ohne Hirn

Die Protestwähler der AfD, der weitaus größte Teil innerhalb der AfD, meint durch ihr Wahlverhalten etwas ändern zu können. Sie übersieht dabei das sie hiermit zum Spielball einerseits des Rechtsextreme Minderheits- Flügels der AfD geworden ist und andererseits benutzt wird von Links orientierte politische Kräfte ihre Zielsetzungen in den Parteien der Mitte durchzusetzen. Hier entsteht zunehmend eine Eigendynamik. Verlierer werden die Protestwähler sein, die sich plötzlich entdecken in einer Neo-Nazi Partei aber auch die Wähler der Bürgerliche Parteien die die Mitte wollten. Für Deutschland ist diese
Entwicklung von großem negativen impact.

AfD ist auf dem Weg zur NPD 2.0

Nach meiner Meinung haben Teile der AfD längst den Boden des Grundgesetzes verlassen. Das immer weiter nach rechts drängen wird die Partei aber in den Abgrund führen. Nicht wegen fehlender Wähler, sondern weil die Partei irgendwann verboten werden wird. Wir haben aus der Geschichte gelernt. Nochmals lassen wir unser Land nicht durch Nazis zerstören.

RE: Konsenssoße um 16:47

***Die AfD wäre dort eine normale mitte-rechts Partei, gewiss wie auch normal, mit verschiedenen Flügeln.***

Die AfD versucht sich auch als Partei der Mitte darzustellen. Diese Partei ist in Teilen rechtsradikal.
Der hessische Verfassungsschutz beobachtet die Junge Alternative wegen rechtsextremistischen Tendenzen, ebenso wie "Der Flügel".
Was soll an dieser Partei bitte schön "normal" sein ???

Gruß Hador

Freude

Lucke raus, Petry rein; Petry raus, Meuthen rein; Meuthen raus, Höcke rein ... ich befürchte nur, das wird an der Zustimmung zur AfD wenig ändern. Es wird zwar immer deutlicher, dass sich die AfD nach rechts Außen orientiert (der "Flügel" wird in der ARD ja inzwischen offen als "völkisch-national" beschrieben). Aber was hilft das? Schreckt das die Wähler ab? Darum geht doch gerade der Richtungsstreit in der AfD: Die Wähler finden das gut, Höcke ist erfolgreicher als die anderen.

Die Büchse der Pandora ist geöffnet, der Geist will nicht wieder zurück in seine Flasche (d.h. zurück an den rechten Rand der CDU/CSU).

Die vermeintlich "Konservativen" sind die Wegbereiter, die dem Rechtsruck erst eine Schneise schlagen und dann von der weiteren Radikalisierung überollt werden. Die Revolution frisst ihre Kinder.

Es wäre schön, wenn ganz Rechts die Zustimmung wieder abnehmen würde ... aber ...

@eine_anmerkung

Zitat: "Leute, haltet bitte mal die Luft an?

Ich möchte jedem "AfD-Untergangsbeschwörer" empfehlen sich mal die aktuellen Umfragewerte der AfD zu Gemüte zu führen und da liegt die glorreiche AfD die ganze Zeit auf Augenhöhe mit der SPD und das auch jetzt. Ich würde jetzt gerne mal die bisherigen großartigen Erfolge der AfD hier anfügen, weiss aber das ich dann sofort den roten Balken bekommen und die 1000 Zeichen nicht ausreichen würde. Wir Zeit das endlich AfD Mitglieder im ÖR Aufsichtsrat Einzug halten um eine neutrale Berichterstattung zu gewährleisten finde ich?"

Mit Erfolgen meinen Sie damit die Anfrage der AfD im Bundestag zum Einsatz von Visagisten und Stilberatern in der Regierung? Oder eine AfD-Anfrage in Sachsen zu einer Vergewaltigung, die es nicht gab in einem Park, den es nicht gibt? Oder eine AfD-Anfrage in NRW zu einer (nicht existenten) militanten Veganerszene (Quelle: Bildblog)?

um 17:13 von karwandler

>>"Allerdings ist es höchst ungewöhnlich, dass die Mitte aus 13% der Bevölkerung besteht, Rechte es in der Bevölkerung praktisch gar nicht gibt, und 87% in linken Lager stehen."<<

Sie haben recht und können rechnen. Ich sprach aber auch immer (u.a. in einem anderen Kommentar) von einem links/grünen Drift der m.M. nach unser Land in Vorzeiten der AfD an einen Abgrund führte. Sehen Sie doch beispielsweise mal was aus Berlin (rot-rot-grün) geworden ist und nennen Sie mir mal sachlich positive Entwicklungen dort? (Kriminalitätsrate?, Wohnungsnot?, hängt am Tropf des Länderfinanzausgleichs?,.. usw.). Versagen auf der ganzen Linie ist das.

