Kommentare

DieStromversorger machen eine gute Arbeit, bedenkt man

wie selten so etwas vorkommt.

Bei uns war auch erst kürzlich 4 Stunden Stromausfall...

Verursacher war ein defekt in der Leitung, paar Straßen weiter mussten zwei Starkstromleitungen ausgewechselt werden, das passiert mittlerweile jährlich...

Schnell waren Bagger und schweres Gerät vor Ort und es wurde bis in die Nacht hinein gearbeitet...

Eigentlich müsste die Kabel im ganzen Ortsteil erneuert werden, so bleibt es eine Flikschusterei und es ist nur eine Frage der Zeit bis der nächste Stromausfall kommt...

Stromausfall New York

Nun ja, das Stromnetz in den USA ist bekanntlich nicht das beste ... Was nicht bedeutet, dass jenes in Deutschland nicht passieren könnte.
Wenn es um Geld geht, spart man eben an der Invrastuktur.

eine Situation an die man sich gewöhnen muß

einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten
dann der erheblicher Mehrbedarf durch E Fahrzeuge
andererseits ist wegen der Umweltabgaben kein Geld für die maroden Netze vorhanden
Man sollte sich als Privatmann Alternativen ausdenken
vielleicht mit seiner Solaranlage eine Insellösung anstreben
zumindest mal für 1 ... 2 Tage,
da ohne Strom auch die Öl/Gasheizung nicht funktioniert

Kein Wunder!

Es ist überraschend, dass solche Ausfälle nicht häufiger vorkommen. Zum Einen ist die Infrastruktur in NY City (und nicht nur dort) bekanntlich nicht im besten Zustand.
Hinzu kommen erschreckende Inkompetenz und Fehlbestzungen im Departement of Energy nach der Wahl von Trump zum Präsidenten.
Dazu kann ich nur das Buch "The Fifth Risk" von Michael Lewis empfehlen, das einen interessanten Einblick bietet.

@ 08:44 Sisyphos3

Das einzig sinnvolle in Ihrem Kommentar scheinen mir die beiden Begriffe "Alternativen ausdenken" und "Solaranlage" zu sein, ansonsten ist das Fabulieren über einen Zusammenhang zwischen dem Stromausfall in Manhattan und dem aus klimapolitischen Erkenntnissen dringend erforderlichen Abschalten von Kohlekraftwerken doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und in der Absicht dahinter arg durchschaubar.

#Sisyphos

Haben Sie nur die Überschrift gelesen? Wenn ja, Artikel lesen. Wenn nein, dann haben Sie nichts verstanden

RE: Sisyphos3 08:44

***einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten
dann der erheblicher Mehrbedarf durch E Fahrzeuge
andererseits ist wegen der Umweltabgaben kein Geld für die maroden Netze vorhanden***

Sie werfen alles in einen Topf und kochen daraus ihr eigenes Süpplein !

Die USA mögen marode Netze haben, aber die haben noch ihre AKW's.
Hier in Deutschland sind die Netze in Ordnung, und natürlich sorgen die Stromkonzerne für die nötigen Reinvestitionen.
Sie wissen zudem natürlich, dass der Kohlekompromiss in Deutschland die Kohleverstromung bis 2038 vorsieht.

Die Energiewende wird kommen, und dass ist auch gut so !

Gruß Hador

@ Sisyphos3 08:44 - Andererseits...

"einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten
dann der erheblicher Mehrbedarf durch E Fahrzeuge"

Möchte noch ergänzen, daß durch das Zuschalten weiterer Kohlekraftwerke der Strombedarf für die vielen Klimaanlagen gedeckt werden kann, die dann rund um die Uhr laufen müssen weil es immer wärmer wird...

Ist mir neu, daß in den USA

Ist mir neu, daß in den USA in nennenswerter Anzahl Atom- oder Kohkekraftwerke abgeschaltet wurden.

In den USA?

um 08:44 von Sisyphos3

>>
eine Situation an die man sich gewöhnen muß

einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten
<<

Sie haben aber schon mitbekommen, dass der Stromausfall in New York war ? Von AKW- und Kohle-KW-Abschaltungen in den USA war bisher nichts zu lesen.

