Ihre Meinung zu: Nach Anschlag auf Moscheen: Neuseeländer geben Waffen ab

13. Juli 2019 - 13:26 Uhr

51 Menschen hatte ein Attentäter im März in Christchurch getötet. Die neuseeländische Regierung beschloss daraufhin ein Verbot von militärischen Halbautomatik-Gewehren. Nun wurden die ersten Waffen zurückgekauft.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.2
Durchschnitt: 4.2 (10 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Neuseeländer geben Waffen ab

ob es auch diejenigen Klientel der Neuseeländer sind
von denen man sich wünscht, dass sie keine Waffen haben ?

Vorbildlich. Entwaffnung

Vorbildlich. Entwaffnung einer Gesellschaft ist also möglich. Und um Heim und Hof zu schützen muss man wirklich kein Militärgerät haben

6 Monate Zeit, ...

...um seinen Schießprügel freiwillig abzugeben. Wenn die Abgabepflicht beschlossen wurde:
Warum dann diese lange “Bedenkzeit“?

Vorbildlich, aber nur ein Anfang!

Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?

Nun wurden die ersten Waffen zurückgekauft?

Also die "guten" geben Ihre Waffen ab. Und wer sorgt für die Entwaffnung der "Bösen"

Verbrecher haben immer Ihre Waffen bekommen und eingesetzt. Leider?

eine Privatperson Schusswaffen

Die aktivste "Waffe" ist doch der LKW oder PKW.

Über 3000 tote im Jahr. Wie wollen Sie sich davor schützen?

Wir dürfen gespannt sein wann

Wir dürfen gespannt sein wann uns der Autor verrät, was denn "militärische Halbautomatik-Gewehre" sein sollen.

Die auf dem Foto abgebildeten Waffen sind jedenfalls Jagdwaffen.

Neuseeland macht es vor - wann folgen die anderen?

„Die neuseeländische Regierung beschloss daraufhin ein Verbot von militärischen Halbautomatik-Gewehren. Nun wurden die ersten Waffen zurückgekauft“

Das ist natürlich der einzig richtige Ansatz: Weg mit den Dingern.

Blöd nur, dass zugleich überall auf der Welt fleißig an ihrer Herstellung und ihrem Vertrieb „gearbeitet“ wird. Und viel Geld verdient.

Alternativen

Mit einer selbstgebastelten Bombe (Oklahoma City) oder einer Tasche mit einer Handvoll Handfeuerwaffen koennte der selbe Schaden angerichtet werden. Aber man will sich beruhigen dass man etwas getan hat.

Halbautomatik

Im Artikel ist die Rede von "militärischen Halbautomatik-Gewehren". Dabei sind halbautomatische Gewehre im militärischen Bereich nicht üblich, man findet sie eher als Freizeit- oder Hobby-Waffen. Zumindest in Russland sind sie auf dem Land sehr verbreitet.

Es geht übrigens um

Es geht übrigens um halbautomatische Waffen, "militärisch" ist in diesem Zusammenhang eine Erfindung des Autors.

Waffen !

Nicht nur Neuseeland sollte diese Maßnahme ergreifen,
sondern viele andere Länder ebenfalls, vorweg die USA.
Außerdem frage ich mal ganz offen, für was braucht ein
Mensch eine Waffe außer diese Person ist bei der Polizei,
dem Militär, oder beim Personenschutz. Ich würde gerade
noch so einem Jäger eine Waffe zu gestehen, wenn er nicht
nur eine Schießprüfung, sondern auch eine Tauglichskeits-
prüfung abgelegt hat.
Zudem müsste der illegale Waffenhandel strenger und intensiver kontrolliert werden. Außerdem müsste verstärkt
der Besitz von Stichwaffen unterbunden werden, dann gäbe es weniger Messerangriffe und Messerstechereien.
Wer mit einem Messer aus dem Haus geht, ist im Grunde
schon bereit, dies ein zu setzen. Wo bleibt da die viel besagte Menschlichkeit und da fürsorgliche Miteinander ???
Alle Länder, die friedlich sein wollen, sollten ihre Gesetze
so fassen, dass es so wenig wie nur irgendwie möglich
Waffen in den Ländern gibt und dies konsequent auch
durch setzen.

@ Shuusui, um 14:04

Ist das nicht letztlich wurscht?

Sehr geehrte Tagesschau Redaktion:

Neuseeland hatte nach dem Anschlag ein Verbot von militärischen Halbautomatik-Gewehren beschlossen.

Was genau sollen "militärische Halbautomatik-Gewehre" sein?
Sogenannte Sturmgewehre sind Vollautomaten; halbautomatische Gewehre sind üblicherweise entweder Jagd- oder Sportwaffen.

rer Truman Welt

Grundsätzlich ist eine solche Aktion richtig, ebenso wie restriktive Waffengesetze.
Allerdings darf nicht davon ausgegangen werden, daß damit die Gefahr hinsichtlich solcher Terrorakte signifikant reduziert werden kann. Eine solche Annahme implizierte eine weitere Annahme, nämlich, daß solche Täter nur zu Tätern wurden weil sie zuvor leicht an diese Waffen kamen. Davon gehe ich persönlich nicht aus. Wer solch eine Tat begeht befindet sich geistig-emotional breits in einer Haß - Welt. Ein solcher Mensch würde sich für ein so ein Vorhaben eine entsprechende Waffe besorgen. Es wird gesagt: Gelegenheit macht Diebe; da ist sicher etwas dran. Aber es heißt n i c h t: Gelegenheit macht Mörder!

Was soll denn dieser Blödsinn?

Was soll denn dieser Blödsinn?

Guns ain't kill people.
People kill people.

Wenn man rechtschaffenen Bürgern nun die Waffen wegnimmt, wird man zukünftige Schießereien nicht verhindern.

Probleme immer an der Ursache beheben! Nicht an den Symptomen herumdoktern!