@ 16:58 eine_anmerkung

Die 1000 Zeichen sind also schuld, dass Sie keine "großartigen Erfolge der AfD" hier anführen können. Ich verspreche, ich lese und kommentiere, was Sie da schreiben. 1000 Zeichen sind viel; der amerikanische Präsident kommt in der Regel mit 150 aus.
Sie bekommen den roten Balken dafür? Dann war es doch wohl eher nicht so großartig, weil es gegen die Netiquette verstieß. Stellen Sie sich vor, ich bekomme ab und an auch einen roten Balken und nehme das als Anstoß, neu zu formulieren. Können Sie auch.
Und die AfD wird über den Aufsichtsrat der ÖR für "neutrale Berichterstattung" sorgen? Da bekomm ich wirklich Sorge; mir fällt da irgendwie gerade das Strache-Video ein.

Eine völkisch-nazistische Partei mit offenem Visier

Die AFD ist längst auf dem Weg zu einer völkisch-nazistischen Partei, die damit auch für NPD Wähler interessant werden könnte. Wer sich einer solchen Gruppierung anschließt, muss wissen, was er tut. Die Maske ist gefallen. Gauland hat die Zügel zu lange schleifen lassen. Sein Auftritt beim Kyffhäuser-Treffen war eine Einladung an die rechtsnationalen Gesinnungsgenossen. Nun erntet er, was er gesät hat.

16:53 von eine_anmerkung

«… Merkel so um die Jahrtausendwende sich anhören … Auf heutige Verhältnisse transferiert bedeutet dies das die AfD die Mitte ist, recht von Ihr die NPD und links von ihr der Rest der Parteienlandschaft …»

"Die Definition von Mitte" wird nun mal aber nicht von Politiker/in (x) zum Zeitpunkt (y) für ewig + 3 Tage "festgezurrt". Wurde sie auch um die Jahre 1800 und 1900 nicht …

Und es ist auch nicht die selbst bevorzugte Partei, die man "mal eben" als das definiert, was die Mitte denn sei.

Die AfD ist definitiv nicht "die Mitte" des Jahres 2019 in DEU. Und auch um die Jahrtausendwende 2000 wäre sie "rechts von der Mitte" gewesen. Da können 13% bis 15% (bundesweit) noch so sehr "strampeln, reden und schreiben" …

@16:43 von StöRschall

"What?!

Die NPD wurde doch als verfassungsfeindlich eingestuft."

Korrekt, aber sie galt als zu unbedeutend um irgendwem gefährlich zu werden.

@16:29 von Sisyphos3
Und genau aus diesem Grund ist ein Verbot der AfD bei offenkundiger Verfassungsfeindlichkeit denkbar. Diese wäre dann nämlich nicht zu unbedeutend um dem Rechtsstaat gefährlich zu werden. Das gilt auch dann, wenn sie 40% der Stimmen hätten.

Am 15. Juli 2019 um 16:29 von Sisyphos3

<< und ne Partei zu verbieten die 12 % der Stimmen im Bundestag habe
gar stärkste Kraft in einzelnen Bundesländer zu sein scheint
zeugt schon von einem sehr eigenwilligen Demokratieverständnis
>>

Sie haben Unrecht: Das zeugt nicht von einem eigewilligen Demokratieverständnis, sondern von Verfassunghskenntnis.

In Art. 21 II GG heißt es : " Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig." Dies wird ggf. m § 43 BVerfGG festgestellt. Von einem Stimmenanteil bei irgendwelchen Wahlen ist da nicht die Rede.

Bei den Reichstagswahlen 1932 war die NSDAP mit 37,3 die stärkste Kraft. Wurde sie dadurch zur demokratischen Partei? Die Wahlen bereiteten die sog. "Machtergreifung" vor.

17:21 von YVH

Maßgeblich bleibt aber, ob eine Partei verfassungsfeindlich ist.
.
was ist den "verfassungsfeindlich" ?
60 mal wurde unsere Verfassung bisher geändert
von Parteien/Leuten die mit der Urform so nicht zufrieden waren ...
hat man deshalb erwogen diese Parteien zu verbieten ?