Hatte auch einen Vorteil

Der Stromausfall hat dazu geführt, dass für einen Moment weniger CO2 produziert wurde.

So erwas kann in Deutschland

Großflächig und in ganz Europa passieren.
Veraltete Stromtrassen, gegen deren Erneuerung massiv vorgegangen wird.
Forderung nach Abschaltung diverser Stromerzeuger.....und gleichzeitig wird immer mehr Strom verbraucht, siehe E-Autos.
Einen bundesweiten Blackout stelle ich mir furchtbar vor.....
Dann sitzen Menschen in ihren Wohnungen in Hochhäuser fest, bei Notfällen nicht zu erreichen.
Kliniken haben wohl ihre eigenen Notstromaggregate.
Interessant wird es an Ampeln....und und und

Stromnetz

Das Deutschland im Juni ´19 diesen Fall auch beinahe erlebt hätte und nur Reserven anderer europäischer Staaten uns gerettet haben, hat wohl kaum jemand zur Kenntnis genommen. Ein Stromnetz ist und bleibt eine filigrane Sache und man kann den Menschen; die unseren Stromfluß überwachen, synchronisieren, regeln nur danken, dass es nicht soweit kam. Eine Welt ohne Strom ist heute kaum mehr denkbar und auf einen Wegfall dieser Ressource ist unsere Infrastruktur kaum vorbereitet. Alles steht und fällt mit dieser "Selbstverständlichkeit".

Technikangst

Die Bevölkerung ist gewohnt, daß der Strom stets aus der Steckdose kommt...aber über den komplexen Ablauf bis zur Stromproduktion und Anlieferung zu den Verbrauchern machen sich die Menschen kaum Gedanken. Die Einstellung zum Klimaschutz wird zum neuen Mantra, doch es sollte immer das Ende mitbedacht werden. Blackouts sind immer möglich, weil Störungen und Schäden in der Elektrizitätstechnologie vorkommen können, doch es kommt nur soviel Strom beim Verbraucher an, wie auch produziert wird. "Abschalten" von Stromlieferanten hilft nur, wenn gleichzeitig "zugeschaltet" wird. "Zaubern" geht nicht in der Technik...auch nicht bei der Stromerzeugung.

@sisyphos3

Was für ein Humbug. Ihnen ist wohl jeder Ablass recht um gegen regenerative Energie zu wettern. Ihre Endzeit Fantasien leben Sie an besten im Kino aus.

@Sisyphos3

Es gibt gute Diesel Generatoren die auch mit Heizöl laufen - Dann fällt im Winter, wenn die Sonne wenig scheint, nicht die Heizung aus.
Die Anschaffung ist in zwei Jahren fest eingeplant. Funktioniert sogar für ein Mehrfamilienhaus.
Ein kurzer Blick auf den Agrometer zeigt, daß meist mehr als 50% des Stroms aus konventionellen Kraftwerken kommt.
Am besten die Jahresansicht ansehen.
https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generat...

Am 14. Juli 2019 um 09:25 von Grumpy Eugen

"Hinzu kommen erschreckende Inkompetenz und Fehlbestzungen im Departement of Energy nach der Wahl von Trump zum Präsidenten."

Dies allein Trump zuzuschreiben, ist wohl nicht ganz korrekt, denn auch unter seinen Vorgängern war die lokale Infrastruktur ein Stiefkind, im Gegensatz zu den Militärausgaben.

Erneuerung

Das Problem steht schon im Artikel. Wenn schon relevante Gegenstände (hier ein Transformator) unterirdisch verbaut wurden (werden), dann hat man häufiger bei Austausch (Modernisierung) Probleme damit wegen Platzmangels. Man kann kein Ersatz-, Ausweichgerät einfach daneben plazieren. Also wird nichts getan bis zum unausweichlichen.
Eigentlich schade für unseren lieben russophoben Mitbewohner dieses Planeten, das der Bürgermeister Bill de Blasio einen mechanischen Fehler einräumt. Der Vorfall wäre eine so schöne Steilvorlage gewesen für "der Russe sabotiert". ;)

Am 14. Juli 2019 um 08:44 von Sisyphos3

"eine Situation an die man sich gewöhnen muß
einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten
dann der erheblicher Mehrbedarf durch E Fahrzeuge
andererseits ist wegen der Umweltabgaben kein Geld für die maroden Netze vorhanden"

Keine Sorge, unsere Nachbarn in Europa bauen massiv die Kernenergie aus, denn sie haben ja zukünftig einen zuverlässigen Abnehmer.