Ist ja wohl logo!

Immer diese "einfachen Antworten" und "kruden Thesen"!

13:49 von Wolfgang E S

wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe
.
das ist stringent genug
wenn es eben wie in Winnenden nicht angewendet wird ....

Wolfgang E S, 13:49

Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?

Sie scheinen, wie viele andere auch (einschließlich Journalisten), Waffenbesitzkarte und Waffenschein zu verwechseln. Privatpersonen dürfen keine Schusswaffen im öffentlichen Raum benutzen, auch nicht wenn sie eine Waffenbesitzkarte (Jäger, Sportschützen) haben.

Nur mit einem Waffenschein ist das Führen einer Schusswaffe im öffentlichen Raum mit Auflagen zulässig - einen solchen Waffenschein werden aber werder Sie, noch ich, noch 99,99% der Bevölkerung je bekommen. Weil sie nämlich keinen Bedarf (besondere Gefährdung wäre solch ein Bedarf) haben.

re markusklett

"Alternativen

Mit einer selbstgebastelten Bombe (Oklahoma City) oder einer Tasche mit einer Handvoll Handfeuerwaffen koennte der selbe Schaden angerichtet werden. Aber man will sich beruhigen dass man etwas getan hat."

Weil einer ja auch unter Medikamenten- oder Rauschmitteleinfluss einen Unfall verursachen kann sollte man ihn auch unter Alkohol fahren lassen.

Ist das Ihre Logik?

13:52, werner1955

>>Nun wurden die ersten Waffen zurückgekauft?
Also die "guten" geben Ihre Waffen ab. Und wer sorgt für die Entwaffnung der "Bösen"

Verbrecher haben immer Ihre Waffen bekommen und eingesetzt. Leider?<<

Die Trennung zwischen gut und böse, die Sie hier vornehmen, lässt sich in der Praxis nicht durchhalten. Sicher, es wäre toll, könnte man Menschen in zwei derart definierte Gruppen einteilen. So ist die Welt aber nicht.

Deswegen sind weniger Waffen auf jeden Fall besser. Auch wenn natürlich Hardcore-Berufskriminelle immer Waffen haben werden, egal wo, ob in Deutschland, in Neuseeland, in Dänemark oder Liechtenstein.

re russenweib

"Im Artikel ist die Rede von "militärischen Halbautomatik-Gewehren". Dabei sind halbautomatische Gewehre im militärischen Bereich nicht üblich,"

Auch vollautomatische Waffen werden vorwiegend halbautomatisch verwendet.

Insofern passt es schon.

Waffen !

Ein großes Problem sind doch auch die Hersteller all der
Waffen, die wollen doch mit aller Macht und ohne Gnade
so viele wie möglich verkaufen. Und die wirklich großen der
Branche handeln auch mit Aktien und die Aktionäre denken
nur ans Geld und nicht die Folgen.
Deshalb Waffenbau - Handel, Verkauf und Export auf ein
Minimum einschränken, sowie so viele Waffen wieder ein
sammeln. Kein normaler friedlicher Mensch braucht eine Waffe.
Sollte irgendwo ein Chaot mit einer Waffe rum schießen,
kann ein nicht geübter Schütze eh nichts ausrichten. Leider !

13:52 von werner1955

"Verbrecher haben immer Ihre Waffen bekommen und eingesetzt."

Und das wissen Sie woher?
Ich nehme an, dass ziemlich viele NICHT zum Verbrecher geworden sind, weil sie nicht leicht an eine Schusswaffe kamen.

Insgesamt ändert sich die Mentalität einer Gesellschaft, in der Waffen geächtet sind.

Und umgekehrt: Wo Waffen leicht zu bekommen sind, sieht man weniger Grund, auf Leute nicht zu schießen. Es sei doch ganz üblich und normal, ist dann die Überzeugung.

Bevor das jetzt ein Expertenaustausch...

...über halb- oder vollautomatische Schießgewehre wird - es geht hier doch um etwas ganz anderes.
Warum glauben einige, ihr Wissen über diese Waffen an dieser Stelle ausbreiten zu müssen?

@ markusklett, um 14:09

Das ist aus meiner Sicht weit mehr als nur eine Beruhigung, “etwas getan“ zu haben.

@14:28 von Traumfahrer

"Zudem müsste der illegale Waffenhandel strenger und intensiver kontrolliert werden." Der illegale Waffenhandel wird überhaupt nicht kontrolliert, weil er eben illegal ist.

rer Truman Welt

Bei aller Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer solchen Aktion, darf wohl auch nicht der Aspekt vergessen werden, die Bevölkerung damit auch zu beruhigen und ihr wieder das Gefühl von Sicherheit durch durchgreifendes Handeln der Politik zurückzugeben. Es beruhigt weil etwas unternommen wird. Dabei steht in solchen Fällen manchmal das Handeln als solches vor einer Sinnhaftigkeit. Immer sehr schön zu beobachten, wenn etwas passiert und die Bevölkerung verunsichert wird oder gar in Angst und Panik droht zu verfallen, wie reflexartig die Politik mit durchgreifenden und manchmal auch ebenso sinnreduzierten Aktionen und Vorschlägen an und in die Öffentlichkeit prescht. Das hat System! Einfach mal in Zukunft darauf fokussierter achten.

14:35 von Bote_der_Wahrheit

"Was soll denn dieser Blödsinn?

Guns ain't kill people.
People kill people.

Wenn man rechtschaffenen Bürgern nun die Waffen wegnimmt, wird man zukünftige Schießereien nicht verhindern.

Probleme immer an der Ursache beheben! Nicht an den Symptomen herumdoktern!

Ist ja wohl logo!

Immer diese "einfachen Antworten" und "kruden Thesen"!"

"Logo" wäre, wenn Sie ein wenig mehr in die Tiefe gehen würden.
Die Mentalität von Menschen wird durch die Beziehung zu Waffen in einem Staat mitgesteuert.