@ anderes1961 um 17:09

Sie schrieben:
"Genau, Sie haben recht. Mir erschließt sich auch nicht, warum die AfD 13 % bekam."
Dann hören Sie doch Andersmeinenden einfach mal zu und hören Sie auf, sofort "Nazi" zu brüllen, sobald jemand z.B. gegen die Homoehe, gegen den unkontrollierten Grenzübertritt von Hunderttausenden Muslimen, gegen einen europäischen Zentralstaat und gegen das Menetekel der "immerwährenden Schuld der Deutschen" ist. Letzteres lehnte übrigens bereits Konrad Adenauer bei einem Israelbesuch ab, als er damit drohte, den Besuch unverzüglich abzubrechen, falls man sich von israelischer Seite nicht für eine Rede, in der genau das behauptet wurde, entschuldigen würde. Und siehe da: die Entschuldigung kam!

@Am 15. Juli 2019 um 15:42 von Hador Goldscheitel

Zitat: "Aha, daher hat wohl Herr Höcke bisher noch nicht kanidiert, da ihm als Geschichtslehrer der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen scheint !"

Papperlapapp!

Wieso sollte dem blitzgescheiten Höcke denn der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen sein?

Sie reden ja einen Unfug!

Zitat: "Erstaunlicherweise haben die Damen und Herren von der AfD an Themen nicht viel zu bieten, außer Migration."

Gäääääääääääääääähnnn ... nicht jeder hat ein Gedächtnis wie ein Sieb.

Meinen Sie nicht, dass Sie sich mit der AfD=Einthemenpartei-Mär nicht lächerlich machen?

@16:32 von andererseits

"Ich bin gespannt, wann es auch Herrn Gauland trifft."

Das würde voraussetzen, dass sich Gauland irgendwann einmal gegen die rechten Triebe der eigenen Partei aussprechen würde. Ich denke, dass wir darauf lange warten können.

Bevor Meuthen sich über Höcke

Bevor Meuthen sich über Höcke geäußert hat, hat ja wohl Höcke angekündigt, dass Meuthen abgewählt werden sollte, oder etwas in dieser Richtung. Die beiden sollten ihren Streit mal in einer Podiumsdiskussion austragen, das könnte interessant werden.

@Am 15. Juli 2019 um 17:27 von Heißer Schnee

Zitat: "Nach meiner Meinung haben Teile der AfD längst den Boden des Grundgesetzes verlassen. Das immer weiter nach rechts drängen wird die Partei aber in den Abgrund führen. "

Gäääääääääähhhhnnn ... das wird ja schon seit Jahren behauptet.

Können Sie da Punkte nennen, wo die AfD genau angeblich "längst den Boden des Grundgesetzes verlassen" hat?`

Oder ist das nur mal wieder das faktenfreie Gefasel, das man von AfD-"Gegnern" halt so hört?

@b-hh1980 um 16:33

"Die will sich aber offenbar nicht mehr gegen die zunehmende Liberalisierung und Säkularisierung der Gesellschaft stemmen"

So unterschiedlich sind die Ansichten, Liberalisierung und Säkularisierung sind für mich positiv besetzt, besonders die Säkularisierung sollte viel schneller voranschreiten - davon bemerke ich aber leider nichts, die Kirchen erobern sich doch gerade wieder verloren gegangenes Territorium zurück.

Diese werte AfD braucht sich keinerlei Hoffnung zu machen

Zu der Sache sage ich mal:

Höcke und dieses andere braune Gesocks aus der AfD braucht sich eh - genauso wie die Union - keinerlei Hoffnung zu machen. Denn wenn man sich die aktuellsten Zahlen anschaut:

https://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

und hier:

https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/index.htm

dann sieht es sowohl fuer die werte AfD als auch fuer die werte Union ziemlich duster aus und damit wird auch VdL bei der Wahl morgen durchfalen und Timmermanns wird der lachende Sieger sein auch wenn es den Regierungschefs nicht passen mag.

Denn Holger Arppe, Gauland, Höcke, Nersteimer, Weidel, von Storch, diese Afd-Gruppe vom Bodensee und weitere AfD-Mitglieder sind allesamt längstens ein Fall fuer die Staatsanwaltschaft. Und Weidel braucht sich ebenfalls keine Hoffnung zu machen weil sie mit drei weiteren AfD-Mitgliedern als Beschuldigte in diesem AfD-Spendengeldfall behandelt wird von der Staatsanwaltschaft.