Blackout

Die Stromversorgung wird immer mehr zur Achillesferse hochindustrialisierter Gesellschaften. In gleichem Maße, wie sich viele Firmen zu wenig Gedanken im ihre IT-Sicherheit machen, kümmern sich viele Staaten - allen voran die USA - nicht genug um die Infrastruktur ihrer Stromnetze. Beides sind nicht kalkulierbare Sicherheitsrisiken. Marc Elsberg hat übrigens einen sehr lesenswerten, eindrücklichen und gut recherchierten Roman über diese Problematik verfasst: Blackout

Wenn grundsätzlich

die allerhöchsten VertreterInnen unserer Gesellschaft schuld hätten an wirklich jeder Misere, dann dürfte kein/e einzige/r Regierungchef/in länger als einen Tag im Amt verweilen. Der Strom für NY geht die Stadtverwaltung und die Versorger was an. Hat nichts mit Trump zu tun. Aber Hauptsache, man hat mal ..... gelle.

Kein Vergleich mit Südamerika

Die Ursache für den teilweisen Stromausfall in NY ist ganz sicher nicht vergleichbar mit der vor ca. 1 Monat in Südamerika.
Dass die Stromleitungen in den USA außerhalb der großen Metropolen zuweilen abenteuerlich verlaufen ist ja kein Geheimnis - aber das gilt ganz sicher nicht für New York; hierin also die Ursache für den Ausfall zu sehen ist verfehlt.

Wenn....

die Frage erlaubt ist: waren es wirklich nur Probleme in einem Umspannwerk?

Am 14. Juli 2019 um 09:37 von Hador Goldscheitel

"Die Energiewende wird kommen, und dass ist auch gut so !"

Bestimmt gut für jene, die massiv die Kernenergie ausbauen - von der EU übrigens gefördert. Deutschland wird dafür Großabnehmer sein, hat ein gutes Gewissen, denn hier werden diese Kraftwerke ja vom Netz genommen.

@10:22 von ex_Bayerndödel

„Keine Sorge, unsere Nachbarn in Europa bauen massiv die Kernenergie aus, denn sie haben ja zukünftig einen zuverlässigen Abnehmer.“

Keine Sorge, unsere Nachbarn in Europa nehmen uns bisher regelmäßig all den Strom ab, den wir zu viel produzieren. Von kurzzeitigen „Krisen“, wie der vor ein paar Wochen ist D einer der größten Stromexporteure und leistet sich moderne Gaskraftwerke, die 90% der Zeit still stehen, aber trotzdem mit Personal besetzt sind, weil dreckige Braunkohle billiger ist.

Wenn es bei uns in absehbarer Zeit mal zu einem Ausfall käme, dann sicher nicht wegen mangelnder Stromerzeugung. Technische Störungen sind natürlich immer möglich.

ex_Bayerndödel, 10:22

Keine Sorge, unsere Nachbarn in Europa bauen massiv die Kernenergie aus, denn sie haben ja zukünftig einen zuverlässigen Abnehmer.

Deutschland produziert doch schon jetzt mehr Strom, als hierzulande verbraucht wird. Zur Freude der Nachbarländer (besonders Österreich und Niederlande), die so günstig bis kostenlos Strom aus Deutschland erhalten.
Dieser Stromüberschuss stammt übrigens aus Wind- und Sonnenenergie.

Hat aber alles nichts mit dem Stromausfall in Manhattan zu tun ...