Also: auch da Ursachen suchen, wo andere noch nicht gesucht haben.

14:35, Bote_der_Wahrheit

>>Was soll denn dieser Blödsinn?

Guns ain't kill people.
People kill people.<<

Bitte bemühen Sie sich um sinnvolles Englisch. "ain't" ist Slang für "is not", nicht für "do not".

>>Wenn man rechtschaffenen Bürgern nun die Waffen wegnimmt, wird man zukünftige Schießereien nicht verhindern.<<

Auch Sie scheinen also davon ausgehen, daß es eindeutig Rechtschaffene und nicht Rechtschaffene gibt. Wo leben Sie?

>>Probleme immer an der Ursache beheben! Nicht an den Symptomen herumdoktern!

Ist ja wohl logo!<<

Richtig, sehe ich auch so.

>>Immer diese "einfachen Antworten" und "kruden Thesen"!<<

Dann hören Sie doch bitte auf damit.

Stupide Kommentare

Ich komme gerade aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

Da verlangt zB einer eine Tauglichkeitsprüfung für Jäger. Wahrscheinlich ahnungslos darüber, dass Jäger heftigen Lernstoff zu absolvieren haben.

Was soll man bei solcher Unwissenheit sagen? Die Jägerprüfung wird auch "Grünes Abitur" genannt.

Aber ganz ehrlich, wenn jemand Amok plant, welches Gesetz wird ihn hindern?

Ob das

wirklich eine gute Idee und der Weisheit letzter Schluss ist, da habe ich so meine Zweifel. Dadurch werden die Opferzahlen von Gewalttaten durch Schusswaffen wahrscheinlich nicht signifikant sinken.

Kann in Deutschland nicht passieren

Deutschland ist einer der größten Produzenten und Exporteuren von Waffen , ES GEHT JA UM ARBEITSPLÄTZE, hällt aber durch Gesetzgebungen das deutsche Volk , zumindest die gesetzestreue Bürger , in die Opferrolle , denn umfassender und garantierten staatlicher Schutz gegen Terroristen sehen trotz GG die regierenden Parteien Deutschland nicht vor im Gegensatz zu vielen in vielen Ländern der EU .Nicht mal eine Kontrolle der Außengrenzen trotz GG erfolgen .

@ um 13:49 von Wolfgang E S

Zitat:
Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?

... ohne Waffen sicherer fühlen ? Auf dem Breitscheidplatz in Berlin wurden auch keine Schusswaffen eingesetzt. Trotzdem viele Tote und Schwerverletzte. Die Zeiten in D werden unsicherer, auch ganz ohne Schusswaffen für Ottonormalo. Und wer Schusswaffen braucht wird sich diese auch besorgen können, das sollte jedem klar sein.

Das ist aber ungerecht. Unser Staat passt zwar gut auf uns auf, aber letztlich hilft all der Paternalismus nur begrenzt. Fakt ist, das Menschen nur vor dem Gesetz gleich sind (danach nimmermehr). Das Waffenverbot stellt aber den unbescholtenen Bürger systematisch schlechter, gegenüber all jenen kriminellen und terroristischen Subjekten, die ihn potenziell gefährden. Das ist nicht in Ordnung, auch wenn es so aussieht, oder sich gut anfühlt.
Ob automatische Waffen in Bürgerhand nötig sind bleibt infrage zu stellen, das ist halt abhängig von den Herausforderungen des Alltags - im Mordfall Lübke waren ja wohl keine Kriegswaffen im Einsatz. Ansonsten stellt unsere Phase einer durch den "wehrhaften Sozialstaat" befriedeten Gesellschaft ein solches geschichtliches Novum dar, das man sich daran nicht wirklich zu gewöhnen braucht.

@ Bote der Wahrheit

Natürlich: People kill people, not guns.
Aber, wie uns die USA zeigen: je mehr „legale“ Waffen im Umlauf sind, desto leichter ist es für jedermann, sich (auch illegal) Waffen zu beschaffen. Desto wahrscheinlicher ist, dass damit „Unsinn“ getrieben wird.
Der einzige Weg aus diesem Teufelskreislauf ist, die Zahl der umlaufenden Waffen drastisch zu reduzieren. Wenn ich mir mit großer, großer Wahrscheinlichkeit sicher sein kann, dass nicht jeder Halbdepp an jeder Ecke einen Schießprügel bekommt, besteht auch für mich kein Bedarf, mich mit einem solchen Ding zu „schützen“. Sorum wird ein Schuh draus, nicht andersrum.

14:39 von kommentator_02

Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?

Re ich würde mal sagen ich denke es so wie in der Schweiz ,da hat fast jeder seine Militärwaffe aus gelebter Demokratie .Wenn eine komische politische Partei an die Macht kommt und zb das China System einführen möchte oder die Bürger sich den Konzernen unterordnen sollen geht das nicht so einfach da sie wissen die Leute sind bereit ihre Demokratie zu verteidigen und sind in der Lage dazu .Man sehe es gibt da verschiedene Einstellungen dazu .Die Waffe ist nicht schlecht es ist der Mensch ! Ohne eine Möglichkeit der Gegenwehr in der Vergangenheit vom Bürger würden sie gerade vor dem König buckeln und wüssten nicht was Freiheit wäre ! Es gibt immer 2 Seiten .

@werner1955

Da haben Sie vollkommen Recht. Die Guten werden entwaffnet, die Kriminellen freuen sich.
Von den 6 erschossenen Menschen am letzten Wochenende allein in Chicago und den 26 Verletzten wurde keiner Opfer eines legalen Waffenbesitzers.
Diese 'Massnahme' trifft die falschen.

14:35 von Bote_der_Wahrheit

«Was soll denn dieser Blödsinn?
Guns ain't kill people.
People kill people.»