Was dann?

Was ist, wenn VdL nicht gewählt wird? Dann gibt es in den nächsten Monaten einen absoluten Stillstand und nur noch der Europäische Rat wird entscheiden, wie es weitergeht. Das Parlament hat sich ins abseits gestellt. Übrigens meine ich, als Verteidigungsminister hätte wohl fast jeder andere bei dieser kaputtgesparten Bundeswehr versagt.

re eine-anmerkung

" Ich sprach aber auch immer (u.a. in einem anderen Kommentar) von einem links/grünen Drift der m.M. nach unser Land in Vorzeiten der AfD an einen Abgrund führte."

Diese Meinung ist ja (noch) von der Meinungsfreiheit gedeckt. Geteilt wird sie aber nur von einer rechtsextremen Minderheit.

17:32 von falsa demonstratio

In Art. 21 II GG heißt es :
.
man kann auch die Verfassung ändern
wurde schon gelegentlich - 60 mal bisher - gemacht

Um Meuthen ist es nun

Um Meuthen ist es nun wirklich nicht schade. Seine reißerischen, oft hetzerischen Reden haben ihn zum Vortrommler der rechtsnationalen-völkischen Bewegung gemacht. Nachdem nun aber die Fraktion der gröhlenden, radikalisierenden, rassistisch-völkischen Eiferer das Zepter zu übernehmen scheint, dürfte die AFD in absehbarer Zeit in der Bedeutungslosigkeit versinken. Selbst in den neuen Bundesländern werden sich die Bürger abwenden, denn eine solche Gruppierung gefährdet nicht zuletzt den Wirtschaftsstandort. Meuthen, Gauland und Weidel werden die Geister nicht mehr los, die sie gerufen haben.

@ 17:36 Bote_der_Wahrheit

Sie kennen als Insider sicher die Kandidaten, die statt Herrn Meuthen zu Delegierten gewählt wurden; und möglicherweise haben Sie die Fakten gelesen, die ich über zwei dieser Gewählten (Herrn Räpple, Herrn Seitz) heute schon beigebracht habe. Ich wäre daher mit dem Vorwurf "faktenfreies Gefasel" vorsichtig; könnte schnell zum Bumerang werden.

@ Werner40 um 16:58

Sie schrieben:
"Es sieht so aus, als ob die AfD sich stramm zu einer rechtsradikalen Höcke-Partei entwickelt. Leider gibt es immer noch zu viele vermeintlich Benachteiligte, die meinen mit der Wahl der AfD ihre Lage verbessern zu können. Welch ein Trugschluß."
Nein, wenn dann entwickelt sich die AfD zu einer rechtsnationalen Partei. Dass heute alles, was Multikulti ablehnt, als "rechtsradikal" bezeichnet wird, ist doch nicht die Schuld der AfD.
Und zu Ihrem "Trugschluss" bleibt zu sagen, dass es wohl auf einen Versuch ankäme. Bisher schließen sich ja zur Not alle Parteien von CDU bis zur SED-Nachfolgepartei zusammen, um AfD-Wahlsiege zu verhindern. Da freuen sich dann Sympathisanten der "Kommunistischen Plattform", dass ein CDUler die Stichwahl gewinnt. Das erinnert mich doch stark an die Einheitslisten im gelobten real existierenden Sozialismus...

17:32 von WiPoEthik

Das gilt auch dann, wenn sie 40% der Stimmen hätten.
.
und wenn sie 2/3 der Stimmen hätte
die Verfassung ändern könnte
was dann ?

@ 17:34 WiPoEthik

Inhaltlich haben Sie recht, da hat sich Gauland noch nie wirklich von Höcke abgegrenzt, aber atmosphärisch besetzt Gauland natürlich einen bestimmten Stuhl als ehemaliger CDU'ler und als meist mit sonorer Stimme sprechender älterer Herr, der im bisherigen Kalkül andere als die völkisch-nationalen Rechtsaußen binden soll. Und irgendwann muss auch der nette alte Herr da Farbe bekennen.

@spirit of 1492

Zitat: "@ anderes1961 um 17:09

Sie schrieben:
"Genau, Sie haben recht. Mir erschließt sich auch nicht, warum die AfD 13 % bekam."
Dann hören Sie doch Andersmeinenden einfach mal zu und hören Sie auf, sofort "Nazi" zu brüllen, sobald jemand z.B. gegen die Homoehe, gegen den unkontrollierten Grenzübertritt von Hunderttausenden Muslimen, gegen einen europäischen Zentralstaat und gegen das Menetekel der "immerwährenden Schuld der Deutschen" ist... (Zitat gekürzt)"

Nein, Nazi brülle ich nicht. Aber das völkische Gefasel und die pauschale Diffamierung von Flüchtlingen bezeichne ich als das, was es ist. Rassistisch.