Digitalisierung ist das Problem

Die allseits beschworene Digitalisierung ist der eigentliche Schwachpunkt . Ich bin 1958 geboren und habe das robuste analoge Leben als normal verinnerlicht, Stromausfälle inclusive. Wir waren nahezu unabhängig vom Strom, der eine Erleichterung, aber nicht lebensnotwendig war. Die Digitalisierung erst hat uns verwundbar gemacht. Der Kontrollwahn der Verbraucherschützer zwingt uns, alles zu protokollieren und zu dokumentieren, Zettel und Bleistift genügen nicht mehr und der Kühlschrank darf auch nicht mal 2 Stunden ausfallen, ohne dass in den Läden alles weg muss. Wie bin ich nur gross geworden? Schöne neue Welt

Der Artikel

hat nichts mit der Energiewende zu tun, auch nicht mit sonst irgend etwas, und marode Stromleitungen wurden auch nicht benannt.
Und mal ganz ehrlich, wenn bei uns ein Verteiler ausfällt oder der Bagger eine Leitung erwischt, kommt hin und wieder vor, ist das ein Regionales Problem.
In der Großstadt dann ein ganz wichtiges Nationales ?, 70 000 Menschen von wie vielen Millionen in der Stadt ?, ein paar Stunden.
Wenn bei uns Hochwasser ist, gabt es manchmal Tage keinen Strom, keine Meldung wert weil das normal ist.
Strom und Wasser vertragen sich schlecht.

Es ist einfach etwas kaputt gegangen, und es war auch nicht der Böse Feind.

Richtig, man handelt wider dem Gesetz(EnWG)-

eine Situation an die man sich gewöhnen muß einerseits durch das Abschalten der Kohle der AKW´s fehlen Kapazitäten dann der erheblicher Mehrbedarf durch E Fahrzeuge ..

Die Kernkraft lieferte bisher klimafreundlichen Strom. D steigt jetzt aus der friedlichen Nutzung aus. U.a., Franzosen, Briten .. nutzen die Kernenergie weiter, auch für nicht friedliche Zwecke.

Neckarwestheim und Philippsburg haben eine Leistung von 2.868 Megawatt und rund 20,7 Mrd. kWh klimafreundlichen Strom erzeugt. Das entspricht rund einem Drittel des Stromverbrauchs in B-W, mehr als der Strombedarf der dortigen rund 5 Millionen Privathaushalte. 2018 haben beide Anlagen der Umwelt rund 18 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids CO₂ erspart. Der CO₂-Ausstoß wird sich durch die ersatzlose Abschaltung der AKW und KKW nicht verringern, er wird gewaltig zulegen.

Keine Frage, es wird noch unsicherer, noch teuerer, noch klima- und umweltschädlicher!

herr.pio 10.11

Ihnen ist wohl auch entgangen, dass wir in allein im Juni 3mal kurz vor dem Blackout standen, der nur durch Kauf von Strom aus dem Ausland vermieden werden konnte. Und jetzt raten Sie mal, wie der erzeugt wurde. Nachzulesen bei Welt. Gut, hier geht es um die USA, aber das kann hier ganz schnell auch passieren

Offensichtlich ein lösbares Problem

„Der Stromausfall ereignete sich just am Jahrestag eines Blackouts in New York im Jahr 1977, bei dem fast die gesamte Stadt im Dunkeln saß. Die Folgen damals waren katastrophal: 1600 Geschäfte wurden geplündert, mehr als 1000 Brände gelegt“

Das war diesmal offenbar anders:

„Mehrere Shows auf dem Broadway mussten abgesagt werden. Mehrere Künstler boten spontane Auftritte auf dem Gehweg vor dem Eingang. Ein Konzert in der Carnegie Hall wurde abgebrochen, der Saal wurde geräumt, später setzten die Sänger ihre Darbietung vor dem Publikum vor dem Gebäude fort. Viele Geschäfte schlossen nach Medienberichten früher als sonst. Andere wiederum, wie Bars und Restaurants, hielten den Betrieb trotz Dunkelheit aufrecht“

Bürgermeister Bill de Blasio: "Das scheint etwas zu sein, das einfach bei der Stromverteilung von einem Stadtteil zum anderen schief gelaufen ist" (...) Das Problem könne sicherlich in einer "angemessenen Zeitspanne" gelöst werden“.

So macht man das: Dazulernen und weitermachen.