Ja - Waffen feuern sich nicht selbst ab.

Nun hat ja jedes Land gewisse "Traditionen", was den Besitz von Waffen in privater Hand angeht. Wie diese in NZL sind, weiß ich nicht recht.

In den USA sind sehr viele Waffen "in Umlauf". Regelmäßig viele Tote dadurch. In CAN + CH sind auch relativ viele Waffen "unterwegs" (bezogen auf Köpfe der Bevölkerung). Mit vergleichsweise (viel) weniger Toten, die so verursacht sind. "Andere Traditionen" …?

Das mit Abstand strengste Waffenrecht aller Industriestaaten hat JAP.
Schusswaffen waren bis ca. 1850 komplett verboten. Nicht nur in Privathand.

In 2014 hatte es in JAP 1.024 Tötungsdelikte (außerhalb von Straßen- / Bahnverkehr). Bei 8 (!) davon waren Schusswaffen im Spiel.

Nicht autorisierter Waffenbesitz kann mit bis zu 10 Jahren Haft geahndet werden. Nur Besitz, es muss nicht ein Schuss abgefeuert worden sein.
Selbst die Yakuza-Mafia mag dort Schusswaffen nicht …

/// Am 13. Juli 2019 um 14:35

///
Am 13. Juli 2019 um 14:35 von Bote_der_Wahrheit
Was soll denn dieser Blödsinn?

Was soll denn dieser Blödsinn?

Guns ain't kill people.
People kill people.

Wenn man rechtschaffenen Bürgern nun die Waffen wegnimmt, wird man zukünftige Schießereien nicht verhindern.

Probleme immer an der Ursache beheben! Nicht an den Symptomen herumdoktern!

Ist ja wohl logo!

Immer diese "einfachen Antworten" und "kruden Thesen"!///
.
Nein, das ist eben nicht " logo ". Wenn " people " keine " guns " haben, dann können " people " auch keine " people " damit " killen".
Warum glauben Sie wohl ist das Risiko in den USA erschossen zu werden etwa 25 fach höher als in Deutschland ?

Pseudolösung

Kein Grund, in Jubel auszubrechen. Diejenigen, die hier ihre Waffen abgegeben haben (bzw. dazu gezwungen werden), sind sicherlich nicht das Problemklientel.

Aber eine Politikinszenierung ist natürlich medienwirksamer als echte lösungsorientierte Politik.

14:09 von markusklett

«Alternativen
Mit einer selbstgebastelten Bombe (Oklahoma City) oder einer Tasche mit einer Handvoll Handfeuerwaffen koennte der selbe Schaden angerichtet werden. Aber man will sich beruhigen dass man etwas getan hat.»

Wer es unbedingt will, der / die kann auch noch mit vielen anderen Mitteln großen Schaden mit vielen Toten anrichten.

Prinzipiell wären u.a. Brandstiftung, Lebensmittel / Trinkwasser vergiften, Freisetzen von giftigen Gasen. Und weil das alles auch noch möglich wäre.
Solle man besser erst mal gar nichts unternehmen, um die Gefahren durch Schusswaffen zu minimieren. Ganz beseitigen wird man die Gefahren nie nirgendwo können.

Und das weiß auch die Regierung in NZL. Und staatliche Institutionen überall auf der Welt, die nicht mit einem Ihrem Kommentar ähnlichen Fatalismus durch die Gegend gehen.

Da können sie dann tun, was immer sie wollen, die Politiker.
"Es hat welche", denen ist es niemals recht, was Politiker tun (oder planen) …

Ist die Überschrift korrekt?

Im Text ist später von "militärischen Halbautomatik-Gewehren" die Rede.
Werden nur diese gegen Geld abgegeben, oder Waffen allgemein?

Ich meine: Wer braucht militärische Halbautomatik-Gewehre und wozu???

14:02 von Nettie

"Das ist natürlich der einzig richtige Ansatz: Weg mit den Dingern.

Blöd nur, dass zugleich überall auf der Welt fleißig an ihrer Herstellung und ihrem Vertrieb „gearbeitet“ wird. Und viel Geld verdient."

Die Menschen sind auf der ganzen Welt miteinander vernetzt.
Das hat nicht nur negative Folgen - die natürlich auch -, aber auch positive.

Wenn eine Nation mit "weg mit den Dingern" beginnt, dann steckt das an.
Und irgendwann gehen in einem weiteren Staat die Menschen deswegen auf die Straße - und werden Erfolg haben.

Und das wiederum wird auf die Waffenproduktion zurückwirken.

Durch die Möglichkeit der weltweiten Vernetzung ist also nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Kriegslust gestiegen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Weltfrieden.
Und, wie es aussieht, sehnt sich die Mehrheit mehr nach Frieden.

@bote_der_was, 14:35

Was soll denn dieser Blödsinn?
Guns ain't kill people.
People kill people.
Wenn man rechtschaffenen Bürgern nun die Waffen wegnimmt, wird man zukünftige Schießereien nicht verhindern.

Ja, das erscheint mir logisch. Man müsste also die rechtschaffenen Bürger entfernen.

14:35 von Bote_der_Wahrheit

Guns ain't kill people.
People kill people.

Immer diese "einfachen Antworten" und "kruden Thesen"!

...hm...
Manchmal sind Sie fast witzig.

`Rechtschaffene´ Bürger brauchen eigentlich grundsätzlich keine Waffen.
Wenngleich ich einräume, dass es durchaus ein beruhigendes Gefühl ist, in der ein oder anderen Situation nicht unbewaffnet zu sein.

Schusswaffen in privater Hand

Sie schreiben : Also die "guten" geben Ihre Waffen ab. Und wer sorgt für die Entwaffnung der "Bösen"?
Verbrecher haben immer Ihre Waffen bekommen und eingesetzt.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu ! Es gilt der Satz aus den USA : When guns are outlawed,...only Outlaws have guns !