Zum letzten Satz möchte ich nur ein Zitat als Entgegnung bringen:

"Das Zitat lautet: „Das Zitat lautet: „Vergeben haben wir längst, vergessen werden wir niemals."

Es stammt vom Holocaust-Überlebenden Ivar Buterfas-Frankenthal. Er ist Träger des Weltfriedenspreises und hat das Bundesverdienstkreuz. Seine Auszeichnungen erhielt er für seine Arbeit, die sich um Versöhnung bemüht

@17:34 von Bote_der_Wahrheit

"@Am 15. Juli 2019 um 15:42 von Hador Goldscheitel
Zitat: "Aha, daher hat wohl Herr Höcke bisher noch nicht kanidiert, da ihm als Geschichtslehrer der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen scheint !"
Papperlapapp!
Wieso sollte dem blitzgescheiten Höcke denn der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen sein?
Sie reden ja einen Unfug!"

Wenn Herr Höcke tatsächlich so blitzgescheit sein und ihm als Geschichtslehrer der Sinn für die deutsche Geschichte nicht abhanden gekommen sein sollte, wie sie schreiben...

Dann bleibt als Erklärung für seine inhaltlichen Positionen und die Art seines Auftretens nicht mehr viel übrig. Höcke ist nicht irregeleitet, er hat sich nicht in irgendetwas verrannt, nein, er will genau so wahrgenommen werden. Und er ist dann offenbar ein überzeugter Rechtextremist.

@Schabernack: AfD, eine Protestpartei mit Schwerpunkt Ost

"Bei den drei Landtagswahlen, die in 2019 noch kommen, sehe ich keine Stimmenverluste für die AfD, die "die Zerbröselung" zwangsläufig nach sich ziehen würde."

Das schätzen Sie realistisch ein.

(1) Die letzten Wahlergebnisse der Afd in den neuen Bundesländern stammen noch aus ihren Anfangszeiten vor 4 Jahren. Selbst wenn sie im Schnitt nur ihre - pro Bundesland runtergerechneten - Ergebnisse bei den BTW und den Europa-Wahlen erreichen soll, müsste sie dort erst nachziehen.

(2) Die AfD hat in den neuen Bundesländern eine "regional-identitäre" Protestfunktion. Auch dort wird sie nicht gewählt, um sachlich etwas zu erreichen, sondern weil sie als der "spitzeste Stachel" gegen alle empfunden wird, denen man dort eins auswischen will.

Was man aber den Bürgern im Osten zu erwähnen schuldet, ist: auch wenn die AfD schwache relative Mehrheiten einfährt, wählt sie die überwiegende Mehrheit der Wähler eben nicht.

@16:37 von nelumbo

"Wenn die AfD in Richtung
Nationalsozialismus wegdriftet, dann öffnet sich wieder die Lücke, die durch Merkels Linksdrift entstanden ist. Möglicherweise wird sie von einer Partei gefüllt, die für konservative Menschen mit Vernunft und Anstand wählbar ist. Die AFD ist das nicht."

Ich glaube, dass diese Lücke nicht groß genug ist um irgendeine Partei über die 5%-Hürde zu befördern. Die AfD vereinte von Anfang an sehr stramm konservative, Protestwähler und diejenigen die zwar in Sphären der NPD denken, sich aber zu schade dafür waren bei denen ein Kreuz zu machen.
Wer nur die Konservativen anzieht hat keine Chance genügend Wähler abzugreifen.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

RE: Bote_der_Wahrheit um 17:34

***Wieso sollte dem blitzgescheiten Höcke denn der Sinn für die deutsche Geschichte abhanden gekommen sein?***

Wer in Deutschland national-völkisches Gedankengut pflegt, hat aus der Historie auch rein gar nichts gelernt. Herr Höcke ist mit seinen Gefolgleuten dabei, den gleichen verhängnisvollen Weg zu beschreiten, wie vor mehr als 90 Jahren die Nazis.

Welche Folgen dieser Weg vor allem Europa und den Menschen gebracht hat:

Totale Vernichtung !!!

Herr Höcke hat rein gar nichts verstanden !

Gruß Hador

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