Am 14. Juli 2019 um 10:50 von kommentator_02

"Deutschland produziert doch schon jetzt mehr Strom, als hierzulande verbraucht wird. Zur Freude der Nachbarländer (besonders Österreich und Niederlande), die so günstig bis kostenlos Strom aus Deutschland erhalten.
Dieser Stromüberschuss stammt übrigens aus Wind- und Sonnenenergie."

... weil die Grundlast durch konventionelle Kraftwerke abgedeckt werden muss! Dies kann ich Ihnen als langjähriger Stromerzeuger unterschreiben. Was den Stromausfall in den USA betrifft, so habe ich bereits auf das marode Netz in den USA verwiesen. Übrigens hilft es nichts, in Manhattan ein gutes Netz zu haben, der Strom muss auch dorthin kommen.

Am 14. Juli 2019 um 10:49 von dr.bashir

Wenn es bei uns in absehbarer Zeit mal zu einem Ausfall käme, dann sicher nicht wegen mangelnder Stromerzeugung. Technische Störungen sind natürlich immer möglich.

Strom muss verfügbar sein, wenn er gebraucht wird. Es nützt nichts, Überkapazitäten (übrigens aufgrund der Stromerzeugung aus konventionellen Kraftwerken zur Absicherung der Grundlast) zu haben, jedoch keine zuverlässige Produktion.

Kernenergie: nur Brückentechnologie

Zu: 10:57 von gman

Die Kernenergie hatte eine Berechtigung als Brückentechnologie. Aufgrund des großen Aufwands bei der Erstellung kerntechnischer Anlagen sowie der Gewinnung und Entsorgung des atomaren Brennmaterials kann bei der Kernenergie nur bedingt von "Klimafreundlichkeit" gesprochen werden. Die Argumentation der Kritiker von E-Mobilität (Stichwort: Rohstoffgewinnung für die Batterieproduktion) lässt sich direkt auf die Urangewinnung übertragen.

Kernenergie war nur dank üppiger staatlicher Subventionen wirtschaftlich. Die nicht beherrschbaren Risiken - selbst für hochindustrialisierte Länder - und die nicht kalkulierbaren jahrhundertttausende langen Verpflichtungen aus der Entsorgung des strahlenden Materials boten den Anlass für einen volkswirtschaftlichen Schlussstrich in Deutschland.

Langfristig ist die Energieversorgung durch Effizienzgewinne und Dekarbonisierung bzw. Denuklearisierung sicherzustellen, was sowohl technisch wie ökologisch und wirtschaftlich möglich ist.

Eigenversorgung

Mal sehen was sich unserer Regierungen noch alles einfallen lässt, bevor die Netztrassen ausgebaut und modernisiert werden. In Deutschland möchte man Vorreiter sein, bekommt aber nichts auf die Reihe, also selbst ist der Mann / Frau. Somit haben wir eine PV Anlage gebaut, die mitlererweile 80% unseres 2 Familien Hauses versorgt, die schafft locker 3 Tage und Nächte einen Stromausfall oder Blackout merken wir faktisch gar nicht. Sowas lässt sich an vielen Orten realisieren, man muss nur wollen... Mit CO2 Bepreisung hab ich auch nicht mehr viel am Hut. Ich finde es auch richtig das die Eigentümer in die Haftung kommen nicht die Mieter, denn die haben es zu Verantworten wie die Wohnungen versorgt werden. Dezentrale Stromversorgungen sollten mehr gefördert werden, dann hat der Blackout kaum ein Chance.

Kernkraft: teuerste Energie, umweltschädlich.

@10:57 von gman
Kein einziges AKW auf der Welt funktioniert auf wirtschaftlicher Basis.
In GB, das neue AKWs plant, verlangen die Betreiber wesentlich höhere Zuschüsse als die Erneuerbaren bei uns. Außerdem noch staatliche Garantien, die die Inflationsrate berücksichtigt.

Von wegen klimafreundlich: Das endliche Uran verursacht beim Abbau erhebliche Umweltprobleme.
Der Betrieb von AKWs ebenfalls.
In BaWü hatte vor vielen Jahren ein Beamter eine Kartierung von Wald- und Umweltschäden um ein AKW vorgenommen. Die größten Schäden stimmten mit der Windrichtung der Abluft des AKWs überein. Dokumentiert in der Zeitschrift "Natur".