Fühle mich nicht mehr wohl

Ich würde mich wohler fühlen wenn es hier wieder ruhiger zugänge. Gestern Nacht wurde hier ein syrischer Kurde in einem Spätkaufladen von vermutlich Clanarabern mit Islami. Hintergrund mit Halbautomatischen Gewehren niedergeschossen. Hat zum Glück bis jetzt überlebt. Da helfen auch keine neuen Waffengesetze.

@werner um 13:56Uhr

Da mögen Sie Recht haben, wenn ich an Berlin oder Nizza denke, aber ich vermute Sie denken da eher an die Verkehrstoten, oder? Ich glaube bis auf ein paar wenige Fälle sind die Toten leider das Ergebnis der Ignorierung von Gesetzen und Vorschriften, der Überschätzung der eigenen Ansichten und der absoluten Überbewertung der subjektiven Wertungen. Nur wirklich wenige Fälle sind das äußerst unglückliche Zusammentreffen von Umständen oder, wie man sagen kann, einfach Schicksal!

Interessant

Gut, und ich bin beeindruckt dass dort ueberhaupt eine ansehnliche Zahl von Leuten dem Folge leistet. Bin gespannt wie letztendlich die Statistik aussehen wird fuer vorher / nachher und wieviele sich widersetzen. So eine Massnahme wuerde sich hier in Arizona / USA nie durchsetzen lassen, da wuerden viele erst gar nicht reagieren und dann offen Widerstand leisten oder sich in die Wildnis zurueckziehen.
Wobei das Wort "halbautomatische" Waffen ja auch gar nicht so einfach und nicht international einheitlich definiert ist. Als Europaeer stellt man sich da vielleicht vollautomatische Maschinengewehre vor, aber meine US Kollegen und Schwiegerfamilie erklaeren immer wieder dass Pistolen mit Magazin da auch dazu gehoeren, im Gegensatz z.B. zu einem Revolver. Ausser einem kurzen Kurs bei der "Gegenseite" um deren Argumente besser zu verstehen habe ich mich als Waffengegner nie damit befasst, aber fast alle in meiner Familie und Nachbarschaft haben Waffen im Haus, ordentlich gesichert.

um 14:16 von Russenweib èr "Scheinen sich auszukennen

>>Im Artikel ist die Rede von "militärischen Halbautomatik-Gewehren". Dabei sind halbautomatische Gewehre im militärischen Bereich nicht üblich, man findet sie eher als Freizeit- oder Hobby-Waffen. Zumindest in Russland sind sie auf dem Land sehr verbreitet.<<

//

Russen-Frauen scheinen sich da aus zu kennen, während die Deutschen Frauen keinen blassen Schimmer haben, dass sollte man ändern...

Je mehr Waffen in Umlauf

Je mehr Waffen in Umlauf sind, umso wahrscheinlicher ist es, eine in die Hände zu kriegen ..

Je weniger Waffen es gibt, umso schwieriger ist es, eine Waffe in die Hände zu kriegen.

Simpel. Diesem logischen Zusammenhang sollte doch jeder über zehn problemlos folgen können.

Sausevind, 14:53

Wo Waffen leicht zu bekommen sind, sieht man weniger Grund, auf Leute nicht zu schießen. Es sei doch ganz üblich und normal, ist dann die Überzeugung.

So wie bisher in der Schweiz, wo nahezu jeder ehemalige Soldat sein Sturmgewehr zuhause aufbewahrt?

Bei mir Wurde mal ein Gewehr sicher gestellt...

War zwar nicht Schuss fähig und man wollte irgend was abgleichen. biss heute nichts mehr davon gehört ist wohl beim Testen Zerstört worden...

@14:35 von Bote_der_Unwahrheit

"Was soll denn dieser Blödsinn?
Guns ain't kill people.
People kill people."

Was soll denn dieser Blödsinn? Sie argumentieren wie der US-Lobbyverein, die NRA.
Selbst Trump bediente sich schon dieser naiven Worte, da die NRA ihn mit dicken Wahlkampfgeldern gepampert hat.

Merke: Da, wo es keine Waffen gibt, kommt auch niemand auf die Idee, Massaker zu veranstalten und zig oder mehr Menschen zu töten.

Am 13. Juli 2019 um 13:49 von Wolfgang E S

Zitat:
"...Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe..."

Also doch "Waffen zu Pflugscharen" aber davon sind wir noch weit entfernt.
Und noch ein Tipp, man sollte sich erst mal mit dem Waffenrecht in D beschäftigen, denn wir haben schon das "schärfste" in der EU und kostet einen legalen Waffenbesitzer sehr viel Geld und auf das will der Staat bestimmt nicht verzichten.
Was mir eigentlich ernste Sorgen macht, sind die illegalen Waffenbesitzer und darauf sollten die Sicherheitsorgane mehr achten.

Gesetze ist die eine und die Durchsetzung die andere Seite.

Kriegswaffen gehören nicht in

Kriegswaffen gehören nicht in Händen privater schützen. Ihr Neuseeländer habt eindeutig ein Zeichen gesetzt, Neuseeland ein Vorbild für die USA und andere.
Wenn da nicht die Waffenlobby wäre, die politisch ständig ihre Präsidenten in Wahlkämpfen unter die Arme greift.

Am 13. Juli 2019 um 15:33 von Herrbertan

Zitat:
"...Stupide Kommentare
Ich komme gerade aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus..."

Hauptsache ist, mit zu reden ohne Sinn und Geist.
Schon die Frage, wer darf eine Waffe besitzen und wer eine führen, würde manch einen hier die Schweißperlen auf die Stirn bringen.

15:33 von Herrbertan

"Aber ganz ehrlich, wenn jemand Amok plant, welches Gesetz wird ihn hindern?"

Sein inneres Gesetz.
Und dieses ist nicht einfach angeboren, sondern wird von der Gesellschaft mitgestaltet.
Auch ein Amokläufer wird lange zaudern, bevor er zur Tat schreitet.
Und dieses Hin und Her in seinem Inneren wird mitbedingt durch die Gesetze der Nationen, in denen er aufgewachsen ist.

Aber es geht ja nicht einmal nur um Amokläufer, sondern auch um 'Gesinnungstäter'.

13:49 von Wolfgang E S

Vorbildlich, aber nur ein Anfang!

Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?
///
*
*
Sie träumen das unsrerem Staat die Entwaffnung Krimineller gelingen könnte.
*
Die genehmigten Waffen sind immer noch die geringste Bedrohung in Deutschland.

Kriegswaffen

... gehören nicht in die Hände von Waffennarren und Hobby-Schützen. Die konsequente Entwaffnung der Zivilbevölkerung tut Not.

der lieblings Spruch

der Waffenbefürworter ist ja der dass nicht Waffen Menschen töten sondern Menschen.

Mit dem Argument könnte auch jeder Staat Atombomben haben denn es sind ja nicht die Atombomben die Menschen töten sonder Menschen.

Wenn nun aber jeder Staat auf der Welt Atombomben hat ist die Gefahr um einiges Grösser dass irgend ein Depp die auch mal einsetzt. Wenn aber niemand Atombomben hat kann auch niemand solche Einsetzen.

Voll- und Halbautomatischen Waffen in Privatbesitz zu verbieten macht durchaus Sinn.

Genau, so muss es sein! Das

Genau, so muss es sein!

Das Volk bekommt Waffen abgenommen, aber die Spitzbuben beschaffen sich illegal Waffen und können.....

Sie werden sie wehrlos gemacht.

Keine gute Sache.

PS.
Was mache ich als Frau, wenn jemand ins Haus eindringt und beim Ruf der Polizei, diese ca. 12-15 Minuten benötigt, am Ort zu sein?

12-15 min. sind eine Ewigkeit.
Da ist alles längstens zu spät!

Aus diesem Grund bin dafür, dass jeder Bürger das Recht haben soll, sich eine Waffe zuzulegen und sie im Notfall gebrauchen zu können.

17:34, Theo Hundert.neu

>>Ich würde mich wohler fühlen wenn es hier wieder ruhiger zugänge. Gestern Nacht wurde hier ein syrischer Kurde in einem Spätkaufladen von vermutlich Clanarabern mit Islami. Hintergrund mit Halbautomatischen Gewehren niedergeschossen. Hat zum Glück bis jetzt überlebt. Da helfen auch keine neuen Waffengesetze.<<

Clanaraber mit islamistischem (ich vermute, das meinen Sie mit Islami.) Hintergrund?

Da haben Sie ja wunderschön zwei Aufregergruppen miteinander vermengt.

Wer vermutet denn das, was Sie behaupten?

17:57 von kommentator_02

<< Sausevind, 14:53
"Wo Waffen leicht zu bekommen sind, sieht man weniger Grund, auf Leute nicht zu schießen. Es sei doch ganz üblich und normal, ist dann die Überzeugung.

So wie bisher in der Schweiz, wo nahezu jeder ehemalige Soldat sein Sturmgewehr zuhause aufbewahrt?"

Ja, ich hatte da gerade nicht an die tolle Schweiz gedacht, die Ausnahme sämtlicher Nationen.

Also gut. Dann machen wir es in der ganzen Welt wie die Schweiz:
jeder ehemalige Soldat in allen Ländern dieser Erde darf sein Sturmgewehr zu Hause aufbewahren, und es wird keine Morde dieser Art mehr geben.

Zufrieden?

19:11 von morgentau19

"Was mache ich als Frau, wenn jemand ins Haus eindringt und beim Ruf der Polizei, diese ca. 12-15 Minuten benötigt, am Ort zu sein?

12-15 min. sind eine Ewigkeit.
Da ist alles längstens zu spät!

Aus diesem Grund bin dafür, dass jeder Bürger das Recht haben soll, sich eine Waffe zuzulegen und sie im Notfall gebrauchen zu können."

Aus Ihrer Argumentation folgt, dass JEDE Frau vom Staat eine Waffe in die Wohnung gelegt bekommt.
Und zwar kostenlos. Denn es kann ja nicht sein, dass ärmere Frauen in einer Demokratie schutzloser sind als die mehr bemittelten.

Ihre Argumentation ist aber nicht korrekt. Insofern braucht KEINE Frau eine Waffe in ihrer Wohnung.

Die Waffen Peg49 und Af13

Die Waffen Peg49 und Af13 sind wahlweise halbautomatisch, je nachdem, wie man den Nippel durch die Lasche zieht, und wer das nicht weiß, sollte hier gar nicht erst mitreden über das, worum es geht, nämlich wie man grausame Anschläge wie in Christchurch verhindert. (Ironie aus)
Natürlich ist die Verringerung der Anzahl von Waffen in der Bevölkerung ein wichtiges Element. Das nutzt natürlich alleine nichts, wenn in den Köpfen die Menschenfeindlichkeit und der Rassismus weiter existieren und genährt werden.

19:11 von morgentau19

«…wenn jemand ins Haus eindringt …
12-15 min. sind eine Ewigkeit.
Da ist alles längstens zu spät [bis die Polizei kommt] !

Aus diesem Grund bin dafür, dass jeder Bürger das Recht haben soll, sich eine Waffe zuzulegen und sie im Notfall gebrauchen zu können.»

Und wenn jeder Bürger das Recht hat, sich eine Waffe für den privaten Gebrauch zu beschaffen. Kommt der Eindringling mit seiner Waffe dabei in Ihr Haus.

Dann ist es wie bei John Wayne & Co.:
«Wer zieht schneller? Wer ballert besser …?«

19:11, morgentau19

>>Genau, so muss es sein!