Und 1000e Jahre Bewachung der Endlager wird allein aufgrund des Ressourcenverbrauchs die Umwelt für Generationen belasten.

Stromerzeugung

In Umspannwerken kann immer mal was kaputtgehen...das ist technikimmanent, aber Überlastungen durch Verbrauchsspitzen sind schwieriger zu händeln...Beispiel: nebliger, nasskalter, windstiller Tag Mitte Januar mittags bei -15 Celsius...das fürchten die Ingenieure und Stromeinkäufer in den Schaltzentralen...wenn dann nicht sehr schnell zugekauft werden kann, weil die anderen solche Probleme auch haben, dann werden wir schnell merken, daß auch mal ein großer Stromausfall passieren kann. Wie ich oben bereits geschrieben habe, wer aus welchen Gründen Kraftwerke abschalten möchte, muß das Minus durch Zuschalten ausgleichen. Die Tag- und Nacht-Grundlast kann durch regenerative Erzeugung nur eingeschränkt kompensiert werden...irgendwelche Kraftwerke müssen leider Tag-und Nacht laufen...nur welche werden (dürfen noch) bleiben und welche Stromkosten kommen da auf uns zu?

@um 10:58 von deutlich

"Ihnen ist wohl auch entgangen, dass wir in allein im Juni 3mal kurz vor dem Blackout standen, der nur durch Kauf von Strom aus dem Ausland vermieden werden konnte."

Dann sollten Sie vielleicht noch erwähnen, daß die Ursachen noch nicht geklärt sind. Von Preisspekulationen ist die Rede ...

Stromausfall in Berlin

gab es im Februar mehrfach in ähnlicher Weise. Ein Schaden bei einer Zuleitung, keine Redundanz, und tausende sitzen im Dunkeln ohne Kommunikation oder Heizung oder Kochmöglichkeit oder Einkaufsmöglichkeit, denn so ziemlich alles ist von elektrischer Energie abhängig.

Sollte in einem Land, das sich "HighTech-Standort" nennen möchte, nicht passieren, es sollte immer mindestens eine zweite Zuleitung und Redundanz bei der Verteilung geben. Aber das kostet Geld, das keiner investieren möchte.

@11:42 von Wolfes74

Dann sollten Sie vielleicht noch erwähnen, daß die Ursachen noch nicht geklärt sind. Von Preisspekulationen ist die Rede ...

... ebenso von falschen Verbrauchsvoraussagen seitens der "Experten".

Ganz gleich, warum: Die Ursache muß gefunden und beseitigt werden.Wenn es keine technische Ursache war, muß der Ablauf geändert werden, ggf. Experten oder Spekulanten gegen zuverlässigere Leute getauscht werden.

Natur "pur"

Vielleicht konnte man - in der finstersten Ecke dieser sonst immer nur gestressten und burn-out-geplagten Metropole - endlich mal den wunderbaren Sternenhimmel bewundern, die schlaflose Städter können doch sonst gar nicht nachempfinden, welches Übel die extreme Lichtverschmutzung wirklich für uns Erdenbewohner und speziell sie Größstädter bedeutet.
Für mich ist Lichtverschmutzung sogar noch schlimmer als Ernergieverschwendung und sonstige Umweltbelastung/ -schädigung.
Sie zerstört die feine, aber wichtige Gemütsverfassung und wirkt sich deswegen negativ auf die sogenannten Selbstheilungskräfte in uns allen aus. Was seit Beginn des Industriezeitalters auch die Romantik auslöschte...

10:22, ex_Bayerndödel

>>Keine Sorge, unsere Nachbarn in Europa bauen massiv die Kernenergie aus, denn sie haben ja zukünftig einen zuverlässigen Abnehmer.<<

Nirgendwo wird die Kernenergie ausgebaut, und erst recht nicht massiv. Bestenfalls wird der bisherige Stand an Kernkraftwerken gehalten. Und um dies zu tun, werden neue gebaut, denn die alten können bekanntermaßen nicht ewig laufen.

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