Das Volk bekommt Waffen abgenommen, aber die Spitzbuben beschaffen sich illegal Waffen und können.....

Sie werden sie wehrlos gemacht.

Keine gute Sache.<<

Wer ist "Volk", und wer ist Spitzbube? Welches Kriterium legen Sie hier an, um diese beiden von Ihnen definierten Gruppen zu unterscheiden?

>>PS.
Was mache ich als Frau, wenn jemand ins Haus eindringt und beim Ruf der Polizei, diese ca. 12-15 Minuten benötigt, am Ort zu sein?

12-15 min. sind eine Ewigkeit.
Da ist alles längstens zu spät!

Aus diesem Grund bin dafür, dass jeder Bürger das Recht haben soll, sich eine Waffe zuzulegen und sie im Notfall gebrauchen zu können.<<

Irgendwie erinnert mich das an meine Kriegsdienstverweigerer-Gewissensprüfung.

"Stellen Sie sich vor, sie gehen mit Ihrer Freundin durch den Park, und plötzlich kommt der Russe. Würden Sie dann nicht gern eine Waffe haben?"

Abgesehen davon sieht man ja, wie gut das von Ihnen propagierte Konzept in den USA funktioniert.

@18:36 von Boris.1945, @13:49 von Wolfgang E S

Vorbildlich, aber nur ein Anfang!
.
Ich würde mich auch in Deutschland sicherer fühlen, wenn es ein stringentes Waffenverbot gäbe. Wozu braucht eine Privatperson Schusswaffen oder andere Waffen im öffentlichen Raum?
///
*
*
"Sie träumen das unsrerem Staat die Entwaffnung Krimineller gelingen könnte.
*
Die genehmigten Waffen sind immer noch die geringste Bedrohung in Deutschland."

Einige reiten hier ständig auf den Kriminellen herum, die heimlich ach-so-bewaffnet sein sollen. Nur führen DIESE in der Regel keine Massaker durch, etwa an Schulen oder in Moscheen, denn DAS sind wieder ganz andere Leute. Das sind nämlich eher religiöse oder politische Hater, die sich mit Waffen versorgt haben. Oder der gemobbte Schüler, der das (legale) Waffenarsenal seines Vaters mal eben nutzt, um seine ehemaligen "Feinde" zu eliminieren (sorry für den Ausdruck).

Der neuseeländische Täter war nicht kriminell, sondern Rassist. Warum sehen hier viele nicht den Unterschied?

@19:11 morgentau19

Ich hab auch gern eine Schusswaffe neben meiner Fernbedienung liegen: man weiß ja nie... Und bis die Polizei da ist... Und gleichzeitig hoffe ich, dass es nie zu einer solchen Situation kommt, dass jemand in krimineller Absicht in meine Wohnung eindringt, denn dann wäre die Waffe neben meiner Fernbedienung mit 90%iger Wahrscheinlichkeit eher mein Todesurteil, weil ich sie in solcher Ausnahmesituation gar nicht adäquat einsetzen kann, bewaffnete Eindringlinge aber ihrerseits dazu bringen könnte... nicht auszudenken; genau wie ein missratener Scherz von Nachbarn oder Freunden zur Katastrophe werden könnte.
Jetzt klar, was für ein Unsinn die Bewaffnung der Bevölkerung ist?

@19:38 von schabernack, 19:11 von morgentau19

"Und wenn jeder Bürger das Recht hat, sich eine Waffe für den privaten Gebrauch zu beschaffen. Kommt der Eindringling mit seiner Waffe dabei in Ihr Haus.
.
Dann ist es wie bei John Wayne & Co.:
«Wer zieht schneller? Wer ballert besser …?«"

Genau so sieht es aus. Nur sind wir bei uns zum Glück nicht im "Wilden Westen", wo täglich ein "High Noon" stattfindet.

Diesen totalen Blödsinn müssen wir nun wirklich nicht noch aus den USA übernehmen, wo täglich sogar "aus Versehen" Menschen wegen totaler Überbewaffnung in den Privathaushalten getötet werden.

@14:35 Bote _der_Wa...

Es ist eine Hybris zu glauben, man könne, die "guten rechtschaffenen" bewaffnen und die "bösen kriminellen" entwaffnen. Wenn Sie das wirklich unterscheiden könnten, sollten Sie sich um diesen Job bewerben: Der Bote_... teilt die Waffen den Rechtschaffenen zu und verwehrt sie den Bösen. Das hätte schon quasireligiöse Züge.
Aber eigentlich ist es nur krude.

Beispiel Australien

Australien hatte nach einem Massaker auf Tasmanien bekanntlich bestimmte Feuerwaffen gesetzlich verboten und in einer großen Aktion einkassiert und vernichtet.

Dass damit alle waffenbezogenen Probleme aus der Welt wären, hat kein verantwortungsbewusster Vertreter dieser Politik je behauptet. Solche Vorwürfe von Waffenfreaks "das würde nichts bringen", laufen ins Leere. Außerdem sind sie unredlich, weil damit ein Absolutheitsversprechen erfunden wird, dass wie gesagt niemand erhoben hat.

Es geht um das Erhöhen der Zugangsschwelle zu Waffen. Täter mit hoher krimineller Energie wie Rechtsterroristen und islamistische Terroristen besorgen sich Handfeuerwaffen sowieso auf illegalen Kanälen.

In Australien sind Massaker seit dem Tasmanien-Fall praktisch nicht mehr vorgekommen.

Ich hoffe es wirkt auch so in Neuseeland.

@19:11 von morgentau19

"Was mache ich als Frau, wenn jemand ins Haus eindringt und beim Ruf der Polizei, diese ca. 12-15 Minuten benötigt, am Ort zu sein?
12-15 min. sind eine Ewigkeit.
Da ist alles längstens zu spät!
.
Aus diesem Grund bin dafür, dass jeder Bürger das Recht haben soll, sich eine Waffe zuzulegen und sie im Notfall gebrauchen zu können."

Würden Sie "als Frau" denn im Ernstfall überhaupt in der Lage sein, jemanden abzuknallen? Denn etwas anderes kalkulieren Sie ja gerade nicht ein.

Man man..., viele wollen sich pro Forma bewaffnen, da pöse Menschen angeblich überall lauern. Nur könnten andere auch auf diese Idee kommen und dann folgt ein Blutbad dem Nächsten!

@andererseits

Dem Stimme ich voll zu, des weiteren gibts auch andere Möglichkeiten der Abwehr gegen Eindringlinge und meist auch kostengünstiger:
Alarmanlage, Abwehr Taschenlampe, Überwachungskamera, Selbstverteidigungssport, Reizgas... .

Sausewind

Ihrem im letzten Satz gemachten Vorschlag möchte ich zustimmen, doch ist leider zu vermuten, daß dieser nicht ernstgemeint ist. Sie sollten mal darüber nachdenken, warum es dort (übrigens auch in Deutschland !!) so wenige Todesfälle durch Waffenmißbrauch gibt. Die Achtung vor dem Leben und der Unversehrtheit anderer Menschen hat n o c h immer einen hohen Stellenwert. Man schimpft wie ein Rohrspatz, prügelt sich aber sehr selten - und Waffen werden kaum jemals eingesetzt. Eine weitere Verbotspolitik wird daher kaum zusätzliche Sicherheit bringen. Das USAmerikanische Rowdytum speist sich aus anderen Quellen.

19:52 von DoJo

«Der neuseeländische Täter war nicht kriminell, sondern Rassist.
Warum sehen hier viele nicht den Unterschied?»

Weil sich Diskussionen um Waffengesetzgebung "immer allerbestens" dazu eignen, alles +1 in einem Mixer zu verquirlen.

Welche Art von Waffen warum zu verbieten.
Darum geht es dann im Detail gar nicht mehr …

Die Raten der Gewaltkriminalität in JAP sind nicht in erster Linie deswegen so sehr gering, "weil Japaner an sich" so weit überdurchschnittlich tolle Menschen sind. Sondern weil seit dem Ende von WK2 so exorbitant wenige Schusswaffen im Land "in Umlauf sind".

Eine derart strenge + extrem rigoros gehandhabte Gesetzgebung wie dort könnte man in EUR, USA, NZL, … wohl gar nicht einführen.

2015 wurde ein "ranghohes" Mitglied der Yakuza zu 7,5 J. Haft verurteilt. Weil man bei einer Verkehrskontrolle im Kofferraum seines Autos eine Schusswaffe in einer Kiste fand. Ohne Fingerabdrücke drauf, nie wurde damit geschossen.

Sind Waffen "mal unterwegs". Dann ist es schwer …

20:35 von weise und klug

Sie scheinen Monty Python nicht zu kennen.

Außerdem geht es hier um Halbautomatische Waffen, nicht um Pfefferspray.

Also bleiben Sie bitte beim Thema.

@Quakbüdel - Statistiken richtig deuten

20:31 von Quakbüdel:
"Sie sollten mal darüber nachdenken, warum es dort (übrigens auch in Deutschland !!) so wenige Todesfälle durch Waffenmißbrauch gibt."
> Die Schweiz hat kaum mehr als 8 Mio Einwohner. Wenn man die absoluten Fallzahlen mit denen der USA vergleicht (327 Mio Einwohner), kann da nichts sinnvolles bei herauskommen.

In der Schweiz gibt es mit 7,7 Schusswaffenopfern pro 1 Mio Einwohner zwar weniger als in den USA (29,7), aber deutlich mehr als in Deutschland (1,9) oder Neuseeland (1,7).

"Das USAmerikanische Rowdytum speist sich aus anderen Quellen."
> Ich glaube nicht, dass US-Amerikaner aggressiver oder ängstlicher sind als wir Deutschen. Aber wer die Wahrscheinlichkeit, auf einen Angreifer mit einer Schusswaffe zu treffen, ist in den USA deutlich höher. Dadurch ist das Bedürfnis nach Schusswaffen größer und folglich auch die Zahl der Missbrauchsfälle.

Duzfreund, 15:50

Ob automatische Waffen in Bürgerhand nötig sind

Es gibt keine legalen automatischen Waffen in Bürgerhand in unserem Staat (Deutschland).

Werner40, 16:19

Warum glauben Sie wohl ist das Risiko in den USA erschossen zu werden etwa 25 fach höher als in Deutschland ?

Und wie war das Risiko in der Schweiz (wo praktisch jeder ehemalige Soldat ein Sturmgewehr zu Hause im Schrank hatte) bisher, verglichen mit Deutschland?

Tada, 16:39

Ich meine: Wer braucht militärische Halbautomatik-Gewehre und wozu???

Niemand, nicht einmal das Militär. Deswegen gibt es diese Art von Waffen auch gar nicht ;)

fathaland slim Zitat : "

fathaland slim
Zitat : " Stellen Sie sich vor,Sie gehen mit Iher Freundin durch den Park, und plötzlich
kommt der Russe. Würden Sie dann nicht gern eine Waffe haben ?"
Ich gehe mit meiner Frau 3x die Woche durch den Stadtpark und da treffen wir ständig
Russen und oje, ich habe nie eine Waffe dabei und wie Sie bemerken können.
Ich lebe immer noch .------
Geht Russenphobie noch primitiver auszuleben ?
Stellen Sie sich vor , Sie gehen mit Ihrer Freundin durch den Park und dann kommen Ihnen Russen entgegen und die beachten Sie überhaupt nicht. Fühlen Sie sich dann von diesen Russen belästigt, weil die von Ihnen keine Notiz nehmen?
Ja,ja, die bösen Russen.

Darstellung: